-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein zwischen einer Schließ- und einer
Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
-
In
der
DE 197 06 417
C1 wird ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem Softtop-Fahrzeugdach
beschrieben, das ein Faltgestänge
und einen auf das Faltgestänge
aufgespannten Verdeckbezugstoff umfasst, wobei das Softtop zwischen
einer dem Fahrzeuginnenraum überdeckenden
Schließposition
und einer Ablageposition zu verstellen ist, in welcher das Faltgestänge einschließlich Verdeckbezugstoff
in einem heckseitigen Ablageraum verstaut ist. Dieser Ablageraum
wird von einem Heckdeckel überdeckt, der
sowohl bei geöffnetem
als auch bei geschlossenem Fahrzeugdach in geschlossener Position
steht und zur Überführung des
Daches zwischen den Endpositionen zur Freigabe eines Durchtritts
aufgeschwenkt wird.
-
Um
den Stauraum für
das Fahrzeugdach in der abgelegten Position zu verringern, ist die
Heckscheibe im hinteren Dachteil über ein Gelenk schwenkbar gegenüber am hinteren
Dachteil angelenkt und kann aus dem Verbund im Dachteil herausgelöst werden.
In der Ablageposition liegt die Heckscheibe unmittelbar unterhalb und
parallel zu dem Heckdeckel. Die übrigen
Dachteile sind gegenüber dem
Heckdeckel und der Heckscheibe in einem vorgelagerten Ablageraum
verstaut. Auf diese Weise besteht auch bei geöffnetem Fahrzeugdach ein verhältnismäßig großer und
nutzbarer Kofferraum. Voraussetzung ist jedoch, dass zum Zugänglichmachen des
Kofferraumes der Heckdeckel mit seiner Hinterkante angehoben wird,
wobei diese Öffnungsbewegung
auch von der unmittelbar auf der Unterseite des Heckdeckels angeordneten
Heckscheibe mit ausgeführt
werden muss. Da aber der Heckdeckel und die Heckscheibe aus konstruktiven
Gründen
nicht exakt die gleiche Drehachse aufweisen können, ist zur Ausführung der
Aufschwenkbewegung des Heckdeckels eine Relativbewegung zwischen
Heckdeckel und Heckscheibe erforderlich. Dies setzt aber eine Führungskinematik
auf der Unterseite des Heckdeckels zur verschieblichen Führung der
Heckscheibe voraus. Insgesamt ist hierdurch der konstruktive Aufwand
erhöht.
-
In
der
FR 2 864 476 A1 ist
ein Fahrzeugdach mit karosseriefesten, seitlichen Dachführungen
gezeigt, zwischen denen verstellbare Dachteile aufgenommen sind,
die sich zwischen dem vorne liegenden Windschutzscheibenrahmen und
einem Heckdeckel erstrecken, der zum Öffnen des Kofferraumes angehoben
wird. Der Heckdeckel besitzt eine Öffnung, in der eine Heckscheibe
aufgenommen ist und sich benachbart zu Gelenken befindet, die den
oberen Gelenkanschlag für
den Heckdeckel bilden, wodurch der Heckdeckel zum Beladen des Kofferraumes
mit seiner Hinterkante aufgeschwenkt werden kann. Die Heckscheibe
kann zum Ablegen des Daches aus der die Öffnung in dem Heckdeckel verdeckenden
Position in den hinteren Abschnitt des Heckdeckels verschoben, so
dass die Öffnung
frei liegt und die Dachteile durch die Öffnung hindurch in den Verdeckkasten
abgelegt werden können.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven
Maßnahmen
den nutzbaren Kofferraum bei abgedecktem Fahrzeugdach zu vergrößern.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Unteransprüche
geben zweckmäßige Weiterbildungen
an.
-
Bei
dem erfindungsgemäßen Fahrzeugdach ist
die Dachscheibe parallel zum Heckdeckel des Fahrzeuges abgelegt,
jedoch im Unterschied zu Ausführungen
aus dem Stand der Technik vollständig aus
dem Dachteil herausgelöst
und an dem Heckdeckel befestigt, wobei keine weitere Kopplung zu
dem Dachteil besteht, in das die Dachscheibe in ihrer Funktionsposition
integriert ist. Der Heckdeckel stellt somit den Träger für die Dachscheibe
dar und nimmt das Gewicht der Dachscheibe in der Außerfunktionsposition
auf, die der Ablageposition des Fahrzeugdaches entspricht. Da in
der Ablageposition auf jegliche Kopplung zu dem Dachteil verzichtet
wird, ist ein konstruktiv einfacher Aufbau möglich, da die Dachscheibe gemeinsam
mit dem Heckdeckel die Aufschwenkbewegung zum Öffnen des Kofferraumes ausführt, wobei
keine relative Bewegung zwischen Dachscheibe und Heckdeckel erforderlich
ist. Zugleich wird das nutzbare Stauvolumen im Kofferraum erhöht, da die Befestigung
der Dachscheibe an und parallel zum Heckdeckel nur ein verhältnismäßig geringes
Ablagemaß beansprucht,
wodurch der nutzbare Stauraum nicht oder nur geringfügig eingeschränkt wird. Dies
gilt insbesondere für
eine Ablage der Dachscheibe auf der Außenseite des Heckdeckels, wodurch
der Stauraum durch die Dachscheibe völlig unbeeinträchtigt bleibt.
Aber auch bei einer Ablage der Dachscheibe auf der Unterseite des
Heckdeckels wird ein verhältnismäßig großer, nutzbarer
Kofferraum erreicht. Unterstützt
wird dies noch durch die fehlende Anbindung der Dachscheibe in ihrer
Ablageposition an das zugehörige
Dachteil, so dass die Ablage des Dachteils vollständig unabhängig von
der Ablage der Dachscheibe durchgeführt werden kann und die Ablageräume im Heckbereich
des Fahrzeuges in bestmöglicher
Weise ausgenutzt werden können.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführung
ist vorgesehen, dass die Dachscheibe manuell aus ihrer Funktionsposition
im Dachteil entnommen und in die Ablageposition auf oder unter dem
Heckdeckel gebracht wird. In dieser Ausführung kann auf eine Stellkinematik
der Dachscheibe verzichtet werden. Neben der konstruktiven Vereinfachung
wird auch eine Reduzierung der Komplexität bei der Ablage- bzw. Schließbewegung
des Daches erreicht, die andernfalls bei einer automatischen Relativstellbewegung zwischen
der Dachscheibe und dem Dachteil notwendig wäre.
-
Grundsätzlich ist
es aber auch denkbar, dass die Dachscheibe eine Relativstellkinematik
aufweist, über
die eine Relativbewegung zwischen der Dachscheibe und dem Dachteil
zur Überführung zwischen der
Funktions- und der Außerfunktionsstellung
vorhanden ist. Diese Relativstellkinematik koppelt die Dachscheibe
entweder unmittelbar an das Dachteil oder, gemäß einer weiteren, alternativen
Ausführung, an
die Fahrzeugkarosserie bzw. die Hauptkinematik des Fahrzeugdaches.
Der Vorteil dieser Ausführung liegt
in der automatisierten Bewegung sämtlicher beweglichen Dachteile
bei der Überführung des
Fahrzeugdaches zwischen Schließ-
und Ablageposition. Notwendig ist allerdings eine Entkopplung der
Dachscheibe in der Außerfunktionsposition
von der Relativstellkinematik bzw. eine Entkopplung der Relativstellkinematik
von der karosserieseitigen oder dachseitigen Anbindung.
-
Bei
dem Dachteil handelt es sich vorteilhaft um das Dachheckteil und
bei der Dachscheibe um die Heckscheibe im Fahrzeugdach. Grundsätzlich kommt
aber auch ein weiter vorne liegendes Dachteil mit einer darin integrierten
Dachscheibe in Betracht, die in Ablageposition des Daches auf oder
unter dem Heckdeckel angeordnet und an diesem befestigt ist.
-
Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführung
ist vorgesehen, dass sowohl die Heckscheibe aus dem hinteren Dachteil
herauszuheben ist als auch eine Dachscheibe eines vorderen Dachteiles, und
dass beide Scheiben in der Ablageposition des Daches am Heckdeckel
befestigt und parallel zu diesem abgelegt sind, wobei sowohl eine
Ablage beider Scheiben entweder auf der Außenseite oder der Innenseite
als auch eine Ablage einer Scheibe außen und einer Scheibe innen
in Betracht kommt.
-
Für eine sichere
Aufnahme der Dachscheibe sind je nach gewünschter Ablageposition auf
der Außenseite
oder der Innenseite des Heckdeckels Dachaufnahmen vorgesehen, in
die die Dachscheibe in ihrer Außerfunktionsposition
einzuführen
ist. Auf der Außenseite
des Heckdeckels können
diese Dachaufnahmen bei geschlossenem Fahrzeugdach und der Dachscheibe
in Funktionsposition innerhalb des Dachteiles beispielsweise als
Gepäckträger dienen.
-
Weitere
Vorteile und zweckmäßige Ausführungen
sind den weiteren Ansprüchen,
der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
-
1 eine
perspektivische Ansicht auf ein zweiteiliges Hardtop-Fahrzeugdach,
wobei im hinteren Dachteil eine Heckscheibe angeordnet ist, dargestellt
in Schließposition
des Daches,
-
2 eine
perspektivische Ansicht des Daches bei der Überführung von der Schließ- in die
Ablageposition, mit auf der Außenseite
des Heckdeckels abgelegter Heckscheibe, wobei der Heckdeckel in
einer aufgeschwenkten, einen Durchtritt in den Ablageraum freigebenden
Position dargestellt ist,
-
3 das
Fahrzeug nach 2, jedoch mit geschlossenem
Heckdeckel und auf der Außenseite des
Heckdeckels abgelegter Heckscheibe,
-
4 das
Fahrzeug nach 2 und 3 mit abgelegtem
Dach, dargestellt in einem Längsschnitt,
-
5 bis 9 das
Cabriolet-Fahrzeug mit zweiteiligem Hardtop-Fahrzeugdach in einer weiteren Ausführung, bei
der die Heckscheibe auf der Unterseite des Heckdeckels abgelegt
wird, dargestellt in verschiedenen Ansichten und Phasen bei der Überführung des
Daches zwischen Schließ-
und Ablageposition,
-
10 bis 13 das
Cabriolet-Fahrzeug in einer weiteren Ausführung des Fahrzeugdaches, das zusätzlich zur
Heckscheibe im hinteren Dachteil eine obere Dachscheibe im vorderen
Dachteil umfasst, wobei in der Ablageposition des Daches beide Scheiben
auf der Außenseite
des Heckdeckels abgelegt sind,
-
14 und 15 das
Cabriolet-Fahrzeug mit zweiteiligem Fahrzeugdach in einer weiteren Ausführung, bei
dem wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel
im Fahrzeugdach eine obere Dachscheibe und eine Heckscheibe vorgesehen
sind, wobei in der Ablageposition eine Scheibe oberhalb und die
zweite Scheibe unterhalb des Heckdeckels angeordnet ist.
-
In
den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
-
Das
in 1 dargestellte Cabriolet-Fahrzeug weist ein öffnungsfähiges, abklappbares
Fahrzeugdach 1 auf, das als Hardtop ausgeführt ist
und ein vorderes Dachteil 2 und ein hinteres Dachteil 3 umfasst.
Die Dachteile 2 und 3 sind aus der gezeigten,
den Fahrzeuginnenraum überdeckenden Schließposition
in eine heckseitige Ablageposition zu verstellen, in der die Dachteile
in einem Ablage- bzw. Stauraum 5 abgelegt sind, der vorteilhaft
Bestandteil des Kofferraumes ist und von einem Heckdeckel 6 überdeckt
ist. Zum Ablegen und auch zum Schließen des Daches wird der Heckdeckel 6 um
eine heckseitige Schwenkachse aufgeschwenkt, so dass die dem Fahrzeugdach 1 zugewandte
Kante des Heckdeckels angehoben und ein Durchtritt in den Stauraum 5 hinein
freigegeben wird.
-
In
das hintere Dachteil 3 ist eine Heckscheibe 4 integriert,
die in 1 in der Schließposition des Daches sich in
ihrer Funktionsstellung befindet, in der die Heckscheibe bündig mit
den Seitenteilen bzw. den oberen und unteren Querrahmen des hinteren Dachteiles
abschließt.
Die Heckscheibe 4 kann aus dieser Funktionsposition innerhalb
des hinteren Dachteiles 3 herausgenommen und in eine Außerfunktionsposition überführt werden,
in der die Heckscheibe 4 keine Kopplung zum hinteren Dachteil 3 oder
zum Dachteil 2 oder einem sonstigen, zum Fahrzeugdach gehörenden Bauteil
aufweist.
-
In
den 2 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
eines zweiteiligen Hardtop-Fahrzeugdaches dargestellt, bei dem das
hintere Dachteil 3 eine herauslösbare Heckscheibe 4 aufweist,
die in ihrer Außerfunktionsposition
auf der Außenseite
des Heckdeckels 6 abgelegt ist. Auf der Außenseite
des Heckdeckels 6 sind zwei seitliche, sich in Längsrichtung
erstreckende Scheibenhalterungen 9 vorgesehen, zwischen
denen die Heckscheibe 4 in Außerfunktionsstellung gehalten
und fest und sicher mit dem Heckdeckel 6 verbunden ist.
Die Heckscheibe 4 befindet sich in Außerfunktionsstellung in einer
parallelen Lage zum Heckdeckel 6 und wird vollständig von
diesem getragen. Diese Außerfunktionsstellung nimmt
die Heckscheibe 4 vorzugsweise in der Ablageposition des
Fahrzeugdaches 1 ein; gegebenenfalls ist ein Herauslösen der
Heckscheibe 4 aus den seitlichen C-Säulen 7 des hinteren
Dachteiles 3 auch bei geschlossenem Fahrzeugdach möglich, um
eine teilgeöffnete Dachstellung
zu erreichen, die näherungsweise
einer Landaulet-Position
entspricht. Zur Überführung des
Daches 1 zwischen Schließ- und Ablageposition wird
der Heckdeckel 6 um eine heckseitige, in Querrichtung verlaufende
Drehachse aufgeschwenkt, wodurch die vordere Kante 8 des
Heckdeckels 6 angehoben und ein Durchtritt in den Stauraum 5 freigegeben
wird. Die Ablage des Fahrzeugdaches 1 erfolgt zweckmäßig erst,
nachdem die Heckscheibe 4 aus dem Verbund zwischen den C-Säulen 7 im
hinteren Dachteil 3 herausgenommen und auf der Oberseite
des Heckdeckels zwischen den Scheibenhalterungen 9 festgeklemmt
wurde.
-
Wie
den 3 und 4 zu entnehmen, verbleibt bei
geöffnetem
Fahrzeugdach die Heckscheibe 4 auf der Oberseite des wieder
geschlossenen Heckdeckels 6. Hierdurch wird der frei nutzbare Stauraum
im Kofferraum des Fahrzeuges im Vergleich zu bekannten Ausführungen
aus dem Stand der Technik vergrößert.
-
In
den 5 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines zweiteiligen Hardtop-Fahrzeugdaches mit vorderem Dachteil 2 und
hinterem Dachteil 3 dargestellt, bei dem die Heckscheibe 4 aus dem
Verbund im hinteren Dachteil 3 herausgelöst werden
kann und in einer Position parallel zum Heckdeckel 6 abzulegen
und mit diesem zu verbinden ist. Im Unterschied zum vorhergehenden
Ausführungsbeispiel
ist aber nunmehr die Heckscheibe 4 auf der Unterseite des
Heckdeckels 6 abzulegen, an der auch die Scheibenhalterungen 9 angeordnet
sind, in denen die Heckscheibe 4 in der Außerfunktionsposition
aufgenommen ist. Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass auf
der Außenseite
des Heckdeckels weder bei geschlossenem Dach noch bei abgelegtem
Dach zusätzliche
Bauteile erforderlich bzw. vorhanden sind, welche die Aerodynamik
oder das äußere Erscheinungsbild
beeinträchtigen
könnten.
-
Dargestellt
ist in 7 auch beispielhaft eine Dachkinematik 10, über die
das Fahrzeugdach 1 schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie
angebunden ist. Zur Überführung des
Fahrzeugdaches zwischen der Schließposition und der Ablageposition
wird die Dachkinematik 10 betätigt, wodurch sich die Relativlage
der beiden Dachteile 2 und 3 zueinander und auch
gegenüber
der Fahrzeugkarosserie ändert.
-
Wie
in 8 dargestellt, ist die Heckscheibe 4 manuell
aus dem Verbund zwischen den seitlichen C-Säulen im hinteren Dachteil 3 herauszulösen und in
die Außerfunktionsposition
auf der Unterseite des aufgeschwenkten Heckdeckels 6 zu überführen, in der
die Heckscheibe 4 in der Scheibenhalterung 9 fest
aufgenommen ist. Während
der Öffnungsbewegung
des Heckdeckels 6, insbesondere zum Öffnen des Kofferraumes, also
bei angehobener Hinterkante des Heckdeckels bilden Heckdeckel 6 und
Heckscheibe 4 einen festen, zusammengehörenden Verbund, so dass die
auf der Unterseite des Heckdeckels angeordnete Heckscheibe die gleiche
Aufschwenk- und Schließbewegung
zum Öffnen
und Schließen
des Kofferraumes durchführt
wie der Heckdeckel. Eine Relativbewegung zwischen Heckdeckel und
Heckscheibe während
dieser Öffnungs- und
Schließbewegung
findet nicht statt.
-
In
allen Ausführungsbeispielen
ist die Dachscheibe in Außerfunktionsposition
in gleicher Orientierung wie der Heckdeckel abgelegt, das heißt die Bombierung
bzw. Wölbung
von Heckdeckel und Dachscheibe ist gleichsinnig, was mit abgelegter Dachscheibe
mit nach oben weisender Außenseite erreicht
wird.
-
Im
folgenden Ausführungsbeispiel
nach den 10 bis 13 ist
das Fahrzeugdach 1 als Hardtop mit zwei Dachteilen 2 und 3 aufgebaut,
wobei im hinteren Dachteil 3 die Heckscheibe 4 und
im vorderen Dachteil 2 eine obere Dachscheibe 11 angeordnet
ist. Die Heckscheibe 4 ist aus dem Verbund zwischen den seitlichen
C-Säulen 7 im
hinteren Dachteil 3 herauszulösen und zwischen seitlichen
Scheibenhalterungen 9 auf der Außenseite des Heckdeckels 6 abzulegen.
Zusätzlich
kann auch die obere Dachscheibe 11 im vorderen Dachteil 2 aus
dem Dachteilverbund gelöst
und ebenfalls parallel zu dem und auf der Außenseite des Heckdeckels 6 abgelegt
werden. Die Ablage erfolgt zwischen den Scheibenhalterungen 9,
und zwar oben auf der bereits abgelegten Scheibe 4, so
dass die Heckscheibe 4 und die Dachscheibe 11 wie
in den 11 und 13 dargestellt einen
gemeinsamen Scheibenverbund bilden. In dieser Position (11 und 13)
nimmt das Fahrzeug bei ansonsten geschlossenen Dachteilen 2 und 3 eine
Landaulet-Position ein.
-
Möglich ist
aber auch in den 10 und 12 dargestellte
Konfiguration, bei der nur die hintere Heckscheibe 4 aus
dem Verbund im hinteren Dachteil 3 gelöst und auf der Oberseite des
Heckdeckels 6 abgelegt ist, wohingegen die obere Dachscheibe 11 im
vorderen Dachteil 2 integriert bleibt. Umgekehrt kann auch
lediglich die obere Dachscheibe 11 gelöst und in ihre Außerfunktionsposition
auf der Außenseite
des Heckdeckels 6 verbracht werden, während die Heckscheibe 4 im
hinteren Dachteil 3 integriert bleibt. In der Ablageposition
der Dachteile 2 und 3 sind in jedem Fall die Heckscheibe 4 im
hinteren Dachteil 3 integriert bleibt. In der Ablageposition
der Dachteile 2 und 3 sind in jedem Fall die Heckscheibe 4 und
die obere Dachscheibe 11 in den Scheibenhalterungen 9 auf
der Außenseite
des Heckdeckels 6 aufgenommen.
-
In
den 14 und 15 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei dem ähnlich
wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel
sowohl im vorderen Dachteil 2 als auch im hinteren Dachteil 3 jeweils
eine Scheibe 11 bzw. 4 aufgenommen ist. In der
Außerfunktionsposition
sind die Scheiben aber auf unterschiedlichen Seiten des Heckdeckels 6 abgelegt
und in den Scheibenhalterungen 9 gehalten. Dargestellt
ist die Ablage der oberen Dachscheibe 11, welche zum vorderen
Dachteil 2 gehört,
auf der Außenseite
des Heckdeckels 6, wohingegen die Heckscheibe 4 aus
dem hinteren Dachteil 3 auf der Unterseite des Heckdeckels 6 abgelegt
ist. Die Außerfunktionsposition
können
die Scheiben 4 und 11 abwechselnd oder gleichzeitig
einnehmen. Bei geöffnetem
Fahrzeugdach befinden sich die Scheiben 4 und 11 in
jedem Fall in ihrer Außerfunktionsposition oberhalb
bzw. unterhalb des Heckdeckels.
-
Die
Erfindung ist nicht auf ein Hardtop beschränkt, sondern kann grundsätzlich auch
bei Softtops mit einem Verdeckbezugstoff und einem Verdeckgestänge eingesetzt
werden.