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DE102006031127B4 - Elektromotorische Verstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Elektromotorische Verstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge Download PDF

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DE102006031127B4
DE102006031127B4 DE200610031127 DE102006031127A DE102006031127B4 DE 102006031127 B4 DE102006031127 B4 DE 102006031127B4 DE 200610031127 DE200610031127 DE 200610031127 DE 102006031127 A DE102006031127 A DE 102006031127A DE 102006031127 B4 DE102006031127 B4 DE 102006031127B4
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Stefan Reinhardt
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Kuester Automotive Door Systems GmbH
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Abstract

Elektromotorische Verstelleinrichtung (1) für Kraftfahrzeuge, wie beispielsweise für elektromotorisch angetriebene Seilzugfensterheber, mit einer Motoreinheit (2), welche über ein Winkelgetriebe (3) mit einem drehbaren Stellglied (4), wie beispielsweise der Seiltrommel des Fensterhebers, wirkverbunden ist, das Winkelgetriebe (3) wenigstens zwei in Eingriff stehende Zahnräder (7, 8) aufweist, von denen ein Zahnrad (7) drehfest mit der Abtriebswelle (5) der Motoreinheit (2) und das damit kämmende Gegenzahnrad (8) drehfest mit dem Stellglied (4) verbunden sind und die Abtriebswelle (5) der Motoreinheit (2) radial bezüglich der Drehachse (6) des Stellgliedes (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenzahnrad (8) an seiner dem Stellglied (4) zugewandten Seite (10) mit dem Zahnrad (7) kämmt.

Description

  • Eine derartige Verstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge ist aus der DE 40 33 949 C1 bereits bekannt und bildet dort den Antriebsteil eines elektromotorisch angetriebenen Fensterhebers. Jene Verstelleinrichtung weist gemäß 2 eine Motoreinheit auf, welche über ein Winkelgetriebe mit einem drehbaren Stellglied in Art einer Spindelmutter wirkverbunden ist, wobei die Abtriebswelle der Motoreinheit radial bezüglich der Drehachse der Spindelmutter liegt. Das Winkelgetriebe weist dabei zwei Kegelräder auf, von denen ein Kegelrad drehfest mit der Abtriebswelle der Motoreinheit und das andere Kegelrad drehfest mit der Stellspindelmutter verbunden sind. Die Spindelmutter ist dabei in einer Konsole eines Gehäuseteils des Elektromotors angeordnet, welche durch eine unterhalb der Konsole angeordnete Scheibe sowie das oberhalb der Konsole liegende Kegelrad gegen Verschieben in Richtung der Drehachse der Spindelmutter gesichert ist.
  • Bei der bekannten Verstelleinrichtung ergibt sich aufgrund jener Verschiebesicherung für die Spindelmutter eine in Richtung der Drehachse von der Spindelmutter gesehen, relativ aufbauende Anordnung, welche durch die hintereinander liegende Anordnung die Scheibe, Konsole und Kegelrad sowie dem damit kämmenden Gegenkegelrad der Abtriebswelle hervorgerufen wird.
  • Eine weitere Verstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge ist aus der EP 0 384 219 A1 bekannt und bildet dort den Antriebsteil eines elektromotorisch angetriebenen Seilzug-Fensterhebers. Die bekannte Verstelleinrichtung weist ein Getriebe in Art eines Schneckenradgetriebes auf, welches zwischen dem Motor der Verstelleinrichtung und der Seiltrommel des Fensterhebers geschaltet ist.
  • Die bekannte Verstelleinrichtung ist bauartbedingt aufgrund des vorgesehenen Schneckenradgetriebes relativ aufbauend, da das antreibende Schneckenrad tangential an das Gegenzahnrad angreift. Dadurch ist insbesondere der quer zur Längsachse der Verstelleinrichtung erforderliche Platzbedarf relativ hoch.
  • Eine aufbauende Verstelleinrichtung ist auch dann gegeben, wenn anstelle eines Schneckenradgetriebes ein Stirnradgetriebe eingesetzt wird, wie beispielsweise aus der DE 199 40 184 A1 bereits bekannt ist. Der hohe Platzbedarf kommt bauartbedingt bei diesem Getriebetyp durch den Versatz von Antriebswelle und Abtriebswelle quer zur Längsrichtung der Verstelleinrichtung zustande.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine elektromotorische Verstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge mit den eingangs genannten Merkmalen bereitzustellen, welche auch bei kleinstem zur Verfügung stehendem Bauraum eingesetzt werden kann.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird eine elektromotorische Verstelleinrichtung vorgeschlagen, welche die in den Anspruchen 1, 11 und 12 genannten Merkmale aufweist. Die Verstelleinrichtung zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass das Gegenzahnrad an seiner dem Stellglied zugewandten Seite mit dem Zahnrad kämmt. Durch diese Maßnahme ist die Kompaktheit der Verstelleinrichtung weiter verbessert, da in Richtung der Drehachse des Stellgliedes gesehen, der vorhandene Bauraum genutzt werden kann, welcher durch die Bauhöhe der Seiltrommel vorliegt.
  • Indem bei der erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung die Abtriebswelle der Motoreinheit radial bezüglich der Drehachse des Stellgliedes angeordnet ist, kann eine kompakte Bauweise der Verstelleinrichtung realisiert werden, da quer zur Drehachse des Stellgliedes die Verstelleinrichtung nicht wesentlich über die Abmessung des Stellgliedes nach außen ragt, was beispielsweise bei der bekannten Verstellvorrichtung mit Schneckenradgetriebe der Fall ist.
  • Aufgrund des Winkelgetriebes ist es ferner auf besonders einfache Weise möglich, die Abtriebswelle der Motoreinheit radial bezüglich der Drehachse des Stellgliedes anzuordnen, wobei der von der Abtriebswelle der Motoreinheit und der Drehachse des Stellgliedes aufgespannte Winkel beliebig vorgegeben werden kann. Mit herstellungstechnisch geringem Aufwand ist das Winkelgetriebe herstellbar, wenn dieser Winkel etwa 90° beträgt.
  • Weiterhin ist durch die wenigstens zwei in Eingriff stehenden Zahnräder, von denen ein Zahnrad drehfest mit der Abtriebswelle der Motoreinheit und das damit kämmende Gegenzahnrad drehfest mit dem Stellglied verbunden sind, ein besonders einfacher Aufbau des Winkelgetriebes erreicht.
  • Auf das Erreichen einer kompakten Bauform der Verstelleinrichtung zielt auch die Maßnahme ab, dass das Gegenzahnrad koaxial zur Drehachse des Stellgliedes angeordnet ist.
  • Dabei sind vorzugsweise Gegenzahnrad und Stellglied auf einer gemeinsamen Achse gelagert. Durch diese Maßnahme kann auf eine zusätzliche Achse bzw. Welle zum Lagern von Gegenzahnrad oder Stellglied verzichtet werden, so dass sich herstellungstechnisch eine Vereinfachung ergibt und somit Kosten eingespart werden können. Darüber hinaus ergibt sich eine gewichtsmäßige Erleichterung der Verstelleinrichtung.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Gegenverzahnung des Gegenzahnrades durch einen sich bezüglich einer Umfangswandung des Stellgliedes radial nach außen erstreckendem Ring gebildet ist. Dadurch ist auch bei kompakt bauender Anordnung von Stellglied und Gegenzahnrad ausreichend Platz für die Gegenverzahnung am Gegenzahnrad in der Weise gegeben, dass die Verzahnungen von Zahnrad und Gegenzahnrad problemlos ineinandergreifen können und somit ein ordnungsgemäßer Getriebebetrieb ermöglicht ist.
  • Von Vorteil ist es, wenn das Gegenzahnrad an dem Stellglied angeformt ist. Dadurch ist eine separate Montage des Gegenzahnrades nicht notwendig, da das Zahnrad bereits durch die Montage des Stellglieds von Hause aus mit montiert ist. Auch ist dadurch eine Materialersparnis erreicht, da zur Realisierung der Verzahnung auf die Herstellung eines separaten Gegenzahnrades verzichtet werden kann.
  • Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, dass Stellglied und Gegenzahnrad separate Bauteile sind.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Winkelgetriebe ein Untersetzungsgetriebe ist und das Zahnrad als Ritzel ausgebildet ist. Dadurch ist eine Verringerung der Drehzahl eines üblicherweise mit relativ hoher Drehzahl drehenden Motors der Motoreinheit auf die für die entsprechende Anwendung erforderliche niedrigere Drehzahl möglich.
  • Dabei bietet es sich an, dass das Winkelgetriebe ein Kegelradgetriebe ist. Da bei dieser Getriebeart zwei gleichartige Zahnräder, die Kegelräder, zum Einsatz kommen, ist durch diese Maßnahme in besonders einfacher Weise ein Winkelgetriebe realisierbar.
  • Alternativ kann es auch vorgesehen sein, dass das Winkelgetriebe ein Kronengetriebe ist. Bei diesem Getriebe ist allerdings das Ritzel als Stirnrad ausgebildet und das Gegenrad hat die Form einer Krone mit Verzahnung im Außenbereich der Stirnseite des Gegenrades. Anders als bei einem Kegelradgetriebe ist es bei einem Kronengetriebe möglich, dass das Zahnrad problemlos in radialer Richtung bezüglich des Kronrades verschoben werden kann, ohne dass dadurch die Getriebefunktion beeinträchtigt ist.
  • Vorzugsweise sollte das zylindrische Zahnrad des Krongetriebes der Abtriebswelle und das Kronrad dem Stellglied zugeordnet sein. Dadurch kann in einfacher Weise eine Untersetzung von der Abtriebswelle der Motoreinheit zum Stellglied realisiert werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Motoreinheit ein Zwischengetriebe aufweist, welches dem Elektromotor der Motoreinheit nachgeschaltet ist und dessen Abtriebswelle die Abtriebswelle der Motoreinheit bildet. Durch diese Maßnahme kann das Übersetzungsverhältnis zwischen der Motorabtriebswelle und der Abtriebswelle der Motoreinheit bereits in der Weise konditioniert werden, dass mittels Getriebe und Zwischengetriebe die am Stellglied erwünschte Drehzahl erzeugt ist. Sofern zwischen Motorabtriebswelle und dem Stellglied eine Untersetzung erzeugt werden soll, kann beispielsweise durch die Ausbildung des Zwischengetriebes als Untersetzungsgetriebe zusätzlich zu dem bereits als Untersetzungsgetriebe ausgebildeten Getriebe die erwünschte Untersetzung erreicht werden.
  • Mit Vorteil sind Antriebswelle und Abtriebswelle des Zwischengetriebes koaxial zueinander angeordnet. Hierdurch ist aufgrund des fehlenden axialen Versatzes von Antriebswelle und Abtriebswelle eine besonders kompakte Bauform des Zwischengetriebes realisierbar.
  • Dabei bietet es sich an, dass das Zwischengetriebe ein Planetengetriebe ist. Durch ein Getriebe dieser Bauart ist bei einem Übersetzungsverhältnis, welches dem üblicher anderer Getriebebauarten entspricht, eine wesentlich kompaktere Bauweise möglich.
  • Die Versteileinrichtung ist besonders geeignet für den Einsatz in Scheibenwischsystemen für Fahrzeuge, insbesondere Linearwischern und elektromotorischen Seilzug-Fensterheber für Fahrzeuge.
  • Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
  • Es zeigen:
  • 1 eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung mit Gehäuse als perspektivische Darstellung,
  • 2 die Verstelleinrichtung gemäß 1 ohne Gehäuse als perspektivische Darstellung und
  • 3 die Verstelleinrichtung gemäß 1 als Schnittdarstellung in Längsrichtung.
  • 1 bis 3 zeigen – in schematischer Darstellung – ein mögliches Ausführungsbeispiel einer elektromotorischen Verstelleinrichtung 1, welche vorzugsweise in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommt, beispielsweise als Verstelleinrichtung für Scheibenwischsystemen, insbesondere Linear-Wischsystemen.
  • Die elektromotorische Verstelleinrichtung 1 weist eine Motoreinheit 2 auf, welche über ein Getriebe 3 mit einem drehbaren Stellglied 4 wirkverbunden ist. Es ist vorgesehen, dass die Abtriebswelle 5 der Motoreinheit 2 radial bezüglich der Drehachse 6 des Stellgliedes 4 angeordnet ist. Dadurch kann eine besonders kompakte Bauform der gesamten Verstelleinrichtung 1 realisiert werden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der 1 bis 3 ist die Verstelleinrichtung 1 zum Antreiben eines Seilzug-Fensterhebers vorgesehen. Das Stellglied 4 ist in diesem Fall die Seiltrommel des Fensterhebers. Die Verstelleinrichtung 1 ist dabei von einem Gehäuse 17 umgeben.
  • Die Anordnung der Abtriebswelle 5 der Motoreinheit 2 radial bezüglich der Drehachse 6 des Stellgliedes 4 kann dadurch realisiert werden, indem das Getriebe 3 als Winkelgetriebe ausgebildet ist, mit wenigstens zwei in Eingriff stehenden Zahnrädern 7, 8. Davon ist ein Zahnrad 7 drehfest mit der Abtriebswelle 5 der Motorwelle 2 und das damit kämmende Gegenzahnrad 8 drehfest mit dem Stellglied 4 verbunden. Das Winkelgetriebe 3 ist bei dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel als Untersetzungsgetriebe ausgebildet, wobei das Zahnrad 7 das Ritzel des Untersetzungsgetriebes ist, insofern also eine geringere Anzahl an Zähnen als das Gegenzahnrad aufweist.
  • Ferner ist das Winkelgetriebe 3 in Art eines Kegelradgetriebes ausgebildet, wobei Zahnrad bzw. Ritzel 7 und Gegenzahnrad 8 jeweils als Kegelrad vorliegen.
  • Das Gegenzahnrad 8 ist koaxial zur Drehachse 6 des Stellgliedes 4 angeordnet. Dabei ist das Stellglied 4 auf einem in Richtung der Achse 9 sich erstreckenden Vorsprung bzw. Nabe 16 des Gegenzahnrades 8 gelagert, wobei das Gegenzahnrad 8 selbst wiederum auf der Achse 9 gelagert ist.
  • Nach einem anderen (hier nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel der Verstelleinrichtung kann es selbstverständlich auch vorgesehen sein, dass Gegenzahnrad 8 und Stellglied 4 jeweils auf einer gemeinsamen Achse gelagert sind.
  • Die Gegenverzahnung des Gegenzahnrades 8 ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der 1 bis 3 an einem sich bezüglich einer Umfangswandung 13 des Stellgliedes 4 radial nach außen erstreckenden Ring 14 angeordnet. Dort kämmt das Zahnrad 7 bzw. Ritzel an der dem Stellglied 4 zugewandten Seite 10 des Ringes 14 mit der Gegenverzahnung des Gegenzahnrades 8.
  • Weiterhin ist es vorgesehen, dass die Motoreinheit 2 ein Zwischengetriebe 11 aufweist, welches dem Elektromotor 12 der Motoreinheit 2 nachgeschaltet ist. Dabei bildet die Abtriebswelle des Zwischengetriebes 11 die Abtriebswelle 5 der Motoreinheit 2.
  • Das Zwischengetriebe 11 ist als Planetengetriebe ausgebildet. Die (hier nicht dargestellte) Antriebswelle des Zwischengetriebes 11 sowie deren Abtriebswelle 5 liegen in einer koaxialen Anordnung zueinander vor.
  • Der Elektromotor 12 kann als bürstenloser Motor ausgebildet sein, wodurch der Elektromotor 12 eine besonders kompakte Bauform aufweist. Darüber hinaus lässt sich der bürstenlose Motor 12 besonders flexibel in seinem Betriebsverhalten an die jeweils vorliegende Lastsituation anpassen, so dass ein Steckenbleiben bzw. Festfahren der Versteileinrichtung bei hohen zu erbringenden Drehmomenten vermieden ist.
  • 1
    Verstelleinrichtung
    2
    Motoreinheit
    3
    Getriebe, Winkelgetriebe, Kegelradgetriebe
    4
    Stellglied
    5
    Abtriebswelle
    6
    Drehachse
    7
    Zahnrad, Ritzel
    8
    Zahnrad, Gegenzahnrad
    9
    Achse
    10
    Seite
    11
    Zwischengetriebe
    12
    Elektromotor
    13
    Umfangswandung
    14
    Ring
    15
    Verzahnung
    16
    Nabe
    17
    Gehäuse

Claims (12)

  1. Elektromotorische Verstelleinrichtung (1) für Kraftfahrzeuge, wie beispielsweise für elektromotorisch angetriebene Seilzugfensterheber, mit einer Motoreinheit (2), welche über ein Winkelgetriebe (3) mit einem drehbaren Stellglied (4), wie beispielsweise der Seiltrommel des Fensterhebers, wirkverbunden ist, das Winkelgetriebe (3) wenigstens zwei in Eingriff stehende Zahnräder (7, 8) aufweist, von denen ein Zahnrad (7) drehfest mit der Abtriebswelle (5) der Motoreinheit (2) und das damit kämmende Gegenzahnrad (8) drehfest mit dem Stellglied (4) verbunden sind und die Abtriebswelle (5) der Motoreinheit (2) radial bezüglich der Drehachse (6) des Stellgliedes (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenzahnrad (8) an seiner dem Stellglied (4) zugewandten Seite (10) mit dem Zahnrad (7) kämmt.
  2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenzahnrad (8) koaxial zur Drehachse (6) des Stellgliedes (4) angeordnet ist und vorzugsweise Gegenzahnrad (8) und Stellglied (4) auf einer gemeinsamen Achse (9) gelagert sind.
  3. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenverzahnung des Gegenzahnrades (8) durch einen sich bezüglich einer Umfangswandung (13) des Stellgliedes (4) radial nach außen erstreckenden Ring (14) gebildet ist.
  4. Verstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenzahnrad (8) an dem Stellglied (4) angeformt ist.
  5. Verstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebe (3) ein Untersetzungsgetriebe ist und das Zahnrad (7) als Ritzel ausgebildet ist.
  6. Verstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebe (3) ein Kegelradgetriebe ist.
  7. Verstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebe (3) ein Kronengetriebe ist, wobei vorzugsweise das zylindrische Zahnrad des Kronengetriebes der Abtriebswelle und das Kronenrad des Kronengetriebes dem Stellglied (4) zugeordnet sind.
  8. Verstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinheit (2) ein Zwischengetriebe (11) aufweist, welches dem Elektromotor (12) der Motoreinheit (2) nachgeschaltet ist und dessen Abtriebswelle die Abtriebswelle (5) der Motoreinheit (2) bildet.
  9. Verstelleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebswelle und Abtriebswelle des Zwischengetriebes (11) koaxial zueinander angeordnet sind.
  10. Verstelleinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischengetriebe (11) ein Planetengetriebe ist.
  11. Elektromotorischer Seilzugfensterheber für Fahrzeuge, mit wenigstens einer Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  12. Scheibenwischer für Fahrzeuge, insbesondere Linearwischer, mit wenigstens einer Verstelleinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0384219A1 (de) * 1989-02-23 1990-08-29 KÜSTER & Co. GmbH Antriebsteil für einen Bowdenzug-Fensterheber
DE4033949C1 (de) * 1990-10-25 1992-01-02 Vegla Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen, De
DE19940184A1 (de) * 1998-08-25 2000-03-09 Kuester & Co Gmbh Elektromotorische Antriebsvorrichtung für einen Seilzug-Fensterheber bei Kraftfahrzeugen

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