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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von (Meth)acrylsäure.
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Die
Herstellung von (Meth)acrylsäure
ist seit langem Stand der Technik, wobei unterschiedliche Methoden
angewandt werden, um (Meth)acrylsäure zu erhalten.
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Beispielsweise
kann α-Hydroxyisobuttersäure als
Ausgangsstoff zur Herstellung von Methacrylsäure dienen. Ein derartiges
Verfahren wird zum Beispiel in
US
3,487,101 beschrieben, wo die Herstellung diverser Methacrylsäurederivate,
insbesondere Methacrylsäure
und Methacrylsäureester,
ausgehend von 2-Hydroxyisobuttersäure in der Flüssigphase,
dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung von HIBS zu Methacrylsäure in Gegenwart
eines gelösten
basischen Katalysators bei hohen Temperaturen zwischen 180°C-320°C in Gegenwart
hochsiedender Ester (z.b. Phtalsäuredimethylester)
und inneren Anhydriden (z.B. Phtalsäureanhydrid) durchgeführt wird.
Laut Patent werden bei HIBS Umsätzen > 90% MAS-Selektivitäten um 98%
erreicht. Über
die Langzeitstabilität
der flüssigen
Katalysatorlösung
insbesondere der Erschöpfung
des eingesetzten Anhydrids werden keine Angaben gemacht.
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DE-OS 1 191367 betrifft
die Herstellung von Methacrylsäure
(MAS) ausgehend von α-Hydroxyisobuttersäure (HIBS)
in der Flüssigphase,
dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung von HIBS zu Methacrylsäure in Gegenwart
von Polymerisationsinhibitoren (wie z.B. Kupferpulver) und in Gegenwart
eines Katalysatorgemischs bestehend aus Metallhalogeniden und Alkalihalogeniden
bei hohen Temperaturen zwischen 180-220°C durchgeführt wird. Laut Patent werden
bei HIBS Umsätzen > 90% MAS-Selektivitäten von > 99% erreicht. Die
besten Ergebnisse werden mit Katalysatormischungen aus Zinkbromid
und Lithiumbromid erreicht. Es ist allgemein bekannt, dass die Verwendung
halogenid haltiger Katalysatoren bei hohen Temperaturen drastische
Forderungen an die zu verwendenden Werkstoffe stellt und diese Probleme
bezüglich
der im Destillat befindlichen, verschleppten halogenierten Nebenprodukte
auch in nachfolgenden Anlagenteilen auftreten.
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EP 0 487 853 beschreibt
die Herstellung von Methacrylsäure
ausgehend von Acetoncyanhydrin (ACH), dadurch gekennzeichnet, dass
man im ersten Schritt ACH mit Wasser bei moderaten Temperaturen
in Gegenwart eines heterogenen Hydrolysekatalysators umsetzt und
man im zweiten Schritt α-Hydroxyisobuttersäureamid
mit Methylformiat oder Methanol/Kohlenmonoxid unter Entstehung von
Formamid und Hydroxyisobuttersäuremethylester
(HIBSM) umsetzt, und man im dritten Schritt HIBSM in Gegenwart eines
heterogenen Ionenaustauschers mit Wasser zu Hydroxyisobuttersäure verseift,
und man im vierten Schritt HIBS dehydratisiert, indem man in flüssiger Phase
bei hohen Temperaturen in Gegenwart eines löslichen Alkalisalzes reagieren
lasst. Die Methacrylsäure-Herstellung
ex HIBS wird bei hohen Umsätzen
um 99% mit mehr oder weniger quantitativen Selektivitäten beschrieben.
Die Vielzahl der notwendigen Reaktionsschritte und die Notwendigkeit
der Zwischenisolierung einzelner Intermediate, insbesondere auch
die Durchführung
einzelner Prozessschritte bei erhöhtem Druck, machen das Verfahren
kompliziert und damit letztlich unwirtschaftlich. Des Weiteren wird
zwingend Formamid hergestellt, wobei diese Verbindung vielfach als
unerwünschtes
Nebenprodukt angesehen werden kann, welches teuer entsorgt werden
muss.
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DE-OS 1 768 253 beschreibt
ein Verfahren zur Herstellung von Methacrylsäure durch Dehydratisierung
von α-Hydroxyisobuttersäure (HIBS),
dadurch gekennzeichnet, dass man HIBS in flüssiger Phase bei einer Temperatur
von wenigstens 160°C
in Gegenwart eines Dehydratisierungskatalysators umsetzt, der aus
einem Metallsalz von alpha-Hydroxyisobuttersäure besteht.
Besonders geeignet sind in diesem Fall die Alkali- und Erdalkalisalze
von HIBS, die in einer HIBS-Schmelze durch Umsetzung geeigneter
Metallsalze in situ hergestellt werden. Laut Patent werden MAS Ausbeuten
bis 95% ex HIBS beschrieben, wobei der Feed der kontinuierlichen
Verfahrensweise aus HIBS und ca. 1,5 Gew.-% HIBS-Alkalisalz besteht.
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RU 89631 betrifft ein Verfahren
zur Herstellung von Methacrylsäure
ausgehend von 2-Hydroxyisobuttersäure durch
Wasserabspaltung in flüssiger
Phase, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Abwesenheit
eines Katalysators mit einer wässrigen
Lösung
von HIBS (bis 62 Gew.-% HIBS in Wasser) unter Druck bei hohen Temperaturen
200°C-240°C durchgeführt wird.
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Intensiv
untersucht wurde darüber
hinaus die Verwendung von Propen als Basisrohstoff, wobei man über die
Stufen Hydrocarbonylierung (zur Isobuttersäure) und dehydrierender Oxidation
in moderaten Ausbeuten zur Methacrylsäure gelangt.
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Es
ist bekannt, Propanal oder Propionsäure, die in technischen Prozessen
ausgehend von Ethylen und C-1 Bausteinen wie Kohlenmonoxid zugänglich sind,
als Basisrohstoff einzusetzen. In diesen Prozessen wird in einer
aldolisierenden Reaktion mit Formaldehyd unter Dehydratisierung
der in situ entstehenden β-Hydroxy-carbonylverbindung
zur entsprechenden α, β-ungesättigten
Verbindung umgesetzt. Eine Übersicht über die
gängigen
Verfahren zur Herstellung der Methacrylsäure und deren Ester findet
sich in der Literatur wie Weissermel, Arpe „Industrielle
organische Chemie",
VCH, Weinheim 1994, 4. Auflage, S.305 ff oder Kirk
Othmer „Encyclopedia
of Chemical Technology",
3. Ausgabe, Vol. 15, Seite 357.
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(Meth)acrylsäure dient
vielfach als Comonomer zur Herstellung einer Vielzahl von Polymeren.
Hierbei werden relativ geringe Mengen an (Meth)acrylsäure benötigt. Diese
geringen Mengen rechtfertigen aus wirtschaftlichen Gründen nicht
den Aufbau von großen
Produktionsanlagen, die zur Herstellung von (Meth)acrylsäure durch
Oxidation von Kohlenwasserstoffen oder aus ACH notwendig sind.
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Daher
besteht die Notwendigkeit (Meth)acrylsäure zu transportieren. Allerdings
ist der Transport von (Meth)acrylsäure sehr aufwendig, da (Meth)acrylsäure sehr
leicht polymerisiert. So bildet (Meth)acrylsäure bei einer Lagerung in fester
Form oder bei hohen Temperaturen schnell Polymere. Daher müssen (Meth)acrylsäuren in
einem relativ schmalen Temperaturfenster transportiert werden, um
eine Polymerisation zu verhindern. Hierbei werden vielfach Polymerisationsinhibitoren
eingesetzt, die jedoch vielfach vor der Verwendung abgetrennt werden
müssen.
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Des
Weiteren können,
wie bereits dargelegt, (Meth)acrylsäuren aus α-Hydroxycarbonsäuren erhalten werden.
Dementsprechend könnte
beispielsweise α-Hydroxyisobuttersäure transportiert
werden, um hieraus am Verwendungsort Methacrylsäure herzustellen. Nachteilig
hierbei sind jedoch die hohen Transportkosten, die auf das im Vergleich
zur Methacrylsäure
höhere
Molekulargewicht von α-Hydroxyisobuttersäure zurückzuführen sind.
Darüber
hinaus erfordern sowohl (Meth)acrylsäuren als auch α-Hydroxycarbonsäuren säureresistente
Transportbehälter.
Daher ist der Transport dieser Verbindungen aufwendig und somit
teuer.
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In
Anbetracht des Standes der Technik ist es nun Aufgabe der vorliegenden
Erfindung Verfahren zur Herstellung von (Meth)acrylsäure zur
Verfügung
zu stellen, die besonders einfach, kostengünstig und mit hoher Ausbeute
durchgeführt
werden können.
Hierbei sollte auch die Erzeugung von geringen Mengen besonders
wirtschaftlich sein. Ein besonderes Problem bestand insbesondere
darin ein Verfahren zu schaffen, dessen Ausgangsstoffe leicht und
sicher transportiert werden können.
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Darüber hinaus
war es mithin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Herstellung von (Meth)acrylsäure
bereitzustellen, bei dem nur eine geringe Menge an Nebenprodukten
erzeugt wird. Hierbei sollte das Produkt möglichst in hohen Ausbeuten
und, insgesamt gesehen, unter geringem Energieverbrauch erhalten
werden.
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Gelöst werden
diese sowie weitere nicht explizit genannte Aufgaben, die jedoch
aus den hierin einleitend diskutierten Zusammenhängen ohne weiteres ableitbar
oder erschließbar
sind, durch ein Verfahren mit allen Merkmalen des Patentanspruchs
1. Zweckmäßige Abwandlungen
der erfindungsgemäßen Verfahren werden
in Unteransprüchen
unter Schutz gestellt.
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Dadurch,
dass man einen cyclischen Ester in Gegenwart eines Katalysators
zu (Meth)acrylsäure
umsetzt, gelingt es ein Verfahren zur Herstellung von (Meth)acrylsäure zur
Verfügung
zu stellen, das besonders einfach, kostengünstig und mit hoher Ausbeute
durchgeführt
werden kann.
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Zugleich
lassen sich durch die erfindungsgemäßen Verfahren eine Reihe weiterer
Vorteile erzielen. Hierzu gehört
unter anderem, dass der eingesetzte Ausgangsstoff leicht, sicher
und kostengünstig
transportiert werden kann. Hierdurch kann (Meth)acrylsäure kostengünstig zur
Produktion von Copolymeren bereitgestellt werden, ohne dass eine
kostspielige Produktionsanlage, die (Meth)acrylsäure aus ACH oder durch Oxidation von
Kohlenwasserstoffen gewinnt, aufgebaut und finanziert werden muss.
Darüber
hinaus werden nur geringe Mengen an Nebenprodukten erzeugt, wobei
das Produkt in hohen Ausbeuten und, insgesamt gesehen, unter geringem
Energieverbrauch erhalten wird.
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Zur
Herstellung von (Meth)acrylsäure
wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
ein cyclischer Ester umgesetzt. Hierfür einsetzbare cyclische Ester
sind an sich bekannt. Der Begriff cyclische Ester bezeichnet im Rahmen
der vorliegenden Erfindung ringförmige
Diester, die beispielsweise durch Dimerisierung von α-Hydroxycarbonsäuren und/oder α-Hydroxycarbonsäureestern
erhalten werden.
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Im
Allgemeinen wird angenommen, dass diese Ester der Formel (I) entsprechen
worin
die Reste R
1, R
2,
R
3 und R
4 jeweils
unabhängig
voneinander Wasserstoff oder eine 1 bis 30 Kohlenstoffatome aufweisende
Gruppe darstellen, die insbesondere 1-20, bevorzugt 1-10, insbesondere
1-5 und besonders bevorzugt 1-2 Kohlenstoffatome umfasst.
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Der
Ausdruck "1 bis
30 Kohlenstoffatome aufweisende Gruppe" kennzeichnet Reste organischer Verbindungen
mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen. Er umfasst neben aromatischen und
heteroaromatischen Gruppen auch aliphatische und heteroaliphatische
Gruppen, wie beispielsweise Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkoxy-, Cycloalkoxy-,
Cycloalkylthio- und Alkenylgruppen. Dabei können die genannten Gruppen
verzweigt oder nicht verzweigt sein.
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Erfindungsgemäß bezeichnen
aromatische Gruppen Reste ein oder mehrkerniger aromatischer Verbindungen
mit vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 6 bis 12 C-Atomen.
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Heteroaromatische
Gruppen kennzeichnen Arylreste, worin mindestens eine CH-Gruppe
durch N ersetzt ist und/oder mindestens zwei benachbarte CH-Gruppen
durch S, NH oder O ersetzt sind.
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Zu
den bevorzugten Alkylgruppen gehören
die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, 1-Butyl-, 2-Butyl-, 2-Methylpropyl-, tert.-Butyl-,
Pentyl-, 2-Methylbutyl-, 1,1-Dimethylpropyl-,
Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, 1,1,3,3-Tetramethylbutyl, Nonyl-, 1-Decyl-,
2-Decyl-, Undecyl-,
Dodecyl-, Pentadecyl- und die Eicosyl-Gruppe.
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Zu
den bevorzugten Cycloalkylgruppen gehören die Cyclopropyl-, Cyclobutyl-,
Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cycloheptyl- und die Cyclooctyl-Gruppe,
die gegebenenfalls mit verzweigten oder nicht verzweigten Alkylgruppen
substituiert sind.
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Zu
den bevorzugten Alkenylgruppen gehören die Vinyl-, Allyl-, 2-Methyl-2-propen-,
2-Butenyl-, 2-Pentenyl-,
2-Decenyl- und die 2-Eicosenyl-Gruppe.
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Der
Rest R kann Substituenten aufweisen. Zu den bevorzugten Substituenten
gehören
u.a. Halogene, insbesondere Fluor, Chlor, Brom, und Alkoxygruppen.
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Zu
den bevorzugten cyclischen Estern gehören 1,4-Dioxan-2,5-dion (Glycolid),
3,6-Dimethyl-1,4-dioxan-2,5-dion
(Lactid) oder 3,6-Dimethyl-1,4-dioxan-2,5-dion (Tetramethylglycolid).
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Erfindungsgemäß wird durch
das Verfahren (Meth)acrylsäure
erhalten. Neben Acrylsäure
(Propensäure)
und Methacrylsäure
(2-Methylpropensäure)
gehören
hierzu insbesondere Derivate, die Substituenten umfassen. Zu den
geeigneten Substituenten gehören
insbesondere Halogene, wie Chlor, Fluor und Brom sowie Alkylgruppen,
die vorzugsweise 1 bis 10, besonders bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome
umfassen können. Hierzu
gehören
unter anderem β-Methylacrylsäure (Butensäure), α, β-Dimethylacrylsäure, β-Ethylacrylsäure, sowie β,β-Dimethylacrylsäure. Bevorzugt
sind Acrylsäure
(Propensäure)
und Methacrylsäure
(2-Methylpropensäure), wobei
Methacrylsäure
besonders bevorzugt ist.
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Die
Umsetzung des cyclischen Esters kann beispielsweise in der Gasphase
oder in flüssiger
Phase erfolgen. Vorzugsweise erfolgt die Reaktion in flüssiger Phase.
Hierbei kann die erhaltene (Meth)acrylsäure vorzugsweise über die
Gasphase aus der Reaktionsmischung abgetrennt werden. Beispielsweise
kann der cyclische Ester in einer Destille erhitzt und die entstehende
(Meth)acrylsäure über Kopf
abgetrennt und kondensiert werden. Die Umsetzung kann mit oder ohne
Lösungsmittel
erfolgen.
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Diese
Lösungsmittel
können
insbesondere dazu dienen das Erhitzen der Ausgangsverbindungen zu erleichtern,
um Überhitzungen
und damit verbundene Nebenproduktbildung zu vermeiden. Hierbei kann
das Lösungsmittel
nach einem Erwärmen
der Mischung auf eine Temperatur oberhalb der Schmelztemperatur
des Ausgangsprodukts aus der Mischung abgetrennt werden, bevor der
cyclische Ester in (Meth)acrylsäure
umgesetzt wird. Des Weiteren können
Lösungsmittel
dazu eingesetzt werden, die Zugabetemperatur der Eduktmischung in
einen Reaktor, insbesondere eine Destille niedrig zu halten. Dies
kann insbesondere bei kontinuierlichen Verfahren zweckmäßig sein.
Darüber
hinaus kann hierdurch die Temperatur zu Beginn der Reaktion gering
gehalten werden, so dass besonders geringe Anteile an unerwünschten
Nebenprodukten entstehen. Lösungsmittel
mit einem niedrigen Siedepunkt können
bei einer Umsetzung in einer Destille über Kopf abgetrennt werden.
Lösungsmittel
mit hohen Siedpunkten verbleiben bei einer Umsetzung in einer Destille
vielfach im Sumpf. Diese Lösungsmittel
können
aus dem Sumpf ausgefahren und erneut zum Erniedrigen der Verflüssigungstemperatur
der Ausgangsverbindungen eingesetzt werden.
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Zu
den geeigneten Lösungsmitteln
zählen
beispielsweise Alkohole, Ketone, Aldehyde, Ester, Ether, Carbonsäuren, Kohlenwasserstoffe
und Mischungen dieser Lösungsmittel
untereinander sowie mit weiteren Lösungsmitteln.
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Zu
den Kohlenwasserstofflösungsmittel
gehören
aliphatische, alicyclische und aromatische Kohlenwasserstoffe. Zu
diesen Kohlenwasserstoffen gehören
unter anderem Pentan, Hexan, insbesondere n-Hexan und 3 Methylpentan,
Heptan, insbesondere n-Heptan und 3-Methylhexan, Octan, Cyclopentan, Cyclohexan, Benzol,
Toluol, Xylol, Ethylbenzol.
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Des
Weiteren gehören
zu den geeigneten Lösungsmittel
Carbonsäuren
und Carbonsäureester.
Zu diesen zählen
insbesondere Essigsäure,
Ethylacetat, α-Hydroxycarbonsäuren, insbesondere
2-Hydroxyisobuttersäure
und 2-Hydroxyisobuttersäuremethylester.
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Zu
den als Lösungsmittel
verwendbaren Ketonen zählen
beispielsweise Aceton, Methylethylketon, Diethylketon, Methylpropylketon,
Methylisopropylketon, Methylbutylketon, Methyl-1-methylpropylketon,
Methyl-2-methylpropylketon, Ethylpropylketon und andere Ketone mit
jeweils 2 oder mehr Kohlenstoffatomen, bevorzugt 4 bis 12 und besonders
bevorzugt 4 bis 9 Kohlenstoffatomen.
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Zu
den als Lösungsmittel
verwendbaren Aldehyden gehören
beispielsweise Acetaldehyd, Propionaldehyd, Butyraldehyd, Vateraldehyd,
Benzaldehyd und andere Aldehyde mit jeweils 2 oder mehr Kohlenstoffatomen,
bevorzugt 4 bis 12 und besonders bevorzugt 4 bis 9 Kohlenstoffatomen.
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Zu
den als Lösungsmittel
verwendbaren Ether zählen
unter anderem Diethylether, Di-n-propylether, Diisopropylether,
Di-n-butylether, Diisobutylether und andere Ether mit jeweils 2
oder mehr Kohlenstoffatomen, bevorzugt 4 bis 12 und besonders bevorzugt
4 bis 9 Kohlenstoffatomen.
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Besonders
bevorzugt können
Alkohole als Lösungsmittel
eingesetzt werden. Zu den bevorzugten Alkoholen gehören unter
anderem Alkohole mit jeweils mindestens einem Kohlenstoffatom, bevorzugt
2 bis 12 und besonders bevorzugt 4 bis 9 Kohlenstoffatomen. Die
Alkohole können
eine lineare, verzweigte oder cyclische Struktur aufweisen. Des
Weiteren können
die Alkohole aromatische Gruppen oder Substituenten, beispielsweise
Halogenatome umfassen. Zu den bevorzugten Alkoholen gehören insbesondere
Methanol, Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol, n-Butanol, 1-Methyl-propanol,
2-Methyl-propanol, tert.-Butanol, n-Pentanol, 1-Methyl-butanol,
2-Methyl-butanol, 3-Methyl-butanol, 2,2-Dimethyl-propanol, n-Hexanol,
1-Methyl-pentanol, 2-Methyl-pentanol, 3-Methyl-pentanol, 4-Methyl-pentanol, 1,1-Dimethyl-butanol,
2,2-Dimethyl-butanol, 3,3-Dimethyl-butanol, 1,2-Dimethyl-butanol, n-Heptanol,
1-Methyl-hexanol, 2-Methyl-hexanol, 3-Methyl-hexanol, 4-Methyl-hexanol, 1,2-Dimethyl-pentanol,
1,3-Dimethyl-pentanol, 1,1-Dimethyl-pentanol, 1,1,2,2-Tetramethyl-propanol,
Benzylalkohol, n-Octanol, 2-Ethylhexanol,
n-Nonanol, 1-Methyl-octanol, 2-Methyl-octanol, n-Decanol, n-Undecanol,
1-Methyl-decanol, 2-Methyl-decanol, n-Dodecanol, 2,4-Diethyl-octanol,
Cyclopentanol, Cyclohexanol, 4-tert.-Butyl-cyclohexanol, Cycloheptanol,
Cyclododecanol, 2-(Dimethylamino)-ethanol, 3-(Dimethylamino)-propanol,
4-(Dimethylamino)-butanol, 5-(Dimethylamino)-pentanol, 6-(Dimethylamino)-hexanol, 8-(Dimethylamino)-octanol,
10-(Dimethylamino)-decanol, 12-(Dimethylamino)-dodecanol, 2-(Diethylamino)-ethanol,
3-(Diethylamino)-propanol, 4-(Diethylamino)-butanol, 5-(Diethylamino)-pentanol,
6-(Diethylamino)-hexanol, 8-(Diethylamino)-octanol, 10-(Diethylamino)-decanol,
12-(Diethylamino)-dodecanol, 2-(Di-(iso-propyl)-amino)-ethanol,
3-(Di-(iso-propyl)-amino)-propanol,
4-(Di-(iso-propyl)-amino)-butanol, 5-(Di-(iso-propyl)-amino)-pentanol,
6-Di-(iso-propyl)-amino)-hexanol, 8-(Di-(iso-propyl)-amino)-octanol, 10-(Di-(iso-propyl)-amino)-decanol, 12-(Di-(iso-propyl)-amino)-dodecanol,
2-(Dibutylamino)-ethanol, 3-(Dibutylamino)-propanol, 4-(Dibutylamino)-butanol,
5-(Dibutylamino)-pentanol, 6-(Dibutylamino)-hexanol, 8-(Dibutylamino)-octanol,
10-(Dibutylamino)-decanol, 12-(Dibutylamino)-dodecanol, 2-(Dihexylamino)-ethanol,
3-(Dihexylamino)-propanol, 4-(Dihexylamino)-butanol, 5-(Dihexylamino)-pentanol,
6-(Dihexylamino)-hexanol, 8-(Dihexylamino)-octanol, 10-(Dihexylamino)-decanol,
12-(Dihexylamino)-dodecanol, 2-(Methyl-ethyl-amino)-ethyi-, 2-(Methyl-propyl-amino)-ethanol,
2-(Methyl-iso-propyl-amino)-ethanol,
2-(Methyl-butyl-amino)-ethanol, 2-(Methyl-hexyl-amino)-ethanol, 2-(Methyl-octyl-amino)-ethanol,
2-(Ethyl-propyl-amino)-ethanol, 2-(Ethyl-iso-propyl-amino)-ethanol, 2-(Ethyl-butyl-amino)-ethanol,
2-(Ethyl-hexyl-amino)-ethanol, 2-(Ethyl-octyl-amino)-ethanol, 3-(Methyl-ethyl-amino)-propanol,
3-(Methyl-propyl-amino)-propanol,
3-(Methyl-iso-propyl-amino)-propanol, 3-(Methyl-butyl-amino)-propanol,
3-(Methyl-hexyl-amino)-propanol, 3-(Methyl-octyl-amino)-propanol,
3-(Ethyl-propyl-amino)-propanol,
3-(Ethyl-iso-propyl-amino)-propanol, 3-(Ethyl-butyl-amino)-propanol,
3-(Ethyl-hexyl-amino)-propanol, 3-(Ethyl-octyl-amino)-propanol,
4-(Methyl-ethyl-amino)-butanol, 4-(Methyl-propyl-amino)-butanol,
4-(Methyl-iso-propyl-amino)-butanol, 4-(Methyl-butyl-amino)-butanol,
4-(Methyl-hexyl-amino)-butanol, 4-(Methyl-octyl-amino)-butanol, 4-(Ethyl-propyl-amino)-butanol,
4-(Ethyl-iso-propyl-amino)-butanol, 4-(Ethyl-butyl-amino)-butanol,
4-(Ethyl-hexyl-amino)-butanol, 4-(Ethyl-octyl-amino)-butanol, 2-(N-Pipendinyl)-ethanol,
3-(N-Piperidinyl)-propanol, 4-(N-Piperidinyl)-butanol, 5-(N-Piperidinyl)-pentanol, 6-(N-Pipendinyl)-hexanol,
8-(N-Piperidinyl)-octanol, 10-(N-Pipendinyl)-decanol,
12-(N-Piperidinyl)-dodecanol, 2-(N-Pyrrolidinyl)-ethanol, 3-(N-Pyrrolidinyl)-propanol,
4-(N-Pyrrolidinyl)-butanol, 5-(N-,Pyrrolidinyl)-pentyl-, 6-(N-Pyrrolidinyl)-hexanol,
8-(N-Pyrrolidinyl)-octanol, 10-(N-Pyrrolidinyl)-decanol, 12-(N-Pyrrolidinyl)-dodecanol,
2-(N-Morpholino)-ethanol, 3-(N-Morpholino)-propanol, 4-(N-Morpholino)-butanol,
5-(N-Morpholino)-pentanol, 6-(N-Morpholino)-hexanol, 8-(N-Morpholino)-octanol,
10-(N-Morpholino)-decanol, 12-(N-Morpholino)-dodecanol, 2-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-ethanol, 3-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-propanol,
4-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-butanol,
5-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-pentanol,
6-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-hexanol, 8-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-octanol,
10-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-decanol,
12-(N'-Methyl-N-Piperazinyl)-dodecanol, 2-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-ethanol,
3-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-propanol,
4-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-butanol, 5-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-pentanol, 6-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-hexanol,
8-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-octanol, 10-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-decanol, 12-(N'-Ethyl-N-Piperazinyl)-dodecanol,
2-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-ethanol,
3-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-propanol,
4-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-butanol,
5-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-pentanol,
6-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-hexanol,
8-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-octanol, 10-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyi)-decanol,
12-(N'-iso-Propyl-N-Piperazinyl)-dodecanol,
3-Oxa-butanol, 3-Oxa-pentanol,
2,2-Dimethyl-4-oxa-pentanol, 3,6-Dioxa-heptanol, 3,6-Dioxa-octanol,
3,6,9- Trioxa-decanol, 3,6,9-Trioxa-undecanol,
4-Oxa-pentanol, 4-Oxa-hexanol, 4-Oxa-heptanol, 4,8-Dioxa-nonanol,
4,8-Dioxa-decanol, 4,8-Dioxa-undecanol, 5-Oxa-hexanol oder 5,10-Dioxa-undecanol.
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Weiterhin
können
ethoxylierte und/oder propoxylierte Alkohole sowie gemischtethoxylierte/propoxylierte
Alkohole als Lösungsmittel
eingesetzt werden, insbesondere R5-(O-CH2-CH2)X-OH
oder
R5-(O-CH(CH3)-CH2)X-OH, beziehungsweise
R5-(O-CH2-CH(CH3))X-OH,
worin
R5 für
C1 bis C20-Alkyl
und
x für
eine ganze Zahl zwischen 10 und 20 steht,
oder ethoxylierte
und/oder propoxylierte Aminoalkohole, wie zum Beispiel R6 2N(-CH2-CH2-O)y-H oder R6 2N(-CH(CH3)-CH2-O)y-H beziehungsweise R6 2N(-CH2CH(CH3)-O)y-H,
worin
y für eine
ganze Zahl zwischen 1 und 4 steht. R6 steht
für eine
Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, wobei der Stickstoff mit
den Substituenten R6 auch einen fünf- bis
siebengliedrigen Ring bilden kann. Der Ring kann gegebenenfalls
noch durch eine oder mehrere kurzkettige Alkylgruppen, wie beispielsweise
Methyl, Ethyl oder Propyl, substituiert sein.
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Die
Lösungsmittel
können
beispielsweise durch Destillation abgetrennt werden. Bevorzugt können diese
Lösungsmittel,
insbesondere die Alkohole über
Kopf einer Destille zusammen mit der erzeugten (Meth)acrylsäure aus
der Reaktionsmischung entnommen werden. Die so erhaltene Mischung
kann anschließend
in das entsprechende (Meth)acrylat überführt werden. Dementsprechend
stellt die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung
von Estern der (Meth)acrylsäure,
auch (Meth)acrylate genannt, zur Verfügung. Die Veresterung von (Meth)acrylsäure mit
Alkoholen ist seit längerem
bekannt und beispielsweise in Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry
5. Auflage auf CD-ROM dargelegt.
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Die
Umsetzung des cyclischen Esters erfolgt in Gegenwart eines Katalysators.
Hierfür
geeignete Katalysatoren sind an sich bekannt und beispielsweise
in
DE-OS 10 33 656 ,
DE-OS 10 62 696 ,
FR 12 15 701 ,
DE 630 020 ,
DE 665 369 ,
FR 10 80 212 ,
DE 11 91 367 B1 und
DE-OS 17 68 253 dargelegt.
So können
diese Katalysatoren beispielsweise saure organische Phosphate umfassen,
die auf Kieselsäureträgern oder
Graphitträgern
aufgebracht sind. Besonders bevorzugt umfassen die einzusetzenden
Katalysatoren mindestens ein Metallsalz. Hierzu zählen insbesondere
die in den Druckschriften
DE
11 91 367 B1 und
DE-OS
17 68 253 dargelegten Salze. Beispielsweise können Salze
von Zink, Eisen Zinn, Blei eingesetzt werden. Zu den besonders bevorzugten
Metallsalzen gehören
insbesondere Alkali- und/oder Erdalkalimetallsalze. Beispielsweise
kann ein Salz einer Carbonsäure
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, ein Carbonatsalz, ein Hydroxid,
ein Oxid, ein Halogensalz oder ein Sulfitsalz eingesetzt werden.
Zu den besonders bevorzugten Carbonsäuren, deren Salze als Katalysator
eingesetzt werden können,
gehören
unter anderem (Meth)acrylsäure, α-Hydroxycarbonsäuren, insbesondere
Hydroxyessigsäure
(Glycolsäure),
2-Hydroxypropionsäure
(Milchsäure)
und/oder 2-Hydroxyisobuttersäure,
sowie Essigsäure,
Propionsäure,
Butansäure,
Pentansäure,
Hexansäure,
Heptansäure,
Oktansäure
und/oder Nonansäure.
Die zuvor dargelegten Katalysatoren können einzeln oder als Mischung
eingesetzt werden. So können
beispielsweise Mischungen von Halogeniden des Zinks, Eisens Zinns
und Bleis mit Alkali- und/oder Erdalkalimetallhalogeniden eingesetzt
werden. Besonders bevorzugt werden die in
DE-OS 17 68 253 dargelegten Katalysatoren
verwendet.
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Besonders
bevorzugt umfasst der Katalysator mindestens ein Salz ausgewählt aus
Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calciumhydroxid, Bariumhydroxid,
Magnesiumhydroxid, Natriumsulfit, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Strontiumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Natriumbicarbonat, Natriumacetat,
Kaliumacetat, das Natriumsalz einer α-Hydroxycarbonsäure, das Kaliumsalz einer α-Hydroxycarbonsäure und/oder
Natriumdihydrogenphosphat umfasst.
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Die
Konzentration des Katalysators ist im Allgemeinen nicht kritisch,
wobei geringe Konzentrationen zu einer etwas längeren Reaktionsdauer führen können. Hohe
Konzentrationen sind vielfach unwirtschaftlich. Gemäß einem
besonderen Aspekt kann die Katalysator konzentration vorzugsweise
im Bereich von 1 bis 70 Gew.-%, besonders bevorzugt 2 bis 10 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Reaktionsmischung, liegen.
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Bei
einer Herstellung der (Meth)acrylsäure in Chargen können Katalysatormengen
im Bereich von 1 bis 10, besonders bevorzugt 2 bis 5 Gew.-% besonders
zweckmäßig sein.
Bei kontinuierlichen Verfahren können
die zugeleiteten Eduktströmen
Anteile an Katalysator enthalten. Vorzugsweise liegen die Mengen
an Katalysator im Bereich von 0,1 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt
im Bereich von 0,1 bis 5 Gew.-%. Die Beladung des Katalysators mit
Edukt kann in einem weiten Bereich liegen. Vorzugsweise werden 0,01
bis 10, besonders bevorzugt 0,05 bis 1,0 und ganz besonders bevorzugt
0,1 bis 0,5 Mol cyclischer Ester pro Mol Katalysator pro Stunde
eingesetzt.
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Die
Umsetzung erfolgt vorzugsweise bei einer Temperatur von 120°C oder mehr,
besonders bevorzugt bei einer Temperatur im Bereich von 200 bis
240°C. Die
Reaktion kann, je nach Reaktionstemperatur, bei Unter- oder Überdruck
durchgeführt
werden. Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Reaktion in einem Druckbereich
von 0,01-10 bar, besonders bevorzugt 0,05 bis 2,5 bar durchgeführt.
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Die
Umsetzung kann chargenweise oder kontinuierlich durchgeführt werden,
wobei kontinuierliche Verfahren bevorzugt sind.
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Die
Reaktionsdauer der Umsetzung hängt
unter anderem von den eingesetzten cyclischen Estern, der Aktivität des Katalysator
sowie der Reaktionstemperatur ab, wobei dieser Parameter in weiten
Bereichen liegen kann. Bevorzugt liegt die Reaktionszeit der Umsetzung
im Bereich von 30 Sekunden bis 15 Stunden, besonders bevorzugt 15
Minuten bis 10 Stunden und ganz besonders bevorzugt 30 Minuten bis
5 Stunden.
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Bei
kontinuierlichen Verfahren beträgt
die Verweilzeit vorzugsweise 30 Sekunden bis 15 Stunden, besonders
bevorzugt 15 Minuten bis 10 Stunden und ganz besonders bevorzugt
30 Minuten bis 5 Stunden.
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Gemäß einem
besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die Reaktion in
Gegenwart eines Polymerisationsinhibitors durchgeführt werden.
Zu den bevorzugt einsetzbaren Polymerisationsinhibitoren gehören unter
anderem Phenothiazin, Tertiärbutylcatechol,
Hydrochinonmonomethylether, Hydrochinon, 4-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidinooxyl
(TEMPOL) oder deren Gemische; wobei die Wirksamkeit dieser Inhibitoren
durch Einsatz von Sauerstoffteilweise verbessert werden kann. Die
Polymerisationsinhibitoren können in
einer Konzentration im Bereich von 0,001 bis 2,0 Gew.-%, besonders
bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 0,2 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
des cyclischen Esters, eingesetzt werden. Hierbei können geringe
Mengen an Polymerisationsinhibitor auch zu der kondensierten (Meth)acrylsäure zugegebenen
werden.
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Nachfolgend
soll die vorliegende Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert werden.
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Beispiel 1
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In
einer Destille wurden 334,75 g Tetramethylglycolid (TMG), das in
180,25 g Aceton gelöst
worden war, in Gegenwart des Kaliumsalzes von α-Hydroxyisobuttersäure auf
eine Temperatur von ca. 225°C
erhitzt. Die Beladung des Katalysators betrug 0,57 mol TMG pro mol
Katalysator pro Stunde. Die Reaktion wurde bei Normaldruck über 250
Minuten ausgeführt.
Die Ausbeute an Methacrylsäure
betrug 70%.