[go: up one dir, main page]

DE102006046356A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch Download PDF

Info

Publication number
DE102006046356A1
DE102006046356A1 DE102006046356A DE102006046356A DE102006046356A1 DE 102006046356 A1 DE102006046356 A1 DE 102006046356A1 DE 102006046356 A DE102006046356 A DE 102006046356A DE 102006046356 A DE102006046356 A DE 102006046356A DE 102006046356 A1 DE102006046356 A1 DE 102006046356A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
drum
separation
separating
interface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006046356A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Pikhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinisch Westlische Technische Hochschuke RWTH
Original Assignee
Rheinisch Westlische Technische Hochschuke RWTH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinisch Westlische Technische Hochschuke RWTH filed Critical Rheinisch Westlische Technische Hochschuke RWTH
Priority to DE102006046356A priority Critical patent/DE102006046356A1/de
Priority to PCT/EP2007/007859 priority patent/WO2008037343A1/de
Publication of DE102006046356A1 publication Critical patent/DE102006046356A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/16Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts
    • B03C1/18Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts with magnets moving during operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/23Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp
    • B03C1/24Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields
    • B03C1/247Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carried by oscillating fields; with material carried by travelling fields, e.g. generated by stationary magnetic coils; Eddy-current separators, e.g. sliding ramp with material carried by travelling fields obtained by a rotating magnetic drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/30Combinations with other devices, not otherwise provided for

Landscapes

  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen (17) aus einem Feststoffgemisch (2), wobei folgende Verfahrensschritte durchgeführt werden: - Das Feststoffgemisch (2) wird auf die Oberseite einer Trennfläche (6) aufgebracht, - ein Magnetfeld wird durch mindestens einen unterhalb der Unterseite (13) der Trennfläche (6) vorgesehenen Magnetfelderzeuger (11, 11a, 11b) derart erzeugt, dass sich das Magnetfeld zumindest zeitweise mit einer parallel zur Trennfläche (6) gerichteten Komponente bewegt, - mit mindestens einem Schlagelement (12) wird gegen die Trennfläche (6) geschlagen. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung (1) zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen (17) aus einem Feststoffgemisch (2), die eine Trennfläche (6) zur Aufnahme des Feststoffgemisches (2) umfasst, wobei unterhalb der Trennfläche (6) mindestens ein Magnetfelderzeuger (11, 11a, 11b) angeordnet ist, durch den ein zumindest zeitweise bewegtes Magnetfeld erzeugbar ist, und dass sie mindestens ein Schlagelement (12) zum Schlagen gegen die Trennfläche (6) umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung, durch das bzw. die magnetisierbare Stoffe von nicht oder nur schwach magnetisierbaren Stoffen getrennt und aus einem Feststoffgemisch abgetrennt werden können. Mittels derartiger Verfahren bzw. Vorrichtungen lässt sich die sogenannte Magnetscheidung durchführen, wobei die unterschiedliche magnetische Suszeptibilität unterschiedlicher Materialien ausgenutzt wird.
  • Aus dem bereits am 04.02.1908 angemeldeten englischen Patent Nr. 2498 ist eine Trennvorrichtung bekannt, bei der eine Feststoffmischung zum Abtrennen des magnetisierbaren Anteils zunächst über eine zumindest beinahe senkrecht angeordnete Platte geführt wird, hinter der ein Elektromagnet ein Magnetfeld erzeugt. Diese senkrecht angeordnete Trennplatte wird durch eine mechanische Hebelanordnung in eine Schwingbewegung versetzt. Unter Einfluss der Schwerkraft rieselt das Feststoffgemisch über die Trennplatte, auf der die magnetisierbaren Partikel zunächst festgehalten werden. Durch den Schwerkrafteinfluss und die Schwingbewegungen wandern die magnetisierbaren Partikel entlang der Trennplatte und werden so aus dem Magnetfeld entfernt. Dabei erfahren die nichtmagnetisierbaren Partikel durch die Schwingbewegungen der Platte eine Beschleunigung in die dem Magnetfeld entgegengesetzte Richtung, so dass sie von dem magnetisierbaren Material aufgrund ihrer unterschiedlichen Flugbahn mittels eines Trennscheitels abgetrennt werden können.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung wird zur Trennung nur ein einziges Magnetfeld eingesetzt, das in der Polrichtung konstant ist. Dadurch werden die magnetisierbaren Partikel in eine dem konstanten Magnetfeld entsprechende, gleichbleibende Ausrichtung gebracht. Da die magnetisierbaren Partikel dabei im Magnetfeld verbleiben bzw. sich dort zumindest anreichern, ist ihre Abtrennung von der Trennplatte relativ problematisch. Aus diesem Grund kann nur mit einer sehr schwachen Feldstärke gearbeitet werden, was die erzielbare Genauigkeit der Trennung sowie die Ausbringung insbesondere bei kleinen und kleinsten Stoffpartikeln beschränkt. Von Nachteil ist es außerdem, dass die durch die Schwingbewegung der Trennplatte in das Material eingeleitete Energie nicht optimal genutzt wird, da die Energie über die gesamte Fläche der Platte verteilt in das Material eingebracht wird.
  • Ein weiteres bekanntes Verfahren stellt die Magnetscheidung mittels Wechselpolanordnung nach dem Modell von Laurila dar. Hier wird die Feststoffmischung zur Abtrennung des magnetisierbaren Anteils auf eine Trommel aufgegeben, in deren Inneren Magnete mit abwechselnder Polung angeordnet sind. Die Pole sind so angeordnet, dass über den Umfang der Trommel ein Wechselfeld erzeugt wird. Durch Drehung des Magnetsystems im Inneren der Trommel oder durch Bewegen der Trommel bei Stillstand des Magnetsystems werden die Partikel relativ zu den Magnetpolen bewegt und somit in eine Rotationsbewegung versetzt. Häufig ist das Magnetsystem in der Trommel exzentrisch angeordnet, so dass eine Entfernung des magnetisierbaren Materials durch eine Entfernung aus dem Magnetfeld erfolgt.
  • Nachteilig bei diesem Verfahren ist, dass das Material nur unter bestimmten Umständen in eine Drehbewegung versetzt wird. Dies ist unter anderem abhängig von der Drehgeschwindigkeit der Trommel, bzw. des Magnetsystems, des Korngrößenspektrums des Aufgabematerials und der Rauhigkeit der Trommeloberfläche. Eine Abtrennung der nichtmagnetisierbaren Partikel erfolgt hauptsächlich durch Schwerkrafteinfluss und Trägheitskräfte. Die Konstruktion dieser Vorrichtung ist problematisch, da die Trommel äußerst genau gefertigt werden muss, um die gewünschte gleichmäßige Trommelwanddicke mit hoher mechanischer Stabilität zu gewährleisten, ohne dass der Magnetkraftverlust aufgrund einer zu dicken Trommelwand zu groß wird.
  • Eine weitere Vorrichtung zur Magnetscheidung ist aus dem bereits 1919 angemeldeten englischen Patent Nr. 152 549 bekannt. Bei dieser in aushebender Weise arbeitenden Vorrichtung wird die Feststoffmischung zur Abtrennung des magnetisierbaren Anteils auf einen mittels einer exzentrisch gelagerten Welle in Schwingung versetzten Tisch aufgebracht, über dem sich eine starre Trommel dreht, die auf ihrer Oberfläche mit in die Feststoffmischung eingreifenden Rippen versehen ist. Im Inneren der Trommel ist ein stationäres Magnetsystem angeordnet, das ein konstantes und relativ zum Tisch stets gleich ausgerichtetes Magnetfeld erzeugt.
  • Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist es, dass sie insbesondere bei sehr feinen oder pulverförmigen Feststoffmischungen eine saubere Trennung nicht ermöglicht. Die bei Feinstkorngemischen auftretenden interpartikulären Kräfte können hiermit nicht überwunden werden, was einen Fehlaustrag begünstigt. Auch wird bei feinen Pulvern oder Stäuben die Flugbahn der einzelnen Partikel aufgrund des mit der spezifischen Oberfläche wachsenden Luftwiderstands deutlich geringer. Deswegen muss der Abstand zwischen dem Tisch und der darüber gelagerten Trommel sehr gering sein, was wiederum die Gefahr von Verstopfungen hervorruft. Außerdem kann es bei dieser Vorrichtung je nach Eisengehalt auch durch die Bildung von sogenannten „Eisenbärten", d.h. durch Zusammenballungen von Eisenspänen im Magnetfeld zu Verstopfungen kommen.
  • Für die Trennung von pulverförmigen oder feinstkörnigen Feststoffgemischen sind alle bisher bekannten Magnetscheidevorrichtungen und Magnetscheideverfahren allenfalls schlecht oder gar nicht geeignet. Körner in diesem Korngrößenbereich sind schwer zu trennen aufgrund ihrer unregelmäßigen Kornform und der großen spezifischen Oberfläche. Der heutige Stand der Technik auf dem Gebiet der Trennung von Feinstkorn versucht eine Trennung durch Kornform, Korngröße und/oder Dichte vorzunehmen. Die Behandlung der Materialien mittels Magnetscheidern führt dabei zu keinem Trennerfolg, da in diesem Korngrößenbereich die interpartikulären Kräfte im Material zu groß sind.
  • Als Alternative zu dem Trennprinzip der Magnetscheidung kennt man ferner auch das Prinzip der Wirbelstromscheidung. Hierdurch sind jedoch lediglich elektrisch leitfähige Teile oder Feststoffpartikel von elektrisch nicht leitfähigen Teilen bzw. Partikeln abtrennbar. Eine Trennung magnetisierbarer Teilchen von nicht magnetisierbaren Teilchen ist mit der Wirbelstromscheidung nicht möglich, was einen wesentlichen Unterschied zu dem Prinzip der Magnetscheidung darstellt. Wirbelstromscheidevorrichtungen sind beispielsweise aus der US 5 860 532 A oder der DE 39 06 422 C1 bekannt. Dabei wird ein Wechselmagnetfeld mittels exzentrisch gelagerter Rotoren, auf denen Permanentmagneten angeordnet sind, erzeugt. Das Wechselmagnetfeld dient bei der Wirbelstromscheidung zur Abtrennung von elektrisch leitfähigen, nicht magnetisierbaren Bestandteilen aus einem Feststoffgemisch. Im Wechselmagnetfeld werden in den elektrisch leitfähigen Teilen Wirbelströme induziert, welche wiederum eigene Magnetfelder aufbauen, die dem Erzeugermagnetfeld entgegengerichtet sind. Dadurch können diese elektrisch leitfähigen Teilchen von dem restlichen Gemisch, d.h. von den elektrisch nicht leitfähigen Teilchen abgetrennt werden. Eine Abtrennung der magnetisierbaren Teile aus dem vorliegenden Feststoffgemisch ist mit derartigen Aggregaten aber nicht durchführbar, weswegen sie für die Durchführung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung nicht geeignet sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannten Vorrichtungen und Verfahren der Magnetscheidung dahingehend zu verbessern, dass die oben genannten Nachteile überwunden werden und eine genaue Abtrennung magnetisierbarer Partikel auch bei feinstkörnigen und pulverförmigen Materialgemischen schnell und effektiv durchführbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1 bzw. durch eine Vorrichtung nach Anspruch 15 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweils abhängigen Ansprüchen.
  • Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es, dass das Feststoffgemisch zunächst auf die Oberseite einer Trennfläche aufgebracht wird, dass ein Magnetfeld durch mindestens einen unterhalb der Unterseite der Trennfläche vorgesehenen Magnetfelderzeuger derart erzeugt wird, dass sich das Magnetfeld zumindest zeitweise mit einer parallel zur Trennfläche gerichteten Komponente bewegt, und dass mit einem oder mit mehreren Schlagelement(en) gegen die Trennfläche geschlagen wird. Obwohl je nach der Beschaffenheit des Feststoffgemischs bereits ein Schlag ausreichen kann, wird vorzugsweise mehrfach gegen die Trennfläche geschlagen.
  • Die Lösung geht dabei von dem Gedanken aus, dass für die gewünschte Trennung der magnetisierbaren Partikel von den nicht magnetisierbaren Partikeln die zwischen den Partikeln wirkenden Kräfte überwunden werden müssen, was erfindungsgemäß durch die gezielte Einleitung von Scher-, Reib- und Druckkräften in das zu trennende Material erfolgt. Dazu wird eine Kombination vom magnetischen Kräften mit einer gezielten Einleitung von Schlagimpulsen in das zu trennende Material vorgeschlagen.
  • Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass auch Gemische aus sehr kleinen und kleinsten Partikeln besonders effektiv getrennt werden können. Dabei wird mit dem relativ schnell und einfach durchführbaren Verfahren eine große Trennleistung sowie eine sehr exakte Trennung bzw. ein hoher Reinheitsgrad erreicht.
  • Die insbesondere im dispersen Bereich mit Korngrößen unterhalb von 10 μm wirkenden starken interpartikulären Kräfte setzen sich zusammen aus Van-der-Waals-Kräften und elektrostatischen Kräften. Darüber hinaus stellen form schlüssige Bindungen und Flüssigkeitsbrücken Kräfte dar, die im gesamten Korngrößenbereich zu Agglomerationen führen können. Festkörperbrücken zwischen einzelnen Partikeln können ebenfalls auftreten. Zur Trennung der magnetisierbaren Partikel von den nicht magnetisierbaren oder nur weniger stark magnetisierbaren Partikeln müssen diese vorgenannten Kräfte überwunden werden.
  • Die hierfür benötigte Kräftedifferenz wird erfindungsgemäß erzeugt, indem ein Magnetfelderzeuger das Materialgemisch anzieht und mit dem bewegten Magnetfeld bewegt, während zusätzlich mittels eines Schlagelements gegen die das Materialgemisch tragende Trennfläche geschlagen wird. Die dabei auftretende Beschleunigung der nicht magnetisierbaren Partikel entgegen der Magnetkraft und der Schwerkraft durch den Schlag ist größer als die der magnetisierbaren Partikel, die im Magnetfeld verbleiben. Durch das bewegte Magnetfeld wird das zu trennende Feststoffgemisch ständig umgeschichtet, so dass zusätzliche Reib- und Scherkräfte auf das Material einwirken und zur Trennung von magnetisierbarem und nichtmagnetisierbarem Material im Magnetfeld führen.
  • Ein wesentlicher Vorteil des vorgeschlagenen Verfahrens liegt somit in der gezielten Einleitung von Kräften zur Verstärkung der Kräftedifferenz, die zur Trennung der Kleinstpartikel benötigt wird. Durch die zeitliche und örtliche Trennung von Schichtungs- und Trennphase erhöht sich die Trennwirkung um ein Vielfaches. Bei üblichen trocken arbeitenden Magnetscheidern findet eine Trennung demgegenüber nur durch die Kräftedifferenz zwischen der Magnetkraft einerseits und der aus der kinetischen Energie der Partikel resultierenden Kraft andererseits statt. Dabei wird selbst bei sehr hohen Partikelgeschwindigkeiten keine ähnliche Kräftedifferenz erreicht wie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Die Erfindung ist grundsätzlich geeignet zur Trennung aller fein- bis feinstkörnigen Materialgemische, die magnetisierbare Bestandteile enthalten und getrocknet vorliegen. Eine besonders vorteilhafte Anwendung stellt die Aufbereitung von getrockneten Schleifschlämmen dar, wobei das Ziel die Rückgewinnung der metallischen Werkstoffe und der nichtmetallischen Schleifscheibenteile ist. Bisher werden Schleifschlämme meistens zusammen mit Drehspänen zu Pellets verpresst, wobei die Pellets zu 80–90% aus Drehspänen bestehen, um die nötige Stabilität aufzuweisen. Durch eine Abtrennung der metallischen Bestandteile aus dem getrockneten Schleifschlamm können diese hingegen sofort und ohne Drehspäne zu Pellets verpresst werden. Außerdem können vorteilhafterweise auch die so abgetrennten Schleifscheibenbestandteile aufbereitet werden. Weitere Anwendungsgebiete können beispielsweise in Industriezweigen liegen, bei denen es darauf ankommt hochreine Pulver zu erzeugen, z.B. in der medizinischen Industrie, Lebensmittelindustrie, Rohstoffaufbereitung, Schleifmittelherstellung. Je nach Einsatzgebiet können dabei sowohl die magnetisierbaren als auch die nicht magnetisierbaren Partikel wieder in einen Rohstoffkreislauf integriert werden.
  • Zweckmäßigerweise werden der Magnetscheidung andere Klassierstufen vorgeschaltet, da eine vorhergehende Fraktionierung und Voranreicherung sich positiv auf das Trennergebnis auswirken.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Polungsrichtung des Magnetfeldes in regelmäßigen oder unregelmäßigen Zeitabständen gewechselt wird, so dass sich ein bewegtes Wechselmagnetfeld ergibt. Die sich in dem Magnetfeld befindenden magnetisierbaren Partikel werden selber zu Permanentmagneten, die sich im Magnetfeld gemäß der magnetischen Feldlinien ausrichten. Das bewegte Magnetfeld bzw. Wechselmagnetfeld führt deshalb dazu, dass die magnetisierbaren Partikel sich entsprechend der Bewegungsfrequenz des Magnetfelds mitbewegen und beim Wechseln der Polung auch drehen. Diese Drehung wiederum führt dazu, dass nicht magnetisierbare Partikel von magnetisierbaren Partikeln leichter abgeschert werden können. Zudem wird durch die Drehbewegung das auf die Trennfläche aufgebrachte Feststoffgemisch aufgelockert und in einen fluidähnlichen Zustand gebracht, der verhindert, dass nichtmagnetisierbare Partikel von magnetisierbaren Partikeln eingeschlossen werden, was ebenfalls die Genauigkeit der Trennung erhöht. Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren bei Feststoffgemischen angewendet, die aus sehr kleinen Partikeln bestehen. Dabei wird eine besonders effektive Trennung bei Pulver- oder kornförmigen Feststoffgemischen erzielt, die Partikel enthalten, deren mittlerer Durchmesser zwischen 1 μm und 5 mm, insbesondere zwischen 3 μm und 1 mm beträgt. Besonders bevorzugte Partikelgrößen haben einen mittleren Durchmesser von 10 μm bis 300 μm. Gleichwohl kann das erfindungsgemäße Verfahren ebenso auch bei Materialgemischen eingesetzt werden, die größere Partikel oder Teile enthalten. Auch dabei wird eine gegenüber den vorbekannten Verfahren hinsichtlich der Reinheit und der Ausbringleistung verbesserte und somit effektivere Trennung erzielt.
  • Besonders günstig ist es, wenn mit dem mindestens einen Schlagelement von unten gegen die Unterseite der Trennfläche geschlagen wird. Dabei werden vorzugsweise wiederholt Schläge gegen die Trennfläche ausgeführt, um die Auflockerung des zu trennenden Feststoffgemischs besonders wirkungsvoll zu unterstützen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass als Trennfläche eine Ebene aus einem zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig flexiblen Material eingesetzt wird. Auf diese Weise ist die Schlagenergie besonders wirkungsvoll in das auf der flexiblen Trennfläche befindliche Materialgemisch einleitbar, und die zur Trennung von Kleinstpartikeln benötigte Kräftedifferenz fällt besonders groß aus. Dabei sollte eine möglichst dünne aber trotzdem noch ausreichend stabile Trennebene gewählt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn mit dem Schlagelement eine schräg gegen die Trennfläche auftreffende Schlagbewegung ausgeführt wird, die beim Auftreffen auf die Trennfläche eine senkrecht zur Trennfläche gerichtete Bewegungskomponente sowie eine parallel zur Trennfläche gerichtete Bewegungskomponente aufweist. Dadurch wird insbesondere bei horizontal ausgerichteten Trennflächen die Auflockerung des darauf befindlichen Feststoffgemischs wirkungsvoll unterstützt.
  • Die Effektivität der Trennung kann weiterhin dadurch gesteigert werden, dass mit dem Schlagelement bzw. mit den Schlagelementen während der Bewegung des Magnetfeldes und somit auch während der Bewegung des Feststoffgemischs gegen die Trennfläche geschlagen wird, so dass es zu einer Überlagerung der auf das Feststoffgemisch wirkenden Kräfte bzw. Impulse kommt.
  • Vorzugsweise wird das bewegte Magnetfeld durch mindestens einen bewegten Magnet erzeugt. Dieser kann als Elektromagnet oder als Permanentmagnet ausgeführt sein. Es ist jedoch ebenso möglich, als Magnetfelderzeuger mindestens einen ortsfesten Elektromagnet zu verwenden, der durch wechselnden Strom beaufschlagt wird. In allen Fällen reicht es dabei bereits aus, wenn das Magnetfeld zeitweise bewegt wird. Besonders vorteilhaft ist jedoch eine permanente Bewegung des Magnetfeldes.
  • Wenn mindestens ein bewegter Magnet verwendet wird, ist es günstig, wenn dieser geradlinig oder bogenförmig hin- und her bewegt wird, so dass auch das zu trennende Materialgemisch eine Hin- und Herbewegung ausführt.
  • Alternativ dazu kann der Magnet bzw. können die Magnete unterhalb der Trennfläche auch kreisförmig um eine Achse bewegt werden. Vorteilhafterweise erstreckt sich diese Achse dabei zumindest annähernd parallel zur Ebene der Trennfläche, wodurch die Bewegung des Feststoffgemischs auf der Trennfläche begünstigt wird.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei ferner, wenn zwei oder mehr Magnete zusammen mit mindestens einem Schlagelement auf einem Rotor angeordnet sind, der unterhalb der Trennfläche um eine Rotorachse gedreht wird, die zumindest annähernd parallel zu der Trennfläche ausgerichtet ist. Die Schlagelemente sind dabei vorzugsweise auf der Oberfläche des Rotors derart angeordnet, dass sie mit der Unterseite der Trennfläche in Kontakt kommen können, um die gewünschten Schlagenergie in das Feststoffgemisch einbringen zu können. Auch können mehrere Rotoren unterhalb einer Trennfläche angeordnet sein.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das zu trennende Feststoffgemisch auf die Trennfläche aufgebracht, wenn sich diese in einer zumindest annähernd horizontal ausgerichteten Position befindet, wobei die Trennfläche danach in eine schräg und/oder senkrecht ausgerichtete Position geschwenkt wird. Bei dieser Schwenkbewegung wird die infolge der Schwerkraft zunächst auf die Partikel einwirkende, ihre Bewegung bremsende Reibkraft allmählich reduziert und mit wachsender Schrägstellung ein Ablösen der nicht magnetisierbaren Partikel ebenfalls unter dem Einfluss der Schwerkraft zunehmend erleichtert. Insbesondere kann die Trennfläche auch über eine vertikale Ausrichtung hinausgehend in eine Überkopfposition weiterbewegt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn mehrere winklig zueinander ausgerichtete Trennflächen in Form einer Trommel hintereinander angeordnet sind und kontinuierlich um eine gemeinsame Trommelachse gedreht werden. Auf diese Weise kann ein kontinuierlicher ablaufender Trennungsprozess bei einem kontinuierlich zugeführten Partikelstrom besonders günstig durchgeführt werden.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dabei unter jeder Trennfläche einer derartigen Trommel jeweils mindestens ein Rotor mit einer Drehgeschwindigkeit bewegt, die größer ist als die Drehgeschwindigkeit der Trommel. Vorzugsweise beträgt die Rotationsgeschwindigkeit der Rotoren ein Vielfaches der Drehgeschwindigkeit der Trommel, so dass entsprechend viele Schläge während der Bewegung einer jeden Trennfläche auf diese ausgeübt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Abtrennung magnetisierbare Stoffe aus einem Feststoffgemisch im Wege der Magnetscheidung, die konstruktiv einfach aufgebaut ist und eine hochgenaue Trennung auch bei pulverförmigen oder feinstkörnigen Feststoffgemischen ermöglicht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine Trennfläche zur Aufnahme des Feststoffgemisches, wobei unterhalb der Trennfläche mindestens ein Magnetfelderzeuger angeordnet ist, durch den ein Magnetfeld erzeugt werden kann, welches zeitweise oder ständig bewegt ist. Ferner umfasst die Vorrichtung ein oder mehrere Schlagelement(e), das bzw. die zum Schlagen gegen die Trennfläche ausgebildet sind. Insbesondere ist mit dieser Vorrichtung das voranstehend beschriebene Verfahren ausführbar.
  • Besonders vorteilhaft ist es bei der Vorrichtung, wenn mehrere winklig zueinander ausgerichtete Trennflächen in Form einer um eine gemeinsame Trommelachse drehbaren Trommel angeordnet sind, wobei unter jeder Trennfläche mindestens ein Rotor gelagert ist, der mehrere Magnete und mindestens ein Schlagelement umfasst, und der um eine Rotorachse drehbar ist, die zumindest annähernd parallel zu der jeweiligen Trennfläche ausgerichtet ist. Dabei sind die Achsen der Rotoren vorzugsweise auch parallel zu der Trommelachse ausgerichtet. Durch die mit den Rotoren rotierenden Magnete wird für jede Trennfläche auf besonders einfache Weise ein bewegtes Magnetfeld erzeugt. Vorzugsweise sind die Schlagelemente als auf der Umfangsfläche der Rotoren vorstehende Schlagkanten ausgebildet, die sich über die gesamte Breite der Rotoren erstrecken können.
  • Die Achsen der Rotoren werden relativ zu der jeweiligen Trennfläche nicht bewegt, wodurch das bei üblichen Wechselpolscheidern auftretende Problem des Haftenbleibens der Partikel über den Magnetpolen vermieden wird. Alle magnetisierbaren Partikel werden somit unabhängig von ihrer Korngröße in eine Rotationsbewegung durch das magnetische Wechselfeld versetzt.
  • Vorteilhafterweise ist die Trommel, welche die einzelnen Trennflächen bildet und die Rotoren umhüllt, aus einem zumindest teilweise, vorzugsweise aus einem vollständig flexiblen Material gebildet, das über mehrere sich zumindest im wesentlichen radial erstreckende Trommelarme aufgespannt ist. Dabei kann die Länge der Trommelarme und damit verbunden die Spannung der Trennflächen reguliert und/oder der Abstand der Rotorachsen zu den jeweiligen Trennflächen verändert werden. Durch die Regulierbarkeit der Spannung kann gezielt der Schlagenergieeintrag eingestellt werden. Die Verstellbarkeit des Abstands zwischen Trennebene und Rotor, dient zur Einstellung der Feldstärke des bewegten Magnetfeldes. Dabei kann im Gegensatz zu üblichen Wechselpolscheidern durch die Spannstreben, die die Trommel über den Rotoren spannt, auch bei relativ dünnen Trennflächen eine extrem steife Konstruktion erreicht werden. Dünne Trennflächen haben die Vorteile, dass der Magnetkraftverlust gering bleibt und dass die Schlagenergie gezielter in das zu trennende Materialgemisch eingebracht werden kann.
  • Ein genau definierter Energieeintrag in das zu trennende Feststoffgemisch ist dabei sowohl durch eine Veränderung der Frequenz des Magnetwechselfelds als auch durch eine Veränderung der Schlagintensität einstellbar. Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Magnetscheidekonzept weist damit den wesentlichen Vorteil auf, dass aufgrund der geometrischen Anordnung die Trennintensität unabhängig von der Trenndauer eingestellt werden kann.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zur Entfernung der magnetisierbaren Stoffe von den Trennflächen mindestens eine Bürste vorgesehen ist, deren Borsten auch bei einer Drehung der Trommel stets an der Trommeloberfläche anliegen und so die anhaftenden Stoffe entfernen.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Bürste als rotierende Rundbürste ausgebildet ist, die gegen die Trommeloberfläche angedrückt wird, um das Abtrennen der magnetisierbaren Partikel von den Trennflächen zu verbessern. Ein besonders einfacher Abtransport der durch die Bürste von der Trommel abgenommenen magnetisierbaren Partikel kann dadurch erreicht werden, dass die Bürste an einer schwenkbaren Schurre gelagert ist, über die die magnetisierbaren Partikel auch aus dem Magnetfeld entfernt werden. Alternativ kann die Bürste auch an einem schwenkbar gelagerten Arm angeordnet sein.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Es zeigen:
  • 1: Schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Magnetscheidevorrichtung;
  • 2: Vergrößerte Darstellung eines Rotors aus 1; und
  • 3a bis 3d: Vereinfachte Darstellung der Partikelbewegungen während der Trennung.
  • Bei der in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Magnetscheidevorrichtung 1 wird ein pulverförmige Feststoffgemisch 2 über einen Vibrationsförderer 3 von oben auf eine Trommel 4 aufgegeben, die sich um eine horizontal gelagerte Trommelachse 5 dreht. Die Trommel 4 umfasst hier neun umfangsmäßig hintereinander angeordnete Trennflächen 6, die jeweils aus einem dünnen und flexiblen, aber dennoch ausreichend festem Material bestehen, das über die Endpunkte 7 von neun sich ausgehend von der Trommelachse 5 radial nach außen erstreckenden Haltearmen 8 gespannt ist.
  • Unterhalb jeder Trennfläche 6 ist jeweils ein walzenförmiger Rotor 9 gelagert, der um eine Rotorachse 10 drehbar ist, die parallel zu der Trommelachse 5 und somit auch parallel zu der jeweiligen Trennfläche 6 verläuft. Die Breite der Rotoren 9 entspricht dabei im wesentlichen der Breite der Trommel 4. Alternativ können die Rotoren 9 auch schmaler ausgeführt sein als die Trommel 4. Jeder Rotor 9 weist an seinem Umfang vier sich über die gesamte Rotorbreite erstreckende stabförmige Permanentmagnete 11 auf, deren Pole in radialer Ausrichtung abwechselnd orientiert sind, so dass bei zwei sich gegenüberliegenden Magneten 11 der Nordpol N und bei den beiden jeweils mittig dazwischen befindlichen Magneten 11 der Südpol S nach außen weist.
  • Außerdem weist jeder Rotor 9 zwei sich diametral gegenüberliegende kantenartige Schlagelemente 12 auf, die sich ebenfalls über die gesamte Rotorbreite erstrecken und über den äußeren Umfang des Rotors 9 radial nach außen vorstehen. Sie treffen bei Drehung der Rotoren 9 von unten gegen die Unterseite 13 der Trennflächen 6. So führt die Drehung eines Rotors 9 gleichzeitig zu dem bewegten Magnetfeld als auch zu der Ausübung der Schlagimpulse an der jeweiligen Trennfläche 6. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dreht sich die Trommel 4 gegen den Uhrzeigersinn, während sich die einzelnen Rotoren 9 alle im Uhrzeigersinn drehen. Diese durch Pfeile angedeuteten, einander entgegengesetzten Drehrichtungen führen zu einer besonders effektiven Trennung.
  • Die Endpunkte 7 der längenveränderbaren Haltearme 8 sind in radialer Richtung 14 weiter nach innen oder außen verstellbar, wodurch der Abstand der Rotorachse 10 und der Schlagkanten 12 zur jeweiligen Trennfläche 6 und damit auch die in das zu trennende Material 2 eingebrachte Schlagenergie variierbar ist (2).
  • Das pulverförmige Feststoffgemisch 2 fällt von dem Vibrationsförderer 3 stets auf die sich oben befindende Trennfläche 6 der Trommel 4. Durch Drehung der gesamten Trommel 4 um ihre Achse 5 wird der die Magneten 11 und Schlagkanten 12 tragende Rotor 9 unter dem Aufgabestrom hergeführt. Das Material 2 wird dabei zunächst von den Magneten 11 des jeweils nächstliegenden Rotors 9 angezogen und gelangt so in den beschriebenen Trennprozess. Die während des Trennprozesses aus dem Feststoffgemisch 2 abgetrennten nicht oder nur schwach magnetisierbaren Partikel 15 werden in einem ersten Auffangbehälter 16 aufgefangen.
  • Die im Bereich des Magnetfelds verbleibenden stark magnetisierbaren Partikel 17 werden durch die weitere Drehung der Trommel 4 in den Bereich einer rotierenden Bürste 18 geführt. Die Bürste 18 schiebt die magnetisierbaren Partikel 17 zunächst aus dem Magnetfeld heraus und lenkt sie in eine schwenkbar gelagerte Schurre 19 um. Hierdurch werden die magnetisierbaren Partikel 17 komplett aus dem Bereich der anziehenden Magnetfelder entfernt und können durch die Schurre 19 in einen zweiten Auffangbehälter 20 geleitet werden. Anstelle der Auffangbehälter 16 und 20 sind selbstverständlich auch andere Arten des Abtransports oder der Sammlung möglich, insbesondere der Abtransport mittels eines Förderbands.
  • Aufgrund der schwenkbaren Anlenkung des unteren Endes der Schurre 19 bleibt die Bürste 18 stets in Kontakt mit der Oberfläche der Trommel 4 bzw. mit den Trennflächen 6. Der Druck der Bürste 18 auf die Trennflächen 6 erfolgt dabei durch das Eigengewicht der Schurre 19 und der Bürste 18. Gegebenenfalls kann jedoch mittels einer Spannvorrichtung der Anpressdruck verstärkt werden, um das Abtrennen der magnetisierbaren Partikel 17 von den Trennflächen 6 zu verbessern.
  • Nachfolgend wird anhand der in den 3a bis 3d vereinfacht dargestellten Partikelbewegung der Trennmechanismus näher erläutert. Die runden Körper stellen die nicht magnetisierbaren Partikel 15 dar, während die rechteckigen Körper die magnetisierbaren Partikel 17 darstellen. Der Rotor 9 dreht sich dabei unterhalb der Trennfläche 6 entgegen des Uhrzeigersinns.
  • Wie in 3a dargestellt klemmen zunächst die magnetisierbaren Partikel 17 die nicht magnetisierbaren Partikel 15 in den Zwischenräumen fest, so dass in dieser Phase noch keine Trennung stattfindet. So werden alle Partikel 15, 17 zunächst unabhängig von ihrer Magnetisierbarkeit zusammen nach links beschleunigt, da sie gemeinsam der Bewegung des Magnetfeldes des auf dem Rotor 9 am nächstliegenden Magnets 11a folgen. Die an den Partikeln 15, 17 angreifenden Kraftkomponenten lassen sich dabei in eine parallel zur Ebene der Trennfläche 6 angeordnete Komponente und eine senkrecht zur Ebene der Trennfläche 6 angeordnete Komponente zerteilen. Die senkrecht zur Ebene der Trennfläche 6 angeordnete Komponente ist dabei für die auftretende Reibkraft zwischen den Partikeln 15, 17 und der Trennfläche 6 verantwortlich. Die parallel zur Trennfläche 6 verlaufende Kraftkomponente, die in dieser Position größer ist als die senkrecht verlaufende Kraftkomponente, beschleunigt die Partikel 15, 17 nach links.
  • Durch die weitere Drehung des Rotors 9 und damit auch des Magneten 11a werden die Partikel 15, 17 solange weiter geschleppt, bis ein Gleichgewicht zwischen der beschleunigenden Kraft parallel zur Trennfläche 6 und der indirekt abbremsenden Kraft, die senkrecht zur Trennfläche 6 steht, eintritt. Gleichzeitig richten sich die magnetisierbaren Partikel 17 entlang des magnetischen Feldes des Magneten 11a aus und sie werden mit der Drehung des Magnetes 11a auf dem rotierenden Rotor 9 auf der Trennfläche 6 ebenfalls in ihrer Ausrichtung gedreht. Die Partikel 15, 17 erreichen schließlich einen Todpunkt, in dem sie stehen bleiben. Durch die starke Bremsbeschleunigung können hier schon nicht magnetische Teilchen 15, die am äußeren Rand des Partikelhaufens liegen, aus dem Gemisch abgetrennt werden.
  • Danach zieht das Magnetfeld des auf der gegenüberliegenden Seite auftauchenden Magneten 11b die Partikel 15, 17 an. Die Beschleunigung aller Partikel 15, 17 in Richtung des auftauchenden Magneten 11b (in den Figuren nach rechts) ist sehr groß, da die senkrecht zur Trennfläche 6 wirkende Kraftkomponente sehr klein ist und die parallel zur Trennfläche 6 wirkende Kraftkomponente sehr groß ist. Während dieses Beschleunigungsvorganges steigt die kinetische Energie der Partikel 15, 17 stark an. Dann trifft die Schlagkante 12 von unten gegen die Trennfläche 6 (3b). Durch das Auftreffen der Schlagkante 12 wird die Bewegungsrichtung der Partikel 15, 17 nach außen umgelenkt, wobei sich die Partikel 15, 17 von der Trennfläche 6 entfernen. Dabei wird das Material gleichzeitig aufgelockert, so dass die bisher eingeschlossenen nicht magnetisierbaren Partikel 15 sich von den magnetisierbaren Partikeln 17 abtrennen können (3c).
  • Die magnetisierbaren Partikel 17 werden dann wieder vom nächstliegenden Magneten 11b angezogen und erneut nach links beschleunigt. Die nichtmagnetisierbaren Partikel 15 fliegen hingegen aus dem Magnetfeld heraus und können durch Ausnutzung der Schwerkraft abgetrennt werden (3d).

Claims (20)

  1. Verfahren zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen (17) aus einem Feststoffgemisch (2), gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: – das Feststoffgemisch (2) wird auf die Oberseite einer Trennfläche (6) aufgebracht, – ein Magnetfeld wird durch mindestens einen unterhalb der Unterseite (13) der Trennfläche (6) vorgesehenen Magnetfelderzeuger (11, 11a, 11b) derart erzeugt, dass sich das Magnetfeld zumindest zeitweise mit einer parallel zur Trennfläche (6) gerichteten Komponente bewegt, – mit mindestens einem Schlagelement (12) wird gegen die Trennfläche (6) geschlagen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polungsrichtung des Magnetfeldes vorzugsweise in regelmäßigen Zeitabständen gewechselt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung bei einem Pulver- oder kornförmigen Feststoffgemisch (2) durchgeführt wird, das Partikel (15, 17) enthält, deren mittlerer Durchmesser zwischen 1 μm und 5 mm, insbesondere zwischen 3 μm und 1 mm, vorzugsweise zwischen 10 μm und 300 μm, beträgt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise mehrfach mit dem mindestens einen Schlagelement (12) von unten gegen die Unterseite (13) der Trennfläche (6) geschlagen wird.
  5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Trennfläche (6) eine Ebene aus einem zumindest teilweise flexiblen Material eingesetzt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem mindestens einen Schlagelement (12) eine Schlagbewegung ausgeführt wird, die beim Auftreffen auf die Trennfläche (6) eine senkrecht zur Trennfläche (6) gerichtete Bewegungskomponente sowie eine parallel zur Trennfläche (6) gerichtete Bewegungskomponente aufweist.
  7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem mindestens einen Schlagelement (12) während der Bewegung des Magnetfeldes gegen die Trennfläche (6) geschlagen wird.
  8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest zeitweise bewegte Magnetfeld mittels mindestens eines bewegten Magnets (11, 11a, 11b) oder mittels mindestens eines durch einen wechselnden Strom beaufschlagten Elektromagnets erzeugt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Magnet (11, 11a, 11b) geradlinig oder bogenförmig hin- und her bewegt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Magnet (11, 11a, 11b) unterhalb der Trennfläche (6) kreisförmig um eine Achse (10) bewegt wird, die sich zumindest annähernd parallel zur Ebene der Trennfläche (6) erstreckt.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Trennfläche (6) mindestens ein Rotor (9), der mehrere Magnete (11, 11a, 11b) und mindestens ein Schlagelement (12) umfasst, um eine Rotorachse (10) gedreht wird, die zumindest annähernd parallel zu der Trennfläche (6) ausgerichtet ist.
  12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche (6) sich beim Aufbringen des Materialgemischs (2) in einer zumindest im wesentlichen horizontal ausgerichteten Position befindet, und dass die Trennfläche (6) danach in eine schräg und/oder senkrecht ausgerichtete Position gebracht wird.
  13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere winklig zueinander ausgerichtete Trennflächen (6) in Form einer Trommel (4) hintereinander angeordnet sind und kontinuierlich um eine gemeinsame Trommelachse (5) gedreht werden.
  14. Verfahren nach Anspruch 13 in Kombination mit Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass unter jeder Trennfläche (6) mindestens ein Rotor (9) mit einer Drehgeschwindigkeit bewegt wird, die größer ist als die Drehgeschwindigkeit der Trommel (4), und die vorzugsweise ein Vielfaches der Drehgeschwindigkeit der Trommel (4) beträgt.
  15. Vorrichtung (1) zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen (17) aus einem Feststoffgemisch (2), insbesondere unter Durchführung des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Trennfläche (6) zur Aufnahme des Feststoffgemisches (2) umfasst, wobei unterhalb der Trennfläche (6) mindestens ein Magnetfelderzeuger (11, 11a, 11b) angeordnet ist, durch den ein zumindest zeitweise bewegtes Magnetfeld erzeugbar ist, und dass sie mindestens ein Schlagelement (12) zum Schlagen gegen die Trennfläche (6) umfasst.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere winklig zueinander ausgerichtete Trennflächen (6) in Form einer um eine gemeinsame Trommelachse (5) drehbaren Trommel (4) angeordnet sind, wobei unter jeder Trennfläche (6) mindestens ein Rotor (9) gelagert ist, der mehrere Magnete (11, 11a, 11b) und mindestens ein Schlagelement (12) umfasst, und der um eine Rotorachse (10) drehbar ist, die zumindest annähernd parallel zu der jeweiligen Trennfläche (6) ausgerichtet ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die die einzelnen Trennflächen (6) bildende und die Rotoren (9) umhüllende Trommel (4) aus einem zumindest teilweise flexiblen Material besteht und über mehrere sich zumindest im wesentlichen radial erstreckende Trommelarme (8) aufgespannt ist, wobei die Länge der Trommelarme (8) und/oder der Abstand der Rotorachsen (10) zu den jeweiligen Trennflächen (6) veränderbar ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der magnetisierbaren Stoffe (17) von den Trennflächen (6) mindestens eine Bürste (18) vorgesehen ist, deren Borsten auch bei Drehung der Trommel (4) an der Trommeloberfläche anliegen.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (18) als rotierende Rundbürste ausgebildet ist, die gegen die Trommeloberfläche angedrückt ist.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (18) an einem schwenkbaren Arm oder an einer schwenkbaren Schurre (19), über die die magnetisierbaren Stoffe (17) aus dem Magnetfeld entfernbar sind, gelagert ist.
DE102006046356A 2006-09-28 2006-09-28 Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch Withdrawn DE102006046356A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006046356A DE102006046356A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch
PCT/EP2007/007859 WO2008037343A1 (de) 2006-09-28 2007-09-10 Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von magnetisierbaren stoffen aus einem feststoffgemisch

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006046356A DE102006046356A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006046356A1 true DE102006046356A1 (de) 2008-04-03

Family

ID=38988381

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006046356A Withdrawn DE102006046356A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von magnetisierbaren Stoffen aus einem Feststoffgemisch

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102006046356A1 (de)
WO (1) WO2008037343A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014016624A1 (en) * 2012-07-27 2014-01-30 Romar International Limited Apparatus and method for handling liquids or slurries from an oil or gas process
DE102022212061A1 (de) * 2022-11-14 2024-05-16 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein Vorrichtung und Verfahren zum Separieren von ferromagnetischen Pulverpartikeln von damit vermischten nicht-ferromagnetischen Pulverpartikeln

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110067522B (zh) * 2019-05-15 2023-09-15 中国石油天然气集团有限公司 一种可自动化调节的新型磁选分离系统及方法
CN110882841B (zh) * 2019-12-10 2024-06-18 成都利君实业股份有限公司 一种串联式双分级磁选机及磁性矿干法粉磨分选系统

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2461760C3 (de) * 1974-12-28 1979-02-22 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Freifall-Magnetscheider
DE2749661C2 (de) * 1976-11-22 1982-07-22 Jones Ferro-Magnetics, Inc., Oberhunenberg Magnetscheider
DE2902219C2 (de) * 1979-01-20 1984-07-05 Dnepropetrovskij gornyj institut imeni Artema, Dnepropetrovsk Magnetscheider
EP0455948A1 (de) * 1990-05-10 1991-11-13 Lindemann Maschinenfabrik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen insbesondere schwachmagnetisierbarer Materialien aus einem Feststoffgemisch

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190802498A (en) * 1908-02-04 1908-11-12 Lawrence Stevens Burt Improvements in Magnetic Separators.
GB152549A (en) * 1919-12-24 1920-10-21 Francisco Quinonero Improvements in or relating to magnetic separators for treating ferrous ores
DE636817C (de) * 1935-04-18 1936-10-16 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Verfahren und Vorrichtung zum magnetischen Scheiden
GB488420A (en) * 1936-11-02 1938-07-04 Herbert Huband Thompson Improvements in or relating to magnetic separators
DE2229133C2 (de) * 1972-06-15 1982-09-23 Krupp-Koppers Gmbh, 4300 Essen Endloser Gurtförderer zum Ausscheiden von magnetisierbarem Feingut aus einem körnigen oder stückigen Gut
DE8413615U1 (de) * 1984-05-04 1987-08-13 Wagner Kg, Fabrik Elektromagnetischer Apparate, 8941 Heimertingen Vorrichtung zum Trennen von Gemengen von Stoffen mit unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeiten
DE3906422C1 (de) * 1989-03-01 1990-10-18 Lindemann Maschinenfabrik Gmbh, 4000 Duesseldorf, De
US5860532A (en) * 1996-11-08 1999-01-19 Arvidson; Bo R. Material separator
DE10122569B4 (de) * 2001-05-09 2006-09-14 Steinert Elektromagnetbau Gmbh Verfahren zur Erzeugung von reinen, feinkörnigen, nichtmagnetisierbaren Schüttgütern
ATE524237T1 (de) * 2002-07-22 2011-09-15 Mba Polymers Inc Elektrostatische trennungen unter verwendung von medien
CN1960808B (zh) * 2004-06-07 2010-04-28 Sgm台架股份公司 具有可控滑差的旋转辊的用于铁磁材料的磁分选机及其操作方法
US7296687B2 (en) * 2005-01-10 2007-11-20 Outotec Oyj Methods of separating feed materials using a magnetic roll separator

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2461760C3 (de) * 1974-12-28 1979-02-22 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Freifall-Magnetscheider
DE2749661C2 (de) * 1976-11-22 1982-07-22 Jones Ferro-Magnetics, Inc., Oberhunenberg Magnetscheider
DE2902219C2 (de) * 1979-01-20 1984-07-05 Dnepropetrovskij gornyj institut imeni Artema, Dnepropetrovsk Magnetscheider
EP0455948A1 (de) * 1990-05-10 1991-11-13 Lindemann Maschinenfabrik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen insbesondere schwachmagnetisierbarer Materialien aus einem Feststoffgemisch

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014016624A1 (en) * 2012-07-27 2014-01-30 Romar International Limited Apparatus and method for handling liquids or slurries from an oil or gas process
US9683417B2 (en) 2012-07-27 2017-06-20 Romar International Limited Apparatus and method for handling liquids or slurries from an oil or gas process
DE102022212061A1 (de) * 2022-11-14 2024-05-16 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein Vorrichtung und Verfahren zum Separieren von ferromagnetischen Pulverpartikeln von damit vermischten nicht-ferromagnetischen Pulverpartikeln

Also Published As

Publication number Publication date
WO2008037343A1 (de) 2008-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2653373C2 (de) Vorrichtung zum Sortieren elektrisch leitfähiger Materialstücke aus einem Gemengestrom
EP0339195B1 (de) Magnetscheider
DE102012002528B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Absonderung aller nichtmagnetischen Bestandteile aus einem Gemenge von Metallschrott zur Gewinnung von reinem Eisenschrott
DE3872986T2 (de) Verfahren und apparat zur ausscheidung von nichteisenmetall-stuecken.
EP2033715B1 (de) Verfahren zum Suspendieren oder Resuspendieren von Partikeln in einer Lösung sowie daran angepasste Vorrichtung
WO2005050823A1 (de) Sortiereinrichtung unterschiedlichen stoffe mit hilfe eines transportbandes und eines elektromagnetischen stellglieds
DE2604173C3 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung feiner Eisenpartikel
EP2506978B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur trennung von unterschiedlich elektrisch leitfähigen partikeln
WO2018177518A1 (de) Magnetabscheider
DE202013101935U1 (de) Separationstrommel mit Polstäben, die zur Einstellung der magnetischen Anziehungskraft radial zu einerAntriebswelle ein- und ausfahrbar sind, und Abscheider für eisenhaltige Teile mit Separationstrommel
WO2008037343A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von magnetisierbaren stoffen aus einem feststoffgemisch
DE60012989T2 (de) Reibungsaufladung und elektrostatisches trennen von gemischten elektrisch isolierten teilchen
DE2949855A1 (de) Magnetscheider, insbesondere zur trennung eines trocken-feststoffgemisches in fraktionen nach der suszeptibilitaet
DE102011119615A1 (de) Klumpenbrecher und Verfahren zum Brechen von in einem Schüttgutstrom enthaltenen Klumpen
DE19629110C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von feinteiligen Stoffgemischen mittels eines magnetischen Feldes
DE102022104606B3 (de) Pulverscheideanlage und verfahren zur abscheidung der ferromagnetischen fraktion eines pulvers von dessen nicht-ferromagnetischer fraktion
AT1881U1 (de) Magnetscheider
DE102007041601A1 (de) Gerät zur Abtrennung elektrisch leitender Teilchen aus Substanzgemischen mit Hilfe von Wirbelströmen
WO1986001129A1 (fr) Broyeur a pilon
EP3921084B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen von aufgabegut
DE710011C (de) Dauermagnetischer Scheider
DE202011100931U1 (de) Vorrichtung zum Reinigen eines Gemisches von Metallschrott von nichtmagnetischen Bestandteilen
DE4214428A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen und sortieren magnetisierbarer und unmagnetisierbarer bestandteile eines gemisches voneinander und aufgabe-geraet hierfuer
DE102022212061A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Separieren von ferromagnetischen Pulverpartikeln von damit vermischten nicht-ferromagnetischen Pulverpartikeln
DE530881C (de) Magnetscheider fuer feinkoernige Erze mit in einem senkrechten Magnetfeld umlaufenden Walzen

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee