[go: up one dir, main page]

DE102006046851B4 - Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers - Google Patents

Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers Download PDF

Info

Publication number
DE102006046851B4
DE102006046851B4 DE102006046851A DE102006046851A DE102006046851B4 DE 102006046851 B4 DE102006046851 B4 DE 102006046851B4 DE 102006046851 A DE102006046851 A DE 102006046851A DE 102006046851 A DE102006046851 A DE 102006046851A DE 102006046851 B4 DE102006046851 B4 DE 102006046851B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chip
organic layer
contacting
semiconductor wafer
solder ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102006046851A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006046851A1 (de
Inventor
Michael Bauer
Christian Stümpfl
Ludwig Heitzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Priority to DE102006046851A priority Critical patent/DE102006046851B4/de
Publication of DE102006046851A1 publication Critical patent/DE102006046851A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006046851B4 publication Critical patent/DE102006046851B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • H10W72/20
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01LSEMICONDUCTOR DEVICES NOT COVERED BY CLASS H10
    • H01L2224/00Indexing scheme for arrangements for connecting or disconnecting semiconductor or solid-state bodies and methods related thereto as covered by H01L24/00
    • H01L2224/01Means for bonding being attached to, or being formed on, the surface to be connected, e.g. chip-to-package, die-attach, "first-level" interconnects; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/42Wire connectors; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/44Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process
    • H01L2224/45Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process of an individual wire connector
    • H01L2224/45001Core members of the connector
    • H01L2224/45099Material
    • H01L2224/451Material with a principal constituent of the material being a metal or a metalloid, e.g. boron (B), silicon (Si), germanium (Ge), arsenic (As), antimony (Sb), tellurium (Te) and polonium (Po), and alloys thereof
    • H01L2224/45138Material with a principal constituent of the material being a metal or a metalloid, e.g. boron (B), silicon (Si), germanium (Ge), arsenic (As), antimony (Sb), tellurium (Te) and polonium (Po), and alloys thereof the principal constituent melting at a temperature of greater than or equal to 950°C and less than 1550°C
    • H01L2224/45147Copper (Cu) as principal constituent
    • H10W72/01255
    • H10W72/01271
    • H10W72/07141
    • H10W72/072
    • H10W72/07236
    • H10W72/073
    • H10W72/075
    • H10W72/07533
    • H10W72/251
    • H10W72/252
    • H10W72/29
    • H10W72/536
    • H10W72/5363
    • H10W72/5525
    • H10W72/59
    • H10W72/884
    • H10W72/923
    • H10W72/952
    • H10W90/724
    • H10W90/736
    • H10W90/756
    • H10W99/00

Landscapes

  • Wire Bonding (AREA)

Abstract

Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Wafers, umfassend:
Bedecken von Lotkugelelementen (20) zur elektrischen Kontaktierung elektrisch betreibbarer Strukturen des Halbleiter-Wafers mit einer organischen Schicht (3), wobei die Lotkugelelemente (20) für eine Flip-Chip Kontaktierung ausgelegt sind und die organische Schicht (3) aus einer Substanz besteht, die bei einem Kontaktierungsvorgang vollständig von der Oberfläche der Lotkugelelemente (20) verdampft.

Description

  • Die Erfindung betrifft Halbleiter-Wafer und Chips, die elektrische Kontaktelemente aufweisen. Insbesondere betrifft die Erfindung den Schutz solcher Kontaktelemente vor Oxidation oder anderen Umwelteinflüssen.
  • Chips und auch bereits Wafer weisen elektrische Kontaktelemente wie beispielsweise Kontaktpads oder Lotkugeln auf, über welche der Chip elektrisch mit seiner Umgebung in Kontakt gebracht wird. Dabei erschwert eine Oxidation oder andere durch Umwelteinflüsse verursachten Veränderungen derartiger Kontaktelemente den Ankontaktierungs-Schritt und kann eine Verminderung der elektrischen und/oder mechanischen Kontaktqualität bewirken.
  • Derartige Schwierigkeiten können vermieden werden, wenn der Ankontaktierungs- oder Bond-Prozess unter Schutz- bzw. Formiergasatmosphäre durchgeführt wird. In diesem Fall tritt keine Oxidbildung an der Oberfläche des Kontaktelements auf. Allerdings erfordert die Chip-Kontaktierung unter Einsatz eines Schutz- bzw. Formiergases eine aufwändige Prozessführung und weist darüber hinaus Zuverlässigkeitsprobleme auf.
  • Eine weitere konventionelle Möglichkeit zur Vermeidung von Oxidationsprozessen auf Kontaktelementen besteht darin, diese mit einer Metallschicht, z. B. aus Nickel, zu plattieren, die eine geringere Oxidationsneigung hat und als Sauerstoffbarriere dient. Bei dieser Vorgehensweise kommt es zur Ausbildung von intermetallischen Legierungen im Kontaktbereich, wodurch unerwünschte Effekte auftreten können.
  • Die Druckschrift US 2006/0 094 223 A1 offenbart ein auf einem Halbleiterchip angeordnetes Lotkugelelement, welches mit einer organischen Schutzschicht bedeckt ist. Bevor der Halbleiterchip mit einem Substrat verlötet wird, wird die organische Schutzschicht mit Hilfe eines Lösungsmittels vom Lotkugelelement entfernt.
  • Die Druckschrift DE 103 18 078 B4 offenbart eine 3D-Struktur, die mit einer organischen Schutzschicht bedeckt ist. Die Schutzschicht verdampft während eines Verlötens der 3D-Struktur mit einem Lotmaterial. Die Schutzschicht verdampft hierbei nicht vollständig, sondern bleibt an den Seitenbereichen der 3D-Struktur bestehen, da durch die Schutzschicht die Seitenkanten einer Umverdrahtung geschützt werden sollen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vereinfachtes Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die Unteransprüche definieren vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung.
  • Gemäß einem ersten Aspekt ist ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Wafers vorgesehen, in welchem Lotkugelelemente zur elektrischen Kontaktierung elektrisch betreibbarer Strukturen des Halbleiter-Wafers mit einer organischen Schicht bedeckt werden. Die Lotkugelelemente sind für eine Flip-Chip Kontaktierung ausgelegt und die organische Schicht besteht aus einer Substanz, die bei einem Kontaktierungsvorgang vollständig von der Oberfläche der Lotkugelelemente verdampft.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt ist ein Verfahren zur Herstellung eines Chips vorgesehen, in welchem ein Chip bereitgestellt wird, welcher Lotkugelelemente aufweist, die für eine Flip-Chip Kontaktierung ausgelegt sind. Die Lotkugelelemente werden mit einer organischen Oberflächenschutzschicht bedeckt, wobei die organische Schicht aus einer Substanz besteht, die bei einem Kontaktierungsvorgang vollständig von der Oberfläche der Lotkugelelemente verdampft.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen in beispielhafter Weise anhand von Figuren beschrieben; in diesen zeigt:
  • 1 einen Chip mit einem Chip-Kontakt;
  • 2 einen Chip mit einem Chip-Kontakt, der von einer organischen Oberflächenschutzschicht bedeckt ist;
  • 3 den in 2 dargestellten Chip benachbart einer Wärmequelle;
  • 4 die Herstellung einer Wirebond-Verbindung zwischen einem Chip und einem Leadframe;
  • 5 die Herstellung einer Wirebond-Verbindung zwischen einem Chip und einem Interposer;
  • 6 ein an einem Chip oder Halbleiter-Wafer angebrachtes Kontaktelement in Form einer Lotkugel;
  • 7 eine Flip-Chip-Anordnung auf einem Interposer;
  • 8 eine Flip-Chip-Anordnung auf einer Leiterplatte;
  • 9 ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zur Wirebond-Kontaktierung eines Chips mit einem Chipträger; und
  • 10 ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Flip-Chip-Kontaktierung eines Chips auf einem Chip-Träger.
  • Die in den 1 bis 5 und 9 dargestellten Ausführungsformen betreffen Wirebond-Verbindungen und sind nicht von den Ansprüchen umfasst.
  • Im Folgenden werden Chips, Halbleiter-Wafer und Anordnungen von Chips auf Chip-Trägern sowie Verfahren zur Herstellung derartiger Strukturen beschrieben, bei den chip- bzw. waferseitige Kontaktelemente mit einer organischen Schicht bedeckt sind bzw. bedeckt werden. Dabei können die in dem Halbleiter-Wafer ausgebildeten elektrisch betreibbaren Strukturen sowie die Chips von unterschiedlichster Art sein und insbesondere elektrische, elektromechanische und/oder elektrooptische Bauelemente, z. B. integrierte Schaltungen, Sensoren, Aktoren, mikroelektromechanische Bauelemente, Laserdioden, usw. enthalten. Die Kontaktelemente können z. B. metallische Anschlussflächen sein, die im Herstellungsprozess des Wafers an diesem ausgebildet werden. Bevorzugt handelt es sich bei den Kontaktelementen um eine auf Kupfer basierende Verbindung oder Reinkupfer. Es kann sich aber auch um nachträglich angebrachte Kontaktelemente, wie beispielsweise Lotkugeln und dergleichen, handeln.
  • Sämtliche Materialien, deren Oberfläche unter Umwelteinwirkung degradiert, können durch die organische Schicht bedeckt und somit geschützt werden. Insbesondere kann durch die organische Schicht ein Schutz gegen Oxidation erreicht werden, d. h. es wird verhindert, dass sich durch Lufteinwirkung an der Oberfläche des Kontaktelementes eine Oxidschicht bildet, die den Kontaktierungsvorgang beeinträchtigt.
  • Eine organische Oberflächenschutzschicht kann beispielsweise durch Wärmeeinwirkung oder mechanische Einwirkung vor oder während des Ankontaktierens entfernt oder durchbrochen werden. Da typischerweise sowohl bei einer Wirebond-Kontaktierung als auch bei einem Reflow-Prozess Wärme für das Ausbilden der Kontakte zugeführt wird, kann die Materialwahl für die organische Schicht so getroffen werden, dass bei den üblich auftretenden Kontaktierungstemperaturen (beim Wirebonden z. B. Temperaturen > 200°C) die organische Schicht, vorzugsweise im Wesentlichen rückstandsfrei, von dem Kontaktelement verdampft. Da das Kontaktelement in diesem Fall erst unmittelbar vor dem Kontaktierungsvorgang freiliegt, ist eine störende Oxidbildung vor dem Kontaktierungszeitpunkt nicht mehr möglich.
  • Das Material für die organische Oberflächenschutzschicht sollte nach dem Aufbringen bei Umgebungstemperaturen thermisch stabil sein und eine beständige, anhaftende, insbesondere feste Schutzschicht bilden. Ein geeignetes Material ist beispielsweise Imidazol oder dessen Derivate sowie aromatisches Stickstoffheterocyclen oder dessen Derivate.
  • Chip-Träger können jede Art von Trägern sein, die zur Halterung eines Chips geeignet sind, z. B. metallische, keramische oder aus einem organischen Material bestehende Träger. Beispielsweise kann als Chip-Träger ein Leadframe, ein Interposer, eine Leiterplatte (PCB) oder auch ein zweiter Chip vorgesehen sein.
  • 1 zeigt einen Chip 1, an dessen Außenseite Chip-Kontakte 2 angebracht sind. Die Chip-Kontakte 2 stehen in nicht näher dargestellter Weise mit Verdrahtungsebenen im Chip 1 in elektrischer Verbindung. Sie sind von der Außenseite frei zugänglich, sodass eine Kontaktierung des Chips 1 über die Chip-Kontakte 2 erfolgen kann. Die Chip-Kontakte 2 sind metallisch und können beispielsweise Kupfer- oder Aluminiumkontakte sein.
  • Die Chip-Kontakte 2 sind gegenüber Oxidationsprozessen ungeschützt. Es bildet sich daher eine undefinierte Oxidschicht auf diesen Kontakten 2 aus. Insbesondere bei Kupferkontakten ist eine hohe Oxidationsneigung vorhanden.
  • Um die Bildung einer Oxidschicht zu vermeiden, wird auf die Chip-Kontakte 2 eine vor Oxidation oder anderen Umwelteinflüssen schützende organische Oberflächenschutzschicht 3 (OSP: Organic Surface Protection) aufgebracht. Diese bildet mit dem Chip-Kontakt 2 eine stabile aber gegebenenfalls unter Wärmezufuhr flüchtige Verbindung.
  • 3 zeigt in vereinfachter Darstellung einen Wirebond-Prozess. Beim Wirebonden wird ein dünner Metalldraht 6, vorzugsweise aus Kupfer, an dem Chip-Kontakt 2 befestigt. Unmittelbar vor oder beim Wirebond-Prozess wird über eine Wärmeplatte 4 Wärme auf den Chip 1 und damit auf die Chip-Kontakte 2 übertragen. Durch den Wärmeeintrag wird die organische Oberflächenschutzschicht 3 im Wesentlichen wieder vollständig entfernt. Anschließend erfolgt die Bondung, d. h. die Befestigung des Bonddrahtes 6 an dem nicht oxidierten metallischen Chip-Kontakt (Wirebond-Kontaktpad) 2.
  • Bei einer Kupfer-Kupfer-Bondung treten daher weder eine intermetallische Mischphase noch eine Oxidphase im Kontaktbereich auf.
  • Die Wirebond-Kontaktierung wird in einem Drahtkontaktierautomaten (sogenannter ”Wirebonder”) durchgeführt. Wie noch später näher erläutert, ist der Chip 1 zu diesem Zeitpunkt bereits fest mit einem Chip-Träger (z. B. Interposer oder Leadframe) verbunden. Die Wärmeplatte 4 im Wirebonder befindet sich unterhalb des in 3 nicht dargestellten Chip-Trägers, d. h. der Chip-Träger mit dem darauf angebrachten Chip 1 liegt auf der Wärmeplatte 4 auf. Der für die Kontaktierung benötigte Bonddraht 6 wird über eine dünne Kanüle 5 zugeführt. Die Kapillare 5 dient gleichzeitig als Andruckwerkzeug. Eine am freien Ende des Bonddrahtes 6 durch Aufschmelzen gebildete Drahtkugel 6a wird durch Niederbringen der Kapillare 5 auf den Chip-Kontakt 2 aufgepresst und dadurch daran befestigt. Beim Anpressvorgang wird Ultraschallenergie eingekoppelt. Die Temperatur der Wärmeplatte 4, die Ultraschallenergie-Einkopplung sowie der angewandte Anpressdruck sind Parameter, die auf die Qualität der Bondverbindung Einfluss haben. Üblicherweise liegen Wirebond-Temperaturen über 200°C vor.
  • Die Materialwahl der Oberflächenschutzschicht 3 kann so getroffen werden, dass diese erst bei den üblich auftretenden Wirebond-Temperaturen (d. h. z. B. bei 200°C oder darüber) rückstandsfrei vom Chip-Kontakt 2 verdampft. Hierfür ist z. B. ein Material auf der Basis von Imidazol, dessen Derivate oder Stickstoffheterocyclen geeignet. Es ist jedoch auch möglich, dass bei den genannten Temperaturen keine Verdampfung der Oberflächenschutzschicht 3 stattfindet, sondern dass diese beim Kontaktierungsprozess aufgebrochen und „durchkontaktiert” wird.
  • Die 4 und 5 veranschaulichen verschiedene Möglichkeiten zur Kontaktierung eines Chips 1 mit einem Chip-Träger. In 4 wird als Chip-Träger ein Leadframe 10 eingesetzt. In 5 wird als Chip-Träger ein sogenannter Interposer 11, d. h. ein Substrat, verwendet. Die oberen Darstellungen in den 4 und 5 zeigen jeweils das Anbringen des Chips 1 auf dem jeweiligen Chip-Träger 10, 11 (”die attach”).
  • Neben der elektrischen Kontaktierung besteht die Aufgabe des Chip-Trägers 10, 11 darin, eine mechanisch und thermisch definierte Unterlage für den Chip 1 zur Verfügung zu stellen.
  • Die unteren Darstellungen in den 4 und 5 zeigen das bereits beschriebene Ausbilden einer Drahtverbindung (wirebonding) zwischen dem Chip 1 und dem jeweiligen Chip-Träger 10, 11.
  • 6 zeigt eine Kontaktierungsmöglichkeit eines Chips 1 gemäß der Erfindung. Die Kontaktierung erfolgt über eine Lotkugel 20, die auf einer metallischen Kontaktfläche 21, z. B. aus Aluminium oder Kupfer, des Chips 1 angebracht ist. Die Kontaktfläche 21 entspricht dem Chip-Kontakt 2 in den 1 bis 3 und kann dessen Eigenschaften aufweisen. Zwischen der metallischen Kontaktfläche 21 und der Lotkugel 20 können sich weitere elektrisch leitfähige Zwischenschichten 22 befinden, beispielsweise eine Haftschicht und/oder eine Benetzungsschicht usw. Eine Passivierungsschicht 23 kann die Kontaktfläche 21 umgeben.
  • Die bereits im Zusammenhang mit der Wirebond-Kontaktierung (1 bis 3) beschriebene organische Oberflächenschutzschicht 3 befindet sich hier gemäß einer ersten Ausführungsform auf der Oberfläche der Lotkugel 20. Damit ist die Lotkugel 20 gegen eine Oxidation oder andere Umwelteinflüsse geschützt.
  • Die 7 und 8 veranschaulichen verschiedene Möglichkeiten der Anbringung eines Chips 1 durch Flip-Chip-Kontaktierung auf einem Chip-Träger. Bei der Flip-Chip-Anordnung ist die aktive Oberfläche des Chips 1 stets dem Chip-Träger zugewandt.
  • Gemäß der oberen Darstellung in 7 werden zunächst Lotkugeln 20 an metallischen Kontaktflächen 21 eines Halbleiter-Wafers 30 angebracht (”wafer bumping”). Dies kann z. B. durch einen galvanischen Prozess erfolgen. Danach wird der Wafer 30 mit den bereits angebrachten Lotkugeln 20 in Chips 1 aufgetrennt (”dicing”). Jeder Chip 1 wird dann auf einen Chipträger platziert, wobei die elektrische Kontaktierung über die Lotkugeln 20 erfolgt. Hierzu werden die Lotkugeln 20 durch Wärmeeinwirkung aufgeschmolzen und bilden dabei einen elektrisch leitenden Kontakt mit gegenüberliegenden Kontaktflächen (nicht dargestellt) auf dem Chip-Träger aus (”reflow soldering”).
  • Wie in 7 dargestellt, kann jeder Chip 1 auf einem einzelnen Chip-Träger 11 in Form eines Interposers oder Substrats aufgebracht werden. Der Interposer 11 wird dann mit dem Chip 1 vergossen und über geeignete elektrische Kontaktierungen an einer elektrischen Leiterplatte (nicht dargestellt) angebracht. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Chip 1 direkt in Flip-Chip-Anordnung auf eine Leiterplatte 12 zu kontaktieren, die in diesem Fall als Chip-Träger für einen oder mehrere Chips 1 dient. In beiden Fällen kommt es beim Reflow-Prozess zu einer Zerstörung bzw. einem Verdampfen der organischen Oberflächenschutzschicht 3 auf den Lotkugeln 20.
  • Eine weitere Ausführungsform besteht darin, die organische Oberflächenschutzschicht 3 vor dem Anbringen der Lotkugel 20 auf der metallischen Kontaktfläche 21 anzubringen. Die organische Oberflächenschutzschicht 3 befindet sich dann bei noch nicht angebrachter Lotkugel 20 an der Stelle der in 6 erkennbaren Zwischenschicht 22. Da die organische Oberflächenschutzschicht 3 vor oder beim Anbringen der Lotkugel 20 entfernt wird, ist sie in 6 nicht mehr vorhanden.
  • Beide Ausführungsformen können kombiniert werden, d. h. es kann zunächst eine organische Oberflächenschutzschicht 3 auf der metallischen Kontaktfläche 21 angebracht werden und nach Ausbildung der Lotkugel 20 an der Kontaktfläche 21 kann die Lotkugel 20 in der bereits beschriebenen Weise mit der organischen Oberflächenschutzschicht 3 belegt werden.
  • 9 veranschaulicht in exemplarischer Weise Verfahrensschritte zur Wirebond-Kontaktierung eines Chips 1 gemäß den
  • 1 bis 5. In einem ersten Schritt S1 wird ein Halbleiter-Wafer bereitgestellt. Die elektrisch betreibbaren Strukturen des Wafers werden in Schritt S2 getestet. Anschließend erfolgt die Beschichtung der Chip-Kontakte 2 auf dem Wafer mit der organischen Oberflächenschutzschicht 3 in Schritt S3. Hierfür kann ein Spin-on-Beschichtungsverfahren (Schleuderbeschichtung) durchgeführt werden. Die organische Oberflächenschutzschicht 3 benetzt bei diesem Verfahren lediglich die metallischen Chip-Kontakte 2 und nicht die übrige Oberfläche des Wafers, d. h. es bedarf typischerweise keiner Strukturierung der aufgebrachten organischen Oberflächenschutzschicht 3.
  • Die organische Oberflächenschutzschicht 3 kann auch auf andere Weise auf den metallischen Chip-Kontakten 2 angebracht werden. Beispielsweise kann anstelle des Spin-on-Beschichtungsverfahrens ein Tauchverfahren eingesetzt werden. Das Tauchverfahren kann sowohl für den Wafer als auch – zu einem späteren Zeitpunkt – für die einzelnen Chips 1 durchgeführt werden. Danach sind die Chip-Kontakte 2 am Wafer insbesondere in Hinblick auf eine längere Zeitdauer (Lagerung, Transport) bis zur Weiterverarbeitung geschützt.
  • In einem späteren Schritt S4 wird der Wafer in einzelne Chips 1 aufgetrennt. Danach werden in den Schritten S5 und S6 die Chips 1 in der bereits beschriebenen Weise an den Chip-Trägern 10, 11 angebracht und über Bonddrähte 6 kontaktiert.
  • Die 10 veranschaulicht in beispielhafter Weise den Herstellungsprozess im Falle der in den 6 bis 8 veranschaulichten Flip-Chip-Kontaktierung. In den Schritten S1 und S2 erfolgt wie in 9 das Bereitstellen des Wafers 30 und das Testen der elektrischen Strukturen auf dem Wafer 30. Das Testen kann auch zu einem späteren Zeitpunkt, z. B. nach dem noch zu beschreibenden Schritt S4', erfolgen.
  • Sofern eine organische Oberflächenschutzschicht 3 über den metallischen Kontaktflächen 21 angebracht werden soll, erfolgt dies im Schritt S3. Hierfür kann wie beim Verfahren nach 9 ein Spin-on-Verfahren eingesetzt werden.
  • In einem Schritt S4' erfolgt das Ankontaktieren der Lotkugeln 20 an den Wafer 30, wobei zuvor oder beim Ankontaktieren die organische Oberflächenschutzschicht 3 auf den metallischen Kontaktflächen 21 beseitigt wird.
  • Eine Beschichtung der Lotkugeln 20 mit der organischen Oberflächenschutzschicht kann in dem darauffolgenden Schritt S5' erfolgen. Danach sind die Lotkugeln insbesondere in Hinblick auf eine längere Zeitdauer (Lagerung, Transport) bis zur Weiterverarbeitung geschützt.
  • Später wird der Wafer 30 in einzelne Chips 1 aufgetrennt (Schritt S6'). Dann werden in der bereits beschriebenen Weise die Chips 1 auf einem Chip-Träger 11, 12 platziert und in Schritt S8' mittels eines Reflow-Prozesses kontaktiert.
  • Für die Ausführungsformen gilt, dass die beschriebenen Verfahren und Maßnahmen kompatibel zu bestehenden Verfahren und in der Chipfertigung eingesetzten Herstellungsgeräten sind. Dadurch wird im Vergleich zur konventionellen Vorgehensweise (Verwendung eines Schutz- oder Formiergases, Verwendung einer Metallbeschichtung als Oxidationssperre) eine Kostenersparnis und Verfahrensvereinfachung erreicht. Insbesondere bei Verwendung von Chip-Kontakten 2 bzw. Kontaktflächen 21 aus reinem Kupfer und Kupferdrähten 6 für das Wirebonden ergibt sich der Vorteil, dass keine intermetallische Phase ausgebildet und dadurch die Zuverlässigkeit der Verbindung erhöht wird. Es ist in diesem Fall keine Reduktionsprozess notwendig, da sich auf dem Kupfer keine Oxidschicht ausbildet. Die Kostengünstigkeit des Verfahrens (Kupferdrähte sind ohnehin preislich sehr attraktiv) wird dadurch noch erhöht.

Claims (11)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Wafers, umfassend: Bedecken von Lotkugelelementen (20) zur elektrischen Kontaktierung elektrisch betreibbarer Strukturen des Halbleiter-Wafers mit einer organischen Schicht (3), wobei die Lotkugelelemente (20) für eine Flip-Chip Kontaktierung ausgelegt sind und die organische Schicht (3) aus einer Substanz besteht, die bei einem Kontaktierungsvorgang vollständig von der Oberfläche der Lotkugelelemente (20) verdampft.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die organische Schicht (3) mit einem Spin-on Verfahren auf die Lotkugelelemente (20) aufgebracht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die organische Schicht (3) Imidazol oder dessen Derivate enthält.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei die organische Schicht (3) ein Stickstoffheterocyclen oder dessen Derivate enthält.
  5. Verfahren zur Herstellung eines Chips, umfassend: Bereitstellen eines Chips (1), welcher Lotkugelelemente (20) aufweist, die für eine Flip-Chip Kontaktierung ausgelegt sind, Bedecken der Lotkugelelemente (20) mit einer organischen Oberflächenschutzschicht (3), wobei die organische Schicht (3) aus einer Substanz besteht, die bei einem Kontaktierungsvorgang vollständig von der Oberfläche der Lotkugelelemente (20) verdampft.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, umfassend: – Bereitstellen eines Halbleiter-Wafers (30) mit darin ausgebildeten elektrisch betreibbaren Strukturen; und – Auftrennen des Halbleiter-Wafers (30) in einzelne Chips (1).
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei zum Bedecken von Lotkugelelementen (20) mit der organischen Schicht (3) ein Spin-on-Verfahren eingesetzt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei das Bedecken von Lotkugelelementen (20) mit der organischen Schicht (3) durch Tauchen in ein Bad erfolgt.
  9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, wobei vor dem Verfahrensschritt des Bedeckens von Lotkugelelementen (20) der elektrisch betreibbaren Strukturen der weitere Schritt durchgeführt wird: Testen der elektrisch betreibbaren Strukturen, wobei Lotkugelelemente (20) elektrisch kontaktiert werden.
  10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, wobei die organische Schicht (3) Imidazol oder dessen Derivate enthält.
  11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10, wobei die organische Schicht (3) ein Stickstoffheterocyclen oder dessen Derivate enthält.
DE102006046851A 2006-10-02 2006-10-02 Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers Expired - Fee Related DE102006046851B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006046851A DE102006046851B4 (de) 2006-10-02 2006-10-02 Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006046851A DE102006046851B4 (de) 2006-10-02 2006-10-02 Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006046851A1 DE102006046851A1 (de) 2008-04-03
DE102006046851B4 true DE102006046851B4 (de) 2011-02-10

Family

ID=39134475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006046851A Expired - Fee Related DE102006046851B4 (de) 2006-10-02 2006-10-02 Verfahren zum Schützen der Kontaktelemente eines Halbleiterwafers

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006046851B4 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010024932A2 (en) * 2008-08-29 2010-03-04 Globalfoundries Inc. Enhanced wire bond stability on reactive metal surfaces of a semiconductor device by encapsulation of the bond structure
US20100101840A1 (en) * 2008-10-29 2010-04-29 Raytheon Company Application of a self-assembled monolayer as an oxide inhibitor
DE102009046858B3 (de) * 2009-11-19 2011-05-05 Infineon Technologies Ag Leistungshalbleitermodul und Verfahren zum Betrieb eines Leistungshalbleitermoduls
DE102011081964A1 (de) * 2011-09-01 2013-03-07 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Bonden von Halbleiterbauelementen

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3630708A1 (de) * 1986-09-10 1988-03-17 Basf Ag Verfahren zur herstellung eines verbundwerkstoffes aus einem elektrisch leitfaehigen polymeren und einem keramischen werkstoff
US6045719A (en) * 1996-02-15 2000-04-04 Basf Aktiengesellschaft Use of quaternized imidazoles as corrosion inhibitors for non-ferrous metals, and coolant compositions and antifreeze concentrates comprising them
DE10064691A1 (de) * 2000-12-22 2002-07-04 Infineon Technologies Ag Elektronisches Bauteil mit einem Halbleiter-Chip und Kupferleiterbahnen auf dem Chip sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung
DE102004032605A1 (de) * 2004-07-05 2006-01-26 Infineon Technologies Ag Halbleiterbauteil mit einem Halbleiterchip und elektrischen Verbindungselementen zu einer Leiterstruktur
US20060094223A1 (en) * 2004-11-03 2006-05-04 Advanced Semiconductor Engineering, Inc. Fabrication method of a wafer structure
DE10318078B4 (de) * 2003-04-17 2007-03-08 Infineon Technologies Ag Verfahren zum Schutz einer Umverdrahtung auf Wafern/Chips

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3630708A1 (de) * 1986-09-10 1988-03-17 Basf Ag Verfahren zur herstellung eines verbundwerkstoffes aus einem elektrisch leitfaehigen polymeren und einem keramischen werkstoff
US6045719A (en) * 1996-02-15 2000-04-04 Basf Aktiengesellschaft Use of quaternized imidazoles as corrosion inhibitors for non-ferrous metals, and coolant compositions and antifreeze concentrates comprising them
DE10064691A1 (de) * 2000-12-22 2002-07-04 Infineon Technologies Ag Elektronisches Bauteil mit einem Halbleiter-Chip und Kupferleiterbahnen auf dem Chip sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung
DE10318078B4 (de) * 2003-04-17 2007-03-08 Infineon Technologies Ag Verfahren zum Schutz einer Umverdrahtung auf Wafern/Chips
DE102004032605A1 (de) * 2004-07-05 2006-01-26 Infineon Technologies Ag Halbleiterbauteil mit einem Halbleiterchip und elektrischen Verbindungselementen zu einer Leiterstruktur
US20060094223A1 (en) * 2004-11-03 2006-05-04 Advanced Semiconductor Engineering, Inc. Fabrication method of a wafer structure

Also Published As

Publication number Publication date
DE102006046851A1 (de) 2008-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012214901B4 (de) Halbleiteranordnung mit einer Diffusionslotschicht auf einer gesinterten Silberschicht und Verfahren zu deren Herstellung
DE10201781B4 (de) Hochfrequenz-Leistungsbauteil und Hochfrequenz-Leistungsmodul sowie Verfahren zur Herstellung derselben
DE69534543T2 (de) Halbleiteranordnung, Montagesubstrat für die Halbleiteranordnung und Verfahren zum Ersetzen der Halbleiteranordnung
DE102012215705B4 (de) Gehäuse für ein optisches bauelement, baugruppe, verfahren zum herstellen eines gehäuses und verfahren zum herstellen einer baugruppe
DE69132685T2 (de) Halbleiteranordnung bestehend aus einem TAB-Band und deren Herstellungsverfahren
DE102008060300B4 (de) Halbleitervorrichtung
DE102009017853B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
DE102012107760B4 (de) Bauelement und Verfahren für Lötverbindungen
DE102007017831B4 (de) Halbleitermodul und ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitermoduls
EP2456589B1 (de) Bleifreie hochtemperaturverbindung
DE102012105840B4 (de) Verfahren zum Befestigen einer Metallfläche auf einen Träger und Verfahren zum Befestigen eines Chips auf einen Chipträger
DE102005028951B4 (de) Anordnung zur elektrischen Verbindung einer Halbleiter-Schaltungsanordnung mit einer äusseren Kontakteinrichtung
DE102010037439B4 (de) Bauelement mit einem Halbleiterchip und einem Träger und Fabrikationsverfahren
DE10301512A1 (de) Verkleinertes Chippaket und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102012222791A1 (de) Verfahren zur Kontaktierung eines Halbleiters und Halbleiterbauelement mit erhöhter Stabilität gegenüber thermomechanischen Einflüssen
DE102009026480A1 (de) Modul mit einer gesinterten Fügestelle
DE102019130778A1 (de) Ein Package, welches ein Chip Kontaktelement aus zwei verschiedenen elektrisch leitfähigen Materialien aufweist
DE102004041088B4 (de) Halbleiterbauteil in Flachleitertechnik mit einem Halbleiterchip und Verfahren zu seiner Herstellung
DE112007003208T5 (de) Ein Halbleitergehäuse
DE102006037538A1 (de) Elektronisches Bauteil bzw. Bauteilstapel und Verfahren zum Herstellen eines Bauteils
DE102005025465B4 (de) Halbleiterbauteil mit Korrosionsschutzschicht und Verfahren zur Herstellung desselben
DE102018115509A1 (de) Wärmedissipationsvorrichtung, Halbleiterpackagingsystem und Verfahren zum Herstellen derselben
DE112013001555B4 (de) Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
DE102010000402A1 (de) Halbleiteranordnung
DE102016103585A1 (de) Chip-Integrierendes Package mit Lötbarem Elektrischen Kontakt

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R082 Change of representative

Representative=s name: PATENTANWAELTE LAMBSDORFF & LANGE, 81673 MUENCHEN,

Representative=s name: PATENTANWAELTE LAMBSDORFF & LANGE, DE

R020 Patent grant now final

Effective date: 20110619

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee