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DE102006046427A1 - Kochfeld für Speisenbehälter - Google Patents

Kochfeld für Speisenbehälter Download PDF

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DE102006046427A1
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Heinrich Rieber
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Rieber GmbH and Co KG
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Rieber GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/685Plates having magnetic means attracting the kettles, pans, or the like

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Kochfeld für Speisenbehälter mit einer Heizeinrichtung. Erfindungsgemäß sind magnetische Haltemittel zum Ausüben einer Haltekraft auf einen auf das Kochfeld aufgesetzten Speisenbehälter vorgesehen. Verwendung z. B. in der Gastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kochfeld für Speisenbehälter mit einer Heizeinrichtung.
  • Kochfelder für Speisenbehälter sind beispielsweise als sogenannte Glaskochfelder ausgebildet und sind mit einer Oberseite zum Aufsetzen eines Speisenbehälters sowie mit einer nicht zugänglichen Unterseite versehen, an der oder in deren Bereich dann eine Heizeinrichtung angeordnet ist. Die Heizeinrichtung kann als Wärmestrahler oder auch als Induktionsquelle ausgebildet sein. Weiterhin sind Kochfelder bekannt, die Metallplatten aufweisen, auf denen dann ein Speisenbehälter abgestellt werden kann. Auch diese Metallplatten sind auf ihrer, nicht zugänglichen Unterseite mit einer Heizeinrichtung versehen. Weiterhin sind noch Kochfelder bekannt, die als Heizeinrichtung eine offene Flamme aufweisen. Diese Kochfelder weisen rostartige Einrichtungen auf, auf denen ein Speisenbehälter abgestellt werden kann. Bekannte Kochfelder und insbesondere große, plattenförmige Kochfelder, beispielsweise Glaskochfelder, sind dann problematisch, wenn während des Kochens in dem aufgesetzten Topf gerührt werden soll. Bei runden Töpfen wird daher in der Regel der Topf an seinem Griff festgehalten und mit der anderen, freien Hand der Inhalt des Topfes umgerührt. In der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie werden üblicherweise Speisenbehälter im Gastronormformat eingesetzt. Diese Speisenbehälter sind rechteckig und sind teilweise, wenn sie eine ausreichende Materialdicke und Wärmeleitfähigkeit aufweisen, nicht nur zum Aufbewahren, sondern auch zum Zubereiten und Regenerieren von Speisen geeignet. Bei der Verwendung solcher vergleichsweise großer, rechteckiger Speisenbehälter auf einem Kochfeld ist es problematisch, den Speisenbehälter während des Rührens oder Bearbeitens der Speisen auf dem Kochfeld festzuhalten. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Kochfeld eine ebene Glasplatte aufweist und sich der Gastronorm-Behälter lediglich geringfügig verzieht und dadurch nicht mehr vollflächig plan auf dem Kochfeld aufliegt.
  • Mit der Erfindung soll daher ein verbessertes Kochfeld geschaffen werden, das auch das problemlose Handhaben von großformatigen Speisenbehältern ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß ist hierzu ein Kochfeld für Speisenbehälter mit einer Heizeinrichtung vorgesehen, bei dem magnetische Haltemittel zum Ausüben einer Haltekraft auf einen auf das Kochfeld aufgesetzten Speisenbehälter vorgesehen sind.
  • Durch Vorsehen magnetischer Haltemittel lässt sich auf überraschend einfache Weise eine zuverlässige Fixierung eines Speisenbehälters auf dem Kochfeld erzielen. Die Haltekraft kann dabei problemlos so gewählt werden, dass der Speisenbehälter so fest gehalten wird, dass auch dickflüssige Speisen während des Kochens umgerührt werden können, ohne dass dabei der Speisenbehälter relativ zum Kochfeld verschoben wird. Gleichzeitig kann die Haltekraft problemlos so gewählt werden, dass der Speisenbehälter ohne übermäßigen Kraftaufwand schnell und einfach wieder vom Kochfeld abgehoben werden kann. Die magnetischen Haltemittel können eine permanente Magnetkraft ausüben, sie können beispielsweise aber auch erst dann eingeschaltet oder aktiviert werden, wenn ein Speisenbehälter auf das Kochfeld aufgesetzt ist. Der Speisenbehälter selbst muss wenigstens magnetisierbare Bereiche oder Abschnitte aufweisen. Dies ist bei modernen, zum Kochen geeigneten Speisenbehältern aber problemlos, da ja beispielsweise für Induktionsherde geeignete Töpfe ohnehin aus magnetisierbarem Material bestehen. Beispielsweise genügt bereits eine dünne Chromstahllage an dem Speisenbehälter, um eine ausreichende Haltekraft durch magnetische Haltemittel ausüben zu können.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist das Kochfeld eine Platte auf, auf deren ebene Oberseite der Speisenbehälter aufgesetzt werden kann und an deren Unterseite wenigstens eine Heizeinrichtung angeordnet ist, wobei die magnetischen Haltemittel in die Platte integriert oder an oder im Bereich der Unterseite der Platte angeordnet sind.
  • Auf diese Weise kann die Oberseite des Kochfelds unabhängig von den magnetischen Haltemitteln gestaltet werden und beispielsweise als durchgehende, ebene Platte ausgebildet sein. Dies erleichtert die Reinigung erheblich. Die Platte muss im Bereich der magnetischen Haltemittel lediglich nicht oder nur schwach magnetisierbar ausgebildet sein. Es ist beispielsweise auch möglich, die magnetischen Haltemittel und beispielsweise speziell Permanentmagnete, bündig mit der ebenen Oberseite der Platte anzuordnen.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Platte als Glasplatte ausgebildet.
  • Auf diese Weise können bekannte Glaskochfelder in einfacher Weise dadurch verbessert werden, dass auf ihrer im eingebauten Zustand nicht zugänglichen Unterseite magnetische Haltemittel angebracht werden.
  • Da Glas selbst nicht magnetisierbar ist, können Magnetfeldlinien durch die Glasplatte hindurchlaufen und ein Speisenbehälter kann auch durch die Glasplatte hindurch zuverlässig fixiert werden. Die magnetischen Haltemittel können damit aber sogar unsichtbar angeordnet werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung weisen die magnetischen Haltemittel Permanentmagnete auf.
  • Durch Verwendung von Permanentmagneten lässt sich eine zuverlässige Fixierung von Speisenbehältern erreichen. Dabei wird keinerlei Steuerung oder Energie zum Aufbringen der Haltekraft benötigt. Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass bei geeigneter Anordnung der Permanentmagnete die im Bereich der Unterseite des Kochfelds auftretenden Temperaturen so gering sind, dass die für die Entmagnetisierung von Permanentmagneten erforderlichen Temperaturen nicht überschritten werden. Es ist auch möglich, Permanentmagnete bündig in die Oberseite des Kochfelds einzusetzen, auf der beim Kochen ein Speisenbehälter aufsitzt.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind die magnetischen Haltemittel mit einer sichelförmigen Oberfläche an den Ecken eines gedachten Rechtecks an der Unterseite der Platte angeordnet.
  • Das gedachte Rechteck entspricht im Wesentlichen der Auflagefläche eines rechteckigen Speisenbehälters in Gastronormformat auf der Oberseite des Kochfelds. Es hat sich herausgestellt, dass die Anordnung einer sichelförmigen Oberfläche, von der dann Magnetfeldlinien ausgehen, an den Ecken dieser Rechteckfläche im Bereich der Unterseite der Platte ausreichend ist, um einen rechteckigen Speisenbehälter während des Kochens sicher zu fixieren. Dadurch wird es möglich, die Heizeinrichtung über die gesamte Auflagefläche des Speisenbehälters auszu dehnen, um eine gleichmäßige und schnelle Erwärmung des Speisenbehälters sicherzustellen.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist das Kochfeld für Speisenbehälter im Gastronormformat ausgebildet, wobei der Speisenbehälter mit einer im Wesentlichen rechteckigen Auflagefläche auf dem Kochfeld aufsitzt, und wobei die magnetischen Haltemittel wenigstens abschnittsweise außerhalb der rechteckigen Auflagefläche angeordnet sind.
  • Auf diese Weise können die Abmessungen der Heizeinrichtung der rechteckigen Auflagefläche des Speisenbehälters entsprechen, so dass eine sehr gleichmäßige und schnelle Erwärmung des Speisenbehälters sichergestellt werden kann. Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass die Anordnung der magnetischen Haltemittel außerhalb dieser rechteckigen Auflagefläche ausreicht, um einen Speisenbehälter ausreichend fest auf dem Kochfeld zu fixieren. Ein geeigneter Speisenbehälter in Gastronormformat kann beispielsweise aus einem sogenannten Mehrschichtmaterial ausgebildet sein, bei dem eine auf dem Kochfeld aufsitzende Schicht aus Chromstahl besteht, auf die dann eine gut wärmeleitfähige und vergleichsweise dicke Aluminiumschicht folgt. Auf die Aluminiumschicht folgt dann noch eine weitere dünne Schicht, beispielsweise aus Chromnickelstahl. Mit einem solchen Gastronorm-Behälter aus Mehrschichtmaterial können Speisen sehr gut erwärmt und zubereitet werden und während des Zubereitens der Speisen kann ein solcher Speisenbehälter auf dem erfindungsgemäßen Kochfeld zuverlässig festgehalten werden. Die magnetischen Haltemittel können auf eine Unterseite des Kochfelds aufgeklebt sein und damit beispielsweise unsichtbar angeordnet werden. Vorteilhafterweise weisen die Haltemittel sichelförmige Permanentmagnete auf.
  • Durch Verwendung sichelförmiger Anlageflächen oder sichelförmiger Permanentmagnete lassen sich rechteckige Gastronorm-Behälter, die ja stets abgerundete Ecken aufweisen, sehr gut festhalten, ohne dass sich diese sichelförmigen Flächen in den Bereich der Heizeinrichtung hinein erstrecken müssten. Ein im Wesentlichen rechteckförmiger Gastronorm-Behälter mit abgerundeten Ecken weist am Übergang der Bodenfläche zu den Seitenwänden kreiszylinderförmige Übergänge auf und in den Eckbereichen hieran anschließend kugelabschnittsförmige Flächen. Unterhalb dieser kugelabschnittsförmigen Flächen in den Eckbereichen werden die sichelförmigen Flächen der magnetischen Haltemittel und beispielsweise sichelförmige Permanentmagnete angeordnet. Mittels einer solchen Anordnung können solche Speisenbehälter dann während des Kochens zuverlässig auf dem Kochfeld fixiert werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind die Haltemittel auf eine Oberseite des Kochfelds aufgesetzt, wobei der Speisenbehälter in einem auf das Kochfeld aufgesetzten Zustand an den Haltemitteln anliegt.
  • Beispielsweise können die Haltemittel als über die Oberseite des Kochfelds hinaus ragende Anschläge ausgebildet sein. Ein Speisenbehälter kann dann auf dem Kochfeld verschoben werden, bis er an den Haltemitteln anliegt und in der anliegenden Position wird er dann durch die magnetische Haltekraft der Haltemittel fixiert.
  • In Weiterbildung der Erfindung weisen die Haltemittel eine parallel zu einer Außenkante einer Auflagefläche für den Speisenbehälter verlaufende Haltestange auf.
  • Auf diese Weise kann eine vergleichsweise große Anlagefläche entlang einer Außenfläche des Speisenbehälters bereitgestellt werden und gleichzeitig kann eine formschöne und leicht zu reinigende Ausgestaltung der Haftmittel erreicht werden. Die Haftmittel können beispielsweise auch für die Reinigung vom Kochfeld abnehmbar ausgebildet sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der jeweiligen Ausführungsformen lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Kochfelds mit aufgesetzten Gastronorm-Behälter,
  • 2 eine Ansicht des Kochfelds der 1 von unten,
  • 3 eine Seitenansicht eines Kochfelds gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung und
  • 4 eine Draufsicht auf das Kochfeld der 3.
  • Die Seitenansicht der 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 10, auf das ein Gastronorm-Behälter 12 aufgesetzt ist. Der Gastronorm-Behälter 12 ist aus einem sogenannten Mehrschichtmaterial aufgebaut. Eine untere Fläche des Gastronorm-Behälters 12, die auf dem Kochfeld 10 aufsitzt, besteht aus einem Chromstahlblech. Auf dieses Chromstahlblech folgt eine Aluminiumschicht von größerer Dicke. Zum Innenraum des Gastronorm-Behälters 12, in dem dann Speisen aufbewahrt und zubereitet werden, ist auf die Aluminiumschicht eine Chromnickelstahlschicht aufgebracht. Die Chromstahlschicht, die auf dem Kochfeld 10 aufsitzt, ist magnetisierbar.
  • Das Kochfeld 10 weist weiter eine Glasplatte 14 auf, die im Wesentlichen bündig zu einer lediglich abschnittsweise dargestellten Arbeitsfläche 16 angeordnet ist. Der Gastronorm-Behälter 12 sitzt mit seiner Unterseite auf einer Oberseite der Glasplatte 14 auf. Auf einer Unterseite der Glasplatte 14, die gegenüberliegend zur Oberseite der Glasplatte 14, auf der der Gastronorm-Behälter 12 aufsitzt, angeordnet ist, ist eine Heizeinrichtung 18 angeordnet. Die Heizeinrichtung 18 ist beispielsweise als elektrischer Heizwiderstand ausgebildet. Die Heizeinrichtung 18 kann aber beispielsweise auch als Induktionsquelle ausgebildet sein.
  • Angrenzend an die Heizeinrichtung 18 sind auf die Unterseite der Glasplatte 14 Permanentmagnete 20a, 20b und 20c, 20d aufgeklebt. Wie in der Ansicht der 1 bereits zu erkennen ist, sind die Permanentmagnete 20a, 20b, 20c, 20d so angeordnet, dass sie außerhalb der Auflagefläche des Gastronorm-Behälters 12 auf der Glasplatte 14 zu liegen kommen. Die Permanentmagnete 20a, 20b, 20c, 20d sind also auf der Unterseite der Glasplatte 14 in einem Bereich angeordnet, in dem auf der gegenüberliegenden Oberseite der Gastronorm-Behälter 12 nicht mehr aufsitzt. Stattdessen sind die Permanentmagnete 20a, 20b, 20c, 20d jeweils gegenüberliegend den abgerundeten Eckbereichen des Gastronorm-Behälters 12 angeordnet. Die vollständige Auflagefläche des Gastronorm-Behälters 12 auf der Glasplatte 14 kann damit mit der Heizeinrichtung 18 überdeckt werden, so dass der Gastronorm-Behälter 12 schnell und gleichmäßig erwärmbar ist.
  • Da der Gastronorm-Behälter 12 wenigstens abschnittsweise magnetisierbar ist, wird dieser durch die magnetische Haltekraft, die durch die Permanentmagneten 20a, 20b, 20c, 20d aufgebracht wird, auf dem Kochfeld 10 in seiner in 1 dargestellten Lage fixiert. Es ist dadurch problemlos möglich, in dem Gastronorm-Behälter 12 Speisen zuzubereiten, beispielweise Fleisch zu grillen, Gemüse zu garen oder flüssige Speisen kräftig umzurühren, ohne dass der Gastronorm-Behälter 12 dadurch aus seiner in 1 dargestellten Lage auf dem Kochfeld 14 herausbewegt wird. In jedem Fall ist es völlig ausreichend, wenn der Gastronorm-Behälter 12 mit lediglich einer Hand an einem seiner Griffe 22a, 22b festgehalten wird, während ein Koch mit der anderen Hand in dem Gastronorm-Behälter 12 beispielsweise herumrührt. Trotz der erheblichen Größe des Gastronorm-Behälters 12 bleibt dieser durch die magnetische Haltekraft während des Kochens sicher in seiner vorgesehenen Lage auf dem Kochfeld 10.
  • Anhand der Ansicht der 2, die das Kochfeld 10 in einer Ansicht von unten zeigt, ist die Formgebung der Permanentmagnete 20a, 20b, 20c, 20d zu erkennen. Diese sind jeweils sichelförmig ausgebildet und mit einer ihrer sichelförmigen Flächen auf die Unterseite der Glasplatte 14 aufgeklebt. Die Heizeinrichtung 18 selbst ist rechteckig ausgebildet und kann dadurch die im Wesentlichen ebenfalls rechteckige Auflagefläche des Gastronorm-Behälters 12 auf der Glasplatte 14 abdecken. Auch wenn die Permanentmagnete 20a, 20b, 20c, 20d damit auf der Unterseite der Glasplatte 14 gegenüberliegend einem Bereich der Oberseite der Glasplatte 14 angeordnet sind, auf dem der Gastronorm-Behälter 12 nicht mehr plan aufliegt, so hat sich überraschenderweise gezeigt, dass der Gastronorm-Behälter 12 dennoch zuverlässig während des Kochens auf der Glasplatte 14 gehalten werden kann. Die Haltekraft, die von den Permanentmagneten 20a, 20b, 20c und 20d ausgeübt wird, ist dabei so bemessen, dass der Gastronorm-Behälter 12 auf der Glasplatte 14 fixiert ist und ein Koch im Gastronorm-Behälter 12 Speisen bewegen kann, ohne dass er den Gastronorm-Behälter 12 festhalten muss, oder dass er den Gastronorm-Behälter 12 lediglich einhändig festhalten muss. Weiterhin ist die Haltekraft der Permanentmagneten 20a, 20b, 20c, 20d so bemessen, dass der Gastronorm-Behälter 12 leicht und ohne übermäßigen Kraftaufwand wieder von der Glasplatte 14 abgehoben werden kann.
  • Anhand der 1 und 2 ist ohne weiteres zu erkennen, dass die Arbeitsfläche 16 eben ausgestaltet werden kann und damit sehr leicht zu reinigen ist. Die Haltewirkung auf den Gastronorm-Behälter 12 wird si chergestellt, ohne dass Halteelemente über die Arbeitsfläche 16 hinaus ragen müssten.
  • Die Seitenansicht der 3 zeigt ein Kochfeld 30 gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Dieses Kochfeld 30 weist eine Platte 32 auf, deren Oberseite zum Aufsetzen des Gastronorm-Behälters 12 vorgesehen ist und auf dessen Unterseite eine Heizeinrichtung 34 angeordnet ist. Das Kochfeld 30 ist auf seiner Oberseite weiter mit einer Haltestange 36 versehen, die mittels zweier Abstandshalter 38a, 38b in einem Abstand und parallel zu der Oberseite der Platte 32 gehalten ist. Die Haltestange 36 ist magnetisch und besteht beispielsweise aus einem Permanentmagnetmaterial oder weist in nicht dargestellter Weise mehrere, voneinander beabstandete Permanentmagnete auf. Beim Aufsetzen des Gastronorm-Behälters 12 auf die Platte 32 wird dieser so platziert, dass seine Längsseite an der Haltestange 36 anliegt. Durch die von der Haltestange 36 aufgebrachte magnetische Haltekraft wird der Gastronorm-Behälter 12 dann in seiner an der Haltestange 36 anliegenden Stellung gehalten.
  • Die Haltestange 36 kann dabei entweder so angeordnet sein, dass sie im Bereich der von der Unterseite des Gastronorm-Behälters 12 ansteigenden Außenwandung des topfförmigen Abschnitts anliegt oder dass sie so angeordnet ist, dass die äußere Seitenkante des umlaufenden Flansches des Gastronorm-Behälters 12, auf dem auch die Griffe 22a, 22b angeordnet sind, an der Haltestange 36 anliegt. Bei der Ausführungsform der 3 können Platten 32 aus magnetisierbarem Material verwendet werden, beispielsweise Stahlplatten, die nicht nur zum Aufsetzen von Töpfen, sondern auch für das unmittelbare Auflegen von Speisen, beispielsweise Fleischstücken, zum Grillen geeignet sind.
  • Die Darstellung der 4 zeigt eine Draufsicht auf die Kochvorrichtung 30 der 3. Gut zu erkennen ist, dass die Haltestange 36 in einem Be reich der Platte 32 angeordnet ist, der außerhalb des Bereiches liegt, in dem die Heizeinrichtung 34 auf der Unterseite der Platte 32 angeordnet ist. Die Heizeinrichtung 34 kann sich damit auf der Unterseite der Platte 32 über einen Bereich erstrecken, der im Wesentlichen der vollständigen Auflagefläche des Gastronorm-Behälters 12 auf der Oberseite der Platte 32 entspricht, so dass der Gastronorm-Behälter 12 gleichmäßig und schnell erwärmt werden kann.

Claims (10)

  1. Kochfeld für Speisenbehälter mit einer Heizeinrichtung, gekennzeichnet durch magnetische Haltemittel zum Ausüben einer Haltekraft auf einen auf das Kochfeld (10; 30) aufgesetzten Speisenbehälter (12).
  2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochfeld (10) eine Platte (14) aufweist, auf deren Oberseite der Speisenbehälter (12) aufgesetzt werden kann und an deren Unterseite wenigstens eine Heizeinrichtung (18) angeordnet ist, wobei die magnetischen Haltemittel in die Platte integriert oder an oder im Bereich der Unterseite der Platte (14) angeordnet sind.
  3. Kochfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte als Glasplatte (14) ausgebildet ist.
  4. Kochfeld nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Haltemittel Permanentmagnete (20a, 20b, 20c, 20d) aufweisen.
  5. Kochfeld nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Haltemittel mit einer sichelförmigen Oberfläche an den Ecken eines gedachten Rechtecks an der Unterseite der Platte (14) angeordnet sind.
  6. Kochfeld nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochfeld (10; 30) für Speisenbehälter (12) im Gastronormformat ausgebildet ist, wobei der Speisenbehälter (12) mit einer im Wesentlichen rechteckigen Auflagefläche auf dem Kochfeld (10; 30) aufsitzt, wobei die magneti schen Haltemittel wenigstens abschnittsweise außerhalb der rechteckigen Auflagefläche angeordnet sind.
  7. Kochfeld nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Haltemittel auf einer der rechteckigen Auflagefläche gegenüberliegenden Unterseite des Kochfelds (10) angeordnet sind.
  8. Kochfeld nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel sichelförmige Permanentmagnete (20a, 20b, 20c, 20d) aufweisen.
  9. Kochfeld nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel auf einer Oberseite des Kochfelds (30) aufgesetzt sind, wobei der Speisenbehälter (12) in einem auf das Kochfeld (30) aufgesetzten Zustand an den Haltemitteln anliegt.
  10. Kochfeld nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel eine parallel zu einer Außenkante einer Auflagefläche für den Speisenbehälter (12) verlaufende Haltestangen (36) aufweisen.
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