[go: up one dir, main page]

DE102006045898A1 - Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation - Google Patents

Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation Download PDF

Info

Publication number
DE102006045898A1
DE102006045898A1 DE102006045898A DE102006045898A DE102006045898A1 DE 102006045898 A1 DE102006045898 A1 DE 102006045898A1 DE 102006045898 A DE102006045898 A DE 102006045898A DE 102006045898 A DE102006045898 A DE 102006045898A DE 102006045898 A1 DE102006045898 A1 DE 102006045898A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terminal
message
real
messages
time communication
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006045898A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Dr. Hempel
Stefan Dr. Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gigaset Communications GmbH
Original Assignee
Gigaset Communications GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gigaset Communications GmbH filed Critical Gigaset Communications GmbH
Priority to DE102006045898A priority Critical patent/DE102006045898A1/de
Priority to PCT/EP2007/060083 priority patent/WO2008037682A1/de
Publication of DE102006045898A1 publication Critical patent/DE102006045898A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/57Arrangements for indicating or recording the number of the calling subscriber at the called subscriber's set
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/0024Services and arrangements where telephone services are combined with data services
    • H04M7/0042Services and arrangements where telephone services are combined with data services where the data service is a text-based messaging service
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2203/00Aspects of automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M2203/65Aspects of automatic or semi-automatic exchanges related to applications where calls are combined with other types of communication
    • H04M2203/651Text message transmission triggered by call
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2250/00Details of telephonic subscriber devices
    • H04M2250/64Details of telephonic subscriber devices file transfer between terminals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/42025Calling or Called party identification service
    • H04M3/42034Calling party identification service
    • H04M3/42042Notifying the called party of information on the calling party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Abstract

Das Endgerät und das Verfahren zur Echtzeitkommunikation ermöglichen es, unmittelbar vor oder während der Signalisierung eines Anrufs bzw. der Anwahl eines zweiten Endgerätes eine Nachricht zu übertragen. So kann beispielsweise ein eingehender Anruf mit einer Betreffzeile versehen werden oder eine Computerdatei empfangen und automatisch mit der Signalisierung des Anrufs angezeigt werden. Umgekehrt ist es auch möglich, vor oder während der Anwahl eines zweiten Endgerätes von diesem eine Nachricht zu empfangen und auszugeben. Diese einheitliche Kommunikationslösung eignet sich für alle Ein- und Ausgabemodalitäten. Einem Medienbruch wird entgegengewirkt. Die Zugehörigkeit der Nachricht zum Telefonanruf wird sofort ersichtlich.

Description

  • Echtzeitkommunikation, beispielsweise über Telefon, Bildtelefon oder im Rahmen einer Videokonferenz, erfolgt derzeit getrennt von asynchroner Kommunikation, etwa über E-Mail, SMS oder andere Arten von Nachrichten. Häufig ist es jedoch wünschenswert, einem Gesprächspartner bereits vor Beginn eines Telefonats zusätzliche Informationen zu übermitteln, welche beispielsweise Art und Inhalt des geplanten Gesprächs betreffen können. Dies ist derzeit nur durch einen Medienbruch möglich, indem zunächst beispielsweise eine E-Mail oder eine SMS versandt wird, bevor der Empfänger angerufen wird. Nachteilig wirkt sich hierbei aus, dass der Zusammenhang zwischen empfangener Nachricht und Telefonanruf für den Empfänger nicht unmittelbar erkennbar ist.
  • Auch wenn ein Anrufer einen Telefonanruf plant, weiß er nicht, ob der anzurufende im Büro, im Urlaub oder in Besprechung ist oder eine Weiterleitung geschaltet hat. Aus diesem Grund ist der Anrufer gezwungen, den Anruf durchzuführen, auch wenn dadurch gegebenenfalls eine Besprechung wegen einer trivialen Anfrage unterbrochen wird oder für den angerufenen hohe Roaming-Kosten anfallen, falls dieser eine Weiterleitung auf sein Mobiltelefon im Ausland geschaltet hat. Häufig wollen Teilnehmer zwar auch außerhalb der Geschäftszeiten oder im Ausland erreichbar sein – jedoch nur in dringenden Fällen. Hier würde der Anrufer bei einem weniger dringenden Anliegen gern von einem Anruf absehen.
  • In diesem Fall bleibt dem Anzurufenden ebenfalls nur die Möglichkeit, mittels asynchroner Kommunikation potentielle Anrufer vorab beispielsweise über seine Abwesenheit zu informieren. Diese Information liegt dem Anrufer zum Zeitpunkt des Anrufs jedoch nicht notwendigerweise unmittelbar vor.
  • Mobiltelefone erlauben sowohl synchrone Echtzeitkommunikation (Telefonie) als auch asynchronen Kommunikation über Nachrichten (SMS/MMS). Die beschriebenen Probleme werden hierdurch jedoch nicht gelöst.
  • Ist der Anrufer aus einem Adressbuch des Mobiltelefons bekannt, wird häufig dessen Name während der Signalisierung des Anrufs auf dem Display des Mobiltelefons angezeigt. Unklar bleibt hierbei jedoch die Dringlichkeit des Anrufs.
  • Somit stellt sich die Aufgabe, ein Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation anzugeben, welche eine synchrone Echtzeitkommunikation mit einer asynchronen Kommunikation über Nachrichten in Einklang bringen.
  • Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Unter einer Nachricht wird ein individuell oder kontextabhängig erstellter, an einen Benutzer auszugebender Inhalt verstanden, der über die in der Telekommunikation üblichen, für den Verbindungsaufbau technisch erforderlichen Signale hinausgeht. Zu solchen auf den Verbindungsaufbau bezogenen technischen Signalen zählt etwa ein Identifikator des Anrufers (etwa dessen Rufnummer).
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Figur näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein Kommunikationsnetzwerk.
  • Das in 1 gezeigte Kommunikationsnetzwerk besteht aus einem Endgerät 1 und einem zweiten Endgerät 2. Es ist eine beliebige weitere Anzahl von Endgeräten denkbar. Optional ist an das Endgerät 1 über eine Schnittstelle 4 ein benachbartes Gerät 3 angebunden. Abweichend von der in 1 gezeigten Darstellung kann das benachbarte Gerät 3 auch an das zweite Endgerät 2 angeschlossen sein. Bei den Endgeräten kann es sich um Festnetztelefone, Mobiltelefone, Bildtelefone, Zweigstellen von Telefonanlagen, Voice-over-IP-Telefone, Personalcomputer, Notebooks oder PDAs mit Mitteln zur Echtzeitkommunikation handeln. Die Echtzeitkommunikation kann eine Sprachkommunikation, Videotelefonie, eine Videokonferenz, eine Netmeeting-Sitzung oder ähnliches sein.
  • Das Endgerät 1 oder das benachbarte Gerätes 3 stellen Mittel zum Erstellen von Nachrichten bereit. Die Schnittstelle 4 ermöglicht optional die Anbindung des benachbarten Gerätes 3 zur Übertragung von Nachrichten. Weiterhin weist das Endgerät 1 oder das benachbarte Gerät 3 Mittel zum Senden und Empfangen von Nachrichten auf.
  • Die Nachrichten selbst können beispielsweise Text-, Sprach-, Bild- oder Videonachrichten sein und etwa auf einem Display oder Lautsprecher des Endgerätes 1 oder des benachbarten Gerätes 3 ausgegeben werden. Als Nachrichtenformat eignen sich beispielsweise SMS, MMS, E-Mail oder Audioformat für eine Sprachmitteilung.
  • Weiterhin kann das Endgerät 1 oder das benachbarte Gerätes 3 die Konvertierung einer Nachricht von einer Eingabemodalität in eine abweichende Ausgabemodalität erlauben. So kann etwa eine Sprachnachricht in Text umgewandelt werden oder umgekehrt.
  • Je nach Art der Echtzeitkommunikation bzw. der Nachrichtenformate weisen die Endgeräte sowie ggf. das benachbarte Gerät 3 entsprechende Ein- und Ausgabemittel auf, beispielsweise Kameras, Mikrofone, Tastaturen, Bildschirme, LCD-Displays oder Lautsprecher.
  • Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel wird eine von dem zweiten Endgerät 2 empfangene Nachricht vor oder während der Signalisierung einer von dem zweiten Endgerät 2 eingehenden Verbindungsanfrage zur Echtzeitkommunikation auf dem Endgerät 1 oder dem benachbarten Gerät 3 ausgegeben.
  • Beispielsweise kann ein Anrufer auf dem zweiten Endgerät 2 eine kurze Textnachricht eingeben, welche als Betreffzeile den geplanten Anruf charakterisiert. Die Textnachricht wird an das Endgerät 1 übertragen und gleichzeitig mit der Ausgabe der Klingeltöne zur Signalisierung des Telefonanrufs auf einem Display des Endgerätes 1 angezeigt. Dies versetzt den Benutzer des Endgerätes 1 in die Lage, vor Annahme des Anrufs der Betreffzeile auf dem Display den Grund des Anrufs zu entnehmen. Auf Grundlage dieser Vorabinformation kann der Benutzer den Anruf entgegennehmen oder ignorieren.
  • In einer anderen Variante wird die Nachricht als E-Mail abgefasst und gleichzeitig mit der Ausgabe der Klingeltöne zur Signalisierung des Telefonanrufs auf einem Display des Endgerätes 1 oder einem Display des benachbarten Gerätes 3 automatisch angezeigt. Auch nach Annahme des Anrufs kann die E-Mail geöffnet bleiben, sodass der Benutzer während des Gesprächs auf die enthaltenen Informationen und etwaige Anlagen unmittelbar zugreifen kann.
  • In einer weiteren Variante wird als Nachricht eine Computerdatei übertragen. Mit Annahme des Telefonanrufs wird auf einem Display des Endgeräts 1 oder dem benachbarten Gerät 3, etwa einem Personalcomputer, automatisch der Inhalt der übertragenen Computerdatei angezeigt. Dient der Anruf beispielsweise der Besprechung eines Arbeitsergebnisses, so kann dieses durch einen Benutzer auf dem Endgerät 1 oder dem benachbarten Gerät 3 direkt eingesehen werden.
  • In einem zweiten Ausführungsbeispiel wird eine Nachricht dazu genutzt, um den Anrufer selbst, hier der Benutzer des Endgeräts 1, über den Status des Anzurufenden, hier der Benutzer des zweiten Endgeräts 2, zu informieren. Hierzu wird der Aufbau der Echtzeitkommunikationsverbindung in zwei Schritte zerlegt. Der Anrufer gibt zunächst auf dem Endgerät 1 die Te lefonnummer des zweiten Endgeräts 2 ein oder wählt dieses über eine Kurzwahltaste oder einen Adressbucheintrag aus. Anschließend wird von dem zweiten Endgerät 2 automatisch eine Nachricht abgefragt. Die Nachricht kann beispielsweise eine Textnachricht sein, die der Anzurufende auf dem zweiten Endgerät 2 hinterlegt hat. Die Nachricht kann auch automatisch aus einem Terminkalender des Anzurufenden gewonnen werden oder auf einem Server eines Netzbetreibers abgelegt sein. Die Nachricht wird daraufhin über das Endgerät 1 an den Anrufer ausgegeben. Dieser erhält nun die Möglichkeit, etwa durch eine Bestätigung (oder das Unterlassen einer Eingabe) den Anruf tatsächlich zu veranlassen oder den Anrufprozess abzubrechen. Im Fall des Abbruchs wird der Anruf auf dem zweiten Endgerät 2 nicht signalisiert. Störungen durch Telefonklingeln oder Kosten durch eine Telefonverbindung werden so vermieden.
  • In einer ersten Variante des zweiten Ausführungsbeispiels wird aus dem Terminkalender des Anzurufenden, der etwa auf einem zu dem zweiten Endgerät 2 benachbarten Personalcomputer gespeichert ist, ein aktueller Status des Anzurufenden ermittelt und in Form einer Nachricht, etwa "Ihr Gesprächspartner ist in einer Besprechung", "Ihr Gesprächspartner ist bis zum 2. Juli in Urlaub", "Ihr Gesprächspartner ist ab 16.00 Uhr wieder erreichbar" auf das Endgerät 1 übertragen und dort ausgegeben. Der Anrufer kann aufgrund dieser Information entscheiden, ob er den Anrufprozess abbrechen will, bevor der Anruf auf dem zweiten Endgerät 2 signalisiert wird. Auf diese Weise kann etwa die Störung einer Besprechung wegen einem unwichtigen Anliegen unterlassen werden.
  • In einer zweiten Variante des zweiten Ausführungsbeispiels ermittelt ein Raumüberwachungssystem, welches in dem zweiten Endgerät 2 enthalten oder an dieses angebunden ist, ob der Gesprächspartner anwesend ist, und überträgt eine entsprechende Nachricht auf das Endgerät 1, welches sie an den Anrufer ausgibt. Der Anrufer kann aufgrund dieser Information entscheiden, ob er den Anrufprozess durch eine Eingabe an dem Endgerät 1 abbrechen will, bevor der Anruf auf dem zweiten Endgerät 2 signalisiert wird.
  • In einer dritten Variante erstellt der Anzurufende selbst eine Text- oder Sprachnachricht auf dem zweiten Endgerät 2, welche im Zuge der Anwahl auf das Endgerät 1 übertragen und dort ausgegeben wird. Diese könnte etwa lauten "Bin derzeit im Ausland, wegen der Roaming-Gebühren bitte nur in dringenden Fällen anrufen".
  • In einer vierten Variante wird die Nachricht in Form einer SMS übertragen. In einer fünften Variante hat der Anzurufende die Möglichkeit, über Kurzwahltasten auf dem zweiten Endgerät 2 unterschiedliche Nachrichten für potentielle Anrufer zu aktivieren. Solche Nachrichten könnten etwa lauten: "Ich bin gerade in einer Besprechung" oder "Bitte nicht stören". Die jeweilige Nachricht kann an den Anrufer auch in Form einer Frage ausgegeben werden, beispielsweise "Ihr Gesprächspartner möchte nicht gestört werden, wollen Sie dennoch fortfahren?" Die beschriebenen Ausführungsbeispiele können zu beliebigen Varianten kombiniert werden. Insbesondere kann die Echtzeitkommunikation wie auch die Ein- und Ausgabe der Nachrichten mit beliebigen Ein- und Ausgabemodalitäten erfolgen.
  • Die Implementierung erfolgt jeweils in Hardware oder Software in den jeweiligen Endgeräten oder auf Seite des Netzbetreibers. Hierbei werden die verfügbaren Kommunikationsprotokolle genutzt und durch fachübliche Maßnahmen angepasst, um die beschriebene Funktionalität zu implementieren.
  • Zusammenfassend wird eine Nachricht vor oder während zumindest einem der folgenden Vorgänge und in konditionaler Abhängigkeit desselben gesendet, empfangen oder ausgegeben:
    • – Anwahl eines Benutzers mit dem Ziel des Aufbaus einer Echtzeitkommunikationsverbindung,
    • – Signalisierung einer Verbindungsanfrage zur Echtzeitkommunikation an einen Benutzer.
  • Konditionale Abhängigkeit bedeutet hierbei, dass die Nachricht nur in dem Fall gesendet, empfangen oder ausgegeben wird, dass der jeweilige Vorgang ebenfalls stattfindet.
  • Die beschriebene Funktionalität kann hierbei durch die beteiligten Endgeräte bereitgestellt werden; sie kann jedoch auch ganz oder teilweise durch Anpassung der Telekommunikationsinfrastruktur, an welche die Endgeräte angebunden sind, implementiert werden.
  • Zusammenfassend beschreibt das erste Ausführungsbeispiel ein Szenario, bei dem vor oder während der Signalisierung eines Anrufs eine Nachricht empfangen und an einen Benutzer, hier der Angerufene, ausgegeben wird, anhand derer der Benutzer entscheiden kann, ob er den Anruf annehmen möchte.
  • Dies bietet unter anderem den Vorteil, dass der Benutzer anhand der Nachricht entscheiden kann, ob er den Anruf annehmen möchte. Ein weiterer Vorteil des ersten Ausführungsbeispiels liegt darin, dass der Anrufer sein Anliegen bereits vor dem Anruf auf dem gleichen Informationskanal übermitteln kann.
  • Entsprechend beschreibt das zweite Ausführungsbeispiel ein Szenario, bei dem vor oder während der Anwahl eine Nachricht empfangen und an einen Benutzer, hier der Anrufer, ausgegeben wird, anhand derer der Benutzer entscheiden kann, ob er die Anwahl tatsächlich durchführen oder abbrechen möchte.
  • Hierbei ergibt sich der Vorteil, dass der Benutzer anhand der Nachricht entscheiden kann, ob er die Anwahl tatsächlich durchführen oder abbrechen möchte. Ein weiterer Vorteil des zweiten Ausführungsbeispiels besteht darin, dass der Anzurufende potentielle Anrufer vorab über aktuelle Gegebenheiten informieren kann.
  • Beide Ausführungsbeispiele ermöglichen eine aus Nutzersicht einheitlichere Behandlung von nachrichtenbasierter und Echt zeit-Kommunikation, und dadurch ein Zusammenwachsen von asynchroner und synchroner Kommunikation im Rahmen ein und derselben Kommunikationslösung. Einem Medienbruch wird entgegengewirkt. Die Zugehörigkeit von Nachricht und Echtzeitkommunikation wird sofort ersichtlich.

Claims (13)

  1. Endgerät zur Echtzeitkommunikation – mit Anwahlmitteln zur Anwahl eines zweites Endgerätes (2), – mit Ausgabemitteln zur Signalisierung einer von dem zweiten Endgerät (2) eingehenden Verbindungsanfrage zur Echtzeitkommunikation, – mit Kommunikationsmitteln zum Unterhalt einer Echtzeitkommunikationsverbindung, – mit Eingabemitteln zur Erstellung von Nachrichten oder mit einer Schnittstelle (4), welche zum Abrufen von Nachrichten von einem benachbarten Gerät (3) ausgelegt ist, – mit Kommunikationsmitteln zur Versendung von Nachrichten an das zweite Endgerät (2) und zum Empfang von Nachrichten von dem zweiten Endgerät (2), und – mit Ausgabemitteln zur Ausgabe von Nachrichten oder einer Schnittstelle (4), welche zur Übertragung von Nachrichten auf das benachbarte Gerät (3) ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass – das Endgerät (1) Synchronisationsmittel aufweist, welche für das Senden, Empfangen oder Ausgeben einer Nachricht vor oder während zumindest einem der folgenden Vorgänge und in konditionaler Abhängigkeit desselben ausgelegt sind: – Anwahl des zweiten Endgerätes (2) durch das Endgerät (1) mit dem Ziel des Aufbaus einer Echtzeitkommunikationsverbindung, – Signalisierung einer Verbindungsanfrage zur Echtzeitkommunikation von dem zweiten Endgerät (2) durch das Endgerät (1).
  2. Endgerät nach Anspruch 1, eingerichtet zur Telefonie oder Bildtelefonie oder zum Durchführen einer Telefonkonferenz, einer Videokonferenz oder eines Chat.
  3. Endgerät nach Anspruch 1, eingerichtet zur Telekommunikation über Festnetz, Internet oder Mobilfunk.
  4. Endgerät nach Anspruch 1, bei dem die Schnittstelle (4) zum benachbarten Gerät (3) eine Schnittstelle zu einem Personalcomputer, PDA, Mobiltelefon oder Erweiterungsmodul ist.
  5. Endgerät nach Anspruch 1, ausgebildet als Festnetztelefon, Mobilfunktelefon, PDA, Personalcomputer oder Notebook.
  6. Endgerät nach Anspruch 1, – bei dem die Nachrichten Text-/Sprach-/Bild- oder Videonachrichten sind, und – bei dem die Ausgabemittel ein Display oder Lautsprecher sind.
  7. Endgerät nach Anspruch 1, bei dem die Nachrichten SMS-, MMS- oder E-Mail-Nachrichten sind.
  8. Endgerät nach Anspruch 1, mit Mitteln zum Konvertieren einer Nachricht von einer Eingabemodalität in eine abweichende Ausgabemodalität.
  9. Endgerät nach Anspruch 8, mit Mitteln zum Konvertieren einer Sprachnachricht in eine Textnachricht.
  10. Verfahren zur Echtzeitkommunikation – bei dem eine Nachricht erstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass – die Nachricht vor oder während zumindest einem der folgenden Vorgänge und in konditionaler Abhängigkeit desselben gesendet, empfangen oder ausgegeben wird: – Anwahl eines Benutzers mit dem Ziel des Aufbaus einer Echtzeitkommunikationsverbindung, – Signalisierung einer Verbindungsanfrage zur Echtzeitkommunikation an einen Benutzer.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Nachricht durch eine Eingabe eines Benutzers oder automatisch durch ein Computerprogramm erstellt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem vor oder während der Anwahl eine Nachricht empfangen und an einen Benutzer ausgegeben wird, anhand derer der Benutzer entscheiden kann, ob er die Anwahl tatsächlich durchführen oder abbrechen möchte.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem vor oder während der Signalisierung eine Nachricht empfangen und an einen Benutzer ausgegeben wird, anhand derer der Benutzer entscheiden kann, ob er den Anruf annehmen möchte.
DE102006045898A 2006-09-28 2006-09-28 Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation Withdrawn DE102006045898A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006045898A DE102006045898A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation
PCT/EP2007/060083 WO2008037682A1 (de) 2006-09-28 2007-09-24 Endgerät und verfahren zur echtzeitkommunikation

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006045898A DE102006045898A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006045898A1 true DE102006045898A1 (de) 2008-04-10

Family

ID=38920677

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006045898A Withdrawn DE102006045898A1 (de) 2006-09-28 2006-09-28 Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102006045898A1 (de)
WO (1) WO2008037682A1 (de)

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6041103A (en) * 1996-04-16 2000-03-21 Lucent Technologies, Inc. Interactive call identification
SE518180C2 (sv) * 1997-11-06 2002-09-03 Telia Ab Samtalsuppkoppling i mobila system
EP1065865A1 (de) * 1999-06-28 2001-01-03 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zur Realisierung einer frei programmierbaren Anrufer-Identifikation in einem Telekommunikations-Netzwerk sowie dazugehöriges Telekommunikations-Endgerät
US6977993B2 (en) * 2004-04-30 2005-12-20 Microsoft Corporation Integrated telephone call and context notification mechanism

Also Published As

Publication number Publication date
WO2008037682A1 (de) 2008-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60303839T2 (de) Zusammenarbeit mittels Instant Messaging in multimedialen Telefonie-über-LAN Konferenzen
DE69727202T2 (de) Multimediakonferenz über parallele Netzwerke
DE60034012T2 (de) Nachrichtverwaltungskonzept
DE102010010689A1 (de) Join-US-Anruferprotokoll- und Anruferbeantwortungsnachrichten
EP2982100A1 (de) Verfahren zum aufbau einer rückruftelekommunikationsverbindung
WO2002084984A2 (de) Mittels anpassbarer profile gesteuertes und individualisierbares anrufmanagementsystem
EP2424205B1 (de) Verfahren und Anordnung zur automatischen Übertragung einer Zustandsinformation
EP1512270B1 (de) Verfahren zum identifizieren eines telekommunikationsteilnehmers
EP3603041B1 (de) Verfahren zum betreiben eines kommunikationssystems, telekommunikationsvorrichtung sowie computerprogrammprodukt
DE60211843T2 (de) Automatische Übertragung eines Informationsantwortsignals
DE102006045898A1 (de) Endgerät und Verfahren zur Echtzeitkommunikation
EP0774877A2 (de) ISDN-Endgerät mit aktivierbarer/deaktivierbarer Befehlssatzerweiterung
DE102005041369B3 (de) Verfahren und System zum Übertragen einer Adresse in ein elektronisches Formular für einen Teilnehmer einer Kommunikationsverbindung
EP1954018A2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Steuern des Aufbaus von Kommunikationsverbindungen
DE102016000871A1 (de) Verfahren zum automatischen Übertragen eines bevorstehenden Ereignisses über eine Schnittstelle zu einem einem Benutzer zugeordneten Endpunkt, sowie eine hierfür ausgebildete Umsetzeinrichtung
DE19961510A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts
EP2196011B1 (de) Verfahren und kommunikationsanordnung zum betreiben einer kommunikationsverbindung
WO1999013663A1 (de) Dezentrale ausführung von funktionen/diensten eines mobilfunksystems
DE10104253A1 (de) Kommunikationssystem mit Statusinformationsaustausch und audieller sowie visueller Aktivitätendarstellung
DE102004005720B3 (de) Verfahren zum Verwalten von Kommunikationssitzungen
EP1404097B1 (de) System und Verfahren zum Aufbau einer Telefonkonferenz
DE10319009B4 (de) Verfahren und System zur Verwendung bei einem fehlgeschlagenen Aufbau einer Kommunikationsverbindung
DE602004001663T2 (de) Instantane Sprachausgabe in einer Kommunikationsumgebung
DE102005045113A1 (de) Verfahren, Kommunikationsendeinrichtung und Kommunikationssystem zum Zuordnen einer Information zu einer Adressinformation einer Kommunikationsendeinrichtung
EP3731479A1 (de) Verfahren in einem system zur anwahl einer rufnummer über eine voip-plattform mit einem mobilen funkgerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee