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DE102006030259B9 - Flach faltbarer Sitz - Google Patents

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DE102006030259B9 DE200610030259 DE102006030259A DE102006030259B9 DE 102006030259 B9 DE102006030259 B9 DE 102006030259B9 DE 200610030259 DE200610030259 DE 200610030259 DE 102006030259 A DE102006030259 A DE 102006030259A DE 102006030259 B9 DE102006030259 B9 DE 102006030259B9
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Abstract

Sitz (10) für ein Fahrzeug, das einen Boden hat, auf dem der Sitz (10) gesichert ist, wobei der Sitz (10) aufweist:
eine Sitzbasis (12) mit einem Basisstützaufbau und einem Sitzpolster, das an der Oberseite des Stützaufbaus angebracht ist;
eine Sitzrückenlehne (16), die einen Rückenlehnenstützaufbau (40) und ein Rückenlehnenpolster (42) hat, das an der Vorderseite des Rückenlehnenstützaufbaus (40) angebracht ist;
einen Drehverbinder (18), der an dem unteren Abschnitt (20) der Sitzrückenlehne (16) vorgesehen ist, wobei der Drehverbinder (18) einen ersten Betriebsmodus hat, in dem die Sitzrückenlehne (16) selektiv in einem Bereich der Winkelausrichtung relativ zu der Sitzbasis (12) von einer im Allgemeinen vertikalen Ausrichtung in eine hintere geneigte Ausrichtung positioniert werden kann, und wobei der Drehverbinder (18) auch einen zweiten Betriebsmodus hat, in dem die Sitzrückenlehne (16) nach vorne in eine verstaute Position gefaltet werden kann, in der das Sitzpolster zu dem Boden des Fahrzeugs hin gefaltet ist...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz, der in eine Position gefaltet werden kann, in der ein relativ flacher Ladeboden durch den Sitz bereitgestellt wird.
  • Fahrzeugsitze sind normalerweise mit einer Rückenlehne versehen, die durch eine schwenkbare Armatur mit der Sitzbasis verbunden ist. Die Rückenlehne kann ein Neigungseinstellmerkmal haben, das ermöglicht, dass die Rückenlehne in einem Bereich von Positionen, die unterschiedliche Neigungswinkel definieren, zwischen der Sitzrückenlehne und der Sitzbasis gehalten wird. Fahrzeugsitze für die zweite oder dritte Reihe eines Fahrzeugs wurden entwickelt, die ermöglichen, dass die Sitzrückenlehne und die Sitzbasis verstellt werden können, um einen Ladeboden bereitzustellen, wenn die Sitze in eine Ladeposition gefaltet sind. Solche Fahrzeugsitze sind beispielsweise aus der US 6,000,742 A , der DE 199 32 214 A1 oder der gattungsgemäßen DE 203 04 713 U1 bekannt.
  • Frühere Fahrzeugsitzkonstruktionen, die eine Neigungseinstellung und eine Flachfaltfunktionalität haben, sind im Allgemeinen kompliziert und benötigen ein oder mehrere relativ teure Steuerseile, die in eine Steuerseilantriebsnocke eingreifen und daraus ausrücken. Mit diesen Systemen sind Probleme verbunden, die mit der Verpackung der Nocken und Seilzüge zusammenhängen. Viele Systeme, die entwickelt worden sind, um zu ermöglichen, dass ein Sitz in eine Speicherposition gefaltet werden kann, stellen keine Rückenlehnenneigungseinstellvorrichtung bereit. Kunden bevorzugen es im Allgemeinen, die Mög lichkeit zu haben, den Neigungswinkel der Rückenlehne unabhängig einstellen zu können.
  • Es gibt ein Bedürfnis nach einem einfachen und robusten Fahrzeugsitz, der von einer Nutzposition in eine Ladeposition ohne komplexe Nocken- und Steuerseilanordnungen gefaltet werden kann. Es gibt auch ein Bedürfnis nach einer Sitzeinstellvorrichtung, die ermöglicht, dass die Sitzlehne und die Sitzbasis neu positioniert werden können, um einen Ladeboden bereitzustellen, und die eine Getriebevorrichtung verwendet, die simultan die Sitzrückenlehne und die Sitzbasis zwischen der Verwendungsposition und der Speicherposition bewegt.
  • Zur Lösung dieses Bedürfnisses schlägt die vorliegende Erfindung einen Fahrzeugsitz mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß wird ein Sitz mit den Merkmalen des Anspruchs 1 für ein Fahrzeug bereitgestellt, der eine Sitzbasis und eine Sitzlehne bzw. Rückenlehne mit einer Neigungseinstellung und einer Flachfaltfähigkeit hat. Die Sitzbasis hat einen Basistragaufbau und ein Sitzpolster, das an der Oberseite des Tragaufbaus angebracht ist. Die Sitzrückenlehne hat einen Rückenstützaufbau und ein Rückenpolster, das an der Vorderseite des Rückenstützaufbaus angebracht ist. Ein Schwenk- bzw. Drehverbinder ist vorgesehen, um einen unteren Abschnitt der Sitzrückenlehne mit der Sitzbasis zu verbinden. Der Drehverbinder hat einen ersten Betriebsmodus, in dem die Sitzrückenlehne selektiv in einem Bereich von Winkelausrichtungen relativ zu der Sitzbasis von der im Allgemeinen vertikalen Ausrichtung zu einer nach hinten gerichteten, geneigten Ausrichtung positioniert werden kann. Der Drehverbinder hat auch einen zweiten Betriebsmodus, in dem die Sitzrückenlehne nach vorne in eine verstaute Position gefaltet werden kann, wobei das Rückenpolster auf den Boden des Fahrzeugs gefaltet bzw. umgelegt wird. Der Drehverbinder greift in eine Verbindung ein, die betriebsmäßig in den Basisstützaufbau eingreift, um die Sitzbasis nach vorne zu bewegen, was einen Freiraum für die Sitzrückenlehne bereitstellt, um sich in die verstaute Position bewegen zu können.
  • Bevorzugt kann der Basisstützaufbau weiterhin eine Basis, eine Sitzpolsterunterstützung und mindestens einen Vorderfuß aufweisen. Der Vorderfuß ist drehbar mit der Basis an einem unteren Ende verbunden und ist schwenkbar bzw. drehbar mit der Sitzpolsterunterstützung an einem oberen Ende verbunden. Der Basisstützaufbau kann weiterhin mindestens eine Halterung aufweisen, die an einer hinteren Position des Basisstützaufbaus gesichert ist. Die Halterung hält mindestens eine Rolle, die auf einer Rollenspur bzw. Rollenschiene rollt, welche sich in Längsrichtung erstreckt und nach oben von vorne nach hinten ansteigt.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung, die sich auf den Drehverbinder beziehen, kann der Drehverbinder ein erstes Sektorengetriebe bzw. Sektorenzahnrad, das sich mit der Sitzrückenlehne dreht, und ein zweites Sektorengetriebe bzw. Sektorenzahnrad und eine Stange haben, die das erste Sektorengetriebe mit dem Basisstützaufbau verbindet. In dem zweiten Betriebsmodus, wenn die Sitzrückenlehne nach vorne gefaltet wird, dreht sich das erste Sektorengetriebe und greift in das zweite Sektorengetriebe ein, um die Stange zu bewegen und damit den Basisstützaufbau in der Vorwärtsrichtung zu bewegen. Das erste Sektorengetriebe und das zweite Sektorengetriebe sind in dem ersten Betriebsmodus außer Eingriff. Die Verbindung bzw. das Gestänge kann weiterhin einen Arm aufweisen, der an dem zweiten Sektorengetriebe vorgesehen ist, das sich mit dem zweiten Sektorengetriebe dreht und drehbar mit der Stange verbunden ist, um die Stange nach vorne und hinten zu bewegen. Die Sitzrückenlehne kann nach vorne gefaltet werden, um die Sitzrückenlehne in eine Position zu bewegen, in der das Rückenpolster derart gedreht bzw. geschwenkt wird, dass es einem Abschnitt des Bodens des Fahrzeugs zugewandt ist. Die Sitzbasis kann derart ausgerichtet sein, dass das Sitzpolster nach oben sowohl in die Verwendungsposition als auch in die verstaute Position weist.
  • Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung wird ein flach faltbarer Sitz für ein Fahrzeug bereitgestellt. Der flach faltbare Sitz umfasst eine Sitzbasis mit einem Sitzbasisrahmen, eine Basis und eine Sitzpolsterunterstützung. Zumindest ein Vorderbein ist drehbar bzw. schwenkbar mit der Basis an einem unteren Ende verbunden und ist drehbar mit der Sitzpolsterunterstützung an einem oberen Ende verbunden. Der Sitz weist weiterhin eine Sitzrückenlehne mit einem Sitzrückenlehnenrahmen auf. Ein Drehverbinder sichert den Sitzrückenrahmen an dem Sitzbasisrahmen. Der Drehverbinder hat ein erstes Sektorengetriebe, das koaxial zu dem Drehverbinder ist und ein zweites Sektorengetriebe, das drehbar mit dem Sitzbasisrahmen verbindbar ist. Das zweite Sektorengetriebe kann selektiv in das erste Sektorengetriebe während eines Flachfaltabschnitts des Bewegungsbereichs des ersten Sektorengetriebes eingreifen. Das zweite Sektorengetriebe ist von dem ersten Sektorengetriebe während der Verwendungsposition des Bewegungsbereichs des ersten Sektorengetriebes getrennt. Eine Bewegungsübertragungsverbindung ist an dem Vorderbein und an einem Arm des Drehverbinders gesichert, der mit dem zweiten Sektorengetriebe verbunden ist und mit dem zweiten Sektorengetriebe drehbar ist. Der Sitzrahmen ist in einem Rückenwinkeleinstellbereich drehbar, um das Positionieren der Sitzrückenlehne relativ zur Sitzbasis zu ermöglichen. Der Sitzrückenlehnenrahmen wird in einem Flachfaltbereich gedreht, um zu ermöglichen, dass die Sitzrückenlehne nach vorne gefaltet wird, wenn der Sitzbasisrahmen von einer Sitzposition in eine verstaute Position bewegt wird. Die verstaute Position ist gegenüber der Sitzposition nach vorne versetzt. Der Sitzrückenlehnenrahmen kann nach vorne gedreht werden, wenn der Sitzbasisrahmen in die verstaute Position bewegt wird. Die Bewegungsübertragungsverbindung wird durch den Arm bewegt, um das Vorderbein zu bewegen, und dadurch wird verursacht, dass der Sitzbasisrahmen gegenüber der Basis derart nach vorne positioniert wird, dass der Sitzrückenrahmen und der Sitzbasisrahmen im Allgemeinen horizontal in der verstauten Position ausgerichtet sind.
  • Die Erfindung lässt sich vorteilhaft einsetzen zum Repositionieren eines Fahrzeugsitzes. Der Fahrzeugsitz hat eine Sitzbasis, die einen Basisstützaufbau und ein Sitzpolster hat, das an einer Oberseite des Stützaufbaus angebracht ist. Eine Sitzrückenlehne, die einen Rückenlehnenstützaufbau und ein Rückenlehnenpolster hat, ist an der Vorderseite des Rückenlehnenstützaufbaus angebracht. Ein Drehverbinder ist an einem unteren Abschnitt der Rückenlehne vorgesehen. Das Verfahren umfasst das Positionieren der Sitzrückenlehne selektiv in einen Bereich von Winkelausrichtungen relativ zu der Sitzbasis von einer im Allgemeinen vertikalen Ausrichtung in eine nach hinten geneigte Ausrichtung. Die Sitzrückenlehne wird nach vorne in eine verstaute Position gefaltet, in der das Rückenlehnenpolster zu dem Boden des Fahrzeugs gefaltet ist. Eine Verbindung bzw. ein Gestänge greift in den Drehverbinder ein. Die Verbindung greift in den Basisstützaufbau ein, um die Sitzbasis nach vorne zu bewegen, um einen Freiraum für die Sitzrückenlehne bereitzustellen, damit sie in die verstaute Position nach hinten gegenüber der Sitzbasis bewegt werden kann.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert:
  • 1 ist eine teilweise Seitenaufrissansicht eines Fahrzeugsitzes, die das Neigungseinstellmerkmal der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist eine teilweise Seitenaufrissansicht des Fahrzeugsitzes, die die Sitzrückenlehne zeigt, welche in einer rückwärtigen, geneigten Position ausgerichtet ist;
  • 3 ist eine teilweise, perspektivische Ansicht des Fahrzeugsitzes, die die Sitzbasis zeigt, welche teilweise vorne ist, und die Sitzrückenlehne in dem Prozess der Faltung in eine verstaute Position zeigt; und
  • 4 ist eine teilweise, perspektivische Ansicht eines Fahrzeugsitzes, die die Sitzbasis und die Sitzrückenlehne in der verstauten Position zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In 1 ist ein Fahrzeugsitz 10 dargestellt, der eine Sitzbasis 12 und eine Sitzrückenlehne 16 enthält. Ein Drehverbinder 18 ist an dem unteren Abschnitt 20 in der Sitzrückenlehne 16 und an einem hinteren Abschnitt 22 der Sitzbasis 12 gesichert. Anordnungsstifte 26 sind vorgesehen, um die Sitzbasis 12 an dem Boden eines Fahrzeugs zu sichern (nicht gezeigt).
  • Die Sitzbasis 12 enthält einen Sitzbasisrahmen, der eine Basis 30, eine Sitzpolsterstütze 32 und ein Vorderbein 34 aufweist. Der Sitzbasisrahmen kann auch als ein Stützaufbau bezeichnet werden, der ein Sitzpolster (nicht gezeigt) unterstützt.
  • Das Vorderbein 34 der Sitzbasis 12 hat ein unteres Ende 36, das drehbar an der Basis 30 gesichert ist. Das Vorderbein 34 hat ein oberes Ende 38, das drehbar an der Sitzpolsterstütze 32 gesichert ist.
  • Ein Sitzrückenlehnenrahmen 40 oder ein Rückenlehnenstützaufbau unterstützt ein Rückenlehnenpolster 42, die zusammen eine Sitzrückenlehne 16 aufweisen. Wie in 1 gezeigt ist, ist die Sitzrückenlehne 16 in ihrer Verwendungsposition, worin sie von einer im Allgemeinen vertikalen Position in eine nach hinten geneigte Position geschwenkt bzw. gedreht werden kann. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "im allgemeinen vertikale Position" auf eine vorderste Position der Sitzrückenlehne, wenn der Sitz für einen Benutzer zum Sitzen auf dem Sitz positioniert ist. Aus der vordersten Sitzposition kann die Sitzrückenlehne 16 nach hinten geneigt werden, wenn sie durch den Sitzinsassen eingestellt wird.
  • Ein erstes Sektorengetriebe 46 bzw. Sektorenzahnrad ist an der Sitzrückenlehne 16 an dem Drehverbinder 18 gesichert. Ein zweites Sektorengetriebe 48 bzw. Sektorenzahnrad ist an der Sitzbasis 12 vorgesehen. Wie in 1 gezeigt ist, sind das erste Sektorengetriebe 46 und das zweite Sektorengetriebe 48 nicht in Eingriff, um zu ermöglichen, dass die Sitzrückenlehne 16 eingestellt wird, ohne dass das zweite Sektorengetriebe 48 und die Sitzbasis 12 beteiligt wird.
  • In 2 ist die Sitzrückenlehne 16 in einer im Wesentlichen nach hinten geneigten Position relativ zu der Sitzbasis 12 gezeigt. Die Sitzbasis 12 verbleibt in ihrer Verwendungsposition ungeändert, unabhängig von der Position der Sitzrückenlehne 16 aufgrund der Trennung des ersten Sektorengetriebes 46 relativ von dem zweiten Sektorengetriebe 48. In der nach hinten geneigten Position sind das erste Sektorengetriebe 46 und das zweite Sektorengetriebe miteinander mittels Nocke in Engriff, was verhindert, dass das zweite Sektorengetriebe bewegt wird. Dieser Nockeneingriffsbetrieb verhindert, dass die Sitzbasis 12 in die Position nach unten bewegt wird, die mit Bezug auf 3 und 4 nachstehend gezeigt und beschrieben wird. Der Sitzbasisrahmen enthält eine Sitzpolsterstütze 32 und ein Vorderbein 34, die in der gleichen Position, wie in 1 gezeigt ist, auch verbleiben, auch wenn die Sitzrückenlehne 16 in eine mehr nach hinten gerichtete Position als die Position, die in 1 gezeigt ist, geneigt worden ist.
  • In 3 ist die Sitzrückenlehne 16 im Übergang in ihre verstaute Position gezeigt, wobei die Sitzrückenlehne 16 nach vorne gedreht wird. Das erste Sektorengetriebe 46 ist an diesem Punkt in Eingriff mit dem zweiten Sektorengetriebe 48. Die Drehung des zweiten Sektorengetriebes 48 verursacht eine Bewegungsübertragungsverbindung 50, um in eine vorwärts gerichtete Richtung zu bewegen. Die Verbindung 50 ist an ihrem Vorderende an dem Vorderbein 34 gesichert und an ihrem Hinterende an einem Hebel 52 des zweiten Sektorengetriebes 48 gesichert. Der Hebel 52 ist als eine einstückige Erweiterung des zweiten Sektorengetriebes 48 ausgebildet. Wenn sich das zweite Sektorengetriebe 48 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, d. h. von der Position, die in 2 gezeigt ist, in die Position, die in 3 gezeigt ist, treibt der Arm 52 die Verbindung 50 in eine Vorwärtsrichtung. Wenn sich das Vorderbein 34 nach vorne bewegt, wird auch die Sitzpolsterstütze 32 in eine Vorwärtsrichtung angetrieben.
  • Ein Freigabehebel 54 ist an dem Drehverbinder 18 vorgesehen. Der Freigabehebel 54 wird durch eine Person ergriffen, um sowohl die Sitzrückenlehne 16 freizugeben als auch die Sitzrückenlehne 16 nach hinten zu neigen. Der Freigabehebel 54 wird auch verwendet, um die Sitzrückenlehne 16 nach vorne zu falten, wenn sie in eine verstaute Position bewegt wird.
  • Eine Rolle ist an einer Halterung an dem hinteren Abschnitt 22 der Sitzbasis 12 vorgesehen. Die Rolle rollt entlang einer Rollenspur 60, die nach oben von vorne nach hinten ansteigt. Die Rolle rollt die Rollenspur 60 bzw. einer Rollenführung oder Schiene nach unten, wenn das Vorderbein 34 in eine Vorwärtsrichtung durch den Arm 52 und die Verbindung 50 bewegt wird.
  • In 4 ist der Fahrzeugsitz 10 in seiner verstauten Position gezeigt, worin die Sitzrückenlehne 16 nach unten gefaltet ist und das Sitzpolster dem Boden (nicht gezeigt) des Fahrzeugs (nicht gezeigt) zugewandt ist. Die Sitzrückenlehne 16 ist nach hinten bezüglich der Sitzbasis 12 angeordnet, die in ihre volle vordere Position durch die Verbindung 50 und den Arm 52 verschoben worden ist.
  • Wenn die Sitzrückenlehne 16 nach vorne gedreht wird, wird sie in einer Richtung im Uhrzeigersinn gedreht. Die Drehung des ersten Sektorengetriebes 46 in der Richtung im Uhrzeigersinn verursacht, dass das zweite Sektorengetriebe 48 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Arm 52 folgt der Drehung des zweiten Sektorengetriebes 48 entgegen dem Uhrzeigersinn und treibt die Verbindung 50 in eine Vorwärtsrichtung an. Die Verbindung 50 verursacht, dass das Vorderbein 34 in eine im Allgemeinen horizontale Position dreht, wodurch die Sitzbasis 12 nach unten und nach vorne bewegt wird, bis sie auf dem Boden ruht oder neben dem Boden (nicht gezeigt) ist.

Claims (7)

  1. Sitz (10) für ein Fahrzeug, das einen Boden hat, auf dem der Sitz (10) gesichert ist, wobei der Sitz (10) aufweist: eine Sitzbasis (12) mit einem Basisstützaufbau und einem Sitzpolster, das an der Oberseite des Stützaufbaus angebracht ist; eine Sitzrückenlehne (16), die einen Rückenlehnenstützaufbau (40) und ein Rückenlehnenpolster (42) hat, das an der Vorderseite des Rückenlehnenstützaufbaus (40) angebracht ist; einen Drehverbinder (18), der an dem unteren Abschnitt (20) der Sitzrückenlehne (16) vorgesehen ist, wobei der Drehverbinder (18) einen ersten Betriebsmodus hat, in dem die Sitzrückenlehne (16) selektiv in einem Bereich der Winkelausrichtung relativ zu der Sitzbasis (12) von einer im Allgemeinen vertikalen Ausrichtung in eine hintere geneigte Ausrichtung positioniert werden kann, und wobei der Drehverbinder (18) auch einen zweiten Betriebsmodus hat, in dem die Sitzrückenlehne (16) nach vorne in eine verstaute Position gefaltet werden kann, in der das Sitzpolster zu dem Boden des Fahrzeugs hin gefaltet ist und der Drehverbinder (18) in eine Verbindung (50) eingreift, die betriebsmäßig in den Basisstützaufbau eingreift, um die Sitzbasis (12) nach vorne zu bewegen, um einen Freiraum für die Sitzrückenlehne (16) bereitzustellen, damit sie sich in die verstaute Position bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstützaufbau weiterhin mindestens eine Halterung aufweist, die an dem hinteren Abschnitt (22) des Basisstützaufbaus zum Halten mindestens einer Rolle gesichert ist, und worin eine Rollenführung (60) vorgesehen ist, die sich in einer Längsrichtung erstreckt und nach oben von vorne nach hinten ansteigt, wobei die Rolle der Rollenführung (60) folgt, wenn der Basisrahmen in die verstaute Position bewegt wird.
  2. Sitz nach Anspruch 1, worin der Basisstützaufbau weiterhin eine Basis (30), eine Sitzpolsterstütze (32) und mindestens ein Vorderbein (34) aufweist, das drehbar mit der Basis (30) an einem unteren Ende (36) verbunden ist und drehbar mit der Sitzpolsterstütze (32) an einem oberen Ende (38) verbunden ist.
  3. Sitz nach Anspruch 1, worin der Drehverbinder (18) ein erstes Sektorengetriebe (46) hat, das sich mit der Sitzrückenlehne (16) dreht, und worin die Verbindung (50) ein zweites Sektorengetriebe (48) und eine Stange enthält, die das erste Sektorengetriebe mit dem Basisstützaufbau so verbindet, dass in dem zweiten Betriebsmodus, wenn die Sitzrückenlehne nach vorne gefaltet wird, das erste Sektorengetriebe (46) das zweite Sektorengetriebe (48) dreht und darin eingreift, um die Stange zu bewegen und den Basisstützaufbau zu versetzen.
  4. Sitz nach Anspruch 3, worin das erste Sektorengetriebe (46) und das zweite Sektorengetriebe (48) in dem ersten Betriebsmodus außer Eingriff sind.
  5. Sitz nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Sitz (10) weiterhin einen Arm (52) aufweist, der an dem zweiten Sektorengetriebe (48) vorgesehen ist, der mit dem zweiten Sektorengetriebe (48) dreht und mit der Stange drehbar verbunden ist, um die Stange nach vom und nach hinten zu bewegen.
  6. Sitz nach Anspruch 1, worin die Sitzrückenlehne (16) nach vorne gefaltet wird, um die Sitzrückenlehne (16) in eine Position zu bewegen, in der das Rückenlehnenpolster (42) gedreht wird, um einem Abschnitt des Bodens des Fahrzeugs zugewandt zu sein.
  7. Sitz nach Anspruch 1, worin die Sitzbasis (12) derart ausgerichtet ist, dass das Sitzpolster sowohl in der Verwendungsposition, als auch in der verstauten Position nach oben weist.
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