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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Halbleiter-Speicherbauelements,
sowie ein Halbleiter-Speicherbauelement
mit redundanten Speicherzellen.
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Bei
Halbleiter-Speicherbauelementen unterscheidet man zwischen sog.
Funktionsspeicher-Bauelementen (z. B. PLAs, PALs, etc.), und sog.
Tabellenspeicher-Bauelementen, z. B. ROM-Bauelementen (ROM = Read
Only Memory bzw. Festwertspeicher), und RAM-Bauelementen (RAM =
Random Access Memory bzw. Schreib-Lese-Speicher).
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Ein
RAM-Bauelement ist ein Speicher, bei dem man nach Vorgabe einer
Adresse Daten abspeichern, und unter dieser Adresse später wieder
auslesen kann.
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Die
entsprechende Adresse kann über
sog. Adreß-Anschlüsse bzw.
Adreß-Eingabe-Pins
in das RAM-Bauelement eingegeben werden; zur Ein- und Ausgabe der
Daten sind mehrere, z. B. 16 sog. Daten-Anschlüsse bzw. Daten-Ein-/Ausgabe-Pins
(I/Os bzw. Input/Outputs) vorgesehen. Durch Anlegen eines entsprechenden
Signals (z. B. eines Read/Write-Signals) an einen Schreib/Lese-Auswahl-Anschluß bzw. -Pin
kann ausgewählt
werden, ob (momentan) Daten abgespeichert, oder ausgelesen werden
sollen.
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Da
in einem RAM-Bauelement möglichst
viele Speicherzellen untergebracht werden sollen, ist man bemüht, diese
so einfach wie möglich
zu realisieren. Bei sog. SRAMs (SRAM = Static Random Access Memory)
bestehen die einzelnen Speicherzellen z. B. aus wenigen, beispielsweise
6 Transistoren, und bei sog. DRAMs (DRAM = Dynamic Random Access
Memory) i. A. nur aus einem einzigen, entsprechend angesteuerten
Kondensator, mit dessen Kapazität
jeweils ein Bit als Ladung gespeichert werden kann. Diese Ladung
bleibt allerdings nur für
kurze Zeit erhalten; deshalb muß regelmäßig, z.
B. ca. alle 64 ms, ein sog. „Refresh" durchgeführt werden.
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Aus
technologischen Gründen
sind bei Speicher-, insbesondere DRAM-Bauelementen die einzelnen
Speicherzellen – in
einer Vielzahl von Zeilen und Spalten nebeneinanderliegend – in einer
rechteckförmigen
Matrix bzw. einem rechteckförmigen
Array angeordnet.
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Um
eine entsprechend hohe Gesamt-Speicherkapazität zu erzielen, und/oder um
eine möglichst
hohe Daten-Lese- bzw. -Schreib-Geschwindigkeit zu erreichen, können in
einem einzelnen RAM-Bauelement bzw. -Chip („multi-bank chip") – statt
eines einzigen Arrays – mehrere,
z. B. vier – im wesentlichen
rechteckförmige – Einzel-Arrays
vorgesehen sein (sog. „memory
banks").
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Um
einen Schreib- oder Lesezugriff durchzuführen, muß eine bestimmte, feststehende
Abfolge von Befehlen durchlaufen werden:
Beispielsweise wird
zunächst
mit Hilfe eines Wortleitungs-Aktivier-Befehls
(activate Befehl (ACT)) eine entsprechende – insbesondere einem bestimmten Einzel-Array
(„memory
bank") zugeordnete – (und z. B.
durch die Zeilen-Adresse („Row-Address”) definierte)
Wortleitung aktiviert.
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Daraufhin
wird – mit
Hilfe eines entsprechenden Lese- oder Schreib-Befehls (Read-(RD-)
bzw. Write-(WT-)Befehl) – veranlasst,
dass die entsprechenden – durch
die entsprechende Spalten-Adresse („Column-Address") dann genau spezifizierten – Daten
entsprechend ausgegeben (oder eingelesen) werden.
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Als
nächstes
wird – mit
Hilfe eines Wortleitungs-Deaktivier-Befehls (z. B. eines precharge Befehls
(PRE-Befehl)) – die
entsprechende Wortleitung wieder deaktiviert, und der entsprechende
Array („memory
bank") auf den nächsten Wortleitungs-Aktivier-Befehl
(activate Befehl (ACT)) vorbereitet.
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Um
die Leistungsfähigkeit
eines entsprechenden DRAM-Bauelements
zu erhöhen,
kann von einer entsprechenden Speicherbauelement-Steuereinrichtung
(„memory
controller") – nach der
Ausgabe eines entsprechenden Wortleitungs-Aktivier-Befehls (ACT-Befehls),
und eines entsprechenden Lese-(oder Schreib-) Befehls (RD-(oder
WT-)Befehls) – die
jeweilige Wortleitung zunächst
in einem aktivierten Zustand belassen werden (d. h. der entsprechende
Wortleitungs-Deaktivier-Befehl (PRE-Befehl) zunächst unterdrückt werden).
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Wird
dann – was
statistisch gesehen relativ häufig
der Fall ist – bei
dem entsprechenden Array („memory
bank") als nächstes auf
(eine) Speicherzelle(n) zugegriffen, die derselben Wortleitung bzw.
Zeile zugeordnet ist/sind, wie diejenige(n) Speicherzelle(n), auf
die der letzte Zugriff erfolgte, kann auf die Ausgabe eines weiteren
Wortleitungs-Aktivier-Befehls
(ACT-Befehls) verzichtet werden.
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Stattdessen
kann von der Speicherbauelement-Steuereinrichtung („memory
controller") unmittelbar
ein entsprechender Lese- oder
Schreib-) Befehl (RD-(oder WT-)Befehl) an den jeweiligen Array („memory
bank") ausgegeben
werden (und somit erreicht werden, dass die entsprechenden Daten
sofort ausgelesen (bzw. eingegeben) werden).
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Herkömmliche
Speicherbauelemente können – neben
den o. g., in den o. g. Arrays angeordneten Speicherzellen – eine Vielzahl
weiterer, redundanter Speicherzellen aufweisen, und eine sog. „Selbstreparaturschaltung".
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Während eines
Testbetriebs eines entsprechenden Speicherbauelements können – z. B.
auf die oben näher
erläuterte
Art und Weise – nacheinander entsprechende
vordefinierte, oder zufällig
erzeugte Test-Daten in den Speicherzellen des jeweiligen Speicherbauelements
abgespeichert, und daraufhin wieder ausgelesen, und die abgespeicherten
bzw. – eigentlich – abzuspeichernden
Daten („Soll-Daten") mit den ausgelesenen
Daten („Ist-Daten") verglichen werden.
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Wird
ein Fehler detektiert – d.
h. stimmen die abgespeicherten bzw. abzuspeichernden Daten nicht mit
den ausgelesenen Daten überein – wird für die entsprechende – defekte – Speicherzelle
durch die Selbstreparaturschaltung eine Umprogrammierung vorgenommen.
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Bei
einem zukünftigen
Schreib- oder Lesezugriff auf die defekte Speicherzelle wird statt
auf die defekte Speicherzelle dann auf eine entsprechende redundante
Speicherzelle zugegriffen.
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Allerdings
befindet sich diese zunächst
in einem uninitialisierten Zustand.
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Vor
der Fortsetzung des o. g. Testbetriebs müssen – zur Initialisierung der redundanten
Speicherzelle – somit
erneut entsprechende Test-Daten im jeweiligen Speicherbauelement – insbesondere
in der die o. g. defekte Speicherzelle ersetzenden redundanten Speicherzelle – abgespeichert
werden.
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Dies
führt zu
einer relativ langen Verzögerung
des Testbetriebs.
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Die
Erfindung hat zur Aufgabe, ein neuartiges Verfahren zum Betrieb
eines Halbleiter-Speicherbauelements zur Verfügung zu stellen, sowie ein
neuartiges Halbleiter-Speicherbauelement mit redundanten Speicherzellen.
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Sie
erreicht dieses und weitere Ziele durch die Gegenstände der
Ansprüche
1 und 9.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird ein Verfahren zum Betrieb eines Halbleiter-Speicherbauelements
zur Verfügung gestellt,
welches mindestens eine Speicherzelle aufweist, und mindestens eine
redundante Speicherzelle, die derart eingerichtet ist, dass sie
die Speicherzelle ersetzen kann, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
- – Auslesen
von in die Speicherzelle geschriebenen Daten;
- – Ermitteln,
ob die ausgelesenen Daten mit Soll-Daten übereinstimmen;
- – Umprogrammieren
bzw. Umkonfigurieren des Halbleiter-Speicherbauelements, so dass die redundante
Speicherzelle die Speicherzelle ersetzt, falls die ausgelesenen
Daten nicht mit den Soll-Daten übereinstimmen;
- – Schreiben
der Soll-Daten in die redundante Speicherzelle bereits während des
Umprogrammierens bzw. Umkonfigurierens.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
und der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt:
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1 eine
schematische Darstellung des Aufbaus eines Halbleiter-Speicherbauelements
mit mehreren Arrays, redundanten Speicherzellen, und einer Selbstreparaturschaltung
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, sowie einer Speicherbauelement-Steuereinrichtung;
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2 eine
schematische Darstellung des in 1 gezeigten
Halbleiter-Speicherbauelements, und eines Testgeräts, mit
dem ein Halbleiter-Bauelement-Test-Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden kann;
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3a eine
schematische Darstellung des zeitlichen Auftretens von mehreren
Phasen des Halbleiter-Bauelement-Testverfahrens
gemäß einer ersten
Variante;
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3b eine
schematische Darstellung des zeitlichen Auftretens von mehreren
Phasen des Halbleiter-Bauelement-Testverfahrens
gemäß einer zweiten
Variante;
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3c eine
schematische Darstellung des zeitlichen Auftretens von mehreren
Phasen des Halbleiter-Bauelement-Testverfahrens
gemäß einer dritten
Variante; und
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3d eine
schematische Darstellung des zeitlichen Auftretens von mehreren
Phasen des Halbleiter-Bauelement-Testverfahrens
gemäß einer vierten
Variante.
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In 1 ist
eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Halbleiter-Speicherbauelements 1 bzw.
Halbleiter-Speicher-Chips,
sowie einer – zentralen – Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 („memory
controller") gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt.
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Bei
dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 kann es sich z. B.
um ein – beispielsweise
auf CMOS-Technologie beruhendes – Tabellenspeicher-Bauelement
handeln, z. B. ein RAM-Speicherbauelement
(RAM = Random Access Memory bzw. Schreib-Lese-Speicher), insbesondere ein DRAM-Speicherbauelement
(DRAM = Dynamic Random Access Memory bzw. dynamischer Schreib-Lese-Speicher).
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Beim
Halbleiter-Speicherbauelement 1 können – nach Eingabe einer entsprechenden
Adresse (z. B. durch die Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5) – unter
der jeweiligen Adresse Daten abspeichert, und unter dieser Adresse
später
wieder ausgelesen werden.
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Die
Adresse kann in mehreren, z. B. zwei aufeinanderfolgenden Schritten
eingegeben werden (z. B. zunächst
eine Zeilen-Adresse
(„Row-Address") – und ggf.
Teile einer Spalten-Adresse
(„Column-Address") (und/oder ggf.
weitere Adress-Teile, oder
Teile hiervon) –,
und dann die Spalten-Adresse („Column-Address") (bzw. die übrigen Teile
der Spalten-Adresse
(„Column-Address"), und/oder – erst jetzt – die o.
g. weiteren Adress-Teile (bzw. die übrigen Teile hiervon), etc.).
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Durch
Anlegen eines entsprechenden Steuer-Signals (z. B. eines Read/Write-Signals) – z. B. durch
die Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 – kann jeweils
ausgewählt
werden, ob Daten abgespeichert, oder ausgelesen werden sollen.
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Die
in das Halbleiter-Speicherbauelement 1 eingegebenen Daten
werden dort, wie im folgenden noch genauer erläutert wird, in entsprechenden
Speicherzellen abgespeichert, und später wieder aus den entsprechenden
Speicherzellen ausgelesen.
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Jede
Speicherzelle besteht z. B. aus wenigen Elementen, insbesondere
nur aus einem einzigen, entsprechend angesteuerten Kondensator,
mit dessen Kapazität
jeweils ein Bit als Ladung gespeichert werden kann.
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Wie
aus 1 hervorgeht, kann jeweils eine bestimmte Anzahl
von Speicherzellen – jeweils
in mehreren Zeilen und Spalten nebeneinanderliegend – jeweils
in einem rechteckförmigen
bzw. quadratischen Array („memory
bank") 3a, 3b, 3c, 3d liegend angeordnet
sein, so daß in
einem Array 3a, 3b, 3c, 3d – entsprechend
der Anzahl der enthaltenen Speicherzellen – z. B. jeweils 32 MBit, 64
MBit, 128 MBit, 256 MBit, 512 MBit, 1 GBit, etc. gespeichert werden können.
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Wie
in 1 weiter gezeigt ist, weist das Halbleiter-Speicherbauelement 1 mehrere,
z. B. vier, jeweils im wesentlichen identisch aufgebaute, gleichmäßig über die
Fläche
des Bauelements verteilte, und – z.
B. im wesentlichen unabhängig
voneinander durch die o. g. Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 gesteuerte – Speicherzellen-
Arrays 3a, 3b, 3c, 3d (hier:
die memory banks 0-3) auf, so dass sich entsprechend eine Gesamt-Speicherkapazität von z. B.
128 MBit, 256 MBit, 512 MBit, 1 GBit, 2 GBit, 4 GBit, etc. für das Halbleiter-Speicherbauelement 1 ergibt.
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Durch
das Vorsehen mehrerer, im wesentlichen unabhängiger Arrays 3a, 3b, 3c, 3d kann
erreicht werden, dass – parallel
bzw. zeitlich überlappend – bei mehreren,
verschiedenen Arrays 3a, 3b, 3c, 3d entsprechende
Schreib- oder Lesezugriffe durchgeführt werden können.
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Die
o. g. (in das Halbleiter-Speicherbauelement 1 bzw. die
Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 eingegebene) Adresse
kann – als
Teil der o. g. weiteren Adress-Teile – z. B. eine entsprechende
Anzahl (hier z. B. zwei) Bits enthalten („Array-Auswahl-Bits" bzw. „bank address bits"), die dazu dienen, beim
Abspeichern bzw. Auslesen von Daten den jeweils gewünschten
Array 3a, 3b, 3c, 3d anzusprechen.
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Die
o. g. – zentrale – Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 („memory
controller") kann – wie in 1 beispielhaft
dargestellt – als
separates, mit dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 über externe
Pins kommunizierendes Halbleiter-Bauelement ausgebildet sein (d.
h. als separater Chip).
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Alternativ
kann die Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 z. B. auch
auf ein- und demselben Chip 1 angeordnet sein, wie die
o. g. Speicherzellen- Arrays 3a, 3b, 3c, 3d (memory
banks 0-3).
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Wie
aus 1 hervorgeht, kann jeder Array 3a, 3b, 3c, 3d eine – dem jeweiligen
Array 3a, 3b, 3c, 3d separat
zugeordnete – Array-Steuereinrichtung 6a, 6b, 6c, 6d aufweisen;
alternativ oder zusätzlich kann
auf dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 eine – sämtliche
Arrays 3a, 3b, 3c, 3d zentral
steuernde – Zentral-Steuereinrichtung
vorgesehen sein (hier nicht dargestellt), wobei entsprechende Steuer-Aufgaben
z. B. zum Teil von der Zentral-Steuereinrichtung,
und zum Teil durch die Array-Steuereinrichtungen 6a, 6b, 6c, 6d übernommen
werden können.
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Um
einen Schreib- oder Lesezugriff durchzuführen, kann beim hier gezeigten
Ausführungsbeispiel
eine bestimmte, feststehende, spezielle Abfolge von Befehlen durchlaufen
werden:
Beispielsweise wird zunächst mit Hilfe eines Wortleitungs-Aktivier-Befehls
(activate Befehl (ACT)) eine entsprechende – insbesondere einem bestimmten Einzel-Array 3a, 3b, 3c, 3d (memory
bank 0-3) zugeordnete – (und
z. B. durch die o. g. Zeilen-Adresse („Row-Address") definierte) Wortleitung
aktiviert.
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Dies
geschieht z. B. dadurch, dass – wie
in 1 veranschaulicht ist – von der Speicherbauelement- Steuereinrichtung 5 über eine
oder mehrere Steuerleitungen eines entsprechenden Steuerleitungs-Datenbusses 4 ein
entsprechendes Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal) an das Halbleiter-Speicherbauelement 1 gesendet
wird (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. Adresse).
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In
Reaktion auf den Empfang des o. g. Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signals (ACT-Signals)
wird von der o. g. Array-Steuereinrichtung 6a, 6b, 6c, 6d bzw.
der o. g. Zentral-Steuereinrichtung
veranlaßt, dass
die in den in der jeweiligen – durch
die jeweilige Zeilen-Adresse („Row-Address”) definierten – Zeile des
jeweiligen Arrays vorgesehenen Speicherzellen abgespeicherten Daten-Werte
von den der entsprechenden Wortleitung zugeordneten Leseverstärkern („sense
amplifier") ausgelesen
werden („aktivierter Zustand" der Wortleitung).
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Daraufhin
wird – mit
Hilfe eines entsprechenden Lese- oder Schreib-Befehls (Read-(RD-)
bzw. Write-(WT-) Befehl) – veranlasst,
dass die entsprechenden – durch
die entsprechende Spalten-Adresse („Column-Address") dann genau spezifizierten – Daten
entsprechend ausgegeben (oder eingelesen) werden.
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Hierzu
kann nach dem o. g. Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal)
von der Speicherbauelement-Steuereinrichtung 5 über entsprechende Steuerleitungen
des o. g. Steuerleitungs-Datenbusses 4 ein entsprechendes
Lese- oder Schreib-Befehls-Signal
(Read-(RD-) bzw. Write-(WT-) Befehls-Signal) an das Halbleiter-Speicherbauelement 1 gesendet
werden (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. Spalten-Adresse).
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Als
nächstes
kann – mit
Hilfe eines Wortleitungs-Deaktivier-Befehls (z. B. eines precharge Befehls
(PRE-Befehl)) – die
entsprechende Wortleitung wieder deaktiviert, und der entsprechende
Array 3a, 3b, 3c, 3d (memory
bank 0-3) auf den nächsten Wortleitungs-Aktivier-Befehl
(activate Befehl (ACT)) vorbereitet werden.
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Wie
in 1 schematisch veranschaulicht ist, weist das Halbleiter-Speicherbauelement 1 – neben
den o. g., in den Arrays 3a, 3b, 3c, 3d angeordneten
Speicherzellen – eine
Vielzahl weiterer, in einem entsprechenden Speicher-Redundanz-Bereich 8 angeordnete,
redundante Speicherzellen auf, sowie eine Selbstreparaturschaltung 7.
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Statt
des in 1 schematisch gezeigten Speicher-Redundanz-Bereichs 8 können auch
mehrere Speicher-Redundanz-Bereiche
vorgesehen sein, die z. B. den jeweiligen Arrays 3a, 3b, 3c, 3d jeweils
individuell zugeordnet sein können.
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Wie
in 2 veranschaulicht ist, kann zur Durchführung eines
Halbleiter-Bauelement-Tests gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung das Halbleiter-Speicherbauelement 1 von einem
Normalbetriebsmodus in einen Testbetriebsmodus gebracht werden.
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Hierzu
können – z. B. über den
o. g. oder einen diesem entsprechenden Steuerleitungs-Datenbus 4 – von einem
an den Datenbus 4 angeschlossenen Testgerät 9 an
das Halbleiter-Speicherbauelement 1 entsprechende
Modus-Wechsel-Befehls-Daten
angelegt werden (z. B. ein den entsprechenden Testbetriebsmodus
kennzeichnendes Test-Pattern).
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Daraufhin
können
nacheinander entsprechende vordefinierte Test-Daten (z. B. vorab
im Testgerät 9 (oder
alternativ z. B. in der Selbstreparaturschaltung 7, oder
einer beliebigen weiteren Einrichtung) gespeicherte Test-Daten),
oder zufällig – z. B. mit
Hilfe eines Zufalls-Generators bzw. Random-Pattern-Generators im Testgerät 9 (oder
alternativ in der Selbstreparaturschaltung 7, oder der
o. g. weiteren Einrichtung, etc.) – erzeugte Test-Daten, insbesondere
entsprechende Test-Muster-Daten in den Speicherzellen der Arrays 3a, 3b, 3c, 3d des
Halbleiter-Speicherbauelements 1 abgespeichert werden.
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Hierzu
kann bei einer ersten Variante des vorliegenden Ausführungsbeispiels – entsprechend ähnlich wie
oben für
den Normalbetriebsmodus beschrieben – durch das Testgerät 9 ein
entsprechender Schreibzugriff auf das Halbleiter-Speicherbauelement 1 durchgeführt werden,
und hierdurch die in dem Testgerät 9 abgespeicherten/erzeugten Test-Daten
bzw. Test-Muster-Daten in – entsprechenden
Zeilen- und Spalten-Adressen zugeordneten – Speicherzellen der Arrays 3a, 3b, 3c, 3d des
Halbleiter-Speicherbauelements 1 abgespeichert werden.
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Die
Zeilen- und Spalten-Adressen können
im Testgerät 9 (oder
alternativ z. B. in der Selbstreparaturschaltung 7, oder
der o. g. weiteren Einrichtung) erzeugt werden, z. B. derart, dass
nacheinander zunächst
sämtliche
ein- und derselben Zeile eines Arrays 3a, 3b, 3c, 3d zugeordnete
Speicherzellen mit entsprechenden Test-Daten beschrieben werden, daraufhin
sämtliche
einer darauffolgenden Zeile zugeordnete Speicherzellen, etc., etc.
Alternativ können
die zu verwendenden Zeilen- und Spalten-Adressen auch auf beliebige
andere Weise erzeugt werden, z. B. mit Hilfe eines entsprechenden Zufalls-Generators
bzw. Random-Pattern-Generators,
etc.
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Zur
Abspeicherung der Test-Daten im Halbleiter-Speicherbauelement 1 kann die
oben genauer erläuterte
Abfolge von Befehlen durchlaufen werden (oder eine entsprechend ähnliche
Befehls-Abfolge):
Beispielsweise wird zunächst mit Hilfe eines Wortleitungs-Aktivier-Befehls
(activate Befehl (ACT)) eine entsprechende – insbesondere einem bestimmten Einzel-Array 3a, 3b, 3c, 3d (memory
bank 0-3) zugeordnete – (und
z. B. durch die o. g.
-
Zeilen-Adresse
(„Row-Address") definierte) Wortleitung
aktiviert.
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Dies
geschieht z. B. dadurch, dass – wie
in 2 veranschaulicht ist – von dem Testgerät 9 über den
o. g. Steuerleitungs-Datenbus 4 ein entsprechendes Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal)
an das Halbleiter-Speicherbauelement 1 gesendet
wird (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. (Zeilen-)Adresse).
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Daraufhin
wird – mit
Hilfe eines entsprechenden Schreib-Befehls (Write-(WT-) Befehl) – veranlasst,
dass die entsprechenden Test-Daten dann in den – durch die entsprechende Spalten-Adresse („Column-Address") dann genau spezifizierten – Speicherzellen
abgespeichert werden.
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Hierzu
kann nach dem o. g. Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal)
von dem Testgerät 9 über den
o. g. Steuerleitungs-Datenbus 4 ein entsprechendes Schreib-Befehls-Signal (Write-(WT-) Befehls-Signal)
an das Halbleiter-Speicherbauelement 1 gesendet
werden (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. Spalten-Adresse).
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Anders
als im o. g. Normalbetriebsmodus können die o. g. Test-Daten im Testbetriebsmodus durch
die o. g. oder eine entsprechend ähnliche Befehls-Abfolge nicht
nur in den Speicherzellen der Arrays 3a, 3b, 3c, 3d des
Halbleiter-Speicherbauelements 1 abgespeichert
werden, sondern – gleichzeitig – zusätzlich auch
in der Selbstreparaturschaltung 7 (bzw. in entsprechenden
dort vorgesehenen Registern).
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Bei
einer alternativen Variante des vorliegenden Ausführungsbeispiels
kann der o. g. oder ein entsprechend ähnlicher Schreibzugriff statt
unter Steuerung durch das Testgerät 9 z. B. auch unter
Steuerung durch die Selbstreparaturschaltung 7 durchgeführt werden
(oder auf beliebige andere Weise, z. B. durch die o. g. weitere
Einrichtung), und dadurch die o. g. Test-Daten bzw. Test-Muster-Daten in – entsprechenden
Zeilen- und Spalten-Adressen zugeordneten – Speicherzellen der Arrays 3a, 3b, 3c, 3d des Halbleiter-Speicherbauelements 1 abgespeichert werden.
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Daraufhin
werden die in den Speicherzellen der Arrays 3a, 3b, 3c, 3d des
Halbleiter-Speicherbauelements 1 abgespeicherten Test-Daten
wieder ausgelesen, und die abgespeicherten bzw. – eigentlich – abzuspeichernden
Daten („Soll-Daten") mit den ausgelesenen
Daten („Ist-Daten") verglichen.
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Das
Auslesen der Test-Daten aus den – entsprechenden Zeilen- und Spalten-Adressen
zugeordneten – Speicherzellen
kann z. B. – wiederum – unter Steuerung
durch das Testgerät 9 durchgeführt werden
(insbesondere, indem ein entsprechender Lesezugriff durchgeführt wird),
oder z. B. alternativ auch unter Steuerung durch die Selbstreparaturschaltung 7 (oder
auf beliebige andere Weise, z. B. durch die o. g. weitere Einrichtung).
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Zum
Auslesen der Test-Daten kann z. B. – erneut – die oben genauer erläuterte Abfolge
von Befehlen durchlaufen werden (oder eine entsprechend ähnliche
Befehls-Abfolge):
Beispielsweise wird – falls die betreffende Wortleitung
nicht bereits aktiviert ist (s. u.) – zunächst mit Hilfe eines Wortleitungs-Aktivier-Befehls
(activate Befehl (ACT)) die entsprechende – insbesondere einem bestimmten
Einzel-Array 3a, 3b, 3c, 3d (memory bank
0-3) zugeordnete – (und
z. B. durch die o. g. Zeilen-Adresse („Row-Address") definierte) Wortleitung aktiviert.
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Dies
geschieht z. B. dadurch, dass – wie
in 2 veranschaulicht ist – von dem Testgerät 9 über den
o. g. Steuerleitungs-Datenbus 4 ein entsprechendes Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal)
an das Halbleiter- Speicherbauelement 1 gesendet
wird (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. (Zeilen-)Adresse).
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Daraufhin
wird – mit
Hilfe eines entsprechenden Lese-Befehls (Read-(RD-)Befehl) – veranlasst, dass
die entsprechenden Test-Daten dann aus den – durch die entsprechende Spalten-Adresse („Column-Address") genau spezifizierten – Speicherzellen
ausgelesen werden.
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Hierzu
kann nach dem o. g. Wortleitungs-Aktivier-Befehls-Signal (ACT-Signal)
von dem Testgerät 9 über den
o. g. Steuerleitungs-Datenbus 4 ein entsprechendes Lese-Befehls-Signal (Read-(RD-)Befehls-Signal)
an das Halbleiter-Speicherbauelement 1 gesendet
werden (und – z.
B. gleichzeitig – die
o. g. Spalten-Adresse).
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Ist
die o. g. Wortleitung bzw. Zeile noch in einem aktivierten Zustand,
kann auf die Ausgabe des o. g. Wortleitungs-Aktivier-Befehls (ACT-Befehls) verzichtet
werden.
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Stattdessen
kann von dem Testgerät 9 dann unmittelbar
ein entsprechender Lese-Befehl (RD-Befehl) ausgegeben werden (und
somit erreicht werden, dass die entsprechenden Test-Daten sofort
ausgelesen werden).
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Anders
als im o. g. Normalbetriebsmodus können im Testbetriebsmodus des
Halbleiter-Speicherbauelements 1 die o. g. – in Reaktion
auf den o. g. Lesezugriff ausgelesenen – Test-Daten nicht (bzw. nicht
nur) an entsprechenden Daten-Ein-/Ausgabe-Pins
des Halbleiter-Speicherbauelements 1 ausgegeben werden,
sondern können
(zusätzlich)
an die o. g. auf dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 vorgesehene
Selbstreparaturschaltung 7 geliefert werden (oder alternativ
z. B. an die o. g. weitere Einrichtung, etc.).
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Die – in Reaktion
auf den Lesezugriff ausgelesenen – Test-Daten („Ist-Daten") werden in der Selbstreparaturschaltung 7 (oder
alternativ in der o. g. weiteren Einrichtung, oder im Testgerät 9,
etc.) mit den zuvor – z.
B. in Reaktion auf den o. g. Schreibzugriff – dort abgespeicherten Daten
verglichen (z. B. mit den in den o. g. Registern der Selbstreparaturschaltung 7 abgespeicherten
Daten), bzw. mit den o. g. vordefinierten, bzw. zufällig erzeugten
Test-Muster-Daten
(„Soll-Daten") (vgl. auch die
in 3a gezeigte, z. B. von einem Zeitpunkt t1 bis
zu einem Zeitpunkt t2 dauernde „Fehler-Detektions-Phase" D).
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Wird
ein Fehler detektiert – d.
h. stimmen die abgespeicherten bzw. (eigentlich) abzuspeichernden Daten
(„Soll-Daten") nicht mit den ausgelesenen
Daten („Ist-Daten") überein – wird für die entsprechende – defekte – Speicherzelle
durch die Selbstreparaturschaltung 7 (oder alternativ z.
B. durch die o. g. weitere Einrichtung (oder das Testgerät 9),
etc.) eine Umprogrammierung vorgenommen (derart, dass bei einem
zukünftigen
Schreib- oder Lesezugriff auf die defekte Speicherzelle statt auf
die defekte Speicherzelle dann auf eine entsprechende redundante
Speicherzelle zugegriffen wird) (vgl. auch die in 3a gezeigte,
z. B. von einem Zeitpunkt t3 bis zu einem Zeitpunkt t4 dauernde „Umprogrammierungs-Phase" U).
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Gleichzeitig,
bzw. noch im Verlauf der Umprogrammierung (oder kurz vorher oder
kurz nachher) werden die – korrekten – z. B.
in den o. g. Registern der Selbstreparaturschaltung 7 abgespeicherten (Test-)Daten
(„Soll-Daten") in die entsprechende – redundante – Speicherzelle
geschrieben (vgl. auch die in 3a gezeigte,
z. B. von einem Zeitpunkt t3 bis zu einem Zeitpunkt t5 dauernde „Schreib-Phase" S).
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Wie
in den 3a bis 3d schematisch beispielhaft
dargestellt, können
sich die Schreib- und die Umprogrammierungs-Phase ganz oder teilweise überlappen.
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Beispielsweise
kann, wie in 3a beispielhaft dargestellt,
die o. g. Schreib-Phase S im wesentlichen gleichzeitig beginnen,
wie die o. g. Umprogrammierungs-Phase U (nämlich zum o. g. Zeitpunkt t3).
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Alternativ
kann – wie
z. B. in 3c beispielhaft dargestellt – die Schreib-Phase
(dort: die Schreib-Phase S'') auch etwas früher beginnen,
als die Umprogrammierungs-Phase (dort: die Umprogrammierungs-Phase
U''), z. B. die Schreib-Phase S'' zu einem Zeitpunkt t3'', und die Umprogrammierungs-Phase U'' zu einem – kurz nach dem Zeitpunkt t3'' liegenden – Zeitpunkt t6''.
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Bei
einer weiteren Alternative kann – wie z. B. in 3d beispielhaft
dargestellt – die Schreib-Phase
(dort: die Schreib-Phase S''') auch etwas später beginnen, als die Umprogrammierungs-Phase
(dort: die Umprogrammierungs-Phase U'''), z. B. die Umprogrammierungs-Phase
U''' zu einem Zeitpunkt t6''',
und die Schreib-Phase S''' zu einem – kurz nach dem Zeitpunkt t6''' liegenden – Zeitpunkt
t3''' (z. B. einen oder zwei Takte nach einem den
Beginn der Umprogrammierungs-Phase U''' triggernden Takt
eines den Beginn der Umprogrammierungs- und Schreib-Phase steuernden
Takt-Signals).
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Des
weiteren kann wie z. B. in 3a (und
z. B. auch in 3c) beispielhaft dargestellt
die o. g. Schreib-Phase S etwas früher enden, als die Umprogrammierungs-Phase
U, z. B. die Schreib-Phase S (bzw. S'')
zu einem Zeitpunkt t5 (bzw. t5''), und die Umprogrammierungs-Phase
U (bzw. U'') zu einem – kurz nach
dem Zeitpunkt t5 liegenden – Zeitpunkt
t4 (bzw. t7'').
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Alternativ
kann – wie
z. B. in 3b (und z. B. auch in 3d)
beispielhaft dargestellt – die Schreib-Phase
S' auch etwas später enden,
als die Umprogrammierungs-Phase U', z. B. die Schreib-Phase S' zu einem Zeitpunkt
t5', und die Umprogrammierungs-Phase
U' zu einem – kurz vor
dem Zeitpunkt t5' liegenden – Zeitpunkt
t4'.
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Alternativ
können
die Schreib- und Umprogrammierungs-Phase z. B. auch gleichzeitig
oder im wesentlichen gleichzeitig beendet werden.
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Zu
Beginn der Umprogrammierungs-Phase – z. B. zu dem in den 3a-3d gezeigten
Zeitpunkt t3, t3',
t6'', t6''' – können die
zur Umprogrammierung notwendigen Daten (oder Teile hiervon) von der
Selbstreparaturschaltung 7 (oder alternativ der o. g. weiteren
Einrichtung (oder dem Testgerät 9,
etc.)) an eine entsprechende auf dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 vorgesehene
Adress-Dekodier-Schaltung gesendet werden, die z. B. Teil der o.
g. Array-Steuereinrichtung 6a, 6b, 6c, 6d sein
kann, oder – vorteilhaft – Teil der
o. g., zusätzlich
auf dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 vorgesehenen Zentral-Steuereinrichtung.
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Die
an die Adress-Dekodier-Schaltung gesendeten Daten können z.
B. die Adresse (Zeilen- und/oder Spalten-Adresse) der als defekt
detektierten Speicherzelle enthalten (und/oder z. B. Informationen
bzgl. des Arrays 3a, 3b, 3c, 3d,
in dem die defekte Speicherzelle angeordnet ist, etc., etc.), und/oder
die Adresse der zukünftig
statt der defekten Speicherzelle zu verwendenden, z. B. im o. g.
Speicher-Redundanz-Bereich 8 angeordneten redundanten Speicherzelle
(und/oder z. B. Informationen, die angeben, in welchem von mehreren
verschiedenen Speicher-Redundanz-Bereichen die jeweilige redundante
Speicherzelle angeordnet ist, etc., etc.).
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Die
Adress-Dekodier-Schaltung sorgt dann dafür, dass bei einem zukünftigen
Schreib- oder Lesezugriff auf die defekte Speicherzelle – insbesondere
bei einem nach dem Ende der Umprogrammierungs-Phase U, d. h. nach
dem in den 3a-3d gezeigten
Zeitpunkt t4, t4',
t7'', t7''' stattfindenden
Schreib- oder Lese-Zugriff – statt
auf die defekte Speicherzelle dann auf die entsprechende redundante
Speicherzelle zugegriffen wird (z. B. dadurch, dass nach Eingabe
einer der defekten Speicherzelle zugeordneten Zeilen- und/oder Spalten-Adresse
in das Halbleiter-Speicherbauelement 1 die entsprechende
Adresse oder Teile hiervon in die der entsprechenden redundanten
Speicherzelle zugeordnete Adresse umgewandelt wird).
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Wie
bereits oben erläutert,
werden gleichzeitig mit der o. g. Umprogrammierung, bzw. noch im Verlauf
der entsprechenden Umprogrammierungs-Phase U (oder kurz vorher oder
kurz nachher) die – korrekten
(eigentlich in der defekten Speicherzelle abzuspeichernden) – z. B.
in den o. g. Registern der Selbstreparaturschaltung 7 abgespeicherten (Test-)Daten
(„Soll-Daten") in die entsprechende – redundante – Speicherzelle
geschrieben („Schreib-Phase" S).
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Die
zum Schreiben der o. g. – korrekten – (Test-)Daten
(„Soll-Daten") notwendigen Daten,
oder Teile hiervon (z. B. entsprechende Adress- und/oder Steuer-Daten,
und/oder die (Test-)Daten selbst, etc.) können z. B. zu Beginn der Schreib-Phase S – z. B. zu
dem in den 3a-3d gezeigten
Zeitpunkt t3, t3',
t3'', t3''' – von der
Selbstreparaturschaltung 7 (oder alternativ der o. g. weiteren
Einrichtung (oder dem Testgerät 9,
etc.)) bereitgestellt, und z. B. an den o. g. Speicher-Redundanz-Bereich 8,
bzw. eine diesen steuernde Steuereinrichtung gesendet werden.
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Die
zum Schreiben der korrekten Test-Daten notwendigen, z. B. von der
Selbstreparaturschaltung 7 an den Speicher-Redundanz-Bereich 8,
bzw. die diesen steuernde Steuereinrichtung gesendeten Daten können neben
den korrekten Test-Daten („Soll-Daten") z. B. die Adresse
der statt der defekten Speicherzelle zu verwendenden, z. B. im o.
g. Speicher-Redundanz-Bereich 8 angeordneten
redundanten Speicherzelle enthalten (und/oder z. B. Informationen,
die angeben, in welchem von mehreren verschiedenen Speicher-Redundanz- Bereichen die jeweilige
redundante Speicherzelle angeordnet ist, etc., etc.).
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In
Reaktion auf die z. B. von der Selbstreparaturschaltung 7 empfangenen
Daten werden die – korrekten – Test-Daten
(„Soll-Daten") dann in der die defekte
Speicherzelle ersetzenden redundanten Speicherzelle des Speicher-Redundanz-Bereichs 8 abgespeichert,
und dadurch die entsprechende redundante Speicherzelle – frühzeitig
(nämlich
bereits zu dem in den 3a-3d gezeigten
Zeitpunkt t5, t5',
t5'', t5''',
d. h. zum Ende der Schreib-Phase S) – initialisiert.
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Nach
dem Ende der Schreib-Phase S, d. h. nach dem in den 3a-3d gezeigten
Zeitpunkt t5, t5',
t5'', t5''' kann
dann auf die entsprechende redundante Speicherzelle ein entsprechender
Lesezugriff durchgeführt,
und können
die in die redundante Speicherzelle eingelesenen Test-Daten („Soll-Daten") wieder aus dieser
ausgelesen werden.
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Ab
dem Zeitpunkt, zu dem sowohl die o. g. Schreib-Phase S, als auch
die o. g. Umprogrammierungs-Phase U beendet sind (z. B. in 3a ab
dem Zeitpunkt t4, in 3b ab dem Zeitpunkt t5', in 3c ab
dem Zeitpunkt t7'', in 3d ab
dem Zeitpunkt t5''', etc.) führt deshalb ein z. B. auf die
o. g. Weise durch das Testgerät 9 veranlasster
Lesezugriff auf die o. g. defekte Speicherzelle dazu, dass stattdessen
ein entsprechender Lesezugriff auf die diese ersetzende redundante
Speicherzelle durchgeführt, und
die in dieser abgespeicherten Test-Daten aus dieser ausgelesen,
und an entsprechenden Daten-Ein-/Ausgabe-Pins des Halbleiter-Speicherbauelements 1 ausgegeben
werden (und/oder – wie
oben erläutert – zu Test-
bzw. Kontroll-Zwecken an die auf dem Halbleiter-Speicherbauelement 1 vorgesehene Selbstreparaturschaltung 7 geliefert
werden).
-
Somit
kann – nach
der Detektierung eines Fehlers – der
o. g., z. B. durch das Testgerät 9 durchgeführte Halbleiter- Bauelement-Tests
wesentlich früher
fortgesetzt werden, als bei herkömmlichen
Testverfahren der Fall, bzw. ohne, dass vor der Fortsetzung des
Halbleiter-Bauelement-Tests zur Initialisierung der o. g. redundanten
Speicherzelle durch das Testgerät 9 ein
separater, externer Schreibzugriff auf die die defekte Speicherzelle
ersetzende redundante Speicherzelle durchgeführt werden müsste.
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- 1
- Halbleiter-Speicherbauelement
- 3a
- Speicherzellen-Matrix
- 3b
- Speicherzellen-Matrix
- 3c
- Speicherzellen-Matrix
- 3d
- Speicherzellen-Matrix
- 4
- Steuerleitungs-Datenbus
- 5
- Speicherbauelement-Steuereinrichtung
- 6a
- Array-Steuereinrichtung
- 6b
- Array-Steuereinrichtung
- 6c
- Array-Steuereinrichtung
- 6d
- Array-Steuereinrichtung
- 7
- Selbstreparaturschaltung
- 8
- Speicher-Redundanz-Bereich
- 9
- Testgerät