[go: up one dir, main page]

DE102006052092A1 - Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems Download PDF

Info

Publication number
DE102006052092A1
DE102006052092A1 DE102006052092A DE102006052092A DE102006052092A1 DE 102006052092 A1 DE102006052092 A1 DE 102006052092A1 DE 102006052092 A DE102006052092 A DE 102006052092A DE 102006052092 A DE102006052092 A DE 102006052092A DE 102006052092 A1 DE102006052092 A1 DE 102006052092A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
angle
wheel
gear
motor vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102006052092A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006052092B4 (de
Inventor
Wolfgang Dr. Reinelt
Wolfgang Schuster
Reinhard Grossheim
Christian Lundquist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
ZF Lenksysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Lenksysteme GmbH filed Critical ZF Lenksysteme GmbH
Priority to DE102006052092.0A priority Critical patent/DE102006052092B4/de
Publication of DE102006052092A1 publication Critical patent/DE102006052092A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006052092B4 publication Critical patent/DE102006052092B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/008Changing the transfer ratio between the steering wheel and the steering gear by variable supply of energy, e.g. by using a superposition gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0457Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
    • B62D5/046Controlling the motor
    • B62D5/0469End-of-stroke control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs, bei welchem mittels einer Lenkhandhabe ein Lenkradwinkel (δS) als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel für wenigstens ein lenkbares Rad des Kraftfahrzeugs vorgegeben wird, bei welchem eine Nutzfunktion (VSR) ein variables Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lenkradwinkel (δS) und dem Radlenkwinkel bereitstellt, indem ein Zusatzwinkel mittels eines berechneten einzuregelnden Soll-Zusatzwinkels (δMd) generiert und ein Eingangswinkel (δG) eines Lenkgetriebes des elektronischen Servolenksystems aus einer Überlagerung des Lenkradwinkels (δS) mit dem Zusatzwinkel erzeugt wird, wobei der Eingangswinkel (δG) des Lenkgetriebes in den Radlenkwinkel für das wenigstens eine lenkbare Rad des Kraftfahrzeugs umgesetzt wird. Bei einer Lenkposition in einem ersten Bereich vor einem vorgegebenen Endanschlagbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes wird der Gradient des Soll-Zusatzwinkels (δMd) begrenzt. Bei einer Lenkposition in dem Endanschlagbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes wird das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder Anspruch 7. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Computerprogramm und ein Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, um ein derartiges Verfahren durchzuführen. Des weiteren betrifft die Erfindung ein elektronisches Servolenksystem eines Kraftfahrzeugs.
  • Stand der Technik
  • Ein Lenksystem mit Überlagerungsmitteln ist aus der DE 197 51 125 A1 bekannt. Dort wird die Bewegung (Zusatzwinkel bzw. Motorwinkel) eines Stellantriebs, d. h. eines Elektromotors mittels eines Überlagerungsgetriebes (beispielsweise ein Planetengetriebe) mit dem Lenkradwinkel überlagert. Mit Hilfe der Überlagerungsmittel ist es möglich, einen von der Lenkhandhabe vorgegebenen Lenkradwinkel zur Erhöhung der Fahrstabilität bzw. des Komforts mit einem Zusatzwinkel zu überlagern, so dass sich fahrdynamikabhängig bzw. komfortabhängig ein variables Übersetzungsverhältnis zwischen Lenkradwinkel und mittlerem Radlenkwinkel der lenkbaren Räder des Kraftfahrzeugs einstellt. Dadurch ist es sicherheitstechnisch z. B. möglich, ein Kraftfahrzeug, welches auszubrechen droht, durch eine entsprechende Korrektur des Radlenkwinkels wieder in eine stabile Fahrsituation zurückzuführen. Die Überlagerungsmittel können andere Fahrdynamiksysteme (z. B. ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) oder ein Antiblockiersystem (ABS)) unterstützen. Komforttechnisch ist es auch möglich, einem Lenkradwinkel beispielsweise einen geschwindigkeitsabhängigen Zusatzwinkel zu überlagern. Dadurch kann bei niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeiten ein relativ kleines Übersetzungsverhältnis eingestellt werden, d. h. eine relativ kleine Drehung der Lenkhandhabe führt zu einem relativ großen Lenkwinkel der Räder (gegenüber der mechanischen Grundübersetzung direkteres Übersetzungsverhältnis). Bei hohen Fahrzeuggeschwindigkeiten kann dagegen ein relativ großes Übersetzungsverhältnis (gegenüber der mechanischen Grundübersetzung indirekteres Übersetzungsverhältnis) eingestellt werden, damit sich die Fahrstabilität des Kraftfahrzeugs erhöht. Auch das erfindungsgemäße elektronische Servolenksystem weist Überlagerungsmittel auf.
  • Es ist bekannt, bei Erreichen des Zahnstangenendanschlags die variable Lenkübersetzung zu deaktivieren. Dabei wird im Bereich des Zahnstangenendanschlags der Sollwinkel der Überlagerungseinheit bzw. der Überlagerungsmittel sozusagen eingefroren (Endanschlagabschaltung), um sowohl das akustische und haptische Verhalten der Lenkung zu optimieren, als auch den Leistungsbedarf zu senken. In der Regel ist die Abschalterkennung auf Positionsebene umgesetzt, d. h. der Sollwinkel der Endanschlagabschaltung wird unabhängig von etwaigen Dynamikeinflüssen berechnet. Hierdurch kommt es bei einem schnellen Lenken gegen den Anschlag durch die begrenzte Dynamik der Überlagerungseinheit und eventuell der Hydraulik zu dem nachteiligen Effekt, dass der Fahrer bereits weiter gelenkt hat als er mit einem optimalen System hätte lenken können, da der Stellantrieb seinem Sollwert nicht ausreichend schnell folgen kann. Die Stellerregelung fordert aufgrund der nun anstehenden Regeldifferenz ein hohes Moment bzw. eine hohe Leistungsaufnahme. Wenn der Fahrer dagegen hält, kann die Sollposition nicht eingeregelt werden. Sobald der Fahrer beginnt, zur Lenkungsmittellage zurück zu lenken wird der dann anstehende Sollwert eingeregelt, wodurch das Lenkgefühl für den Fahrer, d. h. der Komfort negativ beeinträchtigt wird.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Technische Aufgabe
  • Ausgehend davon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs, ein Computerprogramm, ein Computerprogrammprodukt und ein elektronisches Servolenksystem eines Kraftfahrzeugs der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche einen Betrieb des Servolenksystems derart ermöglichen, dass das Lenken, insbesondere in den Bereich des Endanschlags der Zahnstange, komforttechnisch weiter verbessert wird.
  • Technische Lösung
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 oder Anspruch 7 genannten Merkmale gelöst. Die Aufgabe wird bezüglich des Computerprogramms durch Anspruch 8, bezüglich des Computerprogrammprodukts durch Anspruch 9 und bezüglich des elektronischen Servolenksystems durch Anspruch 10 gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird bei einem Lenken bzw. bei einer Lenkposition in einem ersten Bereich vor einem Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes der Gradient des Soll-Zusatzwinkels begrenzt sowie das variable Übersetzungsverhältnis bei einem Lenken bzw. bei einer Lenkposition in dem Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes deaktiviert. Somit wird bei einem Lenken gegen einen Bereich des Endanschlags der Zahnstange des Lenkgetriebes das variable Übersetzungsverhältnis ab einer vorgegebenen Position der Zahnstange deaktiviert (sogenannte Endanschlagabschaltung) und der Gradient des Soll-Zusatzwinkels bereits zuvor ab einem vorgegebenen ersten Bereich begrenzt. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird nun in vorteilhafter Weise bei der Endanschlagsabschaltung die begrenzte Dynamik der Überlagerungsmittel berücksichtigt. Innerhalb der Nutzfunktion wird eine Gradientenbegrenzung des Soll-Zusatzwinkels implementiert. Als Maß für die Lenkposition bzw. die Position der Zahnstange kann hierbei der Eingangswinkel des Lenkgetriebes (d. h. der Ritzelwinkel) bzw. dessen Sollbetrag herangezogen werden.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes, in welchem, wenn durch die Lenkposition erreicht, das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert wird und/oder der erste Bereich vor dem Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes, in welchem, wenn durch die Lenkposition erreicht, der Gradient des Soll-Zusatzwinkels begrenzt wird, variabel, insbesondere in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Eingangswinkels des Lenkgetriebes ausgebildet sein. Demzufolge kann die Dynamik bzw. die Geschwindigkeit mit welcher der Fahrer gegen den Endanschlag lenkt in die Berechnung der Bereiche bzw. Intervalle miteinbezogen werden. Durch diese Maßnahme ist es möglich diese Bereiche nur so groß wie unbedingt notwendig zu gestalten, um das variable Übersetzungsverhältnis so lang wie möglich bereitstellen zu können. Wird langsam gelenkt, können die Bereiche schmaler ausgelegt werden, da der Stellantrieb gegebenenfalls fast synchron mitläuft. Wird jedoch sehr schnell gelenkt, so sollten die Bereiche breiter ausgelegt werden, da dann das variable Übersetzungsverhältnis frühzeitig deaktiviert werden sollte.
  • Das variable Übersetzungsverhältnis kann deaktiviert werden, wenn der von der Nutzfunktion ermittelte Sollbetrag des Eingangswinkels des Lenkgetriebes des elektronischen Servolenksystems im Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes liegt. Die Endanschlagabschaltung kann demnach aktiviert werden, sobald der innerhalb der Nutzfunktion berechnete Sollritzelwinkelbetrag im Bereich des Zahnstangenendanschlags liegt.
  • Vorteilhaft ist, dass der Soll-Zusatzwinkel konstant gehalten wird, wenn das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert wird.
  • Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, dass das variable Übersetzungsverhältnis reaktiviert wird, wenn aus dem Endanschlagsbereich der Zahnstange des Lenkgetriebes in Richtung der Lenkungsmittellage zurückgelenkt wird und der durch die Nutzfunktion berechnete Soll-Zusatzwinkel kleiner als der bei der Deaktivierung des variable Übersetzungsverhältnisses konstant gehaltene Soll-Zusatzwinkel ist. Die Endanschlagabschaltung wird demnach wieder deaktiviert, sobald der Fahrer beginnt, zur Lenkungsmittellage zurück zu lenken und der innerhalb der Funktion berechnete Sollwinkelbetrag kleiner als der bei der Aktivierung der Abschaltung eingefrorene Wert ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs ist vorzugsweise als Computerprogramm auf einem Steuergerät des elektronischen Servolenksystems realisiert. Dazu ist das Computerprogramm in einem Speicherelement des Steuergeräts gespeichert. Durch Abarbeitung auf einem Mikroprozessor des Steuergeräts wird das Verfahren ausgeführt. Das Computerprogramm kann auf einem computerlesbaren Datenträger (Diskette, CD, DVD, Festplatte, USB-Memorystick oder dergleichen) oder einem Internetserver als Computerprogrammprodukt gespeichert sein und von dort aus in das Speicherelement des Steuergeräts übertragen werden. Ein derartiges Computerprogramm bzw. Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln ist in Anspruch 8 bzw. Anspruch 9 angegeben.
  • Anspruch 10 betrifft ein elektronisches Servolenksystem eines Kraftfahrzeugs.
  • Nachfolgend ist anhand der Zeichnung prinzipmäßig ein Ausführungsbeispiel der Erfindung angegeben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigt:
  • 1 eine vereinfachte schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Servolenksystems, welches von einem erfindungsgemäßen Verfahren betrieben wird;
  • 2 ein vereinfachtes Schaubild eines Verlaufs eines Gradienten des Soll-Zusatzwinkels; und
  • 3 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Nutzfunktion, welche ein variables Übersetzungsverhältnis innerhalb eines erfindungsgemäßen Verfahrens bereitstellt.
  • Bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • 1 zeigt ein elektronisches Servolenksystem 1 eines nicht dargestellten Kraftfahrzeugs. Das elektrische Servolenksystem 1 weist eine als Lenkrad 2 ausgebildete Lenkhandhabe auf. Das Lenkrad 2 ist über eine Gelenkwelle bzw. Lenksäule 3 mit einem Lenkgetriebe 4 verbunden. Das Lenkgetriebe 4 dient dazu, einen Drehwinkel der Lenksäule 3 in einen Radlenkwinkel δFm von lenkbaren Rädern 5a, 5b des Kraftfahrzeugs umzusetzen. Das Lenkgetriebe 4 weist eine Zahnstange 6 und ein Ritzel 7 auf, an welches die Lenksäule 3 angreift. Das elektronische Servolenksystem 1 umfasst darüber hinaus Überlagerungsmittel 8, die einen als Elektromotor 9 ausgebildeten Stellantrieb bzw. Zusatzwinkelsteller und ein von diesem angetriebenes Überlagerungsgetriebe 10 aufweisen. Das Überlagerungsgetriebe 10 ist als Planetengetriebe ausgebildet. In weiteren Ausführungsbeispielen könnte das Überlagerungsgetriebe 10 auch als Wellgetriebe oder dergleichen ausgebildet sein. Durch das Lenkrad 2 wird ein Lenkradwinkel δS als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel δFm der lenkbaren Räder 5a, 5b des Kraftfahrzeugs vorgegeben. Mit Hilfe des Elektromotors 9 wird dann ein Überlagerungswinkel bzw. Zusatzwinkel δM generiert und durch das Überlagerungsgetriebe 10 mit dem Lenkradwinkel δS bzw. dem Drehwinkel der Lenksäule 3 überlagert. Der Zusatzwinkel δM wird grundsätzlich zur Realisierung von ein oder mehreren Nutzfunktionen, insbesondere zur Verbesserung der Fahrdynamik des Kraftfahrzeugs bzw. des Komforts, insbesondere durch Bereitstellung einer variablen Lenkübersetzung bzw. einem variablen Übersetzungsverhältnis zwischen Lenkradwinkel δS und Radlenkwinkel δFm der lenkbaren Räder 5a, 5b, erzeugt. Die Summe aus Lenkradwinkel δS und Zusatzwinkel δM ergibt den Eingangswinkel des Lenkgetriebes 4 bzw. im vorliegenden Ausführungsbeispiel den Ritzelwinkel δG.
  • Die Überlagerungsmittel 8 weisen ein elektronisches Steuergerät 11 auf, welches unter anderem der Regelung des Zusatzwinkels δM und des abgegebenen Moments des Elektromotors 9 dient. Auf dem elektronischen Steuergerät 11 läuft dazu ein Regelungsverfahren ab, welches als Regelungsstruktur bzw. als Computerprogramm auf einem nicht dargestellten Mikroprozessor des Steuergeräts 11 ausgeführt ist. Der Elektromotor 9 wird mit einem elektrischen Ansteuersignal δMd, welches dem Sollwert des von dem Elektromotor 9 zu erzeugenden Zusatzwinkels δM, also dem Soll-Zusatzwinkel entspricht, angesteuert. Der Soll-Zusatzwinkel δMd ergibt sich dabei in der Regel durch eine Summierung von Teilsoll-Zusatzwinkeln unterschiedlicher Nutzfunktionen (z. B. der variablen Lenkübersetzung) des elektronischen Servolenksystems 1. Der Einfachheit halber wird nachfolgend jedoch der Soll-Zusatzwinkel δMd mit dem Teilsoll-Zusatzwinkel der variablen Lenkübersetzung gleichgesetzt. Die Ansteuerung bzw. Regelung des Elektromotors 9 erfolgt dabei üblicherweise in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs, d. h. das durch eine Nutzfunktion bereitgestellte variable Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lenkradwinkel δS und dem Ritzelwinkel δG bzw. dem Radlenkwinkel δFm der Räder 5a, 5b wird durch die Überlagerung des Lenkradwinkels δS mit verschiedenen, geschwindigkeitsabhängigen Zusatzwinkeln δM in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit eingestellt. Damit die vorstehend angeführten Steuerungs- bzw. Regelungsfunktionen ausgeführt werden können, erhält das Steuergerät 11 unter anderem die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit vx (z. B. über den CAN-Bus des Kraftfahrzeugs) und den Lenkradwinkel δS als Eingangssignale. Das elektronische Servolenksystem 1 kann in weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispielen den Überlagerungsmitteln 8 nachgeordnet auch einen elektrischen oder hydraulischen Servoantrieb aufweisen, welcher unter anderem der variablen Momentenunterstützung dient.
  • Erfindungsgemäß wird das elektronische Servolenksystem 1 nun mittels eines Verfahrens betrieben, bei welchem mittels der Lenkhandhabe 2 der Lenkradwinkel δS als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel δFm für die lenkbare Räder 5a, 5b des Kraftfahrzeugs vorgegeben wird, bei welchem eine Nutzfunktion VSR ein variables Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lenkradwinkel δS und dem Radlenkwinkel δFm bereitstellt, indem ein Zusatzwinkel δM mittels des berechneten einzuregelnden Soll-Zusatzwinkels δMd generiert und der Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 des elektronischen Servolenksystems 1 aus einer Überlagerung des Lenkradwinkels δS mit dem Zusatzwinkel δM erzeugt wird, wobei der Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 in den Radlenkwinkel δFm für die lenkbaren Räder 5a, 5b des Kraftfahrzeugs umgesetzt wird, wobei bei einer Lenkposition in einem ersten Bereich B1 (siehe 2) vor einem vorgegebenen Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 der Gradient δ .Md des Soll-Zusatzwinkels begrenzt wird, und wobei das variable Übersetzungsverhältnis bei einer Lenkposition in dem Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 deaktiviert, d. h. der Soll-Zusatzwinkel δMd konstant gehalten wird, wonach der Gradient δ .Md bzw. die Änderungsgeschwindigkeit des Soll- Zusatzwinkels, wie aus 2 ersichtlich, gleich Null ist. Als Maß für die Lenkposition bzw. die Position der Zahnstange 6 wird hierbei der Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 bzw. dessen Sollbetrag herangezogen. In 2 ist der Verlauf des Gradienten δ .Md des Soll-Zusatzwinkels betragsmäßig, d. h. für eine Lenkrichtung, in einem stark vereinfachten Schaubild bei einer Annäherung an den Endanschlag E dargestellt. Auf der vertikalen Achse ist dabei der Gradient δ .Md des Soll-Zusatzwinkels und auf der horizontalen Achse der Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 aufgetragen.
  • In weiteren Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass der Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 variabel, insbesondere in Abhängigkeit der momentanen Geschwindigkeit des Eingangswinkels δG des Lenkgetriebes 4, ausgebildet ist. Der erste Bereich B1 vor dem vorgegebenen Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 kann ebenfalls variabel, insbesondere in Abhängigkeit der momentanen Geschwindigkeit des Eingangswinkels δG des Lenkgetriebes 4, ausgebildet sein.
  • Das variable Übersetzungsverhältnis wird reaktiviert, wenn aus dem Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 in Richtung der Lenkungsmittellage – entsprechend in 2 in Richtung des Ursprungs 0 – zurückgelenkt wird, d. h. der Sollwert des Eingangswinkels δG des Lenkgetriebes 4 somit nicht mehr im Endanschlagsbereich BE liegt und der durch die Nutzfunktion berechnete Soll-Zusatzwinkel δMd betragsmäßig kleiner als der bei der Deaktivierung des variablen Übersetzungsverhältnisses konstant gehaltene bzw. eingefrorene Soll-Zusatzwinkel δMd ist.
  • Die Nutzfunktion VSR, welche das variable Übersetzungsverhältnis innerhalb des erfindungsgemäßen Verfahrens bereitstellt, wird nachfolgend anhand des in 3 ausschnittsweise dargestellten vereinfachten Blockdiagramms verdeutlicht. Wie aus 3 weiter ersichtlich, erhält die Nutzfunktion VSR in einem Funktionsblock 12a die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit vx und den Lenkradwinkel δS als Eingangssignale und errechnet daraus als Ausgangssignal den Soll- Zusatzwinkel δMd. Ein Funktionsblock 12b, welcher die Endanschlagsabschaltung bzw. -behandlung realisiert, erhält als Eingangssignale den Soll-Zusatzwinkel δMd von dem Funktionsblock 12a und den Ritzelwinkel bzw. den Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 und liefert als Ausgangssignal den Soll-Zusatzwinkel δMd an den Elektromotor 9. Das variable Übersetzungsverhältnis wird deaktiviert, d. h. die Endanschlagsabschaltung aktiviert, wenn ein von der Nutzfunktion VSR ermittelter Sollbetrag des Eingangswinkels δG des Lenkgetriebes 4 im Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 liegt. Dann wird der Soll-Zusatzwinkel δMd konstant gehalten bzw. der im letzten Abtastschritt ermittelte Soll-Zusatzwinkel δMd eingefroren (durch die Verbindung 13 des Ausgangssignals des Funktionsblocks 12b auf dessen Eingang angedeutet). Bei einer Lenkposition bzw. einem Eingangswinkel δG des Lenkgetriebes 4 in einem ersten Bereich B1 (siehe 2) vor einem vorgegebenen Endanschlagsbereich BE der Zahnstange 6 des Lenkgetriebes 4 wird der Gradient δ .Md des Soll-Zusatzwinkels durch den Funktionsblock 12b begrenzt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb des elektronischen Servolenksystems 1 ist als Computerprogramm auf dem Steuergerät 11 realisiert, wobei auch andere Lösungen selbstverständlich in Frage kommen. Dazu ist das Computerprogramm in einem Speicherelement des Steuergeräts 11 gespeichert. Durch Abarbeitung auf einem Mikroprozessor des Steuergeräts 11 wird das Verfahren ausgeführt. Das Computerprogramm kann auf einem nicht dargestellten computerlesbaren Datenträger (Diskette, CD, DVD, Festplatte, USB-Memorystick oder dergleichen) oder einem Internetserver als Computerprogrammprodukt gespeichert sein und von dort aus in das Speicherelement des Steuergeräts 11 übertragen werden.
  • 1
    Überlagerungslenksystem
    2
    Lenkrad
    3
    Gelenkwelle/Lenksäule
    4
    Lenkgetriebe
    5a, 5b
    lenkbare Räder
    6
    Zahnstange
    7
    Ritzel
    8
    Überlagerungsmittel
    9
    Zusatzwinkelsteller/Elektromotor
    10
    Überlagerungsgetriebe
    11
    elektronisches Steuergerät der Überlagerungsmittel
    12a, 12b
    Funktionsblöcke
    13
    Pfeil
    δFm
    Radlenkwinkel bzw. Lenkwinkel
    δG
    Ritzelwinkel
    δS
    Lenkradwinkel
    vx
    Fahrzeuggeschwindigkeit
    δM
    Zusatzwinkel
    δMd
    Sollwert des Zusatzwinkels
    δ .Md
    Gradient des Sollwerts des Zusatzwinkels
    VSR
    Nutzfunktion variable Lenkübersetzung

Claims (10)

  1. Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems (1) eines Kraftfahrzeugs, bei welchem mittels einer Lenkhandhabe (2) ein Lenkradwinkel (δS) als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel (δFm) für wenigstens ein lenkbares Rad (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs vorgegeben wird, bei welchem eine Nutzfunktion (VSR) ein variables Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lenkradwinkel (δS) und dem Radlenkwinkel (δFm) bereitstellt, indem ein Zusatzwinkel (δM) mittels eines berechneten einzuregelnden Soll-Zusatzwinkels (δMd) generiert und ein Eingangswinkel (δG) eines Lenkgetriebes (4) des elektronischen Servolenksystems (1) aus einer Überlagerung des Lenkradwinkels (δS) mit dem Zusatzwinkel (δM) erzeugt wird, wobei der Eingangswinkel (δG) des Lenkgetriebes (4) in den Radlenkwinkel (δFm) für das wenigstens eine lenkbare Rad (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs umgesetzt wird, wobei bei einer Lenkposition in einem ersten Bereich (B1) vor einem vorgegebenen Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) der Gradient δ .Md des Soll-Zusatzwinkels begrenzt wird, und wobei das variable Übersetzungsverhältnis bei einer Lenkposition in dem Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) deaktiviert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert wird, wenn ein von der Nutzfunktion (VSR) ermittelter Sollbetrag des Eingangswinkels (δG) des Lenkgetriebes (4) im Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) liegt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Soll-Zusatzwinkel (δMd) konstant gehalten wird, wenn das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das variable Übersetzungsverhältnis reaktiviert wird, wenn aus dem Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) in Richtung der Lenkungsmittellage (0) zurückgelenkt wird und der durch die Nutzfunktion berechnete Soll-Zusatzwinkel (δMd) betragsmäßig kleiner als der bei der Deaktivierung des variablen Übersetzungsverhältnisses konstant gehaltene Soll-Zusatzwinkel (δMd) ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) variabel, insbesondere in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Eingangswinkels (δG) des Lenkgetriebes (4), ausgebildet ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (B1) vor dem vorgegebenen Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4) variabel, insbesondere in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Eingangswinkels (δG) des Lenkgetriebes (4), ausgebildet ist.
  7. Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems (1) eines Kraftfahrzeugs, bei welchem mittels einer Lenkhandhabe (2) ein Lenkradwinkel (δS) als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel (δFm) für wenigstens ein lenkbares Rad (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs vorgegeben wird, bei welchem eine Nutzfunktion (VSR) ein variables Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lenkradwinkel (δS) und dem Radlenkwinkel (δFm) bereitstellt, indem ein Zusatzwinkel (δM) mittels eines berechneten einzuregelnden Soll-Zusatzwinkels (δMd) generiert und ein Eingangswinkel (δG) eines Lenkgetriebes (4) des elektronischen Servolenksystems (1) aus einer Überlagerung des Lenkradwinkels (δS) mit dem Zusatzwinkel (δM) erzeugt wird, wobei der Eingangswinkel (δG) des Lenkgetriebes (4) in den Radlenkwinkel (δFm) für das wenigstens eine lenkbare Rad (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs umgesetzt wird, und wobei ein Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4), in welchem, wenn durch die Lenkposition erreicht, das variable Übersetzungsverhältnis deaktiviert wird und/oder ein erster Bereich (B1) vor dem Endanschlagsbereich (BE) der Zahnstange (6) des Lenkgetriebes (4), in welchem, wenn durch die Lenkposition erreicht, der Gradient δ .Md des Soll-Zusatzwinkels begrenzt wird, variabel ausgebildet ist.
  8. Computerprogramm mit Programmcodemitteln, um ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 durchzuführen, wenn dass Programm auf einem Mikroprozessor eines Computers, insbesondere auf einem Steuergerät (11) eines Servolenksystems (1), ausgeführt wird.
  9. Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 durchzuführen, wenn dass Programm auf einem Mikroprozessor eines Computers, insbesondere auf einem Steuergerät (11) eines Servolenksystems (1), ausgeführt wird.
  10. Elektronisches Servolenksystem (1) eines Kraftfahrzeugs, mit – einer Lenkhandhabe (2) zur Vorgabe eines Lenkradwinkels (δS) als Maß für einen gewünschten Radlenkwinkel (δFm) für wenigstens ein lenkbares Rad (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs, – einem Lenkgetriebe (4), welches den Lenkradwinkel (δS) in den Radlenkwinkel (δFm) des wenigstens einen lenkbaren Rades (5a, 5b) des Kraftfahrzeugs umsetzt, – Überlagerungsmitteln (8) zur Erzeugung eines Zusatzwinkels (δM) durch einen Zusatzwinkelsteller (9) und zur Erzeugung eines Eingangswinkels (δG) des Lenkgetriebes (4) aus einer Überlagerung des Lenkradwinkels (δS) mit dem Zusatzwinkel (δM), und – einem elektronischen Steuergerät eingerichtet zur Ausführung des Computerprogramms gemäß Anspruch 8.
DE102006052092.0A 2006-11-04 2006-11-04 Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems Active DE102006052092B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006052092.0A DE102006052092B4 (de) 2006-11-04 2006-11-04 Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006052092.0A DE102006052092B4 (de) 2006-11-04 2006-11-04 Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006052092A1 true DE102006052092A1 (de) 2008-05-08
DE102006052092B4 DE102006052092B4 (de) 2021-01-07

Family

ID=39264876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006052092.0A Active DE102006052092B4 (de) 2006-11-04 2006-11-04 Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006052092B4 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008041183A1 (de) 2008-08-12 2010-02-18 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs
DE102008036039A1 (de) * 2008-08-01 2010-03-04 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Überwachung und Ansteuerung eines Positions-Stellers
WO2011035960A1 (de) * 2009-09-28 2011-03-31 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum betrieb eines elektronischen servolenksystems eines kraftfahrzeugs
DE102010033494A1 (de) 2010-08-05 2012-02-09 Audi Ag Verfahren zum Ermitteln eines an einer Lenkhandhabe eingestellten Lenkwinkels
DE102011085382A1 (de) * 2011-10-28 2013-05-02 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Betriebsverfahren eines Fahrzeug-Lenksystems mit Servoantrieb und einem Lenkwinkel-Überlagerungsmittel
DE102014210966A1 (de) * 2014-06-06 2015-12-17 Continental Teves Ag & Co. Ohg Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge
DE102015211152B4 (de) 2014-06-18 2018-11-29 Mando Corporation Verfahren zum Verhindern eines Überhubs in einem Hinterrad-Lenksystem und hierfür verwendeter linearer Sensor
CN110114258A (zh) * 2016-12-16 2019-08-09 罗伯特·博世有限公司 用于确定具有电动的伺服马达的转向系统中的齿条位置的方法

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19751125A1 (de) * 1997-03-22 1998-09-24 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Lenksystems für ein Kraftfahrzeug
DE19713576A1 (de) * 1997-04-02 1998-10-08 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Lenksystems für ein Kraftfahrzeug
DE10244067A1 (de) * 2002-09-06 2004-04-01 Volkswagen Ag Vorrichtung und Verfahren zur Lenkunterstützung für Fahrzeuge mit elektromechanischer Lenkung
DE102004009815A1 (de) * 2004-02-28 2005-09-15 Zf Lenksysteme Gmbh Lenksystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Betrieb des Lenksystems

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19751125A1 (de) * 1997-03-22 1998-09-24 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Lenksystems für ein Kraftfahrzeug
DE19713576A1 (de) * 1997-04-02 1998-10-08 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Lenksystems für ein Kraftfahrzeug
DE10244067A1 (de) * 2002-09-06 2004-04-01 Volkswagen Ag Vorrichtung und Verfahren zur Lenkunterstützung für Fahrzeuge mit elektromechanischer Lenkung
DE102004009815A1 (de) * 2004-02-28 2005-09-15 Zf Lenksysteme Gmbh Lenksystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Betrieb des Lenksystems

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008036039A1 (de) * 2008-08-01 2010-03-04 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Überwachung und Ansteuerung eines Positions-Stellers
DE102008036039B4 (de) * 2008-08-01 2010-07-22 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Überwachung und Ansteuerung eines Positions-Stellers
DE102008041183B4 (de) * 2008-08-12 2017-09-28 Robert Bosch Automotive Steering Gmbh Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs
DE102008041183A1 (de) 2008-08-12 2010-02-18 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs
WO2011035960A1 (de) * 2009-09-28 2011-03-31 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum betrieb eines elektronischen servolenksystems eines kraftfahrzeugs
CN102686473A (zh) * 2009-09-28 2012-09-19 Zf操作系统有限公司 用于运行机动车电子助力转向系统的方法
CN102686473B (zh) * 2009-09-28 2014-09-10 Zf操作系统有限公司 用于运行机动车电子助力转向系统的方法
DE102010033494A1 (de) 2010-08-05 2012-02-09 Audi Ag Verfahren zum Ermitteln eines an einer Lenkhandhabe eingestellten Lenkwinkels
DE102011085382A1 (de) * 2011-10-28 2013-05-02 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Betriebsverfahren eines Fahrzeug-Lenksystems mit Servoantrieb und einem Lenkwinkel-Überlagerungsmittel
DE102014210966A1 (de) * 2014-06-06 2015-12-17 Continental Teves Ag & Co. Ohg Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge
DE102015211152B4 (de) 2014-06-18 2018-11-29 Mando Corporation Verfahren zum Verhindern eines Überhubs in einem Hinterrad-Lenksystem und hierfür verwendeter linearer Sensor
CN110114258A (zh) * 2016-12-16 2019-08-09 罗伯特·博世有限公司 用于确定具有电动的伺服马达的转向系统中的齿条位置的方法
CN110114258B (zh) * 2016-12-16 2021-06-11 罗伯特·博世有限公司 确定带电动的伺服马达的转向系统中的齿条位置的方法
US11447179B2 (en) 2016-12-16 2022-09-20 Robert Bosch Gmbh Method for determining the rack-and-pinion position in a steering system having an electric servomotor

Also Published As

Publication number Publication date
DE102006052092B4 (de) 2021-01-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3496995B1 (de) Regelung eines steer-by-wire-lenksystems
DE112017004674B4 (de) Fahrzeugsteuerverfahren und elektrisches servolenksystem
EP1845007A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines elektrischen Servolenksystems
EP3738860B1 (de) Verfahren und lenkungssteuergerät zum ermitteln einer stellgrösse für das einstellen eines servolenkmoments bei einem fahrzeuglenksystem
EP3227164B1 (de) Lenkvorrichtung sowie verfahren zur steuerung einer lenkvorrichtung
EP1849682A1 (de) Verfahren zur Lenkungsregelung
EP2483133B1 (de) Verfahren zum betrieb eines elektronischen servolenksystems eines kraftfahrzeugs
EP3678918B1 (de) Steer-by-wire-system und verfahren zum betreiben eines steer-by-wire-systems
EP3464002A1 (de) Verfahren zur vermeidung einer kollision eines kraftfahrzeugs mit einem objekt auf grundlage eines maximal vorgebbaren radlenkwinkels, fahrerassistenzsystem sowie kraftfahrzeug
EP2058208A1 (de) Verfahren zum ansteuer einer überlagerungslenkung
DE102010028140A1 (de) Fahrerassistenzverfahren für ein Kraftfahrzeug mit einer Spurführungsassistenzfunktion
DE102008040202A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems
DE102006052092A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems
DE102017220069B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Lenksystems in einem Fahrzeug
DE102006041236B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems
DE102008041183B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Servolenksystems eines Kraftfahrzeugs
DE102006025790A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems
DE102006050506B4 (de) Verfahren zur Einstellung eines Solllenkmoments in einem Lenksystem eines Fahrzeugs
EP4168289A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum betrieb eines fahrzeugs
DE102006053029B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines elektronisch geregelten Servolenksystems
DE102004037960A1 (de) Lenksystem
DE102023200686B4 (de) Fahrerassistenzsystem
DE102010030646A1 (de) Spurführungsassistenzverfahren für ein Kraftfahrzeug
DE102006041237B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Servolenksystems
DE102010003099A1 (de) Fahrspurwechselassistenzverfahren für ein Kraftfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20130724

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ROBERT BOSCH AUTOMOTIVE STEERING GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: ZF LENKSYSTEME GMBH, 73527 SCHWAEBISCH GMUEND, DE

Effective date: 20150423

R016 Response to examination communication
R084 Declaration of willingness to licence
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ROBERT BOSCH GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: ROBERT BOSCH AUTOMOTIVE STEERING GMBH, 73527 SCHWAEBISCH GMUEND, DE

R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final