DE19816481A1 - Elektronisches Endoskopsystem - Google Patents
Elektronisches EndoskopsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Endoskopsystem nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Ein solches Endoskopsystem enthält eine Endoskopeinheit mit einer CCD
(ladungsgekoppeltes Bauelement) an einem distalen Ende eines Einschubab
schnittes zum Erfassen des Bildes eines zu beobachtenden Objektes. Das elek
tronische Endoskopsystem enthält ferner eine Bildsignalverarbeitungseinheit, das
ein von der CCD ausgegebenes Bildsignal verarbeitet, um eine Videosignal zu
erzeugen. Das Videosignal wird an eine Anzeigeeinrichtung, z. B. eine CRT-An
zeige (Kathodenstrahlröhre), und/oder an Hilfseinrichtungen (Peripherieeinrich
tungen) übertragen. Bekannte elektronische Endoskopsysteme geben analoge
Videosignale, wie z. B. ein analoges RGB-Signal, ein analoges zusammengesetz
tes Signal, ein analoges S-Videosignal und dergleichen aus.
In jüngerer Zeit wurden Peripherieeinrichtungen (einschließlich Anzeigeeinrich
tungen) mit Eingabeanschlüssen für digitale Videosignale entwickelt und einge
setzt. Die Verwendung solcher Einrichtungen ist vorteilhaft, da digitale Videosi
gnale eine geringere Verschlechterung aufgrund der Abschwächung des über
tragenen Signals erfahren und frei von Rauschen sind.
Das Bild, das durch das von dem elektronischen Endoskopsystem ausgegebene
Videosignal erzeugt wird, ist möglicherweise nicht nur von dem Benutzer des En
doskops, sondern auch von seinem Assistenten und/oder vielen anderen Leuten
zu beobachten. Beispielsweise kann das Bild an einer Anzeigeeinrichtung ange
zeigt werden, die sich an einer von dem elektronischen Endoskopsystem
entfernten Stelle oder in einem anderen Raum befindet. Aus diesem Grund war es
wünschenswert, daß die Peripherieeinrichtungen digitale Videosignale ver
wenden, bei denen eine Verschlechterung nicht so leicht auftritt.
Es ist möglich, das einmal von dem bekannten Endoskop ausgegebene, analoge
Videosignal unter Verwendung eines Analog/Digital-Wandlers (A/D-Wandler) in
ein digitales Videosignal zu wandeln und dieses an eine Peripherieeinrichtung zu
übertragen. Bei einem solchen Verfahren wird jedoch das analoge Signal einmal
ausgegeben und dann in das digitale Signal gewandelt. Eine Verschlechterung
des Signals ist deshalb unvermeidlich.
Darüber hinaus muß eine Wandlereinrichtung zum Wandeln des analogen Si
gnals in ein digitales Signal zusätzlich zusammen mit dem bekannten elektroni
schen Endoskopsystem verwendet werden, so daß die Anzahl der zum Übertra
gen der Signale benötigten Kabel größer wird.
Da die Anzahl der zu bedienenden Einrichtungen anwächst, gestaltet sich auch
die Konfiguration des Endoskopsystems sowie seine Bedienung komplizierter.
Ferner muß ein Raum zur Verfügung gestellt werden, in dem eine Wandlerein
richtung untergebracht werden kann. Aus diesen Gründen ist die Anwendung ei
ner A/D-Wandlung zusammen mit dem die analogen Bildsignale ausgebenden
bekannten Endoskop nicht praktisch.
Zusätzlich zu dem oben Erläuterten sind verschiedene Formate digitaler Videosi
gnale bekannt. Werden mehrere Peripheriegeräte eingesetzt, die digitale Vi
deosignale mit unterschiedlichen Formaten verwenden, so sollten entsprechend
den Formaten der von den Peripherieeinrichtungen verwendeten Videosignale
mehrere Wandlereinrichtungen in dem elektronischen Endoskopsystem einge
setzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes elektronisches Endoskopsystem
anzugeben, das die Übertragung eines Videosignals ohne Verschlechterung an
mehrere Peripherieeinrichtungen ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein elektronisches Endoskopsystem mit
den Merkmalen des Anspruchs 1.
Da mehrere digitale Videosignale mit unterschiedlichen Formaten erzeugt wer
den, können verschiedene Typen von digitale Videosignale verwendenden Peri
pherieeinrichtungen an das Endoskopsystem angeschlossen werden, und das
Videosignal kann ohne Verschlechterung übertragen werden.
Die Signalverarbeitungseinheit kann mit mehreren Signalausgangsanschlüssen
ausgestattet sein, um die digitalen Videosignale mit den unterschiedlichen Si
gnalformaten auszugeben.
Bei dieser Konfiguration können mehrere digitale Videosignale mit unterschiedli
chen Formaten gleichzeitig ausgegeben werden. Folglich können verschiedene
Typen von Peripherieeinrichtungen, die unterschiedliche Signalformate verwen
den, gleichzeitig mit dem Endoskopsystem verbunden werden.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unter
ansprüche sowie der folgenden Beschreibung.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Fig. näher erläutert. Darin zei
gen:
Fig. 1 das Blockdiagramm einer Systemkonfiguration eines elektronischen
Endoskopsystems nach der Erfindung,
Fig. 2 ein beispielhaftes Signalformat eines digitalen Videosignals,
Fig. 3 die grafische Darstellung einer parallel-Seriell-Wandlung,
Fig. 4 das Blockdiagramm einer Videoverarbeitungseinheit in einem ersten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 das Blockdiagramm einer Videoverarbeitungseinheit in einem zwei
ten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 das Blockdiagramm einer Videoverarbeitungseinheit in einem dritten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 das Blockdiagramm einer Videoverarbeitungseinheit in einem vierten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 das Blockdiagramm einer Videoverarbeitungseinheit in einem fünf
ten Ausführungsbeispiel, und
Fig. 9 eine beispielhafte Anordnung von seriellen und parallelen Aus
gangsanschlüssen der Videoverarbeitungseinheit gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 ist ein Blockdiagramm mit einer schematischen Systemkonfiguration ei
nes elektronischen Endoskopsystems 1000 gezeigt, auf das die Erfindung ange
wendet wird.
Das elektronische Endoskop 1000 enthält eine elektronische Endoskopeinheit
100, eine Lichtquelleneinheit 200 und eine Monitoreinheit 300.
Die Endoskopeinheit 100 hat einen Einführabschnitt 100A, der von einem flexi
blen Rohr gebildet wird. An einem distalen Ende des Einführabschnittes 100A
befinden sich ein CCD-Bildsensor 101 (ladungsgekoppeltes Bauelement), im fol
genden kurz CCD genannt, und ein Objektivlinsensystem 102 vor, d. h. objektsei
tig der CCD 101. Das Objektivlinsensystem 102 erzeugt ein optisches Bild des zu
beobachtenden Objektes auf einer Lichtempfangsfläche der CCD 101.
Die Endoskopeinheit 100 schließt eine aus einem Bündel optischer Fasern be
stehende Lichtführung 103 ein. Ein Ende der Lichtführung 103 ist an dem distalen
Ende der Einführöffnung 100A angeordnet. Licht tritt an dem anderen Ende der
Lichtführung 103 ein und wird vom distalen Ende der Lichtführung 103 aus auf
das Objekt gerichtet.
Das elektronische Endoskop 100 ist über eine Verbindungseinheit 100B an die
Lichtquelleneinheit 200 gekoppelt. In der Verbindungseinheit 100B befindet sich
ein CCD-Treiber 105 zum Betreiben der CCD 101. Der CCD-Treiber 105 ist über
ein Kabel 104 mit der CCD 101 verbunden. Angesteuert durch den CCD-Treiber
105 speichert die CCD 101 gemäß dem von dem Objektivlinsensystem 102 er
zeugten optischen Bild elektronische Ladung und gibt ein Bildsignal aus, das an
den CCD-Treiber 105 übertragen wird.
Das elektronische Endoskopsystem 100 erhält ein Farbbildsignal entsprechend
einer jeden der drei Primärfarben (R: Rot, G: Grün und B: Blau) unter Anwendung
eines Flächen-Sequenz-Verfahrens (surface sequential method). Das Objekt wird
jeweils mit rotem Licht, grünem Licht und blauem Licht beleuchtet, worauf ein
Bildsignal für jede Farbkomponente auf einer Rahmenbasis erhalten und in einem
Speicher gespeichert wird. Basierend auf den so erhaltenen Bildsignalen werden
verschiedene Videosignale erzeugt.
Ein Ende, nämlich das Lichtaustrittsende der Lichtführung 103 ist fest an dem di
stalen Ende des Einführabschnittes 100A angebracht. Die Lichtführung 103 er
streckt sich zurück durch den Einführabschnitt 100A und die Verbindungseinheit
100B und ihr anderes Ende, d. h. ihr Lichteintrittsende, ist in dem Verbindungsab
schnitt 100B an einer Stelle befestigt, an der die Fläche des Lichteintrittsendes
einer Lampe 201 der Lichtquelleneinheit 200 zugewandt ist.
Um ein Bildsignal für jede Farbkomponente auf einer Rahmenbasis unter An
wendung des Flächen-Sequenz-Verfahrens zu erhalten, wird das zu beobach
tende Objekt mit rotem Licht, grünem Licht und blauem Licht sequentiell beleuch
tet, und das optische Bild wird von dem Objektivlinsensystem 102 auf der CCD
101 erzeugt.
Zum Beleuchten des Objektes mit rotem, grünem und blauem Licht ist ein drehba
rer RGB-Filter 202 zwischen einer Lichteintrittsendseite der Lichtführung 103 und
der Lampe 201 vorgesehen. Das von der Lampe 201 ausgesendete Licht ist so
genanntes weißes Licht mit allen roten, grünen und blauen Lichtkomponenten
enthält. Das von der Lampe 201 ausgesendete Licht wird durch den drehbaren
RGB-Filter 202 auf die Lichteintrittsendseite der Lichtführung 103 gebündelt.
Der drehbare RGB-Filter 202 ist ein scheibenförmiger Filter, an dem ein roter (R)
Filter, ein grüner (G) Filter, ein blauer (B) Filter und ein Lichtabschirmabschnitt in
alternierender Folge ausgebildet sind. Beim Drehen des RGB-Filters 202 durch
einen nicht gezeigten Motor werden der R-Filter, der G-Filter und der B-Filter al
ternierend mit einer vorgegebenen Periode in den Strahlengang eingebracht, der
sich von der Lampe 201 zur Lichtführung 103 erstreckt. Folglich wird rotes, grü
nes und blaues Licht intermittierend mit der vorgegebenen Periode auf das Objekt
projiziert.
In der Verbindungseinheit 100B ist ein EEPROM (elektronisch löschbarer, pro
grammierbarer Nur-Lese-Speicher) 106 untergebracht. Der EEPROM speichert
Daten, die den Typ der Endoskopeinheit 100 angeben, Daten, die auf die Eigen
schaften der CCD 101 bezogen sind, und ähnliche Daten. Die in dem EEPROM
106 gespeicherten Daten werden von einem peripheren Treiber 203 ausgelesen
und dann an eine Systemsteuereinheit 210 übertragen, die die Funktion des
elektronischen Endoskopsystems 100 steuert.
Mit der Systemsteuereinheit 210 ist eine CCD-Verarbeitungseinheit 204 verbun
den, die die Funktion des CCD-Treibers 105 steuert. Die CCD-Verarbeitungsein
heit 204 erhält ferner die Daten, die von der CCD 101 durch den CCD-Treiber 105
ausgegeben werden. Wie oben beschrieben, wird bei dem elektronischen En
doskopsystem 1000 das Flächen-Sequenz-Verfahren angewendet, und die den
RGB-Farbkomponenten entsprechenden Bildsignale werden auf einer Rahmen
basis übertragen. Die CCD-Verarbeitungseinheit 204 unterzieht jedes den
RGB-Farbkomponenten entsprechende Bildsignal einer Analog/Digital-Wandlung und
speichert die gewandelten Daten in RGB-Rahmenspeichern 221, 222, 223, die in
einer Videoverarbeitungseinheit 220 vorgesehen sind. Das Betreiben der CCD
101, das Drehen des RGB-Filters 202, die von der CCD-Verarbeitungseinheit 204
durchgeführte A/D-Wandlung und das Speichern der Bilddaten in den
Rahmenspeichern 221, 222 und 223 erfolgen synchron mit einem von einer Zeit
schaltung 205 erzeugten Taktsignal.
An einem Körper der Bildsignalverarbeitungsvorrichtung 200 befinden sich Be
dienungsschalter 206 zum Ausführen verschiedener Operationen. Der Operati
onsstatus der Bedienungsschalter 206 wird in die Systemsteuereinheit 210 ein
gegeben. Die Systemsteuereinheit 210 ist weiterhin mit einer Tastatur 290 ver
bunden, über die der Systemsteuereinheit 210 verschiedene Operationsbefehle
und/oder Daten zugeführt werden können. Die Videoverarbeitungseinheit 220 er
zeugt und gibt aus ein Videosignal entsprechend den Bilddaten einer jeden
RGB-Komponente.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm der Videoverarbeitungseinheit 220 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Wie oben erläutert, enthält die Videoverarbeitungseinheit 220 die RGB-Rahmen
speicher 221, 222 und 223. In den RGB-Rahmenspeichern 221, 222 und 223 ge
speicherte Daten werden jeweils an D/A(Digital/Analog)-Wandler 224, 225 und
226 übertragen, die analoge RGB-Signale über Ausgangsanschlüsse T1 ausge
ben, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Die von den D/A-Wandlern 224, 225 und 226 ausgegebenen analogen RGB-Si
gnale werden auch an einen analogen RGB-Codierer 227 übertragen. Der analo
ge RGB-Codierer 227 erzeugt ein Helligkeitssignal und Farbdifferenzsignale.
Weiterhin erzeugt er basierend auf dem Helligkeitssignal und den Farbdifferenzsi
gnalen ein zusammengesetztes Videosignal (analog) und ein S-Videosignal, die
über Ausgangsanschlüsse T2 bzw. T3 ausgegeben werden.
Die Videoverarbeitungseinheit 220 enthält ferner eine zum Erzeugen eines Syn
chronisationssignals bestimmte Schaltung 228, die durch Kombinieren eines hori
zontalen Synchronisationssignals H-SYNC und eines vertikalen Synchronisati
onssignals V-SYNC ein zusammengesetztes Synchronisationssignal C-SYNC er
zeugt und dieses über einen Anschluß T4 ausgibt. Das horizontale Synchronisa
tionssignal H-SYNC und das vertikale Synchronisationssignal V-SYNC werden
ferner über den Anschluß T17 bzw. T18 ausgegeben. Die Schaltung 228 gibt
weiterhin ein Rahmensignal UNGERADE/GERADE (ODD/EVEN) aus, das über
den Anschluß T19 anzeigt, ob die von den RGB-Rahmenspeichern 221, 222 und
223 ausgegebenen Daten einem ungeraden Rahmen oder einem geraden Rah
men entsprechen.
Es bleibt festzustellen, daß die oben beschriebenen analogen RGB-Signale, das
zusammengesetzte Videosignal und das S-Videosignal analoge Videosignale
sind und ein herkömmliches elektronisches Endoskopsystem ähnliche Signale
ausgeben kann.
Im folgenden werden die digitalen Videosignale beschrieben, die von dem elek
tronischen Endoskop 1000 in unterschiedlichen Formaten ausgegeben werden.
Die Videoverarbeitungseinheit 220 enthält eine Matrixschaltung 230. Die Ma
trixschaltung 230 empfängt die von den RGB-Rahmenspeichern 221, 222 und 223
übertragenen digitalen RGB-Signale und wandelt diese in Komponentensignale,
d. h. ein Helligkeitssignal Y, ein Farbdifferenzsignal Cr (d. h. R-Y) und ein Farbdif
ferenzsignal Cb (d. h. B-Y) im D1-Format so, daß das Verhältnis der Abtastfre
quenzen 4 : 2 : 2 ist. Genauer gesagt, beträgt die Abtastfrequenz für das Hellig
keitssignal Y 13,5 MHz und die Abtastfrequenz für die Farbdifferenzsignale Cr
und Cb 6,75 MHz. Die verwendete Taktfrequenz beträgt das Zweifache der Ab
tastfrequenz für das Helligkeitssignal Y, d. h. 27 MHz.
Wird unter den oben genannten Bedingungen abgetastet, so beträgt die Anzahl
der Abtastungen innerhalb einer effektiven Bildperiode einer Abtastzeile 720 für
das Helligkeitssignal Y und 360 für jedes der Farbdifferenzsignale Cr und Cb. Die
gesamte Anzahl der Abtastungen beträgt also 1440.
Das gewandelte Helligkeitssignal Y und die Farbdifferenzsignale Cr und Cb wer
den durch einen ersten Multiplexer 231 in der Reihenfolge Cb, Y, Cr, Y, Cb, Y. . .,
gemultiplext. Weiterhin wird ein Synchronisationswort, das von einer Schaltung
238 erzeugt wird, vor und nach den gemultiplexten Signalen für eine Zeile hinzu
gefügt. Die Struktur des auf diese Weise erzeugten Signals ist schematisch in
Fig. 3 gezeigt. Das in Fig. 3 gezeigte Signal wird über den Anschluß T7 als ein
paralleles digitales Videosignal im D1-Format ausgegeben. Da der Ausgangsan
schluß T7 zum Ausgeben eines parallelen digitalen Videosignals bestimmt ist,
enthält er mehrere Ausgangseinzelanschlüsse. Der Übersichtlichkeit wegen ist
der Anschluß T7 durch einen einzigen Kreis dargestellt. Auch für die anderen zum
Ausgeben von parallelen digitalen Signalen bestimmten Anschlüsse sind wie für
den Anschluß T7 nicht mehrere Einzelanschlüsse in den Zeichnungen gezeigt
oder beschrieben.
Das von dem ersten Multiplexer 231 ausgegebene Signal wird an einen Parallel-
Seriell-Wandler 232 übertragen. Der Parallel-Seriell-Wandler 232 wandelt das
von dem ersten Multiplexer 231 ausgegebene parallele digitale Videosignal in ein
serielles digitales Signal beginnend mit einem LSB (Least Significant Bit, Bit ge
ringster Wertigkeit) des parallelen digitalen Videosignals bei einer Übertragungs
rate von 270 Mb/s, die das Zehnfache der Taktfrequenz von 27 MHz ist, und gibt
dieses über einen Anschluß T8 aus.
Das Helligkeitssignal Y und die Farbdifferenzsignale Cr und Cb, die von der Ma
trixschaltung 230 ausgegeben werden, werden auch über die Anschlüsse T9, T11
bzw. T13 zusammen mit dem Taktsignal ausgegeben. Ähnlich wie der Anschluß
T7 haben auch die Anschlüsse T9, T11 und T13 mehrere Ausgangseinzelan
schlüsse.
Das Helligkeitssignal Y und die Farbdifferenzsignale Cr und Cb, die von der Ma
trixschaltung 230 ausgegeben werden, werden an Parallel-Seriell-Wandler 233,
234 bzw. 235 übertragen, in serielle digitale Signale gewandelt und über die An
schlüsse T10, T12 bzw. T14 bei einer Übertragungsrate von 270 Mb/s ausgege
ben. Die über die Anschlüsse T9, T11 und T13 ausgegebenen parallelen digitalen
Signale entsprechen den über die Anschlüsse T10, T12 und T14 ausgegebenen
seriellen digitalen Signalen.
Die Videoverarbeitungseinheit 220 enthält weiterhin einen zweiten Multiplexer
236, der die Farbdifferenzsignale Cr und Cb von der Matrixschaltung 230 emp
fängt, diese multiplext und das gemultiplexte Farbdifferenzsignal (CrCb) zusam
men mit dem Taktsignal als ein paralleles digitales Signal über einen Anschluß
T15 ausgibt. Das Ausgangssignal des zweiten Multiplexers 236 wird auch an ei
nen Parallel-Seriell-Wandler 237 übertragen, der das von dem zweiten Multiple
xer 236 ausgegebene parallele digitale Signal in ein entsprechendes serielles
Signal mit einer Übertragungsrate von 270 Mb/s wandelt. Das durch den Parallel-
Seriell-Wandler 237 gewandelte serielle digitale Signal, d. h. die gemultiplexten
Farbdifferenzsignale, wird über einen Anschluß T16 ausgegeben.
Die von den RGB-Rahmenspeichern 221, 222 und 223 ausgegebenen digitalen
Signale werden an einen digitalen RGB-Codierer 240 übertragen, der ein digita
les zusammengesetztes Signal erzeugt, welches auf den von den RGB-Rahmen
speichern 221, 222 und 223 übertragenen RGB-Bildsignalen basiert. Die Abtast
frequenz des digitalen RGB-Codierers 240 für das zusammengesetzte Signal ist
das Vierfache der Frequenz eines Hilfsträgers: 14,3 MHz für das NTSC-System
und 17,7 MHz für das PAL-System.
Auf das von dem digitalen RGB-Codierer 240 ausgegebene, zusammengesetzte
digitale Videosignal wird ein Ausgangssignal der Schaltung 238 durch einen Ad
dierer 241 addiert und einer peripheren Einrichtung über einen Anschluß T5 als
das digitale zusammengesetzte Videosignal im D2-Format zugeführt.
Ein Parallel-Seriell-Wandler 239 wandelt das von dem Addierer 241 ausgegebene
parallele Signal in ein serielles Signal, das über einen Anschluß T6 bei einer
Übertragungsrate von 143 Mb/s für das NTSC-System oder 177 Mb/s für das
PAL-System vom LSB zum MSB übertragen wird.
Wie oben beschrieben, hat die Videoverarbeitungseinheit 220 mehrere An
schlüsse, über die verschiedene Arten analoger und digitaler Videosignale aus
gegeben werden können. Soll eine periphere Einrichtung, z. B. ein TV-Monitor
300, ein Drucker oder ähnliches an das elektronische Endoskopsystem 100 ange
schlossen werden, so können deshalb Anschlüsse entsprechend dem in der an
zuschließenden peripheren Einrichtung verwendeten Format verwendet werden.
In dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel werden das D1-Format-Signal, das
D2-Format-Signal, das Y-Signal, das Cr-Signal, das Cb-Signal, das gemultiplexte
Cr- und Cb-Signal entweder als paralleles oder serielles digitales Signal ausgege
ben. Das Format des digitalen Signals ist nicht auf die eben beschriebenen
Formate beschränkt. Es können auch andere Formate verwendet werden.
Darüber hinaus muß jedes der digitalen Signale nicht notwendigerweise entweder
als paralleles oder serielles digitales Signal ausgegeben werden. So kann
beispielsweise das D1-Format-Signal als paralleles Signal und das D2-Format-
Signal nur als serielles Signal ausgegeben werden.
Auch die Erzeugung der Ausgangssignale muß nicht auf das oben beschriebene
Verfahren beschränkt sein.
Aus praktischen Gründen sind die demselben digitalen Signal zugeordneten se
riellen und parallelen Anschlüsse zueinander benachbart angeordnet. Ein Bei
spiel für eine Anordnung der seriellen und parallelen Anschlüsse T5 bis T14, die
in einem Bereich 220P der Videoverarbeitungseinheit 220 vorgesehen sind, ist in
Fig. 9 gezeigt. In diesem Beispiel wird für die seriellen Anschlüsse T6, T8, T10,
T12 und T14 ein BNC-Steckverbinder und für die parallelen Anschlüsse T5, T7,
T9, T11 und T13 ein D-Sub-Steckverbinder verwendet. Wie in Fig. 9 gezeigt, ist
der Bereich 220P in mehrere den jeweiligen digitalen Signalen entsprechende
Bereiche unterteilt. In jedem dieser Bereiche ist ein Paar aus einem seriellen und
einem parallelen Anschluß (Steckverbinder) vorgesehen. Diese Anordnung er
laubt es einem Benutzer, einen zu verwendenden Anschluß leicht zu erkennen,
so daß eine irrtümliche Verbindung verhindert werden kann.
Im folgenden werden Modifizierungen des ersten Ausführungsbeispiels an Hand
des zweiten bis siebten Ausführungsbeispiels erläutert. Für die in dem ersten
Ausführungsbeispiel verwendeten Elemente werden im folgenden dieselben Be
zugszeichen verwendet. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet.
Fig. 5 zeigt eine Videoverarbeitungseinheit 220A gemäß einem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel. In dem zweiten Ausführungsbeispiel kann das D2-Format-Signal
dadurch erzeugt werden, daß das Ausgangssignal des analogen RGB-Codierers
227 durch einen A/D-Wandler 400 gewandelt wird.
Fig. 6 zeigt eine Videoverarbeitungseinheit 220B gemäß einem dritten Ausfüh
rungsbeispiel, das wie schon das zweite Ausführungsbeispiel eine Modifizierung
des ersten Ausführungsbeispiels ist. In dem dritten Ausführungsbeispiel wird das
D2-Format-Signal von einem digitalen YCrCb-Codierer 500 unter Verwendung
des Helligkeitssignals Y und der Farbdifferenzsignale Cr und Cb erzeugt, die von
der Matrixschaltung 230 ausgegeben werden.
Fig. 7 zeigt eine Videoverarbeitungseinheit 220C gemäß einem vierten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung. In der Videoverarbeitungseinheit 220C befinden sich
die Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 innerhalb einer Schalteinheit SW1.
Ein Ausgangsanschluß SO1 der Schalteinheit SW1 ist mit einem Aus
gangsanschluß P1 für ein paralleles Signal direkt und mit einem Ausgangsan
schluß S1 für ein serielles Signal über einen Parallel-Seriell-Wandler 600 ver
bunden. Das über den Ausgangsanschluß P1 ausgegebene parallele digitale Si
gnal enthält ein paralleles digitales Videosignal und ein Taktsignal. Der Parallel-
Seriell-Wandler 600 gleicht dem in dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebe
nen, und die Übertragungsrate des über den Ausgangsanschluß S1 ausgegebe
nen seriellen Signals beträgt in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls 270 Mb/s.
Die Schaltoperationen zum Verbinden des Ausgangsanschlusses SO1 mit einem
der Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 wird über ein von der
Systemsteuereinheit 210 ausgegebenes Auswahlsignal gesteuert. Gibt ein Benut
zer über die Tastatur 290 einen ein auszuwählendes Format anzeigenden Befehl
ein, so überträgt die Systemsteuereinheit 210 das Auswahlsignal an die Schalt
vorrichtung S1 und einer der Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 wird mit
dem Ausgangsanschluß SO1 verbunden. Wird beispielsweise der Anschluß T5
gewählt, so wird dieser mit dem Ausgangsanschluß SO1 verbunden. Das zusam
mengesetzte parallele digitale Videosignal im D2-Format kann dann über den
Ausgangsanschluß P1 und das zusammengesetzte serielle digitale Videosignal
im D2-Format über den Ausgangsanschluß S1 ausgegeben werden. Ist ein ma
nuell betätigbares Element zum Schalten der Verbindung zwischen dem Aus
gangsanschluß SO1 und den Ausgangsanschlüssen T5, T7, T9, T11, T13 und
T15 vorgesehen, so kann die Verbindung ohne Verwendung der System
steuereinheit 210 geschaltet werden.
Da die Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 zum Ausgeben von parallelen
Signalen bestimmt sind, hat jeder dieser Anschlüsse mehrere Einzelanschlüsse.
Der Einfachheit halber sind in den Figuren die Einzelanschlüsse nicht gezeigt,
sondern durch einen einzigen Anschluß dargestellt.
Weiterhin sind in Fig. 7 nur eine einzige Schaltvorrichtung SW1 und nur ein Aus
gangsanschluß P1 und S1 zum Ausgeben der von der Schaltvorrichtung SW1
ausgewählten parallelen und seriellen Signale gezeigt. In der Praxis sind jedoch
vorzugsweise mehrere Schalteinheiten SW2, SW3, . . ., SWn gleichen Aufbaus
und entsprechende Ausgangsanschlüsse P2, P3, . . ., Pn, S2, S3, . . ., Sn sowie die
gleiche Anzahl von Parallel-Seriell-Wandlern 600 vorgesehen. Mit einem solchen
Aufbau kann der Benutzer mehrere Signale auswählen und diese individuell oder
in Kombination verwenden.
Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel hat die Videoverarbeitungseinheit 220C
ferner eine Bildschirmanzeigesteuerung 510 (on-screen display controller). Das
an die Schalteinheit SW1 übertragene Auswahlsignal wird auch an die Steuerung
510 übertragen. Die Steuerung 510 erzeugt Bildsignale, die das für die
RGB-Komponenten ausgewählte Format anzeigen, und addiert die Ausgangssignale
der D/A-Wandler 224 bis 226. Die analogen RGB-Signale enthalten so eine das
ausgewählte Format anzeigende Formatinformation. Die von der Steuerung 510
ausgegebenen Bildsignale werden auch dem analogen RGB-Codierer 227 zuge
führt. Folglich enthalten auch das analoge zusammengesetzte Videosignal und
das S-Videosignal die Formatinformation.
In dem vierten Ausführungsbeispiel werden die Videosignale gleichen Formats
über die Anschlüsse P1 und S1 als parallele und serielle Signale ausgegeben.
Die Videoverarbeitungseinheit kann so modifiziert sein, daß sie parallele und se
rielle Videosignale mit verschiedenen Formaten über die Ausgangsanschlüsse
ausgibt. Eine solche Modifizierung wird im folgenden an Hand der Fig. 8 erläutert.
Fig. 8 zeigt eine Videoverarbeitungseinheit 220D gemäß einem fünften Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung.
Die Videoverarbeitungseinheit 220D hat eine Schalteinheit SP1 für parallele An
schlüsse und eine Schalteinheit SS1 für serielle Anschlüsse. Die Schalteinheiten
SP1 und SS1 sind mit der in der Videoverarbeitungseinheit 220C vorgesehenen
Schalteinheit SW1 identisch. Die Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 be
finden sich in der Schalteinheit SP1, und einer der Anschlüsse T5, T7, T9, T11,
T13 und T15 ist mit dem Ausgangsanschluß SPO verbunden, der direkt an den
parallelen Signalausgangsanschluß P1 angeschlossen ist. Ähnlich dem vierten
Ausführungsbeispiel werden ein paralleles Videosignal und ein Taktsignal über
den Ausgangsanschluß P1 ausgegeben. Die Schalteinheit SS1 hat denselben
Aufbau wie die Schalteinheit SP1. Anschlüsse T'5, T'7, T'9, T'11, T'13 und T'15
sind parallel an die Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13, und T15 angeschlossen. Ein
Ausgangsanschluß SSO der Schalteinheit SS1 ist mit dem Parallel-Seriell-
Wandler 600 verbunden, der identisch ist mit dem in dem vierten Ausführungsbei
spiel verwendeten. Das gewandelte, von dem Parallel-Seriell-Wandler 600 aus
gegebene Signal wird über den Ausgangsanschluß S1 ausgegeben.
In dem fünften Ausführungsbeispiel gibt die Systemsteuereinheit 210 ein erstes
und ein zweites Auswahlsignal zum Steuern der Schalteinheit SP1 bzw. SS1 aus.
So kann einer der Anschlüsse T5, T7, T9, T11, T13 und T15 mit dem Ausgangs
anschluß SPO der Schalteinheit SP1 verbunden werden, und unabhängig von
dem Verbindungsstatus der Schalteinheit SP1 kann irgendeiner der Anschlüsse
T'5, T'7, T'9, T'11, T'13 und T'15 mit dem Ausgangsanschluß SSO der Schaltein
heit SS1 verbunden werden.
Die Schalteinheiten SP1 und SS1 müssen nicht die gleichen Einheiten sein, son
dern können so modifiziert sein, daß sie Signale in verschiedenen Formaten aus
geben.
In Fig. 8 sind nur die Schalteinheiten SP1 und SS1 und die Ausgangsanschlüsse
P1 und S1 zum Ausgeben der parallelen und seriellen Signale gezeigt. In der
Praxis sind vorzugsweise mehrere Schalteinheiten SP2, SP3, . . ., SPn, SS2, SS3, . . .
mit ähnlichem Aufbau und entsprechende Ausgangsanschlüsse P2, P3, . . ., Pn,
S2, S3, . . ., Sn sowie die gleiche Anzahl von Parallel-Seriell-Wandlern 600 vorge
sehen. Mit einem solchen Aufbau kann der Benutzer mehrere Signale auswählen
und die ausgewählten Signale individuell oder in Kombination verwenden.
Das erste bis fünfte Ausführungsbeispiel beschreiben separate Ausführungsbei
spiele. Die Ausführungsbeispiele können jedoch so miteinander kombiniert wer
den, so daß einige der digitalen Signale gleichzeitig über mehrere Ausgangsan
schlüsse und andere digitale Signale über einen wählbaren einzelnen Anschluß
ausgegeben werden.
Claims (17)
1. Elektronisches Endoskopsystem (1000) mit einem Festkörperbildaufnah
meelement (101) zum Erfassen eines Objektbildes und zum Ausgeben eines
Bildsignals und mit einer Signalverarbeitungseinheit (220, 220A bis 220D)
zum Erzeugen von Videosignalen auf Grundlage des empfangenen Bildsi
gnals, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinheit (220,
220A bis 220D) ausgebildet ist, mehrere digitale Videosignale mit unter
schiedlichen Signalformaten (D1, D2) zu erzeugen.
2. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalverarbeitungseinheit (220, 220A bis 220D) mehrere Ausgangsan
schlüsse (T5 bis T16) zum Ausgeben der digitalen Videosignale hat.
3. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch minde
stens einen seriellen Ausgangsanschluß (T6, T8, T10, T12, T14, T16) zum
Ausgeben eines der digitalen Videosignale.
4. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch
mindestens einen parallelen Ausgangsanschluß (T5, T7, T9, T11, T13, T15)
zum Ausgeben mindestens eines der digitalen Videosignale.
5. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch minde
stens ein aus einem seriellen und einem parallelen Ausgangsanschluß zu
sammengesetztes Anschlußpaar (T5-T6, T7-T8, T9-T10, T11-T12, T13-T14)
zum Ausgeben mindestens eines der Videosignale jeweils als serielles und
als paralleles digitales Signal.
6. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch mehrere
aus jeweils einem seriellen und einem parallelen Ausgangsanschluß zu
sammengesetzte Anschlußpaare (T5-T6, T7-T8, T9-T10, T11-T12, T13-T14)
zum Ausgeben aller digitalen Videosignale als serielles und als paralleles
digitales Signal.
7. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der serielle Ausgangsanschluß (T6, T8, T10, T12, T14) und der demselben
Format (D1, D2) zugeordnete parallele Ausgangsanschluß (T5, T7, T9, T11,
T13) eines jeden Anschlußpaares (T5-T6, T7-T8, T9-T10, T11-T12, T13-
T14) in räumlicher Nähe zueinander angeordnet sind.
8. Endoskopsystem (1000) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinheit (220, 220A bis 220D)
mindestens eine Auswahlvorrichtung (SW1) hat zum Auswählen eines der
digitalen Videosignale.
9. Endoskopsystem (1000) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalverarbeitungseinheit (220, 220A bis 220D) versehen ist mit einer
ersten Auswahlvorrichtung zum Auswählen eines ersten Signals der digita
len Videosignale, einer zweiten Auswahlvorrichtung zum Auswählen eines
zweiten Signals der digitalen Videosignale, einem parallelen Ausgangsan
schluß (T5, T7, T9, T11, T13) zum Ausgeben des ersten Signals als paralle
les Signal und einem seriellen Ausgangsanschluß (T6, T8, T10, T12, T14,
T16) zum Ausgeben des zweiten Signals als serielles Signal.
10. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein Signal mit einem
D1-Format enthalten.
11. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein Signal mit einem
D2-Format enthalten.
12. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein digitales Hellig
keitssignal (Y) enthalten.
13. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein digitales Farbdif
ferenzsignal (Cr, Cb) enthalten.
14. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein Multiplexsignal
Cr, Cb) enthalten, das durch Multiplexierung von Farbdifferenzsignalen (Cr,
Cb) erzeugt ist.
15. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die digitalen Videosignale ein Multiplexsignal
enthalten, das durch Multiplexierung von Helligkeits- und Farbdifferenzsi
gnalen (Y, Cr, Cb) erzeugt ist.
16. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinrichtung (220, 220A
bis 220D) ein Feldanzeigesignal ausgibt, das anzeigt, ob das gerade aus
gegebene Signal einem ungeraden oder einem geraden Rahmen entspricht.
17. Endoskopsystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinheit (220, 220A bis
220D) mehrere analoge Videosignale ausgibt.
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