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Aus
der
DE 41 10 649 A1 ist
eine Vorrichtung zur Übertragung
von Bildinformationen von zumindest zwei bildgebenden Einrichtungen
bekannt. Die Vorrichtung weist zumindest zwei bildgebende Einrichtungen,
die mit den zumindest zwei korrespondierenden Anzeigeelementen über eine
Kabelverbindung verbunden sind, auf. Diese Kabelverbindung umfasst
eine Verschaltungseinheit, sowie eine mit dieser Verschaltungseinheit über ein
gemeinsames mehrkanaliges Übertragungskabel
verbundene Aufspaltungseinheit. Jedes der bildgebenden Systeme ist
mit jeweils einem Eingang der Verschaltungseinheit über ein
Anschlusskabel verbunden. Weiterhin ist jedes Anzeigeelement mittels
eines weiteren Anschlusskabels mit einem Ausgang der Aufspaltungseinheit
verbunden. Die Verschaltungseinheit ist eingerichtet, die an den
Eingängen
von den bildgebenden Systemen bereitgestellten Bildinformationen
an einem gemeinsamen Ausgang auf unterschiedliche Bildkanäle zusammenzuführen. Zudem
ist die Aufspaltungseinheit eingerichtet, die an einem gemeinsamen
Eingang über
das Übertragungskabel
auf unterschiedlichen Bildkanälen
bereitgestellten Bildinformationen auf die Ausgänge aufzuteilen.
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Bei
den bildgebenden Systemen handelt es sich um Fernsehkameras, deren
Bildinformation über ein
gemeinsames Übertragungskabel übertragen wird.
Mit jeder Fernsehkamera ist über
das Übertragungskabel
ein als Monitor ausgebildetes Anzeigeelement verbunden.
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Insbesondere
ein medizinisches bildgebendes System, wie ein Cardiograph oder
ein Angiograph, generiert Bildinformationen für mehrere Anzeigeelemente,
die üblicherweise
in einer mo nochromen Form, insbesondere als Graustufenbilder, vorliegen. Üblicherweise
befindet sich das medizinische bildgebende System in einem Behandlungsraum. Während einer
Untersuchung werden die Rohmessdaten über Verbindungsleitungen zu
einer in einem Kontrollraum oder Technikraum befindlichen Verarbeitungseinheit
transferiert. Diese Verarbeitungseinheit generiert aus den Rohmessdaten
die monochrome Bildinformation und zeigt sie auf mehreren Anzeigeelementen
an, die sich in unmittelbarer Nähe
der Verarbeitungseinheit im Kontrollraum befinden. Durch die räumliche
Trennung von medizinischem bildgebenden System und Anzeigeelementen
ist ein sich im Kontrollraum oder Technikraum aufhaltender Bediener
insbesondere vor der Strahlenbelastung einer Röntgenquelle des medizinischen
bildgebenden Systems geschützt.
Zudem benötigt
die Verarbeitungseinheit vergleichsweise viel Platz, so dass eine getrennte
Aufstellung vom medizinischen bildgebenden System einen Platzgewinn
im Behandlungsraum bedeutet.
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Andererseits
werden mittels eines derartigen medizinischen bildgebenden Systems
auch von einem behandelnden Arzt an einer Person bildgestützt medizinische
Interventionen, beispielsweise das Einführen eines Katheters, zu Diagnose-
oder Therapiezwecken durchgeführt.
Hierfür
ist zumindest Anwesenheit des behandelnden Arztes im Behandlungsraum
bei der zu behandelnden Person erforderlich. Damit der Arzt eine
permanente Kontrolle über
den Fortschritt der medizinischen Intervention erhält, werden
die von der Verarbeitungseinheit generierten monochromen Bildinformationen über Kabel
von der Verarbeitungseinheit in den Behandlungsraum zu dort angeordneten
Anzeigeelementen zurückgeführt. Hierbei
sind oft vergleichsweise große
Entfernungen mittels der Kabel zu überbrücken. Daher werden zu diesem
Zweck Kabel mit einer sehr niedrigen Dämpfung eingesetzt, beispielsweise
Lichtwellenleiter, die sehr kostspielig sind. Zudem erhält üblicherweise
ein jedes Anzeigeelement seine Bildinformation über ein separates Anschlusskabel.
Dies ist zum einen von der Investition her kostspielig. Zum anderen
ist jedes dieser Anschlusskabel separat zu verlegen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige und
montagefreundliche Vorrichtung zur Übertragung von monochromen
Bildinformationen anzugeben.
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Hierzu
ist die Verschaltungseinheit eingerichtet, lediglich einen der Bildkanäle eines
jeden Eingangs zu einem der Bildkanäle des gemeinsamen Ausgangs
zu verschalten, wobei die Bildkanäle Farbkanäle sind. Hierbei wird von der Überlegung
ausgegangen, dass eine bildgebende Einrichtung üblicherweise Bildinformationen
auf verschiedenen Bildkanälen
ausgibt. Handelt es sich um eine monochrome Bildinformation, so
ist entweder nur einer dieser Bildkanäle belegt oder aber sämtliche
Bildkanäle
werden von der bildgebenden Einrichtung mit einer identischen Bildinformation
versehen. Somit ist bei einer Verschaltung nur der Bildkanäle, die
eine anzeigerelevante Information tragen, die Zahl der im Übertragungskabel
führenden
Bildkanäle
stark reduziert. Auf diese Weise verringert sich die Zahl von im Übertragungskabel
laufenden Übertragungsleitungen
stark, so dass die Dicke des Übertragungskabels
stark abnimmt. Ein derartiges Übertragungskabel
lässt sich daher
vergleichsweise leicht verlegen.
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Weiter
ist es möglich,
eine lange Wegstrecke, beispielsweise zwischen dem Kontrollraum
und dem Behandlungsraum, mit einem einzigen Übertragungskabel zu überbrücken. Daher
muss nur noch dieses Übertragungskabel
eine niedrige Dämpfung aufweisen
und dementsprechend hochwertig ausgeführt sein. Die Anschlusskabel
zur Verbindung der bildgebenden Systeme mit jeweils einem Eingang der
Verschaltungseinheit und die Anschlusskabel zur Verbindung jeweils
eines Ausgangs der Aufspaltungseinheit mit den Anzeigeelementen
können
eine höhere
Dämpfung
aufweisen, da sie nur den jeweils kurzen Weg zwischen einem bildgebenden
System und der Verschaltungseinheit bzw. zwischen der Aufspaltungseinheit
und den Anzeigeelemen ten überbrücken müssen. Da
nur noch ein einziges Übertragungskabel über einen
weiten Weg verlegt werden muss, verringert sich auch der Montageaufwand
erheblich. Insbesondere bei der Montage von Anzeigeelementen an
einem Schwenkarm lässt
sich ein einzelnes Übertragungskabel
bedeutend einfacher durch den räumlich
beengten Kabelkanal dieses Schwenkarmes führen. Die Anschlusskabel zwischen
den bildgebenden Systemen und der Verschaltungseinheit, die Anschlusskabel
zwischen der Aufspaltungseinheit und den Anzeigeelementen sowie
die Verschaltungseinheit und die Aufspaltungseinheit sind am Ort
der bildgebenden Systeme bzw. am Ort der Anzeigeelemente angeordnet,
wo jeweils eine gute Zugänglichkeit
und ein ausreichendes Raumangebot gewährleistet sind.
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In
einer Weiterbildung ist die Verschaltungseinheit eingerichtet, je
Eingang zusätzlich
zu einem Bildkanal einen weiteren Kanal an den gemeinsamen Ausgang
zu führen.
Somit sind weitere Bildinformationen für die Anzeige der monochromen
Bildinformation an das Anzeigeelement übermittelbar.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung sind die Anschlusskabel und/oder
das Übertragungskabel
als standardisierte Kabel insbesondere nach dem DVI-Standard ausgeführt.
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Der
DVI-Standard ist ein Industriestandard für die Übertragung digitaler Bildinformationen
und wird von der Digital Display Working Group festgelegt, einem
Gremium, dem viele in der Informationstechnologie tätige Konzerne
angehören.
Der DVI-Standard wird in sogenannten White Papers veröffentlicht.
Derzeitige Gültigkeit
hat das White Paper vom 2. April 1999.
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Ein
nach dem DVI-Standard ausgebildetes Kabel umfasst üblicherweise
drei Bildkanäle
für die Übermittlung
einer roten, einer grünen
und einer blauen Farbinformation. Zudem wird über einen weiteren Kanal ein
so genanntes Clock-Signal übermittelt,
das der Darstellung der Bildinformation am Anzeigeelement dient.
Für die Übertragung
einer monochromen Bildin formation wird jeder Bildkanal des Anschlusskabels
standardmäßig von
der bildgebenden Einrichtung mit der monochromen Bildinformation versehen.
Die Verschaltungseinheit verschaltet in diesem Fall je Anschlusskabel
einen Bildkanal und als weiteren Kanal den Kanal mit dem Clock-Signal an
den gemeinsamen Ausgang.
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Bevorzugt
ist das Übertragungskabel
als standardisiertes Kabel nach dem DVI-Standard ausgeführt, und
es werden mittels dieses Übertragungskabels
zwei Bildkanäle
und zwei weitere mit einem Clock-Signal versehene Kanäle übermittelt.
Hierbei macht man sich zunutze, dass mittels eines nach dem DVI- Standard ausgeführten Kabels über einen Bildkanal
auch ein Clock-Signal übertragbar
ist.
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In
einer Weiterbildung wird als zu übermittelnder
Bildkanal ein Bildkanal ausgewählt,
der neben der Farbinformation zusätzliche Informationen für die Bildanzeige
mittels des Anzeigeelements beinhaltet. Im Falle eines nach dem
DVI-Standard ausgeführten
Anschlusskabels ist dies der blaue Farbkanal. Somit sind sowohl
in der Verschaltungseinheit als auch in der Aufspaltungseinheit
keine komplizierten Umschaltmaßnahmen
durchzuführen.
Vielmehr wird die zu übermittelnde
Bildinformation im Vorfeld so ausgewählt, dass sie mit einem minimalen
Schaltaufwand übermittelbar
ist.
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Zweckmäßig handelt
es sich bei den Anschlusskabeln und dem Übertragungskabel um vorkonfektionierte
Kabel mit beidendseitig angeschlagenen Steckern. Insbesondere, wenn
es sich um nach dem DVI-Standard ausgebildete Kabel handelt, können solche
Kabel auch als Zukaufteile kostengünstig erworben werden. Durch
die Vorkonfektionierung lässt
sich der Montageaufwand vor Ort weiter verringern.
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In
einer Weiterbildung weist die Verschaltungseinheit je Anschlusskabel
eine Speichereinheit auf, in der Informationen bezüglich der
Eigenschaften des korrespondierenden Anzeigeelements, insbesondere
dessen Auflösung
und Bildfrequenz, hinterlegt sind. Damit wird der Tatsache Rechnung
getragen, dass für
eine ordnungsgemäße Darstellung einer
Bildinformation am Ort des bildgebenden Systems eine Information über die
Anzeigeeigenschaften des Anzeigeelements vorliegen muss, die üblicherweise über das
das bildgebende System und das Anzeigeelement verbindende Anschlusskabel
entgegen der Übertragungsrichtung
der Bildinformation abgefragt wird. Durch die Hinterlegung einer
diesbezüglichen
Information in der Verschaltungseinheit ist diese Information über das
Anschlusskabel sicher abrufbar. Ein periodisches Abfragen der Eigenschaften
des Anzeigeelementes durch die bildgebende Einrichtung insbesondere über die
große
Leitungslänge
des Übertra gungskabels
hinweg birgt das Risiko von Verzögerungen
durch lange Signallaufzeiten und kann somit unterbleiben. Es ist
daher gewährleistet,
dass die von der bildgebenden Einrichtung generierten monochromen
Bildinformationen jeweils zu einem korrespondierenden Anzeigeelement
passen. Zu beachten ist hier lediglich, dass der jeweilige Darstellungsmodus
des Anzeigeelementes mit den hierzu in der Speichereinheit der Verschaltungseinheit
hinterlegten Informationen übereinstimmen muss.
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Im
Falle des DVI-Standards wird mittels der Speichereinheit die Abfrage
des sogenannten DDC (Display Data Channel) simuliert.
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Zweckmäßig ist
die Aufspaltungseinheit eingerichtet, die an einem der Bildkanäle des gemeinsamen
Eingangs anliegende monochrome Bildinformation auf jedem Bildkanal
eines Ausgangs bereit zu stellen. Somit übermittelt auch jeder einzelne
Bildkanal des zum Anzeigeelement führenden Anschlusskabels diese
Bildinformation. Da üblicherweise
auch eine bildgebende Einrichtung bei der Ausgabe einer monochromen
Bildinformation einen jeden Bildkanal mit einer identischen monochromen
Bildinformation belegt, wird somit mittels der Aufspaltungseinheit
die Belegung der Bildkanäle
durch die bildgebende Einrichtung nachgebildet. Somit ist sichergestellt,
dass das bildgebende System genau die Bildinformation erhält, die
es erhalten würde,
wenn es direkt an der bildgebenden Einrichtung angeschlossen wäre. Dies gewährleistet
einen sicheren und störungsfreien
Betrieb des Anzeigeelements.
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In
einer zweckmäßigen Weiterbildung
weist das Übertragungskabel
einen integrierten Transmitter und einen integrierten Receiver für die Übertragung
der Bildinformation über
eine große
Entfernung auf. Dieser Transmitter und dieser Receiver sind beispielsweise
in beidendseitig angeschlagenen Steckern des Übertragungskabels integriert.
Somit ist eine weitgehend verlustfreie Übertragung der monochromen
Bildinformation zu den einzelnen Anzeigeelementen erreicht.
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Vorteilhaft
ist das Übertragungskabel
als Lichtwellenleiter kabel ausgeführt. Ein Lichtwellenkabel weist
eine besonders niedrige Dämpfung
auf und gewährleistet
somit eine verlustfreie und sichere Übertragung der monochromen
Bildinformation.
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In
einer Variante ist das Übertragungskabel als
Ethernet-Kabel ausgeführt.
Eine Umschaltung auf den Übertragungsstandard
des Ethernet-Kabels ist mittels der Verschaltungseinheit und der
Aufspaltungseinheit einfach umsetzbar. Ein Ethernet-Kabel ist ein
besonders kostengünstiges
Kabel, das zudem eine datensichere Übertragung auch über weite Wegstrecken
zulässt.
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Vorteilhaft
werden die Verschaltungseinheit und/oder die Aufspaltungseinheit über zumindest
eines der Anschlusskabel mit Spannung versorgt. Da üblicherweise
sowohl eine bildgebende Einrichtung, als auch ein Anzeigeelement über eine
separate Spannungsversorgung verfügen, ist die Versorgung der
Verschaltungseinheit bzw. der Aufspaltungseinheit über ein
separates Netzteil überflüssig. Somit werden
zum einen die Kosten für
das Netzteil eingespart. Auf der anderen Seite sind weder der Platz
für die
Aufbewahrung des Netzteils, noch ein zusätzlicher Netzanschluss für das Netzteil
bereit zu stellen.
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Zweckmäßig werden
der Transmitter und/oder der Receiver des Übertragungskabels über die
Verschaltungseinheit bzw. die Aufspaltungseinheit mit Spannung versorgt.
Dies geschieht beispielsweise über
die Steckverbindung, mit der der Transmitter mit der Verschaltungseinheit
bzw. der Receiver mit der Aufspaltungseinheit verbunden ist. Wie
bereits vorher für
die Spannungsversorgung der Verschaltungseinheit und der Aufspaltungseinheit
geschildert, wird auf diese Weise eine separate Spannungsversorgung,
beispielsweise in Form eines Netzteils, eingespart.
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In
einer Weiterbildung weisen die Verschaltungseinheit und/oder die
Aufspaltungseinheit eine oder mehrere Kontroll anzeigen für die Anzeige
des Betriebszustandes auf. Beispielsweise sind Kontrollanzeigen
als LEDs ausführbar,
die eine gerade stattfindende Übertragung
von Bildinformationen anzeigen.
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Die
Aufgabe wird weiterhin gelöst
durch ein Adaptersystem, bestehend aus einer Verschaltungseinheit
und einer Aufspaltungseinheit, wobei die Verschaltungseinheit eingerichtet
ist, die an Eingängen bereitgestellten
Bildinformationen an einem gemeinsamen Ausgang auf unterschiedliche
Kanäle
zusammen zu führen
und wobei die Aufspaltungseinheit eingerichtet ist, an einem gemeinsamen
Eingang auf unterschiedlichen Bildkanälen bereitgestellte Bildinformationen
auf Ausgänge
aufzuteilen. Ein derartiges Adaptersystem lässt sich beispielsweise für eine Übertragung
monochromer Bildinformationen von zumindest zwei bildgebenden Einrichtungen
an zumindest zwei Anzeigeelemente nachrüsten.
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Zweckmäßig sind
die Eingänge,
die Ausgänge,
der gemeinsame Eingang und der gemeinsame Ausgang zum Anschluss
von Standardkabeln ausgebildet. Auf diese Weise ist eine besonders
leichte Nachrüstung
des Adaptersystems für
bestehende bildgebende Einrichtungen durchführbar.
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Nachfolgend
wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
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1 schematisch
eine Vorrichtung zur Übertragung
von monochromen Bildinformationen von zwei bildgebenden Einrichtungen,
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2 eine
Vorrichtung zur Übertragung
von monochromen Bildinformationen nach dem DVI-Standard,
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1 zeigt
ein medizinisches bildgebendes System 2 mit zwei bildgebenden
Einrichtungen 4 und zwei mit diesen über eine Kabelverbindung verbundenen
korrespondierenden Anzeigeelementen 6.
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Bei
dem medizinischen bildgebende System 2, handelt es sich
beispielsweise um einen Cardiograph oder einen Angiograph, der Bildinformationen für mehrere
Anzeigeelemente generiert. Diese Bildinformationen liegen üblicherweise
in einer monochromen Form, insbesondere als Graustufenbilder, vor. Bei
den bildgebenden Einrichtungen 4 handelt es sich um einen
oder mehrere Arbeitsplatzrechner, die die Bildinformationen generieren
und mittels einer oder mehrerer Grafikkarten über eine Kabelverbindung an
die korrespondierenden Anzeigeelemente 6 ausgeben.
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Jede
bildgebende Einrichtung 4 ist mittels einer Steckverbindung 8 an
einem Anschlusskabel 10 und über dieses mit einer weiteren
Steckverbindung 8 an einem Eingang 12 einer Verschaltungseinheit 14 angeschlossen.
Die Verschaltungseinheit 14 führt die an den Eingängen 12 über Bildkanäle des Anschlusskabels 10 bereitgestellte
Bildinformationen an einem gemeinsamen Ausgang 16 auf unterschiedliche
Bildkanäle
zusammen.
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Am
Ausgang 16 ist mittels einer Steckverbindung 8 ein Übertragungskabel 18 angeschlossen. Das Übertragungskabel 18 wiederum
ist an einem gemeinsamen Eingang 20 einer Aufspaltungseinheit 22 mittels
einer weiteren Steckverbindung 8 angeschlossen. In die
an der Verschaltungseinheit 14 angeschlossene Steckverbindung 8 des Übertragungskabels 18 ist
ein Transmitter 24 integriert, der die monochrome Bildinformation
für die Übertragung über weite
Wegstrecken verstärkt.
Zudem ist an dem mittels einer weiteren Steckverbindung 8 am
gemeinsamen Eingang 20 der Aufspaltungseinheit 22 angeschlossenen
Ende des Übertragungskabels 18 ein Receiver 26 integriert,
der die mittels des Übertragungskabels 18 übertragenen
monochromen Bildinformationen aufbereitet und auf diese Weise mögliche Leitungsverluste
ausgleicht.
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Zusätzlich ist
das Übertragungskabel 18 als Lichtwellenleiter
ausgeführt
und weist eine sehr niedrige Dämpfung
auf, um Leitungsverluste auf dem Übertragungsweg gering zu halten.
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Die
Aufspaltungseinheit 22 ist eingerichtet, die am gemeinsamen
Eingang 20 über
das Übertragungskabel 18 auf
unterschiedlichen Bildkanälen
bereitgestellten Bildinformationen auf Ausgänge 28 aufzuteilen.
An jedem Ausgang 28 ist mittels einer Steckverbindung 8 ein
weiteres Anschlusskabel 10 angeschlossen, das zu einem
der bildgebenden Systeme 6 führt, an dem es ebenfalls mittels
einer Steckverbindung 8 angeschlossen ist. Über dieses
Anschlusskabel 10 wird die monochrome Bildinformation zum
bildgebenden System 6 übertragen
und dort dargestellt.
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Für jedes
an einem Eingang 12 der Verschaltungseinheit 14 angeschlossene
Anschlusskabel 10 ist in einer Speichereinheit 30 eine
Information über die
Betriebsdaten des korrespondierenden Anzeigeelements 6,
insbesondere dessen Auflösung
und Bildfrequenz, gespeichert. Diese Information ist von der bildgebenden
Einrichtung 4 über
das Anschlusskabel 10 abrufbar. Somit ist eine Kommunikation
nur über
die kurze Kabellänge
des Anschlusskabels 10 zwischen der bildgebenden Einrichtung
und der Verschaltungseinheit notwendig und eine Störanfälligkeit,
wie bei einer Kommunikation über
die gesamte Länge
der Kabelverbindung hinweg nicht gegeben.
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In
der 1 sind lediglich zwei bildgebende Einrichtungen 4 mit
zwei korrespondierenden Anzeigeelementen 6 verbunden. Das
Prinzip der Zusammenführung
monochromer Bildinformationen auf ein einziges Übertragungskabel 18 lässt sich
jedoch auch auf eine größere Anzahl
von bildgebenden Einrichtungen 4 sowie Anzeigeelementen 6 erweitern.
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2 zeigt
eine Vorrichtung zur Übertragung
von monochromen Bildinformationen, wobei die Anschlusskabel 10 und
das Übertragungskabel 18 standardisierte
Kabel nach dem DVI-Standard sind. Die Anordnung der einzelnen Elemente
entspricht im wesentlichen der Anordnung der Elemente in 1. Jedes
der beiden bildgebenden Systeme 4 ist, wie in 1 beschrieben,
mittels eines Anschlusskabels 10 mit der Verschaltungsein heit 14 verbunden.
Jedes Anschlusskabel 10 weist einen roten Farbkanal R1, R2,
einen grünen
Farbkanal G1, G2 und einen blauen Farbkanal B1, B2 auf. Weiterhin
weist jedes Anschlusskabel einen so genannten Clock-Kanal CK1, CK2
auf, der eine Information über
die Struktur der übertragenen
Bildinformationen und über
die Aufspaltung der übertragenen
Bildinformationen für
die Anzeige am Anzeigeelement beinhaltet. Pro Kanal sind üblicherweise
zwei Drähte
beim Kabel 10, 18 bzw. zwei Steckpins oder Steckbuchsen
bei der Steckverbindung 8 vorgesehen.
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Jede
bildgebende Einrichtung 4 generiert eine monochrome Bildinformation.
Damit ein Anzeigeelement 6 diese monochrome Bildinformation
sicher und störungsfrei
darstellen kann, wird auf jedem der drei Farbkanäle eines DVI-Kabels dieselbe
monochrome Bildinformation übertragen.
Auf diese Weise ist gewährleistet,
dass die am Anzeigeelement 6 anlangende Datenstruktur für die Anzeige
der monochromen Bildinformation nutzbar ist. Eine Nichtbelegung
einzelner Farbkanäle
würde zu
einer Störung der
Bildanzeige führen.
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Da
sämtliche
Farbkanäle
eine identische Bildinformation aufweisen, der blaue Farbkanal B1, B2
jedoch zusätzliche
Informationen für
die Anzeige der Bildinformation am Anzeigeelement 6 aufweist, führt die
Verschaltungseinheit 14 die an den Eingängen 12 bereitgestellten
Bildinformationen in Form von mehreren Farbkanälen derart am gemeinsamen Ausgang 16 zusammen,
dass nur die blauen Farbkanäle
B1, B2 mittels des Übertragungskabels 18 übertragen
werden. Zusätzlich
werden auch die Clock-Signale CK1, CK2 an das Übertragungskabel 18 übergeben.
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Bei
dem Übertragungskabel 18 handelt
es sich um einen Lichtwellenleiter mit einer besonders niedrigen
Dämpfung,
der ebenfalls nach dem DVI-Standard ausgeführt ist. Dabei wird der blaue Farbkanal
B1 mit dem roten Farbkanal R, der Clock-Kanal CK1 mit dem grünen Farbkanal
G, der blaue Farbkanal B2 mit dem blauen Farbkanal B, sowie der
Clock-Kanal CK2 mit dem Clock-Kanal CK des Übertragungskabels 18 verbunden.
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Die
monochromen Bildinformationen werden schließlich mittels des Übertragungskabels 18 am gemeinsamen
Eingang 20 bereitgestellt. Die Aufspaltungseinheit 22 verteilt
die Bildkanäle
B1, B2 und die Clock-Kanäle
CK1, CK2 derart, dass jeder Ausgang 28 mit jeweils einem
Bildkanal B1, B2 und mit einem Clock-Kanal CK1, CK2 beschalten wird.
Damit eine störungsfreie
Anzeige der monochromen Bildinformationen B1, B2 an den einzelnen
Anzeigeelementen 6 gewährleistet
ist, wird jede Bildinformation B1, B2 mittels eines Signalvervielfachers 32 auf
sämtliche
drei Farbkanäle
des ebenfalls nach dem DVI-Standard
ausgestalteten Ausgang 28 geschalten. Somit kann ein jeder
Ausgang 28 mittels eines nach dem DVI-Standard ausgebildeten
Anschlusskabels 10 mit einem korrespondierenden Anzeigeelement 6 verbunden
werden. Dabei überträgt jeder
der drei Farbkanäle
eines der Anschlusskabel 10 die Bildinformation B1 oder
B2 zum korrespondierenden Anzeigeelement 6. Zudem wird
das Clock-Signal CK1, CK2 über
den für
die Übertragung
eines Clock-Signals vorgesehenen Kanals des jeweiligen Anschlusskabels 10 zum
Anzeigeelement 6 übertragen.
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Somit
sind sämtliche
Anschlusskabel 10 und das Übertragungskabel 18 als
standardisierte DVI-Kabel ausgeführt.
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Die
Spannungsversorgung der Verschaltungseinheit 14 geschieht über in die
Anschlusskabel 10 integrierte spannungsführende Leitungen
S, die jeweils von den bildgebenden Einrichtungen 4 gespeist
werden. Der Transmitter 24 und der Receiver 26 des Übertragungskabels 18 werden über die
Verschaltungseinheit 14 bzw. über die Aufspaltungseinheit 22 mit
Spannung versorgt.
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Die
Aufspaltungseinheit 22 weist zwei redundante Spannungsversorgungseingänge auf,
von denen ein jeder über
einen separaten Spannungsversorgungsausgang eines Anzeigeelements 6 versorgt wird.
Bei Ausfall der Spannungsversorgung über einen der beiden Spannungsversorgungseingänge ist ein
einwandfreier Betrieb der Aufspaltungseinheit 22 weiterhin
gewährleistet.
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Alternativ
ist auch die Versorgung der Verschaltungseinheit 14 und
der Aufspaltungseinheit 22 über ein externes Netzteil möglich.