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DE102006026836A1 - Druckmaschine mit verstellbarem Rakelmesser - Google Patents

Druckmaschine mit verstellbarem Rakelmesser Download PDF

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DE102006026836A1
DE102006026836A1 DE102006026836A DE102006026836A DE102006026836A1 DE 102006026836 A1 DE102006026836 A1 DE 102006026836A1 DE 102006026836 A DE102006026836 A DE 102006026836A DE 102006026836 A DE102006026836 A DE 102006026836A DE 102006026836 A1 DE102006026836 A1 DE 102006026836A1
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Germany
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doctor blade
blade holder
actuator
printing machine
holder
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DE102006026836A
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English (en)
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Andreas Kückelmann
Wolfgang Brusdeilins
Bodo Steinmeier
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Fischer and Krecke GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischer and Krecke GmbH and Co KG
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/08Wiping mechanisms
    • B41F9/10Doctors, scrapers, or like devices
    • B41F9/1036Clamping and adjusting devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Druckmaschine, mit einem Druckzylinder (10), mit einem Rakelmesser (22) zum Anstellen an den Druckzylinder (10), mit einem Rakelhalter (24), an dem das Rakelmesser (22) befestigt ist, und mit mindestens einem Stelltrieb (28, 32) für den Rakelhalter (24), gekennzeichnet durch mindestens einen Meßaufnehmer (38) für einen die Rakelanstellung charakterisierenden Anstellparameter des Rakelmessers (22) und durch einen Regler (36), der den Stelltrieb (28, 32) in Abhängigkeit von einem mittels des Messaufnehmers (38) ermittelten Istwert des Anstellparameters ansteuert.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, mit einem Druckzylinder, mit einem Rakelmesser zum Anstellen an den Druckzylinder, mit einem Rakelhalter, an dem das Rakelmesser befestigt ist, und mit mindestens einem Stelltrieb für den Rakelhalter.
  • Bei einer Tiefdruckmaschine wird in einem Druckwerk Druckfarbe auf den Tiefdruckzylinder aufgebracht. Überschüssige Druckfarbe wird mittels eines Rakelsystems mit einem Rakelmesser von dem Tiefdruckzylinder abgerakelt, so daß Druckfarbe lediglich in dem eingravierten Druckmotiv des Tiefdruckzylinders verbleibt. Diese Druckfarbe wird anschließend an den zwischen dem Tiefdruckzylinder und dem Presseur durchlaufenden Bedruckstoff übergeben.
  • Das Rakelmesser wird so an den Umfang des Druckzylinders angestellt, daß sich die Messerkante unter elastischer Verformung des Rakelmessers an den Druckzylinder anlegt. Der sich dabei ergebende Winkel zwischen dem Rakelmesser und der Tangente des Zylinders im Berührungspunkt wird als Rakelwinkel bezeichnet. Die Einstellung des Rakelwinkels und des Rakelanpreßdrucks sind für die Druckqualität von entscheidender Bedeutung.
  • Es ist beispielsweise bekannt, die Position des Rakelmessers durch Stelltriebe horizontal und vertikal einzustellen und das Rakelmesser durch Verschwenken des Rakelhalters mittels eines Pneumatikzylinders an den Tiefdruckzylinder anzustellen. Dabei wird durch ein Luftpolster im Pneumatikzylinder die erforderliche Kraft zur Aufrechterhaltung des Rakelanpreßdrucks erzeugt. Während des Rakelbetriebs tritt Verschleiß des Rakelmessers auf, so daß sich sein Anstellverhalten ändert. Auch bei einer Änderungen anderer Bedingungen kann sich das Anstellverhalten ändern. So führt beispielsweise eine Änderung der Viskosität der Druckfarbe zu einer Veränderung des hydraulischen Drucks, der auf das Rakelmesser ausgeübt wird. Solche Änderungen des Anstellverhaltens werden durch Nachführen des Rakelhalters mittels Verstellen des Pneumatikkolbens kompensiert. Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist insbesondere die Nachgiebigkeit des Rakelmessers, die sich dadurch ergibt, daß der Rakelanpreßdruck durch eine Druckregelung im Pneumatikzylinder erzeugt wird, bei der der Pneumatikzylinder nicht gegen seinen Endanschlag fährt. Aufgrund dieser Nachgiebigkeit des Rakelmessers neigt dasselbe zum sogenannten Rakelmesserschwingen. Das Rakelmesserschwingen wirkt sich nachteilig auf den Farbauftrag und damit auf die Druckqualität aus und führt somit zur Produktion von Ausschuß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druckmaschine mit einem Rakelmesser zu schaffen, bei der eine gleichbleibende, reproduzierbare Druckqualität trotz Verschleiß des Rakelmessers und/oder Änderung weiterer, auf das Anstellverhalten des Rakelmessers wirkender Bedingungen erreichbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Druckmaschine der eingangs genannten Art gelöst, bei der mindestens ein Meßaufnehmer für einen die Rakelanstellung charakterisierenden Anstellparameter des Rakelmessers und ein Regler vorgesehen sind, wobei der Regler den Stelltrieb in Abhängigkeit von einem mittels des Meßaufnehmers ermittelten Istwert des Anstellparameters ansteuert. Bei dem Anstellparameter des Rakelmessers kann es sich beispielsweise direkt um den Rakelanpreßdruck oder den Rakelwinkel handeln. Es sind aber auch andere Parameter denkbar, die in ihrer Wirkung in gleicher Weise für die Rakelanstellung charakterisierend sind, wie beispielsweise die Krümmung des Rakelmessers. Zur Ermittelung eines oder mehrerer dieser Anstellparameter können beispielsweise ein oder zwei Meßaufnehmer vorgesehen sein.
  • Erfindungsgemäß steuert beispielsweise der Regler den Stelltrieb in einer vorherbestimmten Abhängigkeit von einer Abweichung des mittels des Meßaufnehmers ermittelten Istwertes des Anstellparameters von einem Sollwert an. Auf diese Weise wird der Istwert des Anstellparameters gegen den Sollwert geregelt. Der Rakelanpreßdruck wird somit direkt durch den Stelltrieb erzeugt. Es ist somit kein nachgiebiges Luftpolster in einem Pneumatikzylinder erforderlich, um den Rakelanpreßdruck zu erzeugen. Dadurch wird da Rakelmesserschwingen unterdrückt. Vorteilhaft ist außerdem, daß sich bei einem Verschleiß des Rakelmessers automatisch eine Nachjustierung des Rakelmessers durch den Regler ergibt. Auf diese Weise kann ein anfangs vom Bediener eingestellter optimaler Anstellparameter bzw. können mehrere Anstellparameter stets aufrecherhalten werden. Die optimalen Anstellparameter des Rakelmessers können insbesondere bei im Schichtbetrieb wechselndem Personal bedienerunabhängig erhalten werden. Zudem können einmal eingestellte optimale Anstellparameter für einen bestimmten Druckauftrag bei einer späteren Wiederholung des Druckauftrags reproduziert werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Vorzugsweise ist der Rakelhalter während des Rakelbetriebs starr mit dem Stelltrieb verbunden. Besonders bevorzugt ist er mit einem bezüglich der Drehachse des Zylinders ortsfesten Teil des Stelltriebs verbunden. Dadurch wird eine Nachgiebigkeit des Rakelhalters vermieden, so daß das Rakelmesserschwingen wirksam unterdrückt wird. Die starre Verbindung zwischen dem Rakelhalter und dem Stelltrieb kann beispielsweise auch durch einen gegen einen Anschlag gefahrenen Pneumatikzylinder bewirkt werden, so daß der Rakelhalter zwar starr aber dennoch beweglich an dem Stelltrieb angebracht sein kann. Selbstverständlich können je nach mechanischen Anforderungen auch mehrere Pneumatikzylinder nebeneinander verwendet werden, beispielsweise je einer im Bereich beider Enden der Rakel. Auf die Pneumatikzylinder kann jedoch auch verzichtet werden, so dass der Rakelhalter lediglich durch den einen oder mehrere Stelltriebe bewegbar ist.
  • Vorzugsweise ist der Stelltrieb motorisch. Beispielsweise weist der Stelltrieb voneinander unabhängig motorgetriebene translatorische Verstellmöglichkeiten in vertikaler und horizontaler Richtung quer zur Rotationsachse des Druckzylinders auf. Alternativ zu einer translatorischen Verstellmöglichkeit kann der Stelltrieb auch ein Verschwenken des Rakelhalters um eine oder zwei Schwenkachsen bewirken. Auch eine Kombination einer Schwenkachse mit einer translatorischen Verstellbewegung ist denkbar. So ist beispielsweise ein System mit einer Schwenkachse und einem um die Schwenkachse schwenkbaren Arm, der den Rakelhalter trägt und dessen Länge variierbar ist, denkbar. Vorzugsweise sind mindestens zwei Stelltriebe für den Rakelhalter vorhanden, die der Regler in Abhängigkeit von dem mittels des Meßaufnehmer ermittelten Istwertes des Anstellparameters ansteuert und mit denen der Rakelhalter in mindestens zwei Richtungen verstellbar ist. Dabei kann es sich wiederum um vertikale und horizontale, aber auch Schwenkrichtungen oder Drehrichtungen oder eine Kombination dieser Richtungen handeln.
  • In einer Ausführungsform ist der Rakelhalter über eine Schwenkeinrichtung an dem Stellglied befestigt, welche dazu ausgebildet ist, während des Rakelbetriebs eine starre Verbindung des Rakelhalters mit dem Stellglied zu bewirken, und mit welcher der Rakelhalter in eine Wartungsstellung schwenkbar ist. Eine solche Wartungsstellung erleichtert den Zugriff auf den Druckzylinder. Die Schwenkeinrichtung kann beispielsweise durch einen Pneumatikzylinder gebildet werden, welcher sich in der Arbeitsstellung des Rakelhalters starr an einem Anschlag befindet. Denkbar ist auch eine parallele Anordnung mehrerer solcher Pneumatikzylinder.
  • Wahlweise kann auf die Schwenkeinrichtung auch verzichtet werden. Der Rakelhalter ist dann fest und ohne Verstellmöglichkeit an dem Stelltrieb befestigt. In diesem Fall kann beispielsweise der Rakelhalter mit dem Stelltrieb in eine Wartungsposition bewegt werden.
  • In einer Ausführungsform ist der Rakelhalter über eine Schwenkeinrichtung an dem Stelltrieb befestigt, mit welcher der Rakelhalter in mindestens zwei verschiedene Arbeitsstellungen schwenkbar ist und die dazu ausgebildet ist, während des Rakelbetriebs in der jeweiligen Arbeitsstellung des Rakelhalters eine starre Verbindung des Rakelhalters mit dem Stelltrieb zu bewirken. Die Schwenkeinrichtung kann beispielsweise einen oder mehrere parallele Mehrstellungszylinder aufweisen, mit dem/denen mehrere Arbeitstellungen starr einstellbar sind. Dadurch kann der mögliche Einstellbereich des Rakelwinkels wesentlich vergrößert werden. Zudem können aufgrund der festgelegten Arbeitsstellungen diese reproduzierbar angefahren werden. Wiederum wird durch die starre Verbindung des Rakelhalters mit dem Stelltrieb ein Rakelmesserschwingen verhindert.
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Die einzige Figur zeigt schematisch einen Teil einer Druckmaschine mit einem Druckwerk mit einem Tiefdruckzylinder 10, an den ein Presseur 12 und eine Farbauftragswalze 14 angestellt sind. Über die Farbauftragswalze 14 wird Druckfarbe 16 aus einer Farbwanne 18 auf den Tiefdruckzylinder 10 im Überschuß aufgebracht. In Umlaufrichtung des Tiefdruckzylinders 10 ist zwi schen der Farbauftragswalze 14 und dem Presseur 12 eine Rakel 20 mit einem Rakelmesser 22, das an einem Rakelhalter 24 befestigt ist, angeordnet.
  • In einer dargestellten Arbeitsstellung der Rakel 20 ist das Rakelmesser 22 so gegen den Umfang des Tiefdruckzylinders 10 angestellt, daß es unter einer gewissen elastischen Verformung fest an der Oberfläche des Tiefdruckzylinders 10 anliegt. Auf diese Weise wird durch das Rakelmesser 22 überschüssige Druckfarbe vom Tiefdruckzylinder 10 abgerakelt, so daß Druckfarbe lediglich in beispielsweise den Näpfchen eines eingravierten Druckmotivs verbleibt und zwischen dem Tiefdruckzylinder 10 und dem Presseur 12 an den Bedruckstoff abgegeben wird.
  • Der Rakelhalter 24 ist um eine Schwenkachse 26 schwenkbar an einem X/Y-Schlittensystem 28 befestigt, welches eine Einstellung der Position der Rakel 20 in horizontaler und vertikaler Richtung quer zur Längsachse des Tiefdruckzylinders 10 erlaubt. Dabei ist durch den aktiven Antrieb eine starre Verbindung des Rakelhalters 24 mit einem bezüglich der Drehachse des Tiefdruckzylinders 10 ortsfesten Teil 28a des X/Y-Schlittensystems 28 gegeben.
  • Durch eine Schwenkeinrichtung in Form eines einen Mehrstellungszylinders 30 wird ein Schwenken des Rakelhalters 24 aus der dargestellten Arbeitsstellung in in eine strichpunktiert angedeutete Wartungsstellung bewirkt. Außerdem wird durch die Schwenkeinrichtung ein Schwenken des Rakelhalters 24 in eine gestrichelt angedeutete Stellung bewirkt, die bei entsprechendem Verstellen des X/Y-Schlittensystems eine zweite Arbeitsstellung darstellt. In der Zeichnung sind aus Gründen der Übersichtlichkeit die Stellungen des Rakelhalters 24, die zu den jeweiligen Arbeitsstellungen gehören, ohne die Verstellbewegung des X/Y-Schlittensystems dargestellt. Tatsächlich wird in den Arbeitsstellungen durch Verstellen des X/Y-Schlittensystems jeweils das Rakelmesser in die gewünschte Position am Umfang des Tiefdruckzylinders 10 gebracht. In den jeweiligen Arbeitsstellungen ist der Rakelhalter 24 und somit das Rakelmesser 22 dann starr mit dem ortsfesten Teil 28a des X/Y-Schlittensystems 28 verbunden.
  • Das X/Y-Schlittensystem 28 hat in an sich bekannter Weise motorische Stelltriebe mit zwei Verstellmotoren 32, mit denen es in eine vertikale Verstellrichtung und in eine horizontale Verstellrichtung, jeweils quer zur Längsachse des Tiefdruckzylinders, verstellbar ist. Die Verstellmotoren 32 werden jeweils von einer Motorsteuerung 34 betrieben, die von einem gemeinsamen Regler 36 angesteuert werden. An den Regler 36 ist ein Meßaufnehmer 38 angeschlossen, der einen Anstellparameter des Rakelmessers 22 mißt. Bei diesem Anstellparameter kann es sich beispielsweise um die Krümmung des Rakelmessers 22 handeln, welche bei bekannten Materialparametern des Rakelmessers 22 Aufschluß über den Rakelanpreßdruck gibt. Bei bekannten Verstellpositionen des X/Y-Schlittensystems 28 und bekannter Geometrie der Rakel und des Tiefdruckzylinders kann daraus außerdem auf den Rakelwinkel geschlossen werden. Aus den von dem Meßaufnehmer gemessenen Meßwerten kann somit ein gewünschter, für die Rakeleinstellung charakterisierender Anstellparameter des Rakelmessers 22 im Regler 36 ermittelt werden, beispielsweise der Rakelwinkel oder der Rakelanpressdruck.
  • Zu Beginn eines Druckauftrags wird das Rakelmesser 22 vom Bediener optimal angestellt. Der vom Regler 36 in dieser Stellung ermittelte Anstellparameter wird dann beispielsweise als Sollwert für die nachfolgende Regelung gespeichert.
  • In Abhängigkeit des ermittelten Istwertes des Anstellparameters steuert während der Regelung der Regler 36 über die Motorsteuerungen 34 die Verstellmotoren 32 an. Auf diese Weise wird ein Regelkreis für den gewünschten Anstellparameter geschaffen. Der Sollwert des oder der Anstellparameter kann somit auch bei Verschleiß des Rakelmessers, wie er nach längerem Betrieb auftritt, bei Schwankungen der Viskosität der Druckfarbe oder bei sonstigen Änderungen von Bedingungen, die auf das Anstellverhalten des Rakelmessers Einfluß haben, zuverlässig aufrechterhalten werden.
  • Durch permanentes Nachjustieren des Rakelmessers 22 durch den Regler 36 wird eine konstante Rakelanstellung trotz einer festen Einspannung des Rakelmessers 22 und einer starren Verbindung zum X/Y-Schlittensystem 28 eingehalten. Dadurch werden außerdem Rakelmesserschwingungen wirksam vermieden. Ferner kann ein einmal eingestellter Anstellparameter, beispielsweise durch Speicherung von Werten des Reglers 36, jederzeit reproduziert werden. Eine gleichbleibende Druckqualität der Tiefdruckmaschine, die auch nach zwischenzeitlichen Druckauftragswechseln reproduzierbar ist, wird so ermöglicht.
  • Es können mehrere Anstellparameter des Rakelmessers 22 ermittelt werden, und es können wahlweise mehrere auch unterschiedliche Meßaufnehmer 38 vorgesehen sein. Die Parameter für eine einmal ermittelte optimale Rakeleinstellung werden beispielsweise als Referenzparameter abgespeichert und können durch den Regler 36 ständig, z.B. bei Verschleiß des Rakelmessers oder bei sich ändernder Viskosität der Druckfarbe, mittels der Stelltriebe mit den Verstellmotoren 32 korrigiert und nachjustiert werden.
  • Der Meßaufnehmer 38 kann wahlweise unmittelbar an dem Rakelmesser 22, an dem Rakelhalter 24, oder an einem anderen geeigneten Ort angeordnet sein. Insbesondere ist auch eine berührungslose, beispielsweise optische Messung denkbar.
  • Es können wahlweise mehrere Meßaufnehmer vorgesehen sein, um einen oder mehrere Anstellparameter direkt oder indirekt zu ermitteln.

Claims (6)

  1. Druckmaschine, mit einem Druckzylinder (10), mit einem Rakelmesser (22) zum Anstellen an den Druckzylinder (10), mit einem Rakelhalter (24), an dem das Rakelmesser (22) befestigt ist, und mit mindestens einem Stellrieb (28, 32) für den Rakelhalter (24), gekennzeichnet durch mindestens einen Meßaufnehmer (38) für einen die Rakelanstellung charakterisierenden Anstellparameter des Rakelmessers (22) und durch einen Regler (36), der den Stelltrieb (28, 32) in Abhängigkeit von einem mittels des Messaufnehmers (38) ermittelten Istwert des Anstellparameters ansteuert.
  2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (24) während des Rakelbetriebs starr mit einem ortsfesten Teil eines Stelltrieb (28, 32) verbunden ist.
  3. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb (28, 32) motorisch ist.
  4. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei Stelltriebe (28, 32) für den Rakelhalter (24), die der Regler (36) in Abhängigkeit von dem mittels des Messaufnehmers (38) ermittelten Istwertes des Anstellparameters ansteuert und mit denen der Rakelhalter (24) in mindestens zwei Richtungen verstellbar ist.
  5. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (24) über eine Schwenkeinrichtung (30) an dem Stelltrieb (28, 32) befestigt ist, die dazu ausgebildet ist, während des Rakelbetriebs eine starre Verbindung des Rakelhalters (24) mit dem Stelltrieb (28, 32) zu bewirken, und mit der der Rakelhalter (24) in eine Wartungsstellung schwenkbar ist.
  6. Druckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (24) über eine Schwenkeinrichtung (30) an dem Stelltrieb (28, 32) befestigt ist, mit der der Rakelhalter (24) in mindestens zwei verschiedene Arbeitsstellungen schwenkbar ist und die dazu ausgebildet ist, während des Rakelbetriebs in der jeweiligen Arbeitsstellung des Rakelhalters (24) eine starre Verbindung des Rakelhalters (24) mit dem Stelltrieb (28, 32) zu bewirken.
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