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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine, und insbesondere
eine Sticknähmaschine.
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Allgemein
enthält
die Sticknähmaschine
einen Stickrahmen, der einen zu nähenden Stoff hält und in
den X/Y-Richtungen relativ zur Maschinennadel bewegt wird, sodass
ein Stickmuster an dem Stoff genäht
werden kann. In diesem Zusammenhang ist es bekannt, dass es zwei
Arten von Sticknähmaschinen
gibt. Bei einer Art der Maschinen ist der X/Y-Antriebsmechanismus
separat von dem Maschinengehäuse
ausgebildet und wird mit dem Maschinengehäuse an seiner Außenseite
verbunden, wenn der Sticknähvorgang
durchgeführt
wird. Diese Art kann als eine Maschine mit äußerem Mechanismus bezeichnet
werden. Bei der anderen Art der Maschinen ist der X/Y-Antriebsmechanismus
in dem Maschinengehäuse
ausgebildet. Diese Art kann als eine Maschine mit eingebautem Mechanismus
bezeichnet werden.
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Weiter
wird eine Maschine mit äußerem Mechanismus
vorgeschlagen, bei dem das Y-Antriebsmechanismusteil
umgeklappt werden kann, wie in der offengelegten japanischen Patentanmeldung
JP 2000-237478 A (
US 6 158 365 A )
und in der
US 2002/0083872
A1 dargestellt.
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Im
Fall des Maschinentyps mit äußerem Mechanismus
macht die äußere Anbringung
das Maschinengehäuse
sehr sperrig und voluminös.
Weiter ist es ziemlich aufwändig,
die Befestigung mit dem Maschinengehäuse herzustellen und zu trennen. Weiter
ist es, da der Y-Antriebsmechanismus
an einer Position höher
als die Oberseite des Maschinenuntergestells positioniert ist, ziemlich
schwierig, den normalen Nähvorgang
durchzuführen,
während
die Anbringung an dem Maschinengehäuse angeschlossen ist.
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Im
Fall des Maschinentyps mit äußerem Mechanismus,
bei dem der Y-Antriebsmechanismus umgeklappt werden kann, ist die
Konstruktion kompakter als die herkömmliche gemacht. Aber es bleibt unverändert, dass
der Y-Antriebsmechanismus an dem Maschinenuntergestell angeordnet
ist. Falls der Y-Antriebsmechanismus so ausgebildet ist, dass er an
einer niedrigeren Position angeordnet wird, ist es erforderlich,
dass der Y-Antriebsmechanismus neben dem X-Antriebsmechanismus angeordnet
wird. Dies macht jedoch die Anbringung sehr sperrig.
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Andererseits
gibt es im Fall des Maschinentyps mit eingebautem Mechanismus keine
der oben im Fall des Maschinentyps mit äußerem Mechanismus genannten
Probleme. Es besteht jedoch das Problem, dass der Betriebsbereich
des X/Y-Antriebsmechanismus durch die Größe des Maschinengehäuses begrenzt
ist. Es ist deshalb schwierig, ein Muster einer großen Größe zu nähen.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Sticknähmaschine
bereitzustellen, die einfach und sicher bedient werden kann.
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In
diesem Zusammenhang kann der Y-Antriebsmechanismus so ausgebildet
werden, dass er sowohl im Fall des Maschinentyps mit äußerem Mechanismus
als auch im Fall des Maschinentyps mit eingebautem Mechanismus drehbar
ist. Der Drehvorgang ist jedoch problematisch, weil der Y-Antriebsmechanismus
normalerweise in der Nichtgebrauchsstellung entlang des Maschinengehäuses verlaufend angeordnet
und dort verriegelt ist, wenn der Sticknähvorgang nicht durchgeführt wird.
Das heißt,
das Problem besteht darin, dass der Maschinenbediener den Y-Antriebsmechanismus
entriegeln und diesen gleichzeitig aus der Nichtgebrauchsstellung
drehen muss.
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Weiter
ist es sehr gefährlich,
falls der Antriebsmotor angetrieben wird, wenn der Y-Antriebsmechanismus
nicht genau in der Nichtgebrauchsstellung ist, d. h. in der Aufnahmestellung
oder nicht genau in der Betriebsstellung für das Sticknähen.
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Insbesondere
ist es schwierig, zu bestätigen, ob
der Y-Antriebsmechanismus genau in der Nichtgebrauchsruhestellung
oder genau in der Betriebsstellung zum Sticknähen ist oder nicht. Es passiert ein
Unfall, falls die Nähmaschine
ohne eine exakte Bestätigung
der Positionslage des Y-Antriebsmechanismus angetrieben wird. Weiter muss
vermieden werden, dass der Y-Antriebsmechanismus sich aus der Betriebsstellung
bewegt, während
die Nähmaschine
angetrieben wird.
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Die
Erfindung betrifft eine Sticknähmaschine zum
Nähen von
Stickmustern durch Bewegen eines ein zu nähendes Arbeitsstück haltenden
Halters in der X-Richtung, d. h. in der Breitenrichtung des Maschinengehäuses, und
in der Y-Richtung, d. h. in der Tiefenrichtung des Maschinengehäuses, wobei
die Sticknähmaschine
ein Untergestell, eine an der Unterseite des Untergestells vorgesehene
Basis, einen in der Basis angeordneten X-Antriebsmechanismus zum
Bewegen des Arbeitsstückhalters
in der X-Richtung, einen an der Rückseite des Untergestells angeordneten
und mit dem X-Antriebsmechanismus verbundenen und in der X-Richtung
bewegbaren Verbindungsmechanismus, und einen mit dem Verbindungsmechanismus
verbundenen und in der X-Richtung bewegbaren Y-Antriebsmechanismus
aufweist, wobei der Y-Antriebsmechanismus
den Arbeitsstückhalter
trägt und
diesen in der Y-Richtung bewegt und zwischen einer Nichtgebrauchsstellung,
in der sich der Y-Antriebsmechanismus entlang der Rückseite des
Untergestells erstreckt und sich seine Oberseite in einer gleichen
Ebene mit der Oberseite des Untergestells erstreckt, und einer Betriebsstellung,
in der sich der Y-Antriebsmechanismus so erstreckt, dass er aus
der Rückseite
des Untergestells in der Y-Richtung herausragt, drehbar ist.
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Gemäß der Erfindung
ist, da der Y-Antriebsmechanismus nicht in dem Maschinengehäuse angeordnet
ist, der Bewegungsbereich in der Y-Richtung nicht durch die Größe des Maschinengehäuses beschränkt. Deshalb
kann ein Stickrahmen einer relativ großen Größe verwendet werden. Das heißt, man
kann ein Stickmuster einer relativ großen Größe erzielen.
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Außerdem kann,
da der X-Antriebsmechanismus in der Basis an der Unterseite des
Untergestells des Maschinengehäuses
angeordnet ist, der Y-Antriebsmechanismus an einer unteren Position angeordnet
werden, wo die Oberseite des Y-Antriebsmechanismus in einer gleichen
Ebene wie die Oberseite des Untergestells liegt und wo der Y-Antriebsmechanismus
für den
normalen Nähvorgang kein
Hindernis darstellt.
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Weiter
ist es bevorzugt, dass der Verbindungsmechanismus so ausgebildet
ist, dass er eine Basisplatte zum Stützen des Y-Antriebsmechanismus
hat, wobei die Basisplatte relativ zum X-Antriebsmechanismus drehbar
ist und mit Vorsprüngen zum
Eingriff mit den an dem X-Antriebsmechanismus vorgesehenen Nuten,
wenigstens wenn der Y-Antriebsmechanismus gedreht ist und in der
Y-Richtung ragt, versehen ist. Es ist weiter bevorzugt, dass der Verbindungsmechanismus
eine Einrichtung zum Ausüben
einer Kraft enthält,
um die Basisplatte und den X-Antriebsmechanismus normalerweise zueinander
zu drücken.
Mit einer solchen Konstruktion kann der Y-Antriebsmechanismus fest in der herausstehenden
Stellung gehalten werden.
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Ferner
ist der Y-Antriebsmechanismus zwischen einer Stellung, in der der
Y-Antriebsmechanismus
nicht betriebsbereit in einem Aufnahmeraum in der X-Richtung verlaufend
ist, und einer Stellung, in der der Y-Antriebsmechanismus in der
Y-Richtung heraussteht
und zum Sticknähen
bereit ist, drehend bewegbar. In diesem Zusammenhang kann die Erfindung
eine Einrichtung zum Verriegeln des Y-Antriebsmechanismus wenigstens
in einer der Betriebsstellung und der Nichtgebrauchsstellung, eine
Einrichtung zum Entriegeln des Y-Antriebsmechanismus und eine Einrichtung
zum Drehen des Y-Antriebsmechanismus um ein vorbestimmtes Maß zur einen oder
anderen der Betriebsstellung und der Nichtgebrauchssteilung, wenn
der Y-Antriebsmechanismus entriegelt ist, enthalten.
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Mit
einer solchen Konstruktion übt
die Einrichtung zum Entriegeln des Y-Antriebsmechanismus eine besondere
Wirkung bei der Bedienung des Y-Antriebsmechanismus aus. Insbesondere
wird, wenn der Y-Antriebsmechanismus in der aufgenommenen Nichtgebrauchsstellung
entriegelt ist, der Y-Antriebsmechanismus ein bestimmtes Maß zur Betriebsstellung
gedreht und ein Spalt ist zwischen dem Maschinengehäuse und
dem Y-Antriebsmechanismus vorgesehen, sodass der Maschinenbenutzer
einen Finger in den Spalt schieben kann und den Y-Antriebsmechanismus
leicht in der Y-Richtung zur Betriebsstellung bewegen kann.
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Ferner
kann die Erfindung eine Einrichtung zum Verriegeln des Y-Antriebsmechanismus
zumindest in der Betriebsstellung zum Sticknähen, eine Einrichtung zum Entriegeln
des Y-Antriebsmechanismus und einen Sensor zum Ausgeben eines Verriegelungssignals
als Reaktion auf die Situation, dass der Y-Antriebsmechanismus in
der Betriebsstellung zum Sticknähen
verriegelt ist, enthalten.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
es bevorzugt, dass die Verriegelungseinrichtung Vorsprünge, an
dem X-Antriebsmechanismus vorgesehene und mit den Vorsprüngen in
Eingriff stehende Nuten, wenn sich der Y-Antriebsmechanismus in
der Betriebsstellung zum Sticknähen
befindet, sowie eine Einrichtung zum Ausüben einer Kraft, um die Basisplatte
und den X-Antriebsmechanismus normalerweise zueinander zu drücken, enthält. Es ist
weiter bevorzugt, dass die Entriegelungseinrichtung eine gegen die
Wirkung der die Kraft ausübenden
Einrichtung betätigte
Einrichtung, um den Eingriff zwischen den Vorsprüngen und den Nuten zu lösen, und
einen Sensor zum Ausgeben eines Entriegelungssignals als Reaktion
auf die Lösung
des Eingriffs zwischen den Vorsprüngen und den Nuten enthält. Mit
einer solchen Konstruktion kann die Lösung der Verriegelungswirkung
durch eine Entkopplung zwischen den Vorsprüngen und den Nuten erfasst
werden. Es wird deshalb exakt erfasst, dass der Y-Antriebsmechanismus
nicht in der Betriebsstellung zum Sticknähen ist und nicht durch die
Verriegelungseinrichtung verriegelt ist.
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Somit
kann gemäß der Erfindung,
da der Y-Antriebsmechanismus in der Betriebsstellung zum Sticknähen positioniert
erfasst wird und dort verriegelt wird, der korrekte und zuverlässige Sticknähvorgang
ohne Auftreten ungünstiger
Elemente, wie beispielsweise Bedienungsgefahr, Unfall oder Beschädigung mechanischer
Teile, gewährleistet
werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Perspektivansicht einer Nähmaschine
der Erfindung von der Vorderseite der Maschine.
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2 ist
eine Perspektivansicht der Nähmaschine
der Erfindung von der Rückseite
der Maschine.
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3 ist
eine Perspektivansicht der Nähmaschine
der Erfindung von der Rückseite
der Maschine, um den Gebrauchsmodus zu zeigen.
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4 ist
eine Perspektivansicht des Y-Antriebsmechanismus der Erfindung.
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5 ist
eine Perspektivansicht des X/Y-Antriebsmechanismus der Erfindung.
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6 ist
eine Perspektivansicht eines Verbindungsmechanismus der Erfindung.
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7 ist
eine Perspektivansicht des X-Antriebsmechanismus der Erfindung.
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8 ist
eine Seitenansicht eines wesentlichen Teils des Verbindungsmechanismus,
vergrößert und
teilweise im Schnitt dargestellt.
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9 ist
eine Perspektivansicht des vergrößert dargestellten
Verbindungsmechanismus.
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10 ist
eine Draufsicht eines Drehtisches des Verbindungsmechanismus in
vergrößerter Darstellung.
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11 zeigt
Seitenansichten eines wesentlichen Teils des Verbindungsmechanismus,
wobei die Zustände
zum Einrichten und Lösen
der Beziehung zwischen dem X- und Y-Antriebsmechanismus gezeigt
sind.
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12 ist
eine Perspektivansicht der Nähmaschine
der Erfindung, die den Y-Antriebsmechanismus
zeigt, der zu einer Betriebsstellung zum Sticknähen bewegt ist.
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13 ist
eine schematische Darstellung eines Mikroschalters gemäß der Erfindung.
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14 ist
eine schematische Ansicht des Mikroschalters in vergrößerter Darstellung.
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15 ist
eine erläuternde
Darstellung des zu betätigenden
Mikroschalters.
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16 ist
ein Blockschaltbild der Funktionen der Erfindung.
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Es
wird nun die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben.
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1 ist
eine Perspektivansicht einer Sticknähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung aus Sicht eines Maschinenbedieners, der an der Position
zum Benutzen der Nähmaschine
ist. Die Nähmaschine
hat ein Maschinengehäuse,
das im Wesentlichen aus einer Basis B, einem Untergestellt 90 mit
einer Vorderseite 92 und vorgesehen auf der Basis B, einen
vom Untergestell 90 aufstehenden Träger 96 und einen sich
lateral vom Träger 96 erstreckenden
Arm 95 aufgebaut ist. Der Arm 95 hat einen an
seiner Vorderseite vorgesehenen Anzeigeteil, wobei der Anzeigeteil
ein Display 98 enthält,
und hat ein Nadelteil N, das für
den normalen sowie den Sticknähvorgang
vorgesehen ist.
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Das
Untergestellt besteht aus einem freien Arm 94, einem Teil 97,
das von dem Untergestell 90 entfernt werden kann, und einem
festen Teil 99. Die Oberseiten dieser Komponenten sind
jeweils auf einem gleichen Niveau in einer gleichen Ebene wie eine
einen Näharbeitsplatz 91 bildende
Ebene angeordnet.
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Der
freie Arm 94 kann für
die speziellen Nähvorgänge verwendet
werden, wenn das entfernbare Teil 97 entfernt ist.
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Wie
dargestellt, wird die Breitenrichtung der Maschine als X-Richtung
bezeichnet, und die Tiefenrichtung der Maschine wird als Y-Richtung
bezeichnet.
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Wie
in 2 dargestellt, enthält ein Y-Antriebsmechanismus
einen lang gestreckten Arm 1, der normalerweise in dem
Untergestellt 90 an dessen Rückseite 93 angeordnet
ist. Der lang gestreckte Arm 1 ist in einem Ausschnitt 3 des
Untergestells 90 aufgenommen angeordnet und kann so bewegt
werden, dass er sich in der Y-Richtung
erstreckt, um so einen Stickrahmen in der Y-Richtung zu bewegen,
wobei der Stickrahmen einen zu stickenden Stoff hält. Weiter
bildet der lang gestreckte Arm 1 einen Teil des Maschinengehäuses im
normalen Zustand, in dem die Ober seite 10 fortlaufend zur
Oberseite 91 des Untergestells 90 auf einem gleichen
Niveau und in einer gleichen Ebene positioniert ist.
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Tatsächlich kann
der lang gestreckte Arm in einer horizontalen Ebene so gedreht werden,
dass er sich in der Y-Richtung erstreckt und teilweise von dem Untergestell 90 nach
hinten vorsteht. In dieser Stellung kann der lang gestreckte Arm 1 mit
dem an einem Haltestück 19 davon
angebrachten Stickrahmen betriebsbereit sein.
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Der
lang gestreckte Arm ist mit einem X-Antriebsmechanismus 4 wirkverbunden,
der normalerweise in dem Maschinengehäuse angeordnet ist, um den
lang gestreckten Arm 1 in der X-Richtung, d. h. in der
Breitenrichtung, zu bewegen. So kann der an dem Haltestück 19 angebrachte
Stickrahmen so in der X/Y-Richtung bewegt werden, dass die Sticknähte an dem
durch den Stickrahmen gehaltenen Stoff gebildet werden können, wie
später
im Detail beschrieben.
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Der
Ausschnitt 3 des Untergestells 90 ist in einer
Form im Wesentlichen gleich der Kontur des lang gestreckten Arms 1 in
einer solchen Weise ausgebildet, dass die Oberseite des lang gestreckten Arms 1 im
Wesentlichen auf einem gleichen Niveau wie die Oberseite 91 des
Untergestells 90 sein kann, wenn der lang gestreckte Arm 1 aus
der herausstehenden Betriebsstellung in den Ausschnitt 3 zurückgedreht
ist.
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Im
Ausschnitt 3 ist der lang gestreckte Arm 1 mit
dem X-Antriebsmechanismus 4 verbunden, sodass der lang
gestreckte Arm 1 durch den Antriebsmechanismus 4 in
der X-Richtung bewegt werden kann.
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Der
Ausschnitt 3 ist durch eine Abdeckung 30 geschlossen,
wobei ein Spalt 36 unbedeckt bleibt. Die Abdeckung 30 ist
so ausgebildet, dass die Oberseite 35 im Wesentlichen auf
dem gleichen Niveau wie die Oberseite 10 des bewegbaren
Arms 1 und wie die Oberseite des Rahmenhaltestücks 19 liegt.
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Der
Spalt 36 ist vorgesehen, um es dem Maschinenbenutzer zu
erlauben, den freien Arm 94 effektiv zu benutzen. Der Spalt 36 kann
für die
normalen Nähvorgänge mittels
eines Adapters geschlossen werden, dessen Oberseite auf einem gleichen
Niveau wie die Oberseite 91 des Untergestells 90 gesetzt
ist.
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Wie
in 3 dargestellt, ist die Abdeckung 30 mit
einem Ausschnitt 31 versehen, der zum Aufnehmen des lang
gestreckten Arms 1 darin ausgebildet ist, und ist weiter
mit einem Ausschnitt 32 versehen, der zum Aufnehmen des
Rahmenhaltestücks 19 darin
ausgebildet ist, sodass der lang gestreckte Arm 1 mit dem
Rahmenhaltestück 19 kompakt
in dem Maschinengehäuse
aufgenommen werden kann.
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In
diesem Zusammenhang kann die Abdeckung 30 zusammen mit
dem lang gestreckten Arm 1 in der X-Richtung bewegt werden.
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Ein
Ende des lang gestreckten Arms 1 ist als ein Basisabschnitt 12 ausgebildet,
der auf der Seite des Trägers 96 angeordnet
und mit dem X-Antriebsmechanismus 4 wirkverbunden ist.
Der Basisabschnitt 12 besitzt eine Achse, um die der lang
gestreckte Arm 1 gedreht werden kann, sodass das abgewandte
Ende 11 von der Abdeckung 30 weg bewegt werden
kann. So kann der lang gestreckte Arm auf der Seite des Trägers 96 in
der Y-Richtung verlaufen. In diesem Zustand ist der Stickrahmen
durch den Träger 96 ungestört und kann
deshalb größer gemacht
werden.
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Die
Konstruktion des lang gestreckten Arms 1 wird im Detail
unter Bezug auf 4 beschrieben, in welcher der
bewegbare Arm 1 unbedeckt gezeigt ist.
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Der
lang gestreckte Arm 1 ist mit einer Führungsschiene 13 versehen,
auf der ein Schlitten 14 so angeordnet ist, um sich in
der Y-Richtung zu bewegen. Der Schlitten 14 ist so vorgesehen,
dass er das Rahmenhaltestück 19 daran
befestigt besitzt, wobei das Rahmenhaltestück 19 so vorgesehen
ist, dass es den Stickrahmen lösbar
daran befestigt hat.
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Der
Schlitten 14 ist an einem Antriebsriemen 18 befestigt,
der unter der Führungsschiene 13 vorgesehen
ist, sodass der Schlitten 14 bewegt werden kann, wenn der
Antriebsriemen 18 angetrieben wird.
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Der
Riemen 18 verläuft
zwischen einem Antriebszahnrad 16 und einer Riemenscheibe 17,
wie dargestellt, und wird angetrieben, wenn das Antriebszahnrad 16 durch
einen Antriebsmotor 15 angetrieben wird.
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Der
Basisabschnitt 12 des lang gestreckten Arms 1,
d. h. der Basisabschnitt 12 der Führungsschiene 13,
ist mit einem Verbindungsmechanismus 2 verbunden, der einen
Drehtisch 20 enthält,
der in einer horizontalen Ebene drehbar ist, wie in 5 dargestellt.
Der lang gestreckte Arm 1 ist mit dem Drehtisch 20 so
wirkverbunden, dass der lang gestreckte Arm 1 im Wesentlichen
im Bereich von 90° zusammen
mit der Führungsschiene 13 gedreht
werden kann, wenn der Drehtisch 20 gedreht wird.
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5 zeigt
den lang gestreckten Arm 1, der für den Sticknähvorgang
im Wesentlichen 90° aus der
Rückseite 93 des
Untergestells 90 herausgedreht ist. Falls der Sticknähvorgang
nicht durchgeführt wird,
wird der lang gestreckte Arm 1 zurück in den Ausschnitt 3 des
Untergestells 90 gedreht, wie in 6 dargestellt.
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Andererseits
enthält,
wie in 7 dargestellt, der X-Antriebsmechanismus 4 einen
Schlitten 40, der zum Bewegen des lang gestreckten Arms 1 in der
X-Richtung vorgesehen ist. Der Schlitten 40 ist so angeordnet,
dass er durch zwei Führungswellen 41, 41,
die im Wesentlichen parallel zueinander in der X-Richtung verlaufen,
geführt
bewegt wird. Der Schlitten 40 ist mit einem Antriebsriemen 45 verbunden,
der durch einen Antriebsmotor 46 angetrieben wird, um den
Schlitten 40 in der X-Richtung
zu bewegen.
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Der
X-Antriebsmechanismus 4 ist in der Basis B vorgesehen.
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Der
vorgenannte Verbindungsmechanismus 2 ist an dem Schlitten 40 vorgesehen.
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Wie
in 8 und 9 dargestellt, enthält der Verbindungsmechanismus
den vorgenannten Drehtisch 20 und eine Drehwelle 21,
die sich durch ein im Schlitten 40 ausgebildetes Loch erstreckt.
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Der
Drehtisch 20 besitzt einen im Wesentlichen quadratischen
Block 26, der an seiner Unterseite ausgebildet ist. Der
Block 26 ist mit einem Paar Vorsprüngen 22, 22 an
seiner abgewandten Seite ausgebildet.
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Eine
Spannfeder 23 ist vorgesehen, um die Drehwelle 21 normalerweise
nach unten zu drücken, um
dadurch den Drehtisch 20 normalerweise zum Schlitten 40 herunter
zu drücken,
der daran Nuten 43, 44 ausgebildet hat. Der lang
gestreckte Arm 1 wird festgehalten, wenn die Vorsprünge 22, 22 mit der
Nut 43 oder der Nut 44 in Eingriff stehen. Andererseits
ist der lang gestreckte Arm 1 drehbar, wenn die Vorsprünge 22, 22 außer Eingriff
mit der Nut 43 oder der Nut 44 sind.
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Wie
insbesondere in 10 dargestellt, sind die Nuten 43, 44 so
ausgebildet, dass sie sich diametral über den Schlitten 40 einander
senkrecht schneidend erstrecken.
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Mit
dem mit solchen Nuten 43, 44 ausgebildeten Schlitten 40 kann
der lang gestreckte Arm 1, d. h. die Führungsschiene 13,
fest gehalten werden, wenn sie sich in der Betriebsstellung in der
Y-Richtung erstreckt, wenn die Vorsprünge in Eingriff mit der Nut 43 kommen.
Andererseits kann der lang gestreckte Arm 1, d. h. die
Führungsschiene 13,
fest gehalten werden, wenn sie sich in der Nichtgebrauchsstellung
im Ausschnitt 3 des Untergestells 90 aufgenommen
in der X-Richtung erstreckt, wenn die Vorsprünge in Eingriff mit der Nut 44 kommen.
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Ein
Betätigungshebel 24 ist
vorgesehen, um den Drehtisch 20 relativ zum Schlitten 40 zu
bewegen. Falls der Betätigungshebel 24 niedergedrückt wird,
wird ein Verbindungsglied 25 so betätigt, dass es die Drehwelle 21 gegen
die Spannkraft der Spannfeder 23 nach oben bewegt. Als
Ergebnis wird der Drehtisch 20 nach oben bewegt und die
Vorsprünge 22 werden
aus der Nut 43 oder 44 des Schlittens 40 gelöst, und
er wird drehbar. Deshalb kann sich der lang gestreckte Arm 1 relativ
zum Schlitten 40 drehen. Der Betätigungshebel 24 und
das Verbindungsglied 25 bilden einen Mechanismus zum Lösen des lang
gestreckten Arms 1.
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Wie
insbesondere in 2 dargestellt, ragt der Betätigungshebel 24 teilweise
aus dem Maschinengehäuse
heraus.
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Der
Schlitten 40 besitzt ein Paar daran vorgesehener Federn 5, 5'. Die Federn 5, 5' haben jeweils
eine Ausbauchung, die gegen den quadratischen Block 26 des
Drehtisches 20 gedrückt
wird, sodass der Drehtisch 20 ein bestimmtes Maß gedreht werden
kann, wenn der Drehtisch 20 von dem Schlitten 40 gelöst ist.
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Wie
in 10 dargestellt, ist die Feder 5 an einer
Position angeordnet, um einen Druck auf den quadratischen Block 26 auszuüben, wenn
der lang gestreckte Arm 1 in dem Ausschnitt 3 des
Untergestells 90 aufgenommen ist, d. h. sich in der Nichtgebrauchsstellung
befindet. Der Druck wird in der Richtung ausgeübt, um den lang gestreckten
Arm 1 in die Betriebsstellung zum Sticknähen drehen
zu lassen, in welcher der lang gestreckte Arm 1 zur Rückseite 93 des
Untergestells 90 ragt.
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Andererseits
ist die andere Feder 5' an
einer Position zum Ausüben
eines Drucks auf den quadratischen Block 26 angeordnet,
wenn der lang gestreckte Arm 1 in der Betriebsstellung
zum Sticknähen
ist. Der Druck wird in der Richtung ausgeübt, um den lang gestreckten
Arm 1 in die Nichtgebrauchsstellung, d. h. in den Ausschnitt 3 des
Untergestells 90, welcher der Armaufnahmeraum ist, drehen
zu lassen.
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Falls
der lang gestreckte Arm 1 in der Nichtgebrauchsstellung,
d. h. im Ausschnitt 3 des Untergestells 90 positioniert
ist, wie in 2 dargestellt, stehen die Vorsprünge 22, 22 mit
den Nuten 44, 44 in Eingriff, wie in 11(A) dargestellt. In diesem Zustand wird,
wenn der Betätigungshebel 24 nach
oben gedrückt
wird, die Drehwelle 21 nach oben bewegt und die Vorsprünge 22, 22 aus
den Nuten 44, 44 gelöst. Gleichzeitig wird der Drehtisch 20 durch
die Wirkung der Feder 5, die einen Druck auf den quadratischen
Block 26 ausübt,
ein bestimmtes Maß gedreht, wie
in 11(B) dargestellt.
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Genauer
wird, wie in 12 dargestellt, der lang gestreckte
Arm 1 gedreht und etwas aus dem Armaufnahmetraum 31 heraus
bewegt. Als Ergebnis ist zwischen dem Armaufnahmeraum 31 und
dem lang gestreckten Arm 1 ein Spalt vorgesehen. In diesem
Zustand kann der Maschinenbediener einen Finger in den Spalt schieben
und den lang gestreckten Arm 1 zur Betriebsstellung zum
Sticknähen
herausziehen.
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Übrigens
werden, wie in 11(B) dargestellt,
die Vorsprünge 22, 22 gegen
die obere flache Seite des Schlittens 40 gedrückt, wenn
die Vorsprünge 22, 22 durch
eine Betätigung
des Betätigungshebels 24 aus
den Nuten 44, 44 gelöst werden. Deshalb bewegen
sich die Vorsprünge 22, 22 nicht
zurück,
um in die Nuten 44, 44 einzugreifen, wenn der
Betätigungshebel 24 losgelassen
wird.
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Dies
gilt auch für
den Fall, wenn der lang gestreckte Arm 1 von der Betriebsstellung
in den Armaufnahmeraum 31 zurückbewegt wird.
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Bei
der obigen Konstruktion ist der lang gestreckte Arm 1 im
Ausschnitt 3, d. h. im Armaufnahmeraum 31 positioniert,
wie in 2 dargestellt, wenn der normale Nähvorgang
durchgeführt
wird. In diesem Zustand ist die Oberseite 10 des lang gestreckten
Arms 1 auf dem gleichen Niveau wie die Oberseite 91 des
Untergestells 90 in einer gleichen Ebene. Deshalb kann
die Oberseite des Untergestells 90 als ein flacher Näharbeitsplatz
zusammen mit der Oberseite 35, 35 der Abdeckung 30 und
der Oberseite des Rahmenhaltestücks 19 vergrößert werden.
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Falls
der Sticknähvorgang
durchgeführt
wird, wird der lang gestreckte Arm 1 um etwa 90° gedreht, um
sich in die Y-Richtung zu erstrecken, wie in 3 dargestellt,
und der Stickrahmen (nicht dargestellt) wird an dem Rahmenhaltestück 19 befestigt.
In diesem Zusammenhang kann der lang gestreckte Arm 1 unabhängig von
der Länge
des Maschinengehäuses in
der Y-Richtung in der Y-Richtung länger gemacht sein, sodass das
Bewegungsmaß des
Stickrahmens entlang des länger
gestreckten Arms 1 vergrößert werden kann. Somit kann
man ein Muster einer solchen großen Größe erzielen.
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Weiter
kann der lang gestreckte Arm 1 aufgrund der Konstruktion
des Verbindungsmechanismus 2 exakt an den vorbestimmten
Positionen befestigt werden. Mit einer Abwärtsbetätigung des Betätigungshebels 24 wird
die Drehwelle 21 nach oben gedrückt und die Vorsprünge 22, 22 werden
aus den Nuten 43, 43 oder aus den Nuten 44, 44 gelöst. Gleichzeitig
wird durch die Feder 5 auf den quadratischen Block 26 gedrückt, und
dann wird der Drehtisch 20 um ein vorbestimmtes Maß gedreht
und die Vorsprünge 22, 22 werden
gegen die flache Seite des Schlittens 40 gedrückt. Deshalb
bewegen sich die Vorsprünge 22, 22 nicht
zurück,
um in die Nuten 44, 44 einzugreifen, wenn der
Betätigungshebel 24 losgelassen
wird.
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Ferner
ist gemäß der Erfindung
ein Mikroschalter 6 an dem Schlitten 40 vorgesehen,
wie in 13 und 14 dargestellt.
Der Mikroschalter 6 ist so positioniert, dass er durch
eine Gleitfläche 60 betätigt wird,
die so ausgebildet ist, dass sie sich unter dem Basisabschnitt 12 des
lang gestreckten Arms 1 erstreckt.
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Der
Mikroschalter 6 kann durch die Gleitfläche 60 eingeschaltet
werden, wenn der lang gestreckte Arm 1 in der Betriebsstellung
zum Sticknähen
positioniert ist, während
die Drehwelle 21 niedergedrückt wird und die Vorsprünge 22, 22 in
Eingriff mit den Nuten 43, 43 sind, wie in 13 und 14 dargestellt.
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Der
Mikroschalter 6 wird ausgeschaltet, wenn die Drehwelle 21 nach
oben bewegt wird.
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Weiter
ist, wie in 15 dargestellt, wenn der lang
gestreckte Arm 1 nicht in der Betriebsstellung positioniert
ist, die Gleitfläche 60 von
dem lang gestreckten Arm 1 frei und bleibt auf Abstand.
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Mit
der obigen Konstruktion wird, wie in 13 und 14 dargestellt,
der Mikroschalter 6 eingeschaltet, wenn sich der lang gestreckte
Arm 1 in der Betriebsstellung zum Sticknähen befindet,
in welcher die Drehwelle 21 niedergedrückt wird und ein Eingriff zwischen
den Vorsprüngen 22, 22 und
den Nuten 43, 43 eingerichtet ist. Wenn dagegen
die Drehwelle 21 nach oben gedrückt wird, wird der Mikroschalter 6 ausgeschaltet.
Ferner wird, wie in 15 dargestellt, der Mikroschalter 6 ausgeschaltet,
wenn sich der lang gestreckte Arm 1 nicht in der Betriebsstellung
zum Sticknähen
befindet.
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Gemäß der Erfindung
werden die Ein- und Aus-Signale des Mikroschalters 6 benutzt,
um den Betrieb des X-Antriebsmotors 46 und des Y-Antriebsmotors 15 zu
steuern.
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In 16,
welche die Funktionen der Erfindung zeigt, wird die CPU 80 benutzt,
um den Betrieb der Nähmaschine
zu steuern. Insbesondere werden der X-Antriebsmotor 46 und
der Y-Antriebsmotor 15 unter der Steuerung der Nähdaten,
welche aus dem Nähdatenspeicher 86 ausgelesen
werden, und damit unter der Steuerung des Betriebs des X-Antriebsmechanismus 4 und
des Y-Antriebsmechanismus 2, d. h. des X/Y-Antriebsmechanismus
mit dem lang gestreckten Arm 1 für Sticknähmuster, angetrieben, während der
Nähmechanismus 83 durch
den Maschinenantriebsmotor 82, welcher durch die Maschinenmotor-Antriebsschaltung 81 geregelt
wird, betrieben wird.
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Die
Ein- und Aus-Signale des Mikroschalters 6 werden an die
CPU 80 übertragen.
Die CPU 80 reagiert auf das Ein-Signal des Mikroschalters 6,
um den X- und den Y-Antriebsmotor 15, 46 durch
die X/Y-Motorantriebsschaltung 84 anzutreiben.
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Die
CPU 80 reagiert auf das Aus-Signal des Mikroschalters 6,
um einen Antrieb des X- und des Y-Antriebsmotors 15, 46 zu
sperren und den Maschinenantriebsmotor 82 zu stoppen. So
wird der Sticknähvorgang
gestoppt. Gleichzeitig steuert die CPU 80 die Anzeigevorrichtung
mit dem Display 98, um dort die Situation anzuzeigen. Der
Sticknähvorgang kann
wieder gestartet werden, wenn der lang gestreckte Arm 1 zur
Betriebsstellung in der Y-Richtung zurückgeführt ist.
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Mit
der obigen Konstruktion der Erfindung wird der Sticknähvorgang
gesperrt, falls der lang gestreckt Arm 1 nicht in der Betriebsstellung
in der Y-Richtung platziert ist, und falls der Betätigungshebel 24 irrtümlich betätigt wird,
wenn der lang gestreckte Arm 1 in der Betriebsstellung
platziert ist. Somit können
die Unfälle
oder die Beschädigungen
der Maschinenelemente in Zusammenhang mit dem Sticknähvorgang
verhindert werden. Übrigens
ist es bevorzugt, dass der Betätigungshebel 24 abgedeckt oder
verriegelt ist, während
der Sticknähvorgang durchgeführt wird.