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DE102006026806A1 - Einrichtung zur rotatorischen Verstellung eines Drehtisches - Google Patents

Einrichtung zur rotatorischen Verstellung eines Drehtisches Download PDF

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DE102006026806A1
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channels
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Gert-Volker Grämer
Volodymyr Petruk
Roland Prigge
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Abstract

Einrichtung zur rotativen Verstellung eines Drehtisches, welcher mit Werkzeugen, Bauteilen und Werkstücken bestückt ist, um diese in gewünschte Arbeitspositionen zu verbringen, der Drehtisch umlaufend im Bereich bis zu 360 DEG drehbar und vertikal verstellbar ist und vorzugsweise im metallurgischen Bereich bei Formmaschinen und Kernformmaschinen Anwendung findet, bei dem die Unterseite vom Drehtischoberteil 1 und die Oberseite vom Basisteil 2 des Drehtisches mit flächigen Auflagen 6; 7 in Form von Ringen 10; 9 ausgebildet sind, die eine gemeinsame Kontaktfläche 8 besitzen, der Ring 10 auf seiner dem Drehtischoberteil 1 zugekehrten Oberfläche mit einem oder mehreren Verteilerkanälen 12 und auf seiner dem Basisteil 2 zugekehrten Oberfläche mit mehreren Flächenfenstern 15, über Bohrungen 14 miteinander verbunden, ausgebildet ist und im Ring 10 Einströmkanäle 13, in die Verteilerkanäle 12 münden, angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur rotatorischen Verstellung eines Drehtisches, welcher mit Werkstücken, Bauteilen und Werkzeugen bestückt ist, um diese in die gewünschten Arbeitspositionen zu verbringen, einsetzbar in verschiedenen Industriezweigen, vorzugsweise für Maschinen und Anlagen des metallurgischen Bereiches wie Formmaschinen, Kernformmaschinen und dergleichen.
  • Aus dem Stand der Technik sind Drehtische, welche mit Bauteilen, Werkzeugen oder auch Werkstücken bestückt werden können, um diese durch rotatorische Verstellung in bestimmte Arbeitspositionen zu verbringen, bekannt.
  • Derartige Drehtische bestehen beispielsweise aus einem festen und einem beweglichen Bauteil, wobei auf dem beweglichen Bauteil, dem Drehtisch, das bzw. die zu bearbeitenden bzw. zu behandelnden Gegenstände angeordnet sind, die bei rotatorischer Verstellung des Drehtisches in die gewünschten Positionen verbracht werden können.
  • Derartige Drehtische finden Anwendung bei Dreh- und Fräsmaschinen im Bereich des Werkzeugmaschinenbaus, aber auch im metallurgischen Bereich, so bei Kernformmaschinen zur Herstellung von Formballen für Gießereizwecke, so genannten Kernen, aber auch bei Formsand-Verdichtungsmaschinen, Füllstationen und Formstationen, bei denen die zu bearbeitenden Formkästen auf den Drehtischen montiert sind und taktweise in die entsprechende Arbeitsposition rotativ verschwenkt werden können.
  • So sind Formmaschinen zur Herstellung von kastengebundenen Sandformen, unter Verwendung eines aus Ober- und Unterkastenmodell bestehenden Modellplattenpaares, bekannt, wobei die einzelnen Arbeitsschritte innerhalb einer Formlinie in geradlinig hintereinander liegenden und zeitparallel arbeitenden Stationen aufgeteilt sind, wie in der EP 0 995 521 B 1 beschrieben.
  • Eine Formmaschine mit einer Sandfüllstation und einer in Transportrichtung von Formkästen durch eine Transporteinrichtung nach der Sandfüllstation angeordneten Verdichtungsstation, wobei zwischen der Sandfüllstation und der Verdichtungsstation eine vertikale Mittelsäule angeordnet ist, an welcher ein Drehtisch gelagert ist, welcher zum Transport eines mit Sand gefüllten Formkastens zusammen mit einer Modellplatte und einem Einfüllrahmen von der Sandfüllstation in die Verbindungsstation und gleichzeitig zum Transport eines leeren Füllrahmens von der Verdichtungsstation in die Sandfüllstation jeweils um 180 ° drehbar ist sowie mit jeweils einer Hubstation im Bereich der Sandfüllstation und der Verdichtungsstation ausgebildet ist, ist aus der DE 43 05 128 A 1 bekannt.
  • Diese Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass im Bereich des Drehtisches ein horizontal reversierend gelagertes Distanzelement angeordnet ist, welches in einen Zwischenraum zwischen einem leeren Formkasten und dem in der Verdichtungsstation befindlichen Formkasten einbringbar und mit den Formkästen bewegbar ist.
  • Diese bekannten Maschinen und Vorrichtungen zur rotativen Verstellung des bzw. der Drehtische sind um eine Drehachse mittels einer zentrisch angeordneten Welle oder im festen Abstand zur Drehachse angeordneten Stützrädern drehbar. Mit ihnen werden die auf den Drehtischen vorgesehenen Werkstücke bzw. Werkzeuge zwischen einer beliebigen Anzahl von Positionen bewegt.
  • Der Antrieb erfolgt dabei in der Regel über die zentrisch angeordnete Welle.
  • Die Massenkräfte derartiger Einrichtungen werden durch Wälzlager und bei größeren Kräften durch hydraulische oder mechanische Abstützungen aufgenommen.
  • Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass konstruktive Aufwendungen zur Lagerung und Aufnahme der Lagerkräfte erforderlich sind und teilweise beträchtliche Antriebsleistungen zur Überwindung der Lager-Reibkräfte erforderlich werden, um derart ausgerüstete Drehtische rotativ verstellen zu können. Des Weiteren sind insbesondere bei zusätzlichen vertikalen Kräften, die auf die jeweiligen Stationen einwirken, zusätzlich mechanische Vorrichtungen zu ihrer Aufnahme notwendig, die zu ihrer Realisierung zusätzliche konstruktive, bauliche und finanzielle Aufwendungen erfordern.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zur rotatorischen Verstellung eines Drehtisches der eingangs genannten An zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau und einfacher, betriebssicherer Anwendbarkeit eine rotatorische Verstellung eines Drehtisches für insbesondere im metallurgischen Bereich zum Einsatz kommende Formmaschinen, Kernformmaschinen und dergleichen unter minimalem apparatetechnischen Aufwand ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Besondere Ausführungen und vorteilhafte Gestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die nach der Erfindung geschaffene Einrichtung zur rotatorischen Verstellung eines Drehtisches, welcher aus einem Drehtischoberteil und einem Drehtisch-Basisteil besteht, ist im unmittelbaren Bereich der Kontaktflächen vom Drehtischoberteil zum Basisteil des Drehtisches vorgesehen und wird herausgebildet durch die Gestaltung der flächigen Auflagen der Unterseite des Drehtischoberteiles und der Oberseite des Basisteiles, wobei die flächigen Auflagen die Kontaktfläche zwischen dem Drehtischoberteil und dem Basisteil bilden.
  • Auf dem Drehtischoberteil, vorzugsweise kreisrund ausgeführt, sind die einzelnen zu bearbeitenden Werkstücke/Bauteile montiert, die in einem festen Abstand vom Drehmittelpunkt des Drehtisches positioniert sind.
  • Die zentrische Führung des Drehtisches erfolgt über die Welle eines Antriebes, welcher vorzugsweise als E-Motor ausgebildet ist und das erforderliche vertikale Spiel zwischen Basisteil und Drehtischoberteil wird mittels einer vorgesehenen Zahnkupplung realisiert. Im Ruhestand des Drehtisches liegt das Drehtischoberteil mittels seiner flächigen Auflage auf der flächigen Auflage des Basisteiles auf, wobei die Auflageflächen konstruktiv so gestaltet sind, dass zwischen ihnen ein verdichtetes Trägergas, beispielsweise Luft, geleitet werden kann. Der Druck des Trägergases erzeugt die erforderliche Kraft, um das Drehtischoberteil vom Basisteil abheben zu können, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, das Drehtischoberteil annähernd reibungsfrei um einen beliebigen Drehwinkel zu bewegen.
  • Dabei ist es zweckmäßig, durch konstruktive Maßnahmen den erforderlichen Abstand, den die Kontaktflächen der Unterseite des Drehtischoberteiles von der Oberseite des Basisteiles vor Start der Drehbewegung erreichen müssen, so gering wie möglich zu halten, damit die zwangsläufig während der Drehbewegung ausströmende Gasmenge auf ein Minimum reduziert wird, was dadurch erreicht wird, dass die erforderliche Spalthöhe zwischen den Kontaktflächen des Drehtischoberteiles und des Basisteiles maximal 0,1 mm beträgt bzw. das Drehtischoberteil in diesem vertikalen Maßbereich bis 0,1 mm vom Basisteil abgehoben wird, um anschließend in die gewünschte Position rotativ verstellt zu werden.
  • Dabei liegt es im Rahmen der Erfindung, dass vorgesehene Messeinrichtungen die Höhe des Spaltes zwischen den flächigen Auflagen messen und kontrollieren, gleichfalls die Erzeugung des Luftpolsters zwischen den flächigen Auflagen kontrollieren und schließlich auch genutzt werden zur Einstellung und Überwachung der gewünschten Verstellung des Drehtischoberteiles und seiner Festsetzung, wenn dieses die jeweilige Arbeitsposition erreicht hat.
  • Die exakte Positionierung der jeweiligen Endlagen der Drehbewegung wird dabei durch eine mechanische Zusatzvorrichtung, einem Index, erreicht.
  • Erfindungswesentlich ist die konstruktive Gestaltung der flächigen Auflagen, mit der die Unterseite des Drehtischoberteiles und die Oberseite des Basisteiles ausgebildet sind. So sind die Unterseite des Drehtischoberteiles und die Oberseite des Basisteiles ringförmig gestaltet und als ein geschlossener Ring ausgebildet. Der jeweilige Ring ist als ein Bauteil ausgeführt oder besteht aus einzelnen Ringsegmenten, die zu einem geschlossenen Ring verbunden und auf der Unterseite bzw. Oberseite vom Drehtischoberteil und Basisteil befestigt sind.
  • Die flächige Auflage des Drehtischoberteiles ist mit einem oder mehreren Verteilerkanälen für das einzuleitende Trägergas ausgebildet, welches über Einströmkanäle in den Verteilerkanal bzw. die einzelnen Verteilerkanäle geführt wird. Die Einströmkanäle selbst sind über ein Kupplungsstück mit einer Luftzuführleitung verbunden, welche außerhalb des drehenden Systems vorgesehen ist.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite des Ringes bzw. der Ringsegmente sind Flächenfenster vorgesehen, welche über Bohrungen mit dem Verteilerkanal bzw. den Verteilerkanälen verbunden sind. In den Bohrungen sind Düsen vorgesehen, über die das Trägergas in die Flächenfenster eingeleitet wird, um den erforderlichen Druckaufbau zu erzeugen, so dass bei Erreichen des erforderlichen Druckes das Drehtischoberteil vom Basisteil angehoben wird und somit die Voraussetzungen gegeben sind, um das Drehtischoberteil rotativ verstellen zu können.
  • Von besonderem Vorteil der geschaffenen Einrichtung ist, dass so gestaltete Drehtische, speziell das Drehtischoberteil mit den bestückten Werkzeugen, Werkstückträgern oder Werkstücken, auf einer Kreisbahn annähernd reibungsfrei zwischen unterschiedlichen Positionen bewegt werden können, wobei in der jeweiligen Endposition sehr große vertikale Kräfte auf die auf dem Drehtischoberteil vorhandenen Elemente aufgebracht werden können, so dass auf aufwändige Drucklager verzichtet werden kann.
  • Mit nachfolgendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • In der dazu gehörigen Zeichnung zeigen
  • 1: eine perspektivische Ansicht eines zweigeteilten Drehtisches mit integrierter Einrichtung zur rotativen Verstellung des Drehtischoberteiles,
  • 2: eine perspektivische Ansicht des Drehtischoberteiles mit Teilausschnitt und der Einzelheit X,
  • 3: eine Unteransicht des Drehtischoberteiles,
  • 4: eine Detailansicht Y nach 2 und
  • 5: eine Detailansicht Z nach 2.
  • Eine Gesamtansicht eines zweigeteilten Drehtisches wird in der 1 gezeigt, aus dessen perspektivischer Ansicht sich ergibt, dass der Drehtisch aus dem Drehtischoberteil 1 und dem Basisteil 2 besteht, welche über eine Antriebswelle 5 miteinander verbunden sind und der erforderliche Antrieb 3 sowie die Zahnkupplung 4 im Basisteil 2 des Drehtisches vorgesehen sind.
  • In der 1 wird auch gezeigt, dass das Drehtischoberteil 1 und das Basisteil 2 auf ihrer Unterseite bzw. auf ihrer Oberseite flächige Auflagen 7; 6 besitzen, die durch vorge sehene Ringe 10; 9 herausgebildet werden. Die Ringe 9; 10 selbst können als ein körperliches Bauteil ausgebildet sein oder aber durch einzelne Ringsegmente, die umfänglich aneinander gereiht in ihrer Gesamtheit die Ringe 9; 10 herausbilden.
  • In der Ruheposition des Drehtisches liegt das Drehtischoberteil 1 auf dem Basisteil 2 auf und deren flächigen Auflagen 6; 7 bilden die gemeinsame Kontaktfläche 8 zwischen dem Drehtischoberteil 1 und dem Basisteil 2 aus.
  • Das Drehtischoberteil 1 ist auf seiner Oberseite mit Laufleisten 11 bestückt, auf denen die entsprechenden Werkstücke, Bauteile und Werkzeuge positioniert und zum Drehtischoberteil 1 befestigbar sind.
  • Wie bereits ausgeführt, sind die Ringe 9; 10 jeweils als ein Bauteil ausgebildet oder sie werden aus einzelnen Ringsegmenten 17 gestaltet, welche austauschbar zum Drehtischoberteil 1 und Basisteil 2 befestigt sind und, wie bereits oben beschrieben, aus einem Material bestehen, das ein Fressen zwischen den Ringen 9; 10 verhindert.
  • So kommen hoch legierte Stähle für die Ausbildung der Ringe 9; 10 bzw. der Ringsegmente 17 zum Einsatz. Denkbar ist auch, die Oberflächen im Bereich der Kontaktfläche 8 mit einer pulvermetallurgischen Beschichtung zu versehen.
  • Die 2 zeigt das Drehtischoberteil 1 mit einem Teilausschnitt, welcher die Ausbildung und die Anordnung des Ringes 10 auf der Unterseite des Drehtischoberteiles 1 dokumentiert.
  • Die für die rotatorische Verstellung notwendigen Funktionselemente sind am bzw. im Ring 10 ausgebildet, wie in der Einzelheit X der 2 gezeigt.
  • So ist der Ring 10 auf seiner Oberfläche, die zum Drehtischoberteil 1 weist, mit einem Verteilerkanal 12 zur Aufnahme des Trägergases ausgebildet, welcher in Anlehnung an die Ausbildung des Ringes 10 umfänglich umläuft. Auf der gegenüberliegenden Seite des Ringes 10, im Bereich der Kontaktfläche 8 zwischen dem Ring 10 und dem Ring 9 des Basisteiles 2 ist der Ring 10 mit mehreren Flächenfenstern 15, so genannten Mulden oder Vertiefungen ausgebildet und beide Funktionselemente, der Verteilerkanal 12 und die Flächenfenster 15 sind über ein oder mehrere Bohrungen 14 verbunden, in denen jeweils eine Düse 16 angeordnet ist.
  • Bei Ausbildung des Ringes 9 durch einzelne Ringsegmente 17, sind diese einzelnen Ringsegmente 17 in analoger Weise gestaltet, indem auch die Ringsegmente 17 mit Verteilerkanälen 12 und Flächenfenstern 15 ausgebildet sind, welche über Bohrungen 14 verbunden sind, in denen gleichfalls Düsen 16 eingesetzt sind.
  • Die Zuführung des Trägergases in den bzw. die Verteilerkanäle 12 erfolgt über Einströmkanäle 13, welche wiederum über Kupplungsstücke mit Trägergaszuleitungen verbunden sind, wie in 4 näher dargestellt.
  • Die Ausbildung und Anordnung der Flächenfenster 15 auf der unteren Seite des Ringes 10 bzw. der Ringsegmente 17, die den Ring 10 in ihrer Gesamtheit herausbilden, wird in der 3 gezeigt.
  • Aus der 3 ist ferner ersichtlich, dass in jedem Flächenfenster 15 eine Bohrung 14 einmündet, über die das in die Verteilerkanäle 12 eingeleitete Trägergas zu den einzelnen Flächenfenstern 15 geleitet wird.
  • In der vergrößerten Darstellung der Einzelheit Y, in 4 gezeigt, ergibt sich die Anordnung und Ausbildung eines Einströmkanals 13, welcher in einen Verteilerkanal 12 mündet bzw. mit diesem verbunden ist.
  • Nicht dargestellt ist, dass der jeweilige Einströmkanal 13 über ein Kupplungsstück mit einer umlaufenden Trägergaszuleitung verbunden ist.
  • In der 5 ist die Einzelheit Z der 2 in einem vergrößerten Maßstab dargestellt, aus der sich die Anordnung und Ausbildung der Zahnkupplung 4 ergibt. Gezeigt ist das antriebsseitige Element 18 und das antriebsseitige Element 19, welches am Drehtischoberteil 1 befestigt ist. Die Verzahnung 20 der Zahnkupplung ist mit einem axialen Spiel ausgebildet, so dass die Funktionssicherheit des Antriebes des gesamten Drehtisches sichergestellt ist, auch wenn das Drehtischoberteil 1 angehoben wird, um dann rotativ verstellt zu werden.
  • Zur Funktionsweise der Einrichtung zur rotativen Verstellung:
    In der Ruheposition des Drehtisches, das Drehtischoberteil 1 liegt auf dem Basisteil 2 auf und beide Funktionselemente liegen mit ihren flächigen Auflagen 6; 7, die die gemeinsame Kontaktfläche 8 vom Basisteil 2 und Drehtischoberteil 1 bilden, aufeinander.
  • In dieser Position erfolgt die Bestückung des Drehtischoberteiles 1. Die aufgesetzten Bauteile werden auf den Laufleisten 11 aufgesetzt, auf diesen in ihre gewünschte Position verbracht und in ihrer Endposition zum Drehtischoberteil 1 befestigt. Ist ein Positionswechsel erforderlich, wird über die vorgesehene Mess- und Kontrolleinrichtung ein Signal an die Trägergaszuführleitung gegeben, von der das darin befindliche Trägergas, beispielsweise Luft, über die Einströmkanäle 13 in die Verteilerkanäle 12 geführt wird. In Abhängigkeit der zugeführten Trägergasmenge erfolgt ein Druckaufbau, so dass das Trägergas über die Düsen 16 in den Bohrungen 14 in die Flächenfenster 15 verbracht wird und nach Erreichen des erforderlichen Druckes erfolgt ein Abheben des Drehtischoberteiles 1 vom Basisteil 2. Die flächigen Auflagen 6; 7 auf der Unterseite des Drehtischoberteiles 1 oder der Oberseite des Basisteiles 2 sind dann voneinander getrennt, dies in einem Maßbereich von bis zu 0,1 mm und so ist der Zustand erreicht, dass nun fast reibungslos das Drehtischoberteil 1 rotativ verstellt werden kann, was über den vorgesehenen Antrieb 3 des Drehtisches erfolgt.
  • Ist die gewünschte neue Arbeitsposition des Drehtisches erreicht, wird die Zufuhr des Trägergases unterbrochen, wobei infolge der aufgebaute Druck absinkt und das Drehtischoberteil 1 sich mit seiner flächigen Auflage 6 auf der flächigen Auflage 7 des Basisteiles 2 aufsetzt.
  • Während des gesamten Verstellvorganges wird der Volumenstrom des zugeführten Trägergases durch eine Messeinrichtung erfasst, die über eine Steuerung die Bewegung freigibt, wenn ein bestimmter, dem jeweiligen Anwendungsfall angemessener Volumenstrom-Sollwert überschritten ist. Dabei ist die Anordnung der Trägergaszuleitung und der zugehörigen Messeinrichtung so gestaltet, dass ein paralleles Anheben des Drehtischoberteiles 1 erfolgt und kontrolliert wird. Das Trägergas wird einer zentralen Druckgaser zeugung entnommen oder durch eine dezentrale Einheit, z. B. einen Hochdruckventilator oder ein Seitenkanalgebläse erzeugt und dem System zugeleitet. Das Druckniveau des Trägergases liegt bei rund 0,6 bar.

Claims (9)

  1. Einrichtung zur rotativen Verstellung eines Drehtisches, welcher mit Werkzeugen, Bauteilen und Werkstücken bestückt ist, um diese in gewünschte Arbeitspositionen zu verbringen, der Drehtisch umlaufend im Bereich bis zu 360 ° drehbar und vertikal verstellbar ist und vorzugsweise im metallurgischen Bereich bei Formmaschinen und Kernformmaschinen Anwendung findet, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite vom Drehtischoberteil (1) und die Oberseite vom Basisteil (2) des Drehtisches mit flächigen Auflagen (6; 7) in Form von Ringen (10; 9) ausgebildet sind, die eine gemeinsame Kontaktfläche (8) besitzen, der Ring (10) auf seiner dem Drehtischoberteil (1) zugekehrten Oberfläche mit einem oder mehreren Verteilerkanälen (12) und auf seiner dem Basisteil (2) zugekehrten Oberfläche mit mehreren Flächenfenstern (15), über Bohrungen (14) miteinander verbunden, ausgebildet ist und im Ring (10) Einströmkanäle (13), in die Verteilerkanäle (12) mündend, angeordnet sind.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (9; 10) durch einzelne Ringsegmente (17) herausgebildet werden, welche gleichfalls mit Verteilerkanälen (12), Flächenfenstern (15), diese über Bohrungen (14) miteinander verbunden und mit Einströmkanälen (13) ausgebildet sind.
  3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (14) im Bereich der Verteilerkanäle (12) mit Düsen (16) bestückt sind und die Einströmkanäle (13) über Kupplungselemente mit einer Trägergaszuführleitung verbunden sind.
  4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit einer Messeinrichtung ausgerüstet ist, mittels der in Verbindung mit einer Regeleinrichtung die Steuerung der Bewegungsabläufe des Drehtischoberteiles (1) erfolgt.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Auflagen (6; 7) auf ihren Oberflächen im Bereich der gemeinsamen Kontaktfläche (8) mit einer pulvermetallurgischen Schicht bestückt sind.
  6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (9; 10) und die Ringsegmente (17) aus einem hochfesten Werkstoff hergestellt sind, somit ein Reibschweißen/ein Fressen im Bereich der Kontaktfläche (8) ausgeschlossen ist.
  7. Einrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehtischoberteil (1) im Bereich von + 180 ° bis –180° rotativ verstellbar ist, als Trägergas vorzugsweise Luft verwendet wird, im Bereich der Düsen (16) ein Druck im Bereich bis zu 0, 6 bar ansteht und das Drehtischoberteil (1) vor der rotativen Verstellung vertikal im Bereich bis zu 0,1 mm anhebbar ist.
  8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite des Drehtischoberteiles (1) Laufleisten (11) zur Aufnahme und Befestigung von Werkzeugen, Bauteilen und Werkstücken angeordnet sind.
  9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen, kongruenten flächigen Auflagen (6; 7) vom Drehtischoberteil (1) und Basisteil (2), die gemeinsame Kontaktfläche (8) bilden, kreisförmig um den gemeinsamen Mittelpunkt des Drehtisches angeordnet sind, sich im Ruhezustand berühren und bei Erreichung eines Überdruckes getrennt werden.
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