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Aus
DE 199 01 854 A1 ,
EP 10 22 635 B1 ,
ist eine Wachsdehnstoff-Keramikscheiben- Thermostat-Kartusche mit
in deren Keramikscheiben integrierter Wanne/Dusch-Umstellung bekannt.
Auch aus der Europäischen
Patentanmeldung 0 392 441 A1, 901 068 17.1 ist eine Keramikschein-Kartusche bekannt,
bei der keine zusätzliche,
selbstabfallende Wanne/Dusch-Umstellung
mehr erforderlich ist. In
DE
200 15 648 U1 ist eine NUR-Mischer-Kartusche ohne thermostatische
Aussteuerung der Warm- und Kalt-Zulauftemperaturen, eine sog. Temperierarmatur,
beschrieben. Kurvenscheiben auch zur Einstellung der Mischwassertemperatur
sind in P.A. 469 678 23 856 vorgeschlagen.
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In
der Kartusche der EP könnte
als Nachteil angesehen werden, dass jedes Mal, bei Dusche oder Wanne,
neu die Mischtemperatur, durch entsprechenden Drehwinkel, links
oder rechts, eingestellt werden muss. Das genannte sog. Sanitäre Thermostatventil
schöpft
alle Vorteile aus, ist aber wegen dessen Aufbau und des Wachsdehnstoffelementes relativ
kostenaufwendig. Es ist aber eben so, dass, seitdem für die Ausziehbrause
zu deren Absicherung gegen Rücksaugen
zwei Rückflussverhinderer
zugelassen sind, die bisherigen selbstumschaltenden Wanne/Dusch-Umstellung immer
mehr an Daseinsberechtigung verlieren. Die sog. Temperierarmatur des
genannten Gebrauchsmusters, ist im Prinzip wie ein vereinfachter
NUR-Wachsdehnstoffelement-Thermostat ohne Keramikscheiben und benötigt zum
einen, was bei deck-mount bei der Wartung nicht unproblematisch
ist, in den Warm- und Kaltwasser-Zuleitungen je einen Rückflussverhinderer
und zum anderen muss hinter dieser Temperierarmatur noch eine z.
B. Keramikscheiben-Wanne/Dusch-Umstellung sein; mit Ausziehbrause
3-Loch-Set. Vorst. genanntes Sanitäres Thermostatventil 2-Loch-Set und
keine zwei Rückflussverhinderer
erforderlich!
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Wobei
aber natürlich
bei Verzicht auf das Wachsdehnstoffelement zur Aussteuerung unterschiedlicher
Zulauftemperaturen, zwar gut Druckunterschiede ausgeglichen werden
können
und auch von relativ gleichen Warmwasser-Zuflusstemperaturen ausgegangen
werden kann, ist die Kaltwasserzuflusstemperatur hier ein Problem
das nur mit einem Thermostat wirklich zufriedenstellend gelöst werden kann.
Die Temperatur des Kaltwasserzuflusses schwankt, da, zum einen in
einigen, insbesondere norddeutschen Bundesländern (Rhein) die dem Gebäude zugeführten Temperaturen
zwischen Sommer und Winter schwanken und zum anderen, was das Entscheidendste,
geografisch überall
zutreffende sein dürfte,
ist, dass sich das Kaltwasser in den gebäudeseitigen Zulaufleitungen
unterschiedlich aufheizt, was sich bei nicht thermostatischer Aussteuerung
bei Beginn der Wasserentnahme unangenehm bemerkbar machen könnte.
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Der
in Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
bei Umgehung des vorst. europäischen
Thermostat-Kartuschen-Patentes, eine ähnlich vorteilhafte, aber etwas
vereinfachte Kartusche zu erhalten.
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Dieses
Problem wird, bei, aus dem EP-Patent übernommenem Prinzip der um
120 Winkelgrad zueinander versetzten zwei Paare von Kalt- und Warmwasser-Durchlässen in
der drehbaren Keramikscheibe, gelöst in dem auf dieser synchron,
mittels zweier, über
den Keramikscheiben liegenden, zu diesen parallelen Kurvenscheiben,
zwei, wiederum um 120 Winkelgrad zueinander versetzte Kreisringsegment-Keramikscheiben-U-Bügel, zur
unterschiedlichen Freigabe der sich jeweils gegenüberliegenden
Kalt und Warmwasser Kreisringsegment-Durchlässe, hin- und her verschoben
werden. Ein Paar Kalt- und Warmwasser-Durchlässe nach der einen Seite drehen
Mischwasser über
den einen Mischwasser-Durchlass in der feststehenden Keramikscheibe
nach Wanne, das andere Paar, bei nach der anderen Seite drehen,
Mischwasser über
den anderen Mischwasser-Durchlass in der feststehenden Keramikscheibe
nach Brause. Der Raum über
den Kalt- und Warmwasser-Durchlässen
in der drehbaren Keramikscheibe, der bei einer NUR-Keramikscheiben Wanne/Brause-Umstellung
der Verteilraum Mischwasser mal Wanne oder Brause ist, wird so auch
zur Mischkammer.
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Die
mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass bei in Kaufnahme des vorst. angeführten Nachteiles der Nicht-Aussteuerung
unterschiedlicher Kaltwasser-Temperaturen, die
großen
Vorteile des Sanitären-Thermostatventils des
europäischen
Patentes, mit einer vereinfachten Ausführung realisiert werden können. Im
Zuge der Verbreitung der bereits am Markt befindlichen sog. horizontalen
Badewannen-Überlaufgarnituren,
bei denen das konventionelle Überlaufloch
in einer der Wannenwände
entfällt,
werden das Sanitäre
Thermostatventil und die erfindungsgemäße Kartusche mit nur sog. NUR-Temperierarmatur
für Multifunktions-Badewannenrandarmaturen
wichtig werden. Multifunktionsarmatur mit drei konzentrischen Drehgriffen,
Mischwassertemperatur, Mischwasser nach Wanne oder Brause und Wannenverschlussstopfen-Drehgriff,
mit Ausziehbrause 2 Loch-Set!
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Nach
einer u. U. weiteren Ausbildung der Erfindung ist nur eine Kurvenscheibe
eingesetzt, und der zweite Kreisringsegment-Keramikscheiben-U-Bügel wird,
z. B. mittels eines Stiftes am von der Kurvenscheibe betätigten U-Bügel, über eine
Kulisse am zweiten U-Bügel,
wiederum synchron hin- und her verschoben.
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Ein
Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
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1 die
aus deren Gehäuse
entnommene Keramikscheiben-Kartusche, Mischwasser-Temperatur-Vorwahl, keine Kaltwasser-Zumischung,
im Schnitt BB Drehmitnahmeteil und feststehende Keramikscheibe nicht
eingezeichnet
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2 analog
vorst. 1 hier jedoch Mischwasser-Temperatur-Vorwahl,
keine Warmwasser-Zumischung
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3 analog
zu den vorst. 1 und 2, hier
jedoch nur Schnitt BB, Mischwasser-Temperatur-Vorwahl, Kalt- und Warmwasser gleich
weit geöffnet
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4 Keramikscheiben-U-Bügel für rechtes Paar
Kalt- und Warmwasser-Durchlässe
in der drehbaren Keramikscheibe, Schnitt B1B1 und zweite, untere Kurvenscheibe für den unteren
Keramikscheiben-U-Bügel,
für linkes
Paar Kalt- und Warmwasser-Austritte, U-Bügel Position analog der vorausgehenden 1
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5 analog
vorst. 4, hier jedoch Keramikscheiben-U-Bügel Position
analog der vorausgehenden 2
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6 Einzelteil
Keramikscheiben-U-Bügel kpl.,
betätigt
von der oberen Kurvenscheibe, für
das rechtes Paar Kalt- und Warmwasser-Durchlässe in der drehbaren Keramikscheibe.
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7 Einzelteil
Keramikscheiben-U-Bügel, betätigt von
der unteren Kurvenscheibe, für
das linke Paar Kalt- und Warmwasser-Durchlässe in der drehbaren Keramikscheibe
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8 Einzelteil
feststehende Keramikscheibe
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9 Einzelteil
drehbare Keramikscheibe
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In
den nachfolgenden 10, 11 und 12 Mischwasser-Temperatur-Vorwahl,
Kalt- und Warmwasser gleich weit geöffnet, wie in der vorausgehenden 3 dargestellt
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10 schematisch
die Ansicht der aufeinanderliegenden Steuerscheiben in geschlossener Position
des Ventils
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11 eine
der 10 entsprechende Darstellung bei teilweiser Öffnung des
einen Mischwasserauslasses
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12 eine
der 11 entsprechende Darstellung bei teilweiser Öffnung des
anderen Mischwasserauslasses.
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13 Einzelteil
Einlegscheibe mit der Führung
für die
zwei Stifte des unteren Keramikscheibe-U-Bügels
der 7 und den Freinehmungen für die zwei vertikalen Verbindungsstege
des Keramikscheiben-U-Bügels
der 6.
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14 schematisch
obere und untere Kurvenscheibe
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15 Ausführung mit
nur einer Kurvenscheibe und Kulissenbetätigung des zweiten, unteren
Keramikscheiben-U-Bügels
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Es
folgt die Erläuterung
der Erfindung anhand der Zeichnungen nach Aufbau und auch nach Wirkungsweise
der dargestellten Erfindung.
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In
der feststehenden Keramikscheibe 1 ist der Kaltwasser-Durchlass 2 und
diesem 2 in derselben Symmetrielinie 51 gegenüberliegend
der Warmwasser-Durchlass 3. Auf der Unterseite von 1,
bzw. 2 und 3, ist die feststehende Keramikscheibe
im nicht eingezeichneten Armaturgehäuse in bekannterweise an die
Kalt- und Warmwasser-Anschlüsse
angedichtet, wie dies auch bei den nach rechts und links gedrehten
Mischwasser-Auslässen
nach Wanne 4 und nach Brause 5 der Fall ist, Mischwasserabgang
an der Kartusche nach Wanne 45 und nach Brause 46. In
der drehbaren Keramikscheibe 6 sind in den Verschiebeachsen 28 und 27,
um 120 Winkelgrad zueinander versetzt die beiden Paare, in Achse 27 gegenüberliegend,
Kaltwasser- 7 und Warmwasser-Durchlass 8, und
in Achse 28 gegenüberliegend
Kaltwasser- 9 und Warmwasser-Durchlass 10, mittig zu 9 und 7 ist
in der Achse 51 der Mischwasser-Durchlass 11. Wegen
der, insbesondere in 2 Schnitt BB zu sehenden Überdeckung
des Mischwasser-Durchlasses 11 sind die drei Freiarbeitungen 12 damit,
wenn die Kreisringsegment-Keramikscheibenteile 20 und 24 über 11 sind,
aus der Misch- und 180 Grad-Umlenkkammer 34 über die
Freiarbeitungen 12 das Mischwasser nach dem Mischwasser-Durchlass 11 und
so nach Wanne 4 oder Brause 5 abfließen kann. Über die
Mitnahmenute 13 wird die drehbare Keramikscheibe 6 von
den Fingern, unten am Drehmitnahmeteil 38 mitgenommen;
am Hals 39 des Drehmitnahmeteiles 38 nach rechts
verdrehen Misch nach Wanne 4, nach links verdrehen Misch
nach Brause 5. Die Achse 29, die mit dem O-Ring 32 gedichtet
aus dem Hals 39 und so aus der Mischkammer 34 ausgeleitet ist
und mit der gleichlaufend die obere 25 und untere Kurvenscheibe 26 verdreht
werden, wird bei Verdrehung des Drehmitnahmeteiles 38 zu
diesem 38 nicht verdreht.
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Bei
Einstellung der Mischwassertemperatur und so Verdrehung der Kurvenscheiben 25 und 26 mittels
Verdrehen der Achse 29, im Hals 39, soll sich das
Drehmitnahmeteil 38 nicht mit verdrehen, es ist deshalb
u. U. zu der vorhandenen Bremsung, Keramikscheiben 1 und 6 zueinander,
und Scheibe 47, nach eine zusätzliche Bremsung, wie z. B.
ein Benzingring denkbar.
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Die
obere Kurvenscheibe 25 verschiebt über die zwei Mitnahmestifte 18,
in der Achse 27, den Keramikscheiben-U-Bügel kpl. 14,
während
die untere Kurvenscheibe 26 über die zwei Mitnahmestifte 18, am
z. B. Stanzteil 23, in der zu 27 um 120 Grad versetzten
Achse 28, den Keramikscheiben-U-Bügel kpl. 22 hin- und
herverschiebt. Mit den sich in der Achse 27 gegenüberliegenden
Kreisringsegment-Keramikscheibenteilen 20 können so
die Kalt- 7 und Warmwasser- 8 Durchlässe und
mit den sich in der Achse 28 gegenüberliegenden Kreisringsegment-Keramikscheibenteilen 24 können so
die Kalt- 9 und Warmwasser- 10 Durchlässe zueinander, 7 und 8,
und 9 und 10, unterschiedlich geöffnet, bzw. verschlossen
werden, womit die Einstellung der Mischwassertemperatur erfolgt. 7 und 8 Misch
nach Brause 5 und 9 und 10 Misch nach
Wanne 4. Die Kreisringsegment-Keramikscheibenteile Paare 20 und 24 werden
immer synchron miteinander verstellt, da die beiden Kurvenscheiben 25 und 26 über die Achsen 29 und 30,
Mitnahmeverzahnung 31, im Winkel von 120 Grad zueinander
versetzt, starr miteinander verbunden sind. Dargestellt ist eine
desmodromische Zwangsverschiebung mittels sich jeweils gegenüberliegender
Archimedischer Spiralen, Mitnahmestifte 18. Die Basis der
zwei Stifte 18, die die obere Kurvenscheibe 25 abgreifen,
ist die obere Fläche 17 die
mit dem z. B. Stanzteil 15 einteilig ist, wobei über die
wiederum mit 15 einteiligen zwei vertikalen Verbindungsstege 16,
die wiederum mit 15 einteiligen, zu 17 parallelen
Befestigungsplatten 19 verbunden sind, unten an 19 sind
die Kreisringsegment-Keramikscheibenteile 20 befestigt.
Die zwei vertikalen Verbindungsstege 16 übergreifen
den unteren Keramikscheiben-U-Bügel
kpl. 22 und diese 16 sind so an der oberen Fläche 17 angebunden,
dass diese, wie aus den 4 und 5 zu ersehen,
jeweils bei den Verschiebepositionen maximale, nur Warmwasser, und
minimale, nur Kaltwasser, Mischwassertemperaturvorwahl, auch die
untere Kurvenscheibe 26 übergreifen können, bzw.
Freiraum zum Verdrehen dieser 26 belassen. Unter der oberen
Fläche 17 des
Keramikscheiben-U-Bügels
kpl. 14 ist zwischen der oberen 25 und unteren 26 Kurvenscheibe
in das Drehmitnahmeteil 38, bzw. in die Mischkammer 34 die
Einlegscheibe 41, mit deren Führung 42, in der Achse 28,
des Keramikscheiben-U-Bügels
kpl. 22, bzw. dessen zwei Stifte 18, eingelegt.
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In
der Einlegscheibe 41 ist auch die Durchgangs- und auch
z. B. Lagerbohrung 44 für
die Achse 30, des weiteren sind in 41 die zwei
Freinehmungen 43 in denen beim Hin- und Herschieben des
Keramikscheiben-U-Bügels
kpl. 14 dessen zwei vertikale Verbindungsstege 16 ebenfalls
hin- und herfahren
können.
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Analog
zu der Führung 42,
ist der, in der Achse 27 auf der drehbaren Keramikscheibe 6,
mittels der oberen Kurvenscheibe 25, hin- und her verschiebbare
Keramikscheiben-U-Bügel
kpl. 14, mit dessen zwei Stiften 18, in der Führung 40,
oben im Drehmitnahmeteil 38, geführt. In der Fläche 17 ist
für die
Achse 30 das Langloch 21.
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Über das
nicht eingezeichnete Kartuschengehäuse 50 und eine ebenfalls
nicht eingezeichnete, von Keramikscheiben-Kartuschen bekannte, Gleitscheibe 47,
sowie über
die Einlegscheibe 41 und das Einlegteil 36, mit
dessen Rippen 37, wird die feststehende Keramikscheibe 1 an
die von Keramikscheiben-Kartuschen bekannten Dichtungen am Boden des
nicht eingezeichneten Armaturgehäuses
angedrückt,
wobei hierbei auch die drehbare Keramikscheibe 6, ebenfalls
wie bekannt auf die feststehende Keramikscheibe 1 aufgedrückt wird.
Der Keramikscheiben-U-Bügel kpl. 22 wird
z. B. mittels einer zeichnerisch nicht weiter dargestellten Scheibe 48, die
auch ein O-Ring sein könnte,
oben auf der drehbare Keramikscheibe 6 angedrückt; analog
Keramikscheiben-U-Bügel
kpl. 14 z. B. Scheibe 49. Die beiden U-Bügel 14 und 22 werden
aber auch ohnehin durch den Wasserdruck angedrückt. Die obere 25 und
untere Kurvenscheibe 26, die von den Stiften 18 abgegriffen
werden, sind in der Mischkammer 34, bzw. im 180 Grad-Umlenkraum 34,
wie die Zahnräder eines
Nasslauf-Wasserzählers;
es werden deshalb Materialien verwendet wie von Nasslauf-Wasserzählern bekannt.
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Wasserverlauf
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Das
Prinzip der Wanne/Brause-Umstellung ist voll von der Thermostat-Kartusche,
wie in
DE 199 01 854
A1 beschrieben, übernommen;
der Unterschied ist nur, dass anstelle der dortigen Mischkegel-Verstellung
mittels des dortigen Wachsdehnstoffelementes bei der erfindungsgemäßen Kartusche
mit sog. NUR-Temperierarmatur, wie in
DE 200 15 648 U1 beschrieben,
in den Achsen
27 und
28, mittels der zwei synchron
laufenden Kurvenscheiben
25 und
26, die beiden
Keramikscheiben-U-Bügel
kpl.
14 und
22 auf den Kalt- und Warmwasser-Durchlasspaaren
7 und
8 und
9 und
10 zur
unterschiedlichen Freigabe entsprechender Durchtrittsquerschnitte
hin- und hergeschoben werden.
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In 1,
insbesondere Schnitt BB, ist zu sehen wie, die drehbare Keramikscheibe 6 an
der feststehendes Keramikscheibe 1 deren Kalt- 2 und Warmwasser- 3 Durchlässe sowie
die Mischwasser-Austrittsdurchlässe 4 und 5 verschließt, Ventil
geschlossen, Temperaturvorwahl heißest, in Achse 27 Warmwasser-Durchlass 8 und
in Achse 28 Warmwasser-Durchlass 10 voll auf,
Kaltwasser-Durchlässe 7 und 9 voll
zu; analog zu vorst. in 2 Mischwassertemperaturvorwahl
kältest;
Warmwasser-Durchlässe 8 und 10 mittels
der Kreisringsegment-Keramikscheibenteile 20 und 24 voll
zu.
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In
den
10,
11 und
12 sind
an der drehbaren Keramikscheibe
6 die Kalt- und Warmwasser-Durchlasspaare
7,
8 und
9,
10 jeweils
praktisch voll auf, Mischwassertemperatur Vorwahl Mitte. Die
10,
11 und
12 sind,
was die Mischwasser-Durchlass-Positionen, bzw. den Mischwasseraustritt
betrifft analog zu den
10,
11 und
12 der
Thermostat-Kartusche
DE 199 01 854 A1 .
10 Ventil
geschlossen,
11 teilweise Öffnung nach
Brause
5. Durch Links-Drehung ist die Achse
27 in
Richtung Deckung mit Achse
51 verdreht worden. Der Kaltwasser-Durchlass
7 in
der drehbaren Keramikscheibe
6 gibt teilweise den Kaltwasser-Durchlass
2 in
der feststehenden Keramikscheibe frei, analog hierzu gibt der Warmwasser-Durchlass
8 teilweise
den Warmwasser-Durchlass
3 in der feststehenden Keramikscheibe
1 frei,
wobei hierbei der Mischwasser-Durchlass
11 in der drehbaren
Keramikscheibe
6 teilweise an der feststehenden Keramikscheibe
1 den
Mischwasser-Auslass
5 nach Brause, Mischwasserabgang
46 freigibt.
Das oben aus der drehbaren Keramikscheibe
6 bei deren Durchlässen
7 und
8 vertikal
austretende Kalt-
7 und Warmwasser
8 wird in der
Mischkammer
34 um 180 Grad umgelenkt und tritt über den
Mischwasser-Durchlass
11, Freiarbeitungen
12,
in der drehbaren Keramikscheibe
6, nach dem Mischwasser-Auslass
5 nach
Brause, in der feststehende Keramikscheibe
1, aus und wird
vom Mischwasserabgang
46, unten an der Kartusche, nach
der Brause abgeleitet. In
11 ist
durch Rechtsdrehung die Achse
28, und so das zu vorst.
um 120 Grad versetzte Kalt-
9 und Warmwasser-
10-Druchlasspaar
in Richtung Deckung der Achsen
51 und
28 verdreht
worden, analog Teilöffnung
Kaltwasser-Durchlass
2 und
Warmwasser-Durchlass
3, aber, da Rechtsdrehung mittels
11,
12 Teil-Freigabe
des Mischwasser-Auslasses
4, in der feststehenden Keramikscheibe
1,
nach Wanne
45.
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Bei
der weiteren Ausbildung der Erfindung mit nur einer oberen Kurvenscheibe 25 betätigt der
in der Achse 27 verschiebbare Keramikscheiben-U-Bügel 14' mittels dem
an 14' befestigtem
Stift 52 über die
am Keramikscheiben-U-Bügel 22' befestigte
Kulisse 53 diesen 22', 15.
-
- 1
- feststehende
Keramikscheibe
- 2
- Kaltwasser-Durchlass
- 3
- Warmwasser-Durchlass
- 4
- Mischwasser-Auslass
nach Wanne
- 5
- Mischwasser-Auslass
nach Brause
- 6
- drehbare
Keramikscheibe
- 7
- Kaltwasser-Durchlass
- 8
- Warmwasser-Durchlass
- 9
- Kaltwasser-Durchlass
- 10
- Warmwasser-Durchlass
- 11
- Mischwasser-Durchlass
nach Wanne oder Brause
- 12
- Freiarbeitungen
als zusätzliche
Eintritte nach vorst. 11, wegen Überdeckungen durch die
-
- Keramikscheiben-U-Bügel, wie
insbesondere in 2 Schnitt BB zu sehen
- 13
- Mitnahmenute
für Finger
am Drehmitnahmeteil 38
- 14
- auf 6 verschiebbarer
Keramikscheiben-U-Bügel
kpl. für
das rechtes Paar der Kalt- 7 und Warmwasser- 8 Durchlässe, betätigt von
der oberen Kurvenscheibe
- 15
- z.
B. Stanzteil mit einteilig mit diesem 15
- 16
- zwei
vertikalen Verbindungsstegen zwischen der
- 17
- oberen
Fläche,
mit den
- 18
- zwei
Mitnahmestiften und den beiden
- 19
- zu 17 parallelen
Befestigungsplatten für
die
- 20
- Kreisringsegment-Keramikscheibenteile
- 21
- Langloch
für Kurvenscheibenachse
- 22
- auf 6 verschiebbarer
Keramikscheiben-U-Bügel
kpl. für
das linke Paar der Kalt- 9 und Warmwasser- 10 Durchlässe, betätigt von
der unteren Kurvenscheibe
- 23
- z.
B. Stanzteil, analog 15
- 24
- Kreisringsegment-Keramikscheibenteile,
wie bei 20 linkes und rechtes Teil dieselbe Pos. Nr.
- 25
- obere
Kurvenscheibe, betätigt 14
- 26
- untere
Kurvenscheibe, betätigt 22 um
120 Winkelgrad zueinander versetzte
- 27
- Verschiebeachse
für 14
- 28
- Verschiebeachse
für 22
- 29
- z.
B. einteilig mit 25, Achse zum gleichlaufenden Verdrehen
der Kurvenscheiben 25 und 26
- 30
- z.
B. einteilig mit 25, Achse zum Verdrehen der unteren Kurvenscheibe 26
- 31
- zeichnerisch
nicht weiter dargestellte Mitnahmeverzahnung
- 32
- O-Ring
- 33
- O-Ring
zur Bildung der
- 34
- Mischkammer,
180 Winkelgrad-Umlenkraum
- 35
- an 6 Nut
für O-Ring 33
- 36
- Einlegteil
für Abdeckung
von 35
- 37
- Rippen
an 36
- 38
- Drehmitnahmeteil,
bildet 34
- 39
- Hals
an 38, Verdrehen Mischwasser nach Wanne oder Brause
- 40
- in 38 Führung für 14,
Stifte 18
- 41
- Einlegscheibe
mit
- 42
- Führung für 22,
Stifte 18
- 43
- Freinehmungen
für 16,
an 14/15
- 44
- Durchgangs-
und Lagerungsbohrung für 30
- 45
- Mischwasserabgang
an der Kartusche nach Wanne
- 46
- Mischwasserabgang
an der Kartusche nach Brause
- 47
- zeichnerisch
nicht weiter dargestellt Scheibe, Andrückung zur Andichtung 45, 46, 2 und 3, und
Keramikscheiben 1 und 6 zueinander
- 48
- zeichnerisch
nicht weiter dargestellt, z. B. Scheibe oder O-Ring für Andrückung von 22 auf 6
- 49
- zeichnerisch
nicht weiter dargestellt, z. B. Scheibe oder O-Ring für Andrückung von 14 auf 6
- 50
- nicht
eingezeichnetes Kartuschengehäuse
- 51
- Achse,
bzw. Symmetrielinie in der sich in der feststehenden Keramikscheibe 1 der
Kaltwasser- 2 und Warmwasser- 3 Durchlass gegenüber liegen
- 52
- Stift,
unten an 15'/17', greift ein
in die
- 53
- Kulisse
am Keramikscheiben-U-Bügel 22'
- 54
- Nur
für Konstruktion
Teilung wie die Keramikscheiben-U-Bügel kpl. 14 und 22 in
den Achsen 27 und 28 hin- und hergeschoben werden