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DE102006013805A1 - Einrichtung zum Abstellen bzw. Umleiten einzelner überlanger oder mehrerer verbundener spurgebundener Fahrzeuge auf kleinem Raum - Google Patents

Einrichtung zum Abstellen bzw. Umleiten einzelner überlanger oder mehrerer verbundener spurgebundener Fahrzeuge auf kleinem Raum Download PDF

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DE102006013805A1
DE102006013805A1 DE200610013805 DE102006013805A DE102006013805A1 DE 102006013805 A1 DE102006013805 A1 DE 102006013805A1 DE 200610013805 DE200610013805 DE 200610013805 DE 102006013805 A DE102006013805 A DE 102006013805A DE 102006013805 A1 DE102006013805 A1 DE 102006013805A1
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DE
Germany
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turntable
track
vehicles
slightly curved
stabling
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Withdrawn
Application number
DE200610013805
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Amelunxen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amelunxen Stephan 89143 Blaubeuren De
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE200610013805 priority Critical patent/DE102006013805A1/de
Publication of DE102006013805A1 publication Critical patent/DE102006013805A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/02Turntables; Integral stops
    • B61J1/04Turntables; Integral stops of normal railroad type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Abstract

Herkömmliche Drehscheiben im Eisenbahnwesen verfügen über ein oder z. T. mehrere gerade Drehbühnengleise. Damit ist für Fahrzeuge und Fahrzeuggruppen, deren Gesamt-Achsstand größer als die Länge des Drehbühnengleises ist, außer dem gegenüber dem Zufahrts- bzw. Herkunftsgleis liegenden Gleis kein weiteres Anschlußgleis erreichbar. Dadurch ist die Drehscheibe zum Umleiten nicht trennbarer überlanger Fahrzeuge überhaupt nicht nutzbar, für längere Züge nur unter z. T. erheblichem Ab- und Ankupplungsaufwand. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden. Dazu ist die Drehbühne mit einem Bogengleis ausgestattet, über das, je nach Stellung der Drehbühne, wahlweise 2 verschiedene gegenüberliegende Gleise erreichbar sind. Somit ist es bei entsprechender Anordnung der Anschlußgleise möglich, ohne die o. g. Längenbeschränkung jedes gewünschte Anschlußgleis durch wechselweises Drehen und Vor- und Rückwärtsfahren zu erreichen. Bei vollständig von Anschlußgleisen umgebener Drehscheibe ist auch das Wenden ohne die o. g. Längenbeschränkung möglich.

Description

  • Stand der Technik
  • Aus dem Eisenbahnwesen sind seit langem Drehscheiben mit geradem Drehbühnen-Gleis und mehreren radial angeordneten Anschlußgleisen bekannt, auf denen einzelne Fahrzeuge oder kurze Fahrzeuggruppen gewendet oder in verschiedenen Richtungen auf angeschlossene Gleise umgeleitet werden können. Ein wesentlicher Nachteil gegenüber den ebenfalls seit langem bekannten Zungenweichen besteht hier darin, daß der maximal mögliche Gesamt-Achsstand durch die Länge der Drehbühne begrenzt wird. Dies würde beim Abstellen längerer Züge zu einem erheblichen Ab- und Ankupplungs-Aufwand führen, bzw. macht hier den Einsatz von langgestreckten Gruppen aus Weichenstraßen und Abstellgleisen erforderlich.
  • Aus der Transporttechnik sowie für bewegliche Trennwände in Gebäuden sind verschiedene Patente bekannt, die Einschienen-Drehweichen mit 2 alternativen Spuren, meist mit hängender Anordnung der zu befördernden Güter, mit 2 alternativen Stellungen (in DE 88 10 077 U1 mit 3 alternativen Stellungen) beschreiben. Hier können ganze Ketten von Transportmitteln o. dgl. umgelenkt werden, ohne diese vorher voneinander trennen zu müssen.
  • Aufgrund des vergleichsweise kleinen Krümmungsradius der Führungsbahn für die direkte Umleitung ist dieses Prinzip jedoch nicht auf die Umleitung von Fahrzeugen auf mehrere verschiedene Anschlußgleise im Eisenbahnwesen übertragbar.
  • Aufgabenstellung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Umleitung einzelner überlanger oder mehrerer miteinander gekuppelter spurgebundener Fahrzeuge, auch mit größeren vorgegebenen Mindest-Kurvenradien, in verschiedene Richtungen zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
  • Ausführungsbeispiel
  • Zur Lösung der o.g. Aufgabe ist die Anordnung einer Drehscheibe mit mehreren Anschlußspuren in 1 dargestellt.
  • Sie verfügt über eine gebogene Spur mit einem gegenüber der o.g. Drehweiche vergleichsweise wesentlich größeren Kurvenradius, womit sie auch für Schienenfahrzeuge anwendbar ist. Darüber hinaus verfügt sie über keine weitere (insbesondere keine gerade) Spur. Die Spurkrümmung stellt hier die wesentliche prinzipielle Abweichung von herkömmlichen Eisenbahn-Drehscheiben dar, deren Drehbühnen ausschließlich mit geraden Gleisen ausgestattet sind.
  • Im Folgenden wird stellvertretend für den allgemeinen Begriff „Spur" der Begriff „Gleis" verwendet; dies dient jedoch nur der Veranschaulichung und schränkt eine Verwendung der Erfindung außerhalb des Eisenbahnwesens, z.B. in der allgemeinen Transporttechnik, insbesondere auch bei hängender Anordnung bzw. unter Einsatz von el./-magn. Feldern für Führung oder Vortrieb, nicht ein.
  • Zum Umleiten von miteinander gekuppelten Fahrzeugen mit größerem Gesamt-Achsstand müssen mehrere Anschlußgleise vorhanden sein, die mit gleichen Winkelabständen zueinander radial am Umfang der Drehscheibe angeordnet sind. Die Winkelabstände zwischen 2 benachbarten Anschlußgleisen entsprechen dem Doppelten des Ablenkungswinkels des Drehbühnen-Bogengleises.
  • Ein Umleitungsvorgang läuft wie folgt ab:
    Der Zug fährt vom Zufahrtsgleis über die Drehscheibe auf ein schräg gegenüberliegendes Anschlußgleis (1), die Drehbühne wird (um fast eine halbe Umdrehung) so gedreht, daß sie dieses Gleis mit einem neben dem Zufahrtsgleis liegenden Gleis verbindet, der Zug fährt auf dieses danebenliegende Gleis (2), usw. vor und zurück, bis das Zielgleis erreicht ist.
  • Falls die Drehscheibe am vollen Umfang mit regelmäßig angeordneten Anschlußgleisen ausgestattet ist, können Fahrzeuge, deren Gesamt-Achsstand deutlich größer ist als die Länge des Drehbühnengleises, mit dieser Technik insbesondere auch vollständig gewendet werden, bzw. im umgekehrten Sinn kann die Drehscheibe nun kleiner und damit meist preiswerter ausgeführt werden. Dies kann dort wirtschaftlich sein, wo nur selten überlange Fahrzeuge auftreten, bzw. wo eine Drehscheibe generell nur selten benutzt wird.
  • Auch die Nachrüstung einer bereits bestehenden Drehscheibe für diese Technik ist unter Beibehaltung der Lage der Anschlußgleise möglich, solange
    • 1. der Krümmungsradius des neuen Drehbühnengleises in zulässigen Grenzen bleibt und
    • 2. die Drehscheibe entsprechend Patentanspruch 5 über 2 benachbarte Zufahrtsgleise befahren werden kann oder (entsprechend 3/Patentanspruch 2) das gerade Drehbühnengleis zusätzlich erhalten bleibt. (Ansonsten wäre dort i.d.R. nur noch jedes 2. Anschlußgleis über das Drehbühnen-Bogengleis erreichbar.)
  • Sind Fahrzeuge umzuleiten, die sehr unterschiedliche, insbesondere engere Kurvenradien befahren können (z.B. bei Feld- oder Schmalspurbahnen), dann kann durch das Anbringen eines 2. Bogengleises entsprechend Patentanspruch 4 (mit dem dreifachen Ablenkungswinkel des 1. Bogengleises) die Umleitung dieser Fahrzeuge auf weiter abgewinkelt liegende Anschlußgleise beschleunigt werden, indem die Zahl der Hin- und Herfahrten verringert wird. (Diese Ausführung der Drehbühne ähnelt zwar der o.g. Drehweiche, die Drehscheibe ist jedoch aufgrund der Vielzahl der Anschlußgleise wesentlich flexibler einsetzbar.)
  • Das 2. Bogengleis kann dabei näherungsweise parallel (entsprechend 4) oder auch kreuzend zum ersten angeordnet sein.
  • Ebenso können entsprechend Patentanspruch 3 weitere Bogengleise (auch mit identischer Krümmung) zur Verringerung der erforderlichen Verfahrwege der Drehscheibe angebracht werden.
  • Ist das Wenden von Fahrzeugen in einem einzigen Durchgang generell nicht notwendig, dann ergibt sich der erforderliche Durchmesser der Drehscheibe lediglich aus der zulässigen Gleiskrümmung und dem Abstand der Anschlußgleise. Sind diese (mehrfach) kreuzend angeordnet, dann läßt sich eine außergewöhnlich kleine Drehscheibe realisieren.

Claims (5)

  1. Drehscheibe zum Abstellen bzw. Umleiten einzelner überlanger oder mehrerer verbundener spurgebundener Fahrzeuge bzw. Transportmittel auf eine Vielzahl radial oder näherungsweise radial angeordneter Anschlußspuren, gekennzeichnet durch eine leicht gekrümmte Drehbühnenspur.
  2. Drehscheibe nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine zusätzliche gerade Drehbühnenspur, insbesondere für den Umbau herkömmlicher Drehscheiben im Eisenbahnwesen für die Erreichbarkeit aller vorhandenen Anschlußgleise.
  3. Drehscheibe nach einem der Patentansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine oder mehrere weitere Drehbühnenspuren mit identischer Krümmung zur Reduzierung des erforderlichen Drehbühnen-Verfahrweges.
  4. Drehscheibe nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine oder mehrere weitere Drehbühnenspuren mit unterschiedlichen Krümmungen zur Verringerung der erforderlichen Rangierbewegungen für Fahrzeuge mit kleinerem zulässigen Kurvenradius.
  5. Drehscheibe nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zwei von einer Verteilstelle (z.B. einer Weiche oder anderen Drehscheibe) her kommenden nebeneinander angeschlossenen Zufahrtsspuren, einerseits zum rechtzeitigen Umsetzen des Zugfahrzeuges abhängig von Rangierfolge und gewählter Zielspur, bzw, zur Erreichbarkeit aller Anschlußspuren insbesondere im Fall von genau gegenüberliegenden Anschlußspuren, wie z.B. beim Umbau herkömmlicher Drehscheiben im Eisenbahnwesen unter Wegfall des geraden Drehbühnengleises.
DE200610013805 2006-03-24 2006-03-24 Einrichtung zum Abstellen bzw. Umleiten einzelner überlanger oder mehrerer verbundener spurgebundener Fahrzeuge auf kleinem Raum Withdrawn DE102006013805A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109969202A (zh) * 2019-04-28 2019-07-05 成都龙冠科技实业有限公司 用于轨道车交叉运行和转向的自动控制装置
DE102023202030A1 (de) 2023-03-07 2024-09-12 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Rangieranlage zum Rangieren von Schienenfahrzeug-Wagen und Verfahren zum Betreiben einer Rangieranlage

Cited By (4)

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CN109969202A (zh) * 2019-04-28 2019-07-05 成都龙冠科技实业有限公司 用于轨道车交叉运行和转向的自动控制装置
CN109969202B (zh) * 2019-04-28 2024-09-24 成都龙冠科技实业有限公司 用于轨道车交叉运行和转向的自动控制装置
DE102023202030A1 (de) 2023-03-07 2024-09-12 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Rangieranlage zum Rangieren von Schienenfahrzeug-Wagen und Verfahren zum Betreiben einer Rangieranlage
DE102023202030B4 (de) 2023-03-07 2025-03-06 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Rangieranlage zum Rangieren von Schienenfahrzeug-Wagen und Verfahren zum Betreiben einer Rangieranlage

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