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DE102006023904A1 - Fahrzeugsitz - Google Patents

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DE102006023904A1
DE102006023904A1 DE102006023904A DE102006023904A DE102006023904A1 DE 102006023904 A1 DE102006023904 A1 DE 102006023904A1 DE 102006023904 A DE102006023904 A DE 102006023904A DE 102006023904 A DE102006023904 A DE 102006023904A DE 102006023904 A1 DE102006023904 A1 DE 102006023904A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
cover
groove
seat
seam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006023904A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Menzinger
Claudia Galle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Automotive GmbH
Original Assignee
Faurecia Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Faurecia Automotive GmbH filed Critical Faurecia Automotive GmbH
Priority to DE102006023904A priority Critical patent/DE102006023904A1/de
Priority to GB0707238A priority patent/GB2439922A/en
Publication of DE102006023904A1 publication Critical patent/DE102006023904A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery
    • B68G7/05Covering or enveloping cores of pads
    • B68G7/052Covering or enveloping cores of pads with webs secured to the core, e.g. by stitching
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/58Seat coverings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/58Seat coverings
    • B60N2/5816Seat coverings attachments thereof
    • B60N2/5883Seat coverings attachments thereof by sewing, stitching or threading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz (1) sowie einen Sitzbezug (7), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, wobei der Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) einen Bezugsstoff (20) und eine unterhalb des Bezugsstoffs (20) angeordnete Polsterunterlage (10) mit einer Nut (11) umfasst, wobei der Bezugsstoff (20) an einer Faltstelle (21) gefaltet ist, wobei der Bezugsstoff (20) mittels einer durch den Bezugsstoff (20) verdeckten Naht (43) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) vernäht ist, und wobei der Bezugsstoff (20) im Bereich der Naht (43) oder an der Faltstelle (21) eine Bezugsstoff-Markierung (31, 32) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz und einen Sitzbezug, insbesondere einen Pfeifen-Sitzbezug, wobei der Fahrzeugsitz bzw. der Sitzbezug einen Bezugsstoff und eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage mit einer Nut umfasst.
  • Die DE-PS 33 04 343 offenbart ein Verfahren zum Herstellen von Sitzbezügen mit Pfeifen. Dabei werden streifenförmige Schaumstoffzuschnitte als Pfeifenfüllmaterial mit Hilfe von Führungskanälen zwischen einem Unterstoff und einem Oberstoff eingeführt, wobei sich der Oberstoff um die Längskanten der Schaumstoffzuschnitte herumlegt. Anschließend werden die Pfeifen auf einer Vielnadelnähmaschine gleichzeitig vernäht.
  • Die DE-OS 36 41 345 offenbart ein Verfahren zum Herstellen von Sitzbezügen, die von einem Bezugsstoff umhüllte, mit Schaumstoff gefüllte Pfeifen aufweisen, die durch zueinander parallel verlaufende Nähte fixiert sind, wobei eine Faltkante des Bezugsstoffes in eine erste von mehreren im Abstand der Breite der Pfeifen angeordnete Nuten einer Schaumstofftafel eingeführt wird, der Bezugsstoff und die Schaumstofftafel seitlich der Faltkante durch eine zu dieser parallel verlaufenden Naht verbunden werden und anschließend eine Faltkante eines nachfolgenden Abschnittes des Bezugsstoffes vor der Durchführung des nächsten Nähvorganges über die Naht hinweg in Richtung der benachbarten Nut bewegt und in die nächste Nut eingeführt wird.
  • Weitere Fahrzeugsitze bzw. Sitzbezüge offenbaren die DE 81 04 154 U1 , die DE 4219891 A1 , die DE 4445918 C2 und die DE 41 18396 C1 .
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Fahrzeugsitz bzw. einen verbesserten Sitzbezug, insbesondere einen verbesserten Sitzbezug mit Pfeifen-Optik, anzugeben.
  • Vorgenannte Aufgabe wird durch einen Fahrzeugsitz bzw. Sitzbezug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, gelöst, wobei der Fahrzeugsitz oder Sitzbezug einen Bezugsstoff und eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage mit einer Nut umfasst, wobei der Bezugsstoff an einer Faltstelle gefaltet ist, wobei der Bezugsstoff mittels einer durch den Bezugsstoff verdeckten Naht in der Nut mit der Polsterunterlage vernäht ist, und wobei der Bezugsstoff im Bereich der Naht oder an der Faltstelle eine Bezugsstoff-Markierung und/oder die Polsterunterlage im Bereich der Naht oder im Bereich der Faltstelle eine Polsterunterlagen-Markierung aufweist. Im Bereich der Naht soll im Sinne der Erfindung insbesondere in unmittelbarer Nähe der Naht bedeuten. Im Bereich der Naht soll im Sinne der Erfindung insbesondere wenige Millimeter neben der Naht bedeuten. Im Bereich der Faltstelle soll im Sinne der Erfindung insbesondere in unmittelbarer Nähe der Faltstelle bedeuten. Im Bereich der Faltstelle soll im Sinne der Erfindung insbesondere wenige Millimeter neben der Faltstelle bedeuten. Die Naht und die Faltstelle verlaufen insbesondere im Wesentlichen parallel nebeneinander.
  • Ein Bezugsstoff im Sinne der Erfindung kann Leder, Kunstleder und/oder ein Textil und/oder ein anderes als Obermaterial verwendbares und/oder überlicherweise verwendetes Material umfassen bzw. aus diesem bestehen. Der Bezugsstoff umfasst in typischer Weise eine Außenseite und eine Innenseite, wobei mit Außenseite insbesondere eine Sichtseite bezeichnet sein soll. Eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage ist im Sinne der Erfindung insbesondere an der Innenseite des Bezugsstoffs angeordnet.
  • Die Polsterunterlage umfasst vorteilhafterweise Schaumstoff oder besteht vorteilhafterweise aus Schaumstoff.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung liegen die Bezugsstoff-Markierung und die Polsterunterlagen-Markierung übereinander. In einer alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung der Erfindung liegen die Bezugsstoff-Markierung und die Polster unterlagen-Markierung auf einer virtuellen Linie, die im Wesentlichen orthogonal zur Naht und/oder im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage bzw. parallel zu einer Oberfläche der Polsterunterlage verläuft.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die Nut eine Breite zwischen 2mm und 8mm auf.
  • Die Naht verläuft in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung außermittig in der Nut. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der Abstand zwischen der Naht und einer der Faltstelle zugewandten Kante der Nut größer ist als der Abstand zwischen der Naht und einer der Faltstelle abgewandten Kante der Nut. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Abstand zwischen der Naht und der der Faltstelle zugewandten Kante der Nut zumindest das Doppelte des Abstandes zwischen der Naht und der der Faltstelle abgewandten Kante der Nut.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Polsterunterlagen-Markierung neben der Nut oder außermittig in der Nut angebracht.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung bildet die Nut mit einer weiteren Nut der Polsterunterlage einen Teil einer Pfeife.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Bezugsstoff-Markierung auf einer der Polsterunterlage zugewandten Seite des Bezugsstoffs angeordnet.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Bezugsstoff-Markierung als Loch im Bezugsstoff ausgestaltet.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Bezugsstoff im Bereich der Naht oder an der Faltstelle zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen auf.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die Polsterunterlage im Bereich der Naht oder im Bereich der Faltstelle zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen auf.
  • Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Herstellen eines – insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassenden – Fahrzeugsitzes oder Sitzbezuges gelöst, wobei der Fahrzeugsitz oder Sitzbezug einen Bezugsstoff und eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage mit einer Nut umfasst, wobei der Bezugsstoff mit einer Bezugsstoff-Markierung und/oder die Polsterunterlage mit einer Polsterunterlagen-Markierung markiert wird, wobei der Bezugsstoff an einer Faltstelle durch die Bezugsstoff-Markierung oder im Bereich der Bezugsstoff-Markierung gefaltet wird, und wobei der Bezugsstoff mittels einer durch den Bezugsstoff verdeckten Naht in der Nut mit der Polsterunterlage im Bereich der Faltstelle vernäht wird.
  • Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch einen – insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassenden – Fahrzeugsitz bzw. Sitzbezug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, gelöst, wobei der Fahrzeugsitz bzw. Sitzbezug einen Bezugsstoff und eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage mit einer Nut umfasst, wobei der Bezugsstoff mit zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen markiert und die Polsterunterlage mit zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen markiert ist, wobei der Bezugsstoff an einer durch die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen verlaufenden Faltstelle gefaltet ist, wobei die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen ausgerichtet sind, und wobei der Bezugsstoff mittels einer durch den Bezugsstoff verdeckten Naht in der Nut mit der Polsterunterlage vernäht ist.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen derart an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen ausgerichtet, dass zumindest eine Bezugsstoff-Markierung und zumindest eine Polsterunterlagen-Markierung auf einer virtuellen Linie liegen, die im Wesentlichen orthogonal zur Naht verläuft.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung verläuft die virtuelle Linie im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage bzw. parallel zu einer Oberfläche der Polsterunterlage.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Faltstelle an einer Kante der Nut angelegt.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der gefaltete Bezugsstoff im Bereich der Faltstelle in der Nut mit der Polsterunterlage vernäht.
  • Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Herstellen eines – insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassenden – Fahrzeugsitzes oder Sitzbezuges gelöst, wobei der Fahrzeugsitz bzw. der Sitzbezug einen Bezugsstoff und eine unterhalb des Bezugsstoffs angeordnete Polsterunterlage mit einer Nut umfasst, wobei der Bezugsstoff mit zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen markiert wird, wobei die Polsterunterlage mit zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen markiert wird, wobei der Bezugsstoff an einer durch die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen verlaufenden Faltstelle gefaltet wird, wobei die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen ausgerichtet werden, und wobei der Bezugsstoff mittels einer durch den Bezugsstoff verdeckten Naht in der Nut mit der Polsterunterlage vernäht wird.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen derart an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen ausgerichtet, dass zumindest eine Bezugsstoff-Markierung und zumindest eine Polsterunterlagen-Markierung auf einer virtuellen Linie liegen, die im Wesentlichen orthogonal zur Naht verläuft und/oder im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage bzw. parallel zu einer Oberfläche der Polsterunterlage.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird die Faltstelle an eine Kante der Nut angelegt.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird der gefaltete Bezugsstoff im Bereich der Faltstelle in der Nut mit der Polsterunterlage vernäht.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird der gefaltete Bezugsstoff im Bereich der Faltstelle in der Nut mit der Polsterunterlage mittels eines Nähfüßchens vernäht.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Nähfüßchen entlang einer Kante der Nut als Anschlagkante geführt.
  • In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen als Loch in den Bezugsstoff gestanzt oder geschnitten.
  • Kraftfahrzeug im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein individuell im Straßenverkehr benutzbares Landfahrzeug. Kraftfahrzeuge im Sinne der Erfindung sind insbesondere nicht auf Landfahrzeuge mit Verbrennungsmotor beschränkt.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel eines Fahrzeugsitzes mit einem Sitzbezug in sogenannter Pfeifenoptik,
  • 2 ein Ausführungsbeispiel einer Polsterunterlage für eine Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes gemäß 1,
  • 3 ein Ausführungsbeispiel eines Bezugsstoffs für eine Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes gemäß 1,
  • 4 einen ausschnittsweise dargestellten Querschnitt durch einen Sitzbezug eines Fahrzeugsitzes gemäß 1,
  • 5 ein Ausführungsbeispiel zur Herstellung eines Fahrzeugsitzes gemäß 1 und
  • 6 eine perspektivische ausschnittsweise Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Sitzbezuges vor dem Vernähen von Bezugsstoff und Polsterunterlage.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Fahrzeugsitzes 1 mit einem Sitzbezug in sogenannter Pfeifenoptik, wobei Bezugszeichen 2 eine Rückenlehne und Bezugszeichen 3 eine Sitzfläche bezeichnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sowohl die Rückenlehne 2 als auch die Sitzfläche 3 in der Pfeifenoptik gehalten, d.h. sowohl die Rückenlehne 2 als auch die Sitzfläche 3 umfassen als Pfeifen 5 bzw. 6 bezeichnete Strukturen.
  • Der Fahrzeugsitz 1 umfasst einen in 4 mit Bezugszeichen 7 bezeichneten Sitzbezug mit einem Bezugsstoff 20 und einer unterhalb des Bezugsstoffs angeordneten Polsterunterlage 10. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Polsterunterlage 10 für die Rückenlehne 2 des Fahrzeugsitzes 1. Die Polsterunterlage 10 umfasst vorteilhafterweise Schaumstoff oder besteht vorteilhafterweise aus Schaumstoff. In der Polsterunterlage 10 sind, insbesondere in etwa 5mm breite, Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 vorgesehen, die z.B. eingefräst werden können. Die durch die Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 gebildete periodische Struktur ist leicht außermittig angeordnet, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Abstand zwischen dem linken Rand RL und der Nut 11 etwas größer ist als der Abstand zwischen dem rechten Rand RR und der Nut 16.
  • In den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 sind Polsterunterlagen-Markierungen 17 und 18 vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich können entsprechende Polsterunterlagen-Markierungen auch neben den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 angeordnet werden, wie dies beispielhaft mittels der mit Bezugszeichen 17A und 18A bezeichneten Polsterunterlagen-Markierungen dargestellt ist.
  • 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Bezugsstoffs 20 für die Rückenlehne 2. Der Bezugsstoff 20 kann Leder, Kunstleder und/oder ein Textil und/oder ein anderes als Obermaterial verwendbares und/oder üblicherweise verwendetes Material umfassen bzw. aus diesem bestehen. Korrespondierend zu den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 der Polsterunterlage 10 umfasst der Bezugsstoff 20, im vorliegenden Ausführungsbeispiel abschnittsweise, geschwächte Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26, wobei der Abstand zwischen den geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 jedoch größer ist als der Abstand zwischen den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16. Dabei beträgt der Abstand zwischen den geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 insbesondere 10% bis 140% des Abstandes zwischen den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16. Der Bezugsstoff 20 kann z.B. dadurch geschwächt werden, dass er an der relevanten Stelle eingeschnitten, perforiert oder – wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel – durchgeschnitten wird.
  • Die geschwächte Stelle 21 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel in fünf Abschnitte 21A, 21B, 21C, 21D, 21E unterteilt, die jeweils 2cm voneinander entfernt angeordnet sind. Die Abschnitte 21A und 21E sind 4cm lang, die Abschnitte 21B und 21D sind 8cm lang, und der Abschnitt 21C ist 10cm lang.
  • Am Anfang und am Ende einer Schwächung bzw. einer geschwächten Stelle 21, 22, 23, 24, 25, 26 bzw. am Anfang und am Ende eines Abschnitts 21A, 21B, 21C, 21D, 21E einer Schwächung bzw. einer geschwächten Stelle 21, 22, 23, 24, 25, 26 umfasst der Bezugsstoff 20 eine Bezugsstoff-Markierung 31, 32. Eine Bezugsstoff-Markierung 31, 32 kann z.B. ein Einschnitt, eine Farbmarkierung oder – wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel – ein Loch durch den Bezugsstoff 20 sein.
  • Der Bezugsstoff 20 wird an den geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 gefaltet. Diese gefalteten geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 bzw. deren Abschnitte 21A, 218, 21C, 21D, 21E sind jeweils Ausführungsbeispiele für eine Faltstelle im Sinne der Ansprüche. Anschließend wird der Bezugsstoff 20 – wie in 4 dargestellt – mittels einer durch den Bezugsstoff 20 verdeckten Naht 43 im Bereich der gefalteten geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 in den Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 mit der Polsterunterlage 10 vernäht. Dabei zeigt 4 einen ausschnittsweise dargestellten Querschnitt durch den Sitzbezug 7 des Fahrzeugsitzes 1 in Bezug auf die Rückenlehne 2. Der Sitzbezug 7 in Bezug auf die Sitzfläche 3 ist entsprechend gefertigt.
  • 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel zur Herstellung des Fahrzeugsitzes 1. Dabei wird in einem Schritt 50 die Polsterunterlage 10 zurechtgeschnitten. Außerdem werden die Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16 gefräst und die Polsterunterlagen-Markierungen 17 und 18 bzw. 17A und 18A aufgebracht. Dem Schritt 50 folgt ein Schritt 51, in dem der Bezugsstoff 20 zurechtgeschnitten wird. Anschließend werden in einem Schritt 52 die geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 und die entsprechenden Bezugsstoff-Markierungen 31, 32 in den Bezugsstoff 20 geschnitten oder gefräst. Schritt 50 kann auch nach den Schritten 51 und 52 oder zeitgleich mit diesen erfolgen.
  • Es folgt ein Schritt 53, in dem – wie in 4 am Beispiel der Nut 11 dargestellt – der Bezugsstoff 20 gefaltet und derart an der gefalteten geschwächten Stelle 21 an eine Kante 41 der Nut 11 angelegt wird, dass die der Nut 11 zugeordneten Bezugsstoff-Markierungen 31, 32 des Bezugsstoffs 20 an den Polsterunterlagen-Markierungen 17A, 18A der Nut 11 – wie beispielhaft in 6 dargestellt – ausgerichtet werden, wobei 6 einen Ausschnitt einer perspektivischen Draufsicht auf den Sitzbezug 7 vor dem Vernähen zeigt. Nach der Ausrichtung liegen die Bezugsstoff-Markierung 31 und die Polsterunterlagen-Markierung 17A auf einer virtuellen Linie 60 und die Bezugsstoff-Markierung 32 und die Polsterunterlagen-Markierung 18A auf einer virtuellen Linie 61. Die virtuellen Linien 60 und 61 sind im Wesentlichen orthogonal zur den Nuten 11 und 12 sowie zur späteren Naht. Zudem sind die virtuellen Linien 60 und 61 im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage 10 bzw. parallel zu deren Oberfläche.
  • Anschließend wird der Bezugsstoff 20 in einem Schritt 54 mittels eines Nähfüßchens, das die durch den Bezugsstoff 20 verdeckte Naht 43 erzeugt, in der Nut 11 im Bereich der gefalteten geschwächten Stelle 21 mit der Polsterunterlage 10 vernäht, wobei Bezugszeichen 11A in 2 eine virtuelle Linie bezeichnet, entlang derer die spätere Naht 43 verläuft. Beim Nähen wird das Nähfüßchen entlang der Kante 41 als Anschlagkante geführt. Der Abstand zwischen der Naht 43 und der gefalteten geschwächten Stelle 21 bzw. der Kante 41 entspricht in etwa der Breite des Nähfüßchens und im vorliegenden Ausführungsbeispiel in etwa 4mm, so dass die Naht 43 außermittig in der Nut 11 angeordnet ist. Dabei beträgt der Abstand zwischen der Naht 43 und der der gefalteten geschwächten Stelle 21 (Faltstelle) zugewandten Kante 41 der Nut 11 mehr das Doppelte, und zwar im vorliegenden Ausführungsbeispiel in etwa das Vierfache, des Abstandes zwischen der Naht 43 und einer der gefalteten geschwächten Stelle 21 (Faltstelle) abgewandten Kante 42 der Nut 11.
  • Die Schritte 53 und 54 erfolgen nacheinander für alle geschwächten Stellen 21, 22, 23, 24, 25, 26 und Nuten 11, 12, 13, 14, 15, 16, wobei der Bezugsstoff 20 zunächst – wie bereits beschrieben – entlang der geschwächten Stelle 21 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 21 anschließend in der Nut 11 mit der Polsterunterlage 10 entlang einer in 2 mit Bezugszeichen 11A bezeichneten virtuellen Linie vernäht wird. Danach wird der Bezugsstoff 20 entlang der geschwächten Stelle 22 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 22 anschließend in der Nut 12 mit der Polsterunterlage 10 entlang einer in 2 mit Bezugszeichen 12A bezeichneten virtuellen Linie vernäht. Danach wird der Bezugsstoff 20 entlang der geschwächten Stelle 23 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 23 anschließend in der Nut 13 mit der Polsterunterlage 10 entlang einer in 2 mit Bezugszeichen 13A bezeichneten virtuellen Linie vernäht. Danach wird der Bezugsstoff 20 entlang der geschwächten Stelle 24 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 24 anschließend in der Nut 14 mit der Polsterunterlage 10 entlang einer in 2 mit Bezugszeichen 14A bezeichneten virtuellen Linie vernäht. Danach wird der Bezugsstoff 20 entlang der geschwächten Stelle 25 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 25 anschließend in der Nut 15 mit der Polsterunterlage 10 entlang der virtuellen Linie 15A vernäht. Zuletzt wird der Bezugsstoff 20 entlang der geschwächten Stelle 26 gefaltet und die gefaltete geschwächte Stelle 26 anschließend in der Nut 16 mit der Polsterunterlage 10 entlang einer in 2 mit Bezugszeichen 16A bezeichneten virtuellen Linie vernäht.
  • Unter Bezugnahme auf die Schritte 50, 51, 52, 53 und 54 wurde die Herstellung des Sitzbezuges 7 in Bezug auf die Rückenlehne 2 beschrieben. In analoger Weise wird auch der Sitzbezug 7 in Bezug auf die Sitzfläche 3 hergestellt. Im Anschluss erfolgt in einem Schritt 55 die Herstellung des Fahrzeugsitzes 1 unter Verwendung des Sitzbezuges 7 in Bezug auf die Rückenlehne 2 und die Sitzfläche 3.
  • Die Elemente in den Figuren sind unter Berücksichtigung von Einfachheit und Klarheit und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet. So sind z.B. die Größenordnungen einiger Elemente übertrieben gegenüber anderen Elementen dargestellt, um das Verständnis der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zu verbessern.
  • 1
    Fahrzeugsitz
    2
    Rückenlehne
    3
    Sitzfläche
    5, 6
    Pfeife
    7
    Sitzbezug
    10
    Polsterunterlage
    11, 12, 13, 14,15, 16
    Nut
    11A, 12A, 13A, 14A, 15A, 16A, 60, 61
    virtulelle Linie
    17, 17A, 18, 18A
    Polsterunterlagen-Markierung
    20
    Bezugsstoff
    21, 22, 23, 24,
    25, 26
    geschwächte Stelle
    21A, 21B, 21C,21D, 21E
    Abschnitt
    31, 32
    Bezugsstoff-Markierung
    41, 42
    Kante einer Nut
    43
    Naht
    50, 51, 52, 53,54, 55
    Schritt
    RL
    linker Rand
    RR
    rechter Rand

Claims (22)

  1. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, wobei der Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) einen Bezugsstoff (20) und eine unterhalb des Bezugsstoffs (20) angeordnete Polsterunterlage (10) mit einer Nut (11) umfasst, wobei der Bezugsstoff (20) an einer Faltstelle (21) gefaltet ist, wobei der Bezugsstoff (20) mittels einer durch den Bezugsstoff (20) verdeckten Naht (43) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) vernäht ist, und wobei der Bezugsstoff (20) im Bereich der Naht (43) oder an der Faltstelle (21) eine Bezugsstoff-Markierung (31, 32) aufweist.
  2. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterunterlage (10) im Bereich der Naht (43) oder im Bereich der Faltstelle (21) eine Polsterunterlagen-Markierung (17, 18, 17A, 18A) aufweist.
  3. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, wobei der Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) einen Bezugsstoff (20) und eine unterhalb des Bezugsstoffs (20) angeordnete Polsterunterlage (10) mit einer Nut (11) umfasst, wobei der Bezugsstoff (20) an einer Faltstelle (21) gefaltet ist, wobei der Bezugsstoff (20) mittels einer durch den Bezugsstoff (20) verdeckten Naht (43) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) vernäht ist, wobei die Polsterunterlage (10) im Bereich der Naht (43) oder im Bereich der Faltstelle (21) eine Polsterunterlagen-Markierung (17, 18, 17A, 18A) aufweist.
  4. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugsstoff (20) im Bereich der Naht (43) oder an der Faltstelle (21) eine Bezugsstoff-Markierung (31, 32) aufweist.
  5. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugsstoff-Markierung (31, 32) und die Polsterunterlagen-Markierung (17, 18) übereinander liegen.
  6. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugsstoff-Markierung (31, 32) und die Polsterunterlagen-Markierung (17A, 18A) auf einer virtuellen Linie (60, 61) liegen, die im Wesentlichen orthogonal zur Naht (43) und/oder zur Nut (11) verläuft.
  7. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuelle Linie (60, 61) im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage (10) verläuft.
  8. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (11) eine Breite zwischen 2mm und 8mm aufweist.
  9. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterunterlagen-Markierung (17, 18, 17A, 18A) neben der Nut (11) oder außermittig in der Nut (11) angebracht ist.
  10. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (11) mit einer weiteren Nut (12) der Polsterunterlage (10) einen Teil einer Pfeife (5) bildet.
  11. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugsstoff-Markierung (31, 32) auf einer der Polsterunterlage (10) zugewandten Seite des Bezugsstoffs (20) angeordnet ist.
  12. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugsstoff-Markierung (31, 32) als Loch im Bezugsstoff (20) ausgestaltet ist.
  13. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugsstoff (20) im Bereich der Naht (43) oder an der Faltstelle (21) zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) aufweist.
  14. Fahrzeugsitz (1) oder Sitzbezug (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterunterlage (10) im Bereich der Naht (43) oder im Bereich der Faltstelle (21) zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen (17, 18, 17A, 18A) aufweist.
  15. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugsitzes (1) oder Sitzbezuges (7), insbesondere eines Fahrzeugsitzes (1) oder Sitzbezuges (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Bezugsstoff (20) und einer unterhalb des Bezugsstoffs (20) angeordneten Polsterunterlage (10) mit einer Nut (11), wobei der Bezugsstoff (20) mit zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) markiert wird, wobei die Polsterunterlage (10) mit zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen (17, 18, 17A, 18A) markiert wird, wobei der Bezugsstoff (20) an einer durch die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) verlaufenden Faltstelle (21) gefaltet wird, wobei die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen (17, 18, 17A, 18A) ausgerichtet werden, und wobei der Bezugsstoff (20) mittels einer durch den Bezugsstoff (20) verdeckten Naht (43) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) vernäht wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) derart an den zumindest zwei Polsterunterlagen-Markierungen (17A, 18A) ausgerichtet werden, dass zumindest eine Bezugsstoff-Markierung (31, 32) und zumindest eine Polsterunterlagen-Markierung (17A, 18A) auf einer virtuellen Linie (60, 61) liegen, die im Wesentlichen orthogonal zur Nut (11) verläuft.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuelle Linie (60, 61) im Wesentlichen parallel zur Polsterunterlage (10) verläuft.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltstelle (21) an eine (41) Kante der Nut (11) angelegt wird.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der gefaltete Bezugsstoff (20) im Bereich der Faltstelle (21) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) vernäht wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der gefaltete Bezugsstoff (20) im Bereich der Faltstelle (21) in der Nut (11) mit der Polsterunterlage (10) mittels eines Nähfüßchens vernäht wird.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Nähfüßchen entlang einer Kante (41) der Nut (11) als Anschlagkante geführt wird.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugsstoff-Markierungen (31, 32) als Loch in den Bezugsstoff (20) gestanzt oder geschnitten wird.
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