DE19961510A1 - Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts - Google Patents
Verfahren zum Betreiben eines KommunikationsendgerätsInfo
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Abstract
Beschrieben wird ein Kommunikationsendgerät (1) mit einer Empfangseinrichtung (2) zum Empfang eines von einem anrufenden Gerät (11) gesendeten Rufs (R), mit Mitteln (3) zum Annehmen oder Zurückweisen des Rufs (R) und mit einer Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein Ruf (R) angenommen oder zurückgewiesen wird. Das Gerät weist einen Nachrichtenspeicher (8) zum Hinterlegen von Nachrichten (N1 bis N4) und eine Bedieneinrichtung (4) auf, um zum Anrufzeitpunkt auszuwählen, ob eine und welche der Nachrichten (N1 bis N4) beim Zurückweisen des Rufs (R) über eine Sendeeinrichtung (2) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kommunikationsendgerät mit einer
Empfangseinrichtung zum Empfang eines von einem anrufenden
Gerät gesendeten Rufs, mit Mitteln zum Annehmen oder Zurück
weisen des empfangenen Rufs, und mit einer Bedieneinrichtung
zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf angenommen oder zurückge
wiesen wird. Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Ver
fahren zum Betreiben eines solchen Kommunikationsendgeräts.
Benutzer von mobilen oder stationären Kommunikationsend
geräten kommen in der Praxis des öfteren in die Situation,
daß sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zwar grundsätzlich
erreichbar sind, jedoch aktuell nicht gestört werden wollen,
weil sie sich beispielsweise in einer Besprechung befinden
oder aus anderen Gründen eine längere Unterbrechung der
derzeitigen Tätigkeit nicht möglich ist.
Insbesondere besteht diese Problematik häufig bei mobilen
Kommunikationsendgeräten, wie Mobiltelefonen oder schnurlosen
Telefonen, da diese Geräte in der Regel vom Benutzer
mitgeführt werden und sich der Benutzer bei einem Anruf
beispielsweise auch mitten in einem Meeting, einer Konferenz
oder an anderen Orten befinden kann, in der Störungen durch
das Mobiltelefon unerwünscht sind. Derartige Kommunikations
endgeräte weisen daher in der Regel die genannten Mittel auf,
um z. B. über Drücken einer bestimmten Taste der Tastatur bei
einem ankommenden Ruf zu entscheiden, ob der Ruf angenommen
oder zurückgewiesen wird.
Wird ein Ruf zurückgewiesen, so stellt sich auf der Seite des
Anrufenden die Situation derzeit so dar, daß zunächst solange
ein sogenanntes "Freizeichen" ertönt, wie beim angerufenen
Gerät das Rufsignal ausgegeben wird. Sobald der Benutzer des
angerufenen Geräts die Taste für ein Zurückweisen des empfan
genen Rufs drückt, erhält der anrufende Teilnehmer ein
"Besetztzeichen". Häufig wundert sich der anrufende
Teilnehmer dann, warum plötzlich aus dem Freizeichen ein
Besetztzeichen wird. Sofern er hier eine technische Störung
vermutet, wird er unmittelbar danach wieder beim selben
Teilnehmer anrufen und erneut stören. Ist dem anrufenden
Teilnehmer dagegen die technische Regelung bekannt, daß bei
einem Zurückweisen das Freizeichen in ein Besetztzeichen
verändert wird, so ist ihm klar, daß hier der Teilnehmer zwar
anwesend ist, aber seinen Ruf nicht annehmen möchte. Da den
insoweit informierten Teilnehmern in der Regel auch bekannt
ist, daß vermutlich ihre Kennung auf dem Gerät des
angerufenen Teilnehmers erscheint, wird der jeweilige
Teilnehmer auch davon ausgehen, daß der angerufene Teilnehmer
bewußt seinen Anruf nicht annehmen möchte, was ggf.
besonderen Ärger und Frustration beim Anrufenden auslösen
kann.
Alternativ hat derzeit der Benutzer eines handelsüblichen
Telefons die Möglichkeit, das Telefon bei einem Anruf einfach
"durchläuten" zu lassen, d. h. so lange abzuwarten, bis der
Anrufer auflegt. Der anrufende Teilnehmer hört dann die ganze
Zeit über das Freizeichen und wird daher den Eindruck haben,
daß der angerufene Teilnehmer sich nicht am Gerät befindet.
Unter Umständen wird er deshalb wiederholt erfolglos ver
suchen, eine Verbindung aufzubauen, was Zeit und Geld kostet
und ebenfalls Frustrationen auslöst. Die wiederholten Anrufe
werden außerdem auch vom Angerufenen, der aktuell nicht ge
stört werden will, als unangenehm empfunden. Der Nachteil ist
dabei außerdem, daß die Anrufsignalisierung auch für die
Umgebung, beispielsweise in einer Besprechung, sehr störend
wirkt. Bei einigen Geräten besteht die Möglichkeit, die
Anrufsignalisierung zu unterdrücken und z. B. auf einen
Kurzton-, Licht- oder Vibrationsalarm zu beschränken, so daß
die Anrufsignalisierung etwas weniger störend ist. Für den
anrufenden Teilnehmer ändert dies die unzufriedenstellende
Situation jedoch nicht.
Eine Alternative hierzu besteht bei komfortableren
Kommunikationsendgeräten, die eine Rufumleitung erlauben. In
diesem Fall ist es möglich, über die Rufumleitung den
eingehenden Ruf beispielsweise auf einen herkömmlichen
Anrufbeantworter oder eine Mailbox umzuleiten. Üblicherweise
wird jedoch hier durch den Netzbetreiber oder aber durch den
Teilnehmer selbst ein allgemeiner Hinweis eingespielt, der
für alle umgeleiteten Anrufe lediglich die Information
herausgibt, daß der Teilnehmer derzeit nicht erreichbar ist.
Auch in diesem Fall wird der Anrufer unter Umständen
wiederholt erfolglose Anrufversuche durchführen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Alternative zu diesem
Stand der Technik zu schaffen, mit der dem Angerufenen die
Möglichkeit gegeben ist, in einer Situation, in der er
aktuell nicht gestört werden möchte, Anrufer möglichst
komfortabel abzuweisen und unnötige Anrufversuche zu
vermeiden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Kommunikations
endgerät einen Nachrichtenspeicher zum Hinterlegen mindestens
einer Nachricht und/oder eine Einrichtung zum Abrufen einer
Nachricht aus einem externen Nachrichtenspeicher, eine
Sendeeinrichtung zum Senden einer Nachricht aus dem
Nachrichtenspeicher an das anrufende Gerät beim Zurückweisen
des Rufs und eine Bedieneinrichtung aufweist, um zum
Anrufzeitpunkt auszuwählen, ob eine und welche der im
Nachrichtenspeicher gespeicherten Nachrichten bei einem
bestimmten Ruf gesendet wird.
Bei dem externen Nachrichtenspeicher kann es sich zum
Beispiel um einen in das Gerät einbringbaren Speicher in Form
einer Speicherkarte, einen über ein Interface mit dem Gerät
kommunizierenden Speicher, oder einen vom Netzbetreiber zur
Verfügung gestellten Speicher handeln.
Bei dem erfindungsgemäßen Kommunikationsendgerät besteht
daher für den Angerufenen die Möglichkeit, bestimmte Anrufe
begründet zurückzuweisen. Das heißt, der Anrufer erhält
beispielsweise mit der Zurückweisung eine Information, aus
welchem Grund der Angerufene derzeit nicht erreichbar ist und
wann die Person wieder erreichbar sein wird. Selbstverständ
lich können auch für bestimmte Teilnehmer verschiedene
solcher Kurznachrichten hinterlegt werden. Dies ist insbe
sondere dann wichtig, wenn genau bekannt ist, daß ein
bestimmter Teilnehmer anrufen wird, um eine ganz bestimmte
Antwort zu erhalten.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Kommuni
kationsendgerät außerdem die Möglichkeit auf, einen Ruf um
leiten zu können. Dementsprechend ist es sinnvoll, das Gerät
auch mit einer Bedieneinrichtung auszustatten, mit der ausge
wählt werden kann, ob eine und welche der im Nachrichten
speicher gespeicherten Nachrichten bei einem bestimmten Ruf
an das anrufende Gerät gesendet wird. Dies hat den Vorteil,
daß beispielsweise jeder Anruf zu einer Mailbox umgeleitet
werden kann, damit dort der Anrufende eine Nachricht für den
Angerufenen hinterlassen kann, wobei für bestimmte ausge
wählte Anrufer eine zusätzliche Information herausgegeben
wird.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das
Kommunikationsendgerät außerdem Mittel zum Halten eines Rufs
auf und eine Bedieneinrichtung zur Auswahl, ob ein bestimmter
Ruf gehalten wird. Weiterhin befindet sich dann am Gerät auch
eine Bedieneinrichtung zur Auswahl, ob eine und welche der
Nachrichten aus dem Nachrichtenspeicher beim Halten an das
anrufende Gerät gesendet wird. Diese "Haltefunktion" bietet
dem Angerufenen die Möglichkeit, einen Anruf verzögert
anzunehmen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der
Angerufene einen bestimmten, für ihn wichtigen Ruf unbedingt
annehmen möchte, sich aber in einer Situation befindet, in
der bei einer Rufannahme andere Personen im Raum gestört
würden. Die Zeit, die der Angerufene benötigt, um den Raum zu
verlassen und das Gespräch anzunehmen, kann dann mit einer
entsprechenden Nachricht überbrückt werden, so daß der
Anrufende auf die Rufannahme wartet und nicht vorzeitig
auflegt.
Im Prinzip kann es sich bei der Bedieneinrichtung zur Aus
wahl, ob ein bestimmter Ruf angenommen, zurückgewiesen,
umgeleitet oder gehalten wird, sowie um die Bedieneinrichtung
zur Auswahl, ob und welche Nachricht gesendet wird, um zwei
separate Bedieneinrichtungen mit eigenen Tasten bzw. Tasta
turen handeln. Wegen des begrenzten Platzes werden sinn
vollerweise aber die ohnehin bei den meisten Telefongeräten
vorhandenen Multifunktionseingabeeinrichtungen, beipielweise
die Auswahltasten oder "Softkeys", die über eine Menüführung
auf dem Display jeweils mit einer entsprechenden Funktion
belegt werden, verwendet.
Ebenso können über diese Multifunktionseingabeeinrichtung
auch die Nachrichten erzeugt und in dem Nachrichtenspeicher
abgespeichert werden. Die Nachricht wird dabei beispielsweise
so generiert, wie dies bisher bei der Erzeugung der Kurz
nachrichten im SMS-Standard (Short Message Service) beim GSM-
System der Fall ist, d. h. es wird ein Text mittels der
Tastatur auf dem Bildschirm geschrieben und dann entsprechend
gespeichert. Alternativ kann das Kommunikationsendgerät auch
mit einer Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von
Sprachsignalen ausgestattet sein, wie sie etliche Endgeräte
bereits für die sogenannte "Voice Memo"-Funktion, eine Art
elektronisches Notizbuch, enthalten. Durch die Nutzung der
bisher schon vorhandenen Komponenten ist eine äußerst kosten
günstige Herstellung eines erfindungsgemäßen Kommunikations
endgeräts möglich.
Bei Nutzung eines externen Speichers weist ein Kommuni
kationsendgerät mit einer Einrichtung zur Generierung von
Nachrichten sinnvollerweise auch eine Einrichtung zum
Hinterlegen von Nachrichten in dem externen Speicher auf.
Selbstverständlich können aber auch bereits beispielsweise
vom Hersteller des Geräts oder vom Netzbetreiber erzeugte,
fertige Nachrichten als Angebot für den Nutzer im Speicher
hinterlegt werden.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform enthält die
Nachricht einen oder mehrere Parameter, die bei der Auswahl
der Nachricht zum Senden veränderbar sind. Hierbei kann es
sich beispielsweise um den Namen des Benutzers oder des
Anrufenden oder einen Ortsparameter handeln, so daß
beispielsweise in einer eingespeicherten Kurznachricht "Bin
im Meeting" noch direkt vor dem Absenden der Begriff
"Meeting" in einen anderen Aufenthaltsort, beispielsweise
"Labor, verändert werden kann. Insbesondere kann es sich
hierbei um einen Zeitparameter handeln, so daß beispielsweise
in einer Nachricht "Bin ab 16 : 30 Uhr wieder persönlich
erreichbar" der Zeitparameter "16 : 30 Uhr" aktuell beim
Absenden der Nachricht veränderbar ist.
Bei der Verwendung von solchen variablen Parametern in, ist
es sinnvoll, wenn ein Eintrag vorgegeben wird, der die
höchste Verwendungswahrscheinlichkeit hat, so daß in vielen
Fällen eine zweimalige Betätigung einer O. K.-Taste genügt, um
die gewünschte Nachricht zu versenden. Eine Möglichkeiten zu
einer solchen Vorgabe besteht darin, daß das Kommunika
tionsendgerät selber einen integrierten Terminspeicher oder
eine Schnittstelle zum Anschluß eines Geräts mit einem
Terminspeicher, beispielsweise einem Organizer, aufweist und
unter Verwendung der Termindaten der Zeitparameter in der
Nachricht automatisch ausgewählt wird. Ebenso ist es möglich,
daß der Zeitparameter in Abhängigkeit von der aktuellen
Uhrzeit automatisch vorgegeben wird.
Vorzugsweise weist das Gerät außerdem einen Anrufselektions
speicher auf, in dem Auswahlparameter abgespeichert werden
können, mit denen voreinstellbar ist, ob ein bestimmter Ruf
angenommen, gehalten, zurückgewiesen oder umgeleitet wird
und/oder ob eine und welche Nachricht beim Halten,
Zurückweisen oder Umleiten an das anrufende Gerät gesendet
wird. Auswahlparameter können hier beispielsweise die Namen
von anrufenden Teilnehmern oder deren Telefonnummern sein, so
daß beispielsweise genau festgelegt werden kann, daß von
bestimmten Teilnehmern ankommende Anrufe umgeleitet werden
und andere wiederum mit einer speziellen Nachricht zurück
gewiesen werden. Ebenso ist es auch möglich, als Auswahlpara
meter zeitliche Parameter vorab einzustellen, so daß bei
spielsweise genau festgelegt werden kann, daß in einem
bestimmten Zeitraum alle Gespräche ohne eine Nachricht auf
einen bestimmten anderen Apparat umgelegt werden und
anschließend alle Anrufe mit einer bestimmten Nachricht
zurückgewiesen werden.
Vorteilhafterweise weist das Kommunikationsendgerät außerdem
eine Einrichtung auf, mit der eine Nachricht im Nachrichten
speicher automatisch nach Ablauf eines bestimmten Termins bei
einer bestimmten Speicherzeit gelöscht wird. Dieses Löschen
kann auch nach dem Absenden der Nachricht stattfinden, bei
spielsweise dann, wenn festgelegt worden ist, daß ein ganz
bestimmter Anrufer genau einmal eine Auskunft erhält. Selbst
verständlich ist es auch möglich, daß Nachrichten automatisch
gelöscht werden, wenn die entsprechenden zugehörigen Auswahl
parameter im Anrufselektionsspeicher gelöscht werden.
Wie bereits beschrieben, kann die Nachricht sowohl als Text
nachricht als auch als Sprachnachricht eingegeben und gespei
chert sein. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
wird jedoch die Nachricht als Textnachricht gespeichert und
auch übertragen, wobei die Übertragung beispielsweise als
SMS-Nachricht auf dem Datenkanal erfolgen kann. Erst im
anrufenden Gerät wird dann durch eine Konvertierungseinrich
tung die empfangene Textnachricht in eine Sprachnachricht
umgewandelt und entsprechend über eine Ausgabeeinrichtung,
beispielsweise den üblichen Lautsprecher bzw. die Hörer
muschel, ausgegeben. Insbesondere bei schnurlosen Geräten und
Mobilfunkgeräten hat dies Vorteile, da der Benutzer in der
Regel das Gerät am Ohr hält und eine auf dem Display
angezeigte Nachricht nicht lesen kann. Selbstverständlich ist
es auch möglich, daß die Textnachricht sowohl auf dem Display
als Text als auch gleichzeitig akustisch ausgegeben wird.
Durch die Auswahlparameter im Anrufselektionsspeicher kann im
übrigen auch eingestellt werden, ob ein Rufsignal am
angerufenen Gerät ausgegeben wird und in welcher Form dieses
Rufsignal ausgegeben wird, d. h., ob es sich beispielsweise
um ein normales Klingeln bzw. Tonsignal handelt oder um ein
unterdrücktes Tonsignal, z. B. einen Kurzpiep, ein
Lichtsignal oder ein Vibrationssignal.
Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die bei
gefügten Zeichnungen näher erläutert. Die dargestellten
Merkmale können nicht nur in den genannten Kombinationen,
sondern auch einzeln oder in anderen Kombinationen
erfindungswesentlich sein. Im übrigen wird ausdrücklich
darauf hingewiesen, daß auch Merkmale, die nur im
Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Kommunikationsendgerät
dargestellt sind, auch bezüglich eines Verfahrens zum
Betreiben eines Kommunikationsendgeräts erfindungswesentlich
sein können und umgekehrt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der einzelnen
Komponenten eines erfindungsgemäßen Kommunikationsgeräts;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Anzeige auf dem Display
eines erfindungsgemäßen Kommunikationsendgeräts bei einem
ankommenden Ruf;
Fig. 3 eine zweite Ebene in der Menüführung auf dem Display
gemäß Fig. 2 nach einem Befehl zum Abweisen des Rufs unter
Ausgabe eines Hinweises;
Fig. 4 eine weitere Ebene in der Menüführung des Displays
gemäß Fig. 3 bei Auswahl einer Nachricht mit veränderbarem
Zeitparameter.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Kommunikationsendgeräts 1 weist eine
Sende-/Empfangseinrichtung 2, eine Steuereinrichtung 3, eine
Bedieneinrichtung 4, eine Spracheingabeeinrichtung 9,
beispielsweise das übliche Mikrophon, eine akustische
Ausgabeeinrichtung 7, einen Nachrichtenspeicher 8 und einen
optionalen Anrufselektionsspeicher 10 auf. Sämtliche
Komponenten sind durch einen Bus untereinander verbunden.
Selbstverständlich weist das Kommunikationsendgerät 1 auch
alle weiteren üblicherweise in einem Kommunikationsendgerät
befindlichen Komponenten auf. Diese sind jedoch in der Fig.
1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt bzw. in
der gemeinsamen Steuereinheit 3 als ein Block zusammengefaßt.
Ebenso kann das Kommunikationsendgerät 1 selbstverständlich
auch anstelle des Busses einzelne Verbindungsleitungen
zwischen den einzelnen Komponenten aufweisen.
Im folgenden wird davon ausgegangen, daß es sich bei dem
Kommunikationsendgerät 1 um ein Mobiltelefon 1 handelt. Die
Erfindung ist selbstverständlich nicht auf solche Mobil
telefone beschränkt.
Über die Empfangseinrichtung 2 kann das Mobiltelefon 1 von
einem anrufenden Gerät 11 einen Ruf R empfangen. Aufgrund
dieses eingehenden Rufs R wird über die Signalausgabeein
richtung 7 ein Signal ausgegeben. In der Regel handelt es
sich hierbei um einen Signalton in Form eines Klingelns oder
einer Signalmelodie.
Gleichzeitig erscheint auf dem Display 5 der Bedieneinrich
tung 4 das in Fig. 2 dargestellte Bild. Dem Benutzer des
Mobiltelefons 1 wird hier signalisiert, daß eine Person
namens "M. Muster" ihn erreichen möchte. Sofern der Name
nicht bekannt ist, wird an dieser Stelle, soweit übermittelt,
die Teilnehmernummer des anrufenden Geräts 11 dargestellt.
Weiterhin wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, über unten links
und rechts dargestellte Menüpunkte dem Benutzer angeboten,
den Anruf anzunehmen oder abzuweisen, wobei weiterhin ent
schieden werden kann, ob das Annehmen mit einem Hinweis oder
ohne einen Hinweis an das anrufende Gerät 11 erfolgen soll.
Die Auswahl des jeweiligen Menüpunkts im Display 5 geschieht
durch Drücken der entsprechenden Softkey-Tasten 12, 13 der
Tastatur 6. Es handelt sich hier um die üblicherweise
inzwischen an Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen
befindlichen Softkey-Tasten 12, 13 unterhalb des Displays 5.
Je nachdem, ob die rechte Taste rechts oder links gedrückt
wird, wird das Gespräch entweder mit oder ohne Hinweis
abgewiesen. Beim Drücken der linken Softkey-Taste 12 wird in
Abhängigkeit davon, ob diese Taste links oder rechts gedrückt
wird, das Gespräch ohne oder mit zuvorigem Hinweis angenom
men. Bei einem Annehmen ohne Hinweis wird sofort die Sprach
verbindung hergestellt, beim Annehmen mit Hinweis sorgt die
Steuereinrichtung 3 dafür, daß das Gespräch gehalten wird und
eine Nachricht N1 bis N4 an das anrufende Gerät 11 über
mittelt wird.
Um die zusätzliche Funktion des Umleitens zu erreichen, kann
beispielsweise die Menüführung so eingestellt sein, daß nach
dem Drücken der Abweisen-Taste in Fig. 2 als nächster Menü
punkt zunächst die Möglichkeit besteht, über die Softkeys 12,
13 direkt mit oder ohne Hinweis abzuweisen oder alternativ
mit oder ohne Hinweis umzuleiten.
Wird bei einem ankommenden Anruf eine Funktionstaste
gedrückt, mit der eine Nachricht N1 bis N4 an das anrufende
Gerät übermittelt werden soll, so erscheint im Display 5 der
Bedieneinrichtung 4 des Mobiltelefons 1 das in Fig. 3
gezeigte Bild, in dem verschiedene im Nachrichtenspeicher 8
gespeicherten Nachrichten N1 bis N3 angezeigt werden. Weitere
Nachrichten sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch
Verschiebung des schwarzunterlegten Rollbalkens über die
Aufwärts-/Abwärtstasten, hier über die linke Softkey-Taste 12
erreichbar.
Die gewünschte Nachricht N1 bis N3 wird im Menüpunkt gemäß
Fig. 3 durch Markierung der entsprechenden Nachricht (hier
die Nachricht N2 "Ab 10 : 00 im Büro erreichbar.") ausgewählt.
Die ausgewählte Nachricht kann über Drücken der rechten Seite
der rechten Softkey-Taste 13 unter der O.K.-Taste abgesendet
werden. Über die linke Seite der rechten Softkey-Taste 13
kommt man beispielsweise in ein weiteres Menü, in dem die
Nachrichten veränderbar sind bzw. neue Nachrichten hinzuge
fügt oder Nachrichten gelöscht und verändert werden können.
Die ausgewählte Kurznachricht N1 bis N4 wird dann über die
Sende-/Empfangseinrichtung 2 an das anrufende Gerät 11
übermittelt und dort auf dem Display dargestellt oder mittels
einer Konvertierungseinrichtung in eine Sprache umgewandelt
und akustisch ausgegeben.
Die verschiedenen Nachrichten N1 bis N4 sind in einem Nach
richtenspeicher 8 des Mobiltelefons 1 oder einem externen
Nachrichtenspeicher abgelegt, auf den das Mobiltelefon 1
zugreifen kann. Es können verschiedene Texte beispielsweise
vom Hersteller des Mobiltelefons, vom Netzbetreiber oder von
einem Anbieter des externen Speichers vorgegeben sein.
Prinzipiell ist aber der Benutzer in der Lage, anhand einer
geeigneten Benutzungsführung beliebig Texte zu definieren
oder als gesprochene Texte einzugeben. Über die
Bedieneinrichtung 4 können die jeweiligen Nachrichten N1 bis
N4 hierzu beispielsweise als Text eingegeben werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, über die Spracheingabe 9
Sprachnachrichten in dem Speicher 8 zu hinterlegen. Es
besteht auch die Möglichkeit, Textnachrichten einzugeben,
indem diese Nachrichten über die Spracheingabe 9 eingegeben
und in einer Spracherkennungseinrichtung, welche sich
beispielsweise in Steuereinrichtung 3 befindet, in eine
Textnachricht umgewandelt werden.
Weiterhin ist es möglich, daß bei der Aufnahme eines Hinwei
ses nur bestimmte Parameter, beispielsweise Uhrzeiten, durch
Spracherkennung extrahiert werden und dann vorgefertigte
Texthinweise mit dieser Uhrzeit versehen und entsprechend
abgespeichert werden. Selbstverständlich ist es auch möglich,
nicht nur Nachrichten mit einer speziellen Endzeit einzu
geben, ab wann der Benutzer des Mobiltelefons wieder erreich
bar ist, sondern auch Zeiträume, beispielsweise "von 15:00
bis 16:00 Uhr", in denen der Benutzer des Mobiltelefons nicht
erreichbar ist.
Weiterhin können über die Eingabeeinrichtung 4 in einen
Anrufselektionsspeicher 10 Auswahlparameter eingegeben
werden, mit denen voreinstellbar ist, ob ein bestimmter Ruf R
angenommen, gehalten, zurückgewiesen oder umgeleitet wird
bzw. ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher 8
gespeicherten Nachrichten N1 bis N4 beim Halten, Zurückweisen
oder Umleiten an das anrufende Gerät 11 gesendet wird. Als
Auswahlparameter können hier beispielsweise verschiedene
Personennamen eingegeben werden, mit deren Anruf gerechnet
wird, oder es werden bestimmte Telefonnummern von anderen
möglicherweise anrufenden Geräten eingegeben. Weiterhin
können als Auswahlparameter auch Zeiträume angegeben werden,
in denen bestimmte Anrufe auf bestimmte Apparate oder andere
Teilnehmer umgeleitet werden.
Außerdem kann durch die Auswahlparameter festgelegt werden,
ob, wann und welche Anrufe mit einem normalen Anrufsignal
angezeigt werden oder welche Anrufe nur mit einem unter
drückten Anrufsignal, beispielsweise einem Kurztonsignal,
Lichtsignal oder Vibrationsalarm, angezeigt werden.
Fig. 4 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Variante, bei der
bestimmte in den Nachrichten befindliche Parameter, hier ein
Zeitparameter Z, vor Absenden der Nachricht über eine
Klappliste verändert werden können. Von der Steuerung 3 wird
automatisch zunächst eine Zeit vorgegeben, die beispielsweise
eine 1/2 Stunde nach der aktuellen Anrufzeit liegt. Alterna
tiv besteht die Möglichkeit, diesen Zeitparameter z. B. unter
Nutzung eines integrierten Terminkalenders oder eines exter
nen, über eine Schnittstelle an das Mobiltelefon angeschlos
senen Organizers, in dem die Termine des Benutzers eingespei
chert sind, vorzugeben.
Weiterhin wird angeboten, z. B. in 1/2 Stunden-Schritten die
Zeitangabe nach hinten - oder auch nach vorne - zu
verschieben, wobei die Einstellung der gewünschten Zeit
wieder durch Markierung in der Klappliste über die Auf
wärts-/Abwärtsfunktionen der linken Softkey-Taste geschieht.
Nach Auswählen der bestimmten Zeit wird dann durch zwei
maliges Drücken der O.K.-Taste die Nachricht mit dem
gewünschten Zeitparameter abgesendet. Auf diese Weise kann
ohne großen Aufwand der Benutzer zum Zeitpunkt des Anrufs
jeweils die Nachricht aktualisieren, wobei bereits
automatisch sinnvolle Vorgaben gemacht werden, so daß die
nötigen Veränderungen möglichst gering sind und schnell
durchgeführt werden können und der Anruf nicht zu lange die
Aufmerksamkeit des angerufenen Benutzers in Anspruch nimmt.
Die Nachrichten N1 bis N4 im Nachrichtenspeicher 8 können auf
unterschiedliche Weise gelöscht bzw. modifiziert werden. Im
folgenden werden vier wesentliche Möglichkeiten genannt:
Zunächst ist selbstverständlich ein manuelles Löschen bzw.
Übersprechen der jeweiligen Nachricht möglich.
Außerdem besteht die Möglichkeit, die Nachricht automatisch
zu löschen, nachdem bestimmte Auswahlparameter, beispiels
weise eine Signalisierungseinschränkung, deaktiviert wird
oder eine Rufumleitung aufgehoben wird.
Weiterhin ist es möglich, Nachrichten automatisch bzw.
halbautomatisch nach Ablauf eines definierten Zeitpunkts, z. B.
zum Tagesende oder nach Ablauf einer bestimmten Speicher
zeit, zu löschen. Dadurch wird verhindert, daß versehentlich
veraltete Meldungen eingespielt werden.
Als viertes besteht auch die Möglichkeit, vereinzelte Nach
richten dann zu löschen, wenn sie an einen bestimmten vorge
sehenen Anrufer übermittelt wurden.
Durch das erfindungsgemäße Kommunikationsendgerät bzw. das
Verfahren zur Verwendung des Kommunikationsendgeräts erhält
der Angerufene die komfortable Möglichkeit, mit dem Anrufer
in einen stillen Vorabkontakt zu treten, was den
Kommunikationsprozeß generell begünstigt und unnötige
Störungen durch wiederholte Anrufversuche vermeidet. Der
Anrufer wird nicht mehr kommentarlos abgeblockt, sondern
erhält gezielte Informationen in Form einer Sprach- und/oder
Textnachricht, die überflüssige Frustrationen und Handlungen
vermeiden.
Die Erfindung ist einfach und kostengünstig in bekannte
Geräte einbaubar und äußerst wirkungsvoll. Sie steigert somit
ganz erheblich den praktischen Nutzen der herkömmlichen
Kommunikationsendgeräte.
Claims (23)
1. Kommunikationsendgerät (1)
mit einer Empfangseinrichtung (2) zum Empfang eines von einem anrufenden Gerät (11) gesendeten Rufs (R),
mit Mitteln (3) zum Annehmen oder Zurückweisen des empfangenen Rufs (R),
und mit einer Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) angenommen oder zurückgewiesen wird, gekennzeichnet durch,
einen Nachrichtenspeicher (8) zum Hinterlegen mindestens einer Nachricht (N1 bis N4),
und/oder eine Einrichtung zum Abrufen einer Nachricht aus einem externen Nachrichtenspeicher,
eine Sendeeinrichtung (2) zum Senden einer Nachricht (N1 bis N4) aus dem Nachrichtenspeicher (8) an das anrufende Gerät (11) beim Zurückweisen des Rufs (R)
und eine Bedieneinrichtung (4), um zum Anrufzeitpunkt auszuwählen, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) gesendet wird.
mit einer Empfangseinrichtung (2) zum Empfang eines von einem anrufenden Gerät (11) gesendeten Rufs (R),
mit Mitteln (3) zum Annehmen oder Zurückweisen des empfangenen Rufs (R),
und mit einer Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) angenommen oder zurückgewiesen wird, gekennzeichnet durch,
einen Nachrichtenspeicher (8) zum Hinterlegen mindestens einer Nachricht (N1 bis N4),
und/oder eine Einrichtung zum Abrufen einer Nachricht aus einem externen Nachrichtenspeicher,
eine Sendeeinrichtung (2) zum Senden einer Nachricht (N1 bis N4) aus dem Nachrichtenspeicher (8) an das anrufende Gerät (11) beim Zurückweisen des Rufs (R)
und eine Bedieneinrichtung (4), um zum Anrufzeitpunkt auszuwählen, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) gesendet wird.
2. Kommunikationsendgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß dasselbe ein Mobiltelefon oder
schnurloses Telefon ist.
3. Kommunikationsendgerät nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
Mittel (3) zum Umleiten eines Rufs (R),
eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) umgeleitet wird
und eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) beim Umleiten über die Sendeeinrichtung (2) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
Mittel (3) zum Umleiten eines Rufs (R),
eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) umgeleitet wird
und eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) beim Umleiten über die Sendeeinrichtung (2) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
4. Kommunikationsendgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3,
gekennzeichnet durch
Mittel (3) zum Halten eines Rufs (R),
eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) gehalten wird
und eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) beim Halten über die Sendeeinrichtung (2) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
Mittel (3) zum Halten eines Rufs (R),
eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob ein bestimmter Ruf (R) gehalten wird
und eine Bedieneinrichtung (4) zur Auswahl, ob eine und welche der im Nachrichtenspeicher (8) gespeicherten Nachrichten (N1 bis N4) bei einem bestimmten Ruf (R) beim Halten über die Sendeeinrichtung (2) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
5. Kommunikationsendgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch einen Anrufselektionsspeicher (10)
zum Abspeichern von Auswahlparametern, mit welchen
voreinstellbar ist, ob ein bestimmter Ruf (R) angenommen,
gehalten, zurückgewiesen oder umgeleitet wird, und/oder ob
eine und welche Nachricht (N1 bis N4) beim Halten,
Zurückweisen, oder Umleiten an das anrufende Gerät (11)
gesendet wird.
6. Kommunikationsendgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch Mittel zum Generieren einer
Nachricht (N1 bis N4).
7. Kommunikationsendgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Hinterlegen
einer Nachricht in einem externen Nachrichtenspeicher.
8. Kommunikationsendgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Anzeigeeinrichtung (5) zur Anzeige der im Nachrichtenspeicher
(8) gespeicherten Nachricht (N1 bis N4).
9. Kommunikationsendgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachricht
(N1 bis N4) einen Parameter (Z) enthält, der bei der Auswahl
dieser Nachricht (N1 bis N4) zum Senden veränderbar ist.
10. Kommunikationsendgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der veränderbare Parameter
(Z) einen Zeitparameter (Z) umfaßt.
11. Kommunikationsendgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung,
welche einen Zeitparameter (Z) in der Nachricht (N1 bis N4)
selbsttätig vorgibt.
12. Kommunikationsendgerät nach Anspruch 11,
gekennzeichnet durch einen integrierten Terminspeicher
und/oder eine Schnittstelle zum Anschluß eines Geräts mit
einem Terminspeicher, unter Verwendung dessen Termindaten der
Zeitparameter in der Nachricht ausgewählt wird.
13. Kommunikationsendgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (3) zum
automatischen Löschen einer Nachricht (N1 bis N4) im
Nachrichtenspeicher (8) nach Ablauf eines bestimmten Termins
und/oder einer bestimmten Speicherzeit und/oder nach einem
Absenden der Nachricht (N1 bis N9) und/oder bei einem
Verändern eines der Auswahlparameter.
14. Kommunikationsendgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Konvertierungseinrichtung, welche eine von einem anderen
Gerät empfangene Textnachricht in eine Sprachnachricht
umwandelt, und eine Ausgabeeinrichtung (7) zur akustischen
Ausgabe der Nachricht (N).
15. Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts (1)
nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem
in einem internen Nachrichtenspeicher (8) des
Kommunikationsendgeräts (1) und/oder einem externen
Nachrichtenspeicher mindestens eine Nachricht (N1 bis N4)
hinterlegt wird
und ein von einem anrufenden Gerät (11) gesendeter Ruf (R) von einer Empfangseinrichtung (2) des Kommunikationsendgeräts (1) empfangen wird
und in Abhängigkeit von in einem Anrufselektionsspeicher (10) des Kommunikationsendgeräts abgespeicherten Auswahlparametern vorbestimmt wird oder zum Anrufzeitpunkt über eine Bedieneinrichtung (4) bestimmt wird, ob ein bestimmter Ruf (R) angenommen, gehalten, zurückgewiesen oder umgeleitet wird und in Abhängigkeit von den genannten Auswahlparametern oder zum Anrufzeitpunkt über die Bedieneinrichtung (4) bestimmt wird, ob eine und welche Nachricht (N) aus dem Nachrichtenspeicher (8) beim Halten, Zurückweisen oder Umleiten des Rufs (R) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
und ein von einem anrufenden Gerät (11) gesendeter Ruf (R) von einer Empfangseinrichtung (2) des Kommunikationsendgeräts (1) empfangen wird
und in Abhängigkeit von in einem Anrufselektionsspeicher (10) des Kommunikationsendgeräts abgespeicherten Auswahlparametern vorbestimmt wird oder zum Anrufzeitpunkt über eine Bedieneinrichtung (4) bestimmt wird, ob ein bestimmter Ruf (R) angenommen, gehalten, zurückgewiesen oder umgeleitet wird und in Abhängigkeit von den genannten Auswahlparametern oder zum Anrufzeitpunkt über die Bedieneinrichtung (4) bestimmt wird, ob eine und welche Nachricht (N) aus dem Nachrichtenspeicher (8) beim Halten, Zurückweisen oder Umleiten des Rufs (R) an das anrufende Gerät (11) gesendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von den
Auswahlparametern vom Telekommunikationsendgerät (1) ein
Rufsignal ausgegeben wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nachricht (N) in den Nachrich
tenspeicher (8) als Sprachnachricht und/oder als
Textnachricht eingegeben wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nachricht vom Kommunikations
endgerät an das anrufende Gerät als Textnachricht gesendet
und in einer Konvertierungseinrichtung im anrufenden Gerät in
eine Sprachnachricht umgewandelt und akustisch ausgegeben
wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nachricht (N) einen bei der
Auswahl und/oder beim Absenden der Nachricht (N) frei
wählbaren oder veränderbaren Parameter (Z) enthält.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der veränderbare Parameter (Z) einen
Zeitparameter (Z) umfaßt.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Zeitparameter (Z) in der
Nachricht (N) automatisch voreingestellt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zeitparameter (Z) in der
Nachricht (N) in Abhängigkeit von der Zeit des Anrufs
und/oder unter Verwendung der Termindaten eines
Terminspeichers ausgewählt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nachricht (N) im
Nachrichtenspeicher (8) nach Ablauf eines bestimmten Termins
und/oder einer bestimmten Speicherzeit und/oder nach einem
Absenden der Nachricht und/oder bei einem Verändern eines der
Auswahlparameter automatisch gelöscht wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19961510A DE19961510A1 (de) | 1999-12-20 | 1999-12-20 | Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19961510A DE19961510A1 (de) | 1999-12-20 | 1999-12-20 | Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts |
Publications (1)
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| DE19961510A1 true DE19961510A1 (de) | 2001-06-21 |
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ID=7933448
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19961510A Withdrawn DE19961510A1 (de) | 1999-12-20 | 1999-12-20 | Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationsendgeräts |
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| WO2001047219A2 (de) | 2001-06-28 |
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