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DE102006041114B3 - Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug Download PDF

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DE102006041114B3
DE102006041114B3 DE200610041114 DE102006041114A DE102006041114B3 DE 102006041114 B3 DE102006041114 B3 DE 102006041114B3 DE 200610041114 DE200610041114 DE 200610041114 DE 102006041114 A DE102006041114 A DE 102006041114A DE 102006041114 B3 DE102006041114 B3 DE 102006041114B3
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console
fastening device
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vehicle
reinforcing
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DE200610041114
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English (en)
Inventor
Sven Seidler
Ralf Grosser
Jürgen Stegmaier
Andreas Graf
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Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/24Anchoring devices secured to the side, door, or roof of the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement (2) einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug, mit einer Konsole (11), wobei ein Verstärkungselement (12) in einer Einbauposition zumindest bereichsweise in der Konsole (11) angeordnet ist und durch eine Rastvorrichtung (13, 14) an der Konsole (11) verrastet positioniert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug, welche eine Konsole umfasst.
  • Grundsätzlich ist es erforderlich, dass die Anbindung des Sicherheitsgurtes und insbesondere ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung sehr steif und sicher ausgeführt ist. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, dass auch eine zuverlässige Befestigung dann gewährleistet werden kann, wenn aufgrund der Gurtspannung hohe Zugkräfte auf das Umlenkelement einwirken, wie dies beispielsweise bei einem Unfall der Fall sein kann. Die Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes muss gerade in diesem Fall für die Insassen im Notfall optimal zur Geltung kommen, und ein Ausreißen der Umlenkvorrichtung darf nicht erfolgen. Bei Fahrzeugen der Anmelderin, welche in der Space-Frame-Bauweise konzipiert sind, werden die Gurtanbindungen über Stahleinleger realisiert, die über Vorrichtungen oder Handhabungshilfsmittel in Strangpressprofilen oder an Blechen positioniert und vernietet werden.
  • Aus der DE 195 43 996 A1 ist ein Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt in einem Fahrzeug bekannt, durch den das Gurtband in einem Führungsschlitz hindurchgeführt und der schwenkbar an einem aufbaufesten Abschnitt des Fahrzeugs in etwa in Höhe der Schulter des Fahrzeuginsassen angeordnet ist. Der Umlenkbeschlag ist über eine Sollbruchverbindung in einer vorbestimmten, eine begrenzte Schwenkbewegung erlaubenden Lage gehalten. Der Umlenkbeschlag ist an einem Fahrzeugaufbau angeordnet.
  • Darüber hinaus ist aus der DE 43 24 785 A1 eine Befestigungsvorrichtung für einen Umlenkbeschlag einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug bekannt, welche selbst als rohrförmiges Hohlprofil ausgebildet ist, an dem eine Konsole verschraubt ist. An dieser Konsole ist der Umlenkbeschlag angeschraubt.
  • Die Stelle, an der eine Verstärkung für die Gurtanbindung fixiert werden soll, ist oftmals nur schwer zugänglich. Daher sind im Allgemeinen relativ teure Hilfsmittel zur Positionierung des Bauteils erforderlich. Zusätzlich muss die Verstärkung mit einer geeigneten Verbindungstechnik, wie beispielsweise Nieten, Schweißen, Schrauben, Clinchen oder dergleichen, befestigt werden, damit sie vom Karosserierohbau durch den Lack bis zu dem Montageplatz, an dem die Gurtanbindungen und Gurtumlenker verschraubt werden, nicht verrutscht beziehungsweise herausfällt. All diese Maßnahmen sind relativ kostenintensiv und erfordern darüber hinaus erhöhte Fertigungszeiten. Zudem sind auch zusätzliche Standplätze für die erforderlichen Handhabungshilfsmittel vorzusehen.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, welche ein sicheres Befestigen des Umlenkelements ermöglicht und so konzipiert ist, dass sie aufwandsarm angebracht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Befestigungsvorrichtung, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug umfasst eine Konsole. Darüber hinaus weist die Befestigungsvorrichtung auch ein Verstärkungselement auf, welches zumindest bereichsweise in der Konsole angeordnet ist. Das Verstärkungselement ist durch eine Rastvorrichtung an der Konsole verrastet positionierbar. Durch die Befestigungsvorrichtung kann ein Umlenkelement einer Sicherheitsgurtanordnung mechanisch besonders stabil befestigt werden. Darüber hinaus kann durch diese Befestigungsvorrichtung eine aufwandsarme Montage gewährleistet werden. Indem das separate Verstärkungselement beim Einschieben in die Konsole selbstpositionierend und selbstbefestigend verrastet, kann stets ein zielgenaues Anbringen des Verstärkungselements in der Konsole gewährleistet werden. Darüber hinaus kann diese Anordnung des Verstärkungselements positionsstabil gehalten werden, wodurch auch bei weiteren Verfahrensschritten im Karosseriebau, wie beispielsweise beim Lackieren bis hin zum Montageplatz die Verrutschsicherung gewährleistet werden kann.
  • Darüber hinaus sind keine zusätzlichen Handhabungshilfsmittel mehr erforderlich, da die relative Position des Verstärkungselements zur Konsole durch die Verrastung aufrecht erhalten bleibt.
  • Bevorzugt ist das Verstärkungselement als Gewindestein ausgebildet und umfasst zumindest ein durchgängiges Gewinde. Neben der Verstärkung kann dadurch auch die Befestigung gewährleistet werden. Die Multifunktionalität des Elements kann dadurch erreicht werden und somit ein platzsparendes und bauraumoptimiertes Konzept erreicht werden.
  • Die Konsole weist bevorzugterweise einen Hohlprofilbereich auf, welcher insbesondere kanalartig ausgebildet ist. In diesen Hohlprofilbereich ist dieses Verstärkungselement zumindest bereichsweise einschiebbar und durch die Schiebebewegung automatisch in der Endposition verrastbar. Auch an sehr unzugänglichen Stellen kann somit das Verstärkungselement genau postiert und fixiert werden. Die Selbstpositionierung und Selbstbefestigung ermöglicht auch an relativ unzugänglichen oder sogar uneinsehbaren Positionen im Karosseriebereich des Fahrzeugs eine positionsgenaue Anordnung und Fixierung.
  • Bevorzugt weist die Rastvorrichtung ein Federelement auf, welches an dem Verstärkungselement angeordnet ist. Durch ein derartig flexibles und elastisches Element kann sowohl das Einführen des Verstärkungselements in die Konsole als auch das weitere Verschieben relativ kraftarm gewährleistet werden, da das Federelement keine Blockade darstellt. Andererseits ermöglicht diese Ausgestaltung der Rastvorrichtung auch ein sicheres und definiertes Verrasten.
  • Bevorzugt ist das Federelement plattenartig ausgebildet. Es weist insbesondere eine Eindellung auf, welche im verrasteten Zustand in einen Positionierbereich der Konsole einrastet. Der Positionierbereich der Konsole kann beispielsweise eine Aussparung in einem Wandbereich des Hohlprofilbereichs sein. Es kann auch ein durchgängiges Loch als Positionierbereich vorgesehen sein.
  • Bevorzugt ist das Federelement an einer Unterseite des Verstärkungselements befestigt. Bevorzugt erstreckt sich das Federelement über ein vorderes Ende des Verstärkungselements hinaus. Das vordere Ende ist insbesondere dasjenige, welches beim Einschieben des Verstärkungselements in die Konsole zuerst eingeschoben wird. Durch diese Ausgestaltung fährt zunächst das Federelement der Rastvorrichtung in die Konsole ein und kann zielsicher verrasten. Bevorzugt ist das Federelement so ausgebildet, dass es sich über die gesamte Länge des Verstärkungselements erstreckt. Indem sich das Federelement bevorzugt in Einschubrichtung des Verstärkungselements in die Konsole über das vordere Ende des Verstärkungselements hinaus erstreckt, ist das Federelement bevorzugt länger ausgebildet als das Verstärkungselement.
  • Bevorzugt ist das durchgängige Gewindeloch des Verstärkungselements im verrasteten Zustand des Verstärkungselements fluchtend mit Bahrungen in der Konsole angeordnet. Auch dadurch kann die weitere Montage deutlich vereinfacht und schneller durchgeführt werden. Denn durch die Verrastung im Positionierbereich kann bereits die vorgesehene Endposition des Verstärkungselements in der Konsole definiert werden und dadurch die Überlappung der für die weitere Verbindung vorgesehenen Bohrungen und Löcher im Wesentlichen deckungsgleich erreicht werden. Ein Verrutschen nach dem Einführen oder während weiterer Montageschritte, beispielsweise des Lackierens, kann dadurch verhindert werden. Durch die oben genannte vorteilhafte Ausgestaltung ist auch dieses Durchlaufen der weiteren Fertigungsschritte nach dem Einfügen des Verstärkungselements und vor dem Verschrauben beziehungsweise Anschrauben des Umlenkelements an der Befestigungsvorrichtung im Hinblick auf die Positionsstabilität des Verstärkungselements unproblematisch.
  • Bevorzugt ist das Umlenkelement mit der Konsole und dem Verstärkungselement verschraubt. Es kann auch beispielsweise eine Nietverbindung vorgesehen sein.
  • Bevorzugt ist die Einschubrichtung des Verstärkungselements in die Konsole quer, insbesondere im Wesentlichen senkrecht, zur Verschraubungsrichtung des Umlenkelements orientiert.
  • Bevorzugt ist die Befestigungsrichtung an einer B-Säule des Fahrzeugs befestigt. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang die Konsole an dieser B-Säule befestigt, beispielsweise angeschraubt, angeschweißt oder angeklebt.
  • Bevorzugt ist die Konsole als Profilteil ausgebildet.
  • Durch die Befestigungsvorrichtung sind in der Montage keine zusätzlichen Handhabungs- und Positionierhilfen mehr erforderlich und eine relativ teure Verbindungstechnik entfällt ebenfalls.
  • Das Federelement kann beispielsweise als federndes Blechteil ausgebildet sein.
  • Darüber hinaus kann durch die Befestigungsvorrichtung auch gewährleistet werden, dass keine zusätzlichen Bau- oder Normteile erforderlich sind, um die an das Bauteil oder den Zusammenbau geforderten Funktionen sicherzustellen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung; und
  • 2 eine perspektivische Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie AA gemäß 1.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Befestigungsvorrichtung 1 zum Befestigen eines Umlenkelements 2 einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug. Das Umlenkelement 2 ist als bügelartiges starres Element ausgebildet. Die Befestigungsvorrichtung 1 und das Umlenkelement 2 sind im Ausführungsbeispiel dem Fahrzeuginneren zugewandt an einer B-Säule 3 befestigt. Der von einem nicht dargestellten Gurtabroller von unten her kommende Sicherheitsgurt wird durch das Umlenkelement 2 gefädelt und nach vorne umgelenkt.
  • Die Befestigungsvorrichtung 1 umfasst eine keilförmig ausgebildete Konsole 11, welche im Ausführungsbeispiel als Profilteil ausgebildet ist. Durch die in 1 gezeigte transparente Ansicht kann die innere Struktur dieser Konsole 11 erkannt werden. Die im Wesentlichen ebene Rückseite dieser Konsole 11 ist an der Innenwand der B-Säule 3 befestigt. Die Befestigung kann als Schraubverbindung oder als Schweißverbindung oder als Nietverbindung oder als Klebeverbindung ausgebildet sein.
  • In der Konsole 11 ist ein eckiges Verstärkungselement 12 angeordnet. An dem Verstärkungselement 12 ist an dessen Unterseite eine Rastvorrichtung angeordnet, welche ein Federelement 13 umfasst. Das Federelement 13 ist als gewinkeltes Element ausgebildet und umfasst einen plattenförmigen Teilbereich, welcher unmittelbar an der Unterseite dieses Verstärkungselements 12 befestigt ist. Darüber hinaus ist in diesem plattenförmigen Teilelement eine Rastnase 14 in Form einer Eindellung ausgebildet. Diese Rastnase 14 ist zur Verrastung mit einem Positionierbereich 16 (2) der Konsole 11 ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist das Federelement 13 an seinem vorderen Ende gewinkelt nach oben gebogen. Das Einführen in den Hohlprofilbereich 15 kann dadurch vereinfacht werden.
  • In der in 1 gezeigten Darstellung ist das Verstärkungselement 12 in seiner endgültigen Endposition und somit in seiner Einbaulage in der Konsole 11 angeordnet. In diesem gezeigten Zustand ist das Verstärkungselement 12 verrastend positioniert und die Rastnase 14 in den Positionierbereich 16 eingerastet. Die Ausmaße der Befestigungsvorrichtung 1 sind so gewählt, dass das Verstärkungselement 12 und das daran befestigte Federelement 13 vollständig in dem Hohlprofilbereich 15 angeordnet sind.
  • Das Federelement 13 ist in seiner Längserstreckung länger ausgebildet als das Verstärkungselement 12. Insbesondere erstreckt sich dieses Federelement 13 über die Ausmaße des Verstärkungselements 12 an dessen vorderem Ende hinaus.
  • Das Verstärkungselement 12 ist im Ausführungsbeispiel rechteckförmig ausgebildet und als Gewindestein realisiert. Dazu sind in diesem Verstärkungselement 12 zwei Gewindelöcher 12a und 12b, wie dies in 2 dargestellt ist, ausgebildet. Diese sind als durchgängige Gewindelöcher 12a und 12b ausgebildet.
  • Das Verstärkungselement 12 mit der daran befestigten Rastvorrichtung und insbesondere dem Federelement 13 ist im von der Konsole 11 separierten Zustand in Richtung des Pfeils PF in den Hohlprofilbereich 15 einführbar. Bevorzugt ist die Dimensionierung dieses Hohlprofilbereichs 15 so ausgestaltet, dass das Verstärkungselement 12 und das Federelement 13 im Wesentlichen passgenau in diesen Hohlprofilbereich 15 einschiebbar sind.
  • In den Darstellungen gemäß 1 und 2 ist die Anordnung des Hohlprofilsbereichs 15 gezeigt. Dieser ist an dem oberen Ende der Konsole 11 ausgebildet und somit in unmittelbarer Nähe und benachbart zum Umlenkelement 2 vorgesehen.
  • Die keilförmige Struktur der Konsole 11 ist so angeordnet, dass sich diese Konsole 11 im Querschnitt (senkrecht zur Schnittlinie AA) nach unten hin verjüngt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist das Federelement 13 als Blechteil realisiert, welches relativ elastisch und flexibel beim Einschieben in den Hohlprofilbereich 15 biegbar ist.
  • Durch die gezeigte Befestigungsvorrichtung 1 ist es möglich, dass das Verstärkungselement 12 positionsgenau in der Konsole 11 angeordnet werden kann. Durch das Einschieben und die Formgebung sowie die Konzipierung des Federelements 13 und der Rastnase 14 verrastet diese genau an derjenigen Position, welche eine fluchtende und somit auch im Wesentlichen deckungsgleiche Anordnung der Gewindelöcher 12a und 12b mit Bohrungen in der Konsole 11, welche durch die Löcher 11a und 11b gegeben sind, ermöglicht.
  • Fertigungs- und Herstellungsschritte, welche nach dem Einführen des Verstärkungselements 12 in die Konsole 11 und vor dem Anschrauben des Umlenkelement 2 durchzuführen sind, wie beispielsweise ein Lackieren von Fahrzeug- und/oder Karosserieteilen, können ohne Beeinträchtigung der verrasteten Position des Verstärkungselements 12 durchgeführt werden. Die auf diese Verfahrensschritte folgende Montage des Umlenkelements 2 kann einfach und aufwandsarm erfolgen, da die Relativposition des Verstärkungselements 12 zu der Konsole 11 unverändert geblieben ist und somit die Verschraubung des Umlenkelements 2 erfolgen kann. Dazu sind im Ausführungsbeispiel zwei Löcher 4a und 4b vorgesehen, durch welche die Schrauben zur Verschraubung in den Gewindelöchern 12a und 12b eingeschraubt werden können.
  • Im Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Umlenkelement 2 und dem oberen Rand der Konsole 11 ein weiteres Element 12 dazwischen liegend angeordnet. Dieses Element 5 ist als Verkleidungselement der B-Säule 3 ausgebildet. Die Anordnung der Konsole 11 ist dadurch so gestaltet, dass sie mit ihrer Rückwand an der B-Säule 3 und mit ihrer Oberseite an dem Element 5 anliegt. Die stabile Positionierung und die Versteifung der gesamten Anordnung kann dadurch erreicht werden.

Claims (11)

  1. Befestigungsvorrichtung für ein Umlenkelement (2) einer Sicherheitsgurtanordnung in einem Fahrzeug, mit einer Konsole (11), dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstärkungselement (12) in einer Einbauposition zumindest bereichsweise in der Konsole (11) angeordnet ist und durch eine Rastvorrichtung (13, 14) an der Konsole (11) verrastet positioniert ist.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (12) als Gewindestein ausgebildet ist und zumindest ein durchgängiges Gewinde (12a, 12b) aufweist.
  3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (11) einen Hohlprofilbereich (15) aufweist, in den das Verstärkungselement (12) zumindest bereichsweise einschiebbar ist und durch die Schiebebewegung automatisch in der Einbauposition verrastbar ist.
  4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung ein Federelement (13) aufweist, welches an dem Verstärkungselement (12) angeordnet ist.
  5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (13) zumindest bereichsweise plattenartig ausgebildet ist und eine Rastnase (14) aufweist, welche im verrasteten Zustand in einen Positionierbereich (16) der Konsole (11) eingerastet ist.
  6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das durchgängige Gewindeloch (12a, 12b) des Verstärkungselements (12) im verrasteten Zustand des Verstärkungselements (12) fluchtend mit einer Bohrung (11a, 11b) in der Konsole (11) angeordnet ist.
  7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (2) mit der Konsole (11) und dem Verstärkungselement (12) verschraubt ist.
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschubrichtung (PF) des Verstärkungselements (12) in die Konsole (11) quer zur Verschraubungsrichtung des Umlenkelements (2) ist.
  9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschubrichtung (PF) des Verstärkungselements (12) in die Konsole (11) senkrecht zur Verschraubungsrichtung des Umlenkelements (2) ist.
  10. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche an einer B-Säule (3) des Fahrzeugs befestigt ist.
  11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (11) ein Profilteil ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008024759A1 (de) 2008-05-23 2009-11-26 Daimler Ag Rohbaufester Gurtumlenker in der B-Säule

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DE19543996A1 (de) * 1995-11-25 1997-05-28 Bayerische Motoren Werke Ag Gurtbeschlag für einen Sicherheitsgurt

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