DE102006061399A1 - Vorrichtung zum Zuführen eines geschuppten Bogenstromes - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines geschuppten Bogenstromes von einem Bogenanleger zu den jeweils den vordersten Bogen nach der Vorderkante ausrichtenden Anlegmarken und bezüglich der Seitenkante ausrichtenden Seitenmarken, wobei die Bogen in einem Staffelabstand beabstandet zueinander in einer Bogentransportrichtung durch mindestens ein Saugband, das mit mindestens einem dem Bogenanleger zugewandten Saugkasten sowie einem den Ausrichtmitteln zugewandten Saugkasten und einem zwischen diesen angeordneten Zwischensaugkasten in Wirkverbindung steht, gefördert werden. Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit einfachen Mitteln so auszugestalten, dass ein Betreiben ohne Produktivitätsverluste möglich ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der den Anlegmarken (11) zugewandte Saugkasten (9) und der Zwischensaugkasten (10) innerhalb eines sich von den Anlegmarken (11) gegen die Bogentransportrichtung (16) erstreckenden Abstandes, der dem Staffelabstand (22) entspricht, angeordnet sind, wobei der Saugkasten (9) eine über einen Arbeitstakt konstante, niedrige Haltekraft und der Zwischensaugkasten (10) eine hohe, innerhalb eines Arbeitstaktes aktivierbare und deaktivierbare Haltekraft realisierend ausgebildet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines geschuppten Bogenstromes von einem Bogenanleger zu den jeweils den vordersten Bogen nach der Vorderkante ausrichtenden Anlegmarken und bezüglich der Seitenkante ausrichtenden Seitenmarken, wobei die Bogen in einem Staffelabstand beabstandet zueinander in einer Bogentransportrichtung durch mindestens ein Saugband, das mit mindestens einem dem Bogenanleger zugewandten Saugkasten sowie einem den Ausrichtmitteln zugewandten Saugkasten und einem zwischen diesen angeordneten Zwischensaugkasten in Wirkverbindung steht, gefördert werden.
- Derartige Vorrichtungen sind allgemein bekannt. Die durch einen Bogenanleger von einem Bogenstapel vereinzelten Bogen werden als geschuppter Bogenstrom von mindestens einem Saugband aufweisenden Bändertisch erfasst und zu einem Anlegtisch transportiert. Im dem Bogenanleger zugewandten Bereich des Bändertischs ist ein Saugkasten vorgesehen, der das Saugband mit Unterdruck versorgt zur Übernahme der vom Bogenanleger vereinzelten Bogen. Durch das Saugband gehalten, wird die unterschuppte Bogenstaffel in einer Bogentransportrichtung auf den Anlegtisch und der jeweils vorderste Bogen der Bogenstaffel mit der Vorderkante gegen am Anlegtisch positionierbare Anlegmarken zum Ausrichten nach der Vorderkante transportiert, wobei dieser Bogen vom Saugband gehalten wird durch Unterdruck, der in einem dem Anlegtisch zugewandten Saugkasten herrscht.
- Nach dem Ausrichten des jeweils vordersten Bogens nach der Vorderkante wird dieser, wenn eine Seitenkantenausrichtung auf einer nachgeordneten Trommel vorgesehen ist, von Greifern einer Bogenbeschleunigungseinrichtung erfasst und vom Anlegtisch abgezogen. Bei einer Seitenkantenausrichtung auf dem Anlegtisch wird der nach der Vorderkante ausgerichtete Bogen mit Hilfe einer dem Anlegtisch zugeordneten Seitenmarke nach der Seitenkante ausgerichtet.
- Der auszurichtende Bogen muss dabei einerseits durch das Saugband so geführt werden, dass dieser mit der Vorderkante sicher an den Anlegmarken anlegt, andererseits muss die am Saugband wirkende Haltekraft derart bemessen sein, dass die Vorderkante beim Anlegen nicht beschädigt wird und eine nachfolgende Ausrichtung ggf. bezüglich der Seitenkante möglich ist.
- Um das realisieren zu können, wird nach der
DE 38 38 07 A1 bei einem mit einem dem Bogenanleger zugewandten und einem den Ausrichtmitteln zugewandten Saugkasten versehener Saugbändertisch die Höhe des den Ausrichtmitteln zugewandten Saugkastens im Arbeitstakt gesteuert. Dabei soll dieser Saugkasten wechselweise unterdruckbeaufschlagbar und unterdruckentlastbar sein. - Weiterhin ist aus der
DE 4442 629 C2 ein Saugbändertisch mit drei in Förderrichtung hintereinander angeordneten Saugkammern bekannt. Die den Ausrichtmitteln zugewandte dritte Saugkammer und die zweite mittlere Saugkammer werden mittels einer gemeinsamen Saugquelle mit Unterdruck beaufschlagt, wobei der Unterdruck in der dritten Saugkammer durch eine Verbindung mit der Umgebungsluft im Arbeitstakt steuerbar ist. - Nachteilig ist, dass der auszurichtende Bogen nicht mit einer den Bogen gegen das Saugband führenden definierten Haltekraft beaufschlagt und damit auch nicht im Bereich der Ausrichtmittel exakt geführt wird, was insbesondere bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten zu Produktivitätsverlusten führt.
- Weiterhin ist es aus der
DE 198 17 175 A eine Vorrichtung zum Fördern eines geschuppten Bogenstroms mit mindestens einem luftdurchlässigen Saugband und einem Saugkasten bekannt, der über Saugöffnungen mit dem Saugband in Wirkverbindung steht. Im den Ausrichtmitteln zugewandten Bereich des Saugkastens sind die Saugöffnungen mit schaltbaren Schließ- und Öffnungsorganen versehen, die im Arbeitstakt betätigt werden. Es ist von Nachteil, dass bei dieser Vorrichtung eine diffizile Einstellung der den auszurichtenden Bogen gegen die Saugbänder führenden Haltekraft und damit eine exakte Führung dieses Bogens an den Ausrichtmitteln nicht möglich ist, was bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten zu Produktivitätsverlusten führt. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit einfachen Mitteln so auszugestalten, dass ein Betreiben ohne Produktivitätsverluste möglich ist.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, den auszurichtenden Bogen sicher auf dem Anlegtisch zu führen und mit einer dem zur Verarbeitung gelangenden Material angepassten, den Bogen auf einem Saugband fixierenden Haltekraft gegen die Anlegmarken zu führen und so eine störungsfreie Verarbeitung des Bogenmaterials zu ermöglichen.
- An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Saugbändertischs in der Seitenansicht mit Bogen -
2 eine ausschnittsweise Darstellung des Saugbändertischs in der Draufsicht ohne Bogen - In
1 ist ein Saugbändertisch1 mit einem nachgeordneten Anlegtisch2 schematisch in Seitenansicht dargestellt. Der Saugbändertisch1 weist mindestens ein Saugband3 auf, das über eine obere Umlenkwalze4 und eine untere Umlenkwalze5 geführt sowie mittels zweier Walzen6 gespannt wird. Zwischen den Umlenkwalzen4 ,5 ist ein das Saugband3 führendes Tischblech7 angeordnet. Am Tischblech7 sind ein einem nicht dargestellten Bogenanleger zugewandter Saugkasten8 und ein Anlegmarken11 zugewandter Saugkasten9 vorgesehen. Zwischen den Saugkästen8 ,9 ist ein Zwischensaugkasten10 angeordnet. Zwischen den Saugkästen8 und10 können weitere Saugkästen vorgesehen sein. Die Anlegmarken11 sind verteilt über die Breite des Anlegtisch2 angeordnet, wobei dem Anlegtisch2 jeweils seitlich eine Seitenmarke12 zugeordnet ist. - Auf dem Saugbändertisch
1 /Anlegtisch2 sind ein auszurichtender Bogen13 und ein Folgebogen14 gezeigt, die von dem Saugband3 gehalten in einer Bogentransportrichtung16 gefördert werden. Weiterhin ist ein abziehender Bogen15 dargestellt, der von einer nicht gezeigten Bogenbeschleunigungseinrichtung in die nachgeordnete Bogen verarbeitende Maschine transportiert wird. - Der dem Bogenanleger zugewandte Saugkasten
8 ist durch einen Stutzen17 , der den Anlegmarken11 zugewandte Saugkasten9 durch einen Stutzen18 und der Zwischensaugkasten10 durch einen Stutzen19 mit einer Unterdruckquelle verbunden. Die Saugkästen8 ,9 ,10 stehen mittels im Tischblech7 vorgesehener Saugbohrungen20 , die unterschiedlich gestaltete Saugflächen F aufweisen können, mit dem Saugband3 in Verbindung. Das Saugband3 ist luftdurchlässig ausgebildet, indem z. B. Sauglöcher21 vorgesehen sind, so dass auf die Bogen13 ,14 eine durch den in den Saugkästen8 ,9 ,10 wirkenden Unterdruck initiierte Haltekraft ausgeübt wird. - Der dem Bogenanleger zugewandte Saugkasten
8 wird durch die mit dem Stutzen17 verbundene Unterdruckquelle mit einem konstanten Unterdruck beaufschlagt. Der Unterdruck ist zur Anpassung an das zur Verarbeitung gelangende Bogenmaterial einstellbar ausgeführt. Der im Zwischensaugkasten10 durch die Unterdruckquelle über den Stutzen19 initiierte Unterdruck wird durch nicht dargestellte Mittel innerhalb eines Arbeitstaktes zwischen einem Arbeitsunterdruck und einem Normaldruck gesteuert. Die Höhe des Arbeitsunterdrucks kann dem zur Verarbeitung gelangenden Bogenmaterial angepasst werden. Im den Anlegmarken Anlegmarken11 zugewandten Saugkasten9 wird ein Unterdruck realisiert, der konstant, aber wesentlich geringer als der Arbeitsunterdruck des Zwischensaugkastens10 und des im Saugkasten8 herrschenden Unterdrucks ist. Die Höhe des Unterdrucks im Saugkasten9 kann in Abhängigkeit vom Verarbeitungsgut eingestellt werden. - Der den Anlegmarken
11 zugewandte Saugkasten9 und der Zwischensaugkasten10 sind innerhalb eines Staffelabstandes22 , der definiert ist als ein Abstand zwischen zwei benachbarten Bogen13 ,14 , gemessen von den am Anlegtisch2 positionierten Anlegmarken11 entgegen der Bogentransportrichtung16 , wobei der Zwischensaugkasten10 sich geringfügig über diesen Staffelabstand22 hinaus entgegen der Bogentransportrichtung16 erstrecken kann. - Die zur Verarbeitung gelangenden Bogen werden im Bogenanleger vereinzelt sowie unterschuppt dem Saugbändertisch
1 zugeführt und vom Saugband3 , unterstützt durch eine im Arbeitstakt gegen die obere Umlenkwalze4 geführte Tupferwalze23 , erfasst. Die auf die Bogen wirkende Haltekraft wird realisiert durch den in dem Bogenanleger zugewandten Saugkasten8 aufgebauten Unterdruck. Die Bogen werden als Bogenstrom vom Saugband3 , das durch einen nicht dargestellten Antrieb angetrieben wird, in Bogentransportrichtung16 gefördert, wobei der jeweils vorderste Bogen als auszurichtender Bogen13 auf den Anlegtisch2 transportiert wird. - Beim Tansport des auszurichtenden Bogens
13 auf den Anlegtisch2 wird dieser im Wesentlichen durch die vom Zwischensaugkasten10 , initiiert durch den darin herrschenden Arbeitsunterdruck, realisierte Haltekraft auf dem Saugband3 gehalten, da der Folgebogen14 den auszurichtenden Bogen13 unterlappt und den Saugkasten8 abdeckt. Dabei ist es erforderlich, während des Transports des auszurichtenden Bogens13 bis unmittelbar vor dem Anlegen mit der Bogenvorderkante an den Anlegmarken11 diesen mit einer hohen Haltekraft zu führen. - Vor dem Anlegen der Vorderkante des auszurichtenden Bogens
13 an den Anlegmarken11 wird die Unterdruckzufuhr zum Zwischensaugkasten10 unterbrochen, ggf. zusätzlich der Zwischensaugkasten10 belüftet oder kurzzeitig mit Glasluft beaufschlagt und somit wirkungslos gemacht. Damit wird der auszurichtende Bogen13 lediglich mit einer geringen Haltekraft, die durch den den Anlegmarken11 zugewandten Saugkasten9 realisiert wird, am Saugband3 gehalten, wenn die Vorderkante gegen die Anlegmarken11 geführt und so ausgerichtet wird. Dabei entsteht Schlupf zwischen der Unterseite des auszurichtenden Bogens13 und dem Saugband3 . Nach dem Ausrichten des Bogens13 nach der Vorderkante erfolgt das Ausrichten nach der Seitenkante. Ist, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, eine Seitenmarke12 dem Anlegtisch2 zugeordnet, wird durch diese die Ausrichtung realisiert, indem der auszurichtende Bogen13 quer zur Bogentransportrichtung16 und mit der Seitenkante gegen einen Anschlag geführt wird. Danach wird der Bogen8 vom Bogenhaltesystem eines Bogenbeschleunigungssystems erfasst und in die nachgeordnete Bogen verarbeitende Maschine geführt. Um ein störungsfreies Ausrichten nach der Seitenkante zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, dass der auszurichtende Bogen13 lediglich an den Anlegmarken11 anliegend frei auf dem Anlegtisch2 verschiebbar ist. Dazu wird der den Anlegmarken11 zugewandte Saugkasten8 so innerhalb des Staffelabstandes22 beabstandet zu den Anlegmarken11 angeordnet, dass der Folgebogen14 den Saugkasten8 abdeckt, wenn der auszurichtende Bogen13 nach der Vorderkante ausgerichtet ist. Es ist aber auch möglich, wenn der Bogen13 ständig während des Ausrichtvorgangs mit der Vorderkante an den Anlegmarken11 gehalten werden soll, den Saugkasten9 näher an den Anlegmarken11 zu positionieren, so dass dieser erst vom Folgebogen14 überdeckt wird, nachdem der auszurichtende Bogen13 vom Bogenhaltesystem der nachgeordneten Bogenbeschleunigungseinrichtung erfasst wurde. - Ist die Einrichtung zum Ausrichten nach der Seitenkante einer dem Anlegtisch
2 nachgeordneten Trommel zugeordnet, wird der Saugkasten9 in einem solchen Abstand zu den Anlegmarken11 angeordnet, dass der Saugkasten9 vom Folgebogen überdeckt ist, wenn der nach der Vorderkante ausgerichtete Bogen13 vom Bogenhaltesystem des nachgeordneten Bogenbeschleunigungssystems erfasst wurde. - Der Zwischensaugkasten
10 , der deaktiviert wird, wenn der jeweils auszurichtende Bogen13 mit der Vorderkante sich den Anlegmarken11 nähert, wird innerhalb des Arbeitstaktes frühestens dann wieder aktiviert, wenn der Folgebogen14 den den Anlegmarken11 zugewandten Saugkasten9 erreicht hat. -
- 1
- Saugbändertisch
- 2
- Anlegtisch
- 3
- Saugband
- 4
- obere Umlenkwalze
- 5
- untere Umlenkwalze
- 6
- Walze
- 7
- Tischblech
- 8
- Bogenanleger zugewandter Saugkasten
- 9
- Anlegmarken zugewandter Saugkasten
- 10
- Zwischensaugkasten
- 11
- Anlegmarke
- 12
- Seitenmarke
- 13
- Auszurichtender Bogen
- 14
- Folgebogen
- 15
- Abziehender Bogen
- 16
- Bogentransportrichtung
- 17
- Stutzen
- 18
- Stutzen
- 19
- Stutzen
- 20
- Saugbohrung
- 21
- Saugloch
- 22
- Staffelabstand
- 23
- Tupferwalze
- F
- Saugfläche
Claims (4)
- Vorrichtung zum Zuführen eines geschuppten Bogenstromes von einem Bogenanleger zu den jeweils den vordersten Bogen nach der Vorderkante ausrichtenden Anlegmarken (
11 ) und bezüglich der Seitenkante ausrichtenden Seitenmarken (12 ), wobei die Bogen in einem Staffelabstand (22 ) beabstandet zueinander in einer Bogentransportrichtung (16 ) durch mindestens ein Saugband (3 ), das mit mindestens einem dem Bogenanleger zugewandten Saugkasten (8 ) sowie einem den Ausrichtmitteln zugewandten Saugkasten (9 ) und einem zwischen diesen angeordneten Zwischensaugkasten (10 ) in Wirkverbindung steht, gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass der den Anlegmarken (11 ) zugewandte Saugkasten (9 ) und der Zwischensaugkasten (10 ) innerhalb eines sich von den Anlegmarken (11 ) gegen der Bogentransportrichtung (16 ) erstreckenden Abstandes, der dem Staffelabstand (22 ) entspricht, angeordnet sind, wobei der Saugkasten (9 ) eine über einen Arbeitstakt konstante, niedrige Haltekraft und der Zwischensaugkasten (10 ) eine hohe, innerhalb eines Arbeitstaktes aktivierbare und deaktivierbare Haltekraft realisierend ausgebildet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischensaugkasten (
10 ) während des Transports des auszurichtenden Bogens (13 ) zu den Anlegmarken (11 ) aktivierbar und unmittelbar vor dem Anlegen der Vorderkante des auszurichtenden Bogens (13 ) an den Anlegmarken (11 ) deaktiviert ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Anlegmarken (
11 ) zugewandte Saugkasten (9 ) in einem solchen Abstand zu den Anlegmarken (11 ) angeordnet ist, dass ein dem auszurichtenden Bogen (13 ) im Staffelabstand (22 ) nachgeordneter Folgebogen (14 ) nach dem Anlegen einer Vorderkante des auszurichtenden Bogens (13 ) an den Anlegmarken (11 ) in eine den Saugkasten (9 ) überdeckende Lage verbringbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Anlegmarken (
11 ) zugewandte Saugkasten (9 ) in einem solchen Abstand zu den Anlegmarken (11 ) angeordnet ist, dass ein dem auszurichtenden Bogen (13 ) im Staffelabstand (22 ) nachgeordneter Folgebogen (14 ) nach dem Ausrichten des Bogens (13 ) nach der Vorder- und Seitenkante in eine den Saugkasten (9 ) überdeckende Lage verbringbar ist.
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