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DE19707467A1 - Kundennahe, mobile Ausschankvorrichtung - Google Patents

Kundennahe, mobile Ausschankvorrichtung

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Publication number
DE19707467A1
DE19707467A1 DE19707467A DE19707467A DE19707467A1 DE 19707467 A1 DE19707467 A1 DE 19707467A1 DE 19707467 A DE19707467 A DE 19707467A DE 19707467 A DE19707467 A DE 19707467A DE 19707467 A1 DE19707467 A1 DE 19707467A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dispensing device
container
carrying
dispensing
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19707467A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Fichtner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19707467A priority Critical patent/DE19707467A1/de
Publication of DE19707467A1 publication Critical patent/DE19707467A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F10/00Furniture or installations specially adapted to particular types of service systems, not otherwise provided for
    • A47F10/06Furniture or installations specially adapted to particular types of service systems, not otherwise provided for for restaurant service systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D2210/00Indexing scheme relating to aspects and details of apparatus or devices for dispensing beverages on draught or for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D2210/00028Constructional details
    • B67D2210/00128Constructional details relating to outdoor use; movable; portable
    • B67D2210/00131Constructional details relating to outdoor use; movable; portable wearable by a person, e.g. as a backpack or helmet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D2210/00Indexing scheme relating to aspects and details of apparatus or devices for dispensing beverages on draught or for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D2210/00028Constructional details
    • B67D2210/00128Constructional details relating to outdoor use; movable; portable
    • B67D2210/00133Constructional details relating to outdoor use; movable; portable wheeled

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausschankvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Technik sind stationäre Ausschankvorrichtungen für Getränke, wie z. B. sie in der Gastronomie eingesetzt werden, bekannt. Ferner sind Behälter zum Transport von Getränken bekannt.
Der Nachteil des Standes der Technik besteht darin, daß, da beispielsweise bei gastronomischen Großveranstaltungen, eine große Anzahl von Gästen mit Getränken versorgt werden muß, die Gäste sich an einer Bar anstellen müssen, um die Ge­ tränke zu erhalten, oder die Gäste die Getränke bei einem Kellner bestellen müssen, dieser die Bestellung aufnehmen und die gewünschten Getränke liefern muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nach­ teile des Standes der Technik zu vermeiden, und insbesondere eine kundennahe Ausschankvorrichtung zu schaffen.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei einer Ausschankvor­ richtung der eingangs genannten Art durch das im kennzei­ chnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltene Merkmal gelöst.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die An­ bringung der Ausschankvorrichtung an einem Kellner, Kunden an allen für diesen zugänglichen Stellen vor Ort bedient werden können.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den ab­ hängigen Patentansprüchen offenbart.
Die Erfindung sowie weitere Ausgestaltungen und Vorteile derselben wird bzw. werden nachfolgend anhand von Aus­ führungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht einer Person, die die erfindungsgemäße mobile Ausschankvorrichtung trägt;
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend der Fig. 1, wobei ein Be­ hälter der mobilen Ausschankvorrichtung in einem ent­ fernten Zustand gezeigt ist;
Fig. 3 eine detailliertere Ansicht eines Stützrads, das in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit der er­ findungsgemäßen mobilen Ausschankvorrichtung verwendet wird;
Fig. 4 eine detailliertere Ansicht einer Aufnahmevorrichtung für Trinkgefäße, die in einem bevorzugten Ausführungs­ beispiel mit der erfindungsgemäßen mobilen Ausschank­ vorrichtung verwendet wird;
Fig. 5 eine Schnittansicht eines ersten Ausführungs­ beispiels eines Behälters, der in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit der erfindungsgemäßen mobilen Ausschankvorrichtung verwendet wird;
Fig. 6 eine Schnittansicht eines zweiten Ausführungs­ beispiels eines Behälters, der in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit der erfindungsgemäßen mobilen Ausschankvorrichtung verwendet wird;
Fig. 7 eine Ansicht eines Multifunktionshahns, der in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit der erfindungsge­ mäßen mobilen Ausschankvorrichtung verwendet wird;
Fig. 8 eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungs­ beispiels der Erfindung, bei dem eine aufladbare Batterie zusammen mit einem Kompressor zum Herauspumpen der Flüssigkeit aus dem Behälter verwendet wird; und
Fig. 9 eine Seitenansicht einer "Bedienungsperson" mit der erfindungsgemäßen mobilen Ausschankvorrichtung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein(e) Kellner(in) 1 gezeigt, der die erfindungsgemäße mobile Ausschankvorrichtung 2 auf sei­ nem Rücken trägt. Die Ausschankvorrichtung 2 weist ein Tra­ gegestell 3, einen Behälter 4, eine Stützstange 5 und ein Stützrad 6 auf. Das Tragegestell 3 ist über einen Hüftgurt 7 und zwei Schultergurten, von denen nur einer 8 in der Zeich­ nung dargestellt ist, an dem Rücken des Kellners 1 ange­ bracht. Die dargestellte Gurtanordnung ist dahingehend vor­ teilhaft, eine maximale Bewegungsfreiheit des Kellners 1 bei gleichzeitigem stabilen Halt des Tragegestells 3 vorzusehen. Die Gurte werden mit schematisch angedeuteten Klettver­ schlüssen 92 befestigt und in der Größe angepaßt. Das Trage­ gestell 3 weist eine vertikale Rückenfläche 10 und eine dazu senkrecht ausgebildete horizontale Auflagefläche 11 auf. Die Rückenfläche 10 ist rechteckförmig und die Auflagefläche 11 besitzt einen rechteckigen Abschnitt 12 und einen dreiecki­ gen nach hinten zugespitzten Abschnitt 13. Zwischen dem Tra­ gegestell 3 und dem Rücken des Kellners 1 ist an der Rücken­ fläche 10 eine Luft- oder Schaumstoff-Polsterung 9 vorgese­ hen. Der Behälter 4 ist von der Ausschankvorrichtung 2 ent­ fernbar auf dem rechteckigen Abschnitt 12 des Tragegestells 3 angeordnet. Dadurch kann der Behälter 4 leicht im Betrieb der Auschankvorrichtung 2 ausgewechselt und durch einen ge­ füllten Behälter 4 ersetzt werden. Zur Sicherung des Be­ hälters 4 sind entlang den Umfangskanten des rechteckigen Abschnitts 12 vertikal nach oben ragende Wände 14,15,16 vorgesehen. Ferner weist die Rückenfläche 10 in ihrem oberen Bereich eine zentriert angeordnete Öffnung 17 auf, in die eine (Schnapp-) Verschlußeinrichtung 18 des Behälters 4 im eingesetzten Zustand des Behälters 4 (Fig. 1) eingreift. An dem Tragegestell 3 oder dem Behälter 4 ist durch leicht lösbare Befestigungsmittel, wie z. B. einen Klettverschluß 91, ein Rohr 19 angebracht, das als Aufnahmevorrichtung für Trinkgefäße 20 dient. Die Trinkgefäße 20 sind vorzugsweise aus einem, in der Technik bekannten, eßbarem oder wiederver­ wendbarem waschbarem Leicht-Material hergestellt. Die Stütz­ stange 5 weist einen schematisch angedeuteten mittig ange­ ordneten Stoßdämpfer 21 auf. Durch das Vorsehen der Stütz­ stange 5 verringert sich das für den Kellner 1 zu tragende Gewicht ungefähr um die Hälfte. Pfeile deuten in Fig. 2 schematisch das Entfernen bzw. das Anbringen des Behälters 4 an dem Tragegestell 3 an.
In den Fig. 1, 2 und 9 trägt der Kellner 1 einen Speziala­ nzug, der dem Kellner das Outfit eines Raumfahrers verleiht. Dadurch wird das durch die Ausschankvorrichtung verfremdete Aussehen des Kellners 1 nicht nur abgeschwächt, sondern die Polsterung 9 kann ebenfalls in dem Anzug ausgebildet sein. Am Ärmel ist eine "Getränkekarte" vorgesehen, die Leuchtan­ zeigen 100, 101, 102 aufweist. Neben den Lämpchen 100, 101, 102 sind Anzeigemittel vorgesehen, die als auswechselbare Schil­ der 103, 104, 105 unter einer Plastikschutzhülle ausgebildet sind. Das Leuchten eines der Lämpchen 100, 101, 102 zeigt dem Gast und dem Kellner 1 an, daß das entsprechende Getränk vorhanden bzw. vorrätig ist. Eine (nicht dargestellte) Aus­ werteeinheit kann über (nicht dargestellte) Füllstandsanzei­ gefühler die Menge der vorhandenen Getränke bestimmen und die Lämpchen 100, 101, 102 ansteuern. Dazu kann die Auswerte­ einheit insbesondere die abgefühlte Flüssigkeitsmenge mit einer vorgegebenen Mindestmenge, beispielsweise der Füll­ menge der Trinkgefäße 20, vergleichen, und die Leuchtan­ zeigen 100, 101, 102 ansteuern, falls die vorhandene Flüssig­ keitsmenge größer als die vorgegebene Menge ist.
Der Fig. 3 entnimmt man, daß das Stützrad 6, das über eine, an der Spitze des dreieckigen Abschnitts 13, vorzugsweise durch eine feste Verbindung (wie z. B. eine Schweißverbin­ dung falls die Platte 13 und das Stützrohr 5 aus Metall sind) befestigte Stützstange 5, mit dem Tragegestell 3 ver­ bunden ist, eine Rastverstelleinrichtung 22 aufweist, durch die die effektive Länge der Stange 5 grob eingestellt werden kann, um sich unterschiedlichen Größen des Kellners 1 oder auch abschüssigem Gelände anzupassen. Eine Feinverstell­ vorrichtung 90, die als ein gegenläufiges Feingewinde ausge­ bildet ist, ist an dem Stoßdämpfer 21 vorgesehen, um nach dem Beladen der Ausschankvorrichtung 2 die Höhe der Stütz­ stange 5 optimal einzustellen.
In Fig. 4 ist die Aufnahmevorrichtung 19 mit einer Vielzahl von Trinkgefäßen 20 in größerer Einzelheit gezeigt. Die Aufnahmevorrichtung 19 ist ein nach vorne leicht gebogenes Rohr, um dem Kellner 1 einen leichten Zugriff auf die Trinkgefäße 20 zu ermöglichen. Die Trinkgefäße 20 sind in dem Rohr gestapelt angeordnet. Eine durch eine Feder 23 vorgespannte Platte 24 dient zur Lagerung des Stapels der Trinkgefäße 20 und sorgt dafür, daß bei Entnahme eines Trinkgefäßes 20 das darauffolgende Trinkgefäß in eine für den Kellner 1 erreichbare Position gelangt.
In Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines erstes Ausführ­ ungsbeispiels eines Behälters 4 gezeigt. Der Behälter 4 ist ein rechteckiger Kasten mit einer Kuppel 25 auf seiner Ober­ seite. Zur Isolierung sind die Wände 26, 27, 28, 29, sowie die in der Zeichnung nicht dargestellte (abnehmbare, und insbe­ sondere durchsichtige) Vorderwand des Behälters 4 doppelwan­ dig ausgebildet. Die Kuppel 25 sowie die Zwischenräume der Wände 26, 27, 28, 29, sowie die in der Zeichnung nicht darge­ stellte Vorderwand dienen zur Aufnahme von Kühlelementen 30 und/oder (nicht dargestellten) Luftzirkulationsmitteln, wie z. B. einem Ventilator. Alternativ oder zusätzlich kann auch darin eine (nicht dargestellte) Trockeneiskühlung vorgesehen sein. Im Fall, daß die Hohlräume nicht evakuiert sind, ist die sich ergebende Luftzirkulation (der absinkenden kalten Luft) durch Pfeile angedeutet. Die Bodenwand 26 weist eine Öffnung 31 auf, die über eine Leitung 32 die, in einem Vorratsgefäß 33 in dem Innenraum 89 des Behälters 4, gespei­ cherte Flüssigkeit 34 aus dem Behälter geleitet werden kann.
Das in Fig. 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel des Behälters 4 unterscheidet sich von dem in Fig. 5 dargestell­ ten ersten Ausführungsbeispiel im wesentlichen dadurch, daß der Behälter 4 zwei Trennwände 35, 36 aufweist, durch die der Innenraum des Behälters 4 in drei Abteile 37, 38, 39 aufge­ teilt ist. In die Abteile 37, 38, 39 können (schlauchartige, eine flexible Wandungen aufweisende, und leicht entfernbare) Vorratsgefäße 40, 41 bzw. 42 eingesetzt werden. Über Lei­ tungen 43, 44, 45 werden die Flüssigkeiten 55, 56, 57, die z. B. Coca-Cola (eingetragene Marke), Limes, Bier sind, aus dem Behälter durch Öffnungen 46, 47 bzw. 48 geleitet. Für den Fall, daß ein kohlensäurehaltiges Getränk in einem der Vor­ ratsgefäße 40, 41, 42 aufbewahrt wird oder zur Druckerzeugung beim Ausschenken sind Gewichte bzw. eine Sole oben in den Vorratsgefäßen 40, 41, 42 vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß bei den in den Fig. 5 und 6 darge­ stellten Ausführungsbeispielen, im Fall eines auszuschen­ kenden Mix-Getränks, wie z. B. Limes, eine Rührvorrichtung in einem der Vorratsgefäße 33 bzw. 46, 47, 48 angeordnet ist, die beispielsweise ein Quirl ist, der als ein Rotor eines Elektromotors ausgebildet ist. Ein (nicht gezeigter) Stator ist zwischen den Wänden des Behälters 4 angeordnet und treibt den Rotor kontaktlos durch elektromagnetische Wechselwirkung an. Zur Versorgung der Rührvorrichtung, des Ventilators, der Leuchtanzeigen, der Auswerteeinheit, eines Kompressors (Fig. 8) u. a. kann beispielsweise in der Kuppel 25 eine (nicht dargestellte) Batterie vorgesehen sein.
In Fig. 7 ist eine Einrichtung gezeigt, mit deren Hilfe man die in der Ausschankvorrichtung transportierten Getränke mit einem einzigen Hahn ausschenken kann. Die Leitungen 43, 44, 45 sind mit Leitungen 49, 50, 51 über Bajonett-Verschlüsse ver­ bunden. Die Leitungen 49, 50, 51 werden in einem Schlauch 52 zusammengeführt. Durch Ansteuern eines Schalters 53 an dem Multifunktionshahn 54 kann das gewünschte Getränk ausge­ schenkt werden.
In Fig. 8 ist eine weitere Variante der Erfindung darge­ stellt. Ein Behälter 200 ist mit Flüssigkeit 201, die insbe­ sondere Wasser ist, bis zum Flüssigkeitsspiegel 202 gefüllt. Ein von einem Akkumulator 205 mit elektrischer Energie ver­ sorgter Kompressor 206 führt über eine Leitung 207 Druckluft mit einem Druck von 1 bis 2 bar in den oberen Bereich des Behälters 200 ein. Dazu kann außerhalb des Behälters 200 in der Leitung 207 ein (nicht gezeigtes) Druckmeßgerät mit Anzeige vorgesehen sein. Um einen konstanten Druck im Behä­ lter 200 aufrechtzuerhalten kann die Leitung 207 dazu ferner ein (nicht gezeigtes) Druckbegrenzungsventil aufweisen. Die Druckluft wird dazu verwendet, die Flüssigkeit für das Aus­ schenken unter Druck zu setzen und/oder Kohlensäure in der Flüssigkeit 201 zu halten. Die Verwendung von Luft als Druckmittel - anstelle von z. B. CO₂ - besitzt dabei den Vorteil, daß die Ausschankvorrichtung eine nicht genehmi­ gungspflichtige Schankanlage, wie z. B. ein herkömmliches, nicht für einen speziellen Einsatz genehmigungspflichtiges "Partyfaß", ist. Die Flüssigkeit 201 in dem Behälter wird daher unter Druck gesetzt und kann im Bedarfsfall durch den Druck und die Eigengewichtskraft über die Leitung 210 abge­ geben werden. Wenn die Flüssigkeit 201 z. B. Wasser ist, kann die Leitung 210 mit (nicht gezeigten) am Behälter 200 angebrachten Kartuschen mit Mixgetränk-Konzentraten ver­ bunden sein, so daß durch entsprechende Ventilansteuerung das Konzentrat, beim Ausströmen der Flüssigkeit 201 durch die Leitung 210, in die Leitung 210 gesaugt wird (Post-Mix-Verfahren). In Fig. 8 ist schematisch bei 220 ein Keg-Ver­ schluß auf der Unterseite des Behälters eingezeichnet. Vor­ zugsweise kann die vom Kompressor 206 bereitgestellte Druck­ luft ebenfalls über eine Leitung 230 zur (pneumatischen) Stoßdämpfung des Stützrads und Längeneinstellung der Stütz­ stange verwendet werden.
Die Erfindung wurde anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der Erfin­ dungsgedanke verlassen wird. So könnten Aufnahmevorrich­ tungen für z. B. mehrere Arten von Trinkgefäßen und weitere Zutaten für Getränke, wie z. B. Zitronenscheiben, an der mobilen Ausschankvorrichtung vorgesehen sein. Ferner ist die Auswahl von zwei Trennwänden bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel rein illustrativ. Die in Fig. 5 und 6 dargestellten Speichergefäße für Getränke können auch kom­ merziell erhältliche Flaschen (z. B. eine Magnum-Flasche Cham­ pagner) sein, die in die Abteile des Behälters, insbesondere auf den Kopf gestellt, eingesetzt werden.

Claims (24)

1. Ausschankvorrichtung (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschankvorrichtung (2) mobil ist.
2. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausschankvorrichtung (2) ferner eine Tra­ gevorrichtung (3) aufweist, die auf dem Rücken einer Person (1) getragen werden kann.
3. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragevorrichtung (3) mit einer Gurt­ anordnung (7, 8) an der Person (1) befestigt werden-kann.
4. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Rücken und der Gurtanordnung (7, 8) eine Polsterung (9) vorgesehen ist.
5. Ausschankvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschankvor­ richtung einen, insbesondere entfernbar an der Tragevor­ richtung (3) befestigten, Behälter (4) aufweist.
6. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Tragevorrichtung (3) eine Auflage­ fläche (12) aufweist, auf der der Behälter (4) angeordnet ist.
7. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (4) wenigstens ein aus­ wechselbares Speichergefäß (33; 40, 41, 42) für auszuschenken­ de Flüssigkeiten (34; 55, 56, 67) aufweist.
8. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (4) wenigstens ein wärmeisoliertes Abteil (89; 37, 38, 39) zur Aufnahme des Wenigstens einen Speichergefäßes (33; 40, 41, 42) aufweist.
9. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (4) eine Kühl­ vorrichtung (30) aufweist.
10. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kühlvorrichtung (30) in einem oberen Bereich des Behälters (4) angeordnet ist.
11. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschankvor­ richtung (2) ein Stützrad (6) aufweist, das über eine Stange (5) an der Auflagefläche (11) angebracht ist.
12. Ausschankvorrichtung (5) nach Anspruch 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Auflagefläche einen nach hinten ragen­ denden Fortsatz (13) zur Anbringung der Stange (5) aufweist.
13. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 11 oder 12, da­ durch gekennzeichnet, daß die Stange (5) in der Höhe ver­ stellbar ist.
14. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (5) einen Däm­ pfungsmechanismus (21) aufweist.
15. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Trage-Vorrichtung (3) eine Aufnahmevorrichtung (9) für Trinkgefäße (20) vorgesehen ist.
16. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (9) einen Feder­ mechanismus (23, 24) zum Bereitstellen der Trinkgefäße (20) aufweist.
17. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Leitungen (32; 43, 44, 45) vorgesehen sind, über die die Flüssigkeiten (34; 37, 38, 39) durch wenigstens eine Öffnung (31) in dem Behälter (4) aus dem wenigstens einen Speichergefäß (33; 40, 41, 42) geleitet werden.
18. Ausschankvorrichtung (2) nach Anspruch 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Leitungen (32; 43, 44, 45) zusammen in einem Multifunktionshahn (54) geführt sind.
19. Ausschankvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (4) wärmeiso­ liert ist.
20. Ausschankvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Behälter und/oder der Tragvorrichtung mehrere Kartuschen mit Kon­ zentraten angebracht sind, wobei die Konzentrate der aus dem Behälter strömenden Flüssigkeit, die insbesondere Wasser ist, vorzugsweise nach dem Post-Mix-Verfahren beigemischt werden.
21. Ausschankvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen des für den Ausschank erforderlichen Drucks die Ausschankvorrichtung eine aufladbare Batterie und einen von der Batterie ver­ sorgten Kompressor, der über eine Leitung Druckluft in den Behälter strömen läßt, aufweist.
22. Ausschankvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Füllstandsanzeigen die im Behälter vorhandene Menge Flüssigkeit(en) und/oder Kon­ zentrat abfühlen und diesen Wert bzw. das Übersteigen eines vorbestimmten Minimalwerts über an einem Anzug der Person oder an der Ausschankvorrichtung befindliche Anzeigemittel anzeigen.
23. Tragevorrichtung, gekennzeichnet durch eine Stützvor­ richtung, die insbesondere ein Stützrad (5) ist.
24. Tragevorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet da­ durch, daß die Tragevorrichtung ein Tragegestell mit einer Auflagefläche für einen abnehmbar am Tragegestell befe­ stigten Behälter, der vorzugsweise ein isolierter Tank bzw. Speicher für auszuschenkende Getränke ist, und eine Gurtan­ ordnung zum Befestigen des Tragegestells auf dem Rücken einer Person aufweist, wobei das Stützrad über eine in der Höhe verstellbare und stoßgedämpfte Stützstange an der Auflagefläche angebracht ist.
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