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DE102006040872A1 - Kugelhahnanordnung - Google Patents

Kugelhahnanordnung Download PDF

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DE102006040872A1
DE102006040872A1 DE102006040872A DE102006040872A DE102006040872A1 DE 102006040872 A1 DE102006040872 A1 DE 102006040872A1 DE 102006040872 A DE102006040872 A DE 102006040872A DE 102006040872 A DE102006040872 A DE 102006040872A DE 102006040872 A1 DE102006040872 A1 DE 102006040872A1
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DE
Germany
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ball
ball valve
valve arrangement
arrangement according
outlet
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Ceased
Application number
DE102006040872A
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English (en)
Inventor
Willi Hecking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Sasserath GmbH and Co KG
Original Assignee
Hans Sasserath GmbH and Co KG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/06Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0647Spindles or actuating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/18Check valves with actuating mechanism; Combined check valves and actuated valves
    • F16K15/184Combined check valves and actuated valves
    • F16K15/1848Check valves combined with valves having a rotating tap or cock
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K35/04Means to prevent accidental or unauthorised actuation yieldingly resisting the actuation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16K5/0605Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor with particular plug arrangements, e.g. particular shape or built-in means

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Abstract

Eine Kugelhahnanordnung zur Verwendung in einer Rohrleitung oder Rohrleitungsarmatur mit einem Einlass und einem Auslass, enthaltend eine Kugel, die mit einem Durchgangskanal versehen ist, ein Betätigungselement zum Drehen der Kugel um eine Drehachse zwischen einer Betriebsstellung, bei der eine Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass hergestellt wird und einer Wartungs- und/oder Prüfstellung, bei der die Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass unterbrochen wird, einen in dem Durchgangskanal eingebauten Rückflussverhinderer und einem Stutzen, über den der Rückflussverhinderer in der Wartungs- und/oder Prüfstellung zugänglich ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement über einen Ratschenmechanismus mit der Kugel verbunden ist, welcher eine Drehung der Kugel nur in einer Richtung erlaubt. Der Drehwinkel des Ratschenmechanismus ist vorzugsweise begrenzt und das Betätigungselement ist vorzugsweise ein Bügel, der sich zumindest teilweise um die Rohrleitung bzw. Rohrleitungsarmatur herum erstreckt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Kugelhahnanordnung zur Verwendung in einer Rohrleitung oder Rohrleitungsarmatur mit einem Einlass und einem Auslass, enthaltend eine Kugel, die mit einem Durchgangskanal versehen ist, ein Betätigungselement zum Drehen der Kugel um eine Drehachse zwischen einer Betriebsstellung, bei der eine Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass hergestellt wird und einer Schließstellung, insbesondere Prüf- und/oder Wartungsstellung, bei der die Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass unterbrochen wird.
  • Eine solche Kugelhahnanordnung kann zum Beispiel zur hydraulischen Absicherung von Trinkwassererwärmern verwendet werden. In Trinkwassererwärmern wird Wasser erwärmt. Dabei dehnt sich das Wasser aus. Über eine Sicherheitsgruppe mit einer Ventilanordnung kann das Wasser zur Vermeidung von Überdruck abfließen. Eine solche Ventilanordnung weist einen Rückflussverhinderer auf. Mit dem Rückflussverhinderer wird vermieden, dass erwärmtes Trinkwasser zurück in die Trinkwasserversorgung fließen kann. Verschiedene Vorschriften machen es erforderlich, dass der Rückflussverhinderer in regelmäßigen Abständen gewartet, zum Beispiel gereinigt, und geprüft wird. Zu diesem Zweck ist vor und hinter dem Rückflussverhinderer eine Absperrung vorgesehen. Wenn die Absperrungen geschlossen werden, kann der Rückflussverhinderer ausgebaut und gewartet oder ersetzt werden. Zum Prüfen des Rückflussverhinderers wird nur die Absperrung stromaufwärts von dem Rückflussverhinderer geschlossen. Dann kann an einem Prüfanschluss stromaufwärts von dem Rückflussverhinderer ermittelt werden, ob der Rückflussverhinderer dicht ist. Vorzugsweise ist eine Wartung möglich, ohne dass die gesamte Sicherheitsgruppe aus der Installation entfernt werden muss.
  • Stand der Technik
  • Unter der Bezeichnung Syrobloc der Anmelderin ist eine solche Sicherheitsgruppe bekannt. Es ist weiterhin bekannt, Rückflussverhinderer in der Kugel eines Kugelhahns anzuordnen, der als Absperrung verwendet wird. Nachteilig bei den bekannten Anordnungen ist es jedoch, dass der Griff, mit dem der Kugelhahn betätigt wird, in bestimmten Einbaulagen nur schwer zugänglich ist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher der Kugelhahn in jeder Einbaulage leicht betätigbar ist. Es ist ferner Aufgabe der Erfindung, Druckschläge beim Schließen des Kugelhahns zu verhindern.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Betätigungselement über einen Ratschenmechanismus mit der Kugel verbunden ist, welcher eine Drehung der Kugel nur in einer Richtung erlaubt. Der Ratschenmechanismus erlaubt die schrittweise Betätigung des Kugelhahns. Das Betätigungselement, als ein Griff, Bügel oder dergleichen braucht nur um einen kleinen Winkel bewegt werden. Es kann ohne Kraftübertragung zurück in seine vorherige Lage bewegt werden. Die Kugel kann dann erneut um einen weiteren kleinen Winkel bewegt werden. Der Ratschenmechanismus erlaubt so die Drehung der Kugel um große Winkel bei kleinen Bewegungen des Betätigungselements. Das hat zwei Vorteile: das Betätigungselement kann auch in Einbaulagen mit wenig Raum angeordnet werden. Weiterhin wird der Kugelhahn durch die schrittweise Betätigung langsamer geschlossen. Dadurch werden Druckschläge vermieden, die bei schnellem Schließen auftreten und das Material belasten.
  • Vorzugsweise ist der Drehwinkel des Ratschenmechanismus begrenzt. Das Betätigungselement kann ein Bügel sein, der sich zumindest teilweise um die Rohrleitung bzw. die Rohrleitungsarmatur herum erstreckt. Ein solcher Bügel ist unabhängig von der Einbaulage betätigbar, auch wenn die Rohrleitung zum Beispiel an einer Wand entlang verläuft.
  • Der Ratschenmechanismus kann in der Weise verwirklicht werden, dass die Kugel über ein Verbindungselement mit einem Ratschen-Zahnrad verbunden ist, in welches ein fest mit dem Betätigungselement verbundener, federbeaufschlagter Hebel eingreift und bei Bewegung des Betätigungselements in einer Richtung der Hebel das Zahnrad um einen korrespondierenden Winkel dreht, während eine Bewegung des Betätigungselements in der entgegengesetzten Richtung ohne Drehung des Ratschen-Zahnrads erfolgt.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Kugel über zwei auf der Drehachse der Kugel angeordnete Verbindungselemente mit zwei gleichlaufenden Ratschen-Zahnrädern verbunden und das Betätigungselement wirkt mit beiden Ratschen-Zahnrädern zusammen. Die Drehung der Kugel erfolgt dabei um eine Achse senkrecht zur Fließrichtung des Rohrs.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Betätigungselement federbeaufschlagt und ein Anschlag vorgesehen, wobei die Federkraft das Betätigungselement in eine durch den Anschlag definierte Endstellung drängt.
  • Vorzugsweise ist die Kugel neben der Betriebsstellung in eine Wartungsstellung drehbar, bei welcher der Rückflussverhinderer durch den Stutzen ein- und ausbaubar ist. Der Stutzen kann auf der dem Betätigungselement abgewandten Seite angeordnet sein. Die Kugel wird so gedreht, dass der in dem Durchgang der Kugel mit dem Stutzen fluchtet. Der darin angeordnete Rückflussverhinderer kann dann durch den Stutzen entnommen und gereinigt oder ersetzt werden.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Kugel neben der Betriebsstellung in eine Prüfstellung drehbar, bei welcher eine Verbindung zwischen dem Auslass und dem Durchgang besteht und die Eingangsseite des Rückflussverhinderers mit dem Stutzen verbunden ist. In dieser Stellung liegt nur der Ausgangsdruck, aber kein Eingangsdruck am Rückflussverhinderers an. Wenn der Rückflussverhinderer leckt, fließt Wasser zurück durch den Rückflussverhinderer in den Stutzen.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Anordnung einen lösbaren ersten Stopfen mit größerem Durchmesser zum Verschließen des Stutzens und einen lösbaren zweiten Stopfen zum Verschließen einer Öffnung des ersten Stopfens, wobei der Rückflussverhinderer als Patrone in dem Durchgang ausgebildet ist, deren Außendurchmesser den Ein- und Ausbau bei Lösen des ersten Stopfens in der Wartungsstellung ermöglicht. Zum Warten wird der erste Stopfen gelöst und der Durchgang so gedreht, dass der Rückflussverhinderer entnommen werden kann. Zum Prüfen wird nur der zweite Stopfen mit kleinerem Durchmesser gelöst. Der Rückflussverhinderer kann dann zwar geprüft, aber nicht entnommen werden.
  • Vorzugsweise weist die Kugel eine Kalotte, Delle oder sonstige Abflachung oder nach innen gerichtete Wölbung in der Oberfläche an einer Stelle auf, die in der Prüfstellung an einer auslassseitigen Dichtung eine Verbindung zwischen dem Durchgang und dem Auslass herstellt. Durch die Kalotte wird in der Prüfstellung die Verbindung zwischen dem Auslass und dem Inneren des Durchgangs hergestellt. In allen anderen Stellen gelangt kein Wasser durch die Kalotte in den Durchgang.
  • In einer besonders sinnvollen Verwendung wird die Kugelhahnanordnung in einer Sicherheitsarmatur verwendet.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Ein Ausführungsbeispiel ist nachstehend unter Bezugnahme auf das beigefügte Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Querschnitt durch eine Kugelhahnanordnung mit Rückflussverhinderer in Betriebsstellung parallel zur Durchflussrichtung.
  • 2 zeigt den Querschnitt aus 1, bei der sich die Kugelhahnanordnung in Prüfstellung befindet.
  • 3 zeigt den Querschnitt aus 1, bei der sich die Kugelhahnanordnung in Wartungsstellung befindet.
  • 4 zeigt ein Detail Y aus 1
  • 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Bügels, mit dem der Kugelhahn aus 1 bis 3 betätigt wird.
  • 6 ist ein Querschnitt durch die Kugelhahnanordnung aus 1 in Betriebsstellung senkrecht zur Durchflussrichtung.
  • 7 zeigt ein Detail "X" aus 6.
  • 8 zeigt den Ratschenmechanismus der Kugelhahnanordnung aus 1 im Detail.
  • 9 ist eine Explosionsdarstellung des Ratschenmechanismus der Kugelhahnanordnung aus 1.
  • 10 zeigt eine vollständige Außenansicht der Kugelhahnanordnung aus 1, bei welcher der Bügel in seiner Anschlagsstellung ist.
  • 11 ist die Ansicht aus 10 mit dem Bügel nach Betätigung des Ratschenmechanismus.
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht der Kugel der Kugelhahnanordnung aus 1.
  • 13 ist eine Unteransicht mit der Federfixierung im Bügel
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1a ist ein Querschnitt durch eine Kugelhahnanordnung 10 in Betriebsstellung (s. auch 1b). Die Kugelhahnanordnung 10 ist in einer Armatur vor einem Sicherheitsventil 12 angeordnet, über das Wasser aus einem nicht dargestellten Trinkwassererwärmer bei Überdruck abfließen kann. Die Kugelhahnanordnung 10 umfasst ein Gehäuse 22 mit einem Einlass 16 und einem Auslass 18. Der Einlass 16 wird von einem Einlassstutzen 20 gebildet, der in ein Armaturengehäuse 22 eingesteckt und mit einer Dichtung 24 abgedichtet ist. Der Einlassstutzen weist ein Gewinde 26 auf, mit dem die Anordnung 10 an die Rohrleitung (nicht dargestellt) einer Trinkwasserversorgung angeschlossen wird. Auslassseitig ist ein Stutzen 28 an das Gehäuse 22 angeformt. Der Stutzen 28 weist ein Gewinde 30 auf, mit dem die Anordnung 10 in die Rohrleitung eines Trinkwassererwärmers (nicht dargestellt) geschraubt wird. In dem Gehäuse 22 ist ein allgemein mit 32 bezeichneter Kugelhahn vorgesehen. Das Sicherheitsventil 12 ist stromabwärts von dem Kugelhahn 32 angeordnet. Ebenfalls stromabwärts ist ein Stutzen 34 an das Gehäuse 22 angeformt. Der Stutzen 34 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einem Stopfen 36 verschlossen. Hier besteht die Möglichkeit, nach Entfernen des Stopfens 36 ein Ausdehnungsgefäß üblicher Bauart anzuschließen. Über einen Manometeranschluss 38 kann ein Manometer angeschlossen und der Anlagendruck überprüf werden.
  • Der Kugelhahn 32 weist eine Kugel 40 und ein Betätigungselement in Form eines Bügels 42 auf. Die Kugel 40 sitzt in dem Gehäuse 22 unmittelbar hinter dem Einlassstutzen 20 und ist mit einer Dichtung 44 und einer Dichtscheibe 46 gegen diesen abgedichtet. Stromabwärts weist das Gehäuse 22 innen eine Ringschulter 48 mit einem Dichtring als Dichtung 50 auf. Die Kugel 40 liegt zwischen der Ringschulter 48 und dem stromabwärtigen Teil des Einlassstutzens 20.
  • Im Inneren der Kugel 40 ist ein Durchgang 52 vorgesehen. In dem Durchgang 52 sitzt ein Rückflussverhinderer 54 üblicher Bauart. Der Rückflussverhinderer 54 ist patronenförmig ausgebildet und als ganzes auf noch zu beschreibende Art und Weise aus dem Durchgang entfernbar. Wie in der in 1a gezeigten Betriebsstellung gezeigt, sperrt der Rückflussverhinderer die Strömung in Richtung des Einlasses und öffnet für Strömung vom Einlass 16 in Richtung des Auslasses 18. Eine Ringschulter 56 mit einer Dichtung in der Kugel 40 bildet den Ventilsitz des Rückflussverhinderers.
  • In 1a ist die Kugelhahnanordung 10 in der Betriebsstellung gezeigt. Die Kugel 40 wurde mit dem Bügel 42 in noch zu beschreibender Weise in eine Stellung bewegt, bei der der Durchgang 52 koaxial mit dem Einlass 16 und dem Auslass 18 verläuft. Eine Anzeige 60 zeigt dies, wie in 1b dargestellt, an.
  • In 2 ist die Kugelhahnanordnung 10 in der Prüfstellung dargestellt. Die Anzeige 60 zeigt dies, wie in 2b dargestellt, an. Die Kugel 40 wurde mit dem Bügel 42 um 90° um eine Achse bewegt, die senkrecht zur Darstellungsebene verläuft. Der Durchgang 52 verläuft nun senkrecht zur Durchflussrichtung zwischen Einlass 16 und Auslass 18. Entsprechend liegt kein Eingangsdruck mehr innerhalb des Durchgangs 52 an.
  • Wie in Detail „Z" und in 12 dargestellt, ist in der Kugel eine Kalotte 62 vorgesehen. Die Kalotte 62 ist so an der Kugel 40 positioniert, dass sie in der in 2 dargestellten Prüfstellung an der Dichtung 50 liegt. Über die Kalotte 62 wird eine Verbindung zwischen dem Auslass 18 und dem Durchgang 52 hergestellt. Im Durchgang 52 herrscht somit in der Prüfstellung Ausgangsdruck. Der Rückflussverhinderer 54 befindet sich in der Prüfstellung in einer Position, bei der Ausgangsdruck entgegen der Öffnungsrichtung des Rückflussverhinderers am Rückflussverhinderer anliegt. Auf der Unterseite des Gehäuse 22 ist ein Stutzen 64 angeformt. Im Betriebszustand (1) ist der Stutzen 64 mit einem Stopfen 66 verschlossen. Der Stopfen 66 weist endseitig eine Öffnung 68 auf. Die Öffnung 68 ist im Betriebszustand mit einem weiteren Stopfen 70 geringeren Durchmessers verschlossen. Im Prüfzustand wird dieser Stopfen 70 entfernt. Wenn der Rückflussverhinderer leckt, fließt in der Prüfstellung Wasser vom Auslass 18 durch die Kalotte 62 durch den Rückflussverhinder 54 aus dem Stutzen 64 heraus. Der Rückflussverhinderer wird durch die Ringschulter 56 in der Kugel in seiner Position gehalten.
  • In 3a und b ist die Kugelhahnanordnung 10 in einer Wartungsstellung dargestellt. In der Wartungsstellung wird die Kugel um weitere 180° gegenüber der Prüfstellung um eine Achse senkrecht zur Darstellungsebene gedreht. Nun fluchtet der Durchgang 52 ebenfalls mit dem Stutzen 66. Der Durchmesser des Durchgangs und des Stutzens ist jedoch durchgehend groß genug, so dass die Patrone mit dem Rückflussverhinderer 54 bei entferntem Stopfen 66 herausgeschraubt und entnommen werden kann. Der Rückflussverhinderer 54 kann dann ersetzt, gereinigt oder auf andere Weise gewartet werden. Man erkennt, dass sich die Kalotte 62 in der Kugel 40 nun im Bereich der Dichtscheibe 72 befindet. Das Wasser kann nicht vom Einlass 16 in den Durchgang 52 fließen.
  • Die Dichtung der Kugel 40 gegenüber dem Stutzen 64 ist in 4 im Detail „Y" (s.1) dargestellt. Die Dichtung wird von einem Dichtring 74 gebildet, der zwischen einer Ringnut 76 auf der Innenseite des Stopfens 66 und einem Ringeinsatz 78 sitzt. Eine durch die Ringnut 76 entstehende „Nase" 80 hält den Dichtring 74 in seiner Lage.
  • In 5 und 6 ist die Lage des Bügels 42 gezeigt. Der Bügel 42 ist gekrümmt und erstreckt sich entlang eines Winkelabschnitts von 180° um das in diesem Bereich rohrförmige Gehäuse 22 herum. Der Bügel 42 ist um eine Achse 82 herum beweglich. Die Achse 82 verläuft senkrecht zur Strömungsrichtung, die in 6 senkrecht zur Darstellungsebene verläuft. Man erkennt, dass der Bügel 42 von beiden Seiten – also von rechts und von links in 6 – gleichermaßen gut zugänglich ist. Die Bewegung des Bügels kann jedoch lediglich um einen begrenzten Winkel erfolgen.
  • In der Kugel 40 des Kugelhahns 32 sind zwei gegenüberliegende, seitliche Nuten 84 (s.12) vorgesehen. Die Nuten befinden sich in Bereichen, die jeweils um 90° versetzt zur Durchgangsöffnung des Durchgangs 52 in der Kugel angeordnet sind. In die Nuten 84 greift beidseitig eine zur Bewegungsachse der Kugel koaxiale Spindel 86. Die Spindel 86 ist drehbar in Gehäusestutzen 88 des Gehäuses 22 gelagert und mit Dichtungen 90 und 92 gegen dieses abgedichtet. Dies ist in 7 im Detail „X" dargestellt. Jede Spindel 86 weist an der dem der Kugel 40 abgewandten Ende einen Vierkant 94 auf. Dies ist besonders in 8 und 9 gut zu erkennen. Der Gehäusestutzen 88 weist oberhalb des der Spindel 86 eine Ausnehmung 96 auf (9). In der Ausnehmung 96 wird das Ende 104 einer Feder 98 fixiert. Auf den Vierkant 94 ist ein Ratschen-Zahnrad 100 aufgesteckt, das für diesen Zweck eine korrespondierende Öffnung 102 aufweist. Unterhalb der Öffnung 102 ist in einem mit dem Zahnrad verbundenen Bügel 42 eine Ausnehmung 128 (13) vorgesehen, in der das andere Ende 106 der Feder 98 fixiert wird. Die Feder 98 bringt so das Zahnrad 100 immer wieder in seine ursprüngliche Lage.
  • Ähnlich wie bei Knarren in Drehmomentschlüsseln ist ein Mitnehmer 108 vorgesehen. Der Mitnehmer 108 ist gegen die Wirkung einer Feder 110 in einer Richtung senkrecht zur Drehachse des Ratschen-Zahnrades 100 beweglich. Die Feder 110 und der Mitnehmer 108 sitzen in einem langgestreckten Hohlraum 112 in dem Bügel 42. Dies ist in den 6 und 7 zu erkennen. Der Mitnehmer 108 ist in dem Hohlraum 112 beweglich geführt. Das Zahnrad 100 ist fest mit der Spindel 86 verbunden. Wenn nun der Bügel 42 in Umfangsrichtung des Zahnrads 100 bewegt wird, wird auch der Mitnehmer 108 in Umfangsrichtung bewegt. Aufgrund der unsymmetrischen Ausbildung der Zähne des Zahnrads 100 wird bei Bewegung des Mitnehmers 108 in Richtung des Pfeils 114 in 8 das Zahnrad ebenfalls bewegt. Bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung jedoch verbleibt das Zahnrad 100 in seiner Lage. Zusammen mit dem Zahnrad 100 wird die fest damit verbundene Spindel 86 und die mit der Spindel 86 verbundene Kugel 40 bewegt. Mit anderen Worten: Mit der Bewegung des Bügels in einer Richtung wird die Kugel bewegt und mit Bewegung des Bügels in die entgegengesetzte Richtung bleibt die Kugel in ihrer Lage. Eine Drehung der Kugel 40 um einen größeren Winkel kann somit auch durch mehrfaches Betätigen des Bügels 42 um einen kleineren Winkel erfolgen. Der Winkelbereich des Bügels und damit verbundene Raumbedarf darf also klein sein.
  • Zur Begrenzung des überstrichenen Winkelbereichs sind Anschläge 116 und 118 (8) vorgesehen. Dadurch wird erreicht, dass der Winkelbereich einen Schwellwert nicht überschreitet. Der Bügel muss mehrfach hin- und herbewegt werden. Dadurch wird das plötzliche Schließen des Kugelhahns und ein dadurch erzeugter Druckschlag vermieden. In 7 ist dargestellt, wie die Anzeige 60 arbeitet. Die Anzeige 60 wird von einer Kappe gebildet, die auf den Vierkant 94 aufgesteckt ist und so fest mit der Spindel 86 und der Kugel 40 verbunden ist. Wenn die Kugel 40 sich dreht, dreht sich auch die Anzeige 60 unabhängig von der jeweiligen Stellung des Bügels 42 (11).
  • In den 1b, 2b und 3b ist die Anzeige 60 ebenfalls zu sehen. Die Anzeige 60 zeigt die Positionen „Wartung", „Betrieb" und „Prüfung" für die drei oben beschriebenen Kugelpositionen an. Auf dem Bügel ist eine Markierung in Form eines Pfeils 126 vorgesehen. Der Bügel 42 wird durch die Wirkung der Feder 98 immer in eine Grundposition (11b) zurückbewegt. Die Markierungen sind mm so angeordnet, dass sie die Stellung der Kugel angeben, wenn die Markierung 120, 122 bzw. 124 auf der Anzeige 60 auf die Markierung 126 des Bügels 42 fallt (1b, 2b und 3b). Die Kugelstellung ist also auf leichte Weise an der Anzeige 60 ablesbar.
  • Die Spindel, Zahnrad und Anzeige sind auf beiden Seiten der Kugel vorgesehen. Auch der Manometeranschluss 38 ist beidseitig angeordnet. Der Kugelhahn und die Armatur kann also von beiden Seiten ohne weiteres bedient werden.
  • Zum Warten ist keine weitere Absperrung stromabwärts erforderlich, da die Kugel in dieser Stellung von der Eingangs- und Ausgangsseite abgesperrt ist.
  • Es versteht sich, dass die Kugelhahnanordnung auch in anderen Anwendungen verwendet werden kann. Die Verwendung ist nicht auf Sicherheitsgruppen beschränkt, hier aber besonders gut geeignet.

Claims (12)

  1. Kugelhahnanordnung (10) zur Verwendung in einer Rohrleitung oder Rohrleitungsarmatur mit einem Einlass (16) und einem Auslass (18), enthaltend (a) eine Kugel (40), die mit einem Durchgangskanal (52) versehen ist, (b) ein Betätigungselement (42) zum Drehen der Kugel (40) um eine Drehachse (82) zwischen einer Betriebsstellung, bei der eine Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass hergestellt wird und einer Schließstellung, insbesondere Prüf- und/oder Wartungsstellung, bei der die Verbindung zwischen dem Einlass und dem Auslass unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, dass (c) das Betätigungselement (42) über einen Ratschenmechanismus mit der Kugel (42) verbunden ist, welcher eine Drehung der Kugel nur in einer Richtung erlaubt.
  2. Kugelhahnanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel des Ratschenmechanismus begrenzt ist.
  3. Kugelhahnanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement ein Bügel (42) ist, der sich zumindest teilweise um die Rohrleitung bzw. die Rohrleitungsarmatur (22) herum erstreckt.
  4. Kugelhahnanordnung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (40) über ein Verbindungselement (86) mit einem Ratschen-Zahnrad (100) verbunden ist, in welches ein fest mit dem Betätigungselement (42) verbundener, federbeaufschlagter Hebel (108) eingreift und bei Bewegung des Betätigungselements in einer Richtung der Hebel das Zahnrad um einen korrespondierenden Winkel dreht, während eine Bewegung des Betätigungselements in der entgegengesetzten Richtung ohne Drehung des Ratschen-Zahnrads erfolgt.
  5. Kugelhahnanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (40) über zwei auf der Drehachse (82) der Kugel angeordnete Verbindungselemente (86) mit zwei gleichlaufenden Ratschen-Zahnrädern (100) verbunden ist und das Betätigungselement (42) mit beiden Ratschen-Zahnrädern zusammenwirkt.
  6. Kugelhahnanordnung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (42) federbeaufschlagt (98) ist und ein Anschlag (116, 118) vorgesehen ist, wobei die Federkraft das Betätigungselement in eine durch den Anschlag definierte Endstellung (10) drängt.
  7. Kugelhahnanordnung nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in dem Durchgangskanal (52) eingebauten Rückflussverhinderer (54) und einem Stutzen (64), über den der Rückflussverhinderer in einer Wartungs- und/oder Prüfstellung zugänglich ist.
  8. Kugelhahnanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (40) neben der Betriebsstellung in eine Wartungsstellung drehbar ist, bei welcher der Rückflussverhinderer (54) durch den Stutzen (64) ein- und ausbaubar ist.
  9. Kugelhahnanordnung nach einem der vorgehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel neben der Betriebsstellung in eine Prüfstellung drehbar ist, bei welcher eine Verbindung zwischen dem Auslass (18) und dem Durchgang (52) besteht und die Eingangsseite des Rückflussverhinderers (54) mit dem Stutzen (64) verbunden ist.
  10. Kugelhahnanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen lösbaren ersten Stopfen (66) mit größerem Durchmesser zum Verschließen des Stutzens (64) und einen lösbaren zweiten Stopfen (70) zum Verschließen einer Öffnung des ersten Stopfens und wobei der Rückflussverhinderer (54) als Patrone in dem Durchgang (52) ausgebildet ist, deren Außendurchmesser den Ein- und Ausbau bei Lösen des ersten Stopfens (66) in der Wartungsstellung ermöglicht.
  11. Kugelhahnanordnung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel eine Kalotte (62) in der Oberfläche an einer Stelle aufweist, die in der Prüfstellung an einer auslassseitigen Dichtung (50) eine Verbindung zwischen dem Durchgang (52) und dem Auslass (18) herstellt.
  12. Sicherheitsarmatur mit einer Kugelhahnanordnung (10) nach einer der vorgehenden Ansprüche.
DE102006040872A 2006-08-31 2006-08-31 Kugelhahnanordnung Ceased DE102006040872A1 (de)

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DE102006040872A DE102006040872A1 (de) 2006-08-31 2006-08-31 Kugelhahnanordnung

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DE102006040872A DE102006040872A1 (de) 2006-08-31 2006-08-31 Kugelhahnanordnung

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Publication Number Publication Date
DE102006040872A1 true DE102006040872A1 (de) 2008-03-13

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DE102006040872A Ceased DE102006040872A1 (de) 2006-08-31 2006-08-31 Kugelhahnanordnung

Country Status (1)

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DE (1) DE102006040872A1 (de)

Cited By (8)

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