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DE102006055040A1 - Kosmetische Zubereitungen mit hohem Glyceringehalt - Google Patents

Kosmetische Zubereitungen mit hohem Glyceringehalt Download PDF

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DE102006055040A1
DE102006055040A1 DE200610055040 DE102006055040A DE102006055040A1 DE 102006055040 A1 DE102006055040 A1 DE 102006055040A1 DE 200610055040 DE200610055040 DE 200610055040 DE 102006055040 A DE102006055040 A DE 102006055040A DE 102006055040 A1 DE102006055040 A1 DE 102006055040A1
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preparation
weight
acid
inci
cosmetic
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DE200610055040
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English (en)
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Celina Storbeck
Andreas Dr. Bleckmann
Lesmona Scherf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beiersdorf AG
Original Assignee
Beiersdorf AG
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Publication date
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Abstract

Kosmetische Zubereitungen, enthaltend eine Kombination aus a) mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, und b) einen oder mehrere kationische Emulgatoren.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zubereitungen mit hohem Glyceringehalt und kationischen Emulgatoren, insbesondere Zubereitungen enthaltend eine Kombination aus Dimethyldioctadecylammoniumchlorid und Glycerin.
  • Der Wunsch, schön und attraktiv auszusehen, ist von Natur aus im Menschen verwurzelt. Auch wenn das Schönheitsideal im Laufe der Zeit Wandlungen erfahren hat, so ist das Streben nach einem makellosen Äußeren immer das Ziel der Menschen gewesen. Einen wesentlichen Anteil an einem schönen und attraktiven Äußeren hat dabei der Zustand und das Aussehen der Haut.
  • Damit die Haut ihre biologischen Funktionen im vollen Umfang erfüllen kann, bedarf sie der regelmäßigen Reinigung und Pflege. Die Reinigung der Haut dient dabei der Entfernung von Schmutz, Schweiß und Resten abgestorbener Hautpartikel, die einen idealen Nährboden für Krankheitserreger und Parasiten aller Art bilden. Hautpflegeprodukte dienen meist der Befeuchtung und Rückfettung der Haut. Häufig sind ihnen Wirkstoffe zugesetzt, welche die Haut regenerieren und beispielsweise ihre vorzeitige Alterung (z.B. das Entstehen von Fältchen, Falten) verhindern und vermindern sollen.
  • Das wohl bekannteste Hautbefeuchtungsmittel, welches in kosmetische Zubereitungen eingearbeitet wird, ist Glycerin. Glycerin hat jedoch den Nachteil, dass es, insbesondere in höheren Konzentrationen (größer/gleich 15 Gewichts-%), dazu führt, dass die kosmetische Zubereitung klebrig wird (insbesondere ein klebriges Gefühl bei der Anwendung auf der Haut hinterlässt). Außerdem haben kosmetische Zubereitungen mit hohen Glyceringehalten (größer/gleich 15 Gewichts-%) in der Regel die ungewünschte Eigenschaft, nur schwer und langsam in die Haut einzuziehen.
  • Kationische Emulgatoren, insbesondere Dimethyldioctadecylammoniumchlorid (INCI: Distearyldimonium Chloride, CAS 0764-2), führen beim Einsatz in kosmetischen Zubereitungen zu wässrigen, schnell in die Haut einziehenden Formeln, welche ein stumpfes Hautgefühl erzeugen. Aufgrund dieser Eigenschaften, lassen sich die Zubereitungen nur schwer auf der Haut verteilen.
  • Es war daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Mängel des Standes der Technik zu beseitigen und kosmetische Zubereitungen mit hohem Glyceringehalt zu entwickeln, die weniger klebrig sind und schneller in die Haut einziehen.
  • Überraschend gelöst werden die Aufgaben durch eine kosmetische Zubereitung enthaltend eine Kombination aus
    • a) mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung und
    • b) einem oder mehreren kationischen Emulgatoren.
  • Überraschend gelöst werden die Aufgaben insbesondere durch eine kosmetische Zubereitung enthaltend eine Kombination aus
    • a) mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung und
    • b) Dimethyldioctadecylammoniumchlorid.
  • Überraschend gelöst werden die Aufgaben ferner durch die Verwendung von kationischen Emulgatoren zur Verringerung der Klebrigkeit von kosmetische Zubereitungen enthaltend mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Überraschend gelöst werden die Aufgaben durch die Verwendung von Dimethyldioctadecylammoniumchlorid zur Verringerung der Klebrigkeit von kosmetische Zubereitungen enthaltend mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Das erfindungsgemäße Dimethyldioctadecylammoniumchlorid (INCI: Distearyldimonium Chloride, CAS 0764-2) hat die folgende Struktur:
    Figure 00020001
  • Zwar sind dem Fachmann kosmetische Zubereitungen mit geringen Mengen an Glycerin und Dimethyldioctadecylammoniumchlorid bekannt. Auch beschreibt die WO 01/00161 Zubereitungen mit hohem Glyceringehalt. Diese Schriften konnten jedoch nicht den Weg zur vorliegenden Erfindung weisen.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt enthalten die erfindungsgemäßen Zubereitungen mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugt enthalten die erfindungsgemäßen Zubereitungen mindestens 20 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung kationische Emulgatoren in einer Konzentration von 0,3 bis 6 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung kationische Emulgatoren in einer Konzentration von 0,5 bis 3 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung Dimethyldioctadecylammoniumchlorid in einer Konzentration von 0,3 bis 6 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung Dimethyldioctadecylammoniumchlorid in einer Konzentration von 0,5 bis 3 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft liegt die erfindungsgemäße Zubereitung in Form einer O/W-Emulsion vor.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung einen oder mehrere weitere UV-Filter enthält. Besonders vorteilhafte bei Raumtemperatur flüssige UV-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Homomenthylsalicylat (INCI: Homosalate), 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat (INCI: Octocrylene), Terephthalidendicamphersulfonsäure; 2-Ethylhexyl-2-hydroxybenzoat (2-Ethylhexylsalicylat, Octylsalicylat, INCI: Octyl Salicylate) und Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester (2-Ethylhexyl-4-methoxycinnamat, INCI: Octyl Methoxycinnamate) und 4-Methoxyzimtsäureisopentylester (Isopentyl-4-methoxycinnamat, INCI: Isoamyl p-Methoxycinnamate), Phenylen-1,4-bis-(2-benzimidazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsäuresalze; 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäuresalze; 3-(4-(2,2-bis Ethoxycarbonylvinyl)-phenoxy)propenyl)methoxysiloxan/Dimethyl-siloxan – Copolymer welches beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Parsol® SLX bei Hoffmann La Roche erhältlich ist, 2,4-Bis-{[4-(2-ethylhexyloxy)-2-hydroxy]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin (INCI: Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazin); Dioctylbutylamidotriazon (INCI: Diethylhexyl-Butamidotriazone); 2,4-bis-[5-1(dimethylpropyl)benzoxazol-2-yl-(4-phenyl)-imino]-6-(2-ethylhexyl)-imino-1,3,5-triazin mit der (CAS Nr. 288254-16-0); 4,4',4''-(1,3,5-Triazin-2,4,6-triyltriimino)-tris-benzoësäure-tris(2-ethylhexylester) (auch: 2,4,6-Tris-[anilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)]-1,3,5-triazin (INCI: Ethylhexyl Triazone); 2,4,6-Tribiphenyl-4-yl-1,3,5-triazin; Merocyanine; Titiandioxid; Zinkoxid in einer Konzentration von 0,01 bis 40 Gewichts-% und besonders bevorzugt in einer Konzentration von 1–20 Gewichts-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung als weitere Inhaltsstoffe eine oder mehrere Verbindungen gewählt aus der Gruppe Folsäure, Phytoen, D-Biotin, Coenzym Q10, alpha-Glucosylrutin, Carnitin, Polydocanol, natürliche und/oder synthetische Isoflavonoide, Genistein, Flavonoide, Carotinoide, Kreatin, Kreatinin, Taurin, Ascorbinsäure und Derivate, Sauerstoff, Tocopherol + Ester, Harnstoff; lang- wie auch kurzkettige Hyaluronsäure (d.h. Hyaluronsäure mit einem mittleren Molekulargewicht von 1 Million bis 3 Million Dalton, wie auch 5000 Dalton – 1 Million Dalton); Dihydroxyaceton; 8-Hexadecen-1,16-dicarbonsäure und/oder Licochalcon A enthält.
  • Derartige Wirkstoffe können einzeln oder in Kombination in der Zubereitung jeweils in einer Einzelkonzentration von 0,01 bis 10 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung in dieser enthalten sein.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung ein oder mehrere Verbindungen gewählt aus der Gruppe der Parabene, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, 2-Methylpropan-1,3-diol, Butylenglycol, Propylenglycol enthält.
  • Derartige Wirkstoffe können einzeln oder in Kombination in der Zubereitung jeweils in einer Einzelkonzentration von 0,01 bis 10 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung in dieser enthalten sein.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung Guerbetalkohole enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung Guerbetalkohole in einer Konzentration von 0,5 bis 20 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung 2-Octyldodecanol enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung 2-Octyldodecanol in einer Konzentration von 1 bis 20 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
  • Es ist erfindungsgemäß besonders bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung 2-Octyldodecanol in einer Konzentration von 2 bis 10 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft kann die erfindungsgemäße Zubereitung anionische, kationische und/oder nichtionische Polymere enthalten.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt ist der Einsatz von kationischen bzw. nichtionischen Polymeren.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist der Einsatz von kationischem Guar Gummi.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist der Einsatz von nichtionischen Cellulose-Derivaten.
  • Erfindungsgemäß vorteilhafte Ausführungsformen sind dadurch gekennzeichnet, dass die erfindungsgemäße Zubereitung nichtionische polymere Verdickungsmittel in einer Konzentration von 0 bis 5 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Erfindungsgemäß bevorzugte Ausführungsformen sind dadurch gekennzeichnet, dass die erfindungsgemäße Zubereitung nichtionische polymere Verdickungsmittel in einer Konzentration von 0,2 bis 1 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  • Ferner vorteilhaft können die erfindungsgemäßen Zubereitungen auch Repellentien zum Schutz vor Mücken, Zecken und Spinnen und dergleichen enthalten. Vorteilhaft sind z. B. N,N-Diethyl-3-methylbenzamid (Handelsbezeichnung: Meta-delphene, „DEET"), Dimethylphtalat (Handelsbezeichnung: Palatinol M, DMP), 1-Piperidincarbonsäure-2-(2-hydroxyethyl)-1-methylpropylester sowie insbesondere 3-(N-n-Butyl-N-acetyl-amino)-propionsäureethylester (unter dem Handelsnamen Insekt Repellent® 3535 bei der Fa. Merck erhältlich). Die Repellentien können sowohl einzeln als auch in Kombination eingesetzt werden.
  • Als Feuchthaltemittel (Moisturizer) werden Stoffe oder Stoffgemische bezeichnet, welche kosmetischen Zubereitungen die Eigenschaft verleihen, nach dem Auftragen bzw. Verteilen auf der Hautoberfläche die Feuchtigkeitsabgabe der Hornschicht (auch transepidermal water loss (TEWL) genannt) zu reduzieren und/oder die Hydratation der Hornschicht positiv zu beeinflussen.
  • Vorteilhafte Feuchthaltemittel (Moisturizer) im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Glycerin, Milchsäure und/oder Lactate, insbesondere Natriumlactat, Butylenglykol, Propylenglykol, Biosaccaride Gum-1, Glycine Soja, Ethylhexyloxyglycerin, Pyrrolidoncarbonsäure und Harnstoff. Ferner ist es insbesondere von Vorteil, polymere Moisturizer aus der Gruppe der wasserlöslichen und/oder in Wasser quellbaren und/oder mit Hilfe von Wasser gelierbaren Polysaccharide zu verwenden. Insbesondere vorteilhaft sind beispielsweise Hyaluronsäure, Chitosan und/oder ein fucosereiches Polysaccharid, welches in den Chemical Abstracts unter der Registraturnummer 178463-23-5 abgelegt und z. B. unter der Bezeichnung Fucogel®1000 von der Gesellschaft SOLABIA S.A. erhältlich ist. Moisturizer können vorteilhaft auch als Antifaltenwirkstoffe zum Schutz vor Hautveränderungen, wie sie z. B. bei der Hautalterung auftreten, verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitungen können ferner vorteilhaft, wenngleich nicht zwingend, Füllstoffe enthalten, welche z. B. die sensorischen und kosmetischen Eigenschaften der Formulierungen weiter verbessern und beispielsweise ein samtiges oder seidiges Hautgefühl hervorrufen oder verstärken. Vorteilhafte Füllstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Stärke und Stärkederivate (wie z. B. Tapiocastärke, Distärkephosphat, Aluminium- bzw. Natrium-Stärke Octenylsuccinat und dergleichen), Pigmente, die weder hauptsächlich UV-Filter- noch färbende Wirkung haben (wie z. B. Bornitrid etc.) und/oder Aerosile® (CAS-Nr. 7631-86-9) und/oder Talkum.
  • Die Wasserphase der erfindungsgemäßen Zubereitungen kann vorteilhaft übliche kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie beispielsweise Alkohole, insbesondere solche niedriger C-Zahl, vorzugsweise Ethanol und/oder Isopropanol, Diole oder Polyole niedriger C-Zahl sowie deren Ether, vorzugsweise Propylenglykol, Ethylenglykol, Ethylenglykolmonoethyl- oder -monobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder -monobutylether, Diethylenglykolmonomethyl- oder -monoethylether und analoge Produkte, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, Selbstbräuner (insbesondere DHA) sowie Verdickungsmittel, welche vorteilhaft gewählt werden können aus der Gruppe Siliciumdioxid, Aluminiumsilikate, Polysaccharide bzw. deren Derivate, z. B. Hyaluronsäure, Xanthangummi, Hydroxypropylmethylcellulose.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft enthält die erfindungsgemäße Zubereitung Filmbildner. Filmbildner im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Stoffe unterschiedlicher Zusammensetzung, die durch die folgende Eigenschaft charakterisiert sind: Löst man einen Filmbildner in Wasser oder anderen geeigneten Lösungsmitteln und trägt die Lösung dann auf die Haut auf, so bildet er nach dem Verdunsten des Lösemittels einen Film aus, der im wesentlichen dazu dient, die Lichtfilter auf der Haut zu fixieren und so die Wasserfestigkeit des Produktes zu steigern.
  • Es ist insbesondere von Vorteil, die Filmbildner aus der Gruppe der Polymere auf Basis von Polyvinylpyrrolidon (PVP)
    Figure 00070001
    zu wählen. Besonders bevorzugt sind Copolymere des Polyvinylpyrrolidons, beispielsweise das PVP Hexadecen Copolymer und das PVP Eicosen Copolymer, welche unter den Handelsbezeichnungen Antaron V216 und Antaron V220 bei der GAF Chemicals Cooperation erhältlich sind.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind weitere polymere Filmbildner, wie beispielsweise Natriumpolystryrensulfonat, welches unter der Handelsbezeichnung Flexan 130 bei der National Starch and Chemical Corp. erhältlich ist, und/oder Polyisobuten, erhältlich bei Rewo unter der Handelsbezeichnung Rewopal PIB1000. Weitere geeignete Polymere sind z.B. Polyacrylamide (Seppigel 305), Polyvinylalkohole, PVP, PVP/VA Copolymere, Polyglycole, Acrylat/Octylacralymid Copolymer (Dermacryl 79). Ebenfalls vorteilhaft ist die Verwendung von Hydriertem Rizinusöl Dimerdilinoleat (CAS 646054-62-8, INCI Hydrogenated Castor Oil Dimer Dilinoleate), das bei der Firma Kokyu Alcohol Kogyo unter dem Namen Risocast DA-H erworben werden kann oder aber auch PPG-3 Benzylethermyristat (CAS 403517-45-3), das unter dem Handelsnamen Crodamol STS bei der Firma Croda Chemicals erworben werden kann.
  • Die Ölphase der erfindungsgemäßen Zubereitung wird vorteilhaft gewählt aus der Gruppe der polaren Öle, beispielsweise aus der Gruppe der Lecithine und der Fettsäuretriglyceride, namentlich der Triglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12 bis 18 C-Atomen. Die Fettsäuretriglyceride können beispielsweise vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der synthetischen, halbsynthetischen und natürlichen Öle, wie z. B. Cocoglycerid, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Jojobaöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Rizinusöl, Weizenkeimöl, Traubenkernöl, Distelöl, Nachtkerzenöl, Macadamianußöl und dergleichen mehr.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft sind ferner z. B. natürliche Wachse tierischen und pflanzlichen Ursprungs, wie beispielsweise Bienenwachs und andere Insektenwachse sowie Beerenwachs, Sheabutter und/oder Lanolin (Wollwachs).
  • Weitere vorteilhafte polare Ölkomponenten können im Sinne der vorliegenden Erfindung ferner gewählt werden aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen sowie aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen. Solche Esteröle können dann vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe Phenethylbenzoat, 2-Phenylethylbenzoat, Isopropyl Lauroyl Sarkosinat, Phenyl Trimethicon, Cyclomethicon, Dibutyladipat, Octylpalmitat, Octylcocoat, Octylisostearat, Octyldodeceylmyristat, Octyldodekanol, Cetearylisononanoat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Isopropyloleat, n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Isooctylstearat, Isononylstearat, Isononylisononanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecylpalmitat, Stearylheptanoat, Oleyloleat, Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat, Tridecylstearat, Tridecyltrimellitat, sowie synthetische, halbsynthetische und natürliche Gemische solcher Ester, wie z. B. Jojobaöl.
  • Ferner kann die Ölphase vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der Dialkylether und Dialkylcarbonate, vorteilhaft sind z. B. Dicaprylylether (Cetiol OE) und/oder Dicaprylylcarbonat, beispielsweise das unter der Handelsbezeichnung Cetiol CC bei der Fa. Cognis erhältliche.
  • Es ist ferner bevorzugt, das oder die Ölkomponenten aus der Gruppe Isoeikosan, Neopentylglykoldiheptanoat, Propylenglykoldicaprylat/dicaprat, Caprylic/Capric/Diglycerylsuccinat, Butylenglykol Dicaprylat/Dicaprat, C12-13-Alkyllactat, Di-C12-13-Alkyltartrat, Triisostearin, Dipentaerythrityl Hexacaprylat/Hexacaprat, Propylenglykolmonoisostearat, Tricaprylin, Dimethylisosorbid. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Ölphase der erfindungsgemäßen Formulierungen einen Gehalt an C12-13-Alkylbenzoat aufweist oder vollständig aus diesem besteht.
  • Vorteilhafte Ölkomponenten sind ferner z. B. Butyloctylsalicylat (beispielsweise das unter der Handelsbezeichnung Hallbrite BHB bei der Fa. CP Hall erhältliche), Tridecylsalicylat (welches unter der Handelsbezeichnung Cosmacol ESI bei der Fa. Sasol erhältlich ist), C12-C15 Alkylsalicylat (unter der Handelsbezeichnung Dermol NS bei der Fa. Alzo erhältlich), Hexadecylbenzoat und Butyloctylbenzoat und Gemische davon (Hallstar AB) und/oder Diethylhexylnaphthalat (Hallbrite TQ oder Corapan TQ von Symrise).
  • Auch beliebige Abmischungen solcher Öl- und Wachskomponenten sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung einzusetzen.
  • Ferner kann die Ölphase ebenfalls vorteilhaft auch unpolare Öle enthalten, beispielsweise solche, welche gewählt werden aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Kohlenwasserstoffe und -wachse, insbesondere Mineralöl, Vaseline (Petrolatum), Paraffinöl, Squalan und Squalen, Polyolefine, hydrogenierte Polyisobutene, C13-16 Isoparaffin und Isohexadecan. Unter den Polyolefinen sind Polydecene die bevorzugten Substanzen.
  • Die erfindungsgemäßen Zubereitungen können ferner vorteilhaft eine oder mehrere Substanzen aus der folgenden Gruppe der Siloxanelastomere enthalten, beispielsweise um die Wasserfestigkeit und/oder den Lichtschutzfaktor der Produkte zu steigern:
    • (a) Siloxanelastomere, welche die Einheiten R2SiO und RSiO1,5 und/oder R3SiO0,5 und/oder SiO2 enthalten, wobei die einzelnen Reste R jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff, C1-24-Alkyl (wie beispielsweise Methyl, Ethyl, Propyl) oder Aryl (wie beispielsweise Phenyl oder Tolyl), Alkenyl (wie beispielsweise Vinyl) bedeuten und das Gewichtsverhältnis der Einheiten R2SiO zu RSiO1,5 aus dem Bereich von 1 : 1 bis 30 : 1 gewählt wird;
    • (b) Siloxanelastomere, welche in Silikonöl unlöslich und quellfähig sind, die durch die Additionsreaktion eines Organopolysiloxans (1), das siliciumbebundenen Wasserstoff enthält, mit einem Organopolysiloxan (2), das ungesättigte aliphatische Gruppen enthält, erhältlich sind, wobei die verwendeten Mengenateile so gewählt werden, dass die Menge des Wasserstoffes des Organopolysiloxans (1) oder der ungesättigten aliphatischen Gruppen des Organopolysiloxans (2)
    • • im Bereich von 1 bis 20 mol-% liegt, wenn das Organopolysiloxan nicht zyklisch ist und
    • • im Bereich von 1 bis 50 mol-% liegt, wenn das Organopolysiloxan zyklisch ist.
  • Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung liegen das oder die Siloxanelastomere in Form sphärischer Puder oder in Form von Gelen vor.
  • Erfindungsgemäß vorteilhafte in Form sphärischer Puder vorliegende Siloxanelastomere sind die mit der INCI-Bezeichnung Dimethicone/Vinyl Dimethicone Crosspolymer, beispielsweise das von DOW CORNING unter der Handelsbezeichnungen DOW CORNING 9506 Powder erhältlich.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn das Siloxanelastomer in Kombination mit Ölen aus Kohlenwasserstoffen tierischer und/oder pflanzlicher Herkunft, synthetischen Ölen, synthetischen Estern, synthetischen Ethern oder deren Gemischen verwendet wird.
  • Besonders vorteilhafte Zubereitungen werden ferner erhalten, wenn als Zusatz- oder Wirkstoffe Antioxidantien eingesetzt werden. Erfindungsgemäß enthalten die Zubereitungen vorteilhaft eines oder mehrere Antioxidantien. Als günstige, aber dennoch fakultativ zu verwendende Antioxidantien können alle für kosmetische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien verwendet werden.
  • Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung können wasserlösliche Antioxidantien eingesetzt werden, wie beispielsweise Vitamine, z. B. Ascorbinsäure und deren Derivate.
  • Bevorzugte Antioxidantien sind ferner Vitamin E und dessen Derivate sowie Vitamin A und dessen Derivate.
  • Die Menge der Antioxidantien (eine oder mehrere Verbindungen) in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 20 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Sofern Vitamin A bzw. Vitamin-A-Derivate, bzw. Carotine bzw. deren Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die kosmetischen Zubereitungen gemäß der vorliegenden Erfindung kosmetische Wirkstoffe enthalten, wobei bevorzugte Wirkstoffe Antioxidantien sind, welche die Haut vor oxidativer Beanspruchung schützen können.
  • Erfindungsgemäße Rezepturen, welche z. B. bekannte Antifaltenwirkstoffe wie Flavonglycoside (insbesondere α-Glycosylrutin), Coenzym Q10, Vitamin E und/oder Derivate und dergleichen enthalten, eignen sich insbesondere vorteilhaft zum Schutz vor ästhetisch unattraktiven Hautveränderungen, wie sie z. B. bei der Hautalterung auftreten (wie beispielsweise Trockenheit, Rauhigkeit und Ausbildung von Trockenheitsfältchen, Juckreiz, verminderte Rückfettung (z. B. nach dem Waschen), sichtbare Gefäßerweiterungen (Teleangiektasien, Cuperosis), Schlaffheit und Ausbildung von Falten und Fältchen, lokale Hyper-, Hypo- und Fehlpigmentierungen (z. B. Altersflecken), vergrößerte Anfälligkeit gegenüber mechanischem Stress (z. B. Rissigkeit) und dergleichen) und ermüdete Haut. Weiterhin vorteilhaft eignen sie sich gegen das Erscheinungsbild der trockenen bzw. rauhen Haut.
  • Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Zubereitungen zur Pflege der Haut: sie können dem kosmetischen Lichtschutz, ferner als Schminkprodukt in der dekorativen Kosmetik dienen.
  • Entsprechend ihrem Aufbau können kosmetische Zusammensetzungen im Sinne der vorliegenden Erfindung, beispielsweise verwendet werden als Hautschutzcrème, Tages- oder Nachtcreme usw. Es ist gegebenenfalls möglich und vorteilhaft, die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen als Grundlage für pharmazeutische Formulierungen zu verwenden.
  • Es ist auch vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, kosmetische Zubereitungen zu erstellen, deren hauptsächlicher Zweck nicht der Schutz vor Sonnenlicht ist, die aber dennoch einen Gehalt an UV-Schutzsubstanzen enthalten. So werden z. B. in Tagescrèmes oder Makeup-Produkten gewöhnlich UV-A- bzw. UV-B-Filtersubstanzen eingearbeitet. Auch stellen UV-Schutzsubstanzen, ebenso wie Antioxidantien und, gewünschtenfalls, Konservierungsstoffe, einen wirksamen Schutz der Zubereitungen selbst gegen Verderb dar. Günstig sind ferner kosmetische Zubereitungen, die in der Form eines Sonnenschutzmittels vorliegen.
  • Erfindungsgemäß ist insbesondere die Verwendung der erfindungsgemäßen Zubereitung zum Schutz vor Hautalterung (insbesondere zum Schutz vor UV-bedingter Hautalterung) sowie als Sonnenschutzmittel.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft weist die erfindungsgemäße Zubereitung einen pH-Wert von 5 bis 8 auf. Dieser kann durch die herkömmlichen Säuren, Basen und Puffersysteme eingestellt werden.
  • Zur Anwendung werden die erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitungen in der für Kosmetika üblichen Weise auf die Haut und/oder die Haare in ausreichender Menge aufgebracht.
  • Vergleichsversuche
  • Sensorik Vergleiche: getestet wird nach einer standardisierten Methode mit Probanden. Das erste Diagramm zeigt mehrere Parameter, bei denen kationische Emulgatoren in den Zubereitungen deutlich besser abschneiden als Zubereitungen mit Stearinsäure. Der kationische Emulgator ist weniger ölig, weniger fettig, aber wachsiger – das entspricht einem trockenen und weniger klebrigen Hautgefühl.
  • Figure 00120001
  • Beispiele
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken. Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht anders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen bezogen.
    1 2 3 4 5
    INCI [%] [%] [%] [%] [%]
    Distearyldimonium Chloride 1,0 2,8 5,0 1,5 0,5
    Glyceryl Stearate 1,0 1,5 1,6 2,0
    Jojobaoil 1,5
    Dicaprylyl Carbonate 5,0
    Glycerin 30,0 25,0 18,0 15,0 20,0
    C12-15 Alkyl Benzoate 2,8
    Isopropylpalmitate 3,0
    Dimethicone 1,0 0,5
    Cetearyl Isononanoate 3,5
    Cyclomethicon 0,5 1,2 2,0
    Tocopherol Acetate 0,5 0,8 0,6
    Caprylic/Capric Triglyceride 3,6 2,0
    Dicaprylyl Ether 3,3
    Butylene Glycol Dicaprylate/Dicaprate 5,0
    Octyldodecanol 3,0 5,0 3,0
    Squalan 3,0
    Mineral Oil 10,0
    Hydroxypropyl Methylcellulose 0,2
    Stearyl Alcohol 0,8 2,0
    Cetyl Alcohol 2,0 2,0 1,0
    Ubiquinone
    Lactic Acid 0,07
    Sodium Lactate 0,14
    Fragrance 0,2 0,2 0,3 0,4
    Preservative 0,5 0,5 0,8 0,6 0,9
    Water ad 100 ad 100 ad 100 ad 100 ad 100

Claims (11)

  1. Kosmetische Zubereitungen enthaltend eine Kombination aus a) mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung und b) einen oder mehrere kationische Emulgatoren.
  2. Kosmetische Zubereitungen enthaltend eine Kombination aus a) mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung und b) Dimethyldioctadecylammoniumchlorid.
  3. Verwendung von Dimethyldioctadecylammoniumchlorid zur Verringerung der Klebrigkeitkeit von kosmetische Zubereitungen enthaltend mindestens 15 Gewichts-% Glycerin, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  4. Kosmetische Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung Dimethyldioctadecylammoniumchlorid in einer Konzentration von 0,3 bis 6 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung enthält.
  5. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung einen oder mehrere weitere UV-Filter enthält. Besonders vorteilhafte bei Raumtemperatur flüssige UV-Filtersubstanzen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Homomenthylsalicylat (INCI: Homosalate), 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat (INCI: Octocrylene), Terephthalidendicamphersulfonsäure; 2-Ethylhexyl-2-hydroxybenzoat (2-Ethylhexylsalicylat, Octylsalicylat, INCI: Octyl Salicylate) und Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester (2-Ethylhexyl-4-methoxycinnamat, INCI: Octyl Methoxycinnamate) und 4-Methoxyzimtsäureisopentylester (Isopentyl-4-methoxycinnamat, INCI: Isoamyl p-Methoxycinnamate), Phenylen-1,4-bis-(2-benzimidazyl)-3,3'-5,5'-tetrasulfonsäuresalze; 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäuresalze; 3-(4-(2,2-bis Ethoxycarbonylvinyl)-phenoxy)propenyl)-methoxysiloxan/Dimethyl-siloxan – Copolymer welches beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Parsol® SLX bei Hoffmann La Roche erhältlich ist, 2,4-Bis-{[4-(2-ethyl-hexyloxy)-2-hydroxy]-phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin (INCI: Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazin); Dioctylbutylamidotriazon (INCI: Diethylhexyl-Butamidotriazone); 2,4-bis-[5-1(dimethylpropyl)benzoxazol-2-yl-(4-phenyl)-imino]-6-(2-ethylhexyl)-imino-1,3,5-triazin mit der (CAS Nr. 288254-16-0); 4,4',4''-(1,3,5-Triazin-2,4,6-triyltriimino)-tris-benzoësäure-tris(2-ethylhexylester) (auch: 2,4,6-Tris-[anilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)]-1,3,5-triazin (INCI: Ethylhexyl Triazone); 2,4,6-Tribiphenyl-4-y1-1,3,5-triazin; Merocyanine; Titiandioxid; Zinkoxid in einer Konzentration von 0,01 bis 40 Gewichts-% und besonders bevorzugt in einer Konzentration von 1–20 Gewichts-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  6. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung als weitere Inhaltsstoffe eine oder mehrere Verbindungen gewählt aus der Gruppe Folsäure, Phytoen, D-Biotin, Coenzym Q10, alpha-Glucosylrutin, Carnitin, Polydocanol, natürliche und/oder synthetische Isoflavonoide, Genistein, Flavonoide, Carotinoide, Kreatin, Kreatinin, Taurin, Ascorbinsäure und Derivate, Sauerstoff, Tocopherol + Ester, Harnstoff; lang- wie auch kurzkettige Hyaluronsäure (d.h. Hyaluronsäure mit einem mittleren Molekulargewicht von 1 Million bis 3 Million Dalton, wie auch 5000 Dalton – 1 Million Dalton); Dihydroxyaceton; 8-Hexadecen-1,16-dicarbonsäure und/oder Licochalcon A enthält.
  7. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung ein oder mehrere Verbindungen gewählt aus der Gruppe der Parabene, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, 2-Methylpropan-1,3-diol, Butylenglycol, Propylenglycol enthält.
  8. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung Guerbetalkohole enthält.
  9. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung 2-Octyldodecanol enthält.
  10. Kosmetische Zubereitung oder Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung nichtionische polymere Verdickungsmittel insbesondere nichtionische polymere Verdickungsmittel, Cellulose und/oder deren Derivate enthalten.
  11. Kosmetische Zubereitung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung nichtionische polymere Verdickungsmittel in einer Konzentration von 0 bis 5 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
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