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DE102006015098B4 - Grill - Google Patents

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DE102006015098B4 DE200610015098 DE102006015098A DE102006015098B4 DE 102006015098 B4 DE102006015098 B4 DE 102006015098B4 DE 200610015098 DE200610015098 DE 200610015098 DE 102006015098 A DE102006015098 A DE 102006015098A DE 102006015098 B4 DE102006015098 B4 DE 102006015098B4
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Juergen Schneider
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    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0731Roasting devices for outdoor use; Barbecues with a fire box movable between different positions, e.g. horizontal, vertical, inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Abstract

Grill mit einer zum Grillen mit Unterhitze oder Seitenhitze zwischen Füßen (25) drehbaren Glutschale (1), die eine mit einem Rost (12) abzudeckende Wanne (2) mit zwei Stirnseiten (3) umfasst, wobei jeweils zwei stirnseitige Füße (25) miteinander und unter Zwischenanordnung einer Rasteinrichtung (26) mit der jeweiligen Stirnseite (3) der Glutschale (1) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der freien Längsseiten (4) der im Querschnitt halbkreisförmigen Wanne (2) eine Breitseite (11) eines Kohlerostes (12) befestigt ist, die sich schräg in die Wanne (2) erstreckt, wobei der Kohlerost (12) eine über die Länge der Wanne (2) verlaufende Abwinklung (14) aufweist, die die Wanne (2) in zwei Fächer (15, 16) unterteilt, von denen das eine Fach (15) in der Betriebsart Seitenhitze zur Aufnahme der Kohle und in der Betriebsart Unterhitze der sich vertieft zu den Längsseiten (4) in die Wanne (12) erstreckende Kohlerost (12) zur Auflage der Kohle dient.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Grill mit einer zum Grillen mit Unterhitze oder Seitenhitze zwischen Füßen drehbaren Glutschale, die eine mit einem Rost abzudeckende Wanne mit zwei Stirnseiten umfasst, wobei jeweils zwei stirnseitige Füße miteinander und unter Zwischenanordnung einer Rasteinrichtung mit der jeweiligen Stirnseite der Glutschale verbunden sind.
  • Die CH 451 447 A offenbart einen Grill nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der einen kastenförmigen Aufbau aufweist und bei dem ein flacher, prismatischer, oben offener Kohlenbehälter zwischen den Seitenwänden am oberen Rand der Rückwand eingehängt wird, dessen Seitenwände und Rückwand aus einer Blechtafel hergestellt sind und dessen Boden und und Vorderwand aus Streckmetall oder einem Drahtnetz bestehen.
  • Aus der Praxis ist ein Grill bekannt, der eine Glutschale mit einem darauf aufliegenden Rost umfasst. An der Glutschale sind Füße derart befestigt, dass sich die Glutschale zumindest um 90° um ihre Längsachse drehen lässt, damit ein Grillen sowohl mit Unterhitze als auch mit Seitenhitze möglich ist, wobei im Zusammenhang mit der Unterhitze das Grillgut auf dem Rost aufliegt und beim Grillen mit Seitenhitze der Rost die Holzkohle in der Glutschale zurück hält. Als problematisch erweist sich bei diesem Grill die aufwändige Handha bung beim Umbau zum Grillen mit Seitenhitze oder mit Unterhitze, die mangelhafte Standfestigkeit, die aus der schwenkbaren Anordnung der Glutschale zwischen den Füßen resultiert, und die Verwendung des Rostes sowohl als Auflage für das Grillgut als auch zum Halten der Holzkohle, da es oftmals als unhygienisch empfunden wird, auf einen Rost, an dem Asche und Holzkohlereste anhaften, Grillgut zu legen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Grill der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei einem geringen Verbrauch von Holzkohle und einem stabilen Aufbau einfach und sicher zu handhaben ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Grill nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass an jeder der freien Längsseiten der im Querschnitt halbkreisförmigen Wanne eine Breitseite eines Kohlerostes befestigt ist, die sich schräg in die Wanne erstreckt, wobei der Kohlerost eine über die Länge der Wanne verlaufende Abwinklung aufweist, die die Wanne in zwei Fächer unterteilt, von denen das eine Fach in der Betriebsart Seitenhitze zur Aufnahme der Kohle und in der Betriebsart Unterhitze der sich vertieft zu den Längsseiten in die Wanne erstreckende Kohlerost zur Auflage der Kohle dient.
  • Aufgrund der Anordnung der Rasteinrichtungen ist ein werkzeugloser Umbau des Grills für ein Grillen mit Unterhitze oder Seitenhitze möglich, da lediglich die in den entsprechenden Stellungen verrastende Glutschale relativ zu den Füßen zu verdrehen ist, was einfach zu bewerkstelligen ist. Durch die Befestigung der Füße an den Stirnseiten der Glutschale ist eine große Standsicherheit gewährleistet, die nicht durch Montagearbeiten zum Umbau des Grills beeinträchtigt wird. Insbesondere kastenförmige Strukturen neigen zu einem Verzug bei der während des Grillens herrschenden Hitze. Ein solcher Verzug ist durch den halbkreisförmigen Querschnitt der Wanne nahezu ausgeschlossen. Im Weiteren wird in der Position der Glutschale zum Grillen mit Seitenhitze die Holzkohle derart in die Wanne gefüllt, dass sie von dem Kohlegitter gehalten wird. In der Betriebsart Unterhitze wirkt sich die Unterteilung der Wanne durch das Kohlegitter nicht störend aus, da die Holzkohle auf dem Kohlegitter liegt.
  • Zweckmäßigerweise bilden die gegenüberliegenden Rasteinrichtungen mit den zugeordneten Befestigungen eine Drehachse. Vorzugsweise umfassen die Rasteinrichtungen jeweils um 90° zueinander versetzte Vertiefungen, in die entsprechende Erhöhungen eingreifen. Die Vertiefungen können beispielsweise als Nuten oder Kerben geformt sein, wobei die Erhebungen eine dementsprechend korrespondierende Geometrie aufweisen. Selbstverständlich ist es möglich, zu den um 90° zueinander versetzten Raststellungen weitere Raststellungen vorzusehen.
  • In Ausgestaltung sind die Vertiefungen in die Stirnseiten oder eine an der jeweiligen Stirnseite drehfest befestigte Scheibe und die Erhöhungen in die Füße miteinander verbindende Knotenbleche oder eine an dem entsprechenden Knotenblech drehfest befestigte Scheibe eingeprägt. Eine einfach zu fertigende und stabile Variante ist das direkte Prägen der Stirnseite bzw. des Knotenblechs. Sollte dies aus fertigungstechnischen Gesichtspunkten nicht oder nur schwer möglich sein, können auch entsprechende Scheiben geprägt und mit der Stirnseite bzw. dem Knotenblech verschweißt oder vernietet werden.
  • Nach einer Weiterbildung sind die Knotenbleche gegenüber den Stirnseiten federnd vorgespannt. Vorzugsweise sind die Knotenbleche mit den Stirnseiten verschraubt, wobei die Schrauben durch das Zentrum der Rasteinrichtung ragen und die Federn tragen. Beim Verdrehen der Glutschale werden die beispielsweise als Tellerfedern oder Druckfedern ausgebildeten Federn zusammengedrückt und die Erhöhungen der Rastungen kommen außer Eingriff mit den Vertiefungen. Mit dem Erreichen einer der Rastpositionen, in der die Glutschale zum Grillen mit Unterhitze oder Seitenhitze ausgerichtet ist, kommen die Erhöhungen der Rastungen unter der Wirkung der Federn in Eingriff mit den Vertiefungen und die Glutschale ist sicher positioniert.
  • Vorteilhafterweise sind die Stirnseiten kreisförmig ausgebildet. Zur weitergehenden Stabilisierung des Grills sind die Stirnseiten mit einer Verdickung, insbesondere einem Rundstahl, an ihrem äußeren Umfang versehen. Im Weiteren lässt sich der Rundstahl beim Verdrehen der Wanne gut mit der Hand ergreifen. Um die Reibung beim Verdrehen der Glutwanne zu reduzieren und gleichzeitig für einen sicheren Stand des Grills zu sorgen, sind bevorzugt die Füße im Bereich der Stirnseiten derart angeordnet und geformt, dass jeder Fuß an zwei zueinander beabstandeten Punkten an der Verdickung der Stirnseite anliegt. Das bedeutet, dass die Füße im Bereich der Stirnseiten eine im Wesentlichen C-förmige Geometrie aufweisen, wobei die Füße derart an dem Knotenblech befestigt sind, dass die Bögen zur Mitte ausgerichtet sind.
  • Um die Glutschale zu versteifen, trägt zweckmäßigerweise die Wanne an jeder ihrer freien Längsseiten ein im Querschnitt zylindrisches Rohr. Bevorzugt ist in jedes Rohr Rundmaterial als Lagerstelle für verschließbare Klappen in der Wanne eingesetzt, wobei das Rundmaterial über einen einen Schlitz im Rohr durchragenden Steg mit der Klappe verbunden ist. Das Rohr mit dem beabstandet darin aufgenommenen Rundmaterial stellt eine Scharnierlösung für die Klappen dar, wobei die Scharniere verdeckt angeordnet und leicht zu reinigen sind.
  • Vorzugsweise befindet sich im Bereich der Fächer der Wanne jeweils eine Klappe.
  • Bevorzugt dient in der Betriebsart Seitenhitze die dem Fach zur Aufnahme der Kohle zugeordnete Klappe zum Einfüllen der Kohle und das andere Fach zum Auffangen der Asche und die entsprechende Klappe zum Entnehmen der Asche aus der Wanne. Die Asche kann wahlweise durch eine der Klappen oder selbstverständlich auch durch beide Klappen entfernt werden.
  • Zum Auflegen des Grillgutes beim Grillen mit Unterhitze ist zweckmäßigerweise der Glutschale ein Grillrost zugeordnet. Sonach umfasst der Grill einen Grillrost und einen Kohlerost und es ist nicht erforderlich, einen Rost für beide Zwecke zu verwenden, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist.
  • Vorzugsweise weist der Grillrost zu seiner Höhenverstellung an seinen Schmalseiten im Wesentlichen mittig sowie senkrecht zu seiner Rostfläche abstehende Stege auf, von denen jeder mit einem Bolzen und einem dazu beabstandeten Schraubbolzen versehen ist, wobei der Bolzen und der Schraubbolzen in einem Schlitz in der Stirnseite der Glutschale geführt sind. Durch die übereinander liegende Anordnung des in dem Schlitz geführten Bolzens sowie Schraubbolzens befindet sich der Grillrost in einer definierten Lage zur Glutschale. Falls der Gri llrost zum Auffangen und Ableiten von Flüssigkeiten ausgebildet ist, ist er selbstverständlich mit seiner Auflagefläche entsprechend geneigt und nicht exakt horizontal ausgerichtet. Nach dem Lösen der beiderseitigen Schraubbolzen kann der Grillrost in seiner Höhe über die Länge der Schlitze beliebig verstellt werden und nach einem Festdrehen der Schraubbolzen mit der Hand ist der Grillrost arretiert. Bevorzugt erstreckt sich der Schlitz in der Stirnseite der Glutschale von der der Wanne gegenüberliegenden Seite der Rasteinrichtungen bis ins Freie.
  • Alternativ weisen die Stirnseiten Einhängungen für den Grillrost in unterschiedlichen Höhen auf. Die Einhängungen können beispielsweise als horizontale oder schräge Schlitze ausgebildet sein, in die entsprechende Ansätze des Grillrostes eingreifen.
  • Zweckmäßigerweise tragen die Füße unterhalb der Wanne eine Saftauffangschale und/oder eine Ascheauffangschale. Damit der Grill nicht durch Witterungseinflüsse geschädigt wird, ist er aus einem rostfreien Stahl gefertigt. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine in der Nahrungsmittelindustie verwendete Legierung handeln.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbei spieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Grills in einer Position zum Grillen mit Unterhitze,
  • 2 eine Draufsicht auf den Grill nach 1,
  • 3 eine vergrößerte Teildarstellung einer Seitenansicht des Grills nach 1,
  • 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung gemäß der Linie IV-IV nach 1,
  • 5 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung gemäß der Linie V-V nach 2 und
  • 6 eine um 90° gedrehte vergrößerte Schnittdarstellung gemäß der Linie IV-IV nach 1 mit einer Glutschale mit einer geöffneten Klappe.
  • Der Grill umfasst eine Glutschale 1, die aus einer im Querschnitt halbkreisförmigen Wanne 2 mit endseitigen kreisförmigen Seitenteilen 3 zusammengesetzt ist. An den freien Längsseiten 4 der Wanne 2 sind im Querschnitt zylindrische Rohre 5 angeschweißt, in die Rundmaterial 6 als Lagerstelle 7 für Klappen 8 eingesetzt ist, wobei die die Wanne 2 verschließenden Klappen 8 zum einen über Stege 9 mit dem Rundmaterial 6 und zum anderen mittels Verschlüssen 10 mit der Wanne 2 in Verbindung stehen. Im Weiteren ist an jedem Rohr 5 der Wanne 2 eine Breitseite 11 eines Kohlerostes 12 angeschweißt, die sich schräg in die Wanne 2 erstreckt, wobei die beiden Breitseiten 11 durch eine Auflagefläche 13 verbunden sind, die eine derartige Abwinklung 14 aufweist, dass die Wanne 2 in zwei ungleich große Fächer 15, 16 unterteilt ist, von denen sich jedes im Zugriffsbereich einer Klappe 8 befindet.
  • Darüber hinaus ist der Glutschale 1 ein zur Ableitung von Flüssigkeiten aus Winkelstäben 17 zusammengesetzter Grillrost 18 höhenverstellbar zugeordnet. Der Grillrost 18 weist an seinen Schmalseiten 19 senkrecht zu seiner Rostfläche 20 abstehende Stege 21 auf, von denen jeder mit einem Bolzen 22 und einem dazu beabstandeten Schraubbolzen 23 versehen ist, die in einem Schlitz 24 in der Stirnseite 3 der Glutschale 1 zur Höhenverstellung arretierbar geführt sind. Der Schlitz 24 erstreckt sich von der der Wanne 2 gegenüberliegenden Seite einer zwischen Füßen 25 und der Glutschale 1 wirkenden Rasteinrichtung 26 durch eine das Seitenteil 3 einfassende, als Rundstahl 27 ausgeführte Verdickung 28 in Freie. An dem Rundstahl 27 der Seitenteile 3 liegen die im Bereich der Wanne 2 über ein Knotenblech 29 und unterhalb der Wanne 2 mit einem Winkelstahl 36 verbundenen Füße 25 punktförmig an, wozu die Füße 25 im Bereich der Wanne 2 im Wesentlichen C-förmig gebogen sind. Zwischen den Stirnseiten 3 der Glutschale 1 und den Knotenblechen 29 sind die Rasteinrichtungen 26 vorgesehen, wobei die gegenüberliegenden Rasteinrichtungen 26 eine Drehachse der Glutschale 1 bilden und eine verrastende Verstellung der Glutschale 1 zum Grillen mit Unterhitze gemäß 4 oder mit Seitenhitze nach 6 ermöglichen.
  • Die Rasteinrichtungen 26 umfassen jeweils um 90° zueinander versetzte Vertiefungen 30, die in die jeweilige Stirnseite 3 eingeprägt sind. In die Vertiefungen 30 rasten in entsprechenden Drehstellungen Erhöhungen 31 ein, die in an den Knotenblechen 29 drehfest befestigten Scheiben 32 eingeprägt sind. Die Knotenbleche 29 sind mit den Stirnseiten 3 verschraubt, wobei die Schrauben 33 durch das Zentrum der Rasteinrichtungen 26 ragen und als Tellerfedern 34 ausgebildete Federn 35 zum federnden Vorspannen der Knotenbleche 29 gegenüber den Stirnseiten 3 tragen.
  • Zum Grillen mit Unterhitze ist die Glutschale 1 derart verrastet positioniert, dass sich der Grillrost 18 im Wesentlichen parallel zu den Rohren 5 verlaufend oberhalb des Kohlerostes 12, auf dem beispielsweise Holzkohle aufliegt, erstreckt. Zum Grillen mit Seitenhitze wird der Grillrost 18 entfernt und die Glutschale 1 um 90° in ihre weitere verrastete Position gedreht, in der der Kohlerost 12 im Wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. In die Schlitze 24 in den Seitenteilen 3 wird ein Drehspieß zur Halterung des Grillgutes eingesetzt, wobei im Bereich unterhalb des Drehspießes eine Saftauffangschale und im Bereich unterhalb der Wanne eine Ascheauffangschale auf die Füße 25 einer Seite verbindenden Winkelstähle 36 aufgelegt wird. Die nun oben stehende Klappe 8 wird zum Einfüllen der Kohle in das große Fach 16 geöffnet. Die entstehende Asche sammelt sich in dem kleinen Fach 15 und kann durch das Öffnen der entsprechenden unteren Klappe 8 in die Ascheauffangschale abgelassen werden.

Claims (19)

  1. Grill mit einer zum Grillen mit Unterhitze oder Seitenhitze zwischen Füßen (25) drehbaren Glutschale (1), die eine mit einem Rost (12) abzudeckende Wanne (2) mit zwei Stirnseiten (3) umfasst, wobei jeweils zwei stirnseitige Füße (25) miteinander und unter Zwischenanordnung einer Rasteinrichtung (26) mit der jeweiligen Stirnseite (3) der Glutschale (1) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der freien Längsseiten (4) der im Querschnitt halbkreisförmigen Wanne (2) eine Breitseite (11) eines Kohlerostes (12) befestigt ist, die sich schräg in die Wanne (2) erstreckt, wobei der Kohlerost (12) eine über die Länge der Wanne (2) verlaufende Abwinklung (14) aufweist, die die Wanne (2) in zwei Fächer (15, 16) unterteilt, von denen das eine Fach (15) in der Betriebsart Seitenhitze zur Aufnahme der Kohle und in der Betriebsart Unterhitze der sich vertieft zu den Längsseiten (4) in die Wanne (12) erstreckende Kohlerost (12) zur Auflage der Kohle dient.
  2. Grill nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Rasteinrichtungen (26) mit zugeordneten Befestigungen eine Drehachse bilden.
  3. Grill nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtungen (26) jeweils um 90° zueinander versetzte Vertiefungen (30) umfassen, in die entsprechende Erhöhungen (31) eingreifen.
  4. Grill nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (30) in die Stirnseiten (3) oder eine an der jeweiligen Stirnseite (3) drehfest befestigte Scheibe und die Erhöhungen (31) in die Füße (25) miteinander verbindende Knotenbleche (29) oder eine an dem entsprechenden Knotenblech (29) drehfest befestigte Scheibe (32) eingeprägt sind.
  5. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Knotenbleche (29) gegenüber den Stirnseiten (3) federnd vorgespannt sind.
  6. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Knotenbleche (29) mit den Stirnseiten (3) verschraubt sind, wobei die Schrauben (33) durch das Zentrum der Rasteinrichtung (26) ragen und die Federn (35) tragen.
  7. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (3) kreisförmig ausgebildet sind.
  8. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (3) mit einer Verdickung (28), insbesondere einem Rundstahl (27), an ihrem äußeren Umfang versehen sind.
  9. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Füße (25) im Bereich der Stirnseiten (3) derart angeordnet und geformt sind, dass jeder Fuß (25) an zwei zueinander beabstandeten Punkten an der Verdickung (28) der Stirnseite (3) anliegt.
  10. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (2) an jeder ihrer freien Längsseiten (4) ein im Querschnitt zylindrisches Rohr (5) trägt.
  11. Grill nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in jedes Rohr (5) Rundmaterial (6) als Lagerstelle (7) für verschließbare Klappen (8) in der Wanne (2) eingesetzt ist, wobei das Rundmaterial (6) über einen einen Schlitz im Rohr (5) durchragenden Steg (9) mit der Klappe (8) verbunden ist.
  12. Grill nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Bereich der Fächer (15, 16) der Wanne (2) jeweils eine Klappe (8) befindet.
  13. Grill nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsart Seitenhitze die dem Fach (16) zur Aufnahme der Kohle zugeordnete Klappe (8) zum Einfüllen der Kohle und das andere Fach (15) zum Auffangen der Asche und die entsprechende Klappe (8) zum Entnehmen der Asche aus der Wanne (2) dient.
  14. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Glutschale (1) ein Grillrost (18) zugeordnet ist.
  15. Grill nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Grillrost (18) zu seiner Höhenverstellung an seinen Schmalseiten (19) im Wesentlichen mittig sowie senkrecht zu seiner Rostfläche (20) abstehende Stege (21) aufweist, von denen jeder mit einem Bolzen (22) und einem dazu beabstandeten Schraubbolzen (23) versehen ist, wobei der Bolzen (22) und der Schraubbolzen (23) in einem Schlitz (24) in der Stirnseite (3) der Glutschale (1) geführt sind.
  16. Grill nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schlitz (24) in der Stirnseite (3) der Glutschale (1) von der der Wanne (2) gegenüberliegenden Seite der Rasteinrichtungen (26) bis ins Freie erstreckt.
  17. Grill nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (3) Einhängungen für den Grillrost (18) in unterschiedlichen Höhen aufweisen.
  18. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Füße (25) unterhalb der Wanne (2) eine Saftauffangschale und/oder eine Ascheauffangschale tragen.
  19. Grill nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch seine Fertigung aus einem rostfreien Stahl.
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