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DE202005017164U1 - Grillvorrichtung - Google Patents

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DE202005017164U1
DE202005017164U1 DE202005017164U DE202005017164U DE202005017164U1 DE 202005017164 U1 DE202005017164 U1 DE 202005017164U1 DE 202005017164 U DE202005017164 U DE 202005017164U DE 202005017164 U DE202005017164 U DE 202005017164U DE 202005017164 U1 DE202005017164 U1 DE 202005017164U1
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DE
Germany
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drain
gutters
grill
grill device
grate
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DE202005017164U
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English (en)
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Lalic Luka Dipl-Betriebsw
Original Assignee
Lalic Luka Dipl-Betriebsw
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0704Roasting devices for outdoor use; Barbecues with horizontal fire box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Abstract

Grillvorrichtung (1) mit einem auf einem Gehäuse (2) aufliegenden Grillrost (15) zur Auflage von Grillgut (47) und einer Wärmequelle, insbesondere einer Grillkohleaufnahme (16) mit Grillkohle (48) und einer darunter angeordneten Ascheaufnahme (18), dadurch gekennzeichnet, dass zur Ableitung von aus dem Grillgut (47) austretender Flüssigkeit (51) unter dem Grillrost (15) ein erstes Ablaufgitter (24) mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen (25–27) angeordnet ist und unterhalb des ersten Ablaufgitters (24) ein zweites Ablaufgitter (32) mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen (33–36) angeordnet ist, wobei Tropfkanten (41–43) der Ablaufrinnen (25–27) des ersten Ablaufgitters (24) jeweils im Bereich von Auffangflächen (37–40) der Ablaufrinnen (33–36) des zweiten Ablaufgitters (32) verlaufen und Zwischenräume (28,29) zwischen den Ablaufrinnen (25–27) des ersten Ablaufgitters (24) jeweils im Bereich der Auffangflächen (37–40) der Ablaufrinnen (33–36) des zweiten Ablaufgitters (32) verlaufen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Grillvorrichtung mit einem auf einem Gehäuse aufliegenden Grillrost zur Auflage von Grillgut und einer Wärmequelle, insbesondere einer Grillkohleaufnahme mit Grillkohle, und einer darunter angeordneten Ascheaufnahme.
  • Bekannte Ausführungsformen von Grillvorrichtungen weisen im Allgemeinen den Nachteil auf, dass aus dem Grillgut austretende Flüssigkeiten, insbesondere Fett und/oder Wasser, unkontrolliert auf die unterhalb des Grillgutes angeordnete glühende Grillkohle abtropfen. Hierdurch können sich unter bestimmten Bedingungen gesundheitsschädliche karzinogene Stoffe entwickeln. Darüber hinaus kann in die Grillkohle abtropfendes Fett zu Stichflammen führen, so dass das Grillgut zumindest teilweise verbrennt und/oder zumindest eine erhebliche geschmackliche Beeinträchtigung des Grillguts eintritt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die vorstehend erwähnten Nachteile der vorbekannten Ausführungsformen von Grillvorrichtungen weitgehend zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Grillvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Dadurch, dass zur Ableitung von aus dem Grillgut austretender Flüssigkeit unter dem Grillrost ein erstes Ablaufgitter mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen angeordnet ist und unterhalb des ersten Ablaufgitters ein zweites Ablaufgitter mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen angeordnet ist, wobei die Tropfkanten der Ablaufrinnen des ersten Ablaufgitters jeweils im Bereich von Auffangflächen der Ablaufrinnen des zweiten Ablaufgitters verlaufen und Zwischenräume zwischen den Ablaufrinnen des ersten Ablaufgitters jeweils im Bereich der Auffangflächen der Ablaufrinnen des zweiten Ablaufgitters verlaufen, werden aus dem Grillgut austretende Flüssigkeiten kontrolliert abgeleitet, bevor sie auf die Wärmequelle, insbesondere in der Form einer Grillkohleaufnahme mit darin befindlicher glühender Holzkohle oder dergleichen, auftreffen können und hierdurch karzinogene Stoffe und/oder Stichflammen entstehen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Grillvorrichtung sieht vor, dass die Ablaufrinnen des zweiten Ablaufgitters mindestens zwei verschiedene Breitenabmessungen aufweisen.
  • Durch diesen Ausgleich mit unterschiedlichen breiten Ablaufrinnen wird erreicht, dass die Tropfkanten der Ablaufrinnen des ersten Ablaufgitters jeweils über Auffangflächen der Ablaufrinnen des zweiten Ablaufgitters und die Zwischenräume zwischen den Ablaufrinnen des ersten Ablaufgitters gleichfalls über den Auffangflächen der Ablaufrinnen des zweiten Ablaufgitters verlaufen. Hierdurch wird eine Überlappung der Ablaufrinnen im ersten und zweiten Ablaufgitter erreicht, so dass aus dem Grillgut austretende Flüssigkeit in jedem Fall über eines der Ablaufgitter in eine Sammelrinne und von da aus über ein Fallrohr in einen Sammelbehälter abgeleitet werden kann.
  • In Gemäßheit einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Grillvorrichtung ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Ablaufgitter einstückig ausgebildet sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht die Herstellung der Ablaufgitter aus jeweils einer Blechplatte.
  • Nach Maßgabe einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Ablaufrinnen des ersten und des zweiten Ablaufgitters im Wesentlichen eine V-förmige Querschnittsgeometrie aufweisen, wobei benachbarte Ablaufrinnen jeweils durch kurze endseitige Stege miteinander verbunden sind und zwischen den Ab laufrinnen jeweils ein Zwischenraum besteht.
  • Diese Ausgestaltung ermöglicht zum einen eine leichte Herstellbarkeit der Ablaufrinnen der Ablaufgitter durch mehrfaches Kanten eines durchgehenden Bleches, wobei die Zwischenräume bzw. die endseitigen Stege zwischen den Ablaufrinnen durch Ausstanzen gebildet werden. Weiterhin werden durch die V-förmige Querschnittsgeometrie Ablagerungen in den Ablaufrinnen weitgehend vermieden, sodass die aus dem Grillgut austretende Flüssigkeit in jedem Fall ungehindert abfließen kann.
  • In Gemäßheit einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grillrost zu Reinigungszwecken vom Gehäuse abnehmbar ausgebildet.
  • Hierdurch wird eine einfache Reinigung der beiden unter dem Grillrost liegenden Ablaufgitter ermöglicht.
  • Nach Maßgabe einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest das obere Ablaufgitter für Reinigungszwecke verschwenkbar an dem Gehäuse angelenkt. Hierdurch wird eine Reinigung des unter dem ersten Ablaufgitter liegenden zweiten Ablaufgitters ermöglicht bzw. erleichtert.
  • Nach Maßgabe einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind das erste und das zweite Ablaufgitter in Richtung einer Sammelrinne geneigt angeordnet, wobei die Sammelrinne unterhalb des zweiten Ablaufgitters läuft.
  • Mittels der Sammelrinne können aus dem Grillgut austretende Flüssigkeiten, insbesondere Fett und/oder Wasser, auf einfache Art und Weise zu einem zentralen Sammelbehälter zur späteren Entsorgung weitergeleitet werden.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Anordnung sind in den weiteren Patentansprüchen dargelegt.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 Eine schematische Ansicht der Grillvorrichtung,
  • 2 eine perspektivische Ausschnittdarstellung des Grillrostes mit darunter angeordnetem ersten und zweiten Ablaufgitter,
  • 3 eine Seitenansicht des Grillrostes mit dem ersten und dem zweiten Ablaufgitter sowie der darunter befindlichen Grillkohleaufnahme mit darin befindlicher Grillkohle,
  • 4 eine Seitenansicht des ersten und des zweiten Ablaufgitters mit abgehobenem Grillrost und
  • 5 eine Seitenansicht des Grillrostes mit dem ersten und dem zweiten Ablaufgitter sowie der Grillkohleaufnahme.
  • In der Zeichnung sind gleiche konstruktive Elemente der Grillvorrichtung jeweils mit derselben Bezugsziffer versehen worden.
  • Die 1 zeigt eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Grillvorrichtung 1. Die Grillvorrichtung 1 umfasst unter anderem ein Gehäuse 2 mit einem Rauchgasabzug 3 sowie einer Abdeckung 4 für den Rauchgasabzug 3, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden. An seiner Unterseite weist das Gehäuse 2 vier Laufrollen, von denen die Laufrollen 5,6 stellvertretend für die beiden rückseitigen Laufrollen mit einer Bezugsziffer versehen wurden. Im unteren Bereich des Gehäuses 2 ist weiterhin ein mit zwei Türen 7,8 verschließbares Ablagefach 9 vorgesehen. Oberhalb des Ablagefaches 9 ist ein weiteres, vorzugsweise offenes Ablagefach 10 zur Lagerung von Grillhilfsutensilien oder dergleichen vorgesehen. Ferner weist das Gehäuse 2 zwei Aufnahmen 11,12 zur drehbaren Lagerung eines hand- oder motorisch betriebenen Grillspießes oder dergleichen auf. Auf der linken und der rechten Seite des Gehäuses 2 sind in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Grillvorrichtung 1 zwei abklappbare Ablageflächen 13,14 vorgesehen.
  • Unterhalb eines Grillrostes 15 befindet sich eine Grillkohleaufnahme 16 zur Aufnahme von Holzkohle, Holz oder dergleichen. Die Grillkohleaufnahme 16 ist bevorzugt mit einer herausziehbaren Schublade 17 ausgebildet. Unterhalb der Grillkohleaufnahme 16 ist weiterhin eine Ascheaufnahme 18 vorgesehen, die aus Gründen der leichteren Reinigung gleichfalls mit einer herausziehbaren Schublade 19 gebildet ist. Auf dem Grillrost 15 liegt das nicht näher dargestellte Grillgut auf.
  • Unterhalb des Grillrostes 15 sind erfindungsgemäß ein erstes Ablaufgitter und ein zweites Ablaufgitter zur Ableitung von aus dem Grillgut austretenden Flüssigkeiten angeordnet. Beide Ablaufgitter sind aus Gründen der besseren zeichnerischen Übersicht in der 1 nicht dargestellt. Die wirksame Fläche der Grillkohleaufnahme 16 bzw. der Schublade 17 und damit die erzeugbare Hitze bzw. Wärme lässt sich durch eine einfache horizontale Verschiebung von zwei Trennblechen 20,21 variieren und damit den jeweiligen Bedürfnissen anpassen.
  • Die Grillvorrichtung 1 ist in einer bevorzugten Ausführungsvariante im Wesentlichen mit nicht rostenden, korrosionsfesten Blechen, zum Beispiel mit V2A- oder V4A-Blechen, gebildet, so dass die Grillvorrichtung 1 bei Nichtgebrauch im Freien verbleiben kann. Abweichend hiervon können auch Stahlbleche mit einer entsprechenden Korrosionsschutzbeschichtung verwendet werden. Die Materialstärke der korrosionsfesten Bleche beträgt vorzugsweise zwischen 1 mm und 4 mm.
  • Die Grillvorrichtung 1 kann abweichend von der in der 1 dargestellten Ausführungsvariante auch mit Gas, insbesondere mit Propangas oder dergleichen, als Wärmequelle betrieben werden. In diesem Fall ist unterhalb des Grillrostes 15 anstelle der Grillkohleaufnahme 16 ein entsprechend flächig wirkender Gasbrenner positioniert. Anstatt eines Gasbrenners kann auch eine elektrische Beheizung, beispielsweise mit einer elektrischen Widerstandsheizung oder dergleichen, vorgesehen sein. Für den Fall, dass die Grillvorrichtung 1 mit Gas oder elektrisch beheizt wird, kann die Ascheaufnahme 18 in Gestalt der Schublade 19 auf Grund der dann fehlenden bzw. geringen Rußentwicklung im Allgemeinen ersatzlos entfallen bzw. als weiteres Ablagefach benutzt werden.
  • Neben dem Ablagefach 10 befindet sich ein zentraler Sammelbehälter 22 zur Aufnahme von aus dem Grillgut austretender Flüssigkeit, bei der es sich insbesondere um Wasser und/oder Fett handelt. Der Sammelbehälter 22 ist mit einem Fallrohr 23 mit einer in der 1 nicht dargestellten Sammelrinne verbunden, die wiederum mit einer nicht eingezeichneten Ablaufrinne unterhalb der Ablaufgitter in Verbindung steht.
  • Die 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des erfindungsgemäßen Grillrostes mit darunter angeordnetem ersten und zweiten Ablaufgitter.
  • Der Grillrost 15 ist in bekannter Weise als gitterförmiger Rost zur Auflage des nicht dargestellten Grillgutes ausgebildet. Unterhalb des Grillrostes 15 ist ein erstes Ablaufgitter 24 angeordnet. Das erste Ablaufgitter 24 ist mit einer Vielzahl von im Wesentlichen parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet angeordneten Ablaufrinnen gebildet, von denen stellvertretend für die Übrigen die Ablaufrinnen 25 bis 27 mit einer Bezugsziffer versehen wurden. Die Ablaufrinnen 25 bis 27 des ersten Ablaufgitters 24 weisen jeweils in etwa dieselben Breitenabmessungen und die gleiche im Wesentlichen V-förmige Querschnittsgeometrie auf. Das Ablaufgitter 24 kann beispielsweise aus einem einstückigen Edelstahlblech durch mehrfaches Kanten gebildet werden, wobei die Zwischenräume 28,29 durch Ausstanzen entstehen. Die Zwischenräume 28,29 erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Tiefenerstreckung des ersten Ablaufgitters 24. Lediglich an ihren Enden werden die Ablaufrinnen 25 bis 27 durch die nicht ausgestanzten, verbleibenden schmalen Stege 30,31 zusammengehalten. Durch den Grillrost 15 wird ein Festbrennen des Grillgutes auf dem ersten Ablaufgitter 24 vermieden, sodass aus dem Grillgut austretende Flüssigkeit durch die Ablaufrinnen des Ablaufgitters 24 ungehindert ablaufen kann.
  • Ein zweites, unterhalb des ersten Ablaufgitters 24 angeordnetes Ablaufgitter 32 entspricht vom konstruktiven Aufbau her im Wesentlichen dem ersten Ablaufgitter 24. Das zweite Ablaufgitter 32 ist mit Ablaufrinnen 33 bis 36 gebildet, wobei die Ablaufrinnen 33,34 im Vergleich zu den Ablaufrinnen 35,36 jedoch etwas breiter ausgebildet sind. Durch die Überlappung bzw. versetzte Überdeckung der Ablaufgitter 24,32 infolge der unterschiedlichen Breitenabmessungen werden aus dem aufliegenden Grillgut austretende Flüssigkeiten entweder vom ersten oder vom zweiten Ablaufgitter 24,32 aufgefangen.
  • Weiterhin befinden sich die Auffangflächen 37 bis 40 der Ablaufrinnen 33 bis 36 stets unterhalb der Zwischenräume 28,29 bzw. der Tropfkanten 41 bis 43 der Ab laufrinnen 25 bis 27 des ersten Ablaufgitters 24. Durch die Überdeckung des ersten und des zweiten Ablaufgitters 24,32 wird erreicht, dass aus dem Grillgut austretende Flüssigkeit in keinem Fall in die Grillkohleaufnahme abtropfen kann. Zwischen den Ablaufrinnen 33 bis 36 verbleiben drei Stege 44,45,46, um den mechanischen Zusammenhalt zwischen den Ablaufrinnen zu gewährleisten. Im hinteren, endseitigen, nicht dargestellten Bereich des ersten und des zweiten Ablaufgitters 24,32 befinden sich in Entsprechung zu den vorderen Stegen 30,31 sowie 44 bis 46 jeweils in gleicher Position weitere hintere Stege, um einstückige im Wesentlichen plattenförmige Ablaufgitter 24,32 zu erzielen. Zwischen den Ablaufrinnen 33 bis 36 bestehen in Entsprechung zu den Zwischenräumen 28,29 im ersten Ablaufgitter 24 gleichfalls Zwischenräume mit einer im Wesentlichen gleichen Breite, die der besseren zeichnerischen Übersichtlichkeit halber in der 2 nicht näher bezeichnet wurden. Auch diese Zwischenräume werden durch Ausstanzen gebildet, während die schmalen Stege 44 bis 46 stehen bleiben und den Zusammenhalt der Ablaufrinnen 33 bis 36 des zweiten Ablaufgitters 32 sicherstellen. Im Übrigen entspricht der Aufbau des zweiten Ablaufgitters 32 dem Aufbau des ersten Ablaufgitters 24, so dass an dieser Stelle auf dessen Beschreibung verwiesen werden kann.
  • Die Ablaufrinnen 25,26 und 27 des ersten Ablaufgitters 24 mit einer im Wesentlichen V-förmigen Querschnittsgeometrie weisen in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Breite von etwa 35 mm bei einer Tiefe der Kantung von ungefähr 5 mm auf. Hieraus ergibt sich jeweils ein Öffnungswinkel von etwa 148° zwischen beiden Schenkeln der jeweiligen im Wesentlichen V-förmigen Auffangfläche einer Ablaufrinne.
  • Die schmaleren Ablaufrinnen 35,36 im zweiten Ablaufgitter 32 mit einer gleichfalls im Wesentlichen V-förmigen Querschnittsgeometrie weisen eine Breite von ungefähr 30 mm bei einer Tiefe der Kantung von etwa 5 mm auf, um die erwünschten Überlappungen zwischen den Ablaufgittern 24 und 32 zu erreichen. Hieraus ergibt sich ein Öffnungswinkel von etwa 143° zwischen den beiden Schenkeln der Ablaufrinnen 35,36 zur Bildung der Auffangflächen 39,40. Die Ablaufrinnen 33 und 34 mit ihren Auffangflächen 37,38 entsprechen in ihren räumlichen Abmessungen in etwa den Ablaufrinnen 25,26 und 27 des ersten Ablaufgitters 24.
  • Die Ablaufrinnen 25 bis 27 sowie die Ablaufrinnen 33 bis 36 sind mit Edelstahlblechen, insbesondere mit V2A oder mit V4A-Blechen, mit einer Dicke von vorzugsweise ungefähr 2 mm gebildet. Die vorderen Stege 30 und 31 sowie 44,45 und 46 zwischen den Ablaufrinnen 25 bis 27 und 33 bis 36 weisen jeweils eine Breite sowie eine Tiefenerstreckung von etwa 10 mm auf, um eine ausreichende Durchgängigkeit für die von der Grillkohleaufnahme 16 bzw. der Grillkohle aufsteigende heiße Luft zu erreichen. Entsprechend sind die Zwischenräume 28,29 ebenfalls ungefähr 10 mm breit. Die Zwischenräume 28,29 erstrecken sich hierbei – abgesehen von der Tiefe der endseitigen Stege 30,31 – über die gesamte Tiefe der Ablaufgitter 24,32. Der Grillrost 15 und die Ablaufgitter 24,32 können eine Breite von bis zu 120 cm bei einer Tiefe von bis zu 90 cm aufweisen. Bevorzugt weisen der Grillrost 15 sowie die Ablaufgitter 24,32 eine Breite von etwa 80 cm und eine Tiefe von 60 cm auf. Andere geometrische Abmessungen, insbesondere der Breite und der Tiefe der Kantung der Ablaufrinnen, der genannten konstruktiven Elemente der Grillvorrichtung sind gleichfalls möglich.
  • Die Ablaufgitter 24 und 32 lassen sich somit auf einfache Art und Weise durch mehrfaches Kanten und anschließenden Stanzen jeweils eines Blechabschnitts fertigen. Abweichend von der gezeigten V-förmigen Querschnittsgeometrie können die Ablaufrinnen auch eine Querschnittsgeometrie in der Form eines Kreisbogensegments aufweisen. Die genannten, beispielhaften Abmessungen der Ablaufrinnen in den Ablaufgittern 24,32 gewährleisten eine optimale Energieausnutzung der Grillkohle, so dass die erfindungsgemäße Grillvorrichtung 1 bei guten Grillergebnissen einen geringen Grillkohleverbrauch aufweist.
  • Die 3 zeigt eine Seitenansicht des Grillrostes mit dem ersten und dem zweiten Ablaufgitter sowie der darunter befindlichen Grillkohleaufnahme mit darin befindlicher Grillkohle.
  • Auf dem Grillrost 15 liegt das Grillgut 47, beispielsweise in der Form von Fleischstücken, Würstchen, Brot oder dergleichen. Unterhalb des Grillrostes 15 verläuft das erste Ablaufgitter 24 sowie das zweite Ablaufgitter 32. In der Schublade 17 befindet sich die Grillkohle 48 als Wärme- bzw. Hitzequelle. Um den Verbrennungsprozess zu fördern, können zumindest in den Boden der Schublade 17 eine Vielzahl von Öffnungen 49 zur Belüftung eingebracht sein. Das erste Ablaufgitter 24 sowie das zweite Ablaufgitter 32 sind mittels eines Drehgelenks 50 verschwenkbar am Gehäuse 2 aufgenommen. Aus dem Grillgut 47 tritt infolge der Hitzeeinwirkung Flüssigkeit 51, beispielsweise in der Form von Wasser und/oder Fett, aus. Die Flüssigkeit 51 wird entweder vom ersten Ablaufgitter 24 oder vom zweiten Ablaufgitter 32 aufgefangen und mittels einer nicht dargestellten Sammelrinne zu einem Sammelbehälter weitergeleitet. Aus der 3 ist ersichtlich, dass aus dem Grillgut 47 austretende Flüssigkeit 51 von den Tropfkanten 41 bis 43 in die Ablaufrinnen 33,34,36 gelangt und im Bereich der Zwischenräume 28,29 austretende Flüssigkeit 51 insbesondere von den beiden Ablaufrinnen 34,35 aufgefangen wird, so dass im Ergebnis keine Flüssigkeit 51 in die Grillkohle 48 bzw. in eine anders geartete Heizvorrichtung – beispielsweise in der Form eines Gasbrenners, einer elektrischen Heizung oder dergleichen – gelangen bzw. abtropfen kann. Die Entstehung von karzinogenen Stoffen und/oder von Stichflammen infolge von auf glühende Grillkohlen auftreffendem Fett wird daher wirkungsvoll verhindert.
  • Die 4 zeigt eine Seitenansicht des ersten und des zweiten Ablaufgitters mit abgehobenem Grillrost und einer Sammelrinne.
  • Das erste und das zweite Ablaufgitter 24,32 sind durch das Drehgelenk 50 an dem Gehäuse 2 verschwenkbar angelenkt. Darüber hinaus können die Ablaufgitter 24,32 auch herausnehmbar ausgebildet sein. Der Grillrost 15 liegt mittels der Abstandhalter 52,53 lose auf dem ersten Ablaufgitter 24 auf. Hierdurch kann der Grillrost 15 zu Reinigungszwecken leicht von dem ersten Ablaufgitter 24 abgehoben werden. Unterhalb des zweiten Ablaufgitters 32, bevorzugt in dessen Endbereich, befindet sich eine quer zu den Längsachsen der Ablaufrinnen 25 bis 27 sowie 33 bis 36 der Ablaufgitter 24,32 verlaufende Sammelrinne 54, die zur Ableitung der von den Ablaufgittern 24,32 aufgenommenen Flüssigkeiten in einen nicht dargestellten Sammelbehälter dient. Zu diesem Zweck weist die Sammelrinne 54 ein geringes Gefälle von bis zu 15° auf. Unterhalb der Sammelrinne 54 befindet sich wiederum die Schublade 17 der Grillkohleaufnahme 16.
  • Die 5 zeigt eine Seitenansicht des Grillrostes mit dem ersten und dem zweiten Ablaufgitter sowie der Grillkohleaufnahme.
  • Aus der Darstellung der 5 ist ersichtlich, dass sowohl der Grillrost 15 als auch das erste und das zweite Ablaufgitter 24,32 ein Gefälle aufweisen, um einen ausreichend schnellen Abfluss der gesammelten Flüssigkeit in die Sammelrinne 54 zu gewährleisten. Das Gefälle der Ablaufgitter 24,32 sowie des Grillrostes 15 beträgt bis zu 15°. Weiterhin zeigt die 5 die herausziehbare Schublade 17 der Grillkohleaufnahme 16 mit der darin angeordneten Grillkohle 48 als Wärme- bzw. Hitzequelle für das Grillgut. Zwischen der Sammelrinne 54 und der Schublade 17 befindet sich ein Trennblech 55, um eine Entzündung der durch die Sammelrinne 54 fließenden Flüssigkeiten infolge der hohen Hitzeentwicklung durch die von der Schublade 17 aufgenommene glühende Grillkohle 48 zu vermeiden. Die Sammelrinne 54 befindet sich bevorzugt unterhalb eines Endbereichs 56 des ersten und des zweiten Ablaufgitters 24,32.
  • Die Sammelrinne 54 kann abweichend von der in 5 gezeigten vorderen Anordnung – jeweils von vorne auf die Grillvorrichtung 1 gesehen – auch links (wie in der 4 mit gestrichelten Linien angedeutet), rechts oder hinten unterhalb der Ablaufgitter 24,32 innerhalb des Gehäuses 2 angeordnet sein. Auch in diesem Fall muss das Gefälle der Ablaufgitter 24,32 jeweils in Richtung der Sammelrinne 54 weisen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel der 5 beträgt das Gefälle der Ablaufgitter 24,32 in etwa 4°. Das Gefälle bzw. die Neigung der Ablaufgitter 24,32 kann jedoch hiervon abweichend, um insbesondere eine ausreichend schnelle Ableitung der aus dem Grillgut 47 austretenden Flüssigkeiten 51 und einen ausreichenden Selbstreinigungseffekt zu gewährleisten, Werte zwischen 0,5° und 10°, besonders bevorzugt jedoch zwischen 2° und 5°, aufweisen.
  • Weiterhin kann es zusätzlich erforderlich sein, sowohl den Sammelbehälter 22, als auch das Fallrohr 23 und die Sammelrinne 54 beabstandet zur Grillkohleaufnahme 16 und/oder zur Ascheaufnahme 18 anzuordnen.
  • Da aus dem Grillgut austretende Flüssigkeiten nicht mehr auf die Grillkohle 48 treffen, ist ein nahezu rauchfreies Grillen möglich, so dass die erfindungsgemäße Grillvorrichtung 1 beispielsweise in eng bebauten Wohngebieten oder auf Balkons in Mehrfamilienhäusern ohne die geringste Geruchs- und Rauchbelästigung für die Nachbarn einsetzbar ist.
  • 1
    Grillvorrichtung
    2
    Gehäuse
    3
    Rauchgasabzug
    4
    Abdeckung
    5
    Laufrolle
    6
    Laufrolle
    7
    Tür
    8
    Tür
    9
    Ablagefach
    10
    Ablagefach
    11
    Aufnahme
    12
    Aufnahme
    13
    Ablagefläche
    14
    Ablagefläche
    15
    Grillrost
    16
    Grillkohleaufnahme
    17
    Schublade
    18
    Ascheaufnahme
    19
    Schublade
    20
    Trennblech
    21
    Trennblech
    22
    Sammelbehälter
    23
    Fallrohr
    24
    erstes Ablaufgitter
    25
    Ablaufrinne
    26
    Ablaufrinne
    27
    Ablaufrinne
    28
    Zwischenraum
    29
    Zwischenraum
    30
    Steg
    31
    Steg
    32
    zweites Ablaufgitter
    33
    Ablaufrinne
    34
    Ablaufrinne
    35
    Ablaufrinne
    36
    Ablaufrinne
    37
    Auffangfläche
    38
    Auffangfläche
    39
    Auffangfläche
    40
    Auffangfläche
    41
    Tropfkante
    42
    Tropfkante
    43
    Tropfkante
    44
    Steg
    45
    Steg
    46
    Steg
    47
    Grillgut
    48
    Grillkohle
    49
    Öffnungen
    50
    Drehgelenk
    51
    Flüssigkeit
    52
    Abstandhalter
    53
    Abstandhalter
    54
    Sammelrinne
    55
    Trennblech
    56
    Endbereich

Claims (14)

  1. Grillvorrichtung (1) mit einem auf einem Gehäuse (2) aufliegenden Grillrost (15) zur Auflage von Grillgut (47) und einer Wärmequelle, insbesondere einer Grillkohleaufnahme (16) mit Grillkohle (48) und einer darunter angeordneten Ascheaufnahme (18), dadurch gekennzeichnet, dass zur Ableitung von aus dem Grillgut (47) austretender Flüssigkeit (51) unter dem Grillrost (15) ein erstes Ablaufgitter (24) mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen (2527) angeordnet ist und unterhalb des ersten Ablaufgitters (24) ein zweites Ablaufgitter (32) mit einer Vielzahl von parallel und gleichmäßig zueinander beabstandet verlaufenden Ablaufrinnen (3336) angeordnet ist, wobei Tropfkanten (4143) der Ablaufrinnen (2527) des ersten Ablaufgitters (24) jeweils im Bereich von Auffangflächen (3740) der Ablaufrinnen (3336) des zweiten Ablaufgitters (32) verlaufen und Zwischenräume (28,29) zwischen den Ablaufrinnen (2527) des ersten Ablaufgitters (24) jeweils im Bereich der Auffangflächen (3740) der Ablaufrinnen (3336) des zweiten Ablaufgitters (32) verlaufen.
  2. Grillvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufrinnen (3336) des zweiten Ablaufgitters (32) mindestens zwei verschiedene Breitenabmessungen aufweisen.
  3. Grillvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Ablaufgitter (24,32) einstückig ausgebildet sind.
  4. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufrinnen (2527) des ersten und zweiten Ablaufgitters (24,32) im Wesentlichen eine V-förmige Querschnittsgeometrie aufweisen, wobei benachbarte Ablaufrinnen (2527,3336) eines Ablaufgitters (24,32) jeweils durch kurze endseitige Stege (30,31,4446) miteinander verbunden sind und zwischen den Ablaufrinnen (2527,3336) eines Ablaufgitters (24,32) jeweils ein Zwischenraum (28,29) besteht.
  5. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grillrost (15) zu Reinigungszwecken vom Gehäuse (2) abnehmbar ausgebildet ist.
  6. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das erste Ablaufgitter (24,32) für Reinigungszwecke verschwenkbar an dem Gehäuse (2) angelenkt ist.
  7. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufgitter (24,32) abnehmbar ausgebildet sind.
  8. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Ablaufgitter (24,32) in Richtung einer Sammelrinne (54) geneigt angeordnet sind, wobei die Sammelrinne (54) unterhalb des zweiten Ablaufgitters (32) verläuft.
  9. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelrinne (54) mit einem Sammelbehälter (22) zur zentralen Aufnahme der aus dem Grillgut (47) ausgetretenen Flüssigkeiten (51) verbunden ist.
  10. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Rauchgasabzug (3) aufweist.
  11. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmequelle mit Gas oder elektrisch betreibbar ist.
  12. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Grundfläche der Grillkohleaufnahme (16) mit mindestens einem Trennblech (20,21) einstellbar ist.
  13. Grillvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Grillkohleaufnahme (16) als herausziehbare Schublade (17) ausgebildet ist.
  14. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ascheaufnahme (18) als herausziehbare Schublade (19) ausgebildet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITVR20080142A1 (it) * 2008-12-23 2010-06-24 B A B Di Bari Roberto & C S A S Bistecchiera grigliata per la cottura di cibi alla griglia e simili
EP2351503A4 (de) * 2008-11-10 2012-06-27 Yung Tak Lee Barbecue-ofen
DE102023122585A1 (de) 2023-02-16 2024-08-22 Pro-Iroda Industries, Inc. Grillvorrichtung mit guter Ölablaufwirkung

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