DE102007004002A1 - Bremsbelaghalterung und Bremsbelag für eine Scheibenbremse - Google Patents
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Abstract
Eine
Bremsbelaghalterung für eine Scheibenbremse, insbesondere
für Nutzfahrzeuge, wobei beidseitig einer Bremsscheibe
zugeordnete Bremsbeläge (2) federbelastet jeweils in einem
Belagschacht eines ortsfesten Bremsträgers gelagert sind,
die jeweils eine bogenförmig ausgebildete Belaghaltefeder
(6) aufweisen, die verliergesichert und radial auslenkbar an einer
einen Reibbelag (4) tragenden Belagträgerplatte (5) eines Bremsbelages
(2) gehalten ist und die radial von der Achse der Bremsscheibe weg
gegen einen in einem Bremssattel (1) gehaltenen Belaghaltebügel
(3) drückt, ist so ausgeführt, dass die Belaghaltefeder
(6) aus einem Draht geformt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsbelaghalterung sowie einen Bremsbelag für eine Scheibenbremse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine gattungsgemäße Bremsbelaghalterung ist aus der
DE 40 20 287 A1 bekannt. Die dort gezeigte und beschriebene Konstruktion hat sich in der Praxis durchaus bewährt. Dabei ist die Bremsbelaghalterung so ausgebildet, dass die als Blattfeder ausgebildete Bremsbelagfeder an seitlichen Ausnehmungen an auskragenden Haltelaschen am Bremsbelagträger befestigt sind, durch den die Belaghaltefeder in radialer Richtung gehalten wird und zwar so, dass ein selbsttätiges Lösen in entspannter oder teilentspannter Lage ausgeschlossen ist. - Da zur Festlegung der Belaghaltefeder lediglich zwei Anbindungsstellen vorgesehen sind, die abständig zueinander angeordnet sind, wird die Belaghaltefeder auch als Griff benutzt und dabei mittig gefasst, so dass die Belaghaltefeder im Sinne eines zweiseitig eingespannten Trägers fungiert, mit der Neigung, ihn entsprechend stark durchzubiegen.
- Unter Umständen kann sich durch diese Verformung die Federcharakteristik der Belaghaltefeder verändern, was sich nachteilig in der Funktion auswirken kann.
- Während des Betriebs treten beim Bremsvorgang an den Bremsbelägen große Wärmemengen auf, die von dem Bremsbelagmaterial und auch der Belaghaltefeder verkraftet werden müssen. Geometriebedingt nimmt dabei die als Blattfeder ausgebildete Belaghaltefeder sehr viel Wärme auf. Auch die Reibung bei der Sattelverschiebung ist bei einer solchen Blattfeder aufgrund der großen Berührungsfläche mit dem darüber liegenden Belaghaltebügel sehr groß.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsbelaghalterung und einen Bremsbelag der gattungsgemäßen Art zu entwickeln, der die oben genannten Nachteile beseitigt und kostengünstig herzustellen ist.
- Diese Aufgabe wird durch eine Bremsbelaghalterung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einen Bremsbelag mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst.
- Die Belaghaltefeder in Form eines Federdrahtes ist einfach zu fertigen und benötigt im Vergleich zu einer Blattfeder auch weniger Platz und Material, was sich in einem reduzierten Kostenaufwand bei der Herstellung des Bremsbelags niederschlägt. Berücksichtigt man die großen Stückzahlen, in denen solche Bremsbeläge hergestellt werden, ist der Einfluss des Kostenfaktors sehr bedeutend und eine Reduzierung desselben äußerst vorteilhaft.
- Durch die Erfindung wird außerdem erreicht, dass die Gefahr von Federbrüchen der Belaghaltefeder aufgrund der höheren Dauerfestigkeit der robusteren Form eines Drahtes erheblich reduziert ist.
- Bedingt durch ihre Geometrie reduziert sich des weiteren bei einer solchen Feder auch die Temperaturaufnahme während eines Bremsvorgangs, was zu längeren Standzeiten der Belaghaltefeder führt.
- Auch die progressive Federkennlinie einer solchen Feder mit fest eingespannten Enden ist für den Einsatz in einer Umgebung mit unterschiedlich stark abzufedernden Krafteinwirkungen äußerst vorteilhaft, da dadurch Ermüdungserscheinungen des Federmaterials durch allzu große Verformungen vermieden und Belageingrabungen verringert werden.
- Als weiteren Vorteil ist zu nennen, dass sich die Sattelverschiebekraft verringert, da eine Drahtfeder im Vergleich zu einer Blattfeder geometriebedingt einer deutlich geringeren Reibung mit einem auf die Drahtfeder drückenden Haltebügel ausgesetzt ist.
- Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind die Enden der Belaghaltefeder in Ausstülpungen mit je einem Längsschlitz untergebracht. Sie lassen sich ebenfalls sehr einfach und kostengünstig herstellen und bieten der Belaghaltefeder einen äußerst kippsicheren Halt gegen seitliche Verkippungen während der Federbelastung.
- Zusätzlich ist die Belaghaltefeder an ihren Enden um Bolzen oder Nieten in Richtung der Drahtachse gewunden. Dadurch wird eine etwaige Kippneigung der Belaghaltefeder weiter reduziert.
- In einer weiteren besonderen Ausgestaltung ist die Belaghaltefeder durch eine oder mehrere Halterungsnasen, die zwischen den Ausstülpungen auf der Belagträgerplatte angeordnet sind, in Richtung der Normalen auf die Stirnlängsseite der Belagträgerplatte und in Richtung der Normalen auf die Reibfläche des Bremsbelags geführt.
- Nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Drahtfeder teilweise gewellt ausgebildet. Dieser gewellte Bereich dient im wesentlichen als Toleranzausgleich in Federlängsrichtung, beispielsweise infolge einer Längenausdehnung aufgrund von Temperaturdifferenzen. Auch einer Stauchung infolge einer Überdehnung der Feder wird so entschärft.
- Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine prinzipielle Anordnung einer Scheibenbremse und deren Belaghaltesystem mit erfindungsgemäßen Bremsbelägen versehene Scheibenbremse in einer perspektivischen Ansicht, -
2 eine Vorderansicht des Bremsbelages, -
3a eine geschnittene Seitenansicht des Bremsbelages, -
3b eine geschnittene Seitenansicht eines Details von3a , -
4a eine perspektivische Ansicht des Bremsbelages, -
4b eine perspektivische Ansicht des Details von4a , -
5 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform des Bremsbelages, -
6a eine geschnittene Seitenansicht des Bremsbelages auf Höhe der Halterungsnase, -
6b eine geschnittene Seitenansicht eines Details von6a , -
7 eine perspektivische Ansicht des Bremsbelages von5 . - Die prinzipielle Anordnung einer Scheibenbremse und deren Belaghaltesystem ist in der
1 erkennbar. Die Scheibenbremse weist einen Bremssattel1 auf, der eine Bremsscheibe (nicht gezeigt) umfasst, an die beidseitig Bremsbeläge2 anpressbar sind, wobei einer der Bremsbeläge oder auch beide mittels einer nicht dargestellten Zuspanneinrichtung im Funktionsfall gegen die Bremsscheibe gedrückt wird bzw. werden. Die Bremsbeläge2 sind in an dem Bremsträger vorgesehenen Belagschächten vorzugsweise zu beiden Seiten der Bremsscheibe eingesetzt und bestehen aus einem Reibbelag4 sowie einer Belagträgerplatte5 . Zur radialen Sicherung der Bremsbeläge2 ist ein Belaghaltebügel3 quer über den beiden Bremsbelägen2 befestigt, an dem sich als Drahtfedern ausgebildete Belaghaltefedern6 der Bremsbeläge2 abstützen. - In den
2 bis4b ist ein Bremsbelag2 in einer ersten Ausführungsform mit einer als bogenförmige Drahtfeder ausgebildeten Belaghaltefeder6 dargestellt. Wie in2 und4a zu sehen ist, ist die Belaghaltefeder6 oberhalb und entlang der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 angeordnet. Dabei erstreckt sich die Belaghaltefeder6 zentriert etwa über die halbe Belagträgerplatte. Der Querschnitt des für die Drahtfeder verwendeten Drahtes ist vorzugsweise rund, wie in3b gezeigt, kann aber auch rechteckig, vieleckig, halbrund oder elliptisch ausgebildet sein. Der Durchmesser des Drahtes beträgt bevorzugt etwa 3 ± 1 Millimeter. - In einer besonderen Ausführungsform ist ein Teil der Belaghaltefeder wellenförmig ausgebildet, wobei die Wellen der Belaghaltefeder
6 in der Ebene der Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 und quer zur Drahtachsenrichtung mit einer maximalen Auslenkung von etwa 45 Grad ausgebildet sind. - Die Belaghaltefeder
6 ist verliergesichert und radial auslenkbar an einer den Reibbelag4 tragenden Belagträgerplatte5 eines Bremsbelages2 formschlüssig befestigt. Wie in4b besonders gut zu sehen ist, sind die Enden der Belaghaltefeder6 an Bolzen8 oder Nieten7 gehaltert, welche durch Bohrungen in Ausstülpungen11 mit je einem Längsschlitz12 an der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 gesteckt sind. Die Ausstülpungen11 sind in den Guss der Belagträgerplatte5 integriert. Die Breite der Ausstülpungen11 ist so ausgelegt, dass sie die gesamte Windung der Belaghaltefeder6 überdeckt. Der Längsschlitz12 hat eine Breite von etwas mehr als dem Durchmesser des Drahtfederquerschnitts. Die Bolzen8 sind in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform an einer oder auch beiden Stirnseite verstemmt. - Die Belaghaltefeder
6 ist an ihren Enden um den jeweiligen Bolzen8 oder die Niete7 herum gewunden, wobei die Windungsachse quer zur Drahtfederachse verläuft. Wie in4c zu sehen ist, ist die Drahtfeder eng um den Bolzen8 oder die Niete7 gewickelt. Die Windung9 beschreibt wenigstens zwei drittel eines vollständigen Kreises, insbesondere einen Winkel von ca. 270 Grad. - Wie in
4c außerdem besonders deutlich zu sehen ist, beginnt die Windung9 der Belaghaltefeder6 , von der Mitte der Belaghaltefeder6 nach außen betrachtet, am freien Ende jeweils mit einer leichten Biegung nach unten zur Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 hin und führt von dort zwischen der Stirnseite der Belagträgerplatte5 und unter dem jeweiligen Bolzen8 oder der Niete7 hindurch und anschließend weiter dicht um den Bolzen8 oder die Niete7 herum. - In einer besonderen Ausführungsform ist der Draht
6 an seinem freien Ende mit der Belagträgerplatte5 kraft- oder stoffschlüssig gehaltert, bevorzugt durch Kleben, Löten oder Schweißen, um eine weitere Federwirkung zu erzielen. - Die Länge der Ausstülpungen
11 entlang der Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 ist etwas größer als der Durchmesser der Drahtfederwindung. Durch diese Anbringungsart der Belaghaltefeder6 auf den Bremsbelag2 sind weitere Arretiervorrichtungen für die Belaghaltefeder6 an anderen Positionen der Stirnseite des Bremsbelags2 wie Ösen, Klammern oder Klemmen nicht mehr notwendig, so dass die Herstellung des Bremsbelags2 dadurch vereinfacht wird. - Die
5 bis7 zeigen eine weitere Ausführungsform der Bremsbelaghalterung bzw. des Bremsbelags, bei der anstelle der Bolzen im Bereich der Ausstülpungen11 eine oder mehrere Halterungsnasen13 an der Stirnlängsseite der Belagträgerplatte5 in einem Bereich zwischen den Ausstülpungen vorgesehen ist bzw. sind. Wie in den6a und zu sehen ist, ragen die Halterungsnasen13 aus einer Seitenkante der Oberfläche der Belagträgerplatte5 heraus und führen zunächst senkrecht von der Oberfläche der Belagträgerplatte5 weg und sind dann um einen etwa rechten Winkel über die Oberfläche der Belagträgerplatte5 umgebogen. -
- 1
- Bremssattel
- 2
- Bremsbelag
- 3
- Belaghaltebügel
- 4
- Reibbelag
- 5
- Belagträgerplatte
- 6
- Belaghaltefeder
- 7
- Niete
- 8
- Bolzen
- 9
- Windung
- 10
- Vorsprung
- 11
- Ausstülpung
- 12
- Längsschlitz
- 13
- Halterungsnasen
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 4020287 A1 [0002]
Claims (34)
- Bremsbelaghalterung für eine Scheibenbremse, insbesondere für Nutzfahrzeuge, wobei beidseitig einer Bremsscheibe zugeordnete Bremsbeläge (
2 ) federbelastet jeweils in einem Belagschacht eines ortsfesten Bremsträgers oder Bremssattels (1 ) gelagert sind, die jeweils eine Belaghaltefeder (6 ) aufweisen, die verliergesichert und radial auslenkbar an einer einen Reibbelag (4 ) tragenden Belagträgerplatte (5 ) eines Bremsbelages (2 ) gehalten sind und die radial von der Achse der Bremsscheibe weg gegen einen in einem Bremssattel (1 ) gehaltenen Belaghaltebügel (3 ) drückt, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (6 ) aus einem Draht geformt ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) bogenförmig ausgebildet ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) an ihren Enden in Drahtachsenrichtung eine Windung (9 ) aufweist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) mindestens teilweise wellenförmig quer zur Drahtachsenrichtung und parallel zur Oberfläche der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) gebogen ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Auslenkung der wellenförmigen Biegungen der Belaghaltefeder (
6 ) aus einer Geraden zwischen den Befestigungspunkten der Belaghaltefeder (6 ) etwa 45 Grad beträgt. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtdurchmesser der Belaghaltefeder (
6 ) etwa 3 ± 1 mm beträgt. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) an der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) formschlüssig gehaltert ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (
5 ) zwei Ausstülpungen (11 ) mit je einem Längsschlitz (12 ) aufweist, wobei die gewundenen Enden der Belaghaltefeder (6 ) in den Längsschlitzen (12 ) untergebracht sind. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstülpungen eine Bohrung in Richtung der Bremsscheibenachse aufweisen, in der ein Bolzen (
8 ) aufnehmbar ist, um den ein Ende der Belaghaltefeder (6 ) gewunden ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (
8 ) an einer oder beiden Stirnseiten verstemmt ist. - Bremsbelaghalterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstülpungen (
11 ) eine Bohrung in Richtung der Bremsscheibenachse aufweisen, in der eine Niete (7 ) aufnehmbar ist, um die ein Ende der Belaghaltefeder (6 ) gewunden ist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ausstülpungen (
11 ) auf der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) mindestens eine Halterungsnase (13 ) vorgesehen ist, die die Belaghaltefeder in Richtung der Normalen auf die Stirnlängsseite der Belagträgerplatte und in Richtung der Normalen auf die Reibfläche des Bremsbelags führt. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen rechteckigen Querschnitt aufweist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen mehreckigen Querschnitt aufweist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen runden Querschnitt aufweist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen halbrunden Querschnitt aufweist. - Bremsbelaghalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen elliptischen Querschnitt aufweist. - Bremsbelag für eine Scheibenbremse, insbesondere für Nutzfahrzeuge, die aufweist: eine Belagträgerplatte (
5 ), einen Reibbelag (4 ) und eine Belaghaltefeder (6 ), die verliergesichert und radial auslenkbar an der Belagträgerplatte (5 ) des Bremsbelages (2 ) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (6 ) aus einem Draht geformt ist. - Bremsbelag nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) bogenförmig ausgebildet ist. - Bremsbelag nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) an ihren Enden in Drahtachsenrichtung gewunden ist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) mindestens teilweise wellenförmig quer zur Drahtachsenrichtung und parallel zur Oberfläche der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) gebogen ist. - Bremsbelag nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Auslenkung der wellenförmigen Biegungen der Belaghaltefeder (
6 ) aus einer Geraden zwischen den Befestigungspunkten der Belaghaltefeder (6 ) etwa 45 Grad beträgt. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtdurchmesser der Belaghaltefeder (
6 ) etwa 3 ± 1 mm beträgt. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Belaghaltefeder (
6 ) an der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) formschlüssig gehaltert ist. - Bremsbelag nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (
5 ) zwei Ausstülpungen (11 ) mit je einem Längsschlitz (12 ) aufweist, wobei die gewundenen Enden der Belaghaltefeder (6 ) in den Längsschlitzen (12 ) untergebracht sind. - Bremsbelag nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstülpungen eine Bohrung in Richtung der Bremsscheibenachse aufweisen, in der ein Bolzen (
8 ) aufnehmbar ist, um den ein Ende der Belaghaltefeder (6 ) gewunden ist. - Bremsbelag nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (
8 ) an einer oder beiden Stirnseiten verstemmt ist. - Bremsbelag nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstülpungen (
11 ) eine Bohrung in Richtung der Bremsscheibenachse aufweisen, in der eine Niete (7 ) aufnehmbar ist, um die ein Ende der Belaghaltefeder (6 ) gewunden ist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ausstülpungen (
11 ) auf der zur Belagschachtöffnung gerichteten Stirnlängsseite der Belagträgerplatte (5 ) mindestens eine Halterungsnase (13 ) vorgesehen ist, die die Belaghaltefeder in Richtung der Normalen auf die Stirnlängsseite der Belagträgerplatte und in Richtung der Normalen auf die Reibfläche des Bremsbelags führt. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen rechteckigen Querschnitt aufweist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen mehreckigen Querschnitt aufweist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen runden Querschnitt aufweist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen halbrunden Querschnitt aufweist. - Bremsbelag nach einem der Ansprüche 18 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (
6 ) einen elliptischen Querschnitt aufweist.
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