DE102006014272B3 - Innenhochdruckumformung-Pressensystem - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem und ein Verfahren dafür. Ausdrücklicher betrifft die vorliegende Erfindung ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem und ein Verfahren dafür, worin ein maximal aufgeweiteter Teil und ein gekrümmter Teil, der damit verbunden ist, zuerst aufgeweitet werden, und dann der gekrümmte Teil nach innen gefaltet wird. Wenn ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem und ein Verfahren dafür gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet werden, kann ein Teil mit minimalem Krümmungsradius an dem maximal aufgeweiteten Teil wunderbar ausgebildet werden, da der gekrümmte Teil, der mit dem maximal aufgeweiteten Teil verbunden ist, zuerst ausgebildet wird mit dem ausreichenden Materialeinfluss, und dann der gekrümmte Teil durch die beweglichen oberen Formen und die beweglichen unteren Formen nach innen gefaltet wird.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem. Ausdrücklicher betrifft die vorliegende Erfindung ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem, worin ein aufzuweitender Mittelteil und ein gekrümmter Teil, der damit verbunden ist, zuerst auf geweitet werden und dann der gekrümmte Teil nach innen gefaltet wird.
- Im Allgemeinen wird ein Innenhochdruckumformung-Verfahren bei Raumtemperatur (10°C–30°C) durchgeführt unter Verwendung eines der Blechumformungsverfahren, welche ein Rohr unter Verwendung von hydraulischem Druck aufweiten.
- Das Innenhochdruckumformung-Verfahren ist ein sehr wirksames Verfahren, um gepresste Produkte wie Vorderseiten-Bauteile und Stoßfänger in der Automobilindustrie leichter zu machen, und es ermöglicht eine Reduktion der Produktionskosten für die gepressten Produkte.
- In jüngster Zeit ist, zusätzlich zu einer Stahllegierung, eine hochfeste Aluminiumlegierung als ein Rohrmaterial in dem Innenhochdruckumformung-Verfahren weit verbreitet verwendet worden, um das Gewicht des Rohrs zu verringern.
- Die hochfeste Aluminiumlegierung hat eine geringere Formbarkeit bei Raumtemperatur als die Stahllegierung, wenn das Innenhochdruckumformung-Verfahren verwendet wird. Daher wird die hochfeste Aluminiumlegierung zuerst erweicht, um die Formbarkeit sicherzustellen, und dann wird die hydraulische Druckumformung daran Schritt für Schritt durchgeführt. Nachdem die Produkte umgeformt sind, wird deren Festigkeit durch eine Wärmebehandlung verstärkt.
- Der Umformungsprozess eines Rohrs, das einen Teil mit minimalem Krümmungsradius an einem aufzuweitenden Mittelteil hat, in dem Innenhochdruckumformung-Verfahren wird nachfolgend ausführlich mit Bezug auf
6 bis9 beschrieben. - Zuerst wird, wie in
6 gezeigt, ein Rohr100 auf eine untere Form101 einer Innenhochdruckumformung-Pressform geladen und dann wird eine obere Form103 darauf abgesenkt. - Anschließend, wie in
7 gezeigt, rücken Hydraulikdruck-Versorger113 und115 , die an beiden Enden des Rohrs100 angeordnet sind, Stopfen105 und107 in einer axialen Richtung des Rohrs100 vor, um das Rohr100 abzudichten und axiale Kompression auf das Rohr zu geben. - Ausdrücklicher wird, wie in
8 gezeigt, das Rohr100 fixiert durch die untere Form101 , die obere Form103 und die Stopfen105 und107 an seinen beiden Enden. - In diesem Fall wird, während die axiale Kompressionskraft der Stopfen
105 und107 aufgenommen wird, das Rohr100 mit hydraulischem Druck versorgt, so dass es sich aufweitet, um sich gemäß der umformenden Oberflächen109 und111 der unteren und oberen Formen101 und103 umzuformen. - Nachdem das Hydraulikdruck-Umformen abgeschlossen ist, wird die obere Form
103 nach oben verfahren und die Stopfen105 und107 werden zurückgezogen, wie in9 gezeigt. Das Rohr100 wird dann von der unteren Form101 entnommen. - Jedoch ist, wie in
8 gezeigt, wenn ein Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius an einem aufzuweitenden Mittelteil P1 ausgebildet wird, die Dehnung durch den hydraulischen Druck nicht ausreichend, damit ein Rohrmaterial zufriedenstellend in den Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius einfließt. In diesem Fall kann deshalb eine problematische Situation vorkommen und zwar derart, dass eine Dicke t des Rohrs100 an dem Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius übermäßig dünn werden kann, oder schwerwiegender, ein Riss (C) auftreten kann. - Die
DE 94 11 461 U offenbart ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem zur Herstellung von Felgenkränzen und ähnlichen Hohlformteilen durch Aufweiten eines Rohrs durch Zuführen eines hydraulischen Drucks von Hydraulikdruck-Versorgern, die an beiden Enden des Rohrs angeordnet sind, das von geteilten Hohlformen umgeben ist, die in der Axialrichtung des Rohrs beweglich gelagert sind, wobei das Innenhochdruckumformung-Pressensystem Druckeinspeisevorrichtungen zum Füllen des Rohrs mit dem hydraulischen Druck durch beide Enden des Rohrs umfasst, wobei die Druckeinspeisevorrichtungen jeweils ein Schiebemittel haben, um das Rohr in dessen axialer Richtung zu komprimieren. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem bereitzustellen, das einen ausreichenden Materialeinfluss in einen Teil mit minimalem Krümmungsradius hinein sicherstellt, der an einem aufzuweitenden Mittelteil ausgebildet wird, indem zuerst der aufzuweitende Mittelteil und ein gekrümmter Teil, der damit verbunden ist, aufgeweitet werden und dann der gekrümmte Teil nach innen gefaltet wird.
- Diese Aufgabe wird durch ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem gemäß Anspruch 1 bzw. Anspruch 6 gelöst.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Es folgt eine Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.
-
1 ist eine Querschnittsansicht eines Innenhochdruckumformung-Pressensystems gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
2 bis5 zeigen einen schrittweisen Betriebszustand eines Innenhochdruckumformung-Pressensystems gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
6 bis9 zeigen einen schrittweisen Betriebszustand eines herkömmlichen Innenhochdruckumformung-Pressensystems. -
1 ist eine Querschnittsansicht eines Innenhochdruckumformung-Pressensystems gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weitet ein Rohr1 durch Zuführen eines hydraulischen Drucks durch beide Enden des Rohrs1 auf. Der hydraulische Druck wird durch Hydraulikdruck-Versorger3 und5 zugeführt, die an den jeweiligen Enden des Rohrs1 angeordnet zugeführt, die an den jeweiligen Enden des Rohrs1 angeordnet sind. Das Rohr1 hat einen Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius an einem aufzuweitenden Mittelteil P1, wie in5 gezeigt. - Das Innenhochdruckumformung-Pressensystem gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst eine feste untere Form
11 , eine feste obere Form13 , bewegliche untere Formen21 und23 , die einander gegenüberliegen, bewegliche obere Formen31 und33 , die einander gegenüberliegen, tatsächliche Einspeisevorrichtungen41 und43 und bewegliche Blöcke45 und47 . - Die feste untere Form
11 hat eine umformende Oberfläche F1 für den aufzuweitenden Mittelteil des Rohrs1 auf einer Oberseite davon und ist auf einer unteren Unterlage15 installiert. - Die feste obere Form
13 hat eine umformende Oberfläche F1 für den aufzuweitenden Mittelteil auf einer Unterseite davon. Die umformende Oberfläche F1 der festen oberen Form13 entspricht der umformenden Oberfläche F1 der festen unteren Form11 . Die feste obere Form13 ist an einem oberen Gleiter17 installiert. - Die beweglichen unteren Formen
21 und23 sind auf beiden Seiten der festen unteren Form11 installiert. Es ist möglich, dass die beweglichen unteren Formen21 und23 längs einer axialen Richtung des Rohrs1 gleiten. Die beweglichen unteren Formen21 und23 haben jeweils umformende Oberflächen F2 für beide Enden des Rohrs1 auf ihren Oberseiten. - Zusätzlich sind die beweglichen oberen Formen
31 und33 auf beiden Seiten der festen oberen Form13 installiert. Es ist möglich, dass die beweglichen oberen Formen31 und33 längs der axialen Richtung des Rohrs1 gleiten. Die beweglichen oberen Formen31 und33 haben umformende Oberflächen F2 für beide Enden des Rohrs1 auf ihren Unterseiten. Die umformenden Oberflächen F2 der beweglichen oberen Formen31 und33 entsprechen den umformenden Oberflächen F2 der beweglichen unteren Formen21 und23 . - Ein Führungsmittel ist zwischen der festen unteren Form
11 und den beweglichen unteren Formen21 und23 installiert bzw. zwischen der festen oberen Form13 und den beweglichen oberen Formen31 und33 . - Jedes Führungsmittel umfasst eine Führungsschiene R und einen Schienenblock B. Die Führungsschiene R ist auf beiden Seiten der festen unteren Form
11 bzw. der festen oberen Form13 ausgebildet. Der Führungsblock B ist jeweils an den beweglichen unteren Formen21 und23 und an den beweglichen oberen Formen31 und33 ausgebildet. Die beweglichen unteren Formen21 und23 und die beweglichen oberen Formen31 und33 können längs der axialen Richtung des Rohrs1 gemäß den Führungsschienen R gleiten. - Rückstellfedern S sind jeweils zwischen der festen unteren Form
11 und den beweglichen unteren Formen21 und23 zwischengeschaltet. Die Rückstellfedern S sind in Federbehausungen H eingesetzt, welche jeweils an der festen unteren Form11 und den beweglichen unteren Formen21 und23 ausgebildet sind. Wenn die beweglichen unteren Formen21 und23 in Richtung der festen unteren Form11 geschoben werden, übertragen die Rückstellfedern S Rückstellkräfte auf die beweglichen unteren Formen21 und23 und die feste untere Form11 , damit diese durch einen vorherbestimmten Abstand voneinander getrennt werden. - Zusätzlich sind Rückstellfedern S außerdem jeweils zwischen der festen oberen Form
13 und den beweglichen oberen Formen31 und33 zwischengeschaltet. Diese Rückstellfedern S sind in die Federbehausungen H eingesetzt, welche jeweils an der festen oberen Form13 und den beweglichen oberen Formen31 und33 ausgebildet sind. Die Rückstellfedern S übertragen Rückstellkräfte auf die beweglichen oberen Formen31 und33 . - Die Rückstellfedern S können als Schraubenfedern ausgebildet sein.
- Zusätzlich sind die Druckeinspeisevorrichtungen
41 und43 jeweils an Arbeitsstangen7 und9 der Hydraulikdruck-Versorger3 und5 installiert. Die Druckeinspeisevorrichtungen41 und43 füllen das Rohr1 mit dem hydraulischen Druck durch beide Enden des Rohrs1 und erteilen dem Rohr1 eine axiale Kompression. - Zusätzlich sind die beweglichen Blöcke
45 und47 eine Einheit bildend mit den Druckeinspeisevorrichtungen41 und43 ausgebildet, um die beweglichen unteren Formen21 und23 und die beweglichen oberen Formen31 und33 in Richtung der festen unteren Form11 bzw, der festen oberen Form13 zu drücken. - Das heißt, der aufzuweitende Mittelteil und der gekrümmte Teil davon werden aufgeweitet, bis das Rohrmaterial ausreichend zu dem Rohr
1 fließt, damit der Teil mit minimalem Krümmungsradius an dem aufzuweitenden Mittelteil ausgebildet wird unter der Bedingung, dass die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 miteinander vereinigt sind. Danach werden die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 durch die Betätigung der Arbeitsstangen45 und47 gedrückt, um in Richtung der festen unteren Form11 bzw. der festen oberen Form13 zu gleiten. Die Arbeitsstangen45 und47 sind an den Hydraulikdruck-Versorgern3 und5 montiert und werden gesteuert, um die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 in Richtung der festen unteren Form11 bzw. der festen oberen Form13 zu drücken. Die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 falten beide Enden des aufzuweitenden Mittelteils nach Innen, um dadurch den Teil mit minimalem Krümmungsradius zu bilden. - Ein Innenhochdruckumformung-Pressverfahren gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend ausführlich mit Bezug auf
1 bis5 beschrieben werden. - Das Rohr
1 wird auf die feste untere Form11 und die beweglichen oberen Formen21 und23 der Innenhochdruckumformung-Presse gelegt, wie in1 gezeigt. - Danach werden die feste obere Form
13 und die beweglichen oberen Formen31 und33 abgesenkt, um jeweils mit der festen unteren Form11 und den beweglichen unteren Formen21 und23 vereinigt zu werden, wie in2 gezeigt. - In diesem Fall sind die beweglichen oberen Formen
31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 jeweils durch einen vorherbestimmten Abstand1 von der festen oberen Form13 und der festen unteren Form11 getrennt. - In diesem Zustand, wie in
3 gezeigt, werden die tatsächlichen Einspeisevorrichtungen41 und43 in beide Enden des Rohrs1 eingesetzt, wenn die Arbeitsstangen7 und9 der Hydrau likdruck-Versorger3 und5 vorrücken. - Dann liefern die Hydraulikdruck-Versorger
3 und5 den hydraulischen Druck in das Rohr1 mit den Druckeinspeisevorrichtungen41 und43 , um das Rohr1 aufzuweiten, wie in4 gezeigt. - In diesem Fall wird der aufzuweitende Mittelteil P1 des Rohrs
1 an der umformenden Oberfläche F1 der festen oberen Form13 und der festen unteren Form11 geformt. Auf die gleiche Art und Weise wird der gekrümmte Teil P3 des Rohrs1 von beiden Enden der umformenden Oberfläche F1 zu der jeweiligen umformenden Oberfläche F2 ausgebildet. Die umformende Oberfläche F2 ist durch einen vorherbestimmten Abstand1 von der umformenden Oberfläche F1 getrennt. - In diesem Fall genügt ein Einfluss eines Rohrmaterials zu dem gekrümmten Teil P3, um den Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius an dem aufzuweitenden Mittelteil P1 des Rohrs
1 zu bilden. - Nachdem der aufzuweitende Mittelteil P1 und der gekrümmte Teil P3 des Rohrs
1 durch den hydraulischen Druck vollständig ausgebildet sind, rücken die Arbeitsstangen7 und9 der Hydraulikdruck-Versorger3 und5 vor zu einer nächsten Stufe. Die beweglichen Blöcke45 und47 , welche eine Einheit bildend an den Arbeitsstangen7 und9 ausgeformt sind, drücken die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 nach innen, wie in5 gezeigt. - Deshalb wird der gekrümmte Teil P3, welcher mit dem aufzuweitenden Mittelteil P1 des Rohrs
1 verbunden ist, durch die beweglichen oberen Formen31 und33 und die beweglichen unteren Formen21 und23 nach innen gefaltet. - Das heißt, der Teil P2 mit minimalem Krümmungsradius wird aus dem gekrümmten Teil P3 des Rohrs
1 durch einen Faltungsprozess ohne einen zusätzlichen Materialeinfluss ausgebildet. - Wie oben beschrieben kann, wenn ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem und ein Verfahren dafür gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet werden, der Teil mit minimalem Krümmungsradius an dem aufzuweitenden Mittelteil wunderbar ausgebildet werden, da der gekrümmte Teil, der mit dem aufzuweitenden Mittelteil verbunden ist, zuerst ausgebildet wird mit dem ausreichenden Materialeinfluss, und dann der gekrümmte Teil durch die beweglichen oberen Formen und die beweglichen unteren Formen nach innen gefaltet wird.
- Deshalb kann eine problematische Situation derart, dass eine Dicke des Teils mit minimalem Krümmungsradius sich von der Dicke anderer Teile unterscheidet oder ein Riss an dem Teil mit minimalem Krümmungsradius wegen des unzureichenden Materialeinflusses auftreten kann, gelöst werden.
Claims (8)
- Ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem zum Aufweiten eines Rohrs (
1 ) durch Zuführen eines hydraulischen Drucks von Hydraulikdruck-Versorgern (3 ,5 ), die an beiden Enden des Rohrs angeordnet sind, das von einer Form umgeben ist, wobei das Innenhochdruckumformung-Pressensystem folgendes umfasst: eine feste untere Form (11 ), die auf einer unteren Unterlage (15 ) installiert ist und die eine umformende Oberfläche (F1) für einen aufzuweitenden Mittelteil (P1) des Rohrs auf einer Oberseite davon aufweist; eine feste obere Form (13 ), die an einem oberen Gleiter (17 ) installiert ist, der der unteren Unterlage entspricht, und die eine umformende Oberfläche, die der umformenden Oberfläche der festen unteren Form entspricht, auf einer Unterseite davon aufweist; bewegliche untere Formen (21 ,22 ), die auf jeweiligen Seiten der festen unteren Form so installiert sind, dass sie längs einer axialen Richtung des Rohrs durch ein Führungsmittel gleiten, wobei jede der beweglichen unteren Formen eine umformende Oberfläche für eine jeweilige Seite des Rohrs auf einer Oberseite davon aufweist; bewegliche obere Formen (31 ,33 ), die auf jeweiligen Seiten der festen oberen Form so installiert sind, dass sie längs einer axialen Richtung des Rohrs durch ein Führungsmittel (R, B) gleiten, wobei jede der beweglichen oberen Formen eine umformende Oberfläche für eine jeweilige Seite des Rohrs auf einer Unterseite davon aufweist, wobei die umformende Oberfläche der beweglichen oberen Form der umformenden Oberfläche der beweglichen unteren Form entspricht; Druckeinspeisevorrichtungen (41 ,43 ) zum Füllen des Rohrs mit dem hydraulischen Druck durch beide Enden des Rohrs, wobei die Druckeinspeisevorrichtungen jeweils ein Schiebemittel haben, um das Rohr in dessen axialer Richtung zu komprimieren; und bewegliche Blöcke (45 ,47 ) zum Halten der Druckeinspeisevorrichtungen, wobei die beweglichen Blöcke jeweils an Arbeitsstangen (7 ,9 ) der Hydraulikdruck-Versorger installiert sind; worin das Führungsmittel folgendes umfasst: Führungsschienen (R), die jeweils an der festen unteren Form und der festen oberen Form ausgebildet sind; und Schienenblöcke (B), die jeweils an den beweglichen unteren Formen und den beweglichen oberen Formen gemäß den Führungsschienen ausgebildet sind. - Das System von Anspruch 1, worin sich die beweglichen unteren Formen gemäß den gegenüberstehenden beweglichen oberen Formen bewegen.
- Das System von Anspruch 1, worin ein Rückstellglied (S) zwischen der festen unteren Form und den beweglichen unteren Formen und außerdem zwischen der festen oberen Form und den beweglichen oberen Formen zwischengeschaltet ist.
- Das System von Anspruch 3, worin das Rückstellglied (S) eine Schraubenfeder umfasst.
- Das System von Anspruch 4, worin sich die beweglichen Blöcke zusammen mit den Arbeitsstangen der Hydraulikdruck-Versorger bewegen, um die beweglichen unteren Formen und die beweglichen oberen Formen nach innen zu drücken.
- Ein Innenhochdruckumformung-Pressensystem zum Aufweiten eines Rohrs (
1 ) durch Zuführen eines hydraulischen Drucks von Hydraulikdruck-Versorgern (3 ,5 ), die an beiden Enden des Rohrs angeordnet sind, das von einer Form umgeben ist, wobei das Innenhochdruckumformung-Pressensystem folgendes umfasst: eine feste untere Form (11 ), die auf einer unteren Unterlage (15 ) installiert ist und die eine umformende Oberfläche (F1) für einen aufzuweitenden Mittelteil (P1) des Rohrs auf einer Oberseite davon aufweist, worin der aufzuweitende Mittelteil einen Teil (P2) mit minimalem Krümmungsradius darin aufweist; eine feste obere Form (13 ), die an einem oberen Gleiter (17 ) installiert ist, der der unteren Unterlage entspricht, und die eine umformende Oberfläche, die der umformenden Oberfläche der festen unteren Form entspricht, auf einer Unterseite davon aufweist; bewegliche untere Formen (21 ,22 ), die auf jeweiligen Seiten der festen unteren Form so installiert sind, dass sie längs einer axialen Richtung des Rohrs durch ein Führungsmittel gleiten, wobei jede der beweglichen unteren Formen eine umformende Oberfläche für eine jeweilige Seite des Rohrs auf einer Oberseite davon aufweist; bewegliche obere Formen (31 ,33 ), die auf jeweiligen Seiten der festen oberen Form so installiert sind, dass sie längs einer axialen Richtung des Rohrs durch ein Führungsmittel (R, B) gleiten, wobei jede der beweglichen oberen Formen eine umformende Oberfläche für eine jeweilige Seite des Rohrs auf einer Unterseite davon aufweist, wobei die umformende Oberfläche der beweglichen oberen Form der umformenden Oberfläche der beweglichen unteren Form entspricht; Druckeinspeisevorrichtungen (41 ,43 ) zum Füllen des Rohrs mit dem hydraulischen Druck durch beide Enden des Rohrs, wobei die Druckeinspeisevorrichtungen jeweils ein Schiebemittel haben, um das Rohr in dessen axialer Richtung zu komprimieren; und bewegliche Blöcke (45 ,47 ) zum Halten der Druckeinspeisevorrichtungen, wobei die beweglichen Blöcke jeweils an Arbeitsstangen (7 ,9 ) der Hydraulikdruck-Versorger installiert sind; worin das Führungsmittel folgendes umfasst: Führungsschienen (R), die jeweils an der festen unteren Form und der festen oberen Form ausgebildet sind; und Schienenblöcke (B), die jeweils an den beweglichen unteren Formen und den beweglichen oberen Formen gemäß den Führungsschienen ausgebildet sind. - Das System von Anspruch 6, worin Rückstellfedern (S) zwischen der festen unteren Form und den beweglichen unteren Formen und außerdem zwischen der festen oberen Form und den beweglichen oberen Formen zwischengeschaltet sind.
- Das System von Anspruch 6, worin die Rückstellfedern (S) Schraubenfedern umfassen.
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