DE102006057496A1 - Pneumatischer Parallelgreifer - Google Patents
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Abstract
Ein pneumatischer Parallelgreifer umfasst ein Greifergehäuse (11), welches eine Kammer (15) begrenzt, einen sich in der Kammer hin- und herbewegenden pneumatischen Kolben (12) sowie zwei Klemmbacken (13, 14), die durch den Kolben (12) gesteuert werden und in entgegengesetzte Richtungen bewegbar sind. Eine erste Klemmbacke (13) ist starr mit dem Kolben (12) verbunden, so dass sie dessen Bewegungen folgt, wogegen die zweite Klemmbacke (14) mit dem Kolben (12) über ein oszillierendes Übertragungselement (22; 22') verbunden ist. Das Übertragungselement (22; 22') umfasst einen mittleren Abschnitt (23; 30) mit größer dimensioniertem Querschnitt, welcher eine transversale Durchgangsbohrung aufweist, um einen zentralen Oszillations-Achsstift (27; 33) aufzunehmen. Das oszillierende Übertragungselement (22; 22') umfasst zwei endständige Kopfteile (25, 25'; 31, 31') mit gewölbten Oberflächen, welche dazu eingerichtet sind, dass sie mit entsprechenden Aufnahmen (29, 29'; 35, 35') zusammenarbeiten, welche im Boden einer Ausnehmung (12'; 36), die in einer Seite des Kolbens (12) ausgebildet ist, und in der zweiten Klemmbacke (14) vorgesehen sind.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft Greifer zum Greifen und Handhaben von Werkstücken, insbesondere einen pneumatischen Parallelgreifer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Stand der Technik
- Derartige pneumatische Greifer sind bereits bekannt und beispielsweise in der
US 6 273 485 desselben Anmelders beschrieben. Solche Greifer haben ein Greifergehäuse, welches eine Kammer begrenzt, die ihrerseits an gegenüberliegen Enden durch jeweils einen Flansch verschlossen ist, und umfassen einen in der Kammer hin- und herbewegbaren pneumatischen Kolben sowie zwei Klemmbacken, welche in einem im Greifergehäuse ausgebildeten Gehäuse parallel zur Kammer linear geführt sind. Die Klemmbacken werden durch den Kolben gesteuert und sind mit Mitteln versehen, mittels denen handzuhabende Gegenstände festgehalten bzw. losgelassen werden können. - Die zwei Klemmbacken werden durch den Kolben relativ zueinander in entgegengesetzte Richtungen bewegt. Eine erste Klemmbacke ist unmittelbar starr mit dem Kolben verbunden, wogegen die zweite Klemmbacke über einen Antriebshebel mit dem Kolben verbunden ist. Der Antriebshebel oszilliert um einen zentralen Achsstift, welcher in dem Greifergehäuse gelagert ist, und ist an seinen Enden durch Verbindungsstifte mit dem Kolben bzw. der zweiten Klemmbacke verbunden.
- Derartige Greifer sind aus verschiedenen Gründen Gegenstand von Verbesserungen, auch wenn sie an und für sich betriebsfähig sind. In der Praxis ist der Hebel, der den Kolbens mit einer der Klemmbacken verbindet, bei solchen Greifern flach ausgebildet und weist verhältnismäßig kleine Kontaktflächen an den Verbindungsstellen zu den Verbindungsstiften und dem Achsstift auf. Aus diesem Grund nutzt der Hebel schnell ab, wodurch verhindert wird, daß große Haltekräfte ausgeübt werden können.
- Darüber hinaus hängt bei diesem System der Bewegungsweg der Klemmbacken stark von der Länge des Hebels ab. Für einen längeren Bewegungsweg müssen längere Hebel verwendet werden, wodurch jedoch insgesamt das Greifergehäuse und im Ergebnis der Greifer größer wird. Daher kann der Hubweg der Klemmbacken nicht über bestimmte Grenzen hinausgehen, wodurch die Größe des Greifers begrenzt ist und dessen Einsatz an räumlich beengten Orten nur eingeschränkt möglich ist.
- Aufgabe und Zusammenfassung der Erfindung
- Ausgehend von diesen Überlegungen besteht der Wunsch nach einem pneumatischen Greifer, bei welchem der Schwenkhebel, der den Steuerkolben mit einer der linearen Klemmbacken verbindet, derart ausgebildet ist, daß die Kontaktflächen an den Verbindungsstellen sowohl in Bezug auf den zentralen Achsstift und den Kolben einerseits als auch in Bezug auf die zugehörige Klemmbacke andererseits vergrößert sind.
- Darüber hinaus ist ein Greifer wünschenswert, bei welchem es bei unveränderter Größe möglich ist, die Hubwege der Klemmbacken zu vergrößern und zu variieren.
- Ferner besteht Bedarf an einem pneumatischen Greifer, bei dem die Verbindung zwischen dem Steuerkolben und der von diesem mittels eines Schwenkhebels angetriebenen Klemmbacke verbessert ist, um so die Funktionalität und Leistung der Einrichtung zu erhöhen, die Abnutzung der Verbindung zu verringern und um die Greif- und Haltekräfte zu erhöhen, welche auf handzuhabende Gegenstände ausgeübt werden können.
- Auch gibt es den Wunsch nach einem pneumatischen Greifer mit einfacheren und weniger kostenintensiven Klemmbacken, welche zudem präziser an das Greifergehäuse angepasst sind.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen pneumatischen Greifer zu schaffen, welcher den obigen Gedanken Rechnung trägt.
- Diese Aufgabe wird bei einem pneumatischen Parallelgreifer der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das oszillierende Element bzw. der Schwenkhebel, der die Bewegung des Kolbens auf die zweite Klemmbacke überträgt, einen mittleren Abschnitt mit größerem Querschnitt, der eine transversale Durchgangsbohrung zur Aufnahme eines zentralen Oszillations-Achsstiftes aufweist, und zwei endständige Kopfteile mit gewölbter Oberfläche umfaßt, die derart eingerichtet sind, daß sie mit entsprechenden Aufnahmen zusammenarbeiten, welche im Boden einer Ausnehmung auf einer Seite des Kolbens bzw. in der zweiten Klemmbacke vorgesehen sind.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Kurzbeschreibung der Figuren
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen
-
1 eine vergrößerte Darstellung eines oszillierenden Übertragungselements in Form eines Schwenkhebels gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel; -
2 eine perspektivische Ansicht eines Schnitts eines Greifers, welcher den Schwenkhebel von1 umfaßt; -
3 einen Längsschnitt des Greifers von2 ; -
4 ein oszillierendes Übertragungselement in Form eines Schwenkhebels mit einem zugehörigen Achsstift gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel; -
5 eine perspektivische Ansicht eines Schnitts eines Greifers, welcher den Schwenkhebel von4 umfaßt; -
6 ein Längsschnitt des Greifers von5 ; und -
7 eine der Klemmbacken des Greifers. - Ausführliche Beschreibung der Erfindung
- Wie insbesondere in den
2 ,3 ,5 und6 zu erkennen ist, umfaßt der pneumatische Parallelgreifer im wesentlichen ein Greifergehäuse11 , einen hin- und herbewegbaren pneumatischen Kolben12 sowie zwei miteinander fluchtende Klemmbacken13 ,14 , welche jeweils eine gleiche Anzahl von nicht dargestellten Klemmschuhen tragen, welche derart ausgebildet sind, daß mit ihnen ein Gegenstand gegriffen bzw. losgelassen werden kann. - In Längsrichtung begrenzt das Greifergehäuse eine zylindrische Kammer
15 und bildet parallel dazu eine Führung16 aus. Die sich gegenüberliegenden Enden der zylindrischen Kammer15 sind durch jeweils einen Flansch17 verschlossen. Der pneumatische Kolben12 ist in der Kammer15 geführt und innerhalb dieser in einer Hin- und Herbewegung über einen Hubweg bewegbar, der mittels eines Anschlages15' begrenzt sein kann. Der Kolben12 wird durch ein unter Druck stehendes Fluid verfahren, welches der Kammer15 auf gegenüberliegenden Seiten des Kolbens12 durch Einlaß-/Auslaßöffnungen18 ,18' zugeführt bzw. aus dieser abgelassen wird. Dazu sind die Einlaß-/Auslaßöffnungen18 ,18' mit Leitungen für die Zirkulation des Fluids verbunden. - Die Klemmbacken
13 ,14 sind in der im Greifergehäuse11 ausgebildeten Führung16 angeordnet und mittels des Kolbens12 in entgegengesetzte Richtungen linear bewegbar. Insbesondere kann die Führung16 die Form eines auf dem Kopf stehenden T haben. Die Klemmbacken13 ,14 können entsprechend so ausgebildet sein, daß ihre jeweiligen oberen Stirnseiten, welche zum Halten der Klemmschuhe eingerichtet sind, in Richtung einer sich longitudinal erstreckenden Öffnung16' der Führung16 weisen (vgl.2 ). Die Öffnung16' kann in einem mittleren Abschnitt über die Klemmbacken13 ,14 hinweg bereichsweise mittels einer Schutzplatte19 abgedeckt sein, so daß kein Schmutz und kein Fremdmaterial während deren Bewegungen in wechselnde Richtungen zwischen die Klemmbacken13 ,14 gelangen kann. - Für die Bewegungen in entgegengesetzte Richtungen ist die erste Klemmbacke
13 radial starr mit dem Kolben12 verbunden, so daß die Klemmbacke13 den Bewegungen des Kolbens12 präzise folgt. Dazu ist die erste Klemmbacke13 mittels eines Stiftes20 mit dem Kolben12 verbunden, wobei der Stift20 einen Schlitz21 kreuzt und sich darin bewegt, welcher in dem Greifergehäuse11 zwischen der Kammer15 und der Führung16 vorgesehen ist. Demgegenüber ist die zweite Klemmbacke14 mit dem Kolben12 mittels eines Übertragungselements in Form eines Schwenkhebels22 verbunden, welches bzw. welcher derart oszilliert, daß die Bewegung des Kolbens12 in eine Richtung der Bewegung der Klemmbacke14 in die entgegengesetzte Richtung entspricht, welche wiederum entgegengesetzt zur Richtung der ersten Klemmbacke13 ist. Der Schwenkhebel22 erstreckt sich zwischen dem Kolben12 und der zweiten Klemmbacke14 und kreuzt außerdem einen Schlitz21' , welcher im Greifergehäuse11 zwischen der Kammer15 und der Führung16 vorgesehen ist. - Beim Ausführungsbeispiel gemäß den
1 ,2 und3 umfaßt der Schwenkhebel22 einen vorzugsweise zylindrischen mittleren Abschnitt23 , zwei ausfahrbare Stangen24 ,24' an den gegenüberliegenden Enden des mittleren Abschnitts23 sowie zwei endständige Kopfteile25 ,25' an den freien Enden der Stangen24 ,24' . Beide Kopfteile25 ,25' weisen eine gewölbte Oberfläche auf, welche vorzugsweise zylindrisch oder kugelförmig ist. Der mittlere Abschnitt23 weist eine transversale Durchgangsbohrung26 auf, durch welche ein Oszillations-Achsstift27 hindurchläuft, der als Hebelstütze für die Oszillation des Schwenkhebels22 im Greifergehäuse11 dient. Die ausfahrbaren Stangen24 ,24' weisen in entgegengesetzte Richtungen und sind jeweils in einer Axialbohrung28 im mittleren Abschnitt23 angeordnet. Dabei ist es möglich, daß sie in die jeweilige Axialbohrung28 eingezogen werden oder aus dieser herausragen. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die endständigen Kopfteile25 ,25' als Stifte ausgebildet, welche im rechten Winkel zu den ausfahrbaren Stangen24 ,24' angeordnet sind. Die Kopfteile25 ,25' sind, wobei eine Verdrehung möglich ist, in entsprechenden weitgehend halbzylindrischen Aufnahmen29 ,29' angeordnet, welche im Boden einer in einer Seite des Kolbens12 vorgesehenen Ausnehmung12' bzw. quer zur zweiten Klemmbacke14 ausgebildet sind. - Auf diese Weise kann der Schwenkhebel
22 dadurch, daß die Stangen24 ,24' ausgefahren werden können, seine Länge ändern, um dem Hubweg des Kolbens12 zu folgen und die Freigabe- bzw. Schließbewegungen der zweiten Klemmbacke14 zu bewirken. Somit kann der Hubweg des Kolbens12 länger sein, so daß der Klemmbacke14 ein längerer Bewegungsweg eröffnet wird, ohne daß sie durch den Schwenkhebel22 beeinflußt wird, wobei eine maximale Bewegungsfreiheit des Schwenkhebels22 vorausgesetzt ist. Darüber hinaus weist der mittlere Abschnitt23 an dem zentralen Achsstift27 eine walzenförmige Kupplungs-Oberfläche auf. Diese hat insbesondere einen derartigen Durchmesser und ist nach außen gewölbt, daß ihre Haltewirkung auch beim Auftreten großer Kräfte gewährleistet ist. Andererseits ermöglichen die freien Seiten der endständigen transversal verlaufenden Kopfteile25 ,25' eine große Kontaktfläche an den Verbindungsstellen zum Steuerkolben12 und zur zweiten Klemmbacke14 . Dies führt zu einer präziseren und sichereren Verbindung mit weniger Reibung und geringerer Abnutzung. - Bei einem zweiten, in den
4 ,5 und6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das oszillierende Übertragungselement in Form eines Schwenkhebels mit22' gekennzeichnet. Der Schwenkhebel22' hat eine unveränderliche Länge und weist einen mittleren Abschnitt30 in Form eines faßförmigen Doppelkegels mit großem Umfang auf, welcher an jedem seiner zwei gegenüberliegenden Enden ein im wesentlichen kugelförmiges Kopfteil31 ,31' trägt. Mittig, d.h. im Bereich des größten Umfangs dieses alternativen Schwenkhebels22' weist der mittlere Abschnitt30 eine transversale Durchgangsbohrung32 auf, durch welche ein Oszillations-Achsstift33 für eine bewegliche Verbindung innerhalb des Greifergehäuses11 verläuft. Die kugelförmigen Kopfteile31 ,31' sitzen – gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Laufbuchsen34 zur Verringerung der Reibung – in entsprechenden Aufnahmen35 ,35' , welche im Boden einer Ausnehmung36 auf einer Seite des Kolbens12 bzw. in der zweiten Klemmbacke14 vorgesehen sind. - Einerseits weist der Schwenkhebel
22' auch bei dieser Ausbildung aufgrund der zentralen Durchgangsbohrung32 im Bereich mit dem größten Umfang eine beträchtliche Abrollfläche an dem als Hebelstütze wirkenden Achsstift33 auf. Andererseits bieten die kugelförmigen Kopfelemente31 ,31' eine bessere und präzisere Verbindung mit dem Steuerkolben12 und mit der zweiten gesteuerten Klemmbacke14 . - Bei beiden Ausführungsbeispielen können die Komponenten des Schwenkhebels
22 oder22' einfach und mit hoher Genauigkeit mittels automatischer Werkzeugmaschinen mit geringen Kosten hergestellt werden. Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung können die Klemmbacken13 ,14 (vgl.7 ) als Gußteil mit einem Klemmbacken-Körper40 aus einem Material wie beispielsweise Zamak (Zn+Al+Mg-Legierung) oder einem anderen Metall geringer Güte, sowie zwei Walzen41 aus gehärtetem Stahl hergestellt werden. Letztere werden auf gegenüberliegenden Seiten in den Klemmbacken-Körper40 eingesetzt. Auf diese Weise können die Klemmbacken13 ,14 wesentlich einfacher sowie wirtschaftlich produziert werden, wobei ihre seitlichen Walzen41 als Hochpräzisions-Lager mit hoher Widerstandsfähigkeit dienen. Dadurch ist eine zuverlässigere und haltbarere Verbindung jeder Klemmbacke13 ,14 mit der Führung16 des Greifergehäuses11 , in welcher sie geführt und verfahren werden, gewährleistet. Dazu hat die Führung16 einen entsprechenden Querschnitt, welcher an denjenigen der Klemmbacken13 ,14 angepaßt ist.
Claims (11)
- Pneumatischer Parallelgreifer mit a) einem Greifergehäuse (
11 ), welches eine durch zwei Endflansche (17 ) verschlossene Kammer (15 ) begrenzt; b) einen pneumatischen Kolben (12 ), welcher sich in der Kammer (15 ) hin- und herbewegt; c) zwei Klemmbacken (13 ,14 ), welche ca) in einer linearen Führung (16 ) geführt sind, die in dem Greifergehäuse (11 ) parallel zur Kammer (15 ) ausgebildet ist; cb) mittels des Kolbens (12 ) relativ zueinander in entgegengesetzte Richtungen bewegt werden; cc) Mittel zum Greifen und Loslassen von handzuhabenden Gegenständen tragen; wobei d) eine erste Klemmbacke (13 ) starr mit dem Kolben (12 ) verbunden ist, so daß diese unmittelbar seinen Bewegungen folgt, wogegen die zweite Klemmbacke (14 ) mit dem Kolben (12 ) über ein Übertragungselement (22 ;22' ) verbunden ist, welches um einen zentralen tragenden Achsstift (27 ;33 ) im Greifergehäuse (11 ) oszilliert und welches an den gegenüberliegenden Enden mit dem Kolben (12 ) bzw. mit der zweiten Klemm backe (14 ) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß e) das oszillierende Übertragungselement (22 ;22' ) einen mittleren Abschnitt (23 ;30 ) mit größerem Querschnitt, der eine transversale Durchgangsbohrung zur Aufnahme des zentralen Oszillations-Achstifts (27 ;33 ) aufweist, und zwei endständige Kopfteile (25 ,25' ;31 ,31' ) mit gewölbten Oberflächen umfaßt, die derart eingerichtet sind, daß sie mit entsprechenden Aufnahmen (29 ,29' ;35 ,25' ) zusammenarbeiten, welche im Boden einer Ausnehmung (12' ;36 ) auf einer Seite des Kolbens (12 ) bzw. in der zweiten Klemmbacke (14 ) vorgesehen sind. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 1, bei welchem sich die Länge des oszillierenden Übertragungselements (
22 ), im Gegensatz zum zweiten Hebel (20 ), abhängig von den Bewegungen des Kolbens (12 ) verändert. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem der mittlere Abschnitt (
23 ) des oszillierenden Übertragungselements (22 ) mit zwei ausfahrbaren Stangen (24 ,24' ) verbunden ist, welche in entgegengesetzte Richtungen weisen, wobei die endständigen Kopfteile (25 ,25' ) mit gewölbten Oberflächen an den freien Enden der ausfahrbaren Stangen (24 ,24' ) vorgesehen sind. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 3, bei welchem der mittlere Abschnitt (
23 ) zylindrisch ausgebildet und mit einer transversalen Durchgangsbohrung versehen ist, um den Oszillations-Achsstift (27 ) aufzunehmen, wobei die Stangen (24 ,24' ) jeweils durch eine im mittleren Abschnitt (23 ) vorgesehene Axialbohrung geführt sind und sich darin bewegen, und wobei die endständigen Kopfteile (25 ,25' ) in den Aufnahmen (29 ,29' ) in einer Seite des Kolbens (12 ) und in der zweiten Klemmbacke (14 ) aufgenommen sind und darin verschwenken. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 4, bei welchem die endständigen Kopfteile (
25 ,25' ) zylindrisch ausgebildet, im rechten Winkel zu den ausfahrbaren Stangen (24 ,24' ) und in im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildeten Aufnahmen (29 ,29' ) angeordnet sind, die auf einer Seite des Kolbens (12 ) und in der zweiten Klemmbacke (14 ) vorgesehen sind. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 1, bei welchem die endständigen Kopfteile (
25 ,25' ) der ausfahrbaren Stangen (24 ,24' ) im wesentlichen kugelförmig und in im wesentlichen halbkugelförmigen Aufnahmen (29 ,29' ) angeordnet sind, die auf einer Seite des Kolbens (12 ) und im Boden der zweiten Klemmbacke (14 ) vorgesehen sind, wobei die Möglichkeit besteht, zwischen jedem endständigen Kopfteil (25 ,25' ) und der entsprechenden Aufnahme (29 ,29' ) eine die Reibung verringernde Laufbuchse (34 ) anzuordnen. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 1, bei welchem der mittlere Abschnitt (
30 ) des oszillierenden Übertragungselements (22' ) die Form eines Doppelkonus hat und jeweils ein Kopfteil (31 ,31' ) an seinen gegenüberliegenden Enden aufweist. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 7, bei welchem der mittlere doppelkonusförmige Abschnitt (
30 ) eine transversale Durchgangsbohrung zur Aufnahme des Oszillations-Achsstifts (33 ) aufweist und die endständigen Kopfteile (31 ,31' ) kugelförmig und in im wesentlichen halbkugelförmigen Aufnahmen (35 ,35' ) angeordnet sind, welche auf einer Seite des Kolbens (12 ) und in der zweiten Klemmbacke (14 ) vorgesehen sind, wobei die Möglichkeit besteht, zwischen jedem endständigen Kopfteil (31 ,31' ) und der entsprechenden Aufnahme (35 ,35' ) eine die Reibung verringernde Laufbuchse (34 ) anzuordnen. - Pneumatischer Parallelgreifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem jede Klemmbacke (
13 ,14 ) einen Klemmbacken-Körper (14 ) aus einem ersten Material und zwei Walzen (41 ) aus einem anderen Material umfaßt, wobei die Walzen (41 ) längs der gegenüberliegenden Seiten des Klemmbacken-Körpers (40 ) angeordnet sind und als Gleitlager für die Bewegungen der Klemmbacken (13 ,14 ) in der Führung (16 ) des Greifergehäuses (11 ) dienen. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 9, bei welchem die als Lager dienenden Walzen (
41 ) aus gehärtetem Stahl hergestellt sind. - Pneumatischer Parallelgreifer nach Anspruch 10, bei welchem der Klemmbacken-Körper (
40 ) ein Gußteil aus Zamak (Zn+Al+Mg-Legierung) ist.
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