-
TECHNISCHES
GEBIET
-
Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System für Netzwerkdienste
bei einem mobilen Fahrzeug.
-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Ein
Web-Dienst betrifft typischerweise eine Kategorie einer Interoperation
zwischen Softwareanwendungen, die über ein Netzwerk auf einer
Vielzahl von Einheiten laufen. Web Service Description Language
(WSDL) ist ein Extensible Markup Language-Format (XML-Format) zum
Beschreiben von Netzwerkdiensten als einen Satz von Endpunkten, die
Dienste sind, die dokumentorientierte oder dienstorientierte Daten
enthaltende Nachrichten bearbeiten.
-
Bei
einem bekannten Verfahren werden dokumentorientierte Daten über Web-Server
für Softwareanwendungen
verfügbar
gemacht. Ein Web-Server ist ein Programm, das auf Web-Browser als
Clients anspricht und das Hypertext Transport Protocol (HTTP) verwendet,
um den Browsern Dateien zu liefern, die als Web-Seiten bekannt sind.
-
Es
wurde vorgeschlagen, Web-Server in mobilen Fahrzeugen zu verwenden,
um Web-Dienste bereitzustellen und Informationen in die und aus
den Fahrzeugen auszutauschen. Bei einem Beispiel würden Web-Server
in mobilen Fahrzeugen auf Anfragen nach Informationen oder Befehle
von entfernten Einheiten warten. Diese entfernten Einheiten können Personal
Computer, Call Center, Orte dritter Teilnehmer oder andere Fahrzeuge
sein. Ein Umfassen eines Web-Servers in einem mobilen Fahrzeug erhöht die Kosten,
die Komplexität
und die Rechenzyklen der Mobilfahrzeugrecheneinheit im Vergleich
zu anderen beispielhaften Kommunikationsverfahren.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Vorteilhafterweise
stellt diese Erfindung ein Verfahren und ein System für Netzwerkdienste
bei einem mobilen Fahrzeug bereit.
-
Vorteilhafterweise
umfasst ein Verfahren für Netzwerkdienste
bei einem mobilen Fahrzeug gemäß einem
Beispiel: ein Einleiten einer ersten Verbindungssitzung mit einer
Einrichtung in dem mobilen Fahrzeug von einer entfernten Station,
wobei die Einrichtung während
der ersten Verbindungssitzung über
einen anstehenden Befehl benachrichtigt wird; und ein Einleiten
einer zweiten Verbindungssitzung von der Einrichtung zu der entfernten
Station in Ansprechen auf die erste Verbindungssitzung, wobei der
anstehende Befehl während
der zweiten Sitzung zu der Einrichtung in dem mobilen Fahrzeug übertragen
wird.
-
Vorteilhafterweise
umfasst ein System zum Bereitstellen von Netzwerkdiensten bei einem
mobilen Fahrzeug gemäß einem
anderen Beispiel: eine entfernte Station, die mit einem Netzwerk
gekoppelt ist, wobei die entfernte Station eine erste Verbindungssitzung
zu einem mobilen Fahrzeug einleitet; eine Einrichtung in dem mobilen
Fahrzeug, wobei die erste Verbindungssitzung mit der Einrichtung
stattfindet und wobei die Einrichtung während der ersten Verbindungssitzung über einen
anstehenden Befehl benachrichtigt wird; und einen Prozessor, der
Befehle zum Steuern der Einrichtung ausführt, wobei in Ansprechen auf
die erste Verbindungssitzung eine zweite Verbindungssitzung von
der Einrichtung zu der entfernten Station eingeleitet wird, wobei
der anstehende Befehl während
der zweiten Sitzung zu der Einrichtung in dem mobilen Fahrzeug übertragen wird.
-
Vorteilhaferweise
umfasst eine Einrichtung in einem Fahrzeug für eine Kommunikation unter
Verwendung von Netzwerkdiensten gemäß noch einem anderen Beispiel:
einen Prozessor, der Befehle ausführt, und eine Kommunikationshardware,
wobei der Prozessor Steuerbefehle für mindestens eine erste und
eine zweite Verbindungssitzung ausführt, wobei die Einrichtung
die durch eine entfernte Station eingeleitete erste Verbindungssitzung
empfängt,
wobei die Einrichtung während
der ersten Verbindungssitzung über
einen anstehenden Befehl benachrichtigt wird, und wobei die Einrichtung
in Ansprechen auf die erste Verbindungssitzung eine zweite Verbindungssitzung
von der Einrichtung zu der entfernten Station einleitet, wobei der
anstehende Befehl während
der zweiten Sitzung zu der Einrichtung in dem mobilen Fahrzeug übertragen
wird.
-
BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1a und 1b zeigen
beispielhafte Sequenzdiagramme;
-
2 zeigt
eine beispielhafte Struktur einer eingekapselten Befehlsanforderungsnachricht;
-
3a und 3b zeigen
eine beispielhafte Befehlsvorhandenseinsmitteilung;
-
4 zeigt
eine beispielhafte Befehlsanforderungsanfrage;
-
5 zeigt
eine beispielhafte Struktur einer Befehlsübermittlung; und
-
6 zeigt
schematisch beispielhafte Systemkomponenten für eine Übermittlung von Netzwerkdiensten
an ein Fahrzeug, das zur Verwendung bei der in 1a und 1b gezeigten
Sequenz geeignet ist.
-
BESCHREIBUNG
EINER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
In
Bezug auf 1a und 1b kommuniziert
das Call Center 102 mit einer Telematikeinheit 104,
um bestimmte Befehle in zwei Hauptschritten zu übermitteln. Erstens wird eine
Befehlsvorhandenseinmitteilung in einer ersten Sitzung 106 hergestellt,
die von dem Call Center 102 zu der Fahrzeugtelematikeinheit 104 eingeleitet
wird. Zweitens werden der anstehende Befehl oder die anstehenden Befehle
durch das Fahrzeug in einer zweiten Sitzung 112 angefordert,
die durch die Telematikeinheit 104 in Ansprechen auf die
erste Sitzung von dem Call Center eingeleitet wird.
-
Das
Call Center 102 kann eine beliebige entfernte Station zum
Kommunizieren mit dem Fahrzeug über
ein Netzwerk sein, die ein Telematik-Call Center oder eine Einrichtung
eines dritten Teilnehmers umfasst, und kann eine Datenzentrale,
eine Wartungseinrichtung, eine Herstellungseinrichtung, eine Diensteinrichtung
und/oder Kombinationen hiervon umfassen.
-
Bei
der ersten Sitzung 106 wird ein erster Dienst verwendet,
um eine Kommunikation mit dem Fahrzeug herzustellen. Der erste Dienst
weist vorzugsweise die Attribute auf, dass er ein Fahrzeug an einem
landeswei ten Netzwerk lokalisieren, eine Kurznachricht übertragen
und eine Antwort von dem Fahrzeug übertragen kann.
-
In
der ersten Sitzung 106 weist eine Befehlsvorhandenseinsmitteilung 108 die
Telematikeinheit 104 auf einen oder mehrere anstehende
Befehle von dem Call Center 102 hin. Der Hinweis kann generisch sein
und den alleinigen Zweck des Signalisierens des Vorhandenseins eines
oder mehrerer anstehender Befehle haben. Ein anstehender Befehl
kann eine Datenhochladeanfrage umfassen, wobei spezifische Fahrzeuginformationen,
wie beispielsweise Fahrzeugorts- oder -wartungsdaten, von der Telematikeinheit 104 zu
dem Call Center 102 hochzuladen sind. Bei einem anderen
Beispiel kann die Befehlsvorhandenseinsmitteilung einem Herunterladen
von Informationen von dem Call Center 102 zu der Telematikeinheit 104 vorangehen.
Heruntergeladene Informationen können
neue Fahrzeugparameter oder Daten, wie beispielsweise Antriebsstrangsteuerdaten,
Kalibrierungsdaten, Wetter- und Verkehrsinformationen, Navigationsrouten,
persönliche
Rufergänzungsprotokolle,
Diagnoseagenten und dergleichen, umfassen.
-
Die
Befehlsvorhandenseinsmitteilung 108 wird durch die Telematikeinheit 104 über eine
Bestätigungsnachricht 110 bestätigt. Die
Bestätigungsnachricht
informiert das Call Center, dass die Telematikeinheit 104 die
Nachricht der Befehlsvorhandenseinsmitteilung 108 erfolgreich
empfangen hat.
-
Bei
einem Beispiel ist die erste Sitzung 106 eine Session Initiation
Protocol-Sitzung (SIP-Sitzung), die dem Call Center 102 ermöglicht,
eine relativ einfache Nachricht an das Fahrzeug irgendwo in dem
mobilen drahtlosen Netzwerk zu senden. Im Allgemeinen ist das SIP
ein textbasiertes Peer-to-Peer-Protokoll,
das die Ausbildung, Abwandlung und Ausführung von Kommunikationssitzungen zwischen
einem oder mehreren Teilnehmern, auch als User-Agents bezeichnet,
vereinfacht. Interaktionen umfassen Peer-to-Peer- und Mehrstationen-Kommunikationen.
-
Ein
SIP-Netzwerk besteht aus fünf
logischen Einheiten, die einen User-Agent, einen Proxy-Server, einen Redirect-Server,
einen Registrar-Server und einen Back-to-Back-User-Agent umfassen.
Jede Einheit weist spezifische Fachleuten bekannte Funktionen auf
und nimmt an einer SIP-Kommunikation
als ein Client, der Anfragen einleitet, oder als ein Server teil,
der auf Anfragen antwortet.
-
Jeder
User-Agent ist durch eine Adresse identifiziert, die als der SIP
Uniform Resource Indicator oder SIP URI bezeichnet ist, eine Emailadresse simuliert
und für
eine Identifikation und Lokalisierungszwecke verwendet wird. Der
SIP URI enthält ein
Benutzerinformationsfeld (Userinfo-Feld) und ein Domain-Feld. Ein
Benutzerparameter wird verwendet, um das Userinfo-Feld als eine
Telefonnummer oder eine IP-Adresse (Internet Protocol-Adresse) zu identifizieren.
Der SIP URI spezifiziert die Adresse und den Ort des User-Agent
an dem Netzwerk. Die SIP-Spezifikation wird durch die Internet Engineering Task
Force (IETF) in dem RFC 3261 bereitgestellt und ist Fachleuten bekannt.
-
Nach
der Bestätigungsnachricht 110 endet die
erste Verbindungssitzung 106 (unter der Annahme, dass keine
andere Aufgabe über
diese Sitzung erforderlich ist), und die zweite Verbindungssitzung 112 wird
automatisch durch die Telematikeinheit 104 eingeleitet.
Bei einem Beispiel für
die zweite Sitzung stellen die Bezugszeichen 114, 116, 118, 120 und 124 Kommunikationen
dar, die das Simple Object Access Protocol (SOAP) dem Hypertext
Transport Protocol (HTTP) vorziehen. Das SOAP ist ein XML-Protokoll, das Anwendungen
ermöglicht,
Informationen auszutauschen.
-
Ein
Vorteil des SOAP ist, dass es Anwendungen ermöglicht, einfach auf Web-Dienste
zuzugreifen, die in verschiedenen Implementierungssprachen geschrieben
sind. Das SOAP, geschrieben in XML, stellt Daten als Text dar. Wenn
ein entferntes Verfahren z.B. einen Integer, einen String, ein Array
oder eine andere Datenstruktur erfordert, stellt das SOAP den Mechanismus
zum Kommunizieren mit dem entfernten Verfahren bereit. Hier kann
das entfernte Verfahren eine Funktion, eine Prozedur, ein Objekt,
eine Routine oder eine Unterfunktion sein, die in der Telematikeinheit 104 läuft. Die
SOAP-Spezifikation wird durch das W3C (Word Wide Web Consortium)
bereitgestellt und ist Fachleuten bekannt.
-
Das
HTTP kann verwendet werden, um eine SOAP-Nachricht von einer Recheneinheit
zu einer anderen zu übertragen.
Das SOAP ist nicht auf ein Verwenden des HTTP beschränkt. Zum
Beispiel kann eine SOAP-Nachricht unter Verwendung des File Transfer
Protocol (FTP), des Simple Mailbox Transfer Protocol (SMTP) oder
des Blocks Extensible Exchange Protocol (BEEP) übertragen werden.
-
In 1a leitet
die Telematikeinheit 104 eine Verbindungssitzung ein und
gibt ein Anfragesignal 114 für einen anstehenden Befehl
an das Call Center 102 heraus. Das Anfragesignal 114 für einen
anstehenden Befehl gibt an, dass die Telematikeinheit 104 bereit
ist, um einen oder mehrere neue Befehle von dem Call Center 102 aufzunehmen.
Bei einem Beispiel kann der Prozessor der Telematikeinheit 104 einen
Speicherabschnitt reservieren, um den erwarteten Befehl aufrecht
zu erhalten und zu bearbeiten.
-
Der
anstehende Befehl oder die anstehenden Befehle werden von dem Call
Center 102 an die Telematikeinheit 104 übertragen 116.
Befehle können
z.B. verursachen, dass die Telematikeinheit 104 Türen entriegelt,
Einstellungen persönlicher
Vorlieben setzt, Fahrzeugsystemkomponenten ab fragt, einen Fahrzeugwartungs-
und -systemstatus anfragt und neue Fahrzeugteilsystemparameter empfängt, überträgt und/oder
bearbeitet. Bei anderen Beispielen können Befehle Aufgaben enthalten,
die durch die Telematikeinheit 104 ausgeführt werden
sollen, wie beispielsweise Applets, Anwendungen oder Softwareaktualisierungen.
-
Der
empfangene anstehende Befehl wird durch die Telematikeinheit 104 bestätigt 118,
was sofort nach dem Empfangen des anstehenden Befehls 116 stattfinden
kann. Eine Bestätigungsantwort 120 wird
von dem Call Center 102 in Ansprechen auf die Bestätigung 118 herausgegeben.
Die Bestätigungsantwort 120 verifiziert,
dass das Call Center 102 die Bestätigung 118 empfangen
hat und ermöglicht
dem Call Center 102, eine Antwort bezüglich des Ergebnisses des anstehenden
Befehls zu erwarten.
-
Der
empfangene Befehl 116 wird durch die Telematikeinheit 104 verarbeitet 122.
Die Befehlsverarbeitung 122 kann z.B. einen Abruf und eine
Aktivierung von Personalisierungseinstellungen, wie beispielsweise
Sitzpositionen und Radiovoreinstellungen für ein spezifisches Fahrzeug,
darstellen. Eine Ergebnismitteilung 124 wird von der Telematikeinheit 104 herausgegeben.
Die Ergebnismitteilung 124 kann angeben, dass der Befehl
erfolgreich verarbeitet wurde und kann Statusinformationen und/oder Rückgabewerte
umfassen, die für
den verarbeiteten Befehl relevant sind. Bei einem anderen Beispiel
enthält
die Ergebnismitteilung 124 in Ansprechen auf den empfangenen
Befehl 116 und die Verarbeitung 120 singuläre und/oder
Massendaten. Beispielhafte Ergebnismitteilungsdaten umfassen einzelne
diskrete Aufzeichnungen oder können
in einer Dateistruktur organisierte Aufzeichnungen sein. Diese Aufzeichnungen
können
von einem fahrzeugeigenen Diagnosesystem oder einem anderen fahrzeugeigenen
System stammen.
-
In
Ansprechen auf die Ergebnismitteilung 124 kann an dem Call
Center 102 eine Verarbeitung 126 stattfinden.
Bei einem Beispiel umfasst die Verarbeitung 126 eine von
einem Computerprogramm gesteuerte Überprüfung eines Scripts, um zu ermitteln,
ob weitere anstehende Befehle an die Telematikeinheit 104 herausgegeben
werden sollen. Bei einem anderen Beispiel kann eine weitere Verarbeitung
eine Interaktion mit einem Berater umfassen, der bestimmte Aspekte
der Verarbeitung 126 lenkt. Bei noch einem anderen Beispiel
kann eine Automatisierung einen ausführbaren Computercode initiieren,
um zu ermitteln, ob zusätzliche
anstehende Befehle an die Telematikeinheit 104 herausgegeben werden
sollen. Call Center-Anwendungen zum Verarbeiten von Daten von einem
Fahrzeug, entweder automatisch oder mit einer Teilnahme eines Beraters, sind
Fachleuten bekannt.
-
In
Ansprechen auf die Verarbeitung 126 gibt das Call Center
eine Bestätigung 128 der
Ergebnismitteilung 124 heraus. In Abhängigkeit von der Verarbeitung 126 kann
ein neuer Befehl in der Bestätigung 128 umfasst
sein, dies muss aber nicht der Fall sein.
-
Wenn
in der Bestätigung 128 ein
Befehl umfasst ist, gibt die Telematikeinheit 104 eine
Bestätigung 130 heraus,
worauf das Call Center eine Bestätigungsantwort 132 herausgibt.
Die Bestätigungsantwort 132 verifiziert,
dass das Call Center 102 die Bestätigung 130 des Empfangs
des anstehenden Befehls in der Bestätigung 128 empfangen
hat, wobei dem Call Center 102 ermöglicht wird, eine Antwort bezüglich des
Ergebnisses des anstehenden Befehls zu erwarten. Wenn kein neuer
Befehl in der Bestätigung 128 umfasst
ist, wird die Sitzung 112 beendet.
-
Der
Befehl mit der Bestätigung 128 wird durch
die Telematikeinheit 104 verarbeitet 134. Eine Ergebnismitteilung 136 wird
von der Telematikein heit 104 für eine Verarbeitung an das
Call Center 102 übertragen.
Wenn weitere Befehle anstehen, werden die Befehle an dem Call Center 102 verarbeitet,
und eine Bestätigungsantwort
mit Befehl wird von dem Call Center 102 an die Telematikeinheit 104 herausgegeben,
wobei der Prozess von der Bestätigung 128 an
wiederholt wird, bis die Befehle von dem Call Center 102 an
die Telematikeinheit 104 abgeschlossen sind. Andernfalls
wird eine Bestätigungsantwort 140 herausgegeben,
und die Sitzung wird beendet.
-
In
Bezug auf 2 kapselt eine HTTP-Nachricht 202 einen
HTTP-Header 204 und einen HTTP-Body 206 ein. In
dem HTTP-Body sind ein SOAP-Envelope 208,
ein SOAP-Header 210 und ein SOAP-Body 212 eingekapselt.
-
Der
SOAP-Envelope 208 ist das Wurzelelement einer SOAP-Nachricht.
Der Envelope weist einen Namensraum auf, der definiert, welche Version von
SOAP für
Anwendungen verwendet wird, die mit der Nachricht in Interaktion
stehen.
-
Der
SOAP-Header 210 ist durch den SOAP-Envelope 208 eingekapselt.
Die in einem SOAP-Header 210 enthaltenen Informationen
können
eine Authentifikation, Definitionen von Elementen, auf die in dem
SOAP-Body 212 Bezug genommen wird, eine Transaktion oder
andere Informationen betreffen.
-
Der
SOAP-Body 212 ist durch den SOAP-Envelope 210 eingekapselt.
Der SOAP-Body 212 enthält
entweder die Daten für
eine Empfangs- oder für
eine Sendeanwendung. Im Allgemeinen umfassen SOAP-Bodies 212 eine
Anfrage, eine Antwort oder einen Fehler. Eine Anfrage enthält einen
Verfahrensnamen und zugehörige
Eingangsparameter. Eine Antwort enthält einen Verfahrensnamen und den
Ausgang des Verfahrens. Ein Fehler enthält eine Textfolge, die einen
Fehler beschreibt.
-
Bei
diesem Beispiel liefert die HTTP-Nachricht 202 den Transportmechanismus,
um die SOAP-Nachricht von einer Recheneinheit zu einer anderen zu übertragen.
HTTP-Nachrichten sind zustandslos, wobei jede Transaktion zwischen
Recheneinheiten von jeder vorherigen Transaktion unabhängig ist.
Der HTTP-Header 204 enthält Anfrage-, Antwort- und Einheitsinformationen.
Die Anfrage- und Antwortinformationen sind von den SOAP-Anfragen und -Antworten
unabhängig.
-
Bezug
nehmend auf 3a sind die Bezugszeichen 302 und 320 Komponenten
einer SIP-Nachricht, die verwendet wird, um eine SIP-Sitzung einzuleiten
und eine Fahrzeugtelematikeinheit über einen anstehenden Befehl
zu benachrichtigen. Der SIP-Header 302 enthält ein SIP-Sitzungseinleitungsinformations-Feld 304.
Bei diesem Beispiel enthält das
SIP-Sitzungseinleitungsinformations-Feld 304 ein
SIP INVITE-Verfahren, das verwendet wird, um eine neue SIP-Sitzung
einzuleiten.
-
Das
v- oder Via-Feld 306 gibt an, dass die SIP-Sitzung an dem
Host-Port 111.111.222.222:5060 ein TCP-Protokoll verwendet. Das
f- oder Von-Feld 308 gibt den Sitzungsquellenort an. Bei
diesem Beispiel ist die Quelle der Sitzung cmdPresNotfy@services.entity.com,
wobei eine Befehlsvorhandenseinsmitteilung angegeben ist.
-
Das
t- oder Für-Feld 310 gibt
die Einheit an, mit der eine SIP-Sitzung eingeleitet werden soll.
Bei diesem Beispiel identifiziert das Für-Feld das Fahrzeug, dem der
Identifikator 51693597 zugeordnet ist. Das i- oder Rufidentifikations-Feld 312 ist
ein Proxy und ist bei diesem Beispiel mit 1000@entity.com bezeichnet.
-
Das
CSeq-Feld 314 enthält
einen Wert von 1 INVITE, der die Sequenznummer und das SIP-Verfahren
INVITE angibt. Eine zurückgegebene
Nachricht von dem SIP-Empfänger,
bei diesem Beispiel das Fahrzeug, dem der Wert 51693597 zugeordnet ist,
antwortet mit der gleichen CSeq-Nummer.
-
Das
c- oder Inhaltstyp-Feld 316 gibt den Typ der Sitzung an.
Bei diesem Beispiel ist der Inhaltstyp 316 eine Anwendung.
Das l- oder Längen-Feld 318 gibt
die Anzahl von Byte an, die in dem SIP-Nachrichten-Body 320 folgen.
Bei diesem Beispiel folgen dem SIP-Header 302 fünfundneunzig
Byte.
-
In
dem SIP-Body 320 liefert das v- oder Versions-Feld 322 eine
Version der SIP-Sitzung. Bei diesem Beispiel ist das Versions-Feld 322 auf
Null gesetzt.
-
Das
o- oder Inhaber-Feld 324 gibt den Inhaber der Sitzung an.
Bei diesem Beispiel ist der Inhaber der Sitzung das Fahrzeug, dem
der Identifikator 51693597 zugeordnet ist. Die anderen Datenelemente
in dem Inhaber-Feld 324 sind
der Sitzungsidentifikator, die Sitzungsversion, ein Internetindikator,
eine Internetprotokollversion bzw. eine Internetprotokolladresse.
-
Der
Sitzungsname 326 ist CmdPresNotfy, ein abgekürztes Tag
für eine
Befehlsvorhandenseinsmitteilung. Das c- oder Verbindungsinformations-Feld 328 liefert
Verbindungsinformationen, die zu dem Internetindikator, der Internetprotokollversion und
der Internetprotokolladresse passen, die in dem Inhaber-Feld 324 zu
finden sind.
-
Ein
t- oder Sitzungszeit-Feld 330 ist bereitgestellt, um Zeitbeschränkungen
anzugeben. Bei diesem Beispiel ist ein Wert von Null vorgesehen,
was angibt, dass der SIP-Sitzung keine Zeitbeschränkung auferlegt
ist. Ein m- oder
Medienbeschreibungs-Feld 332 liefert Nachrichteninformationen
für die
zweite Sitzung. Bei diesem Beispiel gibt die Medienbeschreibung
an, dass die zweite Sitzung das SOAP an Portnummer 54344 sein wird,
das über
das HTTPS (Hypertext Transport Protocol Secure) transportiert wird.
-
Bezug
nehmend auf 3b enthält Bezugszeichen 336 eine
beispielhafte Befehlsvorhandenseinsmitteilungsstruktur für einen
in eine bereits geöffnete
Sitzung eingesetzten SIP-Nachrichten-Header. Bei diesem Beispiel
enthält
das SIP-Sitzungseinleitungsinformations-Feld 338 ein Datenelement
SIP NOTIFY. SIP NOTIFY wird verwendet, wenn eine SIP-Sitzung vorher
hergestellt wird.
-
Die
v-, f-, t- und i-Felder 340, 342, 344 und 346 arbeiten ähnlich wie
die oben beschriebenen Felder 306, 308, 310 und 312.
Das CSeq-Feld 348 enthält
einen Wert von 1 NOTI, der die Sequenznummer und das SIP-Verfahren NOTIFY
angibt. Eine zurückgegebene
Nachricht von dem SIP-Empfänger, bei diesem
Beispiel dem Fahrzeug, dem der Wert von 51693597 zugeordnet ist,
antwortet mit der gleichen CSeq-Nummer. Das l- oder Längenfeld 352 nach dem
c-Feld 350 enthält
einen Wert von Null, der angibt, dass keine zusätzlichen Informationen folgen.
-
Bezug
nehmend auf 4 zeigt die beispielhafte SOAP-Nachricht
eine Struktur für
eine Fahrzeugnachricht, wie beispielsweise die Nachricht 114 in 1a.
Der SOAP-Envelope 402 enthält unter anderem den Namensraum
http://schemas.xmlsoap.org/soap/envelope/,
um
eine sendende oder empfangende Recheneinheit auf das Modell, die
Version und den Syntax des SOAP hinzuweisen, die verwendet wurden,
um die SOAP-Nachricht zu codieren. Das Modell, die Version und der
Syntax werden als das Schema bezeichnet.
-
Abschnitt 404 gibt
den Beginn des SOAP-Nachrichten-Body an, und Abschnitt 406 gibt das
Verfahren oder den Inhalt der Nachricht an. Bei diesem Beispiel
ist das Verfahren mit "AcceptPendingCommand" identifiziert, gefolgt
von einem Namensraumfeld, das angibt, wo das Verfahren definiert
ist.
-
Ein
ID-Element 408 umfasst den Wert 51693597, den Identifikator,
der dem Fahrzeug zugeordnet ist, für das das Verfahren, und somit
der anstehende Befehl, vorgesehen ist. Bezugszeichen 410 gibt
das Ende des Inhaltsteilabschnitts der SOAP-Nachricht an, und Bezugszeichen 412 gibt das
Ende des Body der SOAP-Nachricht an, das die SOAP-Nachricht beendet.
-
Bezug
nehmend auf 5 beginnt ein beispielhafter
SOAP-Befehl, wie beispielsweise zur Verwendung bei Bezugszeichen 116 in 1a mit
dem Öffnen
des SOAP-Envelope 502. Bezugszeichen 504 gibt
den Beginn des Body der SOAP-Nachricht an, und 506 gibt
den Beginn des Verfahrens an, das die Daten für einen Transport enthält.
-
Ein
Datenidentifikator 508 enthält Daten für einen Transport und ist bei
diesem Beispiel der Integer 42. Bei anderen Beispielen kann der
Datenidentifikator eine Tabelle, ein Array, eine Liste, einen anderen
Satz von parametrischen Daten oder ein Objekt umfasst. Bei einem
Beispiel kann der Datenidentifikator 42 eine Diagnosecodeadresse
oder ein -index sein. Bei einem anderen Beispiel kann der Datenidentifikator
42 der Identifika tor eines Moduls, das sich in dem Fahrzeug befindet,
oder ein Befehl sein, um eine spezifische Aktion durch die Telematiksteuereinheit
auszulösen.
-
Die
Dauer ist in der Quantität 510 und
den Einheiten 512 bereitgestellt, um den genauen zeitlichen
Kontext bereitzustellen. Bei diesem Beispiel sind die dem Element 510 für die Dauer
zugeordneten Einheiten Sekunden. Somit kann bei diesem Beispiel
der Wert von 42 des Datenidentifikators 508 einen Diagnosecode
darstellen, um eine Dauer von 25 Sekunden zu überwachen.
-
Die
Bezugszeichen 514 bzw. 516 stellen ein Schließen der
Daten- bzw. Body-Teilabschnitte der Nachricht dar.
-
Bezug
nehmend auf 6 umfassen die schematisch gezeigten
Systemkomponenten ein Fahrzeug 602, einen Fahrzeugkommunikationsbus 604,
eine Telematikeinheit 606, ein Zweiweghochfrequenz-Kommunikationssystem
(das ein oder mehrere drahtlose Trägersysteme 624, ein
oder mehrere Kommunikationsnetzwerke 628 und/oder ein oder mehrere
Bodennetzwerke 630 umfasst, aber nicht darauf beschränkt ist)
und ein oder mehrere Call Center 632. Bei einem Beispiel
ist das Fahrzeug 602 ein mobiles Fahrzeug mit geeigneter
Hardware und Software zum Senden und Empfangen von Sprach- und Datenkommunikationen.
-
Bei
einem Beispiel sendet das Fahrzeug über den Fahrzeugkommunikationsbus 604 Signale von
der Telematikeinheit 606 an verschiedene Geräte- und Systemeinheiten
in dem Fahrzeug 602, um verschiedene Funktionen auszuführen, wie
beispielsweise um Türen
zu entriegeln und um Einstellungen persönlicher Vorlieben auszuführen. Der
Kommunikationsbus 604 umfasst Schnittstellen, wie beispielsweise
ein Controller-Area-Network (CAN), den ISO-Standard 11989 für Hochgeschwindigkeitsanwendungen, den
ISO-Standard 11519 für
Anwendungen mit niedrigerer Geschwindigkeit und/oder den Society
of Automotive Engineers (SAE) Standard J1850 für Anwendungen mit höherer und
niedrigerer Geschwindigkeit.
-
Die
Telematikeinheit 606 kann Funkübertragungen von dem drahtlosen
Träger 624 senden
und empfangen. Bei einem Beispiel kann das drahtlose Trägersystem 624 ein
analoges oder digitales Zellulartelefonsystem zum Übertragen
von Signalen zwischen dem Fahrzeug 602 und dem Kommunikationsnetzwerk 624 sein.
Ferner kann das drahtlose Trägersystem 624 einen
Zellularkommunikationstransceiver, einen Satellitenkommunikationstransceiver, einen
Drahtloscomputernetzwerktransceiver (ein Beispiel hierfür umfasst
einen Wide Area Network-Transceiver (WAN-Transceiver)) und/oder Kombinationen
hiervon umfassen.
-
Die
Telematikeinheit 606 umfasst einen Prozessor 608,
der mit einem Drahtlosmodem 610 (das ein Hardware- oder
Softwaremodem sein kann), einem Ortsdetektionssystem 612 (z.B.
einem globalen Positionsbestimmungssystem (GPS)), einem fahrzeuginternen
Speicher 614, einem Mikrofon 616, einem oder mehreren
Lautsprechern 620 und einer eingebetteten oder fahrzeuginternen
kompatiblen Drahtlosnetzwerkzugriffseinrichtung 622 wirksam
gekoppelt ist. Diese Einrichtungen 606, 612, 614, 616, 620 und 622 können sich
entweder innerhalb oder außerhalb
der Telematikeinheit 606 befinden und wirksam mit dieser
gekoppelt sein. Zum Beispiel können
die Lautsprecher 620 Komponenten des Fahrzeugaudiosystems
sein, mit dem die Telematikeinheit 606 auf eine bekannte
Weise in Interaktion steht.
-
Der
Prozessor 608 kann ein Mikrocontroller, ein Controller,
ein Mikroprozessor, ein Host-Prozessor und/oder ein Fahrzeugkommunikationsprozessor sein.
Bei einem anderen Beispiel kann der Prozessor 608 ein anwen dungsspezifischer
integrierter Schaltkreis (ASIC) sein. Alternativ kann der Prozessor 608 ein
Prozessor sein, der in Verbindung mit einer zentralen Verarbeitungseinheit
(CPU) arbeitet, die die Funktion eines Universalprozessors ausführt.
-
Wenn
die Telematikeinheit 606 einen GPS-Empfänger umfasst, stellt der GPS-Empfänger in
Ansprechen auf von einer GPS-Satellitenkonstellation (nicht gezeigt)
empfangene GPS-Ausstrahlungssignale Breitengrad- und Längengradkoordinaten des
Fahrzeugs 602 bereit. Andere Beispiele des Ortsdetektionssystems 612 umfassen
ein Funktriangulationssystem, ein Koppelnavigationspositionierungssystem
und/oder Kombinationen hiervon. Die Netzwerkzugriffseinrichtung 622 führt im Allgemeinen
die Kommunikationsfähigkeiten
eines drahtlosen Mobiltelefons eines bekannten Typs aus, wie beispielsweise
eines analogzellularen, eines digitalen, eines Dualmodus-, eines
Dualband-, eines Multimodus- und/oder eines Multiband-Mobiltelefons.
Die Netzwerkzugriffseinrichtung 622 kann einen separaten
Prozessor (nicht gezeigt) umfassen.
-
Der
Prozessor 608 kann verschiedene Computerprogramme ausführen, die
mit Betriebsmodi elektronischer und mechanischer Systeme in dem Fahrzeug 602 in
Interaktion stehen. Es ist zu verstehen, dass der Prozessor 608 eine
Kommunikation (z.B. Anrufsignale) zwischen der Telematikeinheit 606,
dem drahtlosen Trägersystem 624 und
dem Call Center 632 steuert. Der Prozessor 608 führt Befehle aus
und steht mit dem Modem 610 und der mobilen Netzwerkzugriffseinrichtung 602 in
Interaktion. Der Prozessor 608 führt Steuerbefehle für mindestens die
beiden oben in Bezug auf 1a und 1b beschriebenen
Verbindungssitzungen aus. Unter der Steuerung des Prozessors 608 empfängt die
Telematikeinheit 606 die durch ein Call Center 632 eingeleitete
erste Verbindungssitzung, während
der die Telematikeinheit 606 über anstehende Befehle benachrichtigt
wird.
-
In
Ansprechen auf die Mitteilung steuert der Prozessor 608 die
Telematikeinheit 606, um automatisch die zweite Verbindungssitzung
von der Telematikeinheit 606 zu der entfernten Station
einzuleiten. Während
der zweiten Verbindungssitzung werden anstehende Befehle angefragt
und zu der Telematikeinheit 606 in dem mobilen Fahrzeug übertragen.
-
In
Abhängigkeit
von den Anforderungen des Systementwurfsingenieurs, der die Sicherheitserfordernisse
für die
Kommunikationen mit der Telematikeinheit 606 berücksichtigt,
können
verschiedene Sicherheitstechniken erwünscht sein. Diese Techniken können ein
Verwenden einer Verschlüsselung
während
der Kommunikation, ein Anfordern einer Authentifikation mit einem
vorbestimmten Code oder Schlüssel,
ein Beschränken
der Ports für
eine Kommunikation sowie der Adressen, mit denen die Telematikeinheit
kommuniziert; umfassen. Zusätzlich können Netzwerkfilter
eingesetzt werden, um zu verhindern, dass Kommunikationen nicht
autorisierter Quellen das Fahrzeug erreichen. Diese und andere Sicherheitstechniken
sind Fachleuten weithin bekannt und stehen einem Systementwurfsingenieur zur
Verfügung,
der Sicherheitsmerkmale benötigt.
-
Ferner
kann der Prozessor 608 zwischen der Telematikeinheit 606 und
dem Fahrzeugkommunikationsnetzwerk 604 übertragene Daten erzeugen und aufnehmen,
das mit verschiedenen elektronischen Modulen in dem Fahrzeug 602 verbunden
ist. Bei einem Beispiel aktivieren diese digitalen Signale den Programmiermodus
in den elektronischen Modulen und sorgen für einen Datentransfer zwischen
den elektronischen Modulen.
-
Das
Kommunikationsnetzwerk 624 kann Dienste von einer oder
mehreren Mobilfunkvermittlungsstellen und/oder einem oder mehreren
drahtlosen Netzwerken umfassen. Das Kommunikationsnetzwerk 628 verbindet
das drahtlose Trägersystem 624 mit
dem Bodennetzwerk 630. Das Kommuni kationsnetzwerk 624 kann
ein beliebiges geeignetes System oder eine beliebige geeignete Ansammlung von
Systemen zum Verbinden des drahtlosen Trägersystems 624 mit
dem Fahrzeug 602 und dem Bodennetzwerk 630 sein.
-
Das
Bodennetzwerk 630 verbindet das Kommunikationsnetzwerk 628 mit
dem Call Center 632. Bei einem Beispiel ist das Bodennetzwerk 630 ein Fernsprechnetz
(PSTN von public switched telephone network). Bei einem anderen
Beispiel ist das Bodennetzwerk 630 ein Internetprotokoll-Netzwerk (IP-Netzwerk).
Bei noch anderen Beispielen ist das Bodennetzwerk 630 ein
verkabeltes Netzwerk, ein optisches Netzwerk, ein Fasernetzwerk,
ein anderes drahtloses Netzwerk und/oder Kombinationen aus diesen.
Das Bodennetzwerk 630 kann mit einem oder mehreren Festnetztelefonen
verbunden sein. Es ist zu verstehen, dass das Kommunikationsnetzwerk 628 und
das Bodennetzwerk 630 das drahtlose Trägersystem mit dem Call Center 632 verbinden.
-
Das
Call Center 632 enthält
ein oder mehrere Sprach- und/oder Datenmodems 634, einen
oder mehrere Datenschalter 638, eine oder mehrere Kommunikationsdienst-Verwaltungseinrichtungen 642, eine
oder mehrere Kommunikationsdienstdatenbanken 644, die Teilnehmerprofilaufzeichnungen und/oder
Teilnehmerinformationen enthält
oder enthalten, einen oder mehrere Kommunikationsdienstberater 646 und
ein oder mehrere Netzwerksysteme 640.
-
Das
Modem 634 ist bei einem Beispiel direkt mit dem Datenschalter 638 verbunden.
Bei einem anderen Beispiel kommuniziert das Modem 634 über das
Netzwerk 640 mit dem Datenschalter 638. Das Modem 634 steht
mit dem Bodennetzwerk 630 in Verbindung. Das Modem 634 überträgt Sprach- und/oder
Datenübertragungen
von dem Call Center 632 und empfängt Sprach- und/oder Datenübertragungen
von der Telematikeinheit 606 in dem Fahrzeug 602 über das
drahtlose Trägersystem 624,
das Kommunikationsnetzwerk 628 und das Bodennetzwerk 630.
Der Schalter 638 empfängt
Datenübertragungen
von oder sendet Datenübertragungen
an eine oder mehrere Kommunikationsdienst-Verwaltungseinrichtungen 642 über ein
oder mehrere Netzwerksysteme 640.
-
Das
Call Center 632 kann einen oder mehrere Dienstberater 646 umfassen.
Bei einem Beispiel kann der Dienstberater 646 ein Mensch
sein. Bei einem anderen Beispiel kann der Dienstberater 646 ein Automat
sein.
-
Während verschiedene
Beispiele ausführlich beschrieben
wurden, wird Fachleuten deutlich, dass die offenbarten Beispiele
abgewandelt werden können.
Daher ist die vorangehende Beschreibung als beispielhaft zu betrachten
und nicht als einschränkend.