DE102006015105B4 - Fahrzeugbremsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
einen Fluiddruckverstärker mit einem Steuerkolben (66),
einen zwischen einem Bremsbetätigungselement (11) und dem Steuerkolben (66) angeordneten Hubsimulator (14) zur Bereitstellung einer Hubbetätigungsempfindung am Bremsbetätigungselement (11),
wobei der Steuerkolben (66) derart betätigt wird, dass eine Reaktion, welche auf einem Fluiddruck in einer Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121) basiert, und eine Bremsbetätigungseingabe von dem Bremsbetätigungselement (11) ausgeglichen sind, und wobei der Fluiddruckverstärker den Auslassfluiddruck in einer Fluiddruckerzeugungsquelle (12) entsprechend einer axialen Betätigung des Steuerkolbens (66) reguliert, um auf die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121) zu wirken,
so dass ein Hauptzylinder (23, 24) der Bremsvorrichtung entsprechend dem Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121) betätigt wird,
wobei der Steuerkolben (66) eine zylindrische Form aufweist und der Hubsimulator (14) ein Eingabeelement (194), das im Steuerkolben (66) verschiebbar in axialer Richtung untergebracht ist und mit dem Bremsbetätigungselement (11) verbunden ist, und einen elastischen Gummikörper (199) enthält, welcher zwischen dem Eingabeelement (194) und dem Steuerkolben (66) angeordnet...
Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugbremsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Beschreibung des Stands der Technik
- Eine gattungsgemäße Bremsvorrichtung, welche einen Hubsimulator enthält, der einen gummielastischen Körper aufweist, der zwischen einem Bremsbetätigungselement und einem Steuerkolben angeordnet ist, ist beispielsweise aus der
bekannt, die derJP 2003-252199 A DE 103 08 863 A1 entspricht. Bei diesem Hubsimulator wird eine Veränderung bei einer Bremsbetätigungskrafteingabe im Steuerkolben eher angenähert zu einem gegenwärtigen Bremsbetätigungszustand gemacht. Wenn also die Bremsbetätigungskraft nachlässt, ist es wünschenswert, dass der Betrag des Zurückkehrens des Bremsbetätigungselements entsprechend einer Reduktion bei der Bremsbetätigungskraft klein ist, im Speziellen, dass eine Hysteresebreite groß ist in einem Verhältnis zwischen einem Bremsbetätigungshub und einer Betätigungskraft, um eine Betätigungskraft auf einen Fahrer zu reduzieren. Die oben beschriebene herkömmliche Vorrichtung kann allerdings keine große Hysteresebreite einstellen. - ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen Umstände gemacht und weist die Aufgabe auf, eine Fahrzeugbremsvorrichtung bereitzustellen, welche effizient eine Hysteresecharakteristik in einer Beziehung zwischen einem Bremsbetätigungshub und einer Betätigungskraft in einem Hubsimulator bereitstellen kann.
- Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
- Bei dieser Anordnung, bei der das Eingabeelement entsprechend einer Bremsbetätigung des Bremsbetätigungselements vorgeschoben wird, während der elastische Körper axial komprimiert wird, und der elastische Körper elastisch verformt wird entsprechend der axialen Kompression, ist die elastische Verformung des elastischen Elements sequenziell von der Vorderseite ferngehalten durch die Einspannung mit der konischen Oberfläche des Steuerkolbens entsprechend der Zunahme bei der axialen Kompressionskraft, wodurch der Veränderungsbetrag bei einer Eingabekraft relativ zu einem Betätigungshub des Bremsbetätigungselements erhöht wird. Wenn andererseits eine Bremsbetätigungskraft durch das Bremsbetätigungselement nachlässt, wirkt elastische Energie, welche durch die Einspannung mit der konischen Oberfläche erhöht ist, auf das Bremsbetätigungselement in seiner rückstellenden Richtung in einen Zustand, in der die elastische Verformung des elastischen Körpers durch die Einspannung verhindert ist, und daher kann eine Beziehung zwischen einem Bremsbetätigungshub und einer Betätigungskraft im Hubsimulator eine nicht lineare Charakteristik und eine große Hysteresebreite aufweisen, wodurch eine Betätigungskraft für einen Fahrer reduziert wird. Dies stellt eine Betätigungsempfindung bereit, welche gleich ist zu derjenigen einer allgemeinen Fahrzeugbremsvorrichtung, welche eine Kombination eines Hauptzylinders, eines Negativdruckverstärkers und einer Radbremse enthält, und reduziert für den Fahrer unangenehme Empfindungen.
- Vorzugsweise weist der elastische Körper den gleichen äußeren Durchmesser über seine gesamte axiale Länge auf in einem Zustand, in dem die axiale Kompressionskraft nicht auf den elastischen Körper wirkt.
- Bei dieser Anordnung weist der elastische Körper eine einfache Form auf, um das Formen bzw. Gießen des elastischen Körpers zu vereinfachen. Ferner ist die Erzeugung von Kompensationskräften am elastischen Körper verhindert, um die Dauerhaftigkeit des elastischen Körpers zu erhöhen.
- Ferner enthält der Hubsimulator vorzugsweise den elastischen Körper, welcher aus einem elastischen Material hergestellt ist, und ein Metallfederelement, welches eine Federkonstante aufweist, die kleiner ist als diejenige des elastischen Körpers, wobei der elastische Körper und das Federelement in Serie zwischen das Eingabeelement und den Steuerkolben angeordnet sind, und wobei das Federelement eine eingestellte Kraft aufweist, die kleiner ist als diejenige eines anderen Federelements, das mit dem Federelement in Serie verbunden ist, um vorwärts und rückwärts wirkende Federkräfte auszuüben.
- Bei dieser Anordnung wirkt die Kraft vom Federelement auf den elastischen Körper beim Vorschieben, und auch wenn die Elastizität des elastischen Körpers verschlechtert ist, kompensiert das Federelement die Verschlechterung bzw. Abnutzung, um eine Empfindung des unwirksamen Hubs zum Zeitpunkt des normalen Bremsens zu eliminieren, und Eigenschaften einer Zweistufenbetätigungssimulierung mit dem elastischen Körper und dem Federelement kann erreicht werden unabhängig von der Verschlechterung des elastischen Körpers. Ferner weist das Federelement eine eingestellte Kraft auf, welche kleiner ist als diejenige eines anderen Federelements, das mit dem Federelement in Serie verbunden ist, um vorwärts und rückwärts gerichtete Federkräfte auszuüben, so dass die elastische Verformung des elastischen Körpers nach der Betätigung der Federkraft beginnt, welche durch das Federelement auf den Steuerkolben ausgeübt wird, und in einer frühen Phase der Bremsbetätigung des Bremsbetätigungselements beendet wird, und das Federelement des Hubsimulators wird verformt, um den unwirksamen Hub in den frühen Phasen der Bremsbetätigung zu erreichen, wodurch eine relativ kleine Bremsbetätigungseingabe in den frühen Phasen der Bremsbetätigung ausgeübt wird, um die Betätigungsempfindung zu verbessern.
- Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform deutlich unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen.
- KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
-
1 ist eine Ansicht eines Bremsfluiddrucksystems und zeigt die gesamte Konfiguration einer Fahrzeugbremsvorrichtung. -
2 ist eine vergrößerte vertikale Schnittdarstellung eines Hauptzylinders. -
3 ist eine vertikale Schnittansicht eines Fluiddruckverstärkers und eines Hubsimulators. -
4 ist eine vergrößerte vertikale Schnittansicht eines Druckerhöhungsventils und dessen Umgebung, das Teil des Fluiddruckverstärkers ist, und zwar in einem geschlossenen Zustand. -
5 ist eine vergrößerte vertikale Schnittansicht eines Druckerhöhungsventils und dessen Umgebung, das Teil des Fluiddruckverstärkers ist, und zwar in einem offenen Zustand. -
6 ist eine vergrößerte vertikale Schnittansicht eines Steuerkolbens und eines Hubsimulators. -
7 ist eine Schnittansicht entsprechend der4 zur Zeit des Öffnens eines ersten Ventilmittels. -
8 ist eine Schnittansicht entsprechend4 zur Zeit des Öffnens eines zweiten Ventilmittels. -
9 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils9 in5 . -
10 zeigt Änderungen in der Strömungsrate eines Arbeitsfluids, welche hervorgerufen werden durch Öffnen des Druckerhöhungsventils. -
11 zeigt eine Funktionscharakteristik des Hubsimulators. - BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
- Bezug nehmend auf
1 enthält eine Bremsvorrichtung für ein vierrädriges Fahrzeug einen tandemartigen Zylinder M, einen Fluiddruckverstärker13 , der einen Fluiddruck in einer Fluiddruckerzeugungsquelle12 entsprechend einer Bremsbetätigungskrafteingabe von einem Bremspedal11 reguliert, welches ein Bremsbetätigungselement darstellt, um auf den Hauptzylinder M zu wirken, und einen Hubsimulator14 , der zwischen dem Bremspedal11 und dem Fluiddruckverstärker13 angebracht ist. - Ein gemeinsames Gehäuse
15 des Hauptzylinders M und des Fluiddruckverstärkers13 enthält: einen einen Boden aufweisenden, zylindrischen Zylinderkörper16 mit einem geschlossenen vorderen Ende und einen Körper17 mit einer zylindrischen Form und mit einem nach innen gerichteten Flansch17a an seinem hinteren Ende, wobei der Körper17 koaxial mit einem hinteren Abschnitt des Zylinderkörpers16 verbunden ist. Ein hinteres Ende des Zylinderkörpers16 ist fluiddicht auf einen vorderen Abschnitt des Körpers17 eingebaut. Ein Separator18 , eine erste Hülse19 und eine zweite Hülse20 , welche fluiddicht am Körper17 eingebaut sind, sind zwischen dem hinteren Ende des Zylinderkörpers16 und dem Körper17 gehalten, wobei die erste Hülse19 zwischen dem Separator18 und der zweiten Hülse20 gehalten ist. - Bezug nehmend auf
2 weist der Zylinderkörper16 eine erste Zylinderbohrung21 auf mit einem geschlossenen vorderen Ende. Der Hauptzylinder M enthält: einen hinteren Hauptkolben23 mit einer hinteren Oberfläche, welche einer Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zugewandt ist und durch eine Feder nach hinten gedrückt wird; und einen vorderen Hauptkolben24 , der durch eine Feder nach hinten gedrückt wird und vor dem hinteren Hauptkolben23 angeordnet ist, wobei der hintere Hauptkolben23 und der vordere Hauptkolben24 in der ersten Zylinderbohrung21 verschiebbar eingebaut sind. Eine hintere Fluiddruckabgabekammer25 ist zwischen dem hinteren Hauptkolben23 und dem vorderen Hauptkolben24 ausgebildet, und eine vordere Fluiddruckabgabekammer26 ist zwischen dem geschlossenen vorderen Ende des Zylinderkörpers16 und dem vorderen Hauptkolben24 ausgebildet. - Der Zylinderkörper
16 weist eine hintere Auslassöffnung27 auf, welche mit der hinteren Fluiddruckabgabekammer25 in Verbindung steht, und weist eine vordere Abgabeöffnung28 auf, welche mit der vorderen Fluiddruckabgabekammer26 in Verbindung steht. Eine hintere Rückholfeder29 , welche den hinteren Hauptkolben23 nach hinten drückt, ist in einer zusammengedrückten Art und Weise zwischen dem hinteren Hauptkolben23 und dem vorderen Hauptkolben24 in der hinteren Fluiddruckabgabekammer25 vorgesehen. Eine vordere Rückholfeder30 , welche den vorderen Hauptkolben24 nach hinten drückt, ist in einer zusammengedrückten Art und Weise zwischen dem geschlossenen vorderen Ende des Zylinderkörpers16 und dem vorderen Hauptkolben24 in der vorderen Fluiddruckabgabekammer26 vorgesehen. - Am Hauptzylinder M ist ein Reservoir
31 angeschlossen, und im Reservoir31 sind eine erste, eine zweite und eine dritte Reservoirkammer31a ,31b und31c in aufgeteilter Art und Weise ausgebildet. Ein hinterer zylindrischer Verbindungsabschnitt, der mit der zweiten Reservoirkammer31b in Verbindung steht, und ein vorderer zylindrischer Verbindungsabschnitt33 , der mit der ersten Reservoirkammer31a in Verbindung steht, sind integral mit dem Zylinderkörper16 vorgesehen, so dass sie nach oben vorstehen an Positionen, welche axial in einem Abstand vom Zylinderkörper16 liegen. - Der hintere Hauptkolben
23 enthält vordere und hintere Kolbenabschnitte23a und23b , welche mittels eines Verbindungsabschnitts23c , der einen kleinen Durchmesser aufweist, integral verbunden sind. Eine Manschettendichtung34 , welche es ermöglicht, dass ein Arbeitsfluid in die hintere Fluiddruckabgabekammer25 strömt und in Gleitkontakt mit einer inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 kommt, ist am vorderen Kolbenabschnitt23a angebracht. Eine Manschettendichtung35 , welche in Gleitkontakt mit der inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 kommt, ist am hinteren Kolbenabschnitt23b angebracht. - Eine hintere Fluidversorgungskammer
36 , welche eine Ringform aufweist, ist zwischen einem äußeren Umfang des hinteren Hauptkolbens23 und der inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 und zwischen den vorderen und hinteren Kolbenabschnitten23a und23b ausgebildet, und eine Versorgungsöffnung37 , welche normalerweise mit der hinteren Fluidversorgungskammer36 in Verbindung steht und zum hinteren, zylindrischen Verbindungsabschnitt32 geöffnet ist, ist in den Zylinderkörper16 gebohrt, so dass ein Bremsfluid, das von der zweiten Reservoirkammer31b des Reservoirs31 zugeführt wird, zur hinteren Fluidversorgungskammer36 gespeist wird. - Ein Zentralventil
38 ist am hinteren Hauptkolben23 angebracht, der die Verbindung zwischen der hinteren Fluidabgabedruckkammer25 und der hinteren Fluidversorgungskammer36 bereitstellt, wenn der hintere Hauptkolben23 in eine zurückgezogene Anschlagstellung zurückkehrt. - Das Zentralventil
38 enthält: ein Ventilgehäuse39 , das koaxial an einem vorderen Ende des hinteren Hauptkolbens23 angebracht ist; einen axialen Durchgang40 , der mit der hinteren Fluidversorgungskammer36 in Verbindung steht, koaxial in den vorderen Kolbenabschnitt23a des hinteren Hauptkolbens23 gebohrt ist und vom vorderen Ende des vorderen Kolbenabschnitts23a im Ventilgehäuse39 geöffnet ist; einen Ventilkörper41 , der eine vordere Endöffnung des axialen Durchgangs40 schließen kann und im Ventilgehäuse39 vorwärts und rückwärts beweglich untergebracht ist; eine Ventilfeder42 , die eine Federkraft ausübt, um den Ventilkörper41 nach hinten zu drücken, d. h. in eine Schließrichtung des axialen Durchgangs40 , und die in dem Ventilgehäuse39 untergebracht ist; und einen Arretierstift43 , der den Ventilkörper41 in einer vorgeschobenen Position gegen eine Druckkraft der Ventilfeder42 hält, wenn der hintere Hauptkolben23 am Rückzuganschlag ist, und der das Zurückziehen ermöglicht, d. h. das Schließen des Ventilkörpers41 durch die Ventilfeder42 zum Zeitpunkt des Vorschiebens des hinteren Hauptkolbens23 . - Eine lange Durchgangsbohrung
44 axial zum Verbindungsabschnitt mit kleinem Durchmesser23c ist im Verbindungsabschnitt mit kleinem Durchmesser23c des hinteren Hauptkolbens23 entlang einer Durchmesserlinie des Verbindungsabschnitts23c mit kleinem Durchmesser vorgesehen, und gegenüberliegende Enden der Durchgangsbohrung44 stehen mit der hinteren Fluidversorgungskammer36 in Verbindung. Der Arretierstift43 ist am Zylinderkörper16 befestigt und geht durch die Durchgangsbohrung44 hindurch, und ein hinteres Ende eines Ventilschafts41a , der mit dem Ventilkörper41 verbunden und in den axialen Durchgang40 eingeführt ist, liegt am Arretierstift43 an. - Bei einem solchen Zentralventil
38 wird dann, wenn der hintere Hauptkolben23 am Einziehanschlag ist, der Ventilschaft41a durch den Arretierstift43 gedrückt, und daher wird der Ventilkörper41 in eine Stellung gebracht zum Öffnen des axialen Durchgangs40 , so dass der axiale Durchgang40 öffnet, um eine Verbindung zwischen der hinteren Fluidabgabedruckkammer25 und der Durchgangsbohrung44 bereitzustsellen, wodurch ein Versorgungsfluid von der hinteren Fluidversorgungskammer36 zur hinteren Fluiddruckabgabekammer25 zugeführt wird. Wenn der hintere Hauptkolben23 sich vom Einziehanschlag vorschiebt bzw. nach vorne bewegt, wird der Arretierstift43 relativ zum hinteren Hauptkolben23 bewegt, so dass er hinter der Durchgangsbohrung44 angeordnet ist, wodurch der Ventilkörper41 in eine Stellung bewegt wird zum Schließen des axialen Durchgangs40 durch eine Federkraft des Ventilkörpers42 , um die Verbindung zwischen der hinteren Fluidversorgungskammer36 und der hinteren Fluiddruckabgabekammer25 zu blockieren. - Der vordere Hauptkolben
24 enthält vordere und hintere Kolbenabschnitte24a und24b , welche über einen Verbindungsabschnitt24c mit kleinem Durchmesser integral verbunden sind. Eine Manschettendichtung45 , welche es ermöglicht, dass ein Arbeitsfluid in die vordere Fluiddruckabgabekammer26 strömt und in Gleitkontakt mit der inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 kommt, ist am vorderen Kolbenabschnitt24a angebracht. Eine Manschettendichtung46 , die in Gleitkontakt mit einer inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 kommt, ist am hinteren Kolbenabschnitt24b angebracht. - Eine vordere Fluidversorgungskammer
47 mit einer Ringform ist zwischen einem Außenumfang des vorderen Hauptkolbens24 und der inneren Oberfläche der ersten Zylinderbohrung21 und zwischen den vorderen und hinteren Kolbenabschnitten24a und24b ausgebildet, und eine Versorgungsöffnung48 , welche normalerweise mit der vorderen Fluidversorgungskammer47 in Verbindung steht und zum vorderen, zylindrischen Verbindungsabschnitt33 geöffnet ist, ist in den Zylinderkörper16 gebohrt, so dass ein von der ersten Reservoirkammer31a des Reservoirs31 zugeführtes Bremsfluid zur vorderen Fluidversorgungskammer47 gespeist wird. - Ein Zentralventil
49 ist am vorderen Hauptkolben24 angebracht, welches eine Verbindung zwischen der vorderen Fluiddruckabgabekammer26 und der vorderen Fluidversorgungskammer47 bereitstellt, wenn der vordere Hauptkolben24 zu einer Einziehanschlagsposition zurückkehrt. - Das Zentralventil
49 enthält: ein Ventilgehäuse50 , das koaxial an einem vorderen Ende des vorderen Hauptkolbens24 angebracht ist; einen axialen Durchgang51 , der mit der vorderen Fluidversorgungskammer47 in Verbindung steht, koaxial in den vorderen Kolbenabschnitt24a des vorderen Hauptkolbens24 gebohrt ist und zum vorderen Ende des vorderen Kolbenabschnitts24a im Ventilgehäuse50 geöffnet ist; einen Ventilkörper52 , der eine vordere Endöffnung des axialen Durchgangs51 schließen kann und im Ventilgehäuse vorwärts und rückwärts beweglich untergebracht ist; eine Ventilfeder53 , die eine Federkraft ausübt, um den Ventilkörper52 nach hinten zu drücken, das heißt in eine Schließrichtung des axialen Durchgangs51 , und welche in dem Ventilgehäuse50 untergebracht ist; und einen Arretierstift54 , der den Ventilkörper52 in einer vorgeschobenen Stellung gegen die Druckkraft der Ventilfeder53 hält, wenn der vordere Hauptkolben24 in dem Einziehanschlag ist, und das Einziehen ermöglicht, das heißt, das Schließen des Ventilkörpers52 durch die Ventilfeder53 , wenn der vordere Hauptkolben24 vorgeschoben wird. - Eine lange Durchgangsbohrung
55 , welche axial zum Verbindungsabschnitt24c mit kleinem Durchmesser liegt, ist im Verbindungsabschnitt24c mit kleinem Durchmesser des vorderen Hauptkolbens24 bereitgestellt entlang einer Durchmesserlinie des Verbindungsabschnitts24c mit kleinem Durchmesser, und gegenüberliegende Enden der Durchgangsbohrung55 stehen mit der vorderen Fluidversorgungskammer47 in Verbindung. Der Arretierstift54 ist am Zylinderkörper16 befestigt und geht durch die Durchgangsbohrung55 hindurch, und ein hinteres Ende eines Ventilschafts52a , der mit dem Ventilkörper52 verbunden und in den axialen Durchgang51 eingeführt ist, ist am Arretierstift54 im Anschlag. - Mit einem solchen Zentralventil
49 wird dann, wenn der vordere Hauptkolben24 im Einziehanschlag ist, der Ventilschaft52a durch den Arretierstift54 gedrückt, und der Ventilkörper52 wird in eine Stellung gebracht, um den axialen Durchgang51 zu öffnen, so dass sich der axiale Durchgang51 öffnet, um eine Verbindung zwischen der vorderen Fluiddruckabgabekammer26 und der Durchgangsbohrung55 bereitzustellen, wodurch ein Versorgungsfluid von der vorderen Fluidversorgungskammer47 zur vorderen Fluiddruckabgabekammer26 zugeführt wird. Wenn der vordere Hauptkolben24 vom Einziehanschlag vorgeschoben wird, wird der Arretierstift54 relativ zum vorderen Hauptkolben24 bewegt, so dass er hinter der Durchgangsbohrung55 angeordnet ist, und so wird der Ventilkörper52 in eine Stellung bewegt zum Schließen des axialen Durchgangs51 durch eine Federkraft des Ventilkörpers53 , um die Verbindung zwischen der vorderen Fluidversorgungskammer47 und der vorderen Fluiddruckabgabekammer26 zu blockieren. - Der Hauptzylinder M ist insbesondere ein Zentralventil, bei dem die Zentralventile
38 und49 am hinteren Hauptkolben23 und am vorderen Hauptkolben24 angebracht sind, und sich öffnen, um das Bremsfluid von dem Reservoir31 zu der hinteren und der vorderen Fluidabgabedruckkammer25 und26 zur Zeit des Einziehens des hinteren Hauptkolbens23 und des vorderen Hauptkolbens24 zuzuführen. - Ein Maximalabstandbeschränkungsmittel
56 , das einen maximalen Abstand zwischen dem hinteren und dem vorderen Hauptkolben23 und24 beschränkt, ist zwischen den Hauptkolben23 und24 vorgesehen. Das Maximalabstandbeschränkungsmittel56 enthält einen Halter57 , der mit einer hinteren Oberfläche des hinteren Kolbenabschnitts24b im vorderen Hauptkolben24 in Anschlag ist, eine Stange58 , welche mit der Mitte eines vorderen Endes des Ventilgehäuses39 im Zentralventil38 verbunden ist, das am hinteren Hauptkolben23 angebracht ist und sich nach vorne erstreckt, und welche einen vorderen Abschnitt aufweist, der beweglich in die Mitte des Halters57 eingeführt ist, und ein Eingriffbauteil59 , das in ein vorderes Ende der Stange58 eingeschraubt ist, um in den Halter57 von vorne einzugreifen. Ferner ist die hintere Rückholfeder29 in zusammengedrückter Art und Weise zwischen dem Ventilgehäuse39 und dem Halter57 bereitgestellt, und der Halter57 ist im Wesentlichen am vorderen Hauptkolben24 befestigt. - Mit einem solchen Maximalabstandbeschränkungsmittel
56 steht das Eingriffbauteil59 mit der Mitte des Halters57 von vorne in Eingriff, um den maximalen Abstand zwischen dem hinteren und vorderen Hauptkolben23 und24 zu beschränken. - Unter erneuter Bezugnahme auf
1 ist die hintere Auslassöffnung27 im Hauptzylinder M mit einer rechten Vorderradbremse B1 und einer linken Hinterradbremse B2 über einen Fluiddruckmodulator60 verbunden, und die vordere Auslassöffnung28 ist mit einer linken Vorderradbremse B3 und einer rechten Hinterradbremse B4 über den Fluiddruckmodulator60 verbunden. Der Fluiddruckmodulator60 ist an sich bekannt und kann eine Bremsfluiddruckabgabe von der hinteren und vorderen Auslassöffnung27 und28 steuern/regeln, um eine Antiblockierbremssteuerung/regelung durchzuführen, wie beispielsweise eine Traktionskontrolle in einem nicht bremsenden Betriebszustand. - In
3 enthält der Fluiddruckverstärker13 : einen zylindrischen Hilfskolben64 , der ein der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zugewandtes vorderes Ende aufweist und verschiebbar im Körper17 des Gehäuses15 untergebracht ist; Druckregulierungsventilmittel65 , welche durch ein Druckerhöhungsventil106 und ein Druckreduzierventil107 gebildet sind und im Hilfskolben64 integriert sind; einen Steuerkolben66 , der die Druckregulierventilmittel65 veranlasst, den Druck zu regulieren, und ein Gleichgewicht herstellt zwischen einer Reaktion basierend auf dem Fluiddruck in einer Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 , welche mit der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 verbunden ist, und der Bremsbetätigungseingabe, welche eine Eingabe vom Bremspedal11 ist; einen ersten Reaktionskolben67 , der zwischen dem Druckregulierventilmittel65 und dem Steuerkolben66 derart angebracht ist, dass die auf dem Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 basierende Reaktion auf den Steuerkolben66 angewendet wird; und einen zweiten Reaktionskolben68 , der zwischen dem Hilfskolben64 und dem ersten Reaktionskolben67 derart angebracht ist, dass die durch die Fluiddruckabgabe von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 hervorgerufene Reaktion und die durch eine Reaktionsfeder112 hervorgerufene Reaktion auf den Steuerkolben66 ausgeübt werden, und zwar zusätzlich zur Reaktion vom ersten Reaktionskolben67 , wenn die Bremsbetätigungseingabe durch das Bremspedal11 erhöht wird. - Der Körper
17 , der einen Teil des Gehäuses15 bildet und koaxial mit dem hinteren Abschnitt des Zylinderkörpers16 verbunden ist, umfasst: eine Bohrung69 mit großem Durchmesser, die fluiddicht das hintere Ende des Zylinderkörpers16 , den Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 von der vorderen Seite aufnimmt; und eine Bohrung71 mit mittlerem Durchmesser, die eine ringförmige Stufe70 mit einem hinteren Ende der Bohrung69 mit großem Durchmesser bildet, ist koaxial mit dem hinteren Ende der Bohrung69 mit großem Durchmesser verbunden und weist einen kleineren Durchmesser auf als die Bohrung69 mit großem Durchmesser. Der nach innen gerichtete Flansch17a , der am hinteren Ende des Körpers17 derart vorgesehen ist, dass er ein hinteres Ende der Bohrung71 mit mittlerem Durchmesser definiert, bildet eine Bohrung72 mit kleinem Durchmesser, die einen kleineren Durchmesser aufweist als die Bohrung71 mit mittlerem Durchmesser. - Der Separator
18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 sind fluiddicht in der Bohrung69 mit großem Durchmesser derart eingebaut, so dass sie zwischen dem hinteren Ende des Zylinderkörpers16 des Hauptzylinders M und der Stufe70 mittels einer Blattfeder73 gehalten sind, welche zwischen dem Separator18 und der ersten Hülse19 angebracht ist. Der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 sind somit zuverlässig am vorderen Abschnitt des Körpers17 befestigt, wobei eine Dimensionstoleranz zu einem Abstand zwischen dem hinteren Ende des Zylinderkörpers16 und der Stufe70 durch eine durch die Blattfeder73 ausgeübte Federkraft aufgenommen wird. - Der Separator
18 weist eine kurze zylindrische Form auf und einen inneren Umfang, der eine zweite Zylinderbohrung74 bildet, die einen geringfügig kleineren Durchmesser als die erste Zylinderbohrung21 des Zylinderkörpers16 des Hauptzylinders M aufweist. Die erste Hülse19 weist eine zylindrische Form auf, welche eine dritte Zylinderbohrung75 bildet, die den gleichen Durchmesser aufweist wie die erste Zylinderbohrung21 . Die zweite Hülse20 weist ferner eine gestufte zylindrische Form auf und enthält integral einen Abschnitt20a mit großem Durchmesser, der in der Bohrung69 mit großem Durchmesser des Körpers17 eingebaut ist, und einen Abschnitt20b mit kleinem Durchmesser, der eine vierte Zylinderbohrung76 bildet, die einen geringfügig kleineren Durchmesser als die zweite Zylinderbohrung74 aufweist und sich vom Abschnitt20a mit großem Durchmesser nach hinten erstreckt. Das hintere Ende des Abschnitts20a mit kleinem Durchmesser liegt an der Stufe70 an. Der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 , welche fluiddicht im Körper17 eingebaut und befestigt sind, bilden daher der Reihenfolge nach von der Vorderseite her und koaxial zur ersten Zylinderbohrung21 die zweiten bis vierten Zylinderbohrungen74 ,75 und76 . - Der Hilfskolben
64 enthält integral einen vorderen Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser, der verschiebbar in der zweiten Zylinderbohrung74 eingebaut ist, einen hinteren Abschnitt64b mit kleinem Durchmesser, der einen geringfügig kleineren äußeren Durchmesser aufweist als der vordere Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser und der verschiebbar in der vierten Zylinderbohrung76 eingebaut ist, und einen mittleren Abschnitt64c mit großem Durchmesser, der den vorderen Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser und den hinteren Abschnitt64b mit kleinem Durchmesser verbindet und der in der dritten Zylinderbohrung75 mit einem Zwischenraum eingefügt ist. Der Hilfskolben64 weist eine gestufte zylindrische Form auf, wobei der mittlere Abschnitt64c mit großem Durchmesser einen Durchmesser aufweist, der größer ist als diejenigen Durchmesser des vorderen Abschnitts64 mit kleinem Durchmesser und des hinteren Abschnitts64b mit kleinem Durchmesser. - Der Körper
17 weist auf: eine Verbindungsöffnung77 , welche zu einer inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser geöffnet ist an einer Position, welche einem Abschnitt zwischen dem Zylinderkörper16 des Hauptzylinders M und dem Separator18 entspricht; eine Einlassöffnung78 , welche zur inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser geöffnet ist in einer Position, welche einem Abschnitt zwischen dem Separator18 und der ersten Hülse19 entspricht; eine Auslassöffnung79 , welche zur inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser in einem axial mittleren Abschnitt der ersten Hülse19 geöffnet ist; und eine Freigabeöffnung80 , welche zu einer vorderen inneren Oberfläche der Bohrung71 mit mittlerem Durchmesser geöffnet ist, wobei diese Öffnungen der Reihe nach von der Vorderseite mit dazwischen liegenden Abständen vorgesehen sind. - Wie in
1 dargestellt, ist die Fluiddruckerzeugungsquelle12 mit der Einlassöffnung78 verbunden. Die Fluiddruckerzeugungsquelle12 umfasst: eine Pumpe81 , um das Arbeitsfluid aus der dritten Reservoirkammer31c des Reservoirs31 anzusaugen; einen Speicher82 , der mit einer Entladungsseite der Pumpe81 verbunden ist; und einen Fluiddrucksensor83 zum Erfassen des Fluiddrucks des Speichers82 , um die Betätigung der Pumpe81 zu steuern/regeln. Ein konstant hoher Fluiddruck wird von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 zur Einlassöffnung78 gespeist. Die Freigabeöffnung80 ist mit der dritten Reservoirkammer31c des Reservoirs31 verbunden. - Die innere Oberfläche der Bohrung
69 mit großem Durchmesser im Körper17 weist eine ringförmige Ausnehmung86 auf, welche ein inneres Ende der Verbindungsöffnung77 öffnet, eine ringförmige Ausnehmung87 , welche ein inneres Ende der Einlassöffnung78 öffnet, und eine ringförmige Ausnehmung88 , welche ein inneres Ende der Auslassöffnung79 öffnet. O-Ringe89 ,90 ,91 und92 , die ringförmige Dichtungselemente darstellen, welche die ringförmigen Ausnehmungen86 ,87 und88 gegenseitig abdichten, sind an jeweiligen äußeren Umfängen des Zylinderkörpers16 des Hauptzylinders M, des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 angebracht. Die O-Ringe89 und90 , welche die ringförmige Ausnehmung86 von gegenüberliegenden Seiten abdichten, sind an den äußeren Umfängen des Zylinderkörpers16 und des Separators18 angebracht, so dass sie in abstoßenden Kontakt mit der inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser kommen. Der O-Ring91 , der mit dem O-Ring90 die ringförmige Ausnehmung87 einschließt, ist am äußeren Umfang der ersten Hülse19 angebracht, so dass er in abstoßenden Kontakt mit der inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser kommt. Der O-Ring92 , der zusammen mit dem O-Ring91 die ringförmige Ausnehmung88 einschließt, ist am äußeren Umfang des Abschnitts20a mit großem Durchmesser in der zweiten Hülse20 angebracht, so dass er in abstoßenden Kontakt mit der inneren Oberfläche der Bohrung69 mit großem Durchmesser kommt. - Wenn der Separator
18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 in der Bohrung69 mit großem Durchmesser eingebaut sind, muss der O-Ring92 , der am äußeren Umfang der zweiten Hülse20 angebracht ist, über die ringförmigen Ausnehmungen86 bis88 gehen, der O-Ring91 , der am äußeren Umfang der ersten Hülse19 angebracht ist, muss über die ringförmigen Ausnehmungen86 und87 gehen, und der O-Ring90 , der am äußeren Umfang des Separators18 angebracht ist, muss über die ringförmige Ausnehmung86 gehen. Wenn zwei oder mehr O-Ringe von den drei O-Ringen90 bis92 gleichzeitig an mehreren vorderen Rändern in einer Einbaurichtung der ringförmigen Ausnehmungen86 bis88 gleichzeitig durchgehen, benötigt das Einbauen des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 eine große Kraft, wobei eine übermäßige Kraft die O-Ringe90 bis92 beschädigen kann, wodurch die Zusammenbaufähigkeit beeinträchtigt wird. - Daher sind Abstände L1 und L2 zwischen den vorderen Rändern der ringförmigen Ausnehmungen
86 bis88 in der Richtung des Einbauens des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 in den Körper17 auf Werte gesetzt, welche verhindern, dass die mehreren O-Ringe90 bis92 gleichzeitig über den vorderen Rand gehen, wenn der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 in den Körper17 eingebaut werden. In der Ausführungsform ist der Abstand L1 zwischen dem vorderen Rand der ringförmigen Ausnehmungen86 und87 auf einen kleineren Wert eingestellt als der Abstand L3 zwischen den O-Ringen90 und91 , und der Abstand L2 zwischen den vorderen Rändern der ringförmigen Ausnehmungen87 und88 ist auf einen kleineren Wert eingestellt als der Abstand L4 zwischen den O-Ringen91 und92 . - Unter Bezugnahme auf
4 ist der vordere Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 fluiddicht und verschiebbar in der zweiten Zylinderbohrung74 des Separators18 eingebaut. Der Abschnitt64c mit mittlerem Durchmesser des Hilfskolbens64 ist fluiddicht und verschiebbar in der dritten Zylinderbohrung75 der ersten Hülse19 eingebaut. Ein ringförmiger Durchgang93 ist zwischen dem äußeren Umfang des vorderen Abschnitts64a mit kleinem Durchmesser und dem inneren Umfang der ersten Hülse19 ausgebildet. Ein Kanal94 , der mit dem ringförmigen Durchgang93 in Verbindung steht, ist zwischen dem Separator18 und der ersten Hülse19 ausgebildet, so dass der Kanal94 eine Verbindung zwischen der ringförmigen Ausnehmung87 , welche mit der Einlassöffnung78 in Verbindung steht, und dem ringförmigen Durchgang93 bereitstellt. - Ferner sind vordere und hintere Seiten des ringförmigen Durchgangs
93 durch einen O-Ring95 abgedichtet, der ein ringförmiges Dichtungselement ist, das zwischen dem Separator18 und dem Hilfskolben64 angebracht ist, und durch einen O-Ring96 , der ein ringförmiges Dichtungselement ist, das zwischen der ersten Hülse19 und dem Hilfskolben64 angebracht ist. Der O-Ring95 ist an der inneren Oberfläche des Separators18 angebracht, das heißt der inneren Oberfläche der zweiten Zylinderbohrung74 , so dass er in abstoßenden Gleitkontakt mit dem äußeren Umfang des vorderen Abschnitts64a mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 kommt. Der O-Ring96 ist an der äußeren Oberfläche des mittleren Abschnitts64c mit großem Durchmesser im Hilfskolben64 angebracht, so dass er in abstoßenden Kontakt mit der inneren Oberfläche der dritten Zylinderbohrung75 kommt, das heißt dem Innenumfang der ersten Hülse19 . - Unter Bezugnahme auf
5 ist ein O-Ring97 , der in abstoßenden Kontakt mit dem äußeren Umfang des hinteren Abschnitts64b mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 kommt, am inneren Umfang des Abschnitts20b mit kleinem Durchmesser der zweiten Hülse20 angebracht, das heißt der inneren Oberfläche der vierten Zylinderbohrung76 . Ferner ist ein Kanal98 , der ein mit der ringförmigen Ausnehmung88 in Verbindung stehendes äußeres Ende aufweist, die an der inneren Oberfläche des Körpers17 derart vorgesehen ist, dass sie mit der Auslassöffnung79 in Verbindung steht, in der ersten und der zweiten Hülse19 und20 bereitgestellt. Eine ringförmige Ausnehmung99 , welche mit dem Kanal98 in Verbindung steht, ist am inneren Umfang der ersten Hülse19 und am inneren Umfang des Abschnitts20b mit kleinem Durchmesser in der zweiten Hülse20 zwischen der ersten und der zweiten Hülse19 und20 ausgebildet. Vordere und hintere Seiten der ringförmigen Ausnehmung99 sind durch die O-Ringe96 und97 abgedichtet. - Wie in
3 dargestellt, liegt ein ringförmiger Stopper100 am nach innen gerichteten Flansch17a im Körper17 an. Eine Schraubenfeder103 , welche die hintere Hälfte des Hilfskolbens64 umgibt, ist in einer zusammengedrückten Weise zwischen einem Halter102 und der zweiten Hülse20 vorgesehen, wobei der Halter102 einen inneren Umfang aufweist, der von der Vorderseite mit einem Schnappring101 in Anschlag und in Eingriff ist, der am äußeren Umfang des hinteren Endes des hinteren Abschnitts64b mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 angebracht ist. Der Hilfskolben64 wird durch eine Federkraft der Feder103 nach hinten gedrückt. Daher ist die Position, in der der Schnappring101 am Stopper100 anliegt, der gegen den nach innen gerichteten Flansch17a im Körper17 anliegt, eine Einzugsgrenze des Hilfskolbens64 , wobei das vordere Ende des Hilfskolbens64 bei der Einzugsgrenze der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zugewandt ist und gegen den gesamten äußeren Umfangsrand der hinteren Oberfläche des hinteren Hauptkolbens23 in einer Nicht-Betriebsstellung anliegt, und in diesem Zustand ist der hintere Hauptkolben23 an der Einzugsgrenze. - Wie in
4 klar dargestellt, ist eine Nut138 , welche sich radial derart erstreckt, dass sie einen Durchgang137 mit dem vorderen Ende des Körpers17 bildet, der am hinteren Ende des Zylinderkörpers16 anliegt, in einem oberen Abschnitt des hinteren Endes des Zylinderkörpers16 des Hauptzylinders M vorgesehen, und der Durchgang137 stellt die Verbindung zwischen der ringförmigen Ausnehmung86 , welche mit der Verbindungsöffnung77 in Verbindung steht, und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 bereit. Eine Nut140 ist am hinteren Ende des hinteren Hauptkolbens23 vorgesehen, so dass ein Durchgang139 gebildet wird zum Führen von Verstärkungsfluiddruck zwischen die hintere Oberfläche des Hauptkolbens23 und das vordere Ende des Hilfskolbens64 , wobei das vordere Ende des Hilfskolbens64 am hinteren Ende des Hauptkolbens23 anliegt. Die Nut140 ist so ausgebildet, dass sie entlang einer Durchmesserlinie des hinteren Hauptkolbens23 parallel zu einer Achse der Durchgangsbohrung44 verläuft, welche im hinteren Hauptkolben23 vorgesehen ist, das heißt entlang einer Achse des Stopperstifts43 . - Die Verbindungsöffnung
77 steht über die ringförmige Ausnehmung86 und den Durchgang137 in Verbindung mit der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 , und der Durchgang139 veranlasst, dass der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 auf einen Abschnitt zwischen dem hinteren Hauptkolben23 und dem Hilfskolben64 in einem Zustand wirkt, in dem der Hilfskolben64 im hinteren Hauptkolben23 anliegt. - Zwischen der zweiten Hülse
20 und dem nach innen gerichteten Flansch17a im Körper17 ist eine Federkammer104 ausgebildet, welche den Hilfskolben64 umgibt, um die Feder103 aufzunehmen, und die Federkammer104 steht mit der Freigabeöffnung80 in Verbindung. Der O-Ring97 dichtet einen Abschnitt zwischen der Federkammer104 und der ringförmigen Ausnehmung99 , welche mit der Auslassöffnung79 in Verbindung steht, ab. - Ein nach innen gerichteter Flansch
64d , der radial nach innen vorsteht, ist integral an der inneren Oberfläche des axial mittleren Abschnitts des Hilfskolbens64 bereitgestellt, und eine zum Hilfskolben64 koaxiale Einführungsbohrung108 ist am inneren Umfang des nach innen gerichteten Flansches64d ausgebildet. Der gestufte, zylindrische zweite Reaktionskolben68 ist verschiebbar am Hilfskolben64 vor dem nach innen gerichteten Flansch64d eingebaut, und der erste Reaktionskolben67 ist koaxial und relativ verschiebbar am Reaktionskolben68 eingebaut. - Ein Endwandbauteil
109 , das eine vordere Oberfläche aufweist, die der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zugewandt ist, ist fluiddicht am vorderen Ende des Hilfskolbens64 eingebaut, und ein Schnappring110 , der am äußeren Umfangsrand des Endwandbauteils109 von der Vorderseite anliegt und in Eingriff ist, ist am inneren Umfang des vorderen Endes des Hilfskolbens64 angebracht. Ferner ist ein Filter111 , in dem ein Gitterelement129 in einer inneren Oberfläche eines Filterrahmens127 mit mehreren Öffnungen128 in Umfangsrichtung und einer zylindrischen Form vorgesehen ist, am vorderen Ende des zweiten Reaktionskolbens68 angebracht, und der zweite Reaktionskolben68 wird durch die Federkraft der Reaktionsfeder112 , welche in zusammengedrückter Weise zwischen dem Filter111 und dem Endwandelement109 bereitgestellt ist, gedrückt, um gegen den nach innen gerichteten Flansch64d von vorne anzuliegen. - Eine Einlasskammer
113 ist im Hilfskolben64 zwischen dem zweiten Reaktionskolben68 und dem Filter111 und dem Endwandelement109 ausgebildet, und die Einlasskammer113 steht mit dem ringförmigen Durchgang93 über eine Verbindungbohrung114 in Verbindung, welche im Hilfskolben64 bereitgestellt ist. Das Hochdruckarbeitsfluid von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 wird in die Einlasskammer113 eingeführt, und ein O-Ring115 ist an einem äußeren Umfang des Endwandelements109 angebracht, um zwischen der Einlasskammer113 und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 abzudichten und um in abstoßenden Kontakt mit dem inneren Umfang des Hilfskolbens64 zu kommen. - Eine ringförmige Stufe
68a , welche nach vorne weist, ist an der inneren Oberfläche der Mitte des zweiten Reaktionskolbens68 vorgesehen. Ein gestuftes, zylindrisches Ventilsitzelement117 , das an seinem äußeren Umfang einen O-Ring116 aufweist, der in abstoßenden Kontakt mit dem inneren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 kommt, ist am vorderen Abschnitt des zweiten Reaktionskolbens68 eingebaut, so dass es an der Stufe68a anliegt. Ferner ist eine Blattfeder119 zwischen dem Ventilsitzelement117 und einem Schnappring118 vorgesehen, der am Innenumfang des zweiten Reaktionskolbens68 vor dem Ventilsitzelement117 angebracht ist. Das Ventilsitzelement117 ist daher fluiddicht am vorderen Abschnitt des zweiten Reaktionskolbens68 eingebaut und befestigt und durch den Hilfskolben64 mittels des zweiten Reaktionskolbens68 abgestützt. - Der erste Reaktionskolben
67 weist an seinem äußeren Umfang ein ringförmiges Dichtungselement120 auf, das in abstoßenden Kontakt mit dem inneren Umfang des hinteren Abschnitts des zweiten Reaktionskolbens68 kommt, und ist verschiebbar am vorderen Abschnitt des zweiten Reaktionskolbens68 eingebaut. Die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 ist im zweiten Reaktionskolben68 ausgebildet, so dass sie der hinteren Oberfläche des Ventilsitzelementes117 und dem vorderen Ende des ersten Reaktionskolbens67 zugewandt ist. Eine ringförmige Kammer122 ist zwischen dem äußeren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 und dem inneren Umfang des Hilfskolbens64 ausgebildet. Die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 steht in Verbindung mit der ringförmigen Kammer122 über eine Verbindungsbohrung123 , die im zweiten Reaktionskolben68 vorgesehen ist. Ferner ist eine Verbindungsbohrung124 , die die Verbindung zwischen der ringförmigen Kammer122 und der ringförmigen Ausnehmung99 bereitstellt, im mittleren Abschnitt64c mit großem Durchmesser im Hilfskolben64 vorgesehen. Die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 steht mit der Auslassöffnung79 über die Verbindungsbohrung123 , die ringförmige Kammer122 , die Verbindungsbohrung124 , die ringförmige Ausnehmung99 und den Kanal98 in Verbindung. Ferner sind O-Ringe125 und126 , welche die ringförmige Kammer122 von vorne und hinten halten, am äußeren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 angebracht, so dass sie in abstoßenden Kontakt mit dem inneren Umfang des Hilfskolbens64 kommen. - Bezug nehmend auf
6 weist der Steuerkolben66 eine einen Boden aufweisende, zylindrische Form mit einer Endwand66a auf einer Vorderseite auf und ist verschiebbar in das Loch72 mit kleinem Durchmesser eingebaut, das durch den nach innen gerichteten Flansch17a im hinteren Ende des Körpers17 ausgebildet ist, und ist koaxial in den hinteren Abschnitt64b mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 eingefügt. Ein ringförmiges Dichtungselement130 , das in abstoßenden Kontakt mit dem äußeren Umfang des Steuerkolbens66 kommt, ist am inneren Umfang des nach innen gerichteten Flansches17a angebracht, das heißt an der inneren Oberfläche der Bohrung72 mit kleinem Durchmesser. Ein Begrenzungsvorsprung131 , der am inneren Umfangsrand des nach innen gerichteten Flansches17a von vorne anliegt und in Eingriff ist, um die Einzugsgrenze des Steuerkolbens66 zu beschränken, ist integral an der äußeren Oberfläche des Steuerkolbens66 in einer vorstehenden Art und Weise über den gesamten Umfang vorgesehen. - Eine Freigabekammer
132 ist hinter dem nach innen gerichteten Flansch64d und zwischen dem Hilfskolben64 und dem Steuerkolben66 ausgebildet. Diese Freigabekammer132 steht mit der Federkammer104 über eine Verbindungsbohrung133 in Verbindung, die im Stopper100 vorgesehen ist. Die Freigabekammer132 steht mit der dritten Reservoirkammer31c des Reservoirs31 über die Verbindungsbohrung133 , die Federkammer104 und die Freigabeöffnung80 in Verbindung. - Der erste Reaktionskolben
67 enthält koaxial und integral einen verlängerten zylindrischen Abschnitt67a , der sich nach hinten durch die Einführungsbohrung108 erstreckt. Ein hinteres Ende des verlängerten zylindrischen Abschnitts67a liegt normalerweise an der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 an. Eine Feder134 ist in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 untergebracht, so dass sie eine Federkraft auswirkt, um auf das hintere Ende des ersten Reaktionskolbens67 zu drücken, das heißt dass das hintere Ende des verlängerten zylindrischen Abschnitts67a in Kontakt mit der Endwand66a des Steuerkolbens66 kommt. Die Federkraft der Feder134 ist auf einen äußerst geringen Wert eingestellt. - Der zweite Reaktionskolben
68 enthält koaxial und integral einen verlängerten zylindrischen Abschnitt68b , der den verlängerten zylindrischen Abschnitt67a des ersten Reaktionskolbens67 koaxial umgibt und in das Einführungsloch108 eingeführt ist. In einem Zustand, in dem der zweite Reaktionskolben68 am nach innen gerichteten Flansch64d des Hilfskolbens64 in der Einzugsgrenzstellung anliegt, ist ein hinteres Ende des verlängerten zylindrischen Abschnitts68b des zweiten Reaktionskolbens68 hinter einem Stopper135 angeordnet, der am nach innen gerichteten Flansch64d des Hilfskolbens64 anliegt und der am Hilfskolben64 befestigt ist, und ist vor dem hinteren Ende des verlängerten zylindrischen Abschnitts67a des ersten Reaktionskolbens67 angeordnet. - Bei einer vorschiebenden Betätigung des Steuerkolbens
66 relativ zum Hilfskolben64 schiebt sich also der erste Reaktionskolben67 zusammen mit dem Steuerkolben66 vor, und das hintere Ende des zweiten Reaktionskolbens68 liegt an der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 an, wenn die Bremsbetätigungseingabe durch das Bremspedal11 erhöht wird und der Betrag der vorschiebenden Bewegung des Steuerkolbens66 größer wird als ein vorbestimmter Wert. - Unter Bezugnahme auf
4 umfasst das Druckerhöhungsventil106 erste und zweite Ventilmittel141 und142 , welche entlang der Achse des Steuerkolbens66 nebeneinander angeordnet sind, so dass sie sich aufeinander folgend öffnen entsprechend der Zunahme bei der Bremsbetätigungseingabe vom Bremspedal11 . Ein Dichtungsdurchmesser des zweiten Ventilmittels142 ist größer als ein Dichtungsdurchmesser des ersten Ventilmittels141 , und das zweite Ventilmittel142 ist so gestaltet, das es mit dem Öffnen beginnt, bevor eine Strömungsrate des geöffneten ersten Ventilmittels141 ein Maximum erreicht. - Das erste Ventilmittel
141 umfasst: ein zylindrisches Gleitstückelement144 mit einem ersten Ventilsitz143 an seinem vorderen Ende; eine Aufnahme bzw. einen Halter146 , der eine Ventilkammer145 bildet, welche mit der Einlasskammer113 in Verbindung steht, die mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 in Verbindung steht; einen Ventilkörper147 , der auf den ersten Ventilsitz143 gesetzt werden kann, welcher der Ventilkammer145 zugewandt ist und verschiebbar am Halter146 eingebaut ist; eine erste Ventilfeder148 , welche den Ventilkörper147 derart drückt, dass er auf dem ersten Ventilsitz sitzt und der zwischen dem Halter146 und dem Ventilkörper147 vorgesehen ist; und eine Drückstange149 , welche in Anlage am Ventilkörper147 sein kann und welche zusammen mit dem Steuerkolben66 wirkt, mit diesem verbunden ist und in das Gleitstückelement144 relativ beweglich in axialer Richtung eingeführt ist. - Das zweite Ventilmittel
142 umfasst: einen im Gleitstückelement144 vorgesehenen Ventilabschnitt150 , der die gemeinsame Komponente, welche mit dem ersten Ventilmittel141 geteilt wird, darstellt; das gestufte zylindrische Ventilsitzelement117 , das das Gleitstückelement144 verschiebbar einbaut und ein vorderes Ende aufweist, an dem ein zweiter Ventilsitz151 vorgesehen ist; den Halter146 , der auch die Komponente des ersten Ventilmittels141 ist; eine zweite Ventilfeder152 , welche den Ventilabschnitt150 derart drückt, dass er im zweiten Ventilsitz151 sitzt, und welche zwischen dem Halter146 und dem Gleitstückelement144 vorgesehen ist; und die Drückstange149 , welche ebenfalls eine Komponente des ersten Ventilmittels141 ist. - Das Gleitstückelement
144 und das Ventilsitzelement117 bilden ein eingeführtes Mittel156 , das im zweiten Reaktionskolben68 eingeführt ist und von diesem gelagert ist, wobei das Gleitstückelement144 verschiebbar am Ventilsitzelement117 eingebaut ist. Der zweite Reaktionskolben68 ist verschiebbar am Hilfskolben64 eingebaut, und daher ist das eingeführte Mittel156 in den Hilfskolben64 eingeführt und von diesem gestützt. - Der Halter
146 ist am äußeren Umfang des vorderen Endes des Ventilsitzelements117 durch Presspassung angebracht, welches einen Teil des eingeführten Mittels156 bildet. Die Ventilkammer145 ist im Halter146 derart ausgebildet, dass sie dem ersten Ventilsitz143 im vorderen Ende des Gleitstückelements144 und dem zweiten Ventilsitz151 im vorderen Ende des Ventilsitzelements117 zugewandt ist. Ein zylindrischer Führungsabschnitt146b ist Integral am vorderen Abschnitt des Halters146 vorgesehen. Der Halter146 weist eine einen Boden aufweisende zylindrische Form auf und weist an seinem vorderen Ende eine Endwand146a auf mit einem Loch153 , das mit der Einlasskammer113 in ihrem mittleren Teil in Verbindung steht. Der Ventilkörper147 des ersten Ventilmittels141 ist durch eine Kugel155 gebildet, die auf dem ersten Ventilsitz143 gesetzt werden kann, der an einem hinteren Abschnitt eines Gleitstückelements144 befestigt ist, das verschiebbar am zylindrischen Führungsabschnitt146b eingebaut ist. Im Speziellen ist der Ventilkörper147 verschiebbar am Halter146 eingebaut, und die erste Ventilfeder148 ist in einer zusammengedrückten Art und Weise zwischen der Endwand146a und dem Gleitstückelement144 bereitgestellt. - Das Gleitstückelement
144 weist koaxial auf: eine erste Ventilbohrung157 mit einem vorderen Ende, das in einen mittleren Teil des ersten Ventilsitzes143 geöffnet ist; eine Gleitbohrung158 mit einem größeren Durchmesser als die erste Ventilbohrung157 ; ein vorderes Ende, das mit der ersten Ventilbohrung157 in Verbindung steht; und ein offenes hinteres Ende. Das Ventilsitzelement117 weist andererseits koaxial auf: eine zweite Ventilbohrung159 mit einem vorderen Ende, das in einen mittleren Teil des zweiten Ventilsitzes151 geöffnet ist; eine Gleitbohrung160 , welche den gleichen Durchmesser wie die zweite Ventilbohrung159 aufweist; ein vorderes Ende, das mit der zweiten Ventilbohrung159 in Verbindung steht; und ein offenes hinteres Ende. Das Gleitstückelement144 geht koaxial und beweglich durch die zweite Ventilbohrung159 hindurch und ist verschiebbar in die Gleitbohrung160 eingebaut. - Die Drückstange
149 ist verschiebbar in die Gleitbohrung158 des Gleitstückelements144 eingebaut, wobei ihr vorderes Ende in der ersten Ventilbohrung157 angeordnet ist. Ein Drückflansch149a , der am hinteren Ende des Gleitstückelements144 anliegt, um das Gleitstückelement144 vorwärts zu drücken und zu bewegen, ist integral an der Drückstange149 im Ventilsitzelement117 vorgesehen. Ein Beschränkungsflansch117a , der am Drückflansch149a von hinten anliegt, um eine Einzugsbeschränkung der Drückstange149 zu begrenzen, ist integral in dem Ventilsitzelement117 vorgesehen, so dass er von einer inneren Oberfläche eines hinteren Abschnitts der Gleitbohrung160 radial nach innen vorsteht. - Ein Gleitstückabschnitt
149b , der in Gleitkontakt mit einer inneren Oberfläche der Gleitbohrung158 kommt, ist in der Drückstange149 vor dem Drückflansch149a vorgesehen. Die Drückstange149 weist vor dem Gleitstückabschnitt149b einen kleinen Durchmesser auf, so dass sie mit der inneren Oberfläche des Gleitstückelements144 eine ringförmige Kammer164 bildet. - Wenn, wie in
7 dargestellt, der Ventilkörper147 durch das vordere Ende der Drückstange149 gedrückt wird, um den Ventilkörper147 vom ersten Ventilsitz143 zu trennen, steht die Ventilkammer145 mit der Ringkammer163 in Verbindung. In einem Zustand, in dem der Drückflansch149a an der Beschränkungsstufe117a anliegt, ist ein Abstand zwischen dem vorderen Ende der Drückstange149 und dem Ventilkörper147 kleiner als ein Abstand zwischen dem hinteren Ende des Gleitstückelements144 und dem Drückflansch149a . Zum Zeitpunkt des Vorschiebens der Drückstange149 schiebt sich die Drückstange149 weiter vor, nachdem der Ventilkörper147 von dem ersten Ventilsitz143 getrennt ist, und daher drückt der Drückflansch149a das Gleitstückelement144 weiter vorwärts. - Der Ventilabschnitt
150 des zweiten Ventilmittels142 ist im Gleitstückelement144 hinter dem ersten Ventilsitz143 vorgesehen, weist einen Durchmesser auf, der größer ist als der Dichtungsdurchmesser, wenn der Ventilkörper147 auf dem ersten Ventilsitz143 sitzt, und kann auf den zweiten Ventilsitz151 gesetzt werden. Nachdem sich das erste Ventilmittel141 öffnet, wie dies in8 dargestellt ist, schiebt sich die Drückstange149 weiter vor, um das Gleitstückelement144 vorwärts zu drücken, und daher wird der Ventilabschnitt150 vom zweiten Ventilsitz151 getrennt, um das zweite Ventilmittel142 zu öffnen. - Mehrere Strömungsnuten
161 , welche hintere Enden aufweisen, die in das hintere Ende des Ventilsitzelements117 geöffnet sind, sind an der inneren Oberfläche der Gleitbohrung160 im Ventilsitzelement117 vorgesehen. Mehrere Verbindungsbohrungen164 , welche die Verbindung zwischen der Ringkammer163 und den Strömungsnuten161 bereitstellen, sind im Gleitstückelement144 vorgesehen. - Die Gleitbohrung
160 und die mehreren Strömungsnuten161 im Ventilsitzelement117 bilden einen Strömungsdurchgang162 , und zur Zeit des Öffnens des ersten Ventilmittels141 fließt ein Arbeitsfluid, das von der Ventilkammer145 in die Ringkammer163 strömt, durch den Strömungsdurchgang162 über die Verbindungsbohrungen164 zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 , und zum Zeitpunkt des Öffnens des zweiten Ventilmittels142 fließt das Arbeitsfluid in der Ventilkammer145 durch den Strömungsdurchgang162 zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 . - Mehrere Verbindungsbohrungen
165 sind in einer Seitenwand des Halters146 vorgesehen, um eine Verbindung zwischen der Einlasskammer113 , welche mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 und der Ventilkammer145 in Verbindung steht, bereitzustellen. Die Verbindungsbohrungen165 sind in der Seitenwand des Halters146 derart bereitgestellt, dass sie auf einer Seite gegenüber vom Ventilkörper147 angeordnet sind, das heißt einer hinteren Seite relativ zu einer Sitzposition des Ventilkörpers147 auf dem ersten Ventilsitz143 im ersten Ventilmittel141 . - Ein hinterer Abschnitt der Drückstange
149 steht in die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 vor, und die Drückstange149 ist verschiebbar in einer Mitte eines scheibenförmigen Aufrichtungselements168 in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 eingebaut. Das Aufrichtungselement168 liegt an einer Oberfläche des Ventilsitzelements117 an, welche der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 zugewandt ist, um ein offenes Ende des Strömungsdurchgangs162 zu schließen, der in die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 geöffnet ist, und seine axiale Bewegung wird nur durch die Drückstange149 geführt. Eine dem Strömungsdurchgang162 zugewandte Oberfläche des Aufrichtungselements168 ist eine ebene Oberfläche168a . - Unter Bezugnahme auf
5 ist ein Federaufnahmeelement169 in die Drückstange149 hinter dem Aufrichtungselement168 gedrückt und an dieser befestigt, und eine Feder170 ist in einer zusammengdrückten Art und Weise zwischen dem Aufrichtungselement168 und dem Federaufnahmeelement169 bereitgestellt. Andererseits steht das vordere Ende des ersten Reaktionskolbens67 ebenfalls in die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 koaxial mit der Drückstange149 vor, und die Feder134 ist in einer zusammengedrückten Art und Weise zwischen einem Halter171 , der am vorderen Abschnitt des ersten Reaktionskolbens67 eingebaut ist und an diesem anliegt, und dem Aufrichtungselement168 vorgesehen. Das Aufrichtungselement168 wird also durch die Federkräfte der Federn134 und170 zum Ventilsitzelement117 gedrückt. Die Federkräfte der Federn134 und170 sind derart eingestellt, dass das Aufrichtungselement168 in Abstand vom Ventilsitzelement117 gebracht werden kann entsprechend dem Fluiddruck von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 , welche auf den Strömungsdurchgang162 beim Öffnen des ersten Ventilmittels141 wirkt. - Der am vorderen Abschnitt des ersten Reaktionskolbens
67 eingebaute Halter171 bildet eine Ventilkammer172 mit dem ersten Reaktionskolben67 , und mehrere Verbindungsbohrungen173 sind im Halter171 ausgebildet, um eine Verbindung zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Ventilkammer172 bereitzustellen. Ein zylindrischer Führungsabschnitt174 ist in der Mitte des Halters171 vorgesehen, und das hintere Ende der Drückstange149 ist verschiebbar in dem zylindrischen Führungsabschnitt174 eingebaut. Ein Ventilsitz175 ist am vorderen Ende des ersten Reaktionskolbens67 vorgesehen, so dass er der Ventilkammer172 zugewandt ist, und ein Ventilabschnitt176 mit einer Halbkugelform ist am hinteren Ende der Drückstange149 derart vorgesehen, dass er auf den Ventilsitz175 gesetzt werden kann. - Das Druckreduzierventil
107 umfasst den Ventilsitz175 und den Ventilabschnitt176 , der auf den Ventilsitz175 gesetzt werden kann. Der erste Reaktionskolben67 weist axial eine Ventilbohrung177 auf, welche in einem mittleren Teil des Ventilsitzes175 geöffnet ist, und einen Freigabedurchgang178 , der einen größeren Durchmesser als die Ventilbohrung177 und ein vorderes Ende aufweist, das mit der Ventilbohrung177 in Verbindung steht, und der sich zum hinteren Ende des ersten Reaktionskolbens67 erstreckt. Die Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 liegt normalerweise am hinteren Ende des ersten Reaktionskolbens67 an, um das hintere Ende des Freigabedurchgangs178 im Allgemeinen zu schließen. - Mehrere Verbindungsbohrungen
179 , die innere Enden aufweisen, welche mit dem Freigabedurchgang178 in Verbindung stehen, sind in der Mitte des ersten Reaktionskolbens67 vorgesehen, und zum Zeitpunkt des Öffnens des Druckreduzierventils107 fließt ein Arbeitsfluid vom Freigabedurchgang178 in die Freigabekammer132 über die Verbindungsbohrungen179 , eine temporäre Speicherkammer180 und eine Öffnung181 . - Die temporäre Speicherkammer
180 ist zwischen dem ersten und dem zweiten Reaktionskolben67 und68 ausgebildet und weist eine Ringform auf, welche den ersten Reaktionskolben67 zwischen einer ringförmigen Stufe67b , welche am äußeren Umfang des ersten Reaktionskolbens67 nach hinten ausgerichtet vorgesehen ist, und einer ringförmigen Stufe68c umgibt, welche am inneren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 vorwärts ausgerichtet derart vorgesehen ist, dass sie der Stufe67b zugewandt ist. - Die Öffnung
181 ist zwischen einem äußeren Umfang des verlängerten zylindrischen Abschnitts67a des ersten Reaktionskolbens67 und einem inneren Umfang des verlängerten zylindrischen Abschnitts68b des zweiten Reaktionskolbens68 ausgebildet. Die Öffnung181 ist durch Einstellen eines ringförmigen Abstands durch einen Toleranzbetrag zwischen dem äußeren Umfang des verlängerten zylindrischen Abschnitts67a und dem inneren Umfang des verlängerten zylindrischen Abschnitts68b ausgebildet. - Die Verbindungsbohrungen
179 sind ferner im ersten Reaktionskolben67 vorgesehen, so dass sie in einer Position entsprechend der temporären Speicherkammer180 angeordnet sind, wenigstens dann, wenn das Druckreduzierventil107 das Öffnen aus einem Schließzustand beginnt. - In einem solchen Fluiddruckverstärker
13 ist die Bremsbetätigungseingabe vom Bremspedal11 eine Eingabe auf den Steuerkolben66 über den Hubsimulator14 , und eine vorwärts drückende Kraft wirkt auf den ersten Reaktionskolben67 vom Steuerkolben66 . In einem Zustand, in dem der Betrag der vorschiebenden Bewegung des Steuerkolbens66 relativ zum Hilfskolben64 weniger als ein vorbestimmter Wert ist, liegt nur der erste Reaktionskolben67 am Steuerkolben66 an, der Ventilabschnitt176 sitzt am Ventilsitz175 entsprechend dem Vorschieben des ersten Reaktionskolbens67 , um das Druckreduzierventil107 zu schließen und um die Verbindung zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Freigabekammer132 zu blockieren, und der Steuerkolben66 , der erste Reaktionskolben67 und die Drückstange149 schieben sich weiter vor. Entsprechend dem Vorschieben der Drückstange149 wird im Druckerhöhungsventil106 der Ventilkörper147 zuerst vom ersten Ventilsitz143 am vorderen Ende des Gleitstückelements144 getrennt, um das erste Ventilmittel141 zu öffnen, dann schiebt sich die Drückstange149 weiter vor und drückt auf das Gleitstückelement144 , und der Ventilabschnitt150 wird vom zweiten Ventilsitz151 getrennt, um das zweite Ventilmittel142 zu öffnen. - Im Schließzustand des Druckreduzierventils
107 wirkt der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 auf das vordere Ende des ersten Reaktionskolbens67 . Der erste Reaktionskolben67 und der Steuerkolben66 werden zurückgezogen, so dass die Bremsbetätigungseingabe vom Bremspedal11 und der Fluiddruck basierend auf dem Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 ausgeglichen werden, um das Druckreduzierventil107 zu öffnen und das Druckerhöhungsventil106 zu schließen. Das Öffnen und Schließen des Druckerhöhungsventils106 und des Druckreduzierventils107 werden wiederholt und daher ist der Ausgabefluiddruck der Fluiddruckerzeugungsquelle12 entsprechend der Bremsbetätigungseingabe vom Bremspedal11 auf einen Verstärkungsfluiddruck reguliert und wird auf die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 ausgeübt. Wenn der Betrag der Vorschiebebewegung des Steuerkolbens66 relativ zum Hilfskolben64 einen vorbestimmten Wert oder mehr erreicht, liegen der erste Reaktionskolben67 und auch der zweite Reaktionskolben68 am Steuerkolben66 an, und der Fluiddruck, der den zweiten Reaktionskolben68 durch den Fluiddruck der Einlasskammer113 nach hinten drückt, und die Federkraft der Reaktionsfeder112 werden als Reaktionskräfte summiert, wodurch die Reaktion, welche auf den Steuerkolben66 wirkt, erhöht wird. - Unter Bezugnahme auf
1 ist die Verbindungsöffnung77 , welche im Körper17 derart vorgesehen ist, dass sie mit der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 in Verbindung steht, mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 über ein normalerweise geschlossenes, automatisches Bremsdrucklinearmagnetventil184 verbunden und mit der dritten Reservoirkammer31c des Reservoirs31 über ein normalerweise geschlossenes, rückgekoppeltes, kooperatives druckreduzierendes Linearmagnetventil185 verbunden. Das normalerweise geschlossene, automatisches Bremsdrucklinearmagnetventil184 ist zwischen der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 und der Fluiddruckerzeugungsquelle12 vorgesehen, und das normalerweise geschlossene, rückgekoppelte, kooperative, druckreduzierende Linearmagnetventil185 ist zwischen der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 und dem Reservoir31 vorgesehen. - Die Auslassöffnung
79 , welche mit der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 in Verbindung steht, wird mit der Verbindungsöffnung77 mittels eines normalerweise offenen, automatischen Bremsdruckreduzierlinearmagnetventils186 und mmittels eines normalerweise offenen, rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventils187 verbunden, welche in Serie verbunden sind. Ein erstes Einwegventil188 ist mit dem automatischen Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil186 parallel verbunden, um es dem Arbeitsfluid zu ermöglichen, von der Auslassöffnung79 zur Verbindungsöffnung77 zu fließen, und ein zweites Einwegventil189 ist mit dem rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventil187 parallel verbunden, um es dem Arbeitsfluid zu ermöglichen, von der Verbindungsöffnung77 zur Auslassöffnung79 zu fließen. - Das automatische Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil
186 , mit dem das erste Einwegventil188 parallel verbunden ist, und das rückgekoppelte, kooperative Drucklinearmagnetventil187 , mit dem das zweite Einwegventil189 parallel verbunden ist, sind zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 vorgesehen. - Ferner ist ein Erfassungssensor
190 für den Bremsbetätigungsfluiddruckbetrag zwischen der Auslassöffnung79 und dem automatischen Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil186 angeschlossen, und ein automatischer Bremsfluiddruckregelsensor191 ist zwischen dem rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventil187 und der Verbindungsöffnung77 angeschlossen. - Wie oben beschrieben, ist das normalerweise geschlossene, automatische Bremsdrucklinearmagnetventil
184 zwischen der Fluiddruckerzeugungsquelle12 und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 vorgesehen, und das normalerweise offene, automatische Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil186 und das erste Einwegventil188 , das mit dem automatischen Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil186 parallel verbunden ist, um es dem Bremsfluid zu ermöglichen, von der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 zur Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zu strömen, sind zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 vorgesehen. Das Öffnen und Schließen des automatischen Bremsdrucklinearmagnetventils184 und des automatischen Bremsdruckreduzierlinearmagnetventils186 werden gesteuert/geregelt, um den Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 auch zu dem Zeitpunkt zu regulieren, wenn das Bremspedal11 nicht betätigt wird, das heißt zum Zeitpunkt der Nichtbetätigung des Druckregulierventilmittels65 , wodurch eine automatische Bremssteuerung/regelung durchgeführt wird, so dass der Bremsfluiddruck auf die Radbremsen B1 bis B4 im nicht bremsenden Betriebszustand wirkt. Wenn ferner das Bremspedal11 betätigt wird, wobei das automatische Bremsdruckreduzierlinearmagnetventil186 geschlossen ist, um das Druckregulierventilmittel65 zum Zeitpunkt vom automatischen Bremsen zu betätigen, so dass ein Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 erzeugt wird, der höher ist als der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 , kann der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 dazu veranlasst werden, auf die Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 über das erste Einwegventil188 zu wirken, um den Hauptzylinder M in der gleichen Art und Weise zu betätigen wie im Falle einer normalen Bremsbetätigung. - Das normalerweise geschlossene, rückgekoppelte, kooperative Druckreduzierlinearmagnetventil
185 ist zwischen der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 und dem Reservoir31 vorgesehen, und das normalerweise offene, rückgekoppelte, kooperative Drucklinearmagnetventil187 und das zweite Einwegventil189 , das mit dem rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventil187 parallel verbunden ist, um es dem Bremsfluid zu ermöglichen, von der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 zu fließen, sind zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 vorgesehen. Daher ist zum Zeitpunkt der Rückkopplung im Bremsbetätigungszustand das Öffnen und Schließen des rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventils187 und das rückgekoppelte, kooperative Druckreduzierlinearmagnetventil185 gesteuert/geregelt, um den Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zu regulieren, und daher kann der Bremsfluiddruck, der sich vom Druck zum Zeitpunkt vom normalen Bremsen unterscheidet, Ausgabe vom Hauptzylinder M sein, und wenn das Bremspedal11 zum Zeitpunkt des Schließens des rückgekoppelten, kooperativen Drucklinearmagnetventils187 zurückkehrt, kann der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zum Reservoir31 freigegeben werden über das zweite Einwegventil189 . - Unter Bezugnahme auf
6 bildet der Hubsimulator14 eine Hubfluidkammer193 mit der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 , und umfasst: einen Eingabekolben194 als ein Eingabeelement, das am Steuerkolben66 fluiddicht und in axialer Richtung verschiebbar eingebaut ist; und zurückstoßende Mittel195 , welche zwischen dem Eingabekolben194 und der Endwand66a des Steuerkolbens66 angebracht sind und in der Hubfluidkammer193 untergebracht sind. Der Hubsimulator ist im Steuerkolben66 enthalten. - Der Eingabekolben
194 ist verschiebbar am hinteren Abschnitt des Steuerkolbens66 angebracht, so dass eine Einzugsgrenzstellung durch einen Schnappring196 begrenzt ist, der am hinteren Ende des Steuerkolbens66 angebracht ist. Ein vorderes Ende einer Eingabestange97 , welche mit dem Bremspedal11 verbunden ist, ist schwenkbar mit dem Eingabekolben194 verbunden. Im Speziellen ist die Bremsbetätigungskraft entsprechend der Betätigung des Bremspedals11 eine Eingabe auf den Eingabekolben194 über die Eingabestange197 , und der Eingabekolben194 schiebt sich entsprechend der Eingabe der Bremsbetätigungskraft vor. Ferner ist ein ringförmiges Dichtungselement198 , das in Gleitkontakt mit dem inneren Umfang des Steuerkolbens66 ist, am äußeren Umfang des Eingabekolbens194 angebracht. - Das zurückstoßende Mittel
195 enthält einen elastischen Körper199 , der aus einem elastischen Material, wie beispielsweise Gummi, hergestellt ist und eine zylindrische Form aufweist. Eine Metallschraubenfeder200 mit einer kleineren Federkraft als der elastische Körper199 ist in Serie über ein Gleitstückelement201 verbunden, das verschiebbar im Steuerkolben66 untergebracht ist. Der elastische Körper199 ist zwischen dem Gleitstückelement201 und dem Eingabekolben194 vorgesehen, und die Schraubenfeder200 ist zwischen der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 und dem Gleitstückelement201 vorgesehen. - Ferner sind der elastische Körper
199 und die Schraubenfeder200 zwischen dem Eingabekolben194 und dem Steuerkolben66 in Serie angebracht, so dass eine Federkraft, welche durch die Schraubenfeder200 ausgeübt wird, auf den Steuerkolben66 in frühen Phasen der Bremsbetätigung des Bremspedals11 wirkt und das Gleitstückelement201 an der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 anliegt, um eine elastische Deformation des elastischen Körpers199 zu beginnen, nachdem die Wirkung der Federkraft der Schraubenfeder200 auf den Steuerkolben66 beendet ist. - Die Schraubenfeder
200 weist eine eingestellte Kraft auf, welche geringer ist als diejenige anderer Federelemente, welche mit der Schraubenfeder200 in Serie verbunden sind, um Federkräfte nach vorne und nach hinten auszuüben. In dieser Ausführungsform ist die eingestellte Kraft kleiner als eine eingestellte Kraft der Feder134 , welche mit der Schraubenfeder200 über den ersten Reaktionskolben67 und die Endwand66a des Steuerkolbens66 in Serie verbunden ist und welche in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 untergebracht ist. - Ein vorderes Ende einer Führungswelle
202 , welche koaxial zum Steuerkolben66 ist und durch den elastischen Körper199 hindurchgeht, ist in die Mitte des Gleitstückelements201 gepresst, und ein hinteres Ende der Führungswelle202 ist verschiebbar am Eingabekolben194 eingebaut. In der Mitte des Eingabekolbens194 sind koaxial vorgesehen: eine Schlitzbohrung203 , welche das hintere Ende der Führungswelle202 verschiebbar aufnimmt; eine Sackbohrung204 mit einem größeren Durchmesser als die Gleitbohrung203 ; ein vorderes Ende, das mit einem hinteren Abschnitt der Gleitbohrung203 verbunden ist; und ein geschlossenes hinteres Ende. Das hintere Ende der Führungswelle202 steht in die Sackbohrung204 vor entsprechend der Vorwärtsbewegung des Eingabekolbens194 relativ zur Führungswelle202 . - Mehrere Durchgangsbohrungen
205 , welche eine Verbindung zwischen der Freigabekammer132 , welche der vorderen Oberfläche der Endwand66a zugewandt ist, und die Hubfluidkammer193 bereitstellen, sind mit gleichem Abstand von der Mitte des Steuerkolbens66 in die Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 gebohrt. Das Arbeitsfluid wird in die Hubfluidkammer193 im Steuerkolben66 durch die Durchgangsbohrungen205 eingeführt. - Die Durchgangsbohrungen
205 werden durch den Sitzstopper135 geschlossen, der am Hilfskolben64 befestigt ist, wenn der Steuerkolben66 um einen vorbestimmten Vorschubhub oder mehr vorgeschoben wird. Der Sitzstopper135 umfasst: einen Halter206 , welcher am Hilfskolben64 befestigt ist, um am nach innen gerichteten Flansch64d durch Presspassung eines äußeren Umfangs von diesem in einen inneren Umfang des hinteren Abschnitts64b mit kleinem Durchmesser im Hilfskolben64 anzuliegen; und ein elastisches Dichtungselement207 , das vom Halter206 gehalten ist. - Bezug nehmend auf
9 umfasst der Halter206 integral: eine Ringplatte206a , welche am nach innen gerichteten Flansch64d von hinten anliegt; einen inneren zylindrischen Abschnitt206b mit einer zylindrischen Form, welche den verlängerten zylindrischen Abschnitt68b des zweiten Reaktionskolbens68 umgibt und ein vorderes Ende aufweist, das mit einem inneren Umfang der Ringplatte206a verbunden ist; und einen äußeren zylindrischen Abschnitt206c mit einer zylindrischen Form, welche den inneren zylindrischen Abschnitt206b koaxial umgibt und ein vorderes Ende aufweist, das mit einem äußeren Umfang der Ringplatte206a verbunden ist; wobei der Halter aus einem Material hergestellt, das eine Steifigkeit wie Metall aufweist, und eine Ringform aufweist. Der äußere zylindrische Abschnitt206c ist im Hilfskolben64 durch Presspassung eingefügt, um eine kleine, ringförmige Lücke208 zwischen dem verlängerten zylindrischen Abschnitt68b und dem inneren zylindrischen Abschnitt206b zu bilden. - Ein elastisches Dichtungselement
207 umfasst innere und äußere zylindrische Lippen207a und207b , um in Kontakt mit der vorderen Oberfläche der Endwand66a auf inneren und äußeren Seiten der Durchgangsbohrungen205 radial des Steuerkolbens66 zu kommen und die Durchgangsbohrungen205 zu schließen. Das elastische Dichtungselement207 ist zwischen dem inneren zylindrischen Abschnitt206b und dem äußeren zylindrischen Abschnitt206c eingefügt und durch Erwärmen (Baking) mit dem Halter206 verklebt. Teile der Lippen207a und207b stehen vom Halter206 in einem normalen Zustand, in dem die Endwand66a des Steuerkolbens66 nicht an den Lippen anliegt, zum Steuerkolben66 vor. - Wenn sich der Steuerkolben
66 weiter vorschiebt von einem Zustand, in dem die Lippen207a und207b des elastischen Dichtungselements207 in Kontakt mit der Endwand66a kommen, liegen der innere zylindrische Abschnitt206b und der äußere zylindrische Abschnitt206c im Halter206 an der vorderen Oberfläche der Endwand66a außerhalb des elastischen Dichtungselements207 an und können eine Metallberührung erreichen. Im Ergebnis kommt der äußere zylindrische Abschnitt206c radial außerhalb der Lippen207a und207b in Kontakt mit der vorderen Fläche der Endwand66a und in Kontakt mit der vorderen Fläche der Endwand66a an den inneren und äußeren Seiten der Durchgangsbohrungen205 radial vom Steuerkolben66 , und der innere zylindrische Abschnitt206b kommt in Kontakt mit der vorderen Fläche der Endwand66a radial innerhalb der Lippen207a und207b . - In einer hinteren Oberfläche des Halters
206 , das heißt den äußeren Oberflächen der Ringplatte206a und des äußeren zylindrischen Abschnitts206c , ist eine Verbindungsnut209 vorgesehen zur Verbindung zwischen der Innenseite des Halters206 und einem Abschnitt der Freigabekammer132 außerhalb des Steuerkolbens66 , wobei die Endwand66a des Steuerkolbens66 in Kontakt kommt mit den Lippen207a und207b des elastischen Dichtungselements207 . - In einem Zustand, in dem die Endwand
66a des Steuerkolbens66 in Kontakt mit den Lippen207a und207b des elastischen Dichtungselements207 ist, kommt auch der verlängerte zylindrische Abschnitt68b des zweiten Reaktionskolbens68 in Kontakt mit der Endwand66a . Ein Abschnitt zwischen dem Halter206 und dem verlängerten zylindrischen Abschnitt68b steht in Verbindung mit dem Abschnitt der Freigabekammer132 außerhalb des Steuerkolbens66 über die kleine Lücke208 und die Verbindungsnut209 ; und in einem Zustand, in dem die Endwand66a des Steuerkolbens66 in Kontakt mit dem elastischen Dichtungselements207 ist, wird in einem Raum, der dem hinteren Abschnitt des Halters206 innerhalb des elastischen Dichtungselements207 zugewandt ist, kein negativer Druck erzeugt entsprechend dem Zurückziehen des Steuerkolbens66 , und der Atmosphärendruck wird beibehalten. - Unter erneuter Bezugnahme auf
6 weist der Steuerkolben66 eine einen Boden aufweisende, zylindrische Form auf, wobei ein Teil seiner inneren Umfangsfläche eine konisch zulaufende Oberfläche210 ist mit einem Durchmesser, der zum vorderen Ende des Eingabekolbens194 abnimmt. In dieser Ausführungsform ist eine vordere Hälfte des Steuerkolbens66 als ein konischer, zylindrischer Abschnitt66b ausgebildet, wobei die innere Umfangsfläche die konische Fläche210 ist. - Das Gleitstückelement
201 ist verschiebbar im Steuerkolben66 vor der konischen Oberfläche210 untergebracht. Der elastische Körper199 , der zwischen dem Gleitstückelement201 und dem Eingabekolben194 angebracht ist, weist eine zylindrische Form auf, so dass er entsprechend der Wirkung einer axialen Kompressionskraft beim Vorschieben des Eingabekolbens194 elastisch verformt wird, und dass mittels der Einspannung mit der konischen Oberfläche210 verhindert wird, dass er von vorne sequenziell verformt entsprechend einer Zunahme der axialen Kompressionskraft. Die zylindrische Form weist in einem nicht wirkenden Zustand der Kraft den gleichen äußeren Durchmesser entlang ihrer axialen Länge auf. - Die Führungswelle
202 , welche am Eingabekolben194 derart eingebaut ist, dass ihr hinteres Ende durch den Eingabekolben194 abgestützt ist, weist eine zylindrische Form und einen koaxialen Freigabedurchgang211 entlang der axialen Länge auf. Der Eingabekolben194 , mehrere Durchgänge212 mit inneren Enden, welche sich in die Sackbohrung204 öffnen, die mit dem Freigabedurchgang211 in Verbindung steht, sind radial vom Eingabekolben194 vor einem Abschnitt vorgesehen, an dem das Dichtungselement198 angebracht ist. Die Durchgänge212 und die Sackbohrung204 stellen daher die Verbindung zwischen dem Abschnitt, der zwischen dem elastischen Körper199 und dem Steuerkolben66 liegt, und dem Freigabedurchgang211 der Führungswelle202 in der Hubfluidkammer193 bereit. - Ein Freigabedurchgang
213 , der koaxial mit dem vorderen Ende des Freigabedurchgangs211 verbunden ist, ist im Gleitstückelement201 vorgesehen. Mehrere Nuten214 zum Verhindern, dass der Freigabedurchgang213 durch die Endwand66a geschlossen wird, wenn das Gleitstückelement201 an der Endwand66a des vorderen Endes des Steuerkolbens66 anliegt, sind radial in einer vorderen Endfläche des Gleitstückelements201 vorgesehen. - Mit einer solchen Konfiguration steht ein Abschnitt zwischen dem elastischen Körper
199 im Steuerkolben66 und dem Steuerkolben66 in Verbindung mit der Freigabekammer132 über die Durchgänge212 , die Sackbohrung204 , die Freigabedurchgänge211 und213 , die Nut214 und die Durchgangsbohrungen205 , bis die Durchgangsbohrungen205 durch den Sitzstopper135 geschlossen werden zum Zeitpunkt des Vorschiebens des Steuerkolbens66 , und bis die Hubfluidkammer193 einen Fluiddruck sperrzustand erreicht. Im Speziellen steht der Abschnitt zwischen dem elastischen Körper199 und dem Steuerkolben66 in Verbindung mit der Freigabekammer132 , das heißt, dem Reservoir31 , bei einem Vorschubhub des Steuerkolbens66 , bis das Arbeitsfluid im Steuerkolben66 abgedichtet wird. - Ein hinteres Ende einer Muffe
215 , welche einen vom Körper17 vorstehenden Abschnitt des Steuerkolbens66 abdeckt, ist an der Eingabestange197 angebracht, welche mit dem Bremspedal11 verbunden ist, und ein vorderes Ende der Muffe215 ist am hinteren Ende des Körpers17 angebracht. Ferner ist ein Freigabedurchgang216 , der die Verbindung zwischen der Innenseite der Muffe215 und der Außenseite bereitstellt, im hinteren Ende des Körpers17 vorgesehen. - Als Nächstes wird ein Betrieb der Ausführungsform beschrieben. Beim tandemartigen Hauptzylinder M sind der hintere Hauptkolben
23 , der die hintere Fläche aufweist, welche der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 zugewandt ist, und der vordere Hauptkolben24 , der die hintere Fluidabgabedruckkammer25 mit dem hinteren Hauptkolben23 bildet und die vordere Fläche aufweist, welche der vorderen Fluidabgabedruckkammer26 zugewandt ist, verschiebbar im Zylinderkörper16 untergebracht. Der kurze zylindrische Separator18 , die erste zylindrische Hülse19 , welche mit dem Separator18 den Kanal94 bildet und hinter dem Separator18 angeordnet ist, und die gestufte, zylindrische zweite Hülse20 , welche hinter der ersten Hülse19 angeordnet ist, sind fluiddicht am Körper17 eingebaut und befestigt, der mit dem Zylinderkörper16 derart verbunden ist, dass er das Gehäuse15 mit dem Zylinderkörper16 bildet. Der Hilfskolben64 , der direkt auf den hinteren Hauptkolben23 drücken kann zum Zeitpunkt der Reduktion des Fluiddrucks in der Fluiddruckerzeugungsquelle12 , bildet den ringförmigen Durchgang93 , der mit dem Kanal94 mit dem inneren Umfang der ersten Hülse19 in Verbindung steht, und ist mit dem Separator18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 verschiebbar eingebaut. Der O-Ring95 , der die vordere Seite des Ringdurchgangs93 abdichtet, ist am inneren Umfang des Separators18 derart angebracht, dass er in zurückstoßenden Kontakt mit dem äußeren Umfang des Hilfskolbens64 kommt, und der O-Ring96 , der die hintere Seite des ringförmigen Durchgangs abdichtet, ist derart am äußeren Umfang des Hilfskolbens64 angebracht, dass er in zurückstoßenden Kontakt mit dem inneren Umfang der ersten Hülse19 kommt. - Daher wird der O-Ring
95 , der zwischen dem Hilfskolben64 und dem Separator18 abdichtet, nicht bewegt, auch wenn der Hilfskolben64 sich vorschiebt, um direkt auf den hinteren Hauptkolben23 zu drücken, wodurch es ermöglicht ist, eine axiale Länge des Separators18 zu reduzieren und die axiale Länge des Gehäuses15 reduzieren zu können, um zur Reduktion der gesamten axialen Länge der Fahrzeugbremsvorrichtung beizutragen. - Die erste Hülse
19 weist einen größeren inneren Durchmesser auf als der Separator18 und weist den gleichen inneren Durchmesser über ihre gesamte axiale Länge auf. Der Hilfskolben64 umfasst: den vorderen Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser, der mit dem inneren Umfang der ersten Hülse19 den ringförmigen Durchgang93 bildet und verschiebbar in den Separator18 eingebaut ist; und den mittleren Abschnitt64c mit großem Durchmesser, der einen größeren Durchmesser als der vordere Abschnitt64a mit kleinem Durchmesser aufweist und verschiebbar in der ersten Hülse19 eingebaut ist. Der Hilfskolben weist die gestufte, zylindrische Form auf, wodurch in einfacher Weise der ringförmige Durchgang93 gebildet wird. - Die ringförmige Ausnehmung
86 , welche sich zum inneren Ende der Verbindungsöffnung77 öffnet, die ringförmige Ausnehmung87 , welche sich zum inneren Ende der Einlassöffnung78 öffnet, und die ringförmige Ausnehmung88 , welche sich zum inneren Ende der Auslassöffnung79 öffnet, sind am inneren Umfang des Körpers17 vorgesehen, und die O-Ringe89 ,90 ,91 und92 , welche die ringförmigen Ausnehmungen86 ,87 und88 von gegenüberliegenden Seiten abdichten, sind an den äußeren Umfängen des Zylinderkörpers16 des Hauptzylinders M, des Separators18 , der ersten Hülse19 und dem äußeren Umfang der zweiten Hülse20 angebracht. Die Abstände L1 und L2 zwischen den vorderen Rändern der ringförmigen Ausnehmungen86 bis88 in Einbaurichtung des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 im Körper17 sind auf Werte eingestellt, die verhindern, dass die mehreren O-Ringe90 bis92 gleichzeitig durch die vorderen Ränder durchgehen müssen, wenn der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 in den Körper17 eingebaut werden. In der Ausführungsform ist der Abstand L1 zwischen den vorderen Rändern der ringförmigen Ausnehmungen86 und87 auf einen Wert eingestellt, der kleiner ist als der Abstand L3 zwischen den O-Ringen90 und91 , und der Abstand L2 zwischen den vorderen Rändern der ringförmigen Ausnehmungen87 und88 ist auf einen Wert eingestellt, der kleiner ist als der Abstand L4 zwischen den O-Ringen91 und92 . - Ein solches Einstellen der Abstände L1 bis L4 verhindert, dass zwei oder mehr O-Ringe der drei O-Ringe
90 bis92 gleichzeitig durch die mehreren vorderen Ränder in der Einbaurichtung der ringförmigen Ausnehmungen86 bis88 hindurchgehen müssen, wenn der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 eingebaut und im Körper zusammengebaut werden. Ferner wird die Notwendigkeit einer großen Kraft beim Einbauen des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 verhindert, und ermöglicht, dass der Separator18 , die erste Hülse19 und die zweite Hülse20 ohne große Kraftanstrengung eingebaut werden können, wodurch eine Beschädigung an den O-Ringen90 bis92 verhindert wird und das Einbauen und Zusammenbauen des Separators18 , der ersten Hülse19 und der zweiten Hülse20 im Körper17 vereinfacht ist, um die Zusammenbaubarkeit zu verbessern. - Der Hilfskolben
64 ist in einer zusammengedrückten Art und Weise zwischen der zweiten Hülse20 und dem Halter102 , der am hinteren Abschnitt des Hilfskolbens64 angebracht ist, vorgesehen und zur Einzugsgrenze gedrückt, welche vermittels des Stoppers100 durch die Rückstellfeder103 , welche die hintere Hälfte des Hilfskolbens64 umgibt, an dem nach innen gerichteten Flansch17a anliegt. Die hintere Rückstellfeder29 des Hauptzylinders M braucht keine Federkraft auszuüben, um den Hilfskolben64 zur Einzugsbegrenzung zu drücken. - Es ist daher nur ein Flüssigkeitsdruck notwendig, der höher als eine relativ kleine Federkraft ist, um auf die Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer
22 zum Vorschieben des hinteren Hauptkolbens23 zu wirken, wodurch die Verzögerung der Betätigung des Hauptzylinders M in frühen Zuständen der Bremsbetätigung verhindert wird. Durch das Einstellen der Federkraft der Rückstellfeder103 auf einen relativ großen Wert zum Drücken des Hilfskolbens64 zur Einzugsgrenze kann der Hilfskolben64 nach der Betätigung zuverlässig zur Einzugsbegrenzung zurückkehren. - Der Steuerkolben
66 , der im Fluiddruckverstärker13 enthalten ist, ist getrennt vom Hilfskolben64 ausgebildet, so dass er am Hilfskolben64 anliegt, auf diesen drückt und ihn betätigt zum Zeitpunkt der Reduktion des Fluiddrucks in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 , und daher kann die Toleranz vom vorderen Ende des Hilfskolbens64 zum hinteren Ende des Steuerkolbens66 aufgenommen werden, um die Zusammenbaubarkeit zu verbessern. Das vordere Ende des Hilfskolbens64 liegt im Nichtbetätigungszustand des Bremspedals11 in der Einzugsbegrenzung am hinteren Hauptkolben23 an, und die Toleranz beim Zusammenbau des Hilfskolbens64 selbst am Fluiddruckverstärker13 ist daher gesteuert, um den Bedarf zum Anpassen eines unwirksamen Hubs zu eliminieren, wenn der Fluiddruckverstärker13 und der Hauptzylinder M verbunden werden, wodurch die Zusammenbaubarkeit weiter verbessert wird. - Ferner liegt das vordere Ende des Hilfskolbens
64 am gesamten Umfangsrand der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens im Nichtbetriebszustand des Bremspedals11 an, wodurch eine weiche Betätigung des hinteren Hauptkolbens23 durch Drücken des Hilfskolbens64 gewährleistet ist. - Ferner sind der Durchgang
139 , der den Fluiddruck von dem Fluiddruckverstärker13 zum vorderen Ende des Hilfskolbens64 leitet, und die hintere Fläche des hinteren Hauptkolbens zwischen anliegenden Abschnitten des vorderen Endes des Hilfskolbens64 und der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens23 ausgebildet, so dass der Verstärkungsfluiddruck einfach veranlasst wird, im anliegenden Zustand des Hilfskolbens64 auf die gesamte hintere Oberfläche des hinteren Hauptkolbens23 zu wirken. Die Nut140 , welche mit dem vorderen Ende des Hilfskolbens64 den Durchgang139 bildet, ist in der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens23 vorgesehen, und der Durchgang139 kann daher einfach zwischen dem vorderen Ende des Hilfskolbens64 und der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens23 ausgebildet werden. - Die lange Durchgangsbohrung
44 ist im hinteren Hauptkolben23 entlang einer Durchmesserlinie des hinteren Hauptkolbens23 und entlang der Achse des hinteren Hauptkolbens23 bereitgestellt. Der Hauptzylinder M ist ein Zentralventiltyp, so dass der Arretierstift43 , der am Zylinderkörper16 befestigt ist, in die Durchgangsbohrung44 eingeführt ist. Die Nut140 ist in der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens23 parallel zur Achse der Durchgangsbohrung44 vorgesehen, und daher kann die in der hinteren Fläche des hinteren Hauptkolbens23 ausgebildete Nut140 zum Positionieren zum Zeitpunkt des Einführens des hinteren Hauptkolbens23 in den Zylinderkörper16 verwendet werden, wodurch die Zusammenbaubarkeit verbessert wird. - Der Verstärkungsfluiddruck, der im Fluiddruckverstärker
13 erzeugt wird, wird aus dem Körper17 entnommen und dann zur Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 im Zylinderkörper16 geführt. Der Durchgang137 ist zwischen dem hinteren Ende des Zylinderkörpers16 und dem Separator18 ausgebildet, so dass eine Verbindung zwischen der ringförmigen Ausnehmung86 , welche mit der Verbindungsöffnung77 in Verbindung steht, zu der der Verstärkungsfluiddruck vom Fluiddruckverstärker13 geführt wird, und der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 bereitgestellt wird, wodurch ein Durchlaufaufbau zum Leiten des Verstärkungsfluiddrucks von der Außenseite des Zylinderkörpers16 und des Körpers17 in die Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 vereinfacht wird. Ferner liegt der Separator18 am hinteren Ende des Zylinderkörpers16 an, und der Durchgang137 wird durch die Nut138 gebildet, welche am hinteren Ende des oberen Abschnitts des Zylinderkörpers16 und des Separators18 vorgesehen ist, so dass die obere Stellung des Zylinderkörpers16 mit der Nut138 den Zusammenbau des Zylinderkörpers16 und des Körpers17 vereinfacht, und die Entlüftungseigenschaften der Verstärkungsfluiddruckarbeitskammer22 verbessert. - Der Fluiddruckverstärker
13 umfasst: den Steuerkolben66 , in dem die Bremsbetätigungseingabe vom Bremspedal11 in der vorschiebenden Richtung wirkt, und die Reaktion, welche auf dem Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 basiert, wirkt in der Einzugsrichtung; das Druckerhöhungsventil106 , das zwischen der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 und der Einlasskammer113 vorgesehen ist, welche mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 derart in Verbindung steht, dass sie geöffnet wird zum Zeitpunkt des Vorschiebens des Steuerkolbens66 und geschlossen wird zum Zeitpunkt des Einziehens des Steuerkolbens66 ; und das Druckreduzierventil107 , das zwischen der Freigabekammer132 , welche mit dem Reservoir31 in Verbindung steht, und der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 vorgesehen ist, so dass es geschlossen wird zum Zeitpunkt des Vorschiebens des Steuerkolbens66 und geöffnet wird zum Zeitpunkt des Einziehens des Steuerkolbens66 . Der Fluiddruckverstärker13 ist im Hilfskolben64 eingebaut. Das Druckerhöhungsventil106 enthält die ersten und zweiten Ventilmittel141 und142 , welche sich aufeinander folgend öffnen entsprechend der Zunahme bei der Bremsbetätigungseingabe. Der Dichtungsdurchmesser des zweiten Ventilmittels142 ist größer als der Dichtungsdurchmesser des ersten Ventilmittels141 . - Daher kann die anfängliche Reaktion in frühen Phasen der Bremsbetätigung, welche eine kleine Bremsbetätigungseingabe erforderlich macht, gewährleistet werden durch Öffnen des ersten Ventilmittels
141 , das eine kleine Aktivierungskraft (eine zum Öffnen des Ventils benötigte Kraft) aufweist, und die Reaktion kann erhöht werden durch Öffnen sowohl des ersten als auch des zweiten Ventilmittels141 und142 , wenn das Bremspedal11 stark betätigt wird, wodurch die anfängliche Reaktion des Druckerhöhungsventils verbessert wird und auch die Reaktion des Druckerhöhungsventils106 , wenn das Bremspedal11 stark betätigt wird. - Die ersten und zweiten Ventilmittel
141 und142 sind axial nebeneinander entlang der Achse des Steuerkolbens66 angeordnet, und daher kann das Druckerhöhungsventil106 , das die ersten und zweiten Ventilmittel141 und142 enthält, kompakt gehalten werden, und das zweite Ventilmittel142 ist derart konfiguriert, dass es mit dem Öffnen beginnt, bevor die Strömungsrate des geöffneten ersten Ventilmittels141 ein Maximum erreicht. Daher öffnet sich das zweite Ventilmittel142 , wie dies in der10 dargestellt ist, nachdem sich das erste Ventilmittel141 öffnet, entsprechend dem Vorschieben der Drückstange149 und bevor die Strömungsrate vom ersten Ventilmittel141 ein Maximum erreicht, wodurch das erste und das zweite Ventilmittel141 und142 kontinuierlich welch öffnen entsprechend der Zunahme bei der Bremsbetätigungseingabe, wodurch eine Empfindung eines gestuften Hubs verhindert wird und eine gute Betätigungsempfindung bereitgestellt ist. - Das erste Ventilmittel
141 des Druckerhöhungsventils106 umfasst: das Gleitstückelement144 , das wenigstens einen Teil des eingeführten Mittels156 bildet, das in den Hilfskolben64 eingeführt und darin abgestützt ist und den ersten Ventilsitz143 aufweist; den Halter146 , der die Ventilkammer145 bildet, die mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 in Verbindung steht, und der dem ersten Ventilsitz143 zugewandt ist und am Ventilsitzelement117 des eingeführten Mittels156 angebracht ist; den Ventilkörper147 , der auf den ersten Ventilsitz143 gesetzt werden kann und verschiebbar in den Halter146 eingebaut ist; die erste Ventilfeder148 , welche den Ventilkörper147 drückt, so dass er auf den ersten Ventilsitz143 gesetzt wird, und welche zwischen dem Halter146 und dem Ventilkörper147 vorgesehen ist; und die Drückstange149 , welche am Ventilkörper147 anliegen kann, wobei sie mit dem Steuerkolben66 zusammenarbeitet und mit diesem verbunden ist und in das Gleitstückelement144 eingeführt ist, das in axialer Richtung beweglich ist. - Mit einer solchen Konfiguration des ersten Ventilmittels
141 weist das Gleitstückelement144 , das einen Teil des eingeführten Mittels156 bildet bevor es in den Hilfskolben64 eingeführt wird, den ersten Ventilsitz143 auf. Der Ventilkörper147 ist in der Ventilkammer145 des Halters146 untergebracht, der am eingeführten Mittel156 angebracht ist, die erste Ventilfeder148 ist zwischen dem Ventilkörper147 und dem Halter146 vorgesehen, und die Drückstange149 ist in das Gleitstückelement144 eingeführt, wodurch die Komponenten des Druckerhöhungsventils106 am eingeführten Mittel156 zusammengebaut werden und wodurch die Zusammenbaubarkeit des Druckerhöhungsventils106 verbessert wird. - Die Verbindungsbohrungen
165 , welche die Verbindung zwischen der Einlasskammer113 , welche mit der Fluiddruckerzeugungsquelle12 in Verbindung steht, und der Ventilkammer145 bereitstellen, sind in der Seitenwand des Halters146 vorgesehen, so dass sie auf der gegenüberliegenden Seite des Ventilkörpers147 angeordnet sind relativ zur Sitzposition des Ventilkörpers147 auf dem ersten Ventilsitz143 . Daher fließt das Hochdruckarbeitsfluid, das von den Verbindungsbohrungen165 in die Ventilkammer145 fließt, nicht entlang der Seite des Ventilkörpers147 zum ersten Ventilsitz143 , wodurch verhindert wird, dass der Ventilkörper147 durch den Fluss des Arbeitsfluids eingehüllt wird, und wodurch die Sitzeigenschaften des Ventilkörpers147 verbessert werden. - Das zweite Ventilmittel
142 umfasst: den Ventilabschnitt150 , der in dem Gleitstückelement144 bereitgestellt ist, das eine mit dem ersten Ventilmittel141 geteilte gemeinsame Komponente darstellt; das Ventilsitzelement117 , das den zweiten Ventilsitz151 aufweist, auf den der Ventilabschnitt150 gesetzt werden kann und das das Gleitstückelement144 verschiebbar einbaut; den Halter146 , der eine mit dem ersten Ventilmittel141 geteilte gemeinsame Komponente darstellt; und die zweite Ventilfeder152 , welche den Ventilabschnitt150 so drückt, dass er auf den zweiten Ventilsitz151 gesetzt wird, und welche zwischen dem Halter146 und dem Gleitstückelement144 bereitgestellt ist. Die Drückstange149 , welche den ersten und zweiten Ventilmitteln141 und142 gemein ist, ist ausgebildet, um das Gleitstückelement144 derart zu drücken, dass der Ventilabschnitt150 von dem zweiten Ventilsitz151 getrennt wird, nachdem das erste Ventilmittel141 geöffnet ist zum Zeitpunkt des Erhöhens der Bremsbetätigungseingabe. - Obwohl das Druckerhöhungsventil
106 einen Ventilaufbau hat, der in zwei Stufen öffnet, sind das Gleitstückelement144 , der Halter146 und die Druckstange149 dem ersten und dem zwieten Ventilmittel141 und142 gemein, wodurch die Anzahl von Komponenten reduziert wird, um eine kompakte Konfiguration bereitzustellen. - Ferner sind die axial verlaufenden Strömungsnuten
161 , von denen jede ein Ende aufweist, das mit der Ventilkammer145 in Verbindung steht, und ein anderes Ende, das mit der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 in Verbindung steht, wenn der Ventilabschnitt150 vom zweiten Ventilsitz151 im zweiten Ventilmittel142 getrennt ist, in der inneren Fläche des Ventilsitzelements117 vorgesehen. Die Gleitbohrung160 und die mehreren Strömungsnuten161 im Ventilsitzelement117 bilden den Strömungsdurchgang162 . Das Arbeitsfluid kann daher dazu veranlasst werden, zum Zeitpunkt des Öffnens des zweiten Ventilmittels142 von der Ventilkammer145 durch den Strömungsdurchgang162 in die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 zu fließen, so dass eine ausreichende Strömungsrate von Arbeitsfluid gewährleistet werden kann, ohne den inneren Umfangsdurchmesser des Ventilsitzelements117 zu vergrößern, das heißt ohne die Größe des Fluiddruckverstärkers13 zu vergrößern. Zum Zeitpunkt des Öffnens des ersten Ventilmittels141 fließt das Arbeitsfluid, das von der Ventilkammer145 in die ringförmige Kammer163 fließt, durch den Strömungsdurchgang162 zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 über die Verbindungsbohrung164 , so dass der Strömungswiderstand auch zum Zeitpunkt des Öffnens des ersten Ventilmittels141 verringert werden kann, um es dem Arbeitsfluid der Ventilkammer145 zu ermöglichen, zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 zu fließen. - Die Drückstange
149 ist verschiebbar in der Mitte des scheibenförmigen Ausrichtelements168 eingebaut, welches an der Oberfläche anliegen kann, welche der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 des Ventilsitzelements117 zugewandt ist, um das offene Ende des zur Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 geöffneten Strömungsdurchgangs162 zu öffnen. Das Ausrichtelement168 , dessen axiale Bewegung nur durch die Drückstange149 geführt wird, wird zum Ventilsitzelement117 durch eine derartige Federkraft gedrückt, dass das Ausrichtelement168 vom Ventilsitzelement117 getrennt wird entsprechend dem Fluiddruck von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 , das heißt von der Einlasskammer113 , welche auf den Strömungsdurchgang162 wirkt. Wenn das Hochdruckarbeitsfluid von der Fluiddruckerzeugungsquelle12 durch den Strömungsdurchgang162 in die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 fließt beim öffnen des Druckerhöhungsventils106 , stößt das Arbeitsfluid das Ausrichtelement168 so weg, dass es vom Ventilsitzelement117 getrennt wird, um den Fluss auszurichten, wodurch die Erzeugung von Betätigungsgeräusch oder Pulsieren aufgrund des Öffnens des Druckerhöhungsventils106 unterdrückt ist. Ferner ist die axiale Bewegung des Ausrichtelements168 nur durch die Drückstange149 geführt, welche verschiebbar in der Mitte des Ausrichtelements168 eingebaut ist, wodurch ein Widerstand oder Hängenbleiben bei der axialen Bewegung des Ausrichtelements168 verhindert ist, um die weiche Betätigung des Ausrichtelements168 zu gewährleisten. - Ein Druckaufnahmebereich, der dem Strömungsdurchgang
162 des Ausrichtelements168 zugewandt ist, wird verändert, um den Ventilöffnungsdruck des Ausrichtelements168 zu ändern, wodurch der Gestaltungsfreiheitsgrad vergrößert wird. Ferner ist die Oberfläche des Ausrichtelements168 , welche dem Strömungsdurchgang162 zugewandt ist, die ebene Oberfläche168a , und daher wird der innere Durchmesser oder die Form des Strömungsdurchgangs162 einfach verändert, um den Ventilöffnungsdruck des Ausrichtelements168 zu verändern, wodurch der Gestaltungsfreiheitsgrad weiter erhöht wird. - Der erste Reaktionskolben
67 ist koaxial mit dem Steuerkolben66 derart verbunden, dass der Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 in der Einzugsrichtung wirkt, und der erste Reaktionskolben67 ist am zweiten Reaktionskolben68 relativ verschiebbar in axialer Richtung eingebaut. Der Freigabedurchgang178 , der zum Zeitpunkt des Öffnens des Druckreduzierventils107 mit der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer121 in Verbindung steht, ist im ersten Reaktionskolben67 vorgesehen, und der Freigabedurchgang178 ist mit der Freigabekammer132 verbunden durch die temporäre Speicherkammer180 , welche temporär das Arbeitsfluid vom Freigabedurchgang178 speichert, und durch die Öffnung181 , welche zwischen der Freigabekammer132 , welche der vorderen Fläche des Steuerkolbens66 zugewandt ist und welche mit dem Reservoir31 in Verbindung steht, und der temporären Speicherkammer180 vorgesehen ist. - Wenn also der Hochdruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer
121 zur Freigabekammer132 freigegeben wird beim öffnen des Druckreduzierventils107 , fließt das Arbeitsfluid vom Freigabedurchgang179 , der im ersten Reaktionskolben67 vorgesehen ist, zur Freigabekammer132 über die temporäre Speicherkammer180 und die Öffnung181 , so dass der Fluiddruck des Arbeitsfluids, das temporär in der temporären Speicherkammer180 gespeichert wird, durch die Öffnung181 eingeschränkt wird, wodurch der Fluiddruckhochdruck langsam zur Freigabekammer132 freigegeben wird, um die Erzeugung von Betriebsgeräusch zu verhindern. - Die Stufen
67b und68c , welche einander gegenüberliegen, sind im äußeren Umfang des ersten Reaktionskolbens67 und dem inneren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 vorgesehen, und die temporäre Speicherkammer180 weist die Ringform auf, welche den ersten Reaktionskolben67 zwischen den Stufen67b und68c umgibt, so dass die temporäre Speicherkammer180 einfach ausgebildet sein kann. - Die Öffnung
181 ist ferner gebildet durch Einstellen der ringförmigen Lücke durch den Toleranzbetrag zwischen dem äußeren Umfang des ersten Reaktionskolbens67 und dem inneren Umfang des zweiten Reaktionskolbens68 , so dass die Öffnung181 einfach ausgebildet werden kann. - Der Hubsimulator
14 enthält den elastischen Körper199 , der aus einem elastischen Material hergestellt ist, und die Metallschraubenfeder200 , welche eine geringere Federkonstante aufweist als der elastische Körper199 , wobei diese beiden in Serie verbunden sind zwischen dem Eingabekolben194 und dem Steuerkolben66 , der mit dem Bremspedal11 verbunden ist, so dass die elastische Verformung des elastischen Körpers199 nach Vollendung der Wirkung der Federkraft, welche durch die Schraubenfeder200 ausgeübt wird, in den frühen Phasen der Bremsbetätigung am Steuerkolben66 beginnt Die Schraubenfeder200 weist eine niedriger eingestellte Kraft auf als andere Federn134 , welche mit der Schraubenfeder200 in Serie verbunden sind, so dass vorwärts und rückwärts gerichtete Federkräfte ausgeübt werden. - Die Kraft von der Schraubenfeder
200 wirkt zuerst auf den elastischen Körper199 und wenn die Elastizität des elastischen Körpers199 verschlechtert ist, nimmt die Schraubenfeder200 die Verschlechterung bzw. Abnutzung auf und eliminiert den unwirksamen Hub zur Zeit des normalen Bremsens, und eine zweistufige Betätigungssimulationseigenschaft durch den elastischen Körper199 und die Schraubenfeder200 kann unabhängig von der Verschlechterung des elastischen Körpers199 erreicht werden. in den frühen Phasen der Bremsbetätigung wird ferner die Schraubenfeder200 des Hubsimulators14 verformt, um den unwirksamen Hub zu erhalten, und es wird eine relativ geringe Bremsbetätigungseingabe in den frühen Phasen der Bremsbetätigung ausgeübt, um die Betätigungsempfindung zu verbessern. - Der Steuerkolben
66 weist die zylindrische Form auf, wobei ein Teil seiner inneren Umfangsfläche die konische Fläche210 bildet, deren Durchmesser sich zur Vorderseite hin verjüngt. Der elastische Körper199 des Hubsimulators14 ist axial verschiebbar im Steuerkolben66 hinter der konischen Oberfläche210 untergebracht, wobei er zwischen dem Eingabekolben194 , der mit dem Bremspedal11 verbunden ist, und dem Steuerkolben66 angebracht ist. Der elastische Körper199 wird entsprechend der Wirkung der axialen Kompressionskraft elastisch verformt beim Vorschieben des Eingabekolbens194 , und wird durch die Einspannung mit der konischen Oberfläche210 daran gehindert, von vorne sequenziell entsprechend der Zunahme der axialen Kompressionskraft verformt zu werden. - Wenn der Eingabekolben
194 entsprechend der Bremsbetätigung des Bremspedals11 vorgeschoben wird, wird die Schraubenfeder200 zusammengedrückt, um den Hub proportional zur Eingabekraft zu vergrößern, bis der Vorschubhub S1 erreicht ist, wie in11 dargestellt. Wenn der Eingabekolben194 sich vorschiebt, während der elastische Körper199 axial komprimiert wird, wird der elastische Körper199 elastisch verformt entsprechend der axialen Kompression, aber die sequentielle elastische Verformung von vorne des elastischen Körpers199 entsprechend der Zunahme der axialen Kompressionskraft wird durch die Einspannung mit der konischen Oberfläche210 des Steuerkolbens66 verhindert, wodurch die Zunahme beim Änderungsbetrag der Eingabekraft relativ zum Betätigungshub des Bremspedals11 vergrößert wird. Wenn andererseits die Bremsbetätigungskraft durch das Bremspedal11 nachlässt, wirkt eine durch die Einspannung mit der konischen Oberfläche210 vergrößerte elastische Energie auf das Bremsbetätigungspedal11 in Rückstellrichtung in einen Zustand, in dem die elastische Verformung des elastischen Körpers199 durch die Einspannung verhindert ist. Daher kann ein Verhältnis zwischen dem Bremsbetätigungshub und der Betätigungskraft im Hubsimulator14 eine nicht lineare Charakteristik und eine große Hysteresebreite aufweisen, wodurch eine Betätigungskraft auf den Fahrer reduziert wird. Dies stellt eine Betätigungsempfindung gleich zu derjenigen einer allgemeinen Fahrzeugbremsvorrichtung bereit, welche eine Kombination eines Hauptzylinders, eines Negativdruckverstärkers und einer Radbremse enthält, und reduziert unangenehme Empfindungen für den Fahrer. - Der elastische Körper
199 weist die zylindrische Form auf mit dem im nicht wirkenden Zustand der Kraft gleichen äußeren Durchmesser entlang seiner axialen Länge, wodurch die Form des elastischen Körpers199 vereinfacht wird, um das Formen des elastischen Körpers199 zu vereinfachen, und wodurch die Erzeugung von Kompensationskräften am elastischen Körper199 verhindert wird, um die Dauerhaftigkeit des elastischen Körpers199 zu vegrößern. - Das Arbeitsfluid wird in den Steuerkolben
66 eingeführt, und der Abschnitt, der zwischen dem elastischen Körper199 und dem Steuerkolben66 liegt, steht in Verbindung mit dem Reservoir31 beim vorschiebenden Hub des Steuerkolbens66 , bis das Arbeitsfluid im Steuerkolben66 abgedichtet ist. Dies verhindert, dass das Arbeitsfluid im Steuerkolben66 blockiert wird zwischen dem elastischen Körper199 und dem Steuerkolben66 , bevor der Steuerkolben66 einen vorbestimmten Vorschubhub erreicht, was es ermöglicht, dass der elastische Körper199 zuverlässig an der inneren Umfangsfläche des Steuerkolbens66 anliegt, um die gewünschte Hysterese zu erreichen, und dass die Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit verhindert ist. - Die zylindrische Führungswelle
202 , welche koaxial den Freigabedurchgang211 aufweist, der die Verbindung zwischen dem Abschnitt zwischen dem elastischen Körper199 und dem Steuerkolben66 und dem Reservoir31 bereitstellt, und die durch den elastischen Körper199 hindurchgeht, wird durch den Eingabekolben194 abgestützt, das heißt, der Freigabedurchgang211 kann durch eine einfache Konfiguration ausgebildet werden. - Der Steuerkolben
66 weist die einen Boden aufweisende, zylindrische Form auf und weist an seinem vorderen Ende die Endwand66a auf, welche die vordere Oberfläche hat, die der Freigabekammer132 zugewandt ist, welche mit dem Reservoir31 in Verbindung steht, und er ist im Hilfskolben64 ausgebildet und den Durchgangsbohrungen205 ausgebildet. Der Eingabekolben194 bildet mit der Endwand66a die Hubfluidkammer193 und ist fluiddicht und verschiebbar am Steuerkolben66 eingebaut, und das elastische Dichtungselement207 , das die Durchgangsbohrungen205 beim vorschiebenden Hub um einen vorbestimmten Betrag oder mehr des Steuerkolbens66 verschließt, ist durch den Halter206 gehalten, der eine Steifheit aufweist und in den Hilfskolben64 gepresst ist. Wenn daher die Durchgangsbohrungen205 im vorderen Ende des Steuerkolbens66 geschlossen werden beim vorschiebenden Hub um den vorbestimmten Betrag oder mehr des Steuerkolbens66 , wird die Hubfluidkammer193 abgedichtet, um die Bewegung des Eingabekolbens194 relativ zum Steuerkolben66 in vorschiebender Richtung zu verhindern, wodurch die Erhöhung beim Hub und die Reaktion des Bremspedals11 unterdrückt wird, welche durch den Hubsimulator14 zum Zeitpunkt des Versagens der Fluiddruckerzeugungsquelle12 unwirksam sind. Die Struktur zum Abdichten des Arbeitsfluids im Steuerkolben66 beim Vorschubhub um den vorbestimmten Betrag oder mehr des Steuerkolbens66 wird vereinfacht, und ferner ist das elastische Dichtungselement207 durch den Halter206 gehalten, der eine Steifheit aufweist und in den Hilfskolben64 gepresst ist, wodurch der Zusammenbau des Halters206 vereinfacht ist, das heißt, des elastischen Dichtungselements207 am Hilfskolben64 . - Das elastische Dichtungselement
207 ist mit dem Metallhalter206 durch Erwärmen (Baking) verschweißt, wodurch die Dichtfähigkeit des elastischen Dichtungselements107 am Halter206 verbessert wird. - Ferner weist die Endwand
66a mehrere Durchgangsbohrungen205 auf, um es dem Arbeitsfluid zu ermöglichen, zwischen der Hubfluidkammer193 und der Freigabekammer132 mit guter Reaktion entsprechend der Betätigung des Eingabekolbens194 zu fließen, und das ringförmige elastische Dichtungselement207 , welches die Durchgangsbohrungen205 im allgemeinen schließen kann, ist durch den ringförmigen Halter206 gehalten, wodurch es ermöglicht ist, dass die mehreren Durchgangsbohrungen205 durch das einzelne elastische Dichtungselement207 geschlossen werden können, so dass die Anzahl von Komponenten reduziert werden kann. Ferner ist die Verbindungsnut209 in der hinteren Fläche des Halters206 vorgesehen, so dass die Verbindung zwischen der inneren Seite des Halters206 und des Abschnitts der Freigabekammer132 außerhalb des Steuerkolbens66 bereitgestellt ist in einem Zustand, in dem das elastische Dichtungselement207 in Kontakt ist mit der Endwand66a . Daher steht die innere Seite des Halters206 unter atmosphärischem Druck, wenn die Durchgangsbohrungen durch das elastische Dichtungselement207 geschlossen sind, wodurch jede Druckdifferenz zwischen der Vorderseite und der Rückseite des Halters206 verhindert ist, wenn der Steuerkolben66 vom Kontaktzustand mit dem elastischen Dichtungselement207 eingezogen wird, und wodurch verhindert wird, dass die Druckdifferenz einen nicht stabilen Zustand im Halter206 erzeugt, der am Hilfskolben64 befestigt ist. - Der Halter
206 , der das elastische Dichtungselement207 hält, kann ferner an der vorderen Fläche der Endwand66a außerhalb des elastischen Dichtungselements207 anliegen, um eine Metallberührung zu erreichen, und ein Vorstehen des elastischen Dichtungselements207 vom Halter206 oder eine durch das Vorstehen hervorgerufene Erosion kann verhindert werden, um die Dichtfähigkeit zu erhöhen, wenn das Arbeitsfluid im Steuerkolben66 beim Vorschubhub um den vorbestimmten Betrag oder mehr des Steuerkolbens66 abgedichtet ist. - Verschiedene Änderungen bei der Gestaltung können durchgeführt werden, ohne den in den Ansprüchen definiert Schutzbereich zu verlassen.
- In der Ausführungsform wurde die Fahrzeugbremsvorrichtung mit einen Tandemtyp-Hauptzylinder M beschrieben, aber die vorliegende Erfindung kann auch bei einer Fahrzeugbremsvorrichtung angewendet werden, welche einen Hauptzylinder enthält, bei dem ein einzelner Hauptkolben verschiebbar in einem Gehäuse untergebracht ist.
Claims (3)
- Fahrzeugbremsvorrichtung, umfassend: einen Fluiddruckverstärker mit einem Steuerkolben (
66 ), einen zwischen einem Bremsbetätigungselement (11 ) und dem Steuerkolben (66 ) angeordneten Hubsimulator (14 ) zur Bereitstellung einer Hubbetätigungsempfindung am Bremsbetätigungselement (11 ), wobei der Steuerkolben (66 ) derart betätigt wird, dass eine Reaktion, welche auf einem Fluiddruck in einer Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121 ) basiert, und eine Bremsbetätigungseingabe von dem Bremsbetätigungselement (11 ) ausgeglichen sind, und wobei der Fluiddruckverstärker den Auslassfluiddruck in einer Fluiddruckerzeugungsquelle (12 ) entsprechend einer axialen Betätigung des Steuerkolbens (66 ) reguliert, um auf die Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121 ) zu wirken, so dass ein Hauptzylinder (23 ,24 ) der Bremsvorrichtung entsprechend dem Fluiddruck in der Verstärkungsfluiddruckerzeugungskammer (121 ) betätigt wird, wobei der Steuerkolben (66 ) eine zylindrische Form aufweist und der Hubsimulator (14 ) ein Eingabeelement (194 ), das im Steuerkolben (66 ) verschiebbar in axialer Richtung untergebracht ist und mit dem Bremsbetätigungselement (11 ) verbunden ist, und einen elastischen Gummikörper (199 ) enthält, welcher zwischen dem Eingabeelement (194 ) und dem Steuerkolben (66 ) angeordnet ist und im Steuerkolben (66 ) untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der inneren Umfangsfläche des Steuerkolbens (66 ) eine konische Oberfläche (210 ) mit einem nach vorne abnehmenden Durchmesser ist, und dass der Gummikörper (199 ) eine zylindrische Form aufweist und wenigstens teilweise entlang der konischen Oberfläche (210 ) verläuft, wobei der Gummikörper bei der Bremsbetätigungseingabe in seinem vorderen Bereich in der verjüngten Innenumfangsfläche des Steuerkolbens (66 ) radial eingespannt ist. - Fahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Form des Gummikörpers (
199 ) in einem Zustand, in dem keine axiale Kompressionskraft auf den Gummikörper (199 ) wirkt, über ihre gesamte axiale Länge den gleichen äußeren Durchmesser aufweist. - Fahrzeugbremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubsimulator (
14 ) ferner ein Metallfederelement (200 ) umfasst, welches eine Federkonstante aufweist, die kleiner ist als diejenige des Gummikörpers (199 ), wobei der Gummikörper (199 ) und das Metallfederelement (200 ) in Serie zwischen dem Eingabeelement (11 ) und dem Steuerkolben (66 ) angeordnet sind; und wobei das Metallfederelement (200 ) eine eingestellte Kraft aufweist, die kleiner ist als diejenige eines weiteren Metallfederelements (134 ) der Bremsvorrichtung, das mit dem Metallfederelement (200 ) in Serie verbunden ist, um vorwärts und rückwärts wirkende Federkräfte auszuüben.
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