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DE102006034562A1 - Anbaumäher - Google Patents

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DE102006034562A1
DE102006034562A1 DE200610034562 DE102006034562A DE102006034562A1 DE 102006034562 A1 DE102006034562 A1 DE 102006034562A1 DE 200610034562 DE200610034562 DE 200610034562 DE 102006034562 A DE102006034562 A DE 102006034562A DE 102006034562 A1 DE102006034562 A1 DE 102006034562A1
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DE
Germany
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drawbar
link
machine frame
mowing
cultivation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610034562
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl.-Ing. Lehner
Norbert Dipl.-Ing. Angleitner (FH)
Thomas Dipl.-Ing. Reiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH filed Critical Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE200610034562 priority Critical patent/DE102006034562A1/de
Priority to DK200701066A priority patent/DK200701066A/da
Priority to FR0756634A priority patent/FR2904182A1/fr
Publication of DE102006034562A1 publication Critical patent/DE102006034562A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/30Arrangements for trailing two or more mowers
    • A01D75/303Arrangements for trailing two or more mowers for mowers positioned one behind the other or side by side
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen gezogenen Anbaumäher mit einem über ein Fahrwerk auf dem Boden abgestützten Maschinenrahmen, der über eine Deichsel mit einem Schlepper oder dergleichen verbindbar ist und zumindest zwei Mäheinheiten trägt, die im Mähbetrieb zur Bodenanspassung gegenüber dem Maschinenrahmen höhenbeweglich gelagert sind. Erfindungsgemäß zeichnet sich der Anbaumäher dadurch aus, dass die Mäheinheiten im Mähbetrieb zur Bodenanpassung gegenüber dem Maschinenrahmen um liegende Querachsen neigbar sind, um Nickbewegungen auszuführen, und eine Neigungssteuervorrichtung zur Steuerung der Nickbewegungen in Abhängigkeit der Höhenbewegungen der Mäheinheiten vorgesehen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen gezogenen Anbaumäher mit einem über ein Fahrwerk auf dem Boden abgestützten Maschinenrahmen, der über eine Deichsel mit einem Schlepper oder dergleichen verbindbar ist und zumindest zwei Mäheinheiten trägt, die im Mähbetrieb zur Bodenanpassung gegenüber dem Maschinenrahmen höhenbeweglich gelagert sind.
  • Gezogene Großmäher sind üblicherweise als Aufsattelgeräte ausgebildet, bei denen der über ein Fahrwerk am Boden abgestützte Maschinenrahmen mittels einer Deichsel an den Schlepper angekoppelt wird, wobei der Maschinenrahmen zumeist mehrere Mäheinheiten trägt, um die erwünschte Mähbreite erreichen zu können. Für den Straßentransport können seitlich rechts und links auskragende Mäheinheiten in der Regel hochgeschwenkt werden, um die zulässige Straßenfahrbreite nicht zu überschreiten.
  • Bei derartigen Großmähern ist eine Bodenanpassung der Mäheinheiten besonders wichtig, da sie aufgrund ihrer großen Arbeitsbreite einen großen Bodenkonturabschnitt gleichzeitig überfahren, in dem auch stärkere Bodenunebenheiten auftreten können. Diesbezüglich ist es bekannt, die seitlich an Tragarmen aufgehängten Mäheinheiten auch im Mähbetrieb höhenbeweglich zu fahren. Die Tragarme mit den daran angelenkten Mäheinheiten können über Federeinrichtungen oder Druckentlastungszylinder gewichtsentlastet werden, so dass sozusagen ein höhenbewegliches Schweben über Bodenwellen erreicht werden kann. Dies ist jedoch bei größeren Bodenunebenheiten nicht ausreichend.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Anbaumäher der genannten Art zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise soll eine verbesserte Bodenanpassung der Mäheinheiten auch bei größeren Bodenunebenheiten erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Anbaumäher gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Es wird also vorgeschlagen, die Mäheinheiten im Mähbetrieb nicht nur höhenbeweglich zu führen, sondern zur Bodenanpassung auch noch in ihrer Neigung zu steuern. Erfindungsgemäß sind die Mäheinheiten im Mähbetrieb zur Bodenanpassung gegenüber dem Maschinenrahmen um liegende Querachsen neigbar, um Nickbewegungen auszuführen. Eine Neigungssteuervorrichtung steuert die Nickbewegungen dabei in Abhängigkeit der Höhenbewegungen der Mäheinheiten. Den Auf- und Abbewegungen der Mäheinheiten, die die Mäheinheiten bei Überfahren von Bodenwellen gegenüber dem Aufsattelrahmen ausführen können, werden also noch Neigungsbewegungen in einer in Fahrtrichtung weisenden, aufrechten Nickebene überlagert, d.h. die Mäheinheiten werden bei Auf- und Abbewegungen zusätzlich noch zurückgeneigt oder nach vorne geneigt.
  • Insbesondere ist die Neigungssteuervorrichtung dabei derart ausgebildet, dass die Mäheinheiten bei Aufwärtsbewegungen eine Nickbewegung nach hinten und bei Abwärtsbewegungen eine Nickbewegung nach vorne ausführen. Bewegen sich die Mäheinheiten bei Auflaufen auf eine Bodenwelle nach oben, werden sie also zusätzlich noch nach hinten geneigt, so dass die Vorderkante der Mäheinheiten noch stärker angehoben wird und die Mäheinheit somit an das ansteigende Bodenwellenprofil angepasst wird. Umgekehrt erfolgt beim Einfahren in eine Mulde eine Nickbewegung nach vorne, die die Vorderkante der Mäheinheiten stärker absenkt als die Hinterkante, so dass die Mäheinheit dem abfallenden Muldenprofil folgt.
  • Vorteilhafterweise werden die Nickbewegungen der beiden Mäheinheiten hydraulisch zwangsgesteuert. Ein Geberzylinder kann derart an die Mäheinheiten gekoppelt sein, dass er entsprechend deren Höhenbewegungen Stellbewegungen ausführt, wobei der Geberzylinder mit entsprechenden hydraulischen Neigungssteuermitteln strömungsverbunden ist und für diese eine Druckquelle bildet, die die genannten Neigungssteuermittel betätigt.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind die beiden seitlich auskragenden Mäheinheiten an einem gemeinsamen, zentralen Neigerahmen aufgehängt, der gegenüber dem Maschinenrahmen um eine liegende Querachse kippbar an dem Maschinenrahmen gelagert ist. An besagtem Neigerahmen sind vorteilhafterweise die an sich bekannten Tragarme um liegende, in Fahrtrichtung weisende Tragarmschwenkachsen schwenkbar gelagert, so dass die Tragarme gegenüber dem Neigerahmen auf- und niederschwenkbar sind, um zum einen Auf- und Abbewegungen der Mäheinheiten zum Zwecke der Bodenanpassung zu ermöglichen und zum anderen die Mäheinheiten zum Zwecke des Straßentransports nach oben in eine Transportstellung schwenken zu können. An den Tragarmen kann ein vorzugsweise hydraulischer Aktor angelenkt sein, der zum einen dem Ausheben der Mäheinheiten in die Transportstellung und zum anderen der Gewichtsentlastung in der abgesenkten Stellung dienen kann. Zur Gewichtsentlastung in der abgesenkten Mähstellung kann alternativ oder zusätzlich auch eine Federeinrichtung an den Tragarmen angelenkt sein.
  • Der besagte, zentrale Neigerahmen kann gegenüber dem Aufsattelrahmen durch einen hydraulischen Neigungsaktor geneigt werden, um die Nickbewegungen auszuführen.
  • Um eine individuelle Neigungssteuerung für jede Mäheinheit separat zu erreichen, kann der Neigerahmen geteilt ausgebildet sein, so dass ein rechter Teil, der eine rechts auskragende Mäheinheit trägt, unabhängig von einem linken Neigerahmenabschnitt, der die links auskragende Mäheinheit trägt, Nickbewegungen ausführen kann. Alternativ zu einem solchen geteilten Neigerahmen könnten auch die seitlich auskragenden Tragarme gegenüber dem zentralen Rahmen, an dem sie angelenkt sind, eine weitere Schwenkachse aufweisen, und zwar eine liegende Querachse, so dass die Tragarme mit den daran angelenkten Mäheinheiten Nickbewegungen ausführen können.
  • Im Sinne einer konstruktiv einfachen, herstellungstechnisch günstigen und stabilen Lösung wird jedoch die zuvor beschriebene Ausführung mit einem gemeinsamen Neigerahmen für beide daran angelenkte Mäheinheiten bevorzugt.
  • Der Neigungsaktor, mittels dessen der Neigerahmen vor- und zurückgeneigt werden kann, ist vorteilhafterweise mit dem zumindest einen Hub- und/oder Entlastungsaktor, der an den Tragarmen angelenkt ist, gekoppelt, und zwar derart, dass eine Bewegung des genannten zumindest einen Hub- und/oder Entlastungsaktors in eine Bewegung des Neigungsaktors umgesetzt wird. Die genannten Aktoren können in Weiterbildung der Erfindung vorteilhafterweise jeweils als Hydraulikzylinder ausgebildet sein und miteinander über einen Hydraulikkreis gekoppelt werden, der bei Aufwärtsbewegungen der Tragarme aus dem zumindest einen daran angelenkten Hub- und/oder Entlastungszylinder abströmendes Druckfluid in den Neigungszylinder drückt, um diesen zu verlängern bzw. zu verkürzen und hierdurch eine Nickbewegung des Neigerahmens herbeizuführen.
  • Alternativ oder zusätzlich zur Neigungssteuerung der Mäheinheiten über einen solchen Neigezylinder kann eine Neigungssteuerung auch durch ein Hubwerk bewirkt werden, über das der die Mäheinheiten tragende Neigerahmen mit dem Aufsattelrahmen verbunden ist und durch das der Neigerahmen mit den beiden daran angelenkten Mäheinheiten vom Boden angehoben werden kann. Insbesondere kann die Hubwerksgeometrie derart beschaffen sein, dass bei Hubbewegungen gleichzeitig eine Nickbewegung des daran angelenkten Neigerahmens bzw. der damit verbundenen Mäheinheiten impliziert wird. Das Hubwerk kann insbesondere eine Lenkeranordnung mit Ober- und Unterlenkern und entsprechenden maschinenrahmenseitigen Gelenkpunkten und mäheinheitenseitigen Gelenkpunkten umfassen, wobei die Geometrie der Gelenkpunkte derart gewählt ist, dass bei Hubbewegungen die gewünschte Nickbewegung auftritt, insbesondere in der zuvor beschriebenen Art und Weise, nämlich dass bei Hubbewegungen eine Neigung nach hinten und bei Absenkbewegungen eine Neigung nach vorne eintritt.
  • Hierbei ist vorteilhafterweise ebenfalls eine Zwangssteuerung in Abhängigkeit der Auf- und Abbewegungen der Mäheinheiten zur Bodenanpassung, die durch Auf- und Abschwenken der Tragarme bewirkt werden können, vorgesehen. Die an den Tragarmen angelenkten Hub- und/oder Entlastungszylinder können als Geberzylinder fungieren und mit einem Hubwerkszylinder gekoppelt sein, so dass eine Bewegung der Tragarme auf hydraulischem Wege in eine Bewegung des Hubwerks umgesetzt wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann an dem durch das Fahrwerk am Boden abgestützten Maschinenrahmen ein drittes Mähwerk aufgehängt sein, das vor oder hinter den beiden seitlich auskragenden Mähwerken vorgesehen sein kann. Nach einer vorteilhaften Ausführung kann das dritte Mähwerk vor den beiden seitlich auskragenden Mähwerken angeordnet sein, wobei die zumindest eine Achse des Fahrwerks des Maschinenrahmens zwischen den Mähwerken vorgesehen sein kann.
  • Vorteilhafterweise ist auch das besagte dritte Mähwerk zur Bodenanpassung im Mähbetrieb nicht nur höhenbeweglich an dem Maschinenrahmen gelagert, sondern auch neigbar um eine liegende Querachse, um zusätzlich Nickbewegungen auszu führen. Die Nickbewegungen werden hierbei ebenfalls vorteilhafterweise durch eine Steuervorrichtung in Abhängigkeit der Auf- und Abbewegungen zur Bodenanpassung gesteuert, insbesondere derart, dass bei Aufwärtsbewegungen eine Nickbewegung nach hinten und bei Abwärtsbewegungen eine Nickbewegung nach vorne eintritt.
  • Zur Neigungssteuerung des dritten Mähwerks kann eine speziell ausgebildete Lenkeranordnung vorgesehen sein, über die das dritte Mähwerk am Maschinenrahmen aufgehängt ist.
  • Diese Lenkeranordnung kann insbesondere mit einem ersten Lenker, der am Anbaubock angelenkt ist und von diesem in Fahrtrichtung des Schleppers auskragt, sowie einem zweiten und dritten Lenker versehen sein, die jeweils einerseits gelenkig an dem ersten Lenker und andererseits gelenkig an einem Maschinenrahmen der Landmaschine angelenkt sind, so dass der Maschinenrahmen von dem ersten und zweiten Lenker nach Art eines Viergelenks an dem ersten Lenker aufgehängt und auf und ab bewegbar ist.
  • Weiterhin kann eine verbesserte Anpassung des Anbaumähers durch eine spezielle Deichselausbildung erreicht werden. Die Deichsel kann hierzu an dem Maschinenrahmen um eine aufrechte Rahmenschwenkachse schwenkbar angelenkt sein und an ihrem vorderen Ende ein Kupplungsstück aufweisen, mittels dessen die Deichsel um eine aufrechte Zugpunktachse schwenkbar an einem Schlepper befestigbar ist, wobei ein Stellglied zur Einstellung eines gewünschten Rahmenschwenkwinkels des Maschinenrahmens zur Deichsel vorgesehen sein kann und die Deichsel einen vorderen, das Kupplungsstück aufweisenden Deichselabschnitt, der mit einem hinteren Deichselabschnitt um eine aufrechte Deichselknickachse schwenkbar verbunden ist, und eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Winkelstellung des vorderen Deichselabschnitts aufweist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen werden die beiden Deichselabschnitte der Knickdeichsel im Arbeitsbetrieb nicht in einer zueinander gestreckten Stellung verriegelt. Vielmehr wird ein von der gestreckten Stellung abweichender Knickwinkel zugelassen und an den Spurversatz des Geräts angepasst. In Weiterbildung der Erfindung umfasst die Steuervorrichtung zur Steuerung der Winkelstellung des vorderen Deichselabschnitts Steuermittel zur Zwangssteuerung des Deichselknickwinkels zwischen den beiden Deichselabschnitten in Abhängigkeit des eingestellten Rahmenschwenkwinkels zwischen dem Maschinenrahmen und dem hinteren Deichselabschnitt. Je nachdem, wie stark der mit dem Fahrwerk versehene Maschinenrahmen gegenüber der Deichsel verschwenkt ist, wird der vordere Abschnitt der Deichsel gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt im Arbeitsbetrieb mehr oder weniger stark abgeknickt.
  • Der Zusammenhang zwischen dem vorgegebenen Rahmenschwenkwinkel des Maschinenrahmens gegenüber der Deichsel und dem in Abhängigkeit hiervon eingestellten Deichselknickwinkel kann grundsätzlich verschieden ausgebildet sein, wobei zweckmäßigerweise vorgesehen ist, den vorderen Deichselabschnitt gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt in dieselbe Richtung zu verschwenken wie der Maschinenrahmen gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt verschwenkt wird, d.h. wird der Maschinenrahmen gegenüber der Deichsel im Uhrzeigersinn verschwenkt, wird auch der vordere Deichselabschnitt gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt im Uhrzeigersinn verschwenkt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die genannten ersten Steuermittel Parallelführungsmittel aufweisen, die den vorderen Deichselabschnitt im wesentlichen parallel zu der Längsrichtung bzw. der Spurrichtung des Maschinenrahmens führen. Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann der Deichselknickwinkel zwischen dem vorderen Deichselabschnitt und dem hinteren Deichselabschnitt direkt proportional zu dem Rahmenschwenkwinkel zwischen dem Maschinenrahmen und dem hinteren Deichselabschnitt eingestellt werden. Andere Abhängigkeiten sind jedoch grundsätzlich möglich. So kann beispielsweise eine ansteigende Übersetzung gewählt werden, die einen kleineren Rahmenschwenkwinkel in einen größeren Deichselknickwinkel umsetzt, beispielsweise dahingehend, wenn der Maschinenrahmen gegenüber der Deichsel um 25° verschwenkt wird, dass dann der vordere Deichselabschnitt gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt um 35° verschwenkt wird.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den genannten ersten Steuermitteln kann die Steuervorrichtung zweite Steuermittel aufweisen, mittels derer ein gewünschter Anlenkwinkel des vorderen Deichselabschnitts gegenüber dem Schlepper eingehalten wird bzw. eingestellt wird. Insbesondere können die zweiten Steuermittel den Anlenkwinkel des vorderen Deichselabschnitts gegenüber dem Schlepper im Wege einer Zwangssteuerung einstellen.
  • Vorteilhafterweise arbeiten die zweiten Steuermittel in Abhängigkeit eines variablen Betriebsparameters der Landmaschine und/oder des Schleppers, wobei verschiedene Betriebsparameter berücksichtigt werden können. Beispielsweise kann der Anlenkwinkel des vorderen Deichselabschnitts gegenüber dem Schlepper in Abhängigkeit eines Lenkeinschlags zwangsgesteuert werden, etwa dahingehend, dass bei Erreichen eines vorbestimmten Einschlagwinkels oder bei Überschreiten desselben der vordere am Schlepper angelenkte Deichselabschnitt in eine zur Längsachse des Schleppers etwa parallele Stellung gebracht wird. Hierdurch kann bei starkem Lenkeinschlag am Schlepper ein vorzeitiges Anstehen der Deichsel am kurveninneren Hinterrad des Schleppers verhindert werden. Alternativ oder zusätzlich können die zweiten Steuermittel den Anlenkwinkel des vorderen Deichselabschnitts auch in Abhängigkeit beispielsweise einer Fahrgeschwindigkeit und/oder in Abhängigkeit einer Fahrrichtung steuern, beispielsweise dergestalt, dass bei Überschreiten einer vorbestimmten Geschwindigkeit oder bei Rückwärtsfahrten der vordere Deichselabschnitt in eine zur Längsachse des Schleppers etwa parallele Stellung gebracht wird. Eine Zwangssteuerung des vorderen Deichselabschnitts in Abhängigkeit eines eingelegten Gangs oder einer Neigung des Schleppers und/oder der Landmaschine selbst kann alternativ oder zusätzlich realisiert werden, beispielsweise dergestalt, dass bei Bergabfahrten der vordere Deichselabschnitt in eine vorbestimmte Ausrichtung gegenüber dem Schlepper gebracht wird.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Steuervorrichtung auch dritte Steuermittel zur Zwangssteuerung des Deichselknickwinkels zwischen dem vorderen Deichselabschnitt und dem hinteren Deichselabschnitt in Abhängigkeit eines variablen Betriebsparameters der Landmaschine und/oder des Schleppers aufweisen. Insbe sondere können alternativ oder zusätzlich zu der vorgenannten Zwangssteuerung in Abhängigkeit des Rahmenschwenkwinkels andere Betriebsparameter die Grundlage für die Steuerung des Deichselknickwinkels bilden, beispielsweise die Fahrgeschwindigkeit oder die Fahrrichtung, d.h. vorwärts bzw. rückwärts, die Neigung der Landmaschine und/oder des Schleppers, der Lenkeinschlag und dergleichen. Beispielsweise wäre es denkbar, bei Bergabfahrten in steilem Gelände die Knickdeichsel in eine gestreckte Stellung zu bringen und/oder den Maschinenrahmen beispielsweise bei Überschreiten einer vorbestimmten Fahrgeschwindigkeit in eine weniger stark verschwenkte Stellung, insbesondere seine Ausgangsstellung bzw. nicht verschwenkte Stellung, in der die Spur des Maschinenrahmens etwa parallel zur Deichsel verläuft, zu bringen, um das Anbaugerät zurück in die Spur hinter dem Schlepper zu bringen.
  • Vorteilhafterweise sind die genannten ersten, zweiten und/oder dritten Steuermittel wahlweise aktivierbar und deaktivierbar, um je nach Betriebssituation passend eingesetzt werden zu können und einander nicht gegensinnig zu überlagern. Insbesondere kann z. B. die Zwangssteuerung des Deichselknickwinkels und/oder des Rahmenschwenkwinkels aufgegeben oder angepasst werden, wenn von den zweiten Steuermitteln der Anlenkwinkel des vorderen Deichselabschnitts gegenüber dem Schlepper vorgegeben wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann nicht nur die Winkelausrichtung der Deichselabschnitte, sondern auch die Länge der Deichsel eingestellt werden. Die Deichsel ist hierzu vorteilhafterweise längenveränderbar ausgebildet, wobei insbesondere eine teleskopierbare Deichsel vorgesehen sein kann. Hierdurch kann in Weiterbildung der Erfindung beispielsweise für den Straßentransport die Deichsel verkürzt werden, um eine kompaktere Anordnung zu schaffen. Alternativ oder zusätzlich kann die Steuerungseinrichtung die Deichsellänge in Abhängigkeit vorbestimmter Betriebsparameter automatisch steuern, beispielsweise kann die Deichsellänge in Abhängigkeit des Rahmenschwenkwinkels verändert werden, zum Beispiel dahingehend, dass die Deichsel mit zunehmendem Rahmenschwenkwinkel, d.h. wenn ein stärkerer Spurversatz erreicht werden soll, verlängert wird, um auch durch eine Deichselverlängerung eine Vergrößerung des Spurversatzes zu erreichen. Andere Steuerungsabhängigkeiten sind jedoch für die Deichsellänge denkbar.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der hintere Deichselabschnitt in der vorgenannten Weise längenveränderbar ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist der vordere Deichselabschnitt kürzer als der hintere Deichselabschnitt ausgebildet, insbesondere in der Arbeitsstellung der Landmaschine und/oder wenn die Deichsel auf ihre volle Länge ausgefahren ist. In Weiterbildung der Erfindung beträgt die Länge des vorderen Deichselabschnitts etwa 2m, während bei gänzlich ausgefahrener Deichsel die Länge des hinteren Deichselabschnitts etwa 6m bis 6,5m betragen kann. Die Deichselknickachse liegt also bedeutend näher am vorderen Ende der Deichsel.
  • Grundsätzlich kann die Anordnung der Deichsel an dem Schlepper in verschiedener Weise erfolgen. Vorteilhafterweise kann das Kupplungsstück ein an das Zugmaul des Schleppers formangepasstes Zugmaul-Anschlussstück umfassen, mittels dessen die Deichsel bzw. die Landmaschine an das Zugmaul eines Schleppers angekuppelt werden kann. Die Zugmaulanhängung vermeidet Seitenzug bestmöglich. Alternativ kann die Deichsel auch an die üblicherweise eine Ackerschiene tragenden Unterlenker eines Schleppers angekoppelt werden und hierfür ein Unterlenkerkupplungsstück an ihrem vorderen Ende aufweisen.
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine Draufsicht auf einen gezogenen Anbaumäher in einer ausgeschwenkten, spurversetzten Arbeitsstellung,
  • 2: eine Draufsicht auf den Anbaumäher aus 1 in der zusammengeklappten, in der Spur fahrenden Transportstellung,
  • 3: eine Seitenansicht des Anbaumähers aus den vorhergehenden Figuren in der zusammengeklappten Transportstellung,
  • 4: eine perspektivische Rückansicht des Anbaumähers aus den vorhergehenden Figuren in der Arbeitsstellung,
  • 5: eine perspektivische Frontansicht des Mähwerks aus 4, und
  • 6: eine schematische Seitenansicht der Aufhängung der vorderen Mäheinheit des Anbaumähers aus den vorhergehenden Figuren.
  • Der in den Figuren gezeichnete gezogene Großmäher 1 umfasst einen Maschinenrahmen 2, der in der gezeichneten Ausführung ein einachsiges Fahrwerk 3 aufweist, dessen Räder 4 den Maschinenrahmen 2 auf dem Boden abstützen.
  • Der Maschinenrahmen 2 trägt in der gezeichneten Ausführung drei Mäheinheiten 5, 6 und 7, die vor und hinter der Achse des Fahrwerks 3 angeordnet sind. Die vor dem Fahrwerk 3 angeordnete Mäheinheit 5 ist dabei mittig zur Spur des Fahrwerks 3 angeordnet, während die hinteren Mäheinheiten 6 und 7 seitlich auskragend angeordnet sind. Es versteht sich, dass andere Anordnungen bezüglich der Mäheinheiten getroffen sein können, und zwar sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch der Lage. Beispielsweise könnten alle Mäheinheiten vor dem Fahrwerk 3 angeordnet sein, wobei ggf. auch nur zwei Mäheinheiten, aber auch vier oder mehr Mäheinheiten vorgesehen sein könnten.
  • Die beiden seitlichen Mäheinheiten 6 und 7 sind dabei an Tragarmen 8 und 9 aufgehängt, die um liegende, in Fahrtrichtung weisende Schwenkachsen nach oben schwenkbar sind, um die seitlichen Mäheinheiten 6 und 7 zum Zwecke des Straßentransports nach oben schwenken zu können. Die genannten Mäheinheiten 6 und 7 können dabei pendelnd an den auskragenden Enden der Tragarme 8 und 9 aufgehängt sein.
  • Weiterhin sind in der gezeichneten Ausführungsform den Mäheinheiten 6 und 7 nachlaufend Querförderer 10 und 11 vorgesehen, die ebenfalls mittels schwenkbarer Tragarme 12 und 13 an dem Maschinenrahmen 2 aufgehängt sind und zusammen mit den Mäheinheiten 6 und 7 nach oben geschwenkt werden können.
  • Der Maschinenrahmen 2 wird an einem den Anbaumäher 1 ziehenden Schlepper 14 mittels einer Deichsel 15 angehängt, die an ihrem vorderen Ende ein Kupplungsstück 16 mit einem Zugmaul-Anschlussstück 17 aufweist, das an das Zugmaul 18 des Schleppers 14 formangepasst ist und in dem Zugmaul 18 um eine aufrechte Zugpunktschwenkachse 19 schwenkbar befestigbar ist.
  • Mit ihrem hinteren Ende ist die Deichsel 15 mit dem Maschinenrahmen 2 durch ein Gelenk 20 verbunden, so dass die Deichsel 15 um eine ebenfalls aufrechte Rahmenschwenkachse 21 gegenüber dem Maschinenrahmen 2 schwenkbar ist, wobei in der gezeichneten Ausführung die genannte Rahmenschwenkachse 21 im Bereich des Fahrwerks 3 bzw. zwischen den Mäheinheiten 5, 6 und 7 angeordnet ist und mit der Längsachse bzw. der Spur des Maschinenrahmens 2 fluchtet, d.h. mittig am Maschinenrahmen 2 angeordnet ist.
  • Um den Rahmenschwenkwinkel des Maschinenrahmens 2 gegenüber der Deichsel 15 in der gewünschten Weise einstellen zu können, ist der genannten Rahmenschwenkachse 21 ein erstes Stellglied 22 in Form eines Hydraulikzylinders zugeordnet, das einerseits an dem Maschinenrahmen 2 und andererseits an der Deichsel 15 gelenkig angelenkt ist. Die Deichsel 15 ist dabei aus einer parallelen Ausgangsstellung, in der die Deichsel 15 sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des Maschinenrahmens 2 erstreckt, sowohl nach rechts als auch nach links ausschwenkbar, so dass der Anbaumäher 1 in der gewünschten Weise rechts oder links versetzt hinter der Spur des Schleppers 14 fahren kann. Der jeweilige Rahmenschwenkwinkel ist hierbei fest vorgebbar, wobei es sich versteht, dass verschiedene Winkel vorgebbar sein können, um den Anbaumäher 1 zum einen rechts oder links versetzt hinterher zu schleppen, aber auch einen unterschiedlich großen Spurversatz einstellen zu können, beispielsweise in Abhängigkeit dessen, ob ein Frontmähwerk an dem Schlepper angebaut ist.
  • Das genannte erste Stellglied 22 wird hierbei von einer zentralen Steuervorrichtung 23 angesteuert, die eine elektronische Steuereinrichtung und von dieser angesteuerte Hydrauliksteuerelemente zur Steuerung des mit dem ersten Stellglied verbundenen Hydraulikkreises umfassen kann, ohne dass dies in der Zeichnung eigens dargestellt wäre.
  • Die Deichsel 15 ist mehrteilig ausgebildet. Sie besteht in der gezeichneten Ausführung aus einem hinteren Deichselabschnitt 15a sowie einem vorderen Deichselabschnitt 15b, die miteinander durch ein Gelenk 24 verbunden sind dergestalt, dass der vordere Deichselabschnitt 15b gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt 15a um eine aufrechte Deichselknickachse 24 schwenkbar ist. Dieser Deichselknickachse 24 ist ein zweites Stellglied in Form eines Hydraulikzylinders zugeordnet, der einerseits an dem hinteren Deichselabschnitt 15a und andererseits an dem vorderen Deichselabschnitt 15b angelenkt ist. Mittels des genannten zweiten Stellglieds 25 – das in 1 nur schematisch dargestellt ist – kann ein gewünschter Deichselknickwinkel zwischen den beiden Deichselabschnitten 15a und 15b eingestellt werden, wobei aus der gestreckten Lage heraus, d.h. einem Deichselknickwinkel von 180°, der vordere Deichselabschnitt 15b gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt 15a sowohl nach rechts als auch nach links verschwenkt werden kann, ohne dass dies eigens dargestellt wäre.
  • Das genannte zweite Stellglied 25 wird in entsprechender Weise von der zentralen Steuervorrichtung 23 angesteuert, die auch das erste Stellglied 22 ansteuert.
  • Weiterhin ist in der gezeichneten Ausführung ein drittes Stellglied 26 vorgesehen, mittels dessen der vordere Deichselabschnitt 15b gegenüber dem Schlepper 14 um die Zugpunktachse 19 verschwenkt werden kann. Das dritte Stellglied 26 kann ebenfalls von der Steuervorrichtung 23 angesteuert werden.
  • Wie 1 zeigt, ist der hintere Deichselabschnitt 15a teleskopierbar ausgebildet. Eine Teleskopiervorrichtung 27 zur Längenveränderung der Deichsel 15 kann ebenfalls von der Steuervorrichtung 23 ansteuerbar sind.
  • Damit ist folgende Funktionsweise des Anbaumähers 1 möglich:
    Im Arbeitsbetrieb, wie ihn 1 zeigt, wird zunächst die Deichsel 15 durch Betätigung der Teleskopiervorrichtung 27 auf die gewünschte Länge eingestellt, insbesondere gänzlich ausgefahren. Durch Ansteuerung des ersten Stellgliedes 22 wird der Maschinenrahmen 2 gegenüber der Deichsel 15 stumpfwinklig verschwenkt, so dass die Deichsel 15 gegenüber der Längsachse des Maschinenrahmens 2 im Winkel α gehalten ist, vgl. 1.
  • In Abhängigkeit des eingestellten Winkels α wird sodann das zweite Stellglied 25 angesteuert, so dass der vordere Deichselabschnitt 15b gegenüber dem hinteren Deichselabschnitt 15a im stumpfen Winkel β gehalten ist, wobei die Winkel α und β einander betragsmäßig vorteilhafterweise entsprechen, und/oder der vordere Deichselabschnitt 15b im wesentlichen parallel zur Längsachse des Maschinenrahmens 2 geführt ist.
  • Das dritte Stellglied 26 kann im Arbeitsbetrieb in Schwimmstellung geschaltet sein, so dass die Deichsel 15 um die Zugpunktachse 19 pendeln kann und bei Kurvenfahrten die Deichsel 15 gegenüber dem Schlepper 14 entsprechend einschwenkt.
  • Beispielsweise bei engen Kurvenfahrten kann jedoch die Steuervorrichtung 23 einen alternativen Steuerungsmodus vorgeben: Überschreitet beispielsweise der Lenkwinkel des Schleppers 14 eine vorgegebene Grenze, kann die Steuereinrichtung 23 das zweite Stellglied 25 in Schwimmstellung schalten, so dass der hintere Deichselabschnitt 15a gegenüber dem vorderen Deichselabschnitt 15b schwenken kann. Gleichzeitig kann das dritte Stellglied 26 betätigt werden, um den vorderen Deichselabschnitt 15b gegenüber dem Schlepper 14 zwangszusteuern, insbesondere dergestalt, dass der vordere Deichselabschnitt 15b gegenüber der Längsach se des Schleppers 14 nur begrenzt auslenkbar ist oder in einer vorgegebenen Winkelstellung, beispielsweise parallel zur Längsachse des Schleppers 14, gehalten wird.
  • Um den Anbaumäher 1 zum Straßentransport in die Spur des Schleppers 14 zu bringen, wird zum einen durch Betätigung des ersten Stellglieds 22 der Maschinenrahmen 2 mit seiner Längsachse parallel zur Deichsel 15 gebracht. Entsprechend der Einstellung des Rahmenschwenkwinkels wird durch Ansteuerung des zweiten Stellglieds 25 die Deichsel 15 bzw. ihre beiden Abschnitte 15a und 15b gestreckt, wie dies 2 zeigt. Um die Breite des Anbaumähers 1 an die zulässige Straßenfahrbreite anzupassen, werden die beiden seitlichen Mäheinheiten 6 und 7 nach oben geschwenkt, wie dies die 2 und 3 zeigen.
  • Zudem wird durch Betätigung der Teleskopiervorrichtung 27 die Deichsel 15 eingefahren, um die Gespannlänge möglichst kurz zu halten und ein seitliches Ausschwenken des Anbaumähers 1 bei Kurvenfahrten möglichst zu vermindern.
  • Wie die 4 und 5 zeigen, kann anstelle der in den 1 bis 3 gezeigten Zugmaulanhängung die Deichsel 15 auch an die normalerweise die Ackerschiene tragenden Unterlenker des Schleppers angebaut werden. Hierzu kann am vorderen Ende der Deichsel 15 eine Unterlenkerkupplung 100 vorgesehen sein, die um eine aufrechte Drehachse drehbar am vorderen Ende der Deichsel 15 befestigt ist.
  • Wie 4 zeigt, sind die beiden seitlichen Mähwerke 6 und 7 an einem gemeinsamen, zwischen den beiden Mäheinheiten 6 und 7 angeordneten Träger in Form eines Rahmens gelagert, der einen Neigerahmen 35 bildet und gegenüber dem aufgesattelten Maschinenrahmen 2 um eine liegende Querachse neigbar ist.
  • Der Neigerahmen 35 ist dabei an einem Hubwerk 36 befestigt, das eine Lenkeranordnung 37 umfasst, die den Neigerahmen 35 trägt. In der gezeichneten Ausführungsform ist die Lenkeranordnung 37 als Dreipunktanlenkung ausgebildet, die zwei vom Maschinenrahmen 2 rückwärtig auskragende Unterlenker 39 sowie einen ebenfalls rückwärtig auskragenden Oberlenker 40 umfasst, die in der abgesenkten Arbeitsstellung im wesentlichen – grob gesprochen – liegend angeordnet sind. Die maschinenrahmenseitigen Gelenkpunkte sowie die neigerahmenseitigen Gelenkpunkte der Lenkeranordnung 37 erlauben es, die Lenkeranordnung 37 auf und ab zu schwenken. Dies erfolgt durch einen Hubwerksaktor 38, der in der gezeichneten Ausführungsform an den Unterlenkern 39 einerseits und an dem Maschinenrahmen 2 andererseits angreift.
  • Der Oberlenker 40 des Hubwerks 36 ist dabei längenveränderlich ausgebildet und umfasst einen Hydraulikzylinder, der einen Neigungsaktor 32 bildet. Durch Betätigung des Neigungsaktors 32, d.h. Verkürzung bzw. Verlängerung des Oberlenkers 40, kann der Neigerahmen 35 und damit die Mäheinheiten 6 und 7 vor- und zurückgeneigt werden, so dass der Neigerahmen 35 und die Mäheinheiten 6 und 7 Nickbewegungen in einer in Fahrtrichtung weisenden, aufrechten Nickebene ausführen.
  • Die Nickachse 30 für diese durch den Neigungsaktor 32 erzeugten Nickbewegungen wird hierbei von den Gelenkpunkten zwischen den Unterlenkern 39 und dem Neigerahmen 35 definiert.
  • Die Nickbewegungen werden vorteilhafterweise von einer Neigungssteuervorrichtung 31 in Abhängigkeit der im Mähbetrieb durchgeführten Höhenbewegungen der Mäheinheiten 6 und 7 zur Bodenanpassung gesteuert. Die Neigungssteuervorrichtung 31 kann hierzu vorteilhafterweise eine Zwangssteuerung des genannten Neigungsaktors 32 durch Kopplung mit den Hub- bzw. Entlastungsaktoren 33 und 34 vorsehen. Die genannten Hub- bzw. Entlastungsaktoren 33 und 34 sind einerseits an dem Neigerahmen 35 und andererseits an den Tragarmen 8 und 9 angelenkt, mittels derer die Mäheinheiten 6 und 7 nach oben in die Transportstellung geschwenkt werden können. Diese Hubzylinder 33 und 34 fungieren als Geberzylinder, die bei Auf- und Abbewegungen der Mäheinheiten 6 und 7 im Mähbetrieb eine Längenänderung erfahren, wodurch eine entsprechende Hydraulikölverdrängung erfolgt. Das durch die Hub- bzw. Entlastungszylinder 33 und 34 verdrängte Druckfluid wird in den Neigungsaktor 32 gespeist, um diesen entsprechend zu verlängern bzw. zu verkürzen.
  • Vorteilhafterweise kann hierbei dem Neigungsaktor 32 eine Federeinrichtung parallel geschaltet sein, die den Neigerahmen 35 mit den daran angebauten Mäheinheiten 6 und 7 gewichtsentlastet, so dass die Neigebewegung mit geringem Kraftaufwand um die Nulllage erfolgen kann. Die Federeinrichtung ist in den Figuren nicht eigens gezeichnet, sie kann beispielsweise an dem Neigungsaktor 32 vorgesehen bzw. in diesen integriert sein, wobei sie ggf. auch hydraulisch ausgebildet sein kann.
  • Alternativ oder zusätzlich kann eine Neigungssteuerung der beiden Mäheinheiten 6 und 7 auch über das Hubwerk 36 erfolgen, dessen Geometrie hierzu vorteilhafterweise derart gewählt ist, dass bei Hubbewegungen der Lenkeranordnung 37 der daran angelenkte Neigerahmen 35 entsprechende Nickbewegungen erfährt. Auch hier kann eine Zwangssteuerung vorgesehen sein, insbesondere dergestalt, dass die Hub- bzw. Entlastungszylinder 33 und 34 mit dem Hubwerksaktor 38 gekoppelt sind, so dass bei Auf- und Abbewegungen der Mäheinheiten 6 und 7 zur Bodenanpassung der Hubwerksaktor 38 entsprechende Hubbewegungen des Hubwerks 36 und damit Nickbewegungen erzeugt.
  • Auch dem Hubwerksaktor 38 kann eine Federeinrichtung parallel geschaltet sein, um ein entsprechendes Pendeln um eine Nulllage mit geringen Hydraulikkräften zu bewerkstelligen.
  • Auch die dritte Mäheinheit 5 ist vorteilhafterweise zur Bodenanpassung neigungsgesteuert, so dass sie zusätzlich zu den möglichen Auf- und Abbewegungen Nickbewegungen zur Bodenanpassung ausführt, insbesondere bei Aufwärtsbewegungen zurückgeneigt und bei Abwärtsbewegungen nach vorne geneigt wird. Hierzu ist eine Steuereinrichtung in Form einer Lenkeranordnung vorgesehen, wie sie 6 zeigt.
  • Das in den Figuren dargestellte Mähwerk 101 umfasst einen sich quer zur Fahrtrichtung und damit senkrecht zur Zeichenebene der 1 erstreckenden Maschinenrahmen 102, an dem nebeneinander mehrere Trommelmäher 103 befestigt sind, die jeweils um aufrechte Drehachsen umlaufen und von denen in 1 nur eines zu sehen ist.
  • Das Mähwerk 101 ist an einer Aufhängungsvorrichtung 104 gelagert, mit Hilfe derer das Mähwerk 101 am Bug eines Schleppers 105 anbaubar ist. Hierzu umfasst die Aufhängungsvorrichtung 104 einen Anbaubock 106, der an der an sich üblichen Dreipunktanlenkung 107 des Schleppers 105, die zwei Unterlenker 108 sowie einen Oberlenker 109 umfasst, angebaut werden kann. Der starre Anbaubock 106 besitzt hierzu zwei voneinander beabstandete Unterlenkeranbaupunkte sowie einen zentralen Oberlenkeranlenkpunkt.
  • Die Aufhängungsvorrichtung 104 umfasst einen ersten Lenker 110, der an dem Anbaubock 106 befestigt ist und von diesem in Fahrtrichtung des Schleppers nach vorne auskragt. Wie 1 zeigt, erstreckt sich der erste Lenker 110 in der Betriebsstellung bei ebenem Gelände von dem Anbaubock 106 im wesentlichen waagrecht nach vorne. Der erste Lenker 110 besitzt dabei einen vorderen, nach unten abgekröpften Endabschnitt 111, an dem der Maschinenrahmen 102 angelenkt ist. Wie 1 zeigt, sind an dem vorderen Endabschnitt des ersten Lenkers 110 ein zweiter Lenker 112 sowie ein dritter Lenker 113 jeweils gelenkig angelenkt, und zwar jeweils um eine zur Fahrtrichtung sich quer erstreckende Achse 114 bzw. 115. Der zweite Lenker 112 sowie der dritte Lenker 113 erstrecken sich jeweils schräg nach hinten und unten zum Anbaubock 106 hin und sind mit ihren rückwärtigen Enden gelenkig mit dem Maschinenrahmen 102 verbunden, und zwar über ebenfalls quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achsen 116 bzw. 117. Die zweiten und dritten Lenker 112 und 113 sind parallelogrammartig angeordnet und bilden ein Viergelenk, mit Hilfe dessen der Maschinenrahmen 102 und die daran befestigten Trommelmäher 103 relativ zum ersten Lenker beweglich gelagert sind. Wie 1 zeigt, erstrecken sich die zweiten und dritten Lenker nur leicht geneigt zueinander, wobei der zweite Lenker 112 etwas länger ist als der dritte Lenker 113.
  • Es ist nicht nur das von den zweiten und dritten Lenkern 112 und 113 gebildete Viergelenk relativ zum ersten Lenker 110 schwenkbar. Zusätzlich ist der gesamte erste Lenker 110 zusammen mit dem daran angelenkten Viergelenk und dem wiederum daran angelenkten Maschinenrahmen 102 schwenkbar, so dass er auf und ab wippen kann. Wie 1 zeigt, ist der erste Lenker 110 um eine quer zur Fahrtrichtung, im wesentlichen horizontale Schwenkachse 118 schwenkbar an dem Anbaubock 106 angelenkt.
  • Die Schwenkbewegungen des Viergelenks, das von dem zweiten Lenker 112 und dem dritten Lenker 113 gebildet wird, und die Schwenkbewegung des ersten Lenkers 110 relativ zum Anbaubock 106 sind relativ zueinander zwangsgesteuert. Die entsprechende Steuervorrichtung 119 wird von einem vierten Lenker 120 gebildet, der einerseits gelenkig am Anbaubock 106 und andererseits gelenkig am dritten Lenker 113 angelenkt ist. Wie 1 zeigt, ist der dritte Lenker 113 als Kniehebel ausgebildet, der an seinem einen Ende mit dem Maschinenrahmen 102 verbunden ist und an seinem anderen Ende mit dem vierten Lenker 120 verbunden ist, wobei der Drehpunkt 115 des dritten Lenkers 113 zwischen den Anlenkpunkten des vierten Lenkers 120 und des Maschinenrahmens 102 im Bereich der Verbindung der beiden Schenkel des Kniehebels liegt. Der obere Schenkel, an dem der vierte Lenker 120 angelenkt ist, ist dabei wesentlich kürzer als der untere Schenkel, an dem der Maschinenrahmen 102 angelenkt ist. In der gezeichneten Ausführung beträgt die Länge des oberen Schenkels nur etwa ein Viertel der Länge des unteren Schenkels. Es versteht sich jedoch, dass das Längenverhältnis verändert werden kann, um die gewünschten Hebelverhältnisse zu erzielen.
  • Zur Gewichtsentlastung ist eine Federeinrichtung 121 vorgesehen. In der gezeichneten Ausführungsform umfasst sie eine einzelne Feder bzw. mehrere parallel geschaltete Federn, die den Maschinenrahmen 102 und die daran befestigten Trommelmäher 103 unmittelbar gegenüber dem Anbaubock 106 abspannen. Die Feder 121 greift einerseits am Gelenkpunkt des vierten Lenkers 120 am Anbaubock 106 und andererseits am Maschinenrahmen 102 an.
  • Zusätzlich oder alternativ können auch eine Entlastungsfeder 123, die einerseits am Anbaubock 106, insbesondere am Anlenkpunkt des vierten Lenkers 120 daran, und andererseits an dem ersten Lenker 110 angreift, sowie eine Entlastungsfeder 122 vorgesehen sein, die einerseits am ersten Lenker 110, insbesondere am Anlenkpunkt des dritten Lenkers 113 daran, und andererseits am Maschinenrahmen 102 angelenkt ist. Die Entlastungsfedern 122 und 123 können auch als Kolbenzylindereinheiten ausgebildet sein. Sie können auch lediglich als Schwenkbegrenzer fungieren und in diesem Fall beispielsweise als Zugseil ausgebildet sein. Sie geben die maximal nach unten gehende Schwenkbewegung des ersten Lenkers bzw. des Viergelenks vor.
  • Die Federeinrichtung 121 bzw. 122, 123 wird vorteilhafterweise derart bemessen, dass das Mähwerk mit nur geringem Gewicht auf den Boden drückt und somit leicht und rasch ansprechend jeglicher Bodenkontur folgt, d.h. über Bodenwellen auf und ab geht. 2 zeigt, dass sich das Mähwerk 101 absenkt, sobald es in eine Senke im Boden fährt. Hierbei schwenken einerseits die zweiten und dritten Lenker 112 und 113 nach unten in eine steilere Stellung. Gleichzeitig schwenkt gegenläufig der erste Lenker 110 ebenfalls nach unten, wobei die beiden Schwenkbewegungen des ersten Lenkers 110 einerseits und des zweiten und dritten Lenkers 112 und 113 andererseits durch den vierten Lenker 120 zueinander zwangsgesteuert werden.
  • Wie 2 zeigt, überlagern sich die Schwenkbewegungen der Lenker 110, 112 und 113 derart, dass das Mähwerk 101 beim Nachuntenfahren gleichzeitig leicht nach vorne nickt. Die Bodenfläche der Trommelmäher 103 neigt sich und folgt der sich nach unten neigenden Bodenkontur (vgl. 2).
  • Fährt der Mäher hingegen über eine Bodenwelle nach oben, erfolgt eine umgekehrte Schwenkbewegung. Die zweiten und dritten Lenker 112 und 113 nehmen eine weniger geneigte, fast horizontale Stellung ein, während der erste Lenker 110 leicht nach oben geschwenkt wird, und zwar zwangsgesteuert durch den vierten Lenker 120.
  • Hierbei erfolgt eine leichte Nickbewegung des Mähwerks 101 nach hinten, so dass die Bodenfläche der Trommelmäher 103 der ansteigenden Bodenkontur folgt.
  • Um das Mähwerk 101 beispielsweise zum Zwecke des Transports hochheben zu können, umfasst die Aufhängungsvorrichtung 104 eine eigene Hubvorrichtung 124, mit Hilfe derer das Mähwerk 101 relativ zum Anbaubock 106 angehoben werden kann. In der gezeichneten Ausführungsform besteht die Hubvorrichtung 124 aus einem fremdenergiebetätigten Kraftheber 125, der einerseits am Maschinenrahmen 102 und andererseits am ersten Lenker 110 angelenkt ist. Dabei bewirkt ein Einziehen des Krafthebers 125 nicht nur ein Anheben des Maschinenrahmens 102 relativ zum ersten Lenker 110. Über den vierten Lenker 120 wird gleichzeitig der erste Lenker 110 nach oben geschwenkt.
  • Es versteht sich, dass alternativ der Kraftheber 125 auch am Anbaubock 106 angreifen könnte und unmittelbar den ersten Lenker 110 oder den Maschinenrahmen 102 nach oben ziehen könnte.
  • Die alternative Ausführungsform nach 4 ist in ihrem grundsätzlichen Aufbau ähnlich der Ausführung nach den 1 bis 3, so dass für entsprechende Bauteile dieselben Bezugsziffern verwendet worden sind und insoweit auf die vorangehende Beschreibung verwiesen wird. Im Gegensatz zur ersten Ausführung sind bei dieser Ausführung die Schwenkbewegungen des Viergelenks, das von den zweiten und dritten Lenkern 112 und 113 gebildet wird, und die Schwenkbewegung des ersten Lenkers 110 nicht durch einen vierten Lenker miteinander zwangsgekoppelt. Als Steuervorrichtung für die Bewegungen des ersten Lenkers 110 ist bei dieser Ausführung eine fremdenergiebetätigbare Kolbenzylindereinheit 127 vorgesehen, die einerseits am Anbaubock 106 und andererseits am ersten Lenker 110 angreift. Sie steuert die Schwenkstellung des ersten Lenkers 110 in Abhängigkeit der Stellung des Mähwerks 101. Eine elektronische Steuereinheit, die in den Figuren nicht dargestellt ist und die Kolbenzylindereinheit 127 ansteuert, erhält hierzu ein Signal eines Winkelsensors 128, das die Winkelstellung des dritten Lenkers 113 wiedergibt und/oder ein Signal eines Abstandssensors 129, das den Abstand des Mähwerks 101 von dem ersten Lenker 110 angibt. Die Kolbenzylindereinheit 127 wird in Abhängigkeit der Winkelstellung des dritten Lenkers 113 und/oder in Abhängigkeit des Abstands des Mähwerks 101 vom ersten Lenker 110 um ein bestimmtes Maß bewegt, so dass der erste Lenker 110 in Abhängigkeit der Stellung des Mähwerks 101 eine ebenfalls definierte Stellung einnimmt. Vorteilhafterweise kann eine beliebige Abhängigkeit der Schwenkstellung des ersten Lenkers von der Stellung des Mähwerks 101 vorgegeben werden. Hierdurch kann die Ansprechcharakteristik der Mähwerksaufhängung optimal an verschiedene Bodenkonturen angepasst werden.

Claims (37)

  1. Gezogener Anbaumäher mit einem über ein Fahrwerk (3) auf dem Boden abgestützten Maschinenrahmen (2), der über eine Deichsel (15) mit einem Schlepper oder dergleichen verbindbar ist und zumindest zwei Mäheinheiten (5, 6, 7) trägt, die im Mähbetrieb zur Bodenanpassung gegenüber dem Maschinenrahmen (2) höhenbeweglich gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäheinheiten (5, 6, 7) im Mähbetrieb zur Bodenanpassung gegenüber dem Maschinenrahmen (2) um liegende Querachsen (30) neigbar sind, um Nickbewegungen auszuführen, und eine Neigungssteuervorrichtung (31) zur Steuerung der Nickbewegungen in Abhängigkeit der Höhenbewegungen der Mäheinheiten (5, 6, 7) vorgesehen ist.
  2. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Neigungssteuervorrichtung (31) derart ausgebildet ist, dass die Mäheinheiten (6, 7) bei Aufwärtsbewegungen eine Nickbewegung, die einen in Fahrtrichtung betrachtet vorne liegenden Abschnitt der Mäheinheiten (6, 7) stärker anhebt als einen in Fahrtrichtung betrachtet weiter hinten liegenden Abschnitt, und bei Abwärtsbewegungen eine Nickbewegung, die den vorne liegenden Abschnitt der Mäheinheiten (6, 7) stärker absenkt als einen weiter hinten liegenden Abschnitt, erfahren.
  3. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Neigungssteuervorrichtung (31) hydraulische Neigungssteuermittel (32) aufweist und eine hydraulische Zwangssteuerung der Neigungssteuermittel (32) vorsieht.
  4. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Geberzylinder (33, 34), der entsprechend den Höhenbewegungen der Mäheinheiten (6, 7) Stellbewegungen ausführt, mit den hydraulischen Neigungssteuermitteln (32) strömungsverbunden ist und eine Druckquelle zur Betätigung der Neigungssteuermittel (32) bildet.
  5. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beiden Mäheinheiten (6, 7) hinsichtlich ihrer Nickbewegungen zur Bodenanpassung individuell unabhängig voneinander neigungsgesteuert sind.
  6. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, wobei die beiden Mäheinheiten (6, 7) hinsichtlich ihrer Nickbewegungen zur Bodenanpassung gemeinsam neigungsgesteuert sind.
  7. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beiden Mäheinheiten (6, 7) an einem vorzugsweise gemeinsamen Neigerahmen (35) aufgehängt sind, der um eine liegende Querachse (30) kippbar an dem Maschinenrahmen (2) gelagert ist.
  8. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die beiden Mäheinheiten (6, 7) an Tragarmen (8, 9) aufgehängt sind, die seitlich auskragend an dem Neigerahmen (35) auf- und niederschwenkbar befestigt sind, wobei die beiden Tragarme (8, 9) von zumindest einem vorzugsweise hydraulischen Hub- und/oder Entlastungsaktor (33, 34) nach oben in eine Transportstellung schwenkbar und/oder gewichtsentlastbar sind.
  9. Anbaumäher nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei der Neigerahmen (35) von einem vorzugsweise hydraulischen Neigungsaktor (32) neigbar ist, um die Nickbewegungen auszuführen.
  10. Anbaumäher nach den beiden vorhergehenden Ansprüchen, wobei der Neigungsaktor (32) mit dem zumindest einen Hub- und/oder Entlastungsaktor (33, 34) gekoppelt ist derart, dass eine Bewegung des Hub- und/oder Entlastungsaktors (33, 34) in eine Bewegung des Neigeaktors (32) umgesetzt wird.
  11. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Neigungsaktor (32) und der Hub- und/oder Entlastungsaktor (33, 34) jeweils als Hydraulikzylinder ausgebildet sind und miteinander über einen Hydraulikkreis gekoppelt sind, der bei Aufwärtsbewegungen der Tragarme (12, 13) aus dem Hub- und/oder Entlastungsaktor (33, 34) abströmendes Druckfluid in den Neigungsaktor (32) drückt.
  12. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mäheinheiten (6, 7) durch eine Entlastungs-Federeinrichtung hinsichtlich ihrer Nickbewegungen in eine Neigungs-Nulllage gewichtsentlastbar sind, wobei vorzugsweise die Entlastungs-Federeinrichtung zwischen dem Neigerahmen (35) und dem Maschinenrahmen (2) vorgesehen ist, insbesondere zum Neigungsaktor (32) parallelgeschaltet ist.
  13. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mäheinheiten durch ein Hubwerk (36) mit dem Maschinenrahmen (2) verbunden und von dem Hubwerk gegenüber dem Maschinenrahmen anhebbar und absenkbar sind, wobei das Hubwerk (36) eine Lenkeranordnung (37) umfasst, des sen maschinenrahmenseitigen Gelenkpunkte und mäheinheitenseitigen Gelenkpunkte derart angeordnet sind, dass die Mäheinheiten beim Anheben durch das Hubwerk (36) eine Nickbewegung um eine liegende Querachse erfahren.
  14. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch in Verbindung mit Anspruch 6, wobei der zumindest eine Hub- und/oder Entlastungsaktor (33, 34) mit einem Hubwerksaktor (38) gekoppelt ist derart, dass eine Bewegung des Hub- und/oder Entlastungsaktors (33, 34) in eine Bewegung des Hubwerksaktors (38) und damit in eine Nickbewegung der Mäheinheiten (6, 7) umgesetzt wird.
  15. Anbaumäher nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lenkeranordnung (37) des Hubwerks (36) zumindest einen Unterlenker (39) und einen Oberlenker aufweist, der von dem Neigungsaktor (32) gebildet wird.
  16. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine dritte Mäheinheit (5) in Fahrtrichtung betrachtet vor oder hinter den beiden vorgenannten Mäheinheiten (6, 7) vorgesehen ist, wobei die dritte Mäheinheit (5) durch eine Lenkeranordnung an dem Maschinenrahmen (2) aufgehängt ist, die einen ersten Lenker (110), der am Maschinenrahmen (2) angelenkt ist und sich in einer in Fahrtrichtung weisenden, aufrechten Ebene erstreckt, sowie einen zweiten und dritten Lenker (112, 113) aufweist, die jeweils einerseits gelenkig an dem ersten Lenker (110) und andererseits gelenkig an einem Mäheinheitträger (102) angelenkt sind, so dass der Mäheinheitträger von dem zweiten und dritten Lenker (112, 113) nach Art eines Viergelenks an dem ersten Lenker (110) aufgehängt und auf und ab bewegbar ist, wobei der erste Lenker (110) um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse (118) schwenkbar an dem Maschinenrahmen (2) gelagert ist.
  17. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei eine Steuervorrichtung (119) zur Steuerung der Schwenkstellung des ersten Lenkers (110) in Abhängigkeit der Höhenstellung des Maschineneinheitträgers (102) relativ zu dem ersten Lenker (110) vorgesehen ist.
  18. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Steuervorrichtung (119) derart ausgebildet ist, dass der erste Lenker (110) einerseits und die zweiten und dritten Lenker (112, 113) andererseits gegenläufig zueinander schwenken.
  19. Anbaumäher nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuervorrichtung (119) einen vierten Lenker (120) aufweist, der einerseits gelenkig am Maschinenrahmen (2) und andererseits gelenkig an dem zweiten und/oder dritten Lenker (112, 113) angelenkt ist.
  20. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Anlenkpunkt (114, 115) des zweiten oder dritten Lenkers (112, 113) am ersten Lenker (110) zwischen dem Anlenkpunkt (132) des vierten Lenkers (120) an dem genannten zweiten oder dritten Lenker (112, 113) und dem Anlenkpunkt (117) des Mäheinheitträgers (102) an dem genannten zweiten oder dritten Lenker (112, 113) angeordnet ist.
  21. Anbaumäher nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Steuervorrichtung (119) eine Kolbenzylindereinheit aufweist, die einerseits gelenkig an dem ersten Lenker (110) und andererseits gelenkig an dem Maschinenrahmen (2) angreift.
  22. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Steuervorrichtung (119) einen Abstandsmesser zur Messung des Abstands der dritten Mäheinheit (5) vom ersten Lenker (110) und/oder einen Neigungsmesser zur Messung der Neigung des zweiten oder dritten Lenkers (112, 113) aufweist und die Kolbenzylindereinheit in Abhängigkeit des gemessenen Abstands und/oder der gemessenen Neigung ansteuert.
  23. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Deichsel (15) an dem Maschinenrahmen (2) um eine aufrechte Rahmenschwenkachse (21) schwenkbar angelenkt ist und an ihrem vorderen Ende ein Kupplungsstück (16) aufweist, mittels dessen die Deichsel (15) um eine aufrechte Zugpunktschwenkachse (19) schwenkbar an einem Schlepper (14) befestigbar ist, sowie ferner mit einem ersten Stellglied (22) zur Einstellung eines gewünschten Rahmenschwenkwinkels (α) des Maschinenrahmens (2) zu der Deichsel (15), wobei die Deichsel (15) einen vorderen, das Kupplungsstück (16) aufweisenden Deichselabschnitt (15b) aufweist, der mit einem hinteren Deichselabschnitt (15a) um eine aufrechte Deichselknickachse (24) schwenkbar verbunden ist, und eine Steuervorrichtung (23) zur Steuerung der Winkelstellung des vorderen Deichselabschnitts (15b) vorgesehen ist, wobei die Steuervorrichtung (23) erste Steuermittel (23a, 25) zur Steuerung des Deichselknickwinkels (β) zwischen dem vorderen Deichselabschnitt (15b) und dem hinteren Deichselabschnitt (15a) in Abhängigkeit des eingestellten Rahmenschwenkwinkels (α) zwischen dem Maschinenrahmen (2) und der Deichsel (15) im Arbeitsbetrieb aufweist.
  24. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die ersten Steuermittel (23a, 25) in einem Arbeitsbetriebsmodus den vorderen Deichselabschnitt (15b) im wesentlichen parallel zu einer Längsachse des Maschinenrahmens (2) halten.
  25. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 oder 24, wobei die ersten Steuermittel ein vorzugsweise hydraulisches Stellglied zur Einstellung des Deichselknickwinkels (β) zwischen den hinteren und vorderen Deichselabschnitten (15a, 15b) aufweisen.
  26. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 25, wobei die ersten Steuermittel (23a, 25) aktivierbar und deaktivierbar sind.
  27. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 26, wobei die Steuervorrichtung (23) zweite Steuermittel (23b, 26) zur Steuerung des Anlenkwinkels (γ) des vorderen Deichselabschnitts (15b) gegenüber dem Schlepper (14) unabhängig von der Winkelstellung des hinteren Deichselabschnitts (15a) zu dem vorderen Deichselabschnitt (15b) und/oder dem Rahmenschwenkwinkel (α) zwischen dem Maschinenrahmen (2) und der Deichsel (15) aufweist.
  28. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die zweiten Steuermittel (23b, 26) in Abhängigkeit eines variablen Betriebsparameters der Anbaumäher (1) und/oder des Schleppers (14), insbesondere eines Lenkeinschlags des Schleppers (14), betreibbar sind.
  29. Anbaumäher nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweiten Steuermittel (23b, 26) den Schwenkwinkel (7) des vorderen Deichselabschnitts (15b) gegenüber dem Schlepper (14) bei Überschreiten eines vorbestimmten Lenkeinschlags am Schlepper (14) begrenzen und/oder in eine vorbestimmte, insbesondere etwa zur Schlepperlängsachse parallele Stellung zwingen.
  30. Anbaumäher nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweiten Steuermittel (23b, 26) aktivierbar und deaktivierbar sind.
  31. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 30, wobei die Steuervorrichtung (23) dritte Steuermittel zur Steuerung des Deichselknickwinkels (β) zwischen dem hinteren Deichselabschnitt (15a) und dem vorderen Deichselabschnitt (15b) in Abhängigkeit eines variablen Betriebsparameters der Anbaumäher (1) und/oder des Schleppers (14), insbesondere einer Fahrgeschwindigkeit, einer Fahrrichtung, einer Maschinen- und/oder Schlepperneigung, einer Arbeitsaggregatstellung, einer Arbeitsaggregatgeschwindigkeit und/oder einem Lenkeinschlag des Schleppers, aufweist.
  32. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die dritten Steuermittel deaktivierbar und aktivierbar sind.
  33. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 32, wobei das Kupplungsstück (16) ein an das Zugmaul (18) des Schleppers (14) formangepasstes Zugmaul-Anschlussstück umfasst.
  34. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 33, wobei der vordere Deichselabschnitt (15b) kürzer ist als der hintere Deichselabschnitt (15a).
  35. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der vordere Deichselabschnitt (15b) eine Länge aufweist, die etwa 1/3 der Länge des hinteren Deichselabschnitts (15a) beträgt.
  36. Anbaumäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23 bis 36, wobei die Deichsel (15), insbesondere der hintere Deichselabschnitt (15a) längenveränderbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist.
  37. Anbaumäher nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Deichsel (15) eine Teleskopiervorrichtung (27) zur Längenveränderung der Deichsel (15) zugeordnet ist und die Steuervorrichtung (23) vierte Steuermittel zur Ansteuerung der Teleskopiervorrichtung (27) in Abhängigkeit eines Betriebsparameters der Anbaumäher, insbesondere in Abhängigkeit des Rahmenschwenkwinkels zwischen der Deichsel (15) und dem Maschinenrahmen (2), aufweist.
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