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Die
Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit Filtern, die dazu
ausgebildet sind positive und negative Signaleinbrüche auf
einem Signal herauszufiltern. Mit Hilfe von Komparatoren werden
in vielen elektronischen Systemen anhand des Spannungsniveaus eines
Signals Entscheidungen getroffen. Leichte Störungen wie Rauschen oder einfache Spannungseinbrüche, werden
durch Komparatoren mit einer Hysterese herausgefiltert. Komparatoren mit
einer solchen Hysterese sind auch weithin als Schmitt-Trigger bekannt.
Ist dieses analoge Eingangssignal von Störungen überlagert, kann es zu Fehlinterpretationen
des Signals führen,
wenn ein einfacher Komparator verwendet wird. Fehlinterpretationen
des Komparators führen
dazu, dass die zu Grunde gelegte Referenzspannung, nicht mit ausreichender
Genauigkeit abgebildet werden kann. Der vorliegenden Erfindung liegt
daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung bereitzustellen, die
in der Lage ist, sowohl große
positive Signaleinbrüche,
als auch große
negative Signaleinbrüche
herauszufiltern.
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Dieses
Problem wird durch eine Schaltungsanordnung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 100 umfasst:
Einen
ersten Filter 110 mit mindestens einem Eingang 111 und
einem Ausgang 112 und einem Anschluss 113, der
dazu ausgebildet ist, ein am Eingang bereitgestelltes Signal unter
Einfluss der am Einschluss bereitgestellten Impedanz 130 zu
verformen und am Ausgang bereitzustellen und einem Steueranschluss 114,
der dazu ausgebildet ist, die am Anschluss 113 bereitgestellte
Impedanz, nach Maßgabe
des am Steuereingang 114 bereitgestellten Steuersignals
zu beeinflussen. Einen zweiten Filter 120 mit mindestens
einem Eingang 121 und einem Ausgang 122 und einem
Anschluss 123, der dazu ausgebildet ist, ein am Eingang 121 bereitgestelltes Signal
unter Einfluss der am Anschluss bereitgestellten Impedanz 130 zu
verformen und am Ausgang 122 bereitzustellen, und einem
Steueranschluss 124, der dazu ausgebildet ist, die am Anschluss 123 bereitgestellte
Impedanz 130, nach Maßgabe
des am Steueranschluss 124 bereitgestellten Steuersignals zu
beeinflussen. Eine Ausgabeeinheit 140, mit mindestens einem
Eingang und mindestens einem Ausgang, die dazu ausgebildet ist,
die vom Ausgang des ersten Filters 110 und vom Ausgang
des zweiten Filters 120 bereitgestellten Signale zu verknüpfen und das
verknüpfte
Signal am Ausgang 142 bereitzustellen. Eine Impedanz 130 mit
mindestens zwei Anschlüssen.
Der erste Anschluss der Impedanz wird an ein gemeinsames Bezugpotential
gekoppelt. Der zweite Anschluss der Impedanz ist mit den Anschlüssen 123, 113 des
ersten und des zweiten Filters gekoppelt. Der erste und der zweite
Filter sind im Signalfluss parallel angeordnet, dass erste Filter
hat die Aufgabe, negative Spannungseinbrüche bei einem hohen Signalpegel
herauszufiltern. Der zweite Filter, hat die Aufgabe bei einem niedrigen
Signalpegel positive Signaleinbrüche
hinauszufiltern. Die Impedanz 130, die sowohl mit dem Anschluss
des ersten Filters als auch mit dem Anschluss des zweiten Filters
gekoppelt ist, wird somit von beiden Filtern zur Filterung des Signals
benutzt. Das am Steuereingang der Filter 114, 124 bereitgestellte
Steuersignal bestimmt, welches Filter zur Zeit aktiv ist. Die an
den Ausgängen der
Ausgabeeinheit bereitgestellten Signale werden auf die Steuereingänge der
Filter gekoppelt. Wie an einem Ausführungsbeispiel zu sehen ist,
können
diese Ausgänge
der Ausgabeeinheit auch zusammengefasst sein. Diese Rückkopplung
des bereitgestellten Ausgabesignals in die Steuereingänge der
Filter hat den besonderen Vorteil, dass sich dadurch ein Speichereffekt
ergibt und dass die Filter in ihrer Funktion eindeutig zugeordnet
sind. Der Eingang des ersten Filters ist mit dem Eingang des zweiten
Filters gekoppelt. Der Ausgang des ersten Filters 112 ist
mit dem Eingang 141 der Ausgabeeinheit gekoppelt. Der Ausgang 122 des
zweiten Filters ist mit dem Eingang 141 der Ausgabeeinheit
gekoppelt. Der Ausgang des zweiten Filters ist mit dem Eingang der
Ausgabeeinheit gekoppelt. Der Ausgang der Ausgabeeinheit wird auf
die Steueranschlüsse
des ersten und des zweiten Filters gekoppelt.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung wird
der Anschluss des ersten Filters mit dem Ausgang des ersten Filters
gekoppelt, und der Anschluss des zweiten Filters mit dem Ausgang
des zweiten Filters gekoppelt.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung, ist
die Ausgabeeinheit ein Speicherelement. Dieses Speicherelement weist
einen Setzeingang und einen Rücksetzeingang
und einen Ausgang auf. Der Setzeingang ist dazu ausgebildet im Speicherelement
einen Wert zu setzen, der Rücksetzeingang
ist dazu ausgebildet im Speicherelement den Wert zurückzusetzen,
wobei der Ausgang dazu ausgebildet ist den Wert am Ausgang bereitzustellen.
Dieses am Ausgang des Speicherelements bereitgestellte Signal wird
an den Steueranschluss des ersten Filters gekoppelt und an den Steueranschluss
des zweiten Filters gekoppelt.
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Eine
vorteilhafte Ausgestaltung der Filter der Schaltungsvorrichtung
umfasst:
Einen n-leitenden MOSFET 117, 127,
einen p-leitenden MOSFET 116, 126, eine Stromquelle
und einen Schalter mit einem Steueranschluss.
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Die
Filter, die dazu ausgebildet sind, positive oder negative Signaleinbrüche zu Filtern,
unterscheiden sich durch die Anordnung der vorangegangenen Elemente.
Eine vorteilhafte Anordnung der Elemente des ersten Filters der
Schaltungsvorrichtung ist:
Ein Anschluss der Stromquelle 115 ist
mit einer bereitzustellenden positiven Spannung 500 gekoppelt, der
zweite Anschluss der Stromquelle ist mit dem ersten Laststreckenanschluss
des p-leitenden MOSFET's 116 gekoppelt,
der zweite Laststreckenanschluss des p-leitenden MOSFET's ist mit dem ersten
Laststreckenanschluss des n-leitenden MOSFET's 117 gekoppelt, der zweite
Laststreckenanschluss des n-leitenden
MOSFET's ist an
einen ersten Laststreckenanschluss des Schalters 118 gekoppelt,
der zweite Laststreckenanschluss des Schalters ist an eine bereitzustellende
negative Spannung 510 gekoppelt. Der Steueranschluss des
Schalters 118, bildet den Steueranschluss 114 des
Filters. Der Steueranschluss des p-leitenden MOSFET's ist mit dem Steueranschluss
des n-leitenden
MOSFET's gekoppelt,
und bildet den Eingang des Filters. Die gekoppelten Laststreckenanschlüsse des
p-leitenden MOSFET's und des n-leitenden
MOSFET's bilden den
Ausgang des Filters.
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Eine
vorteilhafte Anordnung der Elemente des zweiten Filters der Schaltungsvorrichtung
ist:
Ein erster Laststreckenanschluss des Schalters 128 ist
mit einer bereitzustellenden positiven Spannung 500 gekoppelt,
der zweite Laststreckenanschluss des Schalters 128 ist
mit dem ersten Laststreckenanschluss des p-leitenden MOSFET's 126 gekoppelt, der
zweite Laststreckenanschluss des p-leitenden MOSFET's ist mit dem ersten
Laststreckenanschluss des n-leitenden
MOSFET's 127 gekoppelt,
der zweite Laststreckenanschluss des n-leitenden MOSFET's ist mit einem Anschluss
der Stromquelle 125 gekoppelt, der zweite Anschluss der
Stromquelle ist an eine bereitzustellende negative Spannung 510 gekoppelt. Der
Steueranschluss des Schalters, bildet den Steueranschluss 114 des
Filters. Der Steueranschluss des p-leitenden MOSFET's ist mit dem Steueranschluss
des n-leitenden MOSFET's
gekoppelt, und bildet den Eingang des Filters. Die gekoppelten Laststreckenanschlüsse des
p-leitenden MOSFET's
und des n-leitenden
MOSFET's bilden
den Ausgang des Filters.
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Es
ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der Ausgabeeinheit der Schaltungsanordnung,
wenn die Ausgabeeinheit als ein Schmitt-Trigger ausgebildet ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Schaltungsvorrichtung
mit einem ersten Filter, mit einem zweiten Filter, mit einer Impedanz
und einer Ausgabeeinheit.
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2 zeigt
eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung, mit einem
ersten Filter, mit einem zweiten Filter, einer Impedanz, und einem RS-Flip-Flop als Ausgabevorrichtung.
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3 zeigt
eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung, mit einem
ersten Filter, mit einem zweiten Filter, mit einer Impedanz, und
einer Ausgabeeinheit.
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4 zeigt
eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung im Detail.
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5 zeigt
eine vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltungsvorrichtung im Detail.
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6 zeigt
ausgewählte
Signalverläufe
der detaillierten Schaltungsanordnung aus 5.
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7 zeigt
ausgewählte
Signalzustände
der detaillierten Schaltungsanordnung aus 5.
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1 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
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Die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 100 umfasst:
Einen
ersten Filter 110, einen zweiten Filter 120, eine Ausgabeeinheit 140,
eine Impedanz 130. 1 zeigt außerdem einen
Komparator, mit einem ersten Eingang, mit einem zweiten Eingang
und einem Ausgang. Der erste Eingang des Komparators ist an eine Referenzspannungsquelle
gekoppelt. Der zweite Eingang des Komparators ist an eine Signalquelle gekoppelt.
Der Ausgang des Komparators ist sowohl mit dem Eingang des ersten
Filters 110, als auch mit dem Eingang des zweiten Filters 120 gekoppelt.
Signale die an dem Eingang des Komparators bereitgestellt werden,
werden mit dem Referenzwert verglichen, und erzeugen so am Ausgang
des Komparators ein bewertetes Signal. Aufgrund der, als bekannt vorausgesetzten
Eigenschaften eines Komparators, wird am Ausgang ein binäres Signal
bereitgestellt. Der Wertebereich des binären Signals umfasst die Zustände hohes
Potential und niedriges Potential, in Bezug auf die bereitgestellte
Versorgungsspannung 500, 510. Spannungseinbrüche oder
Rauschen auf der Eingangsseite des Komparators, erzeugen auf der
Ausgangsseite des Komparators kurze Impulse. Diese Impulse werden
im Englischen auch mit Glitch, Hazard oder Spike bezeichnet. Dieses,
mit den Störungen
versehene Signal, wird an den Eingängen des ersten und des zweiten
Filters 110, 120 bereitgestellt (IN). Ein beispielhafter
Verlauf eines Komparatoreingangssignals ist in 6 in
der ersten Zeile dargestellt. Ein beispielhafter Verlauf des Signals
IN ist in 6 in der zweiten Zeile dargestellt.
Das Ausgangssignal der Schaltungsanordnung OUT ist in der dritten
Zeile der 6 dargestellt. Anhand der drei dargestellten
Signalverläufe
ist erkennbar, dass das Signal OUT das erwartete Verhalten aufweist.
Sämtliche
im Signal SIG auftretenden Störungen
werden erfolgreich gefiltert. Der Pegel des Signals OUT legt fest,
welches der Filter verwendet wird.
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2 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 100.
Die Ausgabeeinheit 140, ist in diesem Ausführungsbeispiel
als eine Speichereinheit mit zwei Eingängen und einem Ausgang 142 realisiert.
Die Speichereinheit weist einen Setzeingang und einen Rücksetzeingang
und einen Ausgang auf. Die Steuerung der Filter ist in diesem Ausführungsbeispiel
als ein Schalter 160 ausgeführt, der nach Maßgabe des
Ausgangssignals der Speichereinheit die Impedanz 130 auf
dem Anschluss des ersten Filters oder des zweiten Filters gekoppelt.
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3 zeigt
ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
der Schaltungsanordnung. Die Ausgabeeinheit ist in diesem Ausführungsbeispiel
als ein Schmitt-Trigger realisiert. Der Anschluss des ersten und
der Anschluss des zweiten Filters sind mit den Ausgängen des
ersten und des zweiten Filters und der Impedanz gekoppelt. Der Ausgang
der Ausgabeeinheit, ist mit den Steueranschlüssen des ersten und des zweiten
Filters gekoppelt.
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4 zeigt
ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
der Schaltungsanordnung. Das erste Filter ist in diesem Ausführungsbeispiel
mit einem n-leitenden MOS-Transistor 127, einem p-leitenden MOS-Transistor 126 und
einem NOR-Gatter 128 realisiert. Ein Laststreckenanschluss
des p-leitenden Transistors 126 ist mit der positiven Versorgungsspannung 500 gekoppelt.
Ein Laststreckenanschluss des n-leitenden Transistors ist mit der
negativen Versorgungsspannung 510 gekoppelt. Ein zweiter
Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistors ist mit einem
zweiten Laststreckenanschluss des n-leitenden Transistors 127 gekoppelt.
Die gekoppelten Laststreckenanschlüsse des p-leitenden Transistors und
des n-leitenden
Transistors, bilden den Ausgang des ersten Filters. Ein Steueranschluss
des p-leitenden Transistors ist mit einem Steueranschluss des n-leitenden
Transistors gekoppelt und bildet den Eingang dieser Inverterstruktur.
Ein Ausgang eines NOR-Gatters ist mit dem Eingang dieser Inverterstruktur
gekoppelt. Ein Eingang des NOR-Gatters 128 bildet den Signaleingang 121 des
ersten Filters. Ein weiterer Eingang des NOR-Gatters bildet den Steuereingang 126 des
ersten Filters.
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Das
zweite Filter ist in diesem Ausführungsbeispiel
mit einem n-leitenden MOS-Transistor 117, einem p-leitenden
MOS-Transistor 116 und
einem NAND-Gatter 118 realisiert. Ein Laststreckenanschluss
des n-leitenden Transistors 117 ist mit der negativen Versorgungsspannung 510 gekoppelt.
Ein Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistors ist mit der
positiven Versorgungsspannung 500 gekoppelt. Ein zweiter
Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistors 116 ist
mit einem zweiten Laststreckenanschluss des n-leitenden Transistors
gekoppelt. Die gekoppelten Laststreckenanschlüsse des p-leitenden Transistors
und des n-leitenden Transistors, bilden den Ausgang des ersten Filters. Ein
Steueranschluss des p-leitenden Transistors ist mit einem Steueranschluss
des n-leitenden Transistors gekoppelt und bilden den Eingang dieser
Inverterstruktur. Ein Ausgang eines NAND-Gatters ist mit dem Eingang
dieser Inverterstruktur gekoppelt. Ein Eingang des NAND-Gatters
bildet den Signaleingang des ersten Filters. Ein weiterer Eingang
des NAND-Gatters bildet den Steuereingang des ersten Filters.
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Der
Ausgang des ersten Filters 112, der Ausgang des zweiten
Filters 112, ein Anschluss der Impedanz 130 und
der Eingang der Ausgabeeinheit sind miteinander gekoppelt. Der Ausgang
der Ausgabeeinheit ist mit dem Steuereingang des ersten Filters
und mit dem Steuereingang des zweiten Filters gekoppelt.
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5 zeigt
ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
der Schaltungsanordnung. Das erste Filter umfasst eine Stromquelle 115,
einen p-leitenden MOS-Transistor 116, einen n-leitenden MOS-Transistor 117,
einen Schalter 118 und ein Gatter 119. Der p-leitende
MOS-Transistor 116 und der n-leitende MOS-Transistor 117 sind
als Inverter verschaltet, d.h. ein erster Laststreckenanschluss
des p-leitenden Transistor ist mit einem ersten Laststreckenanschluss
des n-leitenden
Transistors gekoppelt und der Steueranschluss des p-leitenden Transistors ist
mit dem Steueranschluss des n-leitenden
Transistors gekoppelt und bildet damit den Eingang des Inverters.
Der zweite Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistors ist über eine
Stromquelle 115 mit der positiven Versorgungsspannung 500 gekoppelt. Der
zweite Laststreckenanschluss des n-leitenden Transistors ist über einen
Schalter 118 mit der negativen Versorgungsspannung 510 gekoppelt.
Der Eingang des Inverters ist mit dem Ausgang eines NAND-Gatters 118 gekoppelt.
Ein Eingang des NAND-Gatters
bildet den Signaleingang des ersten Filters. Ein weiterer Eingang
des NAND-Gatters bildet den Steuereingang des ersten Filters.
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Das
zweite Filter umfasst eine Stromquelle 125, einen p-leitenden MOS-Transistor 126,
einen n-leitenden MOS-Transistor 127,
einen Schalter 128 und ein Gatter 129. Der p-leitende MOS-Transistor und
der n-leitende MOS-Transistor sind als Inverter verschaltet, d.h.
ein erster Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistor ist
mit einem ersten Laststreckenanschluss des n-leitenden Transistors
gekoppelt und der Steueranschluss des p-leitenden Transistors ist
mit dem Steueranschluss des n-leitenden Transistors gekoppelt und
bildet damit den Eingang des Inverters. Der zweite Laststreckenanschluss
des n-leitenden Transistors ist über
eine Stromquelle mit der negativen Versorgungsspannung 510 gekoppelt.
Der zweite Laststreckenanschluss des p-leitenden Transistors ist über einen Schalter
mit der positiven Versorgungsspannung 500 gekoppelt. Der
Eingang des Inverters ist mit Ausgang eines NOR-Gatters 129 gekoppelt.
Ein Eingang des NOR-Gatters bildet den Signaleingang des ersten Filters.
Ein weiterer Eingang des NOR-Gatters bildet den Steuereingang des
ersten Filters.
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Die
Schalter der Filter S1 128 und S2 118 sind in
diesem Ausführungsbeispiel
als Schalter bzw. als Schalter mit einem Inverter dargestellt. Selbstverständlich ist
es möglich,
diese Schalter als MOS-Transistoren zu realisieren. So kann der
Schalter S2 118 durch einen N-MOS-Transistor ersetzt werden,
der Schalter S1 128 mit dem vorgeschalteten Inverter kann
durch einen P-MOS ersetzt werden. Die Ausgabeeinheit in diesem Ausführungsbeispiel ist
als Schmitt-Tigger realisiert. Der Ausgang des Schmitt-Tigger stellt
die Steuersignale für
den Schalter des ersten Filters, für den Schalter des zweiten Filters,
für Steuereingang
des ersten Filters und für den
Steuereingang des zweiten Filters bereit. Ebenso stellt der Ausgang
des Schmitt-Tigger das Ausgangssignal bereit. Durch die Serienschaltung
der Gatter der Filtereinheiten und des Schmitt-Tiggers und deren
Rückkopplung
stellt sich in der gesamten Struktur ein speicherndes Verhalten
ein.
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Das
Ausführungsbeispiel
in 5 wird nun anhand der Signalverläufe in 6 und
anhand des Zustandsdiagramm in 7 ausführlich erläutert.
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SIG
in 6 zeigt einen Verlauf eines Eingangssignals am
Eingangsknoten SIG des Komparators. Es zeigt ein Signal mit überwiegend
hohem Pegel auf dem unterschiedliche Störungen zu sehen sind, wie beispielsweise
ein Rauschen oder negative Pegelspitzen. Korrespondierend dazu zeigt
der hintere Teil der Kurve einen niedrigen Pegel mit aufgeprägten Störungen,
wie beispielsweise ein Rauschen oder positive Pegelspitzen. OUT
zeigt das gewünschte
Ausgangsverhalten der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung. Die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
in 5 ist in der Lage, die Störung des positiven Signalpegels
oder die Störung des
negativen Signalpegels herauszufiltern. IN zeigt das Ausgangssignal
des Komparators. Es zeigt ein diskretisiertes Signal mit den Zuständen hoch
oder niedrig, auf dem die Störung
des Eingangssignals SIG deutlich als digitale Zustände zu sehen
sind. Zur Erläuterung
der Schaltungsanordnung wird nachfolgend angenommen, dass sich die
Schaltung in einem unbekannten Zustand befindet, wie es beispielsweise
nach dem Bereitstellen einer Versorgungsspannung 500, 510,
dem Anschalten, der Schaltungsanordnung der Fall ist. Der Zeitpunkt
des Einschaltens ist in der 6 mit t0 bezeichnet. Ebenso zur Erläuterung
der in 5 dargestellten Schaltungsanordnung dient das
in 7 dargestellte Zustandsdiagramm. Eingangsgröße des Zustandsdiagramm
ist das digitale Signal IN, das rückgekoppelte Ausgangssignal
OUT ist im Zustandsdiagramm ebenfalls als Eingangsgröße dargestellt.
Daraus resultieren die nach dem NAND- und nach dem NOR-Gatter entstandenen
Signale ACT und ACT_H. Das aus den Signalen ACT und ACT_H entstehende
analoge Signal, an dem die Impedanz 130 gekoppelt ist,
wird mit Xc bezeichnet. Die Signale ACT
und ACT_H sind die Eingangssignale für Xc.
Die Verknüpfung
zweier Inverterausgänge,
an deren Eingängen
ein unterschiedliches Signal bereitgestellt wird, ist nicht erlaubt,
da hier zwei unterschiedliche Signalpegel miteinander konkurrieren
und sich damit ein undefinierter Zustand einstellen kann. Dieser
undefinierte Zustand wird durch die Schalter S1 128 und
S2 118, an deren Eingängen
das Ausgangssignal der Ausgabeeinheit bereitgestellt wird, beseitigt.
Dieser Zustand wird in dem Zustandsdiagramm durch ein X gekennzeichnet.
Der Zustand am Knoten X kann sich auf Grund der Eigenschaften der
daran gekoppelten Impedanz nicht schlagartig ändern. Die Zeit dieser Zustandsänderung
wird bestimmt durch die Größe des Stromes,
der in diesem Fall durch die Stromquellen I1 115 und I2 125 definiert
ist, durch die Größe der Impedanz 130 und
durch die Schwelle der Ausgabeeinheit. Zwei der vier daraus resultierenden
Zustände sind
aus diesem Grund metastabil. Nach der Zeit τ wechseln die durch den Stern
gekennzeichneten Zustände
Ihren Zustand in einen durch den Pfeil gekennzeichneten Zustand.
Die in 5 dargestellten Stromquellen müssen nicht notwendigerweise
als Stromquellen realisiert werden. Bei geringeren Genauigkeitsanforderungen
ist es ausreichend, den fließenden
Strom allein durch die Geometrie von M1 116 und M4 127 festzulegen.
Eine geeignete Maßnahme ist
hier eine Vergrößerung der
Länge des
MOS- Transistors
gegenüber
einem MOS-Transistor, der lediglich schalten muss.
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t0 kennzeichnet in 6 die Zeit,
bei der eine Versorgungsspannung an den Klemmen VCC 500 und
GND 510 sicher bereitgestellt wird. Vor dem Zeitpunkt t0 gilt die Annahme, dass sämtliche
Signale undefiniert sind. Wird am Eingang SIG der erfindungsgemägen Schaltungsanordnung
das Signal hoch bereitgestellt, so kann sich die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
lediglich in den Zuständen
Z2 und Z4 befinden. Wie in 7 erläutert, ist
der Zustand Z4 ein metastabiler Zustand und der Zustand Z2 in 7 ein
stabiler Zustand. Gleichgültig
in welchem Zustand sich das Ausgangssignal OUT befindet, wird die
Schaltungsanordnung spätestens
nach einer Zeit τ in
den Zustand Z2 übergehen,
in dem dies sicher verhaart. Nach der Zeit τ, nach dem Übergang in den Zustand Z2,
ist der Ausgang OUT definiert. Der Ausgang der Schaltungsanordnung
OUT befindet sich nun im Zustand niedrig. Nach einer Zustandsänderung
des Eingangssignals IN sind die einzig möglichen Zustände nun
Z1 oder Z3. Ein Wechsel in den Zustand Z1 beispielsweise durch eine
Pegeländerung
am Eingangssignal IN hat, solange die Zeit τ nicht überschritten wird, keinerlei
Konsequenzen für das
Ausgangssignal OUT. D.h., dass eine Zustandsänderung am Eingangssignal IN,
die kürzer
ist als der Zeitraum τ,
keinerlei Konsequenzen für
das Ausgangssignal OUT hat. Dadurch entsteht die erwünschte Filterwirkung.
Gleiches gilt korrespondierend für
die Zustände
Z2 und Z4, in denen das Ausgangssignal OUT den Pegel hoch hat. Die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
zeichnet sich dadurch aus, diese Filterwirkung für positive und für negative
Störungen
mit lediglich einer Impedanz 130, in diesem Falle eine
Kapazität,
erreicht wird. Die Impedanz kann beispielsweise auch eine RC-Anordnung oder eine
LC-Anordnung sein. Die Schalter der Schaltungsanordnung in 5,
können
als MOS-Transistoren realisiert werden. Ist S1 128 ein p-leitender
MOSFET und ist S2 ein n-leitender MOSFET, so können die Steueranschlüsse dieser MOS-Transistoren
direkt mit dem Ausgang OUT gekoppelt werden.
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6,
zeigt den zeitlichen Ablauf der Signale SIG, IN, OUT, ACT, ACT_H,
Xc. SIG zeigt das an einem Eingang eines Komparators bereitgestellte
zu filterndes Eingangssignal, das vor dem Zeitpunkt t0 undefiniert
ist, an dem nach dem Zeitpunkt t0 ein Signal
mit dem Spannungspegel hoch bereitgestellt wird und das bis zum
Zeitpunkt t1 mit negativen Spannungseinbrüchen versehen
ist. Nach dem Zeitpunkt t1 wird an dem Signal
SIG der Pegel niedrig bereitgestellt, auch nach dem Zeitpunkt t1 sind auf dem Signal SIG Störungen dargestellt.
IN zeigt den zeitlichen Verlauf des vom Komparators am Ausgang des
Komparators bereit gestellten ungefilterten Signals. OUT zeigt das
von der Schaltungsanordnung am Ausgang der Ausgabeeinheit bereitgestellte
gefilterte Signal. In 6 sind ebenfalls die Signale
ACT, ACT_H und Xc dargestellt. Es ist erkennbar, dass kurze Pegeländerungen
am Signal IN zwar eine kurze Pegeländerung am Signal ACT oder
ACT_H verursacht, dass diese Pegeländerung am Signal ACT oder
ACT_H aber nicht ausreicht, den Pegel des Signals Xc derart zu beeinflussen,
dass sich der Zustand des Signals OUT ändert. Lediglich bei einer
längeren
Zustandsänderung,
die beispielsweise über
die Schwellen des Schmitt-Triggers hinausgehen, tritt eine dauerhafte Zustandsänderung
des Signals OUT auf.