DE102006056803A1 - Linearführung mit einem externen Weggeber - Google Patents
Linearführung mit einem externen Weggeber Download PDFInfo
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- F16C29/0647—Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a bearing body defining a U-shaped carriage, i.e. surrounding a guide rail or track on three sides whereby the return paths are provided as bores in a main body of the U-shaped carriage, e.g. the main body of the U-shaped carriage is a single part with end caps provided at each end with balls with four rows of balls with load directions in X-arrangement
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Linearführung mit einem externen Weggeber, wobei an den beiden Seiten des Schlittens (15) jeweils ein Deckel (13, 17) und auf der Führungsschiene (10) ein Magnetstreifen (11) vorgesehen ist, wobei der Weggeber (20) mit einem Deckel (13) verschraubt ist und durch den Magnetstreifen (11) die Lage des Schlittens (15) ermitteln kann, wobei der Weggeber (20) aus einem ersten Träger (21), einem Sensor (22) und einem zweiten Träger (23) besteht, und wobei der Sensor (22) zwischen dem ersten und zweiten Träger (21, 23) eingeschränkt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Linearführung mit einem externen Weggeber, der eine optionale Ausstattung ist und dessen Sensor in zwei Trägern eingeschränkt ist, wobei einer der beiden Träger an einem Deckel des Schlittens befestigt werden kann und der Sensor von dem Magnetstreifen auf der Führungsschiene einen vorbestimmten Abstand hat.
- Aus
ist eine Linearführung mit einem Magnetstreifen bekannt. Durch den Magnetstreifen kann ein Weggeber die Lage und den Verschiebungsweg des Schlittens ermitteln. Bei dieser Linearführung muss der Aufbau des Deckels, an dem der Weggeber befestigt ist, verändert werden, so dass die Herstellungskosten erhöht werden.TW 088203319 - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Linearführung mit einem externen Weggeber zu schaffen, wobei der externe Weggeber an einem Deckel des Schlittens befestigt werden kann, ohne den Aufbau des Deckels zu verändern, so dass die Herstellungskosten reduziert werden.
- Der Erfindung liegt eine weitere Aufgabe zugrunde, eine Linearführung mit einem externen Weggeber zu schaffen, wobei der Abstand zwischen dem Sensor und dem Magnetstreifen je nach Bedarf gewählt werden kann.
- Diese Aufgaben werden durch die erfindungsgemäße Linearführung mit einem externen Weggeber gelöst, wobei an den beiden Seiten des Schlittens jeweils ein Deckel und auf der Führungsschiene ein Magnetstreifen vorgesehen ist, wobei der Weggeber mit einem Deckel verschraubt werden und durch den Magnetstreifen die Lage des Schlittens ermitteln kann, wobei der Weggeber aus einem ersten Träger, einem Sensor und einem zweiten Träger besteht, und wobei der Sensor zwischen dem ersten und zweiten Träger eingeschränkt ist. Zwischen dem Weggeber und dem Deckel ist ein Ölabschaber vorgesehen, durch den eine Staubschutzwirkung erreicht wird. Der Weggeber weist an der dem Ölabschaber zugewandten Seite einen Rastteil auf, der in eine Vertiefung des Ölabschabers einrasten kann. Der erste Träger ist L-förmig ausgebildet und umfasst einen Längsschenkel und einen Querschenkel, wobei der Längsschenkel an der dem zweiten Träger zugewandten Seite einen Rahmen ausformt und auf dem Querschenkel zwei Leisten vorgesehen sind, die eine umgekehrte L-Form haben und einen Zwischenraum bilden. Zwischen den Leisten und dem Querschenkel ist jeweils eine Führungsnut ausgebildet. Der zweite Träger weist einen Aufnahmeraum auf, der an der dem ersten Träger zugewandten Seite offen ist und an der dem ersten Träger abgewandten Seite den Rastteil ausformt, der ein Durchgangsloch besitzt, das mit dem Aufnahmeraum verbunden ist. Der Aufnahmeraum ist an der Unterseite offen und formt zwei Schienen aus. Der zweite Träger weist ferner an einer Seite eine Kabelschelle auf, die einen Schlitz besitzt, der mit dem Aufnahmeraum verbunden ist. Der Sensor ist durch eine Sensorscheibe und ein Signalkabel gebildet, wobei das Signalkabel einen Isoliermantel und einen flexiblen Draht umfasst, dessen Ende aus einem Ende des Isoliermantels herausragt und sich mit der Sensorscheibe verbindet. Der erste Träger kann in den zweiten Träger geschoben, bis der Rahmen des ersten Trägers in den Aufnahmeraum des zweiten Trägers passt. Das Signalkabel wird von der Kabelschelle geklemmt, wobei das Drahtende durch den Schlitz hindurchgeht. Der Querschenkel des ersten Trägers kann zwischen den beiden Leisten eine Ausnehmung besitzen. Die Dicke des Querschenkels kann je nach Bedarf gewählt werden.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
-
1 eine Explosionsdarstellung der Erfindung, -
2 eine perspektivische Darstellung des ersten Trägers, -
3 eine perspektivische Darstellung des zweiten Trägers, -
4 eine Explosionsdarstellung der Erfindung mit einer Führungsschiene und einem Schlitten, -
5 eine perspektivische Darstellung gemäß4 , -
6 eine Schnittdarstellung entlang der Linie AA in5 , -
7 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. - Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. Die Erfindung bleibt jedoch nicht darauf beschränkt.
- Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, besteht der erfindungsgemäße Weggeber20 aus einem ersten Träger21 , einem Sensor22 und einem zweiten Träger23 . - Der erste Träger
21 ist L-förmig ausgebildet, dessen Längsschenkel211 an der dem zweiten Träger23 zugewandten Seite einen Rahmen213 ausformt und auf dessen Querschenkel212 zwei Leisten214 ,215 vorgesehen sind, die eine umgekehrte L-Form haben und einen Zwischenraum216 bilden. Zwischen den Leisten214 ,215 und dem Querschenkel212 ist jeweils eine Führungsnut217 ,218 gebildet. - Der Sensor
22 ist durch eine Sensorscheibe221 und ein Signalkabel223 gebildet, wobei das Signalkabel223 einen Isoliermantel224 und einen flexiblen Draht222 umfasst. Das Ende225 des Drahtes222 ragt aus einem Ende des Isoliermantels heraus und verbindet sich mit der Sensorscheibe221 . - Der zweite Träger
23 weist entsprechend dem Rahmen213 des ersten Trägers21 einen Aufnahmeraum auf, der an der dem ersten Träger21 zugewandten Seite offen ist und an der dem ersten Träger21 abgewandten Seite einen Rastteil238 ausformt. Der Rastteil238 besitzt ein Durchgangsloch239 , das mit dem Aufnahmeraum231 verbunden ist. Der Aufnahmeraum231 ist an der Unterseite offen und formt zwei Schienen232 ,233 aus, die jeweils an eine Stufe234 ,245 angrenzen. Der zweite Träger23 formt ferner an einer Seite eine Kabelschelle236 aus, die einen Schlitz237 besitzt, der mit dem Aufnahmeraum231 verbunden ist und durch den das Ende225 des Drahtes222 hindurchgeht. - Wie aus den
4 bis6 ersichtlich ist, sind an den beiden Seiten des Schlittens15 jeweils eine Abdeckung14 ,16 , ein Deckel13 ,17 und ein Ölabschaber12 ,18 vorgesehen. Der Ölabschaber12 weist an der dem zweiten Träger23 zugewandten Seite eine Vertiefung121 auf, in der ein Durchgangsloch122 vorgesehen ist. Der Deckel13 weist entsprechend dem Durchgangsloch122 ein Ölloch131 zur Befestigung eines Ölstutzens (nicht dargestellt) auf, um den Schlitten15 zu schmieren. Das Ölloch131 ist ein Schraubloch, wodurch eine Schraube30 durch den Aufnahmeraum231 des zweiten Trägers23 , das Durchgangsloch239 des Rastteiles238 und das Durchgangsloch122 des Ölabschabers12 in das Ölloch131 des Deckels13 gedreht werden kann, wodurch der zweite Träger23 an dem Deckel13 befestigt ist. Dabei rastet der Rastteil239 des zweiten Trägers23 in die Vertiefung121 des Ölabschabers12 ein, wodurch der zweite Träger23 nicht gedreht und verschoben werden kann. Der erste Träger21 wird in den zweiten Träger23 geschoben, wobei die Schienen232 ,233 des zweiten Trägers23 in die Führungsnuten217 ,218 der Leisten214 ,215 gleiten, bis der Rahmen213 des ersten Trägers21 in den Aufnahmeraum231 des zweiten Trägers23 passt und der Längsschenkel211 den Aufnahmeraum231 verschließt, wodurch ein Staubeintritt vermieden werden kann. Die Oberseite und die Unterseite der Sensorscheibe221 liegen auf der Deckenfläche des Aufnahmeraumes231 und dem Querschenkel212 auf, wie es in6 dargestellt ist. Dabei hat die Sensorscheibe221 von dem Magnetstreifen11 auf der Führungsschiene10 einen vorbestimmten Abstand, so dass der Verschiebungsweg des Schlittens15 auf der Führungsschiene10 genau ermittelt werden kann. Wie aus7 ersichtlich ist, kann die Dicke des Querschenkels212 des ersten Trägers21 je nach der Führungsschiene10 und des Schlittens15 gewählt werden. Zwischen den beiden Leisten214 ,215 kann eine Ausnehmung219 vorgesehen sein, in die die Sensorscheibe221 gesteckt wird und durch die die Sensorscheibe221 von dem Magnetstreifen11 auf der Führungsschiene10 einen vorbestimmten Abstand A haben kann, wie es in den6 und7 dargestellt ist. Nachfolgend werden die Vorteile der Erfindung beschrieben: - 1. Der Aufbau des Schlittens
15 und der Deckel13 ,16 muss nicht verändert werden, so dass die Herstellungskosten reduziert werden. - 2. Der Weggeber
20 kann wahlweise verwendet werden. - 3. Der Weggeber
20 lässt sich leicht montieren und demontieren. - 4. Da der Sensor
20 in dem ersten und zweiten Träger21 ,23 eingeschränkt ist, kann der erste Träger21 ausgetauscht werden, wodurch der Abstand zwischen der Sensorscheibe221 und dem Magnetstreifen11 entsprechend der Führungsschiene10 und dem Schlitten15 verändert werden kann. -
- 10
- Führungsschiene
- 11
- Magnetstreifen
- 12
- Ölabschaber
- 121
- Vertiefung
- 122
- Durchgangsloch
- 13
- Deckel
- 131
- Ölloch
- 14
- Abdeckung
- 15
- Schlitten
- 16
- Abdeckung
- 17
- Deckel
- 18
- Ölabschaber
- 20
- Weggeber
- 21
- erster Träger
- 211
- Längsschenkel
- 212
- Querschenkel
- 213
- Rahmen
- 214
- Leiste
- 215
- Leiste
- 216
- Zwischenraum
- 217
- Führungsnut
- 218
- Führungsnut
- 219
- Ausnehmung
- 22
- Sensor
- 221
- Sensorscheibe
- 222
- Draht
- 223
- Signalkabel
- 224
- Isoliermantel
- 225
- Ende
- 23
- zweiter Träger
- 231
- Aufnahmeraum
- 232
- Schiene
- 233
- Schiene
- 234
- Stufe
- 235
- Stufe
- 236
- Kabelschelle
- 237
- Schlitz
- 238
- Rastteil
- 239
- Durchgangsloch
- 30
- Schraube
Claims (7)
- Linearführung mit einem externen Weggeber, wobei an den beiden Seiten des Schlittens (
15 ) jeweils ein Deckel (13 ,17 ) und auf der Führungsschiene (10 ) ein Magnetstreifen (11 ) vorgesehen ist, wobei der Weggeber (20 ) mit einem Deckel (13 ) verschraubt ist und durch den Magnetstreifen (11 ) die Lage des Schlittens (15 ) ermitteln kann, wobei der Weggeber (20 ) aus einem ersten Träger (21 ), einem Sensor (22 ) und einem zweiten Träger (23 ) besteht, und wobei der Sensor (22 ) zwischen dem ersten und zweiten Träger (21 ,23 ) eingeschränkt ist. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Weggeber (
20 ) und dem Deckel (13 ) ein Ölabschaber (12 ) vorgesehen ist, durch den eine Staubschutzwirkung erreicht wird. - Linearführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (
13 ) ein Ölloch (131 ) mit einem Innengewinde aufweist und eine Schraube (30 ) durch den zweiten Träger (23 ) in das Ölloch (131 ) des Deckels (13 ) gedreht wird. - Linearführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Weggeber (
10 ) an der dem Ölabschaber (12 ) zugewandten Seite einen Rastteil (238 ) aufweist, der in eine Vertiefung (121 ) des Ölabschabers (12 ) einrasten kann. - Linearführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölabschaber (
12 ) ein Durchgangsloch (122 ) für die Schraube (30 ) aufweist, dass der erste Träger (21 ) L-förmig ausgebildet ist und einen Längsschenkel (211 ) und einen Querschenkel (212 ) umfasst, wobei in dem Querschenkel (212 ) eine Ausnehmung (219 ) vorgesehen ist, in die der Sensor (22 ) gesteckt wird, dass der Sensor (22 ) eine Sensorscheibe (221 ) und ein Signalkabel (223 ) umfasst, dass der zweite Träger (23 ) einen Aufnahmeraum (231 ) aufweist, an dessen Rückseite der Rastteil (238 ) gebildet ist, der ein Durchgangsloch (239 ) besitzt, wobei die Schraube (30 ) durch den Aufnahmeraum (231 ) des zweiten Trägers (23 ), das Durchgangsloch (239 ) des Rastteiles (238 ) und das Durchgangsloch (122 ) des Ölabschabers (12 ) in das Ölloch (131 ) des Deckels (13 ) gedreht wird, und dass der erste Träger (21 ) in den zweiten Träger (23 ) geschoben wird. - Linearführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Querschenkels (
212 ) und die Tiefe der Ausnehmung (219 ) des ersten Trägers (21 ) je nach Bedarf gewählt werden kann, damit der Sensor (22 ) von der Oberseite der Führungsschiene (10 ) einen vorbestimmten Abstand hat. - Linearführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschenkel (
211 ) des ersten Trägers (21 ) an der dem zweiten Träger (23 ) zugewandten Seite einen Rahmen (213 ) ausformt, der in den Aufnahmeraum (231 ) des zweiten Trägers (23 ) passt.
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- 2006-12-01 DE DE102006056803.6A patent/DE102006056803B4/de not_active Expired - Fee Related
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