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DE102006018173B3 - Zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach - Google Patents

Zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach Download PDF

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DE102006018173B3
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Wojciech Dipl.-Ing. Wezyk
Berthold Dipl.-Ing. Klein
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Magna Car Top Systems GmbH
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Magna Car Top Systems GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • B60J7/201Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops being outside of vehicle, e.g. onto boot lid, or into a storage compartment to be closed by one of the roof panels itself

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach in einem Cabriolet-Fahrzeug umfasst ein Dachteil, in das eine Dachscheibe integriert ist, die in Schließposition des Fahrzeugdaches in der Funktionsstellung im Dachteil und in Ablageposition in einer aus dem Dachteil herausgehobenen Außerfunktionsstellung steht, in welcher die Dachscheibe parallel zu einem Heckdeckel des Fahrzeugs abgelegt ist. In der Ablageposition ist die Dachscheibe vollständig aus dem Dach herausgelöst und von dem Heckdeckel ohne Kopplung zum Dachteil getragen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • In der DE 197 06 417 C1 wird ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem Softtop-Fahrzeugdach beschrieben, das ein Faltgestänge und einen auf das Faltgestänge aufgespannten Verdeckbezugstoff umfasst, wobei das Softtop zwischen einer dem Fahrzeuginnenraum überdeckenden Schließposition und einer Ablageposition zu verstellen ist, in welcher das Faltgestänge einschließlich Verdeckbezugstoff in einem heckseitigen Ablageraum verstaut ist. Dieser Ablageraum wird von einem Heckdeckel überdeckt, der sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Fahrzeugdach in geschlossener Position steht und zur Überführung des Daches zwischen den Endpositionen zur Freigabe eines Durchtritts aufgeschwenkt wird.
  • Um den Stauraum für das Fahrzeugdach in der abgelegten Position zu verringern, ist die Heckscheibe im hinteren Dachteil über ein Gelenk schwenkbar gegenüber am hinteren Dachteil angelenkt und kann aus dem Verbund im Dachteil herausgelöst werden. In der Ablageposition liegt die Heckscheibe unmittelbar unterhalb und parallel zu dem Heckdeckel. Die übrigen Dachteile sind gegenüber dem Heckdeckel und der Heckscheibe in einem vorgelagerten Ablageraum verstaut. Auf diese Weise besteht auch bei geöffnetem Fahrzeugdach ein verhältnismäßig großer und nutzbarer Kofferraum. Voraussetzung ist jedoch, dass zum Zugänglichmachen des Kofferraumes der Heckdeckel mit seiner Hinterkante angehoben wird, wobei diese Öffnungsbewegung auch von der unmittelbar auf der Unterseite des Heckdeckels angeordneten Heckscheibe mit ausgeführt werden muss. Da aber der Heckdeckel und die Heckscheibe aus konstruktiven Gründen nicht exakt die gleiche Drehachse aufweisen können, ist zur Ausführung der Aufschwenkbewegung des Heckdeckels eine Relativbewegung zwischen Heckdeckel und Heckscheibe erforderlich. Dies setzt aber eine Führungskinematik auf der Unterseite des Heckdeckels zur verschieblichen Führung der Heckscheibe voraus. Insgesamt ist hierdurch der konstruktive Aufwand erhöht.
  • In der FR 2 864 476 A1 ist ein Fahrzeugdach mit karosseriefesten, seitlichen Dachführungen gezeigt, zwischen denen verstellbare Dachteile aufgenommen sind, die sich zwischen dem vorne liegenden Windschutzscheibenrahmen und einem Heckdeckel erstrecken, der zum Öffnen des Kofferraumes angehoben wird. Der Heckdeckel besitzt eine Öffnung, in der eine Heckscheibe aufgenommen ist und sich benachbart zu Gelenken befindet, die den oberen Gelenkanschlag für den Heckdeckel bilden, wodurch der Heckdeckel zum Beladen des Kofferraumes mit seiner Hinterkante aufgeschwenkt werden kann. Die Heckscheibe kann zum Ablegen des Daches aus der die Öffnung in dem Heckdeckel verdeckenden Position in den hinteren Abschnitt des Heckdeckels verschoben, so dass die Öffnung frei liegt und die Dachteile durch die Öffnung hindurch in den Verdeckkasten abgelegt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen den nutzbaren Kofferraum bei abgedecktem Fahrzeugdach zu vergrößern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugdach ist die Dachscheibe parallel zum Heckdeckel des Fahrzeuges abgelegt, jedoch im Unterschied zu Ausführungen aus dem Stand der Technik vollständig aus dem Dachteil herausgelöst und an dem Heckdeckel befestigt, wobei keine weitere Kopplung zu dem Dachteil besteht, in das die Dachscheibe in ihrer Funktionsposition integriert ist. Der Heckdeckel stellt somit den Träger für die Dachscheibe dar und nimmt das Gewicht der Dachscheibe in der Außerfunktionsposition auf, die der Ablageposition des Fahrzeugdaches entspricht. Da in der Ablageposition auf jegliche Kopplung zu dem Dachteil verzichtet wird, ist ein konstruktiv einfacher Aufbau möglich, da die Dachscheibe gemeinsam mit dem Heckdeckel die Aufschwenkbewegung zum Öffnen des Kofferraumes ausführt, wobei keine relative Bewegung zwischen Dachscheibe und Heckdeckel erforderlich ist. Zugleich wird das nutzbare Stauvolumen im Kofferraum erhöht, da die Befestigung der Dachscheibe an und parallel zum Heckdeckel nur ein verhältnismäßig geringes Ablagemaß beansprucht, wodurch der nutzbare Stauraum nicht oder nur geringfügig eingeschränkt wird. Dies gilt insbesondere für eine Ablage der Dachscheibe auf der Außenseite des Heckdeckels, wodurch der Stauraum durch die Dachscheibe völlig unbeeinträchtigt bleibt. Aber auch bei einer Ablage der Dachscheibe auf der Unterseite des Heckdeckels wird ein verhältnismäßig großer, nutzbarer Kofferraum erreicht. Unterstützt wird dies noch durch die fehlende Anbindung der Dachscheibe in ihrer Ablageposition an das zugehörige Dachteil, so dass die Ablage des Dachteils vollständig unabhängig von der Ablage der Dachscheibe durchgeführt werden kann und die Ablageräume im Heckbereich des Fahrzeuges in bestmöglicher Weise ausgenutzt werden können.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Dachscheibe manuell aus ihrer Funktionsposition im Dachteil entnommen und in die Ablageposition auf oder unter dem Heckdeckel gebracht wird. In dieser Ausführung kann auf eine Stellkinematik der Dachscheibe verzichtet werden. Neben der konstruktiven Vereinfachung wird auch eine Reduzierung der Komplexität bei der Ablage- bzw. Schließbewegung des Daches erreicht, die andernfalls bei einer automatischen Relativstellbewegung zwischen der Dachscheibe und dem Dachteil notwendig wäre.
  • Grundsätzlich ist es aber auch denkbar, dass die Dachscheibe eine Relativstellkinematik aufweist, über die eine Relativbewegung zwischen der Dachscheibe und dem Dachteil zur Überführung zwischen der Funktions- und der Außerfunktionsstellung vorhanden ist. Diese Relativstellkinematik koppelt die Dachscheibe entweder unmittelbar an das Dachteil oder, gemäß einer weiteren, alternativen Ausführung, an die Fahrzeugkarosserie bzw. die Hauptkinematik des Fahrzeugdaches. Der Vorteil dieser Ausführung liegt in der automatisierten Bewegung sämtlicher beweglichen Dachteile bei der Überführung des Fahrzeugdaches zwischen Schließ- und Ablageposition. Notwendig ist allerdings eine Entkopplung der Dachscheibe in der Außerfunktionsposition von der Relativstellkinematik bzw. eine Entkopplung der Relativstellkinematik von der karosserieseitigen oder dachseitigen Anbindung.
  • Bei dem Dachteil handelt es sich vorteilhaft um das Dachheckteil und bei der Dachscheibe um die Heckscheibe im Fahrzeugdach. Grundsätzlich kommt aber auch ein weiter vorne liegendes Dachteil mit einer darin integrierten Dachscheibe in Betracht, die in Ablageposition des Daches auf oder unter dem Heckdeckel angeordnet und an diesem befestigt ist.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass sowohl die Heckscheibe aus dem hinteren Dachteil herauszuheben ist als auch eine Dachscheibe eines vorderen Dachteiles, und dass beide Scheiben in der Ablageposition des Daches am Heckdeckel befestigt und parallel zu diesem abgelegt sind, wobei sowohl eine Ablage beider Scheiben entweder auf der Außenseite oder der Innenseite als auch eine Ablage einer Scheibe außen und einer Scheibe innen in Betracht kommt.
  • Für eine sichere Aufnahme der Dachscheibe sind je nach gewünschter Ablageposition auf der Außenseite oder der Innenseite des Heckdeckels Dachaufnahmen vorgesehen, in die die Dachscheibe in ihrer Außerfunktionsposition einzuführen ist. Auf der Außenseite des Heckdeckels können diese Dachaufnahmen bei geschlossenem Fahrzeugdach und der Dachscheibe in Funktionsposition innerhalb des Dachteiles beispielsweise als Gepäckträger dienen.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf ein zweiteiliges Hardtop-Fahrzeugdach, wobei im hinteren Dachteil eine Heckscheibe angeordnet ist, dargestellt in Schließposition des Daches,
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Daches bei der Überführung von der Schließ- in die Ablageposition, mit auf der Außenseite des Heckdeckels abgelegter Heckscheibe, wobei der Heckdeckel in einer aufgeschwenkten, einen Durchtritt in den Ablageraum freigebenden Position dargestellt ist,
  • 3 das Fahrzeug nach 2, jedoch mit geschlossenem Heckdeckel und auf der Außenseite des Heckdeckels abgelegter Heckscheibe,
  • 4 das Fahrzeug nach 2 und 3 mit abgelegtem Dach, dargestellt in einem Längsschnitt,
  • 5 bis 9 das Cabriolet-Fahrzeug mit zweiteiligem Hardtop-Fahrzeugdach in einer weiteren Ausführung, bei der die Heckscheibe auf der Unterseite des Heckdeckels abgelegt wird, dargestellt in verschiedenen Ansichten und Phasen bei der Überführung des Daches zwischen Schließ- und Ablageposition,
  • 10 bis 13 das Cabriolet-Fahrzeug in einer weiteren Ausführung des Fahrzeugdaches, das zusätzlich zur Heckscheibe im hinteren Dachteil eine obere Dachscheibe im vorderen Dachteil umfasst, wobei in der Ablageposition des Daches beide Scheiben auf der Außenseite des Heckdeckels abgelegt sind,
  • 14 und 15 das Cabriolet-Fahrzeug mit zweiteiligem Fahrzeugdach in einer weiteren Ausführung, bei dem wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel im Fahrzeugdach eine obere Dachscheibe und eine Heckscheibe vorgesehen sind, wobei in der Ablageposition eine Scheibe oberhalb und die zweite Scheibe unterhalb des Heckdeckels angeordnet ist.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das in 1 dargestellte Cabriolet-Fahrzeug weist ein öffnungsfähiges, abklappbares Fahrzeugdach 1 auf, das als Hardtop ausgeführt ist und ein vorderes Dachteil 2 und ein hinteres Dachteil 3 umfasst. Die Dachteile 2 und 3 sind aus der gezeigten, den Fahrzeuginnenraum überdeckenden Schließposition in eine heckseitige Ablageposition zu verstellen, in der die Dachteile in einem Ablage- bzw. Stauraum 5 abgelegt sind, der vorteilhaft Bestandteil des Kofferraumes ist und von einem Heckdeckel 6 überdeckt ist. Zum Ablegen und auch zum Schließen des Daches wird der Heckdeckel 6 um eine heckseitige Schwenkachse aufgeschwenkt, so dass die dem Fahrzeugdach 1 zugewandte Kante des Heckdeckels angehoben und ein Durchtritt in den Stauraum 5 hinein freigegeben wird.
  • In das hintere Dachteil 3 ist eine Heckscheibe 4 integriert, die in 1 in der Schließposition des Daches sich in ihrer Funktionsstellung befindet, in der die Heckscheibe bündig mit den Seitenteilen bzw. den oberen und unteren Querrahmen des hinteren Dachteiles abschließt. Die Heckscheibe 4 kann aus dieser Funktionsposition innerhalb des hinteren Dachteiles 3 herausgenommen und in eine Außerfunktionsposition überführt werden, in der die Heckscheibe 4 keine Kopplung zum hinteren Dachteil 3 oder zum Dachteil 2 oder einem sonstigen, zum Fahrzeugdach gehörenden Bauteil aufweist.
  • In den 2 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines zweiteiligen Hardtop-Fahrzeugdaches dargestellt, bei dem das hintere Dachteil 3 eine herauslösbare Heckscheibe 4 aufweist, die in ihrer Außerfunktionsposition auf der Außenseite des Heckdeckels 6 abgelegt ist. Auf der Außenseite des Heckdeckels 6 sind zwei seitliche, sich in Längsrichtung erstreckende Scheibenhalterungen 9 vorgesehen, zwischen denen die Heckscheibe 4 in Außerfunktionsstellung gehalten und fest und sicher mit dem Heckdeckel 6 verbunden ist. Die Heckscheibe 4 befindet sich in Außerfunktionsstellung in einer parallelen Lage zum Heckdeckel 6 und wird vollständig von diesem getragen. Diese Außerfunktionsstellung nimmt die Heckscheibe 4 vorzugsweise in der Ablageposition des Fahrzeugdaches 1 ein; gegebenenfalls ist ein Herauslösen der Heckscheibe 4 aus den seitlichen C-Säulen 7 des hinteren Dachteiles 3 auch bei geschlossenem Fahrzeugdach möglich, um eine teilgeöffnete Dachstellung zu erreichen, die näherungsweise einer Landaulet-Position entspricht. Zur Überführung des Daches 1 zwischen Schließ- und Ablageposition wird der Heckdeckel 6 um eine heckseitige, in Querrichtung verlaufende Drehachse aufgeschwenkt, wodurch die vordere Kante 8 des Heckdeckels 6 angehoben und ein Durchtritt in den Stauraum 5 freigegeben wird. Die Ablage des Fahrzeugdaches 1 erfolgt zweckmäßig erst, nachdem die Heckscheibe 4 aus dem Verbund zwischen den C-Säulen 7 im hinteren Dachteil 3 herausgenommen und auf der Oberseite des Heckdeckels zwischen den Scheibenhalterungen 9 festgeklemmt wurde.
  • Wie den 3 und 4 zu entnehmen, verbleibt bei geöffnetem Fahrzeugdach die Heckscheibe 4 auf der Oberseite des wieder geschlossenen Heckdeckels 6. Hierdurch wird der frei nutzbare Stauraum im Kofferraum des Fahrzeuges im Vergleich zu bekannten Ausführungen aus dem Stand der Technik vergrößert.
  • In den 5 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines zweiteiligen Hardtop-Fahrzeugdaches mit vorderem Dachteil 2 und hinterem Dachteil 3 dargestellt, bei dem die Heckscheibe 4 aus dem Verbund im hinteren Dachteil 3 herausgelöst werden kann und in einer Position parallel zum Heckdeckel 6 abzulegen und mit diesem zu verbinden ist. Im Unterschied zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist aber nunmehr die Heckscheibe 4 auf der Unterseite des Heckdeckels 6 abzulegen, an der auch die Scheibenhalterungen 9 angeordnet sind, in denen die Heckscheibe 4 in der Außerfunktionsposition aufgenommen ist. Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass auf der Außenseite des Heckdeckels weder bei geschlossenem Dach noch bei abgelegtem Dach zusätzliche Bauteile erforderlich bzw. vorhanden sind, welche die Aerodynamik oder das äußere Erscheinungsbild beeinträchtigen könnten.
  • Dargestellt ist in 7 auch beispielhaft eine Dachkinematik 10, über die das Fahrzeugdach 1 schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie angebunden ist. Zur Überführung des Fahrzeugdaches zwischen der Schließposition und der Ablageposition wird die Dachkinematik 10 betätigt, wodurch sich die Relativlage der beiden Dachteile 2 und 3 zueinander und auch gegenüber der Fahrzeugkarosserie ändert.
  • Wie in 8 dargestellt, ist die Heckscheibe 4 manuell aus dem Verbund zwischen den seitlichen C-Säulen im hinteren Dachteil 3 herauszulösen und in die Außerfunktionsposition auf der Unterseite des aufgeschwenkten Heckdeckels 6 zu überführen, in der die Heckscheibe 4 in der Scheibenhalterung 9 fest aufgenommen ist. Während der Öffnungsbewegung des Heckdeckels 6, insbesondere zum Öffnen des Kofferraumes, also bei angehobener Hinterkante des Heckdeckels bilden Heckdeckel 6 und Heckscheibe 4 einen festen, zusammengehörenden Verbund, so dass die auf der Unterseite des Heckdeckels angeordnete Heckscheibe die gleiche Aufschwenk- und Schließbewegung zum Öffnen und Schließen des Kofferraumes durchführt wie der Heckdeckel. Eine Relativbewegung zwischen Heckdeckel und Heckscheibe während dieser Öffnungs- und Schließbewegung findet nicht statt.
  • In allen Ausführungsbeispielen ist die Dachscheibe in Außerfunktionsposition in gleicher Orientierung wie der Heckdeckel abgelegt, das heißt die Bombierung bzw. Wölbung von Heckdeckel und Dachscheibe ist gleichsinnig, was mit abgelegter Dachscheibe mit nach oben weisender Außenseite erreicht wird.
  • Im folgenden Ausführungsbeispiel nach den 10 bis 13 ist das Fahrzeugdach 1 als Hardtop mit zwei Dachteilen 2 und 3 aufgebaut, wobei im hinteren Dachteil 3 die Heckscheibe 4 und im vorderen Dachteil 2 eine obere Dachscheibe 11 angeordnet ist. Die Heckscheibe 4 ist aus dem Verbund zwischen den seitlichen C-Säulen 7 im hinteren Dachteil 3 herauszulösen und zwischen seitlichen Scheibenhalterungen 9 auf der Außenseite des Heckdeckels 6 abzulegen. Zusätzlich kann auch die obere Dachscheibe 11 im vorderen Dachteil 2 aus dem Dachteilverbund gelöst und ebenfalls parallel zu dem und auf der Außenseite des Heckdeckels 6 abgelegt werden. Die Ablage erfolgt zwischen den Scheibenhalterungen 9, und zwar oben auf der bereits abgelegten Scheibe 4, so dass die Heckscheibe 4 und die Dachscheibe 11 wie in den 11 und 13 dargestellt einen gemeinsamen Scheibenverbund bilden. In dieser Position (11 und 13) nimmt das Fahrzeug bei ansonsten geschlossenen Dachteilen 2 und 3 eine Landaulet-Position ein.
  • Möglich ist aber auch in den 10 und 12 dargestellte Konfiguration, bei der nur die hintere Heckscheibe 4 aus dem Verbund im hinteren Dachteil 3 gelöst und auf der Oberseite des Heckdeckels 6 abgelegt ist, wohingegen die obere Dachscheibe 11 im vorderen Dachteil 2 integriert bleibt. Umgekehrt kann auch lediglich die obere Dachscheibe 11 gelöst und in ihre Außerfunktionsposition auf der Außenseite des Heckdeckels 6 verbracht werden, während die Heckscheibe 4 im hinteren Dachteil 3 integriert bleibt. In der Ablageposition der Dachteile 2 und 3 sind in jedem Fall die Heckscheibe 4 im hinteren Dachteil 3 integriert bleibt. In der Ablageposition der Dachteile 2 und 3 sind in jedem Fall die Heckscheibe 4 und die obere Dachscheibe 11 in den Scheibenhalterungen 9 auf der Außenseite des Heckdeckels 6 aufgenommen.
  • In den 14 und 15 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ähnlich wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel sowohl im vorderen Dachteil 2 als auch im hinteren Dachteil 3 jeweils eine Scheibe 11 bzw. 4 aufgenommen ist. In der Außerfunktionsposition sind die Scheiben aber auf unterschiedlichen Seiten des Heckdeckels 6 abgelegt und in den Scheibenhalterungen 9 gehalten. Dargestellt ist die Ablage der oberen Dachscheibe 11, welche zum vorderen Dachteil 2 gehört, auf der Außenseite des Heckdeckels 6, wohingegen die Heckscheibe 4 aus dem hinteren Dachteil 3 auf der Unterseite des Heckdeckels 6 abgelegt ist. Die Außerfunktionsposition können die Scheiben 4 und 11 abwechselnd oder gleichzeitig einnehmen. Bei geöffnetem Fahrzeugdach befinden sich die Scheiben 4 und 11 in jedem Fall in ihrer Außerfunktionsposition oberhalb bzw. unterhalb des Heckdeckels.
  • Die Erfindung ist nicht auf ein Hardtop beschränkt, sondern kann grundsätzlich auch bei Softtops mit einem Verdeckbezugstoff und einem Verdeckgestänge eingesetzt werden.

Claims (12)

  1. Zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbares Fahrzeugdach in einem Cabriolet-Fahrzeug, mit einem Dachteil (3), das verstellbar an die Fahrzeugkarosserie angebunden und in das eine Dachscheibe (4) integriert ist, die in Schließposition des Fahrzeugdaches (1) in einer Funktionsstellung im Dachteil (3) und in Ablageposition in einer aus dem Dachteil (3) herausgehobenen Außerfunktionsstellung steht, in der die Dachscheibe (4) parallel zu einem Heckdeckel (6) des Fahrzeugs abgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) in der Ablageposition vollständig aus dem Dachteil (3) herausgelöst und von dem Heckdeckel (6) ohne Kopplung zum Dachteil (3) getragen ist.
  2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) in der Ablageposition ausschließlich von dem Heckdeckel (6) getragen ist und keine Kopplungen zu weiteren Fahrzeugbauteilen aufweist.
  3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) in Ablageposition des Fahrzeugdaches (1) auf der Außenseite des Heckdeckels (6) abgelegt ist.
  4. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) in Ablageposition des Fahrzeugdaches (1) auf der Innenseite des Heckdeckels (6) abgelegt ist.
  5. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) manuell zwischen der Funktionsstellung und der Außerfunktionsstellung zu verstellen ist.
  6. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (4) mithilfe einer Stellkinematik zwischen der Funktionsstellung und der Außerfunktionsstellung zu verstellen ist.
  7. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachteil (3) als Dachheckteil (3) und die Dachscheibe (4) als Heckscheibe (4) ausgeführt ist.
  8. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachscheibe (11) in Funktionsstellung in einem vorderen Dachteil (2) angeordnet ist.
  9. Fahrzeugdach nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Heckscheibe (4) als auch die Dachscheibe (11) des vorderen Dachteils (2) in Ablageposition vollständig aus den jeweiligen Dachteilen (2, 3) herausgelöst und von dem Heckdeckel (6) ohne Kopplung zu einem der Dachteile (2, 3) getragen sind.
  10. Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Ablagestellung eine Scheibe (11) auf der Außenseite und eine Scheibe (4) auf der Innenseite des Heckdeckels (6) abgelegt ist.
  11. Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Ablagestellung beide Scheiben (4, 11) auf der gleichen Seite des Heckdeckels (6) abgelegt sind.
  12. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Ausführung als Hardtop-Fahrzeugdach mit einem vorderen und einem hinteren Dachteil (2, 3).
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Representative=s name: GABRIELE RAUSCH, DE

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