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DE636817C - Verfahren und Vorrichtung zum magnetischen Scheiden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum magnetischen Scheiden

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Publication number
DE636817C
DE636817C DEK137650D DEK0137650D DE636817C DE 636817 C DE636817 C DE 636817C DE K137650 D DEK137650 D DE K137650D DE K0137650 D DEK0137650 D DE K0137650D DE 636817 C DE636817 C DE 636817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
conveyor belt
drums
separation
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK137650D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK137650D priority Critical patent/DE636817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636817C publication Critical patent/DE636817C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

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  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum magnetischen Scheiden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum magnetischen Scheiden, bei dem das Gut auf einem endlosen Förderband, das über zwei Trommeln oder Rollen mit waagerechten Achsen umläuft, der Scheidestelle des Magnetscheiders zugeführt wird, sowie eine Vorrichtung hierzu. Bei Gut, dessen Bestandteile starke Neigung zum Aneinanderhaften zeigen, ist zur Erzielung eines reinen Scheidegutes ein oftmaliges Scheiden erforderlich, (las meistens dadurch bewirkt wird, daß das Gut nacheinander über eine Reihe von Magnetscheidern geschickt wird. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und erfordert eine umfangreiche und teure Anlage. Bei Verwendung eines Einzelscheiders muß die Scheidung mehrmals wiederholt werden, wobei jeweils nur eine bestimmte Menge Gut behandelt werden kann und somit ein ununterbrochenes Scheideverfahren nicht möglich ist.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen in einem Verfahren, bei dem das zu scheidende, über die Magnete hinwegzuführende Gut im oberen Trum des Förderbandes im Bereiche des Kraftfeldes oder der Kraftfelder weitgehend aufgelockert wird und dadurch übereinanderliegende Schichten magnetischen und unmagnetischen Gutes gebildet werden, so daß bei der nachfolgenden Scheidung die obere teilweise' oder ganz unmagnetische Schicht sich leicht abtrennt und die untere dadurch angereicherte magnetische Schicht leichter und reiner gewonnen wird. Es sind bereits Vorrichtungen zum magnetischen Scheiden bekannt, bei denen das zu scheidende Gut durch ein endloses Band den Scheidestellen zugeführt wird. Bei diesen Vorrichtungen befinden sich die Magnete jedoch oberhalb des Gutstromes. Wenn auch bei diesen Vorrichtungen eine Rüttelung des das Gut tragenden Trums des endlosen Bandes bewirkt wird, so findet hierbei doch keine Bildung übereinanderliegender Schichten magnetischen und unmagnetischen Gutes als Vorbereitung für eine nachfolgende Scheidung statt, vielmehr wird das magnetische Gut aus dem gerüttelten Gutstrom nach oben herausgezogen und weggefördert.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum magnetischen Scheiden von Gut mit einem endlosen über Magnettrommeln mit waagerechten Achsen laufenden Förderband und einer zwischen den Trommeln oder Rollen angeordneten, das Band erschütternden Rüttelvorrichtung wird nicht das obere, sondern das untere Trum gerüttelt, was zur Folge hat, daß die vom unteren Trum mitgenommenen unmagnetischen Bestandteile abfallen, während die magnetischen Bestandteile. haften bleiben. Hierbei ist eine Schichtenbildung überhaupt nicht möglich.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird das untere Förderbandtrum durch eine Rolle nach oben geführt und die an der Abwurfseite liegende Trommel in ein durch Spitzkästen gebildetes Wasserbad eingetaucht, wobei in dem für die Abscheidung der magnetischen Bestandteile bestimmten Spitzkasten ein die unmagnetischen Bestandteile noch einmal durch das Magnetfeld führendex.-Flüssigkeitsstrom erzeugt wird. Bei einer;-bekannten Vorrichtung mit einem endlosen` über eine Magnettrommel laufenden Förderband ist es bekannt, das von dieser Magnettrommel ablaufende untere Trum des Förderbandes nach oben über eine Leitrolle zu führen. Dies hat den Zweck, das magnetische Gut länger an der Magnettrommel festzuhalten, so daß sich ein größerer Abstand zwischen dem unmagnetischen und dem magnetischen Gutstrom ergibt, wodurch eine bessere Trennung dieser beiden Gutströme voneinander erreicht wird. Dieser Vorrichtung liegt somit ein anderer Erfindungsgedanke zugrunde. Ferner ist es für Magnetscheider bereits bekannt, daß die an der Abwurfseite liegende Trommel in ein durch Spitzkasten gebildetes Wasserbad eintaucht. Weiterhin ist es nicht mehr neu, in dem für die Abscheidung der magnetischen Bestandteile bestimmten Spitzkasten einen die unmagnetischen Bestandteile noch einmal durch das Magnetfeld führenden Flüssigkeitsstrom zu erzeugen.
  • Es ist auch bereits bekannt, über einem unter magnetischer Beeinflussung stehenden Gutstrom Absaugevorrichtungen für die getrennten Bestandteile anzuordnen. Diese Absaugevorrichtungen sind jedoch nicht, wie bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung, in ihrer Saugwirkung regelbar und verstellbar gelagert.
  • Auf der Zeichnung sind drei Magnetscheider als zur Ausübung des Verfahrens geeignete Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Doppeltrommelscheider für Trockenscheidung, Abb.2 einen Teilschnitt nach der Linie A-B in Abb. i, Abb.3 einen Doppeltrommelscheider für Naßscheidung, Abb. q. einen Teilschnitt nach der Linie C-D in Abb. 3 und Abb.5 einen Bandscheider mit zwischen zwei Bandrollen angeordnetem Magnet.
  • Bei Verwendung -der Vorrichtung nach Abb. i und 2 wird das zu scheidende Gut aus einem Aufgabetrichter i durch Vermittlung einer unter der Austragöffnung schwenkbar gelagerten Zitter- oder. Rüttelplatte 2 ausgetragen und gelangt in aufgelockertem Zustande auf eine geneigt liegende Schurre 3, die das Gut einer im Sinne des eingezeichneten Pfeiles umlaufenden Scheidetrommel 4 zuführt. Die Schurre ist derart wellenförmig gestaltet, daß das Gut, in Einzelströme zerlegt, in die Magnetfelder der Scheidetrommel geleitet wird. Über diese Scheidetrommel und die zugehörige zweite Scheidetrommel 5 ist .:ein Förderband 6 geführt. In beiden Scheide-1.rbmmeln sind scheibenförmige Pole 7, 8 ortsgelagert, deren innenliegende Umflächen ,r,@hräg abgeflacht sind. Zwischen den Scheide-`trommeln ist eine Stütze g angeordnet, die einen Drehzapfen io zur Aufnahme eines doppelarmigen Hebels i i trägt: Die Arme des Hebels sind an den Enden mit waagerecht liegenden Stangen 12, 13 versehen, die an der Unterfläche des oberen Trums des Förderbandes anliegen. Der Hebel i i wird während des Betriebes dauernd um einen kleinen Winkel geschwenkt, so daß die zweckmäßig mit Rollen versehenen Stangen 12 und 13 und damit das über sie hinweggleitende Förderband fortlaufend in geringem Maße auf und ab bewegt werden. Der Antrieb des Hebels i i ist zweckmäßig von dem der Zitter- oder Rüttelplatte :2 abgeleitet, und zwar ist auf der Welle 14 der Scheidetrommel 4. eine Unrundscheibe 15 befestigt, auf der ein mit der Zitter- oder Rüttelplatte 2 starr verbundener und um einen Zapfen 16 ,schwenkbarer Hebel 17 unter Vermittlung einer Rolle 18 aufliegt. Der Kraftschluß zwischen Unrundscheibe 15 und Rolle 18 wird durch eine an dem Hebel 17 angreifende Feder i9 aufrechterhalten. Mit dem Zapfen 2o der Rolle 18 steht ein mit einem Langloch 21 versehener Hebel 22 in zwangsläufiger Verbindung, der um den Zapfen io schwenkbar und mit dem doppelarmigen Hebel i i starr verbunden ist. Die Zitter-oder Rüttelbewegung des Bandes kann auch durch andere Vorrichtungen, z. B. durch Wechselstrommagnete, bewirkt werden. Die Verwendung von Unrundscheiben zur Erzielung einer Rüttelbewegung für das Aufgabegut ist bei Magnetscheidern bereits bekannt. Auch ist das Rütteln einer Aufgäbefläche bei Magnetscheidern nicht mehr neu.
  • Von dem der Scheidetrommel q. zugeleiteten Gut fällt das unmagnetische über die Schurre 23 ab, während das magnetische von dem Förderband mit nach oben genommen und in den Bereich der zweiten Scheidetrommel 5 gebracht wird. Auf dem Wege von der einen zur anderen Scheidetrommel wird das noch mit unmagnetischen Bestandteilen vermischte magnetische Gut infolge der durch den doppelarmigen Hebel i i bewirkten Rüttelbewegungen des Förderbandes im Bereiche der beiden Magnetfelder weitgehend aufgelockert. Da das magnetische Gut angezogen wird, so legt sich auf das Förderband zunächst eine Schicht dieses Gutes, die von einer Schicht aus dem unmagnetischen Gut, das an der ersten Scheidestelle mitgerissen wurde, überlagert wird. In dieser Schichtenbildung geht das Gut dann über die zweite Scheidetrommel 5 und fällt schichtweise am abwärts laufenden Teil des Förderbandes ab. Dabei löst sich zunächst die obere durch das unmagnetische Gut gebildete Schicht, um iri den Trichter 24 zu fallen, während die untere aus magnetischem Gut bestehende Schicht länger festgehalten wird und dann in den Trichter 25 fällt.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 3 und 4, die für Naßscheidung bestimmt ist, fällt das zu scheidende .Gut aus einem Behälter 26 auf eine Aufgabeschurre 27. Am Auslauf des Behälters ist ein mit Durchbrechungen versehener Schieber 28 angeordnet. Um einen gleichmäßigen Abfluß des feuchten Gemisches zu gewährleisten, ist eine Brause 29 vorgesehen, die Wasser durch die Durchbrechungen einspritzt und dadurch das Gemisch aus dem Behälter herausspült. Eine derartige Aufgabevorrichtung ist nicht mehr neu. Auch bei dieser Vorrichtung ist über die beiden Scheidetrommeln 30 und 31 ein endloses Förderband 32 gelegt, das zur Aufnahme des feuchten Gutes in bekannter Weise einen rinnenartigen Querschnitt hat (vgl. Abb. 4.). Zwischen beiden Scheidetrommeln ist ein doppelarmiger Hebel 33 schwenkbar gelagert, der mit waagerecht liegenden Stangen 34 und 35 unter das obere Trum des Förderbandes 32, greift. Der Antrieb des Hebels 33 erfolgt durch einen Hebel 36, der mit einer Rolle 37 auf einer auf der Welle 38 der Scheidetrommel 30 befestigten und daher mit dieser umlaufenden Unrundscheibe 39 aufliegt. Der Kraftschluß zwischen Rolle 37 und Unrundscheibe 39 wird durch eine Feder 4o bewirkt. Um das Eintauchen der Scheidetrommel 31 in ein Wasserbad zu ermöglichen, ist das untere, von der Trommel 3r nach der Trommel 30 laufende Trum des Förderbandes 32 durch eine Rolle 41 nach oben gedrückt.
  • Der Scheidevorgang auf den beiden Trommeln 30 und 31 entspricht zunächst dem vorstehend bereits beschriebenen. Die Schichtenbildung auf dem Förderband ist aus Abb. 4 zu erkennen, in der die untere dunkle Schicht das magnetische und die obere helle Schicht das ummagnetische Gut darstellt. Zur weiteren Begünstigung dieser Schichtenbildung kann über der zweiten Trommel 31 noch eine Brause 42 angeordnet sein, wie an sich bekannt, die auch dem Gut kurz vor dem Abfallen der =magnetischen Schicht noch Wasser zuführt, um einem Anhaften von Teilen dieser Schicht an der magnetischen Schicht vorzubeugen.
  • Im Anschluß an den ersten Teil der Scheidung kann gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 noch eine Nachscheidung erfolgen. Sowohl das unmagnetische als auch das magnetische Gut fällt in unterhalb der Trommel 31 angeordnete, mit Wasser gefüllte Sitzkästen, und zwar das unmagnetische in den Kasten 43, das magnetische in den Kasten 44. Aus diesen werden die Gutsorten fortlaufend abgezogen. Um die an den magnetischen Bestandteilen, die in den Spitzkasten 44 gelangen, noch anhaftenden unmagnetischen Teilchen abzutrennen und in den für die unmagnetischen Bestandteile bestimmten Spitzkasten 43 zu bringen, ist der Spitzkasten 44 mit einer Druckleitung 45 versehen, die in diesem einen von unten nach oben gerichteten Strom erzeugt. Die Strömungsgeschwindigkeit ist so bemessen, daß die spezifisch schwereren magnetischen Bestandteile entgegen dem Strom nach unten sinken, während die spezifisch leichteren unmagnetischen Bestandteile sowie an diesen noch anhaftende magnetische Teilchen nach oben mitgenommen und über die Kante 46 hinweg in den Spitzkasten 43 gespült werden. Die tlberlaufkante 46 ragt so weit in das Magnetfeld der Trommel 31 hinein, daß die über sie hinwegtretenden Bestandteile noch einmal geschieden werden. Auf diese Weise wird eine weitere Steigerung in der Reinheit der abgeschiedenen magnetischen Bestandteile erreicht. Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 5 ist in bekannter Weise über zwei Rollen 47 und 48 ein endloses Förderband 4.9 aus unmagnetischem oder magnetischem Werkstoff gelegt, unter dessen oberem Trum ein Magnet 5o angeordnet ist, der beispielsweise Hufeisenform aufweist. Zwischen beiden Magnetschenkeln greift unter das obere Förderbandtrum eine Rolle 51, die in ähnlicher Weise wie vorstehend bereits beschrieben, unter Vermittlung eines Hebels 52, einer Rolle 53 und Unrundscheibe 54 sowie einer Feder 55 in rasche Aufundabbewegung versetzt wird und dadurch dem Förderband eine Rüttelbewegung erteilt. Die Unrundscheibe 54 ist auf der Welle 56 der Rolle 47 befestigt und läuft mit dieser um. Oberhalb der Rüttelstelle des Förderbandes ist eine Absaugevorrichtung ,7 vorgesehen, die regelbar in der Ansaugewirkung und zweckmäßig sowohl in der Höhenrichtung als auch parallel zum Förderband eingestellt werden kann. Auch können mehrere solcher Absaugevorrichtungen hintereinander angeordnet sein.
  • Das zu scheidende Gut wird durch eine Schurre 58 auf das Förderband geleitet und bildet im Bereiche des magnetischen Kraftfeldes zwei übereinanderliegende Schichten. Die obere aus spezifisch leichteren und verwachsenen Bestandteilen bestehende Schicht wird durch die Absaugevorrichtung 57 abgelöst und fortgeleitet; die untere magnetische Schicht bleibt dabei infolge der Anziehung durch den Magnet auf dem Förderband liegen oder fällt, falls sie durch die Zitter- oder Rüttelbewegung vom Bande etwas abgehoben wird, infolge teer magnetischen Wirkung schneller auf das Band zurück als das leichtere urmagnetische Gut. Im Bereich der Rolle 4$ fällt sie dann ab. Die Stelle der Absaugung des urmagnetischen Gutes kann durch Verstellen der Absaugvorrichtung beliebig gewählt werden, so daß in jedem Falle erst dann ein Absaugen erfolgt, wenn die Schichten sich bilden oder gebildet haben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum magnetischen Scheiden, bei dem das Gut auf einem endlosen Förderband, das über zwei Trommeln oder Rollen mit waagerechten Achsen umläuft, der Scheidestelle des Magnetscheiders zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zu scheidende, über die Magnete hinwegzuführende Gut im oberen Trum des Förderbandes im Bereiche des Kraftfeldes oder der Kraftfelder weitgehend aufgelockert wird und dadurch übereinanderliegende Schichten magnetischen und urmagnetischen Gutes gebildet werden, so daß bei der nachfolgenden Scheidung die obere teilweise oder ganz urmagnetische Schicht sich leicht abtrennt und die untere dadurch angereicherte magnetische Schicht leichter und reiner gewonnen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i mit zwei um waagerechte Achsen umlaufenden Trommeln oder Rollen, einem über beide Trommeln oder Rollen gelegten endlosen Förderband für das Scheidegut und einer zwischen den Trommeln oder Rollen angeordneten, das Band erschütternden Rüttelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rüttelvorrichtung (ii bis 13 oder 33 bis 35 oder 51, 52) so angeordnet ist, daß sie an der Unterfläche des oberen Trums des Förderbandes angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Wechselstrommagnetantrieb für die Rüttelvorrichtung.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 für Naßscheidung, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Förderbandtrum durch eine Rolle (4i) nach oben gedrückt und die an der Abwurfseite liegende Trommel (3i) in ein durch Spitzkästen (43, 44) gebildetes Wasserbad eingetaucht ist, wobei in dem für die Abscheidung der magnetischen Bestandteile bestimmten Spitzkasten (44) ein die urmagnetischen Bestandteile noch einmal durch das Magnetfeld führender Flüssigkeitsstrom erzeugt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der unterhalb des oberen Förderbandtrums ein Magnet urid oberhalb dieses Trums eine Absaugevorrichtung für die getrennten Bestandteile angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugevorrichtung (57) in der Saugwirkung regelbar und sowohl in der Höhenrichtung als auch parallel zum Förderband (.l9) verstellbar gelagert ist.
DEK137650D 1935-04-18 1935-04-18 Verfahren und Vorrichtung zum magnetischen Scheiden Expired DE636817C (de)

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DE (1) DE636817C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765781C (de) * 1940-08-16 1954-02-22 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren zum trockenen Abscheiden magnetischer Stoffe
DE2229133A1 (de) * 1972-06-15 1974-01-10 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren und einrichtung zum ausscheiden von magnetisierbarem feingut aus einem koernigen oder stueckigen gut
WO2008037343A1 (de) * 2006-09-28 2008-04-03 RWTH- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von magnetisierbaren stoffen aus einem feststoffgemisch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE765781C (de) * 1940-08-16 1954-02-22 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren zum trockenen Abscheiden magnetischer Stoffe
DE2229133A1 (de) * 1972-06-15 1974-01-10 Koppers Gmbh Heinrich Verfahren und einrichtung zum ausscheiden von magnetisierbarem feingut aus einem koernigen oder stueckigen gut
WO2008037343A1 (de) * 2006-09-28 2008-04-03 RWTH- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von magnetisierbaren stoffen aus einem feststoffgemisch

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