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Die
Erfindung betrifft eine variable Ventilvorrichtung eines Verbrennungsmotors,
die die Phase eines Einlassventils oder Auslassventils variiert
und einen Verbrennungsmotor mit dieser Vorrichtung.
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Zahlreiche
in Kraftfahrzeugen eingebaute Hubkolbenmotoren weisen eine variable
Ventilvorrichtung zum Ändern
der Phasen eines Einlassventils und Auslassventils auf, was durch
Maßnahmen
zur Senkung der Motorabgasemissionen, des Kraftstoffverbrauchs u. ä. begründet ist.
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Viele
solcher variablen Ventilvorrichtungen nutzen einen Aufbau, bei dem
die Phase einer auf einer Nockenwelle gebildeten Nocke durch eine
oszillierende bzw. Schwenknocke ersetzt ist, bei der eine Grundkreiszone
und eine Hubzone Bereiche abdecken. Speziell kommt ein Aufbau zum
Einsatz, bei dem ein Schwenkbereich der Schwenknocke geändert wird,
wodurch eine Ventilöffnungsdauer
und ein Ventilhubbetrag des Einlassventils und Auslassventils, die über einen
Kipphebel angesteuert werden, kontinuierlich variiert werden.
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Zur
Pumpverlustverbesserung ist ein Aufbau in der
JP 2003-239712 A vorgeschlagen,
bei dem ein Übertragungshebel
zwischen einer Nocke und einer Schwenknocke eingefügt und der Übertragungshebel
durch eine Steuerwelle schwenkbar gelagert ist. Insbesondere wird
der Übertragungshebel
durch die Drehverschiebung der Steuerwelle bewegt. Eine Kontaktposition
des Übertragungshebels
mit der Nocke wird durch Bewegen des Übertragungshebels geändert. Durch Ändern der
Kontaktposition des Übertragungshebels
mit der Nocke werden die Ventilkennwerte, d. h. Ventilöffnungsdauer,
Ventilöffnungs-/-schließzeit und
Ventilhub, kontinuierlich variiert.
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Bei
dieser Art von variabler Ventilvorrichtung soll eine variable Reaktion
erfolgen, die für
einen Fahrzeugbetriebszustand geeignet ist. Dies gilt insbesondere,
wenn das Ventilhubvolumen von einem niedrigen Ventilhubvolumen zu
einem hohen Ventilhubvolumen variiert wird, das größer als
das niedrige Ventilhubvolumen ist, bei dem das Fahrzeug beschleunigt
wird. Als Ergebnis reicht es aus, das Ventilhubvolumen entsprechend
der Beschleunigung zu variieren. Umgekehrt soll aber in vielen Fällen, in
denen das Ventilhubvolumen von einem hohen Ventilhubvolumen zu einem
niedrigen Ventilhubvolumen variiert wird, eine schnelle Reaktion
erfolgen.
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Beispielsweise
wird bei Motorbremsausübung
auf ein Fahrzeug im hochtourigen Betrieb eine Drosselklappe geschlossen,
während
der hohe Ventilhub gewahrt bleibt, der durch den jeweiligen hochtourigen
Betrieb in einem Motor eingestellt ist, der mit einer variablen
Ventilvorrichtung ausgestattet ist. In einem solchen Fall werden
Motorbremswirkungen durch Pumpverlust erzeugt. Dabei wird die Motordrehung
infolge des Pumpverlusts verringert. Bei Aufhebung der Motorbremswirkungen
soll der Ventilhub sofort von hoch zu niedrig variiert werden.
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Zur
Gewährleistung
dieser Art von hoher Reaktion mit der variablen Ventilvorrichtung
gemäß der
JP 2003-239712 A muß ein Stellglied
mit großer
Leistung verwendet werden, das die Steuerwelle drehbar betätigt.
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Allerdings
ist das Stellglied mit großer
Leistung groß.
Damit steigt die Größe der variablen
Ventilvorrichtung. Das Gewicht nimmt zu, und/oder der Energieverbrauch
steigt in der Tendenz. Zudem kann die erhöhte Größe des Stellglieds zu solchen
Problemen führen,
dass der Motor schlechter in Fahrzeuge eingebaut werden kann oder
das Motorgewicht erhöht
ist.
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Somit
besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine variable Ventilvorrichtung
eines Verbrennungsmotors und einen Verbrennungsmotor mit dieser
variablen Ventilvorrichtung be reitzustellen, die nur eine kleine
Steuerlast erfordert, wenn ein Ventilhub von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite geändert
wird.
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Diese
Aufgabe kann mit den in den Ansprüchen 1 und 4 festgelegten Merkmalen
gelöst
werden.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe ermöglicht
die erfindungsgemäße variable
Ventilvorrichtung eines Verbrennungsmotors insbesondere einer Steuerwelle,
von der hohen Ventilhubseite (Position zur Einstellung eines hohen
Ventilhubs) zur niedrigen Ventilhubseite (Position zur Einstellung
eines niedrigen Ventilhubs) leicht so zu drehen, dass eine Richtung
einer Maximallast, die beim Ventilhub an einem Schwenkdrehpunkt
eines Übertragungshebels
auf die Steuerwelle erzeugt wird, und eine Drehrichtung beim Variieren
der Steuerwelle von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite
durch Drehverschiebung der Steuerwelle in der gleichen Richtung
eingestellt werden.
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Bei
diesem Aufbau wird ein Drehmoment, das von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite verläuft, um die Achsmitte der Steuerwelle ausgeübt. Infolge
dessen läßt sich
die Steuerwelle leicht in die Richtung drehen, um die Änderung
von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite zu vollführen, und
nur eine kleine Steuerlast ist zum Variieren in der gleichen Richtung
erforderlich.
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Dadurch
kann eine schnelle variable Reaktion gewährleistet sein, die beim Durchführen der
variablen Steuerung von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite
erforderlich ist. Es werden dafür
die von der Maximallast, die beim Schwenken der Schwenknocke in
Ventilöffnungsrichtung
erzeugt wird, und die von der Maximallast, die beim Schwenken der
Schwenknocke in Ventilschließrichtung
erzeugt wird, verursachten Drehmomente verwendet, die von der hohen
Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite wirken. Folglich läßt sich
die Steuerwelle von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite
leicht drehen. Somit kann eine stabile, sehr variable Reaktion gewährleistet
sein.
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Als
Ergebnis kann die variable Reaktion durch ein Stellglied mit kleiner
Kapazität,
verringertem Gewicht und kompakter Größe erreicht werden. Der Energieverbrauch
der variablen Ventilvorrichtung läßt sich reduzieren, und zugleich
kann ein Verbrennungsmotor besser in Fahrzeuge eingebaut werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird die Maximallast um die Achsmitte der Steuerwelle
beim Schwenken einer Schwenknocke in Ventilöffnungsrichtung und in Ventilschließrichtung erzeugt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden die Richtung der Maximallast im Hinblick auf
die Steuerwelle, die beim Ventilhub am Schwenkdrehpunkt des Übertragungshebels
erzeugt wird, und die Richtung beim Variieren der Steuerwelle von
der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite in der gleichen
Richtung in einem Zustand eingestellt, in dem die Ventilkennwerte
in einem mittleren Ventilhubgebiet zwischen einem ersten Hubzustand,
der ein niedriger Ventilhub ist, und einem zweiten Hubzustand eingestellt
werden, der ein hoher Ventilhub ist.
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Bei
diesem Aufbau wirkt ein Drehmoment, dessen Drehrichtung die gleiche
wie die der Steuerwelle beim Variieren des Ventilkennwerts vom hohen Ventilhub
zum niedrigen Ventilhub ist, auf die Steuerwelle.
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Erfindungsgemäß ist ein
Verbrennungsmotor vorgesehen, der mehrere Zylinder aufweist, wobei ein
Kipphebel, die Schwenknocke und der Übertragungshebel für jeden
der Zylinder eingebaut und die Steuerwelle durch gemeinsame Wellenteile
konfiguriert ist, die die Übertragungshebel
mindestens zweier Zylinder jeweils schwenkbar lagern, damit die Steuerwelle
leicht in der Richtung zur Änderung
von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite drehen
kann.
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Bei
diesem Aufbau ist neben den o. g. Wirkungen ein in jedem Zylinder
erzeugtes Drehmoment auch in einem Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
gewährleistet.
Daher kann auch in einem Mehrzylinder-Verbrennungsmotor die Steuerwelle
in der Richtung von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite
leicht drehen, und wie zuvor läßt sich
die Reaktion von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite
verbessern.
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Weitere
angestrebte Wirkungen und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden
Beschreibung dargestellt und gehen aus der Beschreibung teils hervor
oder lassen sich durch praktische Umsetzung der Erfindung erfassen.
Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung können mittels der im folgenden speziell
angeführten
Mittel und Kombinationen realisiert und erhalten werden.
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die in die Anmeldung eingearbeitet und Teil von ihr
sind, veranschaulichen Ausführungsformen
der Erfindung und dienen zusammen mit der vorstehenden allgemeinen Beschreibung
und der nachfolgenden näheren
Beschreibung der Ausführungsformen
zur Erläuterung der
Erfindungsgrundsätze.
Es zeigen:
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1 eine
Draufsicht auf einen Zylinderkopf, an dem eine variable Ventilvorrichtung
gemäß einer ersten
Ausführungsform
der Erfindung angeordnet ist;
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2 eine
Querschnittansicht der variablen Ventilvorrichtung und des Zylinderkopfs
an der Linie A-A in 1;
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3 eine
Draufsicht auf die variable Ventilvorrichtung gemäß 2;
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4 eine
auseinandergezogene Perspektivansicht der variablen Ventilvorrichtung
gemäß 2;
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5 eine
Querschnittansicht eines Zustands, in dem ein Kipphebel eine Grundkreiszone
einer Nockenfläche
bei der maximalen Ventilhubsteuerung der variablen Ventilvorrichtung
gemäß 2 kontaktiert;
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6 eine
Querschnittansicht der variablen Ventilvorrichtung, die den Kipphebel
zeigt, der die Grundkreiszone kontaktiert, und auch eine Ventilansteuerkraft
und eine auf einen Übertragungshebel wirkende
Kraft bei der maximalen Ventilhubsteuerung zeigt;
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7 eine
Querschnittansicht eines Zustands, in dem der Kipphebel die Grundkreiszone
der Nockenfläche
bei der minimalen Ventilhubsteuerung der variablen Ventilvorrichtung
gemäß 2 kontaktiert;
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8 eine
Querschnittansicht eines Zustands, in dem der Kipphebel eine Hubzone
der Nockenfläche
bei der minimalen Ventilhubsteuerung der variablen Ventilvorrichtung
gemäß 2 kontaktiert;
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9 ein
Diagramm von Leistungswerten der variablen Ventilvorrichtung gemäß 2;
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10 eine
Ansicht zur Erläuterung
von Verhaltensweisen von Lasten, die auf einen Schwenkdrehpunkt
eines Übertragungshebels
im Betrieb mit niedrigem Ventilhub ausgeübt werden;
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11 ein
Diagramm zur Erläuterung
von Verhaltensweisen von Lasten, die auf den Schwenkdrehpunkt des Übertragungshebels
im Betrieb mit mittlerem Ventilhub ausgeübt werden;
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12 ein
Diagramm eines Drehmoments, das in einer Steuerwelle im Betrieb
eines Vier-Zylinder-Motors mit niedrigem Ventilhub und niedriger Drehung
ausgeübt
wird;
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13 ein
Diagramm eines Drehmoments, das in der Steuerwelle im Betrieb eines
Vier-Zylinder-Motors mit mittlerem Ventilhub und mittlerer Drehung
ausgeübt
wird;
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14 eine
Draufsicht auf einen Zylinderkopf, an dem eine variable Ventilvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung angeordnet ist; und
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15 eine
Querschnittansicht an der Linie B-B in 14, die
die variable Ventilvorrichtung und den Zylinderkopf zeigt.
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Anhand
von 1 bis 3 wird der Zylinderkopf 1 erläutert. Auf
einer Unterseite des Zylinderkopfs 1 sind jeweils Brennräume 2 von
vier Zylindern 1a gebildet, die in einem Zylinderblock 1c hergestellt und
in Reihe angeordnet sind. Zu beachten ist, dass nur ein Brennraum 2 in
der Zeichnung dargestellt ist.
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In
den Brennräumen 2 sind
z. B. je zwei Einlasskanäle 3 und
Auslasskanäle 4 gebildet,
d. h. ein Einlasskanalpaar 3 und ein Auslasskanalpaar 4.
Ein Einlassventil 5, das den Einlasskanal 3 öffnet und schließt, und
ein Auslassventil 6, das den Auslasskanal 4 öffnet und
schließt,
sind oben am Zylinderkopf 1 angebaut. Für das Einlassventil 5 und
Auslassventil 6 kommt jeweils ein normalerweise geschlossenes hin-
und hergehendes Ventil zum Einsatz, das durch eine Ventilfeder 7 in
Schließrichtung
vorgespannt ist. Zu beachten ist, dass ein Kolben 1b im
Zylinder 1a hin- und hergehend untergebracht ist. Der Kolben 1b ist
in 2 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt.
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In 1 und 2 bezeichnet
die Bezugszahl 8 z. B. ein Ventilbetätigungssystem vom Typ mit einzelner
obenliegender Nockenwelle (SOHC), das am Oberteil des Zylinderkopfs 1 angeordnet
ist. Das Ventilbetätigungssystem 8 steuert
das Einlassventil 5 und Auslassventil 6 an.
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Die
Bezugszahl 10 bezeichnet eine Nockenwelle, die in Längsrichtung
des Zylinderkopfs 1 oben auf dem Brennraum 2 drehbar
angeordnet ist. Die Bezugszahl 11 bezeichnet eine Kipphebelwelle
auf der Einlassseite, die auf der Einlasskanalseite drehbar angeordnet
ist, wobei die Nockenwelle 10 dazwischen eingefügt ist.
Die Kipphebelwelle 11 dient auch als Steuerwelle dieser
Anmeldung.
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Die
Bezugszahl 12 bezeichnet eine Kipphebelachse auf der Auslassseite,
die auf der Auslasskanalseite angeordnet und befestigt ist. Die
Bezugszahl 13 bezeichnet eine Stützachse, die über der
Kipphebelwelle 11 und der Kipphebelachse 12 und
näher an der
Kipphebelachse 12 als an der Kipphebelwelle 11 liegt.
Die Kipphebelwelle 11 und die Kipphebelachse 12 und
die Stützachse 13 sind
alle durch Wellenteile, Achsteile konfiguriert, die parallel zur
Nockenwelle 10 angeordnet sind.
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Die
Nockenwelle 10 wird in Pfeilrichtung von 2 von
einer Kurbelwelle des Motors drehbar angetrieben. Zu beachten ist,
dass die Kurbelwelle nicht gezeigt ist. An jedem Teil der Nockenwelle 10 sind eine
Einlassnocke 15 und zwei Auslassnocken 16 für jeden
Brennraum 2, d. h. für
jeden Zylinder, gebildet. Die Einlassnocke 15 entspricht
der Nocke der Erfindung. Die Einlassnocke 15 ist oben über der
Mitte des Brennraums 2 angeordnet. Die Auslassnocken 16 und 16 sind
jeweils auf beiden Seiten der Einlassnocke 15 angeordnet.
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Auf
der auslassseitigen Kipphebelachse 12 ist ein Auslassventil-Kipphebel 18 für jede Auslassnocke 16,
d. h. jedes Auslassventil 6, gemäß 1 und 2 drehbar
gelagert. Zudem ist an der einlassseitigen Kipphebelwelle 11 eine
variable Ventilvorrichtung 20 für jedes Paar Einlassnocken 15,
d. h. für
jedes Paar Einlassventile, angebaut.
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Der
Kipphebel 18 überträgt einen
Hub der Auslassnocke 16 zum Auslassventil 6. Die
variable Ventilvorrichtung 20 überträgt einen Hub der Einlassnocke 15 zu
den Einlassventilen 5 und 5. Infolge der Ansteuerung
des Kipphebels 18 und der variablen Ventilvorrichtung 20 durch
jede Nocke 15 und 16 werden vorbestimmte Verbrennungstakte,
z. B. vier Takte, Einlasstakt, Verdichtungstakt, Arbeitstakt und Auslasstakt,
im Zylinder 1a gekoppelt mit der Hin- und Herbewegung des
Kolbens 1b durchlaufen. Zu beachten ist, dass die Bezugszahl 87 in 2 eine Zündkerze
zum Zünden
eines Kraftstoff-Luft-Gemischs
im Brennraum 2 bezeichnet.
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Zur
Erläuterung
der variablen Ventilvorrichtung 20 gemäß 1 bis 4 weist
die Vorrichtung 20 einen Kipphebel 25, einen Mittelkipphebel 35,
einen Schwenkarm bzw. -nocke 45 und einen Stützmechanismus 70 auf.
Der Kipphebel 25 wird durch die Kipphebelwelle schwenkbar
gelagert.
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Die
Schwenknocke 45 ist mit dem Kipphebel 25 kombiniert.
Die Schwenknocke 45 entspricht der oszillierenden Schwenknocke
der Erfindung.
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Der
Mittelkipphebel 35 überträgt einen
Hub der Einlassnocke 15 zur Schwenknocke 45. Der
Mittelkipphebel 35 entspricht dem Übertragungshebel der Erfindung.
Der Stützmechanismus 70 ist
an der Kipphebelwelle 11 gelagert.
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Gemäß 3 und 4 ist
der Kipphebel 25 z. B. gegabelt. Insbesondere hat der Kipphebel 25 ein
Paar Kipphebelstücke 29 und
ein Rollenteil 30. Eine zylindrische Kipphebelwellen-Stütznabe 26 ist in
der Mitte jedes Kipphebelstücks 29 gebildet.
An einer Seite jedes Kipphebelstücks 29 ist
eine Einstellschraubeneinheit 27 angebaut, die das Einlassventil ansteuert.
Das Rollenteil 30 ist zwischen den anderen Enden der Kipphebelstücke 29 eingefügt. Das Rollenteil 30 ist
eine Kontakteinheit der Erfindung. Zu beachten ist, dass die Bezugszahl 32 eine
kurze Achse zum drehbaren Lagern des Rollenteils 30 am Kipphebelstück 29 bezeichnet.
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Die
Kipphebelwelle 11 ist in die Naben 26 eingesetzt
und kann schwenken. Das Rollenteil 30 ist auf der Seite
der Stützachse 13 angeordnet,
d. h. auf der Mittelseite des Zylinderkopfs 1.
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Die
Einstellschraubeneinheiten 27 sind an den oberen Enden
der Einlassventile 5, d. h. jeweils am Ventilschaftende
des Einlassventils 5, angeordnet. Schwenkt der Kipphebel 25 um
die Kipphebelwelle 11, werden die Einlassventile 5 angesteuert.
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Gemäß 2 bis 4 hat
die Schwenknocke 45 einen Nabenabschnitt 46, einen
Hebelabschnitt 47 und eine Aufnahmeein heit 48.
Der Nabenabschnitt 46 ist zylindrisch. Die Stützachse 13 ist
in den Nabenabschnitt eingesetzt und drehbar eingepaßt. Der
Hebelabschnitt 47 erstreckt sich vom Nabenabschnitt 46 zum
Rollenteil 30, d. h. zur Kipphebelwelle. Die Aufnahmeeinheit 48 ist
am Unterteil des Hebelabschnitts 47 gebildet.
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Die
vordere Endfläche
des Hebelabschnitts 47 ist eine Nockenfläche 49,
die eine Verschiebung zum Kipphebel 25 überträgt. Die Nockenfläche 49 erstreckt
sich in senkrechter Richtung. Die Nockenfläche 49 ist mit der
Außenumfangsfläche des
Rollenteils 30 des Kipphebels 25 drehbar in Kontakt
gebracht. Später
wird die Nockenfläche 49 näher beschrieben.
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Gemäß 4 weist
die Aufnahmeeinheit 48 einen Vertiefungsabschnitt 51 und
eine kurze Achse 52 auf. Der Vertiefungsabschnitt 51 ist
am Unterseitenabschnitt des Unterteils des Hebelabschnitts 47 gebildet,
der direkt über
der Nockenwelle 10 liegt. Die kurze Achse 52 ist
im Vertiefungsabschnitt 51 in gleicher Richtung wie die
Nockenwelle 10 drehbar gelagert. Zu beachten ist, dass
die Bezugszahl 53 einen Vertiefungsabschnitt bezeichnet,
der auf dem Außenumfang
des Abschnitts der kurzen Achse 52 gebildet ist und eine
flache Bodenfläche
hat.
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Gemäß 2 und 4 kommt
für den
Mittelkipphebel 35 ein im wesentlichen L-förmiges Teil zum
Einsatz. Der Mittelkipphebel 35 hat ein Drehkontaktelement,
z. B. einen Nockenstößel 36,
der mit der Nockenfläche
der Einlassnocke 15 drehbar in Kontakt kommt, und eine
rahmenförmige
Haltereinheit 37, die den Nockenstößel 36 drehbar lagert.
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Insbesondere
hat der Mittelkipphebel 35 einen Zwischenhebelabschnitt 38 und
einen Drehpunkthebelabschnitt 39. Der Zwischenhebelabschnitt 38 erstreckt
sich von der Haltereinheit 37 zu einer Stelle zwischen
der oberen Kipphebelwelle 11 und der Stützachse 13. Gemäß 5 bis 8 erstreckt sich
der Drehpunkthebelabschnitt 39 von der Haltereinheit 37 zur
Unterseite eines Wellenabschnitts 11c der Kipphebelwelle 11.
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Der
Wellenabschnitt 11c liegt an einer Stelle zwischen dem
Paar Kipphebelstücke 29 frei.
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Der
Drehpunkthebelabschnitt 39 ist z. B. gegabelt. Am vorderen
Ende, d. h. an der oberen Endfläche,
des Zwischenhebelabschnitts 38 ist eine Gradienten- bzw.
Neigungsfläche 40 als
Ansteuerfläche gebildet.
Die Neigungsfläche 40 neigt
sich so, dass die Seite zur Kipphebelwelle 11 hin tiefer
und die Seite zur Stützachse 13 hin
höher liegt.
Das vordere Ende des Zwischenhebelabschnitts 38 ist in
den Vertiefungsabschnitt 53 der Schwenknocke 45 eingesetzt.
Damit ist der Mittelkipphebel 35 zwischen der Einlassnocke 15 und
der Schwenknocke 45 eingefügt. Die Neigungsfläche 40 der
Hebeleinheit 38 stößt gleitfähig an eine
Aufnahmefläche 53a an,
die an der Bodenfläche
des Vertiefungsabschnitts 53 gebildet ist. Dadurch wird
ein Hub der Einlassnocke 15 zur Schwenknocke 45 vom
Zwischenhebelabschnitt 38 übertragen, während sie
mit Gleitvorgängen
einhergeht.
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Gemäß 2 und 4 hat
der Stützmechanismus 70 eine
Stützeinheit 77 und
eine Einstelleinheit 80. Die Stützeinheit 77 hat einen
Steuerhebel 72. Der Steuerhebel 72 lagert den
Mittelkipphebel 35 schwenkbar. Die Einstelleinheit 80 stellt
die Position des Mittelkipphebels 35 ein.
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Im
folgenden wird die Stützeinheit 77 erläutert. Ein
Durchgangsloch 73 ist an einer unteren Umfangswand des
Wellenabschnitts 11c gebildet. Der Durchgangslochabschnitt
erstreckt sich in rechtwinkliger Richtung zur Achsmitte des Wellenabschnitts 11c.
Der Steuerhebel 72 ist so gebildet, dass er einen Stababschnitt 74 mit
kreisförmigem
Querschnitt, ein scheibenförmiges
Stiftverbindungsstück 75,
das an einem Ende des Stababschnitts 74 gebildet ist, und ein
Stützloch 75a,
das am Stiftverbindungsstück 75 gebildet
ist, aufweist. Das Stützloch 75a ist
in 4 gezeigt.
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Das
Ende des Stababschnitts 74 ist von unten in das Durchgangsloch 73 des
Wellenabschnitts 11c eingesetzt. Zu be achten ist, dass
sich der eingesetzte Stababschnitt 74 in Axialrichtung
bewegen und in Umfangsrichtung drehen kann. Das Ende des Stababschnitts 74 trifft
auf eine Komponente der später
beschriebenen Einstelleinheit 80.
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Das
Stiftverbindungsstück 75 ist
in den Drehpunkthebelabschnitt 39 eingesetzt. Ein Stift 42 ist
in den Drehpunkthebelabschnitt 39 und das Stützloch 75a eingesetzt,
wodurch sich das vordere Ende des Drehpunkthebelabschnitts 39 und
das Ende des Steuerhebels 72, das vom Wellenabschnitt 11c vorsteht,
in Vorstehrichtung drehbar miteinander verbinden können, d.
h. rechtwinklig zur Achsmitte der Nockenwelle 10 der Einlassnocke 15.
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Da
der Drehpunkthebelabschnitt 39 und der Steuerhebel 72 miteinander
verbunden sind, schwenkt der Mittelkipphebel 35 unter Verwendung des
Stifts 42 als Drehpunkt nach oben und unten, mit der Einlassnocke 45.
Gekoppelt mit der Bewegung des Mittelkipphebels 35 wird
die Schwenknocke 45 periodisch geschwenkt, wobei die Stützachse 13 als Drehpunkt
dient, die kurze Achse 52 als Lastangriffspunkt dient,
d. h. als Punkt, auf den eine Last vom Mittelkipphebel 35 wirkt,
und die Nockenfläche 49 als Kraftangriffspunkt
dient, d. h. als Punkt, an dem der Kipphebel 25 angesteuert
wird.
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Zu
beachten ist, dass der Kipphebel 25, der Mittelkipphebel 35 und
die Schwenknocke 45 durch eine Vorspanneinrichtung, z.
B. einen Drücker 86,
in einer Richtung so gegenseitig vorgespannt sind, dass sie in engen
Kontakt miteinander kommen, um eine ungestörte Bewegung zu gewährleisten.
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Gemäß 1 und 4 ist
z. B. ein Steuermotor 43 als Stellglied mit dem Ende der
Kipphebelwelle 11 verbunden. Die Kipphebelwelle 11 wird durch
den Steuermotor 43 angetrieben, d. h. um ihre Achsmitte
gedreht. Durch diese Drehung der Kipphebelwelle 11 kann
der Steuerhebel 72 aus einer im wesentlichen senkrechten
Lage, z. B. gemäß 5 und 6,
in eine Lage verschwenkt werden, die zur Nockenwellen-Drehrichtung
gemäß 7 und 8 stark
geneigt ist.
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Der
Mittelkipphebel 35 wird aufgrund dieser Lageänderung
des Steuerhebels 72 in die Richtung bewegt, d. h. verschoben,
die die Axialrichtung des Schaftabschnitts 11c schneidet.
Das heißt,
gemäß 5 bis 8 kann
die Position, an der der Nockenstößel 36 in Rollkontakt
mit der Einlassnocke 15 kommt, bezogen auf den Nockenwinkel
nach früh oder
nach spät
variiert werden.
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Da
die Drehkontaktposition variabel ist, wird auch die Lage der Nockenfläche 49 der
Schwenknocke 45 variiert. Damit können Öffnungs- und Schließzeit, Ventilöffnungsdauer
und Ventilhub des Einlassventils 5 gleichzeitig und kontinuierlich
variiert werden.
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Für die Nockenfläche 49 kommt
insbesondere eine Krümmung
zum Einsatz, die den Abstand von der Mitte z. B. der Stützachse 13 variiert.
Gemäß 2 hat
die Nockenfläche 49 eine
Grundkreiszone α und
eine Hubzone β.
Die Kreiszone α ist
die Oberseite der Nockenfläche 49.
Die Grundkreiszone α ist eine
Kreisbogenfläche,
die um die Achsmitte der Stützachse 13 zentriert
ist.
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Die
Hubzone β ist
das Unterseitenteil der Nockenfläche 49.
Die Hubzone β hat
einen ersten Abschnitt γ1
und einen zweiten Abschnitt γ2.
Der erste Abschnitt γ1
erstreckt sich von der Grundkreiszone α und krümmt sich in Gegenrichtung entgegengesetzt zu
der Richtung, in der sich die Grundkreiszone α krümmt. Der zweite Abschnitt γ2 erstreckt
sich vom ersten Abschnitt γ1.
Der zweite Abschnitt γ2
krümmt sich
in Gegenrichtung entgegengesetzt zu der Richtung, in der sich der
erste Abschnitt γ1
krümmt.
Insbesondere ist die Grundhubzone β eine Kreisbogenfläche ähnlich einer
Nockenform einer Hubfläche,
z. B. der Einlassnocke 15.
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Der
Schwenkbereich der Schwenknocke 45 wird variiert, wenn
die Drehkontaktposition, an der der Nockenstößel 36 in Drehkontakt
mit der Einlassnocke 15 steht, bezogen auf den Nockenwellenwinkel,
nach früh
oder spät
auf der Einlassnocke 15 verschoben wird. Bei Variation
des Schwenkbereichs der Schwenknocke 45 wird der Bereich
der Nockenfläche 49 variiert,
mit dem das Rollenteil 30 in Kontakt kommt. Insbesondere
ist beabsichtigt, dass das Verhältnis
der Abschnitte der Grundkreiszone α und der Hubzone β, mit denen
das Rollenteil 30 in Berührung kommt, variiert.
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An
die Einstelleinheit 80 ist ein Aufbau zum Stützen des
Endes des eingesetzten Steuerhebels 72 durch ein Schraubteil 82 angepaßt, was
z. B. in 2 bis 4 gezeigt
ist. Insbesondere wird das Schraubteil 82 von einem Punkt
entgegengesetzt zum Durchgangsloch 73 im Wellenabschnitt 11c so eingeschraubt,
dass es sich frei vor- und zurückbewegt.
Das heißt,
das Schraubteil 82 ist von der oberen Umfangswand des Wellenabschnitts 11c eingeschraubt.
Das Einsatzende des Schraubteils 82 trifft auf das Ende
des Steuerhebels 72 auf halbem Weg im Durchgang 73 und
stützt
den Steuerhebel 72.
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Infolgedessen
variiert eine Drehbetätigung des
Schraubteils 81 die Länge,
mit der der Stababschnitt 74 vom Wellenteil 11c vorsteht.
Bei Variation der Länge,
mit der der Stababschnitt 74 vorsteht, wird die Drehkontaktposition
des Nockenstößels 36 variiert,
mit dem die Einlassnocke 15 in Kontakt kommt. Auf der Grundlage
der Änderungen
der Drehkontaktposition des Nockenstößels 36, mit dem die
Einlassnocke 15 in Kontakt kommt, werden die Ventilöffnungszeit
und Ventilschließzeit
des Einlassventils 5 eingestellt.
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Die
Bezugszahl 83 bezeichnet z. B. einen Kreuzschlitz, der
auf der oberen Endfläche
des Schraubteils 82 zur Drehbetätigung des Schraubteils 82 gebildet
ist. Die Bezugszahl 84 bezeichnet eine Sicherungsmutter,
die auf das Ende des Schraubteils 82 aufgeschraubt ist.
Die Bezugszahl 84a be zeichnet eine Kerbe, die eine Auflagefläche der
Sicherungsmutter 84 bildet.
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Anhand
von 5 bis 8 wird der Betrieb der variablen
Ventilvorrichtung 20 diskutiert, die man durch die zuvor
beschriebene Konfiguration erhält. Angenommen
sei, dass durch den Betrieb eines Motors die Nockenwelle 10 in
Pfeilrichtung von 2 gedreht wird.
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In
diesem Fall kontaktiert der Nockenstößel 36 des Mittelkipphebels 35 die
Einlassnocke 15 und wird durch das Nockenprofil der Nocke 15 verlaufsgesteuert.
Dadurch schwenkt der Mittelkipphebel 35 in senkrechter
Richtung, wobei der Stift 42 den Schwenkdrehpunkt festlegt.
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Die
Aufnahmefläche 53a der
Schwenknocke 45 empfängt
die Schwenkverschiebung des Mittelkipphebels 35 über die
Neigungsfläche 40.
Da die Aufnahmefläche 53a und
die Neigungsfläche 40 gleitfähig sind,
wiederholt die Schwenknocke 45 die Schwenkbewegung, bei
der sie durch die Neigungsfläche 40 beim
Gleiten auf der Neigungsfläche 40 nach
oben gedrückt
oder abgesenkt wird. Durch das Schwenken der Schwenknocke 45 kann
sich die Nockenfläche 49 in
senkrechter Richtung hin- und herbewegen.
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Da
in diesem Fall die Nockenfläche 49 mit dem
Rollenteil 30 des Kipphebels 25 in drehbarem Kontakt
steht, drückt
die Nockenfläche 49 periodisch auf
das Rollenteil 30. Der Kipphebel 25 schwenkt, wenn
Druck auf ihn ausgeübt
wird, und öffnet
oder schließt
das Paar Einlassventile 5 mit der Kipphebelwelle 11 als
Lagerpunkt.
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Nunmehr
sei angenommen, dass durch Betätigung
eines Gaspedals der Motor mit hoher Drehzahl betrieben wird. Nachdem
der Motor 43 als Stellglied ein Beschleunigungssignal empfängt, dreht
der Motor 43 die Kipphebelwelle 11 und dreht den
Steuerhebel 72 zu dem Punkt, an dem z. B. der maximale Ventilhub
gewährleistet
ist, an dem z. B. der Steuerhebel 72 die senkrechte Lage
gemäß 5 und 6 erreicht.
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Dann
verschiebt sich der Mittelkipphebel 35 in Drehrichtung
an der Einlassnocke 15 als Reaktion auf die Drehung des
Steuerhebels 72. Folglich wird die Position, an der der
Mittelkipphebel 35 mit der Einlassnocke 15 in
Drehkontakt kommt, bezogen auf den Nockenwellenwinkel, nach früh oder spät an der Einlassnocke 15 verstellt.
Daher ist die Nockenfläche 49 der
Schwenknocke 45 an der Position festgelegt, an der die
Nockenfläche 49 der
Schwenknocke 45 einen Winkel nahe der Senkrechten gemäß 5 und 6 erreicht.
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Durch
die Lage der Nockenfläche 49 wird
ein Bereich, in dem das Rollenteil 30 der Nockenfläche 49 gemäß 5 und 6 kommt
und geht, auf einen Bereich eingestellt, der den maximalen Ventilhub ergibt,
d. h. auf den kürzesten
Abschnitt der Grundkreiszone α und
den längsten
Abschnitt der Hubzone β.
Somit wird das Einlassventil 5 mit dem maximalen Ventilhub
gemäß Kurve
A1 von z. B. 9 und ferner mit einer Öffnungs-
und Schließzeit
geöffnet
und geschlossen, die dem Einlasstakt folgt.
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Bei
Durchführung
eines nieder- und mitteltourigen Betriebs dreht zudem der Antrieb
des Steuermotors 43 die Kipphebelwelle 11 in die
Richtung, in der der Stift 42 nahe der Einlassnocke 15 gemäß 7 und 8 liegt.
Als Reaktion auf die Drehung der Kipphebelwelle 11 bewegt
sich dann der Mittelkipphebel 35 an der Einlassnocke 15 entgegengesetzt
zu deren Drehrichtung. Als Ergebnis ist die Drehkontaktposition
zwischen dem Mittelkipphebel 35 und der Einlassnocke 15 bezogen
auf den Nockenwellendrehwinkel nach früh auf der Einlassnocke 15 gemäß 7 und 8 verstellt.
Durch die Änderung
dieser Drehkontaktposition wird die Ventilöffnungszeit der Nockenphase
beschleunigt. Zudem gleitet die Neigungsfläche 40 aus der Anfangsposition,
bezogen auf den Nockenwellendrehwinkel, nach früh auf der Aufnahmefläche 53a als
Reaktion auf die Verschiebung des Mittelkipphebels 35.
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Durch
die Verschiebung des Mittelkipphebels 35 in diesem Fall ändert die
Schwenknocke 45 die Lage so, dass die Nockenfläche 49 gemäß 7 und 8 nach
unten gekippt ist. Mit zunehmender Neigung wird der Bereich der
Nockenfläche 49,
in dem das Rollenteil 30 kommt und geht, zu einem Bereich überführt, in
dem der Abschnitt der Grundkreiszone α allmählich zunimmt und der Abschnitt
der Hubzone β allmählich abnimmt.
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Da
das Nockenprofil der variierten Nockenfläche 49 zum Rollenteil 30 übertragen
wird, wird der Kipphebel 25 schwenkbar angesteuert, während die Ventilöffnungszeit
vorverlegt ist.
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Folglich
wird das Einlassventil 5 vom maximalen Ventilhub A1 gemäß z. B. 9 auf
den minimalen Ventilhub A6 an dem Punkt gesteuert, an dem der Steuerhebel 72 maximal
gekippt ist. Das heißt, das
Einlassventil 5 hält
die Zeit zum Öffnen
des Ventils mit der maximalen Ventilhubdauer vom hochtourigen Betrieb
zum niedertourigen Betrieb des Motors im wesentlichen gleich. Der
Ventilhub wird kontinuierlich variiert, wobei die Ventilschließzeit beim
niedrigen Ventilhub stark variiert wird. Der Motor 100 ist
ein 4-Zylinder-Motor, und natürlich
wird die Kipphebelwelle 11, d. h. die Steuerwelle, für die Zylinder
gemeinsam verwendet. Dadurch findet diese Art von Kennwertvariation
des Einlassventils 5 an allen Zylindern 1a statt.
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An
der variablen Ventilvorrichtung 20, die diese Art von Ventilphasenvariation
vornimmt, sind bestimmte Maßnahmen
getroffen. Durch diese Maßnahmen
erleichtert sich die Drehung der Kipphebelwelle 11 in der
Richtung, in der die Kipphebelwelle 11 von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite variiert wird, wenn die Ventilkennwerte
in einem Zwischen-Ventilhubgebiet M eingestellt werden, das zwischen
dem minimalen Ventilhub A6 und dem maximalen Ventilhub A1 z. B.
gemäß 9 liegt.
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Zu
beachten ist, dass ein Zustand, in dem der Ventilhub der variablen
Ventilvorrichtung 20 der minimale Ventilhub A6 ist, dem
ersten Hubzustand gemäß dieser
Anmeldung entspricht. Ein Zustand, in dem der Ventilhub der variablen
Ventilvorrichtung 20 der maximale Ventilhub A1 ist, entspricht
dem zweiten Hubzustand gemäß der Anmeldung.
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Bei
diesen Maßnahmen
handelt es sich um eine Technik, die ermöglicht, dass die Maximallast, die
am Schwenkdrehpunkt S1 des Mittelkipphebels 35 beim Ventilhub
erzeugt wird, auf eine Drehrichtungsseite mit der Mitte S2 der Kipphebelwelle
dazwischen wirkt, d. h. in Drehrichtung vom hohen Ventilhub zum
niedrigen Ventilhub, wenn die Ventilkennwerte im Bereich des Zwischen-Ventilhubgebiets
M gemäß 8 liegen.
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Für diese
Technik kommt ein Aufbau zum Einsatz, bei dem eine Linie L2, die
den Schwenkdrehpunkt S1 des Mittelkipphebels 35 mit der
Mitte S2 der Kipphebelwelle 11 verbindet, parallel oder
im wesentlichen parallel zu einer Linie L1, die die Mitte der Einlassnocke 15 mit
dem Kontaktpunkt zwischen der Einlassnocke 15 und dem Mittelkipphebel 35 beim
maximalen Ventilhub verbindet, was z. B. 6 zeigt.
Zu beachten ist, dass in dieser Ausführungsform ein im wesentlichen
paralleler Zustand zur Anwendung kommt.
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Liegt
bei diesem Aufbau der Ventilhub im Bereich des Zwischen-Ventilhubgebiets
M, weicht die Linie L2 ab, d. h. die Linie L2 ist im Hinblick auf
die Linie L1 geneigt. Der Verschiebungsbetrag, d. h. der Neigungsbetrag,
variiert in Übereinstimmung
mit den im Zwischen-Ventilhubgebiet M eingestellten Ventilkennwerten.
Wird auf der Grundlage dieser Verschiebung eine Ventilansteuerkraft α1 von der
Einlassnocke 15 zum Mittelkipphebel 35 bei offenem
Ventil gemäß 8 übertragen,
wird eine Kraft α2,
die auf den Schwenkdrehpunkt S1 des Mittelkipphebels 35 wirkt, auf
die linke Seite mit der Mitte S2 der Kipphebelwelle 11 dazwischen
ausgeübt,
d. h. in Richtung um die Achsmitte, die vom hohen Ventilhub zum
niedrigen Ventilhub der Kipphebelwelle 11 verläuft.
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Wird
zudem der Mittelkipphebel 35 durch eine Kraft β1 vom Drücker 45 oder
von der Ventilfeder 7 bei geschlossenem Ventil geschwenkt,
ist ferner beabsichtigt, dass eine auf den Schwenkdrehpunkt S1 des
Mittelkipphebels 35 ausgeübte Kraft β2 in Richtung um die Achsmitte
wirkt, die vom hohen Ventilhub zum niedrigen Ventilhub der Kipphebelwelle 11 verläuft.
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Das
heißt,
die Maximallast α2
oder die Maximallast β2,
die am Schwenkdrehpunkt S1 beim Ventilhub im Zwischen-Ventilhubgebiet
M erzeugt wird, kann konstant auf einer Seite um die Achsmitte der Kipphebelwelle 11 ausgeübt werden,
d. h. in Richtung um die Achsmitte, die vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub verläuft.
Somit werden die Richtung, in der die Kipphebelwelle 11 beim
Variieren der Ventilkennwerte vom hohen Ventilhub zum niedrigen Ventilhub
rollt, und die Richtung, in der die am Schwenkdrehpunkt S1 beim
Hub erzeugte Maximallast auf die Kipphebelwelle 11 ausgeübt wird,
auf die gleiche Richtung eingestellt.
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Durch
diese Einstellung wird also das Drehmoment in der gleichen Richtung
auf die Kipphebelwelle 11 wie die der Kipphebelwelle 11 beim
Variieren der Ventilkennwerte vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub ausgeübt.
Dadurch kann die Kipphebelwelle 11 leicht drehen, wenn
die Ventilkennwerte vom hohen Ventilhub zum niedrigen Ventilhub
variiert werden.
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Damit
insbesondere die Kipphebelwelle 11 leicht drehen kann,
werden jede Drehrichtung um die Mitte S2 der Kipphebelwelle, die
durch die auf den Schwenkdrehpunkt S1 des Mittelkipphebels 35 wirkende
Maximallast erzeugt wird, und die Drehrichtung der Kipphebelwelle 11 beim
Variieren der Ventilkennwerte vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub in der gleichen Richtung eingestellt.
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10 zeigt
einen Zustand, in dem die variable Ventilvorrichtung 20 einen
niedrigen Ventilhub erzeugt. Zu beachten ist, dass ein Beispiel
für die Ventilkennwerte
mit niedrigem Ventilhub ein Ventilkennwert im Betrieb mit niedrigem
Ventilhub und niedriger Ventilöffnungsdauer
entsprechend A5 in 9 ist. Zudem ist ein Beispiel
für die
Ventilkennwerte mit mittlerem Ventilhub ein Ventilkennwert im Betrieb
mit mittlerem Ventilhub und mittlerer Ventilöffnungsdauer entsprechend A4
in 9.
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Gemäß 10 gehen
eine Richtung einer Last W1, die auf den Schwenkdrehpunkt S1 beim Schwenken
der Schwenknocke 45 in Ventilöffnungsrichtung ausgeübt wird,
und eine Richtung einer Last W2, die auf den Schwenkdrehpunkt S1
beim Schwenken der Schwenknocke 45 in Ventilschließrichtung
ausgeübt
wird, beide in die gleiche Richtung wie die Drehrichtung der Kipphebelwelle 11,
wenn die Kipphebelwelle 11 vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub überführt wird,
was die Ortskurven der Lasten W1 und W2 zeigen.
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Infolge
dessen verläuft
gemäß 10 und 11 eine
Rollrichtung einer Maximallast W3, die am Schwenkdrehpunkt S1 beim
Schwenken der Schwenknocke 45 in Ventilöffnungsrichtung oder beim Schwenken
der Schwenknocke 45 in Ventilschließrichtung auf die Kipphebelwelle
erzeugt wird, im Uhrzeigersinn, d. h. wie die Drehrichtung der Kipphebelwelle 11,
wenn die Kipphebelwelle 11 vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub variiert wird. Ein durch die Maximallast W3 erzeugtes
Drehmoment wird so eingestellt, dass die Kipphebelwelle 11 leicht
dreht. Eine durch die gestrichelte Linie in 10 dargestellte
Last W4 bezeichnet eine Lastkomponente der Maximallast W3, die das
Drehmoment erzeugt, das die Kipphebelwelle 11 entgegen dem
Uhrzeigersinn der Kipphebelwelle 11 bei der Maximallast
W3 dreht.
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Mit
der variablen Ventilvorrichtung 20 läßt sich die Reaktion beim Variieren
der Kipphebelwelle 11 vom hohen Ventilhub zum niedrigen
Ventilhub im Zwischen-Ventilhubgebiet M verbessern.
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Dieser
Punkt wird anhand eines Fahrzeugs mit der variablen Ventilvorrichtung 20 als
Beispiel näher
beschrieben. Angenommen wird, dass sich das Fahrzeug im hochtourigen
Betrieb befindet.
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Bei
Erzeugung der Motorbremsung im Fahrzeug mit hochtouriger Drehzahl
wird die nicht gezeigte Drosselklappe geschlossen, während der
Motor den im hochtourigen Betrieb eingestellten hohen Ventilhub
beibehält,
z. B. den durch A4 in 9 dargestellten mittleren Ventilhub.
Durch den in diesem Fall erzeugten Pumpverlust kommen die Motorbremseffekte
zustande. Danach sinkt die Motordrehung infolge des Pumpverlusts.
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Die
Kipphebelwelle 11 wird durch den Motor 43, d.
h. ein Stellglied, sofort vom hohen Ventilhub zum niedrigen Ventilhub
im Uhrzeigersinn angesteuert, wenn der Effekt der Motorbremse aufgehoben wird.
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Hierbei
ist die Lage der Linie L2 im Hinblick auf die Linie L1 stark geneigt.
Daher wird die beim Ventilhub erzeugte Maximallast im Uhrzeigersinn
auf die Kipphebelwelle 11 ausgeübt. Das heißt, gemäß 8 und 10 wird
das Drehmoment W4, dessen Richtung die gleiche wie die Drehrichtung
der Kipphebelwelle 11 beim Variieren der Kipphebelwelle 11 vom
hohen Ventilhub zum niedrigen Ventilhub ist, auf die Kipphebelwelle 11 ausgeübt. Folglich
kann die Kipphebelwelle 11 in der Richtung leicht drehen,
in der die Kipphebelwelle 11 von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite durch das jeweilige Drehmoment variiert
wird.
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Insbesondere
werden die Maximallast, die beim Schwenken der Schwenknocke 45 in
Ventilöffnungsrichtung
erzeugt wird, und die Maximallast, die beim Schwenken der Schwenknocke 45 in
Ventilschließrichtung
erzeugt wird, als Drehmoment ausgeübt, das von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite verläuft. Somit ist es noch leichter, die
Kipphebel welle 11 in Richtung von der hohen Ventilhubseite
zur niedrigen Ventilhubseite zu drehen.
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Die
Kipphebelwelle 11 kann leicht drehen, wenn die Ventilkennwerte
von der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite durch
ein auf die Kipphebelwelle 11 wirkendes Drehmoment variiert werden.
Anders gesagt ist die Steuerlast verringert, die auf die Steuerwelle 11 bei Änderung
eines Ventilhubs von einem hohen Ventilhub zu einem niedrigen Ventilhub
ausgeübt
wird. Dadurch läßt sich
die variable Reaktion bei der Steuerung der Kipphebelwelle 11 von
der hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite verbessern.
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Bei Änderung
der Ventilkennwerte von der niedrigen Ventilhubseite zur hohen Ventilhubseite reicht
es dagegen aus, dass die Kipphebelwelle 11 gemäß der Beschleunigung
gedreht wird. Aus diesem Grund werden die Ventilkennwerte für die erforderliche
Reaktion auch dann variiert, wenn das Stellglied mit kleiner Leistung,
d. h. der kleine Motor, verwendet wird. Als Ergebnis lassen sich
leichtes Gewicht, kompakte Größe und reduzierter
Energieverbrauch der variablen Ventilvorrichtung 20 sowie
bessere Einbaubarkeit eines Verbrennungsmotors in ein Fahrzeug erreichen.
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Auch
wenn insbesondere für
Mehrzylindermotoren ein Aufbau zum Einsatz kommt, um die variable
Ventilvorrichtung 20 für
jeden Zylinder mit Hilfe einer gemeinsamen Kipphebelwelle 11 (Steuerwelle) anzusteuern,
sind die um die Steuerwelle 11 erzeugten Drehmomente, d.
h. die Drehmomente für
alle Zylinder (Kurven mit gestrichelter Linie, dünner Linie oder strichpunktierter
Linie), zusammengefasst, ohne aufgehoben zu sein, was die fette
Linie in der gleichen Zeichnung zeigt, und bleiben gemäß der Kurve
für den
Betrieb mit niedrigem Ventilhub und niedriger Ventilöffnungsdauer
in 12 und der Kurve für den Betrieb mit mittlerem
Ventilhub und mittlerer Ventilöffnungsdauer
in 13 erhalten, so dass die Kennwerte einer leichten
Drehung nie verloren gehen.
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Somit
läßt sich
auch in einem Mehrzylinder-Verbrennungsmotor die Reaktion von der
hohen Ventilhubseite zur niedrigen Ventilhubseite verbessern. Zu
beachten ist, dass Diagramme von 12 und 13 das
Drehmoment zeigen, das in der Kipphebelwelle 11 eines 4-Zylindermotors
erzeugt wird. Allerdings bezeichnet ”positiv” in der gleichen Zeichnung
das im Uhrzeigersinn ausgeübte
Drehmoment der Kipphebelwelle 11, und ”negativ” bezeichnet das auf gleiche
Weise entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeübte Drehmoment.
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Im
folgenden wird anhand von 14 und 15 eine
variable Ventilvorrichtung gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Zu beachten ist, dass die Konfigurationen
mit den gleichen Funktionen wie in der ersten Ausführungsform
mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind und nicht nochmals
beschrieben werden.
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In
dieser Ausführungsform
besteht der Unterschied darin, dass die variable Ventilvorrichtung 20 auf
der Auslassseite vorgesehen ist. Andere Aufbauten können denen
in der ersten Ausführungsform gleichen.
Im folgenden wird der Unterschied näher beschrieben.
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14 ist
eine Draufsicht auf einen Zylinderkopf 1, an dem die variable
Ventilvorrichtung 20 gemäß dieser Ausführungsform
angeordnet ist. 15 ist eine Querschnittansicht
durch den Zylinderkopf 1 an der Linie B-B von 14.
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Gemäß 14 und 15 ist
die Kipphebelwelle 12 der Auslassseite in der variablen
Ventilvorrichtung 20 je Paar Auslassnocken 16,
d. h. je Paar Auslassventile 6, vorgesehen. Ein Kipphebel 18a für den Einlass
ist durch die Kipphebelachse 11 des Einlassventils 5 je
Einlassnocke 15, d. h. je Einlassventil 5, drehbar
gelagert.
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Auch
diese Ausführungsform
kann für
die gleichen vorteilhaften Effekte wie in der ersten Ausführungsform
sorgen.
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Zu
beachten ist, dass die Erfindung nicht auf die zuvor beschriebene
erste und zweite Ausführungsform
beschränkt
ist und dass die Erfindung in anderen spezifischen Formen ausgeführt sein
kann, ohne von ihrem Grundgedanken oder ihren wesentlichen Merkmalen
abzuweichen. Beispielsweise kommt in der o. g. Ausführungsform
der Aufbau zum Einsatz, bei dem die Kipphebelwelle auf der Einlassseite
auch als Steuerwelle verwendet wird. Gleichwohl kann auch ein Aufbau
so beschaffen sein, dass eine Steuerwelle gesondert verwendet wird.
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Ferner
ist in der ersten und zweiten Ausführungsform die Erfindung auf
einen Motor vom Typ mit einem Ventilbetätigungssystem mit obenliegender Nockenwelle
(SOHC) angewendet. Für
das Ventilbetätigungssystem
mit obenliegender Nockenwelle wird ein Aufbau verwendet, bei dem
das Einlassventil und Auslassventil durch eine Nockenwelle angesteuert werden.
Allerdings ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, und die Erfindung kann
auf einen Motor mit einem Ventilbetätigungssystem vom Typ mit zwei obenliegenden
Nockenwellen (DOHC) angewendet sein. Für das Ventilbetätigungssystem
mit zwei obenliegenden Nockenwellen kommt ein Aufbau zum Einsatz,
der eine Nockenwelle ausschließlich
für die
Einlassseite und eine weitere Nockenwelle ausschließlich für die Auslassseite
hat.