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DE102006021204A1 - Zentrale Versorgung von Passagieren mit Getränken in großen Personen-Transportfahrzeugen, insbesondere Großraumflugzeugen - Google Patents

Zentrale Versorgung von Passagieren mit Getränken in großen Personen-Transportfahrzeugen, insbesondere Großraumflugzeugen Download PDF

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DE102006021204A1
DE102006021204A1 DE200610021204 DE102006021204A DE102006021204A1 DE 102006021204 A1 DE102006021204 A1 DE 102006021204A1 DE 200610021204 DE200610021204 DE 200610021204 DE 102006021204 A DE102006021204 A DE 102006021204A DE 102006021204 A1 DE102006021204 A1 DE 102006021204A1
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beverage
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trolleys
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Reimund Müller
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RM GmbH
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in Groß-Transportfahrzeugen. Die Einzelbestandteile der Getränke werden im Frachtraum bevorratet, in einer Postmix- oder Premix-Anlage im Frachtraum zu den zu verarbeitenden Getränken aufbereitet, die Getränke über zentrale Versorgungsleitungen an die Bordküchen des Fahrzeugs und an Zwischenbehälter gepumpt, die Getränketrolleys in den Bordküchen an die Versorgungsleitungen angedockt und die Getränke in Zwischenbehälter gefüllt und mittels Zapfvorrichtungen aus dem Zwischenbehälter in Trinkbehälter abgefüllt und den Fahrgästen, z. B. über Trolleys, dargeboten.

Description

  • Die Erfindung betrifft Verfahren und Einrichtungen zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in grossen Personen-Transportfahrzeugen, insbes.in Grossflugzeugen.
  • Bei Langstreckenflügen erfolgt die Versorgung der Fluggäste mit Getränken in der Regel so, dass den Gästen nach Wunsch Softdrinks, Wasser und dergl. Getränke in Flaschen oder Dosen oder bereits in Bechern, Gläser oder dergl. angeboten werden, die die Stewardessen auf Trolleys in der Bordküche gekühlt bereit halten und beim Fluggast öffnen und in Trinkgläser füllen, oder bereits in der Bordküche aus PET-Flaschen mit z.B. 2,0 I Inhalt in Becher abfüllen. Das Bereitstellen dieser gefüllten Dosen und Flaschen in den Bordküchen und das Abtransportieren des Leergutes stellt ein erhebliches logistisches und Platzproblem dar, wenn man berücksichtigt, dass bei einem Airbus A 380 ca. 500 Fluggäste über etwa 22 Bordküchen bei einem durchschnittlichen Flüssigkeitskonsum pro Fluggast von etwa 1,0 bis 1,5 I pro Flug zu versorgen sind, ganz abgesehen davon, dass die Getränketrolleys vor dem Flug am Boden bestückt und über Speiselifte im Flugzeug zur jeweiligen Bordküche geschafft werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist, den Aufwand für die Logistik bei der zentralen Getränkeversorgung zu reduzieren und das Bereitstellen und Entsorgen von Flaschen, Dosen und Leergut auszuschalten, ferner das Personal bei der Abgabe der Getränke an die Passagiere zu entlasten und schließlich die den Passagieren angebotenen Drinks schneller bereit zu stellen.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Getränke oder die einzelnen Getränkebestandteile im Frachtraum des Fahrzeuges bevorratet werden, dass die zu verabreichenden Getränke in einer Postmix-Anlage oder einer Premix-Anlage einschließlich Treibmedium im Frachtraum aufbereitet werden, die zur Verteilung bestimmten Getränke über zentrale Versorgungsleitungen an die Bordküchen des Fahrzeugs und dort an Zwischenbehälter gepumpt werden, die Getränketrolleys in den Bordküchen an die Versorgungsleitungen angedockt, die Getränke in Zwischenbehälter gefüllt und mittels Zapfvorrichtungen in die Trinkbehälter abgefüllt sowie auf den Trolleys den Fahrgästen serviert werden.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung werden die Getränke servierfertig in Fässern bzw. Containern angeliefert, im Frachtraum gelagert oder gegen Leercontainer ausgewechselt oder aber die Container wahlweise über Tankwagen befüllt. Die fertigen Getränke werden über Versorgungsleitungen an die einzelnen Bordküchen verteilt und in Zwischenbehältern bevorratet, mittels Zapfvorrichtungen in die Trinkbehälter abgefüllt und auf Trolleys oder Tabletts den Fahrgästen serviert.
  • Eine alternative Lösung besteht darin, dass die unterschiedlichen Getränke einschließlich Treibmedium in Zapfgefäßen bzw. kleinen Zapffässern zur individuellen Abgabe in Getränketrolleys bevorratet, die Getränkebehälter mit einem Zapfanschluss versehen und die Getränke mittels Zapfpistolen in Trinkbecher servierfertig abgegeben werden.
  • Eine Einrichtung für eine zentrale Versorgung von Passagieren mit Getränken umfasst im allgemeinen eine Postmix-Anlage im Frachtraum des Transportfahrzeuges, von der aus eine Zentralversorgung der über den Fahrgastbereich verteilten Bordküchen erfolgt. In den Bordküchen ist eine Andockstation zum Befüllen von Getränke-Zwischenvorratsbehältern sowie eine Abfüllstation zum Zapfen des gewünschten Getränkes in Behälter an den Trolleys vorgesehen. Hierzu sind die Getränke in Großtanks bzw. Großcontainern im Frachtraum zusammen mit Treibmedium in Form von CO2 (z.B. Druckgas oder Druckluft) bereitgestellt. Die unterschiedlichen Getränke werden erforderlichenfalls mit Treibmittel versetzt und über Verteilerleitungen an kleinere, in den Bordküchen untergebrachte Getränkedruckbehälter abgefüllt, an denen Zapfstellen für die unterschiedlichen Getränkearten an den Trolleys zum Befüllen der Trinkbecher bzw. Trinkgläser vorgesehen sind. Eine im Frachtraum untergebrachte Postmix-Anlage umfasst im wesentlichen eine an die Versorgungsleitung angeschlossene Pumpe, einen Trinkwassertank, einen Kühler mit Karbonator und einen Treibgas-Vorratsbehälter sowie eine Batterie von Sirupbehältern mit Dosiervorrichtungen, aus denen die zu servierenden Drinks bereitet werden. Von einer solchen Postmix-Anlage führen Versorgungsleitungen für jede Getränkeart in die einzelnen Bordküchen, in denen die Versorgungsleitungen an die unterschiedlichen Zapfstellen in den Bordküchen angedockt sind, damit das gewünschte Getränk gezapft werden kann.
  • Die Getränketrolleys sind so ausgelegt, dass verschiedene Druckkammern für die einzelnen Getränkearten fest oder entnehmbar eingebaut sind, z.B. für Bier, Wasser, Tafelwasser mit CO2, Cola, Colamix, Limo, Orangensaft, Tomatensaft usw., ferner auch für alkoholische Getränke.
  • Nach dem Andocken wird der Getränketrolley zentral versorgt und die einzelnen für die Zwischenspeicherung vorgesehenen Kammern bzw. Zwischenbehälter werden mit den unterschiedlichen Getränken befüllt. Anschließend kann das Servicepersonal den Getränketrolley von den Versorgungsleitungen abdocken und die Drinks den Gästen servieren. Dies geschieht vorzugsweise mit Pappbechern mit oder ohne Deckel, Trinköffnung oder Strohhalm. Becher haben dabei den Vorteil des geringen Gewichts und durch die Stapelbarkeit des geringen Raumvolumens. Sie können ökologisch leicht entsorgt werden, da PET-Flaschen regelmäßig gereinigt und ausgetauscht werden müssen, während Blechdosen nicht wiederverwendbar sind. Für den Zapfvorgang am Trolley werden sogenannte Sodaguns eingesetzt, über die unterschiedliche Flüssigkeiten gezapft werden können. Ein derartiges Zapfen mittels Sodaguns beansprucht wesentlich weniger Zeit als ein Befüllen aus einer Flasche. Neben den eigentlichen Getränkebehältern besitzt ein Trolley mindestens eine Druckkammer, in die das erforderliche Treibmedium beim Andocken gefüllt wird.
  • Wenn die Getränkebestellung durch die Fluggäste so organisiert ist, dass eine Bestellung vorab erfolgt, nehmen die Stewardessen die Bestellung eines Getränkes (z.B. Reihe 21C wünscht eine Cola und ein Wasser) mittels Funkhandterminal mit Touch-Eingabe auf und gibt diese Order an die Zapfanlage in der Bordküche weiter. Eine Flugbegleiterin zapft das gewünschte Getränk und weitere Flugbegleiterinnen servieren die Getränke auf Tabletts an die Fluggäste, wie dies in der Großgastronomie bekannt ist. Hierbei können auch Getränke wie Wein, Säfte und dergl. gezapft werden, die als Treibmedium z.B. Stickstoff benötigen. Die die Säfte aufnehmenden Vorratsbehälter erhalten dabei vorzugsweise ein Rührwerk, um das Fruchtfleisch gleichmäßig im Behälter zu verteilen. Werden Getränketrolleys zum Servieren der Getränke verwendet, können diese Trolleys mit kleineren Getränkedruckbehältern und Behältern mit Treibmedium, z.B. CO2, zur Befüllung über die Andockstation vorgesehen werden. Der Zapfvorgang am Trolley erfolgt dabei über Zapfpistolen, die vor jedem Neustart des Flugzeugs oder in vorgegebenen Intervallen durch steril gereinigte Zapfpistolen ausgewechselt werden.
  • Anstatt den Fluggästen die Trinkbecher auf Trolleys zu servieren, können im Fahrzeug auch Zapfstellen stationär vorgesehen sein, so dass der Gast sich ein Getränk selbst zapfen kann. Die Zapfstelle ist hierzu an einer Wand des Fahrzeuges befestigt und ist vorzugsweise mit einem Becherspender und einem Bechersammler kombiniert. Derartige stationäre Zapfstellen, wahlweise zur Selbstbedienung oder in Verbindung mit Bezahlautomaten sind auch für Großveranstaltungen, z.B. Fußballstadien geeignet, in denen Andockstationen zum fortlaufenden Betanken installiert sind.
  • Die mit den vorbeschriebenen Systemen erzielten Vorteile sind insbesondere bei den Airlines darin zu sehen, dass ein schnelleres Betanken bzw. Bestücken des Flugzeuges und eine Verringerung des Ladegewichtes, ferner eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe beim Personal, eine Vermeidung von Leergutanfall und ein Gewinn an verfügbarem Raumvolumen, mit der Möglichkeit, den frei werdenden Platz mit zusätzlichen Fluggastsitzen ausstatten zu können, erreicht wird. Der Caterer kann damit seine Personalkosten reduzieren und die benötigten Lagerflächen verringern. Der Getränkelieferant erreicht eine Verringerung der Flaschenkapazität in Abfüllanlagen, eine Reduzierung des Fuhrparks, da ein Tankwagen ein größeres Flüssigkeitsvolumen als ein LKW mit Getränkekästen fassen kann, und die Herstellkosten für die Getränke können gesenkt werden. Schließlich gewinnt die Ökologie mit derartigen Systemen, da weniger Abgase notwendig werden, weniger LKWs für den Transport von Getränkekisten benötigt werden und der Aufwand für die Flaschenreinigung entfällt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist sowohl für Flugzeuge, aber auch für Schiffe, die Eisenbahn und dergl. oder im stationären Bereich für Großveranstaltungen, wie z.B. in Fußballstadien einsetzbar.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines zentralen Getränkeversorgungssystems mit Premix-Anlage im Frachtraum,
  • 2 eine schematische Darstellung eines zentralen Getränkeversorgungssystems mit Postmix-Anlage im Frachtraum,
  • 3 eine schematische Darstellung einer Andockstation für eine Bordküche,
  • 4 eine Postmix-Anlage mit Andockstation zum Befüllen einer Trolleyeinheit,
  • 5 eine Premix-Anlage mit Andockstation zum Befüllen einer Trolleyeinheit,
  • 6 einen mobilen Getränkeausgabewagen,
  • 7 eine andere Ausführungsform eines Getränkeausgabewagens, und
  • 8 ein nachbefüllbares Getränkefass.
  • Die Darstellung nach 1 zeigt einen Teilschnitt durch einen Flugzeugrumpf F in Seitenansicht mit einem oberen Passagierdeck 1, einem darunter befindlichen Passagierdeck 2 und einem Frachtraum 3, in dem eine Premix-Anlage 10-12 installiert ist. In den Passagierdecks 1 und 2 sind Luftschächte 4 für den Warentransport, z.B. zum Transportieren von Trolleys, Bordküchen 5, 5 für das Oberdeck und 6, 6 für das Unterdeck, Getränketrolleys 8, 8 und Kühler 9, 9, die über Versorgungsleitungen 7 miteinander und mit einer Pumpenanordnung 10 im Frachtraum verbunden sind, dargestellt. Im Frachtraum 3 sind ferner die Container 12,12 für die verschiedenen Getränke und ein ein Treibmedium enthaltender Container 11 bzw. ein Kompressor als Bestandteil der Premix-Anlage dargestellt. Die Getränke und das Treibmedium werden durch die Pumpe 10 und über die Versorgungsleitungen 7 an die Bedarfsstellen in den Bordküchen 8 befördert. Die Getränke sind fertig gemixt in den Containern 12 bevorratet.
  • 2 entspricht im Aufbau der Anordnung nach 1, so dass gleiche Baueinheiten analog der 1 bezeichnet sind. Der Unterschied gegenüber 1 besteht darin, dass im Frachtraum eine Postmix-Anlage installiert ist, die eine Pumpe 10, einen Trinkwasser enthaltenden Container 13, einen Kühler 14 mit Karbonisator, einen CO2-Behälter 15 und eine Batterie von Sirupbehältern 16 mit zugeordneter Dosiervorrichtung umfasst. Damit werden in dieser Postmix-Anlage 10-16 die unterschiedlichen, den Passagieren zu servierenden Getränke an Bord des Flugzeugs zubereitet bzw. gemixt und über die Versorgungsleitungen 7 den unterschiedlichen Bordküchen 8 zugeführt. Bei einer derartigen Postmix-Anlage wird das Trinkwasser aus dem Container 13 mittels Druckerhöhungspumpe 10 unter Zwischenschaltung eines Filters und eines Karbonisators 14 mit Kühler zur Karbonisierung mit CO2 aufbereitet, Sirup aus den Sirupbehältern 16 dosiert beigegeben und mittels Treibmedium an die Zapfstellen der Bordküchen transportiert.
  • Die in 3 dargestellte Trolleyeinheit 17, die an die Versorgungsleitung 7 aus dem Frachtraum 3 andockbar ist, weist eine Stell- oder Ablagefläche 18, fest eingebaute Druckbehälter 19 zur Aufnahme unterschiedlicher Getränke, Behälter 20 für ein Treibmedium oder einen Kompressor mit Akkumulator, Druckleitungen 21, die von den Getränkebehältern 19 an die Zapfstelle gebündelt (bei 21) geführt sind, eine Zapfstelle 22, an der die unterschiedlichen Getränke gezapft werden, und eine Zapfvorrichtung 23, die an die Zapfstelle 22 angeschlossen ist, auf. Die Zapfvorrichtung 23 ist über eine schlauchartige Verbindung 23 mit einer Zapfpistole 24 mit Getränkeauslaufhahn 25 sowie einen Getränkewähler 26, mit dem die einzelnen Getränkearten z.B. durch Schalter, wie Berührungsschalter, wählbar sind. An einer Stirnseite des Trolleys ist eine Griffvorrichtung 27 vorgesehen, mit der die Trolleyeinheit geschoben oder gezogen wird. Des weiteren können an den Druckbehältern Öffnungen vorgesehen sein, über die die Druckbehälter zu Reinigungszwecken zugänglich sind. Handelsübliche Druckbehälter werden z.B. stehend angebracht und zu Reparatur- oder Reinigungszwecken aus dem Trolley entgenommen.
  • Eine Ausführungsform einer Premix-Anlage mit Andockstation zum Befüllen einer Trolleyeinheit nach 4 besteht im wesentlichen aus Premix-Getränkebehältern 29 für unterschiedliche Getränkearten, einem Treibmedium-Behälter 30, z.B. mit CO2 oder N2, jeweils einer Andockstation 31 an verschiedenen Standorten, wiederbefüllbaren Getränkedruckbehältern 32 für die verschiedenen Getränkearten, einem austauschbaren oder stationären Druckbehälter 33 für Treibmedien im Trolley und einer Zapfvorrichtung 34, an der die Getränkebecher zum Servieren befüllt werden.
  • 5 zeigt eine Postmix-Anlage mit einer Andockstation zum Befüllen einer Trolleyeinheit, die einen Trinkwasserbehälter 35, eine mit dem Behälter 35 verbundene Druckerhöhungspumpe 36, einen der Pumpe vorgeschalteten Filter 37, einen Durchlaufkühler 38 mit Karbonisator, einen Treibmediumbehälter 39 mit CO2 oder N2, eine Anzahl von Sirupbehältern 40 mit Dosiervorrichtung, eine Zapfvorrichtung 41 für die unterschiedlichen Getränke, einen Treibmediumbehälter 44 für Getränke, und einen wiederbefüllbaren Getränkedruckbehälter 45 aufweist. Die wiederbefüllbaren Getränkedruckbehälter 45 und der Treibgasbehälter 44 sowie die Zapfvorrichtung 41 sind Bestandteil der mobilen Trolleyeinheit 46 zum Transportieren der Getränkebehälter.
  • Eine Ausführungsform eines Trolleys bzw. mobilen Getränkeausgabewagens mit ausschankfertigen Getränkefässern einschließlich Treibgas im jeweiligen Fass ist in 6 und 7 dargestellt. Die Getränkefässer mit Treibgas sind mit 47, 48 und 49 bezeichnet, 50 zeigt einen Anschluss für den auswechselbaren Zapfschlauch, 51 einen Getränkeschlauch mit mehreren Getränkeleitungen, 52 eine Haltevorrichtung für Zapfpistole mit Tropfblech zum Abstellen der zu befüllenden Getränkebehälter, z.B. Becher oder Gläser, und 53 eine Zapfpistole mit Getränkewählschalter.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines nachbefüllbaren Getränkefasses ist in 8 dargestellt. Ein derartiges Fass weist einen Hohlraum 54 für ein Treibmittel, z.B. CO2, einen KEG-Anschluss 55 zum Zuführen des Treibmittels, der gleichzeitig Ausgang für die Getränkezapfvorrichtung ist, ein Gasüberdruckventil 56 mit mechanischer oder elektromagnetisch zu betätigender Entlüftung, eine Vorrichtung 57 zur Nachbefüllung mit Rückschlagventil sowie einen Füllstandssensor 58 zur Abschaltung bei maximalem Füllstand auf. 59 bezeichnet z.B. den Füllstand nach dem ersten Zapfen und 60 den Füllstand nach einer Wiederbefüllung.

Claims (20)

  1. Verfahren zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in Groß-Transportfahrzeugen, insbesondere Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Bestandteile der Getränke im Frachtraum des Personen-Transportfahrzeuges bevorratet werden, b) aus diesen Bestandteilen die zu verabreichenden Getränke in einer Postmix-bzw. einer Premix- Anlage im Frachtraum aufbereitet werden, c) die zur Verteilung bestimmten Getränke über zentrale Versorgungsleitungen an die Bordküchen des Fahrzeuges und an Zwischenbehälter gepumpt werden, d) die Getränketrolleys in den Bordküchen an die Versorgungsleitungen angedockt und die Getränke in Zwischenbehälter gefüllt werden, und e) die Getränke mittels Zapfvorrichtungen aus den Zwischenbehältern in Trinkbehälter abgefüllt und auf den Trolleys den Fahrgästen serviert werden.
  2. Verfahren zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in Groß-Transportfahrzeugen, insbesondere Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Getränke servierfertig in Fässern bzw. Containern angeliefert, im Frachtraum gelagert oder gegen Leercontainer ausgewechselt werden, oder die Container wahlweise über Tankwagen befüllt werden, b) die fertigen Getränke über Versorgungsleitungen auf die einzelnen Bordküchen verteilt und in Zwischenbehältern bevorratet werden, c) die Getränke mittels Zapfvorrichtungen in Trinkbehälter gezapft und auf Trolleys oder Tabletts den Fahrgästen serviert werden.
  3. Verfahren zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in Groß-Transportfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Getränke einschließlich Treibmedium in Zapfgefäßen bzw. kleinen Zapffässern zur individuellen Abgabe in Getränketrolleys bevorratet, die Getränkebehälter mit einem KEG-Zapfanschluss versehen und die Getränke über Zapfpistolen in Trinkbecher servierfertig abgegeben werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Getränkebehälter in den Bordküchen bzw. im Boden der Bordküchen in dafür vorgesehenen, gekühlten Staufächern zwischengelagert, die Staufächer vom Frachtraum aus beschickt und zur Aufnahme von Leergut genutzt werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ordern und das Versenden der Order über Funk Ordergeräte an die jeweilige Zapfanlage erfolgt, das gewünschte Getränk gezapft wird und das Personal die Getränke abholt und serviert.
  6. Einrichtung zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken nach einem Verfahren nach den Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch a) eine Postmix-Anlage im Frachtraum des Transportfahrzeuges, b) eine Zentralversorgung der über den Fahrgastbereich verteilten Bordküchen aus der Frachtraumanlage, c) eine Andockstation zum Befüllen der Getränke-Zwischenvorratsbehälter in den einzelnen Bordküchen, und d) eine Abfüllstation in jeder Bordküche zum Zapfen des gewünschten Getränkes in Behälter an den Trolleys.
  7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Getränke in Großtanks im Frachtraum des Fahrzeugs bereitgestellt sind, Verteilerleitungen vorgesehen sind, über die die unterschiedlichen Getränke an kleinere, in den Bordküchen untergebrachte Getränkedruckbehälter mit angeschlossenem Treibmedium (z.B. CO2) verteilt und Zapfstellen für die einzelnen Getränkearten an den Trolleys mit diesen Getränkedruckbehältern verbunden sind.
  8. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage im Frachtraum eine an die Versorgungsleitung angeschlossene Pumpe, einen Trinkwassertank, einen Kühler mit Karbonator und einen Treibmittel-Vorratsbehälter sowie eine Batterie von Sirupbehältern mit Dosiervorrichtung umfasst.
  9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5-7,dadurch gekennzeichnet, dass Versorgungsleitungen für jede Getränkeart in die einzelnen Bordküchen geführt werden, und dass in den Bordküchen die Versorgungsleitung an die unterschiedlichen Zapfstellen in den Bordküchen angedockt sind, so dass das gewünschte Getränk gezapft werden kann.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5-8, dadurch gekennzeichnet, dass Versorgungsleitungen für jede Getränkeart in die einzelnen Bordküchen geführt sind und in den Bordküchen die Versorgungsleitungen an die unterschiedlichen Zapfstellen auf den Trolleys angeschlossen sind.
  11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Getränketrolleys Druckkammern für die einzelnen Getränkearten aufweisen, z.B. für Bier, Trinkwasser, Tafelwasser mit CO2 und/oder O2, Cola, Cola-Mix, Limo, Orangensaft, Tomatensaft, etc.
  12. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Getränketrolleys zentral mit den unterschiedlichen Getränken betankbar ausgebildet sind.
  13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bordküchen Sodaguns für den Zapfvorgang installiert sind, die das jeweilige Getränk in Becher auf dem Trolley abfüllen, und dass der Trolley vom Personal zum Gast gefahren und serviert wird.
  14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Getränkebecher stapelbare Pappbecher mit Deckel, Trinköffnung oder Trinkhalm sind.
  15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass der Trolley eine Druckkammer aufweist, in die das Treibmedium während des Andockens gefüllt wird.
  16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle von Trolleys stationäre Selbstbedienungs-Zapfstellen an einer Fahrzeugwand vorgesehen sind.
  17. Einrichtung zum zentralen Versorgen von Passagieren mit Getränken in Groß-Transportfahrzeugen, gekennzeichnet durch a) eine Premix-Anlage im Frachtraum des Transportfahrzeugs, b) eine Batterie von Fässern bzw. Containern oder Tanks mit den den Passagieren anzubietenden Getränkearten im Frachtraum, c) eine Zentralversorgung der Bordküchen von der Premix-Anlage aus aus den Containern über Versorgungsleitungen, und d) eine Abfüllstation an jeder Bordküche zum Zapfen des gewünschten Getränkes in Trinkbehälter, die den Passagieren vom Personal auf Tabletts oder Trolleys serviert werden.
  18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5-16, dadurch gekennzeichnet, dass Getränkebehälter z.B. in Form von kleinen Fässern mit ca 5 I Inhalt in Getränketrolleys zapffertig installiert sind, die Getränkebehälter das Treibmedium enthalten, die Getränkebehälter mit einem KEG-Zapfanschluss versehen sind und über Zapfpistolen in Trinkbecher servierfertig abgegeben werden.
  19. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Getränkebehälter in den Bordküchen bzw. im Boden der Bordküchen in dafür vorgesehenen, gekühlten Staufächern angeordnet und zwischengelagert und vom Frachtraum aus beschickbar sowie zur Aufnahme von Leergut nutzbar sind.
  20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6-19, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Bordküche einen Stauraum aufweist, der durch klappbare, verschiebbare oder anderweitig verschließbare Deckel geöffnet werden kann und Getränkebehälter oder dergl. Utensilien, z.B. Leergut, platzsparend aufnimmt.
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