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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Feld der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wäschetrockner gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, insbesondere einen Wäschetrockner, der geeignet ist, die Herstellkosten zu reduzieren und den Fertigungsprozess zu vereinfachen, indem es möglich ist, ein Seitengehäuse gleichzeitig kompatibel als rechtes Gehäuse und linkes Gehäuse zu verwenden.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Ein Trommeltrockner ist eine elektronische Vorrichtung zum Aufnehmen von nasser Wäsche im Inneren einer Trocknertrommel und zum Trocknen der Wäsche durch Zirkulation von trockener Luft im Inneren der Trocknertrommel.
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Im einzelnen wird der Trommeltrockner eingeteilt in einen Kondensationstrockner, der die in einer Trocknertrommel aufgenommene Wäsche durch Zirkulieren von Luft zwischen der Trocknertrommel und einer Heizung trocknet, und einen Abluftrockner, bei welchem Luft in den Trockner einströmt und durch eine Heizung erhitzt wird, in eine Trocknertrommel einströmt, um die Wäsche zu trocknen, und dann nach außen abgeblasen wird.
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Weiter im einzelnen strömt im Fall des Ablufttrockners erhitzte Luft, während sie durch die Heizung hindurchtritt, in die Trocknertrommel und Fusseln, die in der Luft enthalten sind, werden gefiltert, während die Luft, die in die Trocknertrommel eingeströmt ist, durch einen Fusselfilter hindurchtritt, der in der Front der Trocknertrommel angebracht ist. Auch die Luft, die durch den Fusselfilter hindurchgetreten ist, wird zu einer Innenseite entlang eines Abluftkanals abgegeben, der im unteren Ende des Trockners ausgebildet ist. Ein Wäschetrockner nach dem Stand der Technik umfasst ein Gehäuse, das an seinem Äußeren angebracht ist, um eine elegante Erscheinung zu bilden und die Trocknertrommel und verschiedene Teile, die im Inneren des Trockners angebracht sind, zu schützen. Im einzelnen umfasst das Gehäuse eine vordere Abdeckung und eine hintere Abdeckung, die an der Vorderseite beziehungsweise an der Hinterseite der Trocknertrommel angebracht sind, um die Trocknertrommel zu haltern, und Seitenabdeckungen, die an beiden lateralen Seiten der Trocknertrommel angebracht sind. Auch eine Austrittsöffnung ist an einem vorbestimmten Ort an der Innenseite der Seitenabdeckungen ausgebildet, um feuchte Luft, die durch die Trocknertrommel hindurchgetreten ist, an ein Rauminneres abzugeben. Auch die Austrittsöffnung kann grundsätzlich an der unteren Rückseite der Seitenabdeckungen ausgebildet sein.
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Da eine Seitenabdeckung, die an einem Wäschetrockner des Standes der Technik angebracht ist, jedoch so ausgebildet ist, dass sie nur eine Austrittsöffnung im unteren rückwärtigen Ende der Seitenabdeckung aufweist, müssen die linke Seitenabdeckung und die rechte Seitenabdeckung separat hergestellt werden. Wenn beispielsweise die rechte Seitenabdeckung, die eine Austrittsöffnung am unteren rückwärtigen Ende besitzt, an der linken Seite angebracht wird, ist die Austrittsöffnung am unteren vorderen Ende gelegen, was nicht zu einer Austrittsöffnung passt, die an der lateralen Seite der Basis ausgebildet ist. Daher steigen die Herstellungskosten, da die linke und rechte Seitenabdeckung separat hergestellt werden müssten.
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Aus der
EP 0 314 047 A1 ist ein Wäschetrockner bekannt, dessen seitliche Gehäuseabdeckung ein Austrittsloch aufweist, welches als Luftaustrittsöffnung dient. Dieses Luftaustrittsloch ist im hinteren unteren Bereich der an sich asymmetrisch ausgebildeten Seitenwand vorgesehen. Bei diesem bekannten Wäschetrockner sind die linke Seitenwand und die rechte Seitenwand daher unterschiedlich ausgebildet, wodurch die Herstellungskosten erhöht sind.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Folglich ist die vorliegende Erfindung auf einen Wäschetrockner gerichtet, der im wesentlichen einem oder mehreren Problemen vorbeugt, die von Beschränkungen und Nachteilen des Standes der Technik herrühren.
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Wäschetrockner zu schaffen, der geeignet ist, die Herstellungskosten zu reduzieren, indem er es gestattet, eine Art Seitenabdeckung kompatibel als linke Seitenabdeckung oder rechte Seitenabdeckung zu verwenden.
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Gelöst wird diese Aufgabe von einem Wäschetrockner mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Um diese Aufgabe zu lösen und in Übereinstimmung mit dem Zweck der Erfindung, wie sie hierin ausgeführt und breit beschrieben ist, ist ein Wäschetrockner vorgesehen, der eine vordere Abdeckung, eine rückwärtige Abdeckung, eine obere Abdeckung, Seitenabdeckungen, eine Trocknertrommel und eine Basis aufweist. Die Basis ist versehen mit einem Luftdurchgang, der in einem Inneren der Basis ausgebildet ist, und zumindest einer Abluftöffnung zur Abgabe von Luft, die in den Luftdurchgang eingeströmt ist. Die Trocknertrommel ist oberhalb der Basis vorgesehen, um die Wäsche aufzunehmen. Eine vordere Abdeckung ist in der Front der Trocknertrommel angebracht. Eine hintere Abdeckung ist in der hinteren Seite der Trocknertrommel angebracht. Eine obere Abdeckung ist über der Trocknertrommel angebracht und Seitenabdeckungen sind in den lateralen Seiten der Trocknertrommel angebracht und weisen zumindest zwei Austrittslöcher auf, wobei jede der Seitenabdeckungen kompatibel auf der rechten oder linke Seite der Trocknertrommel angebracht ist. Eines der Austrittslöcher kommuniziert mit einer rechten Seitenaustrittsöffnung wenn die Seitenabdeckung auf der rechten Seite der Trocknertrommel angebracht ist. Das andere Austrittsloch kommuniziert mit einer linken Seitenaustrittsöffnung wenn die Seitenabdeckung auf der linken Seite der Trocknertrommel angebracht ist.
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Zusätzliche Vorteile, Ziele und Eigenschaften der Erfindung sind in Teilen der nachfolgenden Beschreibung dargelegt und werden im einzelnen nach Studium des Nachfolgenden jenen offenbar werden, die durchschnittliche Fachkenntnisse haben oder können vom Einsatz der Erfindung erlernt werden. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung können realisiert und erzielt werden durch die Struktur, die besonders in der Beschreibung und den diesbezüglichen Ansprüchen sowie den anhängenden Zeichnungen angegeben ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Art Seitenabdeckung simultan für das linke und rechte Seitengehäuse verwendet werden, was die Herstellungskosten reduziert und den Herstellungsprozess vereinfacht.
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Es ist zu verstehen, dass beide, sowohl die vorhergehende allgemeine Beschreibung und die nachfolgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung beispielhaft und erläuternd sind und dazu gedacht sind, weitere Erklärungen der beanspruchten Erfindung zu liefern.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die beigefügten Zeichnungen, die eingeschlossen sind, um ein weiteres Verständnis der Erfindung zu liefern und in die Anmeldung eingebunden sind und einen Teil davon darstellen, zeigen Ausführungsformen) der vorliegenden Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Grundlagen der Erfindung. In den Zeichnungen zeigt
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1 eine perspektivische Explosionsansicht eines Wäschetrockners gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 eine perspektivische Sicht auf die Erscheinung einer Basis, die in einem Wäschetrockner gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht ist;
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3 eine perspektivische Sicht auf einen unteren Basisteil gemäß der vorliegenden Erfindung;
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4 eine perspektivische Ansicht eines oberen Basisteils gemäß der vorliegenden Erfindung;
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5 eine Ansicht, die den entlang des Inneren einer Basis gemäß der vorliegenden Erfindung strömenden Luftstrom zeigt; und
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6 eine Seitenansicht eines Wäschetrockners, in welchem Seitenabdeckungen gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht sind.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Es wird nun im einzelnen auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung Bezug genommen, von welcher Beispiele in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind. Die vorliegende Erfindung soll jedoch nicht 50 aufgefasst werden, als sei sie auf die hierin ausgeführten bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt und es wird von den Fachleuten verstanden werden, dass Zusätze, Modifikationen und Weglassen eines Elements durchgeführt werden können, ohne vom Gedanken und Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Wäschetrockners gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Bezugnehmend auf 1 umfasst der Wäschetrockner 10: eine Trocknertrommel 14 zum Aufnehmen der Wäsche; ein Gehäuse 11, das außerhalb der Trocknertrommel 14 angebracht ist, um die Trocknertrommel 14 zu schützen; eine Basis 20, die unterhalb der Trocknertrommel 14 angebracht ist und einen Luftdurchgang für abgeströmte Luft besitzt, der im Inneren der Basis ausgebildet ist; und einen Motor 15, der auf der Basis 20 sitzt, um die Trocknertrommel 14 zu drehen.
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Im einzelnen umfasst das Gehäuse 11 eine vordere Abdeckung 111 zum Haltern der Vorderseite der Trocknertrommel 14, Seitenabdeckungen 112, die an der Luken beziehungsweise rechten Seite der Trocknertrommel 14 angebracht sind, und eine rückwärtige Abdeckung 114 zum Haltern der Rückseite der Trocknertrommel 14.
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Der Wäschetrockner 10 weist auch weiterhin auf: eine Tür 12, die in der Vorderseite der vorderen Abdeckung 111 drehbar angebracht ist, um eine vordere Öffnung der Trocknertrommel 14 zu öffnen/zu schließen, sodass die Wäsche in der Trocknertrommel aufgenommen werden kann; eine Steuerungstafel 13, die am oberen Abschnitt der Tür 12 angebracht ist und einen Einstellknopf für den Trocknungszustand sowie einen Betätigungsknopf aufweist; einen Trocknungskanal 17, der an der Rückseite der rückwärtigen Abdeckung 114 angebracht ist, um angesaugte Außenluft zur Trocknertrommel zu leiten; und eine Heizung 16, die innerhalb des Trocknungskanals 17 angebracht ist, um aus einem Rauminneren angesaugte Luft aufzuheizen.
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Im Betrieb öffnet der Nutzer die Tür 12, legt die Wäsche in die Trocknertrommel 14 ein und gibt dann die Trocknungsbedingungen ein, indem er einen Eingabeteil nutzt, der auf der Steuerungstafel 13 vorgesehen ist. Wenn ein Nutzer den Betätigungsknopf drückt, wird der Motor 15 angetrieben und die Heizung 16, die innerhalb des Trocknungskanals 17 angebracht ist, wird aufgeheizt. Auch ein Sauggebläse, welches in der Rückseite der Basis 20 angebracht ist, dreht sich, um Raumluft in das Innere des Trockners anzusaugen.
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Im Einzelnen strömt die Raumluft in den Trocknungskanal 17 durch eine Außenluftansaugöffnung, die am unteren Ende der rückseitigen Abdeckung 114 ausgebildet ist, und wird auf hohe Temperatur aufgeheizt, während sie durch den Trocknungskanal 17 hindurchtritt. Die auf die hohe Temperatur aufgeheizte Raumluft strömt auch durch eine hintere Wand der Trocknertrommel 14 in die Trocknertrommel 14. Die Luft von hoher Temperatur, die in die Trocknertrommel 14 eingeströmt ist, absorbiert Feuchtigkeit, die in der Wäsche enthalten ist, um in einen Zustand von hoher Temperatur und hoher Feuchte zu wechseln. Die Luft, die in den Zustand von hoher Temperatur und hoher Feuchte gewechselt hat, tritt aus der Trocknertrommel 14 aus und filtert fremde Substanzen, wie Staub, aus, während sie durch ein (nicht gezeigtes) Staubfilter hindurchtritt, welches in der vorderen Abdeckung 111 ausgebildet ist.
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Auch die Luft, die durch den Fusselfilter hindurchgetreten ist, bewegt sich entlang eines Austrittsdurchgangs, der in der Basis 20 ausgebildet ist, und wird schließlich wieder vom Wäschetrockner 10 nach außen, das heißt in das Rauminnere, abgegeben.
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2 ist eine perspektivische Ansicht der Erscheinung einer im Wäschetrockner gemäß der vorliegenden Erfindung angebrachten Basis.
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Bezugnehmend auf 2 weist die im Wäschetrockner der vorliegenden Erfindung angebrachte Basis folgendes auf: einen unteren Basisteil 21, auf welchem der Motor 15 sitzt und in dessen oberer innerer Seite ein Luftdurchgang für austretende Luft vorgesehen ist; einen oberen Basisteil 22 zum Abdecken des Luftdurchgangs, um es der austretenden Luft zu ermöglichen, in einer vorgegeben Richtung zu strömen, ohne zerstreut zu werden.
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Im Detail werden der untere Basisteil 21 und der obere Basisteil 22 durch Kunststoffspritzen hergestellt und unter Verwendung eines Befestigungsteils miteinander gekuppelt. Auch die Basis 20 enthält eine Trommelverbindungsöffnung 203, die in einer vorgegebenen Höhe an der vorderen Seite der Basis 20 ausgebildet ist, eine seitliche Austrittsöffnung 201, die in der Seite der Basis 20 ausgebildet ist, und eine hintere Austrittsöffnung 202, die an der Rückseite der Basis 20 ausgebildet ist.
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Auch der Motor 15 sitzt auf dem oberen Seitenabschnitt der Basis 20 und ein Gebläse ist an einer drehbaren Welle des Motors 15 angebracht, um Luft aus dem inneren der Trocknertrommel abzusaugen. Das Gebläse ist durch eine Gebläseabdeckung 23 geschützt.
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Mit der obigen Struktur strömt Luft, die zur vorderen Seite der Trocknertrommel 14 abgegeben worden ist, im Zustand von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeitin die Trommelverbindungsöffnung 203 und wird durch die seitlichen Abluftöffnungen 201 oder die rückwärtige Abluftöffnung 202 in das Rauminnere abgegeben. Hier wird der Luftdurchgang, der innerhalb der Basis 20 ausgebildet ist, später im einzelnen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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3 ist eine perspektivische Ansicht des unteren Teils einer Basis gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Bezugnehmend auf 3 enthält die Basis 20 den unteren Basisteil 21 und den oberen Basisteil 22, der auf dem unteren Basisteil 21 sitzt, wie oben beschrieben worden ist.
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Im einzelnen ist der untere Abschnitt des Luftdurchgangs, durch welchen die von der Trocknertrommel abgegebene Luft strömt, in der oberen Fläche des unteren Basisteils 21 ausgebildet. Der obere Basisteil 22 ist mit dem unteren Basisteil 21 gekoppelt, um einen vollständigen Luftdurchgang zu bilden.
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Weiter im einzelnen ist eine Trommelluft-Abstiegsnut 205 in der Vorderseite des unteren Basisteils 21 ausgebildet, durch welche Luft, die durch die Trocknertrommel 14 hindurchgetreten ist, absteigt. Ein Gebläseeingang 206, der als Durchgang dient, durch welchen die Luft zum Gebläse angesaugt wird, ist an einer Seite der Trommelluft-Abstiegsnut 205 ausgebildet. Auch ein Gebläsesitz 211, auf welchem das Gebläse sitzt, ist im Gebläseeintritt 206 ausgebildet und eine Rohrverlängerung 212, die in einem vorgegebenen Krümmungsradius gebogen ist und einen ansteigenden Durchmesser aufweist, erstreckt sich vom Gebläseeintritt 206. Auch ein Hauptdurchgang 213 ist von einem Punkt, an welchem die Rohrverlängerung 212 endet, zum rückwärtigen Ende des unteren Basisteils 21 längs ausgebildet.
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Auch ein Nebendurchgang 214 ist in einer Richtung ausgebildet, die den Hauptdurchgang 213 kreuzt, sodass eine Seitenaustrittsöffnung 201 gebildet ist, die durch beide Seiten des unteren Basisteils 21 hindurchtritt. Auch sind Absinknuten 214a für kondensiertes Wasser in einer vorgegebenen Tiefe in der hinteren Austrittsöffnung 202 und der seitlichen Austrittsöffnung 201 ausgebildet, um es Kondenswasser, das erzeugt wird, während Abluft kondensiert, zu gestatten, in den Absinknuten 214a für Kondenswasser gesammelt zu werden. Auch ein Kreuzungspunkt 215 der Durchgänge, wo der Hauptdurchgang 213 und der Nebendurchgang 214 sich kreuzen, ist relativ nahe an der Kante der Rückseite vom mittleren Abschnitt des unteren Basisteils 21 ausgebildet. Das heißt, dass der Nebendurchgang 214 näher an der Rückseite liegt, als an der Vorderseite des unteren Basisteils 21.
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Auch zumindest eine Führungsrippe 217 steht von der oberen Fläche des unteren Basisteils 21 hervor, um zu gestatten, dass der obere Basisteil 22 geführt wird und richtig auf dem unteren Basisteil 21 sitzt. Befestigungshaken 219 stehen in einer vorgegebenen Höhe entlang der Kanten des Hauptdurchgangs 213 und des Nebendurchgangs 214 hervor, um zu gestatten, dass der obere Basisteil 22 eng mit dem unteren Basisteil 21 gekuppelt wird. Auch eine Mehrzahl von Befestigungsnuten 216 sind in der oberen Fläche des unteren Basisteils 21 ausgebildet, um das Hindurchtreten von Befestigungsgliedern, mittels derer der untere Basisteil 21 am oberen Basisteil 22 befestigt ist, durch den unteren Basisteil 21 zu gestatten. Im einzelnen sind die Befestigungsnuten 216 an beiden Ecken des Nebendurchgangs 214 und beiden Ecken des Hauptdurchgangs 213 ausgebildet, sodass sie sich einander gegenüberstehen.
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Auch eine Außenluftansaugöffnung 204 ist in der Rückseite des unteren Basisteils 21 ausgebildet, um zu gestatten, dass Außenluft in die Trocknertrommel durch den Trocknungskanal 17 eindringt. Auch eine Fusseleinström-Verhinderungsnut 207, die in einer vorgegebenen Tiefe ausgenommen ist, ist in der Front der Außenluftansaugöffnung 204 ausgebildet, um fremde Substanzen, wie Fusseln zu sammeln, die in der durch die Außenluftansaugöffnung 204 angesaugten Luft enthalten sind. Im einzelnen kann ein geringer Anteil Luft von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit, der durch eine kleine Lücke, die in einem Kupplungsteil des oberen Basisteils 22 und des unteren Basisteils 21 gebildet ist, hindurchleckt, in der in die Trocknertrommel durch die Außenluftansaugöffnung 204 einströmenden Außenluft einhalten sein. Auch Luft, die durch die Durchgänge strömt, kann schwebende Fusseln enthalten, während sie durch die Trocknertrommel 14 hindurchströmt. Die fremden Substanzen, die in der durch die Außenluftansaugöffnung 204 angesaugten Luft enthalten sind, werden jedoch in der Fusseleinström-Verhinderungsnut 207 gesammelt, was den Anteil an fremden Substanzen reduziert, der in den Trocknungskanal 17 einströmt.
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Eine Fusseleinström-Verhinderungsschwelle 218 ist in einer vorgegebenen Höhe entlang der Kante der Fusseleinström-Verhinderungsnut 207 ausgebildet. Auch verhindert die Schwelle 218 zur Verhinderung des Einströmen von Fusseln hauptsächlich Fremdkörper, die aus einer in einem Kupplungsabschnitt des oberen Basisteils 22 und des unteren Basisteils 21 gebildeten Lücke hindurchlecken. Auch Luft, die zuerst von der Fusseleinström-Verhinderungsschwelle 218 gefiltert wurde, wird an der Fusseleinström-Verhinderungsnut 207 gefiltert.
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Auch ein Motorsitz 215a zum Aufnehmen des Motors 15 darauf und eine Motorträger-Einsetzöffnung 215b zum Aufnehmen eines (nicht gezeigten) Motorträgers, der den Motor 15 stützt, sind in einem inneren Raum ausgebildet, der zwischen dem Gebläsesitz 211 und dem Nebendurchgang 214 gelegen ist.
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Bei der obigen Struktur strömt Luft im Zustand von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit, die durch die Trommelluft-Abstiegsnut 205 nach unten fällt, zum Gebläsesitz 211 durch den Gebläseeintritt 206. Die Luft, die durch den Gebläsesitz 211 hindurchgeströmt ist, bewegt sich zum Hauptdurchgang 213 entlang der Rohrverlängerung 212. Außerdem wird Luft, die sich zum Hauptdurchgang 213 bewegt hat, am Durchgangskreuzungspunkt 215 zerteilt und an das Rauminnere durch eine der seitlichen Austrittsöffnungen 201 und die hintere Austrittsöffnung 202 abgegeben.
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Hier ist nur eine der beiden seitliche Austrittsöffnungen 201 und der hinteren Austrittsöffnung 202 mittels einer Kappe geöffnet und die restlichen beiden Öffnungen können geschlossen sein oder alle Austrittsöffnungen können geöffnet sein entsprechend der Auswahl des Nutzers. Daher kondensiert, wenn nur eine Austrittsöffnung offen ist, die zu geschlossenen Austrittsöffnungen hin verteilte Luft zu Wasser, während die Luft durch die Durchlässe zirkuliert, und das kondensierte Wasser wird in den Kondenswasser-Absinknuten 214a gespeichert. Selbst wenn alle Austrittsöffnungen geöffnet sind, fällt Kondenswasser, das erzeugt wird, während die Luft durch die Austrittsöffnungen 201 und 202 strömt, hinunter in die Kondenswasserabsinknuten 214a.
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4 ist eine perspektivische Ansicht eines oberen Basisteils gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Bezugnehmend auf 4 sitzt der obere Basisabschnitt 22 auf dem unteren Basisabschnitt 21.
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Im einzelnen besitzt der obere Basisabschnitt 22 dieselbe Gestalt wie die der in der oberen Fläche des unteren Basisabschnitts 21 ausgebildeten Durchgänge, um die obere Fläche der Durchgänge abzudichten. Auch die Trommelverbindungsöffnung 203 ist im vorderen Ende des oberen Basisteils 22 ausgebildet, um als ein Eingang zu dienen, durch welchen Luft von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit aus der Trocknertrommel 14 zu den obigen Durchgängen herauskommt.
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Im einzelnen ist die Trommelverbindungsöffnung 203 am oberen Ende des Trommelverbindungskanals 221 ausgebildet, der an einer vorgegebenen Höhe des oberen Basisteils 22 gebildet ist. Auch ein Gebläseverbindungsteil 221a ist in der Seite des Trommelverbindungskanals 221 gebildet, um es der Luft, die durch den Trommelverbindungsteil 203 hindurch absteigt, zu gestatten, sich zum Gebläseeingang 206 zu bewegen, der im unteren Basisteil 21 gebildet ist.
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Eine Hauptdurchgangsabdeckung 222 zum Abdecken der Rohrverlängerung 212 und des Hauptdurchgangs 213, die im unteren Basisteil 21 ausgebildet sind, und eine Nebendurchgangsabdeckung 223 zum Abdecken des Nebendurchgangs 214 sind auch im oberen Basisteil 22 gebildet. Die Hauptdurchgangsabdeckung 222 und die Nebendurchgangsabdeckung 223 verschneiden sich gegenseitig. Ein Feuchtigkeitssensorsitz 226 ist an einem Funkt der Hauptdurchgangsabdeckung 222 gebildet. Ein Feuchtesensor sitzt im Feuchtigkeitssensorsitz 226, um die Feuchtigkeit von durch den Hauptdurchgang 213 strömender Luft zu messen.
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Zudem sind Befestigungshaken-Einsatzlöcher 225 entlang der unteren Kanten der Hauptdurchgangsabdeckung 222 und der Nebendurchgangsabdeckung 223 ausgebildet, um die Befestigungshaken 219 aufzunehmen, die in gleichmäßigem Abstand entlang des unteren Basisteils 21 ausgebildet sind. Auch Befestigungselemente 224 sind an beiden Eckenenden der Nebendurchgangsabdeckung 223 und den Eckenenden der Hauptdurchgangsabdeckung 222 ausgebildet, um zu ermöglichen, dass der obere Basisteil 22 noch enger mit dem unteren Basissteil 21 gekuppelt wird. Im einzelnen wird ein Befestigungsglied, welches in ein Befestigungsloch 224a eingesetzt wird, das im Befestigungselement 224 geformt ist, in eine angepasste Befestigungsnut 216 eingesetzt, die ins unteren Basisteil 21 ausgebildet ist, um den unteren Basisteil 21 mit dem oberen Basisteil 22 noch enger zu verkuppeln. Folglich entsteht zwischen dem oberen Basisteil 22 und dem unteren Basisteil 21 keine Lücke. Das heißt, dass die Lücke zwischen dem oberen Basisteil 22 und dem unteren Basisteil 21 minimiert wird, was Luft, die durch die Durchgänge strömt, daran hindert, auszutreten und zur externen Ansaugöffnung 204 zu strömen.
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Bei der obigen Struktur steigt die Lufthoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit, die aus der Trocknertrommel 14 herauskommt, durch die Trommelverbindungsöffnung 203 hinab und strömt in den Gebläseeingang 206 entlang dem Gebläseverbindungsteil 221a. Die Luft, die durch den Gebläseeingang 206 geströmt ist, bewegt sich entlang der Rohrverlängerung 212, dem Hauptdurchgang 213 und dem Nebendurchgang 214. Die Luft, die sich entlang dem Hauptdurchgang 213 und dem Nebendurchgang 214 bewegt, wird, während sie sich bewegt und an das Rauminnere durch die hintere Austrittsöffnung 202 und/oder die seitlichen Austrittsöffnungen 201 abgegeben wird, kondensiert.
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5 ist eine Ansicht, die den Luftstrom zeigt, der entlang des Inneren einer Basis gemäß der vorliegenden Erfindung strömt.
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Bezugnehmend auf 5 wird, wie oben beschrieben ist, die Luft, die durch die Trocknertrommel 14 hindurchgetreten ist, gefiltert, um Fremdkörper, die in der Luft enthalten sind, während des Durchtritts durch den in der vorderen Abdeckung 111 angebrachten Fusselfilter zu entfernen, fällt hinab zur Trommelverbindungsöffnung 203 und bewegt sich dann zum Gebläseeingang 206, der am Ende des Gebläseverbindungsteils 221a gebildet ist.
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Auch die Luft, die sich durch den Gebläseeingang 206 bewegt hat, verändert ihre Strömungsrichtung durch das rotierende Gebläse, welches auf dem Gebläsesitz 211 sitzt, der im Ende des Gebläseeingangs 206 gebildet ist. Die Luft, die ihre Strömungsrichtung durch das Gebläse geändert hat, bewegt sich zur Rohrverlängerung 212, ändert wieder ihre Strömungsrichtung, während sie sich durch die Rohrverlängerung 212 bewegt, und bewegt sich zur Rückseite der Basis 20. Ein Teil der sich entlang des Hauptdurchgangs 213 bewegenden Luft wird am Durchgangskreuzungspunkt 215, wo der Hauptdurchgang 213 und der Nebendurchgang 214 einander schneiden, zerteilt, um zum Nebendurchgang 214 zu strömen. Die in den Hauptdurchgang 213 und in den Nebendurchgang 214 aufgeteilte Luft wird durch die rückwärtige Austrittsöffnung 202 und/oder die seitlichen Austrittsöffnungen 201 wieder an das Rauminnere abgegeben. Während die Luft von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit, die aus der Trocknertrommel 214 kommt, sich von der Trommelverbindungsöffnung 203 zu den Austrittsöffnungen 201 und 202 bewegt, nimmt hier die Temperatur der Luft ab, wodurch Dampf, der in der Luft enthalten ist, zu Wasser kondensieren kann. Auch das kondensierte Wasser wird in den Kondenswasser-Absinknuten 214a, die am Boden des Hauptdurchgangs 213 und des Nebendurchgangs 214 ausgebildet sind, gesammelt.
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Außenluft, die von der Rückseite der Trocknertrommel 14 strömt, nämlich Raumluft, die dieselbe Temperatur und Feuchtigkeit hat, wie jene im Raum, strömt durch die Außenluftansaugöffnung 204, die an der Rückseite der Basis 20 ausgebildet ist, in den Wäschetrockner und bewegt sich entlang des Trocknungskanals 17 in die Trocknertrommel 14. Hier ist die Luft, die durch die Außenluftansaugöffnung 204 angesaugt worden ist, die Raumluft, die im Inneren des Gehäuses 11 des Wäschetrockners 10 existiert. Wie oben beschrieben, werden Fremdkörper, wie Fusseln, die in der durch die Außenluftansaugöffnung 204 angesaugten Außenluft enthalten sind, hauptsächlich durch die Fusseleintrittsverhinderungsschwelle 218 und die Fusseleintrittsverhinderungsnut 207 gefiltert.
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6 ist eine Seitenansicht eines Wäschetrockners, in welchem Seitenabdeckungen gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht sind.
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Bezugnehmend auf 6 umgibt der Wäschetrocknen 10 das Äußere der Trocknertrommel 14 unter Verwendung des Gehäuses 11, um die Trocknertrommel 14 zu schützen.
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Im einzelnen enthält das Gehäuse 11 die Seitenabdeckungen 112, die an den lateralen Seiten der Trocknertrommel 14 angebracht sind. Im weiteren einzelnen ist zumindest ein Gehäusewulst 112a vertikal zur Innenseite von einer der Seitenabdeckungen 112 in einem vorgegebenen Intervall vertieft. Sowohl das obere Ende, als auch das untere Ende des Gehäusewulstes 112a ist mit einem vorgegebenen Krümmungsradius abgerundet.
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Ein kreisförmiges Austrittsloch 300, welches denselben Radius wie der Krümmungsradius des abgerundeten Abschnitts aufweist, der an beiden vertikalen Enden des Gehäusewulstes 112a ausgebildet ist, ist am unteren Ende des Gehäusewulstes 112a ausgebildet.
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Hier sind zwei Austrittslöcher 300 an der vorderen beziehungsweise der hinteren Seite einer jeden der Seitenabdeckungen 112 gebildet und bezüglich einer durch die Mitte einer jeden der Seitenabdeckungen 112 hindurchgehenden vertikalen Linie symmetrisch ausgebildet. Auch das Austrittsloch 300 ist an einer Position ausgebildet, die mit jeder der Seitenaustrittsöffnungen 201 korrespondiert, die in der Basis 20 ausgebildet sind.
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Daher passt, selbst wenn eine der Seitenabdeckungen 112 auf der linken oder auf der rechten Seite montiert wird, eines der Austrittslöcher 300 auf eine der Seitenaustrittsöffnungen 201 der Basis 20.
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Nachdem die Austrittslöcher 300 symmetrisch an der vorderen und hinteren Seite einer jeden der Seitenabdeckungen 112 ausgebildet sind, sodass jede der Seitenabdeckungen 112 kompatibel für die linke oder rechte Seite des Wäschetrockners 10 genutzt werden kann. Das heißt, eine Art der Seitenabdeckung 10 kann kompatibel auf der linken und rechten Seite des Wäschetrockners 10 montiert werden, ohne dass eine linke Seitenabdeckung und eine rechte Seitenabdeckung separat hergestellt werden müssen.
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Wenn die Seitenabdeckungen 112 gemäß der vorliegenden Erfindung auf der linken und rechten Seite des Wäschetrockners 10 angebaut werden, sind vier Austrittslöcher 300 gebildet. Daher sind die Austrittslöcher 300, die mit den Seitenaustrittsöffnungen 201 zusammenpassen, offen und die restlichen zwei oder drei Austrittslöcher 300 sind durch Verwendung einer (nicht gezeigten) separaten Kappe geschlossen und dichten die Austrittslöcher 300 ab.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Art Seitenabdeckung kompatibel als linke und rechte Seitenabdeckung eines Wäschetrockners benutzt werden, was die Herstellungskosten senkt und den Zusammenbauprozess des Wäschetrockners vereinfacht.
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Es wird für den Fachmann klar, dass unterschiedliche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können. Daher ist es beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung die Modifikationen und Variationen dieser Erfindung abdeckt, vorausgesetzt, diese liegen innerhalb des Schutzbereichs der anhängenden Ansprüche und ihrer Äquivalente.