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Die Erfindung betrifft eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp. Die Erfindung betrifft beispielsweise eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp, welche als Lichtquelle einer Projektionsvorrichtung oder dergleichen geeignet ist, bei welcher man Lichtmodulationselemente mit Licht bestrahlt und bei welcher man durch das reflektierte Licht Bilder projiziert.
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Herkömmlicherweise ist als Lichtquelle einer Projektionsvorrichtung, wie eines Projektors oder dergleichen, eine in
7 gezeigte Entladungslampe vom Kurzbogentyp bekannt, bei welcher in eine Leuchtröhre
11 Xenon eingefüllt ist. Bei dieser Lampe wird infolge einer Vergrößerung der Helligkeit der Innendruck der Leuchtröhre
11 während des Betriebs sehr hoch, so dass Bedarf an einer Konstruktion in der Weise besteht, dass auch bei einem hohen Innendruck die hermetisch abschließende Röhre
12 der Lampe nicht beschädigt wird. Ferner ist es erforderlich, dass Anschluss-Stifte
23, welche Elektroden
21,
22 abstützen, von den hermetisch abschließenden Röhren
12, die an die Leuchtröhre
11 angrenzen, nach außen überstehen, da man in der Lampe einen großen Strom fließen lässt. Zum hermetischen Abschließen der hermetisch abschließenden Röhren
12 an den Anschluss-Stiften
23 wird deshalb Gradientenglas
13 verwendet (vgl.
JP 2001-216 938 A und
JP 2003-059 454 A ).
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In letzter Zeit besteht jedoch die Tendenz, dass man eine Projektionsvorrichtung, in welche eine derartige Entladungslampe vom Kurzbogentyp eingebaut wurde, transportiert und an verschiedenen Orten verwendet. Es besteht deshalb ein Bedarf an einer kompakten, kleinen Projektionsvorrichtung sowie einer Verkleinerung der Lampe. Um die Lampe zu verkleinern, besteht ein Bedarf an einer Verkleinerung der Lampenlänge. Die in 7 gezeigte Entladungslampe vom Kurzbogentyp betreffend, ist es erforderlich, den Abstand L zwischen dem hinteren Ende einer Anode 21 und einem Abdichtteil 131 zu verkürzen, in welchem der Anschluss-Stift 23 mittels des Gradientenglases 13 abgedichtet wird. Eine Verkürzung dieses Abstands L führt jedoch dazu, dass der Abdichtteil 131 des Gradientenglases 13 der Anode 21 angenähert wird. Da die Temperatur der Anode 21 hoch ist, erhöht sich die Temperatur des Abdichtteils 131, wodurch der Nachteil einer Beschädigung des Abdichtteils 131 auftritt.
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Ferner sind innerhalb der Leuchtröhre 11 die Anode 21 und die Kathode 22 gegenüberliegend angeordnet. Die Anschluss-Stifte 23, welche die Anode 21 und die Kathode 22 abstützen, sind jeweils in einen zylindrischen Halteteil 24 eingesteckt. Man erwärmt einen Bereich der hermetisch abschließenden Röhre 12, in welchem sich der jeweilige zylindrische Halteteil 24 befindet, und verkleinert seinen Durchmesser, wodurch man einen zusammengezogenen Bereich 121 bildet und die Elektroden 21, 22 abstützt.
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In diesem zusammengezogenen Bereich 121 ist der Bereich zwischen der Innenseite einer Durchgangsöffnung des zylindrischen Halteteils 24, in welche der Anschluss-Stift 23 eingesteckt ist, und der Außenseite des Anschluss-Stiftes 23 nicht vollständig angeschweißt, sondern der Innenraum der Leuchtröhre 11 und der Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre 12 sind miteinander durchgehend verbunden. Dadurch tritt der folgende Nachteil auf:
Das eingefüllte Gas im Hochtemperaturzustand im Innenraum der Leuchtröhre 11 strömt in die hermetisch abschließende Röhre 12 ein und stößt mit den Abdichtteilen 131 des jeweiligen Gradientenglases 13 zusammen, wodurch die Abdichtteile 131 beschädigt werden.
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Eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist beispielsweise in der
JP 2003-132 845 A der Anmelderin offenbart.
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Die Erfindung wurde gemacht, um die vorstehend beschriebenen Nachteile zu beseitigen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp anzugeben, bei welcher man eine Temperaturerhöhung der Abdichtteile unterdrücken kann und bei welcher die Abdichtteile nicht beschädigt werden, auch wenn durch eine Verkleinerung der Lampe der Abstand zwischen dem hinteren Ende der Elektrode innerhalb der Leuchtröhre und dem jeweiligen Abdichtteil verkürzt wird, in welchem Gradientenglas innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre am Anschluss-Stift abgedichtet ist, und auch wenn das eingefüllte Gas im Innenraum der Leuchtröhre in den Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre einfließt.
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Die Aufgabe wird mit der Entladungslampe gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Durch die erfindungsgemäße Entladungslampe hat man folgende Vorteile:
- 1. Man erhält eine kleinere Lampe. Auch wenn der Abstand zwischen dem hinteren Ende der Elektrode in der Leuchtröhre und dem Abdichtteil, in welchem das Gradientenglas innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre am Anschluss-Stift abgedichtet ist, kürzer wird, kann man mittels des Bauteils zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre, welches in der hermetisch abschließenden Röhre angeordnet ist, das eingefüllte Gas, welches in die hermetisch abschließende Röhre einströmt, zuverlässig abkühlen.
- 2. Somit wird der Anschluss-Stift durch das Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes, welches an den Anschluss-Stift angeschlossen ist, zuverlässig abgekühlt. Man kann deshalb eine Temperaturerhöhung des Abdichtteils des Gradientenglases, welches an den innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre befindlichen Anschluss-Stift angeschlossen ist, sowie eine Temperaturerhöhung des Anstiegsteils unterdrücken.
- 3. Somit kann man eine kleine Entladungslampe vom Kurzbogentyp mit einer langen Lebensdauer erhalten, bei welcher man eine Beschädigung des Gradientenglases verhindern kann.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
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1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Entladungslampe vom Kurzbogentyp;
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2 eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie A-A gemäß 1;
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3 eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 1;
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4 eine schematische Darstellung des Lagenverhältnisses zwischen dem Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre, welches an der hermetisch abschließenden Röhre angeordnet ist, und dem Gradientenglas.
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5 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Bauteils zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und des Bauteils zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes;
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6(a) eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie A-A gemäß 5;
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6(b) eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 5 und
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7 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Entladungslampe vom Kurzbogentyp.
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Nachfolgend wird eine erfindungsgemäße Entladungslampe vom Kurzbogentyp anhand von 1 beschrieben. Eine im Wesentlichen kugelförmige Leuchtröhre 11 aus Quarzglas ist an beiden Enden mit je einer hermetisch abschließenden Röhre 12 einteilig und durchgehend verbunden. In die Leuchtröhre 11 ist Xenongas eingefüllt, und ein Paar Elektroden, das heißt, eine Anode 21 und eine Kathode 22, sind gegenüberliegend angeordnet. Die Anode 21 und die Kathode 22 sind jeweils mit der Spitze eines aus Wolfram bestehenden Anschluss-Stiftes 23 zusammengefügt.
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Innerhalb der hermetisch abschließenden Röhren 12 sind auf der Seite der Leuchtröhre 11 aus Quarzglas bestehende zylindrische Halteteile 24 angeordnet. Anschluss-Stifte 23, welche entweder die Anode 21 oder die Kathode 22 abstützen, sind in eine in der Mitte des jeweiligen zylindrischen Halteteils 24 gebildete Durchgangsöffnung eingesteckt. Durch eine Erwärmung und eine Durchmesserverkleinerung der hermetisch abschließenden Röhren 12, in welchen sich die zylindrischen Halteteile 24 befinden, werden zusammengezogene Teile 121 gebildet und somit die Elektroden abgestützt.
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Innerhalb der hermetisch abschließenden Röhren 12 ist Gradientenglas 13 angeordnet, dessen eines Ende aus Glas besteht, dessen Ausdehnungskoeffizient mit dem des Quarzglases, aus welchem die hermetisch abschließenden Röhren 12 bestehen, übereinstimmt und am Ende der hermetisch abschließenden Röhren 12 angeschweißt ist, und dessen anderes Ende aus Glas besteht, dessen Ausdehnungskoeffizient mit dem von Wolfram, aus dem die Anschluss-Stifte 23 bestehen, übereinstimmt und jeweils am Anschluss-Stift 23 abgedichtet ist. Der abgedichtete Teil bildet jeweils einen Abdichtteil 131. Das Gradientenglas 13 weist den am Anschluss-Stift 23 abgedichteten Abdichtteil 131 sowie einen Anstiegsteil 132 auf, welcher an diesen Abdichtteil 131 angrenzt und in der Weise ansteigt, dass sein Abstand vom Anschluss-Stift 23 zunimmt. Die Anschluss-Stifte 23 stehen jeweils vom Abdichtteil 131 des Gradientenglases 13 ausgehend über die hermetisch abschließenden Röhren 12 vor. An diese überstehenden Teile ist jeweils eine nachstehend beschriebene Versorgungsvorrichtung angeschlossen.
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2 ist eine Querschnittdarstellung, welche der Linie A-A gemäß 1 entspricht, und zeigt nur die hermetisch abschließende Röhre und ein nachstehend beschriebenes Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre. Wie in 1 und 2 gezeigt wird, ist auf der Außenseite der hermetisch abschließenden Röhre 12 ein Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre angeordnet, welches aus einem Paar Aluminiumplatten 30 besteht.
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Dieses Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre weist mittlere Haftbereiche 31 auf, welche in der Weise gebildet sind, dass sie entlang der Außenseite der hermetisch abschließenden Röhre 12 unmittelbar dicht anliegend angeordnet sind, sowie Wärmeabstrahlteile 32, welche sich in der Weise nach außen erstrecken, dass sie an die mittleren Haftteile 31 angrenzen und von der optischen Achse der Entladungslampe einen zunehmenden Abstand besitzen. Die Aluminiumplatten 30 sind im Wärmeabstrahlteil 32 mittels Schrauben 5 aneinander befestigt und im jeweiligen mittleren Haftteil 31 in der Weise fixiert, dass sie die hermetisch abschließende Röhre 12 einspannen. Als Folge davon ist an der hermetisch abschließenden Röhre 12 das Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre in einem Zustand angeordnet, in welchem es mit dem Außenumfang hiervon in Kontakt ist. Somit wird die Temperatur der hermetisch abschließenden Röhre 12 aktiv abgesenkt.
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Der Bereich zwischen der Innenseite einer Durchgangsöffnung des jeweiligen in den hermetisch abschließenden Röhren 12 befindlichen zylindrischen Halteteils 24, in welche der Anschluss-Stift 23 eingesteckt ist, und der Außenseite des jeweiligen Anschluss-Stiftes 23 ist nicht vollständig angeschweißt, sondern der Innenraum der Leuchtröhre 11 und der Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre 12 sind durchgehend miteinander verbunden. Das eingefüllte Gas, welches sich im Innenraum der Leuchtröhre 11 in einem Hochtemperaturzustand befindet, strömt deshalb in die hermetisch abschließende Röhren 12 ein.
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Da jedoch die hermetisch abschließenden Röhren 12 durch das Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre aktiv abgekühlt wird, wird der Temperaturgradient zwischen dem in die hermetisch abschließende Röhren 12 einströmenden, eingefüllten Gas und den hermetisch abschließenden Röhren 12 groß. Die Wärme des in die hermetisch abschließende Röhren 12 einströmenden, eingefüllten Gases wird deshalb von den hermetisch abschließenden Röhren 12 sicher weggeleitet, wodurch man die Temperatur des in die hermetisch abschließende Röhren 12 einströmenden, eingefüllten Gases absenken kann.
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Andererseits stößt das in die hermetisch abschließenden Röhren 12 einströmende, eingefüllte Gas mit den Abdichtteilen 13 sowie den Anstiegsteilen 132 des Gradientenglases 13 zusammen. Da jedoch die Temperatur dieses zusammenstoßenden, eingefüllten Gases abgesunken ist, wird verhindert, dass die Abdichtteile 131 sowie die Anstiegsteile 132 erwärmt werden und dass in den Abdichtteilen 131 und den Anstiegsteilen 132 Wärmeverzug entsteht. Man kann somit verhindern, dass die Abdichtteile 131 und die Anstiegsteile 132 zerstört werden.
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3 ist eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 1. Wie in 1 und 3 gezeigt wird, ist an den Anschluss-Stift 23 ein Bauteil 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes angeschlossen, dessen einer Teil aus einer Aluminiumplatte 4A und andere Teil aus einer Kupferplatte 4B besteht, deren Oberfläche mit Nickel galvanisiert ist.
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Dieses Bauteil 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes ist folgendermaßen gebildet:
In einem Teil der Aluminiumplatte 4A und in einem Teil der Kupferplatte 4B sind mittlere Haftteile 4A1 und 4B1 in der Weise gebildet, dass sie am Außenumfang des Anschluss-Stiftes 23 entlang unmittelbar dicht anliegend angeordnet werden. An diese mittleren Haftteile 4A1 und 4B1 angrenzend erstrecken sich Wärmeabstrahlteile 4A2 und 4B2 in der Weise nach außen, dass ihr Abstand von der optischen Achse der Entladungslampe zunimmt. Die Aluminiumplatte 4A und die Kupferplatte 4B sind in den Wärmeabstrahlteilen 4A2 und 4B2 mittels Schrauben 5 aneinander befestigt und in den mittleren Haftteilen 4A1 und 4B1 in der Weise fixiert, dass sie den Anschluss-Stift 23 einspannen.
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Als Folge davon sind die Aluminiumplatte 4A und die Kupferplatte 4B mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit an den Anschluss-Stift 23 angeschlossen. Man kann deshalb die Wärme des Anschluss-Stiftes 23 mittels des Bauteils 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes aktiv abstrahlen und somit eine Temperaturerhöhung des Abdichtteils 131 unterdrücken.
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Der Grund dafür, dass die Kupferplatte 4B einen Teil des Bauteils 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes bildet, liegt in einer Verbesserung der elektrisch leitenden Eigenschaft. An die Kupferplatte 4B ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte Leitung angeschlossen, welche wiederum an die Stromquelle angeschlossen ist. Diese Kupferplatte 4B fungiert auch als Versorgungsvorrichtung für eine Zufuhr des Stroms zur Lampe.
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Als nächstes wurde eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp mit der nachstehend beschriebenen Spezifikation hergestellt und ein Versuch durchgeführt, durch welchen man die Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases zu einem Zeitpunkt nach Ablauf von 900 Stunden nach Starten des Betriebs untersuchte.
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(Grundanordnung der Lampe)
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- – Lampengesamtlänge: 235 mm
- – hermetisch abschließende Röhre: aus Quarzglas, Außendurchmesser 24 mm, Dicke 2.5 mm
- – Linearer Abstand zwischen dem Abdichtteil des Gradientenglases und der Anode: 59.5 mm
- – Anschluss-Stift: aus Wolfram, Durchmesser 4.0 mm
- – Abstand zwischen den Elektroden: 4.0 mm
- – Lampenleistung: 2 kW
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(Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre)
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- – Form: zwei metallische Platten
- – Material: Aluminium
- – Gesamtflächeninhalt der zwei metallischen Platten (einschließlich der Haftfläche mit der hermetisch abschließenden Röhre): 10600 mm2
- – Haftfläche der zwei metallischen Platten mit der hermetisch abschließenden Röhre: 2030 mm2
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(Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes)
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- – Form: zwei metallische Platten
- – Material: Eine der metallischen Platten besteht aus Aluminium.
- – Material: Die andere metallische Platte besteht aus Kupfer, dessen Oberfläche mit Nickel galvanisiert ist.
- – Gesamtflächeninhalt der zwei metallischen Platten (einschließlich der Haftfläche mit der hermetisch abschließenden Röhre): 9700 mm2
- – Haftfläche der zwei metallischen Platten mit der hermetisch abschließenden Röhre: 132 mm2
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Das Versuchsergebnis wird anhand von Tabelle 1 gezeigt. (Tabelle 1)
| | Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Bauteils zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre | Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Bauteils zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes | Temperatur (°C) der Abdichtteile des Gradientenglases |
| Lampe 1 (Vergleichsbeispiel) | nicht vorhanden | nicht vorhanden | 540 |
| Lampe 2 (Vergleichsbeispiel) | vorhanden | nicht vorhanden | 520 |
| Lampe 3 (Ausführungsbeispiel) | vorhanden | vorhanden | 480 |
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Wie aus dem vorstehend beschriebenen Versuch ersichtlich wird, ist die Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases bei der erfindungsgemäßen Lampe 3, welche das Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und das Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes aufweist, im Vergleich zur Lampe 1 ohne Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und ohne Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes um 60°C niedriger.
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Man kann bei der Lampe 2, welche nur das Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre aufweist, die Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases im Vergleich zur Lampe 1, welche weder ein Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre noch ein Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes aufweist, zwar um 20°C absenken. Der Kühlungseffekt in einem derartigen Maß ist jedoch nicht ausreichend, sondern in den Abdichtteilen ergibt sich ein Wärmeverzug, wodurch die Abdichtteile beim Betrieb über eine lange Zeit beschädigt werden.
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Bei der erfindungsgemäßen Lampe 3 wird also das eingefüllte Gas, welches von der Leuchtröhre in die hermetisch abschließende Röhre eingeströmt ist, mittels des Bauteils zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre zuverlässig abgekühlt. Ferner wird der Anschluss-Stift unmittelbar mittels des Bauteils zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes abgekühlt. Durch einen synergistischen Effekt der beiden miteinander kann man deshalb die Abdichtteile des Gradientenglases sowie die Anstiegsteile mit hohem Wirkungsgrad und zuverlässig abkühlen. Man kann somit verhindern, dass in den Abdichtteilen und in den Anstiegsteilen auch bei einem Betrieb der Lampe über eine lange Zeit ein Wärmeverzug stattfindet, und man kann verhindern, dass die Abdichtteile beschädigt werden.
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4 ist eine schematische Darstellung des Lagenverhältnisses zwischen dem in der hermetisch abschließenden Röhre angeordneten Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und dem Gradientenglas. Wie in 4 gezeigt wird, sind die mittleren Haftteile 31 (zweckmäßigerweise durch die Bereiche dargestellt, welche anhand der gestrichelten Linie gezeigt werden) des Bauteils 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre 3 von den Anstiegsteilen 132 des Gradientenglases 13 aus zur Seite der Leuchtröhre 11 hin angeordnet. Konkret ist ein Teil des Bauteils 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre 3 ab einer Position X, an welcher der jeweilige Anstiegsteil 132 angeordnet ist, in der Pfeilrichtung, das heißt, auf der Seite der Leuchtröhre 11, vorhanden.
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Der Anstiegsteil 132 ist ein Bereich, welcher ausgehend vom Abdichtteil 131 in einer Richtung ansteigt, in welcher der Abstand vom Anschluss-Stift 23 zunimmt. Dieser Bereich wird einer Biegeverarbeitung in Richtung auf das Ende der hermetisch abschließenden Röhre 12 unterzogen, und in diesem Bereich bleibt ein Verarbeitungsverzug erhalten. Hier besteht die Gefahr, dass er leicht zerstört wird, wenn er in einem Zustand, in welchem der Verarbeitungsverzug vorhanden ist, durch das eingefüllte Gas, welches in die hermetisch abschließende Röhre 12 eingeströmt ist, auf eine Hochtemperatur erwärmt wird.
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Dadurch, dass ein Teil des Bauteils 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre ab der Position X, an welcher der Anstiegsteil 132 sich befindet, auch auf der Seite der Leuchtröhre 11 in der Pfeilrichtung vorhanden ist, kann man jedoch das eingefüllte Gas mit einer Hochtemperatur, welches durch die Lücke zwischen dem zylindrischen Halteteil 24 und dem Anschluss-Stift 23 einströmt, stromaufwärts des Anstiegsteils 132 zuverlässig abkühlen und eine Temperaturerhöhung des Anstiegsteils noch zuverlässiger unterdrücken.
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Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind, wenn anhand von 1 beschrieben, in einem Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 (rechts in der Darstellung) das Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und in einem Anschluss-Stift, welcher von diesem Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 übersteht, das Bauteil 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes angeordnet.
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Der andere Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 (links in der Darstellung) erstreckt sich von einer im obersten Teil eines Reflektors gebildeten Öffnung zur Rückseite des Reflektors und wird von einem Lampenhalteteil auf der Rückseite des Reflektors gehalten. Bei dieser Anordnung wird das Licht vom Reflektor nicht unmittelbar ausgestrahlt, und der eine Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 (rechts in der Darstellung) befindet sich im Reflektor, wobei das vom Reflektor reflektierte Licht auf den hermetisch abschließenden Teil (rechts in der Darstellung) ausgestrahlt wird. Somit werden das Gradientenglas 13 sowie der Anschluss-Stift 23 innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre 12 erwärmt. Das Bauteil 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und das Bauteil 4 zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes sind deshalb nur auf der Seite des einen Teils der hermetisch abschließenden Röhre 12 (rechts in der Darstellung) angeordnet.
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5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Bauteil zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre und das Bauteil zur Abkühlung des Anschluss-Stiftes, wobei die beiden Bauteile miteinander einteilig gebildet sind. 6(a) ist eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie A-A gemäß 5. Hierbei werden nur die hermetisch abschließende Röhre und das Bauteil zur Abkühlung gezeigt. 6(b) ist eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 5. Wie in 5 und 6(a) und 6(b) gezeigt wird, besteht ein Bauteil zur Abkühlung 6 aus zwei metallischen Platten, von denen eine metallische Platte 6A eine Aluminiumplatte und die andere metallische Platte 6B eine Kupferplatte ist, deren Oberfläche mit Nickel galvanisiert ist. Die jeweilige metallische Platte weist einen Haftteil 61 für die hermetisch abschließende Röhre, welcher entlang der Außenseite der hermetisch abschließenden Röhre 12 unmittelbar dicht anliegend angeordnet ist, einen Anschluss-Stift-Haftteil 62, welcher entlang der Außenseite des Anschluss-Stiftes 23 unmittelbar dicht anliegend angeordnet ist, sowie einen Wärmeabstrahlteil 63 auf, der an den Haftteil 61 für die hermetisch abschließende Röhre sowie den Anschluss-Stift-Haftteil 62 angrenzt und sich in der Weise frei nach außen erstreckt, dass sein Abstand von der optischen Achse der Entladungslampe zunimmt. Die jeweilige Metallplatte ist im Wärmeabstrahlteil 63 mittels einer Schraube 5 untrennbar befestigt und in dem Haftteil 61 für die hermetisch abschließende Röhre sowie dem Anschluss-Stift-Haftteil 62 in der Weise fixiert, dass die hermetisch abschließende Röhre 12 und der Anschluss-Stift 23 einspannt werden.
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Durch eine Verwendung eines derartigen Bauteils zur Abkühlung 6 wird die Arbeit des Einbaus des Bauteils zur Abkühlung 6 in die Lampe vereinfacht, und zugleich kann man die Anzahl der Teile verkleinern.