DE102006050288B4 - Leistungsversorgungseinrichtung - Google Patents
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Abstract
Leistungsversorgungseinrichtung mit einem Schaltschrank (2) oder Rack und darin ausgebildeten Aufnahmen (28), die auf der Innenseite ihres rückwärtigen Bereichs schaltschrankseitige bzw. rackseitige Leistungsanschlüsse (42) und Datenanschlüsse (43) aufweisen und in die Leistungsversorgungsmodule (1) eingesetzt oder einsetzbar sind, welche jeweils als Einschübe ausgebildete Modulgehäuse (10) aufweisen, auf deren in Einschubrichtung weisender Rückseite (11) mit den Leistungsanschlüssen (42) elektrisch verbindbare Leistungskontakte (53) und mit den Datenanschlüssen (43) verbindbare Datenanschlusskontakte (52) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenanschlusskontakte (52) zusammen mit den Leistungskontakten (53) ortsfest zu diesen in einer Verbindungseinheit (50) zusammengefasst sind, die in einer Aussparung in einem Wandabschnitt auf der Rückseite (11) des Modulgehäuses (10) eingesetzt ist, dass auch die Leistungsanschlüsse (42) mit den Datenanschlüssen ortsfest zu diesen in einer an die Verbindungseinheit (50) angepassten Anschlusseinheit (40) zusammengefasst sind, die in einem Wandabschnitt im rückwärtigen Bereich der Aufnahme (28) gelagert ist, wobei die Anschlusseinheit (40) und/oder die Verbindungseinheit (50) schwimmend in dem Wandabschnitt in dem rückwärtigen Bereich der Aufnahme (28) bzw. in dem Wandabschnitt auf der Rückseite des Modulgehäuses (10) in x-y-Richtung einer Ebene senkrecht zur Einschubrichtung gelagert ist/sind, dass die Verbindungseinheit (50) mit Zentriermitteln (54) und die Anschlusseinheit (40) mit auf diese in Lage und Form abgestimmten komplementären Zentriermitteln (44) versehen sind, die beim Einschieben miteinander in Eingriff kommen, bevor die elektrische Kontaktierung erfolgt, dass in der jeweiligen Aufnahme auf jeder Seite mindestens eine horizontal in die Tiefe verlaufende Führungsschiene (24) parallel zu der jeweils anderen Führungsschiene angeordnet ist, die auf ihrer Oberseite flach ausgebildet sind und Niederhalter (25) in einem Abstand von der flachen Oberseite der Führungsschienen (24) aufweisen, der an die Stärke von an den Seiten der Modulgehäuse (10) angebrachten seitlich abstehenden Gleitabschnitten (14) angepasst ist, und dass die Niederhalter (25) an ihren vorderen Abschnitten zum einfachen Einführen der Gleitabschnitte (14) einen sich nach vorne oben erweiternden Spalt bilden.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Leistungsversorgungseinrichtung mit einem Schaltschrank oder Rack und darin ausgebildeten Aufnahmen, die auf der Innenseite ihres rückwärtigen Bereichs schaltschrankseitige bzw. rackseitige Leistungsanschlüsse und Datenanschlüsse aufweisen und in die Leistungsversorgungsmodule eingesetzt oder einsetzbar sind, die jeweils als Einschübe ausgebildete Modulgehäuse aufweisen, auf deren in Einschubrichtung weisender Rückseite mit den Leistungsanschlüssen elektrisch verbindbare Leistungskontakte und mit den Datenanschlüssen verbindbare Datenanschlusskontakte angeordnet sind. Eine derartige Leistungsversorgungsvorrichtung ist aus der
US 6,483,709 B1 bekannt. Ähnliche Vorrichtungen beschreiben auch dieUS 5,362,261 A , dieDE 10 2004 013 874 A1 und dieUS 6,038,126 A . - Eine weitere Leistungsversorgungseinrichtung mit einzelnen in einen Schaltschrank eingebauten Leistungsversorgungsmodulen ist in Markt & Technik Nr. 36, Sept. 2000, Seite 26 angegeben. Bei dieser bekannten Leistungsversorgungseinrichtung sind auf der Frontseite der Leistungsversorgungsmodule Buchsen mit Datenanschlusskontakten für Datenstecker angeordnet, um Datensignale von und zu dem jeweiligen Leistungsversorgungsmodul insbesondere für die Steuerung und/oder Überwachung zu übertragen.
- Eine Leistungsversorgungseinrichtung mit einzelnen, in einen Schaltschrank eingesetzten Leistungsversorgungsmodulen ist beispielsweise auch in der
EP 1 194 993 B1 gezeigt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leistungsversorgungseinrichtung der eingangs genannten Art bereit zu stellen, mit der eine erleichterte Handhabung erreicht wird.
- Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hierbei ist vorgesehen, dass die Datenanschlusskontakte zusammen mit den Leistungskontakten ortsfest zu diesen in einer Verbindungseinheit zusammengefasst sind, die in einer Aussparung in einem Wandabschnitt auf der Rückseite des Modulgehäuses eingesetzt ist, dass auch die Leistungsanschlüsse mit den Datenanschlüssen ortsfest zu diesen in einer an die Verbindungseinheit angepassten Anschlusseinheit zusammengefasst sind, die in einem Wandabschnitt im rückwärtigen Bereich der Aufnahme gelagert ist, wobei die Anschlusseinheit und/oder die Verbindungseinheit schwimmend in dem Wandabschnitt in dem rückwärtigen Bereich der Aufnahme bzw. in dem Wandabschnitt auf der Rückseite des Modulgehäuses in x-y-Richtung einer Ebene senkrecht zur Einschubrichtung gelagert ist/sind, dass die Verbindungseinheit mit Zentriermitteln und die Anschlusseinheit mit auf diese in Lage und Form abgestimmten komplementären Zentriermitteln versehen sind, die beim Einschieben miteinander in Eingriff kommen, bevor die elektrische Kontaktierung erfolgt, dass in der jeweiligen Aufnahme auf jeder Seite mindestens eine horizontal in die Tiefe verlaufende Führungsschiene parallel zu der jeweils anderen Führungsschiene angeordnet ist, die auf ihrer Oberseite flach ausgebildet sind und Niederhalter in einem Abstand von der flachen Oberseite der Führungsschienen aufweisen, der an die Stärke von an den Seiten der Modulgehäuse angebrachten seitlich abstehenden Gleitabschnitten angepasst ist, und dass die Niederhalter an ihren vorderen Abschnitten zum einfachen Einführen der Gleitabschnitte einen sich nach vorne oben erweiternden Spalt bilden.
- Mit diesen Maßnahmen werden eine sichere Kontaktierung und eine günstige Leitungsführung im Schaltschrank erreicht, wobei zu- und abführende Leitungen beispielsweise in einem gemeinsamen Kabelkanal auf der Rückseite des Schaltschrankes, insbesondere in einem vertikalen Kantenbereich geordnet geführt werden können. Auch für den Aufbau im Inneren der Leistungsversorgungsmodule und in dessen Gehäusebereich ergeben sich Vorteile. Eventuell noch vorhandene wenige Datenanschlüsse für eine Überwachung im Frontbereich des Schranks können mit einfachen Verbindungseinheiten im Frontbereich des Gehäuses gegebenenfalls ergänzend hergestellt werden.
- Die Handhabung und eine sichere Kontaktierung werden dadurch begünstigt, dass die Zentriermittel als mindestens zwei voneinander beabstandete Zentrieraufnahmen mit nach außen konisch erweiterter Öffnung und die komplementären Zentriermittel als daran angepasste, voneinander entsprechend beabstandete, parallel zueinander verlaufende Zentrierzapfen mit konischer Einführschräge ausgebildet sind.
- Für einen eindeutigen und stabilen Aufbau sind zudem die Maßnahmen von Vorteil, dass die Anschlusseinheit und/oder die Verbindungseinheit einen einstückigen Träger aus Kunststoff oder Metall aufweisen, in die eine die Leistungsanschlüsse tragende Einheit und eine die Leistungskontakte tragende Einheit eingesetzt sind.
- Die Herstellung und Montage werden ferner dadurch begünstigt, dass die Anschlusseinheit und/oder die Verbindungseinheit eine Montageplatte aufweist/aufweisen.
- Ist vorgesehen, dass auf der Rückseite der Modulgehäuse ein Lüfteraufsatz mit einem nach hinten vorstehenden Ansatzteil und darin eingesetzten Lüftern angeordnet ist, der nach hinten über die Ebene der Verbindungseinheit vorsteht und in eingeschobener Lage des Modulgehäuses durch eine in dem rückwärtigen Bereich der Aufnahme gebildete Aussparung hindurchragt, so wird bei vorteilhaftem Aufbau eine wirkungsvolle Kühlung begünstigt.
- Für die Installation und Bedienung sind des Weiteren die Maßnahmen von Vorteil, dass mehrere Aufnahmen im oberen Abschnitt des Schaltschrankes oder Racks in einem zusammenhängenden Aufnahmebereich aneinandergrenzend angeordnet sind, dass in einem unter dem Aufnahmebereich anschließenden Batteriefachbereich Batteriemodule eingesetzt oder einsetzbar sind und dass unter dem Batteriefachbereich im unteren Abschnitt des Schaltschranks oder Racks ein Schalter- und Sicherungsbereich für bezüglich der Leistungsversorgungsmodule netzseitige und/oder lastseitige Schaltervorrichtungen und für Sicherungsvorrichtungen, insbesondere Batteriesicherungen ausgebildet ist.
- Für die Funktion und Bedienung sind dabei die Maßnahmen günstig, dass die Schaltervorrichtungen einen manuell betätigbaren, allen Leistungsversorgungsmodulen gemeinsamen eingangsseitigen oder ausgangsseitigen Trennschalter und/oder einen im Normalbetrieb der Leistungsversorgungsmodule offenen und zu deren Überbrückung vom Netz zur Last schließbaren, manuell betätigbaren zentralen Trennschalter aufweisen.
- Die Betriebsmöglichkeiten und eine einfache Bedienung werden auch dadurch begünstigt, dass die Schaltervorrichtung für die Leistungsversorgungsmodule individuelle netzseitige und/oder lastseitige Trennschalter aufweist.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 ein Leistungsversorgungsmodul in perspektivischer Ansicht von der Rückseite, -
2 einen Abschnitt eines Rahmengestells eines Schaltschrankes mit Aufnahmen für Leistungsversorgungsmodule, -
3 eine in dem Schaltschrank angeordnete Anschlusseinheit für ein Leistungsversorgungsmodul und -
4 eine Vorderansicht eines Schaltschrankes mit Aufnahmen für Leistungsversorgungsmodule, einem Batteriefachbereich und einem Schalter- und Sicherungsbereich. -
1 zeigt ein in einen Schaltschrank2 oder Rack einbaubares Leistungsversorgungsmodul1 , das als Einschubmodul mit einem Modulgehäuse10 ausgestaltet ist, von der Gehäuserückseite11 aus gesehen. in einem seitlichen Wandbereich der Rückseite11 ist in einer entsprechenden Aussparung eine Verbindungseinheit50 eingesetzt mit einer Gegenkontakteinheit für eine anzuschließende Kontakteinheit41 einer in dem Schaltschrank angeordneten Anschlusseinheit40 , wie die2 und3 zeigen. Ferner ist auf der Rückseite11 des Modulgehäuses10 ein quaderförmiges Ansatzteil15 nach hinten gegenüber der Verbindungseinheit50 vorstehend aufgesetzt, in dem Lüfter16 zur Kühlung untergebracht sind. Die Seitenwände des Modulgehäuses10 sind an dem unteren, in die Unterseite übergehenden Kantenabschnitt mit In Tiefenrichtung des Modulgehäuses10 verlaufenden, nach der Seite abstehenden, flächigen Gleitabschnitten14 für ein einfaches, sicheres Einschieben in eine Modulaufnahme28 des Schaltschrankes2 versehen. Im vorderen vertikalen Kantenbereich der Frontseite12 des quaderförmigen Modulgehäuses10 sind beispielsweise in Verlängerung der Frontseite12 nach außen beidseitig abstehende Flansche13 angebracht, die im eingeschobenen Zustand des Modulgehäuses10 an im vorderen seitlichen Bereich der Modulaufnahme28 nach innen vorstehende flanschartige Anschlagteile26 in Anlage kommen und dort befestigt werden, wobei die Kontakteinheit41 der Anschlusseinheit40 und die Gegenkontakteinheit51 der Verbindungseinheit50 in elektrischen Steckkontakt gebracht sind. - Wie
2 weiter zeigt, weist ein Rahmengestell20 des Schaltschranks2 in den vertikalen Kantenbereichen vertikale Rahmenprofile21 vorzugsweise mit in einem bestimmten Rasterabstand angeordneten Lochreihen für die Montage von Montageschienen, flachen Montageblechen in vertikaler oder horizontaler Richtung sowie weiteren Montagemitteln beispielsweise für Komponenten der Elektroinstallation auf. in Breitenrichtung und Tiefenrichtung des Rahmengestells20 ist dieses mit horizontalen Rahmenprofilen22 vervollständigt. Für Montagezwecke können z. B. weitere Tiefenprofile23 und Montagebleche27 vorgesehen sein. Im unteren seitlichen Bereich der Modulaufnahmen28 sind zum Zusammenwirken mit den Gleitabschnitten14 des Modulgehäuses10 in die Tiefe verlaufende Führungsschlenen24 angeordnet, die mit horizontalen Gleitflächen in Richtung Innenraum der Aufnahme28 gerichtet sind. Von den horizontalen Gleitflächen um etwa die Stärke der Gleitabschnitte14 beabstandet sind Niederhalter25 vorgesehen, die eine eindeutige Führung der Gleitabschnitte14 ohne Gefahr eines Herauskippens beim Einschieben oder Herausziehen der relativ schweren Leistungsversorgungsmodule1 ergeben. Der jeweilige Niederhalter25 erstreckt sich dabei in einem mittleren Bereich der Führungsschiene24 und ist vorteilhaft auf der Innenseite eines vertikalen Schenkels der im Querschnitt winkelförmigen Führungsschiene24 angebracht, wobei der Niederhalter25 ebenfalls im Querschnitt winkelförmig ausgebildet ist und mit seinem Vertikalschenkel an dem Vertikalschenkel der Führungsschiene24 anliegt. Der die Niederhaltefunktion bewirkende Horizontalschenkel der Niederhalters25 ist in einem vorderen Abschnitt zunehmend von der Gleitfläche der Führungsschiene24 beabstandet, um ein einfaches, sicheres Einführen der Führungskanten der jeweiligen Gleitabschnitte14 zu erreichen. - Die in
3 näher gezeigte Anschlusseinheit40 ist z. B. in einem Abschnitt30 eines Kabelkanals eingesetzt und auf ihrer Rückseite mit zu- und abführenden Leitungen verbunden, die in dem Kabelkanal geführt sind. Die Kontakteinheit41 weist zum einen Leistungsanschlüsse42 für die elektrische Leistungsversorgung von einem Netz und zu einer von entsprechenden Verbrauchern gebildeten Last sowie andererseits eine Gruppe von Datenanschlüssen43 auf. Im oberen und unteren zentralen Randbereich eines plattenförmigen Trägerabschnitts der Anschlusseinheit40 ist diese mit zum Innenraum der Modulaufnahme28 vorstehenden Zentrierzapfen44 versehen, die sich nach vorne konisch oder gerundet verjüngen, um In daran in Lage und Form angepasste Zentrieraufnahmen54 an der Verbindungseinheit50 beim Einschieben des Leistungsversorgungsmoduls1 zentrierend und führend einzugreifen, bevor die Kontaktierung erfolgt. Die Leistungsanschlüsse42 und Datenanschlüsse43 sind in einer z. B. gemeinsamen Trägereinheit aus Kunststoff als Aufnahmebuchsen ausgeblidet. Die in1 gezeigte Verbindungseinheit50 ist entsprechend mit an die Leistungsanschlüsse42 in Lage und Form angepassten Leistungskontakten53 und an die Datenanschlüsse43 angepassten Datenanschlusskontakten52 beispielsweise in einer gemeinsamen Kunststoff-Trägereinheit versehen, die in einen plattenförmigen Träger der Verbindungseinheit50 eingesetzt ist, in dem auch die beispielsweise sich nach außen erweiternden Zentrieraufnahmen54 ausgebildet sind. Die Leistungskontakte53 und die Datenanschlusskontakte52 sind dabei z. B. als Stifte ausgebildet. - Die Anschlusseinheit
40 und/oder die Verbindungseinheit50 ist/sind mit ihren Trägern an dem betreffenden Wandabschnitt des Kabelkanals30 bzw. des Modulgehäuses10 in der x-y-Richtung des jeweiligen Wandabschnittes, der senkrecht zur Einschubrichtung orientiert ist, schwimmend z. B. mittels die Wandabschnitte jeweils hintergreifender Laschen und/oder mittels Langlöchern, in die ein gewisses Spiel zulassende Befestigungsmittel eingebracht sind, gelagert. Mit dieser Maßnahme wird im Zusammenwirken mit der Zentrierzapfen-/Zentrieraufnahmenjustierung eine sichere, eindeutige elektrische Kontaktierung der Leistungsanschlüsse und Datenanschlüsse mit den Leistungskontakten und Datenanschlusskontakten erreicht, wobei insbesondere den empfindlichen Datenanschlusskontakten bzw. Datenanschlüssen Rechnung getragen und eine dauerhaft sichere Funktion trotz der relativ schweren Leistungsversorgungsmodule1 erreicht wird, wobei die Niederhalter25 mit den Führungsschienen24 die sichere Funktion beim Kontaktieren zusätzlich unterstützen. - Wie
4 zeigt, sind mehrere derart ausgebildete Modulaufnahmen28 mit jeweiligen im hinteren Kantenbereich des Rahmengestells20 an dem gemeinsamen Kabelkanal30 angeordneten Anschlusseinheiten40 in einem zusammenhängenden Aufnahmebereich ausgebildet. Der rückseitige Bereich der Aufnahmen28 weist jeweilige Aussparungen auf, durch die die Ansatzteile15 der Leistungsversorgungsmodule1 mit den Lüftern16 hindurchragen, so dass auf der Rückseite des Schaltschrankes2 gegebenenfalls in einem dort ausgebildeten Schacht oder außerhalb des Schaltschrankes2 Warmluft abgegeben und gewünschtenfalls auch Kühlluft eingesaugt werden kann. - An den Aufnahmebereich mit den Modulaufnahmen
28 nach unten anschließend ist ein Batteriefachbereich für Batteriemodule60 angeordnet, die den einzelnen Leistungsversorgungsmodulen über entsprechende Anschlüsse dezentral und redundant zugeordnet oder über eine Steuereinrichtung zuordenbar ausgelegt sind, um eine sichere Leistungsversorgung der Last zu gewährleisten. Auf diese Weise können beispielsweise einzelne, aufladbare Batteriemodule60 bzw. Akkumulatoreinheiten ausgetauscht werden, während die unterbrechungsfreie Stromversorgung über die anderen Batteriemodule aufrecht erhalten wird. - In dem unterhalb des Batteriefachbereichs anschließenden Schaltschrankbereich ist ein Schalter- und Sicherungsbereich ausgebildet, in dem handbetätigbare Trennschalter
70 ,71 angeordnet sind und zudem auch Sicherugsvorrichtungen, insbesondere Batteriesicherungen80 , angeordnet sein können. Dabei können die manuell betätigbaren Trennschalter70 so in den zum Netz führenden eingangsseitigen Anschlussleitungen der Leistungsversorgungsmodule1 und/oder in deren zu der Last führenden ausgangsseitigen Anschlussleitungen angeordnet sein, dass sie den Leistungsversorgungsmodulen1 individuell zugeordnet sind, wodurch eine Trennung der einzelnen Leistungsversorgungsmodule1 vorgenommen werden kann, während die anderen Leistungsversorgungsmodule angeschlossen sind. Auch dadurch wird ein fortgesetzter Betrieb der unterbrechungsfreien Stromversorgung ermöglicht, während z. B. ein Leistungsversorgungsmodul1 gewartet wird. Zudem kann ein manuell betätigbarer zentraler Trennschalter71 vorgesehen sein, mit dem die unterbrechungsfreie Stromversorgung von der Netzseite zur Lastseite insgesamt überbrückt werden kann, um z. B. Wartungsarbeiten auszuführen, wobei dieser zentrale Trennschalter71 normal offen ist. - In dem Schalter- und Sicherungsbereich kann zudem eine weitere Anschlussgruppe
90 mit weiteren Steckverbindungsmöglichkeiten angeordnet sein.
Claims (8)
- Leistungsversorgungseinrichtung mit einem Schaltschrank (
2 ) oder Rack und darin ausgebildeten Aufnahmen (28 ), die auf der Innenseite ihres rückwärtigen Bereichs schaltschrankseitige bzw. rackseitige Leistungsanschlüsse (42 ) und Datenanschlüsse (43 ) aufweisen und in die Leistungsversorgungsmodule (1 ) eingesetzt oder einsetzbar sind, welche jeweils als Einschübe ausgebildete Modulgehäuse (10 ) aufweisen, auf deren in Einschubrichtung weisender Rückseite (11 ) mit den Leistungsanschlüssen (42 ) elektrisch verbindbare Leistungskontakte (53 ) und mit den Datenanschlüssen (43 ) verbindbare Datenanschlusskontakte (52 ) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenanschlusskontakte (52 ) zusammen mit den Leistungskontakten (53 ) ortsfest zu diesen in einer Verbindungseinheit (50 ) zusammengefasst sind, die in einer Aussparung in einem Wandabschnitt auf der Rückseite (11 ) des Modulgehäuses (10 ) eingesetzt ist, dass auch die Leistungsanschlüsse (42 ) mit den Datenanschlüssen ortsfest zu diesen in einer an die Verbindungseinheit (50 ) angepassten Anschlusseinheit (40 ) zusammengefasst sind, die in einem Wandabschnitt im rückwärtigen Bereich der Aufnahme (28 ) gelagert ist, wobei die Anschlusseinheit (40 ) und/oder die Verbindungseinheit (50 ) schwimmend in dem Wandabschnitt in dem rückwärtigen Bereich der Aufnahme (28 ) bzw. in dem Wandabschnitt auf der Rückseite des Modulgehäuses (10 ) in x-y-Richtung einer Ebene senkrecht zur Einschubrichtung gelagert ist/sind, dass die Verbindungseinheit (50 ) mit Zentriermitteln (54 ) und die Anschlusseinheit (40 ) mit auf diese in Lage und Form abgestimmten komplementären Zentriermitteln (44 ) versehen sind, die beim Einschieben miteinander in Eingriff kommen, bevor die elektrische Kontaktierung erfolgt, dass in der jeweiligen Aufnahme auf jeder Seite mindestens eine horizontal in die Tiefe verlaufende Führungsschiene (24 ) parallel zu der jeweils anderen Führungsschiene angeordnet ist, die auf ihrer Oberseite flach ausgebildet sind und Niederhalter (25 ) in einem Abstand von der flachen Oberseite der Führungsschienen (24 ) aufweisen, der an die Stärke von an den Seiten der Modulgehäuse (10 ) angebrachten seitlich abstehenden Gleitabschnitten (14 ) angepasst ist, und dass die Niederhalter (25 ) an ihren vorderen Abschnitten zum einfachen Einführen der Gleitabschnitte (14 ) einen sich nach vorne oben erweiternden Spalt bilden. - Leistungsversorgungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriermittel als mindestens zwei voneinander beabstandete Zentrieraufnahmen (
54 ) mit nach außen konisch erweiterter Öffnung und die komplementären Zentriermittel als daran angepasste, voneinander entsprechend beabstandete, parallel zueinander verlaufende Zentrierzapfen (44 ) mit konischer Einführschräge ausgebildet sind. - Leistungsversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinheit (
40 ) und/oder die Verbindungseinheit (50 ) einen einstückigen Träger aus Kunststoff oder Metall aufweisen, in die eine die Leistungsanschlüsse (42 ) tragende Einheit und eine die Leistungskontakte (53 ) tragende Einheit eingesetzt sind. - Leistungsversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinheit (
40 ) und/oder die Verbindungseinheit (50 ) eine Montageplatte aufweist/aufweisen. - Leistungsversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite (
11 ) der Modulgehäuse (10 ) ein Lüfteraufsatz mit einem nach hinten vorstehenden Ansatzteil (15 ) und darin eingesetzten Lüftern (16 ) angeordnet ist, der nach hinten über die Ebene der Verbindungseinheit (50 ) vorsteht und in eingeschobener Lage des Modulgehäuses (10 ) durch eine in dem rückwärtigen Bereich der Aufnahme (28 ) gebildete Aussparung hindurchragt. - Leistungsversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmen (
28 ) im oberen Abschnitt des Schaltschrankes (2 ) oder Racks in einem zusammenhängenden Aufnahmebereich aneinandergrenzend angeordnet sind, dass in einem unter dem Aufnahmebereich anschließenden Batteriefachbereich Batteriemodule (60 ) eingesetzt oder einsetzbar sind und dass unter dem Batteriefachbereich im unteren Abschnitt des Schaltschranks (2 ) oder Racks ein Schalter- und Sicherungsbereich für bezüglich der Leistungsversorgungsmodule (1 ) netzseitige und/oder lastseitige Schaltervorrichtungen (70 ,71 ) sind für Sicherungsvorrichtungen, insbesondere Batteriesicherungen (80 ), ausgebildet ist. - Leistungsversorgungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltervorrichtung (
70 ,71 ) einen manuell betätigbaren, allen Leistungsversorgungsmodulen (1 ) gemeinsamen eingangsseitigen oder ausgangsseitigen Trennschalter und/oder einen im Normalbetrieb der Leistungsversorgungsmodule (1 ) offenen und zu deren Überbrückung vom Netz zur Last schließbaren, manuell betätigbaren zentralen Trennschalter aufweist. - Leistungsversorgungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltervorrichtung (
70 ,71 ) für die Leistungsversorgungsmodule (1 ) individuelle netzseitige und/oder lastseitige Trennschalter aufweist.
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