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Die
Erfindung betrifft einen Schrägförderer zum
Fördern
von Transportgut wenigstens entlang einer schrägen Transportstrecke, mit Transportgutträgern, die
entlang der Transportstrecke stufig versetzt zueinander ausgerichtet
sind, wobei die Transportfläche
der Transportgutträger
im Wesentlichen horizontal in einer xz-Ebene (eines Kathesischen
Koordinatensystems) positioniert ist und die Transportgutträger mittels
einer Antriebsvorrichtung entlang einer geschlossenen Bahnstrecke
verfahren werden.
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Stand der
Technik
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Derartige
Schrägförderer sind
beispielsweise in Form von Fahr- oder
Rolltreppen hinlänglich
bekannt. Derartige Fahr- oder Rolltreppen zum Schrägfördern, insbesondere
von Personen sind jedoch aufwändig
aufgebaut, benötigen
einen großen
Bauraum, insbesondere in den Umlenkbereichen der Stufen und sind
auch nicht hinsichtlich einer einstellbaren Förderhöhe variabel.
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Auch
sind bereits Umlaufförderer
zum vertikalen Versetzen von Stückgütern, beispielsweise
aus der
DE 94 19 746
U1 , bekannt. Bei diesen Vertikalförderanlagen treten abrupte Änderungen
der Bewegungsrichtung der Transportgüter auf, was insbesondere in
der Lebensmittelindustrie, beispielsweise beim Transport offener,
mit Flüssigkeit
befüllter
Gefäße problematisch
ist. Herkömmliche
Schrägförderer sind
für diese
oder ähnliche Transportgüter ebenfalls nicht
geeignet, da eine waagerechte Lagerung des Transportgutes während des
Förderns
entlang der schrägen
Förderstrecke
nicht gewährleistet
ist.
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Problem
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Demgegenüber liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schrägförderer bereitzustellen,
mit dem das Transportgut in einer waagerechten Lage gefördert werden
kann und das Transportgut abrupten Änderungen der Bewegungsrichtung
während
des Förderns
nicht ausgesetzt ist.
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Erfindung
und vorteilhafte Wirkung
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Diese
Aufgabe wird nach der Erfindung bei einem Schrägförderer mit den eingangs genannten Merkmalen
im Wesentlichen dadurch gelöst,
dass die Antriebsvorrichtung ein erstes und ein zweites umlaufendes
Endlosantriebsmittel aufweist, wobei das erste Endlosantriebsmittel
als Zugmittel für
die Transportgutträger
und das zweite Endlosantriebsmittel Auflagemittel für die Transportgutträger ausgebildet ist.
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Aufgrund
dieser Maßnahme
ist dafür
Sorge getragen, dass der Förderprozess
kontinuierlich abläuft,
abrupte Änderungen
der Bewegungsrichtung des Transportgutes während des Fördervorganges nicht auftreten
und die zu transportierenden Güter stets
waagerecht gelagert sind. Auch wird dadurch, dass das zweite Endlosantriebsmittel
lediglich als Auflagemittel für
die Transportgutträger
dient, die Voraussetzung dafür geschaffen,
den Schrägförderer bezüglich der
erforderlichen Förderhöhe individuell und
ohne großen
Aufwand einzustellen und auch den Bauraum für den Schrägförderer auf ein Minimum zu beschränken.
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Von
Vorteil ist es nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
dass das erste und zweite Endlosantriebsmittel jeweils ein Bandpaar,
vorzugsweise Kettenpaar aufweist, deren Bänder oder Ketten jeweils seitlich
des Transportgutträgers
in Führungen,
insbesondere Kettenführungen geführt sind
und diesen zwischen sich einschließen. Hierdurch wird für eine ausreichende
Stabilität
der Transportträger
während
des Fördervorganges
gesorgt.
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Dabei
bietet es sich nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung an, dass das erste und zweite Endlosantriebsmittel synchron
verfahren oder angetrieben werden.
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Von
Vorteil sind die Bänder,
Gurte bzw. Ketten des ersten und zweiten Endlosantriebsmittels wenigstens
entlang der Transportstrecke in z-Richtung und/oder x-Richtung versetzt
zueinander angeordnet. Aufgrund dieser Maßnahme und der Tatsache, dass
das erste Endlosantriebsmittel als Zugmittel und das zweite Endlosantriebsmittel
lediglich als Auflagemittel dient, ist eine leichte Förderhöhen-Einstellbarkeit des
erfindungsgemäßen Schrägförderers
ermöglicht.
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Dabei
sind die Transportgutträger
im Wesentlichen rechteckförmig
ausgebildet, wobei im Bereich eines jeden Eckabschnitts eines der
Endlosantriebsmittel bzw. eine der Ketten oder eines der Bänder angreift.
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Von
besonderem Vorteil sind nach einem eigenständigen Aspekt der Erfindung,
der auch unabhängig
von dem besonderen beschriebenen Schrägförderer bei jeder Vorrichtung
Anwendung finden kann, die Transportgutträger aus einer Mehrzahl von gelenkig
miteinander verbundenen Modulen aufgebaut. Dabei sind von Vorteil
die Schwenkachsen im Wesentlichen in x-Richtung ausgerichtet, und
es ist der Schwenkwinkelbereich nach einer vorteilhaften Ausgestaltung
durch Anschlagmittel limitiert. Die Transportgutträger sind
somit als geteilte Platten, bestehend aus Modulen, aufgebaut, welche
mit Scharnieren oder dergleichen abklappen können, sich aber bei Entlastung
aufgrund entsprechender Führungen selbsttätig ausklappen,
wodurch erheblicher Bauraum im Bereich der Umlenkzonen der Transportgutträger eingespart
wird.
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Dabei
bietet es sich nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
an, dass die Anschlagmittel derart angeordnet und ausgebildet sind,
dass die Module der Transportträger
beim Verfahren entlang der Transportstrecke und auf dem Transportträger abgestelltem
Transportgut nicht relativ zueinander verschwenkbar und im Wesentlichen
in der xz-Ebene positioniert sind.
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Weiterhin
sind die Anschlagmittel nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung derart angeordnet und ausgebildet, dass die Module der
Transportgutträger
im Bereich der beidseitig an die Transportstrecke anschließenden Umlenkabschnitte,
bevorzugt mit einem Umlenkwinkel im Bereich von ca. 30 bis ca. 180
Grad gegeneinander verschwenkbar sind. Die Anschlagmittel sorgen
im Wesentlichen dafür,
dass die Module während
des Transportes von Transportgut eine im Wesentlichen waagerechte
xz-Ebene bilden, so dass die Behälter bzw.
das Transportgut sicher in der waagerechten Position gefördert werden
können.
Im Bereich von Umlenkabschnitten, an denen die Transportträger entlang
der geschlossenen Bahnstrecke zurück zum Anfang der Förderstrecke
verfahren werden, können die
Module der Transportgutträgers
gegeneinander verschwenkt werden, so dass die Umlenkbereiche mit
nur geringem Bauraum ausgebildet sein können.
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Weiterhin
ist es von Vorteil vorgesehen, dass die im Wesentlichen rechteckförmigen Transportgutträger zwei
seitlich nach außen
gerichtete Fortsätze aufweisen,
welche sich entlang der Transportstrecke auf Auflagern, insbesondere
Auflagerollen, des zweiten Endlosantriebsmittels abstützen. In
dem an die eigentliche Transportstrecke anschließenden Bereichen ist eine Abstützung der
Transportgutträger
mittels Auflagern des zweiten Endlosantriebsmittels nicht mehr erforderlich,
da nun die Transportgutträger
frei von Transportgut sind, in entsprechenden Umlenkbereichen umgelenkt
und sozusagen über Kopf
wieder zum Beginn der Förderstrecke
verfahren werden.
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Nach
einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die
Transportgutträger
an dem ersten Endlosantriebsmittel dauerhaft aber verschwenkbar,
insbesondere mittels Transportlaschen, verbunden.
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Weiterhin
bietet es sich an, dass im Bereich zwischen den Endabschnitten der
schrägen
Transportstrecke und den Umlenkabschnitten für die Transportgutträger jeweils
Schwenklager für
die Führungen
des ersten und zweiten Endlosantriebsmittels angeordnet sind. Aufgrund
dieser Maßnahme
kann durch einfaches Verschwenken der Führungen die Förderhöhe des Schrägförderers
den individuellen Bedingungen schnell und einfach angepasst werden, ohne
dass die Länge
des Endlosantriebsmittels, insbesondere die Länge der Kette geändert werden müsste.
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Von
Vorteil bestehen die Transportgutträger aus Edelstahl und hinsichtlich
Aufbau und Abmessungen im Wesentlichen identisch ausgebildet.
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Weiterhin
bietet es sich an, an den Schrägförderer einen
Gurtförderer
anzuschließen,
um das Transportgut beispielsweise in der Waagerechten hin zum Schrägförderer zu
transportieren.
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Insgesamt
dient der erfindungsgemäße Schrägförderer dazu,
Transportgut, Packstücke
oder Behälter
innerhalb der betrieblichen Logistik von einer Fördereinrichtung auf eine größere Höhe bzw. geringere
Höhe zu
transportieren. Der Schrägförderer nimmt
das Transportgut bzw. Stückgut
verzögerungsfrei
auf einer horizontalen Platte, dem Transportgutträger, auf
und fördert
dieses auf dem horizontal bzw. waagerecht angeordneten Transportgutträger nach
oben oder unten, um dann das Transportgut ggf. an eine weitere Förderanlage
zu übergeben.
Der Förderprozess
läuft kontinuierlich
ab. Es gibt keine abrupten Änderungen
der Bewegungsrichtung des Transportgutes, und das Transportgut ist stets
waagerecht bzw. horizontal positioniert. Insoweit bietet es sich
an, den erfindungsgemäßen Schrägförderer beispielsweise
in der Lebensmittelindustrie einzusetzen, so dass ggf. mit Flüssigkeit
befüllte
offene Gefäße einfach
befördert
werden können,
ohne dass es zu befürchten
ist, dass der Inhalt der offenen Gefäße aus diesen während des
Fördervorganges
austritt. Dabei sorgt der erfindungsgemäße Schrägförderer für eine ruckfreie Übernahme
des Fördergutes
von den vorgeschalteten bzw. nachgeschalteten Fördereinrichtungen bzw. Förderbändern. Das
Transportgut wird mit den während
des Transportvorganges waagerecht bzw. horizontal positionierten
Fördergutträgern gefördert. Auch
werden die Fördergutträger während des
gesamten Transportvorganges bzw. Fördervorganges horizontal geführt. Im
Bereich der Umlenkzonen ist ein Überführen des
zunächst
ebenen Transportgutträgers
in eine gekrümmte
Form möglich,
so dass die Umlenkzonen nur geringen Bauraum benötigen.
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Ausführungsbeispiele
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Weitere
Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder
bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller
Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von
ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
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Es
zeigen:
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1 ein
Ausführungsbeispiel
eines Schrägförderers
nach der Erfindung in schematischer Seitenansicht, wobei der Schrägförderer in zwei
unterschiedlichen Neigungswinkeln zum Überbrücken unterschiedlicher Förderhöhen gezeigt
ist und in der Stellung mit größerer Neigung
lediglich der Verlauf und die Anordnung der Endlosantriebsmittel zu
sehen ist,
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2 eine
perspektivische Darstellung des Schrägförderers gemäß 1, wobei
die in der Figur links von dem Transportgutträger angeordneten Elemente,
wie Endlosketten, Kettenführungen
und dergleichen, zum Zwecke der Verdeutlichung nicht dargestellt
sind,
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3 eine
vergrößerte Darstellung
des oberen Endabschnittes der Förderstrecke
des Schrägförderers
nach 2,
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4 in
prinzipieller Schnittdarstellung und Seitenansicht den Schrägförderer gemäß 1 mit Antriebsmotor,
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5 und 6 vergrößerte Darstellungen des
Schrägförderers
der 4 im Bereich der beiden Endabschnitte der Förderstrecke,
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7 ein
Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Fördergutträgers in
perspektivischer Darstellung,
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8 den
Fördergutträger der 7 in
Seitenansicht,
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9 den
Fördergutträger der 7 in Draufsicht
und
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10 ein
Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Moduls
des Fördergutträgers gemäß den 7, 8 und 9.
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Der
in den 1 bis 6 dargestellte Schrägförderer 10 dient
zum Fördern
von Transportgut wenigstens entlang einer schräg verlaufenden Transportstrecke 12 und
weist eine Mehrzahl von Transportgutträgern 14 auf. Die Transportgutträger 14 sind
entlang der Transportstrecke 12 stufig versetzt zueinander
ausgerichtet. Weiterhin ist die Transportfläche 16 der Transportgutträger 14 entlang der
Transportstrecke im Wesentlichen horizontal in einer xz-Ebene positioniert.
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Mittels
einer Antriebsvorrichtung 18 werden die Transportgutträger 14 entlang
einer geschlossenen Bahnstrecke verfahren. Die Antriebsvorrichtung 18 weist
unter anderem ein erstes und ein zweites Endlosantriebsmittel 22, 24 mit
zugeordneten Kettenführungen 26 auf.
Dabei dient das erste Endlosantriebsmittel 22 als Zugmittel 28 für die Transportgutträger 14 und
das zweite Endlosantriebsmittel als Auflagemittel 30 für die Transportgutträger 14.
Das erste und zweite Endlosantriebsmittel 22, 24 weisen jeweils
ein Kettenpaar 32, 34; 36, 38 auf,
deren Ketten 32, 34, 36, 38 jeweils
seitlich des Transportgutträgers 14 in
Kettenführungen 26 geführt sind
und die Transportgutträger 14 zwischen
sich einschließen.
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Dabei
werden die Endlosantriebsmittel 22, 24 mittels
eines elektromotorischen Antriebs 74 und entsprechender
Kettenräder
synchron verfahren bzw. angetrieben. Wie beispielsweise aus den 1 und 3 ersichtlich
ist, sind die Ketten 32 bis 38 des ersten und
zweiten Endlosantriebsmittels 22, 24 wenigstens
entlang der Transportstrecke 12 in z-Richtung und/oder
x-Richtung versetzt
zueinander angeordnet. Insbesondere ist das zweite Endlosantriebsmittel 24 weiter
außen
versetzt bezüglich
der Transportgutträger 14 angeordnet
als das erste Endlosantriebsmittel 22, wie dies insbesondere 2 und 3 zu
entnehmen ist. Auch zeigt insbesondere 1, dass
das erste Endlosantriebsmittel im Bereich des in 1 linken
Seitenrandes der Transportträger 14 als
Zugmittel 28 und das zweite Endlosantriebsmittel 24 im
Bereich des in 1 rechten Seitenrandes an den
Transportgutträger 14 als
Auflagermittel 30 angreift.
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Den 2, 3 sowie 7 und 9 ist zu
entnehmen, dass die Transportgutträger 14 im Wesentlichen
rechteckförmig
ausgebildet sind, wobei im Bereich eines jeden Eckabschnittes 40, 42, 44, 46 eine
der Endlosantriebsmittel 22, 24 bzw. Ketten 32, 34, 36, 38 angreift.
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Auch
zeigen die 7 bis 10 sowie 6,
dass die Transportgutträger 14 aus
einer Mehrzahl von gelenkig miteinander verbundenen Modulen 48 bestehen,
wobei bevorzugt die Schwenkachsen 50 im Wesentlichen in
x-Richtung ausgerichtet und bevorzugt der Schwenkwinkelbereich durch Anschlagmittel 52 limitiert
ist, wie dies der 10 zu entnehmen ist. Dabei sind
die Anschlagmittel 52 derart angeordnet und ausgebildet,
dass die Module 48 der Transportgutträger 14 beim Verfahren entlang
der Transportstrecke 12 nicht verschwenkbar und im Wesentlichen
in der xz-Ebene positioniert sind, wie dies zum Beispiel aus 2 und 3 hervorgeht.
Dabei sind die Anschlagmittel 52 in der Art angeordnet
und ausgebildet, dass die Module 48 der Transportgutträger 14 im
Bereich der beidseitig an die Transportstrecke 12 anschließenden Umlenkabschnitte 54, 56 mit
einem Umlenkwinkel von bevorzugt 30 bis ca. 180 Grad gegeneinander
verschwenkbar sind.
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In
Aufbau und Abmessungen sind die einzelnen Transportgutträger 14 des
Schrägförderers 10 im Wesentlichen
identisch aufgebaut und bestehen, insbesondere in Anpassung an den
Einsatz im Bereich der Lebensmittelindustrie, aus Edelstahl.
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Wie
beispielsweise 1 und 4 zeigen, ist
es vorteilhaft, dass an den Schrägförderer 10 ein Gurtförderer 72 anschließt.
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Die
im Wesentlichen rechteckförmigen Transportgutträger 14 besitzen
bevorzugt zwei seitlich nach außen
gerichtete Fortsätze 58,
welche sich entlang der Transportstrecke 12 auf Auflagern 60, insbesondere
Auflagerollen, des zweiten Endlosantriebsmittels 24 abstützen. Weiterhin
sind die Transportgutträger 14 an
dem ersten Endlosantriebsmittel 22 dauerhaft aber verschwenkbar,
insbesondere mittels Transportlaschen 62, verbunden. Im
Bereich zwischen den Endabschnitten der schrägen Transportstrecke 12 und
den Umlenkabschnitten 54, 56 für die Transportgutträger 14 sind
jeweils Schwenklager 64, 66, 68, 70 für die Kettenführungen
des ersten und zweiten Endlosantriebsmittels 22, 24 angeordnet,
um den Schrägförderer individuell
bzgl. der jeweiligen Förderhöhe einstellen
zu können.
Eine Veränderung der
Kettenlänge
bedarf es dabei nicht.
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Bei
dem Schrägförderer 10 handelt
es sich somit um eine Fördervorrichtung,
mit der das Fördergut
auf einer horizontal bzw. waagerecht ausgerichteten Transportfläche 16 nach
oben oder unten gefördert
werden kann. Der Schrägförderer 10 weist
auf seinen einander gegenüberliegenden
Seiten jeweils zwei in Kettenführungen 26 geführte Endlosantriebsmittel 22, 24 auf,
wobei eine der Ketten als Schlepp- oder Zugkette 32, 34 dient
und über
eine Transportlasche 62 mit dem Transportgutträger 14 fest
verbunden ist. Die der Schlepp- oder Zugkette zugeordnete Auflagekette 36, 38,
welche durch das zweite Endlosantriebsmittel 24 gebildet
wird, weist als Auflagerollen ausgebildete Auflager 60 auf,
auf welchen sich seitlich nach außen abstehende Fortsätze 58 des Transportgutträgers 14 während der
Aufwärts-
oder Abwärtsbewegung
entlang der Transportstrecke 12 abstützen.
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Der
Transportgutträger 14 besteht
aus den mehreren gelenkig miteinander verbundenen Modulen 48,
wobei jeder Modul eine beispielsweise aus Edelstahl bestehende Teilauflage
aufweist. Die Module 48 oder auch die Auflagen der einzelnen
Module 48 wirken derart miteinander zusammen, dass bei der
Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung
der Transportgutträger 14 entlang
der Transportstrecke 12 ein Über- oder Durchbiegen der einzelnen Module 48 senkrecht
nach unten verhindert ist und das Fördergut nicht abrutschen kann.
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Die
Zugketten 32, 34 und die Auflageketten 36, 38 laufen
synchron, so dass dann, wenn die Transportgutträger 14 nach ihrer
Umlenkung im Bereich der Umlenkabschnitte 54 oder 56 in
der untersten Stellung des Schrägförderers 10 erneut
ihre waagerechte Position eingenommen haben, die Auflagemittel 30 bereits
unter die seitlichen Fortsätze 58 des Transportgutträgers 14 greifen.
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Nachdem
die über
Transportlaschen 62 mit der Schlepp- oder Zugkette 32, 34 verbundenen Transportgutträger 14 nach
oben gezogen wurden und die Schlepp- oder Zugkette mit der jeweiligen Transportlasche 62 die
entsprechende Umlenkrolle überwunden
hat, werden die Transportgutträger 14 auf
Führungen
in waagerechter Positionierung weiter verfahren oder gezogen. Anschließend erfolgt
in dem Umlenkabschnitt 54, 56 eine Umlenkung der Schlepp-
oder Zugkette, wobei sich gemäß einer
vorteilhaften Ausführung
in diesen Bereichen die Antriebsritzel für die Kette befinden. Während dieser Umlenkung
werden die aus mehreren Modulen 48 bestehenden mehrgliedrigen
Transportgutträger 14 in
einer kreissegmentförmigen
Führung
geführt,
so dass die gelenkig über
die Transportlasche 62 an der Zug- oder Schleppkette angelenkten
Transportgutträger 14 bei
der Umlenkung nicht überschlagen
kann.
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Sodann
erfolgt der Weitertransport des jeweiligen Transportgutträgers 14 mit
einer im Wesentlichen in einer Ebene ausgerichteten Modulen 48 und zwar „auf dem
Kopf", also in etwa
um 180 Grad gedreht, wie dies 4 mit dem
auf dem "Rückweg" befindlichen Transportgutträger 14 zu
entnehmen ist.
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Nach
mehreren Umlenkungen gelangen die Transportgutträger 14 wieder in eine
waagerechte Positionierung ihrer Transportflächen 16 am Beginn der
Förderstrecke 12.
Dort erfolgt die Aufgabe des Fördergutes
auf die Transportgutträger 14.
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An
den Umlenkpunkten zwischen Schrägförderung
und waagerechter Förderung
sind jeweils Schwenklager 64, 66, 68, 70 für die Kettenführung 26 vorgesehen,
wodurch der Schrägförderer auf
unterschiedliche Neigungswinkel von beispielsweise 20 Grad bis ca.
80 Grad eingestellt werden kann. Da die geometrische Länge für die Ketten 32, 34, 36, 38 bei der
Veränderung
des Neigungswinkels gleich bleibt, müssen diese Ketten auch nicht
durch Kürzung
oder Verlängerung
den individuellen Neigungswinkeln angepasst werden.
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An
der Aufgabe, beispielsweise am unteren Ende des Schrägförderers 10,
ist ein Gurtförderer 72 für die Aufgabe
des zu transportierenden Fördergutes
auf den Schrägförderer 10 vorgesehen.
Der Gurtförderer 72 weist
einen Antriebsmotor mit daran angeordneten Spann- und Einschnürrollen
auf, um einen möglichst
großen
Umschlingungswinkel für
den Gurt auf der Antriebsrolle zu erhalten und damit im Wesentlichen
einen Schlupf des Gurtes zu verhindern.
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- 10
- Schrägförderer
- 12
- Transportstrecke
- 14
- Transportgurtträger
- 16
- Transportfläche
- 18
- Antriebsvorrichtung
- 20
- Bahnstrecke,
geschlossen
- 22
- erstes
Endlosantriebsmittel
- 24
- zweites
Endlosantriebsmittel
- 26
- Kettenführung
- 28
- Zugmittel
- 30
- Auflagemittel
- 32
- Kette
- 34
- Kette
- 36
- Kette
- 38
- Kette
- 40
- Eckabschnitt
- 42
- Eckabschnitt
- 44
- Eckabschnitt
- 46
- Eckabschnitt
- 48
- Modul
- 50
- Schwenkachse
- 52
- Anschlagmittel
- 54
- Umlenkabschnitt
- 56
- Umlenkabschnitt
- 58
- Fortsatz
- 60
- Auflager
- 62
- Transportlasche
- 64
- Schwenklager
- 66
- Schwenklager
- 68
- Schwenklager
- 70
- Schwenklager
- 72
- Gurtförderer
- 74
- Antriebsmotor