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DE102006059814A1 - Verfahren, Vorrichtung und Computerprogrammprodukt zur Lieferung eines Prozessstatus - Google Patents

Verfahren, Vorrichtung und Computerprogrammprodukt zur Lieferung eines Prozessstatus Download PDF

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DE102006059814A1
DE102006059814A1 DE102006059814A DE102006059814A DE102006059814A1 DE 102006059814 A1 DE102006059814 A1 DE 102006059814A1 DE 102006059814 A DE102006059814 A DE 102006059814A DE 102006059814 A DE102006059814 A DE 102006059814A DE 102006059814 A1 DE102006059814 A1 DE 102006059814A1
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DE
Germany
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data
block
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variable
user
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102006059814A
Other languages
English (en)
Inventor
James J. Kirkland Schmid
Brad Kelly
Danni David
Patrick L. McMinnville Pfrehm
Cad Dayton Knodle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Aufnehmen von Betriebsdaten (1) und Anzeigen von Zusammenfassungen eines Prozesses für ein industrielles System (2) enthält ein Blockobjekt (21), um Blöcke zum Definieren von Aspekten von Variablen (3) in Bezug auf die Betriebsdaten (1) zu definieren, sowie einen Anzeige-Client (22), um die Blöcke zum Erzeugen nützlicher und prägnanter Zusammenfassungen der Prozesse zu verwenden.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft im Allgemeinen ein System zur Gruppierung und Verwaltung mehrerer prozessbezogener Variablen für ein industrielles System.
  • Es werde beispielsweise Steuerstandpersonal betrachtet, das eine Energieerzeugungsanlage betreibt. Wenn das Kraftwerkspersonal Prozesse in Verbindung mit einem System unter Verwendung einer Anzeigekonsole betrachtet, wird eine große Anzahl individueller Parameter beobachtet. Diese Parameter sind dynamisch (oder variabel) und hängen von Aspekten der Anlageoperationen ab. Zusammengefasst zeigt ein bestimmter Satz von Variablen den Zustand des Prozesses an. Im betrieblichen Sprachgebrauch wird jedes Element des Satzes von Variablen üblicherweise als ein "Tag" bezeichnet.
  • Aus offensichtlichen Gründen kann eine Bewertung eines Prozessstatus durch Betrachten eines Satzes von Tags verwirrend sein. Diese Verwirrung kann durch den Umstand gesteigert werden, dass ein Tag für einen Prozess auch einen anderen Prozess betreffen kann.
  • Eine Technik zur Gruppeneinteilung aller zugeordneten Variablen, um eine relevante Prozesszusammenfassung anzuzeigen, ist erwünscht, um dem Bedienungspersonal eine bessere Überwachung eines Prozesses zu ermöglichen. Da Aspekte eines Pro zesses von einem zum nächsten variieren können, wird eine allgemeine Lösung benötigt. Beispielsweise sollte die Lösung Möglichkeiten für die Auswahl, Gruppierung und Verwaltung von Variablen sowie einer Darstellung abgeleiteter Daten in einem relevanten visuellen Format, wie z.B. in einer Balkengrafik oder Trendanzeige oder einer anderen bieten.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorstehend diskutierten und weitere Nachteile und Mängel werden durch die hierin offenbarten Lehren überwunden oder gemindert.
  • Es wird eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Zusammenfassung für wenigstens einen Prozess eines Systems offenbart, welche ein Blockobjekt enthält, um wenigsten den einen Prozess beschreibende Eingangsdaten aufzunehmen und wenigstens eine Variable von den Eingangsdaten mit wenigstens einem Attribut für die Variable als ein Block zu gruppieren; und einen Anzeige-Client, um den Block zu lesen und ein Ausgangssignal zu erzeugen, um die Zusammenfassung für den wenigstens einen Prozess anzuzeigen.
  • Ferner wird ein Verfahren offenbart, bei dem der technische Effekt darin besteht, einen Status für wenigstens einen Prozess eines Systems bereitzustellen, wobei das Verfahren beinhaltet: das Auswählen eines Blockes mit wenigstens einer Variablen, die den Prozess mit wenigstens einem Attribut für die Variable beschreibt; das Verwenden eines Anzeige-Clients, das Auslesen des Blocks, um ein Ausgangssignal zu erzeugen; und das Anzeigen des Ausgangssignals als die Zusammenfassung für den wenigstens einen Prozess.
  • Ferner wird eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Zusammenfassung für wenigstens einen Prozess eines Systems offenbart, welche eine Einrichtung enthält, um wenigsten den einen Prozess beschreibende Eingangsdaten aufzunehmen und wenigstens eine Variable von den Eingangsdaten mit wenigstens einem Attribut für die Variable als ein Block zu gruppieren; und einen Anzeigeeinrichtung, um den Block zu lesen und ein Ausgangssignal zu erzeugen, um die Zusammenfassung für den wenigstens einen Prozess anzuzeigen.
  • Die vorstehend diskutierten und weiteren Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind für den Fachmann auf diesem Gebiet aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen einschätzbar und verständlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen, in welchen gleiche Elemente in den verschiedenen Figuren gleich nummeriert sind, stellen dar:
  • 1 eine Übersicht der installierten Softwarekomponente;
  • 2 einen Prozess zum Zusammenstellen eines Blockes;
  • 3 eine Benutzerschnittstelle zum Auswählen von Variablen;
  • 4 die Benutzerschnittstelle und ein Pull-Down-Menü;
  • 5 einen Einführungsbildschirm zum Einrichten eines kundenspezifisch anpassbaren Informationsfeldes (CIP);
  • 6 eine Benutzerschnittstelle zum Definieren einer CIP;
  • 7 die Benutzerschnittstelle von 6 und eine Auswahlliste zur Besetzung eines Datenfeldes;
  • 8 die Benutzerschnittstelle von 6 und ein durch den Benutzer ausfüllbares Feld zum Belegen eines Datenfeldes;
  • 9 die Benutzerschnittstelle von 6 und Kontrollkästchen zum Belegen eines Datenfeldes;
  • 10 eine exemplarische Balkengrafikanzeige;
  • 11 eine exemplarische Grafikanzeige;
  • 12 eine Ausführungsform eines Balkens mit seitlichen Pfeilanzeigen;
  • 13 ein exemplarisches Kontextmenü zum Erzeugen der Balkengrafik; und
  • 14 eine Ausführungsform eines Pop-Up-Menüs zur Steuerung von Aspekten der Balkengrafik.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In 1 sind Aspekte einer Softwarekomponente 10 zum Lesen und Anzeigen von Betriebsdaten 1 aus einem industriellen System 2 dargestellt. Ein nicht-einschränkendes Beispiel eines industriellen Systems 2 ist eine Stromerzeugungsanlage, welche allgemein als ein "Kraftwerk" bezeichnet wird.
  • In dieser Darstellung werden Betriebsdaten 1 aus dem industriellen System 2 (typischerweise auf einer Echtzeitbasis) gesammelt, indem Systemsensoren 4 und weitere bekannte Techniken (wie z.B. Bezugstabellen statistischer Werte) verwendet werden. Jeder Strom von Betriebsdaten 1 ist einer Variablen 3 zugeordnet (oder wird dadurch beschrieben). Somit zeigen Variablen 3 innerhalb des industriellen Systems 2 ablaufende Prozesse, entweder einzeln oder wenn sie in einen Satz gruppiert sind, an.
  • Der Begriff "Prozess", wie er hierin verwendet wird, ist nicht-einschränkend und zeigt nur Datenquellen an. Beispielsweise kann ein Prozess als dynamisch oder statisch betrachtet werden. D.h., in einer Ausführungsform wird ein kontinuierlicher Strom von Betriebsdaten 1 gesammelt. In einer weiteren Ausführungsform ist die Beobachtung selten und führt im Wesentlichen zu einer periodischen Überprüfung des Status.
  • Die Häufigkeit der Datenverarbeitung wird abhängig von einer Vielfalt von Grenzbedingungen, wie z.B. des anwendbaren Prozesses, der Veränderungsrate in dem Prozess, usw. bestimmt. Demzufolge, und wie hierin angewendet, ist, obwohl die Softwarekomponente 10 hohe Eingangssignalraten bereitstellt und unterstützt, die Softwarekomponente 10 nicht in dieser Weise eingeschränkt. Beispielsweise ist die Softwarekomponente 10 oft so konfiguriert, dass sie Aktualisierungen bereitstellt, die wenigstens auf einer kontinuierlichen Basis, einer Echtzeitbasis, angenäherten Echtzeitbasis einer periodischen Basis und einer häufigen Basis beruhen. D.h., und dieses sollte angemerkt werden, dass die Softwarekomponente 10 nicht von der Rate der Dateneingabe abhängt. Daher sind hierin verwendete Begriffe wie z.B. "Echtzeit-Basis" lediglich veranschaulichend und nicht genau, wenn die Basis für Aktualisierungen betrachtet wird. Beispielsweise erkennt man, dass, obwohl einige Definitionen von Echtzeit eine sofortige Datenübertragung erfordern können, exemplarische Faktoren, wie z.B. Übertragungs- und Verarbeitungsverzögerungen nicht die Lehren hierin einschränken. Daher ist eine "in etwa Echtzeit"- und "angenäherte Echtzeit"-Dateneingabe angemessen, um einige Ausführungsformen der Softwarekomponente 10 in der Praxis auszuführen.
  • In typischen Ausführungsformen wird der Strom der jeder Variablen 3 zugeordneten Daten als Eingangsdaten 5 verwendet. Diese Eingangsdaten 5 werden typischerweise von einem Computersystem 11 unter Verwendung eines Systems, wie z.B. einem dargestellten Datensammlungs- und Verarbeitungsserver 7, gesammelt und gespeichert.
  • Nicht-einschränkende Beispiele von Eingangsdaten 5 umfassen wenigstens ein Datenelement von historischen Daten, prädiktiven Daten, optimalen Daten, berechneten Daten, gewonnenen Daten, Bezugsdaten, Echtzeitdaten, von den Systemsensoren 4 gesammelte Daten, manuelle Eingabedaten und projizierte Daten. Kurz gesagt, akzeptiert die Softwarekomponente 10 als Eingangsdaten 5 praktisch jede Form von Daten. Da Techniken zur Überwachung eines industriellen Systems 2 allgemein bekannt sind, ist eine weitere Diskussion nicht gerechtfertigt, und wird daher im Allgemeinen hierin unterlassen.
  • Die Softwarekomponente 10 enthält im Wesentlichen zwei Hauptunterkomponenten. Die erste, als "Blockobjekt 21" bezeichnete, greift auf die Eingangsdaten 5 zu und weist vom Benutzer vergebene Kriterien für die Steuerung der Anzeige der Eingangsdaten 5 zu. Das Blockobjekt 21 wird dazu verwendet, wenigstens einen Block 26 zu erzeugen und speichert je den Block in einem Blockspeicher 16. Die zweite Hauptunterkomponente wird als ein "Anzeige-Client 22" bezeichnet. In einer Ausführungsform empfängt der Anzeige-Client 22 Eingangsdaten 5 und zeigt die Eingangsdaten 5 als Ausgabesignal 14 gemäß den in dem zugehörigen Block 26 enthaltenen Instruktionen an. Indem sie von den unter Verwendung des Blockobjektes 21 erzeugten Blöcken 26 und dem Anzeige-Client 22 Gebrauch macht, stellt die Softwarekomponente 10 Ressourcen und Techniken für die Erzeugung aussagekräftiger Datenzusammenfassungen bereit.
  • Es sollte angemerkt werden, dass Aspekte von hierin diskutierten Kommunikationsvorgängen nicht-einschränkend und lediglich veranschaulichend sind. Beispielsweise sollte man, obwohl Vorstehendes eine Kommunikation in Form des Eingangsdaten 5 empfangenden Anzeige-Clients 22 diskutiert, erkennbar sein, dass der Anzeige-Client 22 den Datensammlungs- und den Verarbeitungsserver 7 nach Eingangsdaten 5 abfragen kann. Demzufolge veranschaulichen die Lehren hierin (einschließlich Richtungspfeilen wie den in 1 dargestellten) lediglich die verschiedenen Informationspfade und den Kommunikationsfluss und sind somit als solche nicht-einschränkend.
  • Wie hierin diskutiert, kann, wenn wenigstens eine Variable 3 ausgewählt und zum Erzeugen einer auf einem Prozess des industriellen Systems 2 bezogenen Anzeige verwendet wird, die wenigstens eine Variable 3 als wenigstens ein "Tag" bezeichnet werden. Daher sind, Tags, wie sie hierin verwendet werden, Variable 3 und davon abgeleitete und zum Beschreiben von Betriebsdaten 1 eines industriellen Systems 2 abgeleitete Eigenschaften.
  • Wie hierin von Zeit zu Zeit darauf angespielt kann die Softwarekomponente 10 beispielsweise "optimale" Daten erzeugen oder anfordern, oder von einem "Optimierer" Gebrauch machen. In diesen Ausführungsformen nehmen die zugeordneten Begriffe (z.B. optimal, optimiert, usw...) Bezug auf Techniken zum Entwickeln von Zielen für Parameter. Es dürfte erkennbar sein, dass die Techniken typischerweise eine Vielfalt von Eingangssignalen verwenden, wobei ein Beispiel ein Satz von Regeln und Prädiktoren ist. Demzufolge wird ein Fachmann auf diesem Gebiet erkennen, dass "optimale" Daten üblicherweise weiter verbessert werden können. Beispielsweise kann die zugrunde liegende Berechnung für eine "optimale" Zahl nur die Haupteinflüsse auf eine Variable berücksichtigen. Ein anschließendes Suchen nach Wegen zum Detektieren und Einbeziehen des Einflusses weiterer Aspekte des industriellen Systems 2 kann verbesserte Schätzwerte des optimalen Wertes bereitstellen. Daher können der Begriff "optimal" und weitere hierin verwendete verwandte Begriffe auch in der Bedeutung "verbessert" verwendet werden. Demzufolge dürfte erkennbar sein, dass ein optimaler Wert oder eine optimierte Variable nicht notwendigerweise Vollkommenheit repräsentieren, und dass wahrscheinlich anschließende Verbesserungen stattfinden können. Es dürfte auch erkennbar sein, dass die als "verbessert" oder "optimal" betrachteten Werte geschätzte Werte repräsentieren.
  • In typischen Ausführungsformen ist die Softwarekomponente 10 auf einem Computersystem 11 implementiert, das aus üblicherweise verfügbaren Computerkomponenten, Umgebungen und Technologien zusammengebaut ist. In einigen Ausführungsformen ist die Softwarekomponente 10 ein "Add-In" (Ergänzung eines Anwendungsprogramms), d.h., die Softwarekomponente 10 wird zu dem existierenden Computersystem 11 für das industrielle System 2 als eine Verbesserung dafür hinzugefügt.
  • Es sollte angemerkt werden, dass die hierin offenbarte Softwarekomponente 10 Nutzen aus einer Vielzahl bekannter Computertechnologien ziehen kann. Somit ist, obwohl die Softwarekomponente 10 typischerweise auf einem Server des Computersystems 11 für das industrielle System 2 unter Verwendung eines lokalen Netzwerkes installiert wird, dieser nicht erforderlich. Beispielsweise kann in anderen Ausführungsformen die Softwarekomponente 10 vernetzt und Anteile davon entfernt wie z.B. über das Internet implementiert sein. Diese letztere Ausführungsform kann besonders vorteilhaft für einen ferngesteuerten oder zentralen Betrieb mehrerer industrieller Systeme 2 sein.
  • Ferner wird die Softwarekomponente 10 typischerweise unter Verwendung von Programmierungssprachen entwickelt, die eine Implementation in Personal Computer Umgebungen unterstützen.
  • Es sollte angemerkt werden, dass nicht-einschränkende Beispiele von Anzeigesystemen Computer-Monitore, Projektionssysteme und Druck umfassen. Es dürfte erkennbar sein, dass auch andere Techniken zur Ausgabe nützlich sein können, wie z.B. dann, wenn ein Ausgangssignal zu einem Datenspeicher für eine anschließende Überprüfung von Betriebsereignissen geleitet wird. Ein Beispiel, bei dem eine derartige Technik nützlich sein kann, umfasst Trainingsübungen für Bedienungspersonal des industriellen Systems 2. Jedoch wird für die hierin präsentierten nicht-einschränkenden Ausführungsformen die Softwarekomponente 10 für eine Überwachung nahezu in Echtzeit einer beliebig vorgegebenen Prozessvariablen 3 verwendet.
  • Demzufolge bezieht sich der Begriff "Anzeigesystem" im Wesentlichen auf visuelle Anzeigesysteme, die dynamische Daten nahezu in Echtzeit unterstützen.
  • Da weitere Aspekte von Computertechnologien dem Fachmann auf diesem Gebiet allgemein bekannt sind, werden diese Technologien hier nicht weiter diskutiert.
  • Es dürfte ferner erkennbar sein, dass, obwohl diese Offenbarung die Erfindung in Form von Verwaltungsaspekten industrieller Systeme 2 präsentiert, die Lehren hierin auch auf andere Systeme mit Sätzen komplexer, dynamischer und verwandter Daten angewandt werden können. Beispielsweise dürfte erkennbar sein, dass Aspekte der Lehren hierin für Verwaltungsaspekte einer Patientenbetreuung in einer medizinischen Umgebung nützlich sein können. Daher ist die Bezugnahme auf industrielle Systeme 2 in den Lehren hierin lediglich veranschaulichend und nicht-einschränkend.
  • Es dürfte erkennbar sein, dass verschiedene Aspekte der hierin offenbarten Softwarekomponente 10 anders angeordnet, zusammengefasst, weggelassen oder als angemessen betrachtet werden können. Demzufolge sind viele Aspekte (wie z.B. die Architektur und Funktionalität) der hierin offenbarten Ausführungsformen lediglich für diese Lehren veranschaulichend und nicht-einschränkend.
  • I. Das Blockobjekt 21:
  • Das Blockobjekt 21 ist eine Softwarekomponente, die ein allgemeines Verfahren zum Erzeugen jedes Blockes 26 bereitstellt. Typischerweise enthält jeder Block 26 einen ausgewählten Satz (d.h., eine Gruppe) wenigstens einer Variablen 3 sowie weitere relevante Attribute. Sobald sie ausgewählt ist, ist jede Variable 3 ein Element (d.h., ein Tag) des Blockes 26. Jede Variable 3 wird ausgewählt und dann dem Block 26 mittels verschiedener Techniken, wie z.B., in nichteinschränkenden Beispielen, manuell durch einen Benutzer oder als Teil einer Originalkonfiguration der Blöcke 26 während der Anfangskonfiguration der Softwarekomponente 10 hinzugefügt. Im Allgemeinen werden die Blöcke 26 im Blockspeicher 16 gespeichert. Der Blockspeicher 16 kann in nichteinschränkenden Beispielen individuelle Datendateien, eine Datenbank und XML-Strukturen speichern.
  • In nicht-einschränkenden Beispielen kann der Benutzer auf das Blockobjekt 21 zugreifen, wenn der Benutzer einen neuen Block 26 erzeugen möchte; wenn der Benutzer Variable 3 zu einem Block 26 hinzufügen möchte; wenn der Benutzer die Art ändern möchte, in welcher ein Ausgangssignal 14 betrachtet wird; wenn der Benutzer Daten kundenspezifisch anpassen möchte, wie z.B. das Ausgangssignal 14 in ein bedienerfreundliches Format umwandeln möchte; wenn der Benutzer einige Eigenschaften des Ausgangssignals 14 mittels des Anzeige-Clients 22 veränderbar machen möchte; und wenn der Benutzer Aspekte des Ausgangssignals 14 verbergen oder darstellen möchte.
  • In 2 ist ein exemplarischer Prozess für eine Blockassemblierung 30 (d.h., die Erzeugung eines Blockes 26) unter Verwendung des Blockobjektes 21 dargestellt. In der dargestellten Ausführungsform beginnt die Blockassemblierung 30 mit der Systeminstallation 31. Während der Systeminstallation 31 werden Variable 3 und Eigenschaften definiert und in die Softwarekomponente 10 geladen. In einigen Ausführungsformen werden die Blöcke 26 vordefiniert und werden während oder mit der Installation der Softwarekomponente 10 geladen. Typische Installationsstadien umfassen die Identifizierung und Belegung der Softwarekomponente 10 mit der Liste der Variablen 3 und die Ausführung aller erforderlichen Zuordnungen, um eine Sammlung von Betriebsdaten 1 bereitzustellen.
  • Ein nächstes Stadium in der Blockassemblierung 30 fordert eine Block-Kompilation 32 an. Nicht-einschränkende Aspekte der Block-Kompilation 32 umfassen eine Definition eines kundenspezifisch anpassbaren Informationsfeldes (CIP), eine Auswahl von Variablen 3 (d.h., Definition von Tags), eine Auswahl von Eigenschaften der Variablen, eine Festlegung von Arte und Regeln und Einstellung von Anzeigeoptionen. Aspekte jedes Blockes 26 können unter Verwendung nicht-einschränkender Kriterien, wie z.B. Attributtyp, Sichtbarkeitsaspekte, Beschreibung und manuelle Steuerungen konfiguriert werden. Es dürfte sich verstehen, dass die Block-Kompilation 32 eine Auswahl und Anpassung einer Vielzahl von Betriebsaspekten jedes Blockes 26 beinhalten kann.
  • Ein weiteres Stadium in der Blockassemblierung 30 fordert optional einen Blocktest 33 an. Verschiedene Techniken können genutzt werden, um den Blocktest 33 auszuführen, wovon viele dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannt sind. In einem nicht-einschränkenden Beispiel kann eine Testdatenbank verwendet werden, um Scheindaten zur Verwendung mit dem zu testenden Block 26 zu erzeugen.
  • Sobald jeder Block 26 konfiguriert worden ist und jeder gewünschte Test abgeschlossen ist, kann der Benutzer dann den Block 28 zur Verwendung in der Produktion akzeptieren.
  • Eine Editierung des Blockes 26 kann in einer zu der Blockassemblierung 30 ähnlichen Weise mit den Ausnahmen er folgen, dass sie nicht notwendig sein muss, um jedes von den Stadien für die Blockassemblierung 30 abzuschließen, oder um die Stadien in einer speziellen Reihenfolge abzuschließen. In einigen Fällen kann nur ein Teilsatz der Stufen der Blockassemblierung 30 zum Editieren jedes Blocks 26 angefordert werden.
  • In einigen Ausführungsformen werden die vorgenannten Stadien für die Blockassemblierung 30 unter Anwendung einer Technologie einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) abgeschlossen, bei der der Benutzer manuell mit der Softwarekomponente 10 in Verbindung tritt, um jeden Block 26 zu erzeugen. Exemplarische Ausführungsformen der GUI-Technologie zur Blockassemblierung 30 werden in den 39 bereitgestellt.
  • In typischen Ausführungsformen stellt das Blockobjekt 21 eine organisierte Schnittstelle (wie z.B. einen Steuerbaum der Variablen 3) bereit, der eine Übersicht des industriellen Systems 2 repräsentiert. 3 stellt eine exemplarische Ausführungsform eines Steuerbaums 40 dar.
  • In 3 wird eine exemplarische Anzeige einer Technik zur Präsentation einer Hierarchie von Elementen präsentiert. Der exemplarische Steuerbaum 40 stellt verschiedene Gruppierungen von Variablen 3 dar. In 3 ist ein Abschnitt der Struktur des Steuerbaums 40 geöffnet oder entfaltet, um so bestimmte Variable 3 innerhalb einer Steuergruppe 41 darzustellen. Ferner ist in 3 ein kundenspezifisch anpassbares Informationsfeld (CIP) 52 wie unter Bezugnahme auf 4 diskutiert, dargestellt.
  • In 4 sind Managementressourcen 50 des Blockobjektes 21 dargestellt, wovon Aspekte in dem Steuerbaum 40 dargestellt sind. Ein Menü 51 ruft Prozesse für zur Blockassemblierung 30 auf, welche von den Verwaltungsressourcen 50 Gebrauch macht. Ein exemplarischer Prozess ist der Prozess der Erzeugung von kundenspezifisch anpassbaren Informationsfeldern 52, welche von den Verwaltungsressourcen 50 wie z.B. einem Speicher Gebrauch machen.
  • In einigen Ausführungsformen möchte der Benutzer den Block 26 mittels einfacher Eingabetechniken hinzufügen, indem er beispielsweise mit der rechten Taste einen Ordner innerhalb des Steuerbaums 40 oder die Optimierung der Datenerfassung (Wurzel- oder Stammverzeichnis in dem Steuerbaum 40) anklickt. Der Befehl durch Anklicken mit der rechten Maustaste, nachstehend als Rechtsklicken bezeichnet, ruft typischerweise das Menü 51 auf, in welchem der Benutzer einen Befehl wählt, wie z.B. "Add Customizable Panel (Füge kundenspezifisch anpassbares Feld hinzu)". In 3 führt dieses zu der Hinzufügung des "Customizable Panel" (kundenspezifisch anpassbaren Informationsfeldes) (CIP) 52.
  • Kundenspezifisch anpassbare Informationsfelder (CIP) 52 werden in dem Blockobjekt 21 bereitgestellt, um die Erzeugung von Benutzer definierten Blöcken 26 zu ermöglichen. Das CIP 52 stellt typischerweise Möglichkeiten zur Definition vieler Aspekte eines Blockes 26 bereit. Exemplarische Ausführungsformen von GUI-Anzeigen für die Verwaltung von kundenspezifisch anpassbaren Informationsfeldern sind in den 59 dargestellt.
  • In 5 ist eine CIP-Einführung 60 für des kundenspezifisch anpassbare Informationsfeld (CIP) 52 dargestellt. In einigen Ausführungsformen erscheint nach Hinzufügung des CIP 52 die CIP-Einführung 60 und zeigt CIP-Eigenschaften 61 an. Exemplarische (und benutzerspezifisch anpassbare) CIP-Eigenschaften 61 umfassen ohne Einschränkung den Benutzernamen, Tag-Namen und den Aktivitätsstatus. In einigen Ausführungsformen enthält die CIP-Einführung 60 CIP-Reiter 62, welche eine Navigation zwischen Abschnitten des CIP 52 bereitstellen. In einigen Ausführungsformen wählt der Benutzer einen CIP-Reiter 62 "Panel Configuration" (Feldkonfiguration), um auf eine Feldkonfigurationsseite 70 gemäß Darstellung in 6 zuzugreifen.
  • Gemäß 6 stellt in dieser exemplarischen Ausführungsform die Feldkonfigurationsseite 70 eine Ansicht des Steuerbaums 40 bereit, welche zur Auswahl von Variablen 3 verwendet wird. Typischerweise wird die Auswahl (oder Abwahl) durch die Verwendung einer Auswahlmöglichkeit 71 abgeschlossen. Attribute 72 für jeden Tag 73 (gewählte Variable 3) können von den Benutzern nach Wunsch angepasst werden.
  • Exemplarische Tags 73 enthalten, ohne Einschränkung, den Status einer entsprechenden Variablen 3; die Variablen 3 in Bezug zu bestimmten Punkten oder Ergebnissen (entweder manuell identifiziert oder durch Kundenregeln oder Regeln einer künstlichen Intelligenz abgeleitet); und einen oberen und unteren Grenzwert für eine Messung, Einschränkungen oder Optimierungsaufgaben; und eingestellte Soft-Grenzwerte für jede Messung, Einschränkungen oder Aufgaben des Entscheidungsmodells einer variablen Optimierungsroutine.
  • Einige typische Aspekte der Feldkonfigurationsseite 70 umfassen, ohne Einschränkung, den Steuerbaum 40, der die Liste der Variablen 3 und eine Tag-Liste 75 darstellt. Die Tag- Liste 75 ermöglicht dem Benutzer zu definieren, wie sich jeder Tag 73 verhalten und wie er dargestellt werden sollte. Die Tag-Liste 75 enthält verschiedene Attribute 72 oder mit jedem Tag 73 in Bezug stehende Eigenschaften. Beispielsweise identifiziert das Feld "member name (Elementname)" den ausgewählten Tag 73 (Element in dem Block 26). In weiteren angezeigten Beispielen reflektiert "display name (Anzeigename") den für den entsprechenden Tag 73 dargestellten Namen. Dieses hilft dem die CIP 52 konfigurierenden Benutzer, einen gewünschten Namen für den Tag 73 zu spezifizieren. "Type(Typ) definiert, wie die (hierin nachstehend unter Bezugnahme auf 7 diskutierten) Daten darzustellen sind. "Changeable (veränderbarer)" Status definiert, ob das Ausgangssignal innerhalb des Anzeige-Clients 22 geändert werden kann, während "Show in Operator view (Stelle in Bedieneransicht dar)" die Sichtbarkeit der zugrunde liegenden Betriebsdaten 1 in dem Anzeigesystem umschaltet. In einer Ausführungsform sind die zugrunde liegenden Betriebsdaten 1 für das Bedienungspersonal in einer Bedieneransicht nicht sichtbar.
  • In den 79 sind Aspekte von Techniken zum Ändern von Attributen 72 dargestellt. In 7 ist eine Auswahlliste (oder ein "Pull-Down-Menü") vorgesehen, welches eine Liste geeigneter Optionen für die Auswahl eines Typs 80 in Verbindung mit dem entsprechenden Tag 73 enthält. Als ein nicht-einschränkendes Beispiel kann es angemessen sein, nur einen Wert von "actual measure (Ist-Messwert)", "optimal measure (optimaler Messwert)", "target measure (Soll-Messwert)", "status (Status)", "attribute (Attribut)", "upper bound (oberer Grenzwert)", "lower bound (unterer Grenzwert)" und "decision model up (Entscheidungsmodell oben)", "decision model down (Entscheidungsmodell unten)" zu wählen, wenn ein Typ 80 eingegeben oder geändert wird.
  • 8 stellt eine Technik zur Änderung des Anzeigenamens 90 dar, wobei Namensdaten von dem Benutzer in ein durch den Benutzer ausfüllbares Feld eingegeben werden. Diese Technik ist für die Eingabe eines eindeutigen Anzeigenamens 90 für den entsprechenden Tag 73 nützlich. Eine weitere Technik zur Änderung eines Attributes 72 ist in 9 dargestellt, in welcher ein Kontrollkästchenfeld angeboten wird, um einen veränderbaren Status 100 und "Zeige in Bedienersicht an" anzugeben. Natürlich können diese Techniken ergänzt, nach Bedarf kombiniert oder durch andere Techniken ersetzt werden, wie z.B. durch Radio-Buttons (Anklicktasten), automatische Zuordnung, usw.
  • Gemäß nochmaligem Bezug auf 7 bieten verschiedene Optionen in der Auswahlliste den Benutzern verschiedene Typen 80 zur Darstellung des Ausgangssignals 14 an. Beispielsweise sollte bezüglich des "Ist-Messwertes" der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den Istwert oder Sollwert für den entsprechenden Tag 73 zu kennzeichnen. Bezüglich "optimaler Messwert" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um einen optimalen Wert oder Sollwert zu kennzeichnen, oder um die Optimierung des Tag 73 zu initiieren. Bezüglich "Soll-Messwert" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den Tag 73 für eine mehrfach-variable Steuerung zu kennzeichnen. Bezüglich "Status" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den Status für die Betrachtung zu kennzeichnen. Man beachte, dass in einigen Ausführungsformen der Status aller Variablen 3 von dem Steuerbaum 40 aus wählbar wäre. Bezüglich "Attribut" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um die Attribute 72 für die Betrachtung zu kennzeichnen. Bezüglich "oberer Grenzwert" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den oberen Grenzwert für die Messwerte zur Verwendung während der Opti mierung der Variablen 3 zu kennzeichnen. Bezüglich "unterer Grenzwert" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den unteren Grenzwert für die Messwerte zur Verwendung während der Optimierung der Variablen 3 zu kennzeichnen. Bezüglich "Entscheidungsmodell oberer Grenzwert" sollte der Benutzer diesen Typ 80 wählen, um den weichen oberen Grenzwert der Messwerte zur Verwendung in einem Entscheidungsmodell zu kennzeichnen, während das "Entscheidungsmodell unterer Grenzwert" zur Verwendung während der Optimierung der Variablen 3 verwendet werden sollte.
  • In einigen Ausführungsformen nimmt der Anzeigename 90 als Vorgabe als Elementnamen zugewiesenen Wert ist. Jedoch sollte der Anzeigename 90 gemäß Darstellung in 8 editierbar sein. Typischerweise enthalten die Attribute 72 "Veränderbaren Status" 100 und "Zeige in Bedienersicht an" 101 Kontrollkästchen, die nach Wunsch angekreuzt und gelöscht werden können.
  • In anderen Ausführungsformen werden andere Attribute 72 zusätzlich zu oder anstelle der vorgenannten exemplarischen und nicht-einschränkenden Attribute 72 verwendet.
  • In weiteren Ausführungsformen ist andere Information in dem Block 26 enthalten. In einem nicht-einschränkenden Beispiel kann jedes von einem Regelergebnis, Prädiktorergebnis und einem Optimiererergebnis enthalten sein. In diesen Beispielen kann derartige weitere Information für Darstellungsaspekte, wie z.B. Annehmbarkeit, Trendinformation und gewünschter Status nützlich sein. Derartige weitere Information kann beispielsweise aus technischen Prinzipien, Wahrscheinlichkeitsbewertungen, Gewichtungsfaktoren, physikalischen Ei genschaften, Systemdynamik und früheren Systemverhalten gewonnen werden.
  • Wie vorstehend beschrieben, sind die Blöcke 26 und die darin gespeicherte Information durch den Anzeige-Client 22 lesbar, um eine Anzeige des Ausgangssignals 14 in Bezug auf Prozesse des industriellen Systems 22 bereitzustellen.
  • II. Der Anzeige-Client 22
  • Der Anzeige-Client 22 ist ein Werkzeug, um das Ausgangssignal 14 dem Benutzer unter Verwendung verschiedener Anzeigesysteme zu präsentieren. Die Anzeigesysteme werden verwendet, um verschiedene Präsentationen wesentlicher Daten zu erzeugen. Beispielsweise erzeugt in einer Ausführungsform die Softwarekomponente 10 eine als eine "Bedieneranzeige" und eine weitere Anzeige als eine "Analyseanzeige" bezeichnete Anzeige. Typischerweise liefert die Bedieneranzeige relevante Information für den Bediener des industriellen Systems 2 in einer Weise, die ergonomisch so nützlich wie möglich für das Systembedienungspersonal ist. Im Gegensatz dazu wird die Analyseanzeige häufig eingestellt, um Systemmanagern (der Softwarekomponente 10) mit tiefer gehenden Ressourcen zu versorgen, wie sie erforderlich sein können, um das Verhalten zu bewerten, zu verwalten, Fehler zu suchen, usw.. Demzufolge kann man vermuten, dass die Softwarekomponente angepasst werden kann, um die Anzeigebedürfnisse der Benutzer zu erfüllen.
  • Von der Softwarekomponente 10 repräsentierte Daten können als eine "Zusammenfassung" von beispielsweise einem Block 26 angeforderter Information sein. Die Zusammenfassung kann als nicht-einschränkende Beispiele, einen aktuellen Status, normierten Status, Trendinformation, obere Grenzwerte, untere Grenzwerte, Durchschnittswerte, Extremwerte und andere Arten von Information enthalten. Kurz gesagt ist der Begriff "Zusammenfassung" in den Lehren hierin nicht-einschränkend. In typischen Ausführungsformen stellt die Zusammenfassung eine prägnante und aussagekräftige Repräsentation von Ist-Zuständen des industriellen Systems 2 dar, wobei "Ist" so definiert ist, das es eine Veränderungsrate aufweist, die den Anforderungen des Bedienungspersonals des industriellen Systems 2 entspricht.
  • Obwohl der Anzeige-Client 22 hierin in Form einer Balkengrafik 1100 diskutiert wird, dürfte es sich verstehen, dass viele Formen für die Präsentation von Daten bekannt sind. Beispielsweise können Trendkurven, Histogramme, Tortendiagramme, Liniengrafiken, Streudarstellungen und andere Formen einer Datenrepräsentation bestimmte Vorteile bieten, wenn sie in Verbindung mit den Lehren hierin verwendet werden. Demzufolge ist die Balkengrafik 1100 eine exemplarische und nicht-einschränkende Ausführungsform einer Datenrepräsentation.
  • Die Bedieneranzeige stellt typischerweise Daten in einem skalierten Format zwischen Begrenzungen (unteren und oberen) unter Verwendung verschiedener Stile dar, und präsentiert, falls angemessen, zusätzliche Information in einem Listenformat dar. Der Begriff "Stil" wird verwendet, um das Zeichnungsverfahren der Skalen und Werte der Balkengrafik anzugeben. Der Begriff "Layout" bezieht sich auf die Weise, wie Elemente auf der Balkengrafik positioniert sind.
  • Eine der häufigsten Anwendungen für die Balkengrafik 1100 ist die Betrachtung von Daten für Mehrgößenregelungs-(MVC)-Punkte, Regeln und Blöcke 26.
  • Obwohl Information bezüglich jedes Blockes 26 größtenteils durch die durch das Blockobjekt 21 definierte Konfiguration bestimmt ist, werden einige Aspekte der Information durch den Anzeige-Client 22 bestimmt. Beispielsweise schreiben Balkengrafikarten das Layout der Information grafisch vor.
  • In einigen Ausführungsformen wird ein Vorgabelayout zugewiesen, wenn Aspekte wie z.B. MVC, und Optimierungs- und Prädiktorregeln betrachtet werden. Benutzer, welche das Layout der Balkengrafik spezifisch anpassen und zugeordnete Werte modifizieren möchten, können einen Block 26 wie vorstehend beschrieben aufbauen oder editieren.
  • Typischerweise werden Balkengrafiken 1100 in einer Balkengrafik-Ansichtsfenster der Bedieneranzeige dargestellt. Häufig ist der Anzeige-Client 22 so konfiguriert, dass er Benutzern eine Möglichkeit bietet, den Stil jeder Balkengrafik 1100 spezifisch anzupassen. In einigen Ausführungsformen stellt der Anzeige-Client 22 durch Rechtsklicken auswählbare Menüs für eine Wechselwirkung mit einem Bediener sowie Möglichkeiten für einen Bediener bereit, um zusätzliche Attribute für einen Block 26 zu ändern, der einer spezifischen Balkengrafik 1100 zugrunde liegt, (wenn die Attribute 72 zuvor als veränderbar gekennzeichnet wurden). Vielleicht am wichtigsten ist, dass der Anzeige-Client 22 visuelle und andere Anzeigen liefert, wenn ein vorhergesagter Wert außerhalb der Mehrgrößenregelungs-(MVC)-Einschränkungen liegt.
  • In 10 ist eine exemplarische Balkengrafik 1100 dargestellt. In dieser Darstellung enthält die Balkengrafik 1100 einen Balkengrafikzeichnungsbereich 1101. In einigen Ausführungsformen enthält dieser eine numerische Anzeige 1105 zu sätzlich zu einer grafischen Anzeige 1106 von dem Block 26 zugeordneten Werten. Ein Attributinformationsbereich 1102 ist ebenfalls dargestellt. Der Attributinformationsbereich 1102 wird typischerweise verwendet, um zusätzliche Sollwertinformation oder zugeordnete Daten in einem Listenformat anzuzeigen. Ein Statusinformationsbereich 1103 ist ebenfalls dargestellt und liefert Statusinformation in einem Listenformat. Typischerweise ist ein Balkengrafiktitel 1104 mit enthalten, um eine deutliche Anzeige des Blocks 26 zu erzeugen, welchem die Balkengrafik 1100 zugeordnet ist.
  • Bezüglich des Stils jeder Balkengrafik 1100 ist es typisch, dass Möglichkeiten für die Benutzer bereitgestellt werden, um den Stil anzupassen, in welcher die Balkengrafik 1100 unter Verwendung eines Gemisches von vertikalen Balken und Pfeilen zu zeichnen ist. Typischerweise wird der Stil jeder Balkengrafik 1100 speziell durch die Verwendung eines "Style Setup Dialog" (Stil-Einstelldialogs) als ein Teil des Kontextmenüs 29 angepasst. Exemplarische Stile von Balkengrafiken 1100 werden nachstehend angegeben.
  • Ein erster Stil einer Balkengrafik 1100 ist die in 11 dargestellte vertikal geteilte Balkengrafik 1200. In 1 befindet sich der Istwert für den Block 26 auf der linken und der optimale Wert auf der rechten Seite. In einer Anzahl von Ausführungsformen möchte der Benutzer in der Lage sein, bis zu drei vertikale Balken in einer einzigen Balkengrafik 1100 darzustellen. Diese Balken umfassen einen Istwert-Balken 1201, einen Optimalwert 1202 und die Differenz (einen nicht dargestellten, berechneten Wert auf der Basis der Ist- und Optimalwerte).
  • Ein weiteres exemplarisches Stilattribut für jede Balkengrafik 1100 beinhaltet die Hinzufügung von in 12 dargestellten seitlichen Pfeilindikatoren 1300. In 12 erscheint ein Pfeil 1301 des Istwertes auf der linken Seite, ein Pfeil 1302 eines Optimalwertes auf der rechten Seite.
  • Im Allgemeinen wird die Balkengrafik 1100 unter Verwendung eines Kontextmenüs erzeugt und spezifisch angepasst. Nicht-einschränkende Beispiele von Merkmalen, die in dem Kontextmenü 29 für alle Variablen 3 einschließlich der Blöcke 26 wählbar sind, umfassen: Anzeige des Titels der Punkte und Regeln sowie der betrachteten Variablen 3 und Tags 73; der minimalen und der maximalen betrachtbaren Skalenbereich; ob die Balkengrafik 1100 visuell skalierbar ist und eine Vergrößerungsunterstützung enthält; sowie Vorgabewerte, Stile und Layouts für Aspekte wie z.B. MVC-, OPC-, API-Punkte, Optimierungs-(Schätzungs)- und Vorhersageregeln, in numerischer Textform anzeigbare Variable, minimale und maximale Skalenwerte sowie die verschiedenen Fälle von Text, die in der Balkengrafik 1100 erscheinen können.
  • Ein exemplarisches Kontextmenü 29 ist in 13 dargestellt. In 13 sind Kontext-Anpassungsmerkmale 1401 zum genauen Anpassen des Kontextes einer gegebenen Balkengrafik 1100 dargestellt. Derartige spezifische Anpassungsmerkmale können in nicht-einschränkenden Ausführungsformen Radio-Buttons, Kontrollkästchen, auswählbare Bereiche, selbst ausfüllende Felder, Auswahllisten, vom Benutzer ausfüllbare Felder und weitere umfassen.
  • Typischerweise werden praktische Techniken verwendet, um eine Wechselwirkung mit der Softwarekomponente 10 zu initiieren. Beispielsweise kann eine Menüwechselwirkung durch Rechtsklicken innerhalb des Anzeige-Clients verwendet werden, um dem Benutzer die Fähigkeit zu geben, grafische Darstellungen (Trend, Verhalten, Pareto, usw.) zu starten; und eine Fähigkeit, Eingangswerte in Textform zu verbergen oder darzustellen; und eine Fähigkeit, Grenzwerte in Textform zu verbergen oder anzuzeigen.
  • In der Analyseansicht gibt Rechtsklicken den Benutzern häufig die Möglichkeit, Komponenten wie z.B. Balkengrafiken 1100 hinzuzufügen oder zu entfernen. In einigen Ausführungsformen in der Bedieneransicht ermöglicht Rechtsklicken den Benutzern, Balkengrafiken hinzuzufügen oder aus Gruppen zu entfernen. Ein exemplarisches Anpassungsmenü 1500, das durch Rechtsklicken aufgerufen wird, ist in 14 dargestellt. In typischen Ausführungsformen erscheint das Anpassungsmenü 1500 an der momentanen Stelle des Bildschirmzeigers, wenn der Benutzer rechts klickt.
  • In typischen Ausführungsformen stellt der Anzeige-Client 22 eine Unterstützung für blockspezifisches Verhalten bereit. In einem nicht-einschränkenden Beispiel enthält der Anzeige-Client 22 eine Unterstützung zur Anzeige von Blöcken 26 auf der Basis eines Typs 80, wobei die Typen "Ist-", "Optimal" und "Unmittelbarer Soll-"Wert in dem Balkengrafikzeichnungsbereich 1101 dargestellt werden; die Typen 80 "oberer Grenzwert" und "unterer Grenzwert" in dem Balkendiagramm-Zeichnungsbereich 1102 und dem Informationsbereich 1102 für zusätzliche Attribute angezeigt werden; der Typ 80 "Status" in dem Statusinformationsbereich 1103 angezeigt wird; der Typ 80 "Merkmal" in dem Informationsbereich 1102 für zusätzliche Information angezeigt wird; der Typ 80 "Taste" in dem Informationsbereich 1102 dargestellt wird (typischerweise neben ma nuell steuerbaren Variablen und grafisch als eine Lampe erscheint, um "ein" und "aus" zu zeigen).
  • In einigen Ausführungsformen gibt eine Rechtsklick-Menüwechselwirkung für Blöcke 26 Benutzern die Möglichkeit auszuwählen, welcher Istwert in der Balkengrafik 1100 (wenn mehrere Istwerte für einen einzelnen Block 26 konfiguriert wurden) von den Tags 73 dargestellt wird. In zusätzlichen Ausführungsformen gibt eine Rechtsklick-Menüwechselwirkung für Blöcke 26 Benutzern eine Fähigkeit zu filtern, welche Grenzwerte in der Balkengrafik 1100 aus der Tag-Liste 75 zu sehen sind.
  • In einigen Ausführungsformen ist eine Unterstützung zur Modifizierung von Merkmalen in einem Block 26 über den Informationsbereich 1102 für zusätzliche Attribute enthalten.
  • Einige Ausführungsformen beinhalten eine Unterstützung, um den Benutzern zu ermöglichen, untere und obere Softgrenzwerte in dem Block 26 zu verändern, indem die Grenzwerte mittels einer Mausverschiebung in dem Balkengrafikzeichnungsbereich 1101 verschoben werden.
  • In weiteren Ausführungsformen ist der minimale und maximale sichtbare Skalenbereich konfigurierbar. Typischerweise ist ein Vorgabewert die erste dem Block 26 hinzugefügte Variable und deren entsprechenden Grenzwerte.
  • In einigen Ausführungsformen, in welchen die Balkengrafik 1100 veränderbare Variable 3 in dem Informationsbereich 1102 für zusätzliche Attribute hat, ist eine (nicht dargestellte) Überschreibungstaste verfügbar, um eine manuelle Steuerung zu ermöglichen. In einigen Ausführungsformen ermöglicht die Überschreibungstaste dem Benutzer, eine manuelle Steuerung einzustellen und in die Softwarekomponente 10 einzugeben.
  • In einigen Ausführungsformen stellt der Anzeige-Client 22 ein robustes Betriebsverhalten bereit. Aspekte des Betriebsverhaltens sind in der Tabelle 1 angegeben.
  • Tabelle 1 Betriebsverhalten des Anzeige-Client
    Figure 00260001
  • In weiteren Ausführungsformen ermöglicht der Anzeige-Client 22 Benutzern, wenigstens 100 Balkengrafiken 1100 gleichzeitig zu betrachten. Obwohl es in einem typischen Einsatz nur möglich ist, nur ein einziges Element eines "Istwertes" für jeden Block 26 auf der entsprechenden Balkengrafik 1100 zu betrachten, ist es möglich, bis zu 8 "Grenzwert"-Elemente für einen Block 26 auf einer Balkengrafik 1100 zu betrachten.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine exemplarische Ausführungsform beschrieben wurde, dürfte es sich für den Fachmann auf diesem Gebiet verstehen, dass verschiedene Änderungen durchgeführt werden können und dass Äquivalente Elemente davon ohne Abweichung von dem Schutzumfang der Erfindung ersetzen können. Zusätzlich können viele Modifikationen zur Anpassung an eine spezielle Situation oder Material an den Lehren der Erfindung vorgenommen werden, ohne von deren wesentlichen Schutzumfang abzuweichen. Daher soll die Erfindung nicht auf die als die beste Ausführungsart der Erfindung offenbarte spezielle Ausführungsform beschränkt sein, sondern die Erfindung alle Ausführungsformen, welche in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallen, mit umfassen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Erzeugen einer Zusammenfassung für wenigstens einen Prozess eines Systems, wobei die Vorrichtung aufweist: ein Blockobjekt (21), um den wenigstens einen Prozess beschreibende Eingangsdaten (5) aufzunehmen und um als einen Block (26) wenigstens eine Variable (3) der Eingangsdaten (5) mit wenigstens einem Attribut (72) für die Variable (3) zu gruppieren; und einen Anzeige-Client (22) zum Auslesen des Blockes (26) und Produzieren eines Ausgangssignals (14), um die Zusammenfassung für den wenigstens einen Prozess anzuzeigen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Eingangsdaten (5) wenigstens ein Element von historischen Daten, prädiktiven Daten, verbesserten Daten, berechneten Daten, gewonnenen Daten, Bezugsdaten, Echtzeitdaten, nahezu Echtzeitdaten, durch Systemsensoren (4) gesammelten Daten, Betriebsdaten (1), manuellen Eingabedaten (5) und projizierten Daten aufweisen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das wenigstens eine Attribut (72) wenigstens ein Element von einem Elementnamen, einem Anzeigenamen (90), einem Typ (80) und einem eine Anzeige verändernden Status (100) und einer Sichtbarkeitsoption aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Typ (80) einen Typ (80) aufweist, um ein Element von einem Istwert, einem Sollwert, einem Schätzwert, oberen Grenzwerten und unteren Grenzwerten anzuzeigen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Typ (80) einen Typ (80) aufweist, um eines von einer Optimierungsschätzung, einer Kennzeichnung für Mehrgrößenregelung und einer Kennzeichnung zur Betrachtung zu initiieren.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Block (26) ferner Information von wenigstens einem von einem Regelergebnis, einem Prädiktorergebnis und einem Schätzungsergebnis aufweist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Information Information aufweist, die wenigstens eines von technischen Prinzipien, Wahrscheinlichkeitsbewertungen, Gewichtungsfaktoren, physikalischen Eigenschaften, Systemdynamik und früheren Systemverhalten beschreibt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, welche wenigstens eines von einem Computersystem (11), einem Netzwerk, wenigstens einem Sensor (4), einem Server (7), einem Anzeigesystem und einem Fernzugriff aufweist.
  9. Verfahren zum Erzeugen einer Zusammenfassung für wenigstens einen Prozess eines Systems, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Auswählen eines Blockes (26), der wenigstens eine den Prozess mit wenigstens einem Attribut (72) für die Variable (3) beschreibende Variable (3) aufweist; Verwenden eines den Block (26) auslesenden Anzeige-Clients (22), um ein Ausgangssignal (14) zu erzeugen; und Anzeigen des Ausgangssignals (14) als die Zusammenfassung für den wenigstens einen Prozess.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Erzeugungsvorgang wenigstens eines von einer kontinuierlichen Basis, etwa einer Echtzeitbasis, einer periodischen Basis und einer häufigen Basis umfasst.
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