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DE102006050320A1 - Öffnungs- und Schliessausbildung für Luftdurchlass bzw. Luftkanal - Google Patents

Öffnungs- und Schliessausbildung für Luftdurchlass bzw. Luftkanal Download PDF

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DE102006050320A1
DE102006050320A1 DE102006050320A DE102006050320A DE102006050320A1 DE 102006050320 A1 DE102006050320 A1 DE 102006050320A1 DE 102006050320 A DE102006050320 A DE 102006050320A DE 102006050320 A DE102006050320 A DE 102006050320A DE 102006050320 A1 DE102006050320 A1 DE 102006050320A1
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winding shaft
air
air duct
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DE102006050320A
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Yasuhiro Kariya Sekito
Yoshihiko Kariya Okumura
Toshihiko Kariya Muraki
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Denso Corp
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Denso Corp
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/10Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00642Control systems or circuits; Control members or indication devices for heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/00664Construction or arrangement of damper doors
    • B60H1/00692Damper doors moved by translation, e.g. curtain doors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Öffnungs-/Schließanordnung für einen Luftkanal, die Fremdmaterialien daran hindert, sich auf einem Antriebsmechanismus eines folienförmigen Elements einer Wickelwelle abzulagern, versehen mit: DOLLAR A einem einen Luftkanal (3a, 13, 15, 16, 17) bildenden Gehäuse (1a), durch welchen Blasluft strömt, DOLLAR A einem folienförmigen Element (23), angeordnet in diesem Gehäuse (1a), wobei eine Öffnung (11a, 12a, 27) dieses Luftkanals (3a, 13, 15, 16, 17) geöffnet und geschlossen wird, DOLLAR A einem Fixierteil (24), das ein Ende des folienförmigen Elements (23) am Umfangsrand der Öffnung (11a, 12a, 27) fixiert bzw. festlegt, DOLLAR A einer Wickelwelle (25), verbunden mit dem anderen Ende des folienförmigen Elements (23), die das folienförmige Element (23) aufwickelt und abwickelt, und DOLLAR A einem Antriebmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle, der die Wickelwelle (25) in Drehung versetzt und veranlasst, sich über die Öffnung (11a, 12a, 27) in einer Richtung (D) von dem Befestigungsteil (24) fort und auf dieses zu zu bewegen, DOLLAR A wobei Wickelwelle (25) und Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle an einer Luftströmseite der Öffnung (11a, 12a, 27) angeordnet sind, und DOLLAR A ein die Blasluft blockierender Teil (35), der wenigstens einen anströmseitigen Teil des Luftstroms des Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle abdeckt, vorgesehen ist.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Öffnungs- und Schließausbildung für einen Luftdurchlass bzw. -kanal, im Folgenden Luftdurchlass genannt, die einen Durchlass vermittels eines folienförmigen Elements (Filmtür) verschließt und geeignet ist, in einer Fahrzeugklimaanlage eingesetzt zu werden.
  • 2. Beschreibung der anderen Bauform
  • In der Vergangenheit wurde eine Öffnungs- und Schließausbildung für Luftdurchlässe unter Verwendung dieses Typs von folienförmigem Element zum Öffnen und Schließen eines Luftdurchlasses in der Japanischen Patentveröffentlichung (A) Nr. 2005-199988 vorgeschlagen.
  • Im Stand der Technik dieser Japanischen Patentveröffentlichung (A) Nr. 2005-1999988 wird ein Ende des folienförmigen Elements an die Außenseite der Öffnung des Luftdurchlasses fixiert, das andere Ende des folienförmigen Elements ist mit einer Aufwickelwelle für ein folienförmiges Element verbunden und diese Aufwickelwelle für ein folienförmiges Element dreht und bewegt sich in einer Richtung fort von einem Ende des folienförmigen Elements und auf dieses zu (Seite, wo das folienförmige Element befestigt ist), wodurch das folienförmige Element aufgewickelt oder abgewickelt wird.
  • Insbesondere werden Zahnstangen, die von einem Ende zum anderen Ende des filmförmigen Elements reichen, an den beiden Enden der Aufwickelwelle für das folienförmige Element angeordnet, und Ritzel an den beiden Enden der Aufwickelwelle für das folienförmige Element kämmen mit den Zahnstangen, so dass es möglich wird, dass die Aufwickelwelle für das folienförmige Element sich dreht und die Bewegung hervorgerufen wird.
  • Ist das folienförmige Element vollständig aufgewickelt, dann ist die Öffnung voll geöffnet, während, wenn das folienförmige Element völlig ausgetragen (abgewickelt) ist, die Öffnung voll geschlossen ist.
  • In diesem Stand der Technik sind das folienförmige Element, die Aufwickelwelle für das folienförmige Element, die Zahnstangen, Ritzel, etc. an der Luftanströmseite der Öffnung angeordnet, und das folienförmige Element öffnet und schließt die Öffnung von der Luftanströmseite.
  • Aufgrund dessen wird das folienförmige Element durch den Druck der gegen die Dichtfläche am Umfang der Öffnung geblasenen Luft beaufschlagt, was zu einer Dichtwirkung führt.
  • Bei diesem Stand der Technik jedoch kann es passieren, dass, da Ritzel und Zahnstangen im Luftdurchlass an der Luftanströmseite der Öffnung angeordnet sind und die geblasene Luft direkt auf Ritzel und Zahnstangen trifft, Fremdmaterialien (Sand, Schmutz, etc.), welche die geblasene Luft verschmutzen, dazu führen, dass sie sich auf den Zahnstangen und Ritzeln absetzen und zwischen Zahnstangen und Ritzeln eingefangen werden.
  • Wenn Fremdmaterialien zwischen Ritzeln und Zahnstangen erfasst werden, stellen sich Probleme ein, da die Drehung der Zahnräder behindert wird, Falschfunktionen treten ein, Geräusch wird erzeugt.
  • ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung, unter Beachtung dieses Punktes, besteht darin, Fremdmaterialien daran zu hindern, sich im Antriebsmechanismus der Wickelwelle, bestehend aus Zahnrädern, Ritzeln, etc., abzusetzen und hierdurch Falschfunktionen und das Auftreten von Geräusch zu unterdrücken und die Betriebssicherheit und die Ruhe bei Betrieb zu verbessern.
  • Um diese Aufgabe zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung eine Öffnungs- und Schließausbildung für einen Luftdurchlass zur Verfügung, die aufweist: ein Gehäuse 1a, das einen Luftdurchlass 3a, 13, 15, 16, 17 bildet, durch welchen geblasene Luft strömt, ein in diesem Gehäuse 1a angeordnetes folienförmiges Element und eine Öffnungs- und Schließausbildung für eine Öffnung 11a, 12a, 27 für diesen Luftdurchlass 3a, 13, 15, 16, 17, einen Befestigungsteil 24, der ein Ende des folienförmigen Elements 23 an der Umfangskante der Öffnung 11a, 12a, 27 fixiert, eine Aufwickelwelle 24, die mit dem anderen Ende des folienförmigen Elements 23 verbunden ist und das folienförmige Element auf- und abwickelt, sowie einen Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A, 26B, der diese Aufwickelwelle 25 in Drehung versetzt und sie veranlasst, über die Öffnung 11a, 12a, 27 in einer Richtung eine Bewegung auszuüben, die auf das Befestigungsteil 24 zu und von diesem fort erfolgt, wobei Aufwickelwelle 25 und Antriebsmechanismus 26A und 26B für diese Aufwickelwelle an einer Luftanströmseite der Öffnung 11a, 12a, 27 angeordnet sind, und ein Blockierteil 35 für geblasene Luft wenigstens eine luftanströmseitige Öffnung des Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B abdeckt.
  • Somit kann der Blockierteil für geblasene Luft 35, der wenigstens einen luftstromanströmseitigen Teil des Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B abdeckt, verhindern, dass Blasluft direkt auf den Antriebsmechanismus 26A und 26B für die Aufwickelwelle trifft.
  • Aus diesem Grund können Fremdmaterialien, welche die Blasluft verunreinigen (Sand, Staub, etc.) daran gehindert werden, sich an dem Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B abzulagern.
  • Im Ergebnis kann diese Störung vermieden werden, indem Fremdmaterialien innerhalb des Aufwickelwellen-Antriebsmechanismus 26A und 26B eingefangen werden, die sonst den Antrieb der Aufwickelwelle stören, Falschfunktionen auslösen und Geräusch erzeugen.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß der Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B am Ende der Aufwickelwelle 25 vorgesehen, eine Trennwand 37 erstreckt sich vom Umfangsrand der Öffnung 11a, 12a, 27 zum Blockierteil für die Blasluft 35 und ist zwischen dem Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B und dem folienförmigen Element 23 ausgebildet; auch ist ein Entlastungs- und Aussparungsloch 39 vorgesehen, in welches die Aufwickelwelle 25 eingeführt wird, dies ist an der Trennwand 37 vorgesehen, ist von länglicher Gestalt und erstreckt sich über einen Bewegungsbereich der Wickelwelle 25.
  • Da somit der Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B und das folienförmige Element 23 über eine Trennwand 37, die zwischen ihnen ausgebildet sind, verfügen, kann Blasluft, die versucht, um die Seiten des Blockierteils 35 für die Blasluft herumzukriechen und gegen den Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B zu strömen, durch die Trennwand 37 blockiert werden.
  • Aus diesem Grund kann nicht nur die Blasluft daran gehindert werden, direkt auf den Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B zu treffen, darüber hinaus kann die Blasluft daran gehindert werden, um die Seiten des Blockierteils für die Blasluft 35 zu kriechen und gegen den Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B zu strömen.
  • Somit können Fremdmaterialien (Sand, Staub, etc.), welche die Blasluft verunreinigen, daran gehindert werden, sich am Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B abzulagern.
  • Da weiterhin die Trennwand 37 mit Entlastungslöchern 39 ausgebildet ist, in welche die Aufwickelwelle 25 eingeführt wird, die von länglicher Gestalt sich über den Bewegungsbereich der Aufwickelwelle 25 erstrecken, kann die Aufwickelwelle 25 daran gehindert werden, störend bezüglich der Trennwand 37 zu arbeiten.
  • Weiterhin wird durch die Maßnahme nach der Erfindung die Trennwand 37 einteilig mit dem Blockierteil 35 für die Blasluft in Kunststoff ausgebildet, wodurch es möglich wird, die Montage von Trennwand 37 und Blasluft-Blockierteil 35 zu erleichtern.
  • Weiterhin bildet die vorliegende Erfindung den Antriebsmechanismus 26A und 26B für die Aufwickelwelle mittels eines Ritzels 30, das an einem Ende der Aufwickelwelle 25 vorgesehen ist und einer Zahnstange 29, die mit dem Ritzel 30 kämmt. Das Entlastungsloch 39 ist so ausgebildet, dass der Außenumfang der Aufwickelwelle 25 an der der Zahnstange 29 abgelegenen Seite bezüglich der Endfläche 39 des Entlastungs- oder Aussparungslochs 39 gleitet.
  • So wird, da der Außenumfang der Wickelwelle 25 an der der Zahnstange 29 abgelegenen Seite bezüglich der Endfläche 39b des Entlastungslochs gleitet, die Aufwickelwelle 25 mit einer Kraft in einer Richtung beaufschlagt, die von der Stirnfläche 39b des Entlastungslochs 39 zur Seite der Zahnstange 29 geht.
  • Aus diesem Grund wird das Ritzel 30, das am Ende der Wickelwelle 25 vorgesehen ist, gegen die Zahnstange 29 beaufschlagt; damit wird verhindert, dass das Ritzel 30 sich von der Zahnstange löst und lose läuft bzw. lose dreht.
  • Im Ergebnis kann ein Gleiten bei der Rotation der Aufwickelwelle 25 verhindert werden und die Aufwickelwelle 25 kann sich drehen und in einer Richtung auf dem Befestigungsteil 24 zu und von diesem weg bewegt zu werden.
  • Weiterhin bildet die Maßnahme nach der Erfindung Schlitze 41, die sich im Wesentlichen parallel zur Stirnfläche 39b an einem Teil der Trennwand 37 nahe der Stirnfläche 39b erstrecken.
  • Wenn somit Fremdmaterialien sich an den Gleitteilen des Außenumfangs der Aufwickelwelle 25 und der Stirnfläche 39b der Entlastungsbohrung 39 abscheiden, kann die Stirnfläche 39b der Entlastungsbohrung 39 veranlasst werden, sich durch die Schlitze 41 elastisch zu verformen.
  • Das heißt, durch Verformung und Quetschen der Schlitze 41 kann die Stirnfläche 39 sich elastisch verformen und so das eingefangene Fremdmaterial freigeben.
  • Aus diesem Grund wird das Problem umgangen, dass Fremdmaterialien an den gleitenden Teilen des Außenumfangs der Aufwickelwelle 25 und der Stirnfläche 39b der Entlastungsbohrung 39 eingefangen werden und eine Bewegung der Aufwickelwelle behindern.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß der Antriebsmechanismus 26A und 26B für die Aufwickelwelle durch Ritzel 30 gebildet, das an einem Ende der Aufwickelwelle 25 ausgebildet ist und weiter durch eine Zahnstange 29, die mit dem Ritzel 30 kämmt; die Entlastungsbohrung 39 ist so ausgebildet, dass ein Spalt 40 bestimmter Abmes sungen zwischen dem Außenumfang der Aufwickelwelle 25 an der der Zahnstange 29 nahen Seite und der Stirnfläche 39a der Entlastungsbohrung 39 eingestellt wird.
  • Somit gleitet der Außenumfang der Aufwickelwelle 25 an der der Zahnstange 29 nahen Seite nicht direkt bezüglich der Stirnfläche 39a der Entlastungsbohrung 39; Fremdmaterialien werden also nicht zwischen dem Außenumfang und der Stirnfläche 39a der Entlastungsbohrung 39 eingefangen.
  • Aus diesem Grund kann das Problem als gelöst angesehen werden, dass Fremdmaterialien sonst eingefangen werden und die Bewegung der Aufwickelwelle behindern.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß die Zahnstange 29 in Kunststoff geformt und bildet sogenannte Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 von im Querschnitt V-förmiger Gestalt: hierdurch werden Fallen 29b für Fremdmaterialien zwischen den Zahnwurzeln 29a und den Zahnspitzen 30a des Ritzels 30 gebildet.
  • Erfindungsgemäß ist eine Trennwand 37 vorgesehen, um zu verhindern, dass Blasluft um die Seiten des Blockierteils 35 für die Blasluft herum leckt und gegen den Antriebsmechanismus für die Aufwickelwelle 26A und 26B strömt. Vielmehr ist die Trennwand 37 mit einem Entlastung- oder Aussparungsloch 39 ausgebildet, in welches die Aufwickelwelle 25 eingeführt wird, so dass ein Teil der Blasluft durch das Entlastungsloch 39 geht und dazu führt, dass es zum Aufwickelwellen-Antriebsmechanismus 26A und 26B strömt.
  • Aus diesem Grund werden erfindungsgemäß ebenfalls, wenn auch in geringerem Anteil, Fremdmaterialien, die die Blasluft sonst verunreinigen, sich manchmal am Aufwickelwellen-Antriebsmechanismus 26A und 26B absetzen.
  • Um diesem Vorgang zu begegnen, ist erfindungsgemäß die Zahnstange 29 aus Kunststoff geformt und bildet die Zahn- oder Getriebewurzeln 29a der Zahnstange 29 von im Querschnitt V-förmiger Gestalt.
  • Das heißt, formt man die Zahnstange 29, indem Metall zerspant, da eine Schneide verwendet wird, um das Metall fortzuschneiden, stellen sich Grenzen ein, und zwar in soweit, wie eng und tief die Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 gemacht werden können, was bedeutet, dass die Zahnwurzeln 29a nur schwierig in V-förmige Querschnitte geschnitten werden können. Andererseits gibt es, wenn die Zahnstange 29 aus Kunststoff geformt wird, keine Begrenzung hinsichtlich der Formgebung, und die Zahnwurzeln 29a können leicht in V-Gestalt dargestellt werden.
  • Da weiterhin die Zahnwurzeln (gear roots) 29a der Zahnstange 29 von im Querschnitt V-förmiger Gestalt ausgeführt werden, können Fallen 29b für Fremdmaterialien zwischen den Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 und den Zahnspitzen (gear tips) 30a des Ritzels oder Zahnrads 30 geformt werden.
  • Aus diesem Grund werden, selbst wenn Fremdmaterialien sich an der Zahnstange 29 abscheiden, die Fremdmaterialien an den Fallen 31c für die Fremdmaterialien gesammelt, so dass das Problem vermieden wird, dass Fremdmaterialien zwischen Zahnstange 29 und Ritzel 30 eingefangen werden und die Bewegung der Aufwickelwelle behindert wird.
  • Weiterhin bildet die vorliegende Erfindung einteilig die Zahnstange 29 mit der Trennwand 37 und dem Blockierteil 35 für die Blasluft aus, so dass es möglich wird, leicht nicht nur die Trennwand 37 und den Blockierteil für die Blasluft 35, sondern auch die Zahnstange 29 zu montieren.
  • Des weiteren erlaubt die Maßnahme nach der Erfindung eine Bewegung der Aufwickelwelle 25 an der Trennwand 37 und schafft ein Blockierelement 43 bis 46, welches die Entlastungsbohrung 39 blockiert.
  • Somit kann verhindert werden, dass ein Teil der Blasluft durch das Entlastungsloch 39 geht und gegen den Antriebsmechanismus 26A und 26B der Aufwickelwelle strömt.
  • Aus diesem Grund können Fremdmaterialien, welche die Blasluft (Sand, Staub, etc.) verunreinigen, weiterhin daran gehindert werden, sich an dem Antriebsmechanismus 26A und 26B der Aufwickelwelle abzuscheiden.
  • Weiterhin wird gemäß der Maßnahme nach der Erfindung insbesondere das Blockierelement durch ein folienförmiges Blockierelement 43 geformt, das so angeord net ist, dass es die Entlastungsbohrung 39 an der Trennwand 37 überlappt, wobei eine Länge des filmförmigen Blockierelements 43 in Bewegungsrichtung D länger als die Länge der Entlastungsbohrung 39 in Bewegungsrichtung D ist, und zwar um eine genau festgelegte Abmessung: hierbei wird eine Seite des folienförmigen Blockierelements 43 in der Bewegungsrichtung D aufgefaltet, und die andere Seite wird zusammen mit der Bewegung der Aufwickelwelle 25 gelängt.
  • Hierdurch wird eine Bewegung der Aufwickelwelle 25 und ein Blockieren der Entlastungsbohrung 39 möglich.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß insbesondere das Blockierelement aus einer mehrlagigen Gleittür 44 geformt, die so angeordnet ist, dass sie die Entlastungsbohrung 39 an der Trennwand 37 überlappt, wobei die mehrlagige Gleittür 44 aus einer Vielzahl dünner Plattenelemente 44a bis 44e besteht, die in Axialrichtung der Aufwickelwelle 25 gestapelt sind; hierbei werden dünne Plattenelemente an einer Seite der Vielzahl dünner Plattenelemente 44a bis 44e in Bewegungsrichtung D so gestapelt, dass sie von dünnen Plattenelementen an der anderen Seite überlagert werden, die so gestapelt sind, dass ein Versetzen nach Art einer Treppe zusammen mit der Bewegung der Aufwickelwelle 25 erfolgt.
  • Erfindungsgemäß kann insbesondere das Blockierorgan gebildet werden durch ein elastisches Element 45, das so angeordnet ist, dass es das Aussparungsloch 39 an der Trennwand 37 überlappt, wobei das elastische Element 45 mit geteilten Flächen 45a ausgebildet sein kann, die sich im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung D der Aufwickelwelle 25 erstrecken; die Aufwickelwelle 25 kann gegen die geteilten Flächen drücken und elastisch das elastische Element 45 zur Bewegung zwischen die geteilten Flächen 45a verformen.
  • Auch kann erfindungsgemäß das Blockierelement gebildet werden durch eine große Anzahl elastisch verformbarer faser- oder band- oder streifenartiger Bürstenelemente 46, die vom Innenumfang des Aussparungslochs 39 zur Innenseite vorstehen.
  • Somit kann die Wickelwelle 25 gegen die Bürstenelemente 46 schieben und sie elastisch verformen, und zwar während der Bewegung innerhalb des Aussparungslochs 39; die Bürstenelemente 46 können das Aussparungsloch 39 blockieren. Im Übrigen sind die Bezugszeichen, auch wenn sie bewusst nicht in Klammern gesetzt wurden, nur Beispiele, die die Zuordnung zu spezifischen in der später beschriebenen Ausführungsform beschriebenen Mitteln zeigen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigen in
  • 1 einen schematischen Querschnitt einer Klimatisierungseinheit nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 einen Querschnitt längs A-A in 1;
  • 3 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung einer Folientür der 1 in Kassettenbauart;
  • 4 einen vergrößerten Schnitt des Teils B-B in 2;
  • 5 eine vergrößerte Darstellung von Zahnstange und Ritzel nach einer ersten Ausführungsform, wobei zu erkennen ist, wie das Ritzel mit der Zahnstange kämmt;
  • 6 eine perspektivische Darstellung benachbart eines Aussparungs- oder Entlastungslochs der ersten Trennwand nach der ersten Ausführungsform;
  • 7A einen schematischen Schnitt durch die Hauptteile einer Öffnungs-/Schließeinheit für einen Kaltluftkanal nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung und lässt den Zustand erkennen, in dem die kaltluftseitige Öffnung völlig geschlossen ist, während 7B ein schematischer Querschnitt durch den Zustand der kaltluftseitigen Öffnung in 7A im voll geöffneten Zustand erkennen lässt;
  • 8A einen schematischen Querschnitt durch die Hauptteile einer Öffnungs-/Schließeinheit einer Filmtür für einen Kaltluftkanal nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung und lässt den Zustand erkennen, bei dem die kaltluftseitige Öffnung voll geschlossen ist, während 8B ein schematischer Schnitt ist, der den Zustand der kaltluftseitigen Öffnung der 8A in voll geöffnetem Zustand erkennen lässt;
  • 9A eine Vorderansicht einer Entlastungsaussparung einer ersten Trennwand der Öffnungs-/Schließeinheit für den Kaltluftkanal nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung ist und den Zustand der kaltluftseitigen Öffnung im voll geschlossenen Zustand erkennen lässt, während 9B ein schematischer Schnitt ist, der die Stellung der kaltluftseitigen Öffnung in 9A im voll geöffneten Zustand zeigt;
  • 10A eine schematische Frontansicht einer Entlastungsaussparung einer ersten Trennwand der Öffnungs-/Schließeinheit für den Kaltluftkanal einer fünften Ausführungsform der Erfindung ist und den Zustand erkennen lässt, bei dem die kaltluftseitige Öffnung voll geschlossen ist, während 10B ein schematischer Schnitt des Zustandes ist, in dem die kaltluftseitige Öffnung der 10A voll geöffnet ist.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Erste Ausführungsform
  • Nachstehend soll eine erste Ausführungsform der Erfindung anhand der 1 bis 6 erläutert werden. 1 zeigt die Gesamtkonfiguration im Falle der Anwendung der vorliegenden Erfindung auf eine Fahrzeugklimaanlage, während 2 ein Schnitt längs A-A in 1 ist.
  • Die Klimatisierungseinheit 1 der Fahrzeugklimaanlage nach dieser Ausführungsform verfügt über ein Klimatisierungsgehäuse 1a aus Kunststoff. Das Klimatisierungsgehäuse 1a ist an der Innenseite vom Instrumentenbrett in der Fahrgastzelle des Fahrzeugs etwa in der Mitte in Richtung der Fahrzeugbreite (links-rechts) angeordnet, und, wie durch die Pfeile in den 1 und 2 gezeigt, positioniert, und zwar bezüglich den Front-Heck-, Oben-unten- und Links-rechts-Richtungen des Fahrzeugs.
  • Das Klimatisierungsgehäuse 1a wird aus Gründen der Zweckmäßigkeit für das Herausnehmen aus der Form im Falle, dass geformt wird und aufgrund von Gründen wie Montage der Klimaanlage im Gehäuse, spezifisch unterteilt in eine Vielzahl von Gehäuseelementen 1b, 1c und 1d geformt. Diese Vielzahl von Gehäuseelementen 1b, 1c und 1d werden dann aneinander befestigt.
  • Insbesondere wird das Klimatisierungsgehäuse 1a an einer Trennfläche (Formtrennfläche) 1e in ein frontseitiges Gehäuseelemente 1b und rückseitige Gehäuseelemente 1c und 1d unterteilt. Weiterhin werden die rückseitigen Gehäuseelemente 1c und 1d geformt, wobei sie im Wesentlichen in der Mitte der Fahrzeug-links-rechts-Richtung (Breite) in zwei Links-rechts-Gehäuseelemente aufgeteilt sind. Das heißt, die verbundenen Flächen der rückseitigen Gehäuseelemente 1c und 1d bedeuten die Vertikalebene, die sich in Front-Heck-Richtung des Fahrzeugs erstreckt.
  • Man beachte, dass die Links-rechts-Richtung die Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 1 ist, während die Fahrzeug-Front-Heck-Richtung die Links-rechts-Richtung der 1 bedeutet.
  • Im am weitesten vorn befindlichem Ort des Fahrzeugs im Klimatisierungsgehäuse 1a ist ein Lufteinlassraum 2 ausgebildet, durch welchen geblasene Luft einer nicht gezeigten Gebläseeinheit durch einen Verbindungskanal 1f (siehe 2) strömt.
  • Der Verbindungskanal 1f ist an der Fläche des Klimatisierungsgehäuses 1a am Sitz des Navigators (rechte Oberflächenseite des Fahrzeugs) angeordnet. Ein Luftauslass einer nicht gezeigten Gebläseeinheit, innerhalb des Instrumentenbretts in der Fahrgastzelle am Sitz des Navigators angeordnet, ist mit dem Verbindungskanal bzw. der Verbindungsleitung 1f verbunden. Indem daher ein elektrischer Lüfter in der Gebläseeinheit in Gang gesetzt wird, strömt Luft von dem Verbindungskanal 1f zur Innenseite des Lufteinlassraums 2.
  • Zu beachten ist, dass diese Ausführungsform anwendbar ist auf ein Kraftfahrzeug mit Linkssteuerung, somit ist der Verbindungskanal 1f an der Fläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der rechten Fahrzeugseite angeordnet; handelt es sich jedoch um ein Fahrzeug mit Rechtssteuerung, so wird der Verbindungskanal 1f an der Fläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der linken Seite des Fahrzeugs angeordnet.
  • Das Klimatisierungsgehäuse 1a ist innen mit einem Verdampfer 3 und einem Heizerkern 4 in dieser Reihenfolge, von der Luftanströmseite aus gesehen, angeordnet. Dieser Verdampfer 3 ist ein Wärmeaustauscher für Kühlzwecke, der in einem an sich bekannten Kältezyklus vorgesehen ist und ein Kältemittel verdampft, während Wärme aus der Luft absorbiert wird, die in das Klimatisierungsgehäuse 1a geblasen wird, um hierdurch die geblasene Luft zu kühlen.
  • Man beachte, dass im Kältezyklus ein nicht gezeigter Kompressor ein Kältemittel ansaugt und komprimiert und durch eine nicht gezeigte Blockscheibe, einem Riemen, etc. von einem nicht gezeigten Fahrzeugmotor in Drehung versetzt wird.
  • Bei dem Kompressor in diesem Beispiel wird ein Kompressor fester Leistung, der eine elektromagnetische Kupplung benutzt, um die Betriebsgeschwindigkeit des Kompressors zu verändern und die Austragsleistung des Kühlmittels einzustellen, es kann jedoch auch ein Kompressor variabler Leistung eingesetzt werden, der in der Lage ist, hinsichtlich der Austragsleistung des Kältemittels durch eine Veränderung der Austragsgröße zu verändern.
  • Weiterhin ist der Heizerkern 4 ein Wärmeaustauscher für Heizzwecke, der das Warmwasser des Fahrzeugmotors (Motorkühlwasser) als Wärmequelle benutzt, um die Luft innerhalb des Klimatisierungsgehäuses 1a zu erwärmen. Der Heizerkern 4 ist so angeordnet, dass sein Oberteil zur Fahrzeugfrontseite unter einem bestimmten Winkel geneigt ist.
  • Das abströmseitige Ende der Luft des Klimatisierungsgehäuses 1a ist mit einer Vielzahl von Belüftungsöffnungen 5 bis 10 ausgestattet. Unter diesen ist eine Entfrosteröffnung (DEF) 5 an der Kopffläche des Klimatisierungsgehäuses 1a angeordnet. Diese Entfrosteröffnung 5 verfügt über einen hiermit verbundenen nicht gezeigten Entfrosterkanal. Diese Entfrosterlüftung des Frontendes dieses Entfrosterkanals bläst klimatisierte Luft in die Fahrgastzelle gegen die Fläche der Windschutzscheibe.
  • Eine vordersitzseitige Öffnung 6 ist an der Oberfläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der Fahrzeugrückseite angeordnet. Diese Frontsitzgesichtsöffnung 6 hat eine nicht gezeigte Frontsitzgesichtsleitung, die hiermit verbunden ist. Die Gesichtsbelüftung des Frontendes dieser Gesichtsleitung bläst klimatisierte Luft gegen die Oberkörper auf dem Frontsitz (Fahrersitz und Navigatorsitz) der Fahrgäste.
  • Frontsitzfußöffnungen 7 sind sowohl rechts wie links oberhalb der Fläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der Fahrzeugrückseite angeordnet. Diese Frontsitzfußöffnungen 7 haben nicht gezeigte mit ihnen verbundene Frontsitzfußkanäle und blasen klimatisierte Luft gegen die Füße des Frontsitzes (Fahrersitz und Navigatorsitz) der Fahrgäste.
  • Eine Rücksitzgesichtsöffnung 8 ist unter der Oberfläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der Fahrzeugrückseite angeordnet. Diese Rücksitzgesichtsöffnung 8 verfügt über eine mit ihr verbundene nicht gezeigte Rücksitzgesichtsleitung. Klimatisierte Luft wird durch diese Rücksitzgesichtsöffnung von einer Belüftung geblasen, die bodenmittig der Fahrgastzelle gegen die Oberkörper der Passagiere auf dem Rücksitz vorgesehen ist.
  • Rücksitzfußöffnungen 9 sind links und rechts unterhalb der Oberfläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der hinteren Seite des Fahrzeugs positioniert. Diese Rücksitzfußöffnungen haben nicht gezeigte mit ihnen verbundene Rücksitzfußkanäle. Klimatisierte Luft wird durch die Rücksitzfußkanäle gegen die Füße der Passiere auf den Rücksitzen geblasen.
  • Weiterhin sind B-Säulen oder B-Holmöffnungen 10 sowohl links wie rechts unterhalb der Fläche des Klimatisierungsgehäuses 1a an der Fahrzeugrückseite positioniert. Die B-Säulen oder B-Holmöffnungen (B-pillar openings) 10 haben nicht gezeigte mit ihnen verbundene B-Säulenleitungen. Konditionierte bzw. klimatisierte Luft wird durch diese B-Holmleitungen von einer Belüftung geblasen, die zwischen den nicht gezeigten B-Säulen vorgesehen sind (unter den Säulen oder Holmen, die den Raum innerhalb der Fahrgastzelle bilden, der zweite Holm von vorne, gesehen von der Seitenfläche), und zwar gegen die Oberkörper der Passagiere auf dem Rücksitz.
  • Man beachte, dass bei dieser Ausführungsform die Öffnungen 5 bis 10 so ausgelegt sind, dass sie durch nicht gezeigte Türen im Belüftungsbetrieb geöffnet und geschlossen werden können.
  • Oberhalb eines Heizerkerns 4 ist ein kaltluftseitiges Öffnungspaneel 11 einteilig mit den rückseitigen Gehäuseelementen 1c und 1d geformt. Dieses kaltluftseitige Öffnungspaneel 11 ist innen mit einer kaltluftseitigen Öffnung 11a ausgestattet. Weiterhin sind an der Vorderseite des Heizerkerns 4 (Luftanströmseite) ein warmluftseitiges Öffnungspaneel 12 einteilig mit den rückseitigen Gehäuseelementen 1c und 1d geformt. Dieses warmluftseitige Öffnungspaneel 12 ist innen mit einer warmluftseitigen Öffnung 12a ausgeformt.
  • Das warmluftseitige Öffnungspaneel 12 ist parallel zum Heizerkern 4 ausgeformt, wobei sein oberes Ende gegen die Fahrzeugfrontseite geneigt ist. Das kaltluftseitige Öffnungspaneel 11 ist mit seinem oberen Ende gegen die Fahrzeugfrontseite mit einem geringeren Winkel als das warmluftseitige Öffnungspaneel 12 geneigt. Aus diesem Grund sind das Bodenende des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 und das obere Ende des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 unter einem geringen Winkel verbunden.
  • An der Luftabströmseite des Verdampfers 3 ist ein Kaltluftkanal 3a, durch welchen Kaltluft strömt, die bei Durchgang durch den Verdampfer 3 gekühlt wurde, quer im Wesentlichen über den gesamten Querschnitt des Klimatisierungsgehäuses 1a geformt. Die durch die Oberseite des Kaltluftkanals 3a strömende Kaltluft, gezeigt durch den Pfeil C1, geht durch die kaltluftseitige Öffnung 11a des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 und strömt zu einem ersten Beipasskanal 13. Dagegen geht die Kaltluft, die durch die Bodenseite des Kaltluftkanals 3 strömt, durch die warmluftseitige Öffnung 12a des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12, wie der Pfeil C2 erkennen lässt, und wird durch den Heizerkern 4 erwärmt und wird zu Warmluft.
  • Weiterhin ist eine Folien- oder Filmtür 14 vom Kassettentyp, welche die beiden Öffnungen 11a, 12a öffnet und schließt, angeordnet und liegt gegen die Frontflächen des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 und des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 an (Flächen der Luftanströmseite). Die Folientür 14 öffnet und schließt die beiden Öffnungen 11a und 12a, so dass die Strömungsgeschwindigkeit der Kaltluft C1 eingestellt wird, die durch den ersten Beipasskanal 13 strömt, auch wird die Strömungsgeschwindigkeit der durch den Heizerkern 4 erwärmten Kaltluft C2 eingestellt.
  • Am luftabströmseitigen Bereich des Heizerkerns 4 ist ein oberer Warmluftkanal 15 und ein unterer zweiter Warmluftkanal 16 ausgebildet. Die durch den Heizerkern 4 erwärmte Warmluft wird in Warmluft H1, die durch den Warmluftkanal 15 geht und deren Ziel die Entfrosteröffnung 5, frontseitige Gesichtsöffnung 6 und frontseitige Fußöffnungen 7, ist und Warmluft H2 unterteilt, die durch den zweiten Warmluftkanal 16 geht und gegen die Rücksitzgesichtsöffnung 8, die Rücksitzfußöffnungen 9 und die B-Säulenöffnungen 10 Wärme bringt.
  • Die Filmtür 4 stellt die Strömungsgeschwindigkeit der Kaltluft C1 ein, die durch den ersten Beipasskanal 13 geht sowie die Strömungsgeschwindigkeit der Kaltluft C2, die durch den Heizerkern 4 erwärmt wurde, wodurch die Kaltluft C1 und die Warmluft H1, die durch den ersten Warmluftkanal 5 strömt, in einem vorbestimmten Verhältnis gemischt werden und so die gewünschte Temperatur der Klimatisierungsluft ergeben.
  • Man beachte, dass 1 den Zustand der Folientür 14 bei voll geschlossner kaltluftseitiger Öffnung 11a des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 zeigt, wobei die Kaltluft C1 blockiert ist und die warmluftseitige Öffnung 12 des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 voll geöffnet ist, und die Strömungsrate der Kaltluft C2 maximiert wird.
  • Weiterhin ist unter dem Heizerkern 4, wie durch den Pfeil C3 angedeutet, ein zweiter Beipasskanal 17 ausgebildet. Kaltluft, die durch den untersten Kaltluftkanal 3a strömt, geht gegen den zweiten Beipasskanal 17.
  • Dieser zweite Beipasskanal 17 hat eine Luftmischertür 18 für den Rücksitz direkt an ihm angeordnet. Der zweite Beipasskanal 17 ist so ausgelegt, dass er sich durch die Rücksitzluftmischertür 18 öffnen und schließen lässt. Diese Rücksitzluftmischertür 18 ist eine plattenförmige Tür, die um eine Drehwelle 18a verschwenken kann.
  • Diese Rücksitzluftmischertür 18 ermöglicht es der Warmluft H2 und der Kaltluft C3 in einem vorbestimmten Verhältnis gemischt zu werden und die klimatisierte Luft mit der gewünschten Temperatur zu bilden. 1 zeigt in ausgezogenen Linien die Stellung der Rücksitzluftmischertür 18, und zwar den Zustand, bei dem der zweite Beipasskanal 17 voll geöffnet ist und die Warmluft H2 blockiert ist. Die mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung der Mischertür 18 für die Rücksitzluft zeigt den Zustand, bei dem der zweite Beipasskanal 17 völlig geschlossen und die Kaltluft C3 blockiert ist.
  • Wie in 2 bei dieser Ausführungsform zu sehen, ist der Luftkanal im Klimatisierungsgehäuse 1a durch eine Verteilungsplatte 19 unterteilt, die in der Mitte in Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen, positioniert ist. Der Luftkanal an der Seite des Fahrersitzes (linke Seite des Fahrzeugs) im Klimatisierungsgehäuse 1a und der Luftkanal auf der Navigatorsitzseite (rechte Fahrzeugseite) sind mit Folien- oder Filmtüren 14 vom unabhängigen Kassettentyp versehen.
  • Die Folientüren 14 sind unabhängig an der Fahrersitz- und Navigatorsitzseite vorgesehen und können unabhängig voneinander betätigt werden, so dass es möglich wird, die Temperatur der in die Fahrersitzseite der Fahrgastzelle geblasene klimatisierten Luft und die Temperatur der klimatisierten Luft, die auf die Navigatorsitzseite der Fahrgastzelle geblasen wurde, unabhängig voneinander einzustellen.
  • Die Film- oder Folientür 14 auf der Fahrersitzseite (linke Seite des Fahrzeugs) ist so angeordnet, dass sie gegen die Frontfläche (Fläche an der Luftanströmseite) des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 sowie des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 anstößt, das an dem rückseitigen Gehäuseelement 1d ausgebildet ist.
  • In ähnlicher Weise ist die Folientür 14 auf der Navigatorsitzseite (rechte Fahrzeugseite) angeordnet und liegt gegen die Frontfläche des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 sowie warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 an, ausgebildet an dem rückseitigen Gehäuseelement 1d.
  • 3 ist eine perspektivische Darstellung der Folien- oder Filmtür 14 (film door) der Fahrersitzseite allein. Man beachte, dass die Folientür 14 auf der Navigatorsitzseite symmetrisch zu der Folientür 14 auf der Fahrersitzseite (linke Fahrzeugseite) in Links-rechts-Richtung angeordnet ist, so dass deren Darstellung fortgelassen wird. Unten wird die Folientür 14 der Fahrersitzseite weiter erläutert.
  • Die Folientür 14 besteht aus einer Kaltluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14a, welche die kaltluftseitige Öffnung 11a des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 sowie eine Heißluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14b öffnet und schließt, und die warmluftseitige Öffnung 12a des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12, einteilig in Vertikalrichtung ausgerichtet, öffnet und schließt.
  • Diese in einem Teil ausgebildete Folientür 14 wird mit drei Montagelöchern 21 versehen, die den drei Montageaugen 20 entsprechen, die am rückseitigen Gehäuseelement 1d angeordnet sind. Nicht gezeigte Schrauben werden in die drei Montagelöcher 21 eingeführt und in Innengewindelöcher der Montageaugen 20 geschraubt, so dass die Folientür 14 gegen das rückseitige Gehäuseelement 1d befestigt wird.
  • Die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal und die Öffnungs-/Schließeinheit 14b für den Warmluftkanal der Folientür 14 sind im Wesentlichen gleich konfiguriert, so dass nachstehend die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal erläutert werden wird. Teile gleich oder äquivalent der Kaltluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14a in der Öffnungs-/Schließeinheit 14b für den Warmluftkanal sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, deren Erläuterung wird somit fortgelassen.
  • Die Kaltluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14a umfasst ein im Wesentlichen rechtwinkliges Basiselement 22, das einteilig im Kunststoff geformt ist, oberhalb dessen ein folien- oder filmförmiges Element 23, eine feste Welle 24, eine Aufwickelwelle 25 und die Antriebsmechanismen 26A, 26B für die Wickelwelle etc. angeordnet sind.
  • Die Fläche des im Wesentlichen rechtwinkligen Basiselements 22, gegen welche das kaltluftseitige Öffnungspaneel 11 und das warmluftseitige Öffnungspaneel 12 anliegen, ist unter einem geringen Winkel gebogen geformt, der zu den Neigungen des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 und des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 passt.
  • Die geringfügig gebogene Fläche ist mit einer Öffnung 27 ausgebildet, welche die kaltluftseitige Öffnung 11a des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 überlappt. Aufgrund dessen geht die Kaltluft, die bei Durchgang durch den Verdampfer 3 gekühlt wurde, durch die Öffnung 27 und die kaltluftseitige Öffnung 11a und strömt zum ersten Beipasskanal 13.
  • Das folienförmige Element 23 öffnet und schließt die kaltluftseitige Öffnung 11a, indem diese Öffnung 27 geöffnet und geschlossen wird. Als spezifisches Material kommen verschiedene Kunststoffe mit Flexibilität infrage, solange sie in der Lage sind, sich durch die Wickelwelle 25 aufwickeln zu lassen.
  • Beispielsweise sind ein PET- (Polyethylenterephthalat) Film, PPS- (Polyphenylensulfid) Film, etc. geeignet. Diese Folienmaterialien können auch auf gewebtem Stoff laminiert sein. Weiterhin kann die Dicke des folienförmigen Elementes 23 200 μm oder so betragen.
  • Die feste Welle 24 ist an der Bodenseite der Öffnung 27 angeordnet und fixiert das bodenseitige Ende des folienförmigen Elements 23. Das heißt, im Basiselement 22 sind die Umfangsränder der Öffnung 27 mit einer flachen Dichtungsfläche 28 ausgestattet. Ein Ende des film- oder folienförmigen Elements 23 ist an die Dichtungsfläche 28 durch die feste Welle 24 befestigt. Man beachte, dass die feste Welle 24 dem Befestigungsteil nach der Erfindung entspricht.
  • 4 zeigt einen vergrößerten Schnitt längs B-B in 2. Wie 4 erkennen lässt, setzt sich die Welle 25 aus einem Aufwickelteil 25a zum Aufwickeln des folienförmigen Elements 23 sowie Teilen 25b kleinen Durchmessers an den beiden Enden des Aufwickelteils 25a zusammen. Das obere Ende des folienförmigen Elements 23 ist mit dem Aufwickelteil 25a verbunden.
  • Ein Antriebsmechanismus 26A für die Aufwickelwelle, vorgesehen an einem Ende des Basiselements 22 in Links-rechts-Richtung (rechte Seite der 4) gesehen, besteht aus einer Zahnstange 29, einem Ritzel 30, einem Vorsprung 25c der Aufwickelwelle 25 und einer zylindrischen Antriebswelle 31. Der Aufwickelantriebsmechanismus 26B, vorgesehen an der anderen Seite des Basiselements 22 in Links-rechts-Richtung gesehen (linke Seite der 4), besteht aus einer Zahnstange 29 und einem Ritzel 30.
  • Die Zahnstangen 29 sind einteilig mit dem Basiselement 22 der Folientür 14 durch einen Kunststoff geformt und an den langen Teilen der linken und rechten Seite des Basiselements 22 angeordnet. Daher sind die Zahnstangen 29 in Richtungen senkrecht zur Axialrichtung der Wickelwelle 25 vorgesehen.
  • Die beiden Enden der Wickelwelle 25 sind mit Ritzeln 30 ausgestattet. Die Ritzel 30 sind so ausgelegt, dass sie mit der Zahnstange 20 kämmen.
  • 5 ist eine vergrößerte Darstellung von Zahnstange 29 und Ritzel 30 und zeigt den Zustand, in dem das Ritzel 30 mit der Zahnstange 29 kämmt. Bei dieser Ausführungsform ist die Zahnstange 29 aus Kunststoff hergestellt, so werden die Getriebe oder Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 tief in V-förmigem Querschnitt realisiert.
  • Das heißt, wird die Zahnstange 29 aus Metall spanend geformt, da ein „Messer" verwendet wird, um das Metall wegzuschneiden, sind Begrenzungen in Kauf zu nehmen, und zwar hinsichtlich dessen, wie eng und tief die Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 gemacht werden können, was bedeutet, dass die Zahnwurzeln 29a in ihrem V-förmigen Querschnitt nur schwierig herzustellen sind. Andererseits wird gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform die Zahnstange 29 aus Kunststoff geformt, so dass eine Begrenzung hinsichtlich der Formgebung und der Zahnwurzeln 29a nicht besteht, die leicht mit V-förmigem Querschnitt geformt werden können.
  • Da weiterhin die Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 in V-förmigem Querschnitt realisiert werden, können Fremdmaterialfallen 29b zwischen den Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 und den Zahnspitzen (gear tips) 30a des Ritzels 30 gebildet werden.
  • Man beachte, dass zwischen Ritzel 30 und Wickelwelle 25 eine nicht gezeigte Schraubenfeder befestigt ist. Die Wickelwelle 25 wird durch diese Schraubenfeder in einer Richtung gespannt, in der das folienförmige Element 23 aufgewickelt wird.
  • Indem der Teil 25b kleinen Durchmessers an der Außenseite des hinteren Gehäuseelements 1d (rechte Seite in 4) unter den kleinen Durchmesserteilen 25b an den beiden Enden der Wickelwelle 25 gegen die Außenseite des hinteren Gehäuseelements 1d verlängert wird, wird ein Vorsprung 25c, der vom Zahnrad 25 nach außen absteht, geformt.
  • An der Seite, wo der Vorsprung 25c rausragt, ist eine zylindrische Antriebswelle 31 angeordnet, die in der gleichen Richtung wie die Zahnstange 29 weist. Daher ist die Antriebswelle 31 in einer Richtung senkrecht zur Axialrichtung der Wickelwelle 25 angeordnet.
  • Die zylindrische Antriebswelle 31 ist am Außenumfang mit einer Spiralnut 31a versehen. Diese Spiralnut 31a verfügt über den Vorsprung 25c der Wickelwelle 25, zu dem sie passt.
  • Die Antriebswelle 31 ist drehbar aufgrund einer Konsole 32 bezüglich des Basiselements 22 gelagert. Die Konsole 32 ist von annähernd U-förmiger Gestalt mit Flächen 32a, 32b, die sich an den beiden Enden gegenüberstehen.
  • Eine der sich gegenüberstehenden Flächen 32a der Konsole 32 ist mit einer nicht dargestellten Durchgangsbohrung ausgestattet. In dieser Durchgangsbohrung ist ein Ende der Antriebswelle 31 (oberes Ende der Folientür 14) drehbar eingeführt. Die andere dieser Flächen 32b ist mit einem zu ihr passenden zylindrischen Teil 32c ausgestattet. Das Stirnende des anderen Endes der Antriebswelle 31 (Mitte der Folientür 14 in vertikaler Richtung) steht in Dreheingriff mit dem zylindrischen zu ihr passenden Teil 32c.
  • Weiterhin stehen die Frontenden 32d, 32e der beiden sich gegenüberstehenden Flächen 32a und 32b der im Wesentlichen U-förmigen Konsole passend in Eingriff mit den passenden zugeordneten Nuten 22a des auf der Seite des Basiselements 22, um die Konsole 32 an das Basiselement 22 zu befestigen. Hierdurch wird die Antriebswelle 31 drehbar bezüglich des Basiselements 22 gelagert.
  • Jetzt, gezeigt in 4, sind Antriebswelle 31 und Konsole 32 so angeordnet, dass sie über die Seitenwand des hinteren Gehäuseelements 1d nach außen (rechte Seite der 4) hinausragen.
  • Die nach außen von der Seitenwand des hinteren Gehäuseelements 1d nach außen vorstehende Antriebswelle 31 und Konsole 32 sind von einem Deckelelement 42 abgedeckt. Dieses Deckelelement 42 ist bei dieser Ausführungsform von Kastengestalt und aus Kunststoff geformt.
  • Das Abdeckelement 42 ist so angeordnet, dass es die Antriebswelle 31 und die Konsole 32 von der Gehäuseaußenseite (rechte Seite in 4) abdeckt und ist mit den Gehäuseelementen 1b und 1d durch Schraubmittel nach Befestigung der Folientür 14 an das rückseitige Gehäuseelement 1d befestigt und legt die Gehäuseelemente 1b, 1c und 1d gegeneinander fest.
  • Insbesondere werden nicht gezeigte Schrauben in die vier Montagelöcher 42a eingeführt, die am Deckelelement 42 ausgebildet sind und in nicht gezeigte Innengewinde am Gehäuseelement 1b und 1d verschraubt, so dass das Abdeckelement 42 bezüglich der Gehäuseelemente 1b und 1d befestigt wird.
  • Aufgrund dessen werden Antriebswelle 31 und Konsole 32 in dem kastenförmigen Abdeckelement 42 untergebracht. Weiterhin wird das Abdeckelement 42 an seinem in Längsrichtung befindlichen Ende (Vertikalrichtung der 3) mit einem ausgeschnittenen Teil 42b versehen. Ein Ende der Antriebswelle 31 ist so ausgelegt, dass es vom ausgeschnittenen Teil 42b gegen die Außenseite des Deckelelements 42 reicht.
  • Weiterhin ist das Ende der Antriebswelle 31, das über die Außenseite des Deckelelements 42 hinausragt, mit der Rotationswelle des Servomotors 33 an der Außenseite der Gehäuseelemente 1b und 1d verbunden und unter Drehung angetrieben.
  • Wenn der Drehantrieb des Servomotors 33 die Antriebswelle 31 in Drehung versetzt, verändert sich die ineinandergreifende Stellung von Spiralnut 31a und Vorsprung 25c der Wickelwelle 25 in Axialrichtung der Antriebswelle 31, wodurch eine Schubkraft direkt von der Wandfläche der Spiralnut 31a auf den Vorsprung 25c der Wickelwelle 25 wirkt.
  • Die Schubkraft sorgt dafür, dass die Ritzel 30 an den beiden Enden der Wickelwelle 25 sich auf den Zahnstangen 29 drehen und in Pfeilrichtung D der 3 (Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 4) zu bewegen, so dass die Wickelwelle 25 sich dreht und bewegt in einer Richtung fort von der festen Welle 24 oder auf diese zu, und zwar längs einer Ebene parallel zur Dichtungsfläche 28.
  • Begleitet wird diese Drehung und Bewegung der Wickelwelle 25 vom Wickeln oder Abwickeln des folienförmigen Elements 23; der Öffnungsbereich der kaltluftseitigen Öffnung 11a des Klimatisierungsgehäuses 1a kann verstellt werden. Im Ergebnis kann die Menge der durch den ersten Beipasskanal 13 gelangenden Kaltluft verstellt werden.
  • Wenn weiterhin das folienförmige Element 23 vollständig die kaltluftseitige Öffnung 11a auf der Seite des Klimatisierungsgehäuses 1a schließt, wird das folienförmige Element 23 durch den Druck der Kaltluft gegen die Dichtungsfläche 28 gepresst. Dadurch wird, wenn die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen wird, die Dichtung zwischen dem folienförmigen Element 23 und der Dichtungsfläche 28 sichergestellt, Kaltluft kann blockiert werden und außen bleiben.
  • Die Öffnung 27 des Basiselements 22 verfügt über eine Vielzahl von Streben 27a, die in ihr in einer Richtung parallel oder senkrecht zur Bewegungsrichtung D der Wickelwelle 25 angeordnet sind. Diese Streben 27a verhindern, dass der Druck der Kaltluft das folienförmige Element 23 sich um ein großes Stück gegen die Abströmseite biegt (ausbaucht). Bei dieser Ausführungsform sind die Vielzahl von Streben 27a einteilig mit dem Basiselement 22 ausgebildet.
  • Wie in 4 gezeigt, ist der Bodenteil 31b der Spiralnut 31a der Antriebswelle 31 so ausgebildet, dass er tiefer als das Frontende 25d des Vorsprungs 25c der Wickelwelle 25 wird. Aus diesem Grund ist eine Fremdmaterial-Einfangfalle 31c zwischen dem Frontende 25d des Vorsprungs 25c der Wickelwelle 25 und dem Bodenteil 31b der Spiralnut 31a der Antriebswelle 31 ausgebildet.
  • Die Folientür 14 ist mit Blockierwandungen 35 versehen, welche die Teile der Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle an der Luftanströmseite abdecken und hierdurch verhindern, dass Blasluft direkt auf die Wickelwellenantriebsmechanismen 26A und 26B trifft.
  • Die Blockierwandungen 35 entsprechen dem Blockierteil für die Blasluft nach der vorliegenden Erfindung. Im Folgenden werden die Blockierwandungen 35 näher erläutert.
  • Die Blockierwandungen 35 sind an den beiden Enden des Basiselements 22 in Links-rechts-Richtung gesehen, angeordnet. Sie verfügen im Wesentlichen über rechtwinklige flache Gestalt den Zahnstangen 29 gegenüber, so dass sie die linken und rechten Zahnstangen 29 und die Ritzel oder Zahnräder 30 des Basiselements gegen die Luftanströmseite abdecken und sind einteilig mit den ersten und zweiten Trennwandungen 37 und 38 und dem Basiselement 22 der Folientür 14 geformt.
  • Die ersten Trennwandungen 37 werden über die gesamte Länge des Basiselements 22 in Vertikalrichtung gesehen, geformt und erstrecken sich von den Dichtungsflächen 28 an den beiden Seiten der Öffnung 27 links und rechts bezüglich der linken und rechten Blockierwandungen 35. Die ersten Trennwandungen 37 sind mit langen Entlastungsbohrungen 29 versehen, deren lange Abmessungen dem Richtungspfeil D gegenüberstehen. Die ersten Trennwandungen 37 entsprechen der Trennwand nach der vorliegenden Erfindung.
  • 6 ist eine perspektivische Darstellung benachbart dem Entlastungsloch oder der Entlastungsbohrung 39 einer ersten Trennwand 37 und zeigt den Zustand, gesehen von der Antriebswellenseite 31 zur Seite der ersten Trennwand 37. Wie in 6 gezeigt, wird ein kleiner Durchmesserteil 25b am Ende der Wickelwelle 25 in die Entlastungsbohrung 39 eingeführt. Dreht sich die Wickelwelle 25 und bewegt sich, dann bewegt sich der Teil kleinen Durchmessers 25b im Entlastungsloch 39 in Richtung des Pfeils D.
  • Die zweiten Trennwandungen 38 sind an den Enden vertikaler Richtung des Basiselements 22 ausgebildet, so dass sie von den linken und rechten Trennwandungen 37 gegen die Zahnstangenseite 29 sich erstrecken.
  • Wie in 4 gezeigt, liegen auf der rechten Seite des Basiselements 22 die Stirnfläche 35a der Blockierwandung 35 und die Stirnfläche 38a der zweiten Trennwandung 38 gegen die Seitenwandung des frontseitigen Gehäuseelements 1b an. Weiterhin liegen an der linken Seite des Basiselements 22 die Stirnfläche 35a der Blockierwandung 35 und die Stirnfläche 38a der zweiten Trennwandung 38 gegen die Flachseite der Trennplatte 19 an.
  • Daher wird der Antriebsmechanismus 26A für die Wickelwelle an der rechten Seite des Basiselements 22 in einem Raum gehalten, der durch die Blockierwandung 35 sowie erste und zweite Trennwandungen 37 und 38 etc. gegen den Kaltluftkanal 3a abgetrennt ist, während der Antriebsmechanismus 26B für die Antriebswelle auf der linken Seite des Basiselements 22 in dem Raum gehalten wird, der durch die Blockierwandung 35 sowie erste und zweite Trennwandungen 37 und 38 von dem Kaltluftkanal 3a getrennt gehalten wird.
  • 6 zeigt einen Spalt 40 vorbestimmter Abmessung zwischen der Stirnfläche 39a des Entlastungslochs 39 der ersten Trennwandung 37 auf der Seite der Zahnstange (Bodenseite der 6) und dem Außenumfang des Teils kleinen Durchmessers 25b der Wickelwelle 25.
  • Die Stirnfläche 39b der Entlastungsbohrung 39, der diesen Endflächen 39a gegenübersteht, gleitet bezüglich des Außenumfangs des Teils 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25. Aufgrund dessen wird die Wickelwelle 25 von der Endfläche 39b gegen die Zahnstangenseite 29 geschoben. Darum wird das Ritzel 30 gegen die Zahnstange 29 geschoben: damit kann das Ritzel 30 daran gehindert werden, von der Zahnstange 29 loszukommen und lose zu drehen.
  • Weiterhin ist der Teil der ersten Trennwand 37 nahe der Stirnfläche 39b der Entlastungsbohrung 39 mit einer großen Anzahl von Schlitzen 41, im Wesentlichen parallel zur Stirnfläche 39b, gebildet. Wie in 3 gezeigt, sind innerhalb dieser großen Anzahl von Schlitzen 41 die Schlitze an den beiden Enden des Entlastungslochs 29 in Längsrichtung mit Bogenteilen 41a versehen, die längs der gewölbten Gestalt des Entlastungslochs 39 verlaufen.
  • Als Nächstes werden die Arbeitsweisen und die Wirkungen der Ausführungsformen erläutert. Nachstehend werden Arbeitsweisen und Wirkungen der Kaltluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14a der Folientür 14 erläutert. Die Warmluftkanalöffnungs-/Schließeinheit 14b ergibt die gleichen Arbeitsweisen und Wirkungen wie die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal, so dass die Erklärung der Arbeitsweisen und Wirkungen fortgelassen wird.
  • Wenn der elektrische Lüfter in der Lüftereinheit betätigt wird, strömt die Kaltluft gekühlt, indem sie durch den Verdampfer 3 streicht, innerhalb des Kaltluftkanals 3a gegen die Folien- oder Filmtür 14.
  • Weiterhin stellt das folienförmige Element 23 der Folientür 14 den Öffnungsbereich der kaltluftseitigen Öffnung 11a an der Klimatisierungsgehäuseseite 1a ein, so dass die Strömungsgröße der durch den ersten Beipasskanal 13 strömenden Kaltluft eingestellt wird.
  • Jetzt wird, wie in 4 gezeigt, die gegen den Wickelwellenmechanismus 26A und 26B strömende Luft durch die Blockierwand 35 blockiert, so dass die Kaltluft daran gehindert wird, direkt auf den Wickelwellenantriebsmechanismus 26A und 26B zu treffen.
  • Im Ergebnis können Fremdmaterialien (Stand, Staub, etc.), welche die Kaltluft verunreinigen, daran gehindert werden, sich am Wickelwellenantriebsmechanismus 26A und 26B abzusetzen und zu Falschfunktionen oder Geräusch zu führen.
  • Insbesondere können Fremdmaterialien daran gehindert werden, zwischen den Zahnstangen 29 und Ritzeln 30 und zwischen der Spiralnut 31a der Antriebswelle und dem Vorsprung 25c der Wickelwelle 25 eingefangen zu werden, was zu Falschfunktionen oder zur Erzeugung von Geräusch führen würde.
  • Weiterhin sind bei dieser Ausführungsform die Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle in Räumen links und rechts des Basiselements 22, getrennt vom Kaltluftkanal 3a durch die Blockierwandungen 35 sowie erste und zweite Trennwandungen 37 und 38 etc., untergebracht.
  • Darum wird die durch die Blockierwandungen 35 blockierte Kaltluft daran gehindert, in die Wickelwellenantriebsmechanismen 26A und 26B, unter Herumkriechen aus Richtungen außer der Luftanströmseite, einzudringen. Im Ergebnis können Fremdmaterialien (Sand, Staub, etc.), die die Blasluft verunreinigen, besser daran gehindert werden, an den Antriebsmechanismus 26A und 26B für die Wickelwelle sich abzuscheiden und zu Falschfunktionen und Geräusch zu führen.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Trennwandungen 37 mit Entlastungslöchern 39 versehen, um die Teile 25b kleinen Durchmessers an den beiden Enden der Wickelwelle 25 in die Lage zu versetzen, in Richtung des Pfeils D (Front-Heck-Seiten der gleichen Ebene in 4) sich zu bewegen. Teil der Kaltluft endet im Durchgang durch die Entlastungslöcher 39 und strömt gegen die Antriebsmechanismen für die Wickelwelle 26A und 26B. Darum scheiden sich, wenn auch in geringerer Menge, die Fremdmaterialien, welche die Kaltluft verunreinigen (Sand, Staub, etc.), manchmal an den Antriebsmechanismen für die Wickelwelle 26A und 26B ab.
  • Darum werden bei dieser Ausführungsform Fallen 29b für die Fremdmaterialien zwischen den Zahnspitzen 30a der Zahnstange 29 und den Zahnwurzeln 29a der Zahnräder 30 gebildet, während eine Falle 31c für Fremdmaterialien zwischen dem Frontende 25d des Vorsprungs 25c der Wickelwelle 25 und dem Boden 31b der Spiralnut 31a der Antriebswelle 31 gebildet wurde.
  • Selbst wenn Fremdmaterialien sich an den Zahnstangen 29 oder Spiralnuten 31a der Antriebswelle 31 abscheiden, werden die Fremdmaterialien in den Fallen 29b und 31b für die Fremdmaterialien gesammelt.
  • Im Ergebnis können Fremdmaterialien daran gehindert werden, zwischen den Zahnwurzeln 29a der Zahnstange 29 und den Zahnspitzen (gear tips) 30a der Zahnräder 30 oder zwischen dem Frontende 25d des Vorsprungs 25c der Wickelwelle 25 und dem Boden 31b der Spiralnut 31a der Antriebswelle 31 eingefangen zu werden.
  • Weiterhin sind Spalte 40 vorbestimmter Abmessungen zwischen den Außenumfängen der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 und den Stirnflächen 39a der Entlastungslöcher 39 auf Seiten der Zahnstange 29 (Bodenseite der 6) vorgesehen, so dass die Fremdmaterialien daran gehindert werden, zwischen dem Außenumfang der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 und den Stirnflächen 39a der Entlastungslöcher 39 an der Zahnstangenseite 29 eingefangen zu werden.
  • Auch sind keinerlei Spalte bestimmter Abmessungen zwischen den Stirnflächen 39b der Entlastungslöcher 39, die den Stirnflächen 39a und dem Außenumfang der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 gegenüberstehen, vorgesehen. Die Außenumfänge der Teile 25b kleinen Durchmessers sind so ausgelegt, dass sie bezüglich der Stirnflächen 39b gleiten.
  • Bei dieser Ausführungsform darum sind die Teile der ersten Trennwände 37 nahe den Stirnflächen 35b der Entlastungslöcher 39 mit einer großen Anzahl von Schlitzen 41, die im Wesentlichen parallel zu den Stirnflächen 39b verlaufen, geformt. Wenn aufgrund dessen Fremdmaterialien sich zwischen den Außenumfängen der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 und den Stirnflächen 39b der Entlastungslöcher 39 sich abscheiden, können die Stirnflächen 39b der Entlastungslöcher 39 sich elastisch gegen die Schlitzseiten 41 verformen.
  • Durch die Verformung der Schlitze 41, die in Richtung der Breite gequetscht werden (Vertikalrichtung der 6), können die Stirnflächen 39b der Entlastungslöcher 39 sich elastisch verformen und ermöglichen die Freigabe eingefangener Fremdmaterialien.
  • Darum wird es möglich, zu verhindern, dass Fremdmaterialien zwischen dem Außenumfang der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 und den Stirnflä chen 39b der Entlastungslöcher 39 eingefangen werden und dadurch die Drehung und Bewegung der Wickelwelle 25 zu behindern.
  • Im Übrigen sind aus der großen Anzahl von Schlitzen 41 die Schlitze an den beiden Enden der Entlastungslöcher 39 in Längsrichtung mit gewölbten Teilen 41a ausgebildet, die längs der gewölbten Formen der Entlastungslöcher 39 verlaufen. Darum können sich auch die beiden Enden der Entlastungslöcher 39 in Längsrichtung leicht elastisch verformen, so dass die Stirnflächen der Entlastungslöcher die eingefangenen Fremdmaterialien freigeben.
  • Zweite Ausführungsform
  • Bei der ersten Ausführungsform geht ein Teil der Kaltluft durch die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 und strömt zu den Antriebsmechanismen für die Wickelwelle 26A und 26B; in der zweiten Ausführungsform dagegen, gezeigt in den 7A und 7B, sind folien- oder filmförmige Blockierelemente 43 an den Entlastungsbohrungen 39 angeordnet, um Kaltluft daran zu hindern, durch die Entlastungsbohrungen 39 zu gehen; Fremdmaterialien können so besser daran gehindert werden, sich an den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle abzulagern.
  • 7A ist ein schematischer Schnitt der Hauptteile der Öffnungs-/Schließeinheit 14a der Filmtür 14 für den Kaltluftkanal bei der vorliegenden Ausführungsform, während 7B den Zustand erkennen lässt, wo die kaltluftseitige Öffnung 11a in 7A voll geöffnet ist.
  • Man beachte, dass die Öffnungs-/Schließeinheit 14b für den Warmluftkanal im Wesentlichen in der Konfiguration die gleiche wie die Öffnungs-/Schließeinheit 14a des Kaltluftkanals ist, so dass Darstellung und Erläuterung fortgelassen werden.
  • Als folienförmige bzw. filmförmige Blockierelemente 43 nach der vorliegenden Ausführungsform werden Kunststofffilmmaterialien verwendet. Die folienförmigen Blockierelemente 43 sind an den Flächen links und rechts der ersten Trennwände 37 auf der Kaltluftkanalseite 3a angeordnet.
  • Die filmförmigen Blockierelemente 43 sind quer über die Gesamtlängen der ersten Trennwandungen 37 in Richtungen der Höhe der ersten Trennwandungen 37 (Richtungen senkrecht zur Zeichenebene der 7) positioniert. Die beiden Enden 43a der Wickelwelle 25 sind in Bewegungsrichtung D an den ersten Trennwandungen 37 durch Adhäsion, Kleben, etc. befestigt.
  • Die folienförmigen Blockierelemente 43 sind etwa in der Mitte der Richtungen ihrer Längsbewegung D ausgebildet, und zwar mit Einführungslöchern 43b, in denen die Teile kleinen Durchmessers 25b der Aufwickelwelle gleitend eingeführt sind. Die Längen der folienförmigen Blockierelemente 43 in Bewegungsrichtungen D sind länger als die Längen der Entlastungsbohrungen 39 in Längsrichtungen, und zwar um genau vorbestimmte Abmessungen.
  • Wie in 7A gezeigt, sind in dem Zustand, wo die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal vollständig die kaltluftseitige Öffnung 11a schließt, die Teile der folienförmigen Blockierelemente 43 oberhalb der Einführungslöcher 43b (Seiten in Richtungen von der festen Welle 24 fort) aufgefaltet. Andererseits sind die Teile der folienförmigen Blockierelemente 43 unterhalb der Einführungslöcher 43b (Seiten in der Richtung einer Annäherung auf die feste Welle 24) ausgefahren.
  • Aus diesem Grund kann, da die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen durch die film- oder folienförmigen Blockierelemente 43 blockiert sind, die Kaltluft daran gehindert werden, von dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Wie in 7B gezeigt, werden, wenn die Wickelwelle 25 sich dreht und sich in einer Richtung bewegt, in der sie sich der festen Welle 24 annähert (Richtung auf den Boden der 7) und voll die kaltluftseitige Öffnung 11a öffnet, die Innenumfänge der Einführungslöcher 43b der film- oder folienförmigen Blockierelemente 43 nach unten gedrückt (Seite in Richtung der Annäherung an die feste Welle), und zwar durch die Außenumfänge der Teile kleinen Durchmessers 25b der Wickelwelle 25.
  • Aus diesem Grund werden die Teile der film- oder folienförmigen Blockierelemente 43 unter den Einführungslöchern 43b zusammengefaltet, während die Teile der film förmigen Blockierelemente 43 oberhalb der Einführungslöcher 43b (Seiten in der Richtung von der festen Welle 24 weg) gelängt.
  • Das heißt, indem die Längen der filmförmigen Blockierelemente 43 in Bewegungsrichtung D länger als die Längen der Entlastungslöcher 39 in Längsrichtung um genau vorbestimmte Abmessungen gewählt werden, selbst wenn die ersten Seiten der folienförmigen Blockierelemente 43 zusammen mit der Bewegung der Wickelwelle 25 aufgewickelt sind, können die filmförmigen Blockierelemente 43 nicht weiter in unzureichender Länge vorhanden sein, die gesamten Entlastungsbohrungen 39 können also blockiert werden.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungslöcher 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die folienförmigen Blockierelemente 43 blockiert, so dass die Kaltluft daran gehindert werden kann, von dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Bei dieser Ausführungsform werden also, unabhängig von dem geöffneten/geschlossenen Zustand der kaltluftseitigen Öffnung 11a die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die folienförmigen Blockierelemente 43 blockiert und damit kann Kaltluft daran gehindert werden, von dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle zu strömen.
  • Somit können Fremdmaterialien, die die Kaltluft verunreinigen, weiter daran gehindert werden, sich an den Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle abzuscheiden.
  • Dritte Ausführungsform
  • Bei der oben genannten zweiten Ausführungsform sind Blockierelemente 43 an den Entlastungsbohrungen 39 positioniert und blockieren die Kaltluft, damit sie nicht durch die Entlastungsbohrungen 39 geht; in der dritten Ausführungsform jedoch, gezeigt in den 8A und 8B, sind mehrlagige Gleittüren 44 an den Entlastungsbohrungen 39 positioniert und blockieren die Kaltluft, die durch die Entlastungsbohrungen 39 somit nicht treten kann.
  • 8A ist ein schematischer Schnitt durch die Hauptteile der Öffnungs-/Schließeinheit 14a für die Kaltluft der Folientür 14 nach der vorliegenden Ausführungsform und zeigt den Zustand, bei dem die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen ist, während 8B den Zustand zeigt, wo die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geöffnet ist.
  • Die Öffnungs-/Schließeinheit für den Warmluftkanal 14b ist im Wesentlichen in der Konfiguration die gleiche wie die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal, so dass deren Darstellung und Erläuterung fortgelassen werden.
  • Die mehrlagigen Gleittüren 44 nach der vorliegenden Ausführungsform verwenden die Grundstruktur der mehrlagigen Gleittüren gemäß der japanischen Patentanmeldung Nr. 2004-265325, die von der gleichen Anmelderin früher eingereicht wurde.
  • Die mehrlagigen Gleittüren 44 der vorliegenden Ausführungsform sind an den linken und rechten ersten Trennwandungen 37 an den Seiten gegenüber dem Kaltluftkanal 3a positioniert. Bei der vorliegenden Ausführungsform bestehen die mehrlagigen Gleittüren 44 aus ersten bis fünften dünnen Plattenelementen 44a bis 44e, die aus einem Kunststoff geformt und in Richtungen senkrecht zu den ersten Trennwandungen 37 gestapelt sind.
  • Erste und zweite dünne Plattenelemente 44a und 44b sind an ersten Enden der Entlastungsbohrungen 39 in Längsrichtung gestapelt, dritte und vierte dünne Plattenelemente 44d und 44d sind an zweiten Enden in Längsrichtung gestapelt, und fünfte dünne Plattenelemente 44e sind so gestapelt, dass sie das zweite dünne Plattenelement 44b und das vierte dünne Plattenelement 44d überspreizen.
  • Vorsprünge 44f sind an den beiden Enden der ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a bis 44e in Front-Heck-Richtungen ausgebildet. Die ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a und 44e greifen ineinander infolge der Vorsprünge 44f. Erste Vorsprünge 44f der ersten und dritten dünnen Plattenelemente 44a und 44c, benachbart den ersten Trennwandungen 37 unter den gestapelten ersten bis fünften dünnen Plattenelementen 44a bis 44e, kommen in Eingriff mit den Vorsprüngen 37a, die integral mit den ersten Trennwandungen 37 ausgeformt sind.
  • Man beachte, dass in den 8A und 8B der übersichtlicheren Darstellung wegen nur einige der Vorsprünge 44f, ausgebildet an den beiden Enden der ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a bis 44e in Front-Heck-Richtung mit Bezugszeichen versehen sind. Die Bezugszeichen der anderen Vorsprünge 44f sind fortgelassen.
  • Die fünften dünnen Plattenelemente 44e sind gestapelt und überspreizen die zweiten dünnen Plattenelemente 44b, und vierte dünne Plattenelemente 44d sind an ihren Mitten mit Einführungslöchern 44g versehen, in welchen die Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 gleitend eingeführt sind.
  • Die ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a bis 44e sind gebildet und erstrecken sich über die gesamten Längen der ersten Trennwandungen in Richtungen der Höhe der ersten Trennwandungen 37 (Richtungen senkrecht zur Zeichenebene in 8). Daher gleiten die ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a bis 44e gegen die Blockierwandungen 35 und die flachen Teile des Basiselements 22, die den Blockierwandungen 35 an den beiden End- oder Stirnflächen der ersten Trennwandungen 37 in Richtung der Höhe gegenüberstehen.
  • Wie in 8A dargestellt, liegen in dem Zustand, in dem die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Luftkanal voll die kaltluftseitige Öffnung 11a schließt, die ersten Enden der ersten und zweiten dünnen Plattenelemente 44a und 44b gegen die Teile kleinen Durchmessers 25b der Wickelwelle 25 an, und erste und zweite dünne Plattenelemente 44a und 44b werden gestapelt, so dass sie an ersten Enden der Entlastungsbohrungen 39 in Längsrichtung überlappen. Weiterhin überlappen die dritten bis fünften dünnen Plattenelemente 44c bis 44e einander nur an den Enden und sind in Zuständen gestapelt, die in treppenartiger Weise gegeneinander versetzt sind.
  • Jetzt greifen die anderen Vorsprünge 44f der dritten dünnen Plattenelemente 44c in die Vorsprünge 37a, die einteilig mit den ersten Trennwandungen ausgeformt sind, so dass mehrlagige Gleittüren 44, gebildet durch die ersten bis fünften dünnen Plattenelemente 44a bis 44e, die Entlastungsbohrungen 39 überlappen.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die mehrlagigen Gleittüren 44 blockiert, so kann Kaltluft daran gehin dert werden, von dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Wie in 8B gezeigt, werden, wenn die Wickelwelle 25 sich dreht und in einer Richtung in Annäherung an die feste Welle 24 (Bodenrichtung der 8) sich bewegt und die kaltluftseitige Öffnung voll geöffnet ist, die Innenumfänge der Einführungslöcher 44g der fünften dünnen Plattenelemente 44e durch die Außenumfänge der Teile kleinen Durchmessers 25b der Wickelwelle 25 geschoben, und die fünften dünnen Plattenelemente 44e bewegen sich gegen die Bodenseite (Seite in der Richtung einer Annäherung auf die feste Welle 24).
  • Zusammen mit der Bewegung der fünften dünnen Plattenelemente 44e greifen die fünften dünnen Plattenelemente 44e und die zweiten dünnen Plattenelemente 44b durch die Vorsprünge 44f ineinander und die zweiten dünnen Plattenelemente 44b bewegen sich in der gleichen Richtung. Wenn die zweiten dünnen Plattenelemente 44b sich bewegen, greifen die zweiten dünnen Plattenelemente 44b und die ersten dünnen Plattenelemente 44a durch die Vorsprünge 44f und die ersten dünnen Plattenelemente 44a bewegen sich in der gleichen Richtung. Aus diesem Grund werden die ersten und zweiten dünnen Plattenelemente 44a und 44b in einem Zustand gestapelt, indem sie wie bei einer Treppe versetzt sind.
  • Andererseits werden die ersten Stirnflächen der dritten und vierten dünnen Plattenelemente 44c und 44d bewegt, während sie gegen die Außenumfänge der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 geschoben werden. Die dritten und vierten dünnen Plattenelemente 44c und 44d werden gestapelt, so dass sie an den anderen Enden der Entlastungsbohrungen in Längsrichtung überlappen.
  • Jetzt greifen die ersten Vorsprünge 44 der ersten dünnen Plattenelemente 44a bezüglich der Vorsprünge 37a, die einteilig mit den ersten Trennwandungen 37 ausgebildet sind, so dass mehrlagige Gleittüren 44 durch die ersten bis fünften Plattenelemente 44a bis 44e geformt wurden und überlappen die Entlastungsbohrungen 39.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch mehrlagigen Gleittüren 44 blockiert, so dass die Kaltluft daran gehin dert werden kann, von dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • So werden bei dieser Ausführungsform unabhängig vom geöffneten/geschlossenen Zustand der kaltluftseitigen Öffnung 11a die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die mehrlagigen Gleittüren 44 blockiert, wodurch die Kaltluft daran gehindert werden kann, aus dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 an die Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Vierte Ausführungsform
  • Bei der zweiten Ausführungsform sind folienförmige Blockierelemente 43 an den Entlastungsbohrungen 39 positioniert und blockieren die Kaltluft, die durch die Entlastungsbohrungen 39 strömen will. Nach der vierten Ausführungsform, gezeigt in den 9A und 9B, sind elastische Elemente 45 an den Entlastungsbohrungen 39 angeordnet und blockieren die Kaltluft, die durch die Entlastungsbohrungen 39 strömen will.
  • 9A ist eine schematische Stirnansicht einer der Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 der Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal gemäß der vorliegenden Ausführungsform und lässt den Zustand erkennen, in dem die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen ist, während 9B den Zustand zeigt, wo die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geöffnet ist.
  • Die Entlastungsbohrungen 39 der Öffnungs-/Schließeinheit 14b für den Kaltluftkanal sind in der gleichen Weise wie die Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal konfiguriert, so dass deren Darstellung und Erläuterung fortgelassen werden.
  • In dieser Ausführungsform sind die elastischen Elemente 45 aus Elastomer, Gummi oder anderem elastischen Material geformt und sind so angeordnet, dass sie die Entlastungsbohrungen 39 blockieren. Nach dieser Ausführungsform sind die elastischen Elemente 45 in zwei Spleißflächen 45a aufgetrennt, die sich in Längsrichtung der Entlastungsbohrungen 39 erstrecken und sind durch Adhäsion etc. an die Innenumfänge der Entlastungsbohrungen 39 befestigt.
  • Wie 9A erkennen lässt, werden in dem Zustand, wo die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen ist, die gespleißten Flächen 45a der elastischen Elemente 45 durch die Außenumfangsflächen der Teile 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 beaufschlagt, um elastisch verformt zu werden, wodurch die Teile 25b kleinen Durchmessers zwischen die gespleißten Flächen 45 der elastischen Elemente 45 eingeführt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die elastischen Elemente 45 blockiert, so dass die Kaltluft daran gehindert werden kann, vom Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 an die Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Wie in 9B gezeigt, schiebt, wenn die Wickelwelle 25 sich dreht und in einer Richtung in Annäherung auf die feste Welle 24 sich bewegt (Richtung nach rechts der 9) und die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geöffnet ist, die Wickelwelle 25 gegen die Spleißflächen 45a der elastischen Elemente 45 infolge der Außenumfänge der Teile kleinen Durchmessers 25b, um elastisch die elastischen Elemente 45 zu verformen und sich zwischen die gespleißten Flächen 45a nach rechts in 9 zu bewegen.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die elastischen Elemente 45 blockiert, so dass Kaltluft daran gehindert werden kann, vom Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle zu strömen.
  • Unabhängig vom geöffneten/geschlossenen Zustand der kaltluftseitigen Öffnung 11a werden bei dieser Ausführungsform die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die elastischen Elemente 45 blockiert, so dass Kaltluft daran gehindert werden kann, vom Kaltluftkanal 3a über die Entlastungsbohrungen 39 zu den Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Im Ergebnis werden die gleichen Effekte wie bei der zweiten Ausführungsform erhalten.
  • Fünfte Ausführungsform
  • Nach der vierten Ausführungsform sind elastische Elemente 45 an den Entlastungsbohrungen 39 angeordnet und blockieren die Kaltluft, die durch die Entlastungsbohrungen 39 strömen will; in der fünften Ausführungsform jedoch, gezeigt in den 10A und 10B, sind bürstenförmige Elemente 46 an den Entlastungsbohrungen 39 angeordnet und blockieren die Kaltluft, die durch die Entlastungsbohrungen 39 strömen will.
  • 10A ist eine schematische Stirnansicht einer der Entlastungsbohrungen 39 der Trennwandungen 37 der Öffnungs-/Schließeinheit 14a für den Kaltluftkanal nach der vorliegenden Ausführungsform und zeigt den Zustand, bei dem die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen ist, während 10B den Zustand der kaltluftseitigen Öffnung 11a gemäß 10A in voll geöffnetem Zustand zeigt.
  • Die Entlastungsbohrungen 39 der Öffnungs-/Schließeinheit 14b für den Warmluftkanal sind in der gleichen Weise wie die Öffnungs-/Schließeinheit 14a des kaltluftseitigen Kanals konfiguriert, so dass deren Darstellung und Erläuterung fortgelassen werden.
  • Die bürstenförmigen Elemente 46 nach dieser Ausführungsform bestehen aus elastisch verformbaren faserförmigen Elementen aus Kunststoff. Insbesondere sind eine große Anzahl von faserförmigen Elementen angeordnet, so dass sie vom Innenumfang der Entlastungsbohrungen 39 in Richtung des Innendurchmessers vorstehen und sind an den Innenumfängen der Entlastungsbohrungen 39 durch Adhäsion, Kleben, etc. befestigt.
  • Wie 10A erkennen lässt, werden in dem Zustand, in dem die kaltluftseitige Öffnung 11a voll geschlossen ist, die bürstenförmigen Elemente (faserförmigen Elemente) 46 nahe den Teilen 25b kleinen Durchmessers der Wickelwelle 25 durch die Außenumfänge der Teile 25b kleinen Durchmessers beaufschlagt, um sich elastisch zu verformen, wodurch die Teile 25b kleinen Durchmessers in die bürstenförmigen Elemente 46 eingeschoben werden.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die bürstenförmigen Elemente 46 blockiert, so dass Kaltluft daran ge hindert werden kann, aus dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 gegen die Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Wie 10B zeigt, bewegt sich, wenn die Wickelwelle 25 sich in einer Richtung in Annäherung auf die feste Welle 24 (Richtung nach rechts in 9) bewegt und voll die kaltluftseitige Öffnung 11a öffnet, die Wickelwelle 25 sich nach der rechten Seite der 9, während die Außenumfänge der Teile 25b kleinen Durchmessers gegen die bürstenförmigen Elemente (faserförmigen Elemente) drücken, um sie elastisch zu verformen.
  • Aus diesem Grund werden die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die bürstenförmigen Elemente 46 blockiert, so dass die Kaltluft daran gehindert werden kann, aus dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 gegen die Antriebsmechanismen 26A und 26B der Wickelwelle zu strömen.
  • Auf diese Weise werden bei dieser Ausführungsform, unabhängig vom geöffneten oder geschlossenen Zustand der kaltluftseitigen Öffnung 11a, die Entlastungsbohrungen 39 der ersten Trennwandungen 37 durch die bürstenförmigen Elemente 46 blockiert und Kaltluft kann daran gehindert werden, aus dem Kaltluftkanal 3a durch die Entlastungsbohrungen 39 an die Antriebsmechanismen 26A und 26B für die Wickelwelle zu strömen.
  • Im Ergebnis werden die gleichen Effekte wie nach der vierten Ausführungsform erhalten.
  • Andere Ausführungsformen
  • Man beachte, dass in den oben genannten Ausführungsformen das untere Ende des kaltluftseitigen Öffnungspaneels 11 und das obere Ende des warmluftseitigen Öffnungspaneels 12 unter einem geringen Winkel vereinigt sind. Hiermit zusammenhängend ist das Basiselement 22 der kassettenartigen Folientür 14 auch mit einer geringen Biegung geformt; es ist jedoch auch möglich, das kaltluftseitige Öffnungspaneel 11 und das warmluftseitige Öffnungspaneel 12 gerade zu verbinden. Damit zusammenhängend ist das Basiselement 22 der kassettenartigen Folientür 14 auch gerade ausgebildet.
  • Auch sind bei den oben genannten Ausführungsformen die Zahnstange 29, die Blockierwandungen 35, die ersten Trennwandungen 37, etc. einteilig mit dem Basiselement 22, den folienförmigen Elementen 23, den Wickelwellen 25, Zahnrädern 30, Antriebswellen 31, etc. ausgebildet, die am Basiselement 22 befestigt sind, und die so montierte kassettenartige Folientür 14 ist mit der kaltluftseitigen Öffnung 11 und dem warmluftseitigen Öffnungspaneel 12 an den Seiten des Klimatisierungsgehäuses 1a befestigt; möglich ist jedoch auch, das Basiselement 22 nicht zu benutzen und die direkt getrennt geformten Zahnstangen 29, Blockierwandungen 35, erste Trennwandungen 37, etc. und folienförmige Elemente 23, Wickelwellen 25, Zahnräder 30, Antriebswellen 31, etc. im oder am kaltluftseitigen Öffnungspaneel 11 und dem warmluftseitigen Öffnungspaneel 12 des Klimatisierungsgehäuses 1a zu montieren.
  • Weiter sind bei den oben genannten Ausführungsformen die Antriebswelle 31 der Einheit 14a zum Öffnen und Schließen des Kaltluftkanals und die Antriebswelle 31 der Einheit 14b zum Öffnen und Schließen des Warmluftkanals so ausgelegt, dass sie sich mit den Drehwellen der Servomotoren 33 verbinden lassen und zur Rotation angetrieben sind; möglich ist aber auch die Antriebswelle 31 der Einheit 14a zum Öffnen und Schließen des Kaltluftkanals und der Einheit 14b zum Öffnen und Schließen des Warmluftkanals durch ein Getriebe oder einen anderen Lenkermechanismus anzulenken und diesen Lenkermechanismus mit der Drehwelle eines Servomotors 33 zu verbinden, so dass in Drehung die Antriebswelle 31 der Einheit 14a zum Öffnen und Schließen des Kaltluftkanals und die Antriebswelle 31 der Einheit 14b zum Öffnen und Schließen des Warmluftkanals durch einen einzigen Servomotor 33 angetrieben wird.
  • Auch ist bei den oben genannten Ausführungsformen beim Wickelwellenantriebsmechanismus 26A die Antriebswelle 31 so angeordnet, dass sie von der Seitenwandung des rückseitigen Gehäuseelements 1b nach außen (rechte Seite der 4) vorragt; die Antriebswelle 31 kann aber auch an der Innenseite, gesehen von der Seitenwand des rückseitigen Gehäuseelements 1d angeordnet sein, und der Antriebsmechanismus 26A für die Wickelwelle als Ganzes in dem Klimatisierungsgehäuse 1a gespeichert sein.
  • Wenn in diesem Fall nicht nur Zahnstange 29 und Ritzel 30, sondern auch die Blockierwand 35 so angeordnet sind, dass sie die angetriebene Welle 31 von der Luftanströmseite in der gleichen Weise wie bei den oben genannten Ausführungsformen decken, kann der Antriebsmechanismus 26A für die Wickelwelle daran gehindert werden, direkt von der Blasluft getroffen zu werden.
  • Weiterhin sind bei der zweiten Ausführungsform die folienförmigen Blockierelemente 43 in den linken und rechten ersten Trennwandungen 37 an den Seiten des Kaltluftkanals 3a angeordnet; die folienförmigen Blockierelemente 43 können aber auch an den linken und rechten Trennwandungen 37 an den Seiten angeordnet sein, die dem Kaltluftkanal 3a gegenüberstehen.
  • Weiterhin sind bei der zweiten Ausführungsform die folienförmigen Blockierelemente 43 quer über die Gesamtlänge der ersten Trennwandungen 37 in Richtung der Höhe der ersten Trennwandungen 37 (Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 7) angeordnet; die folienförmigen Blockierelemente können aber auch so angeordnet sein, dass sie nur die Entlastungsbohrungen 39 in Richtung der Höhe der ersten Trennwandungen 37 überlappen.
  • Bei der dritten Ausführungsform sind weiterhin die mehrlagigen Gleittüren 44 an den linken und rechten ersten Trennwandungen 37 an den Seiten angeordnet, die dem Kaltluftkanal 3a gegenüberliegen; die mehrlagigen Gleittüren 44 können aber auch in den linken und rechten Trennwandungen 37 an den Seiten des Kaltluftkanals 3a angeordnet sein.
  • Weiterhin sind bei der dritten Ausführungsform mehrlagige Gleittüren 44 quer über die Gesamtlänge der ersten Trennwandungen 37 in Richtung der Höhe der ersten Trennwandungen 37 (Richtung senkrecht zur Zeichenebene der 8) angeordnet; sie können aber auch so angeordnet sein, dass sie nur die Entlastungsbohrungen 39 in Richtungen der Höhe der ersten Trennwandungen 37 überlappen.
  • Bei der fünften Ausführungsform bestehen die bürstenförmigen Elemente 46 weiterhin aus einer großen Anzahl elastisch verformbarer faserförmiger Elemente, die bürstenförmigen Elemente 46 können aber auch aus einer großen Zahl elastisch verformbarer Streifenelemente aufgebaut sein.
  • Die Erfindung wurde nur anhand weniger Ausführungsformen, und zwar zu Zwecken der Erläuterung beschrieben; dem Fachmann ist aber klar, dass zahlreiche Modifikationen und Änderungen möglich sind, um das Grundkonzept und den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.

Claims (14)

  1. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals, versehen mit: einem einen Luftkanal (3a, 13, 15, 16, 17) bildenden Gehäuse (1a), durch welchen Blasluft strömt, einem folienförmigen Element (23), angeordnet in diesem Gehäuse (1a), wobei eine Öffnung (11a, 12a, 27) dieses Luftkanals (3a, 13, 15, 16, 17) geöffnet und geschlossen wird, einem Fixierteil (24), das ein Ende des folienförmigen Elements (23) am Umfangsrand der Öffnung (11a, 12a, 27) fixiert bzw. festlegt, einer Wickelwelle (25), verbunden mit dem anderen Ende des folienförmigen Elements (23), die das folienförmige Element (23) aufwickelt und abwickelt, und einem Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle, der die Wickelwelle (25) in Drehung versetzt und veranlasst, sich über die Öffnung (11a, 12a, 27) in einer Richtung (D) von dem Befestigungsteil (24) fort und auf dieses zu zu bewegen, wobei Wickelwelle (25) und Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle an einer Luftanströmseite der Öffnung (11a, 12a, 27) angeordnet sind, und ein die Blasluft blockierender Teil (35), der wenigstens einen anströmseitigen Teil des Luftstroms des Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle abdeckt, vorgesehen ist.
  2. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 1, wobei der Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle an einem Ende der Wickelwelle (25) vorgesehen ist, eine Trennwand (37) vom Umfangsrand der Öffnung (11a, 12a, 27) zu dem die Blasluft blockierenden Teil (35) reicht und zwischen dem Antriebsmecha nismus (26A und 26B) für die Wickelwelle und dem folienförmigen Element (23) sich erstreckt, und eine Entlastungsbohrung (39), in welche die Wickelwelle (25) eingeführt wird, in der Trennwand (37) von länglicher Gestalt ausgebildet ist, und sich über einen Bewegungsbereich der Wickelwelle (25) erstreckt.
  3. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 2, wobei die Trennwandung (37) einteilig mit dem die Blasluft blockierenden Teil (35) aus Kunststoff geformt ist.
  4. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei der Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle gebildet wird aus einem Zahnrad (30), das an einem Ende der Wickelwelle (25) vorgesehen ist und einer Zahnstange (29), die mit dem Zahnrad (30) kämmt.
  5. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 4, wobei Schlitze (41), die sich im Wesentlichen parallel zur Stirnfläche (39b) erstrecken, an einem Teil der Trennwand (37) nahe der Stirnfläche (39b) ausgebildet sind.
  6. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der Antriebsmechanismus (26A und 26B) für die Wickelwelle gebildet wird durch ein Ritzel (30), das an einem Ende der Wickelwelle (25) vorgesehen ist, und eine Zahnstange (29), die mit dem Ritzel (30) kämmt, und die Entlastungsbohrung (39) so ausgebildet ist, dass ein Spalt (40) vorbestimmter Abmessung zwischen dem Außenumfang der Wickelwelle (25) an der der Zahnstange (29) benachbarten Seite und der Stirnfläche (39a) der Entlastungsbohrung (39) zum Tragen kommt.
  7. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Zahnstange (29) aus einem Kunststoff gebildet ist, und Zahnwurzeln (gear roots) (29a) der Zahnstange (29) im Querschnitt V-förmig ausgebildet sind, wodurch Fallen (29b) für Fremdmaterialien zwischen den Zahnwurzeln (29a) und den Zahnspitzen (30a) des Zahnrads (30) geformt sind.
  8. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 7, wobei die Zahnstange (29) einteilig mit der Trennwand (37) und der Blockiereinrichtung (35) für die Blasluft ausgeformt ist.
  9. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Zahnstange (29) integral oder einstückig mit der Trennwand (37) und dem Blockierteil (35) für die Blasluft ausgebildet ist.
  10. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei die Bewegung der Wickelwelle (25) an der Trennwand (37) ermöglicht wird, und ein Blockierelement (43 bis 46) vorgesehen ist, das die Entlastungsbohrung (39) blockiert.
  11. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 10, wobei: das Blockierelement (43) folienförmig ausgebildet ist, das so angeordnet ist, dass es die Entlastungsbohrung (39) an der Trennwand (37) überlappt, eine Länge des folienförmigen Blockierelements (43) in Bewegungsrichtung (D) um eine genau vorbestimmte Abmessung länger als die Länge der Entlastungsbohrung (39) in Bewegungsrichtung (D) ist, und eine Seite des folienförmigen Blockierelements (43) in Bewegungsrichtung (D) aufgefaltet ist und die andere Seite sich entsprechend der Bewegung der Wickelwelle (25) streckt bzw. längt.
  12. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 10, wobei das Blockierelement durch eine mehrlagige Gleittür (44) gebildet ist, die so angeordnet ist, dass sie die Entlastungsbohrung (39) an der Trennwand (37) überlappt, die mehrlagige Gleittür (44) aus einer Vielzahl dünner Plattenelemente (44a bis 44e) aufgebaut ist, die in Axialrichtung der Wickelwelle (25) gestapelt sind, und dünne Plattenelemente an einer Seite der Vielzahl dünner Plattenelemente (44a bis 44e) in Bewegungsrichtung (D) gestapelt bzw. so angeordnet sind, dass sie überlagert werden, und dünne Plattenelemente an der anderen Seite so gestapelt sind, dass sie treppenartig gemäß der Bewegung der Wickelwelle (25) versetzt sind.
  13. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 10, wobei das Blockierelement durch ein elastisches Element (45) gebildet ist, das so angeordnet ist, dass es die Entlastungsbohrung (39) an der Trennwand (37) überlappt, das elastische Element (45) mit gespleißten oder aufgeteilten Flächen (45a) gebildet ist, die sich im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung (D) der Wickelwelle (25) erstrecken, und die Wickelwelle (25) gegen die gespleißten Flächen (45a) drückt bzw. diese beaufschlagt und elastisch das elastische Element (45) verformt, damit es sich zwischen die gespleißten Flächen (45a) bewegt.
  14. Anordnung zum Öffnen und Schließen eines Luftkanals gemäß Anspruch 10, wobei das Blockierelement durch eine große Anzahl elastisch verformbarer faser- oder streifenartiger Bürstenelemente (46) gebildet ist, die vom Innenumfang der Entlastungsbohrung (39) nach innen vorragen.
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