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Die
Erfindung betrifft ein Mehrwegeventil, mit einem in einem Ventilgehäuse angeordneten
Ventilschieber, der relativ zum Ventilgehäuse zwischen einer durch eine
Zentriereinrichtung zentrierten Mittelstellung und zwei diesseits
und jenseits der Mittelstellung liegenden Extremstellungen axial
umschaltbar ist, wobei die Zentriereinrichtung zwei sich im Ventilschieber
längs diesem
in axialer Aufeinanderfolge erstreckende Druckfedereinrichtungen
enthält,
die in der Mittelstellung zwischen jeweils einer ventilgehäusefesten
und einer diesbezüglich
beabstandeten ventilschieberfesten Abstützfläche axial verspannt sind und
dabei gleichzeitig mit ihrem der ventilgehäusefesten Abstützfläche zugeordneten
Endabschnitt auf je eine vom Ventilschieber getragene Anschlagfläche einwirken,
die gemeinsam mit der ihr jeweils mit Abstand gegenüberliegenden
ventilschieberfesten Abstützfläche die
maximale Ausdehnungslänge der
dazwischen angeordneten Druckfedereinrichtung vorgibt.
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Ein
aus der
US 2916879 bekanntes
Mehrwegeventil dieser Art enthält
einen durch Federkräfte mittenzentrierten
Ventilschieber, der durch Fluidbeaufschlagung aus der zentrierten
Mittelstellung in wahlweise eine von zwei Extremstellungen umschaltbar
ist. Zwei Druckfedereinrichtungen sitzen in stirnseitigen Ausnehmungen
des Ventilschiebers, wobei sie axial zwischen dem Ventilschieber
und einem diesbezüglich
beweglichen Anschlagkopf verspannt sind. In der zentrierten Mittelstellung
stützen
sich die Druckfedereinrichtungen über den Anschlagkopf am Ventilgehäuse ab.
Wird der Ventilschieber ausgelenkt, findet eine Komprimierung der
jeweils einen Druckfedereinrichtung statt, die für die anschließende Rückstellung
in die Mittelstellung verantwortlich ist. Zur exakten Zentrierung
der Mittelstellung ist außerdem
die maximale Ausdehnungslänge
der Druckfedereinrichtungen fest definiert, indem der jeweilige Anschlagkopf
in seinem Verfahrweg bezüglich
des Ventilschiebers begrenzt ist.
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Bei
dem bekannten Mehrwegeventil können die
Druckfedereinrichtungen aufgrund von Einbautoleranzen ein Kippmoment
auf den Ventilschieber ausüben,
was zu erhöhter
Reibung und folglich erhöhtem
Verschleiß führt. Außerdem werden
zur Realisierung der Zentriereinrichtung relativ viele Bauteile benötigt, was
eine aufwendige Herstellung und Montage zur Folge hat.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mehrwegeventil mit
Zentriereinrichtung zu schaffen, das bei einfachem und kostengünstigem Aufbau
einen verschleißarmen
Betrieb verspricht.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass die ventilgehäusefesten
Abstützflächen an
einem im Innern des Ventilschiebers axial zwischen den beiden Druckfedereinrichtungen
angeordneten, ventilgehäusefesten
Abstützelement
angeordnet sind, bezüglich
dem der Ventilschieber zum Ändern seiner
Schaltstellung axial verschiebbar ist, wobei die beiden Druckfedereinrichtungen
unabhängig
von der Schaltstellung des Ventilschiebers über ihre gesamte Länge innerhalb
des Ventilschiebers aufgenommen sind.
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Auf
diese Weise findet eine relativ zentrale Krafteinleitung der Druckfedereinrichtungen
in das Ventilgehäuse
statt, sodass das Auftreten von Kippmomenten reduziert und ein verschleißarmer Betrieb möglich ist.
Außerdem
kann die Anzahl der notwendigen Bauteile im Vergleich zum Stand
der Technik erheblich verringert werden. Da sich die Druckfedereinrichtungen
stets innerhalb des Ventilschiebers befinden, unterliegen außerdem die
dem Ventilschieber axial vorgelagerten Bereiche keinen nutzungsmäßigen Einschränkungen,
und man hat beispielsweise die Möglichkeit,
dort je einen zum Umschalten des Ventilschiebers eingesetzten Betätigungskolben
unterzubringen. Man hat ferner die Möglichkeit, den Ventilschieber
stirnseitig geschlossen auszubilden, sodass mit den die Druckfedereinrichtungen
aufnehmenden Innenräumen
des Ventilschiebers kein Fluidaustausch stattfindet, was den Fluidverbrauch
eindämmt.
Nicht zuletzt verfügt
der Ventilschieber trotz integrierter Zentriereinrichtung über eine
relativ kurze axiale Baulänge,
sodass er nicht notwendigerweise über längere Abmessungen verfügen muss
als ein vergleichbarer Ventilschieber ohne Zentriereinrichtung.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
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Die
mit den Druckfedereinrichtungen kooperierenden ventilgehäusefesten
Abstützflächen befinden
sich vorzugsweise an den einander entgegengesetzten Stirnflächen des
Abstützelementes.
Insbesondere in diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn das
Abstützelement
stößelförmig ausgebildet und
in der Längsrichtung
des Ventilschiebers ausgerichtet ist. Die gehäuseseitige Fixierung des Abstützelementes
erfolgt zweckmäßigerweise über eine
am Ventilgehäuse
fixierte Halterung, die den Ventilschieber quer durchsetzt, entweder
vollständig
oder wenigstens zum Teil, bis hin zu dem zu haltenden Abstützelement.
Die axiale Beweglichkeit des Ventilschiebers wird hier bei durch
eine umfangsseitige Aussparung des Ventilschiebers gewährleistet,
durch die die Halterung hindurchgreift.
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Eine
besonders einfach gestaltete Halterung besteht aus einem Haltestift,
der sich quer zum Ventilschieber erstreckt und der zumindest einenends
im Ventilgehäuse
verankert ist. Besonders vorteilhaft ist eine Realisierungsform,
bei der der Haltestift ausschließlich an einem seiner beiden
Endabschnitte am Ventilgehäuse
fixiert ist, während
der andere Endabschnitt frei enden kann. Damit verbunden ist unter anderem
auch eine vereinfachte Montage. Es ist insbesondere möglich, den
Haltestift durch einen zur Außenfläche des
Ventilgehäuses
hin offenen Ventilkanal des Ventilgehäuses hindurch in das Ventilgehäuse einzusetzen,
sodass keine eigenständige Montageöffnung benötigt wird.
Handelt es sich bei dem Ventilkanal um den Speisekanal des Mehrwegeventils
und enthält
das vom Mehrwegeventil gesteuerte Druckmedium einen Schmierstoff,
resultiert aus dieser Maßnahme
eine gleichzeitige Dauerschmierung der vom Abstützelement und den zugeordneten ventilschieberfesten
Flächen
gebildeten Gleitpaarung.
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Die
beiden Extremstellungen des Ventilschiebers können durch das Zusammenwirken
der in den Ventilschieber eingreifenden Halterung mit den axialen
Begrenzungsflächen
der zugeordneten Aussparung des Ventilschiebers vorgegeben werden.
Allerdings kann die Hubbegrenzung auch durch anderweitiges Zusammenwirken
des Ventilschiebers mit einer gehäusefesten Anschlagfläche realisiert
werden.
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Die
beiden Druckfedereinrichtungen sind zweckmäßigerweise jeweils in einem
Aufnahmeraum des Ventilschiebers aufgenommen, wobei die von ihnen
beaufschlagten ventilschieberseitigen Abstützflächen insbesondere von den äußeren axialen
Begrenzungsflächen
dieser Aufnahmeräume
gebildet sind. Durch diese Begrenzungsflächen können die Aufnahmeräume jeweils
hermetisch dicht von der Umgebung abgetrennt sein.
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Als
Druckfedereinrichtungen kommen insbesondere Schraubendruckfedereinrichtungen
in Frage, wobei sich die gewünschte
Federkennlinie sehr einfach durch Verwendung unterschiedlich steifer Schraubendruckfedern
vorgeben lässt.
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Die
an der Vorgabe der maximalen Ausdehnungslänge der Druckfedereinrichtungen
beteiligten ventilschieberfesten Anschlagflächen sind zweckmäßigerweise
als Ringflächen
ausgebildet, wobei sie sich stirnseitig an einem hülsenförmigen Anschlagkörper befinden
können,
der wie das Abstützelement im
Innern des Ventilschiebers aufgenommen ist und dort den Anschlagkörper, unter
Gewährleistung
einer relativen axialen Verschieblichkeit, koaxial umschließt. Das
Abstützelement
kann ins besondere ausschließlich
von dem Anschlagkörper
verschiebbar geführt
sein.
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Abstützelement
und Anschlagkörper
sind längenmäßig insbesondere
so aufeinander abgestimmt, dass in der Mittelstellung des Ventilschiebers jede
der beiden Anschlagflächen
auf gleicher axialer Höhe
mit der zugeordneten ventilgehäusefesten
Abstützfläche liegt.
Somit kann sich jede Druckfedereinrichtung gleichzeitig teils an
der einen und teils an der anderen dieser beiden vorgenannten Flächen abstützen.
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Die
diversen Komponenten lassen sich sehr bequem in den Ventilschieber
einbauen, indem dieser aus zwei axial aufeinanderfolgenden Ventilschieberhälften besteht,
die unter koaxialer Ausrichtung aneinandergesetzt sind, nachdem
zuvor das Abstützelement
und auch der gegebenenfalls vorhandene Anschlagkörper im Fügebereich eingesetzt wurden. Die
beiden Ventilschieberhälften
können
insbesondere stoffschlüssig
miteinander verbunden sein, beispielsweise durch Verschweißen oder
Verkleben.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In
dieser zeigen:
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1 einen
Längsschnitt
durch ein erfindungsgemäßes Mehrwegeventil
bevorzugten Aufbaus, wobei der Ven tilschieber bei Einnahme der Mittelstellung
gezeigt ist,
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2 das
Mehrwegeventil aus 1 in einem Zustand, bei dem
der Ventilschieber in eine seiner beiden möglichen Extremstellungen ausgelenkt ist,
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3 einen
bereichsweisen Querschnitt durch das Mehrwegeventil aus 1 gemäß Schnittlinie
III-III,
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4 eine
perspektivische Einzeldarstellung von Ventilschieber und zugeordneter
stiftförmiger Halterung,
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5 eine
Draufsicht auf die Anordnung der 4 mit Blick
in radialer Richtung gemäß Pfeil
V und
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6 den
zentralen Bereich des Mehrwegeventils bei Einnahme der Mittelstellung
in stark vergrößerter Form.
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Das
in seiner Gesamtheit mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Mehrwegeventil
dient zur Steuerung von Fluidströmen
und hierbei insbesondere von Druckluft. Es eignet sich allerdings
auch für
den Betrieb mit anderen gasförmigen
und auch mit flüssigen
Medien.
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Das
Mehrwegeventil 1 enthält
ein Ventilgehäuse 2,
das an seiner Außenseite
eine Anschlussfläche 3 aufweist,
zu der mehrere im Ventilgehäuse 2 verlaufende
Ventilkanäle 4 ausmünden. Mit
der Anschlussfläche 3 voraus
kann das Mehrwegeventil 1 an einen nur strichpunktiert
angedeuteten Anschlusskörper 5 angebaut
werden, der seinerseits von an der Anschlussfläche 3 mit den Ventilkanälen 4 kommunizierenden
Anschlusskörperkanälen 6 durchzogen
ist. Über
diese Verbindung kann das zu steuernde fluidische Druckmedium in
das Mehrwegeventil 1 eingespeist und aus diesem abgeführt werden.
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Bei
einer nicht dargestellten alternativen Bauform sind den Ventilkanälen 4 im
Bereich der Anschlussfläche 3 jeweils
gesonderte Anschlussmittel zugeordnet, beispielsweise Steckverbindungsmittel oder
Gewindemittel, die einen unmittelbaren Anschluss abgehender Fluidleitungen
gestatten.
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Die
Ventilkanäle 4 kommunizieren
mit einer im Innern des Ventilgehäuses 2 ausgebildeten
länglichen
Ventilkammer 7, die einen ebenfalls länglichen Ventilschieber 8 aufnimmt.
Unter Ausführung
einer durch einen Doppelpfeil angedeuteten Umschaltbewegung 12 ist
der Ventilschieber 8 in Richtung seiner Längsachse 13 linear
verschiebbar.
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Durch
mit Abstand axial aufeinanderfolgend angeordnete ringförmige Dichtungsmittel 14,
die zweckmäßigerweise
bezüglich
des Ventilgehäuses 2 ortsfest
sind, ist die Ventilkammer 7 in mehrere Steuerabschnitte 15 unterteilt,
die jeweils mit einem der Ventilkanäle 4 kommunizieren.
Der Ventilschieber 8 hat eine in axialer Richtung abgestufte
Außenkontur, sodass
er je nach Stellung mit unterschiedlichen der Dichtungsmittel 14 in
Dichtkontakt steht, wodurch die verschiedenen Steuerabschnitte 15 in
unterschiedlichem Muster miteinander verbunden und voneinander abgetrennt
werden.
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Das
hier gezeigte Mehrwegeventil ist ein 5/3-Wegeventil und enthält folglich
fünf Steuerabschnitte 15.
Der mittlere Steuerabschnitt 15 kommuniziert mit einem
als Speisekanal 4a ausgebildeten Ventilkanal 4,
der im Betrieb mit einer Druckquelle verbunden ist. Die beiden axial
ganz außen
liegenden Steuerabschnitte 15 kommunizieren mit je einem als
Entlastungskanal 4b, 4c ausgebildeten Ventilkanal,
der je nach Art des Fluides mit der Atmosphäre oder einem Tank verbunden
ist. Zwischen dem mittleren und je einem der beiden äußeren Steuerabschnitte 15 liegt
je ein weiterer Steuerabschnitt 15, der mit einem als Arbeitskanal 4d, 4e fungierenden Ventilkanal 4 verbunden
ist, an den ein zu betätigender
Verbraucher angeschlossen werden kann, beispielsweise ein durch
Fluidkraft aktivierbarer Antrieb.
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Das
Mehrwegeventil 1 ist ein Dreistellungsventil. Seine aus 1 ersichtliche
erste Stellung ist eine Mittelstellung, in der alle Steuerabschnitte 15 voneinander
abgetrennt sind. Abweichend hiervon könnten die Ventilkanäle 4 in
der Mittelstellung des Ventilschiebers aber auch in einem anderen
Muster verschaltet sein.
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Die
Mittelstellung ist die Grundstellung des Ventilschiebers, die er
aufgrund einer insgesamt mit Bezugsziffer 16 bezeichneten
Zentriereinrichtung immer dann einnimmt, wenn keine fluidischen
Betätigungskräfte auf
ihn einwirken.
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Ausgehend
von der Mittelstellung gemäß 1 kann
der Ventilschieber 8 durch gesteuerte Fluidbeaufschlagung
alternativ in eine von zwei Extremstellungen ausgelenkt werden,
wobei er eine Umschaltbewegung 12 in der einen oder anderen Richtung
ausführt.
Eine der beiden möglichen
Extremstellungen ist in 2 abgebildet.
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Die
Zentriereinrichtung 16 bewirkt, dass der Ventilschieber 8 aus
jeder Extremstellung selbsttätig in
die Mittelstellung zurückkehrt,
wenn er keiner fluidischen Betätigungskraft
mehr ausgesetzt ist.
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Zum
Auferlegen der Betätigungskräfte ist dem
Ventilschieber 8 an beiden Stirnseiten je ein in Richtung
der Längsachse 13 verschiebbarer
Betätigungskolben 17 vorgelagert.
Dieser läuft
in einem sich axial an die jeweils äußersten Dichtungsmittel 14 anschließenden Kolbenaufnahmeraum 18,
der vom zugeordneten Endabschnitt der Ventilkammer 7 gebildet
ist. Jeder Betätigungskolben 17 bildet
die bewegliche Wand einer axial auf der entgegengesetzten Seite
des Ventilschiebers 8 liegenden Beaufschlagungskammer 22,
die über
einen Vorsteuerkanal 23 an ein elektrisch aktivierbares
Vorsteuerventil 24 angeschlossen ist, das aus einem Vorsteuer-Speisekanal 25 mit
einem Steuerfluid gespeist wird. Das Steuerfluid wird zweckmäßigerweise
im Innern des Ventilgehäuses 2 aus
dem mittleren Steuerabschnitt 15 abgezweigt.
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Jedem
Vorsteuerkanal 23 ist ein eigenes Vorsteuerventil 24 zugeordnet.
Mit ihm kann, über den
zugeordneten Vorsteuerkanal 23, eine Beaufschlagung oder
Entlastung der angeschlossenen Beaufschlagungskammer 22 mit
beziehungsweise von dem Steuerfluid stattfinden. Bei Beaufschlagung
verschiebt sich der Betätigungskolben 17 in
Richtung des Ventilschiebers 8 und drückt diesen unter Ausführung der
Umschaltbewegung 12 aus der Mittelstellung in die jenseitige
Extremstellung.
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Beispielhaft
sind die Betätigungskolben 17 als
vom Ventilschieber 8 unabhängige Komponenten ausgebildet.
Sie können
jeweils nur eine Druckkraft auf den Ventilschieber 8 ausüben, wobei
sie dessen jeweils zugeordnete axiale Stirnfläche 26 beaufschlagen.
Da es sich um einen nur losen Kontakt handelt, können sich die beiden Komponenten
zeitweilig auch axial voneinander trennen, wie dies in der rechten Bildhälfte der 1 illustriert
ist.
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Ihre
elektrischen Betätigungssignale
erhalten die beispielsweise elektromagnetischen oder piezo-elektrischen
Vorsteuerventile 24 über
eine im Bereich der Außenfläche des
Ventilgehäuses 2 angeordnete
elektrische Schnittstelle 27, bevorzugt unter Zwischenschaltung
einer Ventilelektronik 28 eines hier nicht weiter interessierenden
Aufbaus.
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Abweichend
von der geschilderten Ausführungsform
könnte
das Mehrwegeventil 1 auch ein direkt elektrisch gesteuertes
Ventil sein, bei dem die Betätigungskräfte dem
Ventilschieber 8 nicht fluidisch, sondern direkt elektromechanisch
auferlegt werden.
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Zur
Bildung der erwähnten
Zentriereinrichtung 16 befindet im Innern des Ventilschiebers 8 ein sich
in dessen Längsrichtung
erstreckender, bevorzugt kreiszylindrisch gestalteter Hohlraum 32.
Dieser ist von der Wandung des Ventilschiebers 8 mit zwei Ausnahmen
komplett und dicht umschlossen, wobei die beiden Ausnahmen in zwei
sich diametral gegenüberliegenden
er sten und zweiten Aussparungen 33, 34 bestehen,
die die periphere Umfangswand 35 des Ventilschiebers 8 radial
durchsetzen. Wie insbesondere aus 4 und 5 ersichtlich
ist, sind die beiden Aussparungen 33, 34 als Langlöcher mit
linearer Erstreckung und mit zu der Längsachse 13 paralleler Ausrichtung
ausgeführt.
In bezüglich
der Längsachse 13 radialer
Richtung fluchten sie miteinander.
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Die
beiden Aussparungen 33, 34 sind bevorzugt längenmittig
im Ventilschieber 8 ausgebildet. Die axial diesseits und
jenseits der Aussparungen 33, 34 liegenden Längenabschnitte
des Ventilschiebers 8 sind also gleich lang.
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Im
Bereich der beiden Aussparungen 33, 34 ist in
den Hohlraum 32 ein hülsenförmiger Anschlagkörper 36 axial
unbeweglich eingesetzt. Dieser überragt
die beiden Aussparungen 33, 34 des Ventilschiebers 8 jeweils
ein Stück
weit in axialer Richtung. Er ist also länger als jede der beiden Aussparungen 33, 34.
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In
der Umfangswand des Anschlagkörpers 36 sind
ebenfalls zwei sich diametral gegenüberliegende erste und zweite
Aussparungen 37, 38 ausgebildet, die bevorzugt
die gleiche Länge
und Querschnittsgestalt haben wie die beiden Aussparungen 33, 34 des
Ventilschiebers 8, mit denen sie in bezüglich der Längs achse 13 radialer
Richtung fluchten. Die Querschnitte sämtlicher Aussparungen 33, 34, 37, 38 sind
also zweckmäßigerweise
identisch.
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Der
hülsenförmige Anschlagkörper 36 fungiert
unter anderem als Lagerbuchse zur axial verschiebbaren Lagerung
auf einem bevorzugt stößelförmig ausgebildeten
Abstützelement 42.
Letzteres taucht koaxial in den Anschlagkörper 36 hinein und ist
von dessen Innenfläche
linear verschiebbar umgriffen. Bei dem Abstützelement 42 handelt
es sich zweckmäßigerweise
um einen kreiszylindrischen Körper.
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Anschlagkörper 36 und
Abstützelement 42 unterteilen
gemeinsam den Hohlraum 32 des Ventilschiebers 8 axial
in zwei zueinander koaxiale Hohlraumabschnitte, die im Folgenden
als Aufnahmeräume 43a, 43b bezeichnet
seien. In jedem dieser Aufnahmeräume 43a, 43b befindet
sich eine in Richtung der Längsachse 13 wirksame
Druckfedereinrichtung 44a, 44b, die zweckmäßigerweise
als Schraubendruckfedereinrichtungen ausgebildet sind und insbesondere
aus je einer einzigen Schraubendruckfeder bestehen. Diese sich in
axialer Aufeinanderfolge im Innern des Ventilschiebers 8 erstreckenden
Druckfedereinrichtungen 44a, 44b sind ein wesentlicher
Bestandteil der Zentriereinrichtung 16.
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Jede
Druckfedereinrichtung 44a, 44b stützt sich
mit ihrem dem Abstützelement 42 axial
entgegengesetzten äußeren Endabschnitt 45a, 45b in
axialer Richtung an einer ventilschieberfesten Abstützfläche 46a, 46b ab.
Diese Abstützflächen 46a, 46b sind
bevorzugt von den äußeren axialen
Begrenzungsflächen
der beiden Aufnahmeräume 43a, 43b gebildet,
die von den beiden stirnseitigen Abschlusswänden 47a, 47b des
Ventilschiebers 8 definiert sind, an deren Außenseite
sich die oben erwähnten
Stirnfläche 26 befindet.
Somit ist der Ventilschieber 8 an beiden Stirnseiten dicht
verschlossen, und es kann dort kein Druckmedium austreten oder eindringen. Dies
ist insofern wichtig, als die Aussparungen 33, 34, 37, 38 im
Bereich des mittleren Steuerabschnittes 15 platziert sind
und somit unter Druck stehendes Betätigungsfluid in die beiden
Aufnahmeräume 43a, 43b eindringen
kann.
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Die
beiden einander entgegengesetzten Stirnflächen des Anschlagkörpers 36 bilden
mit ihren bezüglich
der Innenumfangsfläche 52 des
Hohlraumes 32 nach radial innen in diesen Hohlraum 32 vorstehenden
Flächenabschnitten
je eine erste beziehungsweise zweite ringförmige Anschlagfläche 48a, 48b,
die der ersten beziehungsweise zweiten ventilschieberfesten Abstützfläche 46a, 46b mit
Abstand axial gegenüberliegt.
Mit seinem radial weiter außen liegenden
Umfangsabschnitt ist der Anschlagkörper 36 in einen bezüglich der
Aufnahmeräume 43a, 43b im
Durchmesser vergrößerten Lagerabschnitt 53 des Hohlraumes 32 axial
unbeweglich eingebettet.
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Die
beiden ringförmigen
Anschlagflächen 48a, 48b ragen
so weit radial nach innen, dass sich die jeweils zugeordnete Druckfedereinrichtung 44a, 44b mit
ihrem zugewandten inneren Endabschnitt 54a, 54b daran
abstützen
kann. Somit sind die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b jeweils
zwischen einerseits der ventilschieberfesten Abstützfläche 46a, 46b und
andererseits der zugewandten ringförmigen Anschlagfläche 48a, 48b axial
gefangen. Die beiden vorgenannten Flächenpaare definieren jeweils
gemeinsam die maximale Ausdehnungslänge der dazwischen angeordneten
Druckfedereinrichtung 44a, 44b.
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In
der Mittelstellung des Ventilschiebers 8 liegen gleichzeitig
beide Druckfedereinrichtungen 44a, 44b an der
ihnen zugeordneten ringförmigen
Anschlagfläche 48a, 48b an.
Dabei unterliegen die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b einer
gewissen axialen Vorspannung.
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Gleichzeitig
beaufschlagen die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b mit
ihren beiden inneren Endabschnitten 54a, 54b in
der Mittelstellung des Ventilschiebers 8 auch noch die
beiden einander entgegengesetzten Stirnflächen 55a, 55b des
Abstützelementes 42,
und zwar insbesondere in deren radial außen liegendem Randbereich.
Diese Randbereiche der Stirnflächen 55a, 55b bilden
erste und zweite ventilgehäusefeste
Abstützflächen 56a, 56b für die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b.
Diese Abstützflächen 56a, 56b sind
deshalb ventilgehäusefest
angeordnet, weil das Abstützelement 42 über eine
Halterung 57 ortsfest am Ventilgehäuse 2 fixiert ist.
Während
der Umschaltbewegung 12 des Ventilschiebers 8 behält also
das Abstützelement 42 seine
Relativposition bezüglich
des Ventilgehäuses 2 bei.
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Zweckmäßigerweise
liegen die beiden ringförmigen
Anschlagflächen 48a, 48b in
der Mittelstellung des Ventilschiebers 8 in Richtung der
Längsachse 13 auf
gleicher axialer Höhe
mit der jeweils zugeordneten ventilgehäusefesten Abstützfläche 56a, 56b.
Am einfachsten lässt
sich dies durch eine gleichgroße
Baulänge
von Anschlagkörper 36 und Abstützelement 42 realisieren.
Die gleichzeitige Beaufschlagung durch die Druckfedereinrichtung 44a, 44b kann
beispielsweise dadurch gewährleistet
werden, dass man für
die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b, bei ausreichend
großem
Durchmesser des Federdrahtes, einen Nenndurchmesser wählt, der
etwa dem Außendurchmesser
des Abstützelementes 42 entspricht.
Alternativ oder zusätzlich
wäre es
auch möglich,
die letzte Federwindung so abzuwinkeln, dass sie nach innen vor
die Stirnfläche 55a, 55b ragt. Ebenso
könnten
den inneren Endabschnitten 54a, 54b gesonderte,
bei spielsweise teller- oder scheibenförmige Druckstücke zugeordnete
sein, deren radiale Abmessungen so gewählt sind, dass sie sich sowohl über die
Anschlagfläche 48a, 48b als
auch die zugeordnete ventilgehäusefeste
Abstützfläche 56a, 56b erstrecken.
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Durch
das Zusammenwirken der Druckfedereinrichtungen 44a, 44b mit
den ventilgehäusefesten
Abstützflächen 56a, 56b werden
auf den Ventilschieber 8 einander entgegengesetzte Federkräfte ausgeübt, die
in der Mittelstellung des Ventilschiebers 8 gleichgroß sind,
sodass sie die Tendenz haben, den Ventilschieber 8 in der
Mittelstellung zu zentrieren. Durch das in der Mittelstellung erfolgende
zusätzliche
Zusammenwirken mit den Anschlagflächen 48a, 48b wird
die Mittellage zusätzlich
exakt definiert, weil verhindert wird, dass sich die Druckfedereinrichtungen 44a, 44b über ein
vorbestimmtes Maß hinaus ausdehnen
können.
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In
der Mittelstellung besteht ein Kräftegleichgewicht zwischen den
beiden in einander entgegengesetzte Richtungen auf den Ventilschieber 8 einwirkenden
Druckfedereinrichtungen 44a, 44b. Wird nun zum
Umschalten des Ventilschiebers 8, insbesondere durch Aktivierung
des einen oder anderen Vorsteuerventils 24, eine zusätzliche,
in der einen oder anderen Richtung wirksame Betätigungskraft auf den Ventilschieber 8 aus geübt, verlagert
sich dieser in Richtung einer seiner Extremstellungen. Wirkt die
Betätigungskraft
beispielsweise nach rechts, gelangt der Ventilschieber 8 hierbei
letztlich in die aus 2 ersichtliche rechte Extremstellung.
Bei dieser Verlagerung entfernt sich die momentan voreilende ventilschieberfeste
Abstützfläche 46a von
der ihr axial gegenüberliegenden,
an dem Abstützelement 42 angeordneten
ventilgehäusefesten
Abstützfläche 56a. Gleichzeitig
nähert
sich die momentan nacheilende ventilgehäusefeste Abstützfläche 56b an
die dieser gegenüberliegende
ventilgehäusefeste
Abstützfläche 56b an.
Während
Letzteres zur Folge hat, dass die in 2 links
liegende Druckfedereinrichtung 44b komprimiert und folglich
ihre auf den Ventilschieber 8 einwirkende, in Richtung
der Mittelstellung wirksame Federkraft verstärkt wird, wirkt sich Ersteres auf
den Kompressionszustand der rechten Druckfedereinrichtung 44a nicht
aus. Diese kann sich insbesondere nicht weiter entspannen, weil
ihr innerer Endabschnitt 54a von dem sich zusammen mit
dem Ventilschieber 8 nach rechts bewegenden Anschlagkörper 36 mitgenommen
und dadurch von der benachbarten ventilgehäusefesten Abstützfläche 56a abgehoben
wird.
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Wird
die auf den Ventilschieber 8 wirkende externe Betätigungskraft
wieder weggenommen, kehrt der Ventilschieber 8 aufgrund
der sich wieder entspannenden linken Druckfedereinrichtung 44b in die
zentrierte Mittelstellung zurück.
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Bei
einer Beaufschlagung des Ventilschiebers 8 in entgegengesetzter
Richtung, in 1 also nach links, laufen die
eben geschilderten Vorgänge mit
entgegengesetzten Vorzeichen ab.
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Da
die beiden ventilgehäusefesten
Abstützflächen 56a, 56b an
einem im Innern des Ventilschiebers 8 axial zwischen den
beiden Druckfedereinrichtungen 44a, 44b angeordneten
ventilgehäusefesten Abstützelement 42 angeordnet
sind, werden die dem Ventilschieber 8 außen axial
vorgelagerten Bereiche für
die Zentriermaßnahmen
nicht benötigt.
Somit können
dort problemlos die für
das Umschalten des Ventilschiebers 8 zweckmäßigen Betätigungskolben 17 platziert
werden. Beide Druckfedereinrichtungen 44a, 44b befinden
sich unabhängig
von der momentanen Schaltstellung des Ventilschiebers 8 über ihre gesamte
Länge im
Innern des Ventilschiebers 8.
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Die
Umschaltbewegung 12 wird durch die Halterung 57 nicht
behindert, weil Letztere durch die miteinander fluchtenden Aussparungen 33, 34, 37, 38 von
Ventilschieber 8 und Anschlagkörper 36 spielbehaftet
hindurchgreift. Dies erreicht man dadurch, dass die Breite der Halterung 57 etwas
geringer ist als diejenige der vorgenannten Aussparungen, sodass
eine ver klemmungsfreie Linearbewegung des Ventilschiebers 8 bezüglich der
Halterung 57 stattfinden kann. Gleichzeitig sind die Aussparungen 33, 34, 37, 38 ausreichend
lang ausgeführt,
um den erforderlichen Umschaltweg bezüglich der in Längsrichtung der
Aussparungen geringere Abmessungen aufweisenden Halterung 57 zu
gestatten.
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Bevorzugt
ist die Halterung 57 stiftförmig ausgebildet und quer zur
Längsachse 13 des
Ventilschiebers 8 ausgerichtet. Exemplarisch handelt es sich
um einen Zylinderstift, wenngleich auch andere Außenkonturen
möglich
wären,
beispielsweise mehreckiger Natur. Die stiftförmige Halterung 57 könnte beispielsweise
auch eine quadratische oder länglichrechteckige
Querschnittskontur besitzen.
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Die
Halterung 57 kann gleichzeitig beide sie auf diametral
entgegengesetzten Seiten flankierende Aussparungspaarungen 33, 37; 34, 38 durchsetzen und
kann dabei auch auf diametral entgegengesetzten Seiten über den
Ventilschieber 8 vorstehen. Dies ist beim Ausführungsbeispiel
der Fall.
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Prinzipiell
können
dabei beide aus dem Ventilschieber 8 herausragenden Endabschnitte 62, 63 der
Halterung 57 zur gehäuseseitigen
Fixierung verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist jedoch eine Bauform,
bei der vergleichbar dem Ausfüh rungsbeispiel
nur der eine Endabschnitt 62 als zur gehäuseseitigen
Fixierung verwendeter Halteabschnitt 64 fungiert, während der
entgegengesetzte Endabschnitt 63 bezüglich des Ventilgehäuses 2 keinerlei
Haltefunktion übernimmt.
Es ist insbesondere möglich,
den an der Befestigung nicht beteiligten Endabschnitt 63 frei
und ohne Abstützung
auslaufen zu lassen.
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Denkbar
wäre auch
eine Bauform, bei der der an der gehäuseseitigen Fixierung unbeteiligte Endabschnitt 63 der
Halterung 57 über
den Ventilschieber 8 nicht hinausragt.
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Bei
einer nicht dargestellten Ausführungsform
ist die Halterung 57 entweder mit dem Ventilgehäuse 2 oder
mit dem Abstützelement 42 oder
mit beiden Komponenten einstückig
verbunden. Dies ließe
sich beispielsweise durch eine Gießfertigung realisieren. Aus
montagetechnischer Sicht wird jedoch der auch beim Ausführungsbeispiel
verwirklichten Bauform der Vorzug gegeben, bei der die Halterung 57 ein
bezüglich
sowohl des Abstützelements 48 als auch
des Ventilgehäuses 2 separates
Bauteil ist. Hier durchgreift die bevorzugt stiftförmige Halterung 57 eine
das Abstützelement 42 quer
durchsetzende Lageraufnahme 65 und ist mit ihrem Halteabschnitt 64 in
eine zum Ventilschieber 8 hin offene Halteausnehmung 66 des
Ventilgehäuses 2 in
befestigter Weise eingesetzt. Bevorzugt ist die Halterung 57 in
die Halteausnehmung 66 einfach eingesteckt, wobei sie eingepresst
und/oder durch Verkleben fixiert sein kann. Auch eine Gewindeverbindung
durch Einschrauben wäre
möglich.
Die Halteausnehmung 66 hat längliche Gestalt und erstreckt
sich bezüglich
der Längsachse 13 in
radialer Richtung.
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Der
Durchgriff der Halterung 57 durch die Lageraufnahme 65 erfolgt
zweckmäßigerweise
spielbehaftet, sodass das Abstützelement 42 relativ
zu der Halterung 57 in bezüglich der Längsachse 13 radialer Richtung
verschieblich ist. Dies ermöglicht
bei der Umschaltbewegung 12 des Ventilschiebers 8 einen selbsttätigen Toleranzausgleich
und verhindert ein Verklemmen der relativ zueinander bewegten Bauteile.
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Das
Einsetzen der Halterung 57 geschieht von außen her
durch eine zur Ventilkammer 7 hin offene Montageöffnung 67 des
Ventilgehäuses 2 hindurch.
Dabei kann auf eine gesonderte, lediglich dem Montagezweck dienende
Montageöffnung 67 verzichtet
werden, wenn, wie beim Ausführungsbeispiel, die
Halteausnehmung 66 so platziert ist, dass einer der Ventilkanäle 4 als
Montageöffnung 67 verwendbar
ist. Dabei wird dann die Halteausnehmung 66 insbesondere
so platziert, dass sie sich an der dem betreffenden Ventilkanal 4 bezüglich dem
Ventilschieber 8 diametral entgegengesetzten Seite des
zugeordneten Steuerabschnittes 15 befindet, wobei ihre Öffnung dem
Ventilkanal 4 zugewandt ist.
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Exemplarisch
fungiert der Speisekanal 4a als Montageöffnung 67, und die
Halteausnehmung 66 befindet sich in dem den mittleren Steuerabschnitt 15 begrenzenden
Wandabschnitt des Ventilgehäuses 2.
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Die
beiden Extremstellungen des Ventilschiebers 8 sind beim
Ausführungsbeispiel
dadurch mechanisch vorgegeben, dass der Ventilschieber 8 stirnseitig,
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Betätigungskolbens 17,
auf die axial vorgelagerte gehäusefeste
Abschlusswand 68a, 68b der Ventilkammer 7 aufläuft. Alternativ
könnten
die Extremstellungen jedoch auch durch das Auflaufen der axialen
Begrenzungsflächen 72 der
Aussparungen 33, 34, 37, 38 auf
die Halterung 57 vorgegeben werden.
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Um
die diversen Komponenten auf einfache Weise im Ventilschieber 8 platzieren
zu können,
besteht dieser zweckmäßigerweise
aus zwei koaxial aneinandergesetzten und in einem Fügebereich 74 fest
miteinander verbundenen Ventilschieberhälften 73a, 73b.
Jede Ventilschieberhälfte 73a, 73b beinhaltet
einen Längenabschnitt
des Hohlraumes 32, der einenends durch eine der stirnseitigen
Abschlusswände 47a, 47b verschlossen
und andernends, zum Fügebereich 74 hin,
offen ist. Vor dem Zusammensetzen der beiden Ventilschieberhälften 73a, 73b werden
die beiden Druckfedereinrichtungen 44a, 44b in
je eine der Ventilschieberhälften 73a, 73b eingesteckt,
worauf nach vorherigem Zwischenfügen des
hülsenförmigen Anschlagkörpers 36 und
des Abstützelementes 42 die
Ventilschieberhälften 73a, 73b unter
koaxialer Ausrichtung aneinander angesetzt werden. Die feste Verbindung
kann beispielsweise durch eine in dem Fügebereich 74 vorgenommene Schweiß- oder
Klebeverbindung hergestellt werden. Die Zentrierung erfolgt insbesondere
durch den in den Lagerabschnitt 53 eingesetzten Anschlagkörper 32.
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Beide
Ventilschieberhälften 73a, 73b umfassen
auch je eine Längenhälfte der
beiden Aussparungen 33, 34, die sich im zusammengefügten Zustand zu
den besagten ersten und zweiten Aussparungen 33, 34 ergänzen.
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Bei
einer möglichen
alternativen Ausführungsform
ist wenigstens eine der stirnseitigen Abschlusswände 47a, 47b als
stirnseitiges Verschlussglied des Hohlraumes 32 ausgebildet,
das erst installiert wird, nachdem zuvor durch eine von ihm zu verschließende stirnseitige
Montageöffnung
hindurch die erforderlichen Komponenten in den Hohlraum 32 eingesetzt
wurden.
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Zu
der Halterung 57 ist noch nachzutragen, dass diese lediglich
das Abstützelement 42 in
Richtung der Längsachse 13 ortsfest
zu fixieren hat. Die radiale Zentrierung des Ventilschiebers 8 und
mithin auch des darin verschiebbar gelagerten Abstützelementes 42 übernehmen
die ringförmigen
Dichtungsmittel 14 und/oder sonstige eventuell zwischen
dem Ventilgehäuse 2 und
dem Ventilschieber 8 wirkende Führungsmittel.