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DE102006034255A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102006034255A1
DE102006034255A1 DE102006034255A DE102006034255A DE102006034255A1 DE 102006034255 A1 DE102006034255 A1 DE 102006034255A1 DE 102006034255 A DE102006034255 A DE 102006034255A DE 102006034255 A DE102006034255 A DE 102006034255A DE 102006034255 A1 DE102006034255 A1 DE 102006034255A1
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DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
motor vehicle
determined
steering
steering angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006034255A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Prof. Dr. Isermann
Maxim Arbitmann
Matthias Schorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Continental Teves AG and Co OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Teves AG and Co OHG filed Critical Continental Teves AG and Co OHG
Priority to DE102006034255A priority Critical patent/DE102006034255A1/de
Priority to US12/066,695 priority patent/US8355842B2/en
Priority to EP06793570A priority patent/EP1926647B1/de
Priority to EP06793569A priority patent/EP1926646B1/de
Priority to PCT/EP2006/066422 priority patent/WO2007031578A1/de
Priority to DE502006005609T priority patent/DE502006005609D1/de
Priority to US12/066,535 priority patent/US8340883B2/en
Priority to EP06793568A priority patent/EP1926654B1/de
Priority to PCT/EP2006/066423 priority patent/WO2007031579A1/de
Priority to PCT/EP2006/066424 priority patent/WO2007031580A1/de
Priority to DE502006009366T priority patent/DE502006009366D1/de
Priority to DE502006006525T priority patent/DE502006006525D1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D15/00Steering not otherwise provided for
    • B62D15/02Steering position indicators ; Steering position determination; Steering aids
    • B62D15/025Active steering aids, e.g. helping the driver by actively influencing the steering system after environment evaluation
    • B62D15/0265Automatic obstacle avoidance by steering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T2201/00Particular use of vehicle brake systems; Special systems using also the brakes; Special software modules within the brake system controller
    • B60T2201/02Active or adaptive cruise control system; Distance control
    • B60T2201/022Collision avoidance systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lenken eines Kraftfahrzeugs bei einem Ausweichen vor einem Objekt im vorderen oder seitlichen Umfeld des Kraftfahrzeugs. Um eine Bahnfolgeregelung für das Durchführen eines automatischen Ausweichvorgangs auf einer vorgegebenen Ausweichbahn in möglichst einfacher Weise an verschiedene Fahrzeugtypen anpassen zu können, ist es vorgesehen, dass ein lineares Regelungsverfahren eingesetzt wird, wobei jeweils ein Reglerausgangssignal (delta<SUB>LLM1</SUB>; ...; delta<SUB>LLMN</SUB>) nach Maßgabe einer Abweichung (e) zwischen einer Ist-Position des Kraftfahrzeugs und einer aufgrund der Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Position in wenigstens zwei linearen Reglermodulen (501<SUB>1</SUB>; ...; 501<SUB>N</SUB>) bestimmt wird. Die Reglerausgangssignale (delta<SUB>LLM1</SUB>; ...; delta<SUB>LLMN</SUB>) werden mit jeweils einem in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit (v) ermittelten Gewichtungsfaktor (Phi<SUB>1</SUB>; ...; Phi<SUB>N</SUB>) gewichtet und ein Lenkwinkel lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs wird anhand einer Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale ermittelt. Durch den Einsatz mehrerer linearer Reglermodule (5011; ...; 501N) wird dabei der Nichtlinearität im Verhalten des Kraftfahrzeugs Rechnung getragen. Die Erfindung betrifft zudem eine Vorrichtung, die zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lenken eines Kraftfahrzeugs bei einem Ausweichen vor einem Objekt im vorderen oder seitlichen Umfeld des Kraftfahrzeugs. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs bei einem Ausweichen vor einem Objekt im vorderen oder seitlichen Umfeld des Kraftfahrzeugs, die zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist.
  • Hintergrund und Stand der Technik
  • Ein Ziel bei der Entwicklung von Kraftfahrzeugen sind Fahrerassistenzsysteme zur Unfallvermeidung. Diese Systeme überwachen das Umfeld des Fahrzeugs, entscheiden, ob es zu einer Kollision mit einem Objekt kommen kann, und greifen in das Lenksystem oder das Bremssystem des Fahrzeugs ein, um den Unfall durch ein Ausweichen oder Abbremsen zu vermeiden. Es hat sich dabei gezeigt, dass Ausweichmanöver insbesondere bei hohen Fahrzeuggeschwindigkeiten Vorteile gegenüber Notbremsungen haben. Zur Durchführung eines Ausweichmanövers wird bei einer drohenden Kollision üblicherweise eine Ausweichbahn für das Fahrzeug vorgegeben. Mittels eines Lenkungsaktuators, der eine fahrerunabhängige Einstellung eines Lenkwinkels erlaubt, wird das Fahrzeug dann derart gelenkt, dass es der Ausweichbahn folgt. Der Lenkungsaktuator wird durch einen Bahnfolgeregler angesteuert. Aufgrund des nichtlinearen querdynamischen Verhaltens des Fahrzeugs sind dabei relativ komplexe Bahnfolgeregler notwendig, so dass die Einstellung der Reglerparameter für einen bestimmten Fahrzeugtyp oftmals einen sehr hohen Aufwand erfordert.
  • Darstellung der Erfindung
  • Hiervon ausgehend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bahnfolgeregelung für das Durchführen eines automatischen Ausweichvorgangs bereitzustellen, die in möglichst einfacher Weise an verschiedene Fahrzeugtypen angepasst werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 13 gelöst.
  • Demgemäß ist es vorgesehen, ein Verfahren der eingangs genannten Art mit den folgenden Schritten durchzuführen:
    • – Berechnen einer Ausweichbahn für das Ausweichen vor dem Objekt,
    • – Ermitteln jeweils eines Reglerausgangssignals nach Maßgabe einer Abweichung zwischen einer Ist-Position des Kraftfahrzeugs und einer aufgrund der Ausweichbahn vorge gebenen Soll-Position in wenigstens zwei linearen Reglermodulen,
    • – Gewichten der Reglerausgangssignale mit jeweils einem in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit ermittelten Gewichtungsfaktor,
    • – Ermitteln eines Lenkwinkels lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs anhand einer Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale und
    • – Beeinflussen eines Lenksystems des Kraftfahrzeugs nach Maßgabe des ermittelten Lenkwinkels.
  • Ferner wird eine Vorrichtung der eingangs genannten Art geschaffen, die folgende Einrichtungen umfasst:
    • – eine Bahnplanungseinrichtung, mit der eine Ausweichbahn für das Ausweichen berechenbar ist,
    • – eine Regeleinrichtung die wenigstens zwei Reglermodule enthält, wobei in den Reglermodulen jeweils ein Reglerausgangssignal nach Maßgabe einer Abweichung zwischen einer Ist-Position des Kraftfahrzeugs und einer anhand der Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Position ermittelbar ist,
    • – eine Gewichtungseinrichtung, mit der die Reglerausgangssignale jeweils mit einem in Abhängigkeit von einer Fahrzeuggeschwindigkeit ermittelten Gewichtungsfaktor gewichtet werden können,
    • – eine Arbitrierungseinrichtung, mit der anhand einer Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale ein Lenkwinkel lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs ermittelbar ist und
    • – eine Lenkungsaktuatorsteuerungseinrichtung, mit der ein Lenkungsaktuator nach Maßgabe des Lenkwinkels steuerbar ist, wobei ein Lenksystem des Kraftfahrzeugs mittels des Lenkungsaktuators beeinflussbar ist.
  • Mit Vorteil wird ein Lenkwinkel lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs anhand von linearen Reglermodulen ermittelt. Hierunter werden im üblichen Sinne Reglermodule verstanden, bei denen ein linearer Zusammenhang zwischen den Ausgangssignalen und den Eingangssignalen besteht. Die linearen Reglermodule sind aus linearen Übertragungsgliedern zusammengesetzt. Aufgrund des Einsatzes derartiger Reglermodule lassen sich die Regeleinheiten in sehr einfacher Weise parametrisieren und an bestimmte Fahrzeugtypen anpassen. Die Einstellung der Reglermodule ist wesentlich einfacher als es beispielsweise bei einer nichtlinearen oder adaptiven Regelung der Fall wäre. Es hat sich dabei allerdings gezeigt, dass eine Lenkwinkelregelung anhand eines einzelnen linearen Reglermoduls aufgrund des nichtlinearen Übertragungsverhaltens des Fahrzeugs nicht im gesamten Geschwindigkeitsbereich mit hinreichender Präzision durchgeführt werden kann. Daher werden mehrere lineare Reglermodule eingesetzt, deren Ausgangssignale mit einem geschwindigkeitsabhängigen Gewichtungsfaktor gewichtet werden. Zur Bestimmung des Lenkwinkels werden die gewichteten Ausgangssignale arbitriert. Somit können die einzelnen Reglermodule für ei ne Lenkwinkelregelung in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich optimiert werden. Durch die Gewichtung der Reglerausgangssignale kann erreicht werden, dass der maßgebliche Anteil des Lenkwinkels in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich durch das für diesen Bereich optimierte Reglermodul ermittelt wird, während die übrigen Reglermodule geringere oder gar keine Anteile beitragen.
  • In einer Ausführungsform des Verfahrens und der Vorrichtung ist es vorgesehen, dass die Reglerausgangssignale in Abhängigkeit von einer Abweichung zwischen einem anhand der berechneten Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Querversatz und einem ermittelten Ist-Querversatz des Kraftfahrzeugs ermittelt werden.
  • Vorteilhaft wird in dieser Ausführungsform eine Regelung hinsichtlich der Querdynamik des Fahrzeugs vorgenommen. Unter dem Querversatz wird hier der laterale Versatz des Kraftfahrzeugs bei dem Ausweichmanöver ausgehend von dem Startpunkt des Ausweichmanövers verstanden.
  • Eine Weiterbildung des Verfahrens und der Vorrichtung sieht vor, dass die Reglerausgangssignale in Abhängigkeit von einer Abweichung zwischen einem anhand der berechneten Ausweichbahn für eine prädizierte Position des Fahrzeugs vorgegebenen Soll-Querversatz des Fahrzeugs und einem aktuellen Ist-Querversatz des Fahrzeugs ermittelt werden.
  • Vorteilhaft wird somit eine Abweichung zwischen dem aktuellen Ist-Querversatz des Fahrzeugs und einem Soll-Querversatz ermittelt, der für eine Position des Fahrzeugs vorgegebenen ist, die dieses innerhalb einer kurzen Zeitspanne erreichen wird. Anhand einer derartigen vorausschauenden Regelung werden Zeitverzüge bei der Regelung vermieden, wodurch die Genauigkeit der Regelung erhöht wird.
  • Ferner ist es bei einer Weiterbildung des Verfahrens und der Vorrichtung vorgesehen, dass es sich bei der Abweichung um einen Versatz des Fahrzeugs orthogonal zu einer Mittellängsachse des Fahrzeugs handelt.
  • Vorteilhaft wird die Abweichung bei dieser Weiterbildung in einem fahrzeugfesten Bezugssystems betrachtet. Es hat sich gezeigt, dass die Genauigkeit der Regelung hierdurch weiter verbessert werden kann.
  • Eine Ausgestaltung des Verfahrens und der Vorrichtung beinhaltet, dass es sich bei den linearen Reglermodulen zumindest teilweise um Proportional-Differential-Regler handelt.
  • Durch den Einsatz derartiger Regler ist eine besonders einfache Parametrierung und Einstellung der einzelnen Reglermodule möglich.
  • Eine Weiterbildung des Verfahrens und der Vorrichtung sieht vor, dass die Reglermodule zumindest teilweise ein Proportionalglied und ein Vorhalteglied zur Verarbeitung der Positionsabweichung des Kraftfahrzeugs enthalten.
  • Durch den Einsatz eines Vorhaltegliedes wird dabei insbesondere eine Stabilisierung der Regelung erreicht.
  • Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens und der Vorrichtung sieht vor, dass jedem Reglermodul eine Schwerpunktgeschwindigkeit zugeordnet wird und dass ein Gewichtungsfaktor nur in einem die Schwerpunktgeschwindigkeit enthaltenden Geschwindigkeitsintervall wesentlich von null verschieden ist.
  • Anhand der Schwerpunktgeschwindigkeit und des Geschwindigkeitsintervalls lassen sich vorteilhaft die Geschwindigkeitsbereiche angeben, in denen die einzelnen Reglermodule den Lenkwinkel jeweils maßgeblich bestimmen sollen.
  • Eine Ausgestaltung des Verfahrens und der Vorrichtung ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtungsfaktoren die Form
    Figure 00070001
    aufweisen, wobei ci die Schwerpunktgeschwindigkeit, σi einen vorgegebenen Parameter und N die Anzahl der Reglermodule bezeichnet.
  • Vorteilhaft werden die Gewichtungsfaktoren hier anhand von Glockenkurven bestimmt, aus denen sich die den Reglermodulen zugeordneten Geschwindigkeitsbereiche ergeben.
  • Darüber hinaus beinhaltet eine Weiterbildung des Verfahrens und der Vorrichtung, dass aufgrund der Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale ein Regelanteil des Lenkwinkels ermittelt wird, und dass der Lenkwinkel zusätzlich einen Steueranteil enthält.
  • Die Vorsteuerung anhand des Steueranteils ermöglicht grundsätzlich ein zuverlässiges Lenken des Fahrzeugs ohne die bei einer Rückführung auftretenden Verzögerungen bei der Lenkwinkeleinstellung. Es treten allerdings aufgrund von Ungenauigkeiten bei der Vorsteuerung und von Störungen Abweichungen auf. Diese werden anhand des Regelanteils des Lenkwinkels ausgeregelt.
  • Bei einer Ausführungsform des Verfahrens und der Vorrichtung ist es vorgesehen, dass der Steueranteil des Lenkwinkels anhand eines inversen Einspurmodells des Kraftfahrzeugs ermittelt wird.
  • Der Vorteil des Einspurmodells liegt dabei insbesondere in seiner einfachen Handhabbarkeit, die insbesondere aufgrund der einfachen Parametrierung gegeben ist.
  • Eine Ausgestaltung des Verfahrens und der Vorrichtung sieht vor, dass der Steueranteil des Lenkwinkels durch
    Figure 00080001
    gegeben ist, wobei is ein Übersetzungsfaktor, l ein Radstand des Kraftfahrzeugs, EG ein Eigenlenkgradient des Kraftfahrzeugs, ν eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs und 1/R eine Krümmung der Ausweichbahn ist.
  • Darüber hinaus wird ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt, das einen Algorithmus definiert, der ein Verfahren der zuvor dargestellten Art umfasst.
  • Die Erfindung beinhaltet die Idee, ein Kraftfahrzeug bei einem Ausweichmanöver mithilfe linearer Regler zu lenken. Um dabei den Nichtlinearitäten im Verhalten des Kraftfahrzeugs Rechnung zu tragen, werden mehrere lineare Reglermodule eingesetzt, die jeweils für die Lenkwinkelregelung an einem Arbeitspunkt optimiert werden. Zur Bestimmung des Lenkwinkels werden die Ausgangssignale der Reglermodule gewichtet und arbitriert, wobei anhand der Gewichtung die Arbeitspunkte der Reglermodule berücksichtigt werden. Auf diese Weise wird der Lenkwinkel in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich maßgeblich von dem Reglermodul berechnet, das für diesen Geschwindigkeitsbereich optimiert ist.
  • Diese und andere Gesichtspunkte der Erfindung werden anhand der Ausführungsbeispiele weiter verdeutlicht und im Hinblick auf die Ausführungsbeispiele nachfolgend anhand der Figuren beschrieben.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Von den Figuren zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Fahrzeugs mit einem Umfeldsensor zum Erfassen von Objekten im Umfeld des Fahrzeugs,
  • 2 ein schematisches Blockdiagramm eines Fahrerassistenzsystems zum Durchführen eines Ausweichmanövers zum Vermeiden einer Kollision mit einem Objekt,
  • 3 eine schematische Darstellung einer Ausweichbahn und eines Koordinatensystems, in dem die Ausweichbahn beschrieben werden kann,
  • 4 eine schematische Blockdarstellung eines Regelkreises, der der Lenkwinkelregelung zugrunde liegt,
  • 5 eine ausschnittsweise schematische Blockdarstellung einer Regeleinheit mit mehreren Reglermodulen,
  • 6 eine beispielhafte Darstellung zweier Funktionen, die zur Gewichtung der Ausgangssignale der Reglermodule herangezogen werden und
  • 7 eine Darstellung der Funktionen, die in einer bevorzugten Ausführungsform zur Gewichtung der Ausgangssignale der Reglermodule herangezogen werden.
  • Darstellung von Ausführungsbeispielen
  • In 1 ist ein Fahrzeug 101 dargestellt, das über einen Umfeldsensor 102 verfügt, mit dem Objekte im Umfeld des Fahrzeugs 101 erfasst werden können, bei denen es sich insbesondere um weitere Kraftfahrzeuge handelt, die sich in derselben oder einer benachbarten Fahrspur bewegen. Beispielhaft wird ein Umfeldsensor 102 mit einem Erfassungsbereich 103 gezeigt, der einen Raumwinkel vor dem Fahrzeug 101 umfasst, in dem beispielhaft ein Objekt 104 dargestellt ist. Bei dem Umfeldsensor 102 handelt sich vorzugsweise um einen LIDAR-Sensor (Light Detection and Ranging) der dem Fachmann an sich bekannt ist; gleichfalls sind jedoch auch anderen Umfeldsensoren einsetzbar. Der Sensor misst die Abstände d zu den erfassten Punkten eines Objekts 104 sowie die Winkel φ zwischen den Verbindungsgeraden zu diesen Punkten und der Mittellängsachse des Fahrzeugs 101, wie dies in 1 beispielhaft für einen Punkt P des Objekts 104 veranschaulicht ist. Die dem Fahrzeug 101 zugewandten Fronten der erfassten Objekte 104 setzen sich aus mehreren erfassten Punkten zusammen, wobei eine Objekterkennungseinrichtung, zu der die Sensorsignale übermittelt werden, die Korrelationen zwischen Punkten und der Form eines Objekts 104 herstellt und einen Bezugspunkt für das Objekt 104 bestimmt. Als Bezugspunkt kann dabei beispielsweise der Mittelpunkt des Objekts 104 bzw. der Mittelpunkt der erfassten Punkte des Objekts 104 gewählt werden. Die Geschwindigkeiten der detektierten Punkte und damit die Geschwindigkeit der erfassten Objekte 104 können mittels des Umfeldsensors 102 nicht direkt gemessen werden. Sie werden aus der Differenz zwischen den in aufeinanderfolgenden Zeitschritten gemessenen Abständen in der taktweise arbeitenden Objekterkennungseinrichtung berechnet. In ähnlicher Weise kann grundsätzlich auch die Beschleunigung der Objekte 104 durch zweimaliges Ableiten ihrer Position bestimmt werden.
  • In 2 ist anhand eines schematischen Blockdiagramms die Struktur eines Fahrerassistenzsystems zur Unfallvermeidung dargestellt. Die mittels des Umfeldsensors bestimmten Objektdaten werden in Form elektronischer Signale an den Block 201 des Systems übermittelt. Diesem werden zudem Be wegungsgrößen des Fahrzeugs 101 zugeführt, die mithilfe einer Fahrzeugsensorik 202 erfasst worden sind, oder in Block 203 anhand der Sensorsignale berechnet werden. Innerhalb des Blocks 201 wird in einer Prädiktionseinrichtung 204 anhand der Informationen über das Objekt 104 eine Objekttrajektorie bestimmt. Ferner wird anhand der erfassten und berechneten Bewegungsdaten des Fahrzeugs 101 eine Fahrzeugtrajektorie ermittelt. Insbesondere werden dabei die beispielsweise mithilfe von Raddrehzahlsensoren ermittelbare Fahrzeuggeschwindigkeit, der mittels eines Lenkwinkelsensors gemessene Lenkwinkel an den lenkbaren Rädern des Fahrzeugs 101, die Gierrate und/oder die Querbeschleunigung des Fahrzeugs 101, die mittels entsprechender Sensoren gemessen werden, zur Berechnung der Fahrzeugtrajektorie herangezogen. Dann wird in einer Entscheidungseinrichtung 205 überprüft, ob sich das Kraftfahrzeug 101 auf einem Kollisionskurs mit einem der erfassten Objekte 104 befindet. Falls ein derartiger Kollisionskurs festgestellt wird und die sogenannte Kollisionszeit (TTC, Time To Collision), d.h. die Zeitdauer bis zu der ermittelten Kollision mit dem Objekt 104, einen bestimmten Wert unterschreitet, wird ein Auslösesignal an eine Bahnplanungseinrichtung 206 übermittelt. Das Auslösesignal führt dazu, dass zunächst innerhalb der Bahnplanungseinrichtung 206 eine Ausweichbahn in der Form einer ebenen Kurve mit der Darstellung yR= f(x) berechnet wird. Dann wird aufgrund der ermittelten Ausweichbahn ein Startpunkt für das Ausweichmanöver bestimmt, an dem das Ausweichmanöver gestartet werden muss, um dem Objekt 104 gerade noch ausweichen zu können. Diese Schritte werden vorzugsweise in Zeitschritten wiederholt, bis keine Kollisionsgefahr aufgrund von Kursänderungen des Objekts 104 o der des Fahrzeugs 101 mehr besteht oder bis das Fahrzeug 101 den Startpunkt für ein Ausweichmanöver erreicht. Ist dies der Fall, wird die Ausweichbahn oder die Bahn repräsentierende Parameter an eine Regelungseinrichtung 207 übermittelt. Diese ermittelt als Stellgröße einen Lenkwinkel, nach dessen Maßgabe ein Lenkungsaktuator des Fahrzeugs 101 durch eine Lenkungsaktuatorsteuerungseinrichtung 208 angesteuert wird. Bei dem Lenkungsaktuator handelt es sich um eine Lenkwinkelstelleinheit, mit der an den lenkbaren Rädern des Kraftfahrzeugs 101 Lenkwinkel eingestellt werden können, die das Kraftfahrzeug 101 der Ausweichbahn folgen lassen. Die Lenkwinkelstelleinheit ist beispielsweise als eine an sich bekannte Überlagerungslenkung ausgeführt, mit dem fahrerunabhängig ein Lenkwinkel an den Vorderrädern des Kraftfahrzeugs 101 eingestellt werden kann.
  • Die Ausweichbahn kann in vielfältiger Weise vorgegeben werden. Ein Beispiel ist eine Bahnvorgabe in Form eines Polynoms oder in Form aneinandergesetzter Klothoidbögen. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Bahnvorgabe in Form einer Sigmoide herausgestellt die durch yR = f(x) = B1 + exp(– a(x – c)) gegeben ist. Die Parameter B, a und i werden entsprechend der Fahrsituation bestimmt. Der Parameter B entspricht dabei der Manöverbreite des Ausweichmanövers, d.h. dem gewünschten lateralen Versatz des Fahrzeugs 101. Für den Parameter c gilt beispielsweise
    Figure 00130001
    wobei ytol ein vorgegebener kleiner Toleranzwert ist, der eingeführt wird, weil die Kurve yR = f(x) nicht durch den Ursprung des Koordinatensystems verläuft. Das positive Vorzeichen wird bei der Wahl des im Folgenden beschriebenen Koordinatensystems bei einem Ausweichen nach links und das negative Vorzeichen bei einem Ausweichen nach rechts gewählt. Der Parameter a bestimmt die Steigung der Sigmoide und kann in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit beispielsweise so gewählt werden, dass die bei dem Ausweichmanöver auftretende Querbeschleunigung des Fahrzeugs 101 und/oder die Änderungsrate der Querbeschleunigung vorgegebene Maximalwerte nicht überschreiten.
  • In 3 sind beispielhaft eine vorgegebene Bahn yR(x) (durchgezogene Linie) und eine tatsächliche Bahn yE(x) (gestrichelte Linie) bei einem Ausweichen vor einem Objekt 104 dargestellt. Ferner ist ein vorteilhaftes ortsfestes Koordinatensystem 301 zur Angabe der Ausweichbahn dargestellt. Die Lage des Ursprungs des Koordinatensystems 301 entspricht im Wesentlichen der Lage eines vorgegebenen Bezugspunktes B des Fahrzeugs 101 zu Beginn des Ausweichmanövers und wird für die Dauer des Ausweichmanövers fixiert. Die positive x-Achse des Koordinatensystems 301 zeigt in die am Startpunkt des Ausweichmanövers vorliegende Fahrzeuglängsrichtung und die positive y-Achse in Bezug auf diese Richtung nach links. Eine geringe Abweichung zwischen der Position des Bezugspunktes B zu Beginn des Ausweichmanövers und dem Ursprung des Koordinatensystems kann sich bei der zuvor dargestellten Ausweichbahn aufgrund der Toleranz ytol ergeben. Es können gleichfalls andere ortsfeste Koordinatensysteme verwendet werden. Der vorgegebene Querversatz yR(x), der vorliegende Querversatz yE(x) sowie die Wegstrecke x werden für den Bezugspunkt B des Fahrzeugs 101 angegeben.
  • Der Regelungskreis der Bahnfolgeregelung sowie die Struktur der Regeleinheit 207 sind in 4 in schematischer Darstellung gezeigt. Wie in der Figur dargestellt, umfasst die Regeleinheit 207 einen Vorsteuerblock 401 und einen Regelungsblock 402. In den Vorsteuerblock 401 wird anhand eines inversen Bewegungsmodells für das Fahrzeug 101 ein Steueranteil δMFF des mittels des Lenkungsaktuators einzustellenden Lenkwinkels δM bestimmt. Vorzugsweise wird hierbei ein stationäres Einspurmodell zugrunde gelegt. Der in dem Vorsteuerblock 401 ermittelte Lenkwinkel entspricht dabei dem Lenkwinkel der für eine Kreisfahrt auf einem gegebenen Kreis mit dem Radius R einzustellen ist. Es gilt daher:
    Figure 00150001
  • Hierbei bezeichnet 1/R(t) die Krümmung der vorgegebenen Ausweichbahn zum Zeitpunkt t, ν(t) die Fahrzeuggeschwindigkeit zum Zeitpunkt t, l den Radstand des Fahrzeugs 101 und EG den so genannten Eigenlenkgradienten des Fahrzeugs 101. Die Größe is ist der Übersetzungsfaktor zwischen dem Lenkwinkel bezogen auf die von dem Fahrer bediente Lenkhandhabe und dem Lenkwinkel bezogen auf die lenkbaren Räder des Fahrzeugs 101. Durch den Übersetzungsfaktor wird berücksichtigt, dass die Stellgröße zur Ansteuerung des Lenkungsaktuators üblicherweise einem auf die Lenkhandhabe bezogenen Lenkwinkel entspricht. Zur Durchführung der Bahnregelung werden in jedem Zeitschritt der getaktet arbeitenden Regeleinheit 207 die x- und y-Koordinaten xE(t) und yE(t) der Ist-Positionen des Fahrzeugs 101 bzw. seines Bezugs punktes B innerhalb des Koordinatensystems 301 bestimmt. Dies erfolgt beispielsweise sukzessive ausgehend von dem Startpunkt des Ausweichmanövers anhand der von dem Startpunkt aus zurückgelegten Wegstrecke, die anhand von Längs- und Quergeschwindigkeit des Fahrzeugs 101 ermittelbar ist, sowie anhand des Gierwinkels und des Fahrzeugs 101, der aufgrund einer Integration der mittels eines Gierratensensors erfassten Gierrate des Fahrzeugs 101 feststellbar ist. Die Krümmung der Ausweichbahn zum Zeitpunkt t entspricht dem Radius der Ausweichbahn in dem Punkt (xE(t), yR(xE(t))). Der inverse Radius wird auch als Krümmung der Bahn in dem betreffenden Punkt bezeichnet. Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird beispielsweise anhand der Signale der Raddrehzahlsensoren ermittelt. Bei dem Radstand und dem Eigenlenkgradienten handelt es sich um im Wesentlichen unveränderliche Parameter des Fahrzeugs 101, die in einem Speicher des Fahrerassistenzsystems abgelegt werden können. Der Eigenlenkgradient ist dabei gegeben durch
    Figure 00160001
  • Die zusätzlich eingeführten Größen bedeuten hier:
  • cαF
    Schräglaufsteifigkeit der Vorderräder
    cαR
    Schräglaufsteifigkeit der Hinterräder
    lF
    Abstand der Vorderachse vom Fahrzeugschwerpunkt
    lR
    Abstand der Hinterachse vom Fahrzeugschwerpunkt
    m
    Masse des Fahrzeugs
  • Der nach Gleichung (1) bestimmte Steueranteil des Lenkwinkels wird an der Summationsstelle 403 mit einem Regelanteil δMFB des Lenkwinkels kombiniert. Dies erfolgt durch eine Summenbildung, so dass für den einzustellenden Lenkwinkel gilt. δM – δMFF + δMFB (3)
  • Der Regelungsanteil des Lenkwinkels wird in dem Regelungsblock 402 anhand der Regelabweichung e zwischen dem Soll-Querversatz yR(t) zum Zeitpunkt t und dem ermittelten Ist-Querversatz yE(t) des Fahrzeugs 101 bzw. seines Bezugspunktes ermittelt. Die Regelabweichung wird an der Subtraktionsstelle 404 zu e(t) = yR(t) – yE(t) (4)bestimmt. Der Soll-Querversatz entspricht dabei dem Querversatz yR(t), der durch die Ausweichbahn vorgegeben ist. Anhand des Regelungsanteils des Lenkwinkels werden Störungen und Abweichungen ausgeglichen, die bei der Vorsteuerung nicht berücksichtigt werden. In einer Ausführungsform wird eine vorausschauende Regelung durchgeführt. Hierfür wird in dem Beobachtungszeitpunkt t die Soll-Position (xR(t + Δt), yR(t + Δt)) des Fahrzeugs 101 vorausberechnet, die das Fahrzeug nach einem kurzen Vorausschauzeitraum Δt von beispielsweise 200 ms aufgrund der vorgegebenen Bahn einnehmen soll. Dabei wird anhand der aktuellen Längs- und Quergeschwindigkeit des Fahrzeugs die x-Koordinaten des Bezugspunktes des Fahrzeugs für den Zeitpunkt t + Δt prädiziert und der zugehörige Soll-Querversatz yR(t + Δt) bestimmt. Dieser Soll-Querversatz wird mit dem Ist-Querversatz yE(t) des Fahrzeugs 101 im Beobachtungszeitpunkt t verglichen, um die Regelabweichung e zu ermitteln. Die Regelabweichung e ergibt sich in dieser Ausführungsform somit als Abweichung zwischen dem aktuellen Querversatz yE(t) und dem für eine prädizierte Position des Fahrzeugs 101 vorgegebenen Soll- Querversatz yR(t + Δt). Es hat sich zudem gezeigt, dass die Genauigkeit der Regelung dadurch weiter verbessert werden kann, dass die Regelabweichung e bzw. der Ist-Querversatz des Fahrzeugs 101 sowie der vorausberechnete Soll-Querversatz in ein Fahrzeugkoordinatensystem transformiert werden. Dabei handelt es sich um ein Bezugssystem, dessen Ursprung mit der Position des Fahrzeugs 101 in dem Beobachtungszeitpunkt t zusammenfällt. Die positive x-Achse des Fahrzeugkoordinatensystems zeigt in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne und die y-Achse nach links in Bezug diese Richtung. Unter Verwendung des Fahrzeugkoordinatensystems handelt es sich bei der Regelabweichung e um einen Versatz orthogonal zur Fahrzeuglängsrichtung.
  • Der Regelungsanteil des Lenkwinkels wird anhand einer linearen Regelung ermittelt. Hierdurch wird eine besonders einfache Anpassung der Regelung an einen bestimmten Fahrzeugtyp ermöglicht. Allerdings hat die Fahrzeuggeschwindigkeit einen sehr großen Einfluss auf das Fahrzeugverhalten. Mittels eines einzigen linearen Reglers kann die Kompensationsregelung daher nicht in dem gesamten möglichen Geschwindigkeitsbereich mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden. Der lineare Regler kann vielmehr nur in einem begrenzten Geschwindigkeitsbereich in der Nähe eines Arbeitspunktes eingesetzt werden. Um die Regelung innerhalb des gesamten Geschwindigkeitsbereichs vornehmen zu können, ist es vorgesehen, mehrere lineare Regler für jeweils einen Arbeitspunkt bereitzustellen und die Ausgangssignale dieser Regler zu superponieren. Der Regelungsblock 402 hat daher eine Struktur, die schematisch in 5 dargestellt ist.
  • In 5 ist beispielhaft ein Regelungsblock 402 dargestellt, der N Reglermodule 5011 , ..., 501N enthält. Jedes Reglermodul 5011 , ..., 501N erzeugt ein Ausgangssignal δLLMi (i = 1, ..., N), das an einer Multiplikationsstelle 502i mit einem Gewichtungsfaktor Φi gewichtet wird. Der Gewichtungsfaktor wird in einem Block 503i anhand einer dem Reglermodul 501i zugeordneten Aktivierungsfunktion Φi(ν) in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit ermittelt. Das gewichtete Ausgangsignal eines Regelmoduls 501i ist damit durch Φi(ν)·δLLMi (5)gegeben. An der Additionsstelle 504 wird aus den N gewichteten Ausgangssignalen der Regelanteil δMFB des einzustellenden Lenkwinkels ermittelt. Für diesen gilt:
    Figure 00190001
  • Die Reglermodule 5011 , ..., 501N sind vorzugsweise als Proportional-Differenzial-Regler (PD-Regler) ausgeführt. Ein Reglermodul 501i weist daher die Übertragungsfunktion GPDi(s) = KPi + KDi·s (7)auf, wobei KPi und KDi Reglerparameter sind. In einem Reglermodul 501i wird daher das Ausgangssignal nach folgendem Regelgesetz bestimmt: δLLMi(t) = KPi·et + KDi·de(t)dt (8)
  • In einer weiteren Ausführungsform wird der differentielle Anteil (D-Anteil) des Ausgangssignals des Reglermoduls 501i durch ein Vorhalteglied (DT1-Glied) mit der Übertragungsfunktion
    Figure 00200001
    bestimmt. Die Reglermodule arbeiten in der Regel getaktet, so dass das DT1-Glied sowie das D-Glied in der zuvor genannten Ausführungsform zeitdiskret ausgeführt sind.
  • Die den Reglermodulen 5011 , ...,501N zugeordneten Aktivierungsfunktionen Φ1, ..., ΦN sind nur in einem begrenzten Geschwindigkeitsbereich um eine Schwerpunktgeschwindigkeit wesentlich verschieden von null. In einer Ausführungsform handelt es sich bei den Aktivierungsfunktionen um Gaußfunktionen der Form
    Figure 00200002
  • Die Gaußfunktionen μi sind Glockenkurven, die symmetrisch um ihr Maximum bei ν = ci sind. Der Parameter σi bestimmt die Breite der Glockenkurve. In 6 sind beispielhaft zwei derartige Funktionen μa und μb mit Parametern ca und σa bzw. cb und σb dargestellt.
  • Anhand der Funktion μi(ν) bzw. der Aktivierungsfunktionen Φi(ν) wird der Geschwindigkeitsbereich angegeben, in dem der Regelanteil des Lenkwinkels maßgeblich durch das Reglermodul 501i bestimmt wird. Die von den übrigen Reglermodulen beigetragenen Anteile sind demgegenüber geringer. Die Verteilung der Schwerpunktgeschwindigkeiten orientiert sich vorzugsweise an der reziproken Fahrzeuggeschwindigkeit, da diese aufgrund ihres häufigen Auftretens in den Gleichungen des Einspurmodells einen sehr großen Einfluss auf das Fahrzeugverhalten hat. Im Bereich geringerer Geschwindigkeiten ändert sich die reziproke Fahrzeuggeschwindigkeit relativ stark, so dass in diesem Bereich mehr Reglermodule 5011 , ..., 501N eingesetzt werden müssen und die Schwerpunktgeschwindigkeiten mit einer höheren Dichte verteilt sind als bei höheren Geschwindigkeiten. Die Breite der Funktion μi ist dementsprechend bei den Reglermodulen 5011 , ..., 501N , die für die Bereiche geringerer Geschwindigkeit vorgesehen sind, geringer als bei den Reglermodulen 5011 , ..., 501N , die für die Bereiche höherer Geschwindigkeiten vorgesehen sind.
  • Beispielsweise können wenigstens fünf Reglermodulen 5011 , ..., 5015 eingesetzt werden, denen Schwerpunktgeschwindigkeiten c1, ..., c5 von etwa 1 m/s, 5 m/s, 10 m/s, 20 m/s und 35 m/s zugeordnet werden. Die zugehörigen Funktionen μ1, ..., μ5 sind beispielhaft in 7 dargestellt. Grundsätzlich können jedoch auch Reglermodulen 5011 , ..., 501N mit anderen Schwerpunktgeschwindigkeiten und in anderer Anzahl eingesetzt werden. Mit steigender Anzahl der Reglermodule 5011 , ..., 501N erhöht sich dabei die Genauigkeit der Regelung. Allerdings wird gleichfalls mit steigender Anzahl der Reglermodule 5011 , ..., 501N auch der Aufwand für die Einstellung der Regeleinheit 107 erhöht.
  • Die Einstellung der Reglermodule 5011 , ..., 501N auf einen bestimmten Fahrzeugtyp erfolgt anhand einer Bestimmung der zugehörigen Reglerparameter KP1, ..., KPN, KD1, ..., KDN und gegebenenfalls TD1, ..., TDN. Die genaue Abstimmung eines Reglers 501i kann dabei in einfacher Weise durch eine Auswertung von Testfahrten vorgenommen werden, die bei der Schwerpunktge schwindigkeit ci des Reglermoduls 501i durchgeführt werden. Da die linearen Reglermodule dabei relativ einfach zu handhaben sind, kann auf diese Weise eine einfache und schnelle Anpassung der Regeleinheit 207 an einen bestimmten Fahrzeugtyp vorgenommen werden.

Claims (13)

  1. Verfahren zum Lenken eines Kraftfahrzeugs bei einem Ausweichen vor einem Objekt im vorderen oder seitlichen Umfeld des Kraftfahrzeugs mit den folgenden Schritten: – Berechnen einer Ausweichbahn für das Ausweichen vor dem Objekt (104), – Ermitteln jeweils eines Reglerausgangssignals (δLLM1; ...; δLLMN) nach Maßgabe einer Abweichung (e) zwischen einer Ist-Position des Kraftfahrzeugs (101) und einer aufgrund der Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Position in wenigstens zwei linearen Reglermodulen (5011 ; ...; 501N ), – Gewichten der Reglerausgangssignale (δLLM1; ...; δLLMN) mit jeweils einem in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit (v) ermittelten Gewichtungsfaktor (Φ1; ...; ΦN) – Ermitteln eines Lenkwinkels (δM, δMFB) lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs anhand einer Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale und – Beeinflussen eines Lenksystems des Kraftfahrzeugs (101) nach Maßgabe des ermittelten Lenkwinkels (δM; δMFB).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglerausgangssignale (δLLM1; ...; δLLMN) in Ab hängigkeit von einer Abweichung (e) zwischen einem anhand der berechneten Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Querversatz (yR) und einem ermittelten Ist-Querversatz (yE) des Kraftfahrzeugs (101) ermittelt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglerausgangssignale (δLLM1; ...; δLLMN) in Abhängigkeit von einer Abweichung zwischen einem anhand der berechneten Ausweichbahn für eine prädizierte Position des Fahrzeugs (101) vorgegebenen Soll-Querversatz (yR(t + Δt)) des Fahrzeugs (101) und einem aktuellen Ist-Querversatz (yE(t)) des Fahrzeugs (101) ermittelt werden.
  4. Verfahren nach Anspruch einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Abweichung (e) um einen Versatz des Fahrzeugs (101) orthogonal zu einer Mittellängsachse des Fahrzeugs (101) handelt.
  5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den linearen Reglermodulen (5011 ; ...; 501N ) zumindest teilweise um Proportional-Differential-Regler handelt.
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglermodule (5011 ; ...; 501N ) zumindest teilwei se ein Proportionalglied und ein Vorhalteglied zur Verarbeitung der Positionsabweichung des Kraftfahrzeugs (101) enthalten.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Reglermodul (5011 ; ...; 501N ) eine Schwerpunktgeschwindigkeit (c1; ...; cN) zugeordnet wird und dass ein Gewichtungsfaktor (Φ1; ...; ΦN) nur in einem die Schwerpunktgeschwindigkeit (c1; ...; cN) enthaltenden Geschwindigkeitsintervall wesentlich von Null verschieden ist.
  8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtungsfaktoren (Φ1; ...; ΦN) die Form
    Figure 00250001
    aufweisen, wobei ci die Schwerpunktgeschwindigkeit, σi einen vorgegebenen Parameter und N die Anzahl der Reglermodule bezeichnet.
  9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale ein Regelanteil (δMFB) des Lenkwinkels (δM) ermittelt wird, und dass der Lenkwinkel (δM) zusätzlich einen Steueranteil (δMFF) enthält.
  10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steueranteil (δMFF) des Lenkwinkels (δM) anhand eines inversen Einspurmodells des Kraftfahrzeugs (101) ermittelt wird.
  11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steueranteil (δMFF) des Lenkwinkels (δM) durch
    Figure 00260001
    gegeben ist, wobei is Übersetzungsfaktor, 1 ein Radstand des Kraftfahrzeugs, EG ein Eigenlenkgradient des Kraftfahrzeugs, ν eine Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs (101) und 1/R eine Krümmung der Ausweichbahn ist.
  12. Computerprogrammprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Algorithmus definiert, der ein Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche umfasst.
  13. Vorrichtung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs bei einem Ausweichen vor einem Objekt im vorderen oder seitlichen Umfeld des Kraftfahrzeugs umfassend: – eine Bahnplanungseinrichtung (206), mit der eine Ausweichbahn für das Ausweichen berechenbar ist, – eine Regeleinrichtung (207; 402), die wenigstens zwei Reglermodule (5011 ; ...; 501N ) enthält, wobei in den Reglermodulen (5011 ; ...; 501N ) jeweils ein Reglerausgangssignal (δLLM1; ...; δLLMN) nach Maßgabe einer Abweichung (e) zwischen einer Ist-Position des Kraftfahr zeugs (101) und einer anhand der Ausweichbahn vorgegebenen Soll-Position ermittelbar ist, – eine Gewichtungseinrichtung (5021 , 5031 ; ...; 502N , 503N ) mit der die Reglerausgangssignale (δLLM1; ...; δLLMN) jeweils mit einem in Abhängigkeit von einer Fahrzeuggeschwindigkeit (v) ermittelten Gewichtungsfaktor (Φ1; ...; ΦN) gewichtet werden können, – eine Arbitrierungseinrichtung (504), mit der anhand einer Arbitrierung der gewichteten Reglerausgangssignale ein Lenkwinkel (δM; δMFB) lenkbarer Räder des Kraftfahrzeugs (101) ermittelbar ist und – eine Lenkungsaktuatorsteuerungseinrichtung (208), mit der ein Lenkungsaktuator nach Maßgabe des Lenkwinkels (δM; δMFB) steuerbar ist, wobei ein Lenksystem des Kraftfahrzeugs (101) mittels des Lenkungsaktuators beeinflussbar ist.
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