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DE102006017370A1 - Bassklarinette - Google Patents

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Abstract

Es wird eine Bassklarinette (1) vorgeschlagen, mit einem in ein Oberteil (2) und ein Unterteil (4) unterteilten, röhrenförmigen Holzkorpus (2, 4), an den unterseitig ein Schallstück (6) mit einem Becher anschließt und oberseitig ein röhrenförmiger S-Bogen (8, 9) mit einer Mundstückaufnahme (9) für ein Böhm-Mundstück (11), wobei die Bassklarinette (1) über eine Klappenmechanik (3) gespielt wird, welche nach Art einer deutschen Bassklarinette (1) auf dem Korpus (2, 4) angeordnet ist. Die Bassklarinette (1) zeichnet sich dadurch aus, dass der Korpus (2, 4) zumindest im Bereich seines Oberteils (2) einen Innendurchmesser (d) von 21 mm bis 22 mm aufweist, vorzugsweise 21,3 mm bis 21,7 mm, beispielsweise 21,5 mm, und der S-Bogen (8, 9) einen Innendurchmesser (D), welcher 0,3 mm bis 0,7 mm größer als der Innendurchmesser (d) des Korpus-Oberteils (1) ist, vorzugsweise 0,4 mm bis 0,6 mm.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bassklarinette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bassklarinetten sind heute im Wesentlichen in zwei klassischen Bauarten erhältlich. Einerseits gibt es die sog. „deutsche" Klarinette, welche auf Johann Christoph Denner (1655-1707) zurückgeht. Andererseits gibt es die sog. Böhm-Klarinette, welche auf dem von dem Flötisten und Flötenbaumeister Theobald Böhm (1794-1881) entwickelte Böhm-Griffsystem aufbaut.
  • Während die Böhm-Klarinette weltweit verbreitet ist, wird hauptsächlich im deutschsprachigen Raum noch die klassische deutsche Klarinette gespielt, wobei sich die Böhm-Klarinette von der deutschen Klarinette nicht nur im Griffsystem unterscheidet, sondern auch im Klang. Von Musikern wird dabei in klanglicher Hinsicht hauptsächlich die Böhm-Klarinette bevorzugt, weil sie eine kräftigere, breitere und weichere Klangfarbe als die deutsche Klarinette hat und der Musik mehr Volumen zu verleihen vermag. Dies liegt unter anderem an dem größeren Innendurchmesser des Holzkorpus der Böhm-Klarinette (22,5-23 mm) gegenüber demjenigen der deutschen Klarinette (20-20,5 mm).
  • Ein weiterer Vorteil der Böhm-Klarinette gegenüber der deutschen Klarinette liegt in der großen Zahl von verschiedenen, auf dem Markt erhältlichen Mundstücken für die Bassklarinette von verschiedenen Anbietern und der aufgrund der weltweiten Konkurrenz entsprechend niedrigen Preisen dieser Mundstücke. Während es für die deutsche Bassklarinette lediglich zwei verschiedene Mundstücke gibt, gibt es für Bassklarinetten nach Böhm-Bauart über 40 verschiedene Mundstücke.
  • Um auch Spielern, die das deutsche Griffsystem gewöhnt sind, den Umstieg auf Böhm-Bassklarinetten zu ermöglichen, werden heute schon von einigen Instrumentenbauern, z.B. dem Anmelder oder der tschechischen Firma Belcanta Bassklarinetten mit dem von der Böhm-Klarinette her bekannten großen Innendurchmesser des Holzkorpus, jedoch mit deutscher Griffweise angeboten. Diese Bassklarinetten mit Böhm-Innendurchmesser und deutscher Griffweise weisen einen S-Bogen auf, der eine Mundstück-Aufnahme mit dem Holzkorpus verbindet und in nendurchmessermäßig auf den im Verhältnis zur deutschen Bassklarinette großen Innendurchmesser der Böhm-Bassklarinette abgestimmt ist. Ferner ist die Mundstück-Aufnahme zur Aufnahme eines für eine Böhm-Bassklarinette genormten Böhm-Mundstücks ausgelegt, welches einen Innendurchmesser von 23 mm aufweist (gegenüber einem Mundstück für eine deutsche Bassklarinette mit einem Innendurchmesser von 22 mm).
  • Von vielen Bassklarinettisten, die eine deutsche Bassklarinette gewöhnt sind, wird diese Art von Böhm-Klarinette mit deutscher Griffweise bzw. Klappenmechanik aber trotzdem nach wie vor abgelehnt, weil sie das Spielen mit deutschem Mundstück gewöhnt sind und sich das Böhm-Mundstück nicht nur ungewohnt im Mund anfühlt, sondern auch eine andere Blasweise erfordert.
  • Hiervon ausgehend ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bassklarinette mit deutscher Griffweise zu schaffen, die mit Böhm-Mundstück und mit deutschem Mundstück gespielt werden kann, ohne dass es zu einer unerwünschten Tonlagen-Verschiebung kommt.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist dazu eine Bassklarinette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch weitergebildet, dass ihr Korpus zumindest im Bereich seines Oberteils einen Innendurchmesser von 21 mm bis 22 mm aufweist, vorzugsweise 21,2 mm bis 21,7 mm, beispielsweise 21,5 mm und der S-Bogen einen Innendurchmesser, welcher 0,3 mm bis 0,7 mm größer als der Innendurchmesser des Korpus-Oberteils ist, vorzugsweise 0,4 mm bis 0,6 mm, beispielsweise 0,5 mm.
  • Wenn die obenstehende bekannte Bassklarinette mit Böhm-Bohrung und deutscher Griffweise mit einem deutschen Mundstück (und einer entsprechenden Aufnahme dafür) gespielt wird, wird die richtige Tonlage nicht mehr getroffen. Aufwendige Versuche der Anmelderin haben zu der erfindungsgemäßen Bassklarinette geführt, die bei einer Griffmechanik nach deutscher Bauart sowohl mit einem Mundstück nach Böhm-Bauart als auch mit einem Mundstück nach deutscher Bauart gespielt werden kann, ohne dass sich die Tonlage bzw. Tonhöhe von der durch die Griff- bzw. Klappenmechanik vorgegebenen Tonskala weg verschiebt, wie dies bei der bekannten Bassklarinette mit der großen Böhm-Bohrung und der deutschen Griffweise der Fall ist, wenn diese mit einem deutschen Mundstück gespielt werden würde. Trotzdem wird zumindest bei Verwendung eines Böhm-Mundstücks der kräftige und breite Klang einer Böhm-Bassklarinette annähernd erreicht.
  • Es gelingt somit erstmals, eine Bassklarinette zu schaffen, die es Spielern von Bassklarinetten deutscher Bauart ermöglicht, unter Beibehaltung der erlernten Grifftechnik auf die aufgrund ihres besseren Klangs weltweit verbreitete Böhm-Bassklarinette zu wechseln, ohne sich sofort an das neue Böhm-Mundstück gewöhnen zu müssen. Die Option, die erfindungsgemäße Bassklarinette später – nach einer Eingewöhnungsphase – mit Böhm-Mundstück zu spielen und die damit verbundenen Kostenvorteile aufgrund der großen Auswahl an derartigen Mundstücken bleibt Ihnen jedoch erhalten. Umgekehrt können sich Spieler von Bassklarinetten nach Böhm-Bauart zunächst an die deutsche Griffweise gewöhnen, ohne sofort ihr gewohntes Böhm-Mundstück ersetzen zu müssen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Als Adapter für ein Mundstück deutscher Bauart mit einem gegenüber einem Böhm-Mundstück relativ kleinen Außendurchmesser am in die Mundstückaufnahme einzuschiebenden Ende kann dabei ein O-Ring, beispielsweise aus Gummi oder dgl. vorgesehen sein. Alternativ dazu könnte auch ein Austausch-S-Bogen mit einer Mundstück-Aufnahme eines deutschen Mundstücks vorgesehen sein, um das deutsche Mundstück mit dem Holzkorpus zu verbinden.
  • Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der S-Bogen in zwei Stücke unterteilt ist, nämlich eine Mundstückaufnahme und ein S-Bogen-Oberteil. Die Standard-Mundstück-Aufnahme kann dann zur Aufnahme eines Böhm-Mundstücks vorgesehen sein, wohingegen eine weitere Austausch-Mundstück-Aufnahme für ein deutsches Mundstück vorgesehen sein kann. Dabei kann die Mundstück-Aufnahme oder die Austausch-Mundstück-Aufnahme in bzw. auf das S-Bogen-Oberteil eingeschoben bzw. aufgezogen werden, so dass die Bassklarinette leicht von Böhm- auf deutsches Mundstück umgebaut werden kann und umgekehrt. Be sonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Gesamtlänge des S-Bogens einstellbar ist, beispielsweise über Feststellmittel wie z.B. eine Flügelschraube, die nach dem Einschieben des Mundstücks bzw. Austausch-Mundstücks um die gewünschte Länge in auf beiden Seiten von im Umfang des S-Bogen-Oberteils vorgesehenen Längsschlitzes angebrachten Halterungen eingeschraubt wird. Andere Feststellmittel, wie beispielsweise Schlauchschellen oder dgl. wären aber ebenfalls denkbar. Durch das Einstellen der Gesamtlänge des S-Bogens kann die Bassklarinette klanglich noch auf das jeweilige Mundstück und die Eigenschaften des jeweiligen Klarinettisten fein abgestimmt werden.
  • Dabei hat es sich gezeigt, dass für eine auf die gewünschte Tonskala abgestimmte Tonhöhe der S-Bogen bei aufgestecktem deutschen Mundstück länger sein muss als bei aufgestecktem Böhm-Mundstück. Bei einstückigem S-Bogen bzw. Austausch-S-Bogen ist der Austausch-S-Bogen daher vorteilhaft kürzer als der S-Bogen.
  • Bei zweistückigem S-Bogen bzw. Austausch-S-Bogen kann ferner eine Markierung für eine Standardeinschublänge der Mundstückaufnahme für das Böhm-Mundstück bzw. eine Standardeinschublänge für die Austausch-Mundstück-Aufnahme für deutsche Mundstück vorgesehen sein, so dass auch ein unerfahrener Spieler bzw. ein Anfänger mit ungeübtem Gehör die Bassklarinette beim Umbau vom deutschen Mundstück auf das Böhm-Mundstück auf einen ungefähr passenden Standardwert einstellen kann.
  • Dabei versteht es sich von selbst, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Nachfolgend werden anhand schematischer Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer Bassklarinette gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 einen vergrößerten Abschnitt der in 1 gezeigten Bassklarinette im Bereich des S-Bogens in explodierter Ansicht; und
  • 3 die in 2 gezeigte Ansicht mit deutschem Mundstück und Austausch-Mundstück-Aufnahme.
  • Zunächst wird Bezug genommen auf die 1. Darin ist mit 1 allgemein die Bassklarinette bezeichnet, welche einen aus einem Oberteil 2 und einem Unterteil 4 bestehenden Holzkorpus aufweist. Das Oberteil 2 ist dabei in das Unterteil 4 eingeschraubt, so dass der Korpus 2, 4, eine Holzröhre mit einer durchgängigen Bohrung ist. Der Holzkorpus weist dabei Umfangsbohrungen auf, die von verschiedenen Klappen, welche Teil einer Klappenmechanik 3 sind, verdeckt oder freigegeben werden können. Diese Umfangsbohrungen und die zugehörige Klappenmechanik ist dabei nach einem vorgegebenen System angeordnet, nämlich dem „deutschen" Griffsystem. Unterseitig schließt an den Holzkorpus ein Blech-Schallstück 6, 7, an, welches aus einem Schallstück-Bogen 6 und einem darauf aufgesetzten Becher 7 besteht.
  • Oberseitig schließt ein S-Bogen 8, 9, an den Holzkorpus an, welcher von einem S-Bogen-Oberteil 8 und einer Mundstück-Aufnahme 9 gebildet wird. In der Mundstück-Aufnahme 9 ist dabei ein Mundstück 11 aufgenommen, wobei das in der 1 gezeigte Mundstück 11 ein Mundstück nach Böhm-Bauart ist und die Mundstück-Aufnahme 9 auf dessen genormte Maße abgestimmt ist.
  • Der mundstücknahe Abschnitt im Bereich des S-Bogens der Bassklarinette 1 ist in 2 im Einzelnen gezeigt. Wie zu erkennen ist, besteht der S-Bogen 8, 9, aus dem S-Bogen-Oberteil 8, welches über einen Einsteck-Abschnitt 15 am Oberende in das Oberteil 2 des Holzkorpus 2, 4, eingesteckt werden kann, sowie einem Mundstück-Aufnahmeteil 9, welches einenends in das S-Bogen-Oberteil 8 eingeschoben werden kann und in das wiederum anderenends das Mundstück 11 über seinen Einsteckabschnitt 12 genormten Außenumfangs eingesteckt werden kann.
  • Dabei weist der Holzkorpus 2, 4, zumindest im Bereich seines Oberteils 2 einen Innendurchmesser d von 21,5 mm auf, welcher im Bereich des Einsteckabschnitts 15 des S-Bogen-Oberteils 8 so aufgeweitet ist, dass das S-Bogen-Oberteil 8 ein steckbar ist. Demgegenüber weist der S-Bogen jedoch einen Innendurchmesser D auf, welcher um 0,5 mm größer ist als der Innendurchmesser d des Holzkorpus. Der Innendurchmesser im Unterteil 4 des Holzkorpus 2, 4, kann sich dabei am Unterende konisch aufweiten, wie dies von einigen Instrumentenbauern zur Abstimmung des jeweiligen Instruments auf den einzelnen Spieler vorgenommen wird. Der Innendurchmesser D des S-Bogens 8, 9, ist somit jedoch geringfügig größer als der Innendurchmesser d des Holzkorpus und über den Verlauf des S-Bogens weitgehend konstant, bis sich der S-Bogen mit einem Innenkonus 13 zum Mundstück 11 hin aufweitet, welches wiederum den Innendurchmesser D' von 23 mm eines Böhm-Mundstücks aufweist.
  • Dass das S-Bogen-Oberteil 8 bildende, gekrümmte Rohr ist dabei an seinem der Mundstück-Aufnahme 9 zugewandten Ende etwas aufgeweitet und setzt sich dann noch in einem Einsteck-Bereich für die Mundstück-Aufnahme 9 mit aufgeweitetem Durchmesser fort. Die Mundstück-Aufnahme 9 wird dagegen von einem denselben Innendurchmesser D aufweisenden, gekrümmten Rohr gebildet, auf welches an seinem dem Mundstück zugewandten Ende ein Kunststoff-Aufnahmestück 14 aufgezogen ist, in welches das Mundstück 11 mit seinem Einsteck-Abschnitt 12 eingesteckt werden kann. An dem S-Bogen-Oberteil 8 zugewandten Ende weist das Rohr 9 einen ungekrümmt verlaufenden Einsteckbereich konstanten Innen- und Außendurchmessers auf, mit dem es in das S-Bogen-Oberteil 8 eingeschoben werden kann.
  • In der im S-Bogen-Oberteil 8 aufgenommenen Stellung kann das Mundstück-Aufnahmeteil 9 über geeignete Befestigungsmittel, hier im Beispiel über Ueine nicht gezeigte Flügelschraube fixiert werden, für die Halterungen am S-Bogen-Oberteil 8 auf beiden Seiten eines Längsschlitzes angelötet sind, von denen eine in der Figur mit 14 bezeichnet ist. Dabei ist das in 2 dargestellte Mundstück-Aufnahmeteil 9 vollständig in das S-Bogen-Oberteil 8 eingeschoben, d.h. über die ganze zur Verfügung stehende Einschublänge L.
  • Anders ist das bei dem in 3 dargestellten Austausch-Mundstück-Aufnahmeteil 19, welches nur mit einer Einschublänge L' in das S-Bogen-Oberteil 8 eingeschoben ist, und in dieser Stellung über das Feststellmittel 14 fixiert ist. Man erkennt, dass über die Einschublänge L bzw. L' das Volumen des S-Bogens verändert werden kann. Damit lässt sich die Bassklarinette 1 klanglich auf den jeweiligen Klarinettisten bzw. das verwendete Mundstück 11 bzw. 21 fein einstellen. Denn im Gegensatz zu dem in 2 gezeigten Böhm-Mundstück 11 wird in 3 ein Mundstück 21 nach klassischer deutscher Bauart eingesetzt, welches gegenüber dem Böhm-Mundstück 11 nicht nur einen kleineren Innendurchmesser D von 22 mm aufweist, sondern auch einen im Bereich seines Einsteckabschnitts 22 entsprechend kleineren Außendurchmesser, so dass die Austausch-Mundstück-Aufnahme 19 eine entsprechend kleinere Aufnahme-Öffnung 24 für das Mundstück 21 aufweist als die Mundstück-Aufnahme 9.
  • Insgesamt gelingt es somit, eine Bassklarinette mit deutscher Griffweise zu schaffen, welche sowohl mit Böhm-Mundstück als auch mit deutschem Mundstück gespielt werden kann, ohne verstimmt zu klingen, d.h. ohne dass alle oder einzelne Töne nicht auf der vorgegebenen Tonhöhe liegen.
  • Selbstverständlich sind dabei Abweichungen von der gezeigten Ausführungsform möglich, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.

Claims (11)

  1. Bassklarinette (1), mit einem in ein Oberteil (2) und ein Unterteil (4) unterteilten, röhrenförmigen Holzkorpus (2, 4), an den unterseitig über einen Schallstück-Bogen (6) ein Becher (7) anschließt und oberseitig ein röhrenförmiger S-Bogen (8, 9) mit einer Mundstückaufnahme (9) für ein Böhm-Mundstück (11), wobei die Bassklarinette (1) über eine Klappenmechanik (3) gespielt wird, welche nach Art einer deutschen Bassklarinette (1) auf dem Korpus (2, 4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (2, 4) zumindest im Bereich seines Oberteils (2) einen Innendurchmesser (d) von 21 mm bis 22 mm aufweist, vorzugsweise 21,3 mm bis 21,7 mm, beispielsweise 21,5 mm und der S-Bogen (8, 9) einen Innendurchmesser (D), welcher 0,3 mm bis 0,7 mm größer als der Innendurchmesser (d) des Korpus-Oberteils (1) ist, vorzugsweise 0,4 mm bis 0,6 mm, beispielsweise 0,5 mm.
  2. Bassklarinette (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mundstückaufnahme (9) einen Innenkonus (13) aufweist, welcher zum Mundstück (11) hin auf einen Innendurchmesser von 23 mm aufweitet.
  3. Bassklarinette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Adapterringgummi zur Aufnahme eines deutschen Mundstücks vorgesehen ist.
  4. Bassklarinette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Austausch-S-Bogen zur Aufnahme eines deutschen Mundstücks vorgesehen ist.
  5. Bassklarinette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch-S-Bogen länger ist als der S-Bogen für das Böhm-Mundstück.
  6. Bassklarinette nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der S-Bogen und der Austausch-S-Bogen einstückig ist.
  7. Bassklarinette (1) nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der S-Bogen (8, 9) in zwei Stücke unterteilt ist, eine Mundstückaufnahme (9) und einen S-Bogen-Oberteil (8), wobei die Mundstückaufnahme (9) mit dem S-Bogen-Oberteil (8) verbindbar ist.
  8. Bassklarinette (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem S-Bogen-Oberteil (8) verbindbare Austausch-Mundstückaufnahme (19) zur Aufnahme eines deutschen Mundstücks (21) vorgesehen ist.
  9. Bassklarinette (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mundstückaufnahme (9) bzw. Austausch-Mundstückaufnahme (19) in das S-Bogen-Oberteil (8) einschiebbar ist, und Feststellmittel (14) zum Befestigen der eingeschobenen Mundstückaufnahme (9) bzw. Austausch-Mundstückaufnahme (19) in dem S-Bogen-Oberteil (8) vorgesehen sind.
  10. Bassklarinette (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Verbindung von Mundstückaufnahme (9) bzw. Austausch-Mundstückaufnahme (19) und S-Bogen-Oberteil (8) eine gewünschte Gesamtlänge des S-Bogens einstellbar ist.
  11. Bassklarinette (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Markierung für eine Standard-Einschublänge bzw. Aufziehlänge der Mundstückaufnahme (9) bzw. Austausch-Mundstückaufnahme (19) an der jeweiligen Mundstückaufnahme (9, 19) oder am S-Bogen-Oberteil (8) vorgesehen ist.
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