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QUERVERWEIS
AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung basiert auf der am 30. November, 2005, eingereichten japanischen
Patentanmeldung Nr. 2005-346510, auf deren Offenbarung hiermit vollinhaltlich
Bezug genommen wird.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen TAD-(Zeit-Analog-Digital)-A/D-(Analog-Digital)-Wandler,
bei dem A/D-gewandelte Daten als jeweilige Werte erhalten werden,
die eine Anzahl an Stufen einer Reihe von Verzögerungseinheiten beschreiben,
die während
eines Messintervalls von einem Impulssignal durchlaufen worden sind.
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Stand
der Technik
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Es
sind verschiedene TAD-A/D-Wandler vorgeschlagen worden, wie beispielsweise
in der Erstveröffentlichung
der japanischen Patentschrift Nr. 5-259907 (die nachstehend als
Druckschrift 1 bezeichnet wird), bei denen eine Impulsverzögerungsschaltung
aus einer Mehrzahl von in Reihe geschalteten Stufen (wobei jede
Stufe aus einer Verzögerungseinheit
aufgebaut ist) ein Impulssignal um einen Betrag verzögert, der
durch den Spannungspegel eines analogen Eingangssignals bestimmt
wird (z.B. invers proportional zu diesem ist), und bei denen A/D-gewandelte
Daten als Zahlenwerte ausgegeben werden, die jeweils den Spannungspegel
des analogen Eingangssignals als die Anzahl von Verzögerungsstufen
beschreiben, die während
eines Abtastintervalls von dem Impulssignal durchlaufen werden. Diese
Anzahl von Stufen kann erhalten werden, indem die jeweiligen Ausgangssignalwerte
der Verzögerungseinheiten
am Ende des Abtastintervalls gleichzeitig registriert werden (z.B.
mit Hilfe einer Verriegelungsschaltung), um dadurch die von dem Impulssignal
innerhalb der Impulsverzögerungsschaltung
bis zu diesem Zeitpunkt erreichte Position zu erfassen.
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Ferner
wird in Dokumenten, wie beispielsweise der Erstveröffentlichung
der japanischen Patentschrift Nr. 2004-7385 (nachstehend als Druckschrift 2 bezeichnet),
offenbart, die Impulsverzögerungsschaltung
nicht als lineare Verzögerungslinie aus
einem Satz von in Reihe geschalteten Stufen aufzubauen, sondern
das Ausgangssignal der letzten Verzögerungseinheit an einen ersten
Eingangsanschluss der Verzögerungseinheit
der ersten Stufe eines Satzes aus in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten
zu geben, um eine Ringkonfigurationsverzögerungslinie zu bilden. Bei
solch einem A/D-Wandler umläuft
ein Impulssignal fortlaufend die aus der Impulsverzögerungsschaltung
gebildete Ringverzögerungslinie.
In jedem Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten
zählt ein
Umlaufanzahlzähler
die Gesamtzahl von Malen, die das Impulssignal die Impulsverzögerungsschaltung
umlaufen hat. An jedem Abtastzeitpunkt werden die von dem Impulssignal
in der Impulsverzögerungsschaltung
erreichte Stufe (d.h. die jeweiligen Ausgangssignalzustände der
Verzögerungsstufen)
und der Zählwert
des Zählers
in jeweiligen Verriegelungsschaltungen registriert.
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Folglich
wird an jedem Abtastzeitpunkt ein digitaler Zahlenwert erhalten,
der aus einem Satz von Bits höherer
Ordnung, die auf dem von dem Umlaufanzahlzähler erreichten Zählwert basieren,
und einem Satz von Bits niedrigerer Ordnung, welche die von dem
Impulssignal in der Impulsverzögerungsschaltung
erreichte Position beschreiben, gebildet ist. Jeder A/D-gewandelte
Ausgangswert wird auf der Grundlage der Differenz zwischen dem momentan erhaltenen
Zahlenwert und dem unmittelbar zuvor erhaltenen Zahlenwert (aus
den Verriegelungsschaltungen gelesen) erhalten.
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In
der Erstveröffentlichung
der japanischen Patentschrift Nr. 2004-357030 (die nachstehend als Druckschrift 3 bezeichnet
wird) wird ein weiteres Beispiel offenbart, das auf dem in der obigen
Druckschrift 2 offenbarten A/D-Wandlers basiert (d.h.,
eine Impulsverzögerungsschaltung,
die aus als Ringverzögerungslinie
miteinander ver bundenen Verzögerungseinheiten
aufgebaut ist und einen Umlaufanzahlzähler verwendet). Bei diesem
Beispiel wird die Anzahl an von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungsstufen
nicht an einem einzigen Abtastzeitpunkt bei jeder Wandlung bzw.
jedem Wandlungsvorgang erfasst, sondern bei jeder Wandlung n-Mal nacheinander
(wobei n eine ganze Zahl ist) an einer Mehrzahl von Abtastzeitpunkten,
die nacheinander um das 1/n-fache des momentan von jeder Verzögerungseinheit
angewandten Verzögerungsbetrags
in der Zeit voneinander abweichen. Bei jeder Wandlung werden die
an den n aufeinanderfolgenden Erfassungszeitpunkten erhaltenen jeweiligen
Zahlenwerte summiert, um einen Zahlenwert zu erhalten, der eine höhere Auflösung als
ein Zahlenwert aufweist, der erhalten wird, wenn bei jeder Wandlung
nur eine einzige Erfassung vorgenommen wird. Jeder A/D-gewandelte
Ausgangswert wird gemäß obige
Beschreibung als Differenz zwischen dem momentan erhaltenen Zahlenwert
und dem unmittelbar vorhergehenden (verriegelten bzw. zwischengespeicherten)
Zahlenwert erhalten.
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Mit
solch einem Verfahren (wird ebenso in der Druckschrift 2 beschrieben)
kann eine erhöhte Wandlungsgeschwindigkeit
und eine erhöhte A/D-Wandlungsauflösung erzielt
werden.
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Bei
dem in der Druckschrift 1 offenbarten A/D-Wandler werden
Steuersignale, welche die Zeitpunkte zur Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung
und die Zeitpunkte bestimmen, an denen die jeweiligen Ausgangssignalzustände der
Stufen der Impulsverzögerungsschaltung
durch eine Verriegelungsschaltung registriert werden, mit Hilfe
eines ein Systemtaktsignal (das als Abtasttaktsignal verwendet wird)
zählenden
Zählers
und eines die Zählwerte
des Zählers
dekodierenden Dekodierers erzielt, um die Steuersignale zu erhalten.
Im Allgemeinen wird die Periode solch eines Systemtaktsignals verhältnismäßig lang
ausgelegt, um einen stabilen Betrieb der digitalen Schaltungen zu
gewährleisten.
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Bei
solch einem A/D-Wandler muss gewährleistet
sein, dass dann, wenn die Zustände
(d.h. die Ausgangssignale) der Stufen in der Impulsverzögerungsschaltung
registriert (d.h. zwischengespeichert) worden sind, ein ausreichend
langes Warteintervall verstreicht, bevor die Impulsverzögerungsschaltung erneut
aktiviert wird, um ein Durchlaufen eines Impulssignals durch die
Stufen der Impulsverzögerungsschal tung
zu initiieren. Dies ist erforderlich, um zu gewährleisten, dass das "neue" Impulssignal nicht initiiert
wird, bevor das "alte" (d.h. das zuvor
initiierte) Impulssignal von der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung
ausgegeben worden ist.
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Bei
dem in der Druckschrift 1 offenbarten A/D-Wandler können die
Zeitpunkte bzw. Takte eines Abtasttaktsignals zur Zwischenspeicherung
der Zustände
in der Stufen in der Impulsverzögerungsschaltung
an jeweiligen Abtastzeitpunkten und die Zeitpunkte eines Aktivierungssteuersignals
zur periodischen Initiierung eines Impulssignals einzig auf der Grundlage
des Systemtaktsignals bestimmt werden. Folglich kann das vorstehend
erwähnte
Warteintervall nur einen Wert aufweisen, welcher der inversen mit
einer ganzen Zahl multiplizierten Systemtaktfrequenz entspricht.
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Folglich
kann das Warteintervall nicht wahlweise derart gewählt werden,
dass es einen Wert aufweist, der minimal erforderlich ist, um einen
stabilen Betrieb des A/D-Wandlers zu gewährleisten (d.h. einen Wert,
der nur geringfügig über der
Maximalzeit liegt, die von einem Impulssignal benötigt wird,
um alle Stufen der Impulsverzögerungsschaltung
zu durchlaufen). Folglich muss das Warteintervall unnötig lang
ausgelegt werden, so dass die A/D-Wandlungsgeschwindigkeit (Abtastrate)
entsprechend verringert wird.
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20 zeigt den allgemeinen
Aufbau eines A/D-Wandlers 100 mit einer Ringverzögerungslinie und
einer die Anzahl von Umläufen
eines Impulssignals in der Ringverzögerungslinie zählenden
Zählschaltung,
gleich dem in den Druckschriften 2 und 3 beschriebenen
Wandler. Es sind einzig die Schaltungsabschnitte gezeigt, die dazu
benötigt
werden, die Ausgangszustände
der Stufen der Impulsverzögerungsschaltung
an einem einzigen Abtastzeitpunkt bei jeder Wandlung zu erfassen.
Bei solch einem A/D-Wandler kreist ein Impulssignal auf eine Initiierung
des Impulssignals durch ein Aktivierungssteuersignal RR hin fortlaufend
in der Impulsverzögerungsschaltung 101.
An jedem durch ein Abtasttaktsignal CKS definierten Abtastzeitpunkt
werden die Zustände
der Ausgangssignale der Impulsverzögerungsschaltung 101 und
der von der Umlaufzählschaltung 103 erreichte
Zählwert
in der Verriegelungs- und Kodierschaltung 102 bzw. in der
Verriegelungsschaltung 104 gespeichert. In der Verriegelungs-
und Kodierschaltung 102 werden die zwischengespeicherten
Daten (d.h. die Daten, welche die von dem Impulssignal bei dem Abtastzeitpunkt
er reichte Stufe in der Impulsverzögerungsschaltung 101 beschreiben) dekodiert,
um die Bits niedrigerer Ordnung (in der 20 mit "a" gekennzeichnet)
eines entsprechenden Zahlenwerts zu erhalten, während der in der Verriegelungsschaltung 104 registrierte
Zählwert
der Umlaufzählschaltung 103 die
Bits höherer
Ordnung (mit "b" gekennzeichnet)
des Zahlenwerts beschreibt. Am nächsten
Abtastzeitpunkt werden die Bits des neu erzielten Zahlenwerts in
einem Signalspeicher 110 registriert.
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An
jedem Abtastzeitpunkt wird der unmittelbar zuvor erhaltene Zahlenwert
(als DTn – 1
gekennzeichnet) aus dem Signalspeicher 110 gelesen und mit
Hilfe eines Subtrahierers 112 von dem momentan erhaltenen
Zahlenwert (als DTn gekennzeichnet) abgezogen, um einen A/D-gewandelten
Ausgangsdatenwert zu erhalten, welcher die Gesamtzahl von Stufen
in der Impulsverzögerungsschaltung 101 beschreibt,
die seit dem vorhergehenden Abtastzeitpunkt von dem Impulssignal
durchlaufen worden sind, wobei dieser Wert in der 20 als DT gekennzeichnet ist.
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Genauer
gesagt, wenn der momentan erhaltene Zahlenwert DTn geringer als
der unmittelbar zuvor erhaltene Zahlenwert DTn – 1 ist (wodurch angezeigt
wird, das bei der Umlaufzählschaltung 103 seit dem
vorhergehenden Abtastzeitpunkt ein Überlauf aufgetreten ist), wird
die Subtraktion als {(DTn + k) – DTn – 1} ausgeführt, wobei
k der maximale Zählwert der
Umlaufzählschaltung 103 ist.
Wenn DTn größer als
DTn – 1
ist, wird die Subtraktion als {DTn – DTn – 1} ausgeführt. Dieser Vorgang ist in
der Abbildung und dem Zeitdiagramm der 6 der
Druckschrift 2 gezeigt, bei denen die als "IS" gekennzeichneten Werte
aufeinanderfolgenden Werten der vorstehend beschriebenen Werte DT
der 20 entsprechen.
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Folglich
ist mit solch einem TAD-A/D-Wandler, obgleich er eine hohe A/D-Wandlungsgeschwindigkeiterzielen
kann, der Nachteil verbunden, dass zusätzlich eine Signalspeicher-
und eine Subtrahierschaltung integriert werden müssen, was zu einer deutlichen
Erhöhung
der Gesamtschaltungsgröße führt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist angesichts der vorstehend beschriebenen Nachteile im Stand der
Technik eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen TAD-A/D-Wandler
bereitzu stellen, bei dem eine Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung
der Schaltung (d.h. eine Initiierung eines die Impulsverzögerungsschaltung
durchlaufenden Impulssignals) nach einem auf jeden Abtastzeitpunkt
folgenden Warteintervall ausgeführt
wird, die Dauer des Warteintervalls jedoch kürzer als im Stand der Technik
ausgelegt werden kann, um dadurch eine höhere Geschwindigkeit bei aufeinanderfolgenden
A/D-Wandlungsoperationen zu ermöglichen.
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Es
ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen TAD-A/D-Wandler
bereitzustellen, mit dem eine höhere
Geschwindigkeit bei aufeinanderfolgenden A/D-Wandlungsoperationen erzielt werden
kann, ohne dass die Schaltungsgröße des A/D-Wandlers
verglichen mit dem Stand der Technik deutlich erhöht werden
muss.
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Zum
Lösen der
obigen Aufgaben wird gemäß einer
ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ein A/D-Wandler
bereitgestellt, der eine Impulsverzögerungsschaltung aufweist,
die durch ein Aktivierungssteuersignal, wie beispielsweise ein an
die erste Stufe der Impulsverzögerungsschaltung
gegebenes Impulssignal, aktiviert wird, um ein Impulssignal zu übertragen,
und die aus einer Mehrzahl von als aufeinanderfolgende Verzögerungsstufen
zum Bilden einer Ringverzögerungslinie
in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten
aufgebaut ist. Die Bezeichnung "Aktivierung" einer Impulsverzögerungsschaltung
wird nachstehend im Sinne einer Initiierung der Übertragung eines Impulssignals
(einzelner Impuls) ausgehend von einer Verzögerungseinheit der ersten Stufe
durch aufeinanderfolgende Verzögerungseinheiten
der Impulsverzögerungsschaltung gebraucht.
Jede der Verzögerungseinheiten
wendet den gleichen Verzögerungsbetrag
auf das Impulssignal an, d. h., das Impulssignal wird von jeder
Verzögerungseinheit
mit dem gleichen Betrag verzögert, wobei
sich der Verzögerungsbetrag
in Übereinstimmung
mit einem Spannungspegel eines analogen Eingangssignals ändert. Wenn
jede Verzögerungseinheit
beispielsweise aus einem CMOS-Inverter aufgebaut ist, wird das analoge
Eingangssignal als Energieversorgungsspannung an jeder der Verzögerungseinheiten
gelegt.
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Solch
ein A/D-Wandler weist ferner eine Umlaufanzahlzählschaltung, welche die Anzahl
an vollständigen
Umläufen
des Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung auf jede Aktivierung
hin zählt,
und eine Verriegelungs- und Kodierschaltung auf, die durch ein extern
zugeführtes
Abtasttaktsignal einer vorbestimmten Abtastpe riode angesteuert wird. An
jedem von aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten, wie beispielsweise
an jeder ansteigenden Flanke (vom L- zum H-Pegel) des Abtasttaktsignals,
werden die jeweiligen Zustände
der von der Verzögerungseinheit
erzeugten Ausgangssignale und ein Operationssignal der Umlaufanzahlzählschaltung
(beschreibt die Gesamtzahl von Umläufen seit einem Beginn der
Aktivierung) durch die Verriegelungs- und Kodierschaltung registriert,
die so die Gesamtzahl von Verzögerungseinheiten
gewinnt, die seit dem Beginn der Aktivierung von dem Impulssignal
durchlaufen wurden. Die Verriegelungs- und Kodierschaltung erzielt
hierdurch einen Zahlenwert, der direkt als A/D-(Analog-Digital)-gewandelter
Ausgangswert verwendet werden kann.
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Solch
ein A/D-Wandler weist ferner eine Steuersignalerzeugungsschaltung
auf, die auf der Grundlage des Abtasttaktsignals arbeitet, um das
Aktivierungssteuersignal derart zu erzeugen, dass ein Umlauf des
Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung
während
jedes von periodischen Pausenintervallen verhindert wird, und dass
die Impulsverzögerungsschaltung
am Ende jedes Pausenintervalls aktiviert wird. Die Pausenintervalldauer
ist länger
als die Umlaufperiode des Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung
und kürzer
als die Abtastperiode ausgelegt.
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Die
Steuersignalerzeugungsschaltung erzeugt ferner ein Initialisierungssignal
zur Initialisierung der Umlaufanzahlzählschaltung, und zwar während jedes
Pausenintervalls.
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Es
kann auf zwei verschiedene Weisen verhindert werden, dass die Impulsverzögerungsschaltung
während
jedes Pausenintervalls arbeitet. Die erste Möglichkeit besteht darin, einen
Umlauf des Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung für eine ausreichende
Dauer zu unterbrechen, so wie es gemäß der vorliegenden Erfindung
erfolgt. Die andere Möglichkeit
besteht darin, jede Verzögerungseinheit
zwingend zurückzusetzen
(z.B. indem bewirkt wird, dass jede Verzögerungseinheit gleichzeitig
ein L-Pegel-Ausgangssignal erzeugt). Um das erste Verfahren zu realisieren,
wird das Pausenintervall länger als
die vom Impulssignal zum Durchlaufender Impulsverzögerungsschaltung
benötigte
Zeitspanne ausgelegt. Auf diese Weise kann die Impulsverzögerungsschaltung
auf einfache Art initialisiert werden, da es nicht erforderlich
ist, jede der Verzögerungseinheiten
vor einem Beginn jeder neuen Aktivie rung (d.h. jeder neuen A/D-Wandlung
bzw. Wandlungsoperation) einzeln zurückzusetzen.
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Da
die Impulsverzögerungsschaltung
und die Umlaufanzahlzählschaltung
jeweils vor Beginn jedes Aktivierungsintervalls, bei dem das Impulssignal die
Impulsverzögerungsschaltung
durchläuft,
initialisiert werden, kann jeder Zahlenwert, der am Ende eines Aktivierungsintervalls
von der Verriegelungs- und Kodierschaltung erzielt wird, direkt
als A/D-gewandelter Ausgangswert verwendet werden. Folglich müssen keine
zusätzlichen
Elemente vorgesehen werden, die im Stand der Technik gemäß der Druckschriften 2 und 3 benötigt werden,
wie beispielsweise der Signalspeicher 110 und der Subtrahierer 112 bei dem
in der 20 gezeigten herkömmlichen A/D-Wandler,
um jeden A/D-gewandelten Ausgangswert als Differenz zwischen einem
momentan erzielten Zahlenwert und einen unmittelbar zuvor erzielten Zahlenwert
zu erhalten. Wenn der A/D-Wandler als LSI-(Large Scale Integration)-Chip
realisiert werden soll, kann die gesamte von den Schaltungen des A/D-Wandlers
eingenommene LSI-Chipfläche
gemäß der vorliegenden
Erfindung folglich verringert werden, so dass die Fertigungskosten
reduziert werden können.
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Ferner
kann bei dem vorstehend beschriebenen A/D-Wandler gemäß der ersten
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung eine fortlaufende A/D-Wandlung
mit einer hohen Geschwindigkeit erzielt werden, da das Pausenintervall
wesentlich kürzer
als die Abtastperiode ausgelegt werden kann und die Dauer jedes
Aktivierungsintervalls der Impulsverzögerungsschaltung einzig um
die Dauer eines Pausenintervalls verringert wird (bezüglich der
Abtastperiode).
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Vorzugsweise
wird die Dauer des Pausenintervalls zu kurz wie möglich, jedoch
stets länger
als die Umlaufperiode der Impulsverzögerungsschaltung ausgelegt.
Wahlweise sollte sie gleich der Umlaufperiode ausgelegt werden.
Auf diese Weise kann der Betrag der Totzeit in jeder Abtastperiode
(d.h. die Zeitspanne, während
der keine A/D-Wandlung ausgeführt
wird) minimiert werden, so dass jedes Abtastintervall effizienter
genutzt werden kann, so dass die Effizienz der A/D-Wandlung verbessert
wird. Die Dauer des Pausenintervalls sollte auf jedem Fall weniger
als 1/5 der Abtastperiode betragen.
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Bei
solch einem A/D-Wandler weist die Steuersignalerzeugungsschaltung
vorzugsweise eine Flankendetektorschaltung auf, die aus einer Zeitverzögerungsschaltung,
welche das Abtasttaktsignal um einem das Pausenintervall definierenden
Betrag verzögert,
und einer Logikschaltung aufgebaut, der das Abtasttaktsignal und
das Ausgangssignal (das verzögerte
Abtasttaktsignal) der Zeitverzögerungsschaltung
zugeführt
werden. Die Flankendetektorschaltung erfasst bestimmte Logikpegelübergänge des Abtasttaktsignals
(z.B. jeden Übergang
von einem L- zu einem N-Pegel) und erzeugt das Aktivierungssteuersignal,
und die Steuersignalerzeugungsschaltung erzeugt das Aktivierungssignal
und das Initialisierungssignal auf der Grundlage des Ausgangssignals
der Zeitverzögerungsschaltung.
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Die
Zeitverzögerungsschaltung
ist vorzugsweise aus einer Mehrzahl von Verzögerungseinheiten aufgebaut,
die als jeweilige Verzögerungsstufen in
Reihe geschaltet sind, wobei jede der Verzögerungseinheiten die gleichen
Verzögerungseigenschaften
wie die Verzögerungseinheiten
der Impulsverzögerungsschaltung
aufweist.
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Wenn
das analoge Eingangssignal als Energieversorgungsspannung an jede
der Verzögerungseinheiten
(die beispielsweise als jeweilige CMOS-Tranistor-Inverter aufgebaut
sind) der Impulsverzögerungsschaltung
gelegt wird, wird die Gesamtzahl an Verzögerungseinheiten der Zeitverzögerungsschaltung
dann, wenn das analoge Eingangssignal ebenso als Energieversorgungsspannung
an die Zeitverzögerungsschaltung
gelegt wird, höher
als die Gesamtzahl an Verzögerungseinheiten
in der Impulsverzögerungsschaltung
ausgelegt, um dadurch zu gewährleisten,
dass das Pausenintervall länger als
die Umlaufperiode des Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung
ausgelegt werden kann.
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Alternativ
muss dann, wenn die Gesamtzahl an Verzögerungseinheiten der Zeitverzögerungsschaltung
annähernd
gleich der Gesamtzahl an Verzögerungseinheiten
in der Impulsverzögerungsschaltung
ausgelegt wird, gewährleistet
werden, dass die an die Zeitverzögerungsschaltung
gelegte Energieversorgungsspannung stets niedriger als der Spannungspegel
des analogen Eingangssignals ist. D.h., die Energieversorgungsspannung
der Zeitverzögerungsschaltung
muss niedriger als der niedrigste Pegel des zulässigen Änderungsbereichs des analogen Eingangssignalspannungspegels
sein. Auf diese Weise kann gewährleistet
werden, dass die Dauer des Pau senintervalls länger als die Umlaufperiode des
Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung
(Ringverzögerungslinie)
ausgelegt ist.
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Der
letztere Zustand kann erfüllt
werden, indem eine feste Gleichspannung als Energieversorgungsspannung
der Zeitverzögerungsschaltung
angelegt wird, die niedriger als der geringst mögliche Spannungspegel des analogen
Eingangssignals ist. Alternativ kann der Zustand erfüllt werden,
indem das analoge Eingangssignal in seiner Spannung geteilt wird
und das resultierende Signal als Energieversorgungsspannung der
Zeitverzögerungsschaltung
verwendet wird.
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Gemäß einer
zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein A/D-Wandler bereitgestellt,
der im Wesentlichen dem vorstehend beschriebenen A/D-Wandler entspricht,
bei dem jedoch die Wandlungsauflösung
erhöht
werden kann. Solch ein A/D-Wandler weist n Impulspositionszahlenwandlungsschaltungen
auf (wobei n eine ganze Zahl von größer oder gleich 2 ist), von
denen jede mit einer Impulsverzögerungsschaltung
und einer Umlaufanzahlzählschaltung
gemäß obiger
Beschreibung verbunden ist (in einer Ringverzögerungslinienkonfiguration)
und die Funktionen der vorstehend beschriebenen Verriegelungs- und
Kodierschaltung ausführt. Jede
der Impulspositionszahlenwandlungsschaltungen empfängt ein
entsprechendes Signal von n individuellen Abtasttaktsignalen und
erzielt periodisch einen Zahlenwert, der eine Gesamtzahl an Verzögerungseinheiten
beschreibt, die während
eines individuellen Messintervalls, das sich von einem Aktivierungszeitpunkt
bis zu einem Abtastzeitpunkt erstreckt, der durch das entsprechende
individuelle Abtasttaktsignale definiert wird, von dem Impulssignal durchlaufen
werden, wobei sich die Gesamtzahl an durchlaufenen Verzögerungseinheiten
invers proportional zum Spannungspegel des analogen Eingangssignals ändert.
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Solch
ein A/D-Wandler weist ferner eine Verschiebungsschaltung zur Erzeugung
der n individuellen Abtasttaktsignale auf der Grundlage des Abtasttaktsignals
auf, wobei die individuellen Abtasttaktsignale nacheinander um einen
Betrag des 1/n-fachen eines
momentan von jeder der Verzögerungseinheiten
angewandten Verzögerungsbetrags
in der Phase voneinander abweichen. Der A/D-Wandler weist ferner
eine Addierschaltung zum periodischen Addieren jeweiliger von den
Impulspositions zahlenwandlungsschaltungen erzeugter Zahlenwerte
auf, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert auf der Grundlage eines
Ergebnisses der Addition zu erhalten.
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Durch
die Summierung der jeweiligen Zahlenwerte, die von den Impulspositionszahlenwandlungsschaltungen
für Messintervalle
jeweils verschiedener Zeitdauer erzielt werden, bei jeder A/D-Wandlung,
weisen die A/D-gewandelten Ausgangsdaten eine höhere Auflösung als die der von einer Einpulspositionszahlenwandlungsschaltung
erzeugten numerischen Daten. Insbesondere wird die Auflösung um
log2 n Bits erhöht. Folglich kann eine A/D-Wandlung
mit einer erhöhten
Auflösung
erzielt und gleichzeitig eine hohe Wandlungsgeschwindigkeit aufrechterhalten
werden.
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Gemäß einer
dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein A/D-Wandler bereitgestellt,
der n Wandlerkernabschnitte aufweist, die gemeinsam an einem analogen
Eingangssignal arbeiten, und von denen jeder eine Impulsverzögerungsschaltung
aufweist, die aus Verzögerungseinheiten aufgebaut
ist, die als Ringverzögerungslinie
angeordnet sind, und eine Umlaufanzahlzählschaltung aufweist, wie gemäß der obigen
ersten Ausgestaltung der Erfindung beschrieben, wobei jeder der Wandlerkernabschnitte
gemeinsam an einem analogen Eingangssignal arbeitet. Jeder Wandlerkernabschnitt
weist, wie vorstehend beschrieben, ferner eine Verriegelungs- und
Kodierschaltung auf, die durch ein extern zugeführtes Abtasttaktsignal angesteuert
wird, um einen Ausgangszahlenwert in Übereinstimmung mit der Anzahl
von während
eines Messintervalls von einem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungseinheiten
zu erzielen.
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Die
Wandlerkernabschnitte arbeiten jedoch mit Messintervallen jeweils
verschiedener Dauern. Der A/D-Wandler weist eine Steuersignalerzeugungsschaltung
auf, die auf der Grundlage des Spannungspegels des analogen Eingangssignals
und mit dem (extern zugeführten)
Taktsignal synchronisiert arbeitet und n individuelle Aktivierungssteuersignale erzeugt,
die nacheinander um einen Betrag des 1/n-fachen einer momentan von
jeder der Verzögerungseinheiten
angewandten Verzögerungszeit
in der Phase voneinander abweichen (d.h. eine Verzögerungszeit
wird durch den Spannungspegel des analogen Eingangssignals an dem
momentanen Zeitpunkt bestimmt).
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Diese
individuellen Aktivierungssteuersignale werden entsprechenden Abschnitten
der Wandlerkernabschnitte zugeführt,
um deren jeweils verschiedenen individuellen Abtastintervalle zu
bestimmen. Jedes Aktivierungssteuersignal verhindert, wie vorstehend
bezüglich
des A/D-Wandlers der ersten Ausgestaltung beschrieben, während eines
individuellen Pausenintervalls (dessen Zeitpunkte für diesen Wandlerkernabschnitt
spezifisch sind) einer geeigneten Zeitdauer periodisch einen Betrieb
der Impulsverzögerungsschaltung
in jedem Wandlerkernabschnitt und aktiviert die Impulsverzögerungsschaltung
am Ende jedes individuellen Pausenintervalls. Die Steuersignalerzeugungsschaltung
erzeugt ferner ein Initialisierungssignal zur Initialisierung der
Umlaufanzahlzählschaltung
jedes Wandlerkernabschnitts während
jeder individuellen Pausenintervalls.
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Solch
ein A/D-Wandler weist ferner einen Addierer zum periodischen Addieren
jeweiliger Zahlenwerte auf, die von den Wandlerkernabschnitten an jedem
Abtastzeitpunkt erzeugt werden, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert
auf der Grundlage eines Ergebnisses der Addition zu erhalten.
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Folglich
kann auch bei dieser Ausführungsform
eine erhöhte
Auflösung
erzielt werden, verglichen mit der, die mit einem einzelnen Wandlerkernabschnitt
erzielt werden kann, d.h., die Auflösung der A/D-gewandelten Ausgangsdaten
des Addierers wird verglichen mit den von jedem Wandlerkernabschnitt erzeugten
numerischen Daten um log2 n Bits erhöht. Dieser
Vorteil wird zusätzlich
zu den vorstehend bezüglich
der ersten Ausgestaltung der Erfindung beschriebenen Vorteilen erzielt.
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Durch
die Verwendung einer Impulsverzögerungsschaltung
in einer Ringverzögerungslinienkonfiguration
kann gemäß obiger
Beschreibung ein A/D-Wandler mit einer hohen Wandlungsauflösung erzielt
werden. Wird eine solch hohe Auflösung jedoch nicht benötigt, kann
die Schaltungsgröße des A/D-Wandlers
verringert werden, indem eine Reihe von als gerade Verzögerungslinie
in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten
verwendet wird.
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Folglich
stellt die Erfindung ebenso einen A/D-Wandler bereit, der eine Impulsverzögerungsschaltung
aufweist, die aus einer Mehrzahl von als gerade Verzögerungslinien
in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten
aufgebaut ist und aktiviert wird, um damit zu beginnen, ein Impulssignals
an jedem von jeweiligen Aktivierungszeitpunkten zu übertragen,
wobei jede der Verzögerungseinheiten
gemäß obiger
Beschreibung arbeitet, d.h. das Impulssignal mit einem sich in Übereinstimmung
mit dem Spannungspegel eines analogen Eingangssignals ändernden
Verzögerungsbetrag
verzögert.
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Bei
einer geraden Verzögerungslinienkonfiguration
wird die Aktivierung vorgenommen, indem ein Impulssignal als Aktivierungssignal
an die Verzögerungseinheit
der ersten Stufe gegeben wird. Der A/D-Wandler weist ferner eine
Verriegelungs- und Kodierschaltung
auf, die durch ein Abtasttaktsignal fester Periode angesteuert wird,
um periodisch die Gesamtzahl an von einem vorhergehenden Aktivierungszeitpunkt
bis zu einem Abtasttaktzeitpunkt von dem Impulssignal durchlaufenen
Verzögerungseinheiten
erhalten, und um einen A/D-gewandelten Ausgangswert in Übereinstimmung
mit der Gesamtzahl zu erzeugen.
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Solch
ein A/D-Wandler weist vorzugsweise eine Empfangserfassungsschaltung
zur Erzeugung eines Empfangserfassungssignals, das jeden Zeitpunkt
anzeigt, an dem das Impulssignal von der Verzögerungseinheit der letzten
Stufe der Impulsverzögerungsschaltung
ausgegeben wird (oder von dieser empfangen wird), und eine Steuersignalerzeugungsschaltung
auf, die über
das Abtasttaktsignal und das Empfangserfassungssignal arbeitet.
Die Steuersignalerzeugungsschaltung verhindert auf jeden Aktivierungszeitpunkt
folgend eine weitere Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung, bis das Empfangserfassungssignal
anzeigt, dass ein aus einer unmittelbar vorhergehenden Aktivierung
folgendes Impulssignal die Verzögerungseinheit
der letzten Stufe erreicht hat.
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Auf
diese Weise kann auf sehr einfache Art gewährleistet werden, dass die
Impulsverzögerungsschaltung
bei Beginn jeder Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung initialisiert
ist (d.h., dass momentan kein Impulssignal durch die Verzögerungseinheiten
läuft).
Folglich kann mit einer einfachen und kleinen Schaltung eine kontinuierliche
A/D-Wandlung hoher Geschwindigkeit erzielt werden.
-
Die
Auflösung
einer A/D-Wandlung eines solches A/D-Wandlers kann, wie vorstehend
bezüglich
des Falls, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung mit einer Ringverzögerungslinienkonfiguration
verwendet wird, erhöht
werden, indem eine Mehrzahl von Verriegelungs- und Dekodierschaltungen
in einer geraden Verzögerungslinienkonfiguration
als Impulsverzögerungsschaltung
miteinander verbunden werden. D.h., den Verriegelungs- und Dekodierschaltungen
werden jeweilige individuelle Abtasttaktsignale zugeführt, die
nacheinander um einen Einheitszeitbetrag, der gleich dem momentan
von jeder der Verzögerungseinheiten
auf das Impulsverzögerungssignal
angewandten Verzögerungsbetrag
ist, in der Phase voneinander abweichen bzw. verschoben sind (d.h.
eine Verzögerung,
die von dem Spannungspegel des analogen Eingangssignals abhängt). Durch
eine periodische Summierung der jeweiligen von diesen Verriegelungs-
und Dekodierschaltungen erzielten Zahlenwerte können A/D-gewandelte Ausgangsdaten
erhalten werden, die aus den vorstehend beschriebenen Gründen eine
höhere
Auflösung
als die Ausgangsdaten einer einzelnen Verriegelungs- und Dekodierschaltung
aufweisen.
-
Auf
diese Weise kann mit einer kleinen Schaltung ein A/D-Wandler hoher
Auflösung
und hoher A/D-Wandlungsgeschwindigkeit erzielt werden.
-
Alternativ
können
eine Mehrzahl von Wandlerkernabschnitten verwendet werden, von denen
jeder aus einer Impulsverzögerungsschaltung
mit einer gerade Verzögerungslinienkonfiguration
und einer Verriegelungs- und Dekodierschaltung aufgebaut ist, denen
jeweilige individuelle Aktivierungssignale zugeführt werden, so dass sie gemäß obiger
Beschreibung mit Abtastintervallen jeweils verschiedener Zeitdauer
arbeiten. Die Erzeugung der jeweiligen individuellen Aktivierungssignale
wird derart gesteuert, dass ein neuer Satz individueller Aktivierungszeitpunkte
(zum Starten einer neuen A/D-Wandlung) nicht gebildet wird, bis
bestätigt
wird (auf der Grundlage der jeweiligen individuellen Empfangserfassungssignale
der Wandlerkernabschnitte), dass sämtliche der Impulsverzögerungsschaltungen
der Wandlerkernabschnitte in den initialisierten bzw. Initialisierungszustand
zurückgekehrt
sind.
-
Durch
die periodische Summierung der jeweiligen Zahlenwerte, die von diesen
Wandlerkernabschnitten erzielt werden, können A/D-gewandelte Ausgangsdaten
erhalten werden, die aus den vorstehend beschriebenen Gründen eine
höhere
Auflösung als
die von jedem der Wandlerkernabschnitte erzeugten Zahlenwerte aufweisen,
ohne dass die Abtastperiode des A/D-Wandlers verglichen mit dem
Fall, bei den nur eine einzige Impulsverzögerungsschaltung und eine einzige
Verriegelungs- und Kodierschaltung verwendet werden, erhöht werden
muss.
-
Die
Erfindung lehrt ferner eine alternative Konfiguration für einen
A/D-Wandler, die eine Impulsverzögerungsschaltung
mit einer gerade Verzögerungslinienkonfiguration
und eine Verriegelungs- und Dekodierschaltung verwendet, mit denen
auf einfache Art und Weise gewährleistet
wird, dass die Impulsverzögerungsschaltung
vor jeder neuen Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung zuverlässig in
den Initialisierungszustand zurückgekehrt
ist. Mit dieser Konfiguration arbeitet eine Steuersignalerzeugungsschaltung über ein
Abtasttaktsignal, um ein Aktivierungssignal mit einer Aktivierungsperiode
zu erzeugen, die wenigstens der doppelten Periode des Abtasttaktsignals
entspricht. Insbesondere wird die Aktivierungsperiode so ausgelegt,
dass sie einem k-fachen der Abtastperiode entspricht, wobei k eine ganze
Zahl von größer oder
gleich 2 ist, und dass sie länger
als die maximale Zeitspanne ist, die von dem Impulssignal benötigt wird,
um die Impulsverzögerungsschaltung
vollständig
zu durchlaufen (d.h. in einem Zustand, bei dem die analoge Eingangsignalspannung
den geringsten Pegel eines zulässigen
Pegelbereichs aufweist).
-
Ferner
wird gewährleistet,
dass die Abtastperiode kürzer
als die minimale Zeitspanne ist, die von dem Impulssignal benötigt wird,
um die Impulsverzögerungsschaltung
vollständig
zu durchlaufen (d.h., in einem Zustand, bei dem die analoge Eingangsignalspannung
den höchsten
Pegel eines zulässigen
Pegelbereichs aufweist).
-
Auf
diese Weise kann gewährleistet
werden, dass die Impulsverzögerungsschaltung
bei Beginn jeder Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung (d.h. bei
Beginn jedes Abtastintervalls) zuverlässig in den Initialisierungszustand
zurückgekehrt
sein wird ist. Als Folge dieses Betriebsmodus wird eine gültige Abtastung
jedoch nur an einem von zwei aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten
erhalten, d.h., einer von zwei Zahlenwerten, die von der Verriegelungs- und
Kodierschaltung erzielt werden, wird als ungültige Daten verarbeitet.
-
Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein A/D-Wandler bereitgestellt,
der eine als gerade Verzögerungslinie
gebildeten Impulsver zögerungsschaltung
und eine Empfangserfassungsschaltung zur Erzeugung eines Empfangserfassungssignals,
das jeden Zeitpunkt anzeigt, an dem das Impulssignal die Verzögerungseinheit
der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung
erreicht, aufweist, wobei das Empfangserfassungssignal, wie vorstehend
beschrieben, an eine Steuersignalerzeugungsschaltung gegeben wird.
In diesem Fall wird ein extern zugeführtes Abtasttaktsignal jedoch
nicht dazu verwendet, die Operationszeitpunkte des Aktivierungssignals
zu steuern. Stattdessen wird jedes Mal, wenn eine A/D-Wandlung ausgeführt werden
soll, ein extern zugeführtes
Anfragesignal an die Steuersignalerzeugungsschaltung gegeben.
-
Die
Signalerzeugungsschaltung spricht auf das Aktivierungsanfragesignal
an, indem sie ein Aktivierungssignal an die Impulsverzögerungsschaltung gibt,
und gibt ferner ein Verriegelungssignal an die Verriegelungs- und
Kodierschaltung gibt, um einen Abtastzeitpunkt zu definieren, nachdem
ein vorbestimmtes Intervall auf eine Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung
folgend verstrichen ist. Die Steuersignalerzeugungsschaltung verhindert
auf jede Aktivierung folgend eine weitere Aktivierung der Impulsverzögerungsschaltung
(d.h. im Ansprechen auf eine anschließende Eingabe des Aktivierungsanfragesignals),
bis das Empfangserfassungssignal anzeigt, dass ein Impulssignal
aus einer unmittelbar vorhergehenden Aktivierung die Verzögerungseinheit
der letzten Stufe erreicht hat.
-
Auf
diese Weise wird gewährleistet,
dass jede A/D-Wandlung schnellstmöglich beginnen kann, sobald
ein Aktivierungsanfragesignalempfangen wird, d.h. sobald die Impulsverzögerungsschaltung
in den Initialisierungszustand zurückkehrt, wenn dies noch nicht
erfolgt ist.
-
KURZE
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
1 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
ersten Ausführungsform;
-
2A zeigt
ein Schaltbild einer Verzögerungsschaltung
gemäß einer
ersten Ausführungsform
und 2B ein entsprechendes Diagramm mit einem Spannungsverhältnis;
-
3 zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der ersten Ausführungsform;
-
4 zeigt
ein IC-Muster-Diagramm zur Beschreibung der Effekte, die erzielt
werden, wenn die erste Ausführungsform
als IC realisiert wird;
-
5 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
zweiten Ausführungsform;
-
6A zeigt
ein Schaltbild einer Flankenverschiebungsschaltung gemäß der zweiten
Ausführungsform;
-
6B zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der Flankenverschiebungsschaltung;
-
7 zeigt
die Details des Aufbaus der Flankenverschiebungsschaltung;
-
8A zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
dritten Ausführungsform;
-
8B zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der dritten Ausführungsform;
-
9 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
vierten Ausführungsform;
-
10 zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der vierten Ausführungsform;
-
11A zeigt den gesamten Schaltungsaufbau eines
A/D-Wandlers gemäß einer
fünften
Ausführungsform;
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11B zeigt ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des
Betriebs der fünften
Ausführungsform;
-
12A zeigt den gesamten Schaltungsaufbau eines
A/D-Wandlers gemäß einer
sechsten Ausführungsform;
-
12B zeigt ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des
Betriebs der sechsten Ausführungsform;
-
13 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
siebten Ausführungsform;
-
14 zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der siebten Ausführungsform;
-
15A zeigt den gesamten Schaltungsaufbau eines
A/D-Wandlers gemäß einer
achten Ausführungsform;
-
15B zeigt ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des
Betriebs der achten Ausführungsform;
-
16A zeigt den gesamten Schaltungsaufbau eines
A/D-Wandlers gemäß einer
neunten Ausführungsform;
-
16B zeigt ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des
Betriebs der neunten Ausführungsform;
-
17 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines A/D-Wandlers gemäß einer
zehnten Ausführungsform;
-
18 zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs der zehnten Ausführungsform;
-
19A zeigt den gesamten Schaltungsaufbau eines
A/D-Wandlers gemäß einer
elften Ausführungsform;
-
19B zeigt ein Zeitdiagramm zur Beschreibung
des Betriebs der elften Ausführungsform;
-
20 zeigt
den gesamten Schaltungsaufbau eines herkömmlichen A/D-Wandlers;
-
21 zeigt
ein Ablaufdiagramm eines Steuerprozesses, der gemäß einer
ersten Betriebart der siebten Ausführungsform ausgeführt wird;
und
-
22 zeigt
ein Ablaufdiagramm eines Steuerprozesses, der gemäß einer
zweiten Betriebart der siebten Ausführungsform ausgeführt wird.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Erste Ausführungsform
-
1 zeigt
den allgemeinen Aufbau eines TAD-A/D-Wandlers 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform,
der dazu ausgelegt ist, den Pegel eines analogen Eingangssignals
Vin in aufeinanderfolgende digitale Datenwerte zu wandeln. Der A/D-Wandler 1 weist,
wie in 1 gezeigt, eine Impulsverzögerungsschaltung 10 mit
einer Mehrzahl von M in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten DU auf (wobei M
eine positive ganze Zahl ist), wobei der Ausgang der Verzögerungseinheit
der letzten Stufe mit einem von zwei Eingängen der ersten Verzögerungsstufe der
Impulsverzögerungsschaltung 10 verbunden
ist. D. h., die erste Stufe sieht den gleichen Verzögerungsbetrag
wie die anderen Verzögerungseinheiten DU
vor, führt
jedoch zusätzlich
eine logische UND-Funktion mit zwei Eingängen aus. Die Impulsverzögerungsschaltung 10 ist
folglich als Ringverzögerungslinie
gebildet.
-
Jede
der Verzögerungseinheiten
DU (außer der
Einheit der ersten Stufe) weist den gleichen Aufbau mit zwei in
Reihe geschalteten CMOS-Invertern auf, wobei das analoge Eingangssignal
Vin (vom Ausgang der Pufferschaltung 12) als Energiever sorgungsspannung
an jeden Inverter gelegt wird. Eine detaillierte Beschreibung eines
Beispiels einer Impulsverzögerungsschaltung,
wie beispielsweise der Impulsverzögerungsschaltung 10,
ist beispielsweise in der japanischen Patentschrift Nr. 6-216721
offenbart, so dass eine weitere Beschreibung hierin ausgelassen
ist.
-
Die
Impulsverzögerungsschaltung 10 ist,
obgleich dies nicht in der 1 gezeigt
ist, derart aufgebaut, dass der Ausgang der Verzögerungseinheit der letzten
Stufe auf dem logischen H-Pegel gehalten wird, wenn kein Impulssignal
durch die Impulsverzögerungsschaltung 10 läuft. In
diesem Zustand beginnt ein Impulssignal dann, wenn das Aktivierungssteuersignal
RR von dem L- zum N-Pegel wechselt, die aus der Impulsverzögerungsschaltung 10 gebildete
Ringverzögerungslinie
zu durchlaufen, d. h., die Impulsverzögerungsschaltung 10 wird
aktiviert.
-
Ferner
wird eine Übertragung
des Impulssignals durch die Verzögerungseinheit
der ersten Stufe dann, wenn das Aktivierungssteuersignal RR auf dem
L-Pegel gehalten wird, verhindert, so dass ein Umlauf des Impulssignals
in der Impulsverzögerungsschaltung 10 in
diesem Zustand verhindert wird.
-
Der
Spannungspegel des Eingangssignals Vin bestimmt den Betrag der Signalübertragungsverzögerung,
die von jeder Verzögerungseinheit
vorgesehen wird, d. h., das Impulssignal wird bei einer Passierung
jeder Verzögerungseinheit
DU um einen Betrag verzögert,
der sich im wesentlichen invers proportional zum Spannungspegel
des Eingangssignals Vin ändert.
Die jeweilige Stufenanzahl der Verzögerungseinheiten DU ist in
der 1 durch (1), (2), usw. gekennzeichnet.
-
An
jedem vom jeweiligen Abtastzeitpunkten, die bei dieser Ausführungsform
jeweils einer ansteigenden Flanke eines Abtasttaktsignals CKS entsprechen,
werden die jeweiligen Ausgangssignalzustände der Verzögerungseinheiten
DU in einer Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 registriert,
um dadurch die von dem Impulssignal beginnend von der Verzögerungseinheit
der ersten Stufe erreichte Position (entlang der Reihe von Verzögerungsstufen)
zu erfassen. Diese Position wird anschließend von der Verriegelungs-
und Kodierschaltung 11 in eine binäre Zahl mit "a"-Bits gewandelt, wobei "a" eine feste ganze Zahl ist.
-
Eine
Umlaufzählschaltung 13 (b-Bitzähler, wobei "b" eine feste ganze Zahl ist) wird dann
aus einem Rücksetzzustand
(durch ein Zählinitialisierungssignal
RC auferlegt) freigegeben, wenn das Impulssignal gemäß obiger
Beschreibung initiiert wird, und zählt anschließend die
Anzahl von Malen, an denen das Impulssignal von der Verzögerungseinheit
der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 10 ausgegeben
wird, um dadurch die Anzahl von Malen zu zählen, die das Impulssignal
die Ringverzögerungslinie
umläuft.
An jedem Abtastzeitpunkt registriert das Abtasttaktsignal CKS den
bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Zählwert in einer Signalspeicher- bzw. Verriegelungsschaltung 14,
d. h. als eine binäre
Zahl mit "b"-Bits.
-
Der
von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 erzielte
dekodierte Wert und der in der Verriegelungsschaltung 14 gehaltene
Zählwert
bilden folglich die Bits niedrigerer Ordnung bzw. die Bits höherer Ordnung
eines Zahlenwerts DT mit m-Bits (m = a + b), wobei DT die Gesamtzahl
an während
des Intervalls von dem vorhergehenden Abtastzeitpunkt bis zu dem
momentanen Abtastzeitpunkt von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungsstufen
beschreibt. DT bildet folglich einen A/D-gewandelten Ausgangswert, der direkt
proportional zum Spannungspegel des Eingangsignals Vin ist.
-
Die
Ausführungsform
weist ferner eine Steuersignalserzeugungsschaltung 15 auf,
um das Aktivierungssteuersignal RR und das Zählerinitialisierungssignal
RC auf der Grundlage des Abtasttaktsignals CKS zu erzeugen.
-
Bei
dieser Ausführungsform
ist die Umlaufzählschaltung 13 dazu
ausgelegt, initialisiert zu werden, wenn das Zählerinitialisierungssignal
RC, das gewöhnlich
auf dem L-Pegel gehalten wird, zum N-Pegel wechselt.
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 15 ist, wie in der Figur
gezeigt, aus einer Verzögerungsschaltung 16,
Invertern 17, 19 und einem NAND-Gatter 18 gebildet.
Die Verzögerungsschaltung 16 verzögert das
Abtasttaktsignal CKS mit einer Verzögerungszeit TR, während der
Inverter 17 das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 16 invertiert.
Der Ausgang des NAND-Gatters 18 nimmt den L-Pegel an, wenn
sowohl das Abtasttaktsignal CKS als auch das Ausgangssignal des
Inverters 17 auf dem H-Pegel liegen, wobei das Ausgangssignal
des NAND-Gatters 18 das Aktivie rungssteuersignal RR bildet.
Der Inverter 19 invertiert das Ausgangssignal des NAND-Gatters 18,
um dadurch das Zählerinitialisierungssignal
RC zu erzeugen.
-
Das
Aktivierungssteuersignal RR des NAND-Gatters 18 wechselt,
wie in dem Zeitdiagramm der 3 gezeigt,
in dem die Periode des Abtasttaktsignals CKS durch T gekennzeichnet
ist, während
eines Verzögerungsintervalls
TR der Verzögerungsschaltung 16,
das sich von einer ansteigenden Flanke des Abtasttaktsignals CKS
bis zu einer nachfolgenden ansteigenden Flanke des Ausgangssignals
(als CKSD gekennzeichnet) der Verzögerungsschaltung 16 erstreckt,
periodisch zum L-Pegel. Ansonsten verbleibt das Aktivierungssteuersignal
RR bei dem H-Pegel.
-
Das
Ausgangssignal RC des Inverters 19 (das Zählerinitialisierungssignal)
ist während
jedes Intervalls, bei dem das Aktivierungssteuersignal RR den L-Pegel
aufweist, d. h. von einer ansteigenden Flanke des Abtasttaktsignals
CKS bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Verzögerungsintervall TR der Verzögerungsschaltung 16 verstreicht
und das Ausgangssignal CKSD der Verzögerungsschaltung 16 den
H-Pegel annimmt, den N-Pegel auf. Ansonsten verbleibt das Zählerinitialisierungssignal
RC bei dem H-Pegel. In der 3 ist jedes
Intervall, bei dem das Aktivierungssteuersignal RR und das Zählerinitialisierungssignal
RC bei dem H- bzw. bei dem L-Pegel verbleiben, als TS gekennzeichnet,
das nachstehend als Abtastintervall bezeichnet wird.
-
2A zeigt
den Schaltungsaufbau der Verzögerungsschaltung 16.
Diese ist, wie in der Figur gezeigt, aus einem Hauptverzögerungsabschnitt 16a,
der aus einer Mehrzahl von in Reihe geschalteten Verzögerungseinheiten
DU gebildet ist, wobei jede der Verzögerungseinheiten die gleichen
Betriebseigenschaften wie die Verzögerungseinheiten in der Impulsverzögerungsschaltung 10 aufweist, und
einem Zusatzverzögerungsabschnitt 16b aufgebaut,
der gleichermaßen
aus einer Mehrzahl von Verzögerungseinheiten
DU gebildet ist, wobei die Verzögerungseinheit
der ersten Stufe des Zusatzverzögerungsabschnitts 16b verbunden
ist, um das von der Verzögerungseinheit
der letzten Stufe des Hauptverzögerungsabschnitts 16a erzeugte
Ausgangssignal zu empfangen. Die Verzögerungsschaltung 16 weist ferner
eine Schaltung 16c zur Erzeugung einer Verzögerungsschaltungsansteuerspannung
auf, die eine feste Spannung VDDC als Ansteuerspannung (d. h. gemäß obiger
Beschrei bung als Versorgungsspannung jedes die Verzögerungseinheiten
DU bildenden Inverters) an sowohl den Hauptverzögerungsabschnitt 16a als
auch den Zusatzverzögerungsabschnitt 16b legt.
Die Anzahl von den Hauptverzögerungsabschnitt 16a bildenden
Verzögerungseinheiten
DU ist gleich der der Impulsverzögerungsschaltung 10.
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Der
Pegel der festen Spannung VDDC ist, wie in 2B gezeigt,
derart festgelegt, dass er geringer als der minimale Pegel Vmin
ist, der von dem Eingangssignal Vin erreicht werden kann, dass sich innerhalb
eines Bereiches ändert,
der in 2B durch die Grenzen Vmax und
Vmin gekennzeichnet ist. Dies führt
dazu, dass jede der Verzögerungseinheiten
DU der Verzögerungsschaltung 16 stets
einer Ansteuerspannung ausgesetzt ist, die geringer als die an die
Verzögerungseinheiten
DU der Impulsverzögerungsschaltung 10 gelegte
Ansteuerspannung (Vin) ist. Folglich ist gewährleistet, dass der von jeder der
Verzögerungseinheiten
DU der Verzögerungsschaltung 16 angewandte
Verzögerungsbetrag
größer als
der maximale Betrag der von jeder der Verzögerungseinheiten DU der Impulsverzögerungsschaltung 10 angewandten
Verzögerung
ist.
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Folglich
ist die von dem Hauptverzögerungsabschnitt 16a der
Verzögerungsschaltung 16 angewandte
Gesamtverzögerungszeit
stets länger
als die Zeit, die von dem Impulssignal benötigt wird, um die aus der Impulsverzögerungsschaltung 10 gebildete Ringverzögerungslinie
einmal zu durchlaufen (diese Zeit wird nachstehend als Umlaufverzögerungsintervall
bezeichnet), und zwar unabhängig
vom Pegel des Eingangssignals Vin.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist der Zusatzverzögerungsabschnitt 16b ebenso
in der Verzögerungsschaltung 16 enthalten,
um einen Verzögerungsspielraum
vorzusehen, mit dem gewährleistet wird,
dass das Verzögerungsintervall
der Verzögerungsschaltung 16 länger als
der maximale Wert des Umlaufverzögerungsintervalls
ist. Es ist jedoch nicht erforderlich, den Zusatzverzögerungsabschnitt 16b vorzusehen.
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Alternativ
kann die Verzögerungsschaltung 16 derart
aufgebaut sein, dass das analoge Eingangssignal Vin der Impulsverzögerungsschaltung 10 direkt
als Ansteuerspannung (d. h. Energieversorgungsspannung) VDDC der
Verzögerungsschaltung 16 verwendet
wird. In diesem Fall muss der Zusatzverzögerungsabschnitt 16b enthalten
sein.
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Alternativ
kann ferner eine Spannungsteilerschaltung enthalten sein, um die
Spannung des analogen Eingangssignals Vin zu teilen, wobei ein resultierendes
ausgegebenes analoges Eingangssignal als Ansteuerspannung der Verzögerungsschaltung 16 angelegt
wird. Auf diese Weise kann gewährleistet werden,
dass die Ansteuerspannung der Verzögerungsschaltung 16 stets
geringer als der Spannungspegel des analogen Eingangssignals Vin
ist.
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Mit
Bezugnahme auf die 3 wird ein Umlauf des Impulssignals
in der Impulsverzögerungsschaltung 10 während jedes
Intervalls (nachstehend als Pausenintervall bezeichnet), bei dem
das Aktivierungssteuersignal RR den L-Pegel aufweist, verhindert.
Genauer gesagt, auf den Beginn jedes Pausenintervalls folgend wird
dann, wenn das Impulssignal anschließend die Verzögerungseinheit
DU der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 10 erreicht
und dadurch an die UND-Gatter-Verzögerungseinheit
der ersten Stufe gegeben wird, verhindert, dass es an die nächste Stufe
ausgegeben wird. Ferner wird das Zählerinitialisierungssignal
RC während
dieses Intervalls auf dem H-Pegel gehalten, um dadurch die Umlaufzählschaltung 13 auf
einen Anfangszählwert
von 0 zurückzusetzen.
Wenn das Aktivierungssteuersignal RR anschließend zum H-Pegel wechselt,
wechselt das Zählerinitialisierungssignal RC
zum L-Pegel, so dass ein Umlauf eines Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung 10 initiiert und
gleichzeitig ein Zählen
durch die Umlaufzählschaltung 13 ermöglicht wird.
Anschließend
zählt die Umlaufzählschaltung 13 synchron
zum Ausgangssignal der Verzögerungseinheit
DU der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 10,
wobei dieses Ausgangssignal nachstehend als Umlauftaktsignal bezeichnet
wird.
-
Wenn
anschließend
die nächste
ansteigende Flanke des Abtasttaktsignals CKS an dem Ende eines Abtastintervalls
TS auftritt, werden die Ausgangssignalzustände der Verzögerungseinheiten
DU der Impulsverzögerungsschaltung 10 in
der Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 registriert und
dekodiert, um einen Satz von "a"-Bits zu erhalten,
der die Gesamtzahl von Verzögerungseinheiten
beschreibt, die auf den letzten vollständigen Umlauf des Impulssignals
durch die Verzögerungsschaltung 16 folgend von
dem Impulssignal durchlaufen wurden, und der die Bits niedrigerer
Ordnung eines A/D-gewandelten Werts DT bildet. Gleichzeitig wird
der von der Umlaufzählschaltung 13 erreichte
Zählwert
(beschreibt die Gesamtzahl an von dem Impulssignal während des
letzten Abtastintervalls TS ausgeführten Umläufen) als Satz von "b"-Bits, welche die Bits höherer Ordnung
des A/D-gewandelten Werts DT bilden, in der Verriegelungsschaltung 14 gespeichert,
so dass DT m-Bits aufweist, wobei m = (a + b) ist.
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Jeder
A/D-gewandelte Wert DT wird folglich während jedes Pausenintervalls
erhalten, bei dem das Aktivierungssteuersignal RR den L-Pegel und das
Zählerinitialisierungssignal
RC den N-Pegel aufweist, und bei dem ein Umlauf des Impulssignals
in der Impulsverzögerungsschaltung 10 verhindert
wird. Da die Dauer TR des Pausenintervalls länger als das Umlaufverzögerungsintervall
der Impulsverzögerungsschaltung 10 ist,
wird gewährleistet,
dass ein Umlauf eines Impulssignals in der Impulsverzögerungsschaltung 10 beendet
wurde (d. h. die Impulsverzögerungsschaltung 10 wird
wirksam initialisiert), bevor er erneut aktiviert wird, wenn das
Aktivierungssteuersignal RR zum N-Pegel zurückkehrt.
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Die
obigen Operationen werden an einem Ende jedes Pausenintervalls wiederholt.
-
Folglich
werden bei dieser Ausführungsform jedes
Mal dann, wenn eine Wandlung ausgeführt wird, um einen neuen A/D-gewandelten
Wert DT zu erhalten, sowohl die Impulsverzögerungsschaltung 10 als
auch die Umlaufzählschaltung 13 während eines
Pausenintervalls initialisiert. Folglich kann jeder A/D-gewandelte
Wert DT direkt als Ausgangsdatenwert verwendet werden, ohne dass
eine Verriegelungsschaltung oder ein Subtrahierer verwendet werden
müssen,
um die Differenz zwischen einem momentan erhaltenen Zahlenwert und
einem zuvor erhaltenen Zahlenwert zu erhalten, so wie es bei herkömmlichen
Beispielen der Druckschriften 2 und 3 erforderlich
ist, die vorstehend unter Bezugnahme auf die 20 beschrieben
wurden.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Gesamtgröße der von
der A/D-Wandlerschaltung eingenommene
Chipfläche
folglich dann, wenn der A/D-Wandler als LSI-IC (IC mit hoher Baudichte)
realisiert werden soll, verglichen mit einem TAD- A/D-Wandler, bei zusätzlich eine Verriegelungsschaltung
und ein Subtrahierer verwendet werden müssen, deutlich verringert werden.
Damit verbunden ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung folglich möglich,
die Fertigungskosten eines solchen LSI-A/D-Wandlers deutlich zu verringern.
-
Dies
wird in der 4 verdeutlicht, die ein Beispiel
des Layouts eines herkömmlichen LSI-TAD-A/D-Wandlers
der Bauart gemäß der 20 zeigt.
In der 4 kennzeichnet B1 einen der Impulsverzögerungsschaltung 10 entsprechenden Schaltungsblock,
B2 einen der Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 entsprechenden
Schaltungsblock, B3 einen der Umlaufzählschaltung 13 entsprechenden
Schaltungsblock, B4 einen der Verriegelungsschaltung 14 entsprechenden
Schaltungsblock und B5 einen einem Subtrahierer, wie beispielsweise dem
in der 20 gezeigten Subtrahierer 112 entsprechenden
Schaltungsblock.
-
Der
Schaltungsblock B5 zum Bilden des Subtrahierers nimmt, wie aus der 4 ersichtlich, annähernd 30
% der gesamten Schaltungsfläche
ein. Wenn die Steuersignalerzeugungsschaltung 15 der obigen
Ausführungsform
anstelle des Subtrahierers verwendet wird, entspricht die von der
Steuersignalerzeugungsschaltung 15 eingenommene Fläche im Wesentlichen
der von der Impulsverzögerungsschaltung 10 eingenommenen
Fläche.
Es ist folglich ersichtlich, dass die Schaltungsgröße durch
die obige Ausführungsform
deutlich verringert werden kann, so dass die Fertigungskosten solch
eines TAD-A/D-Wandlers deutlich verringert werden können, wenn
dieser als LSI realisiert wird.
-
Ferner
ist aus dem Zeitdiagramm der 3 ersichtlich,
dass die Dauer jedes Pausenintervalls TR bei der obigen Ausführungsform
deutlich kürzer
als das Abtastintervall T ausgelegt ist. Folglich wird jedes Intervall
TS (das durch Subtrahieren des Pausenintervalls TR von dem Abtastintervall
T erhalten wird), während
dem Impulsverschiebungs- und Umlaufzähloperationen ausgeführt werden,
deshalb nicht deutlich verringert, da ein Pausenintervall TR in
jedes Abtastintervall T eingebunden wird. Folglich kann, obgleich
die Impulsverzögerungsschaltung 10 und die
Umlaufzählschaltung 13 bei
dieser Ausführungsform
jeweils bei jeder A/D-Wandlung bzw. bei jedem A/D-Wandlungsvorgang
initialisiert werden, eine hohe Wandlungsgeschwindigkeiterzielt
werden, die mit der eines herkömmlichen
TAD-A/D-Wandler vergleich bar ist, bei dem keine periodische Initialisierung ausgeführt wird,
wie beispielsweise dem Beispiel vom Stand der Technik, das unter
Bezugnahme auf die 20 beschrieben wurde.
-
Zweite Ausführungsform
-
5 zeigt
den allgemeinen Aufbau einer zweiten Ausführungsform eines TAD-A/D-Wandlers 2.
Der A/D-Wandler 2 basiert auf einer Mehrzahl von n-Schaltungsabschnitten
(wobei n bei dieser Ausführungsform
den Wert 4 aufweist), die nachstehend als Wandlerkernabschnitte 20 bezeichnet
werden. Jeder der Wandlerkernabschnitte 20a ist gleichen
Aufbaus und als TAD-Modul gebildet, dass aus den Komponenten der
in der 1 gezeigten ersten Ausführungsform aufgebaut ist (Impulsverzögerungsschaltung 10,
Verriegelungs- und Kodierschaltung 11, Pufferschaltung 12,
Umlaufzählschaltung 13 und
Verriegelungsschaltung 14), die gemäß der 1 verschaltet
sind, jedoch ohne die Steuersignalerzeugungsschaltung 15.
Das Eingangssignal Vin und das Abtasttaktsignal CKS werden gemeinsam
jedem der Wandlerkernabschnitte 20 zugeführt. Die
n-Wandlerkernabschnitte 20 empfangen gewöhnlich jeweils entsprechende
individuelle Aktivierungssteuersignale RRi (i = 1, 2, ..., n), die
in der 5 als RR1, RR2, RR3, RR4 gekennzeichnet sind.
Die Wandlerkernabschnitte 20 erzielen an aufeinanderfolgenden
Abtastzeitpunkten, die durch das Abtasttaktsignal CKS bestimmt werden,
entsprechende m-Bit-Ausgangszahlenwerte DTi in Übereinstimmung mit dem Pegel
des Eingangssignals Vin, die in dem Beispiel der 5 als
DT1, DT2, DT3 bzw. DT4 gekennzeichnet sind.
-
In
dem A/D-Wandler 2 wird jeder Satz mit den jeweiligen Zahlenwerten
DT1, DT2, DT3, DT4 in einem Addierer 22 addiert, um einen
A/D-gewandelten Ausgangswert DTA mit p-Bits zu erhalten (p = m +
log2 n). Der A/D-Wandler 2 weist
ferner eine Steuersignalerzeugungsschaltung 24 mit der
gleichen Funktion wie die Steuersignalerzeugungsschaltung 15 der
ersten Ausführungsform
auf, um ein Referenzaktivierungssteuersignal RR und ein Zählerinitialisierungssignal
RC auf der Grundlage des Abtasttaktsignals CKS zu erzeugen. Eine
Flankenverschiebungsschaltung 26 arbeitet an dem Referenzaktivierungssteuersignal
RR, um die n individuellen Aktivierungssteuersignale RR1 bis RRn
zu erzeugen, die jeweiligen Abschnitten der Wandlerkernabschnitte 20 entsprechen.
-
Die
Flankenverschiebungsschaltung 26 ist, wie in 6A gezeigt,
aus einem Inverter INV0 einer ersten Stufe, welcher das Aktivierungssteuersignal RR
empfängt,
und vier (d. h. im allgemeinen Fall n) Invertern INV1, INV2, INV3,
INV4 aufgebaut, von denen jeder das Ausgangssignal des Inverters
INV0 als Eingangssignal empfängt,
und die jeweils die individuellen Aktivierungssteuersignale RR1,
RR2, RR3, RR4 erzeugen. Jeder der Inverter INV0 bis INV4 arbeitet über das
analoge Eingangssignal Vin als Energieversorgungsspannung. In dem
Zeitdiagramm der 6B wird ein Wert ΔT erhalten,
indem die Verzögerungszeit
Td, die momentan von jeder Verzögerungseinheit
der Impulsverzögerungsschaltung 10 angewandt
wird (bei dem momentanen Pegel der analogen Eingangssignalspannung),
durch die Anzahl n der Verzögerungsstufen
in der Impulsverzögerungsschaltung 10 geteilt
(d. h. ΔT
= Td/n), so dass ΔT
bei dieser Ausführungsform
als Td/4 erhalten wird. Die Inverter INV1, INV2, INV3, INV4 erzeugen, wie
in 6B gezeigt, die entsprechenden Aktivierungssteuersignale
RR1, RR2, RR3, RR4 mit sich nacheinander erhöhenden Phasenverzögerungsbeträgen, d.
h. ΔT, 2ΔT, 3ΔT, 4ΔT. Im allgemeinen
Fall beträgt
die Verzögerung
durch den i-ten Inverter (i × ΔT).
-
Der
Schaltungsaufbau der Flankenverschiebungsschaltung 26 ist
näher in
der 7 gezeigt. Insbesondere ist jeder der Inverter
INV1, INV2, INV3, INV4 der zweiten Stufe als P-Kanal-FET und als N-Kanal-FET
gebildet und werden die jeweiligen von diesen Invertern erzeugten
Verzögerungsbeträge bei der
Fertigung bestimmt, indem die jeweiligen Gateelektrodenbreiten Wp,
Wn und Transistorlängen
Lp, Ln der FETs jedes Inverters angemessen angepasst werden.
-
Bei
dieser Ausführungsform
arbeitet jeder der Wandlerkernabschnitte 20 bezüglich des
Abtasttaktsignals CKS und des entsprechenden Signals der Aktivierungssteuersignale
RR1, RR2, RR3, RR4 gleich dem A/D-Wandler 1 der ersten
Ausführungsform.
Jede ansteigende Flanke eines individuellen Aktivierungssteuersignals,
das einem entsprechenden Abschnitt der Wandlerkernabschnitte 20 entspricht,
bildet, wie in 6B gezeigt, einen Aktivierungszeitpunkt,
an dem ein Impulssignal in der Impulsverzögerungsschaltung 10 dieses
Wandlerkernabschnitts initiiert wird. In dem i-ten Wandlerkernabschnitt
verstreicht anschließend
ein individuelles Messintervall TSi, das sich zu der nächsten ansteigenden
Flanke des Abtasttaktsignals CKS erstreckt. Während dieses Messintervalls
TSi misst der i-te Wandlerkernabschnitt die Gesamtzahl an von dem Impulssignal
in der Impulsverzögerungsschaltung 10 dieses
Wandlerkernabschnitts durchlaufenen Verzögerungsstufen. Am Ende dieses
Messintervalls gibt der Wandlerkernabschnitt einen resultierenden
Zahlenwert DTi aus, der auf die gleiche Weise erzielt wird, wie
die Ausgangsdatenwerte DT der ersten Ausführungsform.
-
Obgleich
jeder der Wandlerkernabschnitte 20 an dem gleichen Eingangssignal
Vin arbeitet, erzeugen sie aufgrund der jeweils verschiedenen Zeitdauern
ihrer individuellen Messintervalle TSi in jeder Periode des Abtasttaktsignals
CKS folglich jeweils verschiedene Ausgangszahlenwerte DTi. D. h.,
aufgrund ihrer individuellen Aktivierungszeitpunkte (d. h. jede
ansteigende Flanke des entsprechenden Aktivierungssteuersignals
RRi), die nacheinander um den Einheitszeitbetrag ΔT voneinander
abweichen, werden die jeweiligen Wandlungseigenschaften der Wandlerkernabschnitte 20 beim
Wandeln des Eingangssignals Vin in Zahlenwerte DTi nacheinander gegenseitig
um den Betrag Vd/n verschoben, wobei Vd ein Änderungsbetrag des Eingangssignals
Vin ist, der dem LSB eines Zahlenwerts DTi entspricht.
-
D.
h., bei n Verzögerungsstufen
in jedem Wandlerkernabschnitt entspricht ein Änderungsbetrag im Pegel des
Eingangssignals Vin, der zu einer Zustandsänderung des LSB der A/D-gewandelten Ausgangsdaten
des Addierers 52 führt,
dem 1/n-fachen des Änderungsbetrags
im Pegel von Vin, der zu einer Zustandsänderung des LSB der von einem
der Wandlerkernabschnitte 20 erzeugten Zahlenwerte führt.
-
Auf
diese Weise wird die Auflösung
der A/D-gewandelten Ausgangsdaten DTA um einen Betrag gleich der
Anzahl an erhöhten
Bits (log2 n) in den Ausgangsdaten DTA erhöht, die
aus der Summierung resultieren.
-
Bei
dieser Ausführungsform
kann, wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich, zusätzlich zu den
Ergebnissen, die durch den A/D-Wandler 1 der ersten Ausführungsform
erzielt werden, eine erhöhte A/D-Wandlungsauflösung erzielt
werden.
-
Dritte Ausführungsform
-
8A zeigt
den allgemeinen Aufbau einer dritten Ausführungsform eines TAD-A/D-Wandlers 3. 8B zeigt
ein Zeitdiagramm zur Beschreibung des Betriebs dieser Ausführungsform.
Der A/D-Wandler 3 weist, wie in der Figur gezeigt, eine Impulsverzögerungsschaltung 10,
eine Pufferschaltung 12, eine Umlaufzählschaltung 13 und
eine Steuersignalerzeugungsschaltung 15 auf, wobei gleiche Teile
der dritten und der ersten Ausführungsform
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Ferner weist der A/D-Wandler 3 einen
Satz von n Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 auf
(wobei n eine ganze Zahl ist, die bei dieser Ausführungsform
den Wert 4 aufweist). Jede der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 ist
gleich der obigen Kombination aus der Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 und
der Verriegelungsschaltung 14 der ersten Ausführungsform
aufgebaut und erzeugt aufeinanderfolgende m-Bit-Zahlenwerte DTi
(i = 1, 2, ..., n).
-
Jede
der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 empfängt ein
entsprechendes Signal eines Satzes von n individuellen Abtasttaktsignalen, d.
h., die i-te Schaltung der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 empfängt das
i-te Abtasttaktsignal. Bei dieser Ausführungsform, bei der n den Wert 4
aufweist, sind die vier individuellen Abtasttaktsignale als CK1,
CK2, CK3 bzw. CK4 gekennzeichnet. Jede der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 gibt
an jeweiligen Abtastzeitpunkten, die durch das entsprechende Signal
der Abtasttaktsignale bestimmt werden (bei dieser Ausführungsform
an jeder ansteigenden Flanke des entsprechenden Abtasttaktsignals)
aufeinanderfolgende Zahlenwerte DTi aus. Genauer gesagt, jeder solcher
Zahlenwert DTi wird auf einen durch das entsprechende Abtasttaktsignal
CKi bestimmten Abtastzeitpunkt folgend von den Verriegelungsschaltungen 11, 14 der
i-ten Impulspositionsnumerierungsschaltung
ausgegeben.
-
Der
A/D-Wandler 3 weist ferner einen Addierer (Addierschaltung) 32 auf,
die jeden Satz Zahlenwerte DT1 bis DTn, die jeweils von den Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 erzeugt
werden, summiert, um einen A/D-gewandelten Ausgangsdatenwert DTA
mit p-Bits zu erhalten (p = m + log2 n).
-
Die
individuellen Abtasttaktsignale CK1 bis CKn werden von einer Flankenverschiebungsschaltung 34 erzeugt,
die dazu ausgelegt ist, an einem Eingangsabtasttaktsignal CKS arbeiten,
und zwar gleich der Flankenverschiebungsschaltung 26 der zweiten
Ausführungsform
bezüglich
des ihr zugeführten
Aktivierungssteuersignals RR.
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 15 dieser Ausführungsform
empfängt
das Abtasttaktsignal CKSn des n-ten Signals der von der Flankenverschiebungsschaltung 34 erzeugten
individuellen Abtasttaktsignale an ihrem Eingang, d. h. das individuelle
Abtasttaktsignal mit dem höchsten
Verzögerungsbetrag.
-
Die
Impulsverzögerungsschaltung 10,
die Pufferschaltung 12, die Umlaufzählschaltung 13 und die
Steuersignalerzeugungsschaltung 15 dieser Ausführungsform
arbeiten gleich den entsprechenden Abschnitten der ersten Ausführungsform,
unterscheiden sich jedoch dahingehend, dass jede der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 ein
entsprechendes Signal der von der Flankenverschiebungsschaltung 34 erzeugten
individuellen Abtasttaktsignale empfängt und in Übereinstimmung mit dem individuellen
Abtasttaktsignal arbeitet.
-
Genauer
gesagt, jede ansteigende Flanke des Aktivierungssteuersignals RR
definiert einen Aktivierungszeitpunkt, an dem ein Impulssignal beginnt, die
Impulsverzögerungsschaltung 10 zu
durchlaufen, und ab dem jeweilige individuelle Messintervalle TSi (i
= 1, 2, ..., n) der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30,
wie in dem Zeitdiagramm der 8B gezeigt,
jeweils beginnen. Jedes der individuellen Messintervalle endet,
wie in der Figur gezeigt, an der nächsten ansteigenden Flanke
des entsprechenden individuellen Abtasttaktsignals CKi. Am Ende
jedes individuellen Messintervalls erzielt die entsprechende Schaltung
der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 einen Zahlenwert,
welcher die Gesamtzahl an während
dieses Messintervalls von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungseinheiten
der Impulsverzögerungsschaltung 10 beschreibt,
und werden die resultierenden Zahlenwerte DTi der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 in
dem Addierer 32 addiert, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert
DTA zu erhalten.
-
Aufgrund
der jeweils verschiedenen Längen der
Messintervalle TSi werden die Auflösung und der Dynamikbereich
der gewandelten Ausgangsdaten entsprechend der obigen zweiten Ausführungsform verglichen
mit der Auflösung
und dem Dynamikbereich der Zahlenwertdaten DTi jeweils erhöht, wobei die
Auflösung
um einen Betrag gleich der Anzahl an erhöhten Bits (log2 n)
in jedem aus der Summierung resultierenden A/D-gewandelten Datenwert
DTA erhöht
wird.
-
Folglich
können
mit dem A/D-Wandler 3 dieser Ausführungsform, bedingt durch die
Tatsache, dass jede der Impulspositionsnumerierungsschaltungen 30 die
gleiche Impulsverzögerungsschaltung 10 und
die gleiche Umlaufzählschaltung 13 nutzt,
die gleichen Vorteile und Effekte wie mit dem A/D-Wandler 2 der
ersten Ausführungsform
erzielt, die Schaltungsgröße jedoch
verringert werden.
-
Vierte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine vierte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 9 beschrieben. Diese Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 4, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung 40, eine
Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 und eine Pufferschaltung 42 in
Funktion und Betrieb der Impulsverzögerungsschaltung 10,
der Verriegelungs- und Kodierschaltung 11 bzw. der Pufferschaltung 12 der
ersten Ausführungsform
entsprechen. Die Impulsverzögerungsschaltung 40 ist
aus M Verzögerungseinheiten
DU (wobei M eine ganze Zahl ist) aufgebaut, die als jeweilige Verzögerungsstufen
in Reihe geschaltet sind. Bei dieser Ausführungsform ist die Impulsverzögerungsschaltung 40 jedoch
als gerade Verzögerungslinie
aufgebaut. An jedem von jeweiligen Abtastzeitpunkten, die durch
das extern zugeführte
Abtasttaktsignal CKS definiert werden, registriert die Verriegelungs-
und Kodierschaltung 41 die jeweiligen Ausgangsignale der
Verzögerungseinheiten
DU der Impulsverzögerungsschaltung 40,
um die von einem Impulssignal PI erreichte Position zu erfassen,
dass der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe von einer Steuersignalerzeugungsschaltung 42 periodisch
als Aktivierungssignal dieser Ausführungsform zugeführt wird.
-
Die
Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 erfasst hierdurch
die Gesamtzahl an von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungsstufen
und erzeugt anschließend
auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse einen m-Bit aufweisenden
A/D-gewandelten Ausgangswert, wobei m = [log2 M]
ist, [x]. "x" kennzeichnet hierbei
eine Anzahl an Bits hinter dem Dezimalkomma, die aufgerundet wird.
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 42 entspricht einer Frequenzteilerschaltung,
die eine Frequenzteilung des Abtasttaktsignals CKS mit einem Faktor
1/k ausführt
(wobei k eine ganze Zahl von größer oder
gleich 2 ist), so dass die Periode des Aktivierungssignals PI ein
k-faches der Abtastperiode TS beträgt.
-
Die
Gesamtzahl an nacheinander innerhalb eines festen Zeitintervalls
von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungseinheiten ändert sich, wie
vorstehend bezüglich
der ersten Ausführungsform
beschrieben, in Übereinstimmung
mit dem Spannungspegel des analogen Eingangssignals Vin.
-
Die
minimale Verzögerungszeit,
bevor das Impulssignals von der Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 40 auf
eine Eingabe an der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe folgend ausgegeben wird, wird nachstehend als
Untergrenzenverzögerungsintervall
DLYmin bezeichnet, das dann auftritt, wenn das analoge Eingangssignal
Vin einen oberen Grenzwert Vmax des zulässigen Spannungspegelbereichs
(Vmin – Vmax) aufweist.
Die maximale Verzögerungszeit,
bevor das Impulssignals von der Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 40 auf
eine Eingabe an der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe folgend ausgegeben wird, wird nachstehend als
Obergrenzenverzögerungsintervall
DLYmax bezeichnet, das dann auftritt, wenn das analoge Eingangssignal
Vin einen unteren Grenzwert Vmin des vorbestimmten Bereichs aufweist.
-
Die
Periode TS des Abtasttaktsignals CKS (die bei dieser Ausführungsform
gleich dem Messintervall ist) ist so vorbestimmt, dass sie kürzer als
die Untergrenzenverzögerungszeit
DLYmin ist. Ferner ist die Periode des Aktivierungssignals PI (k × TS) länger als
die Obergrenzenverzögerungszeit
DLYmax ausgelegt. Bei dieser Ausführungsform weist k den Wert
2 auf.
-
Nachdem
die Impulsverzögerugsschaltung 40 aktiviert
worden ist (an dem Zeitpunkt t10) werden die Ausgangssignale der
Impulsverzögerungsschaltung 40 anschließend an
dem nächsten
Abtastzeitpunkt (t11), wie in dem Zeitdiagramm der 10 gezeigt,
von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 verriegelt
bzw. zwischengespeichert. Wenn das analoge Eingangssignal Vin an
diesem Zeitpunkt innerhalb des zulässigen Spannungsänderungsbereich liegt,
wird das Impulssignal, das an dem vorhergehenden Aktivierungs-/Abtastzeitpunkt
(t10) aktiviert wurde, die Verzögerungseinheit
der letzte Stufe der Verzögerungseinheit
DU noch nicht erreicht haben. Folglich werden die m-Bits digitaler
Daten, die an diesem Zeitpunkt von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 erzielt
werden, als gültiger
A/D-gewandelter Ausgangswert DT ausgegeben.
-
An
dem nächsten
Abtastzeitpunkt (t12) wird die Impulsverzögerungsschaltung 40 erneut
aktiviert. Wenn das analoge Eingangssignal Vin an diesem Zeitpunkt
innerhalb des zulässigen
Spannungsänderungsbereichs
liegt, wird das Impulssignal, das an dem vorhergehenden Aktivierungs-/Abtastzeitpunkt (t10)
eingegeben wurde, den Ausgang der Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe bereits erreicht haben. Folglich wird die Impulsverzögerungsschaltung 40 in
den initialisierten Zustand zurückgekehrt
sein (d. h. momentan läuft
kein Impulssignal durch die Verzögerungseinheiten
DU). An diesem Zeitpunkt werden die Ausgangssignale der Impulsverzögerungsschaltung 40 erneut
von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 zwischengespeichert
und ein entsprechender Digitalwert DT von der Verriegelungs- und
Kodierschaltung 41 ausgegeben. Dieser wird jedoch als ungültige Daten
verarbeitet. Ferner wird die Impulsverzögerungsschaltung 40 an
diesem Zeitpunkt (T12) erneut aktiviert.
-
Der
obige Arbeitsablauf wird sukzessiv wiederholt. Folglich wird bei
diesem Beispiel, bei dem k den Wert 2 aufweist, ein neuer
A/D-gewandelter Ausgangswert DT einmal alle zwei aufeinanderfolgenden Perioden
des Abtasttaktsignals CKS erhalten (d. h. einmal in jeder Periode
des Aktivierungssignals PI). Es ist ersichtlich, dass bei dieser
Ausführungsform gewährleistet
werden kann, dass die Impulsverzögerungsschaltung 40 bei
Beginn jedes Messintervalls initialisiert ist, ohne dass irgendwelche
bestimmten Operationen zur Initialisierung der Impulsverzögerungsschaltung 40 ausgeführt werden
müssen.
Folglich kann mit einem einfachen Schaltungsaufbau eine kontinuierliche
A/D-Wandlung hoher Geschwindigkeit erzielt werden, da es nicht erforderlich
ist, eine Schaltung zum Initialisieren der Impulsverzögerungsschaltung 40 oder
zum Erfassen, ob eine Initialisierung der Impulsverzögerungsschaltung 40 abgeschlossen
wurde, zu integrieren.
-
Da
die Steuersignalerzeugungsschaltung 42 bei dem A/D-Wandler 4 dieser
Ausführungsform
nur eine Frequenzteilung des Abtasttaktsignals CKS ausführen muss,
kann sie mit einem einfachen Aufbau realisiert werden, so dass die
Gesamtschaltungsgröße des A/D-Wandlers
weiter verringert werden kann.
-
Fünfte Ausführungsform
-
11 zeigt den allgemeinen Aufbau eines TAD-A/D-Wandlers 5 gemäß einer
fünften
Ausführungsform.
Der A/D-Wandler 5 basiert auf einer Mehrzahl von n Wandlerkernabschnitten 50 (wobei
n bei dieser Ausführungsform
den Wert 4 aufweist). Abgesehen davon, dass die Steuersignalerzeugungsschaltung 42 nicht
vorgesehen ist, ist jeder der Wandlerkernabschnitte 20a ein
TAD-Modul, das aus den Komponenten der vierten Ausführungsform
(der Impulsverzögerungsschaltung 40,
der Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 und der Pufferschaltung 42) aufgebaut
ist, die gemäß der 9 verschaltet
sind.
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Das
analoge Eingangssignal Vin und das extern zugeführte Abtasttaktsignal CKS werden
gemeinsam jedem der Wandlerkernabschnitte 50 zugeführt.
-
Die
n Wandlerkernabschnitte 50 empfangen jeweils entsprechende
individuelle Aktivierungssignale PIi (wobei i gewöhnlich die
Werte 1, 2, ..., n, und bei dieser Ausführungsform den Wert 4 aufweist),
die in der 5 als PI1, PI2, PI3 bzw. PI4
gekennzeichnet sind. An jedem von durch das Abtasttaktsignal CKS
bestimmten aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten erzielen die Wandlerkernabschnitte 50 entsprechende
m-Bit-Ausgangszahlenwerte DTi in Übereinstimmung mit dem Pegel
des Eingangssignals Vin, wobei diese Zahlenwerte in der 5 als DT1,
DT2, DT3 bzw. DT4 gekennzeichnet sind.
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Jeder
Satz an jeweiligen Zahlenwerten DT1 bis DTn wird in einem Addierer 52 addiert,
um einen A/D-gewandelten Ausgangswert DTA mit p-Bits zu erhalten
(p = m + log2 n). Der A/D-Wandler 5 weist ferner
eine Steuersignalerzeugungsschaltung 54 zur Erzeugung eines
Referenzaktivierungssignals PI auf der Grundlage des Abtasttaktsignals
CKS, das einer Flankenverschiebungsschaltung 56 zugeführt wird, auf.
-
Die
Flankenverschiebungsschaltung 56 erzeugt die n individuellen
Aktivierungssig nale PI1 bis PIn (bei dieser Ausführungsform PI1, PI2, PI3, PI4) für die Wandlerkernabschnitte 50 auf
der Grundlage des Referenzaktivierungssignals PI.
-
Die
Flankenverschiebungsschaltung 56 erzeugt die individuellen
Aktivierungssignale PI1 bis PIn (bei dieser Ausführungsform PI1, PI2, PI3, PI4), wie
in 15B gezeigt, mit nacheinander verschiedenen Verzögerungsbeträgen, d.
h. mit der auf den i-ten Inverter angewandten Verzögerung von
(i × ΔT), wobei ΔT ein Einheitsverzögerungsbetrag
ist, der in Übereinstimmung
mit einem momentan von jeder der Verzögerungseinheiten in jedem Wandlerkernabschnitt
angewandten Verzögerungsbetrag
bestimmt wird, wie vorstehend bezüglich der in der 5 gezeigten
zweiten Ausführungsform
beschrieben. Die Flankenverschiebungsschaltung 56 kann
gleich der Flankenverschiebungsschaltung 26 der zweiten
Ausführungsform
aufgebaut sein und arbeiten.
-
Aufgrund
der verschiedenen Beträge
der auf die individuellen Aktivierungssignale PI1 bis PIn angewandten
Phasenverschiebung weisen die Wandlerkernabschnitte 50,
wie in 15B gezeigt, in der die vier
individuellen Aktivierungssignale PI1, PI2, PI3, PI4 jeweilige Messintervalle
TS1 bis TS4 definieren, jeweils verschiedene Dauern bei den Messintervallen
auf. Die Wandlerkernabschnitte 50 erzielen für den gleichen
Spannungspegel des analogen Eingangssignals Vin, bedingt durch die
jeweils verschiedenen Messintervalle, entsprechend verschiedene Zahlenwerte
DT1 bis DTn.
-
Als
Ergebnis der Summierung der jeweiligen Zahlenwerte DT1 bis DTn,
die von den Wandlerkernabschnitten 15 erzeugt werden, um
jeden A/D-gewandelten Ausgangswert DTA von dem Addierer 60 zu
erhalten, wird die Auflösung
des A/D-gewandelten Ausgangswert, wie vorstehend bezüglich der
zweiten Ausführungsform
beschrieben, folglich erhöht.
D. h., die Auflösung
wird als Folge der Summierung um einen Betrag gleich der Anzahl
an erhöhten
Bits (log2 n) in jedem A/D-gewandelten Ausgangswert
DTA erhöht.
Insbesondere entspricht das LSB eines A/D-gewandelten Ausgangswerts
DTA des Addierers 52 dann, wenn n den Wert 4 aufweist, ¼ eines
LSB von einem der Wandlerkernabschnitte 50 (d. h. bei gleichen Änderungsbeträgen im Pegel
des analogen Eingangssignals Vin).
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass diese Ausführungsform die gleichen Vorteile
wie die vierte Ausführungsform
hervorbringt. Ferner ermöglicht
es diese Ausführungsform,
die Auflösung
bei der D/A-Wandlung je nach Bedarf durch eine Erhöhung des
Werts von n zu erhöhend.
-
Sechste Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine sechste Ausführungsform
unter Bezugnahme auf das in der 12A gezeigte
Systemblockdiagramm und das in der 12B gezeigte
entsprechende Zeitdiagramm beschrieben. Diese Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 6, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung 40,
eine Pufferschaltung 42 und eine Steuersignalerzeugungsschaltung 43 gleich
den entsprechenden Abschnitten des in der 9 gezeigten A/D-Wandlers 4 arbeiten
und verschaltet sind. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch ein Satz
von n Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 (wobei
n eine ganze Zahl von größer oder
gleich 2 und bei dieser Ausführungsform
4 ist) miteinander verbunden, um die Ausgangssignale der Verzögerungseinheiten DU
der Impulsverzögerungsschaltung 40 zu
empfangen, und keine einzelne Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 der
in 9 gezeigten vierten Ausführungsform vorgesehen.
-
Jede
der n Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 empfängt ein
entsprechendes Signal eines Satzes von n individuellen Abtasttaktsignalen CK1
bis CKn, die von einer Flankenverschiebungsschaltung 62 erzeugt
werden (d. h. die i-te Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 empfängt das
individuelle Impulssignal PIi, mit i = 1, 2, ..., n). Die Flankenverschiebungsschaltung 62 arbeitet
gleich den vorstehenden Ausführungsform
auf der Grundlage des analogen Eingangssignals Vin und eines extern zugeführten Referenzabtasttaktsignals
CKS. Das Referenzabtasttaktsignal CKS wird ebenso dem Addierer 60 zugeführt. Der
Addierer 60 arbeitet gleich dem Addierer 52 der
fünften
Ausführungsform,
um jeden Wert eines Satzes aus n Zahlenwerten DT1 bis DTn (mit jeweils
m-Bits), die periodisch von den Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 erzeugt werden,
zu addieren, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert DTA mit p-Bits
zu erhalten (p = m + log2 n).
-
Im
Ansprechen auf das Referenzabtasttaktsignal CKS erzeugt die Flankenverschiebungsschaltung 62,
wie in 12B gezeigt, die n individuellen Abtasttaktsignale
CK1 bis CKn derart, dass diese, wie vorstehend detailliert bezüglich der
Flankenverschiebungsschaltung 26 der zweiten Ausführungsform
beschrieben, nacheinander um den gleichen Einheitszeitbetrag ΔT, der durch
eine Teilung des momentan von jeder der Verzögerungseinheiten der Impulsverzögerungsschaltung 40 angewandten
Verzögerungsbetrags
durch n bestimmt wird, in der Phase voneinander verschoben sind,
d. h., diese individuellen Abtasttaktsignale CK1 bis CKn weisen
sukzessiv sich erhöhende
Phasenverzögerungsbeträge auf.
-
Bei
dieser Ausführungsform
beginnt das Messintervall TSi der i-ten Schaltung der Verriegelungs-
und Dekodierschaltungen 41, wie in 12B gezeigt,
an einer ansteigenden Flanke des von der Steuersignalerzeugungsschaltung 42 erzeugten
Aktivierungssignals (Impulssignals) PIi und wird bis zur nächsten ansteigenden
Flanke des entsprechenden Signals der n-individuellen Abtasttaktsignale
CK1 bis CKn fortgesetzt. Während
des Messintervalls wird die Gesamtzahl an von dem Impulssignal durchlaufenen
Verzögerungseinheiten
DU in der Impulsverzögerungsschaltung 40 erhalten
und hieraus ein entsprechender Zahlenwert DTi erzielt und von dieser einen
der Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 an den Addierer 52 ausgegeben.
Aufgrund der jeweils verschiedenen Messintervalle der Verriegelungs-
und Dekodierschaltungen 41 erzielen die Verriegelungs-
und Dekodierschaltungen 41 für den gleichen Spannungspegel
des analogen Eingangssignals Vin jeweils verschiedene Zahlenwerte
DT1 bis DTn.
-
Als
Ergebnis der Summierung jedes Satzes von jeweiligen Zahlenwerten
DT1 bis DTn, die von den Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 erzeugt
werden, um jeden A/D-gewandelten Ausgangswert DTA des Addierers 60 zu
erhalten, wird die Auflösung
der A/D-gewandelten Ausgangsdaten folglich aus den vorstehend bezüglich des A/D-Wandlers 3 der
in der 8A gezeigten dritten Ausführungsform
beschrieben Gründen
erhöht,
d. h., die Auflösung
wird als Folge der Summierung um einen Betrag gleich der Anzahl
an erhöhten
Bits (log2 n) in jedem A/D-gewandelten Ausgangswert
DTA erhöht.
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass diese Ausführungsform die gleichen Vorteile
wie die fünfte
Ausführungsform
hervorbringt, wobei sie ferner eine Verringerung der Gesamtschaltungsgröße des A/D-Wandlers
ermöglicht.
Diese Verringerung kann erzielt werden, da anstelle einer Mehrzahl
von Wandlerkernabschnitten (TAD-Module) gemäß der fünften Ausführungsform eine Mehrzahl von
Verriegelungs- und Dekodierschaltungen 41 verwendet werden,
die gemeinsam über
eine Impulsverzögerungsschaltung 40 arbeiten.
-
Siebte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine siebte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 13 beschrieben. Diese
Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 7, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung 70, eine
Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 und eine Pufferschaltung 72 gleich
der Impulsverzögerungsschaltung 40,
der Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 bzw. der Pufferschaltung 42 der
obigen vierten Ausführungsform
arbeiten und verschaltet sind, wobei die Impulsverzögerungsschaltung 70 als
gerade Verzögerungslinie
mit als jeweilige Verzögerungsstufen
in Reihe geschalteten M Verzögerungseinheiten
DU aufgebaut ist (wobei M eine ganze Zahl von größer oder gleich 2 ist). An
jedem von jeweiligen durch das extern zugeführte Abtasttaktsignal CKS definierten
Abtastzeitpunkten registriert die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 die
jeweiligen Ausgangssignale der Verzögerungseinheiten DU der Impulsverzögerungsschaltung 40,
um die von einem Impulssignal PI während eines Messintervalls
fester Dauer erreichte Position (d. h. die Anzahl an nacheinander
von dem Impulssignal durchlaufenden Verzögerungseinheiten) zu erfassen,
um einen zum Spannungspegel des Eingangssignals Vin proportionalen Wert
zu erhalten. Die Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 erzeugt
hierdurch auf der Grundlage der Erfassungsergebnisse einen m-Bits
aufweisenden A/D-gewandelten Ausgangswert, mit m = [log2 M],
[x]. "x" kennzeichnet eine
Anzahl an Bits hinter dem Dezimalkomma, die aufgerundet wird.
-
Bei
dieser Ausführungsform
entspricht das Aktivierungssignal PI einem von einer Steuersignalerzeugungsschaltung 74 bereitgestellten
Kurzimpuls. Die Ausführungsform
weist ferner eine Empfangserfassungsschaltung 73 auf, die
den Ausgang der Verzögerungseinheit
DU der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 überwacht.
Insbesondere erfasst die Empfangserfassungsschaltung 73 jeden
Zeitpunkt, an dem das Impulssignal PI die Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe erreicht (z. B. wenn das Ausgangssignal dieser Verzögerungseinheit
vom L- zum H-Pegel
wechselt). An solch einem Zeitpunkt invertiert die Empfangserfassungsschaltung 73 den
Pegel eines Ausgangssignals CHK (nachstehend als Empfangserfassungssignal
bezeichnet). Die Empfangserfassungsschaltung 73 kann ein
einfaches Toggle Flip-Flop sein. Das Empfangserfassungssignal CHK
wird der Steuersignalerzeugungsschaltung 74 zusammen mit
einem extern zugeführten
Abtasttaktsignal CKS, das ebenso der Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 zugeführt wird,
zugeführt.
-
Die
Funktionen der Steuersignalerzeugungsschaltung können durch eine Schaltung oder
ein Computerprogramm (programmierter Betrieb einer CPU) realisiert
werden.
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 74 erzeugt das Aktivierungssignal
PI in Synchronisation mit dem Abtasttaktsignal CKS (bei dieser Ausführungsform,
wie in dem Zeitdiagramm der 14 gezeigt,
in Synchronisation mit einer ansteigenden Flanke des Abtasttaktsignals
CKS).
-
Die
minimale Verzögerungszeit,
bevor das Impulssignals von der Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 auf
eine Eingabe an der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe folgend ausgegeben wird, wird nachstehend als
Untergrenzenverzögerungsintervall
DLYmin bezeichnet, in Übereinstimmung
mit dem analogen Eingangssignal Vin, das einen oberen Grenzwert Vmax
des zulässigen
Spannungspegelbereichs (Vmin – Vmax)
aufweist, während
die maximale Verzögerungszeit,
bevor das Impulssignals von der Verzögerungseinheit DU der letzten
Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 auf
eine Eingabe an der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe folgend ausgegeben wird, nachstehend als Obergrenzenverzögerungsintervall
DLYmax bezeichnet wird, in Übereinstimmung
mit dem analogen Eingangssignal Vin, das einen unteren Grenzwert
Vmin aufweist. Bei dieser Ausführungsform
ist die Periode T des Abtasttaktsignals CKS länger als die halbe Obergrenzenverzögerungszeit
DLYmax und kürzer
als die Untergrenzenverzögerungszeit
DLYmin ausgelegt.
-
Wenn
das Impulssignal PI, wie in dem Zeitdiagramm der 14 gezeigt,
an dem Zeitpunkt t20 von der Steuersignalerzeugungsschaltung 74 an
die Impulsverzögerungsschaltung 70 gegeben
wird, erzielt die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 am nächsten Abtastzeitpunkt
(t21) einen A/D-gewandelten Wert DT, welcher den Spannungspegel
des analogen Eingangssignals Vin beschreibt. An diesem Zeitpunkt
wird das Impulssignal PI, das durch die an dem Zeitpunkt t20 ausgeführte Aktivierung
eingegeben wurde, dann, wenn der Pegel von Vin innerhalb des zulässigen Änderungsbereichs
liegt, den Ausgang der letzten Verzögerungsstufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 noch
nicht erreicht haben und somit noch nicht von der Empfangserfassungsschaltung 73 erfasst
worden sein. Folglich wird der Pegel des Empfangserfassungssignals
CHK gleich dem an dem vorhergehenden Zeitpunkt (t20) sein, an dem die
Impulsverzögerungsschaltung 70 aktiviert
wurde, und zeigt dieser Zustand an dem Zeitpunkt t21 an, dass ein Überlauf
der Impulsverzögerungsschaltung 70 nicht
aufgetreten, d. h. eine normale A/D-Wandlung erfolgt ist. Folglich
wird der von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 an
dem Zeitpunkt t21 erzielte Wert DT als gültige Daten verarbeitet bzw. geführt.
-
An
diese Abtastzeitpunkt (t21) wird keine Aktivierung vorgenommen,
d. h., es wird kein Impulssignal PI von der Steuersignalerzeugungsschaltung 74 an
die Impulsverzögerungsschaltung 70 gegeben.
-
Bei
dem in der 14 gezeigten Beispiel bestimmt
die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 an dem nächsten Abtastzeitpunkt
auf dem Zeitpunkt t21 folgend, d. h., an dem Zeitpunkt t22, dass
der Pegel des Empfangserfassungssignals CHK seit dem vorhergehenden
Abtastzeitpunkt invertiert worden ist (um dadurch anzuzeigen, dass
sich die Impulsverzögerungsschaltung 70 momentan
in einem initialisierten Zustand befindet, da ein Überlauf
der Impulsverzögerungsschaltung 70 erfolgt
ist), und gibt folglich ein Impulssignal PI an die Impulsverzögerungsschaltung 70.
Der durch die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 an
diesem Zeitpunkt erzielte Wert DT wird als ungültige Daten verarbeitet.
-
Wenn
die Empfangserfassungsschaltung 73 anschließend aus
irgendeinem Grund (der Spannungspegel des analogen Eingangssignals
Vin überschreitet
bei spielsweise den oberen Grenzwert) den Empfang eines Impulssignals
PI vor dem nächsten Abtastzeitpunkt
(t23) erfasst, wird das Empfangserfassungssignal CHK, wie in der
Figur gezeigt, vor dem Zeitpunkt t23 invertiert. Hierdurch wird
angezeigt, dass die Impulsverzögerungsschaltung 70 vorzeitig
initialisiert wurde, und folglich wird der von der Verriegelungs-
und Kodierschaltung 71 an dem Zeitpunkt t23 erhaltene Wert
DT als ungültige
Daten verarbeitet und gibt die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 ein
Impulssignal PI aus, um die Impulsverzögerungsschaltung 70 an
diesem Zeitpunkt erneut zu aktivieren. Anschließend werden die obigen Operationen
sukzessiv wiederholt.
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass die in dem Intervall zwischen den
Zeitpunkten t20 und t22 erfolgenden Operationen in dem obigen Beispiel
gemäß dieser
Ausführungsform
während
einer normalen Arbeitsweise wiederholt ausgeführt werden, so dass ein neuer
(gültiger)
A/D-gewandelter Wert DT einmal alle zwei Perioden des Abtasttaktsignals
CKS erhalten wird. Bei einer vorzeitigen Initialisierung der Impulsverzögerungsschaltung 70 (d.
h., einer vorzeitigen Empfangserfassung aufgrund eines überhöhten Pegels
des analogen Eingangssignals Vin) werden die vorstehend beschriebenen
Operationen, die bei dem obigen Beispiel an den Zeitpunkten t22,
t23 erfolgen, ausgeführt.
Hierdurch wird gewährleistet, dass
die resultierenden fehlerhaften Ausgangswerte DT nicht als gültige Daten
verarbeitet werden.
-
Folglich
wird bei dem A/D-Wandler 7 dieser Ausführungsform an jedem Abtastzeitpunkt,
der auf eine Erfassung eines Empfangs des Impulssignals PI durch
die Empfangserfassungsschaltung 73 (um hierdurch zu bestätigen, dass
die Impulsverzögerungsschaltung 70 initialisiert
ist) folgend auftritt, eine neue A/D-Wandlung gestartet. Folglich
kann die Länge
der Wartezeit vor einem Starten jeder neuen A/D-Wandlung minimiert werden, so dass eine
Hochgeschwindigkeits-A/D-Wandlung erzielt werden kann.
-
Bei
der obigen Ausführungsform
wird ein Ausgangswert DT, der von der Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 an
dem nächsten
Abtastzeitpunkt erzielt wird, nachdem der Impulsverzögerungsschaltung 70 ein
Impulssignal PI zugeführt
wurde, direkt als gültiger
A/D-gewandelter Ausgangswert verwendet. Bei dieser Betriebsart führt die
Steuersignalerzeugungsschaltung 74 eine Verarbeitung in Übereinstimmung
mit dem in der 22 gezeigten Ablaufdiagramm
aus.
-
Alternativ
kann die Periode T des Abtasttaktsignals CKS bei dieser Ausführungsform
verkürzt werden,
wie beispielsweise derart, dass wenigstens zwei Perioden dieses
Signals erfolgen, während
ein Impulssignal die Impulsverzögerungsschaltung 70 vollständig durchläuft, in
einem Zustand, bei dem das analoge Eingangssignal Vin seinen maximal
zulässigen
Spannungspegel aufweist. In diesem Fall wird jedes Mal, wenn die
Empfangserfassungsschaltung 73 einen Empfang des Impulssignals
PI erfasst, ein Zählwert
der Gesamtzahl an Abtasttaktsignalperioden Tp erhalten, die bis
zu diesem Zeitpunkt verstrichen sind (d. h., die bis zum Empfangserfassungszeitpunkt,
jedoch nicht auf den Erfassungszeitpunkt folgend verstrichen sind),
wobei mit dieser Zählung an
dem vorhergehenden Aktivierungszeitpunkt begonnen worden ist.
-
Ferner
gewinnt die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 die Gesamtzahl
Td an Verzögerungseinheiten
DU, die bis zu einer letzten Periode des Abtasttaktsignals CKS von
dem Impulssignal durchlaufen wurden (d. h. der letzte erfolgt vor
einer Erfassung des Impulssignals durch die Empfangserfassungsschaltung 73).
D. h., an dem Zeitpunkt, an dem die Empfangserfassungsschaltung 73 den
Empfang des Impulssignals PI erfasst, wird die vorstehend erwähnte Gesamtzahl
Td immer noch (zwischengespeichert) in der Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 gehalten.
Jeder Ausgangswert DT kann folglich als Verhältnis von Td zu Tn erhalten
werden, da dieses Verhältnis
die Anzahl an pro Einheitszeitintervall während eines Messintervalls
von dem Impulssignal durchlaufenen Verzögerungseinheiten beschreibt.
-
In
diesem Fall führt
die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 eine Verarbeitung
in Übereinstimmung
mit dem in der 22 gezeigten Ablaufdiagramm
aus.
-
Achte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine achte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf das in der 15A gezeigte
Systemblockdiagramm und das in der 15B gezeigte
entsprechende Zeitdiagramm beschrieben. Diese Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 8, der auf n Wandlerkernabschnitten 80 basiert
(wobei n bei dieser Ausführungsform
den Wert 4 aufweist). Abgesehen davon, dass die Steuersignalerzeugungsschaltung 42 nicht
vorgesehen ist, ist jeder der Wandlerkernabschnitte 80 als
TAD-Modul vorgesehen, das aus den Komponenten der siebten Ausführungsform
(der Impulsverzögerungsschaltung 70,
der Verriegelungs- und Kodierschaltung 71, der Empfangserfassungsschaltung 73 und
der Steuersignalerzeugungsschaltung 74) aufgebaut ist,
die wie in 13 gezeigt verschaltet sind.
-
Das
analoge Eingangssignal Vin und das extern zugeführte Abtasttaktsignal CKS werden
gemeinsam jedem der Wandlerkernabschnitte 80 zugeführt. Die
n Wandlerkernabschnitte 80 empfangen jeweils entsprechende
individuelle Aktivierungssignale PIi (wobei i gewöhnlich die
Werte 1, 2, ..., n, und bei dieser Ausführungsform den Wert 4 aufweist),
die in der 15A als PI1, PI2, PI3, PI4 gekennzeichnet sind.
An jedem von aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten, die durch das
Abtasttaktsignal CKS bestimmt werden, erzielen die Wandlerkernabschnitte 80 jeweils
entsprechende m-Bit-Ausgangszahlenwerte DTi in Übereinstimmung mit dem Pegel
des Eingangssignals Vin, die in der 15A als
DT1, DT2, DT3, DT4 gekennzeichnet sind.
-
Jeder
Satz an jeweiligen Zahlenwerten DT1 bis DTn wird in einem Addierer 82 addiert,
um einen A/D-gewandelten Ausgangswert DTA mit p-Bits zu erhalten
(p = m + log2 n). Der A/D-Wandler 8 weist ferner
eine Steuersignalerzeugungsschaltung 84 zur Erzeugung eines
Referenzaktivierungssignals PI auf der Grundlage des einer Flankenverschiebungsschaltung 86 zugeführten Abtasttaktsignals
CKS auf. Die Flankenverschiebungsschaltung 86 erzeugt die
n individuellen Aktivierungssignale PI1 bis PIn (bei dieser Ausführungsform
PI1, PI2, PI3, PI4) für
die Wandlerkernabschnitte 80 auf der Grundlage des Referenzaktivierungssignals
PI.
-
Die
Flankenverschiebungsschaltung 86 erzeugt die individuellen
Aktivierungssignale PI1 bis PIn (bei dieser Ausführungsform PI1, PI2, PI3, PI4), wie
in 15B gezeigt, mit nacheinander verschiedenen Verzögerungsbeträgen, d.
h., mit der Verzögerung
des i-ten Inverters von (i × ΔT), wobei ΔT ein Einheitsverzögerungsbetrag
ist. Die Flankenverschiebungsschaltung 86 kann beispielsweise
gleich der Flankenverschiebungsschaltung 26 der obigen zweiten
Ausführungsform
aufgebaut sein, so dass ΔT
dem 1/n-fachen des momentan von jeder der Verzögerungseinheiten in den Wandlerkernabschnitten angewandten
Verzögerungsbetrag
entspricht.
-
Aufgrund
der verschiedenen Phasenverschiebungsbeträge, die auf die individuellen
Aktivierungssignale PI1 bis PIn angewandt werden, weisen die Wandlerkernabschnitte 80,
wie in 15B gezeigt, in der die vier
individuellen Aktivierungssignale PI1, PI2, PI3, PI4 die jeweiligen
Messintervalle TS1 bis TS4 definieren, jeweils verschiedene Messintervalldauern
auf. Aufgrund der jeweils verschiedenen Messintervalle werden von
den Wandlerkernabschnitten 80 für den gleichen Spannungspegel
des analogen Ausgangssignals Vin jeweils verschiedene Zahlenwerte
DT1 bis DTn erzielt.
-
Als
Ergebnis der Summierung der jeweiligen Zahlenwerte DT1 bis DTn,
die von den Wandlerkernabschnitten 80 erzeugt werden, um
jeden A/D-gewandelten Ausgangswert DTA des Addierers 60 zu erhalten,
wird die Auflösung
der A/D-gewandelten Ausgangsdaten, die vorstehend bezüglich des A/D-Wandlers 3 der
dritten Ausführungsform
beschrieben, erhöht,
und zwar um einen Betrag gleich der Anzahl an erhöhten Bits
(log2 n) in jedem A/D-gewandelten Ausgangswert
DTA, der aus der Summierung resultiert.
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass diese Ausführungsform die gleichen Vorteile
wie die siebte Ausführungsform
hervorbringt und ferner ermöglicht,
die Auflösung
der D/A-Wandlung je nach Bedarf zu erhöhen.
-
Neunte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine neunte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf das in der 16A gezeigte
Systemblockdiagramm und das in der 16B gezeigte
entsprechende Zeitdiagramm beschrieben. Dieser Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 9, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung 70,
eine Empfangserfassungsschaltung 73 und eine Steuersignalerzeugungsschaltung 74 gleich den
entsprechenden Abschnitten des vorstehend beschriebenen A/D-Wandlers 7 der 13 (siebte
Ausführungsform)
verschaltet sind und arbeiten. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch ein Satz
von n Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 (wobei n
eine ganze Zahl von größer oder
gleich 2 und bei dieser Ausführungsform
4 ist) miteinander verbunden, um die Ausgangssignale der Verzögerungseinheiten
DU der Impulsverzögerungsschaltung 70 zu
empfangen, anstelle die einzelne Impulsverzögerungsschaltung 70 der
in der 4 gezeigten vierten Ausführungsform zu verwendet.
-
Jede
der n Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 empfängt ein
entsprechendes Signal eines Satzes von n individuellen Abtasttaktsignalen
CK1 bis CKn, die von einer Flankenverschiebungsschaltung 92 erzeugt
werden (d. h. die i-te Verriegelungs- und Kodierschaltung 41 empfängt das
individuelle Impulssignal PIi, mit i = 1, 2, ..., n). Die Flankenverschiebungsschaltung 92 arbeitet über ein
extern zugeführtes
Referenzabtasttaktsignal CKS, das ebenso einem Addierer 90 zugeführt wird.
Der Addierer 90 arbeitet gleich dem Addierer 52 der
fünften
Ausführungsform,
um jeden Wert eines Satzes von n Zahlenwerten DT1 bis DTn (mit jeweils
m-Bits), die periodisch von den Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 erzeugt
werden, zu addieren, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert DTA mit
p-Bits zu erhalten (p = m + log2).
-
Ferner
wird das individuelle Abtasttaktsignal CKS mit dem maximalen Verzögerungsbetrag
(d. h. das Signal CK4 in den 16A und 16B) bei dieser Ausführungsform auf die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 angewandt
und übt
die gleiche Funktion wie das vorstehend beschriebene Abtasttaktsignal
CKS aus, das an die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 in
dem A/D-Wandler 7 der 13 gegeben
wird.
-
Die
Flankenverschiebungsschaltung 92 erzeugt im Ansprechen
auf das Referenzabtasttaktsignal CKS, wie in 16B gezeigt,
die n individuellen Abtasttaktsignale CK1 bis CKn, die nacheinander
um einen gleichen Einheitszeitbetrag ΔT, der dem 1/n-fachen des momentan
von jeder Verzögerungseinheiten
in der Impulsverzögerungsschaltung 70 angewandten
Verzögerungsbetrags
entspricht, in der Phase voneinander verschoben sind, d. h., sie
weisen nacheinander ansteigende Phasenverzögerungsbeträge auf.
-
Bei
dieser Ausführungsform
beginnt jedes der jeweiligen individuellen Messintervalle TS1 bis TSn,
wie beispielsweise ein individuelles Messintervall TSi der i-ten
Schaltung der Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71,
wie in 16B gezeigt, an einer ansteigenden
Flanke des von der Steuersignalerzeugungsschaltung 74 erzeugten
Impulssignals PI (im Ansprechen auf eine ansteigende Flanke des n-ten individuellen
Abtasttaktsignals CKn erzeugt) und wird bis zur nächsten ansteigenden
Flanke des entsprechenden Signals der n individuellen Abtasttaktsignale
CK1 bis CKn fortgesetzt. Während
solch eines individuellen Messintervalls wird die Gesamtzahl an
von dem Impulssignal PI durchlaufenen Verzögerungseinheiten DU in der
Impulsverzögerungsschaltung 70 erhalten
und hieraus ein entsprechender Zahlenwert DTi erzielt und von der
entsprechenden Schaltung der Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 an
den Addierer 90 gegeben. Aufgrund der jeweils verschiedenen
Messintervalle der Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 werden
von den Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 für den gleichen
Spannungspegel des analogen Eingangssignals Vin jeweils verschiedene
Zahlenwerte DT1 bis DTn erzielt.
-
Als
Ergebnis der Summierung jedes Satzes an jeweiligen Zahlenwerte DT1
bis DTn, die von den Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 erzeugt werden,
um jeden A/D-gewandelten Ausgangswert DTA des Addierers 90 zu
erhalten, wird die Auflösung der
A/D-Wandlerausgangsdaten folglich erhöht, und zwar aus den gleichen
Gründen,
wie vorstehend bezüglich
des in der 8A gezeigten A/D-Wandlers 3 der
dritten Ausführungsform
beschrieben, d. h., die Auflösung
wird um einen Betrag gleich der Anzahl an erhöhten Bits (log2 n)
in jedem A/D-gewandelten Ausgangswert DTA erhöht, die aus der Summierung
resultieren.
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass diese Ausführungsform die gleichen Vorteile
wie die vorstehend beschriebene achte Ausführungsform hervorbringt und
ferner ermöglicht,
die Gesamtschaltungsgröße des A/D-Wandlers
zu verringern. Die Verringerung der Gesamtschaltungsgröße kann
erzielt werden, da die neunte Ausführungsform eine Mehrzahl von
gemeinsam über
eine Impulsverzögerungsschaltung 70 arbeitenden
Verriegelungs- und Kodierschaltungen 71 anstelle einer
Mehrzahl von Wandlerkernabschnitten (TAD-Module) gemäß der achten
Ausführungsform
verwendet.
-
Zehnte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine zehnte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 17 und
das entsprechende Zeitdiagramm der 18 beschrieben. Diese
Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 7a, bei dem eine Impulsverzögerungsschaltung 70,
eine Verriegelungs- und Kodierschaltung 71, eine Pufferschaltung 72 und
eine Empfangserfassungsschaltung 73 in Aufbau und Funktion
den entsprechenden Abschnitten der siebten Ausführungsform der 7 entsprechen,
so dass die nachstehende Beschreibung primär auf die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a dieser
Ausführungsform
ausgerichtet ist (welche die Steuersignalerzeugungsschaltung 74 der
siebten Ausführungsform
ersetzt).
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 74a empfängt das
Empfangserfassungssignal CHK, das, wie vorstehend bezüglich der
siebten Ausführungsform
beschrieben, jedes Mal von der Empfangserfassungsschaltung 73 erzeugt
wird, wenn das Impulssignal PI an der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 ausgegeben
wird (d. h., die Impulsverzögerungsschaltung 70 kehrt
in den initialisierten Zustand zurück), und empfängt ebenso
ein extern zugeführtes
Messanfragesignal RQ, das jedes Mal zugeführt wird, wenn eine A/D-Wandlung
ausgeführt
werden soll, um einen aktualisierten Ausgangswert DT zu erhalten.
-
Wenn
die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a ein Messanfragesignal
RQ empfängt,
gibt sie, wie in 18 gezeigt, ein Impulssignal
PI (als Kurzimpuls) an die Eingangsstufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 und
anschließend
nur dann, wenn ein bestimmter Zustand erfüllt ist, ein Verriegelungssignal
PL an die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71, nachdem
ein Messintervall TS verstrichen ist. Wenn dieser Zustand an diesem
Zeitpunkt nicht erfüllt
ist, wird die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a warten,
bis der Zustand erfüllt
wird, bevor sie das Impulssignal PI an die Impulsverzögerungsschaltung 70 gibt.
-
Der
bestimmte Zustand beinhaltet, dass die Empfangserfassungsschaltung 73 nach
dem Ende einer vorhergehenden Messoperation (A/D-Wandlung), die
im Ansprechen auf den Empfang eines Messanforderungssignals RQ ausgeführt wurde,
erfasst hat, dass die Impulsverzögerungsschaltung 70 in
den initialisierten Zustand zurückgekehrt
ist. Insbesondere muss die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a dann,
wenn ein Messanfragesignal RQ empfangen wird, erfassen, dass der
Pegel des Empfangserfassungssignals CHK von dem Pegel eines unmittelbar
vorhergehenden Ereignisses, an dem das Impulssignal PI an die Impulsverzögerungsschaltung 70 gegeben
wurde, invertiert worden ist. Trifft dies zu, wird die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a,
wie in dem Zeitdiagramm der 18 gezeigt,
das Impulssignal PI unmittelbar an die Impulsverzögerungsschaltung 70 und
anschließend,
nach Verstreichen eines Messintervalls TS, das Verriegelungssignal
PL an die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 geben.
-
Wenn
die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 das Verriegelungssignal
PL empfängt,
arbeitet sie gleich der im Ansprechen auf das Abtasttaktsignal CKS
arbeitenden Verriegelungs- und Kodierschaltungen der vorhergehenden
Ausführungsformen.
-
In
dem bestimmten Beispiel der 18 wird ein
Messanfragesignal RQ an dem Zeitpunkt t30 zugeführt, so dass (unter der Annahme,
dass der vorstehend erwähnte
Zustand erfüllt
ist) die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a ein Impulssignal
PI an die Impulsverzögerungsschaltung 70 gibt.
Nach einem Verstreichen des Messintervalls TS gibt die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a ein
Verriegelungssignal PL an die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71.
Auf der Grundlage der Ausgangszustände der jeweiligen Stufen der
Impulsverzögerungsschaltung 70 erzielt
die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 anschließend einen
zum Spannungspegel des analogen Eingangssignals Vin proportionalen
A/D-gewandelten Ausgangswert DT mit m-Bits.
-
Anschließend, wenn
das Impulssignal PI an der letzten Stufe der Impulsverzögerungsschaltung 70 ausgegeben
wird und die Empfangserfassungsschaltung 73 erreicht, d.
h. ein Empfangserfassungszeitpunkt gegeben ist, wird der Pegel des
Empfangserfassungssignals CHK invertiert. Wenn das Messanfragesignal
RQ anschließend
an dem Zeitpunkt t31 erneut zugeführt wird, wird folglich der
gleiche Arbeitsablauf erfolgen, der auch an dem Zeitpunkt t30 begonnen
hat.
-
Anschließend wird
das Messanfragesignal RQ bei diesem Beispiel an einem Zeitpunkt
t32 erneut an die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a gegeben.
Dieser Zeitpunkt erfolgt auf ein vorhergehendes Messintervall TS
folgend, jedoch vor einem entsprechenden Empfangserfassungszeitpunkt,
d. h. bevor das Empfangserfassungssignal CHK erneut invertiert worden
ist. Folglich ist der vorstehend beschriebene Zustand noch nicht
erfüllt,
so dass die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a wartet,
bis das Empfangserfassungssignal CHK erneut invertiert worden ist.
Trifft dies zu, gibt die Steuersignalerzeugungsschaltung 74a erneut
ein Impulssignal PI an die Impulsverzögerungsschaltung 70 und
beginnt eine weitere A/D-Wandlung.
-
Es
ist folglich ersichtlich, dass eine neue A/D-Wandlung bei dieser
Ausführungsform
jedes Mal, wenn das Messanfragesignal RQ an einem Zeitpunkt zugeführt wird,
an dem die Impulsverzögerungsschaltung 70 in
den initialisierten Zustand zurückgekehrt
ist, unmittelbar gestartet werden kann. Folglich kann die überflüssige Wartezeit,
die auftreten kann, wenn ein Taktsignal (CKS) fester Frequenz verwendet
wird, um die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 zu steuern,
vermieden werden.
-
D.
h., bei dieser Ausführungsform
wird ein Warten (auf einen Abtastzeitpunkt folgend) einzig dann,
wenn es tatsächlich
erforderlich ist, d. h. dann, wenn die Spannung des analogen Eingangssignals Vin
unter einen bestimmten Pegel fällt,
und nur für eine
minimal erforderliche Dauer ausgeführt.
-
Insbesondere
muss das Abtastintervall TS wenigstens geringfügig kürzer als der Zeitraum ausgelegt
werden, den das Impulssignal benötigt,
um die Impulsverzögerungsschaltung
zu durchlaufen, wenn das analoge Eingangssignal Vin den Höchstwert (Vmax)
seines zulässigen Änderungsbereichs
aufweist. Das minimale Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Eingaben
der RQ-Signale muss wenigstens geringfügig länger als TS sein.
-
Folglich
kann bei dieser Ausführungsform eine
kontinuierliche A/D-Wandlung hoher Geschwindigkeit erzielt werden,
wenn die Messanfragesignale RQ wiederholt mit einer festen Laufzeit,
welche die obige Bedingung erfüllt,
zugeführt
werden. Die "RQ-Signale" können als
aufeinanderfolgende Impulse oder als aufeinanderfolgende Pegelübergänge eines
Steuersignals gebildet sein. Die Funktionen der Steuersignalerzeugungsschaltung 74a können als Hardware
oder durch eine Computerprogrammsteuerung einer CPU realisiert werden,
wie vorstehend bezüglich
der Steuersignalerzeugungsschaltung 74 beschrieben.
-
Elfte Ausführungsform
-
Nachstehend
wird eine elfte Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 19A und
das entsprechende Zeitdiagramm der 19B beschrieben.
Diese Ausführungsform
entspricht einem A/D-Wandler 8a mit einem Satz von n Wandlerkernabschnitten 80 (bei
diesem Beispiel weist n den Wert 4 auf), die jeweils den gleichen
Aufbau wie die Wandlerkernabschnitte 80 der vorstehend
beschriebenen achten Ausführungsform
aufweisen, und ferner einem Addierer 82 und einer Flankenverschiebungsschaltung 86,
die in Funktion und Aufbau dem Addierer 82 bzw. der Flankenverschiebungsschaltung 86 der
achten Ausführungsform
entsprechen, so dass die Beschreibung nachstehend hauptsächlich auf
die Steuersignalerzeugungsschaltung 84a dieser Ausführungsform
gerichtet ist.
-
Die
Steuersignalerzeugungsschaltung 84a empfängt, wie
vorstehend bezüglich
der zehnten Ausführungsform
beschrieben, aufeinanderfolgende extern zugeführte Messanfragesignale RQ
und jedes von jeweiligen individuellen Empfangserfassungssignalen
CHKi (i = 1, 2, ..., n), die von den Wandlerkernabschnitten 80 erzeugt
werden, und erzeugt ein Referenzimpulssignal PI, das der Flankenverschiebungsschaltung 86 zugeführt wird,
und ein Verriegelungssignal PL, das jedem der Wandlerkernabschnitte 80 zugeführt wird.
Jedes der individuellen Empfangserfassungssignale CHKi wird von
dem entsprechenden Abschnitt der Wandlerkernabschnitte 80 erzeugt,
und zwar gleich dem Empfangserfassungssignal CHK des A/D-Wandlers 8 der
obigen zehnten Ausführungsform.
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Bei
dieser Ausführungsform
gibt die Steuersignalerzeugungsschaltung 84a das Referenzimpulssignal
PI dann, wenn das Messanfragesignal RQ empfangen wird, unmittelbar
an die Flankenverschiebungsschaltung 86, wenn sämtliche
der individuellen Empfangserfassungssignale CHKi den richtigen Pegel
aufweisen, d. h. jedes dieser Signale von dem Pegel an dem letzten
Ereignis, an dem ein Referenzimpulssignal PI erzeugt wurde, invertiert
worden ist. Wenn dieser Zustand noch nicht erfüllt ist, wartet die Steuersignalerzeugungsschaltung 84a,
bis sämtliche der
individuellen Empfangserfassungssignale CHKi den richtigen Pegel
erreicht haben, bevor sie das Referenzimpulssignal PI an die Flankenverschiebungsschaltung 86 gibt,
gleich der vorstehend beschriebenen Steuersignalerzeugungsschaltung 74a der
obigen zehnten Ausführungsform.
Auf diese Weise wird gewährleistet,
dass sämtliche
der Wandlerkernabschnitte 80 initialisiert worden sind,
bevor eine neue A/D-Wandlung begonnen wird.
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Die
Flankenverschiebungsschaltung 86 erzeugt, wie vorstehend
bezüglich
der achten Ausführungsform
beschrieben und in der 19B gezeigt, im
Ansprechen auf das Referenzimpulssignal Pi nacheinander in der Phase
verschobene individuelle Impulssignale PIi. Die Steuersignalerzeugungsschaltung 84a erzeugt,
wie in der Figur gezeigt, ein Verriegelungssignal PL, nachdem ein
festes Zeitintervall T auf eine Ausgabe des Referenzimpulssignals
PI von der Steuersignalerzeugungsschaltung 84a folgend verstrichen
ist. Folglich werden jeweils verschiedene Messintervalle TSi für die Wandlerkernabschnitte 80 gebildet.
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Es
ist folglich ersichtlich, dass jeder der Wandlerkernabschnitte 80 bei
dieser Ausführungsform
gleich dem A/D-Wandler 8 der zehnten Ausführungsform
arbeitet, wobei die Verriegelungs- und Kodierschaltung 71 jedes
Wandlerkernabschnitts 80 jede Verriegelung synchron zum
von der Steuersignalerzeugungsschaltung 84a zugeführten Verriegelungssignal
PL anstelle eines Abtasttaktsignals CKS fester Frequenz ausführt.
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Folglich
bringt diese Ausführungsform
die gleichen Vorteile wie die zehnte Ausführungsform hervor und ermöglicht ferner
einen erhöhten
Auflösungsgrad
bei der A/D-Wandlung, bedingt durch die Tatsache, dass bei jeder
Wandlung jeweilige Zahlenwert DT1 bis DTn (mit jeweils m-Bits),
die jeweils von den n Wandlerkernabschnitten 80 in entsprechenden Messintervallen
jeweils verschiedener Zeitdauern (TS1 bis TSn) erzielt werden, von
dem Addierer 82 addiert werden, um einen A/D-gewandelten Ausgangswert
DTA mit p-Bits zu erhalten (p = m + log2 n).
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Es
sollte beachtet werden, dass in Verbindung mit der vorliegenden
Erfindung obgleich sie vorstehend anhand ihrer bevorzugten Ausführungsformen
offenbart worden ist, verschiedene Ausgestaltungen oder Kombinationen
jeweilige Ausführungsformen
vorstellbar sind, die mit in dem Schutzumfang der Erfindung, so
wie er in den beigefügten
Ansprüchen
dargelegt wird, beinhaltet verstanden werden sollen.