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Die
Erfindung betrifft ein Rahmenelement zur Verwendung in einem Flugzeugkomponentenmontagesystem,
ein Flugzeugkomponentenmontagesystem sowie ein Verfahren zur Montage
einer Komponente, insbesondere einer Interieurkomponente oder eines
Isolationspakets in einem Flugzeug.
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Bei
der Montage von Interieurkomponenten in einem Flugzeug ist es derzeit üblich, die
verschiedenen Komponenten, wie z.B. Dadopaneele, Seitenverkleidungen,
Lichtbänder
und dergleichen einzeln mit der Flugzeugstruktur zu verbinden. Da
jedes Bauteil separat positioniert und an der Flugzeugstruktur befestigt
werden muss, ist die Montage der Interieurkomponenten häufig sehr
zeitaufwendig. Darüber
hinaus sind Änderungen
der Position einzelner Interieurkomponenten oder auch Designänderungen
an den Interieurbauteilen oft nur sehr schwierig realisierbar, da
derartige Änderungen
in der Regel eine Anpassung eines flugzeugstrukturseitigen Halters und/oder
zumindest eine Anpassung der an der Flugzeugstruktur für die Montage
der Interieurkomponenten vorgesehenen Befestigungspunkte erfordern.
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Während die
Primärisolation
unmittelbar auf die Innenseite der Flugzeugaußenhaut aufgebracht wird, werden
die Sekundärisolation
des Flugzeugs bildende Isolationspakete üblicherweise auf die Interieurbauteile
geklebt, bevor diese an der Flugzeugstruktur befestigt werden. Um
die häufig
gekrümmt
ausgebildete und mit Absätzen
und dergleichen versehene Kontur der Interieurkomponenten nachzubilden,
sind häufig
mehrere verschieden geformte Isolationspakete erforderlich. Die
Montage der Sekundärisolation
ist daher zeitaufwendig und kostenintensiv.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rahmenelement zur Verwendung
in einem Flugzeugkomponentenmontagesystem, ein Flugzeugkomponentenmontagesystem
sowie ein Verfahren zur Montage mindestens einer Komponente, insbesondere
einer Interieurkomponente oder eines Isolationspakets in einem Flugzeug
bereitzustellen, die eine einfache und schnelle Montage der Komponente
in dem Flugzeug ermöglichen.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe ist ein erfindungsgemäßes Rahmenelement zur Verwendung
in einem Flugzeugkomponentenmontagesystem an einer Flugzeugstruktur anbringbar
und weist mindestens eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung mindestens
einer Flugzeuginterieurkomponente oder mindestens eines Isolationspakets
an dem Rahmenelement auf.
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Vorzugsweise
ist das Rahmenelement dazu eingerichtet, mit der Flugzeugstruktur
verschraubt zu werden. Beispielsweise ist eine Befestigung des Rahmenelements
an der Flugzeugstruktur mit vier Schraubverbindungen möglich. Zu
diesem Zweck können
in der Flugzeugstruktur und/oder in dem Rahmenelement entsprechende,
gegebenenfalls mit einem Gewinde versehene Bohrungen vorhanden sein.
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Um
eine besonders einfache Montage des Rahmenelements an der Flugzeugstruktur
zu ermöglichen,
kann das Rahmenelement auch dazu eingerichtet sein, an einem Ende
durch eine Steckverbindung und an einem anderen Ende durch eine Schraub- oder Rastverbindung
an der Flugzeugstruktur befestigt zu werden. Ein derart ausgebildetes
Rahmenelement wäre
auch besonders einfach wieder von der Flugzeugstruktur zu lösen. Ein besonders
hoher Montagekomfort wird erreicht, wenn ein zur Herstellung der
Steckverbindung dienendes Bauteil des Rahmenelements oder der Flugzeugstruktur
gelenkig ausgeführt
ist.
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Das
Rahmenelement besteht bevorzugt aus einem leichten und steifen Material,
wie z.B. Aluminium, einer Aluminiumlegierung, GFK, CFK oder einem
sonstigen Kohlefasermaterial.
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Wenn
das erfindungsgemäße Rahmenelement
zur Verbindung einer Interieurkomponente mit der Flugzeugstruktur
genutzt wird, kann zunächst das
Interieurbauteil an dem Rahmenelement befestigt werden, d.h. das
Rahmenelement und die Interieurkomponente können zu einer eigenständig handhabbaren
Baugruppe vormontiert werden. Falls gewünscht, können natürlich auch mehrere Interieurkomponenten
an dem Rahmenelement angebracht werden. Anschließend kann die aus dem Rahmenelement
und dem/den daran befestigten Interieurbauteil/Interieurbauteilen
bestehende vormontierte Baugruppe einfach und rasch mit der Flugzeugstruktur verbunden
werden.
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Ein
besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Rahmenelements besteht
darin, dass es als Trägerelement
für verschiedene
Interieurkomponenten, d.h. Interieurkomponenten verschiedener Form
und Größe dienen
kann. Dadurch müssen
die Anzahl sowie die Anordnung der an der Flugzeugstruktur vorgesehenen
Befestigungspunkte für
die Interieurkomponenten nicht länger
an verschiedene Interieurkomponenten, sondern lediglich an ein verschiedene
Interieurbauteile tragendes Rahmenelement angepasst werden. Das
erfindungsgemäße Rahmenelement
ermöglicht
somit eine Entkopplung der an den Interieurbauteilen vorgesehenen
Befestigungspunkte von den an der Flugzeugstruktur vorgesehenen Befestigungspunkten.
Infolgedessen kann die Anzahl der an der Flugzeugstruktur vorgesehenen
Befestigungspunkte für
die Interieurkomponenten durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Rahmenelements beträchtlich
verringert werden. Ferner wird eine Normierung der Anordnung der
Befestigungspunkte für die
Interieurkomponenten an der Flugzeugstruktur möglich.
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Da
durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Rahmenelements auf eine
Abstimmung der interieurbauteilseitigen und der flugzeugstrukturseitigen Befestigungspunkte
verzichtet werden kann, wird eine erhöhte Flexibilität bei der
Konstruktion sowohl der Interieurkomponenten als auch der Flugzeugstruktur
erreicht. Diese erhöhte
Flexibilität
kann für
eine Gewichtsoptimierung der Interieurkomponenten und/der der Flugzeugstruktur
genutzt werden.
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Wenn
das erfindungsgemäße Rahmenelement
zur Verbindung eines beispielsweise einen Teil der Sekundärisolation
des Flugzeugs bildenden Isolationspakets mit der Flugzeugstruktur
genutzt wird, kann ebenfalls zunächst
das Isolationspaket an dem Rahmenelement befestigt werden, d.h.
das Rahmenelement und das Isolationspakte können zu einer eigenständig handhabbaren
Baugruppe vormontiert werden. Falls gewünscht, können natürlich auch mehrere Isolationspakete
an dem Rahmenelement angebracht werden. Anschließend kann die aus dem Rahmenelement
und dem/den daran befestigten Isolationspaket/Isolationspaketen
bestehende vormontierte Baugruppe einfach und rasch mit der Flugzeugstruktur
verbunden werden.
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Durch
den Einsatz des erfindungsgemäßen Rahmenelements
bei der Montage der beispielsweise die Sekundärisolation des Flugzeugs bildenden Isolationspakete
kann auf das aufwendige Aufkleben der Isolationspakete auf die Interieurbauteile
verzichtet werden. Insbesondere weist das Rahmenelement im Vergleich
zu den meisten Flugzeuginterieurkomponenten eine deutlich einfacher
gestaltete Kontur ohne Abätze
und dergleichen auf, so dass weniger separat ausgebildete Isolationspakete
eingesetzt werden müssen.
Dadurch werden beträchtliche
Kosteneinsparungen möglich.
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Als
Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Interieurkomponente
an dem Rahmenelement kann an dem Rahmenelement eine Halterung, eine Klemme
oder eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, die auch integriert mit
dem Rahmenelement ausgebildet sein kann. Alternativ dazu ist es
jedoch auch möglich,
die Interieurkom ponente mit dem Rahmenelement zu verschrauben oder
zu vernieten, wobei dann in der Interieurkomponente und/oder in
dem Rahmenelement entsprechende, gegebenenfalls mit einem Gewinde
versehene Bohrungen vorhanden sein können.
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Eine
Befestigungseinrichtung zur Befestigung eines Isolationspakets an
dem Rahmenelement ist vorzugsweise dazu eingerichtet, das Isolationspaket
mechanisch lösbar
an dem Rahmenelement zu befestigen.
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Beispielsweise
kann die Befestigungseinrichtung in Form eines Klettverschlusses,
eines Haken- und Flauschbands, eines Pilzkopfbands oder einer Tannenbaumbefestigungseinrichtung
ausgebildet sein. Alternativ dazu ist es auch möglich, das Isolationspaket
mit Hilfe von Schrauben, Nieten, Clips, Klemmeinrichtungen, Magnethaltern,
Druckverschlüssen
mit Federn, einer Spreizbefestigungseinrichtung oder einer Kugelbefestigungseinrichtungen an
dem Rahmenelement zu befestigen. Weiterhin ist es denkbar, das Isolationspaket
an Befestigungspunkten einzuhängen,
die an dem Rahmenelement vorgesehen sind, oder das Isolationspaket
etwas größer auszuführen als
das Rahmenelement, um das Rahmenelement umschlagen und das Isolationspaket
mittels eines Gummibands an dem Rahmenelement befestigen zu können. Schließlich kann
die Einrichtung zur Befestigung des erfindungsgemäßen Rahmenelements
an der Flugzeugstruktur auch so ausgebildet sein, dass sie gleichzeitig
eine Befestigung des Isolationspakets an dem Rahmenelement ermöglicht.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung umfasst das Rahmenelement zwei zumindest abschnittsweise
im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Längsstreben
sowie mindestens eine sich zwischen den Längsstreben erstreckende Verbindungsstrebe.
Die Länge
der Längsstreben
kann je nach Bedarf variiert werden. Dadurch kann auch die Geometrie
des Rahmenelements wie gewünscht
variiert werden. Beispielsweise kann sich das Rahmenelement von
einer den Boden einer Flugzeugkabine bildenden Ebene bis zu einer
Mittelachse der Flugzeugkabinendecke erstrecken. Alternativ ist
auch ein Rahmenelement denkbar, das sich von einer Seite der den
Boden einer Flugzeugkabine bildenden Ebene bis zur gegenüberliegenden
Seite der den Boden einer Flugzeugkabine bildenden Ebene erstreckt,
d.h. beide Seiten der Flugzeugkabine sowie die Flugzeugkabinendecke überspannt.
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In
Abhängigkeit
der Länge
der Längsstreben kann
das Rahmenelement eine entsprechende Anzahl von Verbindungstreben
umfassen, um eine ausreichende Steifigkeit des Rahmenelements zu
gewährleisten.
Im montierten Zustand des Rahmenelements können sich die Längsstreben
des Rahmenelements parallel zu Spanten der Flugzeugstruktur erstrecken.
Die Längsstreben
weisen daher vorzugsweise zumindest abschnittsweise eine Krümmung auf,
die an eine Krümmung
der Spanten der Flugzeugstruktur angepasst ist.
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Beispielsweise
kann das Rahmenelement so dimensioniert sein, dass sich die Längsstreben
im montierten Zustand des Rahmenelements parallel zu benachbarten
Spanten der Flugzeugstruktur erstrecken. Alternativ dazu kann das
Rahmenelement jedoch auch eine derartige Größe aufweisen, dass der Abstand
der Längsstreben
des Rahmenelements voneinander größer ist als der Abstand zweier
benachbarter Spanten der Flugzeugstruktur. In diesem Fall ist die
Verbindungsstrebe des Rahmenelements vorzugsweise mit mindestens
einer Ausnehmung versehen, die nach dem Anbringen des Rahmenelements
an der Flugzeugstruktur derart mit einem Spant der Flugzeugstruktur
zusammenwirkt, dass der Spant in der in der Verbindungsstrebe vorgesehenen
Ausnehmung aufgenommen ist. Dadurch wird auf einfache Art und Weise
verhindert, dass der im montierten Zustand des Rahmenelements zwischen den
Längsstreben
des Rahmenelements angeordnete Spant die Befestigung des Rahmenelements
an der Flugzeugstruktur behindert. Falls das Rahmenelement mehrere
Verbindungsstreben umfasst, ist vorzugsweise jede Verbindungsstrebe
mit mindestens einer Ausnehmung versehen, die im montierten Zustand
des Rahmenelements einen Spant der Flugzeugstruktur aufnimmt. Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Rahmenelements
weisen alle Verbindungsstreben zwei Ausnehmungen zur Aufnahme zweier
benachbarter Spanten auf.
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Vorzugsweise
ist an dem Rahmenelement mindestens eine z.B. laschenförmig ausgebildete Krafteinleitungsvorrichtung
zum Anbringen des Rahmenelements an der Flugzeugstruktur ausgebildet. Beispielsweise
kann an jeder Längsstrebe
des Rahmenelements mindestens eine Krafteinleitungsvorrichtung vorgesehen
sein, durch die eine Schraube oder ein Bolzen hindurchgeführt werden
kann, um das Rahmenelement einfach und sicher mit der Flugzeugstruktur
zu verbinden. In Abhängigkeit
der Größe des Rahmenelements
bzw. der Länge
der Längsstreben
des Rahmenelements können
mehrere Krafteinleitungsvorrichtungen entlang der Länge der Längsstreben
des Rahmenelements verteilt angeordnet sein, um eine sichere Befestigung
des Rahmenelements an der Flugzeugstruktur zu gewährleisten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist das Rahmenelement über Shock Mounts an der Flugzeugstruktur
anbringbar. Unter Shock Mounts werden hier Lagerungen verstanden, die
aus einem schwingungsdämpfenden,
beispielsweise einem gummielastischen Material bestehen und für eine erschütterungsfreie
Befestigung des Rahmenelements und somit des an dem Rahmenelement
angebrachten Interieurbauteils an der Flugzeugstruktur sorgen. Durch
die Befestigung des Rahmenelements über Shock Mounts erfolgt eine
akustische Entkopplung des Rahmenelements von der Flugzeugstruktur.
Die Shock Mounts können
beispielsweise zwischen den an dem Rahmenelement ausgebildeten Krafteinleitungsvorrichtungen
und den zur Befestigung des Rahmenelements vorgesehenen Komponenten
der Flugzeugstruktur, wie z.B. den Spanten positioniert sein. Es
ist jedoch möglich,
alle oben beschriebenen Befestigungseinrichtungen zur Befestigung
des Rahmenelements an der Flugzeugstruktur mit entsprechenden Shock
Mount zur akustischen Entkopplung des Rahmenelements von der Flugzeugstruktur
auszustatten.
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In
den Shock Mounts sind vorzugsweise geeignete Durchgangsöffnungen
vorgesehen, die es ermöglichen,
eine Schraube oder einen Bolzen zur Befestigung des Rahmenelements
an der Flugzeugstruktur durch die Shock Mounts hindurchzuführen. Alternativ
dazu können
in den Shock Mounts auch entsprechende elastische Buchsen zur Verbindung
der Shock Mounts mit dem Rahmenelement vorgesehen sein.
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Das
erfindungsgemäße Rahmenelement umfasst
vorzugsweise ein Befestigungsmodul, an dem die mindestens eine Befestigungseinrichtung zur
Befestigung mindestens einer Flugzeuginterieurkomponente ausgebildet
oder angeordnet ist. Wie bereits erwähnt, kann die Interieurkomponente
mittels einer Halterung, einer Klemme oder einer Rastvorrichtung,
aber auch durch Verschrauben oder Vernieten an dem Rahmenelement
befestigt sein. Die Halterung, Klemme oder Rastvorrichtung kann
entweder an dem Befestigungsmodul angebracht oder integriert mit
dem Befestigungsmodul ausgebildet sein. Falls die Interieurkomponente
mit dem Rahmenelement verschraubt oder vernietet werden soll, können in
dem Befestigungsmodul entsprechende, gegebenenfalls mit einem Gewinde
versehene Bohrungen vorhanden sein.
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Das
Befestigungsmodul, das integriert mit dem Rahmenelement ausgebildet,
aber auch lösbar mit
dem Rahmenelement verbunden sein kann, ist hinsichtlich seiner Form
und Größe sowie
insbesondere hinsichtlich der Form und der Anordnung der Befestigungseinrichtung
an das an dem Rahmenelement anzubringende Interieurbauteil angepasst.
Um das Rahmenelement zur Befestigung verschiedener Interieurkomponenten
an der Flugzeugstruktur nutzen zu können, muss das Rahmenelement
somit lediglich mit verschiedenen, an die verschiedenen Interieurkomponenten
an gepassten Befestigungsmodulen versehen werden. Dadurch können z.B.
auch kleinere Interieurkomponenten an dem Rahmenelement befestigt
werden, so dass das erfindungsgemäße Rahmenelement besonders
flexibel einsetzbar ist.
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Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist das Rahmenelement ferner eine weitere Befestigungseinrichtung
zur Befestigung eines Isolationspakets oder einer Interieurkomponente
an dem Rahmenelement auf. Mit anderen Worten, das Rahmenelement
ist so gestaltet, dass es mit mindestens einem Interieurbauteil
sowie mindestens einem beispielsweise einen Teil der Flugzeugsekundärisolation
bildenden Isolationspaket zu einer eigenständig handhabbaren Baugruppe
vormontiert werden kann. Diese Baugruppe kann dann in einfacher
Art und Weise, wie oben beschrieben, an der Flugzeugstruktur angebracht
werden. Das Rahmenelement ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass
die an dem Rahmenelement befestigte Interieurkomponente im montierten
Zustand der aus dem Rahmenelement, der Interieurkomponente und dem Isolationspaket
bestehende Baugruppe auf einer von der Flugzeugstruktur abgewandten
Seite des Rahmenelements angeordnet ist. Das Isolationspaket kann
dagegen im montierten Zustand der Baugruppe entweder auf einer der
Flugzeugstruktur zugewandten Seite des Rahmenelements zwischen dem
Rahmenelement und der Flugzeugstruktur angeordnet oder zwischen
der mindestens einen Interieurkomponente und dem Rahmenelement auf
der von der Flugzeugstruktur abgewandten Seite des Rahmenelements
befestigt sein.
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Wenn
das erfindungsgemäße Rahmenelement
dazu vorgesehen ist, mit einem Interieurbauteil und einem Isolationspaket
zu einer Baugruppe verbunden zu werden, können als Befestigungseinrichtungen
für das
Interieurbauteil und das Isolationspaket die oben beschriebenen
Befestigungseinrichtungen verwendet werden. Insbesondere kann das
Interieurbauteil mittels einer gegebenenfalls an einem Befestigungsmodul
angebrachten oder ausgebildeten Halterung, Klemme oder Rastvorrichtung
und das Isolationspaket mittels einer mechanisch lösbaren Befestigungseinrichtung,
wie z.B. eines Klettverschlusses oder eines Haftbands an dem Rahmenelement
befestigt werden.
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Ein
erfindungsgemäßes Flugzeugkomponentenmontagesystem
kann eine Mehrzahl der oben beschriebenen Rahmenelemente umfassen.
Vorzugsweise ist zwischen benachbarten Rahmenelementen des Flugzeugkomponentenmontagesystems jeweils
eine Spaltabdeckung vorgesehen.
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Ein
erfindungsgemäßes Verfahren
zur Montage einer Komponente in einem Flugzeug umfasst die Schritte
Bereitstellen eines oben beschriebenen Rahmenelements, Befestigen
mindestens einer Interieurkomponente oder mindestens eines Isolationspakets
an dem Rahmenelement und Anbringen des Rahmenelements mit der daran
befestigten mindestens einen Interieurkomponente oder dem daran
befestigten mindestens einen Isolationspaket an einer Flugzeugstruktur.
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Die
mindestens Interieurkomponente kann mittels einer in Form einer
Halterung, einer Klemme oder einer Rastvorrichtung ausgebildeten
Befestigungsvorrichtung an dem Rahmenelement befestigt werden. Vorzugsweise
wird die Interieurkomponente mittels einer Befestigungsvorrichtung
an dem Rahmenelement befestigt, die an einem an dem Rahmenelement
vorgesehenen Befestigungsmodul ausgebildet oder angeordnet ist.
Das mindestens eine Isolationspaket wird dagegen vorzugsweise mittels einer
Befestigungsvorrichtung an dem Rahmenelement befestigt, die dazu
eingerichtet ist, das Isolationspaket mechanisch lösbar an
dem Rahmenelement zu befestigen.
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Das
Rahmenelement mit der daran befestigten mindestens einen Interieurkomponente
oder dem mechanisch lösbar
daran befestigten mindestens einen Isolationspaket kann derart an
der Flugzeugstruktur angebracht werden, dass eine in einer Verbindungsstrebe
des Rahmenelements vorgesehene Ausnehmung einen Spant der Flugzeugstruktur aufnimmt.
Ein gegebenenfalls zwischen dem Rahmenelement und der Flugzeugstruktur
angeordnetes Isolationspaket wird dabei unter Umständen im
Bereich der Kontaktfläche
des Isolationspakets mit dem Spant zusammengedrückt. Das Isolationsmaterial
ist jedoch ausreichend elastisch, so dass es dabei zu keiner Beschädigung des
Isolationspakets kommt. Gegebenenfalls kann das Isolationspaket
auch mit entsprechenden Ausnehmungen zur Aufnahme des Spants oder
einer anderen Komponente der Flugzeugstruktur versehen sein.
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Das
Rahmenelement mit der daran befestigten Interieurkomponente oder
dem daran befestigten Isolationspaket wird vorzugsweise mittels
einer an dem Rahmenelement ausgebildeten Krafteinleitungsvorrichtung
an der Flugzeugstruktur angebracht, wobei vorzugsweise an jeder
Längsstrebe des
Rahmenelements eine derartige Krafteinleitungsvorrichtung vorgesehen
ist.
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Das
Rahmenelement mit der daran befestigten mindestens einen Interieurkomponente
oder dem daran befestigten mindestens einen Isolationspaket kann über Shock
Mounts an der Flugzeugstruktur angebracht werden.
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Schließlich kann
das erfindungsgemäße Verfahren
vorsehen, dass vor dem Anbringen des Rahmenelements an der Flugzeugstruktur
sowohl mindestens eine Interieurkomponente als auch mindestens ein
Isolationspaket an dem Rahmenelement befestigt werden.
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Ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten schematischen
Zeichnungen näher
erläutert,
von denen
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1 eine
erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Rahmenelements,
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2 eine
Detailansicht einer an einer Längsstrebe
des in 1 dargestellten Rahmenelements angeordneten Krafteinleitungsvorrichtung,
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3 die
erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Rahmenelements
mit daran befestigten Interieurkomponenten im montierten Zustand,
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4 ein
erfindungsgemäßes Flugzeugkomponentenmontagesystem
mit zwei Rahmenelementen,
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5 die
erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Rahmenelements
mit einem Befestigungsmodul zur Befestigung einer Interieurkomponente
an dem Rahmenelement,
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6 die
erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Rahmenelements
mit einem daran befestigten Isolationspaket,
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7 eine
zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Rahmenelements,
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8 eine
erste Ausführungsform
einer Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Isolationspakets
an dem Rahmenelement,
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9 eine
zweite Ausführungsform
einer Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Isolationspakets
an dem Rahmenelement,
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10 eine
dritte Ausführungsform
einer Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Isolationspakets
an dem Rahmenelement zeigt.
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1 zeigt
eine erste Ausführungsform
eines aus Aluminium bestehenden Rahmenelements 10, das
zwei parallel zueinander angeordnete, gekrümmte Längsstreben 12, 14 sowie
zwei sich parallel zueinander zwischen den Längsstreben 12, 14 erstreckende
Verbindungsstreben 16, 18 umfasst. An einem ersten
Ende einer jeden Längsstrebe 12, 14 des
Rahmenelements 10 ist eine laschenförmige Krafteinleitungsvorrichtung 20, 22 ausgebildet,
die in 2 in einer vergrößerten Detailansicht dargestellt ist.
Jede Verbindungsstrebe 16, 18 des Rahmenelements 10 ist
mit zwei Ausnehmungen 26, 28, 30, 32 versehen.
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Das
Rahmenelement 10 umfasst eine in den Figuren nicht gezeigte
Befestigungseinrichtung, die dazu dient, eine in 3 erkennbare
Flugzeuginterieurkomponente 34 an dem Rahmenelement 10 zu befestigen.
Als Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Interieurbauteils 34 an
dem Rahmenelement 10 kann eine Halterung, eine Klemme oder
eine Rastvorrichtung dienen. Alternativ dazu ist es jedoch auch
möglich,
die Interieurkomponente 34 mit dem Rahmenelement 10 zu
verschrauben oder zu vernieten, wobei dann in der Interieurkomponente 34 und/oder
in dem Rahmenelement 10 entsprechende, gegebenenfalls mit
einem Gewinde versehene Bohrungen vorhanden sind. In dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
handelt es sich bei dem an dem Rahmenelement 10 befestigten
Interieurbauteil 34 um ein Seitenverkleidungspaneel. Es
ist jedoch auch möglich,
andere Flugzeuginterieurbauteile, wie z.B. Dadopaneele, Deckenverkleidungspaneele,
Türrahmenbauteile,
Lichtbänder
etc. an dem Rahmenelement 10 anzubringen.
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Mittels
der an den Längsstreben 12, 14 des Rahmenelements 10 ausgebildeten
Krafteinleitungsvorrichtungen 20, 22 kann das
Rahmenelement 10 auf einer einem Innenraum eines Flugzeugs
zugewandten Seite einer Flugzeugstruktur 36 an der Flugzeugstruktur 36 befestigt
werden. Zu diesem Zweck wird jeweils eine Schraube durch die an
den Längsstreben 12, 14 des
Rahmenelements 10 ausgebildeten Krafteinleitungsvorrichtungen 20, 22 hindurchgeführt und
in einer in einem Spant 38, 40 der Flugzeugstruktur 36 ausgebildeten,
mit einem Gewinde versehenen Bohrung verschraubt. Falls eine besonders
sichere Befestigung des Rahmenelements 10 an der Flugzeugstruktur 36 gewünscht ist,
kann ein zusätzliches
Befestigungssystem vorgesehen sein.
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Die
Befestigung des Rahmenelements 10 an der Flugzeugstruktur 36 erfolgt über in 3 nicht dargestellte
Shock Mounts, d.h. Lagerungen aus einem schwingungsdämpfenden
Material, die für
eine erschütterungsfreie
Befestigung des Rahmenelements 10 an der Flugzeugstruktur 36 sorgen.
Die aus einem gummielastischen Material bestehenden Shock Mounts
sind jeweils mit einer Durchgangsöffnung versehen, durch die
die zur Befestigung der aus dem Rahmenelement 10 und dem
Interieurbauteil 34 bestehenden Baugruppe an der Flugzeugstruktur 36 dienenden
Schrauben hindurchgeführt
werden können.
Durch die Shock Mounts kann eine akustische Entkopplung des Rahmenelements 10 und
somit des Interieurbauteils 34 von der Flugzeugstruktur 36 erreicht
werden.
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Wie
in 3 zu erkennen ist, ist die Krümmung der Längsstreben 12, 14 des
Rahmenelements 10 abschnittsweise an eine Krümmung der
Spanten 38, 40 der Flugzeugstruktur 36 angepasst,
so dass sich die Längsstreben 12, 14 des
Rahmenelements 10 im montierten Zustand des Rahmenelements 10 abschnittsweise
im Wesentlichen parallel zu den Spanten 38, 40 erstrecken.
Zwischen den Spanten 38, 40 der Flugzeugstruktur 36 liegende
Spanten 42, 44 sind in den an den Verbindungsstreben 16, 18 des Rahmenelements 10 vorgesehenen
Ausnehmungen 26, 28, 30, 32 aufgenommen,
so dass die Spanten 42, 44 die Befestigung des
Rahmenelements 10 an der Flugzeugstruktur 36 nicht
behindern.
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Eine
Mehrzahl von Rahmenelementen 10 bildet ein Flugzeugkomponentenmontagesystem 46. Ein
zwei Rahmenelemente 10 umfassendes Flugzeugkomponentenmontagesystem 46 ist
in 4 gezeigt. Zwischen benachbarten Rahmenelementen 10 des
Flugzeugkomponentenmontagesystems 46 ist eine Spaltabdeckung 48 vorhanden.
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5 zeigt
ein Rahmenelement 10, das ein in Form einer gekrümmten Strebe
ausgebildetes, an dem Rahmenelement 10 angebrachtes Befestigungsmodul 50 umfasst.
An dem Befestigungsmodul 50 ist eine in 5 nicht
gezeigte Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Flugzeuginterieurkomponente
an dem Befestigungsmodul 50 und somit dem Rahmenelement 10 ausgebildet.
Wie im Zusammenhang mit den 1 und 3 erläutert, kann
die Befestigungseinrichtung in Form einer Halterung, einer Klemme
oder einer Rastvorrichtung ausgebildet sein. Alternativ dazu kann
das Interieurbauteil aber auch durch Verschrauben oder Vernieten
mit dem Befestigungsmodul 50 und somit dem Rahmenelement 10 verbunden
werden.
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Das
Befestigungsmodul 50 ist hinsichtlich seiner Form und Größe sowie
hinsichtlich der Form und der Anordnung der an dem Befestigungsmodul 50 vorgesehenen
Befestigungseinrichtung an das an dem Rahmenelement 10 anzubringende
Interieurbauteil angepasst. Ferner ist die Krümmung des Befestigungsmoduls 50 an
eine Krümmung
von Spanten einer Flugzeugstruktur angepasst, so dass das Rahmenelement 10 problemlos
auf einer einem Innenraum eines Flugzeugs zugewandten Seite der Flugzeugstruktur
an der Flugzeugstruktur befestigt werden kann.
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Ein
in 6 gezeigtes Rahmenelement 10 weist neben
der Befestigungseinrichtung zur Befestigung eines Flugzeuginterieurbauteils
eine weitere, in 6 nicht dargestellte Befestigungseinrichtung
zur mechanisch lösbaren
Befestigung eines einen Teil einer Flugzeugsekundärisolation
bildenden Isolationspakets 52 an dem Rahmenelement 10 auf.
Das Rahmenelement 10, die Befestigungseinrichtung zur Befestigung
eines Flugzeuginterieurbauteils und die weitere Befestigungseinrichtung
zur Befestigung des Isolationspakets 52 sind so ausgebildet
und angeordnet, dass die Interieurkomponente auf einer ersten, im
montierten Zustand des Rahmenelements 10 einer einem Innenraum
eines Flugzeugs zugewandten Seite des Rahmenelements 10 befestigt
werden kann, während
das Isolationspaket 52 auf einer zweiten, im montierten
Zustand des Rahmenelements 10 einer vom Innenraum des Flugzeugs
abgewandten Seite des Rahmenelements 10 angebracht werden kann.
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Im
montierten Zustand einer aus dem Rahmenelement 10, der
Interieurkomponente und dem Isolationspaket 52 bestehende
Baugruppe ist das Isolationspaket 52 zwischen dem Rahmenelement 10 und
einer Flugzeugstruktur angeordnet, so dass das Isolationspaket 52 unter
Umständen
im Bereich der Kontaktfläche
des Isolationspakets 52 mit einem Spant oder einer anderen
Komponente der Flugzeugstruktur zusammengedrückt wird. Das Material des
Isolationspakets 52 ist jedoch ausreichend elastisch, so
dass es dabei zu keiner Beschädigung
des Isolationspakets 52 kommt. Alternativ dazu kann das Isolationspaket 52 auch
mit entsprechenden Ausnehmungen zur Aufnahme eines Spants oder einer
anderen Komponente der Flugzeugstruktur versehen sein.
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7 zeigt
eine zweite Ausführungsform
eines aus Aluminium bestehenden Rahmenelements 10', Das Rahmenelement 10' umfasst zwei
Längsstreben 12', 14', die sich in
einem ersten Abschnitt A1 im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken. Ähnlich wie
bei dem in den 1 bis 6 gezeigten Rahmenelement 10 ist
eine Krümmung
der Längsstreben 12', 14' in dem ersten
Abschnitt A1 an die Krümmung
der Spanten der Flugzeugstruktur angepasst. Im Gegensatz zu dem
in den 1 bis 6 gezeigten Rahmenelement 10 weisen
die Längsstreben 12', 14' des Rahmenelements 10' gemäß 7 jedoch
jeweils um einen Winkel von ca. 90° nach außen gekrümmte Endabschnitte EA1, EA2
auf, so dass jede Längsstrebe 12', 14' im Wesentlichen L-förmig ausgebildet
ist.
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Ferner
umfasst das Rahmenelement 10' eine
Verbindungsstrebe 16'.
Ein Mittelabschnitt MA der Verbindungsstrebe 16' erstreckt sich
zwischen den Längsstreben 12', 14'. Ferner weist
die Verbindungsstrebe 16' zwei
sich jeweils von den Längsstreben 12', 14' nach außen erstreckende
Außenabschnitte
AA1, AA2 auf, die in einem an die Längsstreben 12', 14' angrenzenden
Teil zunächst
eine Verlängerung
des Mittelabschnitts MA der Verbindungsstrebe 16' bilden, anschließend jedoch
um einen Winkel von ca. 90° gekrümmt sind
und sich im Wesentlichen parallel zu den Längsstreben 12', 14' erstrecken.
Die Verbindungsstrebe 16' des
Rahmenelements 10' ist somit
im Wesentlichen C-förmig
ausgebildet.
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Wie
das Rahmenelement 10 umfasst auch das Rahmenelement 10' eine in 7 nicht
gezeigte Befestigungseinrichtung, die dazu dient, eine Flugzeuginterieurkomponente
an dem Rahmenelement 10' zu
befestigen. Ferner ist eine weitere, in 7 nicht
dargestellte Befestigungseinrichtung zur mechanisch lösbaren Befestigung
eines einen Teil einer Flugzeugsekundärisolation bildenden Isolationspakets
an dem Rahmenelement 10' vorhanden.
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Die 8 bis 10 zeigen
verschiedene Ausführungsbeispiele
einer weiteren Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Isolationspakets 52 an
einem Rahmenelement 10, 10'.
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In 8 ist
die weitere Befestigungseinrichtung in Form eines Pilzkopfbands 54 ausgebildet,
das eine Schutzpapierschicht 56, eine über der Schutzpapierschicht 56 angeordnete
selbstklebende Neoprenschaumschicht 58 sowie eine über der
Neoprenschaumschicht 58 angeordnete Polyolefinschicht 60 umfasst.
Eine Mehrzahl von Pilzkopfvorrichtungen 62 erstreckt sich
in im Wesentlichen senkrechter Richtung von der Polyolefinschicht 60.
Zur Befestigung des Pilzkopfbands 54 an dem Rahmenelement 10, 10' wird die Schutzpapierschicht 56 entfernt,
so das Pilzkopfband 54 mittels der selbstklebenden Neoprenschaumschicht 58 auf
das Rahmenelement 10 geklebt werden kann. Das Isolationspaket 52 kann schließlich über die
sich in dem Isolationsmaterial des Isolationspakets 52 verhakenden
Pilzkopfvorrichtungen 62 mechanisch lösbar an dem Rahmenelement 10, 10' befestigt werden.
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9 zeigt
ein in Form einer Tannenbaumbefestigungseinrichtung 64 ausgebildete
weitere Befestigungseinrichtung. Die Tannenbaumbefestigungseinrichtung 64 umfasst
eine Mehrzahl von Tannenbaumvorrichtungen 66, die in in
dem Rahmenelement 10 ausgebildeten Bohrungen 68 aufgenommen sind
und sich in im Wesentlichen senkrechter Richtung von dem Rahmenelement 10, 10' erstrecken. Das
Isolationspaket 52 kann über die sich in dem Isolationsmaterial
des Isolationspakets 52 verhakenden Tannenbaumvorrichtungen 66 mechanisch
lösbar
an dem Rahmenelement 10, 10' befestigt werden.
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Eine
in den Figuren nicht gezeigte, in Form einer Spreizbefestigungseinrichtung
ausgebildete weitere Befestigungseinrichtung umfasst eine Mehrzahl
von Halteknöpfen,
die jeweils einen Kopf sowie einen sich von dem Kopf erstreckenden
Sockel aufweisen. Der Sockel der Halteknöpfe ist dazu eingerichtet,
in einer in dem Rahmenelement 10, 10' ausgebildeten
Ausnehmung aufgenommen zu werden. Zur Befestigung eines Halteknopfs
an dem Rahmenelement 10 wird der Sockel des Halteknopfs
in die in dem Rahmenelement 10, 10' ausgebildete Ausnehmung eingeführt. Anschließend wird
der Halteknopf in 15°-Schritten
gedreht, bis an dem Sockel ausgebildete Vorsprünge mit komplementären Einrichtungen, die
in der in dem Rahmenelement 10, 10' ausgebildeten Ausnehmung vorgesehen
sind, zusammenwirken. Schließlich
wird ein am Kopf des Halteknopfs angeordneter Verschlusszylinder
nach unten gedrückt,
bis er mit einem im Inneren des Kopfs angeordneten Verschlussstift
zusammenwirkt. Das Isolationspaket 52 kann schließlich mit
Hilfe von Schrauben, die mit in den Köpfen der Halteknöpfe ausgebildeten
Gewinden zusammenwirken, an dem Rahmenelement 10, 10' befestigt werden.
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10 zeigt
schließlich
eine in Form einer Kugelbefestigungseinrichtung 88 ausgebildete
weitere Befestigungseinrichtung. Die Kugelbefestigungseinrichtung 88 umfasst
eine Mehrzahl von Kugelhalterungen 90, die jeweils einen
zylindrischen Bolzen 92 umfassen. An einem Ende des Bolzens 92 ist
eine Kugel 94 angeordnet, die dazu eingerichtet ist, in
einer in dem Rahmenelement 10, 10' ausgebildeten, mit einem Gummieinsatz 96 ausgekleideten
Ausnehmung 98 aufgenommen zu werden. Zur Befestigung des
Isolationspakets 52 an dem Rahmenelement 10, 10' wird das Isolationsmaterial
des Isolationspakets 52 zwischen einer an einem gegenüberliegenden Ende
des Bolzens 92 ausgebildeten Halterung 100 und
der Oberfläche
des Rahmenelements 10, 10' verklemmt.
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Bei
der Montage des Rahmenelements 10, 10' wird zunächst eine
gewünschte
Interieurkomponente 34 an dem Rahmenelement 10, 10' befestigt. Anschließend wird
ein einen Teil einer Flugzeugsekundärisolation bildendes Isolationspaket 52 mechanisch
lösbar
an dem Rahmenelement 10, 10' angebracht.
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Die
aus mindestens einer Interieurkomponente 34, mindestens
einem Rahmenelement 10, 10' und mindestens einem Isolationspaket 52 bestehende
Baugruppe wird anschließend
an die Flugzeugstruktur 36 geschraubt. Zur akustischen
Entkopplung der aus der Interieurkomponente 34, dem Rahmenelement 10, 10' und dem Isolationspaket 52 bestehenden
Baugruppe von der Flugzeugstruktur 36 erfolgt die Befestigung über Shock
Mounts.