DE102006037051B4 - Federbelasteter Befestigungsmechanismus sowie Befestigungsverfahren für Kamera und Basis - Google Patents
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Abstract
Kamerabefestigungsvorrichtung mit:
einem Befestigungssockel (14; 114), der mit einer Kamera (70) verbunden ist, wobei der Befestigungssockel (14; 114) eine Öffnung (32; 132), die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten (34; 134), die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14; 114) angeordnet sind, umfasst;
einer Feder (16; 116) mit einem Paar von Federarmen (42; 142), die jeweils am Paar von Ausschnitten (34; 134) auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14; 114) angeordnet sind; und
einem Befestigungsstift (12; 120) mit einer Stütze (22; 122) mit einer Längsachse, die dazu ausgelegt ist, in die Öffnung (32; 132) des Befestigungssockels (14; 114) entlang der Längsrichtung eingesetzt zu werden, wobei die Stütze (22; 122) ein Paar von Federsitzen (24) umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22; 122) angeordnet sind, um das Paar von Federarmen (42; 142) der Feder (16; 116) über das Paar von Ausschnitten (34; 134) des...
einem Befestigungssockel (14; 114), der mit einer Kamera (70) verbunden ist, wobei der Befestigungssockel (14; 114) eine Öffnung (32; 132), die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten (34; 134), die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14; 114) angeordnet sind, umfasst;
einer Feder (16; 116) mit einem Paar von Federarmen (42; 142), die jeweils am Paar von Ausschnitten (34; 134) auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14; 114) angeordnet sind; und
einem Befestigungsstift (12; 120) mit einer Stütze (22; 122) mit einer Längsachse, die dazu ausgelegt ist, in die Öffnung (32; 132) des Befestigungssockels (14; 114) entlang der Längsrichtung eingesetzt zu werden, wobei die Stütze (22; 122) ein Paar von Federsitzen (24) umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22; 122) angeordnet sind, um das Paar von Federarmen (42; 142) der Feder (16; 116) über das Paar von Ausschnitten (34; 134) des...
Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Diese Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Abstützen einer Kamera wie z. B. einer Videokamera oder einer CCD-(ladungsgekoppeltes Bauelement) Kamera und insbesondere einen federbelasteten Befestigungsmechanismus zum Abstützen einer Kamera oder einer Basis für die Kamera. Außerdem betrifft die Erfindung ein entsprechendes Befestigungsverfahren.
- Kameras, die an einstellbaren Stativen montiert werden, benötigen einen einfachen, sehr zuverlässigen Befestigungsmechanismus. Der Mechanismus stellt vorzugsweise eine leichte Befestigung bereit, während er auch kräftig genug ist, um ein versehentliches Lösen zu verhindern. Derzeit erhältliche Mechanismen weisen entweder leichte Befestigungskräfte auf, sind jedoch zu leicht versehentlich zu lösen, oder sind robust genug, um zuverlässig befestigt zu bleiben, erfordern jedoch hohe Befestigungskräfte. Außerdem weisen viele der derzeitigen Mechanismen nicht offensichtliche Verkeilungsmerkmale auf, die eine korrekte Befestigung schwieriger machen. Überdies sind viele der derzeitigen Mechanismen nicht mit Standard-Kamerastativ-Befestigungsstiften abwärts kompatibel.
- In diesem Zusammenhang sei auf die
verwiesen, die eine zweiteilige Einrichtung zur Anordnung einer Kamera auf einem Stativ offenbart. Der an der Kamera zu befestigende Teil besteht aus einer Scheibe, welche mit einem sich gegen das eine Ende hin verbreiternden Schlitz versehen ist. Der am Stativ befestigte Teil besteht ebenfalls aus einer Scheibe, welche mit einer dem Schlitz entsprechenden Leiste versehen ist. Zur Anordnung der Kamera auf dem Stativ wird einfach die Leiste mit dem Schlitz in Richtung gebracht und alsdann in denselben eingeschoben. In der Leiste befindet sich eine Einkerbung, in die eine mittels einer Feder in dem Schlitz befestigte Nase einschnappt, sobald die Nase über der Einkerbung steht, wodurch die beiden Teile miteinander arretiert werden.CH 98 330 A - Ferner sei auf die
US 4,085,915 verwiesen, die eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Kamera auf einem Stativ offenbart. Der an dem Stativ zu befestigende Teil der Befestigungsvorrichtung weist ein hohles aufrechtes Element auf, das mindestens in einer seiner aufrechten Seitenwände ein Loch hat. Ein Haken ist gelenkig in dem hohlen Element angebracht und ragt durch das Loch in seiner Seitenwand, in welche Position er mittels einer Feder vorgespannt wird. Der mit der Kamera zu verbindende Teil der Befestigungsvorrichtung ist unten offen und so beschaffen, dass er auf das hohle Element aufgesetzt werden kann, wobei an seiner Innenseite mindestens eine Ausnehmung vorgesehen ist, die mit dem Haken in Eingriff gebracht werden kann. Zum Lösen der Kamera von dem Stativ dient ein Knopf, durch den der Haken entgegen der Federkraft in das hohle Element hineingeschwenkt wird. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen federbelasteten Befestigungsmechanismus sowie ein Verfahren zum Befestigen einer Kamera an einer Kameraabstützung oder -basis bereit zu stellen. Der Befestigungsmechanismus kombiniert ein intuitives, benutzerfreundliches Verkeilungsmerkmal (für eine korrekte Orientierung während der Befestigung) mit einer innovativen Federlastkonstruktion, die eine Kombination einer geringen Befestigungskraft und einer hohen Lösekraft bereitstellt.
- Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Kamerabefestigungsvorrichtung einen Befestigungssockel, der mit der Kamera verbunden ist, wobei der Befestigungssockel eine Öffnung, die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten, die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels angeordnet sind, umfasst; eine Feder mit einem Paar von Federarmen, die jeweils am Paar von Ausschnitten auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels angeordnet sind; und einen Befestigungsstift mit einer Stütze mit einer Längsachse, die dazu ausgelegt ist, in die Öffnung des Befestigungssockels entlang der Längsrichtung eingesetzt zu werden, wobei die Stütze ein Paar von Federsitzen umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze angeordnet sind, um das Paar von Federarmen der Feder über das Paar von Ausschnitten des Befestigungssockels aufzunehmen.
- In einigen Ausführungsbeispielen umfasst das Paar von Federsitzen der Stütze externe Schlitze an entgegengesetzten Seiten der Stütze. Die Stütze umfasst einen distalen Kopf mit einer verjüngten Einführungsoberfläche mit einem Einführungswinkel in Bezug auf die Längsachse der Stütze, das Paar von Federsitzen der Stütze umfasst jeweils eine Ausführungsoberfläche mit einem Ausführungswinkel in Bezug auf die Längsachse der Stütze, und der Ausführungswinkel ist größer als der Einführungswinkel. Der Einführungswinkel kann zwischen 20° und 45° betragen. Der Ausführungswinkel kann zwischen 50° und 75° betragen.
- In speziellen Ausführungsbeispielen umfasst das Paar von Federsitzen der Stütze Gewinde an einer Gewindestütze. Der Befestigungsstift umfasst eine Basis, die mit einem proximalen Ende der Stütze verbunden ist, und eine untere Oberfläche des Befestigungssockels ist so ausgelegt, dass sie an einer oberen Oberfläche der Basis anliegt, wenn die Stütze in die Öffnung des Befestigungssockels eingesetzt ist und das Paar von Federarmen der Feder in dem Paar von Federsitzen aufgenommen ist. Die Federarme der Feder sind im Wesentlichen parallel zueinander. Die Feder umfasst einen Federhals, der das Paar von Federarmen verbindet, die vorgespannt sind, um Kräfte gegen die Federsitze des Befestigungsstifts und die Ausschnitte des Befestigungssockels aufzubringen. Die Feder umfasst ein offenes Ende, das zwischen den distalen Enden der Federarme und entgegengesetzt zum Federhals angeordnet ist. Die distalen Enden der Federarme umfassen verengte Teile mit einem schmäleren Abstand dazwischen als ein Abstand zwischen im Wesentlichen parallelen Teilen der zwei Federarme. Die Stütze des Befestigungsstifts und die Öffnung des Befestigungssockels sind verjüngt, um das Einsetzen der Stütze in die Öffnung zu erleichtern.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren zum Befestigen einer Kamera an einem Element das Verbinden eines Befestigungssockels mit einer Kamera, wobei der Befestigungssockel eine Öffnung, die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten, die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels angeordnet sind, umfasst; Koppeln einer Feder mit dem Befestigungssockel, wobei die Feder ein Paar von Federarmen aufweist, die jeweils am Paar von Ausschnitten auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels angeordnet sind; Verbinden eines Befestigungsstifts mit einem Element, wobei der Befestigungsstift eine Stütze mit einer Längsachse umfasst; und Einsetzen der Stütze des Befestigungsstifts in die Öffnung des Befestigungssockels entlang der Längsrichtung, wobei die Stütze ein Paar von Federsitzen umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze angeordnet sind, um das Paar von Federarmen der Feder über das Paar von Ausschnitten des Befestigungssockels aufzunehmen.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine obere perspektivische Ansicht einer Kamerabefestigungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in auseinandergezogener Anordnung. -
2 ist eine untere perspektivische Ansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von1 in auseinandergezogener Anordnung. -
3 ist eine Querschnittsansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von1 , die ein anfängliches Einsetzen des Stifts in den Sockel zeigt. -
4 ist eine Querschnittsansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von1 , die das Koppeln zwischen der Feder und dem in den Sockel eingesetzten Stift zeigt. -
5 ist eine Nahquerschnittsansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von4 . -
6 ist eine obere perspektivische Ansicht in auseinandergezogener Anordnung, die die Kamerabefestigungsvorrichtung in einem Kamerasystem zum Koppeln einer Kamera mit einer Kameraabstützung implementiert zeigt. -
7 ist eine untere perspektivische Ansicht des Kamerasystems von6 in auseinandergezogener Anordnung. -
8 ist eine perspektivische Ansicht einer Kamerabefestigungsvorrichtung für einen Stativ-Befestigungsstift gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in auseinandergezogener Anordnung. -
9 ist eine Querschnittsansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von8 , die das anfängliche Einsetzen des Stativ-Befestigungsstifts in den Sockel zeigt. -
10 ist eine Querschnittsansicht der Kamerabefestigungsvorrichtung von8 , die das Koppeln zwischen der Feder und dem in den Sockel eingesetzten Stativ-Befestigungsstift zeigt. - AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
1 und2 zeigen eine Kamerabefestigungsvorrichtung10 mit einem Befestigungsstift12 , einem Befestigungssockel14 und einem elastischen Element wie z. B. einer Feder16 . Der Befestigungsstift12 weist eine Stütze22 mit einer Längsachse vorzugsweise mit einem großen Keilmerkmal auf. Ein Paar von Sitzen24 sind auf entgegengesetzten Seiten der Stütze22 vorgesehen. Die Sitze24 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als externe Schlitze oder Nuten an der Stütze22 ausgebildet. Der Befestigungsstift12 kann ferner eine Basis28 umfassen, die verwendet werden kann, um den Befestigungsstift12 mit einer Kameraabstützung oder dergleichen zu verbinden. Der Befestigungssockel14 umfasst eine Öffnung32 , die sich in einer Längsrichtung erstreckt, um die Stütze22 des Befestigungsstifts12 aufzunehmen. Der Befestigungssockel14 umfasst ein Paar von Ausschnitten34 , die seitlich auf entgegengesetzten Seiten angeordnet sind und dem Paar von Sitzen24 der Stütze22 entsprechen. Der Befestigungssockel14 kann eine Plattform38 umfassen, die verwendet werden kann, um den Befestigungssockel14 mit dem Körper einer Kamera oder Kamerabasis oder dergleichen zu verbinden. Die Feder16 umfasst ein Paar von Federarmen42 auf entgegengesetzten Seiten, die wünschenswerterweise im Wesentlichen zueinander parallel sind. Die Federarme42 sind an den proximalen Enden durch einen Federhals44 verbunden, der eine Vorspannung an den Federarmen42 vorsieht. Die Feder16 umfasst ein offenes Ende46 , das zwischen den distalen Enden der Federarme42 und entgegengesetzt zum Federhals44 angeordnet ist. Die distalen Enden der Federarme42 umfassen wünschenswerterweise verengte Teile48 mit einem schmäleren Abstand dazwischen als der Abstand zwischen den im Wesentlichen parallelen Teilen der zwei Federarme42 . Der Abstand zwischen den zwei Federarmen42 ist so bemessen, dass die Federarme42 am Paar von Sitzen24 der Stütze22 des Befestigungsstifts12 angeordnet werden. -
3 zeigt das anfängliche Einsetzen des Befestigungsstifts12 in den Befestigungssockel14 . Die Stütze22 des Befestigungsstifts12 und die Öffnung32 des Befestigungssockels14 sind vorzugsweise entlang mindestens einer Seite, bevorzugter entlang aller Seiten verjüngt, um das leichte Einsetzen der Stütze22 in die Öffnung32 zu erleichtern. Vor dem Einsetzen der Stütze22 in die Öffnung32 wird die Feder16 mit dem Befestigungssockel14 gekoppelt, wobei die Federarme42 am Paar von Ausschnitten34 angeordnet werden. Das offene Ende46 mit dem schmäleren Abstand, wie von den Verengungsteilen48 vorgesehen, verhindert, dass die Feder16 leicht vom Befestigungssockel14 gelöst wird. -
4 zeigt den Befestigungsstift12 vollständig in den Befestigungssockel14 eingesetzt und die Kopplung zwischen der Feder16 und dem Befestigungsstift12 . Der distale Kopf der Stütze22 wurde an den Federarmen42 vorbei geschoben, um zu ermöglichen, dass die Federarme42 in den Sitzen24 aufgenommen werden. Insbesondere werden die Federarme42 über die Ausschnitte34 mit dem Paar von Sitzen24 an der Stütze22 des Befestigungsstifts12 gekoppelt.5 zeigt eine Nahansicht der Kopplung zwischen der Feder16 und dem Befestigungsstift12 und dem Befestigungsschlitz14 . Der Befestigungsstift12 umfasst eine verjüngte Einführungsoberfläche52 am distalen Ende oder Kopf und eine verjüngte Ausführungsoberfläche54 an jedem der zwei Sitze24 . Die Einführungsoberfläche52 weist einen relativ flachen Einführungswinkel α auf, während die Ausführungsoberfläche54 einen relativ steilen Ausführungswinkel β aufweist. Der flache Einführungswinkel α liegt typischerweise zwischen etwa 20° und 45°, bevorzugter zwischen etwa 35° und 40°. Der steile Ausführungswinkel β liegt typischerweise zwischen etwa 50° und 75°, bevorzugter zwischen etwa 60° und 65°. Der flache Einführungswinkel α erzeugt eine niedrige Einschubkraft, die erforderlich ist, um das distale Ende oder den Kopf der Stütze22 an der Feder16 vorbei zu schieben, indem die Federarme42 mit der Einführungsoberfläche52 auseinander gespreizt werden, und zu ermöglichen, dass die Federarme42 in den Sitzen24 des Befestigungsstifts12 aufgenommen werden. Der steile Ausführungswinkel β erzeugt eine große Ausschubkraft, die erforderlich ist, um die Feder16 von der Stütze22 zu trennen, indem die Federarme42 mit der Ausführungsoberfläche54 auseinander gespreizt werden, und um die Stütze22 aus dem Befestigungssockel14 herauszuziehen. Wenn der Befestigungsstift12 vollständig eingesetzt ist, wie in4 und5 zu sehen, ist die Feder16 so angeordnet, dass sie an der steilen Ausführungsoberfläche54 anliegt und die Federarme42 vorgespannt sind, um Kräfte gegen die Sitze24 des Stifts12 und die Ausschnitte34 des Befestigungssockels14 aufzubringen, was ein Taumeln zwischen dem Befestigungsstift12 und dem Befestigungssockel14 beseitigt. -
6 und7 zeigen ein Beispiel der Implementierung der Kamerabefestigungsvorrichtung10 in einem Kamerasystem zum Koppeln einer Kamera70 mit einer Kameraabstützung oder -basis72 . Der Befestigungssockel14 ist an der Kamera70 befestigt oder in diese eingebaut, während der Befestigungsstift12 an der Kameraabstützung72 befestigt oder in diese eingebaut ist. - Vorteilhafterweise ist die Kamerabefestigungsvorrichtung mit Standard-Kamerastativ-Befestigungsstiften (z. B. 1/4-20 UNC- oder 3/8-16 UNC-Gewindestiften) abwärts kompatibel. Wie in
8 gezeigt, verwendet die Kamerabefestigungsvorrichtung100 einen ähnlichen Befestigungssockel114 und eine ähnliche Feder116 wie die in1 , aber einen Standard-Stativbefestigungsstift120 anstelle des Stifts12 . Der Stativbefestigungsstift120 weist eine kreisförmige Gewindestütze122 auf.9 zeigt das anfängliche Einsetzen der Stütze122 des Stativbefestigungsstifts120 in den Befestigungssockel114 . Der kreisförmige Teil der Öffnung132 ist so bemessen, dass er die kreisförmige Gewindestütze122 aufnimmt. Die Gewindeoberfläche der Stütze122 spreizt die Federarme142 über die Ausschnitte134 des Befestigungssockels114 auseinander, wenn ein Teil der Gewindestütze122 an der Feder116 vorbei geschoben wird. Die Feder116 verriegelt sich an Teilen der Gewinde der Gewindeoberfläche der Stütze122 , wenn der Stativbefestigungsstift120 vollständig eingesetzt wird, wie in10 zu sehen. Teile der Gewinde dienen als Sitze zum Aufnehmen der Federarme142 der Feder116 . Teile der unteren Oberfläche150 des Befestigungssockels114 (siehe9 ) liegen wünschenswerterweise an der oberen Oberfläche152 der Basis128 des Stativbefestigungsstifts120 an, um Stabilität in der Befestigung bereitzustellen.
Claims (18)
- Kamerabefestigungsvorrichtung mit: einem Befestigungssockel (
14 ;114 ), der mit einer Kamera (70 ) verbunden ist, wobei der Befestigungssockel (14 ;114 ) eine Öffnung (32 ;132 ), die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten (34 ;134 ), die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14 ;114 ) angeordnet sind, umfasst; einer Feder (16 ;116 ) mit einem Paar von Federarmen (42 ;142 ), die jeweils am Paar von Ausschnitten (34 ;134 ) auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14 ;114 ) angeordnet sind; und einem Befestigungsstift (12 ;120 ) mit einer Stütze (22 ;122 ) mit einer Längsachse, die dazu ausgelegt ist, in die Öffnung (32 ;132 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) entlang der Längsrichtung eingesetzt zu werden, wobei die Stütze (22 ;122 ) ein Paar von Federsitzen (24 ) umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22 ;122 ) angeordnet sind, um das Paar von Federarmen (42 ;142 ) der Feder (16 ;116 ) über das Paar von Ausschnitten (34 ;134 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) aufzunehmen. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Paar von Federsitzen (
24 ) der Stütze (22 ) externe Schlitze auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22 ) umfasst. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Stütze (
22 ) einen distalen Kopf mit einer verjüngten Einführungsoberfläche (52 ) mit einem Einführungswinkel bezüglich der Längsachse der Stütze (22 ) umfasst, wobei das Paar von Federsitzen (24 ) der Stütze (22 ) jeweils eine Ausführungsoberfläche (54 ) mit einem Ausführungswinkel bezüglich der Längsachse der Stütze (22 ) umfasst, und wobei der Ausführungswinkel größer ist als der Einführungswinkel. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Einführungswinkel zwischen 20° und 45° beträgt.
- Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Ausführungswinkel zwischen 50° und 75° beträgt.
- Kamerabefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stütze (
22 ) des Befestigungsstifts (12 ) und die Öffnung (32 ) des Befestigungssockels (14 ) verjüngt sind, um das Einsetzen der Stütze (22 ) in die Öffnung (32 ) zu erleichtern. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Öffnung (
132 ) des Befestigungssockels (114 ) so bemessen ist, dass sie eine Gewindestütze (122 ) eines Gewindebefestigungsstifts (120 ) eines Standard-Kamerastativs aufnimmt, und wobei Teile der Gewinde des Gewindebefestigungsstifts (120 ) als Federsitze zum Aufnehmen der Federarme (142 ) der Feder (116 ) dienen. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, wobei der Befestigungsstift (
120 ) eine Basis (128 ) umfasst, die mit einem proximalen Ende der Stütze (122 ) verbunden ist, und wobei eine untere Oberfläche (150 ) des Befestigungssockels (114 ) so ausgelegt ist, dass sie an einer oberen Oberfläche (152 ) der Basis (128 ) anliegt, wenn die Stütze (122 ) in die Öffnung (132 ) des Befestigungssockels (114 ) eingesetzt ist und das Paar von Federarmen (142 ) der Feder (116 ) in dem Paar von Federsitzen aufgenommen ist. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Federarme (
42 ;142 ) der Feder (16 ;116 ) im Wesentlichen zueinander parallel sind. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Feder (
16 ;116 ) einen Federhals (44 ) umfasst, der das Paar von Federarmen (42 ;142 ) verbindet, die vorgespannt sind, um Kräfte gegen die Federsitze (24 ) des Befestigungsstifts (12 ;120 ) und die Ausschnitte (34 ;134 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) aufzubringen. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Feder (
16 ;116 ) ein offenes Ende (46 ) umfasst, das zwischen distalen Enden der Federarme (42 ;142 ) und entgegengesetzt zum Federhals (44 ) angeordnet ist. - Kamerabefestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die distalen Enden der Federarme (
42 ;142 ) verengte Teile (48 ) mit einem schmäleren Abstand dazwischen als einem Abstand zwischen im Wesentlichen parallelen Teilen der zwei Federarme (42 ;142 ) umfassen. - Verfahren zum Befestigen einer Kamera an einem Element, wobei das Verfahren umfasst: Verbinden eines Befestigungssockels (
14 ;114 ) mit einer Kamera (70 ), wobei der Befestigungssockel (14 ;114 ) eine Öffnung (32 ;132 ), die sich in einer Längsrichtung erstreckt, und ein Paar von Ausschnitten (34 ;134 ) die seitlich auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14 ;114 ) angeordnet sind, umfasst; Koppeln einer Feder (16 ;116 ) mit dem Befestigungssockel (14 ;114 ), wobei die Feder (16 ;116 ) ein Paar von Federarmen (42 ;142 ) aufweist, die jeweils am Paar von Ausschnitten (34 ;134 ) auf entgegengesetzten Seiten des Befestigungssockels (14 ;114 ) angeordnet sind; Verbinden eines Befestigungsstifts (12 ;120 ) mit einem Element (72 ), wobei der Befestigungsstift (12 ;120 ) eine Stütze (22 ;122 ) mit einer Längsachse umfasst; und Einsetzen der Stütze (22 ;122 ) des Befestigungsstifts (12 ;120 ) in die Öffnung (32 ;132 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) entlang der Längsrichtung, wobei die Stütze (22 ;122 ) ein Paar von Federsitzen (24 ) umfasst, die auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22 ;122 ) angeordnet sind, um das Paar von Federarmen (42 ;142 ) der Feder (16 ;116 ) über das Paar von Ausschnitten (34 ;134 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) aufzunehmen. - Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Paar von Federsitzen (
24 ) der Stütze (22 ) externe Schlitze auf entgegengesetzten Seiten der Stütze (22 ) umfasst, die während des Einsetzens der Stütze (22 ) in die Öffnung (32 ) zu einer Stelle des Paars von Ausschnitten (34 ) des Befestigungssockels (14 ) bewegt werden. - Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Stütze (
22 ) einen distalen Kopf mit einer verjüngten Einführungsoberfläche (52 ) mit einem Einführungswinkel bezüglich der Längsachse der Stütze (22 ) umfasst, wobei das Paar von Federsitzen (24 ) der Stütze (22 ) jeweils eine Ausführungsoberfläche (54 ) mit einem Ausführungswinkel bezüglich der Längsachse der Stütze (22 ) umfassen, wobei der Ausführungswinkel größer ist als der Einführungswinkel, und wobei das Einsetzen der Stütze (22 ) in die Öffnung (32 ) das Schieben des distalen Kopfs der Stütze (22 ) an den Federarmen (42 ) vorbei umfasst, um die Federarme (42 ) in den Federsitzen (24 ) aufzunehmen. - Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Öffnung (
132 ) des Befestigungssockels (114 ) so bemessen ist, dass sie eine Gewindestütze (122 ) eines Gewindebefestigungsstifts (120 ) eines Standard-Kamerastativs aufnimmt, und wobei das Einsetzen der Stütze (122 ) in die Öffnung (132 ) das Schieben eines Teils der Gewindestütze (122 ) des Gewindebefestigungsstifts (120 ) an den Federarmen (142 ) vorbei umfasst, um die Federarme (142 ) in Teilen der Gewinde aufzunehmen, die als Federsitze zum Aufnehmen der Federarme (142 ) der Feder (116 ) dienen. - Verfahren nach Anspruch 13 oder 16, wobei der Befestigungsstift (
120 ) eine Basis (128 ) umfasst, die mit einem proximalen Ende der Stütze (122 ) verbunden ist, und wobei das Einsetzen der Stütze (122 ) in die Öffnung (132 ) umfasst, eine untere Oberfläche (150 ) des Befestigungssockels (114 ) an einer oberen Oberfläche (152 ) der Basis (128 ) zur Anlage zu bringen, wenn das Paar von Federarmen (142 ) der Feder (116 ) in dem Paar von Federsitzen aufgenommen wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, welches ferner das Vorspannen des Paars von Federarmen (
42 ;142 ) umfasst, um Kräfte gegen die Federsitze (24 ) des Befestigungsstifts (12 ;120 ) und die Ausschnitte (34 ;134 ) des Befestigungssockels (14 ;114 ) aufzubringen.
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