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DE102006057326A1 - Kraftsensor - Google Patents

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DE102006057326A1
DE102006057326A1 DE102006057326A DE102006057326A DE102006057326A1 DE 102006057326 A1 DE102006057326 A1 DE 102006057326A1 DE 102006057326 A DE102006057326 A DE 102006057326A DE 102006057326 A DE102006057326 A DE 102006057326A DE 102006057326 A1 DE102006057326 A1 DE 102006057326A1
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DE
Germany
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force sensor
traction means
opening
abutment
sensor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006057326A
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English (en)
Inventor
Werner Schadler
Wolfgang Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Magna Powertrain GmbH and Co KG
Original Assignee
Magna Powertrain GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magna Powertrain GmbH and Co KG filed Critical Magna Powertrain GmbH and Co KG
Priority to DE102006057326A priority Critical patent/DE102006057326A1/de
Priority to JP2007309151A priority patent/JP2008175808A/ja
Priority to US11/999,242 priority patent/US7559252B2/en
Publication of DE102006057326A1 publication Critical patent/DE102006057326A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands
    • G01L5/10Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands using electrical means
    • G01L5/103Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands using electrical means using sensors fixed at one end of the flexible member
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B1/00Constructional features of ropes or cables
    • D07B1/14Ropes or cables with incorporated auxiliary elements, e.g. for marking, extending throughout the length of the rope or cable
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kraftsensor zur Messung von Zugkräften in einem Zugmittel. Der Kraftsensor weist einen Grundkörper auf, welcher an einem ersten Ende ein erstes Widerlager zum Festlegen eines Endes eines ersten Zugmittels sowie an einem dem ersten Ende diametral gegenüberliegenden zweiten Ende ein zweites Widerlager zum Festlegen eines Endes eines zweiten Zugmittels aufweist. Im Bereich eines der Widerlager ist ein elektromechanisch arbeitender Kraftmessfühler derart angeordnet, dass eine Zugkraft von dem Ende des ersten Zugmittels über den Kraftmessfühler auf das erste Widerlager und von dort über das zweite Widerlager auf das zweite Zugmittel übertragen wird. Ein Austausch des zweiten Zugmittels ist nur möglich, wenn der Grundkörper des Sensors in eine Wartungsposition verfahren worden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftsensor, mit welchem sich Zugkräfte in einem Zugmittel, wie beispielsweise einem Drahtseil eines Bowdenzugs oder in einem Gestänge unmittelbar bestimmen lassen.
  • Eine derartige Kraftmessung kann beispielsweise bei einer elektromechanisch betätigten Feststellbremseinrichtung eines Kraftfahrzeugs wünschenswert sein, bei der die an den Rädern des Kraftfahrzeugs angeordneten Parkbremsen über Zugmittel, wie beispielsweise Seile oder Gestänge, von einem Aktuator betätigt werden. Da es wünschenswert ist, dass zumindest die an einer Achse befindlichen Radbremsen gleich stark angezogen werden, besteht ein Bedarf danach, die Zugkraft in den zu den Radbremsen führenden Zugmittel zu bestimmen.
  • Zwar ist es beispielsweise bekannt, die Zugkräfte in den Zugmitteln indirekt über eine sensorische Wegmessung unter Verwendung von verhältnismäßig starken Federn zu bestimmen, welche in zylindrischen Führungen geführt werden und welche ihrerseits in Serie mit dem Zugmittel geschaltet sind, dessen Zugkraft bestimmt werden soll. Derartige indirekte Zugkraftmessungen unter Verwendung von Federn sind jedoch verhältnismäßig ungenau und erfordern einen großen Bauraum, und sie sind daher für den Einsatz zur Bestimmung von Zugkräften, welche in den Zugmitteln einer Parkbremse eines Kraftfahrzeugs vorherrschen, ungeeignet.
  • Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Realisierung anzugeben, mit welcher eine präzise Erfassung der in den Zugmitteln einer Parkbremse vorherrschenden Zugkräfte auf direktem Wege möglich ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird mit einem Kraftsensor gelöst, welcher die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Insbesondere erfolgt die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe dadurch, dass der Kraftsensor einen Grundkörper aufweist, welcher in Zugrichtung durch ein erstes Ende und ein zweites Ende definiert wird. An seinem ersten Ende weist der Grundkörper ein erstes Widerlager zum Festlegen eines ersten Endes eines ersten Zugmittels auf. In entsprechender Weise weist der Grundkörper an dem dem ersten Ende in Kraftflussrichtung gegenüberliegenden zweiten Ende ein zweites Widerlager zum Festlegen eines Endes eines zweiten Zugmittels auf. Zwar ist hier der Klarheit halber von einem ersten Zugmittel und einem zweiten Zugmittel die Rede, jedoch handelt es sich hierbei letztlich um zwei Längsabschnitte ein und desselben Zugmittels, in dessen Verlauf der erfindungsgemäße Kraftsensor zu dem Zugmittel in Serie geschaltet ist. Zur Erfassung der in dem Zugmittel herrschenden Zugkräfte ist zumindest im Bereich eines der Widerlager ein elektromechanisch arbeitender Kraftsensor derart angeordnet, dass eine Zugkraft von dem Ende des ersten Zugmittels über den elektromechanisch arbeitenden Kraftsensor auf das erste Widerlagerelement und von dort über das zweite Widerlagerelement auf das zweite Zugmittel übertragen wird.
  • Sofern hier von einem Zugmittel die Rede ist, so sind hierunter jegliche geeignete Mittel zu verstehen, welche in der Lage sind, Zugkräfte zu übertragen. So kann es sich bei einem Zugmittel insbesondere um ein Drahtseil eines Bowdenzugs oder um ein Gestänge zur Betätigung der Brems hebel einer Radbremse handeln. Bei dem genannten Grundkörper kann es sich beispielsweise um einen Hohlkörper handeln, welcher an seinen zwei in Zugrichtung sich gegenüberliegenden Enden geeignete Aufnahmen zum Festlegen des ersten bzw. des zweiten Zugmittels aufweist. Der Hohlraum des Grundkörpers kann vorzugsweise durch eine im Wesentlichen geschlossene Mantelfläche definiert werden, wobei die Mantelfläche die von den Zugmitteln in die Widerlager eingeleiteten Zugkräfte zwischen den beiden Wänden des Grundkörpers überträgt.
  • Anstelle den Hohlraum des Grundkörpers durch eine im Wesentlichen geschlossene Mantelfläche zu definieren, kann der Grundkörper zwischen den beiden Widerlagern, welche den Grundkörper in Zugrichtung begrenzen, ebenfalls durch einen den Hohlraum des Grundkörpers umgebenden Gitterkörper in Form einzelner Zugstreben oder dergleichen gebildet werden. Der Grundkörper kann somit beispielsweise durch eine Art Käfig gebildet werden, welcher an zwei sich gegenüberliegenden Enden durch jeweils ein Widerlager zum Festlegen eines der Zugmittel begrenzt wird.
  • Um die Enden der beiden Zugmittel in bzw. an den Widerlagern der beiden sich gegenüberliegenden Enden des Grundkörpers festlegen zu können, können die Zugmittel an ihren Enden mit geeigneten Ankerelementen ausgerüstet sein, welche kraft- und/oder formschlüssig auf die Zugmittel an den Enden derselben aufgebracht sind.
  • Um einen problemlosen Einbau des ersten Zugmittels mit seinem Ende an dem ersten Widerlager gewährleisten zu können, wird das erste Widerlager an dem ersten Ende des Gehäuses durch einen von dem Gehäuse lösbaren Deckel gebildet, welcher mit einer in den Hohlraum des Grundkörpers mündenden Durchfuhröffnung für das erste Zugmittel versehen ist. Durch diese Durchfuhröffnung kann das erste Zugmittel gesteckt und gegen unerwünschtes Ausrutschen kraft- und/oder formschlüssig gesichert werden, so dass eine zuverlässige Krafteinleitung in das erste Widerlager bzw. den Grundkörper gewährleistet werden kann. Um den Widerlagerdeckel lösbar an dem Grundkörper anzubringen, können bekannte Techniken wie beispielsweise Crimpen oder Bördeln zum Einsatz kommen. Alternativ dazu kann der Widerlagerdeckel selbstverständlich auch beispielsweise über ein Schraubgewinde an dem Grundkörper festgeschraubt oder mittels eines Bajonettverschlusses daran angebracht werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kraftsensors ist der elektromechanisch arbeitende Kraftmessfühler auf der dem Hohlraum des Grundkörpers zugewandten Seite des Deckels derart angeordnet, dass sich das durch die Durchführöffnung des Deckels hindurch erstreckende erste Zugmittel bei einer Zugkraftbeaufschlagung mittelbar über den Kraftmessfühler an dem Deckel abstützt.
  • Sofern im Rahmen der vorliegenden Erfindung von einem Kraftmessfühler die Rede ist, so ist hierunter nicht etwa das Kraft messende Element selbst zu verstehen; vielmehr ist das Kraft messende Element seinerseits in einen beispielsweise lochscheibenförmig bzw. ringförmig ausgeführten Metallkörper eingefasst, welcher seinerseits in der Mitte eine mit der genannten Durchführöffnung fluchtende Öffnung zum Hindurchführen des ersten Zugmittels aufweist. Bei dem als Kraftmessfühler bezeichneten Bauteil handelt es sich somit um den beispielsweise im Wesentlichen scheibenförmigen Körper, welcher seinerseits das bzw. die Kraft messenden Elemente aufnimmt.
  • Wie bereits erwähnt kann der Kraftmessfühler beispielsweise eine ringförmige Gestalt mit einer Öffnung aufweisen, welche insbesondere kleiner als die Durchführöffnung des Deckels des Grundkörpers ist. Im eingebau ten Zustand des Kraftmessfühlers liegt die Öffnung desselben konzentrisch zur Durchführöffnung des Deckels, so dass die Berandung der Öffnung des Kraftmessfühlers infolge ihrer geringeren Größe in den Öffnungsbereich der Durchführöffnung des Deckels hineinragt. Auf diese Weise bildet der in die Durchführöffnung des Deckels hineinragende Teil des Kraftmessfühlers ein unmittelbares Widerlager für das erste Ende des ersten Zugmittels, von wo aus die eingeleiteten Zugkräfte auf den Widerlagerdeckel übertragen werden.
  • Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform ist der ringförmige Kraftmessfühler kraft- und/oder formschlüssig zwischen den Deckel und den Grundkörper eingepasst. Auf diese Weise kann eine einfache und zuverlässige Krafteinleitung in den Kraftmessfühler sowie eine zuverlässige Reproduzierbarkeit der Messdaten sichergestellt werden.
  • Bei dem Kraftmessfühler bzw. den in den Kraftmessfühler eingearbeiteten Kraft messenden Elementen kann es sich vorzugsweise beispielsweise um Piezoelemente wie beispielsweise piezoelektrische Kristalle oder Keramiken handeln. Davon abgesehen können jedoch auch beliebige andere Kraft messende Elemente zum Einsatz kommen, mit denen eine direkte und präzise Erfassung von Zugkräften möglich ist. So können beispielsweise neben piezoelektrisch Kraft messenden Elementen auch solche Elemente zum Einsatz kommen, welche auf einem kapazitiven, resistiven oder piezoresistiven Funktionsprinzip basieren.
  • Wie bereits zuvor angedeutet, können die beiden Zugmittel an ihren Enden mit geeigneten Ankerelementen versehen sein, um die Zugmittelenden kraft- und/oder formschlüssig in bzw. an den Widerlagern an den beiden Enden des Grundkörpers festlegen zu können. Da diese Ankerelemente gegenüber den Abmessungen der Zugmittel größere Ausmaße aufweisen können, ist der Grundkörper zur Aufnahme der beiden Zugmittelenden im Wesentlichen hohl ausgebildet, wobei der Hohlraum durch die beiden sich gegenüberliegenden Enden in Zugrichtung begrenzt ist. Zur Festlegung des zweiten Zugmittels in bzw. an dem zweiten Widerlager an dem dem ersten Ende diametral gegenüberliegenden zweiten Ende des Grundkörpers kann das zweite Widerlager im Wesentlichen durch die Berandung einer Öffnung gebildet werden, welche sich durch das zweite Ende des Grundkörpers hindurch erstreckt und in den Hohlraum des Grundkörpers mündet. Zwar wäre es selbstverständlich ebenfalls möglich, auch das zweite Ende des Grundkörpers entsprechend dem ersten Ende des Grundkörpers an der gegenüberliegenden Seite lösbar in Form eines Deckels auszugestalten, jedoch kann darauf verzichtet werden, da zum Einbau des erfindungsgemäßen Kraftsensors in das Zugmittel sowie zum Austausch eines der Zugmittel die lösbare Anbringung des Widerlagerdeckels am ersten Ende des Grundkörpers bereits ausreicht. Selbstverständlich kann jedoch auch das zweite Ende in Form eines Deckels an dem Grundkörper lösbar angebracht werden, um die Montagemöglichkeiten weiter zu verbessern.
  • Um einen besonders einfachen Ein- und Ausbau des zweiten Zugmittels in bzw. aus dem zweiten Widerlager sicherstellen zu können, kann die Berandung der Widerlageröffnung zumindest an einer Stelle derart unterbrochen sein, dass sich das Ende des zweiten Zugmittels durch die Unterbrechung hindurch in die Widerlageröffnung des zweiten Widerlagers einführen lässt. Mit anderen Worten geht die Widerlageröffnung an der Stelle der Unterbrechung in eine Art Schlitz über, durch welchen hindurch sich das zweite Zugmittel in die Widerlageröffnung einführen lässt.
  • Um jedoch einem unerwünschten Herausrutschen des zweiten Widerlagerelements durch die Unterbrechung in der Widerlageröffnung hindurch entgegenzuwirken, kann sich die Unterbrechung der Berandung der Widerlageröffnung in dem zweiten Ende bis in die Mantelfläche fortsetzen, welche den Hohlraum des Grundkörpers umfangsseitig definiert. In dieser Mantelfläche mündet die Fortsetzung der Unterbrechung in eine Einführöffnung, durch welche hindurch das Ende des zweiten Zugmittels mitsamt seinem Ankerelement in den Hohlraum des Grundkörpers eingeführt werden kann.
  • Wie aus den voranstehenden Ausführungen entnommen werden kann, wird mit dem erfindungsgemäßen Kraftsensor erstmals eine Realisierung angegeben, mit welcher sich Zugkräfte in einem Zugmittel direkt und präzise messen lassen, wobei infolge der konstruktiven Ausbildung des Grundkörpers des Kraftsensors ein schneller und problemloser Austausch der Zugmittel gewährleistet werden kann.
  • Da es sich bei dem erfindungsgemäßen Kraftsensor aufgrund des darin beinhalteten Kraftmessfühlers um eine verhältnismäßig empfindliche Messeinrichtung handelt, besteht ein Bedarf danach, den Kraftsensor gegenüber äußeren Umgebungsflüssen wie beispielsweise Salz- oder Säureangriff zu schützen. Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kraftsensors wird dementsprechend vorgeschlagen, den Kraftsensor in Richtung der daran anschließenden ersten und zweiten Zugmittel verschieblich in einem stationären Schutzgehäuse anzuordnen, welches den Kraftsensor gegenüber den genannten Umgebungsflüssen nach außen hin abschirmt. Da der Grundkörper des Kraftsensors gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine im Wesentlichen hohlzylindrische Gestalt aufweisen kann, ist das Schutzgehäuse als Führungszylinder ausgebildet, in dem der Grundkörper quasi als Kolben wie bei einer Kolbenzylindereinheit in Längsrichtung verschieblich angeordnet ist.
  • Um die beiden Zugmittel aus dem Schutzgehäuse herausführen zu können, weist der zylindrische Schutzkörper kopf- und fußseitige Abschlusswandungen auf, welche mit entsprechenden Öffnungen zur Durchführung des ersten bzw. des zweiten Zugmittels sowie zur Hindurchführung der Messleitung versehen sind. Auf diese Weise kann der Kraftsensor durch eine Kraftbeaufschlagung über das erste bzw. zweite Zugmittel in Längsrichtung des Schutzkörpers verschoben werden und dabei dauerhaft gegenüber äußeren Umwelteinflüssen geschützt werden.
  • Da es erforderlich ist, den Kraftsensor zum Austausch des zweiten Zugmittels zumindest teilweise aus dem Schutzgehäuse herauszuführen, so dass das zweite Schutzmittel durch die Einführöffnung in der Mantelfläche ausgetauscht werden kann, wirkt gemäß einer Weiterbildung des Kraftsensors auf denselben ein Rückstellmittel wie beispielsweise eine schraubenförmige Druckfeder ein, welche den Kraftsensor in dem Schutzgehäuse entgegen einer durch eines der Zugmittel verursachten Auslenkung in eine Wartungsposition drängt. In der Wartungsposition ragt der Kraftsensor so weit aus dem Schutzgehäuse heraus, dass sich die Einführöffnung außerhalb des Schutzgehäuses befindet, so dass durch selbige hindurch das zweite Zugmittel ausgetauscht werden kann. Um dieses Herausführen des Kraftsensors aus dem Schutzgehäuse zu ermöglichen, ist die Abschlusswandung des Schutzgehäuses, welche sich auf der dem zweiten Zugmittel zugewandten Ende des Schutzgehäuses befindet, lösbar an dem Schutzgehäuse angebracht, so dass sie sich zur Einstellung der Wartungsposition des Kraftsensors von dem Schutzgehäuse entfernen lässt.
  • Im Folgenden wird der erfindungsgemäße Kraftsensor unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren im Detail erläutert. Hierbei sei betont, dass die Figuren lediglich exemplarische Ausführungsbeispiele repräsentieren und insbesondere nicht als den Schutzbereich einschränkend aufgefasst werden dürfen, wobei:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Kraftsensors im eingebauten Zustand zeigt;
  • 2 eine Schnittansicht des Kraftsensors gemäß 1 zeigt;
  • 3 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Kraftsensors alleine zeigt;
  • 4 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Kraftsensors beim Einbau eines Zugmittels zeigt;
  • 5 eine perspektivische Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftsensors zeigt;
  • 6 eine perspektivische Darstellung des Kraftsensors gemäß 5 zeigt;
  • 7 eine perspektivische Darstellung des Kraftsensors gemäß 6 aus einer anderen Blickrichtung zeigt;
  • 8 eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Kraftsensors gemäß 5 einschließlich einer Bemaßung zeigt, aus der die Größenverhältnisse bei dem Kraftsensor hervorgehen;
  • 9 eine Arbeitsposition des erfindungsgemäßen Kraftsensors in einem Schutzgehäuse zeigt;
  • 10 eine weitere Arbeitsposition zeigt; und
  • 11 die Wartungsposition des erfindungsgemäßen Kraftsensors in dem Schutzgehäuse zeigt.
  • In allen Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Komponenten mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
  • Im Folgenden wird zunächst ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kraftsensors unter gleichzeitiger Bezugnahme auf die 1 bis 4 erläutert. Wie der 1 in Verbindung mit der 2 entnommen werden kann, besteht der erfindungsgemäße Kraftsensor 10 im Wesentlichen aus einem becherförmigen Grundkörper 20, einem lochscheiben- bzw. ringförmigen Kraftmessfühler 24 sowie einem Deckel 22. Der becherförmige Grundkörper 20 umgibt mit seiner Mantelfläche einen Hohlraum 34, in welchem die Enden bzw. die Anker 26, 28 eines ersten Zugmittels 12 und eines zweiten Zugmittels 14 aufgenommen werden.
  • Wie die 2 zeigt, ist der becherförmige Grundkörper 20 auf der dem ersten Zugmittel 12 zugewandten Seite durch den Deckel 22 verschlossen, welcher beispielsweise über ein Schraubgewinde 32 mit dem Grundkörper 20 verschraubt sein kann. An dem dem Deckel 22 gegenüberliegenden Ende, an dem das zweite Zugmittel 14 in den Grundkörper 20 einbindet, weist dieser einen Boden 36 auf, welcher einstückig mit dem Grundkörper 20 verbunden ist.
  • Wie wiederum der 2 entnommen werden kann, ist zwischen den Anker 26 des ersten Zugmittels 12 und den Deckel 22 der ringförmige Kraftmessfühler 24 eingepasst, so dass eine von dem ersten Zugmittel 12 auf den Anker 26 übertragene Zugkraft zunächst auf den Kraftmessfühler 24 und von dort auf den Deckel 22 übertragen wird. Aufgrund der kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung des Deckels 22 mit dem Grundkörper 20 dient der Deckel 22 somit als Widerlager 16, an welchem sich das Ankerelement 26 mittelbar über den Kraftmessfühler 24 bei einer Kraftbeaufschlagung abstützt. Zur Hindurchführung des ersten Zugmittels in den Hohlraum 34 des Grundkörpers 20 weist der Deckel 22 eine im Wesentlichen zentrisch angeordnete Durchführöffnung 38 auf, in deren Fortsetzung in Richtung Hohlraum 34 sich eine Öffnung 40 kleineren Durchmessers in dem Kraftmessfühler 24 anschließt, so dass die Berandung der Öffnung 40 des Kraftmessfühlers 24 den Öffnungsbereich der Durchführöffnung 28 des Deckels 22 teilweise überdeckt, wodurch ein unmittelbares Widerlager für den Ankerkopf 26 des ersten Zugmittels 12 geschaffen wird.
  • Um einen sicheren Sitz des ersten Ankers 26 in der Öffnung 40 zu gewährleisten, kann diese auf der dem Ankerkopf 26 zugewandten Seite durch eine konische Passung begrenzt sein, in welcher der dazu komplementär ausgebildete Ankerkopf 26 infolge einer Zugkraftbeaufschlagung sicher zum Liegen kommt.
  • Zur Durchführung des zweiten Zugmittels in den Hohlraum 34 des Grundkörpers 20 weist auch dieser in seinem Boden 36 eine Öffnung 42 auf, durch welche hindurch das zweite Zugmittel 14 in den Hohlraum 34 hineinragt. Dabei kann die Öffnung 42 auf ihrer dem Hohlraum 34 zugewandten Seite entsprechend der Öffnung 40 eine konische Passung aufweisen, so dass der komplementär dazu ausgebildete Ankerkopf 28 sicher darin zum Liegen kommen kann.
  • Um einen möglichst leichten Austausch des zweiten Zugmittels 14 sicherzustellen, geht die Öffnung 42 in einen Schlitz 46 über, welcher sich bis in die Mantelfläche des Grundkörpers 20 erstreckt und dort in eine vergrößerte Einführöffnung 48 übergeht. Wie die 4 zeigt, lässt sich somit das zweite Zugmittel 14 mitsamt seinem Anker 28 durch diese Einführöffnung 48 im Wesentlichen senkrecht einführen, so dass anschließend das zweite Zugmittel 14 durch den Schlitz 46 hindurch bis in die Öffnung 42 im Boden 36 geführt werden kann.
  • Wird über das erste Zugmittel 12 eine Zugkraft auf den Kraftsensor 10 aufgebracht, welche sich über das zweite Zugmittel 14 in Richtung einer Radbremse fortpflanzt, so wird die Zugkraft zunächst von dem ersten Zugmittel 12 in den Anker 26 eingeleitet, welcher seinerseits eine entsprechende Druckspannung auf den Kraftmessfühler 24 ausübt, da dieser in Zugrichtung von dem Deckel 22 gehalten wird. Diese Druckspannung wird von den in dem Kraftmessfühler 24 befindlichen Kraft messenden Elementen registriert, so dass über eine Messleitung 30 ein für die Zugkraft repräsentatives Messsignal von einer Auswerteeinheit ausgelesen werden kann. Die auf den Kraftmessfühler 24 aufgebrachten Druckspannungen werden über den Deckel 22 in die Mantelfläche des Grundkörpers 20 eingeleitet und von dort über das zweite Widerlager 18, welches durch die Öffnung 42 im Boden 36 des Grundkörpers 20 gebildet wird, auf das zweite Zugmittel 14 übertragen.
  • Insgesamt wird hierdurch eine einfache und zuverlässige Anordnung geschaffen, um einerseits einen Kraftsensor in einem Kraftpfad zwischen zwei Zugmittel anzuordnen und andererseits ein Auswechseln der Zugmittel zu ermöglichen.
  • Das genannte erste Zugmittel 12 kann beispielsweise mit einer Antriebseinrichtung einer Feststellbremseinrichtung eines Kraftfahrzeugs verbunden sein (z.B. Elektromotor mit Untersetzungsgetriebe und Wickelspule), während das zweite Zugmittel 14 zu einer Radbremse des Fahrzeugs führt. In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn zumindest das genannte zweite Zugmittel 14 leicht ausgewechselt werden kann.
  • Die in den 5 bis 8 gezeigte zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftsensors entspricht im Wesentlichen der unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschriebenen ersten Ausführungsform und unterscheidet sich gegenüber dieser im Wesentlichen nur durch die Form des Grundkörpers 20. Generell besteht jedoch auch bei dieser Ausführungsform der Kraftsensor 10 aus einem becherförmigen Grundkörper 20, welcher auf der dem zweiten Zugmittel 14 zugewandten Seite von einem mit einer Öffnung 42 durchsetzten Boden 36 verschlossen ist. Neben dem Grundkörper 20 umfasst der Sensor 10 im Wesentlichen einen ringförmigen Kraftmessfühler 24 sowie einen von einer Durchführöffnung 38 durchsetzten Deckel 36, welcher den Grundkörper 20 auf der dem Boden 36 gegenüberliegenden Seite verschließt. Auch hier wird der Kraftmessfühler 24 wiederum im Öffnungsbereich des Grundkörpers 20 durch den Deckel 22 kraft- und/oder formschlüssig gehalten, um eine zuverlässige Krafteinleitung in den Kraftmessfühler 24 sicherzustellen.
  • Zur Hindurchführung des ersten Zugmittels 14 in den Hohlraum 34 des Grundkörpers 20 weist auch hier der Kraftmessfühler 24 eine Öffnung 40 auf, welche kleiner als die Durchführöffnung 38 des Deckels 22 ist und konzentrisch zu dieser zum Liegen kommt, so dass die Berandung der Öffnung 40 des Kraftmessfühlers 24 in den Öffnungsbereich der Durchführöffnung 38 hinein kragt und somit ein unmittelbares Widerlager für das erste Ende bzw. dessen Anker 16 darstellt.
  • Wie besonders deutlich der 5 entnommen werden kann, weisen die Öffnungen 38 und 40 konische Passflächen auf, so dass die dazu komplementär ausgebildeten Anker 26, 28 sicher und satt darin bei einer entsprechenden Zugkraftbeaufschlagung gehalten werden.
  • Wie besonders deutlich der 7 und 8 entnommen werden kann, geht auch bei dieser zweiten Ausführungsform die bodenseitige Öffnung 40 in einen Schlitz 46 über, welcher sich bis in die Mantelfläche des Grundkörpers 20 hinein erstreckt, wo der Schlitz 46 in eine Einführöffnung 48 mündet, welche so groß dimensioniert ist, dass durch diese der Anker 28 des zweiten Zugmittels 14 bequem hindurchgeführt werden kann.
  • Wie den voranstehenden Ausführungen zur Erläuterung der zweiten Ausführungsform gemäß der 5 bis 8 entnommen werden kann, entspricht diese zweite Ausführungsform somit bis auf die Form des Grundkörpers der ersten Ausführungsform (1 bis 4), weshalb bezüglich weiterer Details auf die Ausführungen zu den 1 bis 4 verwiesen wird.
  • Abweichend von der ersten Ausführungsform der 1 bis 4 verjüngt sich jedoch der becherförmige Grundkörper 20 ausgehend von dem Deckel 22 sowie dem daran in Richtung des zweiten Zugmittels 14 anschließenden Kraftmessfühler 24, so dass der Hohlraum 34 des Grundkörpers 20 kleiner dimensioniert werden kann, was im Umkehrschluss selbstverständlich eine kleinere Dimensionierung der Mantelfläche um den Hohlraum 34 zur Folge hat. Da es jedoch gerade im Kraftfahrzeugbereich, wo derartige Kraftsensoren primär zum Einsatz kommen, darauf ankommt, möglichst Platz sparende Konstruktionen zu wählen, da der zur Verfügung stehende Raum in aller Regel begrenzt ist, ist es von Vorteil, den Grundkörper 20 in Längsrichtung mit dem hier gewählten Rücksprung zu versehen, um dem begrenzten Platzangebot im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik gerecht werden zu können.
  • Die 9 bis 11 zeigen den Kraftsensor 10 der 1 und 4, wobei dieser in einem ortsfesten hohlzylindrischen Schutzgehäuse 50 eingebaut ist. Das Gehäuse 50 stellt für den Grundkörper 20 des Kraftsensors 10 quasi einen Zylinder wie bei einer Kolbenzylindereinheit dar, wobei sich der Grundkörper 20 quasi als Kolben in Längsrichtung des Schutzgehäuses 50 verschieben lässt. Auf der dem ersten Zugmittel 12 zugewandten Seite ist das Schutzgehäuse 50 durch eine Abschlusswandung verschlossen, wobei jedoch entsprechende Öffnungen zur Durchführung der Messleitung 30 sowie des ersten Zugmittels 12 vorgesehen sind. An dieser Abschlusswandung stützt sich eine Druckfeder 52 ab, welche den Grundkörper 20 entgegen der von einem Aktuator auf das erste Zugmittel 12 aufgebrachten Zugkraft in den Darstellungen der 9 bis 11 auf die rechte Seite drängt.
  • Diese Druckfeder 52 ist für den Fall vorgesehen, dass beispielsweise das zweite Zugmittel 14 infolge eines Defekts ausgetauscht werden soll. Da in diesem Falle sich der Grundkörper 20 möglicherweise nicht mehr mittels des zweiten Zugmittels aus dem Schutzgehäuse 50 herausziehen lässt, sorgt die Druckfeder 52 für eine entsprechende Hubbewegung des Grundkörpers 20 aus dem Schutzgehäuse 50 heraus. Dies setzt jedoch selbstverständlich voraus, dass die sich auf der rechten Seite des Schutzgehäuses 50 befindliche lösbare Abschlusswandung 54 entfernt wurde. Außerdem ist es erforderlich, dass das erste Zugmittel 12 für eine solche Hubbewegung des Grundkörpers 20 freigegeben wird. Das erste Zugmittel 12 muss also durch entsprechende Ansteuerung der zugeordneten Antriebseinrichtung (z.B. Elektromotor) gezielt in eine Wartungsposition verfahren werden. Hierdurch kann der Grundkörper 20 des Sensors 10, wie in der 11 dargestellt, zumindest so weit aus dem Schutzgehäuse 50 herausragen, dass sich die Einführöffnung 48 außerhalb des Schutzgehäuses 50 befindet. In dieser Stellung, welche die Wartungsposition des Grundkörpers 20 darstellt, kann somit das defekte zweite Zugmittel 14 über den Schlitz 46 bis in die Einführöffnung 48 geschwenkt werden, wie dies 11 zeigt, so dass das defekte zweite Zugmittel 14 entfernt und ein neues Zugmittel eingesetzt werden kann. Anschließend kann über die genannte Antriebseinrichtung wieder eine Zugkraft auf das erste Zugmittel 12 ausgeübt werden, um den Kraftsensor 10 zurück in die Arbeitspositionen der 9 und 10 zu überführen.
  • Durch die Einhausung des Kraftsensors 10 in dem Schutzgehäuse 50 ist dieser somit gegenüber mechanischen und Witterungseinflüssen geschützt, was zum einen die Lebensdauer des Kraftsensors 10 erhöht und zum anderen einer unerwünschten Verfälschung der Messergebnisse vorbeugt. Durch die erläuterte Notwendigkeit, für einen Austausch des zweiten Zugmittels 14 das erste Zugmittel 12 gezielt in eine Wartungsposition zu verfahren, kann ein unbefugter Austausch verhindert werden, beispielsweise indem die erforderliche Ansteuerung der Antriebseinrichtung nur bei Kenntnis eines bestimmten Codes möglich ist.
  • 10
    Kraftsensor
    12
    erstes Zugmittel
    14
    zweites Zugmittel
    16
    erstes Widerlager
    18
    zweites Widerlager
    20
    Grundkörper
    22
    Deckel
    24
    Kraftmessfühler
    26
    Anker
    28
    Anker
    30
    Messleitung
    32
    Gewinde
    34
    Hohlraum
    36
    Boden
    38
    Durchfuhröffnung in 22
    40
    Öffnung in 24
    42
    Öffnung in 36
    46
    Schlitz
    48
    Einführöffnung
    50
    Schutzgehäuse
    52
    Druckfeder
    54
    Abschlusswandung

Claims (13)

  1. Kraftsensor (10) zur Messung von Zugkräften in einem Zugmittel (12, 14), mit einem Grundkörper (20), welcher an einem ersten Ende ein erstes Widerlager (16) zum Festlegen eines Endes (26) eines ersten Zugmittels (12) und an einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende ein zweites Widerlager (18) zum Festlegen eines Endes (28) eines zweiten Zugmittels (14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich eines der Widerlager (16, 18) ein elektromechanisch arbeitender Kraftmessfühler (24) derart angeordnet ist, dass eine Zugkraft von dem Ende (26) des ersten Zugmittels (12) über den Kraftmessfühler (24) auf das erste Widerlager (16) und von dort über das zweite Widerlager (18) auf das zweite Zugmittel (14) übertragen wird.
  2. Kraftsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) zur Aufnahme der beiden Zugmittelenden (26, 28) im Wesentlichen hohl ausgebildet und durch die beiden sich gegenüberliegenden Enden (16, 18) in Zugrichtung begrenzt ist.
  3. Kraftsensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Widerlager (16) am ersten Ende des Grundkörpers (20) durch einen von dem Grundkörper (20) lösbaren Deckel (22) gebildet wird, welcher mit einer in den Hohlraum (34) des Grundkörpers mündenden Durchfuhröffnung (38) für das erste Zugmittel (16) versehen ist.
  4. Kraftsensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanisch arbeitender Kraftmessfühler (24) auf der dem Hohlraum (34) des Grundkörpers (20) zugewandten Seite des Deckels (22) so angeordnet ist, dass sich das durch die Durchführöffnung (38) des Deckels (22) hindurch erstreckende erste Zugmittel (12) bei einer Zugkraftbeaufschlagung mittelbar über den Kraftsensor (24) an dem Deckel (22) abstützt.
  5. Kraftsensor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmessfühler (24) eine ringförmige Gestalt mit einer Öffnung (40) aufweist, welche kleiner als die Durchführöffnung (38) des Deckels (22) und konzentrisch zu dieser ist, so dass die Berandung der Öffnung (40) des Kraftmessfühlers in den Öffnungsbereich der Durchführöffnung (38) des Deckels (22) hineinragt und ein unmittelbares Widerlager für das erste Ende (26) des ersten Zugmittels (12) darstellt.
  6. Kraftsensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Kraftmessfühler (24) kraft- und/oder formschlüssig zwischen dem Deckel (22) und dem Grundkörper (20) eingepasst ist.
  7. Kraftsensor nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmessfühler (24) nach einem Funktionsprinzip arbeitet, welches ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: kapazitiv, resistiv, piezoelektrisch und piezoresistiv messend.
  8. Kraftsensor nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Widerlager (18) im Wesentlichen durch die Berandung einer Öffnung (42) in dem zweiten Ende des Grundkörpers (20) gebildet ist, welche in den Hohlraum (34) des Grundkörpers (20) mündet.
  9. Kraftsensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Berandung der Widerlageröffnung (42) sich zu einer Einführöffnung (48) zum Einführen des Endes (28) des zweiten Zugmittels (14) in den Hohlraum (34) des Grundkörpers (20) erweitert, wobei die Einführöffnung (48) mit der Widerlageröffnung (42) über einen Schlitz (46) verbunden ist.
  10. Kraftsensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung (48) an einer Mantelfläche des Grundkörpers (20) ausgebildet ist, die den genannten Hohlraum (34) seitlich umschließt.
  11. Kraftsensor nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor (10) in Richtung der daran anschließenden ersten und zweiten Zugmittel (12, 14) verfahrbar in einem stationären Schutzgehäuse (50) angeordnet ist.
  12. Kraftsensor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Kraftsensor (10) ein Rückstellmittel (52) einwirkt, welches den Kraftsensor (10) in dem Schutzgehäuse (50) entgegen einer durch eines der Zugmittel (12, 14) verursachten Auslenkung in eine Wartungsposition drängt.
  13. Kraftsensor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (50) auf der dem zweiten Zugmittel (12, 14) zugewandten Seite eine Öffnung aufweist, durch welche sich der Kraftsensor (10) in der Wartungsposition zumindest soweit hindurch erstreckt, dass das zweite Zugmittel (14) durch eine Einführöffnung (48) in der Mantelfläche des Grundkörpers (20) auswechselbar ist.
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